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Kategorien-Archiv: Zwischenmenschliches

BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!

02 Montag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Willkommen in der Glitzerwelt: Der weiße Hai riss neugierig seinen Rachen zur Begrüßung auf und für ein Erinnerungsfoto von uns: meinwortgarten.com-Inhaberin Lilli Vostry und Kathrin Krüger, SZ-Redakteurin in Großenhain. Im Spiegel von Traum, Magie und Illusion, Abenteuer, Vergnügen, Grusel, Romantik, Glück, Glitzer, Schein und Sein. All das war zu erleben beim Hollywood-Bühnenball am vergangenen Sonnabend im Stadttheater Döbeln auf und vor der Bühne, im Theaterfoyer, im Casino Royale, an der Bar mit dem Kleinen Prinz und seiner roten Rose schwebte er auf der Mondsichel über den Besuchern und bei der abschließenden Tombola mit Preisverleihung, keiner Oscars, aber Tickets für Theater und Konzerte und der Erlös fließt in neue Theaterprojekte.

 

Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt.

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Unterwegs: Der Zauber des Kinos & Theaters wird zelebriert beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln

31 Samstag Jan 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Theater, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Das Theater Döbeln strahlt im Glanz von Hollywood
Der diesjährige Bühnenball lockt wieder zum Feiern, Flanieren und Tanzen in allen Räumen am Sonnabend. Ein Höhepunkt ist dieser auch für den rührigen Verein der Freunde des Döbelner Theaters.

Die Theaterliebe begleitet Simone Simon schon lange. „Meine Oma hatte eine unglaubliche Lust ins Stadttheater Döbeln zu gehen“, sagt sie. Sie lernte sie zwar nicht persönlich kennen. Doch ihr Vater erzählte, dass sie eine leidenschaftliche Theatergängerin war. Wahrscheinlich hat Simone Simon dies geerbt. Sie arbeitet als selbstständige Heilpraktikerin und ist seit 2009 Mitglied im Förderverein „Freunde des Döbelner Theaters“ e.V. Seit 17 Jahren hat sie mit ihrem Mann schon ein Theateranrecht. Seit 2014 ist Simone Simon die Vereinsvorsitzende. Vorher leitete Christa Lange, die 2012 verstarb und ehemals Chefin vom Buchladen in Döbeln war, viele Jahre den Theaterverein. „Sie war eine Instanz. Das Theater war ihre Familie“, erinnert sich Simone Simon.

Derzeit sind 58 Mitglieder, im Alter von Mitte 30 bis über 80 Jahre im Theaterverein aktiv. Darunter Lehrer, Angestellte und Selbstständige. „Kurzzeitig stand das Theater schon mal vor dem Aus. Daraufhin gründete sich der Verein im Jahr 1999“, sagt die 56-Jährige. „Unser Ziel ist der Erhalt des Döbelner Theaters als Spielstätte in der Region. Es ist nicht selbstverständlich, dass es so ein schönes Theater in einer Kleinstadt gibt.“ Weiß strahlt das schmucke Gebäude im Neorenaissance-Stil nahe am Markt in der Wintersonne. Bunte Theaterplakate hängen im Schaukasten vor dem Anbau aus Glas.

Drinnen hinter der Theaterbar prangt der Schriftzug: 150 Jahre Jubiläum Stadttheater Döbeln. 2022 war dieses Ereignis. „Das Theater in Döbeln hat bis zu 300 Plätze. Hinzu kommt das Theater im Bürgerhaus (TiB) mit bis zu 80 Plätzen. Pro Spielzeit können wir zwischen 14 500 und 15 000 Besucher begrüßen“, sagt André Meyer, Chefdramaturg im Stadtteater Döbeln. Die Zuschauer kommen aus der gesamten Region Mittelsachsens, auch aus Leipzig, Riesa und Dresden. „Das ist stark abhängig von der jeweiligen Produktion. So finden in Döbeln beispielsweise gerade unsere Musicalinszenierungen und Komödien des Schaupiels große Resonanz“, so Meyer. „Wir helfen das Theater in der Region weithin bekannt zu machen, Interesse und Neugier dafür zu wecken“, sagt Vereinsvorsitzende Simone Simon. Es sei ein tolles Ensemble.

„Unsere Aktivitäten drehen sich um die Unterstützung von Veranstaltungen und den Verein mit seiner Arbeit zu zeigen.“ Der Theaterverein sammelt Spenden für das Döbelner Theater. Ein Projekt war die technische Ausstattung für das Picknickkonzert im Park auf der Klosterwiese, das letztes Jahr im Sommer zum zweiten Mal stattfand und fortgesetzt wird. Es kam eine vierstellige Summe zusammen für das Open Air, so Simone Simon Sie ist zufrieden mit der Spendenbereitschaft. Die nächste Spendenaktion läuft bereits. „Das Mittelsächsische Theater mit Hauptsitz in Freiberg plant die Beschallungsanlagen zu modernisieren. Zusammen mit dem dortigen Förderverein sammeln wir dafür Spenden“, erzählt sie. „Dafür werden 75 000 Euro gebraucht.“

Simone Simon hält die neuesten Postkarten des Fördervereins, eine mit der Aufschrift „Theaterliebe in Vereinsform“ in der Hand Auf einer Karte steht in roten Buchstaben: „Drama? Können wir finanzieren.“ Ein Drama sei die kulturelle Bildung für Kinder gerade im ländlichen Raum mit oft langen  Anfahrtswegen. Daher übernimmt der Theaterverein die Kosten für den Bus ins Stadttheater auf Anfrage von Schulen und Kindergärten, so Simone Simon, Die originellen Postkarten hat ihre Tochter Emma für den Theaterverein gestaltet. Sie ist 20 Jahre jung und studiert neue Medien und Kommunikation in den USA, in Miami. Weitere theaterbegeisterte und kreative Mitstreiter sind im Verein der Freunde des Döbelner Theaters herzlich willkommen. 30 Euro kostet der Jahresjahresmitgliedsbeitrag. „Wir pflegen Gemeinschaft, sitzen nach Premierenfeiern zusammen und unterhalten uns über neue Stücke“, so Simone Simon. Manchmal besuchen sie auch eine Generalprobe einer Aufführung nach Wunsch, den Chefdramaturg André Meyer, der auch zu den Vereinssitzungen kommt, ermöglicht.

