Advertisements

Start der Schreib- und Geschichtenwerkstatt für Kinder „Fantasius Firlefanz“

Hervorgehoben

Geschichten-Abenteuer erleben – Jeder hat Fantasie!

Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, startet für neugierige, spiel- und erzählfreudige Kinder und Jugendliche die Schreib- und Geschichtenwerkstatt „Fantasius Firlefanz“ mit Lilli Vostry, freie Journalistin und INhaberin des KulturBlogs meinwortgarten.com als neues Angebot im KlangLabor auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden. Heute am 4.7., von 16 – 18 Uhr das erste Mal. Ab 11. Juli dann immer mittwochs von 17 – 19 Uhr. Ich freu mich auf Euch.

Hallo, liebe Kinder!

Hier könnt Ihr die kreative Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche „Fantasius Firlefanz“ kennen lernen. Der bewegliche kleine Holzvogel ist unser Begleiter, der unsere Fantasie beflügeln möchte. Bei den Geschichten-Abenteuern, die uns zuflattern aus der großen Welt der Worte.

Gemeinsam entdecken wir den Spaß am Erzählen, sprachlichen Gestalten in spielerischer Form und Umsetzen der selbsterdachten Geschichten.

Wenn Ihr gern träumt, erfindet, neugierig seid, Euch lesend und schreibend ausprobieren wollt, ist die Schreib- und Geschichtenwerkstatt ein guter Ort, dies miteinander zu tun.

Zu meiner Person: Ich heiße Lilli Vostry, schreibe selbst gern seit meiner Kindheit und arbeite hauptberuflich als freie Journalistin, außerdem als Kinderbetreuerin und in der Deutsch-Nachhilfe in Dresden. Es sind auch spezielle Angebote für Kinder mit ADHS möglich.

Kosten pro Teilnehmer pro Nachmittag: 5 Euro

Kontakt: Lilli Vostry, Tel. (0351) 848 75 03 oder 0177 – 524 88 48
email: Lilli.Vostry@freenet.de

 

 

Keine für Alle! – Lara Finesse

Hervorgehoben

Kolumne: Neue Mauern…

Wie es zu meinem Namen kam, das bleibt mein Geheimnis. Ob es mich wirklich gibt? Nun ja. Wie heißt es so schön: Ich denke, also bin ich. Was auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Neulich hörte ich im Radio in einer Humorsendung, es war gerade Fasching, den unglaublichen Satz: Das Lachen unterscheide den Menschen vom Tier. Das habe kein Geringerer als Aristoteles einst festgestellt, wie auch die gefährliche und befreiende Wirkung auf die Lachenden und Ausgelachten zeitlos ist.

Wer lacht, zeigt, dass er etwas erkannt und verstanden hat. Oder es zumindest meint. Während Tiere, wenn sie lachen mit heraushängender Zunge oder fiependen Lauten,gar nichts denken, sondern sich einfach ihres Daseins freuen. Das unterscheidet Tiere tatsächlich sehr von Menschen.

Manche von letzteren verziehen keine Miene, egal was um sie herum passiert. Es ist ja nicht zu übersehen, dass sich gerade ein großer Wandel in der Welt von draußen nach drinnen – damit meine ich nicht nur die über Ländergrenzen hinweg ziehenden Flüchtlingsströme – vollzieht. Neue Mauern tun sich auf, mit denen wir uns selbst umgeben. Man sehe sich nur die Leute an, die draußen unentwegt nach unten auf diese glatten, flimmernden Teile starren und darauf herumtippen und die Ohren oft verstöpselt halten.

Wie ferngesteuert laufen sie durch die Gegend, manche rennen einen fast um. Ich frage mich dann immer: Was ist so ungeheuer wichtig, dass diejenigen dieses Teil kaum eine Minute mehr aus den Augen lassen?! Was würde passieren, wenn sie es verlieren? Was taten sie, bevor es Smartphones gab?

Mittlerweile braucht man gar nicht mehr aus dem Haus zu gehen. Man bekommt alles aus dem weltweiten Netz. Man kann Tag und Nacht einkaufen, mit den Augen überallhin reisen, sich vergnügen, den idealen Partner per Fragebogen zusammenpuzzeln, für zwischendurch, nur virtuell oder auch mal in echt. Heldenhafte Essensbringer aus dem Internet (die nennen sich wirklich so!) gibt es auch inzwischen.

Anderes wie Postkarten und Briefe schreiben, stirbt allmählich aus. Vielleicht werden Briefkästen deshalb auch immer seltener?

Neulich fragte tatsächlich jemand auf Facebook, ob es eigentlich noch Schreibpapier gäbe! Als ob es davon abhinge. Wenn man das Bedürfnis hat, kann man auf allem schreiben. Oder? Nur gehen mir leider allmählich die Empfänger aus. Es wird noch soweit kommen, dass ich mir selbst Karten und Briefe mit schönen Briefmarken schreibe, nur um mir die unverhoffte Freude, dass jemand an einen denkt und überrascht, zu erhalten neben all dem Werbekram und Rechnungen, die mir beim Gang zum Briefkasten täglich entgegen grienen.

Warum gehen wir manchmal trotzdem noch hinaus? Um zu schauen, ob da draußen noch alles da ist, noch andere außer uns und wie die Luft ist. Warm oder kalt. Auf den Wetterbericht ist ja kein Verlass mehr trotz moderner Technik. Das Wetter macht, was es will. Einmal richtig Schnee muss reichen, dann geht der Winter schon wieder. Statt Schlitten und Skier fahren schnelles Surfen im Internet. Merkt doch eh keiner. Seit Ende Januar, draußen ist noch alles kahl und grau, bestürmen einen schon in knallbunten Farben grinsende Schokohasen und Eierallerlei im Supermarkt, obwohl man gerade erst die Silvesterknallerei überstanden hat und das Schatzkästchen auf dem Tisch mit den erfüllten, vergessenen und neuen Wünschen für das neue Jahr noch auf Durchsicht wartet. Indes grüßen schon die ersten Schneeglöckchen auf der Wiese, wird es wieder früher hell und später dunkel. Was manche Nachbarn schon zu eifrig geräuschvollem Frühjahrsputz derart treibt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Und das Leben rauscht vorbei.

