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Start der Schreib- und Geschichtenwerkstatt für Kinder „Fantasius Firlefanz“

Hervorgehoben

Geschichten-Abenteuer erleben – Jeder hat Fantasie!

Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, startet für neugierige, spiel- und erzählfreudige Kinder und Jugendliche die Schreib- und Geschichtenwerkstatt „Fantasius Firlefanz“ mit Lilli Vostry, freie Journalistin und INhaberin des KulturBlogs meinwortgarten.com als neues Angebot im KlangLabor auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden. Heute am 4.7., von 16 – 18 Uhr das erste Mal. Ab 11. Juli dann immer mittwochs von 17 – 19 Uhr. Ich freu mich auf Euch.

Hallo, liebe Kinder!

Hier könnt Ihr die kreative Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche „Fantasius Firlefanz“ kennen lernen. Der bewegliche kleine Holzvogel ist unser Begleiter, der unsere Fantasie beflügeln möchte. Bei den Geschichten-Abenteuern, die uns zuflattern aus der großen Welt der Worte.

Gemeinsam entdecken wir den Spaß am Erzählen, sprachlichen Gestalten in spielerischer Form und Umsetzen der selbsterdachten Geschichten.

Wenn Ihr gern träumt, erfindet, neugierig seid, Euch lesend und schreibend ausprobieren wollt, ist die Schreib- und Geschichtenwerkstatt ein guter Ort, dies miteinander zu tun.

Zu meiner Person: Ich heiße Lilli Vostry, schreibe selbst gern seit meiner Kindheit und arbeite hauptberuflich als freie Journalistin, außerdem als Kinderbetreuerin und in der Deutsch-Nachhilfe in Dresden. Es sind auch spezielle Angebote für Kinder mit ADHS möglich.

Kosten pro Teilnehmer pro Nachmittag: 5 Euro

Kontakt: Lilli Vostry, Tel. (0351) 848 75 03 oder 0177 – 524 88 48
email: Lilli.Vostry@freenet.de

 

 

Keine für Alle! – Lara Finesse

Hervorgehoben

Kolumne: Neue Mauern…

Wie es zu meinem Namen kam, das bleibt mein Geheimnis. Ob es mich wirklich gibt? Nun ja. Wie heißt es so schön: Ich denke, also bin ich. Was auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Neulich hörte ich im Radio in einer Humorsendung, es war gerade Fasching, den unglaublichen Satz: Das Lachen unterscheide den Menschen vom Tier. Das habe kein Geringerer als Aristoteles einst festgestellt, wie auch die gefährliche und befreiende Wirkung auf die Lachenden und Ausgelachten zeitlos ist.

Wer lacht, zeigt, dass er etwas erkannt und verstanden hat. Oder es zumindest meint. Während Tiere, wenn sie lachen mit heraushängender Zunge oder fiependen Lauten,gar nichts denken, sondern sich einfach ihres Daseins freuen. Das unterscheidet Tiere tatsächlich sehr von Menschen.

Manche von letzteren verziehen keine Miene, egal was um sie herum passiert. Es ist ja nicht zu übersehen, dass sich gerade ein großer Wandel in der Welt von draußen nach drinnen – damit meine ich nicht nur die über Ländergrenzen hinweg ziehenden Flüchtlingsströme – vollzieht. Neue Mauern tun sich auf, mit denen wir uns selbst umgeben. Man sehe sich nur die Leute an, die draußen unentwegt nach unten auf diese glatten, flimmernden Teile starren und darauf herumtippen und die Ohren oft verstöpselt halten.

Wie ferngesteuert laufen sie durch die Gegend, manche rennen einen fast um. Ich frage mich dann immer: Was ist so ungeheuer wichtig, dass diejenigen dieses Teil kaum eine Minute mehr aus den Augen lassen?! Was würde passieren, wenn sie es verlieren? Was taten sie, bevor es Smartphones gab?

Mittlerweile braucht man gar nicht mehr aus dem Haus zu gehen. Man bekommt alles aus dem weltweiten Netz. Man kann Tag und Nacht einkaufen, mit den Augen überallhin reisen, sich vergnügen, den idealen Partner per Fragebogen zusammenpuzzeln, für zwischendurch, nur virtuell oder auch mal in echt. Heldenhafte Essensbringer aus dem Internet (die nennen sich wirklich so!) gibt es auch inzwischen.

Anderes wie Postkarten und Briefe schreiben, stirbt allmählich aus. Vielleicht werden Briefkästen deshalb auch immer seltener?

Neulich fragte tatsächlich jemand auf Facebook, ob es eigentlich noch Schreibpapier gäbe! Als ob es davon abhinge. Wenn man das Bedürfnis hat, kann man auf allem schreiben. Oder? Nur gehen mir leider allmählich die Empfänger aus. Es wird noch soweit kommen, dass ich mir selbst Karten und Briefe mit schönen Briefmarken schreibe, nur um mir die unverhoffte Freude, dass jemand an einen denkt und überrascht, zu erhalten neben all dem Werbekram und Rechnungen, die mir beim Gang zum Briefkasten täglich entgegen grienen.

Warum gehen wir manchmal trotzdem noch hinaus? Um zu schauen, ob da draußen noch alles da ist, noch andere außer uns und wie die Luft ist. Warm oder kalt. Auf den Wetterbericht ist ja kein Verlass mehr trotz moderner Technik. Das Wetter macht, was es will. Einmal richtig Schnee muss reichen, dann geht der Winter schon wieder. Statt Schlitten und Skier fahren schnelles Surfen im Internet. Merkt doch eh keiner. Seit Ende Januar, draußen ist noch alles kahl und grau, bestürmen einen schon in knallbunten Farben grinsende Schokohasen und Eierallerlei im Supermarkt, obwohl man gerade erst die Silvesterknallerei überstanden hat und das Schatzkästchen auf dem Tisch mit den erfüllten, vergessenen und neuen Wünschen für das neue Jahr noch auf Durchsicht wartet. Indes grüßen schon die ersten Schneeglöckchen auf der Wiese, wird es wieder früher hell und später dunkel. Was manche Nachbarn schon zu eifrig geräuschvollem Frühjahrsputz derart treibt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Und das Leben rauscht vorbei.

