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Kategorien-Archiv: Theater

Spielzeiteröffnung 2025/026: Machtspiele & Teuflisches Intermezzo am Staatsschauspiel Dresden

04 Donnerstag Sept 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

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Feurig entflammt, machtbesessen und mit allen Wassern gewaschen: Maria Stuart trifft auf Mephisto und Fischer Fritz am Premierenwochenende im Staatsschauspiel Dresden.

Maria Stuart und Mephisto eröffnen die neue Spielzeit

Um Machtkämpfe, Intrigen, Werte und eigene Lebensvorstellungen geht es in insgesamt 20 Premieren in der nächsten Zeit im Staatsschauspiel Dresden.

Zungenbrecherisch, fröhlich und fantastisch phänomenal geht es zu in der neuen Spielzeit am Staatschauspiel Dresden. Aber auch dunkel, abgründig und machtberauscht. Feurig entflammt und mit allen Wassern gewaschen kommen die drei ersten Premieren morgen und am Wochenende daher, auf die das Publikum gespannt sein darf: Den Reigen eröffnet „Maria Stuart – eine Frage der Macht“, eine Inszenierung mit Dresdner Jugendlichen frei nach dem Drama von Friedrich Schiller ist unter Regie von Katharina Bill in einer Produktion der Bürgerbühne im Kleinen Haus am 5.9., 19.30 Uhr zu erleben. Erzählt wird das Stück um politische Intrigen aus neuem Blickwinkel, bei dem der Machtkampf zweier Frauen zu einer Frage von Schönheit, Begehren und gesellschaftlicher Erwartung wird. Wer bekommt Macht, wer nicht und warum ?!, hinterfragt die Aufführung.

Weitergeht`s am Sonnabend mit „Mephisto“ nach dem Roman von Klaus Mann im Schauspielhaus, unter Regie von Nicolai Sykosch, Beginn: 19.30 Uhr. Einen Vorgeschmack auf das teuflische Intermezzo gab es zur Saisonvorschau. Rauchvernebelt fällt aus dem Getränkeautomat eine fleischfarbene Gestalt auf die Bühne. Mit weiß geschminktem Gesicht, hoch stehenden Augenbrauen, zurückgekämmtem Haar, dunkel umrandeten, listigen Augen und blutroten Lippen steht er da, zieht sich ein schwarzes Hemd und helle Hose an, reicht einem Zuschauer in der ersten Reihe die Hand und ruft ins Publikum: „Ich bin euer Geselle, Diener, Knecht…“ und flüstert lockend: „Ich gebe euch, was noch kein Mensch gesehen hat…“ Top, die Wette gilt! Um den Pakt mit dem Teufel und die verkaufte Seele, die Verlockungen und Zugeständnisse an die Macht zugunsten der eigenen Karriere und um eigene Wahrhaftigkeit und Gewissen des Einzelnen geht es in diesem Stück. Manns Roman spielt zur Zeit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Im Mittelpunkt steht der Schauspieler Hendrik Höfgen, angelehnt an Gustaf Gründgens, der sowohl seine Gesinnung als auch seine Geliebte dem beruflichen Aufstieg opfert. Es geht ebenso um moralische Urteile, Angepasstheit oder Aufstehen und Auseinandersetzen mit beunruhigenden politischen Entwicklungen damals wie heute.

Wie es ist, wenn sich plötzlich alles im Leben ändert, erzählt „Fischer Fritz“ – ein Sprechtheater von Raphaela Bardutzky, das am 7.9., 19 Uhr Premiere im Kleinen Haus hat. Es verspricht komödiantisch, sprachspielerisch und tragikomisch zu werden. Fischer Fritz fischt sein Leben lang frische Fische, wie schon sein Vater und Großvater. Nach einem Schlaganfall geht das nicht mehr, muss er mühsam die Worte wiederfinden. Mit seinem Sohn, der kein Fischer werden wollte und die Tradition gebrochen hat, mag er nicht mehr reden. Eine polnische Pflegekraft zieht bei ihm ein, die sich ihr Leben in Deutschland anders vorgestellt hat, und irgendwann kommen sich Pflegerin und Patient in ihrer Einsamkeit näher.

Insgesamt stehen 20 Premieren, von Schauspiel in allen Facetten bis Tanz- und Musiktheater, im Spielplan des Staatsschauspiels. Darunter etliche Komödien und Stücke, in denen es um Werte, um Beziehungen zwischen Frau und Mann, Identität und die Suche nach dem eigenen Ich und Bewahren eigener Lebensvorstellungen in einer immer komplexeren, brüchigen und fragilen Welt geht.

Text + Fotos (lv)
Mehr zur neuen Spielzeit demnächst.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de


Barock, opulent und vergnügt: Akteure und Zuschauer tanzten gemeinsam unterm Sternenhimmel trotz aller Einsparungen und Widrigkeiten nach der Saisonvorschau im Schauspielhaus Dresden.

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Preisgekrönt: Die Inszenierung von Shakespeares Komödie „Was Ihr wollt“ mit dem Schauspielstudio Dresden begeisterte beim Schauspielschultreffen in Salzburg

04 Freitag Jul 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater, Zwischenmenschliches

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Wandlungsreiches Spiel mit Macht & Gefühlen & Mann-Frau-Rollenbildern: Schadenfreude, Spottlust und Tragikomik schlagen wilde Purzelbäume beim Auftritt der coolen, eitel-selbstgefälligen Kammerzofe Malvolia, die sich von einem falschen Liebesbrief täuschen lässt und glaubt, ihre Herrin sei in Liebe entflammt zu ihr. Für diese Rolle in Shakespeares Komödie „Was Ihr wollt“ wurde Lena Birke (vorn im Bild) mit dem Solopreis ausgezeichnet beim Schauspielschultreffen in Salzburg. Fotos: Sebastian Hoppe

Inszenierung WAS IHR WOLLT des Staatsschauspiels Dresden beim Schauspielschultreffen 2025 ausgezeichnet

Die Inszenierung WAS IHR WOLLT von William Shakespeare in der Regie von Simon Werdelis erhielt gleich zwei Preise beim Schauspielschultreffen 2025. Die Produktion mit den Studierenden des Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig am Staatsschauspiel Dresden war vom 22. bis 28. Juni 2025 in Salzburg an der Universität Mozarteum eingeladen. Rund 200 Schauspielstudierende und 350 Gäste von 18 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligten sich am Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender. Das Schauspielstudio Dresden erhielt den Ensemblepreis für das beste Figurenspiel und Lena Birke wurde mit dem Solopreis ausgezeichnet.

