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Kategorien-Archiv: Literatur

Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord

22 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wo Geschichten Hunderttausende verbinden: Leipziger Buchmesse feiert Rekordzuspruch

Immer mehr Menschen lassen sich auf der Leipziger Buchmesse, der Manga Comic Con und Europas größtem Lesefestival Leipzig liest inspirieren. Das zeigen auf eindrucksvolle Weise die 313.000 Besucher:innen (2025: 296.000), die vom 19. bis 22. März auf die Messe kamen und bei über 3.000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten in Leipzig Literatur in all ihren Spielarten gefeiert haben. 2.044 Aussteller:innen aus 54 Ländern beteiligten sich, um die Buchmesse als Präsentationsplattform für ihre Frühjahrs-Neuerscheinungen zu nutzen und ihre Autor:innen dem Lesepublikum vorzustellen. 

Die Begeisterung für gute Geschichten und die Neuerscheinungen der Saison bringt Leser:innen aller Genres  an dem Ort zusammen, der jedes Frühjahr zum Zentrum der Literatur in Deutschland wird: die Leipziger Buchmesse und Leipzig liest, Europas größtes Lesefestival. „Ob Belletristik oder Sachbücher, gezeichnete oder gesprochene Bücher – dass die Leipziger Buchmesse mit ihrem Angebot noch mehr Menschen als je zuvor anzieht, macht uns wirklich stolz. Sie ist ein unverzichtbarer Treffpunkt für alle, die Bücher lieben“, so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Auch 2026 hat sich die Leipziger Buchmesse als Ort der Debatten bewiesen, sei es zu literarischen wie gesellschafts- und kulturpolitischen Themen. Unser Angebot spiegelt diese Vielfalt auf einzigartige Weise wider und übt als Publikumsmagnet mehr Anziehungskraft als je zuvor aus. Gleichzeitig wertschätzen die Verlage die Leipziger Buchmesse und Leipzig liest, Europas größtes Lesefestival, als zentrale Vermarktungsplattform, auf der sie ihre Bücher und Autor:innen hunderttausenden interessierten Leser:innen gleichzeitig vorstellen können“, so Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse.

Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Die Leipziger Buchmesse hat einmal mehr ihre besondere Kraft entfaltet: Mit großer Leidenschaft hat die Branche die Vielfalt der Stimmen und Inhalte sichtbar gemacht und ist gleichzeitig solidarisch und mutig für ihre grundlegenden Werte eingetreten. Sie hat auch klar gemacht, dass sie nur dann weiter ein starkes Rückgrat für die Demokratie sein kann, wenn die Politik verlässliche Rahmenbedingungen schafft – wie faire Regeln für KI, Alternativen zur Dominanz großer Plattformen oder die Förderung von Medien- und Lesekompetenz.”

22. Preis der Leipziger Buchmesse geht an Katerina Poladjan, Marie-Janine Calic und Manfred Gmeiner
Die Jury des 22. Preises der Leipziger Buchmesse erntete großen Zuspruch für ihre Auswahl der Gewinnertitel aus den 485 Einreichungen der 177 Verlage. In der Kategorie Belletristik wurde Katerina Poladjan für ihren Roman „Goldstrand“ (S. Fischer) gefeiert, den Sachbuch/Essayistik-Preis erhielt Marie-Janine Calic für „Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“ (C.H. Beck). Für die Übersetzung von „Unten leben“ aus dem Spanischen von Gustavo Faverón Patriau wurde Manfred Gmeiner geehrt.

Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung
Dieses Jahr wurde der kroatisch-bosnische Schriftsteller Miljenko Jergović für „Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered“ (Ü: Brigitte Döbert, Suhrkamp) mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Die Laudatio hielt die serbisch-österreichische Schriftstellerin Barbi Marković. Im Rahmen der Eröffnung im Gewandhaus zu Leipzig sprachen zuvor Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), Sebastian Guggolz, der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sowie Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Ihre Redebeiträge zeigten auf eindrucksvolle Weise, dass die Leipziger Buchmesse genau der richtige Ort ist, um wichtige kulturpolitische Debatten zu führen und gegensätzlichen Standpunkten Raum zu geben.

„Donau – Unter Strom und zwischen Welten“, das Fokusthema
Mit über 50 Autor:innen und 87 Veranstaltungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, davon 33 auf der Donau-Bühne, hat die Leipziger Buchmesse 2026 die Literatur des Donauraums ins Scheinwerferlicht gerückt. Was literarisch, historisch und gesellschaftspolitisch links und rechts von der Donau geschieht und ihre Ambivalenz, verbindendes und trennendes Element gleichzeitig zu sein, wurde für die Besucher:innen bei den Lesungen, Gesprächen und Präsentationen eindrücklich erlebbar.

Die Stars von morgen: Debüt-Autor:innen auf der Leipziger Buchmesse
Sie haben geschafft, wovon viele träumen: Verlage haben ihr erstes Werk veröffentlicht. Ein weiterer Traum ging nun in Leipzig für sie in Erfüllung: Bei zahlreichen Veranstaltungen konnten die Debüt-Autor:innen diese Woche vor tausenden Menschen zeigen, welches Potenzial in ihnen steckt – und das Publikum war begeistert.

Leipzig liest − das größte europäische Literaturfestival
Das diesjährige Motto „Wo Geschichten uns verbinden“ wurde für die Teilnehmenden von Europas größtem Lesefestival Leipzig liest an den unterschiedlichsten Orten erlebbar. In Kirchen, Galerien, Museen und Buchhandlungen, aber auch in Kneipen, Augenarztpraxen, Apotheken, auf dem Südfriedhof, im Landgericht oder im Leipziger Zoo sowie an vielen weiteren Plätzen in der Stadt wurde Literatur in all ihren Spielarten gelesen, genossen und gefeiert.

Wo gezeichnete Geschichten zuhause sind: die Manga Comic Con
Erneut hat die Manga Comic Con als wahrscheinlich bunteste Messe Deutschlands gezeigt, wie viel Energie, Kreativität und Fantreue in der Community steckt. Unzählige Cosplayer:innen schmückten mit ihren aufwendigen Kostümen und Accessoires die Hallen und wetteiferten bei Cosplay-Wettbewerben um die begehrten Auszeichnungen. Erstmalig wurde in diesem Jahr der Tancho Award als neuer Preis für deutschsprachige Mangaka verliehen.

Neue Angebote für Kinder, neue Kooperationen und weiter gewachsene Formate
Als eine der wichtigsten Bildungsmessen Deutschlands hat die Leipziger Buchmesse mit ihrem Fachprogramm Fokus Bildung auch dieses Jahr Pädagog:innen aus dem ganzen Land zum Netzwerken und Weiterbilden angezogen. Viele Schulklassen und Familien nutzten die Angebote für junge Leser:innen, und im neuen Experimentierraums piks nahmen zahlreiche Kinder begeistert an den Workshops und anderen Formaten teil, die Sachbuchthemen spielerisch erlebbar machten.
In der weiter gewachsenen Audiowelt trafen sich Fans von Hörbüchern, Hörspielen, Podcasts und Streamingangeboten und ließen sich von Bestsellerautor:innen wie Daniel Speck, Dora Heldt oder D.C. Odesza unterhalten, genossen Live-Podcastsendungen und testeten neue Hörbücher in der Audiolounge.
Unter dem Motto „Geschichten aus der Zukunft“ teilten im Forum Mensch und KI Expert:innen, Autor:innen, Künstler:innen, Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Politiker:innen ihr Wissen und ihre Erfahrungen rund um Künstliche Intelligenz mit dem Publikum in vielen interaktiven Formaten.
Frisch aus der Taufe gehoben wurde das kuratierte Branchenformat „NEW VOICES“. Die Mitteldeutsche Medienförderung und die Leipziger Buchmesse setzen sich mit dieser Initiative für eine engere und frühere Verzahnung zwischen Buch und Film, Debüt- bzw. Jung-Autor:innen und Produzent:innen ein.

Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 18. bis 21. März 2027 statt.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher, Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
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Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
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Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Leipziger Buchmesse: Highlights am 22. März 2026

10:30–11:00    Menschen am Fluss (Donau-Bühne, Halle 4, D300/C301)
Der Grafiker Christian Schmiedbauer stellt seine Graphic Novel vor und erzählt, wie dieses Tagebuch einer Donaureise von der Quelle bis zur Mündung entstanden ist.

10:30–11:00    Jetzt bist du nicht mehr bei mir, mein Herz (Forum Die Unabhängigen, Halle 5, H313)
Übersetzer Lutz Kliche liest aus zwei Büchern des preisgekrönten nicaraguanischen Schriftstellers Sergio Ramírez, einer der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen Lateinamerikas.

10:30–11:30    Der klügste Freund, den wir je hatten (Forum Mensch & KI, Halle 2, B601/C600)
KI-Experte Bilal Zafar liest aus seinem Buch, das praxisnah anhand konkreter Beispiele erklärt, wie KI zum Alltagshelfer wird und warum sich ein vertrauensvoller Blick auf die Zukunft lohnt.

11:00–11:30    Zwischen Glaube und Zuschreibung (#buchbar, Halle 4, F200)
Hasnain Kazim spricht über sein neues Essay „Der Islam und ich“, über sein ambivalentes Verhältnis zur Religion, über Herkunft, Identitäten und Erwartungsdruck.

11:00–12:00    20 Jahre Kuh Lieselotte (Congress Center Leipzig, Vortragsraum 10)
Illustrator Alexander Steffensmeier erklärt, wie ein Bilderbuch entsteht, zeichnet live und liest aus dem neuesten Band seiner beliebten „Lieselotte“-Reihe.

11:30–12:00    Heidi und die verschwundenen Geißen (Gemeinschaftsstand Schweiz, Halle 5, G401)
Die bekannteste Kinderbuchfigur der Schweiz erlebt fast 150 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen ein neues Abenteuer, erzählt von Katja Alves.

11:30–12:00    Die Ehefrau (Audiobühne, Halle 2, F500)
Die US-amerikanische Thriller-Autorin Freida McFadden und Sprecherin Jodie Ahlborn geben faszinierende Einblicke in die Entstehung ihres Hörbuchs, eines packenden Psychothrillers über dunkle Geheimnisse.

11:30–12:00    Romantasy schreiben und verlegen (Sternenmeer, Halle 3, E401)
Eine Diskussion über das Genre Romantasy, das immer mehr Leserinnen für sich entdecken. Die Autorinnen und Verlegerinnen des Podiums fragen: In welche Richtung entwickelt es sich?