Macht was draus.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Lara Finesse

BilderGedichtKalender 2016 „Von Tier zu Mensch“

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Vom Raubtier Mensch

Skurill-poetische Gedichte und Bilder versammelt der neue BilderGedichtKalender von Lilli Vostry und Babak Nayebi.

Ein Mann mit Hahn im breitkrempigen Hut, den nichts zu erschüttern scheint, ist auf dem Titelblatt des Kalenders zu sehen. Gut behütet schaut er in die Welt. Skurril-poetische, heitere und ernsthafte, beherzt geborgene Gedankenflüge und Gefühlssprünge versammelt der neue BilderGedichtKalender für 2016 unter dem Titel „Von Tier zu Mensch“. 

Es ist der nunmehr dritte Kalender, den Lilli Vostry, freie Journalistin und SZ-Autorin, zusammen mit dem iranischen, in Dresden lebenden Bildenden Künstler Babak Nayebi in limitierter Auflage herausgegeben hat im Typostudio SchumacherGebler in Dresden. In Abwandlung der Redewendung „Von Mensch zu Mensch“ wird in reizvollem Kontrast von Bildern und Lyrik das Verhältnis von Mensch und Tier betrachtet. Das Raubtier Mensch, der mal Jäger, mal Getriebener ist, mal innige Nähe und Ausgeliefertsein, Stärke und Ohnmacht erfährt und die verletzte, leidende Kreatur stehen sich gegenüber in den farbigen Ölzeichnungen auf Papier. Es geht außerdem facettenreich, vieldeutig um Zwischenmenschliches. Etwa im Gedicht „Frei Wild“ um Fortschnurren in fremde Galaxien, um Fortträumen, Sehnsucht nach der Ferne und Neues entdecken. Da tauchen Fledermäuse am Strand auf, ergibt sich ein Admiral auf Landgang duftenden Blüten. Da bringt ein rätselhaftes Wesen mit roten Augen, das sich Lori nennt, Schatten zum Leuchten. Und begrüßt eine Robbe das neue Jahr und sucht im unendlichen Weiß nach wärmenden Worten. 

Dieser zeitlose BilderGedichtKalender „Von Tier zu Mensch“ ist jetzt zum Schnäppchenpreis erhältlich. Einige Exemplare sind noch über die Autorin Lilli Vostry auf Anfrage zu beziehen.

KinderOperette „Der Frosch muss weg“ an den Landesbühnen Sachsen

 Rockender Frosch sprengt Familienidylle

Die Kinderoperette nach dem Märchen „Der Froschkönig“ von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) für Zuschauer ab fünf Jahre hatte am Sonntag Premiere auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen.

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfindet, macht Krach: Der Frosch muss weg!

Wohlerzogen ist die Prinzessin Bernadette. Zumindest ist das der Wunsch von Mama Ernestine, der Königin. Der Papa, König Karl-Eduard ist viel mit dem Regieren beschäftigt und doch haben sich alle furchtbar lieb in ihrem winzigen Königreich, einer Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss. Bis eines Tages der Königstochter die goldene Kugel in den Brunnen fällt. Ein Frosch holt sie ihr wieder heraus und will dafür aber mit der Prinzessin speisen und in ihrem Bettchen schlafen. Leichtfertig gibt Bernadette ihm das große Froschehrenwort.

Beim idyllischen Abendbrot steht der Frosch plötzlich vor der Tür. Nun muss die Prinzessin halten, was sie versprochen hat, meint der Vater. Die Mutter ist gar nicht begeistert von dem ungebetenen Gast; seine kalten Flossen, die schlechten Manieren und der ganze Krach sind ihr Zuwider. Es steht fest: Der Frosch muss weg!

Doch noch ehe die Mutter eingreifen kann, gibt der Frosch Bernadette den Tipp, ihn an die Wand zu werfen! Ob das wohl eine Lösung ist?

Mit schmissigen Rock- und Rapeinlagen sprengt der Frosch das lyrische Familienterzett und stellt auch musikalisch alles auf dem Kopf. Eine Operette für junge Zuhörer, bei der kaum ein Fuß still bleiben kann.

MUSIKALISCHE LEITUNG: THOMAS TUCHSCHEERER / UWE ZIMMERMANNINSZENIERUNG: REBEKAH ROTA
AUSSTATTUNG: IRINA STEINER

KÖNIG KARL EDUARD –Andreas Petzoldt ; KÖNIGIN ERNESTINE –  Katarzyna Wlodarczyk ; PRINZESSIN BERNADETTE- Iris Stefanie Maier ; DER FROSCH – Johannes Leuschner

Text: Petra Grubitzsch/LB Sachsen

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0,

Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; www.landesbuehnen-sachsen.de

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Letzte Ausstellung im KunstRaum Dresden: „Wenn die Nacht am tiefsten, dann ist der Tag am nächsten“

Aufbruch zu neuen Ufern

Mit einer Gemeinschaftsausstellung verabschiedet sich der Neue Sächsische Kunstverein e.V. von seinem Domizil am Schützenplatz 1 in Dresden und sucht neue Räume für zeitgenössische Kunst in Dresden. Die etzte Ausstellung im KunstRaum eröffnet am 9. November, um 19.30 Uhr.

Mit der Künstlermitgliederausstellung 2018, die den Titel “WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN, DANN IST DER TAG AM NÄCHSTEN“ trägt, verabschiedet sich der Neue Sächsische Kunstverein e.V. im KUNSTRAUM Dresden vom Standort am Schützenplatz 1 in Dresden,  um in Folge der Neustrukturierung des Vereins, im übertragenen Sinne, zu neuen Ufern aufzubrechen. Ziel ist es, zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum sichtbar zu verorten und über den Stellenwert von Kunst in unserer Gesellschaft wieder ins Gespräch zu kommen.

