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Start der Schreib- und Geschichtenwerkstatt für Kinder „Fantasius Firlefanz“

Hervorgehoben

Geschichten-Abenteuer erleben – Jeder hat Fantasie!

Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, startet für neugierige, spiel- und erzählfreudige Kinder und Jugendliche die Schreib- und Geschichtenwerkstatt „Fantasius Firlefanz“ mit Lilli Vostry, freie Journalistin und INhaberin des KulturBlogs meinwortgarten.com als neues Angebot im KlangLabor auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden. Heute am 4.7., von 16 – 18 Uhr das erste Mal. Ab 11. Juli dann immer mittwochs von 17 – 19 Uhr. Ich freu mich auf Euch.

Hallo, liebe Kinder!

Hier könnt Ihr die kreative Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche „Fantasius Firlefanz“ kennen lernen. Der bewegliche kleine Holzvogel ist unser Begleiter, der unsere Fantasie beflügeln möchte. Bei den Geschichten-Abenteuern, die uns zuflattern aus der großen Welt der Worte.

Gemeinsam entdecken wir den Spaß am Erzählen, sprachlichen Gestalten in spielerischer Form und Umsetzen der selbsterdachten Geschichten.

Wenn Ihr gern träumt, erfindet, neugierig seid, Euch lesend und schreibend ausprobieren wollt, ist die Schreib- und Geschichtenwerkstatt ein guter Ort, dies miteinander zu tun.

Zu meiner Person: Ich heiße Lilli Vostry, schreibe selbst gern seit meiner Kindheit und arbeite hauptberuflich als freie Journalistin, außerdem als Kinderbetreuerin und in der Deutsch-Nachhilfe in Dresden. Es sind auch spezielle Angebote für Kinder mit ADHS möglich.

Kosten pro Teilnehmer pro Nachmittag: 5 Euro

Kontakt: Lilli Vostry, Tel. (0351) 848 75 03 oder 0177 – 524 88 48
email: Lilli.Vostry@freenet.de

 

Keine für Alle! – Lara Finesse

Hervorgehoben

Kolumne: Neue Mauern…

Wie es zu meinem Namen kam, das bleibt mein Geheimnis. Ob es mich wirklich gibt? Nun ja. Wie heißt es so schön: Ich denke, also bin ich. Was auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Neulich hörte ich im Radio in einer Humorsendung, es war gerade Fasching, den unglaublichen Satz: Das Lachen unterscheide den Menschen vom Tier. Das habe kein Geringerer als Aristoteles einst festgestellt, wie auch die gefährliche und befreiende Wirkung auf die Lachenden und Ausgelachten zeitlos ist.

Wer lacht, zeigt, dass er etwas erkannt und verstanden hat. Oder es zumindest meint. Während Tiere, wenn sie lachen mit heraushängender Zunge oder fiependen Lauten,gar nichts denken, sondern sich einfach ihres Daseins freuen. Das unterscheidet Tiere tatsächlich sehr von Menschen.

Manche von letzteren verziehen keine Miene, egal was um sie herum passiert. Es ist ja nicht zu übersehen, dass sich gerade ein großer Wandel in der Welt von draußen nach drinnen – damit meine ich nicht nur die über Ländergrenzen hinweg ziehenden Flüchtlingsströme – vollzieht. Neue Mauern tun sich auf, mit denen wir uns selbst umgeben. Man sehe sich nur die Leute an, die draußen unentwegt nach unten auf diese glatten, flimmernden Teile starren und darauf herumtippen und die Ohren oft verstöpselt halten.

Wie ferngesteuert laufen sie durch die Gegend, manche rennen einen fast um. Ich frage mich dann immer: Was ist so ungeheuer wichtig, dass diejenigen dieses Teil kaum eine Minute mehr aus den Augen lassen?! Was würde passieren, wenn sie es verlieren? Was taten sie, bevor es Smartphones gab?

Mittlerweile braucht man gar nicht mehr aus dem Haus zu gehen. Man bekommt alles aus dem weltweiten Netz. Man kann Tag und Nacht einkaufen, mit den Augen überallhin reisen, sich vergnügen, den idealen Partner per Fragebogen zusammenpuzzeln, für zwischendurch, nur virtuell oder auch mal in echt. Heldenhafte Essensbringer aus dem Internet (die nennen sich wirklich so!) gibt es auch inzwischen.

Anderes wie Postkarten und Briefe schreiben, stirbt allmählich aus. Vielleicht werden Briefkästen deshalb auch immer seltener?

