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BilderAlbum: Höhepunkte des Dresdner Weihnachts-Circus


Esel sind alles andere als dumm und störrisch, sondern schlau und gelehrig. Mit schöner Gelassenheit liefen die sechs Eseldamen in der Manege, kletterten auf den Rand und wippten auf einer Brettschaukel, begleitet von Renata Berousek.
Kraft und Leichtigkeit: die drei afrikanischen Elefantendamen Temba, Lilly und Suna zeigen spielerisch das Gleichgewicht der Kräfte, sitzen und drehen sich auf einem Podest und machen gar „Handstand“ in der Darbietung von Ronald Spindler, der aus dem bekannten Zirkus Berolina stammt.

Anmut und Power verbinden die „Gorgeous Girls“ aus China mit ihren rasant wirbelnden Diabolos im Finale der Circus-Show.


Spektakulär: aus einer glitzernden Rakete heraus „fliegen“ der Artist John Pablo Garcia und seine Partnerin Vicky als Rocketstars hoch unter der Zirkuskuppel umher.


Nicol Nicols – ein Drahtseil-Virtuose mit spanischem Flair


Parodie auf Muskelprotze. Mutprobe für einen Zuschauer auf dem Schleuderbrett mit den „Fuma Boys“ in der Manege. Quirlige Clowns. Fumagalli & Daris, mit Sturmfrisur und voll Schabernack, als „Bienchen“ statt Honig Wasserfontänen versprühend, begeistern kleine und große Zuschauer. Die „Könige der Clowns“ aus Italien bekamen für ihre Situationskomik bereits den „Goldenen Clown“ von Monte Carlo verliehen.

Schlaue Esel, geschickte Elefanten, elegante Pferde,
waghalsige Artisten und gewitzte Clowns

In eine magische Welt zum Staunen, Träumen und Innehalten vom Alltag entführt noch bis 6. Januar der 23. Dresdner Weihnachts-Circus.

Ein weithin leuchtendes, himmelblaues Kuppelzelt, nostalgische Zirkusplakate, vielfältige Tierdarbietungen, beeindruckende Artistik und gewitzte Clownerie zu schwungvollen Bigband-Klängen und Showballett. Damit erfreut der diesjährige 23. Dresdner Weihnachts-Circus in insgesamt 39 Vorstellungen kleine und große Besucher.

Über 32 Artisten und Tierlehrer aus zehn verschiedenen Nationen und mehr als 50 Tiere überraschen, verblüffen, erheitern und verzaubern das Publikum in einer abwechslungsreichen und farbenfrohen Show im Zirkuszelt an der Pieschener Allee. Mit seinen 50 Metern Durchmesser, 15,5 Metern Kuppelhöhe und einer Masthöhe von 22 Metern ist es eines der größten und modernsten seiner Art. Im diesjährigen Programm sind wiederum viele bei internationalen Zirkusfestivals preisgekrönte Darbietungen zu sehen.

Faszinierend immer wieder, welche Fähigkeiten Tiere im Zusammenspiel mit Menschen entwickeln können. Dabei tun sie nichts, was sie nichts selbst wollen, betont Zirkusdirektor Mario Müller-Milano. Sie würden mit Futter trainiert, haben regelmäßig Freilauf. Für die Pferde sei extra eine Wiese angemietet worden.

Joulia Tchakanova präsentiert etwa gemeinsam sehr spielerisch und locker Lamas und afghanische Windhunde, welche sich so in der Natur wahrscheinlich nicht begegnen würden.

Sehr natürlich, kraftvoll und elegant ist die preisgekrönte Pferdedarbietung von Jiri und Renata Berousek aus Tschechien mit gleich zwölf Tieren. Als Höhepunkt stehen einige weiße Schimmel aufrecht in voller Größe auf den Hinterbeinen. Mal erhaben, majestätisch, mal neugierig umher äugend, stolzieren und traben in einer exotischen Gruppe Kamele Dromedare und Zebras umher und messen Rinder ihre Kräfte.