Der Titel verweist auch darauf, dass jede Veränderung auch eine Chance für einen Neuanfang beinhaltet. Es handelt sich um eine alte Redewendung, die von der Rockband „Ton, Steine, Scherben“ für ein Album verwendet wurde. Der Songtext lautet u.a.: „Ich war oft am Ende, fertig und allein. Alles, was ich gehört hab war, „lass es sein. So viel Kraft hast Du nicht, so viel kannst du nicht geben. Geh den Weg, den alle gehen, du hast nur ein Leben“.
Doch ich will diesen Weg zu Ende gehen, und ich weiß wir werden die Sonne sehn. Wenn die Nacht am tiefsten ist, dann ist der Tag am nächsten…“

Eingeladen sind alle Künstlermitglieder mit einer Arbeit. In einer sogenannten St. Petersburger Hängung soll beispielhaft gezeigt werden, was für eine künstlerische Kraft, was für ein künstlerisches Potential hinter dem Verein steht, der in einer langen, wechselvollen Geschichte viel
in Dresden bewegt hat, ins Abseits geraten ist 
und nun seine Struktur den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen gewillt ist. Das stilistische Pendel schlägt zwischen konkreter Abstraktion bis zu expressiver Figuration. Zahlreiche Veranstaltungen begleiten die Ausstellung: zwei Führungen, zwei Künstlergespräche und eine Versteigerung von Kunstobjekten
zugunsten der beteiligten Künstler und Projekten des Neuen Sächsischen Kunstvereins.

LEONORE ADLER | PETER ALBERT | OLAF AMBERG | ULLA ANDERSSON | ANETTE JÄGER |CLAUDIA ANTAL |GALA BIERMANN | GUDRUN BRÜCKEL | STEFFEN BÜCHNER |ROLF BUETTNER |MICHELE CYRANKA |GERHARD DEKE | HEIDEMARIE DREßEL | JOHANNA DOBBELT |MICHAEL DOBBELT |RÜDIGER DOBLIN |BEATE DOMANSKY | CHRISTIAN DOMKE | ANDREAS DRESS |
FRANK ECKHARDT |ARNE ELLENBERG |STEFFEN FISCHER | KERSTIN FRANKE-GNEUß | ANGELA GARRY |RITA GEIßLER |SIMONE GHIN | ELSE GOLD |DORIS GRANZ | SABINE GUMNITZ | INGO GÜTTLER |FRANK-OLE HAAKE |MARINA C. HÄNEL |HARALD HELLMICH| ROLAND HENSEL |WOLFGANG E. HERBSTSILESIUS |FRANK HERRMANN |INGOLF HERRMANN | HEIKE HERZOG |
KARIN HEYNE | PETER HOFMANN |MATTHIAS JACKISCH |NICOLA JAENSCH | KATRIN JÄHNE |MARION KAHNEMANN | ANJA A. KAUFHOLD |FLORIAN T. KELLER |META KEPPLER | MICHAEL KLOSE |ANGELA KNÖCKEL-REINÖL | JANINA KRACHT |INGO KRAFT |HEIDRUN KRAFT| KATHARINA KRETZSCHMER |DIETER KRULL | EVELYN KRULL |DOROTHEE KUHBANDNER |FRANZISKA KUNATH | GREGOR KUNZ |MICHAEL LANGE | VOLKER LENKEIT |LICHTBLAU | THOMAS LINDE |STEFFEN LIPSKI | PETRA LORENZ |BERNHARD MÄNNEL | MECHTHILD MANSEL |MARIA MEDNIKOVA |FRANK MEHNERT | MAJA NAGEL |
JOHANNA-ELISABETH NEHM | MANUELA NEUMANN |CARSTEN NÜSSLER |FRANK PANSE | HENRIK PILLWITZ |REINHARD PONTIUS | KATHARINA PROBST |ROSEMARIE RAEUBER |DAGMAR RANFT-SCHINKE |
HANS-JÜRGEN REICHELT | TANJA REIN |GABRIELE REINEMER|WIELAND RICHTER |FRANK K. RICHTER-HOFFMANN | JOCHEN ROHDE | ANNE ROSINSKI |LUC SAALFELD |VIOLA SCHÖPE |GÜNTER SCHÖTTNER | ANNEROSE SCHULZE | FRITZ-PETER SCHULZE |RICARDO SCHWARZ |
UWE SCHWARZ |DETLEF SCHWEIGER | GABRIELE SEITZ | PRISCILLA ANN SIEBERT |CAROLA SMY |WOLFGANG SMY |ANGELIKA SORG | REINHARD SPRINGER | RITA STEPANEK |MADS SVENDSEN |CAROLA TEICHMANN |BARBARA TOCH | HARTMUT TRACHE | GUDRUN TRENDAFILOV |ANDREA TÜRKE |TORSTEN UESCHNER |KERSTIN UHLMANN | MICHAEL VOGLER | FRANK VOIGT |
ANNETTE VON BODECKER-BÜTTNER | K.H. WAGNER |CHRISTIAN URI WEBER | ANDREAS WEIRAUCH |DIETER WEISE | SYLVIA-MANORITA WIEDEMANN |IRENE WIELAND |ANJA WINKLER |CHRISTOPH WINKLER |HANS WUTZLER

Eröffnung: Freitag, 09. November 2018, um 19.30 Uhr
Ort: KUNSTRAUM DRESDEN, Schützenplatz 1, 01067 Dresden
Musikalische Umrahmung Eröffnung: Michael Kaden (Akkordeon)
Ausstellungsdauer: 10.11. – 15.12.2018

Ganztägig geschlossen: 30.11. | 04.12.2018
Geschlossen ab 17 Uhr: 13.11. | 11.12.2018
Geschlossen ab 16 Uhr: 14.11.2018
Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 14 – 18 Uhr I Sa.: 10 – 14 Uhr sowie nach Vereinbarung

Text + Foto: NSKV

P.S.: Vielleicht ist im benachbarten KulturKraftwerk Mitte noch Platz in einer der alten, leerstehenden Industriehallen für eine moderne Kunsthalle in Dresden, die doch schon länger im Gespräch ist?! Dort könnte der Neue Sächsische Kunstverein vielleicht eine neue Bleibe finden und Ausstellungen veranstalten. (lv)

ANKÜNDIGUNGEN & TERMINE

12.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten!

16.11.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt

26.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten!