Das nächste Highlight ist der diesjährige „Hollywood-Bühnenball“ im Theater Döbeln am 31. Januar, der bereits ausverkauft ist. Ein Abend voller Glanz, Geschichten und Zauber des Kinos auf der Bühne mit Gala und Wandelprogramm in allen Räumen des Theaters Döbeln locken die Besucher zum Schauen, Feiern, Flanieren und Tanzen. An der Seitenbühne wird wieder eine Bar aufgebaut, wo rund 15 Leute vom Theaterverein, von der Loge Nr. 5 und vom Jungen Theater des Hauses Wein und Cocktails für die Gäste bereithalten. „Das wird wieder ein Kraftakt für den Verein, das alles zu organisieren. Das Schönste sind dann das Flair und die Gespräche mit Besuchern und Schauspielern beim Bühnenball“, freut sich Simone Simon auf einen zauberhaften Theaterabend, der das kleine Stadttheater in Döbeln in all seinem Glanz erstrahlen lässt.

Text + Fotos (lv)

Kontakt zum Theaterverein:
http://www.theaterverein-doebeln.de

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BilderAlbum: Ausstellung „Emotionen in Kunst“ von Mandy Baldauf im „Kastenmeiers“ in Dresden

28 Mittwoch Jan 2026

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Projekte, Lebensart, Zwischenmenschliches, Aktuelles, Natur

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Suche nach Leichtigkeit und Balance im Spiel des Lebens

Traumhaft surreale Welten und Wirklichkeit. Figürliches, Natur und Tiere verbindet Mandy Baldauf facettenreich in ihrer Bilderwelt. Ihre Ausstellung „Emotionen in Kunst“ ist noch bis 30. Januar im „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, in Dresden zu sehen.

Die Bilder von Mandy Baldauf sind voll leuchtender Farbkraft, Leichtigkeit und Tiefe. Auf den ersten Blick erscheinen sie oft märchenhaft, surreal, heiter und verspielt. Doch bei näherem Hinsehen erkennt man, Schönes, Trauriges, Verletzliches, Träume und Ängste liegen nah beieinander. In symbolhafter, offener und poetischer Bildsprache entführt sie den Betrachter in Traumwelten nah an der Wirklichkeit. Man blickt dabei wie in einen Spiegel, der in viele Einzelteile zerspringt, die umher schweben, fallen, steigen. Und die jeder für sich wie Puzzleteile neu zusammen setzen kann im Spiel des Lebens.

Treppen führen hinunter zwischen Erdhügeln, umgeben von Baumwurzeln, umgestürzten Stämmen, die wie Sprachrohre wirken hin zu verborgenen Türen. Ein Mädchen im weißen Kleid sitzt auf einem Zweig und träumt vom Fliegen. Die Blumenwiese ist von Blau umhüllt wie unter einer Glaskugel. Die Bilder tragen Titel wie „Melancholie oder Leichtigkeit“, „Zeit, einen neuen Weg zu gehen“ und „Gefallen oder erwachen“.

Zu sehen sind unter dem Titel „Emotionen in Kunst“ rund 40 Arbeiten von Mandy Baldauf in ihrer derzeitigen Ausstellung im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, in Dresden. Darunter großformatige Acrylbilder und feine, zarte Zeichnungen voller Freude, Fantasie und kindlicher Unbeschwertheit. Aus ihnen spricht eine innige Verbundenheit der Künstlerin zur Natur und allem Lebendigen. Ihre Bilder erzählen feinsinnig, ausdrucksstark von Licht und Schatten, Abschieden, Trauer, Loslassen und der Sehnsucht nach Balance und Gehaltensein. Sie berühren vor allem mit ihren Kontrasten, Ehrlichkeit und Authentizität. Und sie entfalten mit ihrem intensiven wie schwungvollen Farb- und Formenspiel einen eigenen, ursprünglichen Zauber. Eine Bilderwelt, von der man sich wünscht, dass sie noch viele Menschen sehen und sich bezaubern lassen.

Text + Fotos (lv) + Porträtfoto: privat

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo bis Sa ab 17 Uhr sowie ab 15 Uhr auch unabhängig von einem Restaurantbesuch

Kontakt zu Mandy Baldauf: Instagram k_u_nst_mandy
Traumhaft surreale Welten & Wirklichkeit miteinander verwoben: die Künstlerin Mandy Baldauf in ihrem Atelier am Stadtrand von Dresden in Altfranken. 

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Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Unter dem schwarzen Himmel der Macht

Die Apokalypse kommt nicht.
Sie ist längst da.
Nicht als Feuersturm, sondern als Zustand.
Nicht als Knall, sondern als permanentes Dröhnen unter der
Oberfläche aller Dinge.

Wir leben unter einer Helligkeit, die nichts wärmt.
Eine Helligkeit, die alles zeigt, um nichts mehr fühlen zu müssen.
Bomben fallen in Livestreams.
Kinder sterben in HD.
Städte zerbröseln zwischen zwei Werbeblöcken.

Das ist keine Barbarei.
Das ist Zivilisation ohne Gewissen.
Macht hat heute kein Geheimnis mehr.
Sie braucht keine Masken.
Sie ist offen, nackt, stolz auf ihre Grausamkeit.
Sie sagt nicht mehr: Es tut mir leid.
Sie sagt: So ist die Welt.

Und genau darin liegt die Perversion.
Die große Umkehrung
Früher musste Macht sich rechtfertigen.
Heute muss Moral sich rechtfertigen.

Wer tötet, nennt es Notwendigkeit.
Wer stiehlt, nennt es Sicherheit.
Wer lügt, nennt es Strategie.
Wer herrscht, nennt es Ordnung.

Die Begriffe sind nicht zerstört –
sie sind umgedreht.
Wie Spiegel in einem Folterraum.

Der Mörder spricht von Stabilität.
Der Tyrann von Frieden.
Der Lügner von Verantwortung.

Und die Welt nickt,
weil es anstrengender ist, zu widersprechen,
als sich anzupassen.

Die nackten Götter

Donald Trump und Wladimir Putin sind keine bloßen Politiker.
Sie sind Archetypen einer neuen Epoche.
Der eine ist der Narziss der Macht:
Eine Welt, die nur existiert, wenn sie ihn bewundert.
Wahrheit ist, was ihm nützt.
Realität ist, was ihm Applaus bringt.

