Genuss pur. Poesie & Kuchen – auch zu buchen…

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Genuss für Geist & Sinne. Mit Rhabarber – Ein Gedicht aus dem Backofen fing alles an. meinwortgarten-Inhaberin und Autorin Lilli Vostry liebt Poesie & Kuchen und bringt beides gern zu Lesungen mit.

Wenn die Worte und Aromen auf der Zunge tanzen

Die erste Kostprobe gab es bei der Premiere meiner Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ am 16. Mai im KlangLabor in Dresden, das angesichts Corona-Einschränkungen gut gefüllt war. Vom ersten selbst gebackenen Rhabarberkuchen, dem ich ein eigenes Gedicht widmete, blieb fast kein Krümel übrig. Das spornte mich an zu weiteren Backversuchen. Ich mag Poesie & Backen. Das Spiel mit Worten & Zutaten & der betörende Duft & Aromen, die auf der Zunge tanzen & Gestalt annehmen. Zum Zuhören, Probieren und Genießen einladen und etwas Bleibendes schaffen.

So entstand mein neues Angebot unter dem Motto: „Poesie & Kuchen – auch zu buchen“ eigene Gedichte und selbst gebackenen Kuchen zu Lesungen mitzubringen. Und diese zwei Leidenschaften zu verbinden. Genuss für Geist und Sinne.

Ich lese gern vor neugierig aufgeschlossenem Publikum, ob in Spielstätten, in einem Gartenlokal, auf privaten Feiern oder in Senioren- und Pflegeheimen in Dresden und der Region. Gedichte über Zauberhaftes in der Natur und Zwischenmenschliches, Veränderungen und Wandlungen im Leben und den Zauber des immer wieder Anfangens. Viele meiner Gedichte, die in den letzten zehn Jahren entstanden und für die ich als nächstes einen passenden Verlag suche, stehen hier auf meinem wortgarten-Blog.

Wer Interesse an meinen Lesungen hat, auch mit musikalischer Begleitung möglich, kann mir gern schreiben an folgende e-mail-Adresse:
lilli-vostry-journalistin@gmx.de

Text + Fotos (lv)

Start der Schreib- und Geschichtenwerkstatt für Kinder „Fantasius Firlefanz“

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Geschichten-Abenteuer erleben – Jeder hat Fantasie!

Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, startet für neugierige, spiel- und erzählfreudige Kinder und Jugendliche die Schreib- und Geschichtenwerkstatt „Fantasius Firlefanz“ mit Lilli Vostry, freie Journalistin und INhaberin des KulturBlogs meinwortgarten.com als neues Angebot im KlangLabor auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden. Heute am 4.7., von 16 – 18 Uhr das erste Mal. Ab 11. Juli dann immer mittwochs von 17 – 19 Uhr. Ich freu mich auf Euch.

Hallo, liebe Kinder!

Hier könnt Ihr die kreative Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche „Fantasius Firlefanz“ kennen lernen. Der bewegliche kleine Holzvogel ist unser Begleiter, der unsere Fantasie beflügeln möchte. Bei den Geschichten-Abenteuern, die uns zuflattern aus der großen Welt der Worte.

Gemeinsam entdecken wir den Spaß am Erzählen, sprachlichen Gestalten in spielerischer Form und Umsetzen der selbsterdachten Geschichten.

Wenn Ihr gern träumt, erfindet, neugierig seid, Euch lesend und schreibend ausprobieren wollt, ist die Schreib- und Geschichtenwerkstatt ein guter Ort, dies miteinander zu tun.

Zu meiner Person: Ich heiße Lilli Vostry, schreibe selbst gern seit meiner Kindheit und arbeite hauptberuflich als freie Journalistin, außerdem als Kinderbetreuerin und in der Deutsch-Nachhilfe in Dresden. Es sind auch spezielle Angebote für Kinder mit ADHS möglich.
Ich gebe auch Kurse in spielerischem Schreiben für Kinder auf Anfrage in Schulen.

Kosten pro Teilnehmer pro Nachmittag: 5 Euro

Kontakt: Lilli Vostry, Tel. (0351) 848 75 03 oder 0177 – 524 88 48
email: Lilli.Vostry@freenet.de

 

Keine für Alle! – Lara Finesse

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Kolumne: Neue Mauern…

Wie es zu meinem Namen kam, das bleibt mein Geheimnis. Ob es mich wirklich gibt? Nun ja. Wie heißt es so schön: Ich denke, also bin ich. Was auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Neulich hörte ich im Radio in einer Humorsendung, es war gerade Fasching, den unglaublichen Satz: Das Lachen unterscheide den Menschen vom Tier. Das habe kein Geringerer als Aristoteles einst festgestellt, wie auch die gefährliche und befreiende Wirkung auf die Lachenden und Ausgelachten zeitlos ist.

Wer lacht, zeigt, dass er etwas erkannt und verstanden hat. Oder es zumindest meint. Während Tiere, wenn sie lachen mit heraushängender Zunge oder fiependen Lauten,gar nichts denken, sondern sich einfach ihres Daseins freuen. Das unterscheidet Tiere tatsächlich sehr von Menschen.

Manche von letzteren verziehen keine Miene, egal was um sie herum passiert. Es ist ja nicht zu übersehen, dass sich gerade ein großer Wandel in der Welt von draußen nach drinnen – damit meine ich nicht nur die über Ländergrenzen hinweg ziehenden Flüchtlingsströme – vollzieht. Neue Mauern tun sich auf, mit denen wir uns selbst umgeben. Man sehe sich nur die Leute an, die draußen unentwegt nach unten auf diese glatten, flimmernden Teile starren und darauf herumtippen und die Ohren oft verstöpselt halten.

Wie ferngesteuert laufen sie durch die Gegend, manche rennen einen fast um. Ich frage mich dann immer: Was ist so ungeheuer wichtig, dass diejenigen dieses Teil kaum eine Minute mehr aus den Augen lassen?! Was würde passieren, wenn sie es verlieren? Was taten sie, bevor es Smartphones gab?

Mittlerweile braucht man gar nicht mehr aus dem Haus zu gehen. Man bekommt alles aus dem weltweiten Netz. Man kann Tag und Nacht einkaufen, mit den Augen überallhin reisen, sich vergnügen, den idealen Partner per Fragebogen zusammenpuzzeln, für zwischendurch, nur virtuell oder auch mal in echt. Heldenhafte Essensbringer aus dem Internet (die nennen sich wirklich so!) gibt es auch inzwischen.

Anderes wie Postkarten und Briefe schreiben, stirbt allmählich aus. Vielleicht werden Briefkästen deshalb auch immer seltener?

Neulich fragte tatsächlich jemand auf Facebook, ob es eigentlich noch Schreibpapier gäbe! Als ob es davon abhinge. Wenn man das Bedürfnis hat, kann man auf allem schreiben. Oder? Nur gehen mir leider allmählich die Empfänger aus. Es wird noch soweit kommen, dass ich mir selbst Karten und Briefe mit schönen Briefmarken schreibe, nur um mir die unverhoffte Freude, dass jemand an einen denkt und überrascht, zu erhalten neben all dem Werbekram und Rechnungen, die mir beim Gang zum Briefkasten täglich entgegen grienen.

Warum gehen wir manchmal trotzdem noch hinaus? Um zu schauen, ob da draußen noch alles da ist, noch andere außer uns und wie die Luft ist. Warm oder kalt. Auf den Wetterbericht ist ja kein Verlass mehr trotz moderner Technik. Das Wetter macht, was es will. Einmal richtig Schnee muss reichen, dann geht der Winter schon wieder. Statt Schlitten und Skier fahren schnelles Surfen im Internet. Merkt doch eh keiner. Seit Ende Januar, draußen ist noch alles kahl und grau, bestürmen einen schon in knallbunten Farben grinsende Schokohasen und Eierallerlei im Supermarkt, obwohl man gerade erst die Silvesterknallerei überstanden hat und das Schatzkästchen auf dem Tisch mit den erfüllten, vergessenen und neuen Wünschen für das neue Jahr noch auf Durchsicht wartet. Indes grüßen schon die ersten Schneeglöckchen auf der Wiese, wird es wieder früher hell und später dunkel. Was manche Nachbarn schon zu eifrig geräuschvollem Frühjahrsputz derart treibt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Und das Leben rauscht vorbei.