02.12.2018 I 11 Uhr
Musikalische Matinee mit Versteigerung von Kunststücken

05.12.2018 I 19 Uhr
Präsentation/ Vorstellung Tangentiale_ART für interessierte Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen

12.12.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt 

Änderungen und Erweiterungen vorbehalten.


NEUER SÄCHSISCHER KUNSTVEREIN E.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 | im April 1990 neu gegründet

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
E-Mail: kv@saechsischer-kunstverein.de
Internet: www.saechsischer-kunstverein.de
Eingetragen beim Amtsgericht Dresden unter VR I/29 | Vorstandsvorsitzender: Frank Wallburger

 


 


Unterwegs: Im AbenteuerReich Belantis bei Leipzig

Wo Kinderträume wahr werden
und Erwachsene staunen

Märchenhaft und erlebnisreich geht es zu in dem Freizeitpark, in dem kleine und große Besucher Spaß, Action und Erholung finden. Mit dem Halloween-Fest mit vielen herbstlich, lustig-verrückten Überraschungen und Gruselzauber klingt die Saison in Belantis aus.

Viel sehen und erleben können kleine und große Entdecker auf einer Reise ins Abenteuerland Belantis bei Leipzig. Durch ein hellblaues Schloss betreten ich und Sinah, ein zehnjähriges Mädchen, mit ihr verbringe ich oft die Freizeit, eine  märchenhafte Welt. Wo Kinderträume wahr werden und auch
Erwachsene sich gern verzaubern lassen von all den Attraktionen. Mit einer Karte mit Lageplan für die rund ein Dutzend Erlebnisorte ausgerüstet, geht es los. An einem Ferientag mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Wir spazieren vorbei an einem großen Plüschbären, Buddel, der die Besucher von Belantis freundlich empfängt.

Neugier, Staunen und Spaß am Entdecken bringen wir und die vielen anderen Besucher mit, die in dem großzügig und fantasievoll gestalteten Freizeitpark rund um einen See umher wandeln. Auf dem man im Boot paddeln oder in Gondeln mit Schwung umher fahren kann. Abenteuer, Action und Wissen über andere Kulturen  werden lustig, spielerisch und unterhaltsam mit Geschichten und Liedern an den einzelnen ErlebnisInseln vermittelt. Die Kinder können bei Indianer- und Piratenprüfungen kleine Mutproben bestehen und erfahren nebenbei viel über das Leben in und mit der Natur, lernen Fährten von Tieren kennen, über das Jagen und übers Meer fahren mit Segelsetzen, Seemannsknoten knüpfen u.v.m. Im Indianerdorf bemalen wir ein Stirnband mit blauen Wellenlinien, geschmückt mit einer Feder als Andenken und fahren eine Runde im Kanu über den sonnenglitzernden See mit einer Indianerfrau. In diese und viele andere Rollen schlüpft Annette Richter, Schauspielerin, die wir bei unserem Ausflug besuchen. Im Team mit anderen Künstlerinnen und Künstlern begleitet Annette die kleinen und großen Zuschauer mit viel Humor und Spielfreude, erzählend, singend und tanzend in mehreren Shows täglich.

Unterwegs begegnen uns wundersame Figuren wie ein Wesen, halb Pferd, halb Mensch oder eine Krake mit Fernglas und Kompass in den Fangarmen. Musik stimmt am Wegesrand dezent auf die verschiedenen Erlebnisbereiche, von mittelalterlich, meditativ, orientalisch bis südländisch temperamentvoll ein. Gruselig und geheimnisvoll geht es zu in einer alten Ritterburg, wo wir durch ein Labor und vorbei an einem Verlies mit  schaurigen Gestalten und Stimmen Gefangener gehen und auf der Spur eines wertvollen Kristalls, bewacht von einem Drachen, wandeln. In einem halbdunklem Raum funkelt der Stein in der Mitte. Wir nehmen Platz auf einer  Holzbank, die sich wie eine Schaukel bewegt und mit ihr die Wände nach oben und unten. Ein einmaliges Erlebnis!

Die Achterbahn sahen wir lieber von weitem. Wir fuhren Luftschaukel zusammen. Ließen uns davon tragen vom auf und abwogenden Luftschiff, das ein kribbeliges Gefühl im Bauch macht. Anfangs zaghaft, kletterte Sinah danach erneut fröhlich übermütig  in die Luftschaukel. Mein Lieblingsfahrzeug in Belantis ist ein Karussel, das wie eine große Blüte aussieht. Nostalgisch charmant, beschwingt und gemütlich schwebt man darin und der Blick schweift über den See und das Abenteuerreich.
Die Pyramide mit Wasserfall, durch die wir im Boot hinuntersausten ist die Krönung  zum Schluss. Eine Weile beobachteten wir die rasanten Fahrten. Davor eine lange Schlange. Dann wagten wir uns, gingen durch die dunkle Pyramide des Pharao mit farbreichen Wandmalereien. Bestiegen das Fahrzeug, das Wasser spritzte auf und wir brausten durch ein Labyrinth mit Strudel. Hatten etwas Herzklopfen und viel Spaß dabei und im Nu war die turbulente Wildwasserfahrt schon wieder vorbei. Voller Eindrücke, geschafft, aber auch beflügelt vom Erlebten fuhren wir vergnügt nach Hause zurück. Fazit: wer einmal da war, kommt schwer wieder los von all den witzig-verrückten Fahrzeugen und zauberhaften Erlebniswelten und kommt bestimmt gern wieder.

Nächster Höhepunkt ist das Haloween-Fest, das vom 27. bis 31. Oktober in Belantis gefeiert wird. Dann locken über 60 Attraktionen mit Gruselspaß  mit Hexen und Vampiren und Herbstabenteuer und abschließendem Höhenfeuerwerk.
Danach ist die Saison im Freizeitpark zu Ende. Im kommenden Frühjahr öffnen sich dann wieder die Tore zum AbenteuerReich Belantis.

