• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Poesie

Neue Katzen-Lyrik: Im Lichtzimmer

22 Donnerstag Okt 2026

Posted by Lilli Vostry in Poesie, Lebensart, Zwischenmenschliches, Aktuelles, In eigener Sache

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Im Lichtzimmer

Der Raum voller Licht
wie lange nicht
warmer Glanz legt
sich auf all Eure Plätze
Blütenpracht in Herbstfarben
der Wintergarten steht weit offen
Ihr liebtet das Licht wie ich
noch einmal strömt es
die Blätter fallen wieder
ohne Euch
Drei Katzentiere stürmen herein
wollen Sonnenstrahlen fangen
statt Fliegen
die sie nie kriegen
sie schnuppern an Blumen und Gräsern
wälzen sich auf dem Sofa in der Sonne
welche Wonne
Lichterschatten wandern umher
in filigranem Blätterspiel
endloses Schweben und Regen
auf blauen Fensterrahmen und Boden
im Blumenkasten wo die Getigerte so gern saß
funkeln sie und legen sich in feinen dunklen Linien
auf weiches Fell

LV
21.10.2026

P.S.: Mein Buch „Geliebte Ungeheuer“ mit Katzenpoesie ist noch im Notschriften Verlag Radebeul erhältlich, auf der Webseite per Mausklick. 🙂


Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Kerzenflamme & Alles aus Liebe

22 Donnerstag Okt 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Kerzenflamme
(Für meine Großmutter heute zum Geburtstag)

Dein Bild in der Hand
in der anderen ein Kerzenlicht
steh ich am Balkon
das Gesicht in der Sonne
zeig Dir eine noch blühende Blume
auf einmal lodert eine Flamme
aus meinem Haar
es riecht versengt
die Finger schwarz
kämme ich den Ruß
aus den Strähnen
der Himmel blau
weiße Wolken segeln
vorbei als wäre nichts
der Wind weht  durch
die noch grünen Bäume
weiße und zart lila Chrysanthemen
mit gelben Punkten in der Mitte
blinzeln mich an
als wollten sie sagen:
Sieh all das Schöne
ist weiterhin hier
wie der Sonnenjuwel
von Dir
an meinem Ringfinger

LV
22.10.2026

Alles aus Liebe
(Für meine Großmutter)

Ein Kerzenlicht rote Herbstblumen
und ein Zweig weiße Rhododendron stehen
vor Deinem Bild
vor vielen Jahren aufgenommen bei uns zuhause
ich lege eine Hand um Dich
ein gütiger Blick aus braunen Augen weißes
welliges Haar umrahmt Dein Gesicht und Du
lächelst etwas verlegen
ein altes Familienbild zeigt Dich Jahrgang 1911
als kleines Mädchen im schwarzen Kleid mit
weißem Kragen und großer Schleife im langen
Haar
zauberhaft zwischen zwei größeren Schwestern
und Jungen und den Eltern
Dein Vorname Lotte kurz und knapp beginnt mit L
wie Liebe wie meiner
Du zeigtest sie selten
doch gabst sie uns
Wir Kinder waren dein ein und alles
umarmten dich hielten uns
Du hieltest viel aus
manchmal flossen Tränen
Deine große Liebe Rudolf verlorst
Du früh im Krieg bliebst mit zwei Mädchen
allein
Vor der Krippe beim Abholen empfing ich Dich
mit Gänseblümchen und nannte Dich Muppi
einmal nahmst Du mich mit zu Uropa Max
mit einer Kanne Milch und warmem Essen
an den Zigarrenduft erinnere ich mich noch
er saß allein am Küchentisch im weißen
Unterhemd und Hosenträgern ein großer hagerer
Mann mit kantigen Gesichtszügen immer noch
vollem weißen kurzen Haar
ich staunte wie Du ruhig seinen Bart rasiertest
ohne einen Kratzer eine innige Geste
er sagte kaum ein Wort der Blick abwesend
vielleicht bei Uroma Marie
sie stand noch an meinem Kinderwagen
mir war bang vor ihm und wollte ihn gern einmal
lächeln sehen
doch wusste nicht wie
das wunderschöne alte Stubenbuffet von ihnen
steht nun bei mir

Manchmal hast Du Dich in ein kleines Zimmer
eingeschlossen auf dem Hausflur
Wir Kinder klopften an wie an einen Zauberort
abgeschirmt geborgen und warm
ein großer Glasschrank voll wundersamer Dinge
stand dort
Bücher mit vergilbten Seiten in alter Schrift
die ich entzifferte wie eine Geheimsprache
bunte Glaskugeln als Briefbeschwerer
Urgroßvater war Glasbläser
und Schokolade von den Tanten aus dem Westen
stecktest Du uns zu
in der Küche duftete es immer gut
Du machtest aus wenig viel
Es gab oft Nachschlag
doch den Hunger nach Liebe stillte es nie ganz
das Warten auf das Fehlende auf den Einen
übernahm ich von Dir
Das Kindheitshaus steht schon lange nicht mehr
seh Dich immer noch vor mir
wie Du mir zum Abschied jedes Mal aus dem
Fenster des hell gelben Hauses in der Heinrich-
Heine-Straße nachwinkst und ich drehe mich
immer wieder um
und winke zurück solange ich Dich seh

LV
22.10.2024

Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Kindheitswege. Zwischen Gestern & Heute

16 Freitag Okt 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Gemeinsam unterwegs
(Für A.)

Es war einer dieser Tage
die man nicht so schnell vergisst
in ganz besonderem Licht
die Sonne strahlte voller Kraft
am azurblauen Himmel
Wir lächelten zurück
und uns an
einander nah
wie lange nicht
standen vor dem Kronentor
am Zwinger das golden funkelte
das Nymphenbad immer noch
verhüllt
hielten all die schönen Momente
fest
den barocken Figurenreigen
das helle Glockenspiel
gingen Erinnerungen auf der Empore
nach aus Kindertagen
Was nehmen wir mit was lassen
wir dort
an wunden dunklen Punkten
und hellen die verbinden
drehten mehrere Runden
suchten die Treppen
sprachen über Abschied Trauer
Liebe die fehlte
und wir dennoch in uns tragen
ob sie ankommt können wir
nicht immer sehen oder verstehen
Was würde unser Vater jetzt
sagen
könnten wir doch noch einmal
zusammen sein
wie am Anfang
Das Leben geht weiter
sagst Du
mit jedem Atemzug
spürst Du es
es erfordert nur
Einlassen
Es liegt an Dir
das Leben leicht
oder schwer zu sehen
sagst Du mit Blick
auf den Fluss
Wir sitzen auf der Terrasse
in Flechtstühlen die Kokons ähneln
und sich leicht drehen
bei Milchkaffee und teilen uns ein
großes Stück Eierschecke
und mir wird klar:
Ich möchte immer wieder
eintauchen in dieses funkelnde
Licht
egal ob gerade Sirenen heulen
oder etwas anderes stört
Auf dem Bahnhof schauen wir
noch einmal zusammen in die
Sonne
am Zugfenster lächelst Du
zum Abschied
und der Zug rollt mit den Tränen
fort
In meiner Hand ein blauer Beutel
von Dir
mit Elisenlebkuchen