„Wir sind stolz auf unsere jungen Kolleginnen, die nicht nur in Dresden im Kleinen Haus in der Inszenierung WAS IHR WOLLT gefeiert werden und sich nun zu Recht über die Auszeichnung beim Schauspielschultreffen freuen dürfen. Sie stehen auch sonst gemeinsam mit unserem Ensemble in vielen weiteren Rollen regelmäßig auf der Bühne und sind eine Bereicherung für unser Haus“, so Joachim Klement, Intendant des Staatsschauspiels Dresden.

Text: Franziska Blech, Staatsschauspiel Dresden

Weitere Vorstellungen folgen am Sa, 6. September, 19.30 Uhr und am So, 21. September, 19.00 Uhr.

Karten sind an den Theaterkassen des Staatsschauspiels Dresden sowie online unter www.staatsschauspiel-dresden.de erhältlich.

Eine Rezension zur Inszenierung „Was Ihr wollt“ steht auch auf diesem Blog (erschienen am 8. März 2025 in der Rubrik „Theater“).

Schauspielstudio 2023-25 am
Staatsschauspiel Dresden: Ausgezeichnet mit dem Ensemblepreis für das beste Figurenspiel.

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Premiere „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ von Eugene O`Neill im Schauspielhaus Dresden

04 Freitag Jul 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater, Zwischenmenschliches

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Wo endet der Traum, wo beginnt das Leben: Davon erzählt in wunderbar schwebenden Bildern und Szenen die Aufführung „Eines langes Tages Reise in die Nacht“ von Eugene O`Neill im Schauspielhaus Dresden. Fotos: Sebastian Hoppe

Ausbruch aus der Traumwelt

Eine berührende, beklemmende, bilderstarke und packende Geschichte zwischen Zerfall und Zusammenhalt einer Familie erzählt das Stück „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ von Eugene O`Neill im Schauspielhaus Dresden. Heute am 4. Juli, 19.30 Uhr letztmals vor der Spielzeitpause.

Vor der schlicht weißen Bühne bewegen sich schattenhafte Gestalten. „Mary, Mary, das reicht nicht…“, sagt die Frau im dunklen Kleid (zart-zerbrechlich und gefangen in ihrer Alkoholsucht: Cordelia Wege) eindringlich zu sich selbst. Sie sitzt in dem schweren Ledersessel, wie auf einer Insel, einer letzten Zuflucht. Leise, stockend erzählt sie und blickt zurück auf ihr Leben mit ihren Mann, James Tyrone, den sie in höchsten Tönen lobt, ein Bild von einem Mann. Es war Liebe auf den ersten Blick, mit dem sie ihre Heimat verließ, Kinder bekam und auf ein besseres Leben in der Ferne hoffte.

Hinter dem Sessel steht ihr Mann James Tyrone (streng und besessen vom Theaterspiel und Erfolgssucht: Torsten Ranft), Schauspieler und Theaterunternehmer, der mit seiner Familie und seinem Dauerbrenner „Der Graf von Monte Christo“ von Spielort zu Spielort quer durch die USA reist, ein Leben mit allen Höhen und Tiefen, immer auf der Suche nach Erfüllung, Glück, nah am Abgrund. Wie ein Zauberer schnipst und schnellt er mit den Händen in die Luft, als würde er alles um sich herum damit verwandeln, ein Licht anknipsen. Nacheinander tauchen die Söhne auf, James Tyrone Junior (aufsässig, ungehorsam, dem Wahnsinn nahe:  Simon Werdelis), Edmund (sanft, liebevoll und schwer krank: Marin Blülle) und Eugene (der jung verstorbene, umher geisternde Bruder: Ronnie Maciel), die abwechselnd behutsam, zärtlich, leidenschaftlich und verzweifelt sich um ihre kranke Mutter und den despotischen Vater bemühen, gegen- und miteinander ringen und versuchen die schwelenden Konflikte zu klären und die Familie und ihr Dasein zu retten, die nach und nach auseinanderbricht in den Wirrnissen der Zeit und Verhältnisse.

Das ist berührend und beklemmend in berückend schönen, traumwandlerischen Bildern, mit leise komischen Momenten und expressiv kraftvollem, dramatischem, intensivem Spiel in Szene gesetzt, begleitet von wehmütigen, melancholischen und pochenden, sphärischen Klängen, Dampfertuten, Möwenrufe und Nebelhorn (Musik: Samuel Wiese) im Stück „Eines langen Tages Reise in die Nacht von Eugene O`Neill, in der deutschen Übersetzung von Michael Walter unter Regie von Sebastian Hartmann im Schauspielhaus Dresden. O`Neill wurde 1936 als einziger amerikanischer Dramatiker mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Er starb 1953 in Boston.

Sein Stück „Eines langen Tages Reise in die Nacht“, erzählt autobiographisch gefärbt, packend und bilderstark einen Tag aus dem Leben einer irischen Einwandererfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Spielfläche ist mal Brücke, die sich hebt und senkt zum Darübergehen und zuletzt taucht ein großes Traumschiff mit Segel auf, an dem die Darsteller entlang gehen, sich festhalten und darauf setzen. Diese Geschichte, in der Spiel und echtes Leben unmerklich verschmelzen, mit einem grandiosen Monolog von Edmund, ist zugleich eine Hommage, eine Liebeserklärung an das Theater, von dem Illusion, Magie und Kraft gleichermaßen ausgeht und der man sich schwerlich entziehen kann. Viel Beifall gab es vom Premierenpublikum für diese wunderbare, zum Träumen und Weiterdenken einladende Aufführung.