Macht was draus.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Lara Finesse

BilderGedichtKalender 2016 „Von Tier zu Mensch“

Hervorgehoben

Vom Raubtier Mensch

Skurill-poetische Gedichte und Bilder versammelt der neue BilderGedichtKalender von Lilli Vostry und Babak Nayebi.

Ein Mann mit Hahn im breitkrempigen Hut, den nichts zu erschüttern scheint, ist auf dem Titelblatt des Kalenders zu sehen. Gut behütet schaut er in die Welt. Skurril-poetische, heitere und ernsthafte, beherzt geborgene Gedankenflüge und Gefühlssprünge versammelt der neue BilderGedichtKalender für 2016 unter dem Titel „Von Tier zu Mensch“. 

Es ist der nunmehr dritte Kalender, den Lilli Vostry, freie Journalistin und SZ-Autorin, zusammen mit dem iranischen, in Dresden lebenden Bildenden Künstler Babak Nayebi in limitierter Auflage herausgegeben hat im Typostudio SchumacherGebler in Dresden. In Abwandlung der Redewendung „Von Mensch zu Mensch“ wird in reizvollem Kontrast von Bildern und Lyrik das Verhältnis von Mensch und Tier betrachtet. Das Raubtier Mensch, der mal Jäger, mal Getriebener ist, mal innige Nähe und Ausgeliefertsein, Stärke und Ohnmacht erfährt und die verletzte, leidende Kreatur stehen sich gegenüber in den farbigen Ölzeichnungen auf Papier. Es geht außerdem facettenreich, vieldeutig um Zwischenmenschliches. Etwa im Gedicht „Frei Wild“ um Fortschnurren in fremde Galaxien, um Fortträumen, Sehnsucht nach der Ferne und Neues entdecken. Da tauchen Fledermäuse am Strand auf, ergibt sich ein Admiral auf Landgang duftenden Blüten. Da bringt ein rätselhaftes Wesen mit roten Augen, das sich Lori nennt, Schatten zum Leuchten. Und begrüßt eine Robbe das neue Jahr und sucht im unendlichen Weiß nach wärmenden Worten. 

Dieser zeitlose BilderGedichtKalender „Von Tier zu Mensch“ ist jetzt zum Schnäppchenpreis erhältlich. Einige Exemplare sind noch über die Autorin Lilli Vostry auf Anfrage zu beziehen.

Neue Ausstellung mit zeitgenössischer Aktfotografie: „Nachts im Freien“ im Kunstkeller


„Hinter Gräsern“. Foto: Volkmar Fritzsche

Reizvolle Bilder der Nacht

Nächtliche Außenaufnahmen zum Träumen und Schmunzeln mit Menschen zwischen 80 und 18 Jahren zeigt die 97. Ausstellung des Fotokünstlers und Galeristen Volkmar Fritzsche im Kunstkeller – aktfotoARTdresden auf der Radeberger Straße 15.  

Nächtliche Aktaufnahmen im Freien mit geblitztem Licht entfalten für den Fotografen einen ganz besonderen Reiz. Dieser liegt in der Reduzierung der Erkennbarkeit des Hintergrundes und der Spannung, die daraus erwächst, dass sich ein unbekleideter Mensch an Orten zeigt, an denen er sich bei Tageslicht kaum fotografieren ließe.

Denn: Im Gegensatz zu bewunderten Kunstwerken wie der bekannten Bronzeplastik des „Bogenschützen“ am Elbufer gerät ein Aktmodell in solcher Umgebung schnell zum „öffentlichen Ärgernis“. Wieso eigentlich, wenn es erkennbar um eine Kunstaktion geht?

Die Ausstellung ist auch ein Versuch, auf dieses Paradoxon aufmerksam zu machen. Entstanden sind die rund 75 Nachtaufnahmen in Gärten, Parks oder in Elbnähe. Ein kleiner Teil der Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind Fotocollagen oder Ergebnis experimenteller Versuche.

Text: Volkmar Fritzsche

Ausstellungsdauer: 20. November bis 28. Februar 2019

Geöffnet: Di von 15 – 21.30 Uhr,  Mi + Do von 16.30-18.30 Uhr und nach tel. Absprache  (Tel.: 0351 – 802 70 70) 

Blick in die Ausstellung:  www.kunstkeller-dresden.de/aktuell.htm

Advertisements

Ausstellung mit Bildern von Otto Modersohn erstmals in Dresden

Malerische Zeitreise

Stimmungsreiche Landschaften und Porträts u.a. aus seiner Worpsweder Zeit von Otto Modersohn zeigt derzeit in seiner Winterausstellung der Kunsthandel und Galerie José Manuel Ladrón de Guevara, Obergraben 10 im Neustädter Barockviertel. Noch bis 28. Februar 2019 zu sehen. 

Etwa 25 ausgewählte Gemälde von Otto Modersohn (1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme) werden seit Anfang Dezember erstmals in Dresden gezeigt. Sie stammen aus allen wichtigen Schaffensperioden des Künstlers – der Zeit in der Künstlerkolonie Worpswede, mit seiner in der Dresdner Friedrichstadt geborenen Ehefrau Paula, dem Neuanfang in Fischerhude und aus dem Spätwerk.