LV
6.10.2026

Fotos (lv)

Verwandlung/Einssein
(Für meinen Vater)

Der Tag grau neblig
nichts ruft mich
außer die Traumbilder
der letzten Nacht
wieder wach
allein unterwegs
fragte nach dem Weg
einer wies mich unwirsch ab
dann stand da ein Mann
lang und schmal wie ein
Baumschatten
seine Hand zitterte
als ich Münzen suchte
für ihn in seinem Portemonnaie
Wir liefen durch graue
Gewölbekeller
standen auf dem Bahnsteig
der Zug voller Kisten die Menschen
brachten
die Abteiltür hinten war offen
davor saßen ein paar Kinder
ich hatte Angst sie würden hinaus
fallen
später saßen sie in einem Schulzimmer
vor kleinen bunten Bildschirmen
mit Tastatur ich erkannte nicht
was sie schrieben
sah den Mann plötzlich als Kind
Sein Schatten verschmolz mit meinem
Vielleicht sind wir am Ende
eins
Es wird Zeit für die letzten
sonnengelben blätterflügligen
reifen Quitten

LV
18.10.2026

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben

28 Montag Sept 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Natur, Poesie, Unterwegs

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Ankunft am Meer

Aufbruch im Dunkeln
die Katzen hinter mir
springen auf den Koffer
und wollen mit
der weiße Kater stürmt
voran
ich lege ihn zurück
kein Halten mehr
kein Handy keine Ablenkung
mehr kein Anruf
keine Bilder
(es verweigert den Dienst)
nur das vor mi
was gerade ist

rosa Wolken schon
am Morgen
Sonne den ganzen Tag
volle Züge und freundliche
Menschen
sehe sie an
ihnen wieder mehr zu
statt auf`s Display
aus dem Zugfenster
ein Reh steht verlassen
am Bahndamm
als der Zug naht
springt es in den Wald zurück

Kuhherden und Pferde grasen
auf saftigen Weiden
der letzte Holunderbaum
große dunkel wogende Früchte
vor einem verfallenen Gemäuer
halb eingezäunt
bleibt zurück
ich könnte weinen
vor Glück
das Meer wogt
grau und wolkenschwer
eine einzelne Möwe
fliegt davon
abends stehen sie
auf einer kleinen Sandinsel
im Wasser
hungrig wie immer

ich füttere sie
sie kreischen vor Vergnügen
als ob sie fragten: Wo warst
Du so lange?

LV
20.9.2026

Ferienzimmer

Die Tür zum Ferienzimmer steht halb offen
Sonne schaut aus den Wolken
doch ich kann nicht hinaus
kam voller Vorfreude an
doch etwas ist anders
als sonst
ein Teil der Farben und des Zaubers
fehlen
der ganze Sommer ausgebucht
die zwei Monate bis zum Wiedersehen
schienen wie eine Ewigkeit
die Gäste vor mir im August
feierten eine wüste Party
schlugen betrunken von billigem Wodka
aus Polen
ihre Wut heraus
auf kunstvolle Dinge ein
die ich liebe an diesem Refugium
meinem Rückzugsort vor der lauten Welt
sie zerschlugen eine große Porzellanlampe
bemalt mit bunten Vögeln und Schmetterlingen
der alte Holztisch stand in der Mitte zerbrochen
die Vermieterin sah es fassungslos
sie kannte die Gäste nicht
sie vermietet an alle die kommen wollen
und warf die zwei vorzeitig hinaus

die Vorstellung im selben Bett zu liegen
wie die Zerstörer vorher
weckt Widerwillen Wut und Traurigkeit
bei mir
hab mich schon oft gefragt
was dieses Ferienzimmer schon
alles gesehen und ausgehalten hat
das weiße Seepferdchen aus Porzellan
steht jetzt allein am Fenster im Licht
die Nacht und der Regen nehmen
die Schatten fort
die letzten Rosen apricotfarben aus dem Garten
duften auf dem dunklen Metalltisch
mit Lochmuster
die Sonne strahlt auf`s Schönste
nach dem starken Wind
der ein Stück der Tür aus dem Rahmen
riss rückte der Mann der Vermieterin
sie mit dem Hammer wieder gerade
die Tür hält wieder
nichts hält mich länger
drinnen

LV
20.9.2026

Strandkonzert

Ich gehe durch den Regen
sehne mich nach weißen Schwingen
nach den Gesängen der Möwen
die leiser werden
die bunt verstreuten Blätter rascheln
um so lauter im Wind
rings um den Brunnen der immer
noch sprudelt an der Promenade
in hohen Fontänen
aus der Konzertmuschel weht Musik
ich will zum Meer zu den Möwen
und bleibe doch stehen
schwinge mit zu den Klängen aus fernen Tagen:
Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen
Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt
sing mich frei mit den Tränen
stehe unter einem Baum
mit anderen Leuten
einige tanzen in bunten wetterfesten Jacken
pure Lust am Leben
Möwen fliegen vorbei in Richtung
Strand galant
die zierliche Sängerin in blauer Kapitänsjacke
mit goldenen Revers weißer Hose
und langem blonden Haar
gibt alles rockt mit kraftvoller Stimme
Simply The Best
sie heißt ebenfalls Tina
und bekommt viel Applaus
mit den Liedern über Liebe Sommer Leichtigkeit
und Abschied Bye Bye My Love von Tamara
lässt sie die Arme fliegen
wie Vögel
sie schwirren
Raben und Möwen später
hoch am Himmel und einer prächtigen Baumkrone
die funkelt im Abendlicht