Der andere ist der Zar der Vergangenheit:
Er gräbt in alten Mythen,
zieht Leichen aus der Geschichte
und benutzt sie als Rechtfertigung für neue.

Beide folgen derselben Logik:
Der Stärkere hat recht.
Der Tote hat Pech.
Das ist keine Ideologie.
Das ist die Philosophie der Terroristen.

Europa vor dem Spiegel

Europa hat Angst.
Nicht vor dem Krieg.
Vor der Bedeutungslosigkeit.
Es fürchtet nicht, zerstört zu werden –
sondern nicht mehr mitzusprechen,
wenn andere entscheiden,
wer leben darf und wer verschwindet.

Also verhandelt es mit dem Unverhandelbaren.

Es bittet den Räuber um Maß.
Es erklärt dem Henker die Menschenrechte.
Es nennt das Diplomatie.
In Wahrheit ist es Furcht im Maßanzug.

Die Minderheiten, die die Welt verbrennen

Die Menschheit wird nicht von der Mehrheit zerstört.
Sie wird von kleinen, fanatischen Eliten zerfressen,
die Macht wie ein Virus tragen.
Sie sind wenige.
Aber sie sind radikal, kalt,
frei von Zweifel.

Wie ein Sonnensturm treffen sie auf die Magnetfelder der Gesellschaft –
auf Demokratie, Recht, gemeinsame Wirklichkeit –
und lassen sie kollabieren.
Zurück bleibt ein schwarzer Himmel,
unter dem nur noch Gewalt Orientierung gibt.

Die große Masse

Die Mehrheit ist nicht böse.
Sie ist müde.
Müde von Nachrichten.
Müde von Krisen.
Müde davon, dass Moral anstrengend ist.

Sie will einfach nur leben,
während die Welt zerfällt.
Und genau das macht sie gefährlich.
Denn Macht braucht keine Zustimmung.
Sie braucht nur Erschöpfung.
So wird der Alltag zur Tarnung des Grauens.
Und das Schweigen zur Sprache der Komplizen.

Die kommende Ordnung

Wenn wir so weitermachen,
wird die Zukunft kein Chaos sein.
Sie wird eine Ordnung sein.
Eine Ordnung,
in der Menschen nicht mehr Bürger sind,
sondern Material.
Verrechenbar.
Sortierbar.
Austauschbar.

Es wird mit Listen beginnen.
Nicht mit Lagern.
Mit Einstufungen.
Nicht mit Exekutionen,
sondern mit Bewertungen.
Wer nützt?
Wer stört?
Wer kostet?

Und eines Tages wird niemand mehr fragen,
wer jemand ist –
nur noch, wozu er taugt.

Die Wahrheit

Die Welt geht nicht unter,
weil es zu viele Böse gibt.
Sondern weil es zu viele gibt,
die das Böse ertragen.

Wir leben in einer Epoche,
in der Grausamkeit effizient ist
und Menschlichkeit störend.

Nicht weil der Mensch schlecht wäre –
sondern weil Gleichgültigkeit bequemer ist
als Verantwortung.

Schluss

Vielleicht wird man eines Tages sagen:
Sie wussten alles.
Sie sahen alles.
Und sie schwiegen.

Nicht aus Hass.
Sondern aus Angst,
etwas zu verlieren.

Doch wer nichts riskiert,
während andere vernichtet werden,
hat längst verloren,
was ihn zum Menschen macht.

Unter diesem schwarzen Himmel
gibt es nur eine wirkliche Finsternis:
die Bereitschaft,
alles hinzunehmen.

Armin Kraft

Infos zum Autor unter:
http://www.stoppelandfriends.de –

Homepage über Photographie, Architektur, Drehbücher und Erzählungen.

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Premiere „Kritischer Zustand“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

21 Mittwoch Jan 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

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Wie Zauberer spielen, jonglieren und zeigen Ärzte und Klinikmitarbeiter all die Sorgen und Kunststücke aus ihrem Alltag in der Aufführung „Kritischer Zustand“ auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus. Fotos (2): Sebastian Hoppe

Zauberkünstler aus dem Krankenhaus

Mit viel Spielfreude, Herzblut, Humor und Leidenschaft erzählt die Aufführung „Kritischer Zustand“ – eine Gesundheitsshow mit Klinikmitarbeiterinnen aus deren Alltag in einer Produktion der Bürgerbühne. Die Premiere war am vergangenen Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Sie können keine Wunder vollbringen, zaubern aber täglich, um Leben zu retten, den chronischen Personalmangel, Kostendruck und die Herausforderungen im Krankenhausalltag zu bewältigen. Davon erzählt die Inszenierung „Kritischer Zustand“ – eine Gesundheitsshow mit Klinikmitarbeiterinnen von Jonas Egloff und Emily Magorrian in einer Produktion der Bürgerbühne. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Bühne ist wie im Varieté-Theater gestaltet, mit Behandlungskabinen mit zart violetten Vorhängen. Ein OP-Tisch dient als Spielfläche. Die Ärzte und Krankenpfleger treten auf wie Zauberkünstler mit Zylinder und schwarz schillernden Kostümen über weißen Shirts. Das wirkt zunächst befremdlich, ungewöhnlich und gewagt und steht im krassen Gegensatz zum wenig glamourösen Klinikalltag. Doch genau von diesem Kontrast lebt diese Aufführung. Mit viel Spielfreude, überraschendem Humor, Herzblut und Leidenschaft spielen, singen und tanzen die elf Akteure und bringen ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen aus der Klinik auf die Bühne. Anfangs fragt Pfleger Benjamin das Publikum besorgt, ob alle bequem und warm sitzen.

Per Knopfdruck beginnt die Show, werden die Protagonisten vorgestellt: Laura, die sehr agile und bewegliche Apothekerin; Anni, die engagierte Krankenschwester; die medizinisch-technische Assistentin Denise, die Messwerte und Befunde sichtbar macht; Simon vom ambulanten Pflegedienst. Offen und freimütig kommt in den Szenen und abgewandelten, bekannten Musical-Songs auf die Bühne, was sie bewegt, freut, aufregt hinter der äußeren Fassade: „Besuchszeit ist Showzeit, dann zeigen sich alle von der besten Seite…“ Sie erzählen von schönen und traurigen, dramatischen und hoffnungsvollen Momenten, wo es anders als im Theater tatsächlich um Leben und Tod geht.

