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Start der Schreib- und Geschichtenwerkstatt für Kinder „Fantasius Firlefanz“

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Geschichten-Abenteuer erleben – Jeder hat Fantasie!

Für alle, die in den Sommerferien noch nichts vorhaben, startet für neugierige, spiel- und erzählfreudige Kinder und Jugendliche die Schreib- und Geschichtenwerkstatt „Fantasius Firlefanz“ mit Lilli Vostry, freie Journalistin und INhaberin des KulturBlogs meinwortgarten.com als neues Angebot im KlangLabor auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden. Heute am 4.7., von 16 – 18 Uhr das erste Mal. Ab 11. Juli dann immer mittwochs von 17 – 19 Uhr. Ich freu mich auf Euch.

Hallo, liebe Kinder!

Hier könnt Ihr die kreative Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche „Fantasius Firlefanz“ kennen lernen. Der bewegliche kleine Holzvogel ist unser Begleiter, der unsere Fantasie beflügeln möchte. Bei den Geschichten-Abenteuern, die uns zuflattern aus der großen Welt der Worte.

Gemeinsam entdecken wir den Spaß am Erzählen, sprachlichen Gestalten in spielerischer Form und Umsetzen der selbsterdachten Geschichten.

Wenn Ihr gern träumt, erfindet, neugierig seid, Euch lesend und schreibend ausprobieren wollt, ist die Schreib- und Geschichtenwerkstatt ein guter Ort, dies miteinander zu tun.

Zu meiner Person: Ich heiße Lilli Vostry, schreibe selbst gern seit meiner Kindheit und arbeite hauptberuflich als freie Journalistin, außerdem als Kinderbetreuerin und in der Deutsch-Nachhilfe in Dresden. Es sind auch spezielle Angebote für Kinder mit ADHS möglich.

Kosten pro Teilnehmer pro Nachmittag: 5 Euro

Kontakt: Lilli Vostry, Tel. (0351) 848 75 03 oder 0177 – 524 88 48
email: Lilli.Vostry@freenet.de

 

 

Keine für Alle! – Lara Finesse

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Kolumne: Neue Mauern…

Wie es zu meinem Namen kam, das bleibt mein Geheimnis. Ob es mich wirklich gibt? Nun ja. Wie heißt es so schön: Ich denke, also bin ich. Was auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Neulich hörte ich im Radio in einer Humorsendung, es war gerade Fasching, den unglaublichen Satz: Das Lachen unterscheide den Menschen vom Tier. Das habe kein Geringerer als Aristoteles einst festgestellt, wie auch die gefährliche und befreiende Wirkung auf die Lachenden und Ausgelachten zeitlos ist.

Wer lacht, zeigt, dass er etwas erkannt und verstanden hat. Oder es zumindest meint. Während Tiere, wenn sie lachen mit heraushängender Zunge oder fiependen Lauten,gar nichts denken, sondern sich einfach ihres Daseins freuen. Das unterscheidet Tiere tatsächlich sehr von Menschen.

Manche von letzteren verziehen keine Miene, egal was um sie herum passiert. Es ist ja nicht zu übersehen, dass sich gerade ein großer Wandel in der Welt von draußen nach drinnen – damit meine ich nicht nur die über Ländergrenzen hinweg ziehenden Flüchtlingsströme – vollzieht. Neue Mauern tun sich auf, mit denen wir uns selbst umgeben. Man sehe sich nur die Leute an, die draußen unentwegt nach unten auf diese glatten, flimmernden Teile starren und darauf herumtippen und die Ohren oft verstöpselt halten.

Wie ferngesteuert laufen sie durch die Gegend, manche rennen einen fast um. Ich frage mich dann immer: Was ist so ungeheuer wichtig, dass diejenigen dieses Teil kaum eine Minute mehr aus den Augen lassen?! Was würde passieren, wenn sie es verlieren? Was taten sie, bevor es Smartphones gab?

Mittlerweile braucht man gar nicht mehr aus dem Haus zu gehen. Man bekommt alles aus dem weltweiten Netz. Man kann Tag und Nacht einkaufen, mit den Augen überallhin reisen, sich vergnügen, den idealen Partner per Fragebogen zusammenpuzzeln, für zwischendurch, nur virtuell oder auch mal in echt. Heldenhafte Essensbringer aus dem Internet (die nennen sich wirklich so!) gibt es auch inzwischen.