LV
20.9.2026

Spätsommertag am Meer

Die Sonne schält sich
aus den Wolken
immer wieder ein Aufleuchten
der Himmel über dem Meer
umspannt von riesigen
hellen Schwingen
darunter ein azurblaues Band
davor kreisen Möwen
übertreffen sich im Fliegen Fangen
Rufen und stürzen sich auf`s Futter
aus der Strandtasche am fast menschenleeren
Strand
die Sonne zeichnet ihre Umrisse
in den Sand
die Flügel und ihr Gefieder
glänzen weit aufgefächert
entzücken formvollendet
mit jeder Bewegung
nichts entgeht ihren Blicken
die Schnäbel picken sorgfältig
was in Reichweite liegt
der Wind hat nachgelassen
ich wage mich endlich
ins Meer
die kleinen weißen Segler
immer in der Nähe
fliegen hinterher und ich vergesse:
Es ist kein Sommer mehr

LV
23.9.2026

Ückeritz

Auf dem Weg
durch die Seebäder
die Steilküste entlang
das Meer und der Himmel
schimmern blau weiß
hinter Bäumen
wildes Tosen ungezügelter Wellen
die an und ab rollen
wie es ihnen gefällt
Lichtflecken auf den Stämmen
und am Erdboden
vereinzelt Spaziergänger
hier oben ruht
die Welt
noch
still verschwiegen
die Wege vertraut
auf und abwärts
Hügel mitten durch den Wald
steht das Tor weit offen
in eine andere Welt schön und rau
der Naturcampingplatz schon
fast leer
von einer Motorsäge wirbelt Grün
und Holzspäne
mir ins Gesicht
sie räumen auf
ein kleines Tier vielleicht ein Vogel
oder eine Maus liegt zerquetscht
auf der Straße
im kleinen Wäldchen an der Steilküste
aufatmen endlich angekommen
tost weithin das Meer
Wolken spiegeln sich in den Wellenkämmen
azurblau
ich lache und es fließen Tränen
beim Eintauchen
kein Wind keine Kälte trennt
mich mehr von diesem Ort
der Strand auf einer Seite
neben der Treppe schon
schmaler geworden
das Meer dringt vor in Richtung
Steilküste
Sandkrater tun sich auf
wie ausgespült und ausgehöhlt
große und kleine Wasserlachen
in denen viele bunte Muscheln liegen
kleine und große Federn verhakt
in trockenen Seetangfäden kleben
die Möwen wie auf Inseln stehen
das Meer nicht aus dem Blick lassen
Freudentänze beim Füttern aufführen
eine große schwarz weiße Feder liegt
als Geschenk im Sand
an der Steilküste neben der Treppe erhebt sich
majestätisch eine Gestalt im sandfarbenen Gewand
wie eine Hüterin des Meeres
und abends steht plötzlich der Vollmond hoch oben
und die Wellen schimmern golden
zwischen den Buhnen

LV
25.9.2026

Auf der Promenade

Heute früh von einem Möwenschwarm
geweckt
es klang wie ein Morgengruß
am Ferienzimmer
Ihr seid weitergezogen
ich Euch nach
die Promenade entlang
Sonne im Gesicht
und den Duft vom Meer
große Wattewolken am Horizont
der Blick durch windschiefe Kiefern
auf`s endlose Blau
mich mit ihm, verbinden
vom Kurhaus in Heringsdorf
wehen Klänge herüber aus den 80ern
die ich liebte als wir dort tanzen waren
zum ersten Mal am Meer
jetzt ist dort ein Modeladen
der Springbrunnen sprudelt hohe
Fontänen jede ein Sonnenstrahl
auf der Wiese hinter einer Hecke
liegen kleine flauschige Federbälle
eine große graubraune Möwe spaziert
umher fängt hastig die Brötchenstücke
vorn seh ich sie wieder
in Bansin biegt die Möwe
in die Einkaufsstraße ab
vielleicht auf Futtersuche oder
sie findet das Meer
nicht mehr

LV
25.9.2026

Garten des Lebens
(Für Frau B.)

Vieles schon verblüht
die letzten Rosen aus
dem Garten lachsfarben
stehen auf dem Tisch
im Ferienzimmer
ich bringe ihr einen Strauß
Astern rote rosa und violette
die meine Großmutter auch liebte
und farbige Rosen
Wir sitzen bei Kaffee und Kuchen
im Wohnzimmer mit dem bodenhohen Fenster
in den Garten
über der Gartenmauer ragt
ein neues Haus Rohbau weiß
über zwei Etagen
es steht dicht am Garten
obwohl dahinter noch Platz wäre
vom Gerüst und den Fenstern aus
kann man direkt zu ihr hinein
und in die Ferienwohnung sehen
die vielen Blumen Sträucher
Gewächse das Rosenspalier
und der grünberankte Pavillon vorn
wie lange werden sie noch stehen
das kleine Haus und der Garten
sind ihr geblieben
ihr Mann lebt schon lang nicht mehr
sie ist 90 jetzt
immer noch wunderschön das weiße Haar
hochgesteckt lebhafte blaue Augen wacher Blick
Wände voll mit ihren Bildern
Landschaften und Boote am Wasser
sie sitzt im Sessel sie kann schwer gehen
die Hände schmerzen und der Rücken
sie wollte nie weg vom Meer
bis zum Strand schafft sie es nicht mehr
sie liebt ihren Garten
die hohen Kiefern
rote Duftrosen stehen am Fenster
davor sitzt eine Katze schwarz
mit weißen Pfoten und schaut herein
Mulle ruft die alte Dame sie
die Katze ist auch schon älter
und kommt manchmal zu Besuch
wie auch eine kleine graue
vom Nachbarn
sie stellt ihnen einen Futterteller hin
und Tauben gurren auf dem Dach
vom Neubau gegenüber

ich erzähle ihr von meinem runden Geburtstag
im November wie unwirklich
mir das vorkommt
dass es nur eine Zahl ist
und ich das Leben feiere
und wir uns dann im Mai
wiedersehen in ihrem
zauberhaften Garten am Meer

LV
24.9.2026

Das Meer kommt mit

Ich seh die Bilder
die Möwen im letzten Licht
des Tages
im Abendrot am Strand
kleine weiße Punkte
mit Blick auf`s rötlich gefärbte Meer
die gerade noch schwirrten
und flogen ich mittendrin
immer wieder sehe ich
mich um
zwei Raben krächzen
zum Abschied
die Sehnsucht kommt
immer mit
mit der Entfernung
den Landschaften sommermatten
Feldern und Wiesen die am
Zugfenster vorbeifliegen
wird sie noch größer
erfüllt und leer zugleich
kann nicht bleiben
und nicht gehen
will weiter wogen
mit dem Meer
Abschied fällt mir schwer
Wem nicht
sagst Du
deshalb bist Du noch nicht
hingefahren dieses Jahr
dann bleibt nur
die Sehnsucht

LV
27.9.2026

Texte + Fotos: Lilli Vostry
Weitere Fotos folgen

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen

09 Mittwoch Sept 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Künstler Richard von Gigantikow reicht beim Radebeuler Künstlerfest Oberbürgermeister die Hand, 
Kunstpreisträger Reinhard Zabka, Prof. Ralf Kehrbach und Oberbürgermeister Bert Wendsche.Foto: K.Baum

Öffentliche Besichtigung im Lügenmuseum

Lügenmuseum erhält den Publikumspreis „Best Museum of Germany“

Für seine Besucher ist das Lügenmuseum eine unvergleichliche Erfahrung – ein Gesamtkunstwerk – das beste Museum in Deutschland.