Macht was draus.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Lara Finesse

BilderGedichtKalender 2016 „Von Tier zu Mensch“

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Vom Raubtier Mensch

Skurill-poetische Gedichte und Bilder versammelt der neue BilderGedichtKalender von Lilli Vostry und Babak Nayebi.

Ein Mann mit Hahn im breitkrempigen Hut, den nichts zu erschüttern scheint, ist auf dem Titelblatt des Kalenders zu sehen. Gut behütet schaut er in die Welt. Skurril-poetische, heitere und ernsthafte, beherzt geborgene Gedankenflüge und Gefühlssprünge versammelt der neue BilderGedichtKalender für 2016 unter dem Titel „Von Tier zu Mensch“. 

Es ist der nunmehr dritte Kalender, den Lilli Vostry, freie Journalistin und SZ-Autorin, zusammen mit dem iranischen, in Dresden lebenden Bildenden Künstler Babak Nayebi in limitierter Auflage herausgegeben hat im Typostudio SchumacherGebler in Dresden. In Abwandlung der Redewendung „Von Mensch zu Mensch“ wird in reizvollem Kontrast von Bildern und Lyrik das Verhältnis von Mensch und Tier betrachtet. Das Raubtier Mensch, der mal Jäger, mal Getriebener ist, mal innige Nähe und Ausgeliefertsein, Stärke und Ohnmacht erfährt und die verletzte, leidende Kreatur stehen sich gegenüber in den farbigen Ölzeichnungen auf Papier. Es geht außerdem facettenreich, vieldeutig um Zwischenmenschliches. Etwa im Gedicht „Frei Wild“ um Fortschnurren in fremde Galaxien, um Fortträumen, Sehnsucht nach der Ferne und Neues entdecken. Da tauchen Fledermäuse am Strand auf, ergibt sich ein Admiral auf Landgang duftenden Blüten. Da bringt ein rätselhaftes Wesen mit roten Augen, das sich Lori nennt, Schatten zum Leuchten. Und begrüßt eine Robbe das neue Jahr und sucht im unendlichen Weiß nach wärmenden Worten. 

Dieser zeitlose BilderGedichtKalender „Von Tier zu Mensch“ ist jetzt zum Schnäppchenpreis erhältlich. Einige Exemplare sind noch über die Autorin Lilli Vostry auf Anfrage zu beziehen.

Sommertheater & Open Air Kino & Gartengeflüster in Dresden & Ausblicke auf die neue Spielzeit


„Die Legende vom heissen Sommer“. Foto: Boulevardtheater

Boulevardtheater Dresden
Heißer Sommer mit viel Theater

Der Theatersommer in Dresden ist in vollem Gange. Das Boulevardtheater gastiert gemeinsam mit anderen Theatern, Veranstaltern und Künstlern in der Freilichtbühne  „Junge Garde“. Der Programmmix aus Comedy, Konzert, Theater und Musical erfreut und hilft den angeschlagenen Bühnen und dem Publikum gleichermaßen. Am 14. August öffnete sich nach corona-bedingt fünfmonatiger Spielpause endlich wieder der Vorhang im Boulevardtheater. Ein bestätigtes Hygienekonzept ermöglicht dem Privattheater den Spielbetrieb bei voller Auslastung im großen Saal mit knapp 500 Plätzen. Losgeht`s mit dem faszinierenden Sandtheater und seiner Reise durch die Geschichte Dresdens (bis Ende August). Ab 1. September kehrt die erfolgreiche Inszenierung „Die Legende vom heißen Sommer“ – ein Stück Osten mit den größten Amiga-Hits auf die Bühne zurück. Außerdem gibt`s ein Wiedersehen mit „Die Fete endet nie“ , dem frivolen P18-Stück „Herr Doktor, die Kanüle klemmt!“ und der
beliebten „Olsenbande“.

http://www.boulevardtheater.de


„Zwei wie Bonnie & Clyde“: Dorothea Kriegl und Christian Kühn. Foto: Chris Gonz

Comödie Dresden
Neustart mit Humor und Leidenschaft

Für Gänsehaut und Gruselspaß sorgt zurzeit “The Addams Family“ in einem Grusical von Andrew Lippa (Regie: Kerstin Polenske), das bereits am Broadway Erfolge feierte, beim Sommer Open Air der Comödie Dresden (noch bis 30. 8.) Vor der morbid-charmanten Kulisse des Elbschlosses Übigau trifft eine herrlich schräge Figurenschar auf sächsische Ahnengeister und nimmt mit viel Humor, Leidenschaft und feuriger Musik Normales und Ungewöhnlich-Aneckendes auf die Schippe. Danach startet mit der Premiere von „Zwei wie Bonnie & Clyde“ mit Dorothea Kriegl und Christian Kühn am 4. September wieder der Spielbetrieb im Haus unter dem Motto “Wir haben Lust(ig)!“ mit einem den Corona-Bedingungen angepassten Herbst- und Winterprogramm, das aktuelle Anforderungen berücksichtigt. Wieder auf die Bühne kommen die Liebeskomödie “Sternstunden“ mit Cosma Shiva Hagen, die Musik-Comedy „Spanisch für Anfängerinnen“ und letztmals die Karaoke-Triologie „Zickenzirkus“, Machos auf Eis“ und „Tussipark“.

http://www.comoedie-dresden.de

Dresdner Friedrichstatt Palast & Comedy Theater Club
Gartengeflüster mit Promis und Lachen für die Gesundheit

Mit einem Open Air-Angebot bereichert auch der Dresdner Friedrichstatt wieder die Kulturszene in der Stadt. “Gartengeflüster – Text miez Musik – von sinnlich bis sinnlos“ heißt die neue Veranstaltungsreihe im idyllischen Hinterhof der Spielstätte am Wettiner Platz. Bekannte Dresdner Künstler und Prominente treffen hier immer mittwochs um 20 Uhr auf das Publikum. Da trifft der Kabarettist auf den Posaunisten, die Moderatorin auf den Combo-Frontmann, der Schauspieler auf die Tasten-Fee. Am 12.8. erzählen und agieren der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Micha Unger, Kerstin Drechsel, Julia Schmidt & Micha Winkler gemeinsam. Bei weiteren Veranstaltungen dabei sind Gunter Emmerlich, Julia Schmidt & Micha Winkler (19.8.), Dieter Beckert & Gäste mit Feuerschalenliedern (26.8.) und die Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch ist zu Gast bei Thomas Schuch & Micha Winkler am 2.9. Zeitiges Plätze sichern wird empfohlen!

Unter dem Motto „Lachen ist gesund!“ startet auf der anderen Elbseite die neue Spielzeit im Dresdner Comedy & Theater Club am 26.8., um 20 Uhr. Im Auftakt-Programm geht es gewohnt vielfältig zu von kabarettistisch, musikalisch bis komödiantisch mit Matthias Machwerk, Bianka Heuser & Jörg Bretschneider und anderen Künstlern.

www.dresdner-friedrichstatt-palast.de
http://www.comedytheaterclub-dresden.de


„Die Legende von Romeo und Julia“ Foto: Sommertheater Dresden

Sommertheater Dresden im Bärenzwinger
Komisch-dramatische Romanze um Romeo und Julia