Neulich fragte tatsächlich jemand auf Facebook, ob es eigentlich noch Schreibpapier gäbe! Als ob es davon abhinge. Wenn man das Bedürfnis hat, kann man auf allem schreiben. Oder? Nur gehen mir leider allmählich die Empfänger aus. Es wird noch soweit kommen, dass ich mir selbst Karten und Briefe mit schönen Briefmarken schreibe, nur um mir die unverhoffte Freude, dass jemand an einen denkt und überrascht, zu erhalten neben all dem Werbekram und Rechnungen, die mir beim Gang zum Briefkasten täglich entgegen grienen.

Warum gehen wir manchmal trotzdem noch hinaus? Um zu schauen, ob da draußen noch alles da ist, noch andere außer uns und wie die Luft ist. Warm oder kalt. Auf den Wetterbericht ist ja kein Verlass mehr trotz moderner Technik. Das Wetter macht, was es will. Einmal richtig Schnee muss reichen, dann geht der Winter schon wieder. Statt Schlitten und Skier fahren schnelles Surfen im Internet. Merkt doch eh keiner. Seit Ende Januar, draußen ist noch alles kahl und grau, bestürmen einen schon in knallbunten Farben grinsende Schokohasen und Eierallerlei im Supermarkt, obwohl man gerade erst die Silvesterknallerei überstanden hat und das Schatzkästchen auf dem Tisch mit den erfüllten, vergessenen und neuen Wünschen für das neue Jahr noch auf Durchsicht wartet. Indes grüßen schon die ersten Schneeglöckchen auf der Wiese, wird es wieder früher hell und später dunkel. Was manche Nachbarn schon zu eifrig geräuschvollem Frühjahrsputz derart treibt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Und das Leben rauscht vorbei.

Macht was draus.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Lara Finesse

BilderGedichtKalender 2016 „Von Tier zu Mensch“

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Vom Raubtier Mensch

Skurill-poetische Gedichte und Bilder versammelt der neue BilderGedichtKalender von Lilli Vostry und Babak Nayebi.

Ein Mann mit Hahn im breitkrempigen Hut, den nichts zu erschüttern scheint, ist auf dem Titelblatt des Kalenders zu sehen. Gut behütet schaut er in die Welt. Skurril-poetische, heitere und ernsthafte, beherzt geborgene Gedankenflüge und Gefühlssprünge versammelt der neue BilderGedichtKalender für 2016 unter dem Titel „Von Tier zu Mensch“. 

Es ist der nunmehr dritte Kalender, den Lilli Vostry, freie Journalistin und SZ-Autorin, zusammen mit dem iranischen, in Dresden lebenden Bildenden Künstler Babak Nayebi in limitierter Auflage herausgegeben hat im Typostudio SchumacherGebler in Dresden. In Abwandlung der Redewendung „Von Mensch zu Mensch“ wird in reizvollem Kontrast von Bildern und Lyrik das Verhältnis von Mensch und Tier betrachtet. Das Raubtier Mensch, der mal Jäger, mal Getriebener ist, mal innige Nähe und Ausgeliefertsein, Stärke und Ohnmacht erfährt und die verletzte, leidende Kreatur stehen sich gegenüber in den farbigen Ölzeichnungen auf Papier. Es geht außerdem facettenreich, vieldeutig um Zwischenmenschliches. Etwa im Gedicht „Frei Wild“ um Fortschnurren in fremde Galaxien, um Fortträumen, Sehnsucht nach der Ferne und Neues entdecken. Da tauchen Fledermäuse am Strand auf, ergibt sich ein Admiral auf Landgang duftenden Blüten. Da bringt ein rätselhaftes Wesen mit roten Augen, das sich Lori nennt, Schatten zum Leuchten. Und begrüßt eine Robbe das neue Jahr und sucht im unendlichen Weiß nach wärmenden Worten. 

Dieser zeitlose BilderGedichtKalender „Von Tier zu Mensch“ ist jetzt zum Schnäppchenpreis erhältlich. Einige Exemplare sind noch über die Autorin Lilli Vostry auf Anfrage zu beziehen.

BilderAlbum: Schattentheater „Moving Shadows“ mit den Mobilés beim Fest der Sinne in Großenhain

Wenn Träume lebendig werden

Schattenhaft bewegen sich Körper vor einer weißen Wand. Auf eine bilderreiche, grandiose, fantasiereiche Reise in die Welt der Träume und rund um den Globus entführten mit ihrer Aufführung „Moving Shadows“ „Die Mobilés“ aus Köln am vergangenen Sonnabend beim „Erlebnisfest der Sinne“ im Stadtpark Großenhain. Die acht Tänzer und Körperakrobaten aus Köln, Gewinner des Supertalents in Frankreich, sind bei ihrem wandlungsreichen Schattentheater Darsteller und Kulisse zugleich, lassen immer neue, traumhafte Szenarien entstehen, die verblüffen, faszinieren, zum Schmunzeln und Nachdenken anregen und dafür reichlich Beifall ernteten.