Text (lv)

Nächste Aufführung: 4. Juli, 19.30 Uhr im Schauspielhaus Dresden.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere „Bandscheibenvorfall“ von Ingrid Lausund im Schauspielhaus Dresden

02 Mittwoch Jul 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater, Zwischenmenschliches

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Sie teilen alles, Freud und Leid, Sinn und Unsinn der Arbeit und tun alles, um befördert zu werden: die grauen Helden im Stück „Bandscheibenvorfall“ von Ingrid Lausund im Schauspielhaus Dresden. Herzergreifend komisches, grandioses Schauspielertheater! Foto: Sebastian Hoppe

Tragikomische Helden auf der Karriereleiter

Vom Steigen und Fallen, Gewinnern und Verlieren in der Business-Welt und ihren Auswirkungen erzählt die witzig-geistreiche Komödie „Bandscheibenvorfall“ von Ingrid Lausund im Schauspielhaus Dresden. Heute am 2.7., 19.30 Uhr letztmals vor der Spielzeitpause.

Ein Mann im grauen Anzug kriecht über den Boden. Vor halb offenem, roten Vorhang reden und witzeln er und eine Frau ebenfalls im grauen Anzug mit blauem Schleifentuch über die perfekte Darstellung und Selbstoptimierung. Der Spiegel wird zum hassgeliebten, kritischen Gegenüber, vor dem Aussehen und Gesten geprüft und eingeübt werden. Herrlich absurd-komisch und traurig bis abgründig zugleich ist das  Stück „Bandscheibenvorfall – ein Abend für Leute mit Haltungsschäden“ von Ingrid Lausund im Schauspielhaus Dresden.

Es geht um Gewinner und Verlierer, Erfolg und Scheitern, die Macht der Gewohnheit und Gebrauchtwerden, Angst vor Abschieden und Neuanfängen in dieser Inszenierung mit großartigem Schauspielertheater unter Regie von Philipp Lux, der für seine komödiantische Art bekannt ist und hier reichlich Futter findet mit abwechselnd schreiend komischen und leise, berührenden Momenten. Als Kulisse dient eine graue Wand mit Aktenordnern, Griffen und ein Bildschirm oben an der Decke mit blauem Himmel und weißen Federwolken. Die fünf Schauspielerinnen und Schauspieler reden sich nur mit Nachnamen an und stellen sich gegenseitig vor, während sie zum Kaffeeautomaten gehen und auf das Gespräch beim Chef warten. Alle haben ihre Neurosen, Sorgen, Sehnsüchte, die nach und nach hervorbrechen. Alle schauen und gehen erwartungsvoll die Treppe hoch, träumen von Aufstieg und Beförderung. Durch die halb offene Tür fällt grell weißes Licht wie ein Heiligenschein. Sie zelebrieren ihr Ego, proben für den großen Auftritt, sticheln, streiten, lassen Frust am anderen ab oder wirken besorgt und beruhigend aufeinander ein.

Einer nach dem anderen steigen sie die Stufen hoch und kommen völlig verändert wieder heraus. Mit deformierten Gesichtszügen, stumm, irritiert, schwankend oder wütend. Da ist die taffe Karrierefrau Schmitt (Josephine Tancke), die akkurat und im Spagat alles durchsteht und die ältere, rothaarige, nette und adrette Frau Kristensen (Friederike Ott) die immer noch glaubt, dass Teamwork sich auszahlt, gern einen Teebeutel bereithält, wenn es mal wieder brenzlig ist und meint: „Es war ein gutes Gespräch!“ beim Chef, von dem sie mit einem Messer im Rücken taumelnd zurückkommt. Ohne es zu merken. Der kauzige, ängstliche Kruse (Torsten Ranft) sieht es entsetzt, weint und lässt es stecken. Der sonst immer coole Hufschmidt (Paul Kutzner) ist auf einmal unsicher bis zum offenen, hemmungslosen Gefühlsausbruch. Der stets freundliche und zuverlässige Kretzky (Thomas Eisen) kommt mit roter Clownsnase im Mund und blau weiß gepunkteter Unterhose, buchstäblich die Hosen herunter gelassen, vom Chef zurück als tragikomischer Held und packt seine Sachen. Ein Höhepunkt im Stück ist sein verzweifelt-komisch, dramatisches Putpourri aus bekannten Hits, darunter von Queen, mit denen er durch die Zuschauerreihen klettert und das Publikum begeistert: „Alles halb so schlimm!“

Jeder der grau unscheinbaren Büroangestellten hat seine eigene Gesangseinlage, Lieder, mit denen sie ihre Wut und heimliche Wünsche herauslassen, den anderen Trost und Mut geben und ungeahnte Seiten von sich zeigen. Sie überlegen: Was wäre wenn… sie einfach gehen würden. Nicht mehr so weitermachen wie bisher. „Bevor wir gehen, schmeißen wir eine Vase um!“ das ist ihre Revolte. Am Ende stehen sie wieder zusammen vor dem halb offenem Vorhang. Alles ist wie immer. Oder doch nicht?!
Viel Beifall vom Premierenpublikum gab es für diese witzig-geistreiche Komödie über den Sinn und Unsinn von Arbeit, Leistungs- und Perfektionswahn bis zur Selbstaufgabe.