11:30–12:15    Let’s Podcast: Zeigt am Mikrofon, was in Euch steckt (JugendCampus UVERSE – Dschungel, Halle 2, H501/K500/K501)
Wer immer schon mal einen Podcast machen wollte, ist im Workshop von BÜCHERALARM genau richtig: Hier erfährt man, wie ein Podcast aufgebaut ist, und kann direkt loslegen.

11:45–12:15    Wie kann sie nur? (Hugendubel Messebuchhandlung, Halle 4, C500/D500)
Sophie Passmann liest aus ihrem neuen Buch über den alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein.

12:00–13:00    KI-Podcast der ARD: Künstliche Intelligenz und Bedeutung (Forum Mensch & KI, Halle 2, B601/C600)
Redakteurin und Moderatorin des ARD-Podcasts Marie Kilg spricht über die Bedeutung von KI in unserer Gesellschaft und die Fragen, die KI für unser Zusammenleben aufwirft.

12:00–13:00    Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland (CPMD) (Große Bühne, Halle 5, A500)
In Kooperation mit dem Convention-Portal Con-Finder.de sucht die CPMD die besten Performances im Cosplay.

12:20–13:05    Alles nur Spaß? Politik & Popkultur (Forum Offene Gesellschaft, Halle 5, K500)
Tragen Comedy und Unterhaltung zur wehrhaften Demokratie bei? Sebastian 23, Parshad Esmaeili und Miriam Davoudvandi sprechen über ihre Bücher und über die politische Dimension des Lustigseins.

12:30–13:00    Idols & Romance (Schwarzes Sofa, Halle 1, A501/C500)
Um queere und emotionale Welten zwischen K-Pop und Selbstfindung geht es bei dieser Lesung mit Musik mit Debütautorin Nikolai Fei Winter und Bestsellerautorin Selly Park.

13:00–13:20    Konfetti-Blues (ARD, ZDF, 3sat, Literaturbühne, Glashalle, Ebene -1, 01)
Ariane Binder interviewt Comedy-Autor Lutz van der Horst live für 3sat Kulturzeit zu seinem neuen Buch „Konfetti-Blues“.

13:00–13:30    Die radikale Mitte (Forum Sachbuch: Wissen, Halle 2, C601/D600)
Lydia Hüskens, Alexander Görlach und Sven Gerst sprechen darüber, wie die politische Mitte lernen kann, radikal neu zu denken, um die demokratische Marktwirtschaft zu erneuern.

13:00–13:45    Gewaltfreie Kommunikation für ein gutes Klassenklima (Forum Unterrichtspraxis, Halle 2, B203)
Konflikte gehören zum Schulalltag, die Frage ist, wie Lehrkräfte und Schüler:innen mit ihnen umgehen. Wie sich Konflikte konstruktiv mithilfe gewaltfreier Kommunikation auflösen lassen, erklären Mediator Sven Schöllmann und Pädagogin Evelyn Schöllmann.

13:00–14:00    Signierstunde mit Lilly Lucas (Messestand Bookish Love Universe, Halle 4, B400/A401)
Romance-Bestsellerautorin Lilly Lucas signiert ihren brandneu als Schmuckausgabe erschienenen Roman „New Promises“.

13:30–14:00    Erebos 3 (Große Bühne, Halle 5, A500)
Bestsellerautorin Ursula Poznanski liest aus dem spannenden Finale ihrer Erebos-Reihe: Wird Nick Dunmore das Spiel um Leben und Tod gewinnen?

13:30–14:00    First Pages – First Voices (Fachforum +, Halle 5, G511)
Debütautor:innen erzählen aus ihrem Schreibprozess: Welche Wege, Umwege und Entdeckungen liegen zwischen der ersten Idee und dem gedruckten Exemplar?

13:30–14:00    Die Liste der Lebenden (Nordisches Forum, Halle 4, C306)
Der preisgekrönte österreichische Schriftsteller Stefan Kutzenberger liest aus seinem Briefroman über Hans Christian Andersen und seine Seelenverwandte Henriette Wulff.

13:30–14:15    Luzie Alvenstein – Erbin der Duftapotheke (Hugendubel Kinderbuchhandlung, Halle 3, B601)
Für Spannung, Magie und Abenteuer sorgt Anna Ruhe mit ihrer Geschichte über Luzie, die auf einer Reise durch die Zeit auf einer rauschenden Party in den Goldenen Zwanzigern landet.

14:00–14:30    Siegerehrung Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland (Große Bühne, Halle 5, A500)
Zum zweiten Mal auf der Manga Comic Con werden die Top 3 der CPMD für ihre Cosplay-Performances ausgezeichnet.

14:00–17:00    Signierstunde mit Sebastian Fitzek (Messestand Sebastian Fitzek, Halle 2, H601)
Einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands signiert seine Bücher, u.a. seinen brandneuen Horror-Thriller „REM“.

14:30–15:00    Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Beyond Pages Stage, Halle 4, B501)
Talk und Lesung mit Bestsellerautorin Julia Dippel zu ihrem neuen Urban-Fantasy-Zweiteiler sowie mit Hörbuchsprecherin Dagmar Bittner.

14:30–15:15    Blindenfußball (piks – Experimentierraum für Kinder, Halle 2, G501/H500)
Profis aus der Blindenfußball-Bundesliga geben in diesem Selbsterfahrungsworkshop Einblicke in ihren herausfordernden und einzigartigen Sport.

14:30–15:30    Im Osten geht die Sonne auf (Audiobühne, Halle 2, F500)
Der Fußball-Podcast von „Sport im Osten“ bespricht live auf der Audiobühne, was den Fußballosten bewegt: Kurven, Ergebnisse und echte Geschichten aus Profiklubs und Amateurvereinen.

14:30–16:00    Verleihung des Selfpublishing-Buchpreises 2025/26 (Große Bühne, Halle 5, A500)
Der Selfpublishing-Buchpreis bietet unabhängigen Autor:innen eine Bühne und wird von Fachjurys in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Ratgeber und Kinder-/Jugendbuch verliehen.

15:00–15:30    Gilded Ruin – Gods of New Olympia (Nebelwald, Halle 3, C506)
Bestsellerautorin Emily Bähr liest aus ihrem neuen düsteren Romantasy-Roman voller Spice, Intrigen, Mord und Liebe.

15:00–15:30    Ripper’s Daughters und Irida 2 (AusbildBar – Gutenbergschule, Halle 5, G510)
Fantasy- und Horrorautor Markus Heitz spricht über seine beiden spannenden Neuerscheinungen.

15:00–15:30    Embodiment entdecken – körperliche Ressourcen nutzen (Forum Sachbuch: Wissen, Halle 2, C601/D600)
Die Psyche lässt sich ohne den Körper nicht verstehen und umgekehrt. Autorin Elli Kutscha erklärt Embodiment und lädt zum Ausprobieren der praktischen Übungen ihres Buches ein.

15:00–16:00    Wo sich die Erde verändert (Donau-Bühne, Halle 4, D300/C301)
Das Panel mit Olesia Ostrovska-Liuta (Ukraine), Adrian Ivakhiv (Kanada), Kateryna Botanova (Ukraine/Schweiz) und Asia Bazdyrieva (Ukraine) untersucht die oft unsichtbaren ökologischen Wunden, die Kriege hinterlassen, und wie Kunst und Kultur diese Veränderungen sichtbar machen.

15:15–17:15    Zeit zu reden: Kulturkampf als Nabelschau (Forum Offene Gesellschaft, Halle 5, K500)
Die Schriftstellerinnen Esther Dischereit und Nora Haddada, Journalist Tobias Haferkorn und Politikwissenschaftlerin Kristin Helberg diskutieren darüber, warum es ausgerechnet Literaten nicht gelingt, Kontroversen wie die über Israel und Palästina mit Worten auszutragen.

15:30–16:00    Gebärdensprach-Schnupperkurs: Deine Hände, deine Stimme (JugendCampus UVERSE – Dschungel, Halle 2, H501/K500/K501)
Wie fragt man „Was geht?“ ganz ohne Stimme, nur mit den Händen und dem Gesicht? Im UVERSE lassen sich erste Alltagsgebärden und das Fingeralphabet interaktiv, spielerisch und barrierefrei lernen.

15:30–16:00    Der Autor, die Influencerin, das Selfpublishing (Fachforum +, Halle 5, G511)
Die Grenze zwischen Autor:in und Influencer:in scheint immer mehr zu verwischen. Was haben diese Berufe gemeinsam? Können sie voneinander lernen? Johannes Conrady von BookRix spricht darüber mit Influencerin Lili.

16:00–16:30    Lustige Lesereise mit kurzen Wörtern (Lesebude, Halle 3, A203)
Leseanfänger und Kids, denen das Lesen schwerfällt, können witzigen Geschichten lauschen, deren Wörter Schritt für Schritt ein bisschen länger werden.

16:00–20:00    Anleitung für eine Rebellion – 12 Regisseurinnen schreiben Geschichte (Schaubühne Lindenfels)
Szenische Lesung über Empowerment in der Filmbranche mit den Autorinnen Immogen Kimmel, Bettina Schoeller Bouju, Barbara Teufel und der Schauspielerin Nina Kronjäger mit anschließender Filmvorführung: „Top Girl“ von Tatjana Turanskyi.

19:00–21:30    Kein Geld Kein Glück Kein Sprit (Kupfersaal)
Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk liest aus seinem neuen Erzählband und hat auch seine jüngst erschienene Graphic Novel „Graf Fauchi und das verschwundene Gebiss“ dabei.

19:30–22:00    Lange Nacht der Lesebühnen (UT Connewitz)
Zum Messe-Ausklang treffen sich traditionell am Sonntagabend vier Autor:innen unterschiedlicher Lesebühnen im UT Connewitz und präsentieren ihre besten Texte.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Infos: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
www.instagram.com/leipzigerbuchmesse
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Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
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Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Halbzeit: 105.000 BesucherInnen auf der Leipziger Buchmesse

Wie sehr Geschichten uns verbinden, ist aktuell ganz besonders in Leipzig zu spüren: Sowohl auf der Leipziger Messe als auch an zahlreichen Orten in der ganzen Stadt finden in dieser Märzwoche Menschen zusammen, um neue Stimmen kennenzulernen, neue Geschichten zu hören und das Lesen zu feiern. Insgesamt 105.000 Besucher:innen – im Vorjahr waren es 96.000 – lösten am Donnerstag und Freitag ein Ticket, um auf der Leipziger Buchmesse die Neuerscheinungen des Frühjahrs zu entdecken. Gemeinsam mit 2.044 Aussteller:innen und Verlagen sowie Autor:innen aus dem In- und Ausland erlebten sie, wie inspirierend Begegnungen sein können, wenn Literatur Menschen zusammenbringt.

