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Archiv des Autors: Lilli Vostry

Eintauchen in fantastische Welten & Grusel mit Tiefgang: Der kleine Buchheim Verlag Grimma hat eine spannende und aufregende Nische gefunden

18 Mittwoch Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Zauberhaft & geheimnisvoll: Mit dem fantastischen Historienroman „Die Kuratorin“ von Owen King hat der kleine Buchheim Verlag Grimma von Inhaber Olaf Buchheim und seiner Ehefrau Yuka großen Erfolg.

Erfolgreich mit fantastischen Gruselgeschichten
Der kleine Buchheim Verlag in Grimma hat großen Erfolg mit der deutschen Erstausgabe „Die Kuratorin“ von Owen King. Wie er sich auf dem Buchmarkt behauptet, erzählt Verleger Olaf Buchheim zur bevorstehenden Leipziger Buchmesse.
Gleich hinter dem Eingang zum Verlagsbüro steht eine Dame, die unmittelbar einem der fantastischen Romane entsprungen scheint. Sie trägt ein elegantes schwarzes Kleid mit weißem Spitzenkragen, magischem Dreieck-Zeichen am Revers und einen breitkrempigen Hut mit hellen und dunklen Rosen. Ihr Blick ist versunken, nach innen gerichtet. Auf ihrer Schulter sitzt eine weiße Katze mit wachem Blick. Die geheimnisvolle Dame auf dem lebensgroßen Pappaufsteller ist die Titelheldin im Roman „Die Kuratorin“ von Owen King, der im März 2025 erstmals in deutscher Übersetzung im Buchheim Verlag Grimma erschien. Ein großer Erfolg für Olaf Buchheim. Schließlich ist Owen King kein Unbekannter – als Sohn des berühmten US-Schriftstellers Stephen King. Im vergangenen Jahr wurde sein fantastischer Historienroman auf der Leipziger Buchmesse als signierte Vorzugsausgabe gefeiert. Gelobt wird das Buch als „Dickens`sche Fantasie voller Illusionen und Charme, in der Katzen verehrt werden, Gelehrte Revolutionäre sind, Diebe edel und Zauberer die wunderbarsten Verbrecher.“

Drei Stunden Anstehen für ein Owen-King-Buch

„Mir gefällt die Kreativität und Erzählweise dieses Romans, aber es ist keine Kuschelgeschichte“, sagt Verleger Olaf Buchheim. „Die Leute warteten auf der Buchmesse bis zu drei Stunden auf ein handsigniertes Exemplar der ‚Kuratorin` von Owen King“, erzählt er stolz. Eine Sternstunde war das in seiner Verlagstätigkeit. „Für unsere Verhältnisse hat es sich sehr gut verkauft.“ Von der ersten Auflage mit 666 Büchern gebe es nur noch einige Restexemplare. Seit Ende Februar diesen Jahres ist „Die Kuratorin“ nun auch als Buchhandelsausgabe erhältlich. In zauberhaft illustriertem Hardcover mit Farbschnitt und neuem Cover mit eben jener Dame im schwarzen Kleid. Der Buchheim Verlag befindet sich hingegen in einem eher unauffälligen, schlichten, weißgestrichenen Barackenbau auf der Lausicker Straße 5 am Stadtrand von Grimma. In dem grauen Gebäude mit morbidem Industriecharme gegenüber hat er in einer Halle sein Bücherlager. „Wir investieren unsere Mittel lieber in schöne Bücher, für Illustratoren, Übersetzer, Lektoren und nicht ins Gebäude“, sagt Olaf Buchheim. „Bei uns ist das Gestalterische wichtig.“