Text (lv)

Nächste Aufführung: 2. Juli, 19.30 Uhr im Schauspielhaus Dresden.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare im Innenhof des Japanischen Palais in Dresden

01 Sonntag Jun 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater, Zwischenmenschliches

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Alles was das Herz begehrt… Mal klopft, flimmert, leuchtet es auf vor Lust und Freude, mal leidet es stumm und bleibt ungehört im Strudel der Leidenschaften und Launen der Liebe, von denen keiner verschont bleibt in Shakespeares zauberhafter Komödie „Ein Sommernachtstraum“. Dem diesjährigen Sommertheater Open Air des Staatsschauspiels Dresden im Innenhof des Japanischen Palais. Fotos (2): Sebastian Hoppe

Von der Macht und den Fallen der Liebe

Love, Love, Love… Mit viel Spiellust, Komik und dem bekannten Beatles-Song, den Schauspieler und Publikum gemeinsam sangen, feierte William Shakespeares bekanntestes Stück „Ein Sommernachtstraum“ am Sonnabend Premiere vor vollen Rängen und urwüchsiger Kulisse im Innenhof des Japanischen Palais in Dresden. Im diesjährigen Sommertheater Open Air des Staatsschauspiels Dresden geht in der Inszenierung unter Regie von Robert Gerloff, begleitet von feurigen und rockigen Klängen einer Liveband, um die Macht der Liebe, Verführung, Schein und Sein und treibt Elf Puck mit seinem Zaubertrunk listig das Verwirrspiel der Gefühle auf die Spitze. Da treten die dunklen Seiten der Liebenden hervor, flieht man das gerade noch Ersehnte, wird Schönes hässlich und Hässliches schön und selbst ein Esel plötzlich begehrenswert. Reichlich Applaus gab es zur Premiere.

Text + Fotos (2) (lv)

Nächste Vorstellungen: 2., 3., 6., 7., 8., 9.6., jeweils 20 Uhr. Noch bis 6.7.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de


Unbändiges Verlangen & Gefangen im Rausch der Sinneslust & Triebe: die Elfenkönigin Titania (Gina Calinoiu) ist völlig betört und ganz verrückt nach ihrem neuen Liebhaber, einem lüsternen, rülpsenden und schnarchenden Esel (Thomas Eisen).

All you need is Love… Den bekannten Beatles-Song sangen Schauspieler und Zuschauer gemeinsam mit viel Hingabe zu Beginn und am Schluss der Aufführung, Fotos (2) (lv)

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Premiere „Was Ihr wollt“ von William Shakespeare im Kleinen Haus

08 Samstag Mär 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater, Zwischenmenschliches

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Emotionsreich-witziges Spiel um Lust und Liebe, Schein und Sein, weiblich-männliche Gegensätze und die Sehnsucht nach Einssein. Foto: Sebastian Hoppe

Die Macht der Gefühle

Frisch, frech, aberwitzig und feinsinnig geht es um die Launen, Verrücktheiten und Verstrickungen der Liebe und Umkehrung gesellschaftlicher Mann-Frau-Rollenbilder in Shakespeares Komödie „Was Ihr wollt“ unter Regie von Simon Werdelis mit Studierenden des Schauspielstudios Dresden im Kleinen Haus.

Hinter einem weißem Gittervorhang tost das Meer im Videoeinspiel. Von schwarz-weißen Streifen wie Raster oder Strichcodes durchzogen ist auch die Spielfläche. Sie deuten auf das leidenschaftliche Spiel der Gegensätze, Polarität, Licht und Schatten in der Natur wie in menschlichen Beziehungen hin. Um die Macht der Gefühle, Liebe, Lust, Schein und Sein und Ent-Täuschung geht es in William Shakespeares bekannter und vielgespielter Komödie „Was Ihr wollt“. In einer Inszenierung mit Studierenden des Schauspielstudios Dresden unter Regie von Simon Werdelis kam die Geschichte in der deutschen Übersetzung von Jürgen Gosch und Angela Schanelec unlängst auf die Bühne im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Frisch, frech, witzig und feinsinnig, mit intensivem, ausdrucksreichen Körpertheater, wofür Simon Werdelis auch als Schauspieler bekannt ist, erzählt die Aufführung pünktlich zum  Frühlingserwachen von den Freuden, Launen und Verrücktheiten der Liebe, vom Verbandeln und den Verstrickungen und komischen Verwandlungen, die das stärkste aller Gefühle auslöst. Das Stück spielt mit Verkleidung und Verstellung, nimmt menschliche Eitelkeiten und Schwächen aufs Korn und kehrt gesellschaftliche Rollenbilder um. Die Unterschiede in den Geschlechterrollen, von Weiblichkeit und Männlichkeit werden aufgehoben, die Grenzen zwischen beiden verfließen. Das ist ebenso reizvoll wie provokant und streitbar inszeniert, mit mal leisen, melancholischen und flotten Klängen von David Kosel begleitet das bewegungsreiche Geschehen.

Die Figuren stehen anfangs wie erstarrt im Halbdunkel der Bühne. Eine Frau im weißen Rüschenkleid und dunklem durchsichtigem Schleier vorm Gesicht, neben ihr adrett mit weißer Schürze das Dienstmädchen und eine Frau mit hochgestecktem Haar im Businesskostüm. Eine Gestalt mit orangener Rettungsweste, kurzem Rock, Netzstrümpfen und Narrenkappe bricht durch den Vorhang und vor ihm liegt ein schwarzer, zappelnder Sack, aus dem ein Mensch steigt, halbnackt aus einer kleidähnlichen Hülle und mit schwarzer Korsage am Oberkörper, an Land gespült in der Fremde. Viola verkleidet als Cesario wird hier nicht von einer Frau gespielt. In der Inszenierung von Werdelis spielt ein Mann einen Mann, der behauptet eigentlich eine Frau zu sein. Damit sorgt er zusätzlich für ein Verwirrspiel der Gefühle, es geht um Identität, Eigenarten, innere Zwiespälte, Zerrissen sein und die Sehnsucht nach Einssein mit sich selbst und anderen Menschen. Man glaubt gern, was man sieht. Doch Ihr kriegt nicht immer, was Ihr wollt!, ruft der Narr zum Schluss spöttisch herausfordernd ins Publikum. Reichlich Beifall gab es für diese bilderstarke, zum Lachen und Nachdenken über menschliches Miteinander verführende Komödie.

Text (lv)

http://www.staatsshauspiel-dresden.de

Nächste Vorstellung: 21.3., 19.30 Uhr, Kleines Haus.