Auch das diesjährige Fokusthema der Leipziger Buchmesse zeigt, wo Geschichten verbinden und wo sie zu Abgrenzung führen können. Das Programm unter dem Motto „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ widmet sich der Literatur des Donauraums. Aus den zehn Ländern, die der längste Fluss Europas auf seinen über 2.800 Kilometern vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer durchfließt, sind mehr als 50 Autor:innen nach Leipzig gereist. In insgesamt 87 Veranstaltungen, davon 33 auf der Donaubühne in Halle 4, beleuchten sie die Spannungsfelder dieses einzigartigen Sprach- und Kulturraums aus literarischer, historischer und gesellschaftspolitischer Perspektive. Sie führen das Publikum in eine Region, die bis heute von sprachlicher Vielfalt, unterschiedlichen Identitäten, Migration und politischen Machtverschiebungen geprägt ist. Einen Vorgeschmack auf das literarisch vielstimmige Programm bot die feierliche Eröffnung der Donaubühne am ersten Messetag, als Kurator Stephan Ozsváth mit Dimitré Dinev, dem österreichischen Buchpreisträger 2025, über die Donau als Metapher für ein europäisches Jahrhundert sprach.

Mehrere Preisverleihungen rückten an den ersten beiden Messetagen herausragende Werke der Gegenwartsliteratur und Akteur:innen des Literaturbetriebs ins Rampenlicht: der Preis der Leipziger Buchmesse, der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, der Kurt-Wolff-Preis und der Phantastikpreis SERAPH. Auch die diesjährigen Nominierten für den Deutschen Jugendliteraturpreis wurden der Öffentlichkeit vorgestellt.

Stärker denn je legt die Leipziger Buchmesse 2026 den Schwerpunkt auf Debüts und Debütautor:innen: Damit ihre ersten Werke direkt ein breites Publikum erreichen, räumt ihnen eine ganze Reihe von Veranstaltungen einen besonderen Platz ein. Auf der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei, auf der Donaubühne und in der #buchbar sind bereits viele spannende und vielversprechende Stimmen zu hören gewesen. Noch mehr frische Perspektiven erwarten das Publikum am Samstag bei der zweiten Auflage von „Beste erste Bücher“ im Ost-Passage Theater, und auch im BloggerRoom BL:OOM erhalten neue Talente Gelegenheit, sich vorzustellen.

Dank der Manga Comic Con erstrahlen die Messehallen 1 und 3 in diesen Tagen wieder in den buntesten Farben. Hier tauchen Fans von Comic, Manga und Anime nicht nur bei Lesungen, Workshops und Filmen in die Welten ihrer Lieblingsheld:innen ein und schlüpfen in aufwendig gestaltete Kostüme, sie können auch zahlreiche prominente Ehrengäste aus aller Welt persönlich treffen. Am Messewochenende laden sowohl der Leipziger Cosplay Wettbewerb als auch die Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland wieder zum Mitfiebern ein, wenn Cosplayer:innen auf der Großen Bühne in Halle 5 zeigen, welches Talent in ihnen steckt.

Literaturbegeisterte und Fachpublikum können sich noch bis Sonntag über die Neuheiten des Frühjahrs informieren, das Lesen feiern und sich von Geschichten verbinden lassen.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
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Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
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Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
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BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Spannende Geschichten zu Zeitgeschichte & Umgang miteinander. Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse, in der Kategorie Belletristik, stellten sich den Fragen im Gespräch und lasen aus ihren Büchern.
Schöne, farbenfrohe, originell gestaltete und anregungsreiche Bücher mit vielfältigen Blicken und Sichtweisen auf die Welt, auf das Verbundensein von Mensch & Natur & allen Lebewesen bietet der Verlag „w_orten & meer“. Geschäftsführerin Marianne Eppelt aus Leipzig stellt die Neuerscheinungen am Messestand vor.

Von Milchzahn-Geschichten, goldenen Stränden, einer zornigen Seiltänzerin und Liebesbriefen an das Leben

Viel zu sehen und entdecken gibt es wieder auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Eine persönliche Auswahl besonderer Neuerscheinungen aus kleinen, feinen, innovativen und kreativen Verlagen. Noch bis Sonntagabend lockt die reichhaltige Bücherwelt für kleine und große Besucher. Viel Vergnügen!
Einen Ansturm von Besuchern gab es gleich am ersten Tag der Leipziger Buchmesse am Donnerstag. Auf der Hin- und Rückfahrt überfüllte Züge (wann bekommt die Deutsche Bahn das endlich hin, ausreichend Wagen bereitzustellen?!), Gedränge in allen fünf Hallen, bunte Manga-Figuren, viel junges Publikum machte sich auf den Weg. Es gibt viel zu sehen und entdecken an insgesamt vier Messetagen noch bis Sonntag. Am Eröffnungstag wurden die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse vorgestellt und lasen. Die Bühne war etwas versteckt, abgeschirmt vom Besuchertrubel, hinter einer Wand mit Tür. Wie für gehobenes Publikum, Insider. Das war etwas seltsam. Zum Glück fand ich sie doch noch und erlebte wenigstens drei der fünf Nominierten in der Kategorie Belletristik.

Im Gespräch mit ihnen ging es vor allem um das Geschichten erzählen selbst. Wie erzählt man eine Biographie? Wie findet man Worte für Dinge, Ereignisse, die sprachlos machen und schmerzen? Darauf antwortete Katerina Poladjan, die Auszüge aus ihrem Roman „Der Goldstrand“ las, worauf es ihr beim Schreiben ankommt: „Was erzähle ich mir selbst und der Welt, und was lasse ich aus. Einen Wahrheitskern gibt es. Vielleicht ist das Utopie.“ Ja, der Hall-Raum sei sehr groß, so Poladjan. Jeder liest und versteht ein Buch anders. Sie gewann mit „Der Goldstrand“ (S. Fischer) den Preis der Leipziger Buchmesse für Belletristik.

Norbert Gstrein weiß, dass sein Romanheld Adrian im nominierten Buch „Im ersten Licht“ (Hanser Verlag) „kein symphatischer Typ“ ist. Und er findet, dass es „zu viele positive Identifikationsfiguren in der Literatur“ gibt. Ihm geht es offenbar darum, Verborgenes, Dunkles zu erhellen und auch Worte für Unaussprechliches zu finden. „Ich weiß, dass ich nicht immer gut bin“, sagt er über sich. Eine Annäherung zur Figur des Adrian fände er wünschenswert bei den Lesern. „Er ist ein Zaungast des Krieges, der immer die Nähe von Kriegsversehrten sucht und den deswegen Schulgefühle plagen“, sagt Gstrein über seinen Romanhelden. „Es war schwierig, eine Sprache für die Sprachlosigkeit zu finden. Für diejenigen, die den Krieg erlebten und sich viele Jahre zu einem Schweigen verabredet haben, obwohl sie schon lange von den Kriegsverbrechen wussten.“

Um Rückblicke, Unerhörtes und unbequeme Wahrheiten geht es auch im neuen Roman „Die Wut ist ein heller Stern“ (Hanser Verlag) von Anja Kampmann aus Hamburg. Sie las sehr ausdrucksvoll und intensiv eine Szene daraus und entführte die Zuhörer ins Jahr 1933 in Deutschland, auf die Reeperbahn. Sie schauen mit den Augen der Varieteekünstlerin Hedda, die im Nachtclub Alcazar am Seil schwebt über den Köpfen des Publikums, alles ist ganz leicht, und dabei auf die damalige Zeit und ihre Abgründe blickt. „Ihr Roman erzeugt starke Bilder in eindringlicher Sprache. Es ist ein sehr politisches und poetisches Buch“, so die Moderatorin. Anja Kampmann schaue mit ihrem Buch auf den Rand der Gesellschaft, es führt ins Hafenarbeitermilieu und zu Frauen in sozial schwierigen Verhältnissen. Sie beschreibt, wie ihre Heldin am Seil schwingt und sich in etwas hinein träumt, während die Zeit ab 1933 sich immer mehr verengt und Frauen wie Hedda keinen Raum mehr lässt. Diesen Frauen am Rande der Gesellschaft wollte sie eine Stimme geben, sagt Anja Kampmann, etwas entgegen setzen, sich nicht kleinkriegen zu lassen. Der Roman erzählt viel in kleinen Sequenzen, Bildern und reißt immer wieder ab, vieles klingt nur an, so Kampmann über ihr Buch. Das sieht sie auch als eine Erfahrung für die Leser. „Die Auslassungen geben dem Ganzen einen ziemlichen Rhythmus und Intensität.“ Ihr Roman breche auch mit Klischees über die 30er Jahre. „Mich hat interessiert, zu erzählen, wofür sind die damals losgegangen, was hat die ausgemacht. Politische Umbrüche haben mit Vertrauen zu tun, wie wir miteinander umgehen, uns schützen und wie kostbar Miteinander ist“, so Anja Kampmann. „Die Wut von Hedda, die sie sich nicht nehmen lässt. Der Raum, den sie sich nimmt in dieser Zeit.“

Anja Kampmann ist mit ihrem Buch meine Favoritin bei den Neuerscheinungen auf dieser Buchmesse, auch wenn sie den Preis der Jury nicht gewonnen hat. Sprachlich und von der erzählten Geschichte finde ich die „Die Wut ist ein heller Stern“ packender, intensiver und auch brisanter als die anderen. Die Figur der Seiltänzerin ist schon ein tolles Sinnbild. Wie sie sich aufschwingt, um nicht abzustürzen. Ich bin gespannt auf dieses Buch.