Als das Künstlerpaar den ruinösen Gasthof Serkowitz mit der Perspektive eines Erbpachtvertrags von der Stadt übernahm, besuchten sie das Dalí-Museum in Figueras. Es ist das meistbesuchte Museum Spaniens. Dort hat der Bürgermeister gemeinsam mit dem Künstler Salvador Dalí ein leer stehendes Theater mit einer Inszenierung über das Innenleben eines Künstlers geschaffen. Ein solches Zusammenspiel von Kunst, Ort und Stadt war auch in Radebeul gedacht. Hat leider nicht geklappt.Am 10. September um 11 Uhr gibt es eine öffentliche Besichtigung des Lügenmuseums mit Gutachtern und Vertretern der Stadt. Außerdem öffnet von 11 bis 13 Uhr der Gasthof seine Türen. Alle Welt ist eingeladen, einzutreten, zu staunen und sich selbst ein Bild von diesem poetischen Ort zu machen. Letzte Gelegenheit, bevor dieses überwältigende Gesamtkunstwerk untergeht – wie die Titanic. Im Lügenmuseum ist auch der Originalsound zu hören: „Untergang der Titanic – 20 Minuten danach.“
Zum Abschied gibt das Lügenmuseum noch einen Katalog heraus mit neuen Fotos von Amac Garbe, dem es gelungen ist die fabelhafte Atmosphäre der Räume. einzufangen.https://www.betterplace.org/de/projects/184556-die-wahrheit-ueber-das-luegenmuseum-liebesbriefe-und-ein-neuer-katalog?utm_source=project&utm_medium=project_184556&utm_campaign=donate_btn&utm_content=bp

Text + Foto:
Reinhard ZabkaLügenmuseumKötzschenbrodaer Str. 3901445 Radebeul / Dresden0176 99 02 56 52luegenmuseum.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung

27 Donnerstag Aug 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Natur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Einmaliger Kunstort & Wunderkammer voller skurriler Dinge & wechselnde Ausstellungen & Zeitgeschichte zum Anfassen aus dem DDR-Alltag und künstlerischen Underground: Das Künstlerpaar Dorota und Reinhard Zabka hat das Lügenmuseum Radebeul im früheren Gasthof Serkowitz jahrelang mit viel Liebe, Engagement und öffentlicher Förderung aufgebaut. Nach einem langen Rechtstreit und ausbleibender Einigung mit der Stadt Radebeul droht dem Lügenmuseum Ende September die Schließung.

Absurder Streit um das Lügenmuseum
Dem originellen und vielbesuchten Kunstort droht Ende September die Zwangsräumung durch die Stadt Radebeul per Gerichtsbeschluss. Obwohl bereits mehrere Verkaufsversuche scheiterten und Rettungsversuche ungehört bleiben.
Das ganze Haus ist eine Kunst-Baustelle. Wie auf einer großen Leinwand prangen überall Bilder, Ideen und Sprüche rings um den Eingang des Lügenmuseums Radebeul, das den ehemaligen Gasthof Serkowitz an der Kötzschenbrodaer Straße 39 seit vielen Jahren neu belebt. Jedoch weniger mit kulinarischen Genüssen, als mit kultureller und geistiger Nahrung werden die Gäste hier empfangen von Betreiber Reinhard Zabka und seiner Frau Dorota. Höchst lebendig, originell, vergnüglich, unterhaltsam, auch streitbar, zum Austausch anregend über das Gesehene geht es hier zu. Aufhorchen lässt schon der Name des Museums. Dazu liest der Besucher: “Wahre Dinge sind wie umgekehrt“ auf die Fassade geschrieben. „Die Zukunft war früher auch besser“, „ein bisschen stimmt es, aber nicht immer“ und „Es gibt Lügen, da hört der Spaß auf“. Auf einem Papierrollo steht der Titel einer Ausstellung: „Underground and Revolution of GDR“.

Vor dem strahlend weiße Gebäude stehen Installationen, aus Stühlen und Leitern errichtete Türme mit rot-weißer signalartiger Bemalung, kreisenden Rädern und ausschwirrenden Strahlen. Viele Schilder mit Pfeilen und Fragezeichen sieht man da. Da wird auf eine „Kultur-Schutz-Zone“ und auf Artikel 5 im Grundgesetz zur Kunstfreiheit verwiesen. Das Lügenmuseum ist noch bis 31. September geöffnet – dann Gnade uns Gott, schallt der eindringliche Hilferuf aus einem Bild. Dem Lügenmuseum droht nach einem bereits jahrelangen Rechtsstreit und einer Räumungsklage der Stadt Radebeul, welche nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Dresden nun rechtskräftig ist, die Schließung. Die angekündigte Zwangsräumung im Oktober würde das Ende dieses Kunstortes besiegeln. „Das Lügenmuseum kapituliert nicht vor der Komplexität der Welt. Mit Distanz, Humor und dem Blick auf das Ganze macht dieses Gesamtkunstwerk Widersprüche, Täuschungen und die Illusionen der Macht sichtbar“, sagt Richard von Gigantikow. So nennt sich der Künstler und „Ideenmillionär“ Reinhard Zabka, der Erfinder und Betreiber des Lügenmuseums vor den Toren Dresdens. „Das Lachen wird zum Erkenntnisinstrument, denn vom Wahren lässt sich heute oft nur noch über das Falsche, über die Lüge, sprechen. Diese Erfahrung macht das Lügenmuseum sinnlich erfahrbar.“

