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Kategorien-Archiv: Literatur

BilderAlbum: Die DNA des Ostens & viele weitere spannende Neuerscheinungen von Verlagen aus Mitteldeutschland

13 Freitag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Leselust & Bücher & die Menschen dahinter: 20 Verlage stellten ihre Neuheiten vor, eine bunte, illustre, einfallsreiche, spannende und beeindruckende Mischung aus historischer Regionalliteratur bis zu hochaktuellen Themen. Für Neugierige und Lesehungrige kurz und anschaulich zusammengestellt in der Broschüre „Wir sind Dein Buch“, herausgegeben vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.

Bühne frei für die Bücher-Neuheiten

20 Verlage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stellten ihre druckfrischen Werke in beeindruckender Vielfalt am Mittwoch im Haus des Buches in Leiipzig vorab zur Leipziger Buchmesse vor.

Wie vielfältig, lebendig und überraschend die hiesige Verlagslandschaft ist, zeigten am Mittwoch 20 Verlage mit je drei Neuerscheinungen in einem Pressegespräch im Haus des Buches vorab zur Leipziger Buchmesse (vom 19. bis 22. März). Eingeladen hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der erstmals eine Broschüre „Wir sind Dein Buch“ – Lesetipps aus Mitteldeutschland und die Menschen dahinter – herausgab. Darin stellen sich insgesamt 35 Verlage, neue und bekannte, mit einer Fülle an literarischen Genres und Themen vor, die mit Herz, Fantasie, Humor und Anspruch für alle Altersgruppen gestaltet, für reichlich Entdeckungen und Lesevergnügen für verschiedene Geschmäcker sorgen.

Text + Fotos (lv)
Mehr zu einzelnen Büchern demnächst auf diesem Blog.

Link zur online-Ausgabe von „Wir sind Dein Buch“: https://www.book2look.com/book/imNcvqLDGF

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Leipziger Buchmesse: Literarische Vielfalt mit den Unabhängigen Verlagen & Lyrikpanorama zum Welttag der Poesie

10 Dienstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Allgemein, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Das Forum » Die Unabhängigen « auf der Leipziger Buchmesse 2026

Vom 19. bis 22. März 2026 ist das Forum » Die Unabhängigen « zum neunten Mal auf der Leipziger Buchmesse zu finden. An vier Messetagen werden bei rund 45 Veranstaltungen zahlreiche Autor:innen, Herausgeber:innen, Übersetzer:innen und Verleger:innen vor Ort sein. Im Zeitraum von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr (am Sonntag bis 16.30 Uhr) finden halbstündige Lesungen zu Neuerscheinungen sowie die Verleihung des Kurt Wolff Preises statt. Mit zahlreichen Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Podiumsgästen aus ganz Europa wird der Blick in diesem Jahr erneut darauf gerichtet, was uns als Gesellschaft bewegt und welche ästhetischen Maßstäbe Literatur setzt. Organisiert wird das von Carolin Callies kuratierte Projekt von der Kurt Wolff Stiftung und der Leipziger Buchmesse. Das Programm findet live in Halle 5 / H313 statt und wird zudem via Livestream online zu verfolgen sein.

Die Bar am Forum bietet neben erfrischenden Getränken den besten Espresso der Buchmesse ausgeschenkt von Verlegerinnen und Verlegern unabhängiger Verlage.

Darüber hinaus geht es am Buchmesse Samstag (21. März) mit » Die Unabhängigen. Spätausgabe « für einen Abend runter vom Messegelände in den Westflügel Leipzig. Dort lesen ab 19.30 Uhr achtzehn Autor:innen auf zwei Bühnen aus ihren Romanen, Lyrikbänden und Sachbüchern.

»Die Unabhängigen « auf dem Messegelände

Das Programm rund um die Neuerscheinungen bildet auch in diesem Jahr wieder die literarische Vielfalt und die hohe Qualität der unabhängigen Verlage ab. Etablierte Stimmen treffen auf neue literarische Talente, internationale auf deutschsprachige Perspektiven. Hochkarätige Literatur hören wir mit den Romanen von Ruth Herzberg, Verena Stauffer, Leander Steinkopf oder Julia Weber; Prosadebüts wie die von Clemens Brodeßer (»Corky«) und Jessica Mawuena Lawson (»Kekeli«) dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Erneut sind internationale Autor:innen auf dem Forum zu Gast: Mit Emanuela Anechoum (Italien), Gaëlle Bélem (Frankreich), Simon Chevrier (Frankreich), Dario Ferrari (Italien), Julia Fiedorczuk (Polen), Unė Kaunaitė (Litauen), Marek Torčík (Tschechien) und Suzana Tratnik (Slowenien) sind herausragende Stimmen weiterer Sprachräume vertreten – vorgestellt mit oder von ihren Übersetzer:innen. Das Fokusthema der Messe unter dem Motto »Donau – Unter Strom und zwischen Welten« findet mit der literaturgeschichtlichen Publikation »Aufbruch ins Innere Europas. Von Hermann Hesse bis Peter Handke« von Werner Anzenberger seinen Aufschlag.

Mehrere Neuerscheinungen widmen sich dieses Mal dem Thema des Erinnerns an eine zurückgelassene Heimat: Der gebürtige Ukrainer Yuriy Gurzhy, der in Berlin lebt, erzählt in »Ein Aquarium voller Schlüssel« von Charkiw und den Fotos seines Vaters. Die georgische Lyrikerin Bela Chekurishvili vermisst mit »Margo ist fort« den Abstand zwischen der verlassenen Heimat und dem Leben im selbstgewählten Exil – ebenso wie die kurdische Lyrikerin Yildiz Çakar in »Dunkles Siegel«. Die in Bagdad geborene Mona Yahia erzählt mit »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie.

Am Samstag, dem 21. März, wird der Welttag der Poesie mit der besonderen Veranstaltung »Lyrikpanorama« gefeiert – eine ganze Stunde mit vier Neuerscheinungen: Die Herausgeber:innen Tamer Düzyol & Alina Plohmann bringen ihre Anthologie »Bad Times Poetry. Schluss mit schönen Worten« mit, Anke Bastrop (»Verborgene Landschaften«), Hannah K Bründl (»schilfern«) und Nasima Sophia Razizadeh (»Entschwebung«) sind mit ihren druckfrischen Lyrikbänden dabei.

Das Forum widmet sich seit jeher wichtigen gesellschaftlichen Debatten. Der Historiker Alexander Querengässer unternimmt mit »Gewalt. Eine Kulturgeschichte des Krieges« einen Erklärungsversuch, warum gewaltsame Konflikte der Menschheit eingeschrieben zu sein scheinen; Robert Schuberth bespricht in »Vom Antisemitismus, der keiner sein will« die Linie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung, während der Band des Soziologen und Ökonoms Friedrich Pollock (1894-1970) mit »Schriften zu Nationalsozialismus und Antisemitismus« eine historische Perspektive bietet. Am Messedonnerstag, 19. März 2026, um 11 Uhr, wird, eingeladen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, zum Thema »Zwischen Algorithmus und Aufklärung: Unabhängige Verlage und die Zukunft der Demokratie in Zeiten von KI und Desinformation« diskutiert.

Auch die Popkultur findet ihren Platz: Wolfgang Wissler untersucht in »Based on a true Story« Filme nach ihren wahren Begebenheiten, die Musikerin und Autorin Ariana Zustra feiert in »Don’t Stop the Music« unsterbliche Popstars und Rüdiger Dannemann widmet sich Bob Dylans Songphilosophie. Der Schauspieler und Regisseur Pierre Sanoussi-Bliss stellt seine Autobiografie »Den Rest hab ich verdrängt« vor, und der Hörfunkjournalist Philipp Cavert präsentiert die Biografie von Harry Meyen, dem Schauspieler und Ehemann von Romy Schneider.