Mit farbenfroh gestalteten Büchern und Zitaten, die aufhorchen lassen, stellt sich der Verlag „w_orten & meer“ vor, der auf Hiddensee beheimatet ist. Auf einem Poster  steht „Lesen Lieben Lernen“, fliegen Menschen auf Büchern und betrachten die Welt aus der Vogelperspektive. Um neue Perspektiven, Inspirationen, Lebendigsein und respektvolles Handeln geht es auch im Verlagsprogramm. Im Mittelpunkt steht dabei, wie Menschen sich mit Natur verbinden und verbunden sind, wie sich Menschen mit anderen Menschen In Beziehung setzen und wie sich Menschen mit sich selbst auseinandersetzen, sagt Marianne Eppelt, die sich um die Geschäftsführung kümmert und in  Leipzig wohnt. Das Spektrum umfasst Sachbücher, Geschichten, Erzählungen und Romane von Autorinnen und Autoren aus aller Welt, darunter Brasilien, Neuseeland, Spanien, Niederlande und Deutschland, die über ihre Lebensrealitäten erzählen, von der Suche nach individueller Identität, Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und Eintreten für soziale Gerechtigkeit, demokratische Teilhabe und ein erfülltes Leben in einer umweltfreundlichen und friedlichen Welt. Das Buch „Kurswechsel“ verein 28 Kern-Konzepte indigener Weltsichten, in denen es um Konfliktlösung, nicht-hierarchische Gesellschaften, Mut und Vertrauen das gemeinsame Leben feiernde Zeremonien und Rituale, die Verbindung zur Erde, Herzensweisheit, Humor als existenzielle Sichtweise und zirkuläre Zeitkonzepte geht. Das klingt spannend und visionär!

Visuell schön anzusehen, mit einem Erdkreis mit marmorierten Linien, die alles Sein verweben, in sandigen, blauen und grünen Farbtönen, Augen und Händen, die wahrnehmen, sind auch die Bücher der Verbundensein-Reihe, in der es um die Verbindung mit allem Lebendigen geht. „Welche Geschichte_n stehen nachts an welchen Betten?“, steht auf einem nachtblauen Buchcover. Träume, Erinnerungen, Vorahnungen oder Albträume? Das Kopfkino setzt gleich ein. In der autobiographischen Erzählung „Wie ich merkte, dass die Shoah nachts an meinem Bett steht“ des niederländischen Autors Maurits de Bruijn verwebt er den Reisebericht eines sechstägigen Israeltrips mit der Suche nach sich selbst und geht der Geschichte seiner Mutter nach, einer Shoah-Überlebenden. Es geht um jüdisches Leben und auch um die Frage nach der Vererbbarkeit von Traumata.

Von Prosa mit Lebenserinnerungen, Gedichtbänden über das Leben, die Liebe und den Alltag über Krimis bis zu phantastischen Geschichten reicht die Bandbreite im „primär Verlag Berlin, ein Unternehmen der Dienstleistungsgruppe Worm. Der Verleger Mario Worm ist selbst Autor, weiß um die Sorgen bei der Suche nach einem passenden Verlag und möchte daher gerade neuen und ambitionierten Autoren eine faire Startplattform geben. Dort erschien auch ein Buch über „Erik Neutsch – der Wahrheit ein Stück näher“ von Marita Neutsch, der Tochter des Schriftstellers, der mit seine Buch „Spur der Steine“ bekannt wurde. Der gleichnamige Defa-Film mit Manfred Krug und Eberhard Esche durfte lange nicht gezeigt werden in der DDR. In ihrem Buch geht Marita Neutsch der Frage nach, warum das fünfte Buch „Der Friede im Osten“ nicht so veröffentlich wurde, wie es ihr Vater im August 203, kurz vor seinem Tod, beendet hatte.

Ein besonderes Buch ist „Meine Milchzahn-Geschichten“ – Die etwas andere Zahndose von Ketti Gnida, erschienen im felu-Verlag in Dortmund. Ein fröhlich bunt illlustriertes Album zum Sammeln von Milchzähnen mit integrierter Drehscheibe, durch die sich jeder Zahn passend zur Geschichte bewegen lässt. „Jeder Zahn bekommt hier ein eigenes Fach und wird aufbewahrt wie ein kleiner Schatz“, sagt Ketti Gnida schmunzelnd, die als Zahntechnikerin arbeitet.

Der Transit-Verlag feiert in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen. Als ein „Wilderer zwischen den Gattungen und Erzählweisen“, so sieht er sich selbst. Die Bücher entführen in Historie und Gegenwart von Ost- und Westeuropa und deutscher Geschichte. „Fische im Trüben“, so heißt der Debütroman von Elli Unruh, war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik. Sie erzählt die Geschichte einer Familie, die bis Ende der 80er Jahre in der Sowjetunion, im südöstlichen Kasachstan, lebte, Nachfahren von Mennoniten, die einst von Katharina der Großen ins Zarenreich geholt wurden. Es sei stimmungsvoll, atmosphärisch dicht und mit seiner altertümlichen Sprache, dem Plautdietsch, ein ganz und gar ungewöhnliches Buch, loben Literaturkritiker.

Alles in allem ein Bücher-Frühling mit einer Vielfalt besonderer, wagemutiger und reizvoller Geschichten, die darauf warten, gesehen und gelesen zu werden.

Text + Fotos (lv)

Mehr Eindrücke zu neuen Büchern und Verlagen folgen.

Weitere Infos unter http://www.leipziger-buchmesse.deBezaubernde Fantasiegestalten & Bücher, die Lust auf Lesen und mehr machen. Liebevoll gestaltete Bücher & Spiele rund um Berührung und Zweisamkeit hält freudestrahlend der Mann mit den Katzenohren bereit, der über Liebe auf Katzenart gut Bescheid weiß. Schöne Idee! Mehr dazu unter http://www.erotivity.de

Bitte Platz nehmen auf dem Lese-Thron: Franz Westner vom SalonLiteraturVerlag München inmitten der Buch-Neuheiten. „Literatur öffnet Horizonte“, lautet das Verlagsmotto.

Minnie staunt über meine Bücherschätze. Wieder zuhause nach einem langen Messetag, erschöpft und glücklich, über interessante Entdeckungen an neuen Büchern und Verlagen. Mit Frühlingsbeginn neu erwachte Leselust!

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Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Preis der Leipziger Buchmesse 2026 für Katerina Poladjan, Marie-Janine Calic und Manfred Gmeiner

Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse am Donnerstag wurde der wichtigste Buchpreis des Frühjahrs vergeben. In der Glashalle der Leipziger Buchmesse gab die Jury vor dem gespannten Publikum bekannt, welche drei herausragenden deutschsprachigen Neuerscheinungen sich durchgesetzt haben. Katerina Poladjan erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik für ihren Roman „Goldstrand“. In der Kategorie Sachbuch/Essayistik ging der Preis an Marie-Janine Calic für „Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“. Den Preis für Übersetzung erhielt Manfred Gmeiner für die Übersetzung von „Unten leben“ aus dem Spanischen von Gustavo Faverón Patriau. Insgesamt wurden 485 Titel von 177 Verlagen eingereicht.

Kategorie Belletristik

Katerina Poladjan | „Goldstrand“ | S. Fischer

Begründung der Jury:

„Filmregisseur Eli lebt in einer bröckelnden römischen Villa, auf dem Sofa seiner Psychoanalytikerin schwelgt er in seinen Lebenserinnerungen; erzählt von den architektonischen Utopien seines Vaters in Bulgarien, von Schwiegereltern mit fragwürdiger Vergangenheit und von seiner Tochter, die von all dem nichts wissen will. Katerina Poladjans Roman ist ein Abgesang auf Europa als Kontinent der glamourösen Dichter und Denker – und erzählt uns mit einer leichten wie abgründigen Sprache von einem Mann, der sich auf einen Abschied vorbereitet und selbst noch nicht weiß, wohin ihn die Reise führt.“

Die Autorin:

Katerina Poladjan wurde 1971 in Moskau geboren, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. Für „Hier sind Löwen“ (S. Fischer, 2019) erhielt sie Stipendien des Deutschen Literaturfonds, des Berliner Senats und von der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. 2021 wurde sie mit dem Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund ausgezeichnet. Mit „Zukunftsmusik“ (S. Fischer) stand Katerina Poladjan auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022. 2025 erhielt sie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds.

Kategorie Sachbuch/Essayistik

Marie-Janine Calic | „Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“ | C.H. Beck

Begründung der Jury:

„Südosteuropa ist bislang in der Exilforschung kaum beachtet – Marie-Janine Calic schließt eine Lücke mit diesem eindrucksvollen Werk. In ihrer breiten und akribischen Recherche erzählt sie die wechselvolle Geschichte der Balkanroute anhand vieler Einzelschicksale. Ob jüdisch, homosexuell oder kommunistisch – neben einigen prominenten Namen sind es vor allem die Schicksale der einfachen Leute, denen Marie-Janine Calic so ein Denkmal setzt. Anhand dieser Biografien erzählt Marie-Janine Calic Weltgeschichte. Sie erschließt politisch-historische Zusammenhänge und zeigt den Balkan als Region der Hoffnung und des Übergangs.“

Die Autorin:

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war als Politische Beraterin u. a. am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag tätig. Unter ihren zahlreichen Publikationen sind u. a. die Monografien „Südosteuropa. Weltgeschichte einer Region“ (C.H. Beck, 2016) und „Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert“ (C.H. Beck, 2010).

