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Kategorien-Archiv: Aktuelles

Premiere „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing im Schauspielhaus Dresden

28 Samstag Sept 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater, Zwischenmenschliches

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Was ist der Glaube an das Gute, Wahre, Schöne, Großherzige noch wert in einer Welt voller Konflikte, Wahnsinn und Uneinsichtigkeit? Fragt die Inszenierung von Lessings dramatischem Gedicht „Nathan der Weise“ (in der Titelrolle Ahmad Mesgarha) in einer drastisch-grotesken Inszenierung im Schauspielhaus Dresden. Foto: Sebastian Hoppe

Nathan der Weise in Schutzweste

In grellrosa Kulisse, martialisch, märchenhaft, surreal, ernst und bitterkomisch mit deutlichen Bezügen zur Gegenwart hinterfragt die Inszenierung des Stück-Klassiker von Lessings menschliche Grundwerte in der heutigen Welt.

Die Bühnenwand ist dunkel. Gestalten mit Hasenohren und großen Köpfen in  grellrosa Kostüme gehüllt, fahren auf ebenfalls rosa Räderkarren samt Mobiliar, die an Panzer erinnern, auf der Bühne umher. Rosarot steht für Verliebtheit, Naivität und Illusion. Es kann aber auch getrocknetes Blut sein, An einem, kahlen Baum im Hintergrund hängt eine leblose Gestalt. Das Grauen lauert überall. Nathan der Weise ist ein Menschenfreund, für den alle Menschen und Religionen gleich viel wert sind wie es in der Ringparabel heißt, der Kernaussage des Stücks. Doch er kommt kaum zum Zuge und seine Mission findet kaum noch Gehör in der Welt von heute, ebenso drastisch geht es zu in der Inszenierung „Nathan der Weise“ nach Gotthold Ephraim Lessings dramatischem Gedicht von 1779, die unter Regie von Hermann Schmidt-Rahmer die neue Spielzeit 2024/25 des Staatsschauspiels Dresden im Großen Haus eröffnete.

Die Aufführung wirkt wie eine Reflexion, Befragung, eine groteske Persiflage auf Lessings Originaltext. Die Szenen wechseln zwischen grell, martialisch, märchenhaft, surreal, ernst, brutal und bitter komisch. Von Lessings Versen bleibt wenig übrig, die Dialoge werden in Alltagssprache gehalten. Nathan der Weise, hin und her gerissen zwischen Ideal und Wirklichkeit, Glauben, Zweifel, Vernunft, Güte und Großherzigkeit, anrührend gespielt von Ahmad Mesgarha, trägt eine  kugelsichere rosa Schutzweste, weißes TShirt und klobige Stiefel. Er sagt kaum etwas, sitzt verschüchtert und vorgebeugt auf einem Stuhl mit fassungslosem Blick auf die Gegenwart. Auf die vielen Konflikte, Krieg, Blutvergießen ohne Einlenken. Bei denen kaum einer mehr weiß, wer Freund und Feind ist, die Grenzen immer mehr verwischen und die Fronten der politischen Lager immer mehr verhärten, kaum einer das Gespräch sucht, immer neue Mauern errichtet werden.

Nathans Schwester  Daja (Gina Calinoiu) glaubt hartnäckig, argwöhnisch, ermahnt und ermutigt ihn aber auch immer wieder: „Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen.“ „…doch selten etwas Besseres“, ergänzt der Tempelherr, der kämpferisch mit Helm auftritt und seine christlichen Werte verteidigt (Paul Kutzner). Nathans Ziehtochter Recha (zwiespältig, entwurzelt: Nihan Kirmanoglu), zunächst scheu und ergeben, glaubt an ein Wunder, ein Engel habe sie aus dem Feuer gerettet. Nathan nimmt sie an Kindes statt auf und entsagt dem Hass, vertraut Vernunft und Erkenntnis. Er selbst hat seine sieben Söhne und seine Frau bei einem Pogrom durch Christen verloren. Doch als Recha erfährt, Nathan ist nicht ihr wahrer Vater und sie keine Jüdin, sondern Christin, rebelliert sie gegen ihn, hält einen wütenden Monolog über hehre Ideale und Realität, auch über das Recht von Juden, sich zu verteidigen auch mit Gewalt und nicht in der Opferrolle zu verharren und reißt Nathan zu Boden und fällt verzweifelt mit ihm. Die Rollen vom Opfer zum Täter sind fließend. Der Bezug unverkennbar zu den Anschlägen von Terroristen der Hamas auf Israel und die blutigen Gegenschläge seitdem auf den Gazastreifen, die Bombardierung von Krankenhäusern, Wohnvierteln und Notquartieren, durch die Tausende hilfloser Menschen, Zivilisten bereits starben. Und die Gewalt auf beiden Seiten eskaliert immer weiter.

Der Muslim, Sultan Saladin (spöttisch-abgeklärt: Philipp Grimm) agiert extravagant gekleidet in lila Reifrock, nacktem Oberkörper und Pferdeschwanz, weltmännisch als Lebemann und Genießer, schwingt kluge Reden, lacht schallend und philosophiert mehr zum Zeitvertreib. In abfälligem Ton und provozierend fragt er Nathan, ob er besser sei als andere Menschen und worin sein Glaube als Jude bestehe?!  Seine Schwester Sittah (Fanny Staffa) trägt ein großes lila Kopftuch, orangene Hosen und Sonnenbrille, wirkt cool, sanft und selbstbewusst und versucht zu vermitteln.

Als gewitzter Derwisch und gestrenger Patriarch ist Holger Hübner zu erleben. Den golden schillernden, selbstherrlichen, kalten Götzen, der auf einem Podest getragen wird und über die Menschen urteilt, spielen abwechselnd außerdem Fanny Staffa und Sven Hönig. Er spielt außerdem einen Klosterbruder so absurd we ergeben, mit lila Holzklötzen an den Armen geht er starr, die Hände gebunden wie eine Marionette umher.

Der zweite Teil der Aufführung ist noch spannender, in dem der Streit zwischen den Religionen sich zuspitzt, welche die bessere sei. Die Darsteller agieren mit Perücken und barocken Kostümen in einem golden gerahmten Büchersalon aus dem 18. Jahrhundert wie zu Lebzeiten Lessings. Es werden Geheimnisse enthüllt, wessen Tochter Recha wirklich ist und welcher Herkunft der Tempelherr tatsächlich ist und die Szene löst sich in Wohlgefallen auf. Alle umarmen sich, halten Small Talk geflissentlich und gehen hinaus zu halb klassischen und orientalischen Klängen. Nathan der Weise bleibt allein zurück und erzählt die Ringparabel zu Ende, vom Vater, der für seine drei Söhne drei gleiche Ringe anfertigen ließ, die nicht vom Original zu unterscheiden sind. Keine Religion ist besser als die andere. „Es eifre jeder seiner freien, von Vorurteilen unbestochenen Liebe nach…“, zitiert Mesgarha als Nathan die Worte, die im halbdunklen Raum nachklingen.