Wichtige Anziehungspunkte sind zudem die Verleihung des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik, (19. März, 14 Uhr), der »Buchhandelstreff« unser Empfang für Buchhändlerinnen und Buchhändler (20. März, ab 17 Uhr) sowie traditioneller Höhepunkt am Messe-Freitag um 13.00 Uhr, die Verleihung des Kurt-Wolff-Preises, der in diesem Jahr an die Edition Tiamat (Hauptpreis) und an Starfruit Publications (Förderpreis) geht.

Die Unabhängigen. Spätausgabe

Zum sechsten Mal zieht das Forum » Die Unabhängigen « in die Stadt zur » Spätausgabe « Im Westflügel Leipzig beginnt die Veranstaltung mit achtzehn Autor:innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich am Messesamstag, dem 21. März 2026, um 19.30 Uhr. Auf zwei Bühnen lesen die Autor:innen in thematisch kuratierten Blöcken. Mit dabei sind: Wilhelm Bartsch, Xaver Bayer, Dirk Bernemann, Alisha Gamisch, Bernard Hoffmeister, Bianca Jankovska, LJ Jeschke, Ricarda Junge, Ulli Lust, Domenico Müllensiefen, Lisa-Viktoria Niederberger, Hendrik Otremba, Annette Ramelsberger, Ulrike Almut Sandig, Sophie Sumburane, Kinga Toth, Cornelia Travnicek, Eva Christina Zeller. Die Spätausgabe moderieren Sabine Franke, Linn Penelope Rieger und Jörg Schieke.

Das komplette Programm im Forum ›Die Unabhängigen‹: kurt-wolff-stiftung.de/dua-2026/#programm 

Das Programm der Spätausgabe: kurt-wolff-stiftung.de/dua-spaetausgabe-2026/

Tickets für die Spätausgabe: westfluegel.de/veranstaltung/die unabhaengigen spaetausgabe/

Live Streams: youtube.com/@kurtwolffstiftung6170/streams

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über die Leipziger Buchmesse
Über die Leipziger Messe

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
www.instagram.com/leipzigerbuchmesse
www.linkedin.com/company/leipziger-buchmesse
www.threads.net/@leipzigerbuchmesse

Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
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Ausstellung „Reflexion“ von Michael Klose & Bilder von Angel Hampel mit dem Titel „Handsam“ im Kabinett in der Galerie Mitte in Dresden

07 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie, Zwischenmenschliches

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Stille, traumversunkene Bilderlandschaften: der Maler Michael Klose bei seiner Ausstellungseröffnung „Reflexion“ mit viel Besucherresonanz in der Galerie Mitte in Dresden.

Das Schweben der Farben und des Lichts

In Farben und Formen schwelgende Bilderlandschaften mit Brücken, Seerosen und Stadtansichten zeigt der Maler Michael Klose derzeit in seiner Ausstellung „Reflexion“ in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49, in Dresden. Im Kabinett sind expressive, figürliche Arbeiten von Angela Hampel unter dem Titel „handsam“ zu sehen.

Helle und dunkle Grün- und Blautöne verflie0en, entführen in einen Zustand zwischen Wachen und Träumen, fern und nah zugleich, in dem Sehnsucht, Fantasie und Reales Gestalt annehmen in den wunderbaren Bilderlandschaften der Ausstellung „Reflexion“ mit Malerei, Zeichnung und Druckgrafik von Michal Klose, die mit viel Besucherresonanz und romantisch beschwingten Klängen der Musiker unlängst in der Galerie Mitte, Fetscherstraße 49, in Dresden eröffnete.

Außerdem werden im Kabinett von Angela Hampel unter dem Titel „handsam“ sinnlich expressive, zarte und kraftvolle figürliche Arbeiten in ihrer Jubiläumsaustellung zum 70. Geburtstag geteigt, in denen es um Licht- und Schattenseiten des Menschseins geht, um Naturgöttinnen begleitet von vielerlei Getier und um Berührungen innen wie außen.

Die Ausstellung ist noch bis 4. April zu sehen.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text und Fotos zur Ausstellung folgen.

Heute am 7. März, um 17 Uhr liest die Schauspielerin Annette Richter Texte romantischer Dichter in der Ausstellung.

Geöffnet: Di bis Fr 15 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

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Leipziger Buchmesse 2026: Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest

25 Mittwoch Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Das sind die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse

Seit über zwei Jahrzehnten würdigt der Preis der Leipziger Buchmesse herausragende Werke der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur – und setzt dabei echte Maßstäbe. Als einzige große Literaturauszeichnung ehrt er drei Kategorien auf Augenhöhe: Belletristik, Sachbuch/Essayistik und literarische Übersetzung werden gleichberechtigt ausgezeichnet. Jetzt steht fest, welche Werke und Autor:innen 2026 um diese besondere Auszeichnung konkurrieren. Aus insgesamt 485 Einreichungen von 177 Verlagen hat die siebenköpfige Jury 15 Titel nominiert.

„Wir haben uns durch Welten gelesen und diskutiert, haben uns Können und Experiment, Leidenschaft und Kunst als Wegmarken gesetzt, sind durch die Gegenwartsliteratur gerauscht und haben es uns nicht leicht gemacht. Am Ende haben uns die Texte überzeugt, die wir mit Freude allesamt nun in den nominierten Reigen stellen. Im Vertrauen darauf, für Entdeckung und Wertschätzung zu stehen, Haltung und Lesevergnügen, und natürlich in der Hoffnung, bei neugierigen Leser*innen schon vor der Messe die Zahl der Lektürestunden hochzutreiben“, so die begeisterte Juryvorsitzende Katrin Schumacher. Für die Nominierten steigt jetzt die Spannung: Wer in den drei Kategorien gewinnt, wird am 19. März um 16 Uhr in der Glashalle bekanntgegeben.

Die Nominierten 2026 sind:

Belletristik

Helene Bukowski: „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ (Claassen, 26.02.2026)
Norbert Gstrein: „Im ersten Licht“ (Hanser, 17.02.2026)
Anja Kampmann: „Die Wut ist ein heller Stern“ (Hanser Verlag, 19.08.2025)
Katerina Poladjan: „Goldstrand“ (S. Fischer, 27.08.2025)
Elli Unruh: „Fische im Trüben“ (Transit, 01.09.2025)

Sachbuch/Essayistik

Marie-Janine Calic: „Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“ (C.H. Beck, 15.10.2025)
Ines Geipel: „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“ (S. Fischer, 11.03.2026)
Jan Jekal: „Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953“ (Matthes & Seitz Berlin, 26.02.2026)
Ulli Lust: „Die Frau als Mensch: Schamaninnen“ (Reprodukt, 09.02.2026)
Manfred Pfister: „Englische Renaissance“ (Galiani Berlin, 09.10.2025)

Übersetzung

Ulrich Faure übersetzte aus dem Niederländischen „Das Lied von Storch und Dromedar“ von Anjet Daanje (Friedenauer Presse, 28.08.2025)
Tina Flecken übersetzte aus dem Isländischen „Eden“ von Auður Ava Ólafsdóttir (Insel, 28.10.2025)
Manfred Gmeiner übersetzte aus dem Spanischen „Unten leben“ von Gustavo Faverón Patriau (Droschl, 22.08.2025)
Timea Tankó übersetzte aus dem Ungarischen „Die Aussiedlung“ von András Visky (Suhrkamp, 28.10.2025)
Petra Zickmann übersetzte aus dem Katalanischen „Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis“ von Irene Solà (S. Fischer, 27.08.2025)

Erleben Sie die Nominierten hautnah – live in Berlin

Noch bevor sich die Nominierten auf der Leipziger Buchmesse präsentieren, können Sie die Autor:innen und ihre Werke live in Berlin kennenlernen. Das Literarische Colloquium Berlin lädt an drei Abenden jeweils um 19:30 Uhr zu Lesung und Gespräch ein: Am 3. März sind die Nominierten der Kategorie Übersetzung zu Gast, am 5. März die der Kategorie Belletristik und am 10. März die der Kategorie Sachbuch/Essayistik.