Anderes wie Postkarten und Briefe schreiben, stirbt allmählich aus. Vielleicht werden Briefkästen deshalb auch immer seltener?

Neulich fragte tatsächlich jemand auf Facebook, ob es eigentlich noch Schreibpapier gäbe! Als ob es davon abhinge. Wenn man das Bedürfnis hat, kann man auf allem schreiben. Oder? Nur gehen mir leider allmählich die Empfänger aus. Es wird noch soweit kommen, dass ich mir selbst Karten und Briefe mit schönen Briefmarken schreibe, nur um mir die unverhoffte Freude, dass jemand an einen denkt und überrascht, zu erhalten neben all dem Werbekram und Rechnungen, die mir beim Gang zum Briefkasten täglich entgegen grienen.

Warum gehen wir manchmal trotzdem noch hinaus? Um zu schauen, ob da draußen noch alles da ist, noch andere außer uns und wie die Luft ist. Warm oder kalt. Auf den Wetterbericht ist ja kein Verlass mehr trotz moderner Technik. Das Wetter macht, was es will. Einmal richtig Schnee muss reichen, dann geht der Winter schon wieder. Statt Schlitten und Skier fahren schnelles Surfen im Internet. Merkt doch eh keiner. Seit Ende Januar, draußen ist noch alles kahl und grau, bestürmen einen schon in knallbunten Farben grinsende Schokohasen und Eierallerlei im Supermarkt, obwohl man gerade erst die Silvesterknallerei überstanden hat und das Schatzkästchen auf dem Tisch mit den erfüllten, vergessenen und neuen Wünschen für das neue Jahr noch auf Durchsicht wartet. Indes grüßen schon die ersten Schneeglöckchen auf der Wiese, wird es wieder früher hell und später dunkel. Was manche Nachbarn schon zu eifrig geräuschvollem Frühjahrsputz derart treibt, dass einem Hören und Sehen vergeht. Und das Leben rauscht vorbei.

Macht was draus.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Lara Finesse

BilderGedichtKalender 2016 „Von Tier zu Mensch“

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Vom Raubtier Mensch

Skurill-poetische Gedichte und Bilder versammelt der neue BilderGedichtKalender von Lilli Vostry und Babak Nayebi.

Ein Mann mit Hahn im breitkrempigen Hut, den nichts zu erschüttern scheint, ist auf dem Titelblatt des Kalenders zu sehen. Gut behütet schaut er in die Welt. Skurril-poetische, heitere und ernsthafte, beherzt geborgene Gedankenflüge und Gefühlssprünge versammelt der neue BilderGedichtKalender für 2016 unter dem Titel „Von Tier zu Mensch“. 

Es ist der nunmehr dritte Kalender, den Lilli Vostry, freie Journalistin und SZ-Autorin, zusammen mit dem iranischen, in Dresden lebenden Bildenden Künstler Babak Nayebi in limitierter Auflage herausgegeben hat im Typostudio SchumacherGebler in Dresden. In Abwandlung der Redewendung „Von Mensch zu Mensch“ wird in reizvollem Kontrast von Bildern und Lyrik das Verhältnis von Mensch und Tier betrachtet. Das Raubtier Mensch, der mal Jäger, mal Getriebener ist, mal innige Nähe und Ausgeliefertsein, Stärke und Ohnmacht erfährt und die verletzte, leidende Kreatur stehen sich gegenüber in den farbigen Ölzeichnungen auf Papier. Es geht außerdem facettenreich, vieldeutig um Zwischenmenschliches. Etwa im Gedicht „Frei Wild“ um Fortschnurren in fremde Galaxien, um Fortträumen, Sehnsucht nach der Ferne und Neues entdecken. Da tauchen Fledermäuse am Strand auf, ergibt sich ein Admiral auf Landgang duftenden Blüten. Da bringt ein rätselhaftes Wesen mit roten Augen, das sich Lori nennt, Schatten zum Leuchten. Und begrüßt eine Robbe das neue Jahr und sucht im unendlichen Weiß nach wärmenden Worten. 