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Uraufführung „Der Komet“ nach dem Buch von Durs Grünbein im Kleinen Haus Dresden

26 Sonntag Jan 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Theater, Zwischenmenschliches

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Wie nah oder fern ist Vergangenes, die Geschichte einer Stadt und ihrer Bewohner? Fragt eindrucksvoll aus immer neuen Blickwinkeln die Inszenierung „Der Komet“ nach dem Buch von Durs Grünbein im Kleinen Haus Dresden. Fotos: Sebastian Hoppe

Schwebendes Spiel im Ozean der Erinnerungen

Facettenreich vieldeutige Blicke auf Dresden, das Grauen der Bombennacht und den Umgang mit Geschichte spiegeln sich in bilderreichem, intensivem Körpertheater in der Inszenierung „Der Komet“ nach dem Buch von Durs Grünbein im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Im Halbdunkel der Bühne stehen sie stumm beisammen wie lebende Tote, breiten ihre Arme auf und ab zusammen im Ozean der Erinnerung, in dem sie wie Quallen im Meer treiben um den Schwimmer herum. Sagt mit ihnen fließend eine leise Frauenstimme. Ihre Körper werfen Schatten auf den glatten, sandsteinernen Boden, auf dem schwarz der Stadtplan aufgezeichnet ist, unterteilt in Quadrate wie Häusergevierte, mit  schlängelndem Fluss, Straßen und Plätzen. In der Mitte befindet sich eine offene, dunkle Luke, aus der bald immer mehr werden, zum Auf und Abtauchen, Verstecken, Verbergen, Schutz suchen. Davor steht ein kleines Kästchen mit alten Postkarten und Familienfotos. Auf der Bühne verteilt stehen die sieben Darsteller, vier Frauen und drei Männer, in schwarzen Sachen, einer trägt ein weißes Hemd und gehen andächtig, gedankenversunken auf der Umrisskarte der einstigen Stadt ihren Erinnerungen nach. Eine schräge Spiegelwand über der Bühne zeigt das Geschehen und die Darsteller auf doppelter und zusätzlicher Ebene, aus der Draufsicht, wie in der Luft schwebend, entrückt, mit Abstand und ihr Ausgeliefertsein.

Mal scheinen die Darsteller auf einen zuzugehen, mal entfernen sie sich, wenden sich einem zu oder drehen sich um. Blicken einen offen an oder sehen in sich gekehrt vor sich hin. Facettenreich vielsagende und vieldeutige Blicke auf die Stadt Dresden, ihre grausame Bombardierung am 13. Februar 1945 durch angloamerikanische Angriffe, auf das Davor und Danach und den Umgang mit deutscher Vergangenheit in der Gegenwart spiegeln und fügen sich wie in einem Kaleidoskop zu immer neuen, puzzelartigen, starken, prägnanten und intensiven Bildern und eindringlichem Spiel der sieben Schauspielerinnen und Schauspieler in der Inszenierung „Der Komet“ nach dem Buch von Durs Grünbein in der Regie von Tilmann Köhler. Die Uraufführung im Beisein des Autors war am Freitagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Ausgangspunkt dieser Stückentwicklung von Tilmann Köhler, Uta Girod und dem Spielensemble ist seine Erzählung der Lebensgeschichte einer jungen Frau in der Zeit des Nationalsozialismus aus der Sicht des nachgeborenen Enkels. Die 16-jährige Dora W. folgt ihrem Freund Anfang der 1930er Jahre aus Schlesien nach Dresden. Oskar ist Geselle am Dresdner Schlachthof und Dora, die vorher als Ziegenhirtin und Gärtnereigehilfin arbeitete, erlebt mit ihm in der prachtvoll, barocken Kunst- und Kulturstadt ihre „goldenen Jahre“.

Das Bühnenbild (Karoly Risz) verzichtet auf jegliche, nostalgisch wieder auferstehende Bilderkulisse des einstigen Dresdens. Es ist neutral, zeitlos gehalten und es könnte jede andere Stadt sein. Allein aus dem Erzählten, der Schwärmerei von den grandiosen Bauwerken, vielen Geschäften und Cafés und düsteren Kapiteln wie der brennenden Synagoge, von Semper erbaut ebenso wie das nach ihm benannte Opernhaus am Theaterplatz und den schlimmen Zuständen im Schlachthof mit dem Schweinedom im Ostragehege und erschütternden Schilderungen von Überlebenden des Untergangs der Stadt im Flammeninferno, das „Schuldige und Unschuldige“ unter sich begräbt in Schutt und Asche geht hervor, dass es sich um Dresden handelt. Es gibt keine festgelegten Figuren. Das ist teils verwirrend, weil nicht immer klar ersichtlich, um wen es gerade geht. Abwechselnd erzählen und sehen sich die Darsteller Ansichtskarten aus Paris, Familienfotos und Feldpostbriefe aus dem Kästchen an. Da verschmelzen Anekdoten, Betrachtungen und Lebensläufe und -schicksale eigener Familienangehöriger mit der bewegten Geschichte von Dora, liegen Träume, Freud und Leid nah beieinander.

Begleitet wird das Geschehen voll leise anrührender, unbeschwerter bis grotesker, erschütternder, tragischer und dramatischer Momente mit atmosphärisch untermalender Livemusik von Matthias Krieg. Reichlich Beifall vom Premierenpublikum gab es für diese knapp dreistündige Aufführung (mit Pause), die mit großartigen DarstellerInnen behutsam, berührend und beeindruckend vom Alltag, Lebens- und Überlebenswillen, von Hinsehen und Wegsehen, Mitgefühl und Gleichgültigkeit gegenüber Schwächeren und Ausgestoßenen, Macht und Ohnmacht vor dem Schatten des Krieges erzählt, der seine Spuren bis heute in Dresden hinterlassen hat auch im Streit über das Wie des Erinnerns. Eine Aufführung, die noch lange nachklingt, zum Nachdenken anregt und der man möglichst viele Besucher wünscht.