Die Nominierten im Radio und im Stream

Für alle, die nicht persönlich dabei sein können, bringt Deutschlandfunk Kultur die Nominierten und ihre Werke nach Hause: Am 8. März um 22:03 Uhr stehen die Übersetzer:innen im Fokus, am 14. März um 11:05 Uhr die Sachbuch/Essayistik-Autor:innen sowie am 15. März um 22:03 Uhr die Belletristik-Autor:innen. Letzteren widmet sich auch MDR Kultur – in zwei Ausgaben am 11. und 14. März um jeweils 18 Uhr. Die Sendungen können anschließend in der ARD-Audiothek nachgehört werden.

Die Nominierten am Tag der Preisverleihung in Leipzig

Vor der mit Spannung erwarteten Preisverleihung am 19. März um 16 Uhr in der Glashalle gehört die Bühne noch einmal allen 15 Nominierten: Die Jury rückt die Autor:innen und ihre Werke ins Rampenlicht. Um 11 Uhr stellen Kais Harrabi und Katharina Herrmann die Belletristik-Nominierten auf der Großen Bühne (Halle 5, Stand A500) vor. Am selben Ort präsentieren um 12 Uhr Tilman Spreckelsen und Judith von Sternburg die Nominierten in der Kategorie Sachbuch/Essayistik. Die nominierten Übersetzer:innen erhalten ihre Bühne um 13 Uhr im Forum Übersetzen/Salon International (Halle 4, Stand C403) im Gespräch mit Zita Bereuter und Thomas Hummitzsch.

Zwei der frisch gekürten Preisträger:innen können Sie am zweiten Messetag noch einmal live erleben: Um 11 Uhr kommt der:die Gewinner:in der Kategorie Belletristik in die Bloggerlounge BL:OOM. Um 15 Uhr ist der:die Preisträger:in der Kategorie Übersetzung im Forum Übersetzen/Salon International zu Gast.

Ausgewählt wurden die Nominierten von einer Jury unter Vorsitz von Katrin Schumacher. Neben den zwei neuen Jurymitgliedern Katharina Herrmann und Tilman Spreckelsen gehörten zu den Juror:innen Kais Harrabi, Judith von Sternburg, Zita Bereuter und Thomas Hummitzsch. Der Preis der Leipziger Buchmesse ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig fördern den Preis. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin. Als Medienpartner fungieren Deutschlandfunk Kultur und WELT AM SONNTAG.

TV-Service − Livestream der Preisverleihung

Die Preisverleihung wird von parq.media live übertragen und gestreamt. Fernsehsender und Onlineportale können kosten- und rechtefrei das abgemischte Signal verwerten und verwenden. Das Signal der kompletten Preisverleihung von 16:00 bis 17:00 Uhr wird unter folgendem Link live zur Verfügung gestellt:

https://sdn-global-live-streaming-packager-cache.3qsdn.com/125523/125523_264_live.m3u8

Der Link ist am 19.03.2026 ab 14 Uhr freigeschaltet.

Bei Fragen steht Ihnen Max Hüttner zur Verfügung.
Mobil: +49 (0) 163 79 42 457
Email: max@parq.media

Falls Sie die Preisverleihung direkt auf Ihrer Website einbinden wollen, stellen wir Ihnen gern einen Embed-Code des YouTube-Streams zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu bitte an Sebastian Walter unter: s.walter@leipziger-messe.de

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
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Manga Comic Con:
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Ein Wohlfühl-Ort für Bücher & ihre Menschen: Der Laden „Buch mit Handlung“ in Dresden feiert seinen ersten Geburtstag

25 Mittwoch Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Zwischenmenschliches

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Mehr als ein Buchladen: Inhaberin Antonia Rhau möchte, dass die Bücher sich ebenso wohlfühlen wie die Besucher in ihrem gemütlichen, fantasie- und liebevoll wie ein Wohnzimmer eingerichteten Raum in Dresden-Pieschen.

Eine bunte Oase voller Geschichten und Begegnungen
Der Laden „Buch mit Handlung“ auf der Oschatzer Straße 2 in Dresden-Pieschen  feiert seinen ersten Geburtstag am 27. und 28. Februar mit einem Konzert und einer Lesung.
Im Schaufenster locken die neuesten Bücher unter einer Leselampe und Plakate mit den nächsten Lesungen, nicht nur bei ihr. Buchhändlerin Antonia Rhau steht vor der offenen Ladentür, in einer Hand eine olivgrüne Fahne, die sie hochhält für die Bücher und in der anderen Hand hält sie eine bunte Laterne. Auf ihrem Sweartshirt steht: „Lesen fetzt“ mit Lachsmiley. Mit ihrem Laden „Buch mit Handlung“ feiert sie einjähriges Jubiläum mit allen Bücherfreunden am 27. und 28. Februar, dann wird dieser zur Bühne für Musik und Leseabenteuer.

Sie hat sich ihren Traum vom eigenen Buchladen erfüllt. „Da hat man immer etwas Schönes. Es ist bunt, nie langweilig und gibt immer etwas Neues. Seien es Geschichten, Begegnungen und Gespräche mit Menschen“, sagt Anonia Rhau (37). „Und man hat auch etwas zum Festhalten, ein Buch.“ Nach ihrem Studium der Stadt- und Regionalplanung ging sie beruflich neue Wege, absolvierte eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Außerdem war Antonia Rhau „berlinmüde“ und zog 2024 nach Dresden. Zusammen mit einer Freundin war sie auf dem Stadtteilfest St. Pieschen und entdeckte den leerstehenden Ladenraum auf der Oschatzer Straße 2. „Wir fanden die Atmosphäre schön, sehr lebendig und bunt gemischt. Und da es schon lange keinen Buchladen mehr im Viertel gab, war das hier genau richtig für mich.“ Vorher war ein Geschäft für Trauringe dort. Nun kann man hier in die wundersame, reichhaltige Welt der Bücher eintauchen, liebe- und fantasievoll eingerichtet auf 38 Quadratmetern. Einem Raum gemütlich wie ein Wohnzimmer mit nostalgischen Schränken und Regalen voller Bücher und Bilder an den Wänden. Und einem Sofa, weichen Sitzpolstern und Tisch am Fenster. Es ist mehr als ein Buchladen. „Ein Ort zum Verweilen, man kann sich Zeit nehmen und das machen auch sehr viele. Auch einen Kaffee im Laden trinken“, sagt Antonia Rhau.