Text + Fotos (lv)

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BilderAlbum: „Lasst Euch beflügeln!“ – Unterwegs beim „Erlebnisfest der Sinne“ in Großenhain

Eindrücke vom Erlebnisfest der Sinne am Wochenende in Großenhain.

Text folgt. Fotos (lv)



das Künstler-Paar Horst & Bärbel Kiessling stellte wunderbare Flügel für klein und groß auf die Wiese


Beflügelnd: meinwortgarten.com-Inhaberin Lilli Vostry


Improvisation mit der Spielbühne Großenhain


Mit Herz & Temperament: die argentinische Vollblutsängerin Lily Dahab & Band

BilderAlbum: Unterwegs in der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2019


Klingende Oase. Jede freie Ecke wurde wieder zur Bühne für Musik, Spiele, Straßenaktionen. Spontan, originell, bunt, flippig, schillernd. Noch mehr als sonst zieht das Dresdner Szene- und Kneipenviertel die Blicke auf sich und Tausende feierfreudige Besucher aus nah und fern an während der Bunten Republik Neustadt (BRN). Auch dieses Jahr im Juni. Drei Tage und Nächte lang wurde wieder ausgiebig gefeiert vergangenes Wochenende. Erstmals ausgerufen in der Wendezeit Anfang der 90er Jahre, wurde und wird hier Kultur, Kreativität, Urwüchsigkeit und Lebensfreude in aller Vielfalt zelebriert. Nicht nur zur BRN, sondern alltäglich.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt


„Hochrechnung in die Zukunft“ mit dem Zwinger-Trio auf der Felsenbühne Rathen

Zwinger-Trio – Komikerparade auf der Felsenbühne Rathen

Komik ist Tragik in Spiegelschrift. Ausgehend von diesem Gedanken hatte das „Zwinger-Trio“ anläßlich seines 35. Geburtstag in den Spiegel gesehen und festgestellt, die Tragik nimmt ihren Lauf. Zu erleben am 23. Juni, um 17 Uhr auf der Felsenbühne Rathen.

Aber man muss sich der Tragik des Lebens lachend in den Weg stellen, haben sich die drei Herren gedacht und sich gesagt: Wer Humor hat, nimmt sich selbst nicht so wichtig. Wer gerne lacht, tut etwas für seine Gesundheit, und lebt zufriedener. Humor kann urkomisch sein. Das wussten schon viele Komiker vor dem Zwinger-Trio.

Und so werden sich die drei Urgesteine der sächsischen Humorlandschaft, Tom Pauls, Jürgen Haase und Peter Kube, in ihrem neuen Programm bekannten Komik-Klassikern widmen und sie fein improvisiert mit ausgelassenem Humor auf die Bühne bringen.

Natürlich mit viel handgemachter Musik und mit all den Problemen, welche ein Trio, die bekanntermaßen zweitgrößte Vereinigung nach dem Duo, nun einmal mit sich bringt.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Tel. 0351/8954203 oder 0160/8820685,  presse@landesbuehnen-sachsen.deLandesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

9. Erlebnisfest der Sinne in Großenhain mit Kunst & Konzerten & Kinderhandwerkerdorf


„Weidenengel, Skulptur von Bianca Seidel.

„Datenwolke, gestrandet“, Installation von Constanze Schüttoff

„Engel der Geschichte“ im Stadtpark

Arbeiten aus einem Künstlerworkshop, angeregt von einem Bild Paul Klees „Angelus Novus“ und einem Text Walter Benjamins dazu, beflügeln Geist und Fantasie beim 9. Erlebnisfest der Sinne vom 21. bis 23. Juni in Großenhain. Außerdem locken viele Aktionen zum Sehen, Hören, Riechen, Schmecken für kleine und große Besucher.

Das Erlebnisfest der Sinne ist ein überregionales Kulturfestival, welches Kunst und Musik auf die grüne Bühne des Großenhainer Stadtparks holt. Dann tummeln sich hier renommierte Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Genre und machen Großenhain, gemeinsam mit den Kulturvereinen der Stadt, für ein Wochenende zur besten Adresse für Menschen, die mit allen Sinnen leben und genießen.

Bei Führungen auf dem Künstlerpfad werden die Kunstwerke im Stadtpark den Besuchern näher vorgestellt. Selbst aktiv werden können kleine Besucher im Kinderhandwerkerdorf mit Abenteuerspielplatz. Es gibt ein Erfahrungsfeld der Sinne zum Erkunden, Familienkonzerte, open-air-Kino, das Stroga-Festival e.V., ein Poetry-Slam-Wettstreit und „Moving Shadows“ vor einer erleuchteten Wand mit den Mobilés. Für zauberhaftes Flair sorgt abends außerdem eine Illuminationswiese im Stadtpark. Den Gaumen erfreut internationale Küche.