Dieser zeitlose BilderGedichtKalender „Von Tier zu Mensch“ ist jetzt zum Schnäppchenpreis erhältlich. Einige Exemplare sind noch über die Autorin Lilli Vostry auf Anfrage zu beziehen.

Preisverdächtig: Vier Nominierte für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 im Gespräch

Preis der Leipziger Buchmesse: die Nominierten vorab erleben

Vorhang auf für die herausragenden Bücher der Saison und ihre Autoren: Bereits vier Wochen vor Beginn der Leipziger Buchmesse (21. bis 24. März 2019) können Freunde verdächtig guter Literatur die diesjährigen Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik in Leipzig und Halle erleben.

Kenah Cusanit, Jaroslav Rudiš, Anke Stelling und Feridun Zaimoglu heißen vier der fünf Kandidaten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 in der Kategorie Belletristik. Sie stellen sich am 22. Februar um 19:30 Uhr im Schauspiel Leipzig den Fragen von Jörg Plath (Deutschlandfunk Kultur) und Carsten Tesch (mdr kultur). Letzterer moderiert auch ihre Begegnung mit dem Publikum am 23. Februar um 11.00 Uhr im Literaturhaus Halle/Saale.

Die vier vorgestellten nominierten Werke greifen unterschiedliche, zumeist historische, Begebenheiten auf. Kenah Cusanit erzählt in ihrem Werk „Babel“ von der Ausgrabung der Überreste Babyloniens 1913, während Jaroslav Rudiš in „Winterbergs letzte Reise“ von der letzten Reise des 100 Jahre alten Wenzel Winterberg berichtet, die zu einer Reise in die Geschichte Mitteleuropas wird. Gleich zehn verschiedene Geschichten von Frauen von der Antike bis zur Gegenwart erzählt Feridun Zaimoglu in „Die Geschichte der Frau“. Ganz im Hier und Jetzt, in der sozial bedrohten Mittelklasse Berlins, spielt „Schäfchen im Trockenen“ von Anke Stelling.

Wer die preisverdächtigen Literaten in Leipzig oder Halle verpasst, erhält am 5. März im Literaturhaus Hamburg eine weitere Chance der Begegnung mit den Belletristik-Nominierten. Die Nominierten der Kategorie Übersetzung sind am 1. März im Berliner LCB und die Nominierten in der Kategorie Sachbuch am 13. März im Kölner Literaturhaus zu Gast.

Die Jury des Preis der Leipziger Buchmesse hat unter dem Vorsitz von Jens Bisky aus 359 Bewerbern diese 15 Nominierten ausgewählt. Die feierliche Verkündung der diesjährigen Preisträger sowie die Preisübergabe finden wie immer am ersten Messetag, dem 21. März, um 16 Uhr in der Glashalle statt.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Medienpartner ist das Magazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur. Der Jury gehören an: Jens Bisky (Vorsitz), Gregor Dotzauer, Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein, Elke Schmitter und Katrin Schumacher.

Text: Julia Lücke/Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
http://www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de 

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Roman über Musashi bei Bücher`s Best


Samurai und sanfter Schmusetiger: Ladenkater Musashi sieht und genießt schweigend die Ehre, die ihm gleichermaßen zuteil wird.

Aus dem Leben eines Samurai

Ein kleiner und feiner Verlag gibt sich am heutigen Mittwoch in unserem kleinen und feinen Buchladen die Ehre. Wir hoffen auf regen Zuspruch. Der cass Verlag hat einen sehr speziellen Schwerpunkt – er widmet sich der Vermittlung herausragender japanischer Belletristik und Kriminalliteratur. Zum Programm gehören junge, oft erstmals ins Deutsche übertragene Stimmen ebenso wie moderne Klassiker.
Der Verlag legt Wert auf erstklassige Übersetzung und schöne Ausstattung. Wer mehr erfahren möchte, der komme ! Es lohnt sich.

Die Verleger stellen ihr Programm vor, erzählen aus dem Inneren des Buchbetriebes UND präsentieren vor allem einen neuen Roman über den berühmten Samurai Miyamoto Musashi – Namensgeber unseres ebenfalls berühmten Ladenkaters.