“Das Buch soll sich auch wohlfühlen. Es braucht eine ordentliche Fläche, darf nicht runterfallen, soll ansprechend und funktional sein.“ Es gibt eine große Auswahl an Gedrucktem, Belletristik, Gedichtbände, kleine Geschenkbücher, viele Kinderbücher, Kochbücher, Krimis und Bücher zu Geschichte, Politik und Gesellschaft und einige kreative und vergnügliche Spiele. Die Bücher bestellt sie nach eigenem Geschmack und Empfehlungen von den Verlagen. „Man weiß nie vorher, wie es ankommt bei den Lesern. Die Nachfrage ist besser geworden und es kommen immer wieder neue Leute rein“, blickt sie auf das erste Jahr. „Aber ich kann noch nicht davon leben. In drei Jahren soll das Geschäft sich rentieren.“ Sie habe täglich zehn bis zwölf Stunden zu tun im Buchladen. „Doch man weiß, wofür man es macht und kann sein wie man ist. Das ist mein Reichtum“, weiß Antonia Rhau zu schätzen. Sie hat eine offene Tür und freundliche Worte für jeden, der in ihren Laden kommt. Einige schauen nur auf ein Hallo herein, geben etwas ab oder holen bestellte Bücher ab. Manche wollen nur gucken, andere brauchen einen Rat oder lassen sich beraten, erzählt sie. „Ich habe auch Stammkunden, die vom ersten Moment an dabei sind und weiter verfolgen, wie es sich entwickelt. Die mir auch Mut machen und möchten, dass ich bleibe. Das macht auch viel aus.“

Sie hat auch einige Buchtipps parat: „Das Haus der Goldmanns“ von Claudia Kaufmann, eine spannende deutsche Familiengeschichte aus dem „ultraviolett“-Verlag Dresden, „Wo beginnt der Osten, Genosse?“ fragt Robin Bergauf samt seinem Kater Genosse in diesem leichtfüßigen Gegenwartsroman aus dem kleinen Leipziger „Lies mich“-Verlag und „Der letzte Tag des Fährmanns“, ein Roman von Frode Grytten (Penguin Verlag) erzählt wunderbar über ein gelebtes Leben mit allen Höhen und Tiefen. „Die Menschen lesen noch. Bücher werden noch schöner und wertiger gestaltet, immer noch gern gekauft und verschenkt“, das beobachtet die Buchhändlerin auch als Besucherin der Leipziger Buchmesse, „mit jedes Jahr neuen Besucherrekorden.“ Das „Buch mit Handlung“ ist auch schon eine „Kulturinsel“ im Kiez mit monatlichen Lesungen und Gesprächsabenden und inzwischen vier Galerien auf der Oschatzer Straße.

Zum Buchladen-Jubiläum gibt es am 27.2., um 19 Uhr einen Liederabend mit dem Musiker Robert Carl Blank aus Hamburg und am 28.2., um 14 Uhr eine Lesung mit Geburtstagskuchen und Kaffee mit dem iranischen, in Deutschland lebenden Autor Said Boluri aus seinem Buch „Der Himmel über der Grenze“. Der „Welttag der Poesie“, der am 21. März ist, wird nachgefeiert mit einer Lesung mit mehreren Autoren  gemeinsam mit dem Verlag „Text und Dialog“ am 28. März von 14 bis 16 Uhr im „Buch mit Handlung“.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi, Fr 10 bis 17.30 Uhr, Do 12 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr.

http://www.buch-mit-handlung.de

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Die Leipziger Buchmesse 2026 nimmt neue literarische Stimmen stärker in den Fokus

22 Sonntag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Erste Geschichten: Neue literarische Stimmen auf der Leipziger Buchmesse

Sie gehören zu den auserwählten Künstler:innen, die es geschafft haben, mit ihrem Erstlingswerk in einem Verlag veröffentlicht zu werden: die Debütautor:innen. Damit ihre neuen Geschichten und Perspektiven direkt ein breites Publikum finden, nimmt die Leipziger Buchmesse 2026 frische literarische Stimmen stärker denn je in den Fokus – mit zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen von Leipzig liest und auf der Buchmesse vom 19. bis 22. März 2026.

Auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse erhalten Debüt-Autor:innen besondere Aufmerksamkeit: An mehreren Orten – von „Beste erste Bücher“ und der „Langen Leipziger Lesenacht“ über die #buchbar und die Donaubühne bis zum BloggerRoom BL:OOM – können Besucher:innen und Medienschaffende die vielversprechendsten Debüts des Frühjahrs entdecken. „Wir wollen dem literarischen Nachwuchs eine noch größere Bühne bieten. Denn ihre Geschichten sollen gelesen und gehört werden – auch im Sinne der Verlage, für die Debüts immer ein Wagnis darstellen“, sagt Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse.

Beste erste Bücher: Erstlingswerke im Rampenlicht von Leipzig liest

Nach der erfolgreichen Messe-Premiere im vergangenen Jahr geht Beste erste Bücher, das Veranstaltungsformat des Literarischen Herbstes, in die zweite Runde. Im Rahmen von Leipzig liest lädt das Programm dazu ein, in spannende Erstlingswerke einzutauchen. 2025 haben fünf Autor:innen ihre Werke präsentiert, dieses Jahr sind es bereits neun. Zu den Vortragenden gehört Oliwia Hälterlein, die in „Wir Töchter“ (C.H. Beck) mit erzählerischer Raffinesse die Geschichte dreier Generationen von Frauen zwischen Polen und Deutschland verwebt – von der Nachkriegszeit über die Solidarność-Revolution bis zum wiedervereinigten Deutschland. Son Lewandowski seziert in „Die Routinen“ (Klett-Cotta) die gnadenlose Welt des Leistungssports: eine atemlose Erzählung über eine Turnerin, die sich den Wettbewerbsprinzipien ihres Sports beugt und mit jedem Schritt aufs Podest weiter von den anderen Mädchen entfernt.

Ebenfalls dabei sind Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ (Kiepenheuer & Witsch), Clara Leinemann mit „Gelbe Monster“ (Suhrkamp nova), David Vajda mit „Diamanten“ (Hanser Berlin), Hayat Erdogan mit „Hauptsache kein Zeitgeist“ (Claassen), Marie-Louise Monrad Møller mit „Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart“ (Kanon) und Rina Schmeller mit „Co“ (Penguin).

Lange Leipziger Lesenacht: Debüts bis spät in den Abend

In der Moritzbastei räumt die traditionsreiche „Lange Leipziger Lesenacht“ den Debüts einen besonderen Platz ein. 20 Autor:innen bringen ihre Erstlingswerke mit. Maja Iskra erinnert in „Uppercut“ (Zsolnay) an eine Kindheit im Belgrad der 1990er Jahre, an die Brutalität zu Hause und auf der Straße – erzählt in einem fast telegrafischen Stil. Von einem unvergesslichen Sommer vor dem endgültigen Erwachsenwerden Ende der 1990er Jahre berichtet Inga Hanka in „Little Hollywood“ (Ecco).

Außerdem lesen Leon Engler aus „Botanik des Wahnsinns“ (DuMont), Lilli Tollkien aus „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ (Aufbau), Laura Dürrschmidt aus „Sommer der schlafenden Hunde“ (Aufbau), Lukas Hoffmann aus „Wassermann“ (März), Dara Brexendorf aus „Paradise Beach“ (Eichborn), Anna Katharina Scheidemantel aus „Statt aus dem Fenster zu schauen“ (Pola), Anja Gmeinwieser aus „Wir Königinnen“ (Berlin), Thị Thanh Thảo Trần aus „Menschen wie wir“ (Leykam), Svenja Liesau aus „Es war nichts anderes möglich“ (Rowohlt Berlin) und Marie Menke aus „Spielverderberin“ (Kiepenheuer & Witsch).

#buchbar: Neue literarische Stimmen bei Kaffee und Kuchen 

In entspannter Atmosphäre mit Debüt-Autor:innen ins Gespräch kommen – das ermöglicht die #buchbar in Halle 4. Hier liest Ozan Zakariya Keskinkılıç aus „Hundesohn“ (Suhrkamp), einer queeren Liebesgeschichte zwischen Berlin und der Türkei, zwischen Grindr-Dates und Freitagsgebet, ausgezeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis 2025. Lisa Wölfl schildert in „Ein verlassenes Haus“ (Kremayr & Scheriau), wie die Protagonistin zwischen Haushalt, Kindern und Ehemann unsichtbar wird – bis sie einen Job als Fake-Profil auf einer Datingplattform annimmt und langsam wieder anfängt, sich selbst zu spüren.