Text: Tobias Blaurock/blaurock markenkommunikation

Kunsthandel und Galerie Ladrón de Guevara, José Manuel Ladrón de Guevara, Obergraben 10, 01097 Dresden, Tel. +49 351 200 00 10, Funk +49 172 790 59 46, jm@ladron-de-guevara.de, www.ladron-de-guevara.de

Neue Dinnershow „Mafia Mia – The London Boys“ im Erlwein-Capitol


Leibwächter Kümmerling serviert dem Paten schon mal Tee und Apple Pie im Küchenzentrum. Foto: Michael Schmidt

Der Pate zeigt im Dresdner Erlwein-Capitol Mut zu blauem Blut

Der Brexit lässt auch die Mafia nicht kalt. Schließlich hat der Padrone wichtige Geschäfts-beziehungen nach good old England. Genau davon handelt Teil acht der Dinnershow Mafia Mia“. Hier geht es mal britisch korrekt zu, mal sizilianisch heißblütig, mal sächsisch gemütlich. Dafür sorgen allein die Leibwächter des Paten, das Comedy-Duo „Schlicht & Kümmerling“, das von einem Fettnapf in den nächsten stolpert.

In Zeiten des Brexit wäre ein englischer Adelstitel natürlich sehr nützlich, um auf der Insel gut im Geschäft zu bleiben. Also reist der Pate nach London zur Queen, um sich den Titel des „Duke of Clarence and Avondale“ zu sichern. Doch wer zum englischen Hof gehört, hat auch den Regeln von Protokoll und Etikette zu folgen und wird vom Geheimdienst Ihrer Majestät beobachtet. Das macht dem Paten und seiner Familie das Leben schwerer als gedacht.

Die Rolle des Paten scheint dem Entertainer Bert Callenbach wie vom englischen Schneider angepasst. Als seine „Bang Gang“ prägen die Musiker der „Firebirds“ wieder mit ihrer unbändigen Spielfreude die Show. Eigentlich seit über 25 Jahren im Rock‘n‘Roll zu Hause, bedienen sie bei „Mafia Mia“ unzählige Genres. Hier werden Hits von vielen prominenten Insel-Künstlern gehörig durchgewirbelt: von den Beatles über Elton John hin zu den Rolling Stones. Die Monty Pythons lassen grüßen, es gibt natürlich ein „Dinner for One“ und auch ein neues A-Capella-Medley der Firebirds – längst Kult und fester Teil einer Mafia-Mia-Show.

Alle Mitwirkenden werden in die Handlung eingebunden – ob die Sängerin Sonia Singh mit ihrer souligen Stimme oder die atemberaubenden Artisten. So bieten „Joe & Martin“ eine waghalsige Schleuderbrettnummer, die vier Akrobaten von „Man´s World“ zeigen kraftvolle Hand-Voltigen und „Tempo Rouge“ verzaubern am Trapez mit ausdruckvoller Paar-Akrobatik im Adagio-Tempo. Außerdem begleiten vier Tänzerinnen und erstmals auch ein Tänzer die Show. Highlight sind wieder die witzigen Filmsequenzen, die bei Dreharbeiten in London entstanden und die Geschichte des Paten auf der Insel erzählen.

Begleitend wird ein exklusives 3-Gang-Menü serviert. Zum Schluss wechselt die Party ins Foyer. Dort kann man noch einmal richtig das Tanzbein schwingen oder einen typischen Cocktail – ob geschüttelt oder gerührt – genießen.

Text: Sabine Mutschke

www.mafia-mia.de

—————————————————————————————-

MAFIA MIA VIII – The London Boys

Ort: Erlwein-Capitol im Ostrapark Dresden, Messering 8E, 01067 Dresden
Beginn: 19.30 Uhr, Sonntags Beginn: 18:30 Uhr

Spielzeit:  30.11.2018 bis 13.01.2019

                              Das Menü

Hausgebackene, kleine Mundbrötchen
dazu reichen wir
Entenschmalz mit krosser Zwiebel & Apfel, Kräuterbutter & Shiso-Kresse,
Hummus mit Sesam & Tomatensalsa

***

Roastbeef, dazu Wasabi-Creme, Mixed Pickles & Sauce Tatar

***

Maiscreme-Süppchen & karamellisiertes Chili-Popcorn mit Minze

***

Barbarie-Entenkeule in Kräuterkruste,
dazu frischer Preiselbeer-Rotkohl & mit Semmelbutter gefüllter Kloß

***

Überraschung des Paten: 

Apple Pie mit Curd Lemon und Pflaumen-Confit,

dazu Cookie-Schokoladeneis

Alternativ wird ein Menü für Vegetarier und Veganer angeboten. Siehe www.mafia-mia.de  

Premiere „Cirque FouFou“ bei Sarrasani – Ein Feuerwerk für die Sinne


André Sarrasani mit seinem neuen Schützling, einem einjährigen Panther.

In eine verrückt-fantastische Welt voller Träume, Zauber und Magie entführt zurzeit die neue Dinnershow „FouFou“ im Sarrasani Trocadero Dinner-Variétheater Dresden. Im Chapiteau am Elbepark bringen Starmagier und Varietéchef André Sarrasani und ein Ensemble internationaler Künstler ein kunterbuntes Feuerwerk für die Sinne zum Staunen, Schmunzeln und Genießen auf die Bühne. Voller beschwingter, komischer, romantischer, geheimnisvoller und spontaner Momente. Auge und Gaumen erfreuen begleitend dazu ein exklusives, leckeres 4-Gang-Menü.