Da ist der junge Arzt Fabian, der von der Angst vor Nadeln, Transfusionen und der Emphatie, die das besonders bei kleinen Patienten verlangt, einfühlsam spricht. Er holt einen Teddy hervor, der Himbeersaft bekommt, womit er ein leukämiekrankes Kind tröstete. Die Laborantin Eva erinnert sich an die Zeit, als sie noch selbst für die Blutabnahmen auf Station ging auch bei Sterbenden, die dankbar ihre Hand hielten. Eine Frau liegt mit gefesselten Händen auf dem OP-Tisch, verschwindet in einem Zauberkasten und taucht unversehrt wieder auf. Manchmal fühlt sie sich auch ausgeliefert, fremdbestimmt und hilflos. Wenn sie das Herz im Ultraschall sieht, ist es das größte Wunder für die Intensivmedizinerin und Oberärztin Julia. „Weil es so schön kraftvoll und selbstständig ist vom ersten bis letzten Lebenstag und noch mehr schlägt, wenn wir verliebt sind“, sagt sie. Herzergreifend ist ihre Geschichte einer jungen schwerkranken Patientin, die Bäckerin war und nicht mehr leben wollte. Wie die Ärztin hin und her gerissen zwischen Schmerz, Wut und Helfen wollen sie und ihre Familie bis zuletzt begleitete und einen würdevollen Abschied ermöglichte.

Sie hört auf dem OP-Tisch sitzend der Kinderkrankenpflegerin Claudia zu, die gerade noch von einer Mutter und ihrem kranken Baby erzählte und plötzlich selbst im Klinikbett liegt und ihr Kind sehen möchte, das keine Herztöne mehr hat. Die Zauberkünstler aus dem Krankenhaus trösten und machen sich gegenseitig Mut, zücken den Schminkpinsel, greifen ins Sägeblatt des Klinikbetriebs ein, gehen über Grenzen, erleiden überlastet Burnouts, springen im Galopp zu Can-Can-Klängen immer einsatzbereit, jonglieren mit Bällen wie Krankenfallzahlen, wedeln mit Geldscheinen für Krankheit als Geschäft und träumen davon, mehr Zeit und weniger schlaflose Nächte aus Sorge um ihre Patienten zu haben. Sie stehen trotzdem immer wieder auf und machen weiter, denn sie wissen: „Die Patienten erwarten keine Wunder und Magie, sondern einen menschlichen Umgang!“
Reichlich Beifall gab es für diese wunderbare, intensive und aufrüttelnde Gesundheitsshow.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de


Krankheiten können sie keine weg zaubern. Doch mit Mitgefühl & Fantasie kleinen Patienten ihre Ängste nehmen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

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Neue Lyrik: Ode an das Weiß

08 Donnerstag Jan 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Ode an das Weiß

Weiß und weich
wie die Pracht vor dem Fenster
schaut der Kater Lino zu
wie der Schnee schmilzt
Eisesglätte weiter funkelt
ein langes Schnurrhaar
liegt auf dem Stuhl
Drinnen strahlt frisches Weiß
alles auf Anfang
im Waschbecken im Bad
in das der Kater unlängst sprang
eine Tasse zersprang
es splitterte
das weiße Rund
in dem zuletzt ein kleines
schwarz-weißes Fellknäuel gebadet
zart und fragil in ihrem Arm
durchlebt sie den Abschied
noch einmal
feine Risse durchziehen das Becken
ringsum auf den Fliesen Flecken
heute kam ein neues Waschbecken
rein und klar fließendes Wohlbehagen
seh die Quelle im warmen Dämmerlicht
lieber als den blendend grellen Schein
Ganz in Weiß ohne Blumenstrauß
trällert ein Handwerker in bekleckst
weißen Sachen beim Aussteigen aus der
Straßenbahn
und Kater Lino schwelgt weiter im Wunderweiß

LV
6.1.2026

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Kurzgeschichte: In deinem Kopf

08 Donnerstag Jan 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kurzgeschichten, Lebensart, Zwischenmenschliches

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In deinem Kopf

Wie aus dichtem Nebel drangen Wortfetzen an Leas Ohr. „Wo bist du?“, hörte sie eine energische Stimme. Sie klang vertraut, aber gleichzeitig weit weg. Als käme die Stimme aus einem Lautsprecher und Lea befände sich mittendrin. In einer Höhle mit labyrinthähnlichen Gängen und überall Gedankengewirr wie Schlingen, aus dem es kein Entkommen gab. Um sie herum schwirrten, hallten und verschwanden die Worte von Hermes, ihrem Freund. Blieben ohne Antwort. Ihre Worte drangen nicht zu ihm durch. In dem dunklen Gebilde konnte Lea kaum etwas erkennen, Es klang, als rinne, tropfe unentwegt Wasser von den Wänden, das an ihr vorbei rauschte, hier und da Wellen und Kreise bildete und in jeden Winkel der Höhle floss. Während sie versuchte aufzustehen, fielen kleine und größere Steinbrocken kurz vor ihr herab in die Tiefe. Ab und zu schossen kurz aufflimmernde, gezackte Gedankenblitze vorbei. Sie fing ein paar Funken auf, dachte nicht an die brennenden Stiche. Plötzlich befiel Lea eine seltsame Vermutung. Es kam ihr vor, als habe sie sich in den Kopf von Hermes verirrt.

Ein lautes Lachen überfiel sie. Lea schüttelte sich, hielt ihre Hand an die Stirn. Ein heftiger Kopfschmerz durchfuhr sie, alles drehte sich und sie sah sich davonfliegen mit schwindeliger Geschwindigkeit wie auf dem Kettenkarussell bei den Volksfesten als kleines Mädchen. Sie genoss dieses minutenlange Schwerelos sein immer sehr, dachte nie daran, dass die Ketten oben am Fahrgestell reißen könnten, mit all den wunderlichen bunten, aufgemalten und mit ihr schwebenden Gestalten. Später als Frau beschlich sie ein mulmiges Gefühl bei der Aussicht, keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben. Doch sie hebt immer noch gern Vogelfedern auf, die ihr unterwegs oft zuzufallen scheinen. Nun war sie also in Hermes` Kopf gelandet. Es schien Lea als verwandle die dunkle Höhle sich in einen Nervenvergnügungspark voller Verlockungen für kleinliche, quälende, verquere, wilde Gedanken, die wie im Bienenschwarm umher kreiselten zwischen Riesenrad, Schießbude, Achter- und Geisterbahn und Zerrspiegelkabinett. Bevor sie mit dem Blick in die Abgründe gewappnet, hinaus drängten ins echte Leben.