Eine gewagte, streitbare Inszenierung über Macht und Ohnmacht im menschlichen Umgang, über Offenheit, Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen Ansichten, Werten und Kulturen. Der grelle Farbton tut den Augen weh und das ist wohl auch so gewollt, doch auch einseitig. Das vordergründig Groteske schockiert, entsetzt und schreckt ab, etwas unaufgeregter und weniger dick aufgetragen, wäre noch stärker in der Aussage gewesen. Die Gegenwart ist schon laut und grell genug. Das Theater muss nicht noch auf einen draufsetzen, nicht nur Zustände beschreiben und karikieren, sondern zumindest Gegenentwürfe, Ideenansätze wie es anders gehen könnte auf die Bühne bringen. So bleibt man als Zuschauer einfach nur fassungslos, traurig und ernüchtert zurück bei so viel Hoffnungs- und Aussichtslosigkeit, wie die Welt menschlicher, liebevoller werden kann.
Dennoch gab es bei aller Düsternis der Aufführung viel Beifall vom Premierenpublikum. Vielleicht rüttelt diese Nathan-Inszenierung manche doch noch wach mit ihrer Schärfe.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Nächste Aufführung: 15.10., 19.30 Uhr, Schauspielhaus Dresden

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Atelierbesuch bei Steffen Fischer zu seiner Ausstellung „Rollenspiele“ in der Galerie Kunst & Eros Dresden

11 Mittwoch Sept 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Im Atelier bei..., Lebensart, Zwischenmenschliches

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Von Lust & Tanz & Kampf der Geschlechter: Kunst, die die Sinne reizt, sich reibt und einmischt in gesellschaftliche Themen und hilft, lebendig und jung zu bleiben. Diesem Anspruch stellen sich der Künstler Steffen Fischer und die Galeristin Janett Noack in der neuen Ausstellung „Rollenspiele“ in der Galerie Kunst & Eros. Die Rede hielt Karin Weber, die mit ihrer Galerie Mitte am Donnerstag 40-jähriges Jubiläum feiert. Das Jazztrio Dresden begleitete klangreich die Ausstellungseröffnung.

Verführerisches Spiel der Gegensätze

Um Liebe und Macht geht es farbreich, lustvoll ironisch und direkt in der Ausstellung „Rollenpiele“ von Steffen Fischer in der Dresdner Galerie Kunst & Eros. Die Bilder entstanden in seinem Atelier- und Wohnhaus in Dürröhrsdorf-Dittersbach.

Eine Frau in rotem Kleid und schwarzem Haar wirbelt zwischen Leidenschaft und Schmerz umher. Eine andere steht von Schmetterlingen umschwirrt hüllenlos da. Die nächste trägt Blüten im Haar, ein türkisblaues Trägerkleid und unter dem lächelnden Gesicht und Arm mit dem schwarzen Glacéhandschuh blitzt eine Pistole hervor. Ein paar Bilder hängen noch an den weiß gestrichenen Wänden in der Scheune, die als Lagerraum und Freiluftatelier zugleich dient auf dem Hof von Steffen Fischer in Dürröhrsdorf-Dittersbach.

Seine neuesten Arbeiten, Malerei, Zeichnungen, Pastelle und Aquarelle, sind zurzeit in einer großen Einzelausstellung mit dem Titel „Rollenspiele“  in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstraße 15, in Dresden bis Mitte November zu sehen. Fischer ist bekannt für seine expressive figürliche Malerei, die sich immer mit Themen der  Gegenwart und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt und gehört zu den herausragenden zeitgenössischen Künstlern in Sachsen. Im Mittelpunkt seiner Bilder steht das verführerische Spiel um Liebe und Macht. Die vielen Facetten von Weiblich- und Männlichkeit, der Tanz und Kampf der Geschlechter, Gegensätze und Gemeinsamkeiten prallen lustvoll ironisch, deftig, unverblümt, direkt mit allen Reizen und Konflikten im menschlichen Umgang farbkräftig aufeinander in der Ausstellung von Steffen Fischer. Das Titelplakat zeigt ein Tango-Paar. In einem Galerieraum hängen Tanzbilder. Flamencotänzerinnen mit feurigroten, hochfliegenden Röcken und ein nachtblaues Paar beim „Tango noir“. Seine Tochter ist eine Flamenca, sie tanzt in der Freizeit. Er selbst tanzte in jungen Jahren gern zu wilder Punkmusik.

Zu diesem Tanzbilder-Zyklus kam Fischer durch die Auseinandersetzung mit dem Stierkampf. „Es ist ein archaischer Kult, bei dem es um Macht, Stärke und Unterwerfung geht, der ursprünglich aus Argentinien stammt und dann nach Spanien kam.“ Fischer hat Tanzfilme angeschaut. Ihn fasziniert der Widerspruch zwischen Tanz und wie eingefrorener Bewegung in den Bildern. Im Spiel mit Farbe und Linien fließen Energie umd Emotionen in sehr sinnlich weiblichen und lebendigen Körperausdruck zusammen. Gesten, das Zusammenspiel der Körper und beim Tango auch das Rollenspiel erzählen viel über Verführung, Hingabe, Führen und Folgen, Umgarnen und Verbundensein. Das goßformatige Titelbild der Ausstellung hat Fischer frei nach Picasso gemalt. Es zeigt ein Stillleben mit nackten Damen, zu deren Füßen statt einer Melone ein Soldatenhelm und Pistole auf weißem Tuch liegen. Er nennt das Acrylbild „Studie über die Anatomie im Leben bestimmter Frauen, Les Demoiselles d`Avignon“. Es geht dabei um den Mensch als Konsument, Körper als Ware und die Frage: Was ist der wahre Mensch?

Steffen Fischer nimmt in seinen Bildern reiz- und spannungsvoll Geschlechterrollen-Klischees und männliche Überlegenheitsfantasien auf die Schippe. „Ständig geht es um Gewinnen und Verlieren. Daraus resultiert der Wettbewerb und Kampf“, beobachtet der Künstler. „Die Frage Krieg oder Frieden geht bei den Geschlechtern, Mann und Frau los. Wenn man keine Gewalt anwenden will, muss man andere Umgangsformen suchen.“ Der Urkonflikt der Macht lasse sich nur lösen, indem Menschen sich auch schwach und verletzlich zeigen. Die Sehnsucht und Suche nach Ganzheit und Verschmelzung der Gegensätze des Männlich-Weiblichen auf einer neuen, produktiven Ebene auf Augenhöhe beschäftigen Steffen Fischer schon seit seinem Studium an der Dresdner Kunsthochschule von 1977 bis `82. Nahegebracht habe ihm diese Dinge die Künstlerin Angela Hampel und in der Zeit entstanden auch einige gemeinsame Arbeiten.

Der Maler, Grafiker und Installationskünstler Steffen Fischer wurde 1954 in Dohna bei Dresden geboren und ist gelernter Offsetdrucker. Seit 1983 arbeitet er freischaffend als Künstler. Von 1993 bis `98 hatte er einen Lehrauftrag als künstlerischer Assistent bei den Professoren Horlbeck und Weidensdorfer an der HfBK in Dresden. Dort hatte er auch sein Atelier. „Das war meine Rettung und am Wochenende haben wir das Landhaus mit Gehilfen in Dürröhrsdorf ausgebaut“, so Fischer. Anfang der 90er Jahre verlor er sein Atelier auf der Lößnitzstraße in Dresden, nach der Mieterhöhung als Gewerberaum von einem Moment zum anderen auf 500 DM. Seit 1997 hat Steffen Fischer sein Atelier- und Wohnhaus in einem ehemaligen Bauerngehöft in Dürröhrsdorf-Dittersbach. In der Scheune malt er im Sommer oft, in der kalten Jahreszeit dann im Dachatelier mit Holzbalkendecke. Im Haus gibt es auch eine Ferienwohnung. Auf dem Hof wohnt außerdem ein Musikerpaar. Einmal im Jahr veranstalten sie dort zusammen mit Steffen Fischer ein Konzert und steht die Bilder-Scheune offen. Das nächste Mal am 12. September, um 19.30 Uhr. „Mehr als 50 Besucher passen leider nicht rein. Es ist schon ausverkauft“, so der Maler.