Als Höhepunkt wird am Sonnabend die argentinische Sängerin Lily Dahab & Band die Besucher mit mal sinnlichen und feurigen Liedern aus aller Welt die Besucher verzaubern auf der Bühne am Pavillon (20 – 22 Uhr). Vorher sorgen die vier jungen Gesangs- und Soundkünstler der Wiener A-Capella-Band „Das wird super!“ mit ihren besonderen Popsongs für Stimmung (18.30 – 20 Uhr).

Infos + Fotos: Veranstalter + lv

Mehr zum Programm unter http://www.erlebnisfest-grossenhain.de

Siehe dazu auch das BilderAlbum: „Lasst Euch beflügeln!“ mit Eindrücken vom Erlebnisfest der Sinne in Großenhain.


Lily Dahab, in Deutschland unlängst bekannt geworden als „die mit der Stimme küsst“ (Badische Neueste Nachrichten) wächst in Buenos Aires auf, studiert dort Musik und nachdem sie gleich mit ihrer ersten Hauptrolle in „Cats“ in ihre Musical-Karriere abhebt, zieht es Dahab nach Spanien, wo sie in Madrid die „Belle“ in der Original Broadway-Version von „Die Schöne und das Biest“ spielt. Oder unter anderem in Barcelona als Esmeralda in der zeitgenössischen Version von Victor Hugo´s „Glöckner von Notre Dame“. Schließlich kommt sie der Liebe wegen nach Berlin, zusammen mit ihrem Partner und Pianisten Bene Aperdannier beginnt sie fortan ihre künstlerischen Visionen umzusetzen. Über 250 Konzerte später ist die argentinische Sängerin aus der World Jazz Musikszene nicht mehr wegzudenken.

Tanz im Zschonergrund


Tanz der Sinne im Zschonergrundbad.

Leise säuselt der Bach im kühlen Grunde. Langsam legt sich der Schleier der Dämmerung über das Wasser. Etwas Neues, Altes erwacht …

A R S A M Y T H I S – Verzauberung der Sinne

Eine Reise voller mystischer Rituale, Phänomene & Geheimnisse, Musik und Tanz lockt am 22. Juni, um 20.30 Uhr im Zschonergrundbad Dresden. Einlass: ab 18 Uhr.

Lodernde Flammen, sprühende Gischt. Tanz der Elemente. Mit wiegenden Hüften, wehenden Schleiern und sich windenden Schlangen. Zwiesprache mit den höheren Mächten, durchdrungen vom Allzumenschlichen. Liebe, Verführung, Gier und Rache. Der ewige Kampf zwischen Finsternis und Licht, mystisch magisch inszeniert und verzaubernd tänzerisch dargeboten von Katári, Una Shamaa, Laila Nahara, Acasya, Salan, Irina, Lunara, Bastaphydio, Myoklonia Nocturna, Ayana, begleitet von Heinz Lindner am Didgeridoo und der Stimme von Jonny Winter.

Ein Abend zum Erleben und Genießen mit allen Sinnen.

Licht und Ton: Torsten Gaitzsch, Markus Orgis
Video Bill d´Amacha

open air – Ihr könnt Euch Sitzkissen mitbringen und es kann abends kühl werden im Grund. Für Imbiss & Getränke ist gesorgt.

Die Eintrittskarten sind auf 137 limitiert und selbst bei Regen bleiben alle trocken.

Für Vorverkauf bitte  eine Mail schicken. (katharina.nicht@schlangentanz.info)  Die Karten werden nach Überweisung zugemailt.

Das Bad hat bis 18 Uhr geöffnet. Abendtarif von 17 bis 18 Uhr, 1,50 €
Für Rollstuhlfahrer gibt es einen extra Einlaß, bitte nachfragen.

Text + Foto: Katharina Nicht

www.ARAMYTHIS.de
https://www.youtube.com/watch?v=sAjgg_Wjk7Q&list=PLwrvMO_pGLVpw-dZ48Gx1QMUfkyElHtiz&fbclid=IwAR0iLffWtI3R1guLuj9w5q7j_P-10ezkG2pLNf2Y9GkyEvBMGqfs-30-zLY

Premiere „Elbfuge“ im Kleinen Haus


Musik & Menschen wollen gehört werden. Wie lässt sich Eigenes und Fremdes verbinden und wie soll man mit Misstönen umgehen? Fragt das Stück „Elbfuge“ in Kleinen Haus. Foto: Sebastian Hoppe