Julia kann es kaum erwarten, dass Romeo ihr seine Karotte vor das Näschen hält. Den Alten wollen sie den Kampf ansagen und nebenbei noch die Welt retten und gesund machen. Doch ihre Eltern hassen sich und haben eigene Pläne mit den frisch Verliebten. Vor farbenfroh südlicher Häuserkulisse dreht sich alles um Kohle, Besitz und große Gefühle im Stück „Die Legende von Romeo und Julia“ – ein Shakespeare aus der Renaissance (Buch und Regie: Peter Förster) des diesjährigen Sommertheaters Dresden im urigen Innenhof des Bärenzwingers. Sieben Schauspieler, einige in mehreren Rollen, nehmen witzig-frech, derb gereimt und komisch-dramatisch die romantische Liebesgeschichte, Intrigen und die naseweise Jugend von heute auf die Schippe inklusive Anspielungen zur Corona-Krise. Romeo ist ein schwärmerischer Draufgänger und Tagträumer (Simon Altmann) und die blonde hübsche Julia liebevoll und rebellisch (Sandra Eckhardt). Für jedes Leid ein Mittelchen parat hat der Apotheker (Erik Brünner). Viel Beifall. Gespielt wird täglich außer Montag noch bis 6.9., 20 Uhr.

http://www.Sommertheater-Desden.de

Filmnächte am Elbufer
Sieben Tagen länger Kinohits unterm Sternenhimmel

Das Jubiläum 30 Jahre Filmnächte am Elbufer in Dresden kann wegen der Corona-Einschränkungen zwar nicht groß gefeiert werden. Doch auch wenn das Programm diesmal kleiner ist und die beliebten Konzerthöhepunkte verschoben werden mussten, locken sowohl die einzigartige Kulisse mit Blick auf die barocke Altstadt und eine vielseitige Filmauswahl allabendlich reichlich Fans in das schönste Open-Air-Kino weit und breit. Daher werden die Filmnächte um sieben Tage verlängert bis 30. August. Auf zahlreichen Wunsch von Gästen werden die beiden ausverkauften Filme „Besser Welt als nie“ und „Die Känguru-Chroniken“ noch mal gezeigt am 24. und 25.8. Über die Leinwand flimmert  auch der beliebte Filmklassiker „Spuk unterm Riesenrad, Teil 2“ (26.8.) Wer noch dabeibleiben möchte, kann an dem Abend außerdem die exklusive Filmpreview „Faking Bullshit“ erleben. Zum Abschluss des Filmsommers am Elbufer kann man untern Sternenhimmel eine Komödien-Kurzfilmnacht in Kooperation mit dem Filmfest Dresden genießen (30.8.) Die Filmtickets sind nur online und bargeldlos erhältlich.

http://www.Filmnaechte.de


„Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn. Foto: Sebastian Hoppe

Staatsschauspiel Dresden
Düsterrock mit Macbeth und eine Visite
auf dem Zauberberg

Auch im Schauspielhaus Dresden hebt sich der Vorhang bald wieder. Vieles musste wegen der Corona-Pandemie überarbeitet und neu gedacht werden. Geplant sind über 30 Premieren im Staatsschauspiel Dresden, darunter sechs Arbeiten der Bürgerbühne. Das Hygiene- und Schutzkonzept sieht Mund-Nasenschutz beim Betreten und Mindestabstand vor. Mit „Searching for Macbeth“ – Shakespeare in Concert, das im März coronabedingt ausfiel, zeigt Christian Friedel nun gemeinsam mit Nadja Stübiger als Lady Macbeth und seiner Band Woods of Birnam am 5.9. eine Vorschau auf die in den Januar 2021 verschobene Inszenierung. Am 12.9. kommt das hochaktuelle Stück „Der Zauberberg. Eine Visite“ nach dem Roman von Thomas Mann, der in einer Klinik für Lungenkranke spielt und Grundfragen des Daseins aufwirft, unter Regie von Daniela Löffner auf die Bühne. Diese Geschichte taucht leitmotivisch auch als Online-Inszenierung von Philipp Grimm und Monique Hamelmann und als Neues Wunschkonzert unter Leitung von Thomas Eisen auf.

http://www.Staatsschauspiel-Dresden.de

Semperoper Dresden
Semper Essenz mit musikalischen Höhepunkten

Liveerlebnisse mit besonderen musikalischen Genüssen locken wieder in der Semperoper Dresden. Unter dem Motto „Semper Essenz“ können die Besucher einen coronabedingt eingeschränkten, aber feinen Ersatzspielplan erleben. Auf die Bühne kommen halbszenische Aufführungen mit musikalischen Höhepunkten aus Opern wie Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ (4.9.), ein Liederabend „Alterssünden“ mit „Rossini für Gourmets“ (6.9.), Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“  (11.9.) und  konzertante Melodien mit Lesung aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ (12.9.).
“We will dance!“ – mit einer Gala kehrt auch das Semperoper Ballett endlich auf die Bühne zurück (18.9.)  „Fenster aus Jazz“ öffnet im gleichnamigen Programm klangreich der Schlagzeuger Gunter Baby Sommer und begleitet eine Lesung mit Christoph Hein mit dem Titel „Verwirrnis“ (17.9.). Das verspricht ein spannender Abend über aktuelle Befindlichkeiten und Wirrnisse unserer Zeit zu werden.

http://www.semperoper.de

Staatsoperette Dresden
Beschwingt, Pikant und Märchenhaft in die neue Spielzeit

Mit einem Open Air startet die Staatsoperette Dresden im Areal des Kulturkraftwerks Mitte in die neue Spielzeit. „Ich hab` noch einen Koffer in…“ nimmt das Publikum mit auf einen beschwingten Operettenspaziergang von Wien bis New York (vom 25. bis 30.8.) Die neue Intendantin Kathrin Kondaurow hat mit dem Ensemble einen Spielplan entwickelt, der das  Abstandsgebot auf der Bühne berücksichtigt und die Zuschauer gewohnt facettenreich unterhält. Losgeht`s unter dem Motto „Was Pikantes und Spezielles, Kurz: was Sensationelles!“ im Eröffnungskonzert (4.9.) mit dem neuen Chefdirigent Johannes Pell quer durch die Operettengeschichte von „Gräfin Mariza“ über „Weisses Rössl“ nach Paris mit der „Lustigen Witwe“ weiter auf den “Ball im Savoy“. Außerdem gibt es musikalische Kostproben zu den nächsten Premieren wie Joseph Beers „Polnische Hochzeit“ und Otto Nicolais „Weiber von Windsor“. Als erste Premiere wird die Lustspiel-Operette “Märchen im Grand-Hotel“ nach Alfred Savoir mit Musik von Paul Abrahm aufgeführt (26.9.)

http://www.staatsoperette.de

Texte (lv)

Prosa & Poesie-Nacht beim PalaisSommer: Dresdner Doppelbuch-Premiere mit Ingo Schulze und Volker Sielaff

Die Kraft der Worte

Die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff stellen ihre neuesten Werke am 12. August, 19.30 Uhr beim PalaisSommer vor. Den vieldiskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ und den Gedichtband „Barfuß vor Penelope“.

Portraits der Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff
© Gaby Gerster (Ingo Schulze), Amac Garbe (Volker Sielaff)

Die Palais. Prosa und Poesie Nacht ist ein Abend, an dem Prosa und Dichtkunst aufeinandertreffen. Die sommerliche Atmosphäre des Barockgartens am Japanischen Palais verbindet sich mit der Kraft der Worte und öffnet den Raum für Fantasie. Denn unter freiem Himmel und mit Blick auf die malerische Kulisse Dresdens, einer Stadt der sie sich beide eng verbunden sind, – der eine wurde hier geboren und wuchs hier auf, der andere lebt seit vielen Jahren hier – stellen die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff ihre neuesten Werke vor: Ingo Schulze liest aus seinem viel diskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ (Fischer Verlag, 2020) und Volker Sielaff aus seinem Gedichtband „Barfuß vor Penelope“ (Verlag Voland & Quist/edition Azur, 2020).

Eine Kooperation zwischen den Städtischen Bibliotheken Dresden und dem Palais Sommer Dresden.