2015 ist er gestartet als „Quereinsteiger“ mit seinem Kleinverlag. Zusammen mit seiner Frau Yuka Buchheim, einer Japanerin. Sie hat Biochemie studiert und kam nach Grimma durch ein Internationales Musikantentreffen. Seit 2006 lebt Yuka Buchheim in Grimma. Sie arbeitet als Grafikerin und bringt die Bücher in Form im Buchheim Verlag. Von manchen grusligen Illustrationen bekam sie anfangs Albträume, gibt Yuka Buchheim zu. Sie liest auch japanische Geistergeschichten, die aber nicht blutig seien. Zu zweit haben sie die Werbeagentur mit Stickerei erfolgreich zum Verlag ausgebaut, unterstützt von zwei jungen Mitarbeitern. Dort erhalten Textilien wie Tshirts zu verschiedensten Anlässen maschinell passende Aufnäher mit Schrift oder werden bedruckt. Damit finanzierte Olaf Buchheim anfangs auch die Kosten für die Bücher. “Wir wollten die eigene Leidenschaft für Geschichten ins Berufliche übertragen“, so Buchheim. Fantastische Literatur fasziniert ihn seit seiner Kindheit. Später las er auch Horrorgeschichten von Stephen King – ohne zu ahnen, dass er später Geschäftspartner von dessen Sohn werden würde. Dieses Glück hat ein Stück weit mit dem ersten Buch zu tun, das im März 2017 im Buchheim Verlag erschien: „Der Fährmann“ von Christopher Golden, mit dem eine mythologische Gestalt in die Gegenwart einbricht und Chaos verursacht in diesem klassischen Gruselroman mit Tiefgang.

Olaf Buchheim hatte den Autor während seiner Zeit als Austauschschüler in den USA, in Muskegon am Michigansee 1996/97 für sich entdeckt und bot ihm an, ihn auf den deutschen Markt zu bringen. Mit Erfolg. „Der Fährmann war 2017  das bestverkaufte Buch in der Phantastik-Buchhandlung auf der Leipziger Buchmesse. Es war ein toller Anfang“, resümiert Buchheim. Auch wenn sich längst nicht alle gedruckten Buchexemplare verkauften. „Anfangs dachte ich, wenn man Größen wie den Übersetzer von Stephen King und mit John Howe einen großartigen  Illustrator der Werke Tolkiens gewinnt, hätte hat man gute Chancen so ein Buch im Handel zu platzieren. Doch ich kannte schlicht die Vertriebsstrukturen nicht.“ Inzwischen hat er rund 60 Buchtitel im Buchheim Verlag herausgebracht, die Besucher in einem Raum im Verlag anschauen können. Und Christopher Golden war es schließlich, der ihn mit Owen King zusammenbrachte. Und dafür sorgte, dass sich ein kleiner Verlag aus dem Muldental im großen Geschäft behaupten kann.

Horror-Literatur als facettenreiche Nische

„Unsere Nische ist die Horror-Literatur in vielfältigen Facetten. Meist sind das amerikanische Lizenzen in hochwertigen Sammlerausgaben, aber auch unsere regulären Hardcover-Bücher haben oft von Künstlern gestaltete, besondere Buchcover, eine Fadenbindung sowie ein Lesebändchen“, so Buchheim. Da stecken viel Herzblut und Aufwand dahinter. Dies weiß die Leserschaft im gesamten deutschsprachigen Raum bis nach Österreich und die Schweiz zu schätzen. „Unsere Sichtbarkeit müssen wir uns hart erarbeiten, weil kleine unabhängige Verlage meist nicht in Buchhandlungen vertreten sind. Oft liegt der Fokus auf bekannten Namen, und neue Autoren und Genres haben es schwer“, so seine Erfahrung. Kleine inhabergeführte Buchläden hingegen, wie der „Bücherwurm“ in Grimma, kennen ihre Kunden, wissen was sie gern lesen und empfehlen ihnen auch einmal etwas Neues. Dort gibt es daher auch einige Bücher aus seinem Verlag wie „Die Kuratorin“ und auch bei Thalia in Leipzig stehen ein paar Horror-Titel aus dem Buchheim-Verlag. „Die meisten Bücher werden jedoch in unserem Online-Shop direkt von unseren Lesern bestellt“, so der Verleger. Dieses Jahr gibt es am Messestand von Olaf Buchheim in Leipzig (Halle 3, D505) am 20.3. um 11 Uhr und am 21.3., um 14 Uhr eine Signierstunde. Zu Gast sind Oliver Kern mit seinem Noir-Thriller „Chocolat Rouge“ und der indigene amerikanische Autor Stephen Graham Jones mit dem Horror-Roman mit historischem Hintergrund „The Buffalo Hunter Hunter“, welcher letzes Jahr sogar Barack Obama zu unterhalten wusste. Beide Autoren lesen zur Buchpremiere am Sonnabend, um 19 Uhr im Gohliser Schlösschen.