Mehr Infos unter http://www.belantis.de

Text + Fotos (lv)

 

 

PodiumsGespräch mit dem Neuen Sächsischen Kunstverein: „Wie politisch darf/muss Kunst heute sein?“

„Wie politisch darf/muss Kunst heute sein und wo sollte diese präsentiert werden?“


Zu dieser spannenden Frage findet heute, am 26. Oktober, um 19 Uhr ein PodiumsGespräch
im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Kampf der Gegensätze – Die Welt der Dualismen“ statt.

Moderation:
 Michael Bartsch (Freier Journalist I Autor)

Podiumsgäste: Dieter Hoefer (Kurator I Journalist I Kunstvermittler), 
Christiane Mennicke-Schwarz
(Künstlerische Leiterin Kunsthaus Dresden), 
Christine Schlegel
 (Künstlerin), Dr. Gisbert Porstmann (Direktor
der Museen der Stadt Dresden), Manfred Wiemer (Amtsleiter Amt für Kultur
und Denkmalschutz)

Künstler sind Vordenker, Querdenker, Visionäre, mitunter unliebsame Zeitgenossen.
Sie reflektieren mit ihren Arbeiten das Hier und Jetzt und geben oftmals mutige Denkanstöße,
verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart und öffnen den Betrachtern die Augen
für Zukünftiges.

Es ist an der Zeit, über die Stellung der Gegenwartskunst in der Gesellschaft öffentlich zu
debattieren und ihr wieder den Platz zukommen zu lassen, der ihr gebührt.

Ort: KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1, 01067 Dresden

ANKÜNDIGUNGEN & TERMINE

09.11.2018 I 19.30 Uhr
Ausstellungseröffnung: „WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN, DANN IST
DER TAG AM NÄCHSTEN“
Ausstellungszeitraum: 10.11. – 15.12.2018

12.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten! 

26.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten! 

16.11.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt 

02.12.2018 I 11 Uhr
Musikalische Matinee mit Versteigerung von Kunststücken 

05.12.2018 I 19 Uhr
Präsentation/ Vorstellung Tangentiale_ART für interessierte Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen

12.12.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt  

Änderungen und Erweiterungen vorbehalten.


NEUER SÄCHSISCHER KUNSTVEREIN E.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 | im April 1990 neu gegründet

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
Internet: www.saechsischer-kunstverein.de

 

Natur & Kunst: Ausstellung „Im Moor“ im Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda

Zur Eröffnung der neuen Kunstausstellung „IM MOOR“ mit Werken von Dorothee Kuhbandner (Malerei/Grafik), Rita Geißler (Grafik), Gabriele Seitz (Fotografie) und Ines Margret Lenke (Malerei/Grafik/Objektkunst) sind Interessierte herzlich eingeladen am 26. Oktober 2016 um 18 Uhr im Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda.

Die beteiligten Künstlerinnen zur Ausstellung

„Das hiesige Dubringer Moor konnte ich kürzlich mit einer Künstlergruppe durchstreifen. Die unglaubliche Pflanzenvielfalt und die unzähligen Schmetterlinge begeisterten mich sehr.“ (Dorothee Kuhbandner, Radebeul)

 „Es ist ein Ort des Werdens und Vergehens, eine Oase, in die der Mensch nicht eingreift. Seitdem lässt mich das Moor nicht mehr los…“ (Rita Geißler, Radebeul)

 „Das Moor ist für mich ein Kraft-Ort, ein Ort der Stille, wo ich der Natur ganz nahe bin, ein Ort, Vögel beobachten und erlauschen zu können…“ (Gabriele Seitz, Radebeul)

 „Gefühltes Moor“

Gefühle
Ängste
Träume
Bewunderung
für Strukturen
Spiel zwischen Farben und Formen

Werden und Vergehen
Verarbeiten
Erfahrungen und Erlebnisse
Hoffnung und
Freude am Experimentieren

(Ines Margret Lenke, Elsterheide/Tätzschwitz)

Am Wochenende, dem 03. & 04. November 2018 besteht die Möglichkeit, im Rahmen des traditionellen Kunstmarktes der Kulturfabrik Hoyerswerda mit den Künstlerinnen hier im Schloss ins Gespräch zu kommen und Werke bei Gefallen käuflich erwerben zu können.

Text: Kerstin Noack,
Prokuristin der Zoo, Kultur & Bildung gGmbH

Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda,
Lausitzer Platz 4, 02977 Hoyerswerda
Telefon   03571/60 35 31
Telefax    03571/60 35 32

www.zookultur.de

Dresdner Weitsicht-Messe: Netzwerken, Speed-Coachings und Digitale Fitness für Unternehmer

Unternehmer als Beherrscher der Digitalisierung

Die Dresdner WEITSICHT bietet als größtes Unternehmernetzwerk-Event der Region am 25. und 26. Oktober, diesmal im Erlwein-Forum im Ostra-Gehege, jede Menge Fachwissen für kommende Herausforderungen.

Perfekte Dienstleistungen und Produkte genügen längst nicht mehr, um auf dem digitalen Weltmarkt zu bestehen. Keiner weiß das besser als einer der bekanntesten europäischen Experten für Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft: Sanjay Sauldie. Wie sich Unternehmen erfolgreich unter den neuen Bedingungen behaupten können, zeigt er am 25. Oktober ab 14 Uhr auf dem Wirtschaftskongress „Digitalisierung – Fluch oder Segen?“. Mit seinem und weiteren Vorträgen bietet das Netzwerkevent Dresdner WEITSICHT am 25. und 26. Oktober im Dresdner Erlwein-Forum nicht nur eine Vielzahl neuer Geschäftskontakte, sondern auch hochkarätige Fachvorträge.Geboren 1970 in Neu-Delhi und aufgewachsen in Köln, ist Sanjay Sauldie heute einer der Topredner im deutschsprachigen Raum. Als international anerkannter Experte für Internet- und Social-Media-Marketing leitet er seit 2007 das „European Internet Marketing Institute & Academy (EIMIA)“ in Mannheim.

Das Institut bietet die weltweit einzigartige „internet return on invest“-Strategie (iROI) an. Als digitale Strategie macht sie Unternehmen in sieben Schritten zu Beherrschern der Digitalisierung und zeigt, wie sie sich erfolgreich gegen Branchenneulinge behaupten können. In seiner mitreißenden Vortragsweise regt Sanjay Sauldie die Zuhörer an, alle Bereiche ihres Unternehmens digital zu denken.