Veranstaltungsort ist der Park am Japanischen Palais, Palaisplatz 11, 01097 Dresden.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Moderation
Odile Vassas, Städtische Bibliotheken Dresden

Palais Sommer Dresden
Programm

Mehr Infos:

https://palaissommer.de/programm/ingo-schulze-und-volker-sielaff-doppelbuchpremiere/

Humorvolles Duell mit der „Flaschenmafia“ beim Großenhainer Kultur-Sommer

Das Schachspiel und Otto-Humor

Beim Großenhainer Kultur-Sommer trifft jugendliche Kleinkunst auf Oldies alter Herren.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia (Text + Foto)
Eintritt frei, heißt es auch an diesem Freitag ab 19 Uhr beim Großenhainer Kultur-Sommer am Tunnel Berliner Straße. Hier kann man sich nicht nur die Fortschritte beim Graffiti-Workshop der Jugendlichen in der Bahnunterführung Berliner Straße anschauen, sondern auf der Hillerwiese Kunst erleben. Diesmal Kleinkunst. Danny und Richard zeigen als Komikerduo „Flaschenmafia“ Sketche von Otto, Herricht und Preil. Danach spielt die Band Perfect Life Oldies. Veranstalter ist das SkZ Alberttreff Großenhain.
Den Abschluss des Großenhainer Kultur-Sommers am Tunnel macht am 14. August erneut die Spielbühne mit dem Einakter „Urlaubsreif“. Danach singt der Frauenchor Cantores Lieder von frech bis anspruchsvoll. Ab etwa 20.30 Uhr ist am 14. August Sängerin Nadine Weichenhain mit Rock und Pop und Folk zu erleben. Nadine stammt aus Großenhain und ist heute Lehrerin in der Region Pirna.
*

Veranstaltungen im Literaturhaus Dresden: Nachgeholt wird auch die Lesung von Lukas Bärfuss aus seinem neuen Erzählband „Malinois“ im September

Bücher brauchen Leser. Schriftsteller kommen gern zu Lesungen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Anregungen und Feedback zu erhalten. Dazu öffnet das Literaturhaus Dresden in der Villa Augustin am Albertplatz nach der corona-bedingten Pause bald wieder seine Türen.

Hier eine Vorschau

13.8. Michal Hvorecký – „Troll“
Themenreihe „Tatsächlich? Fantastisch!“ (mit Unterstützung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank)

26.8. Mirko Bonné – „Die Widerspenstigkeit“ (ebenfalls innerhalb der Themenreihe „Tatsächlich? Fantastisch!“)

2.9. Michael Wüstefeld – „Gegenwärtige Vergangenheit“
Reihe „Premieren“

22.9. Lukas Bärfuss – „Malinois“ und „Die Krone der Schöpfung“ (Nachholtermin)

29.9. Ilija Trojanow – „Doppelte Spur“
Reihe „Sprache machen Leute“ (in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Thalia Buchhandlung „Haus des Buches“)

Das virtuelle Programm des Erich Kästner Haus für Literatur e.V. steht hier.

Kontakt:

Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden

Ausstellung „Dresden im Zentrum. Von der Frauenkirche zu den Sternen“ im „Kastenmeiers“

Rundreise durch Dresden und in ferne Welten

Der Dresdner Fotograf und Digital Artist Tobias Roetsch stellt vom 1. August bis 13. September im Restaurant „Kastenmeiers im Taschenbergpalais“, Taschenberg 3 in Dresden, aus und entführt mit faszinierenden Motiven auf eine Rundreise durch Dresden und das Felsenpanorama der Sächsischen Schweiz bis in ferne Welten.

Die Vernissage findet am 2. August, von 13 bis 15 Uhr statt.

Mehr Infos + Fotos zur Ausstellung folgen demnächst.

www.kastenmeiers.de

Theatersommer in Rathen: Zeltpremiere „Acht Frauen“ & Ritterlieder & Petterson & Findus

Spannendes Versteckspiel  in einer Welt des schönen Scheins

In einer Mischung aus Krimi, Komödie und Psychodrama fesselt das Stück „Acht Frauen“ in einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen. Heute am 31. Juli, um 19 Uhr ist die Zeltpremiere im Theaterzelt im Kurort Rathen.

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen.

Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch François Ozon, einen der führenden Regisseure des französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

REGIE : Peter Kube ; AUSSTATTUNG:  Barbara Blaschke

Darsteller:  Mamy – Anke Teickner;  Gaby – Cornelia Kaupert; Augustine – Sandra-Maria Huimann;  Louise – Julia Vincze;  Pierrette – Marianna Linden;  Suzon – Julia Rani;  Catherine – Tammy Girke;  Madam Chantal – Tine Josch

 
Anmut, Witz und Power: Ein Liederabend aus dem Ritter (innen) alltag. Foto: Sylvio Dittrich

Ja, so warn`s die alten Rittersleut

Ein Liederabend im Theaterzelt im Kurort Rathen.

„Es ritten drei Ritter zum Tore hinaus. Adé! Feinsliebchen, das schaute zum Fenster hinaus. Adé! Und wenn es denn soll geschieden sein, so reich mir dein goldenes Ringelein. Adé, adé, adé. Ja, Scheiden und Meiden tut weh!“

Was wären Ritter ohne ihre Frauen??? Die zurückgelassenen Angebeteten bereiten alles für die Ankunft ihrer Männer vor, die nach überstandenen Abenteuern und Gefahren endlich auf die Burg zurückkehren sollen. Dann müssen sie gehegt und gepflegt, bewundert und gefeiert werden. Doch noch ist es nicht soweit und die gesamte Frauenpower gilt dem einzigen zurückgelassenen Ritter. Ob er das übersteht?

Ein amüsant-romantischer, musikalischer Abend mit bekannten und noch nie gehörten Liedern aus dem Ritter (innen) – Alltag!

Idee und Regie: Alexander Wulke;  Es spielen Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Petterson und Findus von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding im Theaterzelt im Kurort Rathen

Der Kater Findus hat wieder einmal Geburtstag. Jedes  Mal wenn  Findus Geburtstag hat, backt ihm Pettersson (Jürgen Haase) eine leckere Pfannkuchentorte.  Doch leider ist Pettersson das Mehl ausgegangen, deswegen muss er mit dem Fahrrad in die Stadt fahren um neues zu kaufen. Wenn nur nicht das Fahrrad plötzlich einen platten Reifen hätte! Denn jetzt müssen Pettersson, Findus und die Hühner sogar gegen einen Stier kämpfen, um das kaputte Fahrrad reparieren zu können. Und als ob das alles nicht aufregend genug wäre, taucht auch noch ein Fuchs auf, der heimlich die Hühner aus ihrem Stall stehen will. Mit einer geschickten List gelingt es Pettersson und Findus den Fuchs zu vertreiben und die Hühner vor einem bösen Ende zu bewahren.

In dem Theaterstück „Pettersson und Findus“ sind die Geschichten „Eine Geburtstagstorte für die Katze“ und „Ein Feuerwerk für den Fuchs“  von Sven Nordquist  in einer Bearbeitung für die Bühne von Dagmar Leding zusammengefasst.  Mit viel  Humor und Charme werden die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt verhandelt. Eine liebevoll erzählte Geschichte über Pettersson und seinen Kater Findus für die gesamte Familie.

Inszenierung: Steffen Pietsch; Ausstattung:  Stefan Weil; Musik: Sebastian Undisz

Besetzung:   Pettersson – Jürgen Haase;  Findus, Der Kater– Annika Gerber / Nathalie Reissmann/Henne Henni- Saskia Fleischmann*;  Oberhuhn Prillan – Nathalie Reissmann* / Annika Gerber*;  Huhn Soffi Moffi-Sandra Naleppa* / Josephine Rab*

Gustavsson, Der Nachbar- Franz Gnauck*;  Ein Stier- Franz Gnauck*; Der Fuchs- Sandra Naleppa *;  mit * – Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Weitere Termine:

Mi , 5.8.2020,   16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do , 6.8.2020,  10 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
So   9.8.2020,  16 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
Mi  12.8.2020, 16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do  13.8.2020,10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
So  16.8.2020,  16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Di  25.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do 27.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt

Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden

„Pettersson und Findus“  am 1./2.8.2020, je 11 Uhr: Karten :  11 Euro, Kinder 6 Euro

Theatersommer der Landesbühnen Sachsen in Rathen

Am 20./ 21. Juni 2020 startete erfolgreich der Theatersommer  der Landesbühnen Sachsen im Kurort Rathen mit den Zeltpremieren der Familienstücken „Der gestiefelte Kater“  und „Der Frossch muss weg“ .