Mittwoch, 13.2. 2019, 20.30 Uhr
Shugoro Yamamoto: Die Rache
Verlagsempfang des cass Verlages
Buchvorstellung, Lesung, Gespräch

Text + Grafik: Büchers Best
Foto: Lilli Vostry

P.S. Der Text zur Aitmatow-Lesung folgt noch auf meinwortgarten.com

Premiere „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch im Kleinen Haus


„Biedermann und die Brandstifter“ auf einer Bank: Wer lacht hier wen aus in brenzliger Lage? Foto: Sebastian Hoppe

Groteskes Spiel um unbequeme Wahrheiten

Auf der Mauer auf der Lauer liegen alle im Stück „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch im Kleinen Haus.

Rote Wäschestücke flattern auf der Leine. Das Wort Benzin steht auf einer Mauer. Drohung oder Warnung? Ein Streichholz genügt und das ganze Haus steht in Flammen. Doch es gibt nur Indizien, Andeutungen, keine Beweise im Stück “Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch. Die Premiere war am Freitagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Frisch selbst bezeichnete seinen Ende der 1950-er Jahre entstandenen Text als „Lehrstück ohne Lehre“. Es geht um den Umgang mit elementaren Ängsten, die alle kennen, zu versagen, das Falsche zu tun, sich lächerlich zu machen. Genau das passiert auch, eingebildete und reale Gefahren sind grandios und beängstigend zugleich in der Schwebe zwischen Spaß und tiefem, bitteren Ernst gehalten in der anderthalbstündigen, spannenden Inszenierung von Nicola Bremer.

“Die beste Tarnung ist immer noch die nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!“, heißt es an einer Stelle im Stück. Als weitere Tarnungen nennt Frisch Humor und Sentimentalität. Ebenso komisch-grotesk, offen und vieldeutig kam die Aufführung auf die Bühne. Dort hat Biedermann, besorgt um seine Sicherheit und aus Angst vor Brandstiftern, eine Schutzmauer um sich herum gezogen, die immer näher ans Publikum heranrückt. Josef Biedermann ist einer, der es allen recht machen will und am Ende alles verliert (tragikomisch: Philipp Grimm). Er ist Haarwasserfabrikant, trägt aber Glatze paradoxerweise. Seine Frau Babette (Eva Hüster) ist auch haarlos, liebevoll-anschmiegsam und wird nachts von Albträumen geplagt.

Biedermann lässt alle Warnzeichen abprallen, ungebetenen Besuch abwimmeln und delegiert Aufgaben weiter an sein Dienstmädchen Anna, ein sprechender Roboter, der Gefühle erläutert und Worte wie „Aufhängen, aufhängen!“ emotionslos nachsagt (unheimlich gut: Anna-Katharina Muck). Ein Obdachloser namens Schmitz im dunklen Kapuzen-Shirt (als verkannter Außenseiter: Philipp Lux)  klopft hungrig bei Biedermann an und tritt immer fordernder auf. Er hockt in einem schubfachähnlichen Mauerteil und erzählt seine traurige Lebensgeschichte. Das geht nahe und löst Mitgefühl aus. Doch als ein zweiter, zwielichtiger Mann im Anzug und Hut (Viktor Tremmel) mit Fässern auftaucht und sie auf Biedermanns Dachboden deponiert, weiß man nicht mehr, was man noch glauben und wem trauen soll.

Unsicher wendet Biedermann sich direkt ans Publikum und fragt: Wie man einen Brandstifter erkennt und ob sie alles glauben, was sie sehen?! Einige antworten scherzhaft, ein Zuschauer sagt, er glaube an das Böse im Menschen. Biedermann lädt die zwei Fremden zum Essen ein, zusammen sitzen sie auf einer Bank und reißen Witze über Brandstifter. Als Sirenenalarm ertönt und der Himmel brennt, frohlockt Biedermann: „Zum Glück ist`s nicht bei uns!“ Und beschwichtigt seine Frau, wirkliche Brandstifter wären doch wohl nicht ohne Streichhölzer?

Viel Beifall für einen aufwühlenden, emotionsreichen Abend, der einen herausfordert, hinter die Fassade zu schauen und selbst erkennbar zu sein.