Ebenfalls in die #buchbar kommen Petr Hanel mit „Du weißt nen Scheiß über Sterne“ (Anthea), Marek Torčík mit „Was die Zeit nicht nimmt“ (Anthea), Judith Hoersch mit „Niemands Töchter“ (Piper), Katrin Wegner mit „Falterspuren“ (Dreiviertelhaus), Anna Mai mit „Broilerkomplott“ (Ariadne), Nicola Quaß mit „Hungergesang“ (kul-ja!), Kat Splitterberg mit „Die Wirbellosen“ (ars remata), Carina Benning mit „Casino Durable – All in with the Devil“ (LYX), Aileen Schneider mit „Ich tu so als ob und du tust so als ob du’s glaubst“ (lektora), Simon Chevrier mit „Foto auf Anfrage“ (Albino), Pandora Magri mit „Himmelblau“ (JAJA), Sarah Hübner mit „Unruhe“ (JAJA), Ulla Schuh mit „Ich in 100 Teilen“ (Beltz & Gelberg) und Carlos H. Barther mit „MIDGARD“.

Donaubühne: Erstlingswerke der Donauliteratur

Im Rahmen des diesjährigen Fokusthemas „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ präsentiert auch die Donaubühne in Halle 4 Debüts, die literarische Perspektiven aus der Region eröffnen. Muri Darida sucht in „King Cobra“ (dtv) nach dem Ursprung der Gewalt in einer ungarisch-deutschen Familie und erzählt dabei mit Humor und Zärtlichkeit eine Geschichte über Wut und Widerstand. Katherina Braschel bricht in „Heim holen“ (Residenz) das Schweigen über ihre donauschwäbische Familiengeschichte und die SS-Mitgliedschaft des Großvaters. Ebenfalls auf der Donaubühne: Betty Boras mit „Das schönste aller Leben“ (hanserblau) sowie Madeline Potter mit „Die Roma“ (Propyläen).

BL:OOM: Debüts für die Blogger:innen-Community

Im BL:OOM – BloggerRoom treffen sich Buchblogger:innen zum Austausch über die neuesten Entdeckungen. Unter dem Programmpunkt „Rising Stars“ stehen vielversprechende Debüts im Mittelpunkt, darunter Kea von Garnier mit „Restsommer“ (Blessing), Alisha Gamisch mit „Parasiti“ (Voland & Quist) und Jessica Mawuena Lawson mit „Kekeli“ (Verbrecher).

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
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Manga Comic Con:
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BilderAlbum: Ausstellung „Apropos Libido“ von Steffen Fischer & Lesung mit Hannelore Koch in der Galerie Mitte

20 Donnerstag Nov 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Bilder voll weiblicher Lust & Kraft & Leidenschaft: Steffen Fischer in seiner Ausstellung „Apropos Libido“ mit Galeristin Karin Weber und Besucherin Annette Richter in der Galerie Mitte.

Bilder voll emotionaler Sprengkraft

Verführerisch, lockend, sinnlich, anspielungsreich bis explosiv geht es um Liebe, Leidenschaft und ihre Abgründe sowie Mann-Frau-Geschlechterrollen und Machtspiele in der Ausstellung „Apropos Libido“ von Steffen Fischer in der Galerie Mitte in Dresden.

Vor einer Meerlandschaft sitzt eine Frau mit lang wallendem, blondem Haar und schwarzem Mieder, mit weit geöffneten Beinen und einem weißen Schwan vor der Körpermitte, „Leda und ihr Schwimmtier oder I like Boticelli“ heißt das Titelbild zur Ausstellung „Apropos Libido“ von Steffen Fischer in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49 in Dresden. Verführerisch, lockend, offen, direkt und anspielungsreich, voll lustvoller Ironie geht es um Liebe, Leidenschaft und ihre Abgründe in zwischenmenschlichen Beziehungen in seiner Malerei und Zeichnungen, zumeist von 2025 und `024 und einige frühere Arbeiten.

Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Künstler setzt Steffen Fischer sich seit vielen Jahren in farbreich, figürlich expressiver und symbolstarker Bildsprache auf den oft großformatigen Leinwänden und in farbigen Zeichnungen unverblümt, oft auch provokant mit männlich-weiblichen Rollenbildern, Klischees und Umkehrung der Geschlechterrollen – von weich, sanft, sinnlich bis durchtrieben, machtlüstern und kriegerisch – auseinander. Dabei schöpft Fischer gern aus dem großen Fundus griechischer Mythen und biblischer Geschichten wie in einer Bilderserie zu Lot und seinen Töchtern, hinterfragt und zeigt sie mit Bezug zur Gegenwart in neuem Licht. Da geht es um Hingabe – Hergabe, Macht und Unterwerfung, Begehrlichkeiten und Verletzlichkeit. Das ist in dieser Härte und Direktheit der Darstellung nicht immer leicht auszuhalten, bei Männern wie Frauen gleichermaßen beim Betrachten seiner Bilder, weiß Steffen Fischer. Sie sind lebens- und sinnesprall mit aller menschlichen Lust und Lastern, Schönheit und Verdorbenheit. Mancher könnte sich davon angegriffen fühlen. Die Bilder anstößig bis abstoßend empfinden. Er will mit ihnen vor allem Denkanstöße geben, so Fischer. Was Liebe und Triebe mit den Menschen machen.

Das spiegelt sinnenfreudig und explosiv zugleich das großformatige Bild „Die Sprengung“, Pastell auf Leinwand von 2025. Es zeigt umher fliegende Steine, Trümmerteile und ein brennendes Flugzeug am Himmel, davor zwei nackte Frauen, eine sitzt rittlings auf einem am Boden liegenden, bärtigen Mann, die andere hält ihn umarmt und eine Weintraube oder Olive in den Fingern. Sie sprengen wohl seinen Gefühlspanzer. Auf seinem verdeckten männlichen Teil sitzt eine weiße Taube mit erhobenen Schwingen. Ein vieldeutiges Bild voll emotionaler Sprengkraft.

Vor diesem Werk, inmitten der intensiv reizvoll-spannungsvollen Bilderwelt von Steffen Fischer, las die Schauspielerin Hannelore Koch Besinnliches, Heiteres und Nachdenkliches rund um die Liebe, ihre Freuden und ihre Tücken am vergangenen Sonnabend in der Galerie Mitte. Erfreut über den großen Zuspruch auf die Lesung und die Ausstellung war Galeristin Karin Weber. Da tauchte in einer frivolen Geschichte aus dem Decamerone von Giovanni Boccaccio ein junger, gutaussehender und verschwiegener Mann eines Tages in einem Nonnenkloster auf, wo er als Gärtner angestellt wurde und nebenher die jungen, neugierigen und noch liebesunerfahrenen Frauen eine nach der anderen empfängt und beglückt und bald darauf auch die Äbtissin. Er schenkte ihnen Liebeswonnen und viele kleine Mönchlein und kehrte wohlhabend nachhause zurück. Mit leisem Humor und warmer, einfühlsamer Stimme las und erzählte Hannelore Koch außerdem eine ungewöhnliche und berührende Geschichte über eine späte Liebe zwischen einer alten Dame im Krankenhaus und ihrer jüngeren Pflegerin. Susan und Miffy heißt diese Geschichte von Jane Campbell, die fast 80-jährig ihr erstes Buch „Kleine Kratzer“ heraus brachte. Miffy schraubt gerade eine Glühbirne an die Zimmerdecke, wobei Susan ihren Körper betrachtet, sich danach sehnt sie zu berühren und ihre Lebenslust neu erwacht. Susan ist eine Frau mit „dem kühlen Charme unbenutzten Porzellans“ und immer noch schönen Händen, die Miffy faszinieren. Sie ist gerade frisch verliebt und ein kleiner Funke von Leuchtfeuer und Mitgefühl steigt in ihr auf und überträgt sich auf Susan. Sie weiß nicht wie sie es ihren zwei erwachsenen Söhnen sagen soll, die sie besuchen und banale Worte wechseln mit ihrer Mutter. „die Intimität und Kummer umschiffen.“ Susan ist allein mit ihren Empfindungen. Die Momente mit Miffy, die ihre Hände mit duftender Creme einreibt und ihre Fingernägel scharlachrot lackiert und mit sanfter Stimme zu ihr spricht bis zum sachten, innigen Kuss, zaubern Susan ein seliges Lächeln ins Gesicht an ihrem letzten Lebenstag. Auch Miffy bleibt allein mit ihrem Erlebnis. Keiner versteht ihre Traurigkeit als sie fort ist und ihre tiefe Zuneigung zu der alten Dame. Eine wunderbare Geschichte über liebevolle Nähe und Geborgenheit im Alter, das ist mehr ist als Runzeln und Verfall. Mit einem kleinen Gedicht von Mascha Kaleko schloss Hannelore Koch die mit viel Beifall bedachte Lesung: „Man braucht nur eine Insel im weiten Meer und einen Menschen. Doch den braucht man sehr.“