Viele Besucher nutzen derzeit die Gelegenheit, diesen außergewöhnlichen Kunstort noch einmal zu erleben. Sie beweisen einen besonderen Geschmack, so Zabka. Als Seismograf der Gegenwart mache dieser Kunstort gesellschaftliche Spannungen, Brüche und Widersprüche sichtbar und entwickelt daraus eine eigenständige künstlerische Sprache. Zwei Petitionen, fachliche Stellungnahmen von Bundes- und Landeseinrichtungen sowie zahlreiche Appelle und Gnadengesuche stießen jedoch auf taube Ohren. Dabei wird im Kulturentwicklungskonzept der Stadt Radebeul bis 2030 das Lügenmuseum ausdrücklich erwähnt als hervorragender Kunstort in der Region. Die Stadträte haben dieses Konzept einstimmig verabschiedet im Mai 2024. Doch der Radebeuler Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) hat dem Betreiber des Lügenmuseums zur gleichen Zeit gekündigt, so Zabka. „Er hat Verkaufsverhandlungen geführt, die sind gescheitert und der Käufer ist zurückgetreten. Die Stadt wirft dem Lügenmuseum vor, wir seien nicht kompromissbereit. Doch wir haben mit ihm verhandelt.“ Es habe mit dem Kaufinteressenten Unstimmigkeiten zur künstlerischen Ausrichtung des Lügenmuseums in Zukunft gegeben. Persönliche Befindlichkeiten spielen wohl auch eine Rolle. Der OB habe Zabka als Privatperson gekündigt, nicht dem Lügenmuseum an sich, das mit diesem Künstler nicht tragbar wäre, sagt er.

„Kunstfreiheit bedeutet, dass der OB ein fachliches Gutachten einholt. Das ist eine ganz persönliche Entscheidung von ihm“, so Zabka. „Nach der Kündigung hat uns die Radebeuler Kulturamtsleiterin noch gefördert mit einer Ausstellung.“ Reinhard Zabka ist Kunstpreisträger der Stadt Radebeul von 2016. „Zabkas Kunst kreist um Menschheitsthemen: das Rätsel, das Geheimnis, die Erinnerung, die Illusionen des Lebens und die Beseeltheit der Welt, und nicht zuletzt die Heiterkeit, die Freude“, sagte die Laudatorin Dr. Susanne Köstering in ihrer Rede zur Kunstpreis-Verleihung. Seine Kunst erreiche deshalb Menschen aller Weltgegenden, aller Altersgruppen und aller sozialen Millieus.

Dennoch ist das Lügenmuseum in seinem Fortbestand gefährdet. Die Stadt Radebeul hat das Haus zum Verkauf ausgeschrieben mit der Auflage an den Eigentümer, drei Millionen Euro für die Sanierung aufzubringen. Vier Verkaufsversuche sind bereits gescheitert. „Die haben keinen Bewerber, keine Idee und kein Konzept“, weiß Zabka. Nach ausbleibenden Einigungen kündigte die Stadtverwaltung Radebeul den Mietvertrag mit Zabka und setzte den Auszug juristisch durch. Für ein Statement über die Hintergründe, warum keine Einigung oder andere Möglichkeit als die Räumung des Lügenmuseums gefunden werden konnte, war OB Wendsche nicht erreichbar. Er hoffe nun, dass der Mieter und Betreiber des Lügenmuseums nun das Gebäude in der gewährten Frist räumt. teilte er schriftlich über die Pressestelle der Stadtverwaltung Radebeul mit.

Während es hinter den Kulissen des Lügenmuseums wackelig zugeht, schauten sich in den Sommerferien noch mehr Besucher als sonst dort um und tauchten in eine wunderreiche Welt ein, die ihresgleichen sucht in dieser Weise. Seit nunmehr 35 Jahren besteht das Lügenmuseum. In einer alten Landarbeiterkate in Babe, einem brandenburgischen Dorf 1990 gegründet, beginnt Zabkas Traum vom Künstlerhaus und Lügenmuseum als Wunderkammer mit skurrilen Objekten. Sieben Jahre später zieht er ins Gutshaus nach Gantikow und wiederum 14 Jahre später nach Radebeul in den historischen, denkmalgeschützten Gasthof Serkowitz. Diese Wanderschaft wohnt auch den Kunstobjekten selbst inne. Oft sind es mobile Objekte auf Rädern und mit Reiseattributen versehen wie Koffer, Wanderapotheken oder Wanderschuhe  – wie angeblich dem von Fontane!

Seit 2012 öffnet das Lügenmuseum in Radebeul als ein Ort der Kunst und Fantasie, Träume und Visionen für kleine und große Besucher seine Türen. Den sie eigenständig erkunden, entdecken und erfahren können mit allen Sinnen und eigenständiges Denken und Wahrnehmen wird hier großgeschrieben. „Wir sind ein Lernort für visuelles Denken. Museen sind aber meist auf Design, Didaktik und Archiv ausgelegt“, so Zabka. „Wir haben eine Kunstsammlung, mehrere Künstlernachlässe und das Lügenmuseum zeigt den Geist der Friedlichen Revolution atmosphärisch.“ Alles authentisch. Zeitgeschichte zum Anfassen und Hineinbegeben. Zabka, 1950 in Erfurt geboren als Sohn von Flüchtlingen aus Schlesien und Ostpreußen, hat viele Dinge selbst zusammengetragen aus jener Zeit. Als ein Akteur der Erfurter und Berliner Subkultur befasste er sich und kennt die Mechanismen der Lüge als Machtinstrument, aber auch als Überlebensmittel. Lüge bedeutet hier nichts weniger als Gegenwelt.

Die Zeitreise in die DDR-Vergangenheit und ihren Alltag führt durch 16 Räume voller wundersamer und paradoxer Dinge. Der erste Raum erinnert an den übermächtigen Wunsch nach Reisefreiheit, anderen Kulturen und Eindrücken mittels mechanischen, akustischen und optischen Effekten, wunderlichen Apparaten, exotischen Souvenirs und farbenfrohen Assemblagen. Zu sehen ist außerdem das Atelier eines Dissidenten, das man über einen begehbaren „Giftschrank“ voller Bücher betritt, hinter einer Art Geheimtür. Dort sieht man auf Regalen zumeist illegal fabrizierte Drucksachen, Poster von Ausstellungen und Bilder an den Wänden z.b. von Manfred Butzmann, Elke Erb, Martin Hofmann, Cornelia Schleime oder Robert Rehfeldt. Per Knopfdruck an einer Art Radio kann der Betrachter sich dazu einen Sound aus DDR-Geräuschen aus Tonkonserven selber mixen. Durch fantastische Bilderwelten reisen und ein Sammelsurium seltsamer, witzig-skurriler Kunstobjekte und Installationen zwischen ironischem „Happy Ossy Land“ und absurd-komischem „Welttheater“ voller Schaukästen und Altäre mit originalen Zeitzeugnissen und kurios sinnverwandelten Alltagsdingen erwartet die Besucher treppauf, treppab auf den Gängen und im Saal im Obergeschoss. Ehemals ein Ballsaal mit noch erhaltener, stuckverzierter Jugendstildecke, Säulen und hohen Bogenfenstern. Die prunkvolle, gläsern schimmernde Kugellampe an der Decke in der Raummitte stammt aus dem abgerissenen Friedrichstadtpalast in Berlin.