Ihre Gedanken und Wünsche eilten seinen oft voraus, wusste Lea. Oft erschien ihr ein Tag kürzer als ein Traum, die Nacht unendlich lang. Sie fühlte sich mädchenhaft und reif, nicht wie Mitte 40. Trug immer noch Kleidergröße 38 und freute sich über ihre wieder zum Vorschein tretenden, wirbelig braunen Locken. Hermes war ein hochgewachsener und jungenhaft verschmitzter Mann, um einiges älter als sie und sah im Anzug wie in Jeans und Shirt gut aus. Er wirkte locker, stark und unerschütterlich. Seine tiefblauen fältchenumspielten Augen schienen immer zu zwinkern. Sein braunzotteliger Hund Helios, mit Schlappohren und gutmütig verträumtem Blick, begleitete Hermes überall hin. Er war viel unterwegs als Unternehmensberater und ein emsiger Kontaktknüpfer. Bemerkte er überhaupt, was in seinem Kopf vorging, dass sie dort umher wanderte, vielmehr irrte?, dachte Lea. Wer bestimmt eigentlich, wo es langgeht, der Verstand oder das Herz?, darüber stolperte sie immer wieder. Einem von beidem muss man letztlich doch den Vorrang geben. Aber wem und wann. Kopf oder Herz. Am besten beidem. Zwei Körperorgane, schon anatomisch weit entfernt voneinander, Vielleicht hoffte sie auch nur, ihr verlorenes Herz bei ihm wiederzufinden. Einmal die Mauer der ungesagten Worte zu durchbrechen,

Es kam schließlich auch vor, dass ein Mann sich unter dem Rock einer Frau verstecken, wohnen und wie im Paradies fühlen konnte. Wenn man dem Sänger dies Liedes glaubte. Der sang mit einer Hingabe, dass es schwer fiel sich vorzustellen, dass dies das Abschiedskonzert mit dem Blauen Einhorn sein sollte.
Die feurigen Klänge der Musiker sprangen mit den Tanzenden umher bis unters gläserne Dach des alten Kirchengemäuers, und die Töne flogen wie Vögel hinaus in den Nachthimmel.
Alles, alles wird vergehen, die Liebe bleibt bestehen…, summte Lea die Liedzeile und wiederholte sie, als könne sie diese für immer einbrennen in den Kopf von Hermes.
Ein Geräusch riss sie aus ihren Gedanken, Es klang wie das Weinen eines Kindes. Traurig und untröstlich rückten die Laute ihr immer näher wie prasselnder Dauerregen, ließen sich nicht verdrängen.
Das Wimmern wurde immer stärker, bis Lea begriff, das war kein Kind, das nicht schlafen oder den Eltern etwas abtrotzen wollte, sondern ein Hund der heulte, Der kläglich langgezogene, flehende Laute von sich gab, weil er alleingelassen in einer fremden Wohnung saß. Lea erinnerte sich, dass sie am Vorabend im Treppenhaus einen kleinen schwarzen Hund mit funkelnden Augen gesehen hatte. Vielleicht war er nur kurz zu Besuch dort, dachte sie. Doch dann hörte sie das hilflose Wimmern, das sich fast zum Geheul eines Wolfsrudels steigerte, zwei Tage und Nächte lang, konnte sie kaum schlafen noch irgendetwas anderes tun und wäre am liebsten weit verreist. Ihr Urlaubskoffer stand noch immer halb ausgepackt im Flur. Doch sie konnte nicht einfach alles über den Haufen werfen, hatte berufliche Termine und Aufträge zu erledigen. Der Lärm zehrte an ihren Nerven. Ihre Wut stieg, nachdem eine andere Hausbewohnerin Lea beschwichtigte, es sei nur der Wind, der ums Haus heulte, während in ihrem Büro mehrere Telefone klingelten, und die Frau mit dem Handy am Ohr, halb hier halb dort zuhörend, nervös auf und ab ging. Lea ließ missmutig die Tür ins Schloss fallen, ging an der Etage mit dem Hund, der ausgerechnet in diesem Moment still war, vorbei zurück in ihre Wohnung. Dort setzte das Heulen wieder ein. Derartige Geräusche hatte sie noch nie gehört. Was würde Hermes dazu sagen? In dessen Kopf Lea sich jetzt am liebsten geflüchtet hätte. Würde er seinen Helios je allein lassen? Er schien sie mit seinen großen Augen anzusehen, stumm und traurig. Er war weit fort und konnte ihr nicht helfen.

Alles erschien ihr auf einmal unwirklich. Die Laute schnitten ihr ins Herz, als riefe sie ei fernes Wesen, das tief in ihr verborgen mit einer ihr nicht geheuren, instinktiven, ungezähmten Urkraft endlich aus ihr heraus wollte.

Die Zeit lief ohne sie weiter. Stellte Lea erschrocken fest, nachdem sie zu einer Verabredung in einer Galerie zu spät kam. Der Raum war bereits voller Menschen, sie kam nicht mehr hinein.
Ihre Uhr war stehen geblieben. Eine Stunde verstrichen, ohne dass sie es merkte. Sie wunderte sich, dass schon so viele Menschen anwesend waren und sah dann, dass die Ausstellung gerade eröffnet wurde. Lea würde sich die Kunstwerke im Zeichen des Eros mit Bildern einer Malerin im neunzigsten Lebensjahr ein anderes Mal ansehen. Sie konnte nur einen Blick erhaschen.
Ein pausbäckiger Adam umarmte eine prallrunde Eva mit Kirschmund und leuchtenden Augen. Leinwandfarben altern nie, dachte Lea. „Das steht Ihnen alles noch bevor!“, rief ihr ein älterer Herr lächelnd nach, der auf seinen Stock gestützt im weißen Hemd und Mantel im Innenhof der Galerie saß.