Die Ausstellung von Steffen Fischer ist noch bis 22. November in der Galerie Mitte zu sehen. Im Kabinett werden zudem fantasievoll-skurrille, vielfarbige Zeichnungen von Juraj Cizmarovic mit dem Titel „PhantasmaOrgien“ gezeigt.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Die – Fr 15 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr

http://www.galerie-mitte.de

Vorschau

Wieland Richter
„Urkraft – im Bild der Natur“
Malerei zum 70. Geburtstag des Künstlers
Ausstellungseröffnung am 27. November, um 19.30 Uhr in der Galerie Mitte


Bilder von emotionaler Wucht & besinnliche, einfühlsame Geschichten: Die Schauspielerin Hannelore Koch las in der Ausstellung von Steffen Fischer in der Galerie Mitte.

Die neuen Kunstkalender für 2026 sind da und erhältlich in der Galerie Mitte.
Fantasiereiche Mensch- und Naturwelt: Zeichnungen von Juraj Cizmarovic im Kabinett im mittleren Ausstellungsraum.

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BilderAlbum: Lesungen & Lyrikmarkt beim Poesiefestival Berlin

21 Samstag Jun 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Fantastische, bilder- und temporeiche Lyrik und sensible, nachdenkliche Töne: die Autorin Kerstin Preiwuß, Moderator Hans Thill und die Autoren Walle Sayer und Andreas Reimann.

Bilderstarke Lyrik & Prosa: die Schriftstellerin Marion Poschmann und der Schriftsteller Lutz Seiler.

Wort- und klangspielreiche Poesie: die Autorinnen Don Mee Choi und Uljana Wolf.

Dem Irrsinn und Absurden in der Welt mit Sprachmacht begegnen

Von rasant komisch, lyrisch elegisch, wortspielerisch bis experimentell reichte das Spektrum bei den Lesungen mit bekannten AutorInnen und viel Schönes und Neues entdecken konnten die Besucher außerdem auf dem Lyrikmarkt mit über 40 Verlagen und Magazinen zum Abschluss des Poesiefestivals Berlin.

Eine kleine Amsel reckte ihren Schnabel wie zur Begrüßung auf der Wiese vor der Akademie der Künste. Und Key wurde Alice und sammelte Wörter wie Pilze…, heißt es bei Kerstin Preiwuß. Sie las neue Texte aus ihrem nächsten Gedichtband „Rodeo“. Insgesamt elf Dichterinnen und Dichtern, Stipendiaten vom Deutschen Literaturfonds, gaben aktuelle Einblicke in ihr Schaffen bei den gut besuchten Lesungen zum Abschluss des diesjährigen Poesiefestivals Berlin am vergangenen Sonntag.

Bei sommerlichem Wetter saßen und lauschten die Zuhörer aufmerksam unter dem breitkronigen, lichtflirrenden Blätterdach im Buchengarten der Akademie am Hanseatenweg 10 und erlebten Lyrik in großer Bandbreite. Zwischen den Lesungen konnte man auf dem Lyrikmarkt interessante Entdeckungen machen an den Ständen von über 40 Verlagen und Magazinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Studiofoyer und Außenbereich. All die verlockenden, mit der Bildhaftigkeit von Sprache spielenden und leseanreizenden Buchtitel zu sehen, bereitete großes Vergnügen. Es herrschte auch ein reges Kommen und Gehen der Besucher an den Ständen. Es wurde viel geblättert und auch gekauft.

Mit den Augen von Key, einer fantastischen Figur, sucht Kerstin Preiwuß in bilder- und temporeicher und rasant komischer Sprache den gegenwärtigen Zustand der Welt zu fassen. Key klingt wie ein Schlüsselwort oder KI. Die Kunstfigur kennt keine Moral und Menschlichkeit, das gebe ihr die Freiheit, mit Abstand und hemmungslos auf die Welt und Verhältnisse zu schauen, sagte sie über ihren Text. Um dem ganzen Irrsinn etwas zu entgegnen und durch das Absurde doch noch eine gewisse Sprachmacht zu erhalten, so Kerstin Preiwuß. In einem Gedicht, „Erscheinung“ von Walle Sayer, der nach ihr las, heißt es: „… dass wir sehen, was wir sind oder sind was wir sehen, steht glaub ich bei Pessoa.“

Andreas Reimann, der Nestor der sächsischen Lyrikszene, las bedächtig, klar und weise seine Verse, Naturgedichte und über die Natur des Menschen. „Weich in ihrer Strenge sind seine Dichtungen und oft ein bitterer Witz“, beschrieb einmal der Leipziger Schriftsteller Clemens Meyer Reimans Gedichte. In der Form stehen seine Gedichte in der Tradition von Hölderlin und Klopstock. Fast beschwörend, eindringlich sein neuestes Gedicht mit Blick auf die vielen Konflikte in der Welt: „Freundlichkeit ist leicht uns auszutreiben. Doch Mensch sein heißt es bleiben. Wir müssen für den Frieden tauglich bleiben.“ Sein Gedicht „Baum sein“ beschreibt was wir von ihnen lernen können: „…Geduld zu haben… diese Wurzlung, die man nicht wählte, aber unbedrängt die Krone und deren Spieglung unter der Erde!“

Text + Fotos (lv)

Mehr Text zu Lesungen + Lyrikmarkt folgt.

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Unterwegs: Wortkunst aus aller Welt beim Poesiefestival Berlin

02 Montag Jun 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wenn die Wort-Bälle mit Akribie und Schwung
hin und her fliegen

Das 26. Poesiefestival Berlin lockt vom 3. bis 15. Juni mit reichlich Wortkunst aus aller Welt, Lesungen, Gesprächen, Performances, Lyrikmarkt und erstmals verbinden sich Poesie und Sport zum Lauschen, Anfeuern und Mitmachen.

Was haben ein Windhund, Blitz, Donner, Schwalben-Tattoo, Streichholz,
ein Cricketball, Rhodendron, Pilze und Beine gemeinsam? Sie kommen zur Sprache beim Poesiefestival Berlin. Sie zieren das Titelplakat und die Programmflyer und machen neugierig auf dieses Fest der Worte in vielerlei Ausdrucksformen. Im 26. Jahr seines Bestehens treffen sich dazu wieder rund 150 namhafte Dichter und Künstler aus aller Welt zum größten Festival dieser Art in Europa, um die Poesie in den öffentlichen Raum zu bringen und mit den verschiedensten Orten zu agieren, die Berlin zu bieten hat. Zur Einstimmung fand bereits seit 15. Mai ein berlinweites Vorprogramm statt. Das Hauptprogramm geht ab 3. Juni neun Tage lang erstmals an zwei Festivalorten, in der Akademie der Künste am Hanseatenweg und dem Kulturzentrum „silent green“ im Wedding, über die Bühne.