Text (lv)

Vorpremiere des Spielfilms „Kofi“ im Hotel Taschenbergpalais Kempinski

Reise in ein neues Leben

Die exklusive Vorpremiere des Spielfilms „Kofi“, der von kulturellen Unterschieden aus der Sicht eines Ankommenden erzählt, fand viel Zuspruch beim Publikum vor ungewöhnlicher Kulisse, in der Hauskapelle des Hotels Taschenbergpalais Kempinski.

Kofi  ist die Geschichte des gleichnamigen afrikanischen Flüchtlings, dessen Asyl-Antrag abgelehnt wird, weil sein Herkunftsland Ghana als sicher gilt. Kofis unglaublich berührende und nicht minder komische Reise durch die Kulturunterschiede wird in diesem Film in  ungewöhnlicher Weise erzählt.

Der Film hat aber eine besondere Motivation, eine Vorpremiere  in Dresden zu feiern: Große Teile des Films entstanden in Dresden. Der Film behandelt ein wichtiges Thema, auf eine herzerfrischende Art, die uns vor Augen führt, dass wir alle in EINER Welt leben, und dass wir diese respektieren und schützen sollten.

Die Produzenten und das Team des Films möchten ein Zeichen setzen und bekräftigen, dass Dresden eine weltoffene Stadt mit ebenso weltoffenen und gastfreundlichen Bürgern ist.

Text: Anne Jentsch/Taschenbergpalais

Thrailer zum Film Kofi: http://www.ena-film.eu/ena-film/completed-1/kofi

Nach der Filmvorführung war beim Galadinner im Taschenbergpalais Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Filmteam, dem Regisseur Alex Jovanoski und den beiden Hauptdarstellern. Der ausführliche Text folgt. Fotos (4): Lilli Vostry


Joél Sansi spielt den Flüchling Kofi, Anne Tüscher die Karrierefrau Katrin, die Kofi eines Tages unverhofft im Haus ihrer Mutter vorfindet.


Reizvolle Mischung: Schokoladenauflauf mit leicht mazerierten Früchten und Joghurteis und ein Blumenbukett zur Erinnerung an einen besonderen Abend.

BilderAlbum: Kochsternstunden 2019 – Eröffnung im Weingut Schloss Proschwitz

Gaumenfreuden in aller Vielfalt locken bei den bereits elften Kochsternstunden Dresden. Insgesamt 35 Restaurants in Dresden und Umgebung machen mit bei dem Genuss-Wettbewerb bis 17. März. Erste Kostproben für Gourmets und Erlebnishungrige gab es zur Eröffnungsveranstaltung im Weingut Schloss Proschwitz von Georg Prinz zur Lippe letzten Donnerstag. In den Schlossräumen herrschte reges Gewimmel, stand man Schlange vor den einzelnen Ständen, an denen Auszüge aus den Menüs und edle Tropfen vorgestellt wurden, die während der Kochsternstunden besondere Entdeckungen für Genießer bereit halten. Eine Auswahl an kulinarischen Neuheiten, die besonders gefielen, sind hier zu sehen.

http://www.kochsternstunden.de
http://www.schloss-proschwitz.de

Mehr Text folgt.  Fotos (lv)

Zeit zum Genießen: Kochsternstunden Dresden 2019


Traditionelle Gerichte originell zubereitet: Sebastian Probst, Vorjahressieger bei den Kochsternstunden und nun Küchenchef im Restauant „Moritz“ im Hotel Suitess unweit der Frauenkirche. Der Künstler Kay Leonhardt bemalte zwei Weinflaschen vom Weingut Schloss Proschwitz mit seinen witzigen Leo-Vögeln, sie wurden bei der Eröffnungsveranstaltung mit versteigert zugunsten sozialer Projekte. Fotos: Lilli Vostry

Von der Küchenparty bei den Alten Meistern bis zum Jazz-Brunch

Ob Sterne-Küche, Landgasthof oder Szenelokal. Gemeinsam stellen sich 35 Restaurants in Dresden und Umgebung erfahrenen und neugierigen „Test-Essern“ bis zum 17. März. Es geht dabei um kulinarische Vielfalt und Vorzüge von Erzeugnissen aus der Region.

Es darf wieder um die Wette geschlemmt werden. Gaumenfreuden in aller Vielfalt locken wieder bei den bereits elften Kochsternstunden in diesem Jahr. Ihre Kochkünste zeigen Top-Köche in 35 Restaurants in Dresden und Umgebung, darunter sechs neue.