Lea musste an diesem Abend noch zu einer Theaterpremiere. Noch fassungslos über die unbemerkt vergangene Zeit, stellte sie sich in die Warteschlange am Tresen. Sie konnte kaum glauben, was sie sah. Dort stand ein Teller mit Schichtgebäck, umhüllt von dunkler Schokolade. genannt  „Kalter Hund“. Sie griff schmunzelnd zwei Stück, ließ sie genüsslich im Mund schmelzen und trank dazu ein Glas Rotwein. Zuhause hörte Lea in dieser Nacht kein Heulen. Es herrschte eine beinahe gespenstige Ruhe. Nur das Dröhnen in ihrem Kopf oder dem von Hermes hörte nicht auf. Das Telefon klingelte.
Lea wachte auf und sagte nichts. Die Wahrheit würde ihr ohnehin keiner glauben.

Text: Lilli Vostry
(P.S.: Dieser Text entstand 2013 im Rahmen eines Geschichten-Wettbewerbes in einem Autorenforum im Internet.)

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Ausstellung: Liebesbriefe von Max Schwimmer in der Galerie Himmel in Dresden

07 Mittwoch Jan 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Reizvolle Künstlerbriefe & aufschlussreiche Zeitzeugnisse: Galerist und Kurator Michael Böhlitz stellte eine Auswahl bislang unbekannter Liebesbriefe von Max Schwimmer an seine jugendliche Geliebte „Gerdine“, Gerda Schimpf, geschrieben in den Jahren 1936 bis 1940, zusammen in der Ausstellung in der Galerie Himmel in Dresden.

Sinnenfreude und Zeichenkunst aufs Schönste vereint
Liebesbriefe von Max Schwimmer zum 130. Geburtstag des LeipzigeMalers zeigt derzeit die Galerie Himmel in Dresden.
Traumhaft schön scheint die Liebste zu schweben, als galant empor ragende Schwingen und der ungestüme Schnabel sich ihrem Schoß nähern. „Leda mit dem Schwan“, in zarten Pastelltönen und federleichten Strichen gezeichnet, ziert verführerisch das Titelbild der Ausstellung „Ich rausche mit aller Liebesmacht in Deinen Himmel“ mit Liebesbriefen von Max Schwimmer zum 130. Geburtstag des Leipziger Malers in der Galerie Himmel, Obergraben 8 in Dresden.
Erstmals zu sehen ist eine Auswahl von 67 bislang unbekannten, höchst reizvollen Künstlerbriefen, oft mit lustvoll liebevollen Zeichnungen angereichert. Die schrieb und schickte Schwimmer an „Gerdine“, seine jugendliche Geliebte, die spätere Fotografin Gerda Schimpf, in den Jahren 1936 bis 1940 fast täglich von Leipzig nach Berlin. Ein Fest für die Sinne! Schwimmer nannte sie „Mein Herzensgerdinlein“ und „Du liebstes, scheues, himmelfarbenes Reh“ in seinen Liebesbriefen, meist handschriftlich oder mit der Schreibmaschine auf Papier getippt. Er himmelt sie in höchsten Tönen an: „Durch Deine Liebe wird mein Leben groß, durch Deine Treue werde ich alles Bittere los, ach wär` ich doch ein Haar in Deinem Schoß…“ Ein Brief mit Bild zeigt Maler und Modell, er kleiner von Statur mit schwarz zauseligem Haar, Farbpalette und Pinsel in der Hand und sie überhöht dargestellt, in Spitzenrock und schwarzen Stiefeln. Bei einem Rückenakt mit Liebhaber prangt der Stempel von Schwimmer mit der Leipziger Atelieradresse auf ihrem Hintern in einer frech humoristischen Zeichnung. Die Palette der ausgestellten Liebesbriefe reicht von romantisch, heiter sinnlich, frivol bis zu hocherotischen Zeichnungen der beiden beim Liebesspiel. „Die Künstlerbriefe sind etwas Besonderes, Gesamtkunstwerke in ihrer Verbindung von Sprache und Bildern“, sagt Galerist Michael Böhlitz und Kurator der Ausstellung. „Mit ihnen gewinnt man einen genaueren Blick auf die Biografie des Künstlers und erfährt schon viel über ihn, seine Zeit und sein persönliches Umfeld.“ Schwimmer war ein sehr herzlicher, verbindlicher Mensch und Humanist, so Böhlitz. Und er hatte offensichtlich sehr viel Liebe zu verschenken.