Die Stimmung wandelt sich stetig mit den rings herum bunt aufleuchtenden und wieder verlöschenden Lämpchen, drehenden Windspielen mit Fähnchen, Händen und Füßen in der Luft, leise surrenden, klopfenden und trommelnden Klängen der Installationen im Wechsel von Stille und Bewegung, Ergriffensein und Verzauberung. Derzeit laufen dort zwei Ausstellungen, eine mit dem Titel „Tanz auf dem Holzweg“ zeigt kinetische, schwebende und schwingende Objekte von Reinhard und Dorota Zabka, Sophie Cau, Klaus Liebscher, Justus Ehras, Jan Heinke, Jola Brejdak und unter dem Motto „Skeleton Dance“ werden mittelalterliche Totentanz-Darstellungen in die Gegenwart transformiert in Bildern und Objekten. Hinter dem Lügenmuseum steht man plötzlich in einem urwüchsig prächtigen Garten, den Zabkas vor Jahren angelegt haben. Eine blühende Oase mit Betonboden, aber dennoch wachsen Bäume darauf. Überall stehen hoch rankende Pflanzentöpfe, dazwischen Holzbänke. Es wäre schade, wenn dieser zauberhafte Platz verlorengeht zumal Radebeul als Gartenstadt sich sieht. Einen Teil des Grundstücks am Lügenmuseum hat die Stadt schon abgeteilt. Ein Feigenbaum steht dort. Die Stadt will das Grundstück verkaufen.

Wir sitzen am Tisch unter dem grünen Blätterdach. Dorota Zabka, die Frau des Künstlers und selbst Künstlerin, serviert Salat und leckere Quiche, dazu Zitronenwasser. Zusammen haben sie diesen Kunstort mit viel Liebe, in Eigeninitiative größtenteils mit vielen Helfern jahrelang aufgebaut. Sie mag sich nicht vorstellen, wenn dies alles bald wegfiele, sagt Dorota Zabka leise. Ihre kleine Hündin „Ella“ bellt fröhlich als wolle sie den Garten und das Haus bewachen. Viele Projekte, Symposien für Kreative und Kunstfeste fanden hier schon statt. Das Künstlerpaar Zabka erfährt viel Unterstützung von Freunden, Förderern und Kennern dieses besonderen Museums, die sich für seinen Erhalt einsetzen. „Wir haben über 100 Briefe bekommen und an die Stadt Radebeul geschickt“, erzählt Reinhard Zabka. Darunter von der Akademie der Künste, vom ehemaligem Rektor der Dresdner Kunsthochschule, Matthias Flügge, vom Landesamt für Denkmalpflege bis zur Bundesstiftung Aufarbeitung von SED-Unrecht. Selbst der sächsische Ministerpräsident  Michael Kretschmer versuchte im Rechsstreit Zabkas mit dem Radebeuler OB Wendsche zu vermitteln. Ohne Erfolg. Da es eine Sache der Komnune sei, so Zabka.

„Wir haben einen interessierten Käufer gefunden, der für 300 000 Euro ohne Sanierungsauflagen das Lügenmuseum übernehmen möchte. Ein Museumsbetreiber aus der Schweiz. Der Name ist dem OB bekannt und wird ignoriert!“ Zabka hat der Stadt Radebeul in einem Brief an die Stadträte im Mai sogar die Schenkung des Lügenmuseums als Gesamtkunstwerk angeboten, das Arbeiten von über 500 Künstlerinnen und Künstlern vereint, verbunden mit dem Ziel, das Lügenmuseum zu erhalten und weiterzuentwickeln. „Zurzeit ist ein Gast aus Schwaben bei uns. Er kommt aus der Finanzwelt und macht ein Sabbatjahr. Ihn arbeiten wir gerade als neuen Museumsdirektor ein. Er macht Führungen, begrüßt die Gäste und kommt gut an bei den Besuchern“, so  Reinhard Zabka. Vorstellbar sei auch eine temporäre Ausstellung für etwa zwei Jahre mit Rauminstallationen des Lügenmuseums im Japanischen Palais in Dresden, dessen schöne Räume damit auch wieder mehr mit Leben erfüllt würden.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Sa und So, Ferien und Feiertag von 13 bis 17 Uhr

http://www.luegenmuseum.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Gedichte von Zoe Nora Goerges

11 Dienstag Aug 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Unterwegs

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Eine Auswahl der Gedichte von Zoe Nora Goerges, die bisher noch unveröffentlicht sind, erscheinen hier erstmals mit ihrer Erlaubnis auf meinem wortgarten-Blog. Diese Autorin ist eine großartige Entdeckung für mich! Doch lest selbst.

Über dem golden glimmenden Gipfel
im Nebel, rauchig und flach
tanzt eines zarten Kleides Zipfel
wird wilde Welt langsam wach
du tanzt über Berges Wiesen
mit Malven, Schaumkraut und Löwenzahn
meine Gedanken werden zu Riesen
doch du folgst deiner schwebenden Bahn
Kaum berühren den Tau deine Zehen
was flüstern die Halme sich zu
pflückst meine Träume im Gehen
verströmst unendliche Ruh
Du sammelst die Farben des Morgens
und ich nenne sie grüblerisch mein
aber es ist nur ein Akt des Borgens
Deine Silhouette wird kleiner und klein
für Lilli am 8.8.202

Clara Schumann

Aufrecht sitzen
vor Auftritten schwitzen
sie trägt allein aller Takte Gewicht
doch ohne Pathos im Gesicht
Schumann zerfällt währenddessen
in der Anstalt in seine Einzelteile
man wird ihn nicht vergessen
aber ruhigstellen, für eine Weile
Clara hat acht Kinder, die spielen hinter der Bühne
möglicherweise liebt sie einen andern, möglicherweise betreibt sie hier Sühne
aber groß ist es, was sie da tut, auf dem Klavier
führt einen Kanon ein, nach neuer Manier:
Beethoven, Schumann und Brahms
auch der letzte Hörer vernahm’s
das Repertoire es folgt einem Sinn,
der war in Konzerten vorher nicht drin
Vater Wieck – mit größter Disziplin
er formte die Tochter (die kriegen wir schon hin!)
seine Rechnung ging nicht auf, aber Europa lauscht
sie verbeugt sich bescheiden,
und der Beifall, er rauscht