Die Dinnershow ist Mi, Do, Fr, Sa und So zu erleben. Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr. Am Sonntagvormittag gibt es überdies eine zauberhafte Show mit Brunchbuffet für die ganze Familie. Einlass: 10 Uhr, Beginn: 11 Uhr.

Mehr Text zur Show folgt.

Text + Fotos (lv)

http://www.sarrasani.de

Ausstellung „Auf weiter Flur“ von Peter Koch in der Galerie mit Weitblick Radebeul

Bilder zum Träumen und Innehalten

Malerei vom Meer des Musikers Peter Koch ist zurzeit in der Galerie mit Weitblick zu sehen. Außerdem wird zu Märchen vorm Kamin eingeladen. Nächstes Jahr soll junge Kunst einziehen.

Eine Lichterpyramide mit Papierschiffchen aus Notenblättern dreht sich im Raum, passend zu den Bildern des Malers und Cellisten Peter Koch. Er zeigt vorwiegend Landschaften vom Meer, mit dem der 1960 in Greifswald geborene Künstler aufgewachsen ist, in der derzeitigen Ausstellung „Auf weiter Flur“ in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul.

Der weite Horizont, karge und blühende Steilküste, Schiffe bei der Ausfahrt und Segler vor abendrotem Himmel. Es sind Sehnsuchtsbilder, die wärmen an grauen Tagen und die Besucher zum Innehalten im vorweihnachtlichen Trubel einladen. Peter Koch komponiert mit Farben, die er gern pastos strukturreich auf die Leinwand aufträgt in mal konkreten und abstrahierten Formen. Die Bilder wirken nah und entrückt zugleich und leuchten aus der Erinnerung auf. Die Ansichten von farbspiegelnden Booten im Hafen, teils mit Pastellkreide über die Ölfarbe gezeichnet und der schattenhafte „Schiffsfriedhof“ mit vor sich hindämmernden, ausgedienten Fischereikuttern. Neben den Ölbildern sind auch grafische Blätter von Peter Koch zu sehen, der seit 1985 als freischaffender Künstler in Dresden lebt.

Dies ist bereits die 16. Ausstellung in der kleinen Wochenendgalerie mit Atelier, welche die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner mit viel Hingabe und Idealismus betreibt. Im Oktober feierte sie mit den zumeist langjährigen Galeriebesuchern das sechsjährige Bestehen, die sie auch bestärkten dieses kulturelle Angebot und Kleinod weiter aufrechtzuerhalten. Es ist die einzige private Galerie in Radebeul. Die drei Ausstellungen in diesem Jahr mit expressiver Malerei von Thorsten Gebbert, Schwarz-Weiß-Fotografie von Hartmut Opitz und Skulpturen von Frank Schauseil belegen auch die künstlerische Vielseitigkeit.

„Die Galerieräume können auch für Veranstaltungen gemietet werden, um sie noch mehr zu beleben“, sagt Dorothee Kuhbandner. Sie hat den Fußboden im Eingangsbereich erneuert. Stattfinden könnten Vorträge ebenso wie literarisch-musikalische Programme. Für das kommende Jahr sind hier bereits zwei Ausstellungen geplant. Anfang April wird Katharina Probst, die Bühnenbild an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studierte, Porträts und Landschaften zeigen. Außerdem soll junge Kunst mit den Arbeiten von Kunststudenten in die Galerie mit Weitblick einziehen. Auch um neues Publikum anzulocken.

„Es kommen bisher vor allem Spaziergänger, aber leider weniger Kunstsammler. Vielleicht haben manche noch Schwellenangst oder liegt es am etwas nostalgischen Flair“, überlegt Dorothee Kuhbandner. Die Galerie finanziert sie aus den Verkäufen ihrer eigenen Arbeiten. Ausstellungen mit ihren Bildern sind derzeit außerdem im Pädagogischen Institut in Moritzburg und im Schloss Hoyerswerda zu sehen. In der Vorweihnachtszeit lädt sie klein und groß ein zum „Märchen lesen vorm Kamin“ aus mitgebrachten Büchern, mit Lichteln, Plätzchen und Glühwein am 15.12. und 22.12., ab 16.30 bís 18 Uhr.

Geschenkideen gibt es hier natürlich auch viele wie originelle Stempel zum Bedrucken oder bemalte und beschriebene Tassen der Künstlerin. „Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe“, lautet ein Lieblingsspruch von Dorothee Kuhbandner. Die Ausstellung „Auf weiter Flur“ ist noch bis 31. März 2019 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und Sa von 14 bis 18 Uhr.

 

 

 

Ausstellung Wunder.Punkt im Lügenmuseum Radebeul


Ein Platz zum Träumen und Innehalten: Im Garten vom Lügenmuseum Radebeul. Vor dem ehemaligen Dorfgasthof Serkowitz entsteht gerade eine „Jedermanngartenschau“, in der Pflanzen Geschichten erzählen. Foto (lv)

Mit Kunst auf den Spuren historischer Pilgerwege

Die Ausstellung „Wunder.Punkt – eine künstlerische Spurensuche“ mit Arbeiten von acht Künstlern eröffnet am 7. Dezember, um 18 Uhr im Lügenmuseum im alten Gasthof Serkowitz in Radebeul.

Ein Samenkorn reiste im Magen eines Kamels durch die Wüste Sahara. In einer Oase ging der Samen auf und wuchs zu einem Feigenbaum. Wie ein Ableger dieses Feigenbaumes dann nach Serkowitz in Sachsen gelangte, das soll mit der Jedermanngartenschau erforscht werden. Bei einem Spaziergang im Seifersdorfer Tal untersuchten die Studenten der TU das Areal um den Amortempel. Dort waren duftende Sträucher und Blumen angesiedelt worden. Sie entdeckten eine Pflanze, die die Zeit überdauert hat.

Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. Rabindranath Thakur

Jede Pflanze hat eine Geschichte, wir möchten sie erzählen. Wir sind Juliane Langer und Samuel Bruder, studieren Landschaftsgestaltung an der TU Dresden. Dafür laden wir RadebeulerInnen ein, eine Pflanze sprechen zu lassen. Vor dem Gasthof Serkowitz, wo sich schon mancher erinnert, vorbei gefahren zu sein, gibt es eine Terrasse von 40 qm. Dort legen wir gerade kleine Gärten mit entsprechenden Zäunen an. Dafür laden wir Nachbarn und Bürgern der Stadt Radebeul ein, Pflanzen mit einer besonderen Geschichte vorbei zu bringen und einzupflanzen. In der  Jedermanngartenschau vor dem Lügenmuseum werden die Pflanzen dann ausgestellt und mit ihrer Geschichte zur Schau gestellt. Die Pflanze sollte winterhart und schattentolerant sein. Gern kommen wir auch bei Ihnen vorbei, lassen uns die Geschichte erzählen und holen die Pflanze ab. Tel. 017681786235

Die aktuelle Ausstellung Wunder.Punkt entführt die Besucher in zeitgenössische Wunderkammern und Wundergärten. Acht Künstler sind eingeladen mit dem 700-jährigen Gasthof Serkowitz, an der Kreuzung historischer Pilgerwege, in einen produktiven Dialog zu treten. Sie wird gefördert durch die Große Kreisstadt Radebeul und durch Wunder.Punkt – die neue Weihnachtsausstellung im Lügenmuseum.

Zeitgenössische Wunderkammer

Auf einer Jagd verlor Graf Otto von Oldenburg im Barneführerholz den Weg. Er wurde durstig. Eine Fee trat zum durstigen Jäger und bot ihm ein Trinkhorn mit einem Zaubertrunk an. Der Jäger goss das Gebräu ins Gras und ritt davon. Er hatte das angebotene Trinkhorn gestohlen. Das war um das Jahr 989. Ist das Oldenburger Wunderhorn auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen nun Raubkunst? Kaiser Rudolf II wiederum ließ, wenn gerade kein Präparat aufzufinden war, das entsprechende Wesen malen. In seinen Sammlungen fanden sich Abbildungen von Einhörnern, Drachen und Alraunen.

Das Horn des sagenumwobenen Einhorns war ein Muss in jeder Wunderkammer. Kenner entlarvten es als Stoßzahn des Narwales. Die aktuelle Ausstellung „Wunder.Punkt“ im Lügenmuseum entführt die Besucher in eine zeitgenössische Wunderkammer. Im Lügenmuseum sind es die Himmelsscheibe von Serkowitz, das Loch aus der Zauberflöte von Mozart, das Ohr von Vincent van Gogh, ein Hörbild der verschollenen Kyritzer Knatter und das niedrigste Storchennest Deutschlands. In einer entzauberten Welt ist „Die Aufgabe eines Künstlers ist immer das Geheimnis zu vertiefen“ (Francis Bacon).

Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) und kostbaren Kuriositäten die Betrachter ins Staunen versetzten.

Ein weiterer Anknüpfungspunkt der Ausstellung ist „des Deutschen Spießers Wunderhorn“ von Gustav Meyrink. Haarsträubende, eindrucksvolle Kurzgeschichten beweisen eine außerordentliche Begabung für antibürgerliche Satire.

„Wunder.punkt“ Acht Künstler sind eingeladen mit dem 700jährigen Gasthof Serkowitz einen produktiven Dialog zu führen. Uta Hünniger Schriftgestalterin, Burkhard Schade Fotografie, Justus Ehras elektronischer Hokuspokus, Leon Schmidt, Anna Ditscherlein und Aren Shanazavyan, drei Studenten der Kehrbachklasse der HfBK, Samuel Bruder und Juliane Lederer, Studenten der TU Gartengestaltung.

Serkowitz, ein altes slawisches Dorf, wurde vor 80 Jahren in Radebeul eingemeindet. Der 700jährige Gasthof liegt an der Kreuzung historischer Pilgerwege und heute an einer viel befahrenen Straße.

Zur Eröffnung spielt der Musiker Jan Heinke Improvisationen und Thomas Gerlach spricht zur Eröffnung.

Das Lügenmuseum, seine humorvolle Streitkultur ist sein Qualitätskriterium. Der Sinn für Humor unterscheidet es von anderen Angeboten. Sinn für Humor und gesunder Menschenverstand sind im Grunde das Gleiche. Sie bewegen sich lediglich in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Humor ist wie tanzender spielender Verstand. Humor ist also nicht irgendeine erfreuliche Zugabe, vielmehr betrifft er den Kern des Intellekts selbst.

Text: Richard von Gigantikow
Telefon: 0176 – 99 02 56 52
E-Mail: info@luegenmuseum.de
Homepage: http://www.luegenmuseum.de

Premiere „Maxe Baumann und Olga die Straffe“ im Boulevardtheater

Humorvolle Rettungsaktion für altes Ferienheim „Bergkristall“

Eine verfallene Herberge in der Provinz verwandelt sich im Nu in ein Vier-Sterne-Hotel mit internationalen Gästen in der skurril-witzig mit Ost-West-Klischees spielenden Inszenierung „Maxe Baumann und Olga die Straffe“, die am Sonnabend Premiere feierte im Boulevardtheater Dresden.