17 Restaurants sind diesmal Leipzig dabei und fünf Restaurants beim ersten Kochsternstunden „Chemnitz Special“. „Es ist eine schöne Sache, die drei Städte über den Genuss zu verbinden und dabei neue gastronomische Angebote zu entdecken“, sagte Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz beim Pressefrühstück im Küchenzentrum Dresden. Dort wurde gerade ein neuer Raum auch für größere Kochshows eröffnet. Ob Sterneküche, Landgasthof oder Szenelokal. Gemeinsam stellen sie sich noch bis zum 17. März dem Urteil der „Test-Esser“ um die köstlichsten Menüs, edle Tropfen aus der Region und den besten Service.

Angesprochen sind alle, die sich mit Freunden oder der Familie mal wieder einen schönen, genussvollen Abend gönnen oder ein Lieblingsmenü zu zweit genießen möchten. „Jeder Gast ist Restaurant-Tester und wird auch dementsprechend behandelt. Im Anschluss an die Kochsternstunden gewinnen nicht nur die am besten bewerteten Restaurants einen Platz auf dem Siegertreppchen, sondern auch auf die Menütester selbst warten tolle Gewinne“, sagt Clemens Lutz. Er selbst wird im „Gräfes Wein & Fein“ in Radebeul Weine von Andreas Kretschko vorstellen und ein Menü kochen in dem Ladenlokal am 8. März (19 – 23 Uhr).

„Spanien meets Spreewald“ heißt das Motto der Eventküche Cantina, die Location der Kochsternstunden-Gewinner 2018 war und diesmal mit Spitzenkoch Jörg Thiele aus dem Spreewald ins Rennen geht. Sebastian Probst, Vorjahressieger mit der „Rosenschänke“ und jetzt Küchenchef im Restaurant „Moritz“ im Hotel Suitess unweit der Frauenkirche, kreiert diesmal ein Menü aus beliebten Kindheitsgerichten, originell angerichtet, wie Saures Ei, Königsberger Klopse und Roulade.

Großer Nachfrage erfreuen sich inzwischen auch die Kochsternstunden-Veranstaltungen. „Sehr beliebt sind immer die offenen Tische, die fünfte Kochsternstunden-Weinparty im Eventgewölbe am 6. April sowie der ,Kulinarische Frühling`am 14. April im Bülow Palais mit Rückblicken auf die Menüs der Gewinnerrestaurants“, verrät Lutz.

Eine Küchenparty mit DJ struddd und den Weinen von Alex (Rotweiß) steigt am 1. März, 19.30 Uhr im Restaurant „Alte Meister“. Einen Kochsternstunden Jazz-Brunch gibt es am 3. März, von 12 – 14.30 Uhr im Vienna House QF Dresden. Kochsternstunden-Menühefte mit den teilnehmenden Restaurants liegen überall aus, wo es um gutes Essen und Trinken geht. Bewertungen können bis 18. März, 12 Uhr, abgegeben werden (im Netz unter www.kochsternstunden.de aufrufen). Pro Restaurant können die Testesser jeweils fünf Sterne in den Bereichen Geschmack, Kreativität, Ambiente, Service, Preis/Leistung sowie Getränkebegleitung verteilen.  Die öffentliche Auslosung der Preise – als Hauptgewinn winkt eine 10 Tage –Safari nach Kenia mit Diamir-Erlebnisreisen – findet am 23. März, 11 Uhr im Kochsternstunden-Büro statt.

Text (lv)

 

 

Letzte Vernissage im Kastenmeiers: Anna Moroz zeigt Malerei im“Dialog mit dem Leben“

Bilder im Lebensfluss

In der letzten Ausstellung im Restaurant „Kastenmeiers“ vor dem Umzug ins Taschenbergpalais stellt Anna Moroz noch bis 27. Februar ihre farbreichen Lebensbilder aus. Die Vernissage ist am 10. Februar, von 12 bis 14 Uhr, am Tzschirnerplatz 3 – 5.   

Bevor  das „Kastenmeiers“ im März / April in das Taschenbergpalais zieht, gibt es noch eine Ausstellung an den prägnanten gemauerten Wänden des Restaurants zu sehen.  Die Künstlerin Anna Moroz zeigt zeitgenössische Malerei.