Im Garten mit vielen Blumen steht ein Nussbaum und in der Nähe eine stattliche, 250-jährige Eiche. „Die hat viel Kraft, wenn der Wind drin liegt in den Riesenwipfeln, klingt das gigantisch und beeindruckend“, so Fischer. Fast wäre sie gefällt worden, da eine Straße dort entlang führt am Feld und Äste herunterfallen könnten. „Doch da kam noch nie etwas herunter. Wir haben uns geeinigt mit dem Nachbar, der Äste verschnitten haben wollte und gesagt, der Baum ist heilig und schützt uns, weil er Sauerstoff produziert.“ Gezeichnet hat Fischer die Eiche noch nicht. Er sei kein Landschafts-, sondern mehr ein Kabinettmaler, wo alles nah, voller Figuren und Formen sei und die Geschehnisse im Vordergrund stehen. Manchml verbinden sich aber Natur und Figürliches bei ihm wie im Bild „Den Tieren lauschen…“, das ein Mädchen neben einem Vogel und einen Stier auf der Wiese sitzend zeigt und auch in der Ausstellung „Rollenspiele“ zu sehen ist.

Text + Fotos (lv)

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Ausstellungseröffnung „Rollenspiele“ von Steffen Fischer in der Galerie Kunst & Eros

04 Mittwoch Sept 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Steffen Fischer: »Studie zur besonderen Rolle der Anatomie im Leben bestimmter Frauen- eine Hommage an Picassos Les Demoiselles d´Avignon«, Pastell auf Leinwand, 2024, Ausschnitt

STEFFEN FISCHER »Rollenspiele«

Malerei & Zeichnung

  1. September bis 23. November 2024

Vernissage am Donnerstag, 05. September 2024 · Beginn 19 Uhr

Begrüßung: Janett Noack, Galeristin
Einführende Worte: Karin Weber, Kunsthistorikerin

Musik: »JAZZTRIO DRESDEN« mit Roger Tietke Saxophon/ Sounds, Moritz Töpfer Piano/ Synthesizer & Michael Gramm Drums

Herzliche Einladung zur Ausstellung »ROLLENSPIELE« mit dem Künstler
STEFFEN FISCHER
am Donnerstag, den 05. September 2024, um 19 Uhr in der Galerie kunst & eros. Der Künstler ist anwesend.

Steffen Fischer ist ein wichtiger Vertreter unserer Sächsischen Kunstlandschaft, der unbedingt mit neuen Werken in einer Personalausstellung präsentiert werden muss.

Er zeigt uns in dieser Ausstellung eine Vielzahl von aktuellen Zeichnungen, Pastellen, Aquarellen und Malerei. Der Künstler ist bekannt durch seine extrovertierte Bildsprache. Sein zentrales Thema sind Männer und Frauen in ihrer sexuellen Beziehung. Dabei gelingt es ihm, das tradierte Rollenverständnis von Mann und Frau aufzuheben. In seine Zeichnungen lässt er seinen provokativen, voyeuristischen Rausch fließen. Unermüdlich und in Ekstase fordernd reagieren Farben mit der Linie und lassen den Zufall erzählen…

Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen der »15. Cocktailnacht im Barockviertel Dresden« statt. Es wird an diesem Abend in unserer Kunstpasssage der Galerie eine musikalische Performance mit dem bekannten »JAZZTRIO DRESDEN« besonderer Art geben.

Wir laden Sie herzlich ein und überraschen alle Gäste mit unserer Cocktailkreation.

Text + Fotos: Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

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Gedicht-Lesung „Von Meerfarben, Möwen & Meerkatzen“ von Lilli Vostry & Musik von Gabriel Jagieniak am Akkordeon im Hoflößnitz Radebeul

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Zwischenmenschliches

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Von Meerfarben, Möwen und Meerkatzen

Eine Lesung mit bilderreicher, meerfrischer Poesie der Autorin Lilli Vostry und beschwingten Akkordeonklängren von Gabriel Jagieniak können die Besucher zum Tag des offenen Denkmals, am 8. September, 14.30 Uhr im Weinbaumuseum Hoflößnitz erleben.

“Tanz mit Wind Meer und Wellen/tauch tief ein ins Leben/und wieder auf/wie meine Fellmusen/Meerkatzen seid ihr jetzt/und die Möwen meine Antreiber“, heißt es in einem Gedicht. Es geht um Aufbruch, Neuanfang nach unverhofften Verlusten und den Wandel im Leben, um den Glauben und die Hoffnung auf das Schöne, Liebenswerte, sich immer wieder Erneuernde, das Lebendig- und in Bewegung sein. Davon erzählt die neue Gedicht-Lesung mit dem Titel „Von Meerfarben, Möwen und Meerkatzen“ von Lilli Vostry, Kulturjournalistin und Lyrikerin aus Dresden, begleitet von Musiker Gabriel Jagieniak am Akkordeon.

Die beiden möchten die Besucher zum Tag des offenen Denkmals am 8. September, um 14.30 Uhr im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul zu dessen 100-jährigen Jubiläum überraschen und verzaubern mit besonderer, farb- und bilderreicher, meerfrischer Poesie und fröhlich beschwingten Klängen. Zu erleben sind diese mit Blick auf die Weinhänge auf der Terrasse hinter dem Bergverwalterhaus, in dem derzeit eine Ausstellung mit Malerei und Grafik von Bärbel Kuntsche, darunter auch eindrucksvolle Meer- und Strandszenen, zu sehen sind. Dies ist bereits die zweite Lyrik-Lesung mit Musik von Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak, die im Sommer letztes Jahr erstmals an diesem Ort vor reizvoller Kulisse zu Gast waren, an dem Kunst- und Naturgenuss so nah beieinander liegen, wo man lauschen, genießen und sich anregen lassen kann bei einem erlesenen Glas Wein und eigenen Träumen Nahrung geben.

Text + Fotos (lv)

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Von „Nathan der Weise“ bis „Droge Faust“: Spannende Saisonvorschau zur neuen Spielzeit im Staatsschauspiel Dresden

30 Freitag Aug 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

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Sommerfeeliing in Liegestühlen & Vorfreude auf die neue Spielzeit beim Eröffnungsfest vor dem Schauspielhaus Dresden am 24. August 2024.

Mit Gefühl & Power mit bekannten Songs von Rio Reiser u.a. sorgten Schauspieler und Sänger Jannik Hinsch und seine Band für Schwung auf der Bühne vor dem Schauspielhaus.

Tanzen unter buntem Bühnenhimmel nach der Saisonvorschau.

Lustvolles bis wild entschlossenes Spiel mit Gegensätzen

Amüsant, nachdenklich, mit gespielter und echter Aufregung ging es um eigene Ansprüche, sich zeigen, Wahrhaftigsein in einer Welt voller Widersprüche in der Saisonvorschau zur neuen Spielzeit 2024/25 im Staatsschauspiel Dresden.