Das Theaterzelt wurde auf der linkselbischen Seite unterhalb des Bahnhofes auf den Elbwiesen vor den imposanten Felsen der Bastei von  der Firma Sarrasani aufgebaut.  Es ist Alles für die  Hygieneerfordernissen in dieser Corona- Situation hergerichtet.

Manuel Schöbel, der Intendant der Landesbühnen Sachsen,  freute sich „endlich nach der langen Verzögerung durch die Corona-Pandemie in Rathen starten zu können.“  Der Start war für den 9. Mai geplant. Begeistert ist er, „wie gut sich das Theaterzelt in die Landschaft einfügt.“

Das Theaterzelt dient für zwei Sommer als Ausweichspielstätte für die Felsenbühne Rathen, die bis 2022 umfangreich umgebaut wird.

Musikalisch wird es bei einem Opern – und Operettenprogramm „Freunde, das Leben ist lebenswert!“   und dem Singspiel „Im Weißen Rössl“.

Extra für das Theaterzelt entsteht das Schauspiel „Pettersson und Findus“ nach den erfolgreichen Kinderbüchern von Sven Nordquist. Die Premiere war am 18. Juli 2020.

Die Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch präsentieren Ritterlieder unter dem Titel „Ja, so warn die alten Rittersleut“ ab 24. Juli 2020.

Stolz präsentierte André Sarrasani in den vergangenen Wochen bei einem Pressegespräch sein Zelt, in dem jetzt bis zu 220 Personen Platz finden werden, in dem die Hygienevorschriften mit den notwendigen Abstandsregeln beachtet werden. Ursprünglich waren 600 Plätze vorgesehen. Die tolle Akustik überzeugte Intendant Manuel Schöbel und Operndirektor Sebastian Ritschel. Die grüne Farbe erklärte André Sarrasani  mit den Auflagen des Umweltschutzes in der Sächsischen Schweiz.

Thomas Richter, der Bürgermeister des Kurortes Rathen,  schaut mit Vorfreude auf den Start im Theaterzelt und hofft, „dass die Besucher des Kurortes dieses wunderbare Angebot annehmen“.  Sein Ruf lautet „Kommt her und schaut das an, was es hier  im Theaterzelt Rathen zu sehen gibt!“

Gespielte Stücke:

  • DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)
  • PETTERSSON UND FINDUS, von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding ab 6 Jahren (Premiere 18.7.)
  • DER GESTIEFELTE KATER,  Thomas Freyer nach den Brüdern Grimm, Ein Märchenstück für Menschen ab 6
  • „Ja, so warn die alten Rittersleut“, Musikalisches Programm
  • Opern- und Operettenkonzert mit dem Titel  “Freunde das Leben ist Lebenswert“.
  • „Im weißen Rössl“,  Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: „Bar jeder Vernunft“ 
  • Gastspiele
  • Acht Frauen

Das Team des Besucherservice der Landesbühnen Sachsen ist wie folgt telefonisch erreichbar:
Di: 14:00 – 17:30 Uhr;  Do: 10:00 – 14:00 Uhr; Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Die Kasse am Theaterzelt öffnet 3 Stunden vor Beginn der Vorstellung

E-Mails und Briefpost werden auch außerhalb dieser Servicezeiten beantwortet.

 

Sa 01.08.2020 11:00 Pettersson und Findus, VON SVEN NORDQUIST IN EINER BEARBEITUNG VON DAGMAR LEDING, Konzertplatz Weißer Hirsch DResden
19:00 Acht Frauen, KRIMINALKOMÖDIE VON ROBERT THOMAS Theaterzelt Rathen
So 02.08.2020 11:00 Pettersson und Findus Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden
19:00 Acht Frauen Theaterzelt Rathen
Di 04.08.2020 10:00 Fällt aus!!!!

Der gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Theaterzelt Rathen
Mi 05.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 06.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 07.08.2020 19:00 Ja, so warn’s, die alten Rittersleut‘… Ritterlieder  mit den Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch Theaterzelt Rathen
Sa 08.08.2020 19:00 Ja, so warn’s die alten Rittersleut‘ Theaterzelt Rathen
So 09.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 11.08.2020 15:00 Der Traumzauberbaum und Mimmelitt, Ein Familienmusical von Monika Ehrhardt und Reinhard Lakomy,  Gastspiel Reinhard Lakomy-Ensemble Theaterzelt Rathen
Mi 12.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 13.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 14.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ , Highlights  aus  Oper und Operette Theaterzelt Rathen
Sa 15.08.2020 19:00 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: «Bar Jeder Vernunft» Theaterzelt Rathen
So 16.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 18.08.2020 10:00 Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5) Theaterzelt Rathen
Mi 19.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Do 20.08.2020 19:00 Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
Fr 21.08.2020 19:00 Musikalische Kreuzfahrt – Kammerkonzert mit Peter Kube und dem Duo Good Vibrationzz Theaterzelt Rathen
Sa 22.08.2020 19:00 Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
So 23.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Di 25.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 27.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 28.08.2020 19:00 Gastspiel „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ mit Rainer König, Carsten Linke, Tom Quaas  – Theaterzelt Rathen
Sa 29.08.2020 19:00 Gastspiel „Faust´n´Roll“, Rocktheater nach Goethe Theaterzelt Rathen
So 30.8.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen

Zu den Stücken

Der Gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Während seine Brüder Wertvolles und offensichtlich Nützliches von ihrem Vater, dem Müller, erben, bekommt Hans nichts. Allerdings nicht ganz NICHTS, denn ihm bleibt immerhin der Kater. Doch was soll Hans schon mit ihm? Dass das sprechende Tier in der Lage ist, gewitzt und einfallsreich die Lebenssituation seines verehrten Herrn zu verbessern und am Ende sogar den gefährlichen Zauberer zu überlisten, kann Hans ja nicht ahnen. Und dass er schließlich sogar eine hübsche und erstaunlich praktische Prinzessin zur Frau bekommen und ein Königreich sein Eigen nennen wird, schon gar nicht.

In Thomas Freyers zeitgemäßer Fassung des Grimms- Märchens sieht’s trübe aus im Schloss, weil der reiche König glaubt, gravierende Geldsorgen zu haben und als erste drastische Sparmaßnahme das gesamte Personal entlässt. Einzig sein treuer Diener Gustav darf bleiben. Doch nun muss er alle anfallenden Aufgaben erledigen, wirbelt durch die Szenerie und kommt nicht mehr zur Ruhe. Die witzige, mitreißende, sowie einfühlsame Musik von Tobias Herzz-Hallbauer verschafft der turbulenten Inszenierung einen ganz besonderen Drive.

Inszenierung: Ute Raab;  Bühne und Kostüme: Ulrike Kunze; Musik und Songtexte: Tobias Herzz-Hallbauer

Darsteller:  Kater- Michael Berndt-Cananá;  Müllerbursche / Rebhuhn- Alexander Kasprik;  Prinzessin- Tammy Girke; König – Alexander Wulke; Gustav / Zauberer – Jan Baake; Herr Orchester – Tobias Herzz-Hallbauer

Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen „Der Froschkönig“ von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (ab 5 Jahre)

Wohlerzogen ist die Prinzessin Bernadette. Zumindest ist das der Wunsch von Mama Ernestine, der Königin. Der Papa, König Karl-Eduard, ist viel mit dem Regieren beschäftigt und doch haben sich alle furchtbar lieb in ihrem winzigen Königreich, einer Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss. Bis eines Tages der Königstochter die goldene Kugel in den Brunnen fällt. Ein Frosch holt sie ihr wieder heraus und will dafür aber mit der Prinzessin speisen und in ihrem Bettchen schlafen. Leichtfertig gibt Bernadette ihm das große Froschehrenwort.  Beim idyllischen Abendbrot steht der Frosch plötzlich vor der Tür. Nun muss die Prinzessin halten, was sie versprochen hat, meint der Vater. Die Mutter ist gar nicht begeistert von dem ungebetenen Gast; seine kalten Flossen, die schlechten Manieren und der ganze Krach sind ihr zuwider. Es steht fest: Der Frosch muss weg! Doch noch ehe die Mutter eingreifen kann, gibt der Frosch Bernadette den Tipp, ihn an die Wand zu werfen! Ob das wohl eine Lösung ist? Mit schmissigen Rock- und Rapeinlagen sprengt der Frosch das lyrische Familienterzett und stellt auch musikalisch alles auf dem Kopf. Eine Operette für junge Zuhörer, bei der kaum ein Fuß still bleiben kann.