Für Staunen und Spannung sorgen u.a. die Gorgeous Girls aus China, die zwölf grazilen Damen werfen und fangen mit unglaublicher Präzision Diabolos. Mit feuriger Akrobatik auf einem Drahtseil imponiert Nicol Nicols aus Spanien. Auf einem schwankenden Mast hoch unter der Zirkuskuppel bewegt sich traumwandlerisch sicher Julot Cousins mit Aktentasche und Hula Hoop-Reifen.

Die Fuma Boys erheitern mit ihrer Parodie auf Muskelprotze. Für reichlich Spaß und Situationskomik sorgen die italienischen Clowns Fumagalli & Daris.

Leicht und beschwingt verlässt man nach zwei Stunden die bunt turbulente Zirkuswelt und kann im Erlebniszelt noch süße und herzhafte Leckereien genießen und in der Tierschau auch einen Blick hinter die Kulissen der Manege werfen.

Die nächsten Vorstellungen: 4.1., 19.30 Uhr; 5.1., 18.30 Uhr und 6.1., 15 Uhr.

Text + Fotos (lv)

Wunderbare Begegnung im Zirkuszelt: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry

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Silvester an den Landesbühnen Sachsen: Fisch zu viert


Immer dienstbereit: Diener Rudolf (Tom Quaas) und die drei Dramen haben
pikante Geheimnisse, die am Silvesterabend gelüftet werden. Foto: Landesbühnen

Lustvoll-abgründige Lebensbeichte

Die Komödie „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase und Koautorin Rita Zimmer ist am 31. Dezember um 15 und 18 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul zu sehen.

Die Inszenierung entstand in Zusammenarbeit zwischen den Landesbühnen Sachsen und dem Theaterkahn Dresden. Der Tatort ist ein märkisches Landhaus im Jahre 1838. Hier verbringen die nicht mehr ganz jungen, aber gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine zusammen mit ihrem Diener Rudolf Jahr für Jahr den Sommer. Seit fast 30 Jahren ist Rudolf den Schwestern in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. So hat er auch mit jeder von ihnen zärtliche Stunden verbracht – freilich ohne das Wissen der jeweils anderen. Und jede von ihnen hatte versprochen, den treuen Diener im Testament zu bedenken.

Doch nun will Rudolf, bevor das Alter unwiderruflich naht, das Leben in aller Freiheit noch einmal richtig genießen. Als er um vorzeitige Auszahlung des testamentarischen Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Rudolf sieht sich daraufhin zur Drohung veranlasst, sein Geheimnis auszuplaudern. Keine gute Idee, finden die Schwestern und bringen Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel …

«Fisch zu viert» ist eine der erfolgreichsten Kriminalkomödien und hat auch 40 Jahre nach ihrer Entstehung nichts an Tempo, Sprachwitz und Komik verloren! «Der große DEFA-Autor Kohlhaase, Schöpfer von Geschichten wie ‹Berlin-Ecke Schönhauser› und ja auch heute noch erfolgreich mit Drehbüchern wie ‹Sommer vorm Balkon›, und seine Koautorin, die Hörspieldichterin Rita Zimmer, sie beweisen in diesem Komödienklassiker ein tolles Gespür für Boulevard-Rasanz mit Falltür in Richtung des gesellschaftlichen Leichenkellers.» (Der Tagesspiegel, 2009)

INSZENIERUNG : PETER KUBE;  AUSSTATTUNG : TOM BÖHM

Es spielen: Clementine-Sandra Maria Huimann, Cäcilie –Anna-Katharina Muck/  Anke Teickner; Charlotte – Cornelia Kaubert; Rudolf –  Tom Quaas.

Premiere war am Sonnabend, 26.11.2016, 20.00 Uhr auf dem Theaterkahn Dresden

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; kasse@landesbuehnen-sachsen.de; http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Kassenöffnungszeiten neu ab 1. September: Montag-Freitag 10-18 Uhr, Sonnabend 15-18.00 Uhr

Mein schönstes WeihnachtsGeschenk: die erste Gedicht-Veröffentlichung in einem Buch


Ich freue mich sehr. Mein Gedicht „Was zählt“ erschien gerade im Jahrbuch für das Neue Gedicht der Frankfurter Bibliothek, 2019. Zusammen mit vielen anderen schönen Gedichten, redaktionell betreut und herausgegeben von der Brentano-Gesellschaft.