Frida Kahlo

Diese niedlichen Zehen, vom dampfenden Badewasser umspült
rot rot rot bleiben sie zur Betrachtung bis das Wasser auskühlt
und sich Frida erhebt
und die Erde erbebt
unter ihrem Tritt, sprießen die Blumen
sie heben die Köpfe, aus Schmerz geboren
Nägel im Fleisch, unterm Tisch liegen Krumen
von denen sich Frida ernährt, die Diego verloren
Sie malt sich selbst, rahmt unsägliche Pein
aufgespießt von Stangen, eigentlich von zwein,
der aus der Straßenbahn und der ihres Mannes
aber sie gibt nicht auf, sie ist es, sie kann es
umformen, transformieren,
sie benutzt ihr eigenes Blut
versuchst du ihre Bilder zu interpretieren
findest du Kraft,
Leidenschaft,
Mut
Zersprungenes Glas, Tehuana-Tracht
sie kennt sich selbst, sie kennt ihre Macht,
das Schöne zu finden in jeglichem Schmutz
der sie stets beschattet
sie selbst hat’s gestattet,
doch nur um zu stehen, wo andere fallen
hängt sie am Leben mit Klauen und und Krallen
Wächst drüber hinaus, über Schmerz und Leid
und wird uns Symbol einer neuen Zeit
die mit ihr begann, sie breitet sich aus
und leuchtet uns heim, in das prächtige Haus
von Menschen bewohnt, die Verantwortung tragen
geistig nicht mehr am Hungertuch nagen
Gemeinschaften bilden, die blühen und schützen
und letztendlich uns allen nützen

Gustav Klimt

Gegenwart, Wille – vollkommene Präsenz
Paare auf Augenhöhe
Balance, Gewichtung und Transzendenz
Der Kuss in absoluter Nähe
Stilistisch geht Klimt den Weg, den er muss
Akademische Mauern, er meidet sie
Schöpft aus Emotionen im Überfluss
Man fragt sich: Dekoration oder reine Magie?
Würde, codiert, und tiefes Begehren
Szenen, die Erotik nähren
Beschwört der Maler im sakralen Glanz
ganz byzantinisches Mosaik
hält Judith Holofernes lässig beim Schopf
eben durchtrennt sie brutal sein Genick
Das Weib bedrohlich, sinnlich, bewusst
Klimt stellt sie dar im Triumph ihrer Lust
erschöpft vom mörderischen Genuss
weil Liebe auch mal weh tun muss
Skandalös, was er zeigt
existenzielle Intensität
weibliches autonomes Subjekt
der Bürger fragt, wo kommen wir denn hin,
wenn sich die Frau nicht mehr versteckt

John Cage

Nur Husten im Saal
da wird Musik zur Qual
4’33 sitzen die Leute herum
und alles bleibt stumm
keine Melodie kommt uns zu retten
er streift sie ab, jegliche Ketten
der Definition
war es das jetzt schon
ist da wer, der an Nägeln kaut?
Und wer atmet da so laut?
Selbstkonfrontation bis zum Erbrechen
lässt er die Gebrechen sprechen
Knarrende Stühle, kratzende Hände
hat denn das hier nie ein Ende
und dann klatschen sie enthusiastisch
alles löst sich, was vorher spastisch
und verkrümmt gewartet hat
mir was es eigentlich zu platt
das Schweigen
der Geigen

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Gedicht-Lesung mit Zoe Nora Goerges & Jazzmusiker Hartmut Dorschner beim Musiksommer in Bärenstein

11 Dienstag Aug 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Natur, Poesie, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

f
Farb- und klangreiche Poesie & Musik: die Autorin Zoe Nora Goerges und Jazzmusiker Hartmut Dorschner begeisterten bei ihrer Lesung das Publikum am vergangenen Sonnabend im Kunsthaus Bärenstein.

Worte, Farben und Klänge aus Licht zwischen den Himmeln

„Spot an!“, so heißt das erste Gedicht. Ein Scheinwerfer geht an. Worte und Klänge wandern und schweben durch den Raum, streifen umeinander, lassen Bilder erstehen in vielen Farbtönen in ganz eigener Sprachmelodie. Sanft, intensiv und kraftvoll ist der Sog dieser Gedichte, in denen Kunst, Klang, Malerei, Musik und das Leben mit allen Licht- und Schattenseiten eine Rolle spielen, die Autorin Zoe Nora Goerges nicht nur vortrug, sondern zelebrierte bei ihrer Lesung am vergangenen Sonnabend beim Musiksommer in Bärenstein. Begleitet wurde sie klangreich von Jazzmusiker Hartmut Dorschner, dem Initiator des Musiksommer im Kunsthaus Bärenstein. Die Lesung war erfreulich gut besucht bei hochsommerlichem Wetter.

In dem angenehm kühlen Veranstaltungssaal im Obergeschoss verbanden sich die poetischen Texte mit elektronischen, sphärischen, pulsierenden Klängen und Saxofonspiel. Da verweben sich Fäden aus Licht zwischen den Himmeln und erschaffen Räume aus Licht, heißt es in einem Gedicht von Goerges über Palestrina, einen berühmten italienischen Komponisten der Renaissance. Ihre Verse erzählen oft von Künstlerinnen und Künstler, Forschern und Erfinderinnen und berühren mit knappen, starken Aussagen. In einem Gedicht über Frida Kahlo schreibt sie: Sie malt sich selbst/umrahmt von Pein/Sie gibt nicht auf/benutzt ihr eigenes Blut/findet Kraft Leidenschaft und Mut/das Schöne zu finden/in jeglichem Schmutz/dort wo andere fallen/steht sie und wird zum Symbol einer neuen Zeit.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text zur Lesung folgt.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Musiksommer Bärenstein: Autorenlesung mit Zoe Nora Goerges & Klängen von Hartmut Dorschner am Sonnabend

06 Donnerstag Aug 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Unterwegs

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Wort & Kunst & Klang verbinden sich in der Lesung mit Zoe Nora Goerges diesen Sonnabend, den 8. Juni, um 17 Uhr im Kunsthaus Bärenstein. Foto: privat

Poetisches Panorama aus Malerei und Musik, Kunst und Leben

Eine Autorenlesung mit Zoe Nora Goerges und musikalischer Begleitung von
Hartmut Dorschner gibt es beim Musiksommer Bärenstein am 8. August, um 17 Uhr im Kunsthaus Bärenstein.