Musikalische Leitung: Thomas Tuchscheerer / Uwe Zimmermann;  Inszenierung: Rebekah Rota; Ausstattung: Irina Steiner

Darsteller:   König Karl Eduard – Andreas Petzoldt ; Königin Ernestine- Anna Schaumlöffel/  Franziska Ernst;  Prinzessin Bernadette – Franziska Abram;

Der Frosch – Benedikt Eder;  Erzähler- Fred Bonitz

Im Weissen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung „Bar jeder Vernunft“

«Die ganze Welt ist himmelblau» singt die Berliner Urlauberin Ottilie ihrem frisch verliebten Anwalt Otto ins Ohr. Leopold, der in seine Chefin Josepha Vogelhuber verliebte Zahlkellner des Nobelhotels am Wolfgangsee, mahnt dagegen seine Gäste «Wenn es hier mal richtig regnet, ja da regnet es sich ein». Ein Spreeathener Hemdhosenfabrikant erhält das eingeklagte Patent mit der rückwärtigen Knopfleiste gratis als Zugabe zum Anwaltsschwiegersohn und ein reiselustiger aber poetenarmer Gute-Laune-Professor sein herrliches Dampfrossfinale. Kein weißes natürlich – das gibt es für die drei Liebespaare im Rössl, die sich finden, streiten, versöhnen und singen: «Es muß was Wunderbares sein …»!

«Mit so lustvollem Spiel wie Gesang schmeißen sich die zehn Mitglieder des Ensembles in die schlichte Dramatik des Stücks.» DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Musikalische Leitung: Thomas Gläser / Hans Peter-Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung : Marlit Mosler

Darsteller:  Josepha Vogelhuber  – Antje Kahn;  Leopold Brandmeyer – Andreas Petzoldt; Wielhelm Giesecke / Exzellenz – Marko Bräutigam;  Ottilie- Anna Erxleben; Dr. Otto Siedler – Kay Frenzel; Sigismund Sülzheimer – Edward Lee; Prof. Dr. Hinzelmann -Fred Bonitz;  Klärchen – Franziska Abram; Piccolo  -Teresa Suschke

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Musical (ab 5 Jahre) von Katrin Lange (Buch), Edith Jeska (Liedtexte), Thomas Zaufke (Musik) und Karel Svoboda (Filmmuik) vor der romantischen Kulisse von Schloss Moritzburg.

Täglich wird Aschenbrödel von ihrer Stiefmutter und Stiefschwester ungerecht behandelt. Da hilft nur die Flucht in den Wald! Eines Tages trifft sie dort den Prinzen und seine Freunde, die sehr respektlos mit der Natur umgehen. Sie verpasst ihnen einen Denkzettel – nun kann der Prinz die bezaubernde «Wurzelhexe» nicht vergessen. Auf einer Jagd hofft er, sie wiederzusehen. Aschenbrödel ist tatsächlich da: im gezauberten Jägerrock. Dem Prinzen gibt sie sich nicht zu erkennen, auch nicht, als sie als schöne Unbekannte auf dem Brautschau-Hofball erscheint und beide verliebt miteinander tanzen. Zwei Zaubernüsse haben Aschenbrödel bislang geholfen, die dritte entfaltet ihre Kraft erst, wenn der Prinz Aschenbrödels Rätsel gelöst hat …

„Aschenputtel“ heißt in der Sammlung der Gebrüder Grimm das um sein Erbe betrogene und als Magd gehaltene Mädchen, dessen gutes Herz und Bescheidenheit durch eine gute Fee mit dem Aufstieg zur Traumprinzessin belohnt wird. „Aschenbrödel“ nennt Ludwig Bechstein seine Version der gleichen Geschichte, die auf „Cendrillon“ von Charles Perrault zurückgeht und durch Walt Disneys Trickfilm „Cinderella“ die Herzen der Kinder erobert hat.

Božena Němcovás böhmische Fassung „Tři oříšky pro Popelku“ erzählt die Geschichte einer selbstbewussten jungen Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und mit Hilfe der Wunderhaselnüsse, vor allem aber durch eigenen Mut, Kraft und Geschicklichkeit den Prinzen für sich gewinnt. Der tschechisch-deutsche Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat längst Kultstatus erreicht und die Motive der Filmmusik Karel Svobodas können inzwischen Generationen von Fans mitsummen.

Auch für diesen Spielort gilt das VVO-Ticket – die Eintrittskarte gilt 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn als Fahrkarte im gesamten Verkehrsverbundraum. Fahrten mit der Lößnitzgrundbahn sind darin nicht eingeschlossen.

SCHULKLASSEN:

Schulklassen und Gruppen können Sonderrabatte auf Tickets und Fahrkarten für die Vormittagsvorstellungen in Anspruch nehmen. Nehmen Sie dafür bitte Direktkontakt mit der Theaterkasse Radebeul unter 0351 – 89 54 214 oder über das junge.studio unter junges.studio©landesbuehnen-sachsen.de auf.

Inszenierung:  Manuel Schöbel; Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Ausstattung: Klaus Noack / Barbara Noack; Dramaturgie: Kerstin Weis

Besetzung: Aschenbrödel – Sandra Maria Huimann; Prinz – Michael Berndt-Cananá / Johannes Krobbach; Stiefmutter – Julia Vincze; Prinzipalin/Königin – Anke Teickner; Dorchen – Cordula Hanns; Prinzipal/König/Ausrufer – Tom Hantschel; Küchenjunge/Eule – Julia Rani; Vincent – Stefan Knappe;  Willi – Johannes Krobbach / Moritz Gabriel; Karlchen – Grian Duesberg; Kleinröschen / Koch / Jäger – N.N.; Kammerherr – Holger Kahl; Walther  – Marie Spinka

Mägde, Knechte Und Weitere… :  Komparserie Der Landesbühnen Sachsen, Kinderkomparserie Der Landesbühnen Sachsen, Tanzworkshop Des Jungen.Studios Der Landesbühnen Sachsen

Karten kaufen die Besucher am besten über den web-shop der  Landesbühnen Sachsen

Vorverkaufsstellen

Kasse der Landesbühnen Sachsen, 0145 Radebeul, Meißner Str. 152, Tel. 0351/8954214 kasse@landesbuehnen-sachsen.de 
ab 28. Juli bis auf Weiteres immer Dienstag und Donnerstag 10 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr.

