Foto: Annett Reichel

Bei einer Fachtagung zum Thema: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ tauschen Eltern, Pädagogen und hochsensitive Menschen ihr Wissen und Erfahrungen aus vom 25. bis 28. Mai in Köln (mit Frühbucher-Rabatt für Anmeldung bis 20. März).

Ihre Sinne stehen immer auf Empfang. Die Vielfalt der Wahrnehmungen lässt hochsensible Menschen nicht nur intensiver erleben und fühlen. Die Fülle der Eindrücke will auch verarbeitet werden.
In unser heutigen, schnelllebigen Zeit voller „Reizüberflutung“ in einer zunehmend multimedialen Welt, angefüllt mit Stress, Leistungsdruck und wenig Zeit für Innehalten und Pausen fällt es gerade besonders sensiblen Menschen schwer, mit derartigen Belastungen umzugehen und Grenzen zu setzen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung gelten Schätzungen von Fachleuten zufolge als hochsensibel, besonders empfindsam. Oft fühlen sie sich anders, unverstanden von ihrer Umwelt, sind scheu, unsicher oder meiden gar das gesellschaftliche Leben.

Es beginnt bereits in der Schule. In jeder Klasse gibt es sie: Unruhige und zappelige Kinder. Fantasievoll, verträumt und in Gedanken mitunter ganz woanders. Ihre Talente bleiben nicht selten ungesehen. Dabei sind sie oft hochbegabt, wissbegierig, sprachlich gewandt und sehr kreativ. Was brauchen Kinder und Jugendliche von ihren erwachsenen Begleitern, um ihre Talente und Fähigkeiten entspannt entfalten zu können? Wie können Eltern die alltäglichen Höhen und Tiefen mit einem hochsensiblen Kind meistern?

Nach einfühlsamen und innovativen Antworten und Lösungswegen auf diese Fragen sucht für alle Beteiligten eine Fachtagung unter dem Titel: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ vom 25. bis 28. Mai 2017 in Köln. Sie wird veranstaltet vom Freien Bildungswerk Rheinland und wendet sich an Eltern, Pädagogen sowie hochsensible junge Leute und Erwachsene und andere Interessierte. Um Wissen und Erfahrungen auszutauschen im Rahmen eines kreativen Bildungsurlaubs im Wonnemonat. Um gemeinsam einzutauchen in die Empfindungswelt hochsensibler Kinder.

Die Tagung findet in einer Schule statt, die Eltern und Schüler selbst mitgebaut haben. Mit Menschen, denen die Gaben hochsensibler Kinder am Herzen liegen, vielen Anregungen und ausreichend Freiraum für jeden. Es gibt biologisch vegetarisches Essen. Einen Park nebenan zum Spazieren und Ausruhen. Im Programm stehen verschiedene Vorträge mit Experten und hochsensiblen Menschen sowie Workshops zur Auswahl als schöpferische Angebote, bei denen die Teilnehmer auch ihre eigene Sensibilität entdecken, erforschen und reflektieren können – bei Malen, Klang und Bewegung und Musizieren mit Musikinstrumenten aus aller Welt. Ein praxisorientierter Workshop für Erzieher und Lehrer beschäftigt sich damit: „Wie kommen Kinder gut zur Ruhe?“ und stellt Achtsamkeits-Übungen für den Klassenraum vor.
Zarina Zimmermann, Prozess-Begleiterin und Feng Shui-Beraterin aus Dresden, hält seit Januar 2015 die Fäden des bundesweiten Vorbereitungskreises zusammen und sorgt mit dafür, dass die Teilnehmer sich aktiv in die Tagung einbringen und untereinander vernetzen können und die Thematik weiterbewegen.

Es gibt einen Frühbucherrabatt (Anmeldung bis 20. März, pro Teilnehmer 320, dann 350 Euro). Ein Team-Ticket kostet 315 Euro pro Teilnehmer (ab drei Personen). Eine Fördermöglichkeit der Teilnahmekosten ist über die bundesweit geltende Bildungsprämie möglich.

Text: (lv)

Weitere Infos unter www.hochsensible-kinder-begleiten.de

Kontakt zum Veranstalter:
Freies Bildungswerk Rheinland, Luxemburger Str. 190, 50937 Köln

Tagungsbüro: Tel.: 0221 – 94 14 9
Email: hochsensibel@fbw-rheinland.de

Ansprechpartnerinnen:
Yvonne Rausch
Barbara Schwartzkopff-Fischer