Irgendwann im Frühjahr hatte ich an einem Gedichtwettbewerb der „Frankfurter Bibliothek“ im Internet teilgenommen, es durfte nur eins eingereicht werden und 20 Zeilen nicht überschreiten.

Hatte es schon fast wieder vergessen, als kurz vor Weihnachten ein Brief kam mit der frohen Kunde, dass mein Gedicht aufgenommen ist in den neuen Band der „Frankfurter Bibliothek“, der am Sitz des Dichters Johann Wolfgang von Goethe erscheint und immerhin das umfangreichste Lyrik-Standardwerk der deutschsprachigen Buchhandelsgeschichte ist (mit Gedichten von über 1 000 Autoren auf fast 400 Seiten). Das Werk ist meist bereits im Januar vergriffen, steht auch  in Verlagsregalen und an großen Leseorten wie der Bibliothek des Kongresses in Washington, in der französischen Nationalbibliothek in Paris und in der Wiener Staatsbibliothek.

Nicht nur Hochliteratur ist in dieser Gedicht-Sammlung zu finden, so die Herausgeber, sondern auch Gebrauchslyrik, Gelegenheitsdichtung und Poesie, die den Alltag der Gegenwart darstellt. Ein sozioliterarisches Konzept, das es schon im Biedermeier gab und dessen Publikationen heute gesuchte Quellenwerke seien.

Im kommenden Jahr können wieder Texte für die „Frankfurter Bibliothek“ des zeitgenössischen Gedichts eingereicht werden, übers Internet (http://gedichtwettbewerb.brentano-gesellschaft.de ) oder auf dem Postweg (Redaktion der „Frankfurter Bibliothek“, Brentano-Gesellschaft, Mainstraße 143, 63065 Offenbach) Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2019. Klasse A frei wählbar, Klasse B „Die Jahreszeit“, Klasse C „Ein Gefühl“, Klasse D „Heimat“.

Weitere Infos unter:
http://www.brentano-gesellschaft.de
http://www.august-von-goethe-literaturverlag.de

Hier noch mal mein Gedicht.

Was zählt

Ein Mädchen und ein Junge
Sie sind neu hier
sehen mich an
mit diesen großen dunklen Augen
in denen eine Welt verborgen
die ich nicht kenne

ihr Blick verrät
Sie haben schon viel gesehen
was ich nur ahne
in der Tiefe ihrer Augen vergraben
lässt es mich nicht los

übe mit ihnen Rechnen
obwohl ich Mathe nie mochte
zählen Zahlen
und frage mich
was aus ihnen wird

Lilli Vostry
2018

„Die Zukunft ist Geschichte“ – Masha Gessen erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2019


Schärft den Blick für die Gefährdung von Grundwerten: die russisch-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen. Foto: Tanya Sazansky

„Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor“

Masha Gessen erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2019. Die Preisverleihung findet am Vorabend der Buchmesse am 20. März 2019 im Gewandhaus Leipzig statt. 

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2019 wird der russisch-US-amerikanischen Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen für ihr Buch „Die Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor.“ verliehen. Das Buch, das vielschichtig die postsowjetische Gesellschaft beschreibt, erschien im November 2018 im Suhrkamp Verlag. 2017 erhielt Masha Gessen für dieses Buch den National Book Award in der Kategorie Nonfiction. Anselm Bühling hat das Werk aus dem Englischen übersetzt.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Die Zukunft ist Geschichte“ – wem wäre in den letzten Jahren nicht nur auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion, nein, auch in Ferguson, Charlottesville, Washington, in Rom, Wien, Budapest, Warschau, Dortmund, Chemnitz und auch bei mancher Übertragung aus dem Bundestag nicht dieser Gedanke gekommen. Immer häufiger flackert das Feuer der Intoleranz auf, immer häufiger begleitet von Gewalt. Mancherorts entsteht ein Flächenbrand, der eine auf Respekt und Freiheit gründende gesellschaftliche Dynamik zu zerstören droht. In diesen schwierigen Zeiten überzeugt die Hingabe, die Dringlichkeit, die kraftvoll engagierte Intelligenz, mit der uns Masha Gessen als Autorin und auch als Bürgerin begegnet.