Die gebürtige Russin ist als freie Künstlerin in Dresden tätig, Mitglied des Künstlerbundes Dresden und studiert parallel Kunstgeschichte/Philosophie an der TU Dresden.

Zur Vernissage am 10. Februar sind Kunstinteressierte herzlich eingeladen.

Dies ist bereits die 58. und nunmehr letzte Ausstellung im „Kastenmeiers im Kurländer Palais“ seit Herbst 2010. Nach dem Umzug ins Taschenbergpalais soll die Tradition der wechselnden Ausstellungen fortgeführt werden.

Über die Künstlerin

Anna Moroz´s Bilder beeindrucken nicht nur durch den plastischen und realistischen Auftrag satter Ölfarben und Pastellkreiden, sondern auch durch thematische Komplexität. Diese zeigt sich in Werken, die vom Mangel an Gleichgerechtigkeit in einer demokratisch gesinnten Welt erzählen ebenso wie in Arbeiten, die den Menschen als einziges mit Vernunft ausgestattetes Wesen porträtieren. Ergänzend dazu fertigt sie Bilder, die sich bewusst der Schönheit widmen – ganz um ihrer selbst willen. Allen gemein ist dabei eine große Dynamik.

Anna Moroz wurde in Murmansk, Russland geboren und lebt und arbeitet seit fünf Jahren in Deutschland. Sie absolvierte ein Studium der Kunsterziehung an der Pädagogischen Universität in Murmansk, war Gasthörerin an der Russischen Kunstakademie in St. Petersburg und schrieb sich später an der Universität Lappland ein. Hier studierte sie Kunst und Design und schloss ihr Studium als Master of Arts (Art and Design) ab.

Mehrfach arbeitet sie als freie Künstlerin in Finnland, auch im Rahmen von Kunstprojekten zum Thema Schnee- und Sand-Skulpturen sowie Weide-Skulpturen. Derzeit ist sie als freie Künstlerin in Dresden tätig.

http://njushkamoroz.wixsite.com/njushka/grid

Text + Foto: Sabine Mutschke

http://www.kastenmeiers.de

 

Musikalische Raffinesse: Das Ensemble „Serenata Saxonia“ spielt Brahms und Vaughan Williamss an den Landesbühnen

Ein Kammerkonzert mit dem Ensemble „Serenata Saxonia“ mit Musik von Johannes Brahms und Ralph Vaughan Williams gibt es am 2. Februar, um 19.30 Uhr im Glashaus der Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Mit dem diesjährigen Konzert setzt das Ensemble SERENATA SAXONIA seine Reihe mit Kammermusikwerken für Klavier und Streicher von Johannes Brahms fort. Es erklingt das berühmteste der drei Klavierquartette: Op. 25 in g-moll mit dem mitreißenden, von ungarischer Zigeunermusik inspirierten Finalsatz.

Zudem erklingt mit dem Klavierquintett c-moll aus dem Jahre 1903 von Ralph Vaughan Williams eine Rarität der Kammermusikliteratur mit Kontrabass.

Wir freuen uns, dass wir für dieses Konzert die international renommierte Geigerin Yuki Manuela Janke gewinnen konnten.

SERENATA SAXONIA:

Yuki Manuela Janke,Violine
Aleksandra Wieczynska,Viola
Norbert Schröder, Violoncello
Andreas Dude, Kontrabass
Matthias Mücksch, Klavier

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Kasse : Tel. 0351/8954 214, Fax. 0351/ 8954 213 , www. Landesbuehnen-sachsen.de                                                                                                                  

 

Ausstellungseröffnung: „Alltagsrausch“ – Grafiken von Mirjam Moritz bei art + form


Grafik von Mirjam Moritz

Ein Stück blauer Himmel, ein paar Blüten. „Alltagsrausch“ kann vieles sein. Davon erzählen die Bilder der Künstlerin Mirjam Moritz. So heißt auch ihre Ausstellung.
Die Vernissage ist am 3. Februar, um 17 Uhr in der Galerie art + form auf der Bautzner Straße/Alberplatz (bis 21. März 2019 zu sehen).