Gar zu verlockend ist die bunte, unbeschwerte Strandszene zu Beginn. Mit Gummibällen, Schwimmringen, Flamingos und Schwänen als Begleiter, Meerrauschen und Möwenkreischen. Fast ein wenig erschrocken und verlegen stehen de Schauspielerinnen und Schauspieler auf, nehmen ihre Strandlaken und gehen. Die Theaterferien sind schon wieder vorbei. Dabei ist doch noch August und schönstes Sommerwetter. Nun rufen wieder Lust und Last, Freude, Sorgen und Vergnügen des Bühnenlebens. Es steht viel auf dem Programm und auf dem Spiel. Daran ließen die Mitwirkenden dieser Saisonvorschau für die neue Spielzeit 2024/25 im Staatsschauspiel Dresden keine Zweifel. Einen Vorgeschmack bot die ebenso witzig wie spannungs- und temporeiche Eröffnungsshow unter Regie von Hausregisseurin Daniela Löffner am vergangenen Sonnabend im gutbesuchten Schauspielhaus Dresden.

Der lange Sommer ohne Theater hat ein Ende, begrüßte Intendant Joachim Klement das Publikum unter Applaus. Über 190 000 Zuschauer besuchten in der vergangenen Spielzeit die Vorstellungen und Gastspiele im Staatsschauspiel Dresden. In der neuen Spielzeit sind 23 Premieren, davon sechs Uraufführungen geplant. Klement beschwor die „Kraft des Theaters, die lebendigste aller Künste. Bestehend aus Dialog und Gegenrede. Es hält neue Perspektiven bereit, die spielerisch erfahrbar werden, um Ressentiments und Ängsten etwas entgegenzusetzen und für eine offene, vielfältige Gesellschaft zu werben.“

Die neue Spielzeit eröffne nicht zufällig mit Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ (am 7.9., Schauspielhaus), einem Lehrstück der aufklärerischen Toleranz und Utopie, das zeige, dass auch vermeintlich unüberbrückbare Gegensätze überwunden werden können. In der Saisonvorschau waren zumeist kurze Szenen im Schnelldurchlauf zu sehen, noch sehr vage vieles, angedeutet oder rätselhaft, manchmal nur Stücktitel, Regie und Premiere- oder Uraufführungstermin eingeblendet. Mit teils abrupten und fließenden Übergängen war es auch ein Spiel mit Gegensätzen vor mal leerer Bühne, mal goldenem Glitzervorhang. Drei Schauspieler führten durch die Eröffnungsshow und dachten laut, amüsant und nachdenklich, mit gespielter oder/und echter Aufregung über die Licht- und Schattenseiten ihres Berufes nach. Anna-Katharina Muck im Strandkleid, selbstbewusst, ruhig, gelassen, lebens- und bühnenerfahren. Henriette Hölzel im Glitzerkleid ehrgeizig und wild entschlossen, immer in Bestform sein, alles aus sich herausholen und gewillt, sich zu zeigen wie man ist. „Doch das will auch ausgehalten sein!“ Philipp Lux im Shirt und Blumenkette nimmt es mit Humor, gut gelaunt, dann immer abgeklärter.  Eine Show für sich, wie die drei sich gegenseitig antrieben, stritten und diskutierten mit viel Spielfreude, Ironie und teils verwirrender dramatischer Komik als wisse man selbst nicht mehr weiter. Ein reizvoller, ehrlicher Blick hinter die Fassade, über das Ringen um eigene Ansprüche, Achtung, Liebe, Verständnis und Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber, Arbeit als Vergnügen und Herausforderung, Immer wieder das Publikum für sich gewinnen und sich selbst treu bleiben. Und nicht aufhören, Fragen zu stellen, miteinander im Gespräch bleiben.

Innenschau war diesmal angesagt. Selbstbefragung der Darsteller und was Theater bewirken kann noch in der heutigen multimedialen Zeit voller anderer, virtueller Anreize und Angebote. Immer schneller und gehetzter bewegen sich auch die Schauspieler, laufen im Kreis…  Ein Angebot jagt das nächste… immer in der Hoffnung auf viel Zuspruch und Erfolg beim Publikum. Spielen und verkaufen. „Ich würde mal wieder Urlaub machen… innerlich“, sagt Anna-Katharina Muck. „Urlaub in mir“, findet auch Lux toll. Es geht um das Schöne und Schwierige des Moments zwischen On-Off. „Der Moment, bevor man auf die Bühne geht. Der schmale Raum, wo man schon fast die Figur und nicht mehr privat ist“, so Muck  Das sei wie wenn man um jemand trauert, sagte ihr einmal eine Kollegin.  Ein Satz, der aufhorchen ließ, erstaunte und berührte. Gibt man nicht in allem, was man tut, ein Stück von sich her, ohne zu wissen ob und wie es zurückkommt? Schauspieler spüren das noch mehr und intensiver, wenn sie mit ihrem Körper und Stimme auf der Bühne stehen, in der Rolle aufgehen. immer wieder spielen, sich selbst loslassen und wieder finden, neu erfinden, ohne sich zu verlieren…

Um den Sinn, Selbst- oder Verachtung in der Arbeit, bei dem was man tut und bereit ist alles zu tun für den Aufstieg, selbst in so genannten „Bullshit Jobs“ mit hin und her geschobenen Aktenstapeln ähnlich wie in Kafkas „Das Schloss“ und dann plötzlich nicht mehr mitspielt, darum geht es in der absurd-komischen Komödie „Bandscheibenvorfall“ – ein Abend für Leute mit Haltungsschäden von Ingrid Lausund unter Regie von Philipp Lux (Premiere: 22.2.2025, Schauspielhaus). Zwischen Größenwahn, Wahnwitz und Absturz angesiedelt ist auch das Stück  „Bauern, Bonzen und Bomben“ nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada, der verkörpert von Holger Böhme in schwarzem Anzug, Krawatte und runder Brille sehr komödiantisch und großspurig auf dem Podest eines Baukrans auf der Bühne steht, erzählt und lamentiert und dabei immer weiter herunter fährt. Die Premiere ist am 22.3.2025 unter Regie von Tom Kühnel.

Mit viel Situationskomik und singend zur Gitarre abwechselnd sanft und wild rebellisch machte Thomas Eisen neugierig auf die Inszenierung „Cyrano de Bergerac“ über den hitzigen Soldaten und heimlich verliebten, glühenden Briefschreiber und Poeten mit der riesigen Nase von Martin Crimp frei nach Edmond Rostand unter Regie von Nicolai Sykosch (Premiere am 30.11., Kleines Haus). In einer Szene aus „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare läuft oder irrt vor dem goldenen Vorhang eine Frau im roten Kleid umher zum Titelsong aus „Solo Sunny“, dem legendären Defa-Spielfilm. Plötzlich taucht ein älteres Paar, Mann und Frau mit Rollator auf und unterhält sich. Der Mann ist schwerhörig. Die Frau ist besorgt über „die ganzen Nazis überall!“ Bei einer Demo in Bautzen hätten sie eine Regenbogenfahre angezündet. Da müsse man doch etwas machen, sagt die Frau und lud den Mann zu einem Inforeffen der Bürgerbühne im Kleinen Haus ein. Dieses findet am 4. März 2025 dort statt. Gesucht werden rüstige SeniorInnen, die sich lustvoll und furchtlos mit der eigenen Angst und der von anderen auseinandersetzen wollen, um den Zombies das Fürchten zu lehren und die Welt vor dem Untergang zu retten. Die Uraufführung von „Apocalypse 2033“ – eine prophetische Horrorsatire mit SeniorInnen von und in Regie von Paul Spittler ist am 16.5.2025 im Kleinen Haus.