Vier Biographien hat sie ins Zentrum ihres eindrucksvollen „umfangreichen faktografischen russischen Romans“ gestellt, wie sie ihn selbst umschreibt: Vier junge Menschen in Russland, die an den Unfreiheiten der Putin’schen Politik leiden, deren Lebenswege an ihr zu zerbrechen drohen. Der emanzipatorische Aufbruch der neunziger Jahre wird erstickt, wenn nicht gewaltsam bekämpft. Gessens Hinweis auf das Fehlen des demokratischen Instrumentariums der postsowjetischen Gesellschaft schärft den Blick für die Erosion unserer eigenen demokratischen Institutionen, für die Gefährdung dessen, was wir stets als gesetzt angenommen haben.

Ein wichtiges Buch, unerbittlich, ergreifend und zugleich in seiner Analyse scharfsichtig. Die beständigen Angriffe auf Bürger- und Menschenrechte, die in ihm dokumentiert und beschrieben werden, sind in immer mehr westlichen Ländern ebenfalls zu verzeichnen. „Die Zukunft ist Geschichte“ spricht auch in dieser Hinsicht direkt zu uns. Ziel der Angriffe sind eben jene Werte und Überzeugungen, die jeglicher europäischen Verständigung zugrundeliegen müssen.

Der Jury des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2019 gehören an: Dr. Alida Bremer (Autorin und Übersetzerin, Münster), Michael Krüger (Verleger i. R., München), Johannes Riis (Verleger, Kopenhagen), Elisabeth Ruge (Lektorin und Verlegerin, Berlin), Gundula Sell (Referentin, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden).

Die Preisverleihung an Masha Gessen findet zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse am Abend des 20. März 2019 im Gewandhaus zu Leipzig statt. Die Laudatio hält der Historiker und Publizist Gerd Koenen.

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, seit 1994 jährlich vergeben und mit 20.000 Euro dotiert, zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Das Preiskuratorium bilden der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
und die Leipziger Messe. Kooperationspartner ist die Bundeszentrale für politische Bildung.

Text: Julia Lücke/Pressestelle Leipziger Buchmesse

Ausführliche Informationen zum Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, den bisherigen Preisträgern, dem Kuratorium und der Jury sind unter www.leipzig.de/buchpreis zu finden.

 

 

Ausstellung „Farbenspiele“ von Silvio Fritzsche im Kastenmeiers


Die Bilder des Bischofswerdaer Künstlers Silvio Fritzsche zeigen auf den unverputzten Sandsteinwänden im Kurländer Palais in Dresden eine besondere Strahlkraft. Foto: PR

Opulente Farblandschaften

Silvio Fritzsche zeigt noch bis 18. Januar abstrakte Kunst und Landschaftsbilder im Restaurant Kastenmeiers im Kurländer Palais, Tzschirner Platz 3 – 5 in Dresden.

Udo Lindenberg, Thomas Reichstein, Kay LEO Leonhardt oder Graffiti-Star René Turrek – die Sandsteinmauern im Dresdner Fischrestaurant  „Kastenmeiers“ haben schon viele Bilder professioneller Künstler gesehen. Aber auch ambitionierte Hobbykünstler, die in ihrer Freizeit mit Leidenschaft beeindruckende Bilder malen, bekommen immer wieder die Gelegenheit, ihre Bilder im „Kastenmeiers“ auszustellen.

Der Maler Silvio Fritzsche widmet sich neben seinem Beruf mehr als 20 Stunden pro Woche seinen Bildern.  Bis zum 18. Januar sind 30 seiner Werke im „Kastenmeiers“ im Kurländer Palais zu sehen. Der Titel der Ausstellung lautet „Farbenspiele“ und steht für eine Reihe von farbenprächtigen Bildern, die auf den unverputzten Wänden besonders zur Geltung kommen. Sie zeigen abstrakte Motive oder auch mit großzügigem Pinselstrich entworfene Landschaften.