Über die Kunst, den richtigen Ton zu treffen

Wo beginnt, wo endet Verstehen und finden viele verschiedene Klänge zu einem Stimmenstrom? Darüber wird heftig gestritten im Stück „Elbfuge“ von Àrpád Schilling und Máryás Dunjacsik. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Alles um uns herum ist Musik. Es gibt keinen falschen Ton, höchstens den, den wir im großen Ganzen noch nicht gefunden haben. Erklärt eingangs eine Stimme auf der dunklen Bühne. Doch wie finden die vielen, verschiedenen Themen und Stimmen, Punkt und Kontrapunkt zueinander? Davon erzählt „Elbfuge“, eine
Stückentwicklung von Àrpád Schilling und Mátyás Dunajcsik, die aus Ungarn stammen, ins Deutsche übersetzt von Anna Langyel. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Kaum geht das Licht an, wendet sich das Blatt und werden harte, raue Töne, jeder gegen jeden, angeschlagen. Kunst ist Krieg, sagt dieselbe Stimme, den wir gegen unsere eigene Begrenztheit, Feigheit und Faulheit führen. Ein starker Satz, der noch mehrmals leitmotivisch wiederkehrt in der Aufführung. Vor der schwarzen Bühnenwand auf der sonst leeren Bühne steht ein grau verwittertes Klavier, wie eine letzte Zuflucht. Das mit aufgestelltem Flügel zugleich als Projektionsfläche und Leinwand dient, wo die Mitspieler sich vorstellen, von ihren Plänen, Träumen, Ängsten, Schatten der Vergangenheit, Heimat, Fortgehen und Suche nach Integration von Eigenem und Fremdem erzählen.

Da ist die junge PR-Managerin aus Rumänien Lia (temperamentvoll-kämpferisch: Gina Calinoiu), die in der neuen Stadt am Fluss endlich ankommen will, sich für zeitgenössische Komponistinnen stark macht und für ihren Heimatort eine neue Zukunft sucht. Schließlich sei Musik für alle da und ein Menschenrecht.
Sie schätzt den umstrittenen, unbequemen und resoluten Komponisten Martin (Moritz Dürr), reibt sich aber gleichzeitig an seiner egozentrischen Art auf und wird von ihm barsch abgewiesen. Eine junge Frau aus seinem Orchester ist plötzlich gestorben. Nachfragen weicht er aus und will nichts damit zu tun haben. Der 63-jährige Komponist steckt außerdem gerade in einer Schaffenskrise.

Seine um seinen Ruf besorgte Frau Greta (Birte Leest) ist eifersüchtig auf die junge, innovative Künstlerin Sophie (Ursula Hobmair) und entdeckt auch noch, dass er Ideen von ihr gestohlen hat für die „Elbfuge“. Mit dem Werk soll ein
Zentrum für Neue Musik eröffnen. Als nüchtern-ehrgeiziger PR-Manager des entstehenden modernen Konzerthauses agiert Thomas Eisen, der abwechselnd heftig streitet und sich vergnügt mit Lia am Klavier. Mit ihr demonstrativ Hand in Hand zum Mikro schreitet und gemeinsam lautmalerisch tönt. Leider sind diese Szenen nur kurz. Die fünf Schauspieler gruppieren sich rings um das Klavier, stehen mal vorn, mal hinten. Erzählt wird bruchstückhaft aus der Perspektive der einzelnen Spieler. Vieles bleibt jedoch nur vage angedeutet, offen und rätselhaft im Raum stehen. Die nicht eindeutige Rollenzuordnung verwirrt und erschwert zudem das Verständnis und die Zusammenhänge. Die salbungsvoll-absurden Worte des inzwischen verblichenen Komponisten zum neuen Konzerthaus für alle gehen unter in den Hammerschlägen seiner Frau, die auf das Klavier einschlägt. Freundlicher Beifall für einen ambitionierten, widerspruchsvollen Theaterabend.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Lesung „Was wir reden, wenn es gewittert“ mit Thilo Krause im Landhaus


Worte voller Kraft und Energie: Von Erinnerungen an gewittrige Tage, der Enge und den Abenteuern der Kindheit und einer Reise zum Mittelpunkt des Sommers erzählen die Gedichte des aus Dresden stammenden, in Zürich lebenden Autors Thilo Krause.

Sich fallenlassen in die Energie des Moments

Vor der Lesung gewitterte es heftig. Jäh wird man aus allem, was gerade ist, herausgerissen. Ein Paukenschlag der Natur, der alle anderen Geräusche verebben lässt. Was geschieht in solchen Momenten mit uns? Warten wir einfach ab und lassen das Donnergrollen vorbeiziehen, grummeln mit oder lauschen den gewaltigen Naturklängen und gehen in uns?  „Was wir reden, wenn es gewittert“, der Reiz dies zu erfahren, war nach dem Gewitter am Mittwochabend noch größer.