Das Festival der Wortkunst eröffnet mit der Berliner Rede zur Poesie, die am 3. Juni, um 19.30 Uhr in der Akademie der Künste gehalten wird, diesmal von der US-amerikanischen Schriftstellerin Claudia Rankine. Sie ist 2025 Fellow des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Die Poesie-Rede ist ein besonderes Highlight des Festivals und die Veranstaltung schon nahezu ausverkauft laut den Organisatoren vom Haus für Poesie in Berlin. Das Poesiefestival wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Programm stehen vom 4. bis zum 13. Juni im „silent green“ zahlreiche Poesiegespräche, Performances und Themenabende z.B. zu Writing Identies oder Writing Ghosts. Am langen Pfingst-Wochenende lesen auf der Wiese des „silent green“ mehr als 50 Dichterinnen. Zeitgleich findet dort das ZEBRA Poetry Film Festival statt, ebenfalls vom Haus für Poesie veranstaltet. Es zeigt vom 5.6. bis 8.6. mehr als 70 poetische Kurzfilme aus 33 Ländern. Präsentiert werden zudem 21 Finalisten-Filme des diesjährigen internationalen Wettbewerbs sowie weitere kuratierte Programme in der Kuppelhalle des „silent green“.

„… die Existenz musz poetisch sein“, sagte die österreichische Dichterin Friederike Mayröcker einmal. Poesie kann alles sein. Es bedeutet leben mit allen Sinnen, sehen, spüren, wahrnehmen. Den Zauber in alläglichen Dingen sehen, achtsam sein für alles, was um einen herum geschieht und einem begegnet. Das schärft den Blick und stärkt die Erlebnisfähigkeit, Mitgefühl, Offenheit und Kreativität. Es lebt sich damit intensiver, erfüllter. Poesie setzt auf die Kraft der Worte. Sie benennt, mal klar und nüchtern, mal feingeschliffen, freimütig oder hintersinnig, in Bildern, Metaphern oder ganz konkret, was wir denken und fühlen. Sie sammelt, betrachtet und bewahrt Momente, Eindrücke, Erlebtes, Stimmungen. Poesie lässt die Welt außen und in uns auf eigene Weise sichtbar werden. Sie kann den Menschen Trost spenden. Lyrik ist eine Kunstform und ein wichtiges Ausdrucksmittel, um auf aktuelle Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren, sagt die Pressesprecherin aus dem Haus für Poesie in Berlin. Damit sei Poesie ein Ausgangspunkt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Ziel des Festivals sei gerade auch, so international wie möglich zu sein, da es die Kapazitäten hierfür im monatlichen Programm im Haus für Poesie so nicht gebe. Zudem biete ein Festival immer wunderbare Gelegenheiten für Begegnungen und Austausch mit den Autoren und dem Publikum zwischen den einzelnen Veranstaltungen im Festivalgelände.

Das heißt auch sich Zeit zu nehmen für diese leise Kunstform, in der heutigen schnelllebigen Zeit innehalten, Worten lauschen, nachdenken, sich anregen und bewegen lassen. Ein neues Lyrik-Format auf dem Poesiefestival Berlin widmet sich Poesie und Sport. Das klingt ungewöhnlich und man stellt sich vor, wie dann die Bälle mit Akribie und Schwung zu neuen Gedankenflügen hin und her fliegen zwischen den Autoren. Es gibt tatsächlich relativ viele Lyriker und Lyrikerinnen, die sich mit den unterschiedlichsten Sportarten beschäftigen und darüber schreiben, heißt es dazu von den Veranstaltern. Dem sei bisher kaum Aufmerksamkeit zugekommen. Das soll sich nun ändern mit dem Writing Sports Day unter dem Motto: „Ball comin`at cha“, am 14. Juni, ab 14 bis 18 Uhr werden jeweils zwei Autoren sich die Bälle zuwerfen und lesen im Clubraum der Akademie der Künste. Um 15 Uhr findet außerdem die Performance „Haus für einen Boxer“ von Sabine Scho im Studiofoyer statt. Das Publikum ist eingeladen zu einem poetisch-sportlichen Programm zum Mitmachen. Für die Zuschauer wird es eine Tischtennisplatte, eine Möglichkeit zum Boxen  und noch weitere Aktivitäten geben. Und natürlich kann dann gegen die Dichter und Dichterinnen angetreten werden. Nachmittags finden außerdem kleine Poesiegespräche statt, bevor abends, um 19.30 Uhr in der „Writing Sports Night“ alle Dichtenden gemeinsam auf die Bühne treten. Ob es um „Ghosts“ oder „Sports“ geht, in alldem findet sich das Thema Körper wie auch Traumata wieder.

Man darf also gespannt sein auf temporeiche Lyrik, die mit den sportlichen Bewegungen mithält, sich anfeuern, anspornen lässt und ihren eigenen Atem und Anspruch behauptet. Ein Spaß und Herausforderung gleichermaßen für Autoren wie Zuhörer und besonderes Erlebnis wird es ganz bestimmt.

Außerdem lockt ein umfangreiches Workshop- und Familienprogramm der poetischen Bildung für Kinder und Erwachsene vom 3. bis 11.6. Bei dem u.a. unter dem Motto: „Von Alienauto bis Zauberzebra“ poetische Animationen mit dem mobilen Sprachlabor „Trickmisch“ in der Grundschule am Fließtal in Reinickendorf an mehreren Tagen angeboten werden. Eine Lyrikwerkstatt für Kinder „Als du Wolke warst“, bei der sie zu fantasievollen Welterkundungen und sprachspielerischen Aktivitäten eingeladen sind, gibt es ausgehend von dem gleichnamigen Buch und dem Band „Zwischen dem Gras – Anleitungen, um ein Gedicht zu finden“ von María José Ferrada (Hagebutte Verlag, München) am 3.6., um 9 Uhr im LesArt, Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur.

Ein offenes Familienprogramm mit Lyriklounge, wo klein und groß mit Instrumenten spielen, poetische Memories puzzeln, Gedichte lesen, Verse reimen und gemeinam spannenden Sprachspaß erspinnen können, wird am 7. Juni, ab 14 Uhr auf der Wiese vom „silent green“ im Wedding angeboten. Neue junge Lyrik kann man hören auf der Preisverleihung vom Bundeswettbewerb Lyrix mit dem Titel „Klar sind gute Gedichte wie Rosen“, die in Kooperation mit dem Haus für Poesie am 11. Juni, um 14 Uhr im Domizil der Kulturbrauerei, Knaackstraße 97 in Berlin (eintrittfrei) stattfindet. Die Preisträger der aktuellen Wettbewerbsrunde im Alter zwischen 15 und 20 Jahren werden bekanntgegeben und ihre Texte lesen. Die eigene Sprache zu finden, darum geht es auch in einem Schreibworkshop mit dem Titel „Breaking the Silence“ mit der Autorin Monika  Herceg am 14.6., um 10 Uhr im Haus für Poesie. Der Workshop ist auf englisch und es geht um das Schweigen in Anbetracht von Schmerz, Liebe, Wunden und Verletzungen und wie es möglich ist, das Schweigen zu brechen. In besonderem Fokus steht der Feminismus.

Zum Abschluss des Poesiefestivals am 15. Juni gibt es einen Lyrikmarkt, auf dem über 40 Verlage und Zeitschriften mit ihren Ständen präsent sein werden in und um die Akademie der Künste (ab 13 Uhr). Zudem kann man dort im Buchengarten hochkarätig besetzte Lesungen (ab 12-17 Uhr) z.B. mit Marion Poschmann und Lutz Seiler, Kerstin Preiwuß, Andreas Reimann und Walle Sayer, Uljana Wolf und Michael Krüger erleben. Es gibt weitere Poesiegespräche und eine Weltklang – Nacht der Poesie (ab 19 Uhr), wo man nochmals ihren verschiedenen Stimmen lauschen, Bekanntes und Neues entdecken und den poetischen Blick mit nachhause in den Alltag nehmen kann.