Maxe Baumann kann es kaum fassen als er kurz vor Jahreswechsel erfährt: Er hat ein Hotel geerbt! Innerhalb von 24 Stunden wird er vom Pensionär zum Hoteldirektor. Und einmal mehr zum Retter in der Not und Seelentröster in heikler Situation. Das schafft so schnell keiner! Das Stück „Maxe Baumann und Olga die Straffe“ von Hannes Hahnemann und Theresa Scholze lässt eine legendäre Schwankfigur aus dem einstigen Adlershofer Fernsehstudio wiederaufleben. Die Hommage an den beliebten DDR-Silvester-Fernsehschwank mit Gerd E. Schäfer in der Rolle des ollen, schrulligen Max Baumann hatte am Sonnabend Premiere im Boulevardtheater Dresden.

Vor Ort wird er schon sehnsüchtig erwartet. Denn das ehemals populäre Ferienheim „Bergkristall“ ist inzwischen mehr als heruntergekommen und die Gäste bleiben aus. Maxe Baumann (frappierend ähnlich und trocken humorvoll wie das Original: Jürgen Mai) soll daher als Nachfolger seines alten, verstorbenen Freundes Oberpichler den “Kampf um die vier Sterne“ aufnehmen, was das Geschäft sehr beleben würde  – im erträumten ersten Vier-Sterne-Hotel in der Sächsischen Schweiz. Doch das nötige Personal dafür fehlt und der das Hotel testende Prüfer ist inkognito schon im Anmarsch.

Dann schneien doch noch zwei Gäste in das vermeintliche fragile, abgelegene und ruhige Kleinod herein: die kaprizöse Olga Knopf (Beate Laaß), die sich in der Abgeschiedenheit von ihrem Liebeskummer erholen will und ihre lebenslustige Nichte Paula (Alice Erk). Dann taucht im Schneesturm auch noch ein vermeintlicher Yeti, Schneemensch auf, in Gestalt des erstmals in den Osten reisenden Dr. Bernhard Brenner aus Bayern (herrlich naiv-komisch: Andreas Köhler), der völlig paralysiert und unterkühlt buchstäblich auftaut im Hotel „Bergkristall“. Dort wird er gastfreundlich umsorgt, lernt „richtig nette Leute“ kennen und erblickt irritiert eine Kiste mit Defa-Meisterwerken wie „Der Mann, der nach der Oma kam“ – was ihm den Titel missverstehend „etwas pervers“ vorkommt.

Das Hotelpersonal hält Brenner für den Prüfer und unternimmt alles, um im Nu ein top florierendes Hotel mit internationalen Gästen auf die Beine zu stellen, samt Wellnessoase und fulminantem Showprogramm am Silvesterabend. Erfindungsreich machen sie aus der Not eine Tugend, improvisieren und agieren in schnellem Kostüm- und Perückenwechsel, bestärkt mit Kräuterlikör. Allen voran Maxe Baumann als Dauergast, mal als Gynäko- und Archäologe Prof. Schimmelgrün, Empfangsdame Evi (Ulrike Mai) umschmeichelt Brenner als Japanerin, der neue Hotelpage Paul (Manuel Krstanovic) erscheint als Scheich, der Koch (David Gundlach) frivol im knappen Schottenrock und Paula als wilde Rockerlady.

Die Inszenierung von Jürgen Mai sprüht in urig-rustikaler Kulisse vor skurrilem, doppelbödigem Witz. Mit viel Herz und Schnauze werden Ost-West-Klischees und Vorurteile auf die Schippe genommen von den überaus wandlungsfreudigen Darstellern und kommt man sich näher. Auf die Bühne kam eine Mischung aus Komödie, Klamotte und Slapstick mit überraschenden Wendungen und als Höhepunkt die Silvestershow mit glänzenden Musikparodien und Tanzeinlagen, wobei das Hotelpersonal in die Rollen von Mireille Matthieu, Tina Turner über Karel Gott, Heino bis Michael Jackson (toll verkörpert von Mandy Partzsch) schlüpft, drei Herren als tanzende Schwäne erheitern und ein Glücksschwein mit fürs Happy End sorgt. Begeisterter Beifall vom Publikum für einen humorvoll lebensprallen Abend, an dem Gerd E. Schäfer alias Maxe Baumann sicher seine helle Freude hätte.

Text (lv)

http://www.boulevardtheater.de

Ausstellungseröffnung „Gestrandet“ von Andreas Wachter in der Galerie Himmel


Bild von Andreas Wachter

Andreas Wachter – Gestrandet
1. Dezember 2018 – 26. Januar 2019

Im Kabinett | Gundula Schulze Eldowy  
Berlin in einer Hundenacht. Fotografien 1977-1990

Vernissage | Freitag, 30. November 2018, 19 Uhr
Dr. Paul Kaiser, Kunstwissenschaftler, Kurator und Publizist aus Dresden spricht einführende Worte.
Andreas Wachter wird anwesend sein.

Malerei, die das Auge verführt

Die GALERIE HIMMEL präsentiert mit der Ausstellung „Andreas Wachter – Gestrandet“ bereits zum fünften Mal (2008 – 2010 – 2013 – 2016 – 2018) Werke des Künstlers, der mit seiner virtuosen Handschrift zu den herausragenden Vertretern der „Leipziger Schule“ gehört. Die Ausstellung zeigt etwa dreißig Arbeiten, vor allem aktuelle Gemälde, vier Werke der 1980er Jahre und eine lebensgroße, farbig gefasste Terrakottaplastik.

Waghalsige Kompositionen, eine frappierende Lichtregie, ein stimulierendes Farbkonzept, nicht zuletzt die virtuose, technisch brillante Handschrift, all das charakterisiert die Malerei von Andreas Wachter. Heute darf man den 1951 in Chemnitz Geborenen getrost zu den herausragenden Vertretern der „Leipziger Schule“ rechnen. In seinem seit vier Jahrzehnten folgerichtig wachsenden Werk verbindet sich die für Leipzig typische hohe Zeichenkunst mit einem außergewöhnlichen Kolorismus eigener Prägung.