Kategorie Übersetzung

Manfred Gmeiner | Übersetzung aus dem Spanischen: „Unten leben“ von Gustavo Faverón Patriau | Droschl

Begründung der Jury:

„Als multiperspektivischer Horror- und Schelmenroman entfaltet sich Gustavo Faverón Patriaus ‚Unten leben‘: Dutzende Erzählstimmen fügen sich zu einem Mosaik der düsteren Geschichte Lateinamerikas. In dieser labyrinthischen Erzählung verlieren sich Wahrheit, Erinnerung und literarische Anspielungen ineinander. Manfred Gmeiner übersetzt den Roman mit spielerischer Eleganz ins Deutsche und bewahrt dabei den Blick für eigensinnige Figuren und den Zauber der Poesie. Seine ebenso furchtlose wie packende Übersetzung macht die Lektüre zu einer intensiven, unvergesslichen Erfahrung.“

Der Autor:

Manfred Gmeiner, geboren 1964 in Wien, war lange als selbstständiger Buchhändler in einer gemeinsam mit seiner Partnerin gegründeten spanischsprachigen Buchhandlung tätig. Nach Weitergabe der Buchhandlung ist er nun als Scout und Übersetzer aus dem Spanischen tätig. Er gab mehrere Anthologien heraus und übersetzte u. a. Jordi Peidro, Francisco Álvarez und Federico García Lorca.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über die Leipziger Buchmesse
Über die Leipziger Messe

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
www.instagram.com/leipzigerbuchmesse
www.linkedin.com/company/leipziger-buchmesse
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Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
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Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen

19 Donnerstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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„Wo Geschichten uns verbinden“: Leipziger Buchmesse 2026 lädt Leser:innen zum Entdecken und Erleben ein

Rund 3.000 Veranstaltungen an mehr als 300 Leseorten vom 19. bis 22. März

Die Leipziger Buchmesse wird immer internationaler: Mit 2.044 Aussteller:innen und Vertreter:innen aus 54 Ländern (2025: 2.040 Aussteller aus 45 Ländern) beweist sie auch 2026, dass gute Geschichten sprichwörtlich Grenzen überwinden. Die Autor:innen und Verlage freuen sich darauf, hunderttausenden Besucher;innen ihre Neuerscheinungen zu präsentieren. Ob im Rahmen des diesjährigen Fokusthemas „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ oder bei den Lesungen der Debüt-Autor:innen zeigt die Buchmesse auf vielfältige Weise, wie sehr Geschichten Menschen miteinander verbinden. Das kann das Publikum bei den zahlreichen Veranstaltungen auf der Buchmesse, der Manga Comic Con und bei Leipzig liest, Europas größtem Lesefestival, erleben.

Wenn Leipzig liest beginnt und die Leipziger Buchmesse am Donnerstag, 19. März, ihre Türen öffnet, um hunderttausende Besucher:innen in die Hallen strömen zu lassen, hat er offiziell begonnen: der literarische Frühling. Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe: „Mit ihrer kontinuierlichen Teilnahme am wichtigsten Branchenevent der Saison zeigen die Verlage, wie wichtig die Leipziger Buchmesse für ihr Geschäft ist. Das ist ein starkes Signal angesichts der anspruchsvollen Marktlage.“ Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse: „Was für eine Relevanz der deutschsprachige Buchmarkt hat, beweisen auch die internationalen Gäste: dieses Jahr präsentieren Aussteller aus mehr Ländern als je zuvor ihre Literatur in Leipzig. Die Leipziger Buchmesse ist der Ort, wo Geschichten uns verbinden. Hier treffen Menschen mit unterschiedlichen Haltungen, Interessen und Lesegewohnheiten aufeinander – alle vereint durch die Begeisterung für gute Stories.“

Das Fokusthema „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ in Halle 4

Bis heute ist die Literatur des Donauraums geprägt von Migration, Vielsprachigkeit, unterschiedlichen Identitäten und dem Ringen politischer Mächte um Einfluss. Die Donau verbindet und trennt gleichermaßen. Diese Spannungsfelder spiegelt das Programm auf der Leipziger Buchmesse mit über 50 Autor:innen und 87 Veranstaltungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, davon 33 auf der Donau-Bühne. Kurator des Fokusthemas ist der frühere ARD-Südosteuropa-Korrespondent Stephan Ozsváth. Das Programm wird von zahlreichen Partnern unterstützt, darunter das Auswärtige Amt, die Bundeszentrale für politische Bildung, das Goethe-Institut, TRADUKI, die Stadt Leipzig sowie Kulturinstitutionen des Donauraums.

Neue literarische Stimmen: der Debüt-Schwerpunkt 2026

Damit ihre ersten Geschichten und neuen Perspektiven direkt ein breites Publikum finden, nimmt die Leipziger Buchmesse 2026 Debüt-Autor:innen stärker denn je in den Fokus. Bei zahlreichen Veranstaltungen an mehreren Orten können die Besucher:innen die vielversprechendsten Debüts des Frühjahrs entdecken − sei es bei „Beste erste Bücher“ und der „Langen Leipziger Lesenacht“, in der #buchbar, auf der Donaubühne und bei einer Veranstaltung im BloggerRoom BL:OOM.

Neue Angebote für Kinder, neue Kooperationen und weiter gewachsene Formate

Die Leipziger Buchmesse ist nicht nur eine der wichtigsten Bildungsmessen Deutschlands mit Fokus Bildung, einem breiten pädagogischen Programm für Fachkräfte, sie ist auch ein zentraler Treffpunkt für Familien und junge Menschen. 2026 eröffnet sie den piks, einen neuen Experimentierraum für Kinder bis 10 Jahre, in dem Sachbücher lebendig werden. Auch der JugendCampus UVERSE, der sich an 10- bis 22-Jährige richtet und bereits in die dritte Runde geht, hat das Ziel, das Interesse junger Menschen am Lesen zu fördern. Für New-Adult-Leser:innen gibt es in allen Belletristik-Hallen zahlreiche Stände, an denen sie die neuesten Romane des Genres entdecken und Stars wie Julia Quinn treffen können.

Gemeinsam mit der Mitteldeutschen Medienförderung gibt die Leipziger Buchmesse in diesem März den Startschuss für eine engere und frühere Verzahnung zwischen Buch und Film: das kuratierte Branchenformat „NEW VOICES“.  Es richtet sich an Produzent:innen, Verlage, Agenturen sowie Debüt- und Jungautor:innen und setzt seinen Schwerpunkt auf fiktionale Stoffe mit Adaptionspotenzial bzw. die frühzeitige Identifikation filmisch adaptierbarer Werke.

Nach ihrer gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wird die weiter gewachsene Audiowelt 2026 zum zweiten Mal der Treffpunkt für alle Fans von Hörbüchern, Hörspielen, Podcasts und Streamingangeboten. Das Forum Mensch und KI widmet sich unter dem Motto „Geschichten aus der Zukunft“ der Ambivalenz künstlicher Intelligenz. Im Rahmen des interaktiven Bühnenprogramms sind die Besucher:innen dazu eingeladen, sich der Technologie in all ihren Facetten zu nähern.

Leipzig liest, Europas größtes Lesefestival

Ob Lesungen, Gespräche, Forumsdiskussionen, Präsentationen, Workshops oder Konzerte − das Angebot für alle Altersgruppen, Vorlieben und Genres umfasst dieses Jahr rund 3.000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten bei Leipzig liest und auf der Buchmesse. Dazu tragen prominente Autor:innen wie Sebastian Fitzek, Paul Maar und Bernhard Schlink bei sowie bekannte internationale Namen wie Arne Dahl und Dana Grigorcea, aber auch zahlreiche Debüt-Autor:innen bzw. Stars von morgen.

Renommierte und brandneue Auszeichnungen

Als einzige große Literaturauszeichnung ehrt der Preis der Leipziger Buchmesse drei Kategorien auf Augenhöhe. Wer dieses Jahr die begehrten Preise in der Belletristik, Sachbuch/Essayistik und literarischen Übersetzung erhält, wird am 19. März in der Glashalle bekanntgegeben.
Erstmalig wird der Tancho Award auf der Manga Comic Con verliehen. Der neue Preis soll mehr Aufmerksamkeit auf das große Potenzial richten, mit dem professionelle Mangaka aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahren Geschichten erschaffen.
Bereits zum 15. Mal wird der Seraph vergeben, die Auszeichnung der Phantastischen Akademie. Zum Jubiläum steigt die Zahl der Kategorien auf vier statt drei, und auch das Preisgeld konnte dank zahlreicher Spenden auf insgesamt 32.000 Euro aufgestockt werden.

Weitere Highlights und Schwerpunkte

•   Das Forum Offene Gesellschaft positioniert sich erneut als zentraler Ort der großen              Fragen. Ob Demokratie im Stresstest, anhaltende Kriege oder geopolitische Umbrüche –        die Welt steht mehr denn je unter Druck – und wir mit ihr.
•   Seit über vier Jahren prägt der Krieg das Leben in der Ukraine. Welche Spuren hinterlässt      er in Sprache, Erinnerung und Alltag? Am Messestand der Ukraine in Halle 4 finden              dazu über 20 Veranstaltungen statt.
•   Mit jeweils vier Veranstaltungen auf der Donaubühne sowie 14 Veranstaltungen auf der          TRADUKI-Kafana (Halle 4/D403) bringt das multinationale Literaturnetzwerk TRADUKI        zeitgenössische Werke aus Südosteuropa und dem Balkan nach Leipzig.
•   Im Forum „Die Unabhängigen“ werden rund 45 Veranstaltungen mit zahlreichen                  Autor:innen, Herausgeber:innen, Übersetzer:innen und Verleger:innen stattfinden.
•   Historische literarische Juwelen und günstige antike Schnäppchen bietet in Halle 5 die            Antiquariatsmesse. In diesem Jahr präsentieren 36 Antiquariate aus Deutschland,               Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ihre Bestände.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     

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Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

19 Donnerstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wo Literaturgenuss zeitlos ist: Raritäten und Klassiker entdecken auf der Leipziger Antiquariatsmesse

Antiquariate sind Hüter von Geschichten, Ideen und Sammlungen, die Generationen überdauern – vom seltenen Einzelstück bis zu ganzen Bibliotheken. Jedes Jahr aufs Neue macht die Leipziger Antiquariatsmesse diese stille Arbeit und ihre einzigartigen Schätze für ein breites Publikum sichtbar. Im Rahmen der Leipziger Buchmesse vom 19. bis 22. März können Messebesucher:innen in Klassikern vergangener Zeiten schmökern, in ganz besonderen Sammlungen fündig werden und vor allem ihre Lieblingsausgaben direkt vor Ort erwerben.

In Messehalle 5 präsentieren in diesem Jahr 36 Antiquariate aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ihre Bestände: Neben wertvollen antiquarischen Büchern, Drucken oder handsignierten Ausgaben, Grafiken, Illustrationen oder Briefen wartet auch jede Menge Lesestoff zu günstigen Preisen auf alle Bücherfreund:innen. Wie gewohnt finden sie in den prall gefüllten Regalen der beliebten Literaturmeile, was das Herz begehrt. Und auch das Messecafé lädt wieder dazu ein, sich zwischen dem Stöbern ein Päuschen zu gönnen.

Ein Auszug aller antiquarischen Exponate wird im Messekatalog angeboten, von dem gerade rund 4.000 Exemplare in Deutschland und Europa verschickt wurden. Er ist auch als Onlineversion auf der Website des Veranstalters abooks.de erhältlich.