Für ein weiteres Stück, „Klassenbeste“ – ein Rechercheprojekt mit Töchtern und deren Müttern, inszeniert von der neuen Bürgerbühnenleiterin Christiane Lehmann, werden außerdem Interessierte gesucht. Mütter und Töchter tauschen sich über ihre Hoffnungen, Enttäuschungen und Visionen aus. Ein Infotreffen dazu findet am 18.9. im Kleinen Haus statt.  Die Uraufführung ist am 18.1.2025.

Die Aufführung „Nullerjahre“ nach dem Roman von Hendrik Bolz erzählt unter Regie von Kajetan Skurski von Jugendlichen der Nachwende-Generation zwischen der verschwundenen DDR-Zeit, ihren Aus- und Nachwirkungen und dem neuen System in einer Zeit voller Umbrüche. Premiere ist am 8.9. beginnend auf der Hauptstraße 28 und im Kleinen Haus. Im Kontrast dazu kommt „Droge Faust“ – ein Jugendprojekt zu Sucht und Rausch nach Goethes Faust von Janette Mickan am  6.9.  als Uraufführung unter Regie von Hanna Müller auf die Bühne im Kleinen Haus. Die Schauspielstudenten vom Jungen Studio interpretierten einen Song, „Perfect Day“ von Lou Reed überraschend in immer neuer Betonung. Mit wundervollem Akkordeonspiel voll Leidenschaft und Hingabe begeisterte Elena Kratschewski.

Naheging außerdem ein Ausschnitt aus „Der Komet“ nach dem Buch von Büchner-Preisträger Durs Grünbein, bei dem ein Mann in Ritterrüstung neben einer jungen Frau im Kleid steht und ein Kosmonaut vom Bühnenhimmel herabschwebt. Der Ritter liest der Zuhörerrunde aus einem Buch über Dresden vor, die Bombardierung, Schrecken und Folgen. Es geht um die Wunden der Zerstörung in der Stadt und ihren Bewohnern und den Umgang mit Geschichte in der Gegenwart. Die Uraufführung ist am 24.1.2025 unter Regie von Tilmann Köhler.

Text + Fotos (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Ausstellung „Feurige Farben“ mit Emaillebildern von Günter Gläser in der Kunstscheune Altnaundorf & Ponyhof

24 Samstag Aug 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Uriger Kulturort: Die Kunstscheune Altnaundorf in Radebeul mit Ponyhof, Töpferei & Keramikwerkstatt von Familie Nicolaus.
Gutbesucht war die Ausstellungseröffnung „Feurige Farben“ des Radebeuler Emaillekünstlers Günter Gläser. Seine Bilder sind im Kunststall zu sehen.
In der Kunstscheune hängen Arbeiten von Amray und Matthias Berlt aus Cottbus.

Farbfeurige Bilder in urwüchsigem Ambiente

Stimmungsreiche Emaillekunst zeigt der Radebeuler Günter Gläser derzeit im Kunststall, einem neuen Veranstaltungsraum der Kunstscheune in Altnaundorf.

Mohnblüten und Sonnenblumen leuchten farbkräftig. Wiesenblumen, Heilpflanzen, Kürbisse, Weintrauben und die ersten Herbstblätter kreiseln und schwelgen in der Stimmung des Moments und spiegeln das „Fliegende Jahr“, so ein Bildtitel. Zauber und Fülle, Vergänglichkeit und Wandel in der Natur wie im Leben fließen eindrucksvoll zusammen in den Emaillebildern von Günter Gläser in seiner derzeitigen Ausstellung “Feurige Farben“ im Kunststall, einem weiteren Veranstaltungsraum der Kunstscheune Altnaundorf 6 in Radebeul.

Dort zeigt der 89-jährige Künstler seine leuchtend farbige Malerei auf  Kupfer, die gut passt in das urwüchsige Ambiente des früheren Bauernhofes. Den haben Daniel und Kerstin Nicolaus 1998 erworben und liebevoll saniert mit Fachwerkwohnhaus von 1822 für die Familie mit sieben Kindern und einigen Ferienwohnungen. Viel Blühendes und wilder Wein rankt wie eine Girlande in der Luft und an den Gebäudewänden auf dem Bauernhof. Eine Holzbank unter einem Baum lädt die Besucher zum Verweilen ein. In einem Freigehege gackern Hühner und im Stall schauen zwei Hasen die Kinder an. Im Kunststall zeigt Gläser seine Blumenstillleben und Landschaften, die Radebeuler Weinberge im Herbst, weite Himmel, Sonnenaufgänge im Gebirge und Traumberge.

Im Titelbild der Ausstellung „Gezähmtes Feuer“ sind tanzende, helle und verglühende Flammen, gebändigte und entfesselte Naturkräfte nah beieinander wie im Bild „Vulkanausbruch“ und gleich daneben hoch wirbelnde Wasserstrudel zu sehen. Die Bilder werden im Ofen gebrannt bei ca. 760 Grad, die verschiedenen Farbtöne fein abgestuft im Brand, wodurch sie ihre faszinierende Farbkraft erhalten. Die Bildmotive sind aus mehrteiligen Kupferplatten in filigraner Stegtechnik aufgetragen und zusammengefügt, so dass sie plastisch wirken.

Rund 360 Bilder in der heutzutage seltenen Emaille-Bildkunst hat Gläser in den letzten 23 Jahren geschaffen. Ihn reizt dabei die Verbindung von Kunst und Technik. Die Schönheit der Natur, Lebensfreude und Optimismus strahlen seine Bilder aus, die er unbeirrt von allen Schwierigkeiten im Leben, dem Betrachter weitergeben möchte. Im hinteren Scheunengebäude ist außerdem eine Ausstellung mit dem Titel „Zwei Seelen auf der ganzen Welt“ mit farbenfroher, konkreter und abstrakter Malerei, Porträts, Früchte-Stillleben und lustigen Tierbildern von Amray und Matthias Berlt, zwei Künstlern aus Cottbus zu sehen. Seit 2015 gibt es die „Kunstscheune“ in Altnaundorf als Ausstellungsort für moderne Malerei.  Ingesamt 36 Veranstaltungen finden hier jährlich statt, so Daniel Nicolaus, darunter Ausstellungen, Autorenlesungen, Konzerte bis zu Filmabenden von Pfingsten bis Oktober. Alles eintrittfrei.

Seit fünf Jahren bekommt Nicolaus jährlich eine kleine Förderung für Projekte in der  „Kunstscheune“ vom Kulturamt Radebeul. Die kulturellen Angebote werden mitfinanziert aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen und Wein bei Veranstaltungen wie zum Dorffest 880 Jahre Altnaundorf unlängst. In der Woche sind Nicolaus, seine Frau und ihre Mitarbeiter mit dem Ponyhof beschäftigt, zu dem acht Tiere gehören und 7,5 Hektar Grünland. Es wird auch eine Reit- und Hippotherapie für Kinder und Jugendliche mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen angeboten. „Zu den Einzelreitstunden kommen regelmäßig rund 80 Kinder. Wir haben auch eine Töpferei mit Keramikkursen, Aufbaukeramik und an der Töpferscheibe“, sagt Daniel Nicolaus, der eigentlich studierter Sänger ist und 25 Jahre im Opernchor der Landesbühnen Sachsen sang. Sein Herz schlägt weiter für Musik und Kunst als Veranstalter der „Kunstscheune“. Die Keramikkurse finden immer dienstags und mittwochs  ab 10.30 Uhr mit Anmeldung statt.