Text + Foto (lv)

Weitere Infos zum Programm unter: http://www.hausfuerpoeosie.org


Ein neues Lyrik-Format auf dem Festival widmet sich Poesie & Sport. Zu erleben am 14.6., von 14 bis 18 Uhr im Clubraum der Akademie der Künste am Hanseatenweg. Um 19.30 Uhr startet dann die „Writing Sports Night“.

 

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Leipziger Buchmesse mit neuem Besucherrekord beendet

30 Sonntag Mär 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Überwältigende Resonanz: 296.000 BesucherInnen auf der Leipziger Buchmesse 2025

Deutschland liebt das Lesen – das hat die Leipziger Buchmesse an den vergangenen vier Tagen eindrucksvoll gezeigt. 296.000 Besucherinnen, und damit 13.000 mehr als im letzten Jahr, haben sich auf Entdeckungsreise durch die Vielfalt der Literatur begeben – sei es an den Ständen der Buchmesse, der Manga-Comic-Con, der Leipziger Antiquariatsmesse und den zahlreichen Leseorten in der Stadt. 2.040 Ausstellerinnen aus 45 Ländern begeisterten das Publikum, darunter das Gastland Norwegen mit seinem „Traum im Frühling“. Im Rahmen von Leipzig liest, Europas größtem Lesefest, fanden dank der 3.000 Mitwirkenden über 2.800 Veranstaltungen an 330 Leseorten statt.

„Worte bewegen Welten − und sie bewegen die Menschen! Die Leipziger Buchmesse war dieses Jahr im wahrsten Sinne des Wortes ein Publikumsmagnet. Wir freuen uns sehr über den riesigen Zuspruch und die Begeisterung gerade junger Menschen für das Lesen und gesellschaftliche Themen. 2025 werden wir definitiv als rauschendes Fest in Erinnerung behalten“, so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Es ist großartig zu sehen, wie viel Euphorie das Buch entfacht und wie es Menschen zusammenbringt. Als Ort der Begegnungen, Gespräche und Entdeckungen nimmt die Leipziger Buchmesse eine zentrale Rolle in Deutschland ein – beispielsweise zu Themen wie Künstlicher Intelligenz und Audio, denen wir mit neuen Formaten einen besonderen Raum gegeben haben. Das große Interesse an der Buchmesse zeigt, wie wichtig das analoge Erlebnis nach wie vor ist“, so Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse.

„Die Leipziger Buchmesse setzte den Herausforderungen in Branche und Gesellschaft Lesebegeisterung und Debattenfreude pur entgegen. In den Messehallen wuselte es, Bücherfans jeden Alters feierten die Literatur und die Vielfalt. Die Buch- und Kreativbranche stößt wichtige gesellschaftliche und politischen Debatten an und unterfüttert sie mit Fakten. Zusammen haben wir gezeigt: Wir gestalten die Zukunft unserer Demokratie mit“, so Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Preis der Leipziger Buchmesse 2025: Kristine Bilkau, Irina Rastorgueva, Thomas Weiler
Insgesamt wurden 506 Titel von 166 Verlagen für den 21. Preis der Leipziger Buchmesse eingereicht. Ausgezeichnet wurden am ersten Messetag Kristine Bilkau für „Halbinsel“ (Luchterhand), Irina Rastorgueva für „Pop-up-Propaganda. Epikrise der russischen Selbstvergiftung“ (Matthes & Seitz Berlin) sowie Thomas Weiler für seine Übersetzung aus dem Belarussischen von „Feuerdörfer. Wehrmachtsverbrechen in Belarus – Zeitzeugen berichten“ der Autor:innen Ales Adamowitsch, Janka Bryl, Uladsimir Kalesnik (Aufbau).

Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung
Der belarussische, im Exil lebenden Schriftsteller Alhierd Bacharevič wurde, begleitet von stehenden Ovationen, mit dem diesjährigen Preis für sein Buch „Europas Hunde“ ausgezeichnet. Die Laudatio hielt die Schweizer Literaturkritikerin und Autorin Sieglinde Geisel im Rahmen der offiziellen Eröffnung der Buchmesse im Gewandhaus.

„Traum im Frühling“ – der Gastlandauftritt Norwegens
Für die zahlreichen Fans der norwegischen Literatur erfüllte sich in der Tat ein Traum − konnten sie doch fast 50 AutorInnen in Leipzig treffen, die Neuerscheinungen kennenlernen, sich Bücher signieren lassen und bei den rund 75 Veranstaltungen die Vielfalt der norwegischen Literatur kennenlernen. Sowohl am Gastlandstand als auch bei den Veranstaltungen in der Schaubühne zog Norwegen über die gesamte Dauer der Buchmesse hinweg zahlreiche interessierte BesucherInnen an. Der Gastlandauftritt wurde organisiert von NORLA (Norwegian Literature Abroad).

Ein Fest, das die ganze Stadt in eine Bühne verwandelt: Leipzig liest
Ob im Zoo, im ehemaligen Kinosaal der Stasi, in Erikas Eisdiele oder an Bord des Ausflugsdampfers MS Cospuden: Während Europas größtem Lesefest findet Literatur überall in Leipzig ihren Platz. Dafür sorgten 3.000 Mitwirkende an mehr als 330 Leseorten. Sie brachten LeserInnen und SchriftstellerIinnen bei den rund 2.800 Lesungen, Gesprächsrunden und Veranstaltungen in der Stadt und auf dem Messegelände einander näher.

Ein Zuhause für alle Manga-, Anime- und Comic- Fans
In den Hallen 1 und 3 haben sich auch 2025 wieder tausende Manga-Comic-Con-Fans getroffen, darunter zahlreiche aufwendig kostümierte CosplayerInnen, und das Zusammensein mit Gleichgesinnten genossen. Zu den Highlights zählten die Auftritte der Ehrengäste aus aller Welt sowie die Auszeichnungen des Leipziger Cosplay Wettbewerbs und der ersten Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland. Aber auch die Verleihung des Seraph sorgte bei den Phantastik-Fans wieder für Begeisterung.

Erfolgreiche Premiere: Audiowelt, Forum Mensch & KI und BloggerRoom
Ob Hörbuch oder Hörspiel, Streaming-Angebote oder Podcasts – die neue Audiowelt hat mit ihrem abwechslungsreichen Bühnenprogramm großen Anklang bei den BesucherInnen gefunden. Spannende Diskussionen fanden auch im Forum Mensch & KI: Schöne neue Welt? statt. Das Gesprächsforum widmetet sich den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen mit besonderem Blick auf den Literaturbetrieb. Auch der neue BloggerRoom BL:OOM mit dem eigens kuratierten Literaturprogramm wurde sehr gut von den Medienschaffenden als zentraler Treffpunkt und Möglichkeit zum Netzwerken angenommen.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher der Leipziger Messe

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Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
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  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
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  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere im Boulevardtheater Dresden- Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt!
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Premiere "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" an den Landesbühnen in Radebeul
  • Ausstellung "Aktfotokunst heute" im Museum aktfotoART im Kunstkeller
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die 28. Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst startet im riesa efau
  • Natürlich nackt und lebensfroh - die Galerie Kunstkeller aktfotoART Dresden feiert 20jähriges Jubiläum
  • BilderAlbum: Lauschen dem Fluss des Lebens - Gabriela Schlenz im Kastenmeiers
  • Neue Lyrik: Rhabarber - Ein Gedicht aus dem Backofen & Im Rausch der Regensinfonie
  • Beim Elbhangfest Dresden: Das geheime Leben der Feen in Wachwitz erkunden

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
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  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

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