So war die Lesung überschrieben und so heißt der neue Gedichtband des in Dresden geborenen und in Zürich lebenden Autors Thilo Krause, der für sein Schaffen u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis geehrt wurde. Er las innerhalb der Veranstaltungsreihe Literarische Alphabete des Literaturforums Dresden im Landhaus/Stadtmuseum vor kleiner, aufmerksamer Zuhörerrunde. Moderator Patrick Beck befragte ihn Neugier weckend, ohne zu viel zu verraten, nach den literarischen Orten seines Schreibens, wie es sich dadurch verändert und nach oft verwendeten Wörtern in seinen Gedichten wie „Reiher“, „Beton“, „Benzin“ und „Schnee“. Ebenso zum Bild auf dem Buchtitel, das herabfallende Blätter und Zweige auf Marmorboden wie nach einem Sturm zeigt und was er mit einem Gewitter verbindet. Vor sieben Jahren erschien Krauses erster Gedichtband, „Und das ist alles genug“, lektoriert von der Schriftstellerin Jayne Ann Igel, im Leipziger Poetenladen. Der dritte Gedichtband „Was wir reden, wenn es gewittert“ erschien 2018 in der Edition Lyrik Kabinett bei Hanser.

„Für mich ist das Gewitter ein Innehalten, man ist einfach da und es gibt nichts zu tun. Eine gewisse Zeitlosigkeit. Man wartet einfach. Dann fängt auf einmal eine Geschichte an…“, sagt Thilo Krause über diesen Moment. Er hat Wirtschaftsingenieurwesen in Dresden und London studiert, lebt und arbeitet inzwischen als Manager in einem Elektrizitätswerk in Zürich und schreibt in seiner freien Zeit. Morgens in Gedanken auf dem Weg zur Arbeit, wenn er ein paar Haltestellen weiter geht und abends, wenn die Kinder schlafen. Die Elektrizität und das Schreiben haben auch etwas gemeinsam: „In beiden Fällen geht es darum, Energien zu verdichten“, so Krause.

Er las Gedichte aus der Gegenwart, seiner jetzigen Lebenswelt und Erinnerungsgedichte aus seiner Kindheit in der DDR und der Landschaft, in der er aufwuchs und die er vermisst.

Mehr Text zur Lesung folgt.

Text + Fotos (lv)

http://www.literaturforum-dresden.de


Schwebend leichte, vieldeutige Gedichte und Abendstimmung nach dem Gewitter und der Lesung.

7. Schriftenfest in Dresden: Schriftgießer, Bleisetzer & Buchdrucker in Aktion erleben


Eine kalligrafische Kursiv, die heute als Handschrift nur noch selten
anzutreffen ist. Sie wurde vor 110 Jahren von Walter Tiemann, dem Schriftkünstler, Typographen, Lehrer und mit Carl Ernst Poeschel Herausgeber der Janus-Presse, entworfen. Die Rarität ist auch beim 7. Schriftenfest Dresden am Wochenende zu sehen. 

Der Hüter der Schriftschätze

Eckehart SchumacherGebler setzt sich mit dem Verein für die „Schwarze Kunst“ für den Erhalt traditioneller Druckfertigkeiten ein. Rund um Buchdruck und die begleitenden Techniken, Stempelschnitt, Schrifftguss und Handsatz dreht sich alles beim 7. Schriftenfest am 15. und 16. Juni in den Werkstätten für Buchdruck und Bleisatz der Offizin Haag-Drugulin, Großenhainer Str. 11a in Dresden.

Ein großer Teil des Schatzes ruht immer noch bleischwer und überwiegend originalverpackt in den Regalen. Die Schriftenpakete überdauerten die Schriftengießereien und zwei Weltkriege und stehen nun in einer alten Lagerhalle auf dem Druckereigelände. Das Sichten und Bewahren des reichen Fundus an historischen Holz- und Bleilettern ist ein Wettlauf mit der Zeit, weiß Eckehart SchumacherGebler, seit 1992 Eigentümer des Druckereihauses Offizin Haag-Drugulin.

„Ohne das handwerkliche Wissen und Können, das immer mehr verloren geht, sind diese schönen Dinge wertloses Metall“, sagt er. Mit dem Umzug vor drei Jahren nach Dresden startete er neu und setzt die Traditionen des 1829 gegründeten Unternehmens fort. Dort erschienen einst viele Erstausgaben von Dichtern und Schriftstellern wie Georg Trakl, Franz Kafka, Max Brod, Robert Walser, Heinrich Mann und Karl Kraus. Den reichhaltigen Schriftenbestand und die unwiederbringlichen Setz-, Gieß- und Druckmaschinen der Offizin Haag-Drugulin wollte SchumacherGebler nicht dem Schrotthändler überlassen. Also zog er mit 220 Tonnen Metallschriften und Maschinen, darunter eine Handpresse aus dem Jahr 1841, um ins Areal der ehemaligen Schriftgießerei Typoart auf der Großenhainer Straße.