Silvio Fritzsche wurde in Dresden geboren und lebt in Bischofswerda. Als Zehnjähriger erlernte er bei dem Maler Bernd Warnatzsch erste Grundlagen im Zeichnen und besuchte später Kurse bei Jens Hackel. Seit 2013 ist er mit dem Maler Falk Nützsche bekannt. Im Jahr 2014 organisierte er eine Gemeinschaftsausstellung mit der Malerin Doreen Schöngart in der Carl Lohse Galerie Bischofswerda.  Mehrmals nahm er an der Hobbyschau in Rammenau und bei „Kunst offen“ teil.

Im Januar 2017 hatte er seine erste eigene Ausstellung in der Carl Lohse Galerie Bischofswerda.

Dies ist die 56. Ausstellung im „Kastenmeiers“ seit der Eröffnung im Herbst 2010. Sie kann während der Öffnungszeiten des „Kastenmeiers“ von Montag bis Samstag ab 16 Uhr auch unabhängig von einem Restaurantbesuch besichtigt werden, vorzugsweise vor dem Abendgeschäft zwischen 16 und 18 Uhr.

Text + Foto: Sabine Mutschke

www.kastenmeiers.de

Homepage des Künstlers: www.arte-di-silvio.com

Pilgern ins Lügenmuseum Radebeul

Das Lügenmuseum des Künstlers Reinhard Zabka, alias Richard von Gigantikow, im ehemaligen Gasthof in Radebeul-Serkowitz: Hier hinter dem Objekt „Scherben des Serkowitzer Wirtes“. Foto: Jan Oelker

Die verzauberte Welt sinnloser Weihnachtsgeschenke aus über 200 Jahren

Ausstellung und Aktion in den Weihnachtsferien. Bis 4. Januar täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Eine neuartige Pilgerbewegung führt nach Radebeul ins Lügenmuseum zum Jahresendausflug. Die verzauberte Welt »Sinnloser Weihnachtsgeschenke« aus über 200 Jahren kann dort erlebt werden. Die Gründerin hatte, der Legende nach, ihre unausgepackten Weihnachtsgeschenke auf den Boden eines Gutshauses getragen, um sie dort zu vergessen.

Alle Besucher erhalten eine Einführung, einen Lügentee und dann gibt es einen Rundgang durch zwölf Räume:  „Grüße von Überall“ versammelt Reiseschreine aus aller Welt, zu erleben sind Maschinen zur Belustigung, anarchische Apparate im ironischen Leerlauf. Im maroden Charme des historischen Tanzsaales findet sich die Ausstellung Wunder.Punkt. Leichter Schauer und heiteres Erbarmen, hintergründige Klippen und unglaubliche Kreativität sind in der Lage die sanfte Berührung der Poesie am starren Reglement des Museumswesens vorbei schlüpfen zu lassen. Die Ideen ziehen, wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, durch die Räumlichkeiten des historischen Gasthof Serkowitz.

Der Sinn für Humor unterscheidet es von anderen Angeboten. Humor ist nicht irgendeine erfreuliche Zugabe, vielmehr betrifft er den Kern des Pudels. Wegen der heilenden Wirkung des Lügenmuseums fragen Sie ihren Hausarzt oder ihr Apotheke, um sich einen Besuch verschreiben zu lassen.
Das Lügenmuseum kann auch als Orakel, als Ausflugstipp, als Ferienaktivität, als Betriebsausflug, als Künstlergeisterbahn oder als Tankstelle für Lebensinspiration genutzt werden. Die Pilger verlassen erleichtert und beschwingt den Ort.

Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, Ferien und Feiertagen 13 – 18 Uhr
Richard v. Gigantikow  Handy 0176 – 99 02 56 52

www.luegenmuseum.de    info@luegenmuseum.de

365 gute Taten – Unternehmer spenden für soziale Projekte


im Foto von llinks: Alexander Mosch, Regina Barthel-Marr, Roland Hess, Carsten Melzer, Carsten Anspach und Peter Escher im Garten des Freitaler Tierheims. Die Unternehmer unterstützen dort u.a. den Neubau einer Quarantänestation.

Unternehmer mit Herz und Tat

Zehn Medienpartner (Online, TV, Print und Radio) haben sich zusammengeschlossen, um Ihre gute Tat für einen Tag sichtbar zu machen. Sie spenden – wir berichten in Dresden und Umgebung. Unter allen Teilnehmern wird Ende 2019 ein Marketingpreis im Wert von 20 000 Euro verlost.