Daniel Nicolaus bietet auch Schülerpraktikas für junge Leute an, die einen pädagogischen oder landwirtschaftlichen Beruf erlernen möchten und alle, die Interesse haben mit Pferden zu arbeiten. Neben Kunstliebhabern kommen Feriengäste aus aller Welt zu ihnen auf den Bauernhof in Altnaundorf und um Dresden zu besuchen. Brasilianer, Chinesen, Griechen waren schon da, sagt Daniel Nicolaus.

Die Ausstellung „Feurige Farben“ von Günter Gläser ist noch bis 22. Dezember im Kunststall zu sehen, der ebenso wie die Kunstscheune in Altnaundorf immer sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet hat.

Text + Fotos (lv)

http://www.altnaundorf.de


Ein prächtiger Sommerblumenstrauß wie die Blumenstillleben in der Ausstellung: Karin Gläser nach der Ausstellungseröffnung.

Beschwingte Klänge: Das Duo „Ein Gramm Glück“ mit den Musikern Karl Helbig (Saxofon) und Frieder Schmidt (Akkordeon) erfreute die Besucher mit fröhlich charmanter Kaffeehaus-Musik.

Glücklich über die neue Ausstellung in urwüchsigem Ambiente: Karin und Günter Gläser.


Der verfallene Bauernhof wurde von Familie Nicolaus detailgetreu und liebevoll saniert.
Pferdegetrappel vor der Kunstscheune: Der Ponyhof Nicolaus, gegründet im Juni 2005, bietet Reitunterrricht für Kinder von 2 bis 12 Jahren an und auch Reit- und Hippotherapie für Kinder und Jugendliche mit Handicap.

Daniel Nicolaus hat den alten Bauernhof in Altnaundorf mit seiner Familie zu neuem Leben erweckt. Die Pferde, viel Kunst & Musik & Töpferei gehören dazu. Im Kunststall finden auch Familienfeste, Firmenfeiern und Kurse bis zu 30 Personen statt.


Urlaub vom Alltag: Lilli Vostry, meinwortgarten-Inhaberin genießt die kleine Auszeit auf dem Ponyhof in Altnaundorf.


Daniel & Kerstin Nicolaus vpr ihrem urig gemütlichen Fachwerkhaus. Befragt nach einem Lebensmotto, das sie antreibt, zitiert er diesen Satz: „Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge…“ Kurt Marti
Man kann über vieles reden, was man machen könnte, auf das Tun kommt es an, das spornt Daniel Nicolaus immer wieder an.

 

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Ausstellung „Wunderhaft & Sonderschön“ in der Galerie „Art to Go“ in Dorfhain

23 Freitag Aug 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Ein Sammelsurium an nostalgischen, poetischen und geheimnisvollen Dingen & eine alte mechanische Schreibmaschine mit Papierband zum Hinterlassen der Eindrücke in der Ausstellung „Wunderhaft & Sonderschön“ in Dorfhain bei Freital.

Uriges Getier und menschliche Roboter

Ein Sammelsurium an natürlichen und künstlichen, seltsamen und seltenen Dingen zeigt derzeit die Ausstellung „Wunderhaft & Sonderschön“ mit Arbeiten von zwölf sächsischen Künstlerin in der Galerie „ArtToGo“ in Dorfhain.

Die Kunst strahlt in großen Lettern und vielen Farben bereits am Eingang der Ausstellung „Wunderhaft & Sonderschön“ – Fabelhaftes aus sächsischen Ateliers. Wortspielerisch, wundersam, sonderbar und besonders wie der Titel sind auch die Arbeiten von zwölf Künstlerinnen und Künstlern aus der Region in der Galerie ArtToGo der Georadostiftung in Dorfhain bei Freital.

Die opulente Schau versammelt Malerei, Grafik, Plastik, Objekte, Collagen, Assemblagen, Klanginstallation, Fotografie und Film. Ein Sammelsurium an nostalgischen, poetischen, wunderlichen, geheimnisvollen und modernen Dingen und Fundstücken in Setzkästen trifft da vieldeutig aufeinander. Rostiges neben Edlem, Morbides, Zartes, Zerbrechliches, Natürliches und Künstliches, Profanes und Seltenes. „Die Schau greift das Prinzip der Kunst- und Wunderkammern der Spätrenaissance und des Barock auf. Je nach Sammelleidenschaft trugen Könige, Fürsten, aber auch wohlhabende Kaufleute Objekte unterschiedlichster Herkunft und Bestimmung zusammen und präsentierten diese in sogenannten Raritäten- oder Kuriositätenkabinetten, mit denen sie ihr Herrschaftswissen demonstrierten und ihr Weltbild zeigten nebst Staun- und Gruseleffekt für die Betrachter“, sagt Olaf Stoy, Künstler, Kurator und Betreiber der Galerie ArtToGo.

Davon inspiriert können die Besucher in der Ausstellung insgesamt neun Wunderkammern voller staunenswerter Objekte auf einem Rundgang gegen den Uhrzeigersinn und gegen den Strich gebürstet entdecken. In einer Glasvitrine stehen Salzstreuer gefüllt mit Meersand, Muscheln, Seesternen und winzigem Getier und an Zwirnsfäden schwebende Federn und weiße Papierschiffchen, die Gabi Meissner zusammenstellte. Um sie herum liegen „Steinaugen“ von Simone A. Deutsch, „Augenstein“ und „Stein der Weisen“ von Olaf Stoy und darüber sieht man ein uraltes, mit Bandagen umhülltes Nashorn, nachgebildet von Kristof Grunert. Die „Babysphinx“ mit Puppenkopf und weißer Kappe stammt auch von Stoy. Türme aus Holz voller ineinander geschachtelter Treppenstufen und Leitern und einen drehenden Plattenspieler samt Musikern zeigt der Bildende Künstler und Bandmusiker Markus Lange. An der Wand hängt eine alte mechanische Schreibmaschine, aus der ein meterlanges Papierband in die Höhe ragt, auf der die Besucher ihre Eindrücke eintippen können.

Da steht ein wie aus Dominosteinen zusammengesetzter menschlicher Roboter namens „Herbert Phrygge“ von Moritz Wippermann. Lichtbilder auf Glas, die einen Erdhügel, zwei einsame Rotweingläser auf dem Tisch und das Wetter von morgen zeigen, installierte Robert Quentin. Uriges Getier wie eine Muttersau, einen Pelikan in Bronze gegossen und eine schwarze, rabenähnliche Figur mit spitzem Schnabel formte aus  Gips Kristof Grunert. Blaue Vogelhäuser, eins davon in einem Käfig, ohne Gefiederte installierte Tobias Wolf in seinem „The B-E-R-D-Projekt“. Handgeknüpfte, wollene farbige Wandteppiche, mit denen ein altes Handwerk wieder auflebt, gestaltete die junge Künstlerin Nele Wippermann. Von ihr stammt auch das im Raum schwebende Hockerobjekt mit magischem Auge „Saurons Mutter“. Gegenüber ist eine kantige Konstruktion aus 13 gestapelten Metallplatten mit dem Titel „1 aus 13“ und die an ein Schiff erinnernde „Kleckerburg Olé“ von Robert Frenzel, Dozent für Theaterplastik an der Dresdner Kunsthochschule zu sehen. Per Knopfdruck bewegen sich die Installationen. “Das ist ein basisdemokratisches Modell. Sobald die Basis in Bewegung gerät, muss der Überbau reagieren, sonst bricht er zusammen“, sagt Olaf Stoy zu dem feinverstrebten Kunstobjekt. Davor stand auch schon der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.