Die Dresdner WEITSICHT hat sich zum größten Unternehmernetzwerkevent der Region entwickelt. Unter ihrem Motto „Gebündelte Energie, Kooperation und Synergie“ bietet sie seit neun Jahren eine stabile Basis für bewährte und neue Geschäftskontakte sowie ein branchenübergreifendes B2B-Empfehlungsmarketing. Mit einer Kombination aus klassischer Messe, Events, Gastronomie und Fachvorträgen gelingt das Netzwerken kinderleicht. Für die WEITSICHT in diesem Jahr konzipierten die Veranstalter das Vortragsprogramm neu: Top Speaker, viertelstündige Fachvorträge und Speed Coachings machen den Messebesuch noch nutzerorientierter. Wieder auf dem Event vertreten sind auch der BVMW, das Netzwerk von BNI Südost, die Wirtschaftsfrauen sowie die avalia-Gründerlounge.

Weitere Infos: www.dresdner-weitsicht.de

Text: meeco Communication Services 

Premieren „Hirsch Heinrich“ als Figurenspiel & „Romeo und Julia“ als Tanztheater an den Landesbühnen in Radebeul

 Bilderbuch-Klassiker auf der Bühne

Die Geschichte „Hirsch Heinrich“ hat als Figurentheater mit Flachfiguren nach dem bekannten Kinderbuch von Fred Rodrian und den Illustrationen von Werner Klemke für Zuschaur abn vier Jahren Premiere am Sonnabend, dem 27. Oktober, um 16 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen Radebeul. 

Nach langer Reise kommt ein Hirsch namens Heinrich in einem Zoo an. Obwohl Hirsche weder gern Eisenbahn fahren, noch gern mit dem Schiff reisen, bringt der tapfere Heinrich den wochenlangen Weg von China hinter sich. Natürlich ist nach seiner Ankunft alles ganz anders als zuvor. Heinrich lernt eine Menge Menschen und fremde Tiere kennen. Da ist zum Beispiel der freche Junge Paul, den Heinrich sehr gern hat oder das Kamel, das Heinrich am liebsten knutscht.

Doch trotz all der spannenden Begegnungen in seinem neuen zu Hause hat Heinrich Sehnsucht nach seiner Heimat. Denn einen echten chinesischen Wald kann er im Zoo nicht bekommen. Als am Weihnachtsabend auch noch die Kinder ausbleiben, mit denen Heinrich an anderen Tagen viel Freude hat, fühlt er sich sehr einsam. Er fasst deshalb einen folgenschweren Entschluss: Hirsch Heinrich beschließt auszubüxen. Was bei diesem Abenteuer geschieht und wohin seine Reise ihn führt? Das wird sich zeigen! Verraten sei an dieser Stelle: Hirsch Heinrich beweist viel Mut zum Neuanfang.

Die Inszenierung nimmt sich des Kinderbuchklassikers von Fred Rodrian liebevoll an und lässt die Original-Illustrationen von Werner Klemke mithilfe von Flachfiguren für eine weitere Generation lebendig werden.

Inszenierung: Steffi Lampe; Ausstattung: Wolf-Dieter Gööck
Es spielt Frieda Friedemann.

 

Romeo und Julia

Die bekannte Liebesgeschichte wird neu erzählt als Tanztheater nach Shakespeare mit Musik von Sergej Prokofjew am 27. Oktober, 19 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere.

Zur großartigen Musik Prokofjews  erzählen Carlos Matos und Wencke Kriemer des Matos die Geschichte Romeo und Julias, des berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur, mit den Mitteln des Tanzes neu.

Während eines Maskenballs verlieben sich Romeo und Julia unsterblich ineinander. Bestürzt müssen sie erfahren, ihr Herz an den Feind verloren zu haben. Denn Romeo, ein Montague, und Julia, eine Capulet, gehören zwei Familien in Verona an, zwischen denen es immer wieder zu blutigen Machtkämpfen kommt. Beide beschließen, ihre Liebesbeziehung geheim zu halten. Ohne das Wissen ihrer Eltern lassen sie sich von Pater Lorenzo trauen. Als Romeo in einem Kampf Tybalt, den Cousin Julias, tötet, muss er fliehen. Um der Heirat mit einem anderen Mann zu entgehen, täuscht Julia mit Hilfe des Paters ihren Tod vor. Nichtsahnend am «Grab» Julias stehend, getragen von dem Wunsch, mit ihr vereint zu sein, bringt sich Romeo um. Als Julia aus ihrem todesähnlichen Schlaf erwacht und sieht, was geschehen ist, nimmt sie sich mit Romeos Dolch das Leben.

Eine große Liebe scheitert an gesellschaftlichen Umständen. Das ist tragisch, denn ob das Schicksal Einzelner gesellschaftlich etwas bewegen kann, steht heute mehr denn je in Frage.

Besetzung: Julia -Anita Suzanne Gregory;  Romeo-Leonardo Germani;Benvolio (Romeos Cousin)-Kassandra Cruz;   Mercutio (Romeos Freund – Oleksandr Khudimov; Tybalt (Julias Cousin)-Adam Sojka;  Lady Capulet (Julias Mutter) – Camilla Bizzi; Anne (Julias  beste Freundin)- Aurora Fradella;  Paris (Freund der Capulets) -Petr Buchenkov a.G./ Afonso Pereira;  Lorenzo (ein Geistlicher) – Alan Qi die dunkle Macht: alle

Baumbepflanzung am 27. Oktober, 17.30 Uhr zwischen den Premieren „Hirsch Heinrich“ und „Romeo und Julia“. 