Davon künden Schwimmers reichhaltige  Künstlerbriefe ein Leben lang an rund 100 Adressaten, andere Künstler, Freunde, Verleger, Förderer, Verwandte und seine Musen, die Geliebten. Nach bereits zwei Ausstellungen mit Werken Schwimmers 2017 und 2020 in der Galerie Himmel ist die jetzige Schau ein Höhepunkt mit seinen Liebesbriefen und einigen wunderbaren expressiv leuchtend farbigen Ölgemälden und Aquarellen, Landschaften, Stillleben und Porträts aus der Zeit vor 1945. Über 500 dieser einzigartigen Briefe sind noch erhalten, die sich im Archiv der Akademie der Künste Berlin und in der Leipziger Stadtbibliothek befinden. Einen Teil davon übergaben die Erben von Gerda Stumpf an die Galerie Himmel. „Wir haben die Künstlerbriefe für alle Zeiten dokumentiert fotografisch, die ja nun bald in Privatbesitz an Liebhaber und Kunstsammler übergehen“, so Böhlitz. Die Preisspanne liegt je nach Art und Umfang der künstlerischen Darstellung der Zeichnungen und farbigen Aquarelle zwischen 450 und 1 400 Euro.
Die Liebesbriefe von Schwimmer an „Gerdine“ gewähren dem Betrachter offen freimütige wie spannende und berührende Einblicke auf Leben und Werk des Künstlers mit allen Höhen und Tiefen in schwieriger und entbehrungsreicher Zeit kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Gerdine war 18 Jahre jünger als Schwimmer und fuhr über sechs Jahre lang fast jedes Wochenende zu ihm nach Leipzig. Und er schrieb ihr sehnsuchtsvoll und schwärmerisch Briefe, die sein Schaffen befeuerten und ihn bestärkten, den Sinn für das Schöne im Leben nicht zu verlieren. Auch mit Ungeduld und Unsicherheit, wenn sie nicht gleich antwortetete, sie hatte viel zu tun in Berliner Fotoateliers und er spottet über die Berliner „Rübärsche“, denen sie selbstbewusst die kalte Schulter zeigt. Schwimmer war mit Gerdine zusammen nach der Trennung von seiner ersten Frau Eva Goetze und vor der Heirat mit seiner zweiten Frau Ilse, „Ilske“ Naumann, die Malerin war. Wie Gerdine und Max Schwimmer sich kennenlernten ist nicht bekannt. Möglich wäre auf Hiddensee, wo der Künstler oft im Urlaub weilte und sie auch in Vitte fotografisch unterwegs war. Es sind auch mehrere Bilder von der See mit Segelbooten, Badenden am Strand und ein Frauenakt mit Muschel im Meer zu sehen. Verlockend mit nachtblauer Katze am Fenster, Gerdine im Königsmantel und mit “Hündchen-Mann“ ergeben an der Leine.
In einer Zeichnung vom September 1940 schaut nur sein Kopf aus dem Wasser und fragt er die Frau am Ufer, ob er für sie ganz im Meer schwimme als Verflossener, da er gar nichts mehr von ihr höre. Warum? Das Ende der Romanze. Im Kabinett zeigt die Galerie Himmel außerdem sinnenfreudige, farbige Radierungen mit Bildmotiven aus Caféhaus, Atelier und von der Pferderennbahn aus dem Frühwerk der bekanntesten Max-Schwimmer-Schülerin und Dresdner Malerin Herta Günther (1934-2018). Und Galerist Böhlitz freut sich, dass Schwimmers herzerfüllte, lebendig leidenschaftliche Liebespost jetzt in die Welt hinaus geht. Die Ausstellung ist noch bis 24. Januar 2026 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

http://www.galerie-himmel.de

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Premiere „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden

30 Dienstag Dez 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater, Zwischenmenschliches

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Ein Wunderwesen, Sonderling, Gespenst gar… Für einen Menschen lächelte er zu viel, meint sein bester Freund im, Kinderheim. Faszinierend, anrührend und spannend fragt die Aufführung „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg, was Menschsein ausmacht. Im Bild in der Titelrolle Josephine Tancke und als ihre Mutter Betty Freudenberg. Foto: Sebastian Hoppe

Ein bezauberndes, fesselndes Nichts

Mit viel Ironie, groteskem Witz, fantastisch surreal und zwiespältig erzählt die Inszenierung „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg über Identität, menschliche Eigenarten und den Umgang der Gesellschaft damit.

Als ginge es um ihr Leben, schreit eine Frau verzweifelt. Im grellen Scheinwerferlicht hockt sie auf einem Gerüst mit Gittern, das einem Kokon oder Blatt ähnelt. Sie ist nicht bereit ihr Kind auf die Welt zu lassen. Die Hebamme sagt mitleidlos, abgeklärt, verächtlich mit Männerstimme: „Was reinkommt, kommt auch wieder raus!“ Dann ist es endlich da, das Kind. Der Arzt gratuliert zur Geburt des Babys. „Es ist ein…“, der Arzt zögert. „Es ist ein Nichts!“

Wie ein Schlag trifft die Frau diese Aussage. Wie betäubt verlässt sie das Krankenhaus, schleift das seltsame Wesen hinter sich her. Das Leben meint es nicht gut mit Toto,, der Hauptfigur im Stück „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg nach ihrem 2012 erschienenen Roman Vielen Dank für das Leben. Die Bühnenfassung hatte unlängst Premiere im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Mit der Berg eigenen Bitterkomik, Spottlust, Ironie und Melancholie kam die Inszenierung unter Regie von  Sophie Y. Albrecht noch um einiges grotesk zugespitzt, fantastisch surreal und zwiespältig auf die Bühne unterm Dach. Wo das Geschehen noch näher und intimer, ergreifender wirkt.

Toto weiß gar nicht, wer er eigentlich ist, Er wurde mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen geboren, hat sowohl männliche als auch weibliche. In der Antike kannte uns verehrte man sie als Hermaphroditen und es gibt zahlreiche Darstellungen in der Kunst dazu, Landläufig nennt man sie Zwitter. Heutzutage werden sie „intergeschlechtlicher Mensch“ genannt. In seiner lateinischen Bedeutung steht Toto für das Ganze. Vollkommene, gar für Sämtliches. So nennt die Mutter das Kleine, das ihr vorkommt wie ein Ding, ein Hündchen, Toto. Dabei dachte sie und die Autorin Sibylle Berg, die aus Ostdeutschland stammt, wahrscheinlich an das bekannte Kinderbuch „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ von Alexander Wolkow, in dem ein kleiner, treuer Hund namens Toto das Mädchen Elli begleitet auf ihrer Reise durch eine wunderreiche Zauberwelt, Im Stück geht Toto mit einem Köfferchen an ihrer Seite, das ihr folgt wie ein Hündchen, los, hinaus in die weite Welt und erlebt viele Abenteuer, Schönes und Trauriges, Argwohn, Interesse, Liebe und Enttäuschung.

Mit Strubbelhaar und Spangen, kindlich naiv. neugierig, offen und freundlich, schlaksig und androgyn in ihrer Art spielt Josephine Tancke die Titelrolle des Toto. Ein Sonderling, der anders ist als die anderen, nicht Fisch nicht Fleisch, das ist ihnen nicht geheuer, den sie unsicher und misstrauisch betrachten, auslachen und bloßstellen, ausgrenzen. Sie trägt eine weiße Unterhose über der wilden Leopardenhose, ein blaues Shirt und rosa-blau gestreifte Kniestrümpfe. Die anderen Darsteller tragen mittelalterlich wirkende Kostüme mit Halskrausen und gitterartige Reifröcke, wie gefangen in ihren Konventionen und sie spielen mehrere Rollen, in denen sie auf verschiedene Weise Toto mit Zu- oder Abneigung begegnen. Begleitet von abwechselnd grellen, kühlen und gefühlvollen Klängen.