Schätze hinter Glas und eine Hommage ans Lesen – die Highlights der 32. Antiquariatsmesse

Die kostbarsten Raritäten können Interessierte in Glasvitrinen bewundern, wie zum Beispiel eine der seltenen Veröffentlichungen von Franz Kafka zu Lebzeiten: die 1913 bei Kurt Wolff in Leipzig erschienene Erzählung „Der Heizer“ (im Bonner Antiquariat Walter Markov) oder eine vor hundert Jahren erschienene Ausgabe des Filmromans „Metropolis“, von der Autorin Thea von Harbou eigenhändig signiert (im Karlsruher Antiquariat Haufe & Lutz).

Das Bautzener Antiquariat zum Dom bietet einen Rückblick auf das Leseland DDR mit einer interessanten Sammlung signierter Briefe, unter anderen von Anna Seghers und Erwin Strittmatter an eine DDR-Schul-AG. Der Anbieter Jugendstildesign G. Schöll stellt seine herausragende Sammlung zur Buchgrafik des Jugendstils und des deutschen Expressionismus mit fast 200 Werken vor. Hier finden sich so prachtvolle Ausgaben wie „Der Blaue Reiter“ von Wassily Kandinsky, Franz Marc und Arnold Schönberg aus dem Jahr 1914 oder Goethes „Reinecke Fuchs“, illustriert von Lovis Corinth, von 1921.

In einer gemeinschaftlichen Sonderausstellung greifen mehrere Antiquariate, darunter das Antiquariat Krikl aus Wien und die Wiener Filiale des Roten Antiquariats, das Fokusthema der diesjährigen Leipziger Buchmesse auf: Unter dem Motto „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ stellen sie mit ausgewählten antiquarischen Büchern die Literatur- und Kunstgeschichte dieses Kulturraumes dar, in dessen Zentrum die österreichisch-ungarischen Impulse für die Moderne des frühen 20. Jahrhunderts stehen.

In der neben dem Messecafé eingerichteten Leseecke werden in diesem Jahr Lesungen stattfinden. Mit „Einfach Literatur“ ist beispielsweise Daria Razumovych zu Gast auf der Antiquariatsmesse. Sie liest aus ihrem gemeinsam mit Klaus Willbrand geschriebenen Buch und würdigt damit ihren im letzten Jahr verstorbenen Co-Autor, Antiquar und TikTok-Star, der Zeit seines Lebens dazu einlud, sich mit Weltliteratur zu beschäftigen, und damit eine große Fangemeinde in den sozialen Medien erreichte.

Organisiert wird die Leipziger Antiquariatsmesse von Marianne Fleischer-Bartsch von abooks.de in enger Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse. In direkter Nachbarschaft befindet sich wieder der Ausstellungsbereich Buchkunst und Grafik, der die Antiquariatsmesse kreativ ergänzt: Hier finden sich künstlerische Buchprojekte und Handwerkskunst rund ums Buch sowie interaktive Formate an den Ständen von Kunsthochschulen, des Museums für Druckkunst Leipzig, der Buchbinder-Landesinnung Sachsen und an den Künstlerständen auf dem Marktplatz Druckgrafik. Zudem präsentiert und prämiert die Stiftung Buchkunst an ihrem Stand wieder die schönsten Bücher aus aller Welt.

Die Leipziger Antiquariatsmesse findet auf der Leipziger Buchmesse vom 19. bis 22. März 2026 statt. Die Tickets der Leipziger Buchmesse gelten auch für die Antiquariatsmesse und sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über die Leipziger Buchmesse
Über die Leipziger MesseText: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
www.instagram.com/leipzigerbuchmesse
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Manga Comic Con:
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Eintauchen in fantastische Welten & Grusel mit Tiefgang: Der kleine Buchheim Verlag Grimma hat eine spannende und aufregende Nische gefunden

18 Mittwoch Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Zauberhaft & geheimnisvoll: Mit dem fantastischen Historienroman „Die Kuratorin“ von Owen King hat der kleine Buchheim Verlag Grimma von Inhaber Olaf Buchheim und seiner Ehefrau Yuka großen Erfolg.

Erfolgreich mit fantastischen Gruselgeschichten
Der kleine Buchheim Verlag in Grimma hat großen Erfolg mit der deutschen Erstausgabe „Die Kuratorin“ von Owen King. Wie er sich auf dem Buchmarkt behauptet, erzählt Verleger Olaf Buchheim zur bevorstehenden Leipziger Buchmesse.
Gleich hinter dem Eingang zum Verlagsbüro steht eine Dame, die unmittelbar einem der fantastischen Romane entsprungen scheint. Sie trägt ein elegantes schwarzes Kleid mit weißem Spitzenkragen, magischem Dreieck-Zeichen am Revers und einen breitkrempigen Hut mit hellen und dunklen Rosen. Ihr Blick ist versunken, nach innen gerichtet. Auf ihrer Schulter sitzt eine weiße Katze mit wachem Blick. Die geheimnisvolle Dame auf dem lebensgroßen Pappaufsteller ist die Titelheldin im Roman „Die Kuratorin“ von Owen King, der im März 2025 erstmals in deutscher Übersetzung im Buchheim Verlag Grimma erschien. Ein großer Erfolg für Olaf Buchheim. Schließlich ist Owen King kein Unbekannter – als Sohn des berühmten US-Schriftstellers Stephen King. Im vergangenen Jahr wurde sein fantastischer Historienroman auf der Leipziger Buchmesse als signierte Vorzugsausgabe gefeiert. Gelobt wird das Buch als „Dickens`sche Fantasie voller Illusionen und Charme, in der Katzen verehrt werden, Gelehrte Revolutionäre sind, Diebe edel und Zauberer die wunderbarsten Verbrecher.“

Drei Stunden Anstehen für ein Owen-King-Buch

„Mir gefällt die Kreativität und Erzählweise dieses Romans, aber es ist keine Kuschelgeschichte“, sagt Verleger Olaf Buchheim. „Die Leute warteten auf der Buchmesse bis zu drei Stunden auf ein handsigniertes Exemplar der ‚Kuratorin` von Owen King“, erzählt er stolz. Eine Sternstunde war das in seiner Verlagstätigkeit. „Für unsere Verhältnisse hat es sich sehr gut verkauft.“ Von der ersten Auflage mit 666 Büchern gebe es nur noch einige Restexemplare. Seit Ende Februar diesen Jahres ist „Die Kuratorin“ nun auch als Buchhandelsausgabe erhältlich. In zauberhaft illustriertem Hardcover mit Farbschnitt und neuem Cover mit eben jener Dame im schwarzen Kleid. Der Buchheim Verlag befindet sich hingegen in einem eher unauffälligen, schlichten, weißgestrichenen Barackenbau auf der Lausicker Straße 5 am Stadtrand von Grimma. In dem grauen Gebäude mit morbidem Industriecharme gegenüber hat er in einer Halle sein Bücherlager. „Wir investieren unsere Mittel lieber in schöne Bücher, für Illustratoren, Übersetzer, Lektoren und nicht ins Gebäude“, sagt Olaf Buchheim. „Bei uns ist das Gestalterische wichtig.“

2015 ist er gestartet als „Quereinsteiger“ mit seinem Kleinverlag. Zusammen mit seiner Frau Yuka Buchheim, einer Japanerin. Sie hat Biochemie studiert und kam nach Grimma durch ein Internationales Musikantentreffen. Seit 2006 lebt Yuka Buchheim in Grimma. Sie arbeitet als Grafikerin und bringt die Bücher in Form im Buchheim Verlag. Von manchen grusligen Illustrationen bekam sie anfangs Albträume, gibt Yuka Buchheim zu. Sie liest auch japanische Geistergeschichten, die aber nicht blutig seien. Zu zweit haben sie die Werbeagentur mit Stickerei erfolgreich zum Verlag ausgebaut, unterstützt von zwei jungen Mitarbeitern. Dort erhalten Textilien wie Tshirts zu verschiedensten Anlässen maschinell passende Aufnäher mit Schrift oder werden bedruckt. Damit finanzierte Olaf Buchheim anfangs auch die Kosten für die Bücher. “Wir wollten die eigene Leidenschaft für Geschichten ins Berufliche übertragen“, so Buchheim. Fantastische Literatur fasziniert ihn seit seiner Kindheit. Später las er auch Horrorgeschichten von Stephen King – ohne zu ahnen, dass er später Geschäftspartner von dessen Sohn werden würde. Dieses Glück hat ein Stück weit mit dem ersten Buch zu tun, das im März 2017 im Buchheim Verlag erschien: „Der Fährmann“ von Christopher Golden, mit dem eine mythologische Gestalt in die Gegenwart einbricht und Chaos verursacht in diesem klassischen Gruselroman mit Tiefgang.

Olaf Buchheim hatte den Autor während seiner Zeit als Austauschschüler in den USA, in Muskegon am Michigansee 1996/97 für sich entdeckt und bot ihm an, ihn auf den deutschen Markt zu bringen. Mit Erfolg. „Der Fährmann war 2017  das bestverkaufte Buch in der Phantastik-Buchhandlung auf der Leipziger Buchmesse. Es war ein toller Anfang“, resümiert Buchheim. Auch wenn sich längst nicht alle gedruckten Buchexemplare verkauften. „Anfangs dachte ich, wenn man Größen wie den Übersetzer von Stephen King und mit John Howe einen großartigen  Illustrator der Werke Tolkiens gewinnt, hätte hat man gute Chancen so ein Buch im Handel zu platzieren. Doch ich kannte schlicht die Vertriebsstrukturen nicht.“ Inzwischen hat er rund 60 Buchtitel im Buchheim Verlag herausgebracht, die Besucher in einem Raum im Verlag anschauen können. Und Christopher Golden war es schließlich, der ihn mit Owen King zusammenbrachte. Und dafür sorgte, dass sich ein kleiner Verlag aus dem Muldental im großen Geschäft behaupten kann.