Autohändler Rainer Gommlich pflanzt gemeinsam mit dem Intendanten Manuel Schöbel im Garten der Villa der Öffentlichkeitsarbeit der  Landesbühnen Sachsen eine Magniole.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Mit freundlichen Grüßen  Petra Grubitzsch

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Wildcard für Sichtbarkeit im Bücherdschungel

Die Leipziger Buchmesse (21. bis 24. März 2019) vergibt an Autoren Standplatz für innovatives Ausstellungskonzept

Über 70.000 Bücher erscheinen jährlich auf dem deutschen Buchmarkt – für den Autor bedeutet dies eine große Herausforderung, um beim Publikum Aufmerksamkeit zu erregen. Die Leipziger Buchmesse sucht zur kommenden Veranstaltung herausragende Marketingideen und vergibt dafür einen besonderen Preis: einen kostenfreien Stand auf der Leipziger Buchmesse.

„Die Sichtbarkeit im Markt ist die oberste Herausforderung für Autoren und Verlage“, sagt Buchmessedirektor Oliver Zille. „Mit unserer Wildcard möchten wir einen Leuchtturm auszeichnen, der dieses Problem kreativ und innovativ aufgreift – auch um andere Aussteller zu inspirieren.“ Die Wildcard wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben und richtet sich an die Zielgruppe Autoren. Neben einem kurzen Standkonzept sollen auch die Fragen nach Marketing und Kommunikationsmaßnahmen vorgestellt werden.

Bewerben dürfen sich AutorInnen, die erstmals auf der Leipziger Buchmesse ausstellen möchten. Reine Verlagspräsentationen sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Für den Gewinner gibt es das Komplett-Rundum-Wohlfühl-Paket: Ausstellungsfläche, Klassik-Standausstattung, eine Veranstaltung im Rahmen von Leipzig liest sowie zusätzliche Ausstellungsdienstleistungen. Der Bewerbungsschluss ist am 15. November. Die Gewinner werden im Januar benachrichtigt.

Weitere Infos sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie hier: www.leipziger-buchmesse.de/wildcard

Über die Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 25. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Text: Julia Lücke/Pressestelle Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

„Franzi“ & „Die Poeten“: Lesung mit Klaus Funke in der Buchhandlung „LeseZeichen“ in der Neustadt


„Feste lesen“: Unter diesem Motto gratulierten Autorinnen und Autoren zum
20-jährigen Bestehen der Dresdner Buchhandlung „LeseZeichen“ Anfang August.
Im Bild: Musiker Frank Fröhlich lieferte den Sound; der Inhaber der Buchhandlung Jörg Scholz-Nollau, die Autoren Patrick Beck und Volker Sielaff und der Bildende Künstler Klaus Liebscher.


Lesebühne Open Air mit Blick in den Garten.


Die Wände des Buchladens schmücken außerdem „Autorenfotos“ von Fotograf Dirk Skiba in der gleichnamigen Ausstellung (noch bis 20. Oktober).
Fotos (lv)

Eine rätselhafte junge Frau und ein ironischer Blick hinter die Fassade des Literaturbetriebs

Klaus Funke liest aus seinem im September 2018 erschienenen Roman „Franzi“ und aus dem Erzählungsband „Die Poeten“ am 20. Oktober, um 17 Uhr in der Buchhandlung „LeseZeichen“ auf der Prießnitzstraße 56 in der Dresdner Neustadt.

Im Sommer feierte die kleine, feine Buchhandlung ihr 20-jähriges Bestehen und das 10-jährige Bestehen des Literaturforums e.V., naheliegend mit einer Lesenacht und köstlichem Buffet zusammen mit Freunden, Lesern, Autorinnen und Autoren, die ihr schon länger oder frisch verbunden sind. Mit Kurzlesungen von Jens Wonneberger, Klaus Funke, Dieter Krause, Volker Sielaff, Marit Heuß, Undine Materni, Ralf Günther, Patrick Wilden, Patrick Beck und Kerstin Polzin.

Nun ist es schon wieder Herbst im Bücherwald und viele neue Bücher warten auf ihre Entdeckung und Leser.

Darunter zwei Neuerscheinungen von Klaus Funke. Jörg Scholz-Nollau sagt über die Bücher:

„Franzi ist eine rätselhafte junge Frau. Niemand weiß so recht, wo sie herkommt, was ihr Leben bisher ausgemacht hat. Auch ihr neuvermählter Ehemann kommt ihr nicht näher. Klar ist, es gibt eine dunkle Seite in ihrem Leben. Will sie sich rächen für sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit? Hat sie gar einen oder mehrere Morde begangen? Woher kommt ihre Kleptomanie? War sie früher einmal eine Prostituierte? Ihre Mutter liebt sie beinahe abgöttisch, verzeiht ihr alles. Franzi ist eine schöne, verführerische und intelligente Frau. Sie kann sich vor Anbetern kaum retten. Als Ihr Ehemann verunglückt und ins Krankenhaus kommt, könnte das für Franzi eine Wende bedeuten. Wird sie den richtigen Weg finden oder im letzten Moment alles in Frage stellen?
„Franzi“ ist ein Psychothriller, wie er raffinierter kaum ersonnen werden kann, spannend bis zur letzten Zeile.

Die Poeten: Ganz im ironischen Kontext seiner Novelle Kammermusik, legt Funke hier zwei Erzählungen vor, die die Tragik und Komik des Literaturgewerbes vergnüglich aufzeigen. Er scheut sich dabei nicht, die Sprachtonart Thomas Bernhardts aufzugreifen. Wie Bernhardt liebt Funke das scharfe Schwert der Ironie, um das Absurde der Literaturbranche zu beleuchten. In der ersten Erzählung geht es um einen Literaten, der über der Dichtkunst und den Dichtern den Verstand verliert. Im zweiten Text wird gezeigt, wie Verlage nach Gutsherrenart über die Dichter herrschen, wie Bestsellerautoren gemacht werden und wie überholt und moralisch verkommen eine ganze Branche erscheint. Ein Lesevergnügen ersten Ranges.“

Klaus Funke, geboren 1947, studierte nach seinem Abitur im Jahr 1965 Agrarwissenschaften. Obwohl er schon früh mit dem Schreiben begann, veröffentlichte er seine ersten Texte erst im Alter von 55 Jahren. Seitdem entstanden zahlreiche Romane, Erzählungen und Novellen. Als freiberuflicher Schriftsteller verfasst Funke aber ebenso Rezensionen, Feuilleton- und Theatertexte. 2006 erhielt er das Literaturstipendium des Freistaates Sachsens.
Klaus Funke lebt heute in seiner Heimatstadt Dresden, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Eintritt frei


Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56, 01099 Dresden
Inh.: Jörg Scholz-NollauTel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

„Die Lust am Spiel, an der Konfrontation…“ Bei einer Theaterprobe mit Jörg Berger in der St. Pauli Ruine


Regisseur Jörg Berger bei der Probe zu „Lysistrata oder Der Weiberkrieg“

Theater mit Leidenschaft und Power

Mit einem bunt gemischten Spielerensemble im Alter von 13 bis 80 Jahren bringt Regisseur Jörg Berger Stücke mit Humor und Anspruch auf die Bühne der St. Pauli Ruine.