Zur Ausstellungseröffnung ist Silke Wagler, Leiterin des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, zum Werk im Gespräch mit Mirjam Moritz.
Für die musikalische Umrahmung sorgt Matthias Macht, Schlagzeug & Schlagbares.

Es erscheinen 12 unikate Vorzugsgrafiken.

Text (lv)

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung ab 7. Februar.

Weitere Informationen zu Mirjam Moritz finden unter www.artundform.de.

Premiere „Coppélia – Android Q1“ an den Landesbühnen Sachsen

Wieviel Roboterhaftes steckt in uns?

Diese spannende Frage ergründet „Coppélia – Android Q1“, ein Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Thews, Komposition und musikalische Leitung übernahm Jörg Schittkowski. Die Uraufführung ist am 1. Februar, um 20 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen  in Radebeul.

Ein Leben ohne Technik? Heutzutage für uns alle unvorstellbar. Wir kommunizieren über digitale Medien, beziehen ein Großteil unserer Informationen über das Internet, verrichten unsere Bankgeschäfte und können sämtliche Einkäufe online erledigen. Automatische Spracherkennung, digitale Landkarten und «smarte» Informationssysteme lassen «künstliche Intelligenzen» entstehen, die uns bisweilen zur Weißglut treiben, da sie vermeintlich «schlauer sein wollen», als wir es sind.

Roboter nehmen uns schwere körperliche Arbeit ab, agieren als unabhängige Rechensysteme, «arbeiten» als Pflegekräfte in unserer immer älter werdenden Gesellschaft und wirken manchmal so täuschend «echt», dass sie die Grenzen zwischen human und humanoid verschwimmen lassen. Doch zu jeder Zeit gab es in der Kulturgeschichte der humanoiden Wesen das Irritationsmoment, wenn das Objekt sich gegen seinen Erschaffer richtet. Der Drang des Menschen, sich ein künstliches «Ebenbild» erschaffen zu wollen, hat nichts an Aktualität verloren. Ebenso wenig, wie das Entsetzen darüber, wenn das erschaffene Wesen eigene Entscheidungen trifft, «böse» wird und beginnt autonom zu handeln und wir die Kontrolle über es verlieren.

In dem Ballett COPPÉLIA nach E. T .A. Hoffmanns DER SANDMANN bekommt der Puppenbauer Coppelius einen gehörigen Schreck, als sein Experiment zu gelingen scheint, der Puppe Coppélia eine Seele einzuhauchen, denn plötzlich ist die junge Frau nicht mehr beherrschbar, sondern aggressiv und wendet sich gegen ihren Schöpfer.

In einer Welt, in der Effizienz, Leistung und Gewinn im Vordergrund stehen und Gefühle und emotionale Bindungen sich diesen Grundwerten des Kapitalismus unterzuordnen haben, stellen sich zudem die Fragen: «Wieviel Roboterhaftes steckt in uns selbst? Wann agieren wir wie Maschinen? In welchen Situationen bleibt der Mensch noch Mensch?»

Sandra Maria Huimann: Schauspielerin und Regisseurin

Die gebürtige Wienerin Sandra Maria Huimann übernimmt mit  „COPPÉLIA – ANDROID Q1“ ihre Regiearbeit an den Landesbühnen Sachsen. 2015 inszenierte sie „Salome-Ein ElectroDrama“ für das projekttheater dresden. 2018 führte sie Regie  für „Die Troerinnen“, von Jean Paul Sartre (ab 16), die ebenso im projekttheater dresden auf die Bühne kamen. Sie absolvierte das Konservatorium Wien ( Schauspiel) und schloss mit dem Bachelor ab. Seit der Spielzeit 2009 ist sie als Schauspielerin im Ensemble der LANDESBÜHNEN SACHSEN/ Dresden engagiert.

Sie spielt hier Rollen wie Titania im Shakespeares „Sommernachtstraum“, Buhlschafft im „Jedermann“,     Betty Dullfeed in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“; Esmeralda im „Glöckner von Notre Dame“ und Sophie in „Willkommen“. ​Sie ist die Frontfrau der Dresdner Band MACHINE DE BEAUVOIR

Text: Petra Grubitzsch/LB Radebeul

Weitere Termine:
10.2., 19 Uhr; 15.3., 20 Uhr und 29.3., 19.30 Uhr

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de