Horror-Literatur als facettenreiche Nische

„Unsere Nische ist die Horror-Literatur in vielfältigen Facetten. Meist sind das amerikanische Lizenzen in hochwertigen Sammlerausgaben, aber auch unsere regulären Hardcover-Bücher haben oft von Künstlern gestaltete, besondere Buchcover, eine Fadenbindung sowie ein Lesebändchen“, so Buchheim. Da stecken viel Herzblut und Aufwand dahinter. Dies weiß die Leserschaft im gesamten deutschsprachigen Raum bis nach Österreich und die Schweiz zu schätzen. „Unsere Sichtbarkeit müssen wir uns hart erarbeiten, weil kleine unabhängige Verlage meist nicht in Buchhandlungen vertreten sind. Oft liegt der Fokus auf bekannten Namen, und neue Autoren und Genres haben es schwer“, so seine Erfahrung. Kleine inhabergeführte Buchläden hingegen, wie der „Bücherwurm“ in Grimma, kennen ihre Kunden, wissen was sie gern lesen und empfehlen ihnen auch einmal etwas Neues. Dort gibt es daher auch einige Bücher aus seinem Verlag wie „Die Kuratorin“ und auch bei Thalia in Leipzig stehen ein paar Horror-Titel aus dem Buchheim-Verlag. „Die meisten Bücher werden jedoch in unserem Online-Shop direkt von unseren Lesern bestellt“, so der Verleger. Dieses Jahr gibt es am Messestand von Olaf Buchheim in Leipzig (Halle 3, D505) am 20.3. um 11 Uhr und am 21.3., um 14 Uhr eine Signierstunde. Zu Gast sind Oliver Kern mit seinem Noir-Thriller „Chocolat Rouge“ und der indigene amerikanische Autor Stephen Graham Jones mit dem Horror-Roman mit historischem Hintergrund „The Buffalo Hunter Hunter“, welcher letzes Jahr sogar Barack Obama zu unterhalten wusste. Beide Autoren lesen zur Buchpremiere am Sonnabend, um 19 Uhr im Gohliser Schlösschen.

Text + Fotos  (lv)

Weitere Infos unter http://www.buchheim-verlag.de

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Kleine Verlage & großartige Bücher: Von der Liebe zum Büchermachen in der heutigen Zeit

16 Montag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Vom Glück und Wagnis des Büchermachens

Wie kleine unabhängige Verlage sich behaupten auf dem Buchmarkt. Nachgefragt beim Ultraviolett Verlag Dresden, dem Verlag Text und Dialog und dem Notschriften Verlag Radebeul.

Der Bücherfrühling beginnt mit vielen schönen und spannenden Neuerscheinungen, die zur Leipziger Buchmesse (vom 19. bis 22. März) ihren großen Auftritt haben. Neben Neugier und Offenheit ist die Sichtbarkeit für den Erfolg wichtig. „Ingesamt 80 vorwiegend kleine Verlage gibt es derzeit in Sachsen, von denen 55 Mitglied im Börsenverein sind“, sagt Heike Haupt, die Geschäftsführerin im Börsenverein des Deutschen Buchhandels für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zu DDR-Zeiten gab es im Land insgesamt rund 70 Verlage. Anfang der 1990er Jahre waren es noch 31 Verlage in Ostdeutschland. Es gab erfreulich viele Verlagsgründungen, zumeist jedoch ohne finanzielle Reserven. „Viele von ihnen brennen für das Metier und nehmen in Kauf, dass sie nicht reich damit werden“, weiß sie. „Diese Vielfalt ist auch wichtig für Meinungsfreiheit, die öffentliche Debatte und dass man nicht verlernt, miteinander zu reden.“ Über die Liebe zum Büchermachen, Wagemut und wie sie überleben auf dem heute riesigen Buchmarkt, erzählen drei Verleger aus Dresden und Radebeul.

Verlag Text und Dialog


„Man muss an sich glauben, etwas wagen und manchmal wird man dafür belohnt“, sagt Verleger René Kaufmann über seine Arbeit.

„Jedes Buch ist wie eine Visitenkarte, wodurch andere Autoren und Leser aufmerksam werden“, sagt René Kaufmann (54). Seit 15 Jahren hat der gebürtige Meißner jetzt seinen Verlag Text & Dialog auf der Konkordienstraße 40 in Dresden-Pieschen. Gestartet ist er als religionsphilosophischer Verlag von und für Akademiker, vorher forschte er auf diesem Gebiet als Assistent am damaligen Lehrstuhl an der TU Dresden. „Der philosophisch aufkärerische und reflexive `rote Faden`ist weiterhin vorhanden. Neu hinzugekommen sind Bücher über Kunst, Belletristik, Gedichtbände bis zu Kinderbüchern“, so Kaufmann. „Das hat ein Eigenleben entwickelt. Wir machen kleine Auflagen zwischen 150 bis 1000 Exempare, die Herstellung und Druckkkosten refinanzieren sich durch den Verkauf. Bei manchen Titeln gibt es Drittmittel. Doch es ist immer selbstausbeuterisch mit 24/7-Tage-Woche und insgesamt eine prekäre Geschichte.“

Unterstützen könne man kleine, unabhängige Verlage durch den Direktbezug bei ihnen und Buchhandlungen vor Ort. Er übernimmt auch Satz und Lektoratsaufträge und bietet seine „philosophische Praxis“ für eine breitere Öffentlichkeit an, auch mit Veranstaltungen und hat Erfolg mit kleinen Taschenbüchern mit Titel wie „Kann Philosophie Hass erklären?, herausgegeben von Barbara Zehnpfennig oder „Machttechnik Populismus“ von Robert Müller. “Man muss an sich glauben, etwas wagen und manchmal wird man dafür belohnt“, sagt René Kaufmann. Er ist Vater von zwei Söhnen, 17 und 19 Jahre, und sieht sich als Brückenbauer und Übersetzer von Themen aus der religiös-philosophischen Tradition ins Hier und Heute.

Von der Sehnsucht nach Begegnung und einem menschlichen Blick, der hinhört, handelt z.B. der Erzählband „Wo Du (nicht) sprichst“ von Alexandra Grüttner-Wilke, dem er „viele Leser wünscht.“ Humorvoll und fantasiereich geht es zu im Kinderbuch „Der kleine Isso vom Planeten Normal“ von Benjamin Knull, das ein wenig an den „Kleinen Prinzen“ erinnert, eine abenteuerliche Geschichte um einen kleinen Roboter und ein Mädchen über den Zauber echter Verbindung. „Immer in Bewegung bleiben. Mit den Autoren in Kontakt sein. Das füllt aus. Man gibt jeden Tag sein Möglichstes“, so Kaufmann. „Das Besinnen auf Fragen, die nottun und die Not wenden, notwendig sind“, treiben ihn um. Da kommt die Literatur ins Spiel. Es brauche lebendige Erfahrungsräume des Teilens, Gelingens und Heilens, dass die Menschen eine Sprache für ihr Innenleben finden, um aus der polarisierenden Spaltung der Gesellschaft herauszukommen.

Ultraviolett Verlag


Vielseitig: Katja Völkel ist Verlegerin, Lektorin und Autorin. Foto: privat

„Lesen ist Abenteuer für den Geist und Urlaub für die Seele“, so lautet das Motto des Ultraviolett Verlages, den es seit Frühjahr 2020 in Dresden gibt. Die Gründerinnen Jana Rogge und Katja Völkel  haben sich seit 2014 bereits unter dem Imprint Eckhaus Verlag in Weimar vor allem den Themen Zeitgeschichte, Kulinarik und Wissenschaften verschrieben. Mit dem Ultraviolett Verlag hat sich das literarische Spektrum erweitert. „Wir schauen unter die Oberfläche. Die Leserschaft ist bunt gemischt. Die Bücher unserer weiblichen Autorinnen gehen tatsächlich am besten“, sagt Verlagsinhaberin Katja Völkel (46). Sie ist mit Büchern großgeworden. Ihr Vater Ulrich Völkel war Autor von Kinderbüchern zu DDR-Zeiten und schreibt inzwischen 86-jährig immer noch. Kurzgeschichten und ein Roman von ihm sind in ihrem Verlag schon erschienen. Ihre Mutter war auch Buchhändlerin. Das Verlagslogo ist ein Leuchtturm mit Feder, der ausstrahlt. Katja Völkel stammt aus Rostock, hat Spanisch, Germanistik und Literaturwissenschaften an der TU Dresden studiert und lebt und arbeitet seitdem hier als Verlegerin, Lektorin und Autorin von Koch- und Reisebüchern. Wohnung und Verlagsbüro befinden sich in einem Hinterhaus in der Fritz-Reuter-Straße 6.

Im geräumigen, hellen Wohnzimmer unter dem Dach mit vielen Bücherregalen scheint die Frühjahrssonne durchs Fenster. Auf dem Tisch stehen die neuesten Werke, beäugt von schwarzen Katzen in Form von Buchstützen aus Metall. Diese kann man samt originellen Lesezeichen auch bei ihr erwerben. Das Buch „Das Haus der Goldmanns“ von Claudia Kaufmann, ein Generationen-Roman über drei Frauen und ein Familien-Geheimnis verkauft sich derzeit am besten, so Katja Völkel. Um Lebensgeschichten und Traumata aus dem Krieg geht es im Buch „Der Geschmack von schwarzer Erde“ von Inga Gaile, der Bestseller aus Lettland ist in deutscher Erstübersetzung 2025 im Ultraviolett Verlag erschienen.

Das Buch „Der Karajan vom Schillerplatz“ von Prinz Rupi vereint 18 skurrile Geschichten besonderer Leute. Mit ihren zwei Töchtern, 14 und 17 Jahre, reist sie für ihr neues Familienabenteuer-Buch bald wieder nach Spanien. „Verlegen kommt von Vorlegen“, so die Buchmacherin. Sie arbeitet mit Layoutern zusammen, hat Druck- und Werbungskosten. “Es wartet niemand auf ein Buch.“ Dennoch erscheinen 60 bis 80 000 Bücher jährlich in Deutschland. Katja Völkel gibt vier bis sechs Bücher pro Jahr heraus. „Ich muss bei jedem Buch schauen, wen spreche ich an und mit wem arbeite ich zusammen“, sagt die Verlegerin. Das Lektorat sei ihr Brotjob. Hilfreich sind Netzwerke von Lektoren- und Verlagskollegen und Gemeinschaftsstände mit anderen kleinen Verlagen auf der Frankfurter Buchmesse. In Leipzig ist Katja Völkel mit ihren Büchern am Stand der „Buch Berlin“-Messe dabei (Hallle 4/B 405). „Nach dem Erscheinen beginnt die eigentliche Arbeit, das Sichtbarmachen der Bücher, um sie zu verkaufen“, sagt sie. Z.B. mit kreativen Aktionen wie einer „Sticker-Rallaye“, die sich die Sammelleidenschaft vieler Besucher auf der Leipziger Buchmesse zunutze macht, die für ein Heft voller farbiger Aufkleber vom „Netzwerk schöne Bücher“ ein Geshenk erhalten.