Kunst und Klang verbinden sich in der Lyrik von Zoe Nora Goerges auf besondere Weise. Sie nimmt den Leser und Zuhörer mit auf eine poetische und zugleich reflektierende Reise durch Kunst, Musik, Mythologie und menschliche Emotionen. Ihre Gedichte, häufig in Versform gestaltet, greifen eine Vielzahl bedeutender Persönlichkeiten aus Kunst und Musik auf, begonnen bei Hieronymus Bosch über Hilma af Klint, Gustav Klimt und Claude Monet bis hin zu Frida Kahlo, Mozart und Clara Schumann.

Dabei entsteht ein vielschichtiges Panorama der Kunstgeschichte, in dem Malerei, Musik und Poesie auf eindrucksvolle Weise miteinander verschmelzen, heißt es in einer Rezension von Mariangela Di Grado von Europa Edizioni über die Gedichte von Zoe Nora Goerges. Besonders gelungen sei die dichte symbolische Ebene ihrer Texte: Allegorien, wiederkehrende Motive wie Licht und Schatten sowie die Auseinandersetzung mit künstlerischem Schaffen und persönlichem Leiden verleihen ihren Gedichten eine große Tiefe.

Ihr Schreibstil zeichne sich durch eine ausgeprägte Musikalität aus. „Die Sprache ist bildreich, von Metaphern und kulturellen Anspielungen durchzogen und bewegt sich souverän zwischen gehobenem und bewusst gebrochenem Ton, was den Texten zusätzliche Dynamik verleiht“, hebt die Rezensentin hervor.

Insgesamt wirken die Texte der Autorin als ein vielschichtiges, poetisches Mosaik, das Kunst und Leben, Vergangenheit und Gegenwart sowie Schmerz und Schönheit auf überzeugende Weise verbindet.

Zoe Nora Goerges ist studierte Musikerin und Opernsängerin. In ihrer Freizeit schreibt sie gern Lyrik. Sie stellte ihre Texte bereits auf Lesebühnen vor. An diesem Sonnabend, dem 8. August, um 17 Uhr ist sie zu Gast beim Musiksommer Bärenstein mit einer Autorenlesung gemeinsam mit dem Jazzmusiker und Initiator des Musiksommer, Hartmut Dorschner, im Kunsthaus Bärenstein. Die Zuhörer dürfen gespannt sein, wie sich ihre Poesie- und Klangwelten miteinander verbinden.

Text (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Musiksommer Bärenstein: Gedicht-Lesung von Lilli Vostry mit Harfenspiel von Aerdna Harp

27 Montag Jul 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, In eigener Sache, Lebensart, Musik, Natur, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Meer-Klänge und Poesie beim Musiksommer Bärenstein

Mit neuen Gedichten war die Autorin Lilli Vostry aus Dresden, begleitet an der Harfe von Aerdna Harp am vergangenen Sonnabend zu Gast in dem kleinen Ort im Osterzgebirge.

Beschwingt, bewegt, wild und sanft ging es zu bei unserer Lesung mit neuen Meer-Gedichten von Lilli Vostry, begleitet von wundervollem Harfenspiel von Aerdna Harp am Sonnabend im Kunsthaus Bärenstein. Es war mir ein Vergnügen vor aufmerksam lauschenden Publikum zu lesen. Überschaubar, doch jede Reihe war besetzt. Es muss sich wohl noch mehr herumsprechen, dass hier in der Sommerzeit ganz besondere Kulturerlebnisse locken, als Sahnehäubchen zur wunderbaren Landschaft des Erzgebirges, viel Wald, Wanderwege, wildblühende Wiesen, Weite, Stille, kleine schöne Orte mit alten Fachwerkhäusern, hier und da Ausschank, Zeit zum Innehalten und Verweilen und Genießen der Ruhe und Natur.

Herzlichen Dank an Hartmut Dorschner, Jazzmusiker und Initiator des Musiksommer Bärenstein. Der mit Konzerten mitten in der Natur, Autorenlesungen und Ausstellungen Kunst und Kultur auch in den ländlichen Raum bringt. Noch den ganzen Sommer über bis Mitte September.

Die nächste Autorenlesung und Musik gibt es mit Zoe Nora Goerges und Hartmut Dorschner am Saxophon am 8. August, um 17 Uhr im Kunsthaus Bärenstein.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos zum Programm unter http://www.kult-ur-art.eu
Natur & Kunst: Ein Bild von Anita Rempe im Kunsthaus Bärenstein.
Sonntagsfrühstück in Bärenstein: Gastgeber Hartmut Dorschner. Brot selbst gebacken, erlesene Früchte und himmlische Ruhe luden ein zum Verweilen und Genießen. Mittags gab es leckere selbstgemachte Pizza von Aerdna Harp.
Poesie pur und ein erfrischendes Bad in einem See in Zinnwald nach einem wunderbaren Sonnentag erfreuten das Herz nach meiner Gedicht-Lesung mit Musik am Sonnabend in Bärenstein.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • Oktober 2026
  • September 2026
  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Zbyszek
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfgang Schiffer
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Oana.Ududec
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von paulfehm
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Schnippelboy
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Xeniana
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von sant marc air
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Manuela Mordhorst
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Martha
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von veline2
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 210.310 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Viele Facetten & Blicke von Frauen auf die Welt: Im Literaturkreis der Stadtbibliothek Radebeul-Ost im Kulturbahnhof bieten sie reichlich Gesprächsstoff
  • Kurzgeschichte: Die Frau an der Haltestelle
  • Schönes bleibt: Gedichte zur Erinnerung
  • Schönes bleibt: Kleine Komödien
  • Ausstellung "Landschaften, Frauen, Tod und TV" von Hans Scheib im Einnehmerhaus Freital
  • Premiere "Die Weihnachtsgans Auguste" im Boulevardtheater Dresden
  • Zirkus um Wildtiere: MDR-Reportage: "Zoff in der Manege - (k)ein Herz für Tiere?"
  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Medea: Bitter-komische Rache einer Außerirdischen im Schauspielhaus Dresden

Aktuelle Beiträge

  • Neue Katzen-Lyrik: Im Lichtzimmer
  • Neue Lyrik: Kerzenflamme & Alles aus Liebe
  • Neue Lyrik: Kindheitswege. Zwischen Gestern & Heute
  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
  • „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – Vielleicht bringt die 25. Vorstellung Glück!
  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    meinwortgarten.com
    Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

    Hast du ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.

  • meinwortgarten.com
    Website im Reader anzeigen
    Abonnements verwaltenRegistrierenAnmelden
    Melde diesen Inhalt
    Diese Leiste einklappen
Kommentare werden geladen …