Text (lv)
Mehr Text zur Aufführung folgt.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Bilder einer Stadt
(Zur Uraufführung „Der Komet“ nach dem Buch von Durs Grünbein)

Vor der Bühne im Habdunkel
steht noch der lindgrüne tiefe Kinderwagen
solch einen hatten wir als Kinder
zum Spielen
Noch ein Blick zurück
auf die sandsteinerne Wüste
mit dem Stadtplan
aufgezeichnet der schlängelnde Fluss
ein Gewirr von Straßen Häusergassen und Plätzen
durchzogen von roten Linien und Kreuzen
bunt verstreut liegen noch die schillernden Faschingskostüme
Clownshüte und ein goldener Zylinder
hinter einer Spiegelwand flimmerndes Zerrbild
letzte närrische Überbleibsel vor dem Inferno
dem sie gerade noch entrinnen eine Mutter mit
ihren Kindern ein Mädchen mit langen Zöpfen
hält ihre Puppe Inge im Arm die sie rettete
so hieß meine Mutter wenige Tage nach Kriegsende geboren
sie trug als Kind Püppchen im Strumpfband unter
dem Kleid heimlich auf dem Schulweg
die sie ansah und trösteten ihre Ängste verbargen
Farben liebte sie aus denen ihre Träume aufstiegen
auf den Leinwänden
Blumen Bäume und Vögel ihr Gezwitscher in allen Tonarten
sahst du gern und maltest zeitlebens
mit unbändiger Leidenschaft in den Bildern verlor
sich alles Schwere
wir fuhren auch manchmal in die Stadt mit den
vielen Türmen am Fluss den Pusteblumen-Brunnen dem Zwinger
mit dem Kronentor und den Wandelgängen mit den
vielen pausbäckig knuffigen und rußigen  Sandsteinputten
die Frauenkirche war noch ein dunkler Trümmerberg
das Schloss verfallen
der Goldene Reiter auf seinem Sockel glänzte damals
schon wie die Augen meiner Großmutter wenn sie
vom prachtvollen Vorkriegsdresden erzählte
Ich liebe die vielen Bilder dieser Stadt
in die schonungslos das Dunkle die Katastrophe
wie ein Komet einschlug
und sie dennoch überlebte

LV
25./26.1.2025

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Premiere „Frohes Fest“ in der Comödie Dresden

06 Freitag Dez 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater, Zwischenmenschliches

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Oh du Fröhliche! Mit der weihnachtlichen Idylle ist es vorbei, als das Polizisten-Duo Blunt und Gobbel mit vermeintlich schlechten Nachrichten bei einem betagten Ehepaar am Vorabend des Heiligen Abend vor der Tür steht und alles außer Kontrolle gerät in einem Strudel aus Lügen und Missverständnissen. Foto: Robert Jentzsch

Rabenschwarzer Humor über Liebe und Scheinheiligkeit

Voll herzzerreißender Komik und Dramatik und abgründig doppelbödig erzählt, liegen Lachen und Grusel nah beieinander in der sehr britischen Komödie „Frohes Fest“ in der Comödie Dresden.

Lichterketten funkeln, ein Weihnachtskranz aus Tannengrün hängt an der Haustür und die Geschenke liegen verpackt vor dem Kamin. Doch mit der weihnachtlichen Besinnlichkeit ist es schlagartig vorbei, als zwei Polizisten dem betagten Ehepaar Corner am Vorweihnachtsabend mit vermeintlich schlechten Nachrichten einen Besuch abstatten. Das führt zu reichlich Turbulenzen und Missverständnissen im herzzerreißend komischen Stück „Frohes Fest“. Die very britische Komödie von Anthony Neilson hatte unlängst Premiere in der Comödie Dresden.

Zu Beginn stimmen fröhlich zünftige Dudelsackklänge mit dem Weihnachtsohrwurm „Last Christmas“ inmitten der vollzählig versammelten Familie Corner auf das Fest der Liebe ein. Einen Moment später steht das abwechselnd hartgesottene und weiche Polizistenduo Blunt (überängstlich: Marc Weinmann) und Gobbel (cool-poltrig: Manuela Wisbeck), zwei wie Dick und Doof, vor deren Wohnungstür und trauen sich weder zu klopfen noch zu klingeln. Sie verbergen ihre Angst, kämpfen mit sich, beschimpfen und beschuldigen sich gegenseitig und erfinden immer neue Ausreden, um nicht die schlechte Nachricht überbringen zu müssen bis die Tür von allein einfällt.
Miss Corner (gefasst und verwirrt: Ruth-Claire Lederle) wirkt als habe sie das Unglück schon geahnt und lässt kein gutes Haar an ihrem angeblich lieblosen Mann Balthasar (naiv-gutmütig: Carsten Linke, der auch als salbungsvoller Pfarrer mit pikantem Doppelleben erheitert), der mit Plätzchenblech dasteht und unerschütterlich gelassen versucht die Wogen zu glätten.

Für weiteren Aufruhr sorgt eine Frau im schicken, pinkfarbenen Kostüm von einer Initiative gegen Pädophile (schrill-verrückt: Ruth-Claire Lederle), die dem Polizistenduo auflauert und sie mit Elektroschocker traktiert, da sie ihr nichts über das Vorkommnis sagen dürfen. Mit ihrem eigenen Sohn Oscar (adrett-lebensfroh in einer Doppelrolle auch als Sohn der Corners: Moritz Häussler) geht sie alles andere als fein um, kalt und roh, während er verzweifelt seinen entlaufenen kleinen Schoßhund, sein Weihnachtsgeschenk, sucht. Der genau in dem Moment verschwand als das Polizistenduo auftauchte. Die beiden Ordnungshüter bringen es nicht übers Herz, der Familie die Wahrheit zu sagen über den vermeintlichen Unfall ihres Sohnes und verstricken sich immer mehr in ein absurdes Netz aus Lügen und verschlimmern die Situation damit nur. Nichts für zartbesaitete Gemüter ist diese rabenschwarze Komödie in der Regie von Thomas Heep mit sehr eigenem britischen Humor, voller Komik, Dramatik, ziemlich überdreht und dick auftgetragen und mit überraschenden Wendungen, über Liebe, Mitgefühl, familäre Geborgenheit und Scheinheiligkeit nicht nur zu Weihnachten. Viel Beifall gab es vom Premierenpublikum.