„So wirksam haben Sie noch gespendet. Machen Sie Ihr soziales Engagement sichtbar“, so lautet das Motto des Projekts „365 gute Taten“. Unternehmer können damit einen Verein ihrer Wahl unterstützen und mit guten Taten von sich reden machen, wirbt Initiator Roland Hess, Herausgeber vom Top Magazin Dresden, das in der Region Ostsachsen erscheint, für die Aktion. Zugleich erhalten Unterstützer des Projektes ein persönliches Marketingpaket 2019 für
1 950 Euro statt 6 000 Euro Listenpreis.

Für 2020 ist eine Sonderausgabe des Top Magazin mit allen teilnehmenden Unternehmern geplant.

Folgende Projekte können Sie im Januar 2019 unterstützen und buchen:

KW2: Kindervereinigung Dresden e.V. (Neueinrichtung Tobezimmer, Kochprojekt gesundes Essen für Kinder)

KW3: Wegen uns – Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e.V. (Tanzprojekt: Räumlichkeiten, Musikanlage, Hallenturnschuhe, Mietzuschuss; Filmprojekt zur Dokumentation über das Leben der Pflegekinder. Benötigt werden Kamera, Computer etc. Integrative Einrichtung: Spielplatz, Spielkturm etc.)

KW4: E.I.B.I e.V. (Renovierung Suppenküche, Tapezieren, Streichen, Töpfe, Geschirr etc.)

Seien Sie einer von 365 Unternehmern mit Herz.

Weitere Informationen unter: http://www.365-gute-taten.de

meinwortgarten.com wird die Aktion begleiten.

Theater-Dinner: Aschenbrödel im Schloss Moritzburg

So ein Theater um Aschenbrödel!

Die „Erfolgs-Komödie der Eitelkeiten“ & kulinarische Genüsse locken wieder im Moritzburger Schlossrestaurant.

Alf Mahlo und Henriette Ehrlich bringen die Legende nach Moritzburg zurück „Es war einmal…“ – so beginnt auch das schönste aller Märchen, das vor Jahren als Welturaufführung auf die Bühne des Moritzburger Schlossrestaurants gebracht wurde. Der Regisseur Engelbert von Karajan hatte alles optimal vorbereitet: Ehrengäste, Presse, Party und vor allem berühmte Schauspieler. Doch wenn Schauspieler zu berühmt werden, gerät das schönste Theaterstück dank Allüren und Eitelkeiten schnell ins Wanken…Zu erleben ist die bezaubernde Geschichte von „Aschenbrödel“ im Schloss Moritzburg, dem Ort, an dem vor mehr als 40 Jahren der Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ entstand. „Die Erfolgs-Komödie der Eitelkeiten“ hatte am 30. November wieder mal Premiere. Es wurde noch etwas am Programm gefeilt, so dass ein Besuch sicherlich einiges Neues entdecken lässt.
So ein Theater um Aschenbrödel – mit Charme und Augenzwinkern präsentiert von Entertainer Alf Mahlo und der Vollblutschauspielerin Henriette Ehrlich, begleitet von feinen kulinarischen Höhepunkten aus der Moritzburger Schlossküche. Theater, wie es rasanter nicht sein kann: Ein Augen- und Ohrenschmaus für Kenner und Genießer. Als Spitzenkomödiant ist Alf Mahlo auf den großen Bühnen in Deutschland und Europa sowie in Film und Fernsehen ein gern gesehener Gast. Mahlo ist bekannt für seine Kooperationen mit Spitzenköchen wie Alfons Schuhbeck, Hans-Peter Wodarz, Käfer und Witzigmann unter anderem in der Show „Pomp Duck Circumstance“ und im Circus Roncalli. Henriette Ehrlich steht in zahlreichen Theateraufführungen auf der Bühne. Mit ihrer ureigenen Komik, ihrer verblüffenden Improvisationskunst und der Fähigkeit, Leute zu Tränen zu rühren, bringt sie ihr Publikum zu Beifallsstürmen.
Kulinarische Genüsse steuert die Küche des Schloss-Restaurants bei – inspiriert von Film und Märchen sowie der Geschichte des traditionsreichen Schlosses. Ob Aperitif, Hauptgang oder Dessert: Das Theater-Dinner wird begleitet von einem exklusiven und abwechslungsreichen Buffet, frisch zubereitet mit Zutaten aus der Region.
Dinner- und Dessertbüffet (Getränkepauschale zubuchbar) über info@moritzburger-schlossrestaurant.de und telefonisch unter 035207 993616.