Kur- u. Tourismusgesellschaft Pirna mbH
TouristService im Canaletto-Haus | Markt 7 (Canaletto-Haus) | 01796 Pirna
Tel.: 03501-556446 | touristservice©pirna.de

Touristinformation im Treff-Punkt
Pirnaer Str. 2 | 01824 Königstein/ Sächs. Schweiz | Tel.: 035021-68261 | touristinfo@koenigstein.de

Gästeamt u. Touristinformation Stadt Wehlen
Markt 5 | 01824 Stadt Wehlen | Tel.: 035024-70414 | touristinfo©stadt-wehlen.de

Haus des Gastes Kurort Rathen
Füllhölzelweg 1 | 01824 Kurort Rathen | Tel.: 035024-70422

Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH
Touristservice im Haus des Gastes | Markt 12 | 01814 Bad Schandau | Tel.: 035022-90030 info©bad-schandau.de

Neustadthalle Neustadt in Sachsen
Neustadthalle-Veranstaltungs GmbH | Johann-Sebastian-Bach-Str. 15 | 01844 Neustadt in Sachsen Tel.: 03596-58750 | touristinfo©neustadthalle.de

Musik Box Taucha
Leipziger Str. 2 | 04425 Taucha | Tel.: 034298-157580 | musikboxtaucha©yahoo.de

Konzertkasse im Florentinum
Ferdinandstr. 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8666011 | info©konzertkasse-dresden.de

Konzertkasse in der Schillergalerie
Schillergalerie | 01309 Dresden | Loschwitzer Str. 52A | Tel.: 0351-315870 info©konzertkasse-dresden.de

Dresden Information

QF-Passage im Quartier am Neumarkt | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501
Wiener Platz 4 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501

SZ-Treffpunkt Haus der Presse | Ostra-Allee 20 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Treffpunkt Altmarkt-Galerie | Webergasse 1 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Ticketservice im Karstadt (EG) | Prager Straße 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8611650

SZ-Treffpunkt Elbepark | Peschelstraße 33 | 01139 Dresden | Tel.: 0351-4164510

SZ-Treffpunkt Seidnitz-Center | Enderstraße 59 | 01277 Dresden | Tel.: 0351-2541849

Hotline SZ-Ticketservice: Tel.: 0351-4864 2002

ÖFFNUNGSZEITEN:

Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen im Theater Radebeul sowie auf das Theaterzelt in Rathen gelten vier Stunden vor bis sechs Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum als Fahrausweis.

MIT DEM VVO-KOMBITICKET KOSTENLOS ZUR VORSTELLUNG

Änderungen vorbehalten!

Text: Petra Grubitzsch/LB Sachsen

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Ausstellung „Max Schwimmer und der heitere Eros“ in der Galerie Himmel

Ausstellung | 25. Juli – 10. Oktober 2020

Max Schwimmer und der heitere Eros
Malerei und Zeichnung

Aufgrund der Corona-Beschränkungen findet keine Vernissage zur Ausstellung statt.

Die GALERIE HIMMEL präsentiert mit der Ausstellung „Max Schwimmer und der heitere Eros“ über neunzig Gemälde, Gouachen, Aquarelle und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen des Leipziger Künstlers.

Anlässlich des 60. Todesjahres von Max Schwimmer nimmt die Ausstellung die Spur des Eros, speziell des heiteren Eros in Schwimmers Werk auf. Der Künstler bevorzugte Motive leichterer Genres, neben der Landschaft und dem Stillleben immer wieder das amouröse Fach. Akte, Halbakte, unzulänglich Verhüllte, Liebeleien, grazile Schönheiten, gern auch Frivoles, von der erotischen Andeutung bis zur charmanten Anzüglichkeit – beim Zeichnen dieser Dinge schien seine Fabulierlust besonders inspiriert, sein Strich besonders vibrierend. Der heitere Eros versetzte ihn in einen Zustand schöpferischer Schwerelosigkeit, verhalf ihm zu einer Ästhetik der Anmut, vor allem aber zu gesteigerter Sinnlichkeit, die sich all seinen Kreationen, auch den Stillleben und Landschaften mitteilte.

Max Schwimmer ist heute vor allem als Zeichner, als Illustrator unendlich vieler reich ausgestatteter Bucheditionen der Weltliteratur bekannt. Jeder literarisch Interessierte hielt schon ein Buch in seinen Händen, von den belebt-belebenden Zeichnungen Schwimmers geschmückt. Doch Max Schwimmer war kein reiner Illustrator. Der Leipziger Maler und Zeichner hat in seinen Jugendjahren, ausgehend von dem ihm seelisch zutiefst verwandten Impressionismus, ein ganz eigenes Kolorit entwickelt. Eine Farbpalette, geprägt von lockerer Duftigkeit, von gesteigerter Eleganz und lebendiger Leuchtkraft.

Fragile Figuren und Landschaften von Reinhard Springer im Kabinett

Im Kabinett präsentiert die Galerie Himmel zeitgleich eine Auswahl der expressiven und zugleich fragil anmutenden Figuren und Landschaften des Dresdner Malers und Grafikers Reinhard Springer (geb. 1953). Springers Werke thematisieren die Schönheit, Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Lebens. Seine metaphorischen Bilder zeigen Landschaften als „Seelenlandschaften“ und Bildnisse als „Spiegel der Seele“. Aufleuchtend helle Farben werden von dräuend dunklen Tönen begleitet, sowohl das Lichte als auch die Verschattungen des Lebens offenbarend.

Die Ausstellungen „Max Schwimmer und der heitere Eros“ und „Reinhard Springer – Fragile Figurationen“ sind vom 25. Juli bis 10. Oktober 2020 während der regulären Öffnungszeiten Mo-Fr 10-18 Uhr und Sa 10-16 Uhr zu sehen.

Text + Abbildungen: Anja Himmel & Michael Böhlitz

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden
0351-4843578

email@galerie-himmel.de
www.galerie-himmel.de

Online-Shop Grafikliebhaber.de

Bücher-Sommer: „Was habe ich gelacht“ & „Das Testament des Zauberers Tenor“ von César Aira

Spiel mit der Verwirrung

Am 31. Juli soll ein neues Buch des Argentinier César Aira erscheinen. „Die Wunderheilungen des Doktor Aira“. Lohnt das Lesen? Meine Vorhersage anhand seiner Bände „Das Testament des Zauberers Tenor“ und „Was habe ich gelacht“.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Dem 71-jährigen argentinischen Autor wird das Lob nicht nur hinterhergeworfen, es wird ihm schon wie Blumen vor die Füße gestreut. Einem Schreiber, den die Erwartungen seiner Leser laut seinem Verlag gar nicht interessieren! Das hätte mich stutzig machen sollen. César Aira wird als wahrer Nachfolger Franz Kafkas gehandelt, als einer, dessen Ziel es sei, seine Leser nachhaltig zu verwirren. Ich frage mich nur, zu welchem Zweck.

Band 9 in seiner Bibliothek, 2019 erschienen, erzählt zumindest anfangs spannend und nicht ohne Faszination die Geschichte des Zauberers Tenor, der sich später als Sänger entpuppen wird. Mit flüssiger, ja unterhaltsamer Sprache treibt Aira die Geschichte voran. Auch die Einführung der Figur des „Ewigen Buddhas“ im indischen Pandschab ist originell und sinnfällig. Soll der doch der Erbe des letzten Zaubertricks des inzwischen verstorbenen Tenor werden. Mit aberwitzigen Einfällen und gehörig Schalk in der Schreibfeder lässt uns der Autor am Schicksal des „Ewigen Buddha“ teilhaben, der „einige Verbesserungen an seinem psychischen Getriebe vornehmen“ muss. Selten so gelacht.

Doch so famos César Aira seine Leser in skurrile Schilderungen hineinzieht, so sehr vermeidet er es auch, wichtige Hintergründe verständlich zu machen. Ellenlange Schachtelsätze verbessern das Leseverständnis zudem keinesfalls. In seiner üppigen Darlegung, wie ein junger Schweizer Anwalt damit beauftragt wird, den letzten Willen Tenors in Indien zu überbringen, verwendet er lieber eine Reihe hochsprachliche Ausdrücke. So dass man ein Wörterbuch braucht, um der Geschichte en detail zu folgen.

Das alles lasse ich mir ja gefallen bei dem Genuss trefflicher sprachlicher Einfälle und einer überbordenden Anschaulichkeit. Doch irgendwann ist Schluss mit lustig, wenn sich das Geschehen so gar nicht zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfindet. Warum puzzeln, wenn ich am Ende kein ganzes Bild erblicke? Der dichterische Wert, dem man dem nobelpreisverdächtigen Autor nicht absprechen kann, ist im „Zauberer Tenor“ seine Fähigkeit, unterschiedliche Dinge zusammenzudenken, die erst auf den zweiten Blick eine einleuchtende, verblüffende Symbiose darstellen. Aber der Sinn der ganzen Geschichte erhellte sich mir damit trotzdem nicht. War allein der Weg das Ziel?