„Ich war überrascht von seinem Besuch und hättte nicht gedacht, dass er zur Kunst kommt“, so Stoy. Vorher sei er zu einer Bürgersprechstunde zusammen mit dem Landrat der Sächsischen Schweiz/Osterzgebirge in Dorfhain gewesen. Kretschmer habe sich sehr interessiert gezeigt in der Ausstellung und schrieb ins Gästebuch, dass er sehr gern wiederkommt. Neben schräg bunten Vögeln sind in einer Vitrine Erinnerungen aus dem Familienfotoalbum von Annett Stoy, fröhlich-witzig inszenierte Szenen in Konservendosen „Am Meer“ und ein Bild als Reminiszenz an den großen Landschaftsmaler Caspar David Friedrich versammelt.

Die Ausstellung ist noch bis 20. September in der Galerie ArtToGo zu sehen. Hier gibt es außerdem ein Sommerkonzert mit Swing und Jazz mit dem Trio Nuages und Doublewood und Livepainting mit dem Maler und Grafiker Frank-Ole Haake am 24. August, 19 Uhr im Hof des Georado (bei schlechtem Wettter im Bistro).

Text + Fotos (lv)

Besuch der Ausstellung und Führungen (ab sechs Personen) sind nach Anmeldung per mail möglich an: post@georado.de

http://www.georado.de


„Ein basisdemokratisches Modell“, nennt Olaf Stoy das feinverstrebte Kunstobjekt von Robert Frenzel.


Inmitten seiner eigenen Arbeiten im Ausstellungsraum neben der Galerie ArtToGo: der Künstler Olaf Stoy.

Farb- und zeichenreich bemalte Fassade des Galeriegebäudes der Georado-Stiftung in Dorfhain.

 

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Eine Oase zum Hinsetzen… Setzenlassen… Begegnen & Entspannen: Eröffnung der Kunstinstallation „Zeitung“ von Pfelder auf der Hauptstraße in Dresden

19 Montag Aug 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Leselust im Freien

Es passiert so viel in der Welt. Wir kommen kaum noch nach mit der Informationsfülle im digitalen Zeitalter. Sich hinsetzen… setzenlassen, empfiehlt der Künstler Pfelder mit seinem am vergangenen Sonnabend eröffneten Kunstprojekt „Zeitung“ auf der Hauptstraße/Jorge-Gomondai-Platz in Dresden. Der Duft nach frischem Holz, Druckerschwärze und Seitenrascheln umweht seinen Zeitungskiosk, weckt Neugier und lädt ein zum Verweilen, Ausruhen, Entspannen, Lesen, mit anderen ins Gespräch kommen vis a vis… Dazu laden ein langer Tisch mit Überdachung und Bänke die Passanten und Besucher ein. Vier Wochen lang täglich ist der Zeitungskiosk von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Kunst, die aus dem Leben kommt.

Entstanden ist die Kiosk-Installation im Rahmen des Projekts „In:vers – Die Überwindung der Stallmauer“ der Galerie Ursula Walter am Neustädter Markt, die den Zeitungskiosk auch personell betreut, gefördert wird das Projekt von der Kunstkommission der Stadt Dresden.

Text + Fotos (lv)

Mehr Text zur temporären Kunstinstallation „Zeitung“ folgt.


Welch eine Freude! Da schlägt mein Herz als Journalistin höher. Der gute, alte Zeitungskiosk lebt wieder auf. Wenigstens für eine Weile. In einer Kunstinstallation von Pfelder, einem Berliner Künstler, der an der HfBK in Dresden studierte. Hier kann jeder gratis Zeitungen aus aller Welt täglich neu lesen. Wer mag, kann sich dazu seinen Kaffee und Croissants mitbringen.


Lesestoff zum Aufhorchen, Staunen, Nachdenken und Schmunzeln gibt es am  Zeitungskiosk im Rahmen einer Kunstaktion für alle gratis, vier Wochen lang: Ein Artikel aus der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ über den sächsischen Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) auf Wahlkampftour, ein Beitrag aus der „Welt am Sonntag“ über Schlafwandeln und einer über „Humor gegen die Hysterie“. Viel Vergnügen beim Lesen! Besser noch, selber hingehen und das Neueste aus aller Welt erfahren und hören, was andere dazu sagen. Von Angesicht zu Angesicht und direkt die Reaktion des Gegenüber erleben.

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Die Felsenbühne in Rathen als Sprungbrett für junge Schauspieler

19 Montag Aug 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Projekte, Theater, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Volle Power, Spaß und Spiellust: Die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen von der Theaterakademie Sachsen erobern derzeit die Felsenbühne Rathen, auch auf regennasser Bühne (im Foto einige von ihnen von li. nach re.): Adam Wahlgren, Sean Kühnl, Emily Siegert, Tom Warschewski, Danny Mlaouhia und Vera Antonenko.


Mit Spaß am Spiel, Power und Leidenschaft das Publikum erobern

Insgesamt neun Studierende der Theaterakademie Sachsen in Delitzsch spielen in fünf Stücken mit und sammeln erste praktische Erfahrungen im Theateralltag. Noch bis Ende August dauert ihr Praktikums in Kooperation mit den Landesbühnen Sachsen auf der Felsenbühne Rathen in der Sächsischen Schweiz.

Strahlend blauer Himmel, weiße Federwolken ziehen vorüber auf dem Bühnenbild. Davor steht ein kleines Haus mit Sonnenblumen vor dem Fenster. Die jungen Darsteller sitzen schon in der Maske und beim Soundcheck. Da kommt die Durchsage auf der regennassen Bühne: „Die Vorstellung ist für heute abgesagt!“ Am Eingang stehen schon einige Erwachsene und Kinder mit Regenschirmen und schauen traurig auf das Plakat mit dem fröhlichen, getigerten Kater Findus, der eine riesige Brille trägt und hinter dem bärtigen Herrn Petterson in gestreiftem Hemd, schwarzer Weste und Zylinder auf dem Fahrrad neugierig in die Welt schaut.

Eigentlich stand das Familienstück „Feiern mit Pettersson und Findus“ nach den beliebten Büchern von Sven Norqvist im Spielplan auf der Felsenbühne Rathen an jenem Freitagnachmittag. Doch gegen den starken Regen hatten sie keine Chance. Die Geschichten um den alten, schrulligen Mann und seinen frechen, abenteuerlustigen Kater Findus werden mit viel Humor, Spielfreude und Fantasie lebendig in dieser Aufführung, in der hauptsächlich Studierende der Theaterakademie Sachsen in Delitzsch unter Regie von Steffen Pietsch mitwirken, der abwechselnd mit Jürgen Haase den Pettersson spielt. Für uns gaben die Theaterneulinge eine kleine Extravorstellung und Kostproben ihres Könnens. Spaß am Spiel, Power und Leidenschaft erwachen, sobald die insgesamt neun jungen Schauspielerinnen und Schauspieler und Musicaldarsteller die Bühne betreten.