Ein Mann und eine Frau schieben einen Einkaufswagen hin und her auf der Bühne über das rot-weiße Absperrband hinweg. Am Wagen klebt ein Zettel: „Kuscheldecken für kühle Stunden!“ Doch danach ist den beiden gerade nicht zumute. Die Luft ist heiß, nicht nur vom Wetter. Er klagt, wie sehr sie ihm fehle und ob ihr das Kind nicht leid tue. Sie beugt sich über den Wagen mit den Decken und tröstet es liebevoll, als läge dort wirklich ein Baby. Als er sich ihr nähern will, wehrt sie ihn ab.

„Noch mal!“, unterbricht Regisseur Jörg Berger die Szene. Myrrhine hat ihren Mann Kinesias noch zu liebevoll umarmt. Sie soll es noch verführerischer, berechnender tun. Um ihn dann kalt abblitzen zu lassen. Keine Liebe und Zärtlichkeit mehr, bis die Männer ihre gewaltsamen Machtkämpfe und Kriege beenden! So lautet das Motto der Frauen im Stück „Lysistrata oder Der Weiberkrieg“.

Die zeitlos aktuelle Komödie von Aristophanes steht seit Sommer im Spielplan der St. Pauli Ruine und ist noch bis 9. Oktober zu sehen in dem urig-romantischen Backsteingemäuer der ehemaligen, kriegszerstörten Kirche am Königsbrücker Platz im Hechtviertel. Mit viel Witz, Spielfreude und Power agieren die spielbegeisterten Laiendarsteller. Da wird umgarnt, gestritten, aus Wasserpistolen gespritzt, verhandelt und fröhlich Versöhnung gefeiert. Und Kinesias, gespielt von Ronald Kieschnik, kann endlich seine geliebte Myrrhine, dargestellt von Steffi Gerber, wieder in die Arme schließen. Die Lysistrata verkörpert mit ansteckender Energie Yvonne Dominik, eine diplomierte Sängerin.

„Die Lust am Spiel, an der Konfrontation, sich beweisen zu wollen und am Ende der Beifall der Zuschauer. Einen erfolgreichen Abend zusammen mit der Gruppe zu haben, der auch nachwirkt“, darin liegt für den künstlerischen Leiter der Theaterruine, Jörg Berger der Reiz am Inszenieren. Er stammt aus Magdeburg, hat Hydrologie, die Wissenschaft vom Wasser, an der TU Dresden studiert. Entscheid sich dann aber für das Theater als ein Ort, um zusammen mit anderen etwas zu entwickeln und bewegen.

Nach dem Studium arbeitete Berger drei Jahre als Dramaturg am TJG und dann am Puppentheater. Sein erstes Stück an der Studentenbühne der TU, die er auch einige Zeit leitete, war „Das blaue Licht“ von Franz Fühmann. Drei Jahre führte er Regie beim „Rocktheater Dresden“ mit Aufführungen zur Jiddischen Musik- und Theaterwoche und nach dessen Auflösung inszenierte Jörg Berger mit einer kleinen Gruppe, dem „Theater von unten“ ab 1999 in der damals noch unsanierten Theaterruine. Ihr erstes Stück hieß „Herkules und der Stall des Augias“.

Inzwischen gibt es den Verein TheaterRuine St. Pauli e.V. mit mehr als 90 Mitgliedern, davon rund 65 Spieler zwischen 13 und 80 Jahren. Wenn sie nicht auf der Bühne stehen, kümmern sie sich bei den rund 150 Veranstaltungen pro Saison um Eintritt, Gastronomie und Aufräumen. Sie alle bringen viel Energie, Engagement, freie Zeit, aber auch Unterschiede ins sozial bunt gemischte Spielerensemble mit. „Die Kunst ist, alles unter einen Hut zu bringen, dazu braucht es Fingerspitzengefühl, Geduld und Durchsetzungsvermögen“, so Berger. Erzählt werden Geschichten, die die Akteure selbst spannend finden, mit viel Humor, nah am Publikum und Bezug zur Gegenwart. Nach dem Ausbau der Theaterruine mit Glasdach, WC-Trakt und Lärmschutz sind neben Schauspiel wieder verstärkt Musiktheater und Konzerte in allen Klangfarben angesagt. Gespielt werden Klassiker wie Shakespeares „Sommernachtstraum“, Komödien wie Molières „Der Bürger als Edelmann“ bis zum flippigen Goethical „Faust rockt“.

Im Herbst startet das Projekt „TheaterKids“, einer Gruppe für spielfreudige Leute zwischen acht und 21 Jahren im Hechtsalon (Anmeldungen im Büro der Theaterruine). Unterstützung dafür kommt von den Dresdner Lionsclubs, die den Reinerlös des 11. Dresdner Entencups auf der Elbe für dieses neue Angebot spenden. „Wenn ich leidenschaftlich für etwas brenne, kann ich auch leichter überzeugen. Das ist eigentlich das Geheimnis“, so Jörg Berger. Sein 10jähriger Sohn Tamino kommt auch gern hierher, schaut manchmal bei den Proben zu und hat schon in einem Schultheaterstück auf der Ruinebühne mitgespielt.

Text + Fotos (lv)

KulturTipp:

am 19. und 20. Oktober, um 19.30 Uhr kommt „Ein Sommernachtstraum“ – ein Liebesspiel von William Shakespeare letztmals in dieser Saison in der Theaterruine.

http://www.pauliruine.de