Noch weniger von César Airas angeblicher weltliterarischer Größe konnte ich in „Was habe ich gelacht“ finden, Band 8 der Bibliothek und ebenfalls 2019 auf Deutsch erschienen. Hier hält der Argentinier Nabelschau über seine Jugend, die mich so gut wie nicht begeistern kann. Hier lässt Aira einigermaßen sinnlose und wirkungsfreie Erinnerungen vom Stapel – oder ist alles nur ausgedacht? Geschwätziges Geschwafel. „Gut. Ich will mich nicht erklären, das ist eines Gentlemans unwürdig.“ An dieser Stelle hätte ich das Buch schon weglegen sollen. Was will uns der Dichter damit sagen? Ein paar Seiten später kommt`s: „Je unwichtiger ein Ereignis, desto aufwändiger seine Erzählung.“ Alles nur aufgeblasen, diese „banalen Ereignisse der Jugend“. Was soll man denken bei einem Autor, der „mangels echten Talents“ nur schreibt, damit sich überhaupt jemand für ihn interessiert? Es wird bis zum Schluss nicht besser. Geistreich kann ich das nicht nennen.

Kafka habe ich übrigens auch nie (gern) gelesen.

P.S. Die Meinung der Autorin gibt nicht unbedingt diejenige der Inhaberin des Blog meinwortgarten.com wieder. Es darf gern gestritten werden über künstlerische Werke.

Ausstellung „Motion of Matter“ von Julia Oschatz in der Artbox Dresden


„Motion of Matter“ (übers. Bewegung der Materie), Videostill von Julia Oschatz, 2020


Objekt Mensch: Erschaffer und Gefangener seiner Welt. Foto (lv)

Wenn die Dinge den Menschen bewegen

In der nunmehr dritten Ausstellung, „Motion of Matter“ in der Artbox Dresden zeigt die Künstlerin Julia Oschatz assoziationsreiche Zeichnungen und ein Video über das zunehmende Einswerden von Mensch und Technik.

 
Was ist der Mensch? Der Mensch handelt und interagiert mit der Welt, erschafft und gestaltet Lebensräume und wirkt zugleich wie ein Gefangener seiner eigenen Technik. Die Künstlerin Julia Oschatz spürt diesen Erfahrungen nach und erschafft mit dadaistisch anmutenden Inszenierungen und Zeichnungen ein Wechselspiel zwischen dem Objekt-Mensch und seinen Geschöpfen. Dabei gibt sie unbelebten Dingen Leben und experimentiert mit philosophisch-physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
Die 1970 in Darmstadt geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und Sandau an der Elbe. In der Dresdner Artbox zeigt sie eine abgewandelte Auswahl von Arbeiten aus ihrer Ausstellung in Madrid dieses Jahres und stellt in Videosequenzen und auf Papier die Absurdität der menschlichen Handlung in den Raum und lädt zur Selbstreflexion ein.“ Dr. Michael Wächter (Kunsthistoriker)
Die Ausstellung „Motion of Matter“ ist noch bis 30. August zu sehen.
Artbox Dresden – 24h Ausstellungsraum – Kunstschaufenster | Ecke Hafenstraße / Uferstraße | 01097 Dresden

Theater in der Landschaft: „Robin Hut“ des SandsteinSpiele e.V. in Kleingießhübel/Sächsische Schweiz

„Wer sich gemeinsam hält, kann schweben ohne wegzufliegen.“ Eine schöne Botschaft in einem Märchenstück mit realen Bezügen und viel Humor vor traumhafter Kulisse. Unbedingt sehenswert! Foto: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Robins Räuber finden aus der Corona-Depri

Publikum im Wandertheater: Die Robin-Hut-Inszenierung der SandsteinSpiele in Kleingießhübel ist ein vortrefflicher Familiespaß – bald gibt es wieder Karten.

Die SandsteinSpiele finden auf idyllischen Wiesen in Kleingießhübel in der Sächsischen Schweiz statt. Das Publikum zieht mit Klapphockern mit. Igel, Schmetterling, Libelle, Grashüpfer und Hase sind das Orakel und müssen Antworten in Krisenfragen finden. Doch Robin Hut vom Elbwood Forest, also dem sächsischen Räuberwald, will nicht nur wissen, wo seine geliebte Mary Ann ist. Es muss auch geklärt werden, woher die Krise kommt: Corona natürlich. Ist sie Teil eines perfiden Plans? Das Langohr weiß angeblich, wem er die Schuld in die Schuhe schieben kann. Doch will er eigentlich nur mit dem Sparschwein abhauen.

„Robin Hut – Es war einmal im Elbwood Forest“ vom Theaterverein SandsteinSpiele ist ein vortrefflicher Familienspaß auf den Wiesen der Sächsischen Schweiz. Gespielt wird vor traumhafter Kulisse des Elbsandsteingebirges an acht Stationen. Das Publikum läuft dazu mit Klappstühlen von Ort zu Ort. Sogar durch den Wald, der mit Sprühflasche und Staublappen geputzt wird. Mit Einfallsreichtum und Humor nehmen die – vorwiegend – Laiendarsteller die Corona-Auswirkungen aufs Korn.

Nur sechs Wochen blieben ihnen wegen der Beschränkungen Zeit, die diesjährige Aufführung vorzubereiten, am 11. Juli war Premiere. Lediglich 100 Zuschauer sind zu den Vorstellungen zugelassen, immer am Sonnabend-Nachmittag und Sonntagvormittag. Doch für die nächsten Termine Ende August und Anfang September gibt es Hoffnung. Zu den bereits ausverkauften Aufführungen gibt es jeweils nochmal 50 Karten drauf. Ab Ferienmitte sind sie online zu bestellen, heißt es.

Das Landschaftstheater, das seit fünf Jahren besteht, ist ein einmaliges Erlebnis – der frischen Spielweise und attraktiven Kostüme wegen. Aber natürlich auch wegen der Schauplätze. Das Stück in der Regie von Arnd Heuwinkel hat freilich mit der Robin Hood-Vorlage vom Sherwood-Forest wenig zu tun. Es gibt den bösen Sheriff und seine Kinder-Schergen und Robins Räuber-Truppe. Aber in die Geschichte haben sich auch fünf Zwerge, ein Postbote und Märchenfiguren wie Rotkäppchen oder die Conny-Musik-Family geschmuggelt. Letztere spielen allerliebst immer solange, bis alle Gäste reihenweise sich wieder an der nächsten Spielstätte eingefunden haben. Kurioserweise sind als Stewardessen gekleidete Damen die Begleiterinnen bei diesem Wandertheater.

Auch an sprachlichem Humor fehlt es dem unterhaltsamen Stück nicht. So will Robin Hut „den reichen Turbo-Kapitalisten ihr fleißig zusammengemogeltes Vermögen abnehmen“. Zum Schmunzeln ist die Szene, wenn Robins kleine Räuber ihre Corona-Depression in einer Therapiesitzung bearbeiten. Als sich alle Figuren zerstritten haben, kämpfen sie in Zeitlupe weit auseinander auf einer steil abfallenden Wiese.

Noch bevor sich alle an einer riesigen weiß gedeckten Tafel wieder friedlich zusammenfinden, werden Gedanken von Mitspielern aus der Corona-Zeit eingespielt. Der Eine genoss die Ruhe im Dorf und das Erwachen der Natur. Es hätte lange nicht mehr so viele Singvögel gegeben. Anderen machte die Angst der Menschen zu schaffen. „Wie wenig es doch braucht, um alles zum Einsturz zu bringen“, sinniert eine Stimme aus dem Off.

Die Märchenfiguren finden mit Robin Hut den Gedanken wieder, an dem sich alle festhalten können: „Niemand ist allein, solange er noch Wir sagen kann.“ Wer sich gemeinsam hält, kann schweben, ohne wegzufliegen. Eine schöne Botschaft in einer schönen Landschaft bei einem Stück mit Balkan-Musik, die gute Laune macht. Da hat keine Krise eine echte Chance.

Text: Kathrin Krüger Mlaouhia

Weitere Aufführungen am 29. und 30. August bzw. 5. und 6. September, Sa 15.30 Uhr, So 11 Uhr. Karten: 16 Euro, erm. 10 Euro. 

www.sandsteinspiele.de