Diese können sie in ganz verschiedenen Rollen in fünf Stücken vor reizvoller Naturkulisse ausleben und dabei erste Erfahrungen im Theateralltag sammeln bei ihrem Praktikum in Kooperation mit den Landesbühnen Sachsen noch bis Ende August. Die Bandbreite reicht vom Abenteuerstück „Shatterhand“, „Pettersson und Findus“, „Peter Pan“, „Kaltes Herz“ bis zur Oper „Fliegender Holländer“. Sie spielen Comanchen, Can-Can-Tänzerinnen, Dorfbewohner, flotte Hühner und den Schatten von Peter Pan. „Es ist eine sehr schöne Zeit, ein cooler Ort und das Ensemble hat uns mega herzlich aufgenommen“, sagt Sean Kühnl (24). Tom Warschewski (23) mag das  Draußenspielen auf mehreren Bühnenebenen. „Das härtet auch ab.“ Man tausche sich auch privat aus mit den Kollegen nach der Vorstellung, sitzt zusammen in der Kantine, trifft sich zu Kochabenden oder spielt zusammen „Laser Tech“.

Adam Wahlgren (21) ist mit den Büchern von „Pettersson und Findus“ aufgewachsen. „Nun sich selbst in der Geschichte zu finden, die man als Kind gern gehört hat, ist schon großartig. Auch wenn ich eine gegensätzliche Rolle zu Findus spiele im Stück, Gustavsson, den grimmigen Nachbarn.“ Adams Vater ist Schwede. Er spielt und singt außerdem einen norwegischen Seemann im „Fliegenden Holländer“.Vorher hat Adam neun Jahre im klassischen Chor gesungen. „Rathen ist ein guter Platz, um sich auszuprobieren auf der Bühne, aber auch vor der Kamera oder Mikro kann ich mir vorstellen“, sagt er.

Das erste Mal auf der großen Bühne zu stehen sei schon besonders gewesen, sagt Vera Antonenko (22). „Wir werden geschminkt, haben aber auch kurze Umziehzeiten und müssen ganz schön rennen.“ Sarah Frese (23), die als gewitzter Kater Findus abwechselnd mit Linda Neuschulz (20) spielt und singt, mag vor allem: „Wenn die Kinder mitgehen und reagieren, wie in der Szene als die Hühner sich weigern Eier zu legen für die Geburtstagstorte. Ein Kind rief hinein: `Ihr werdet  geschlachtet!`“ Das sei lustig und traurig zugleich gewesen. Danny Mlaouhia (22) der als Petterssons Nachbbarin Frau Lindgren und „Henne Henni“ auf der Bühne steht, genießt diese Rolle, in der auch „viel Probenarbeit steckt“: „Es ging nicht darum, Menschen in Hühnerkostümen zu spielen. Wir haben mit dem Tanztrainer geübt, wie eine Henne sich bewegt. Die Hühner sind wie gescheiterte Ballerinas, erklärte er uns.“ Bei der Umsetzung der Rollen seien auch die Ideen der Studierenden gefragt. Eine Traumrolle hat Danny nicht: „Ich möchte so viele Charaktere abdecken wie möglich und flexibel sein.“ Er hat sich beim Theater in Essen auf eine Anzeige für Berufseinsteiger beworben und würde auch erst mal eine Weile in der freien Theaterszene tätig sein.

Tom will ab Oktober ein halbes Jahr auf einem Bauernhof arbeiten und einen Fantasy-Roman schreiben, ein Sience Fiction-Buch von ihm ist schon draußen. Linda und Vera wollen in Richtung Musical gehen. Sean will sich neben der Bühne gern auch in der Filmbranche ausprobieren, z.B. Drehbücher schreiben: „Die eigene Kreativität ausleben. Die Arbeit soll auch Spaß machen und nicht nur zum Geldverdienen sein.“

Größere Pannen gab es bisher keine auf der Bühne. „Bei Texthängern helfen wir uns gegenseitig und improvisieren“, so Adam. „Wichtig ist der Sinn, nicht Wort für Wort.“ Neue, spontane Spieleinfälle sorgen für zusätzliche Lacher im Publikum und erhalten das Theaterspiel frisch und lebendig. „In der Premiere wird man beschenkt und zur Derniere, der letzten Vorstellung, überraschen sich die Schauspielkollegen gern selber, indem sie Sachen anders machen als vorgegeben und den Spielspaß untereinander voll ausleben“, darauf freut sich Adam jetzt schon.

Text + Fotos (lv)

Die nächsten Vorstellungen von „Feiern mit Pettersson und Findus“ sind am 21., 22. und 31.8., 15 Uhr und die letzte Aufführung am 1.9., 15 Uhr.
„Ihr seid toll. Ich nehm Euch alle!“ Das wünscht man den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern, dass den Satz ein Regisseur oder Theaterleiter zu ihnen sagt und sie engagiert. Es macht Spaß ihnen zuzuschauen, so frisch, unverbraucht, voller Ideen und Spiellaune. Weiter so!

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Bei der 7. Kunstmeile Laubegast locken in Galerien, Gärten & Sälen wieder Ausstellungen, Kunstcafés, Lesungen & Konzerte

16 Freitag Aug 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Spaziergang durch einhundert Jahre Bildende Kunst in Laubegast und Kleinzschachwitz

Bereits zum siebenten Mal öffnen Laubegaster Galerien, Geschäfte und Privatpersonen bei der Kunstmeile Laubegast für ein Wochenende am 17. und 18. August ihre Türen, Säle oder Gärten für kunstinteressierte und –neugierige besucher.

Diverse Ausstellungen zeigen Malereien, Grafiken, Fotografien, Collagen, Keramik und Kostümbilder, dazu gibt es Kunstcafés, Lesungen und kleine Konzerte. So lädt, um einige Beispiele zu nennen, die Galerie am Elbufer (Laubegaster Ufer 25a) ein zur „Spurensuche“ und zeigt „Einhundert Jahre Bildende Kunst in Laubegast und Kleinzschachwitz“ mit Werken 16 verschiedener Künstler wie Woldemar Winkler, Max Uhlig, Don Clanton, Evelyn Sonntag oder Wolfgang Kühne. Im Melli–Beese–Haus (Österreicher Str. 84) gibt es ebenfalls Kunst zu sehen u.a. von Evelyn und Bernd Sonntag, Eckhard Kempin und Christina Pfennig, sowie Lesungen mit Karla Kundisch oder Michael Meinicke. Zwei Konzerte (Samstag: Akkordenmusik, Sonntag: Gitarrenmusik) runden das Programm ab. Kindermalen und Café laden zum Verweilen ein.

Im flussaufwaerts–Saal (Laubegaster Ufer 29) zeigen in der Ausstellung „KOSTÜMBILDER“ elf Theaterschaffende ihre Kostümbildentwürfe und Konzeptionen. In den Räumen der Volkssolidarität (Volkhaus) am Laubegaster Ufer 22 gibt es Ausstellungen des Fotoclubs Laubegast und Malerei von LilAntje, dazu Kunstcafé und ein Konzert (Klavier und Klarinette). In der Galerie KirchGang (Christophoruskirche Laubegast) zeigen Katharina Probst und Rita Richter unter dem Titel „Frauen, Mütter und Madonnen“ Malerei und Grafik.

Text: Ximena León Pellegrin

Viele weitere Kunstmomente und das vollständige Programm stehen unter http://www.flussaufwaerts.de.

Termin: Samstag 17.8.24 und Sonntag 18.8.24 jeweils von 11 bis 18 Uhr
(Abweichende Öffnungszeiten werden vor Ort ausgewiesen)

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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