Eckehart SchmacherGbeler hütet hier eine einmalige Sammlung von Schriftschätzen in außergewöhnlicher Vielfalt aus 200 Jahren. Er fand und erwarb sie in stillgelegten Gießereien in England, der Schweiz, Holland und der deutschen Bundesdruckerei. Darunter Gussformen von Fraktur-Schriften, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, Antiqua-Schriften aus der ganzen Welt, von der Renaissance bis zum Klassizismus und des großen italienischen Schriftkünstlers Bodoni. Erhalten blieb auch ein Prachtband: „Marksteine der Weltliteratur in Originalschriften“, der 1902 bei Offzin W. Drugulin in Leipzig erschien, mit farbigen Illustrationen und exotischen Schriften von arabisch bis indisch.

„Wenn wir die Schriften nicht hätten, könnten wir nicht in dieser Vielfalt und Qualität drucken“, sagt Eckehart SchumacherGebler. Er ist gelernter Buchdrucker, Typograph aus Leidenschaft und kenntnisreicher Experte für Schriften. Er wurde in Berlin geboren und wäre lieber Architekt geworden. Doch als Sohn einer Druckerfamilie war sein Weg vorbestimmt und leitete er später die elterliche Druckerei in München. In Dresden sind nun unter einem Dach die Haag-Drugulin mit traditionellem Handwerk und ein Typostudio mit moderner digitaler Technik vereint. Oft sind es Künstler und bibliophile Liebhaber, vor allem aber in- und ausländische Verlage, für die Bücher und grafische Blätter gedruckt werden. Besonders stolz ist SchumacherGebler über eine in seinem Haus gestaltete großformatige Shakespeare-Ausgabe für die englische Folio Society. Außerdem gibt es eine eigene Buchreihe „Bibliothek SG“, die klassischen und modernen Autoren gewidmet ist. Der neueste Band mit Märchen der Brüder Grimm entsteht gerade.

Eckehart SchumacherGebler ist auch der Initiator des im Sommer 2013 während des ersten Schriftenfestes in Dresden gegründeten Vereins für die „Schwarze Kunst“. Hokuspokus ist damit nicht gemeint. Vielmehr geht es seinen Mitstreitern um die gewisse Magie, die noch ganz herkömmlich mit Bleilettern gesetzte und gedruckte Bücher mit dem Geruch von Druckerschwärze ausstrahlen.

Der Verein setzt sich für den Erhalt der Kunst des Schriftgießens und Druckens und entsprechende Fortbildungsangebote ein, um das handwerkliche Können an die nächste Generation weiterzugeben.

Beim zweiten Schriftenfest im Juli 2014 waren grafische Schriftdrucke von experimentierfreudigen Studenten der TU Dresden zu sehen, die bei Workshops in der Offizin Haag-Drugulin entstanden. Derzeit helfen zudem zwei Kommunikations- und Grafikdesignstudentinnen, Merle Sommer aus Saarbrücken und Anna Puig aus Barcelona innerhalb eines Praktikums, die Schriftbestände im Lager zu archivieren. „Es ist wie Geschenke auspacken zu Weihnachten, dann noch so viele auf einmal. Für uns ist es spannend und auch von visuellem Reiz, die alten Schriften, Etiketten und Verpackungen zu sehen und wie sie sich mit der Zeit verändern“, erzählt Merle. In einer Woche leerten sie fünf Paletten voller Schriftpakete, deren Inhalt sie sichten, reinigen, erfassen und katalogisieren und fotografisch dokumentieren. „Neben riesigen Ziffern aus Blei aus der ehemaligen Bundesdruckerei fanden wir viele russische und holländische Antiqua-Schriften und sogar einen chinesischen Zeichensatz“, so Merle. Bis Ende August sind die beiden Studentinnen noch da. Was dabei alles ans Tageslicht kommt, erfreut sein altes Druckerherz.

Als nächstes plant SchumacherGebler das Einrichten einer Handsatzwerkstatt, wo Interessierte und Fachleute, Mediengestalter, Studenten und Schüler sich in der Druckkunst ausprobieren können. Workshops und Führungen bei der Haag-Drugulin werden für Schulklassen und Studenten bereits angeboten. „Die Druckerei soll aber kein Museum sein, sondern ein lebendiger Ort, an dem neben den Geräten und Maschinen auch das Fachwissen am Leben erhalten wird“, so SchumacherGebler. Seine Familie lebt in Bad Tölz bei München. Er ist Vater von vier Kindern und hat drei Enkelkinder. Inzwischen könnte er mit fast 80 Jahren seinen Ruhestand genießen. Doch er denkt noch nicht ans Aufhören. Dazu liebt er die schwarze Kunst zu sehr. Sie ist in aller Bandbreite wieder zu erleben, mit der  historischen Technik und Schriften aus seiner Druckerei, auf der dritten Dresdner Schriftgut-Messe im November in den Messehallen im Ostragehege.