Text (lv)

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Premiere „Die Königs schenken nach“ in der Comödie Dresden

06 Freitag Dez 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Zwischen Glamour und Chaos: Über Nacht reich und was nu? Kaufrausch, Trunksucht und Erpressung halten die Großfamilie König aus Elbflorenz reichlich auf Trab in Teil II der turbulenten Musicalkomödie „Die Königs schenken nach“ in der Comödie Dresden. Foto: Robert Jentzsch

Humorvolle Musicalkomödie über Geld, das alleine nicht glücklich macht

Reichlich schräg, mit viel Herz, Lokalkolorit und flotten Gesangs- und Tanzeinlagen kam das Stück „Die Königs schenken nach“ auf die Bühne in der Comödie Dresden.

Glamour und Chaos, Glück und Unglück geben sich die Klinke in die Hand bei Familie König. Zwar schwimmen sie seit Omas Gewinn einer monatlichen Sofortrente im Geld. Doch das Familienoberhaupt Käpt`n König genießt den neuen Luxus in vollen Zügen, versinkt im Kauf- und Saufrausch und in der Familie tun sich neue, ungeahnte Abgründe auf. Turbulent, urkomisch und mit überraschenden Wendungen geht es zu in „Die Königs schenken nach“. Teil II der Musicalkomödie von Martin Lingnau, Heiko Wohlgemuth und Mark Needham hatte in einer Bearbeitung von Christian Kühn, der auch Regie führt und die Titelrolle spielt, Die Premiere war unlängst in der Comödie Dresden.

Mit viel lebensprallem Humor und Herz, flotten Gesangs- und Tanzeinlagen von Schlager bis Balkanpop und reichlich Lokalkolorit kam die Geschichte aus dem Alltag einer Großfamilie mit allen Freuden, Träumen und Sorgen auf die Bühne. Im schwarzgoldenen Jackett, Käppi mit Krone und blondem Strubbelhaar tritt Käpt`n König (kauzig-eigensinnig: Christian Kühn) großspurig und großmäulig auf, gibt das Geld mit vollen Händen aus und torkelt beschwipst umher zum Leidwesen der anderen Familienmitglieder. Er kauft den Nachtklub Klax und schaut gleich, wo sich etwas einsparen lässt. In Talkshows zu Gast und Schlagzeilen macht die über Nacht reiche, bekannteste sächsische Familie. Wie sich ihr Leben seitdem verändert hat und was sie mit dem Geld machen?, fragt die Dresdner Morgenpost-Reporterin Katrin Koch im extravaganten Outfit, gespielt von Dorothea Kriegl bei einem Besuch. Die Königs wohnen noch immer in ihrer Pieschener Kellerwohnung und jeder von ihnen hat ein Geheimnis, das nach und nach gelüftet wird. Marie (bodenständig-zielstrebig: Lisa Huk) zittert beim Schwangerschaftstest kurz vor ihrem Studiumsbeginn in Heidelberg. Pamela (flippig: Kristin Baumgartl), im roten Minikleid und schwarzen Löcherstrümpfen, hat ein Baby und ist in eine dunkle Sache verwickelt mit Gangstern, die mit einer gefährlichen Dame im Glitzerkleid bei Königs auftauchen und das Baby oder eine hohe Geldsumme fordern.

Benny und Björn sehen sich zum Verwechseln ähnlich (Alex Irrgang), der eine hält sich langhaarig für Harald Glöckler und der andere lässt alles seine digitale Freundin Erna erledigen, die alles weitersagt und damit seine Freundin Katja verprellt. “KI ist nichts gegen natürliche Blödheit!“, kommentiert Marie trocken. Björn probt für eine Quizshow und will der Familie mit dem Gewinn aus der Misere helfen. Denn die fidele Oma ist längst abgehauen mit der Kohle und einem jungen Lover. Die schrullige Dame spielt Philipp Richter, der in mehreren Rollen außerdem als Glücksfee, Klaxchef Wolle Förster und schüchterner Straßenbahnfahrer Marcel, der in Pamela verliebt ist, erheitert. Er hilft Königs Enkelsohn Brutus wiederzufinden, den der betrunken nach einem Dynamospiel vergaß im Rucksack und ihn mit einem Fass Bier vertauschte, während das Baby weiterfuhr in der Bahn mit den Fans vom gegnerischen Verein Hansa Rostock. Nu Nong (Dorothea Kriegl), die Nachbarin und bessere Hälfte des Käpt`n, sorgt temperamentvoll für Wirbel in der Familie, hält die  anderen auf Trab, will ihren König endlich heiraten und tut dafür alles mit den Waffen einer Frau. Mal verführerisch im durchsichtigen, schwarzgoldenen Overall singt und tanzt sie zu rockigen Klängen auf einem Ladenregal und mal schwebt sie im weißen Hochzeitskleid herein.

Im zweiten Teil nimmt das Stück noch an Fahrt auf. Spannend, kurios und rührend zugleich in Szene gesetzt, wie sie das Baby aus Rostock zurückholen im Möwenkostüm von den hartgesottenen Fußballfans und sich plötzlich einig sind, weil sie alle für die gleiche Sache brennen und auf dem Platz alle gleich sind. Des Käpt`ns Botschaft für Akzeptanz des Anderen und Toleranz bekam viel Applaus von den Zuschauern, die ihre Feuerzeuge und Handys leuchtend hoch hielten. Toll auch der dramatisch-komische Höhepunkt der Aufführung, wie Nu Nong und die anderen Familienmitglieder es gemeinsam mit der dunkel-schillernden „Patin“ von Dresden aufnehmen und sie in einem Riesenpaket gefangen nehmen bis die Polizei kommt. Und der Käpt`n voller Angst um Nu Nong herbeistürzt und vor ihr auf die Knie fällt.