Die Bildästhetik der Lehrer Arno Rink und Volker Stelzmann gab dem jungen Andreas Wachter einen ersten Kompass. Doch verfiel er den allegorisch-surrealen Verdichtungen Arno Rinks nicht, nicht den veristischen Bühnenszenen des Großstadt-Theaters von Volker Stelzmann. Stattdessen ging er einen anderen Weg und verankerte seine Malerei in seinem privaten Lebens- und Erfahrungsumfeld, an Orten, die er bereiste, vor allem aber in der Geschichte der Malerei. Die alten Meister wurden ihm aufgrund seiner profunden kunsthistorischen Neugier und Kennerschaft zum unverzichtbaren Resonanzboden beim Malen und erschlossen ihm einen schier unerschöpflichen Fundus an Motiven, Bildformeln und Imaginationen, aber auch an gültigen malerischen Lösungen.

Andreas Wachters Malerei verführt das Auge. Die kostbare Farbenpalette ist eine seiner großen Stärken. In lasierenden, aus der Tiefe leuchtenden Farbschichten wird ein dominierendes, gleichwohl tonig abgestimmtes Kolorit durch schärfere Töne zum Beispiel von Rot, Grün oder Gelb erweitert. Eine spezielle Lichtregie nach Art venezianischer Manieristen oder auch des römischen Barock erzeugt ein dramatisches Hell-Dunkel, das lichtdurchflutete Partien in Kontrast zu nachtschwarzer Finsternis setzt. Dagegen sind allzu scharfe Umrisse zugunsten einer plastischen Durchformung der Bildgegenstände zurückgenommen. Oft bleiben Figuren nur skizzenhaft angedeutet, scheinen im Ungefähren auf. In dünn lasierendem Farbauftrag, nur hauchzart die Volumen modellierend, führt der Maler in einer an Tintoretto gemahnenden atemberaubenden Malökonomie vor, wie „wenig“ es braucht, um dem Auge eine glaubhafte Illusion zu eröffnen.

Im Kabinett präsentieren wir zeitgleich Vintages-Fotografien aus der Serie „Berlin in einer Hundenacht“ (1977-1990) von Gundula Schulze Eldowy. Vierzehn Jahre lang, von 1977-1990, durchstreifte die heute weltweit bekannte Fotografin Gundula Schulze Eldowy das alte Ostberlin. Sie dokumentierte die Spuren einer dem Untergang geweihten Stadt und deren Milieu. Ohne Verklärung zeigt sie das ganz normale Leben und den oftmals schmerzlichen Alltag ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Im Kabinett zeigen wir zwölf dieser eindrucksvollen, brillanten Schwarz-Weiß-Fotografien.

Die Ausstellungen „Andreas Wachter – Gestrandet“ und „Gundula Schulze Eldowy – Berlin in einer Hundenacht. Fotografien 1977-1990“ werden am Freitag, dem 30. November 2018, um 19 Uhr, mit einer Vernissage eröffnet. Dr. Paul Kaiser, Kunstwissenschaftler, Kurator und Publizist aus Dresden spricht einführende Worte. Andreas Wachter wird anwesend sein.

Text + Bild: Anja Himmel

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden

www.galerie-himmel.de

Hänsel & Gretel beim Lichterfest im Schloss Wackerbarth

Hänsel und Gretel bei „Licht & Märchen“

Landesbühnen Sachsen und Schloss Wackerbarth sind vom großen Interesse am zweiten gemeinsamen Lichterfest überwältigt. Märchenspaß im Erlebnisweinguit lockt am ersten Adventswochenende am 1. und 2. Dezember, ab 16 Uhr.

Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr laden die Landesbühnen Sachsen und Schloss Wackerbarth an diesem Wochenende zum zweiten gemeinsamen Lichterfest nach Radebeul ein. Vom großen regionalen aber auch überregionalen Interesse sind die Veranstalter überwältigt: Bereits im Vorverkauf wurden in diesem Jahr mehr als 50 Prozent aller Tickets für das weihnachtliche Open-Air-Theater verkauft.

Für einen entspannten und stressfreien Ausflug zum Lichterfest empfiehlt Schloss Wackerbarth die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel: Das Erlebnisweingut ist mit der S-Bahn S1 und der Straßenbahnlinie 4 sehr gut zu erreichen. Gäste die mit dem PKW anreisen, sollten die begrenzten Parkplätze im direkten Umfeld des Erlebnisweinguts beachten. Neben einem Ausweichparkplatz gegenüber der Einfahrt zur Wackerbarthstraße empfiehlt Schloss Wackerbarth auch die weiteren Parkmöglichkeiten entlang der Meißner Straße zu nutzen. Diese bieten sich ebenfalls an, um den Ausflug zum Lichterfest mit einem Besuch des Weihnachtsmarktes in Altkötzschenbroda oder einem der weiteren Radebeuler Winzer zu verbinden.

Noch bis Ende Januar erstrahlt die barocke Anlage von Schloss Wackerbarth jeden Abend in einem stimmungsvollen Lichterglanz und ist kostenfrei zu besuchen.

Abwechslungsreiches Kulturprogramm beim Lichterfest

Unter dem Titel „Hänsel und Gretel im Zauberwald“ verwandelt sich Schloss Wackerbarth am ersten Adventswochenende in eine Welt voll Lichterglanz und Märchenspaß. Ab 16 Uhr erleben alle kleinen und großen Gäste in der gesamten barocken Anlage ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit ausgesuchten Szenen, Figuren und Töne aus den märchenhaften Inszenierungen der Landesbühnen Sachsen.