Auf der Internetseite Schriftenfest.de besteht noch die Möglichkeit, sich kurzfristig für das Schriftenfest in Dresden anzumelden. Hier gibt es auch detaillierte Informationen zum Programmablauf.

http://www.Offizin-Haag-Drugulin.de

Text + Foto (lv)

XJazz Edition Festival: Konzert mit Anna Mateur in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

Antidiva mit Leidenschaft zu Kunst und Musik aller Spielarten:
die Sängerin Anna Mateur. Foto: David Campesino

PROTOKOLL EINER DISKO

Bei dem Konzert im Rahmen des XJazz Edition Radeebeul-Festival 2019 gastiert die Sängerin ANNA MATEUR mit den Musikern SAMUEL HALSCHEIDT (GITARRE) und KIM EFERT (GITARRE) am 15. Juni, um 20 Uhr auf der Hauptbühne der Landesbühnen Sachsen in Radbeul.

„Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Musik.“ In ihrem neuen Programm macht Anna Mateur nichts anderes als sonst, nur anders. Also Lieder. Und Cover. Und Chaos. Sprich Kunst. Hier nun eine Kurzübersicht über das zu Erwartende:

Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne. Sie tanzt. Sie schreit. Sie spontant. Sie macht Musik. Viel Musik. Und Pausen. Denn Pausen sind auch Musik. Geben sie sich ihren Gefühlen hin. Selbst wenn sie diese nicht verstehen. Schmelzen Sie. Wie Plastik. Wenn alle mit machen, ist das sogar sozial. Wenn keiner mitmacht, stirbt ein Cis. Alles ist Kunst. Alles ist Musik. Sogar Sie. Und Anna. Und so. Anna Mateur Anna Maria Scholz aka Anna Mateur, geboren 1977 in Dresden, studierte Musik, hätte sich aber lieber für Grafik oder Schauspiel beworben. Nach Kindspause und Studium vereint sie nun alles Musische in ihren Programmen.

Seit 2003 tourt sie als Sängerin, Texterin, Schauspielerin und Zeichnerin mit ihrer Formation „Anna Mateur and the Beuys“ im deutschsprachigen Raum. Preise gab es dafür; unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis 2008, den Salzburger Stier 2009 und den Bayerischen Kabarettpreis 2010. 2015 gewann die Künstlerin den begehrten Publikumspreis „Marlene“ in Weimar. Sie schreibt Bühnenprogramme, Songtexte und Radiokolumnen, zeichnet ihre Geschichten live auf Folien, Haut, Tische und Wände. Ihre Leidenschaft gilt Systemen zwischen Ordnung und Chaos. 2015 veröffentlichte Anna Mateur mit dem Wehwehchenatlas ihr erstes Buch. 2017 wird sie Förderpreisträgerin der Stadt Dresden und gewinnt erneut den Publikumspreis „Marlene“ in Weimar.

Zudem veröffentlicht sie eine neue Hörschnitzel CD bei „Voland und Quist“. Wenn sie nicht mit ihrem aktuellen Programmen „Protokoll einer Disko” (Besetzung Kim Efert, Samuel Halscheidt oder Christoph Schenker) oder Mimikri (Besetzung Andreas Gundlach) unterwegs ist, lebt und spinnt sie im Tal unter Ahnungslosen. XJAZZ Edition Radebeul – Kurzbeschriebung des Projekts Das „XJAZZ Edition Radebeul“-Festival geht in das 4. Jahr: Mittlerweile ist es wohl viel mehr als die kleine Schwester des Berliner „XJAZZ Festival“. Dabei steht „XJAZZ“ für viele verschiedene Soundwelten und genreübergreifende Vielfalt. Jazz wird gewürzt mit Soul, Latin, Afro-kubanischen Elementen und elektronischen Beats.

Radebeul als Weinstadt mit dem ortsansässigen weltbekannten Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer als Schirmherr bietet für dieses progressive Jazz-Festival den optimalen Nährboden. Ziel ist es, die schöne Kulisse der Radebeuler Weinberge, Weingüter und Kirchen für ein Zusammentreffen der lokalen und internationalen Jazzszene zu nutzen und es gleichzeitig einem bunten Publikum zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht das teils progressive Musik-Erlebnis für Jung und Alt, die Konfrontation der Musiker mit ungewohnten Konzert-Settings und Erstbegegnungen, das Vernetzen der Jazzszene und die schöne Kulisse der Kleinstadt. Musikalische Inhalte und Wein-Kleinstadt-Idylle können sich hierbei auch gern kontrastieren.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH Meißner Straße 152 01445 Radebeul Tel.: +49 351 89 54 203 Mobil : 0160 88 20 685 Fax: +49 351 89 54 2 01 E-Mail: presse@landesbuehnen-sachsen.de Web: www.landesbuehnen-sachsen.de