Die nächsten Lesungen

Sabine Lehmbeck: Benefiz
18.3.2026, 19 Uhr in der Bibliothek Blasewitz

Prinz Rupi: Der Karajan vom Schillerplatz

23.3.2026, 17 Uhr im SOULMAT Radebeul (Radebeul liest)

Stefan Leithold: Eternos
16.4.2026, 19 Uhr im Theaterhaus Rudi (Theaterkneipe)

Notschriften Verlag Radebeul


„Es fühlt sich an wie ein Lottogewinn!“ Sagt Verleger Jens Kuhbandner über den bevorstehenden Umzug mit seinem Notschriften-Verlagsbuchladen in ein Ladengeschäft in bester Lage in Altkötzschenbroda Ende März,

Bereits seit 30 Jahren hat Jens Kuhbandner (57) seinen Verlag. Seit sieben Jahren bietet er vor allem Regionalliteratur, besondere Reiseberichte, Bildbände bis zu Lyrik im eigenen Verlagsbuchladen in der Bahnhofsstraße 19 in Radebeul-West an. Neben den Vorbereitungen zur Leipziger Buchmesse (sein Buchstand ist in Halle 2/F 106) steht er derzeit mittendrin im Umzug. Er zieht mit seinem Verlagsladen bis Ende März in ein Geschäft in bester Lage direkt am Dorfanger Altkötzschenbroda 22, in ein wunderschönes altes Fachwerkhaus neben der Stadtgalerie. „Dort befand sich bisher der Spielzeugwarenladen ´Holzkiste`, die ihr Sortiment reduzieren und mich gefragt haben, den Raum mitzunutzen und zusammenzuarbeiten. Sie wollten etwas Stilvolles und haben es mir angeboten. So etwas gibt es heute auch noch“, sagt der Verleger glücklich. Das fühle sich an wie ein Lottogewinn.

Der neue Laden ist etwas größer als der jetzige, die Miete günstig und er hat mehr Laufpublikum. „Die Sichtbarkeit wird besser.“ Natürlich hofft er auf noch regeres Interesse. „Es gibt Bücher, die verkaufen sich sehr gut und dadurch kann ich wieder neue machen“, sagt er. Rund zehn Bücher pro Jahr bringt er im Notschriften Verlag heraus. Der historische Roman „Haltepunkt Kötzschenbroda“ von Anja Hellfritzsch sei schon ein „Verlags-Bestseller“. Neu erschienen sind der Fotografieband „Die Augustusbrücke – Das wahre Wunder von Dresden“ von Thomas Richter, das Buch „Kohle – Vom Verschwinden der Landschaft“ von Jörg Kuhbandner und der Erzählband „Hamids Träume“ von Claudia Lux. „Ich habe zum Glück noch dankbare Abnehmer. Ältere, aber auch jüngere Leser, die vor allem qualitätvolle Regionalliteratur schätzen“, so Kuhbandner. Am meisten habe er mit steigenden Druck- und Energiekosten zu kämpfen. Mut und Zuversicht geben ihm die Beschäftigung mit Kunst und positive Gedanken. Er liest viel. “Es wird wieder mehr gelesen. Ich denke, dass ein Buch lesen nach der ganzen digitalen Schwemme wieder cool wird bei jungen Leuten“, beobachtet er.

Text + Fotos (lv)

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Leipziger Buchmesse: Literarische Stimmen aus Südosteuropa

13 Freitag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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TRADUKI auf der Leipziger Buchmesse: „Satz, Land, Fluss. Literarische Strömungen in Südosteuropa“

Mit jeweils vier Veranstaltungen auf der Donaubühne sowie 14 Veranstaltungen auf der TRADUKI-Kafana (Halle 4/D403) bringt das multinationale Literaturnetzwerk TRADUKI viel Südosteuropa nach Leipzig. In der Gemeinschaftspräsentation sind mehr als 15 Autor:innen aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, der Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien und Slowenien zu erleben – darunter Gabriela Adameșteanu, Iulian Ciocan, Ena Katarina Haler, Frosina Parmakovska, Slađana Nina Perković, Slobodan Šnajder und András Visky – aber auch Diaspora-Stimmen wie Betty Boras, Marko Dinić, Maja Iskra und Jehona Kicaj. 

Für den Titel „Satz, Land, Fluss. Literarische Strömungen in Südosteuropa“ hat sich TRADUKI vom diesjährigen Fokusthema „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ inspirieren lassen, denn TRADUKI organisiert vier Veranstaltungen im Rahmen dieses Projektes. Aber auch bei seinen anderen Events stellt TRADUKI aktuelle literarische Strömungen in Südosteuropa in den Mittelpunkt. Worte sind wie Flüsse: Sie können verbinden, entzweien, mitreißen oder einen kalt lassen. Ein Fluss kann von Ufer zu Ufer, von Anlegestelle zu Anlegestelle Bedeutung und Antlitz ändern. Ist er Endpunkt der eigenen Welt oder Sprungbrett für neue Erlebnisse? Schlusssatz oder Ankündigung?

HIGHLIGHTS aus dem TRADUKI-Programm in Leipzig 2026

Donnerstag, 19. März 2026, 14.00 Uhr, TRADUKI Kafana (Halle 4, D403)
Völkermord, Vertreibung, Aussiedlung, Zwangsarbeit, Lagerhaft – ein Panoptikum des Grauens. Von der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten │ Moderation: Jörg Plath

Der rumänisch-ungarische Autor András Visky hat mit seinem poetisch durchgeformten Roman Die Aussiedlung (Suhrkamp) für großes Aufsehen gesorgt. Lange ist nicht so eindringlich, hellsichtig, lakonisch, ‘kindlich’ über das Leiden Vertriebener geschrieben worden. Die bulgarische Autorin Justine Toms spannt in Ustine (eta Verlag) den Bogen vom Völkermord an den Armenier:innen, dem das Mädchen Ustine nur knapp entkommt. Ihre Lebens- und Liebensreise führt sie von Paris nach Bulgarien. Doch der zweite Weltkrieg zerstört alle Zukunftspläne und auf sie warten Entbehrungen und sozialistische Arbeitslager.

Freitag, 20. März 2026, 12.00 Uhr, TRADUKI Kafana (Halle 4, D403)
Superkraft Satire? Wenn Literat:innen mit Potentat:innen abrechnen │ Moderation: Michael Martens

Vielleicht ist Iulian Ciocan ein begnadeter Hellseher ein großer Satiriker ist er auf jeden Fall. Als Putin 2014 die Krim besetzte, schrieb der moldauische Autor gerade an seinem Roman Am Morgen kommen die Russen (Dittrich Verlag). Hier versucht ein junger Moldawier seinen dystopischen Roman über eine russische Invasion zu veröffentlichen. Dystopie? Auch der serbische Autor, Kolumnist und Aktivist Marko Vidojković kämpft mit bitterbösem Humor gegen ein Regime, das die Zerreißprobe mit der eigenen Bevölkerung sucht.

Freitag, 20. März 2026, 14.00 Uhr, Donaubühne (Halle 4, D300/C301)  
Studentenproteste in Serbien. Situation und Perspektiven │ Moderation: Krsto Lazarević

Es sind die größten Studentenproteste in der jüngeren serbischen Geschichte. Deren Ausgang ist noch ungewiss: Zu sehr überschlagen sich die Ereignisse, zu unübersichtlich sind die Machtverhältnisse und Einflusssphären, zu fragil die Sicherheitslage. Im Gespräch mit Dejan Atanacković, Anastazija Govedarica Antanasijević und Michael Martens sortieren wir die aktuelle Situation und die Perspektiven in diesem Land.

Samstag, 21. März 2026, 11.00 Uhr, Donaubühne (Halle 4, D300/C301)  
Erinnerung als Widerstand. Formen, Wandel und Herausforderungen der Erinnerungskultur │ Moderation: Vedran Džihić

Wie weiterleben nach einer Kriegs-Katastrophe? Gibt es eine (oder mehrere?) Kultur(en) des Gedenkens? Was, wenn individuelles und kollektives Erinnern politisch vereinnahmt werden oder Erinnern zum Akt des Widerstands selbst wird? Welche (Aus)-Wege kann die Literatur bieten, wenn die Zeitzeug:innen weniger werden, wenn die sozialen Medien geflutet werden von KI-generierten Holocaust-Bildern oder revisionistische Narrative eine nie dagewesene Vergangenheit erschaffen? Marko Dinić, Blerina Rogova-Gaxha und Dubravka Stojanović diskutieren diese Fragen.

Samstag, 21. März 2026, 20.00 Uhr, UT Connewitz
Balkannacht. Literatur und Musik im UT Connewitz │ Moderation: Amir Kamber und Vivian Perkovic

Schon traditionell nimmt das Netzwerk TRADUKI die Gäste im UT Connewitz mit auf eine ganz besondere nächtliche Reise – kreuz und quer durch den Balkan. Präsentiert und gefeiert wird die vielstimmige Literatur Südosteuropas mit Maja Iskra, Jehona Kicaj, Kristian Novak, Robert Şerban und András Visky. Für die Party danach sorgt die slowenische Rapperin Masayah, bekannt für ihre energiegeladene Bühnenpräsenz.

Das Konzert findet mit Unterstützung von SKICA Berlin statt. 

Das gesamte Programm von TRADUKI unter: https://traduki.eu/lbm-26/ 

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über TRADUKI 
Das Netzwerk TRADUKI ist ein Projekt des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich, des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, des Forum Literaturübersetzen Österreich im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport der Republik Österreich, des Goethe-Instituts, der S. Fischer Stiftung, der Slowenischen Buchagentur, des Ministeriums für Kultur und Medien der Republik Kroatien, des Ministeriums für Äusseres, Umwelt und Kultur des Fürstentums Liechtenstein, der Kulturstiftung Liechtenstein, des Ministeriums für Wirtschaft, Kultur und Innovation der Republik Albanien, des Ministeriums für Kultur der Republik Serbien, des Ministeriums für Kultur Rumäniens, des Ministeriums für Kultur und Medien von Montenegro, der Leipziger Buchmesse, des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Nordmazedonien und des Ministeriums für Kultur der Republik Bulgarien.

Text:  Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

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