 

Text + Fotos: meeeco Services GmbH

Nächste Termine: Fr 4., Sa 5., Fr 18. und Sa 19. Januar 2019; Beginn jeweils 18 Uhr

Weitere Infos: www.kleines-welttheater.de und www.moritzburger-schlossrestaurant.de

 

 

Neue Ausstellung mit zeitgenössischer Aktfotografie: „Nachts im Freien“ im Kunstkeller


„Hinter Gräsern“. Foto: Volkmar Fritzsche

Reizvolle Bilder der Nacht

Nächtliche Außenaufnahmen zum Träumen und Schmunzeln mit Menschen zwischen 80 und 18 Jahren zeigt die 97. Ausstellung des Fotokünstlers und Galeristen Volkmar Fritzsche im Kunstkeller – aktfotoARTdresden auf der Radeberger Straße 15.  

Nächtliche Aktaufnahmen im Freien mit geblitztem Licht entfalten für den Fotografen einen ganz besonderen Reiz. Dieser liegt in der Reduzierung der Erkennbarkeit des Hintergrundes und der Spannung, die daraus erwächst, dass sich ein unbekleideter Mensch an Orten zeigt, an denen er sich bei Tageslicht kaum fotografieren ließe.

Denn: Im Gegensatz zu bewunderten Kunstwerken wie der bekannten Bronzeplastik des „Bogenschützen“ am Elbufer gerät ein Aktmodell in solcher Umgebung schnell zum „öffentlichen Ärgernis“. Wieso eigentlich, wenn es erkennbar um eine Kunstaktion geht?

Die Ausstellung ist auch ein Versuch, auf dieses Paradoxon aufmerksam zu machen. Entstanden sind die rund 75 Nachtaufnahmen in Gärten, Parks oder in Elbnähe. Ein kleiner Teil der Farb- und Schwarz/Weiß-Bilder sind Fotocollagen oder Ergebnis experimenteller Versuche.

Text: Volkmar Fritzsche

Ausstellungsdauer: 20. November bis 28. Februar 2019

Geöffnet: Di von 15 – 21.30 Uhr,  Mi + Do von 16.30-18.30 Uhr und nach tel. Absprache  (Tel.: 0351 – 802 70 70) 

Blick in die Ausstellung:  www.kunstkeller-dresden.de/aktuell.htm

Ausstellung mit Bildern von Otto Modersohn erstmals in Dresden

Malerische Zeitreise

Stimmungsreiche Landschaften und Porträts u.a. aus seiner Worpsweder Zeit von Otto Modersohn zeigt derzeit in seiner Winterausstellung der Kunsthandel und Galerie José Manuel Ladrón de Guevara, Obergraben 10 im Neustädter Barockviertel. Noch bis 28. Februar 2019 zu sehen. 

Etwa 25 ausgewählte Gemälde von Otto Modersohn (1865 Soest – 1943 Rotenburg / Wümme) werden seit Anfang Dezember erstmals in Dresden gezeigt. Sie stammen aus allen wichtigen Schaffensperioden des Künstlers – der Zeit in der Künstlerkolonie Worpswede, mit seiner in der Dresdner Friedrichstadt geborenen Ehefrau Paula, dem Neuanfang in Fischerhude und aus dem Spätwerk.

Text: Tobias Blaurock/blaurock markenkommunikation

Kunsthandel und Galerie Ladrón de Guevara, José Manuel Ladrón de Guevara, Obergraben 10, 01097 Dresden, Tel. +49 351 200 00 10, Funk +49 172 790 59 46, jm@ladron-de-guevara.de, www.ladron-de-guevara.de