Happy End für die Paare und Kindersegen in der Familie. Björn schenkt die gewonnene Million aus der Quizhow „Glücksspirale“ dem Verein „Familienleben“ in der Neustadt. Die Darsteller unterstützen das soziale Projekt auch im echten Leben und sammeln Spenden dafür nach jeder Vorstellung. Reichlich Beifall gab es vom Publikum für dieses emotionsreiche, liebenswert aufregende Wiedersehen mit den König`s von Elbflorenz.

Text (lv)

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Premiere „Die Weihnachtsgans Auguste“ im Boulevardtheater Dresden

24 Sonntag Nov 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater, Zwischenmenschliches

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Fröhlich-vergnügt, Flügel schlagend watschelt die Weihnachtsgans Auguste (in der Titelrolle Stefanie Bock) in ihrem neuen Zuhause umher und erobert die Herzen aller. Nichts ahnend, dass der Hausherr Luitpold Löwenhaupt (Michael Kuhn) sie zum Fressen gern hat. Fotos: Michael Schmidt

Zauberhafte Geschichte mit echten Gänsen und viel Herz statt Bratröhre!

Herzergreifend, humorvoll und mit viel Schwung kam die bekannte Geschichte „Die Weihnachtsgans Auguste“ frei nach Friedrich Wolf als musikalische Familienkomödie auf die Bühne im Boulevardtheater Dresden.

Sie ist schneeweiß, reckt neugierig ihren Kopf und Hals aus der Holzkiste und wundert sich gar sehr, wo sie gelandet ist. Das Wohnzimmer der Familie Löwenhaupt ist schon feierlich geschmückt. Alle sind voller Vorfreude auf das schönste Fest im Jahr. Doch dann bricht der Streit los um den Festbraten, aufgeregtes Schnattern ertönt und es kullern Tränen. Was nun? Die bekannte Geschichte „Die Weihnachtsgans Auguste“ erlebte frei nach Friedrich Wolf als musikalische Familienkomödie (Buch: Kenny Friedmann, Musik: Andreas Goldmann) ihre Premiere vergangene Woche am Sonntagnachmittag im Boulevardtheater Dresden.

Während die Kinder bei der Chorpobe mit Theo Schreyer, dem Chorleiter (heiter-gelassen: Andreas Goldmann) für das Weihnachtskonzert sind und mit Hingabe das Lied „Sind die Lichter angezündet“ gemeinsam mit dem Publikum singen,  genießt Mutter Gerlinde Löwenhaupt (liebevoll-energiegeladen: Henriette Fee Grützner) einen Moment Ruhe auf dem Sofa. Das Hausmädchen Theres, genannt Resi (Sammy Szkopiak) wirbelt fröhlich singend umher, träumt von einer Karriere als Sängerin und wünscht sich ein „Einhorn oder die wahre Liebe zu Weihnachten.“ Vater Luitpold Löwenhaupt, ein leidenschaftlicher Kammersänger, Lebemann und Genießer (reichlich schräg: Michael Kuhn) bringt überraschend eine lebende Gans mit nach Hause. Während er durch den Zuschauersaal gehend die Arie des Vogelfängers Papageno aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ inbrünstig singt, die Gans im Arm trägt, herzt und streichelt, sie zum Fressen gern hat, schwelgt er schon in Vorfreude auf den knusprigen Festbraten mit Thüringer Klößen und Rotkraut.

In „Gudruns Gänsehof“ hat er die Qual der Wahl, die dicke Gänsefrau – auch von Andreas Goldmann gespielt – gibt ihm forsch eine von den dreien, die auf der Bühne im Gras scharren. Und just in dem Moment als sie sagt: „Schmecken lassen!“ schnattert, protestiert die Gans laut. Die Freude der Kinder, Peterle (wissbegierig, mitfühlend-beschützend: Elia) und Elli (cool-aufgeregt: Ella) ist groß beim Anblick des wundervollen, sanftmütigen Tiers und es zieht bei ihnen im Kinderzimmer ein. Die Mutter und das Hausmädchen sehen es mit gemischten Gefühlen. Wer soll das bezaubernde Tier dann rupfen, schlachten und zubereiten als Weihnachtsbraten? Und was sagt man den Kindern?!

Davon erzählt herzergreifend, humorvoll, mit viel Musik und Schwung, abwechselnd lustigen, traurigen und anrührend komischen Szenen diese bezaubernde Inszenierung in der Regie von Olaf Becker. Es erklingen altbekannte und neue Weihnachtslieder und stimmen auf das Fest der Liebe und Hoffnung ein. Besonders schön und berührend: Es sind auch echte Gänse und echte Kinder, mal still und vergnügt schnatternd und gaaanz liebevoll miteinander umgehend zu erleben. Als aufgeweckt-arglose Gans Auguste, die auch das Weihnachtsfest mitfeiern will, erobert Stephanie Bock in der Titelrolle sofort die Herzen aller.

Wie sie immer wieder knapp der knallroten Bratpfanne des Hausherrn in rasant-komischer Verfolgungsjagd und dem Schlachtruf: „Nu pagadi, Federvieh !“ (russ: Na warte, Federvieh!) entkommt. Schließlich gerupft, nackt und frierend dasitzt und die Mutter und Kinder ein weißes Kleid und einen bunten Schal für Auguste stricken, geht einfach nahe. Als die Gans zuletzt auch noch „Papa“ zu ihrem Verfolger sagt, wird es aber auch Peterle „zu kitschig“. Sie sind stolz auf ihre schönste Weihnachtsgans der Welt. Auguste freut sich, dass sie noch eine Weile leben darf und wünscht sich nicht nur zu Weihnachten Freundschaft, Liebe und Respekt auch zwischen Mensch und Tier. Reichlich Beifall gab es für diesen vergnüglichen, besinnlichen und nachdenklichen Theaternachmittag für klein und groß.

Text + Fotos (2) (lv)

http://www.boulevardtheater.de

Während Auguste mit Schlafmittel betäubt ein Nickerchen hält, träumt der Hausherr schon von knusprigem Gänsebraten am Weihnachtsabend.
Vorfreude auf Weihnachten mit der Weihnachtsgans Auguste, die es hoffentlich erleben darf, nicht nur hier auf der Bühne.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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