Totos Mutter, anrührend ratlos, wütend und allein mit dem sonderbaren Kind und die strenge, hartherzige auf Einhaltung der Regeln pochende Erzieherin im Kinderheim spielt Betty Freudenberg, wobei die Erzieherin etwas zu platt die sozialistischen Parolen drischt. Weniger wäre hier mehr gewesen. Nahegeht die Szene mit ihr als einsame Prostituierte hinter dem rot erleuchteten Fenster im Bordell. Während sich Toto mit glockenklarer Stimme die Seele aus dem Leib singt mit seinen Songs allabendlich bei seiner „Freakshow! vor betrunkenen, rauflustigen Gästen in einem Lokal. Ein dankbar hingebungsvolles „Kuhplikum“ sind Toto hingegen die gemütlich Gras auf der Wiese kauenden Kühe, für die sie in einer Videoeinspielung mit Mikro auf der Mistgabel singt. Die Tiere nehmen sie wie sie ist. Ihr Wesen, das eine Laune der Natur ist. Sie singt mit warmer Stimme und kehrt dabei all den Mist weg, der ihr widerfährt. Toto will einfach leben wie jeder andere Mensch.

Ein wagemutiges, tolles Stück, bei dem Lachen und Weinen, Licht und Schatten, Staunen über all die Wunder im Leben nah beisammen sind. Konträr, vielfarbig und vieldeutig. Viel Beifall gab es dafür vom Premierenpublikum.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresxden.de

Nächste Aufführung: 30.12., 20 Uhr, Kleines Haus-

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Gruppenausstellung „Kunst muss prickeln“ zum Erotischen Advent in der Galerie Kunst & Eros in Dresden

22 Montag Dez 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar


Zeit für Muße & neue Kreationen: Die Galeristin und Künstlerin Janett Noack zeigt in der Gruppenausstellung zum Erotischen Advent auch eine eigene Porzellanserie mit dem Titel „Lovelies Butterflies“ (Liebelei der Schmetterlinge) in ihrer Galerie Kunst & Eros in Dresden.

Reizende Sportputten und Schmetterlingsdamen zum Fest der Liebe

Verlockendes für die Sinne versammelt die Gruppenausstellung mit dem Titel „Kunst muss prickeln“ zum Erotischen Advent mit Arbeiten von 15 zeitgenössischen KünstlerInnen in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Ein Frauenkörper mit Bratapfel, von dem lustvoll rote und tannengrüne Farbe tropft, zeigt in süßer Versuchung schwelgend das Titelbild „Liquid ecstasy 5“ von Maximilian Hagstotz. Zu sehen ist es in der Gruppenausstellung unter dem Motto „Kunst muss prickeln“ zum Erotischen Advent mit sinnenfreudigen Arbeiten von 15 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern derzeit in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstraße 15 in Dresden. Die traditionelle Weihnachtsausstellung vereint wieder reichlich verlockende Malerei, Grafik, Plastik und Porzellan zum Fest der Liebe von jungen und gestandenen Künstlern in den zwei Ausstellungsräumen.

Darunter zarte, traumversunkene Gesichter, ein Rückenakt und ein „Paar mit gelber Schlange“ in Mischtechniken von Gudrun Trendafilov. Fantasievoll farbenfrohe Zeichnungen auf Seidenpapier mit Mensch-Tier-Wesen zeigt Leonore Adler, fragile und schwungvolle Körperbilder in Kaltnadelradierungen Mechthild Mansel. Wundersam-versponnene, akribische Zeichnungen mit Titeln wie „Pura Vida“, das pure Leben sind neben „Sportputten“ und einem „Sexy Boy“ als keramische Räucherfiguren in markanten blau-weiß-Farbtönen Sportputten von Nadine Wölk zu sehen. Weitere sinnlich plastische weibliche Aktzeichnungen mit Buntstift und Ölpastelle mit Blattgold veredelt zeigt im Spiel mit Stoff und Körperformen in einer neuen Bilderserie Maximilian Hagstotz, der als Porzellangestalter in der Meißner Manufaktur tätig ist. Originelle Bilder mit Nadel und Faden mit weiblichen Blütenformen stammen von „Fides Linien“ und ein zauberhaftes Porzellan-Objekt mit Rapunzelhaar von Else Gold.

Außerdem gibt es neue, zeichenreiche Grafik mit viel Witz und Doppelsinn wie ein potent kraftstrotzender „Minotaurus auf der Opitzhöhe“, „Der seltsame Ring“ oder „Mädchen und Tod“ von Chris Löhmann. „Es werden immer mehr Künstler, die mitmachen wollen. Weil es nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch eine Kulturbühne ist mit Kunst und Musik“, sagt Galeristin Janett Noack. „In dieser Ausstellung sieht man eine Mischung aus Altbewährtem und Neuem. Es geht um Sinnlichkeit, Körperlichkeit und Schönheit, um Traum- und Märchenhaftes, aber auch Bilder mit Anspielungen und Zeitkritik sind zu sehen.“ Der Zuspruch auf die Arbeiten sei sehr erfreulich. Vor allem Grafik und Porzellan seien sehr gefragt bei den Käufern. Viele der Künstler stammen aus ihrem gelernten Porzellanmillieu, so die Galeristin, wie Olaf Stoy, Studio Zschocke-Boer und Kati Zorn, die Schnecken-Paare, Froschkönig und Prinzessin, Leda mit Schwan und orientalische Liebesszenen aud bemaltem Porzellan präsentieren.

Es gibt auch eine neue Porzellanserie von Janett Noack mit dem Titel „Lovelies Butterflies“ (Liebelei der Schmetterlinge). Die schwirren in Gestalt reizvoll beflügelter Damen auf den Schmuckdosen, schwarz, golden und lüsterfarben schimmernd und funkelnd auf dem edlen Material. „Das ist alles Lupenarbeit, da viel en minature gearbeitet wird bei den Zeichnungen. Mit den verschiedenen Dekoren will ich auch die Handwerkskunst zeigen“, sagt die Porzellankünstlerin. “Wenn man künstlerisch arbeitet, braucht es Muße, Ideen und Lust, die sind jetzt da und es wird noch einiges Spannende kommen und weiter entwickelt im neuen Jahr.“ So werden bald Schmuck und große Vasen kunstvoll verziert dazukommen. Deshalb dauert diese Ausstellung auch bis zum 25. April. Damit die Galeristin Zeit hat für neue, eigene, lust- und liebevoll gestaltete Kreationen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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