Während die Hexe aus Humperdincks berühmter Kinderoper „Hänsel und Gretel“ ihr Hexeneinmaleins trällert, begibt sich „Hirsch Heinrich“ auf seine Reise. Und wenn der Froschkönig (Johannes Leuschner) seine Lieder aus „Der Frosch muss weg“ singt, dann versucht Karl (Felix Lydike) aus dem Schauspiel „Von Einem, der auszog, das Gruseln zu lernen“ den wilden Katzen Benehmen beizubringen. Mit „Oh, wie schön ist Panama“ gastiert am Adventssonntag zusätzlich Wolf-Dieter Gööck auf dem Erlebnisweingut. Abgerundet wird das Lichterfest-Programm vom Kinder- und Jurgendzirkus Sanro des Deutschen Kinderschutzbundes Radebeul e.V. und einem Weihnachtsliedersingen mit dem Chor Alt-Lindenau.

Abgerundet wird der Adventsauftakt auf Schloss Wackerbarth mit ausgesuchten kulinarischen Gaumenfreuden sowie würzig duftendem „Wackerbarths Weiß & Heiß“ für die Großen und Wackerbarths „Glühwürmchen“-Punsch für die Kleinen. Das Programm zum Lichterfest beginnt täglich um 16 Uhr. Ab 15 Uhr ist der Einlass geöffnet.

Text: Petra Grubitzsch/LB

www.landesbuehnen-sachsen.de

Über Schloss Wackerbarth

Schloss Wackerbarth ist Europas erstes Erlebnisweingut und führt gleichzeitig die Tradition einer der ältesten Sektkellereien Europas fort. Das Erlebnisweingut steht für ein einzigartiges Ensemble aus barocker Schloss- und Gartenanlage, malerischer Weinkulturlandschaft sowie moderner Wein- und Sektmanufaktur. Dabei folgt das Unternehmen der mehr als 850-jährigen sächsischen Weinbautradition und der 180-jährigen Tradition der Sektkellerei Bussard zur Sektbereitung nach klassischer Flaschengärung. Aufgrund ihres erlesenen Charakters und der selbst auferlegten Mengenbeschränkung haben die Weine und Sekte von Schloss Wackerbarth den Wert von Raritäten. 2010 wurde das Weingut vom Deutschen Weininstitut (DWI) als „Höhepunkt der Weinkultur“ gewürdigt, 2012 erhielt der Blick auf das einzigartige Ensemble von Schloss Wackerbarth die Auszeichnung „Schönste Weinsicht Sachsens“.

Schloss Wackerbarth hat sich als Staatsweingut der Sicherung und Förderung der sächsischen Weinkulturlandschaft, darunter auch seiner Steillagen mit rund 25.000 m² an historischen Sandsteinmauern, verpflichtet. Dabei ist die Sicherung der Qualität in der Bewirtschaftung der einzelnen Lagen und in der Wein- und Sektbereitung genauso unabdingbar, wie Genießer auf sächsischen Wein aufmerksam zu machen und sie zu einem Besuch der sächsischen Weinstraße einzuladen. Mit täglichen Führungen durch die gläserne Wein- und Sektmanufaktur, einem eigenen Gasthaus sowie einer Vielzahl erlesener Veranstaltungen bringt Schloss Wackerbarth seit 2002 rund 190.000 Besuchern jährlich den sächsischen Wein- und Sektgenuss mit allen Sinnen näher.

www.schloss-wackerbarth.de

Sächsische Weihnacht – Manufakturen-Weihnachtsmarkt
am 8. und 9. Dezember

Erleben Sie auf Schloss Wackerbarth das Handwerksgeschick von rund 80 ausgesuchten Manufakturisten. Erfahren Sie mehr über das traditionelle sächsische Handwerk und lassen Sie sich zu erlesenen Geschenkideen inspirieren.

Text: Schloss Wackerbarth

1. Kunst-Weihnachtsmarkt in Klotzsche-Königswald

Zeit zum Schauen und Genießen

Der 1. Kunst-Weihnachtsmarkt in Klotzsche-Königswald lädt mit künstlerischen Angeboten am Ersten Advent am 2. Dezember, von 11 bis 18 Uhr im „Kunstforum, Rostocker Straße 12 ein.

 

„Viele verschieden gestimmte Saiten geben erst Harmonie“ (Joseph v. Eichendorff)

In diesem Sinne haben wir versucht, KünstlerInnen und HandwerkerInnen für den 1. Kunstweihnachtsmarkt in der Werkstatt von Erika Walther zusammen zu bringen.

In der Rostocker Straße 12 treffen wir uns zu einem inspirierenden Adventstag: Papier-, Textil- und SchmuckgestalterInnen sind neben Malerei, Grafik, Skulpturen und Porzellan zu sehen. 

Die „Flaschenfrau“ schneidet vor Ort Glasflaschen: der Hals als Trichter, der gewölbte Boden als Eierbecher. Ausgetrunkene Weinflaschen bergen noch vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Im Hof brodelt original ungarischer Goulasch im Kessel über dem Feuer, ein Buffet mit selbstgebackenem Kuchen verlockt zum Naschen (es darf eigenes Geschirr von umweltbewussten Gästen mitgebracht werden).

Also, kommt gern zum Schlendern, Schauen, Naschen und Schwatzen. Vielleicht „läuft“ Euch das eine oder andere besondere Weihnachtsgeschenk über den Weg?

Kulturbeiträge sind willkommen – wie wäre es mit einem Weihnachtskanon, in den nach und nach die Gäste einfallen?

Wir sind gespannt und freuen uns auf regen Zuspruch.

Text + Foto: Petra Schöne/Textil-AtelierPetruschka