Text + Fotos  (lv)

Weitere Infos unter http://www.buchheim-verlag.de

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Premiere „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár in der Staatsoperette Dresden

18 Mittwoch Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater, Zwischenmenschliches

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Rummelplatz der Gefühle: Die lustige Witwe, in der Titelrolle als Hanna Glawari grandios Sängerin Christina Maria Fercher, hier mit einem ihrer Verehrer, Zeta (Elmar Andree) in der gleichnamigen Operette von Franz Lehár. Foto: Lutz Michen

Herrlich komischer Jahrmarkt der Eitelkeiten und des schönen Scheins

Mit viel Witz, Romantik, Schwung, fantasievollen Kostümen und hinreißender Musik hatte die Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár Premiere in der Staatsoperette Dresden.

Sie ist schön und reich, die Verehrer stehen Schlange. Doch die „Lustige Witwe“ ist auch schlau und lebensfroh und weiß genau, was und wen sie will in Franz Lehárs bekanntester Operette. Die Premiere war nicht zufällig am Sonnabend, am Vorabend des Internationalen Frauentages in der Staatsoperette Dresden. Das Spiel um Liebe, Macht, Geld und Vergnügen kam mit viel Witz, Romantik und Schwung, hinreißender Musik, großartigen Stimmen und originellen Kostümen auf die Bühne unter Regie von Katja Wolff. Ein großes nostalgisches Karussell mit Pferden, Pfau und Schwan dreht sich als Spielfläche auf mehreren Etagen. Die Damen tragen leuchtend bunte Babydoll-Kleider und die Herren kurze Hosen und Jackett. Sie feiern in Paris, schwenken rote Bratäpfel, lassen im Chor den Reichsfürsten hochleben und preisen das Vaterland. Nur mit der Treue nehmen die Bewohner von Pontevedro es nicht so genau.

Die Männer stolzieren mit hochgekämmtem Haar wie eitle Gockel auf diesem Jahrmarkt der Selbstgefälligkeiten und des schönen Scheins. Liebesschwüre, Beteuerungen, Intrigen und Betrügen sind hier an der Tagesordnung. Ein gefundener Fächer mit Liebesbotschaft dient als Beweismittel. Doch jeder weist den Verdacht entrüstet von sich. Die extravagante Valencienne (Julie Sekinger), die Ehefrau des Gastgebers und  pontevedrinischen Gesandten Zeta (streng-akkurat: Elmar Andree) turtelt und kommandiert den liebesfreudigen Franzosen Camille de Rosillon (Timo Schabel) nach Belieben. Und betont zugleich, sie sei eine „anständige“ Frau. Amüsant werden Männer- und Frauenrollen auf die Schippe genommen. Mal galant, kokett und offenherzig, wenn die Herren tapfer schmettern: „Ja, das Studium der Weiber ist schwer…“  Und alle Herren hofieren die lustige Witwe, Hanna Glawari (selbstbewusst: Christina Maria Fercher), die lässig-elegant in dunkler Jacke mit rotem Kragen, Hosen und hochgestecktem Haar hochgesteckt erscheint. Sie weiß, dass die Männer nur hinter ihrem Geld her sind und lässt sie alle abblitzen.

Bis auf einen, Danilo Danilowitsch, der adelige und sinnenfrohe Gesandtschaftssekretär (Bryan Rothfuss), der sie liebt, das aber nicht zugeben kann, damit sie nicht denkt, er sei auch nur auf ihr Vermögen scharf. Doch einer muss sie heiraten, damit ihre 20 Millionen im Lande bleiben. Denn Pontevedro droht der Staatsbankrott! Die Heiratsanwärter rufen wie einen Schlachtruf immer wieder: 20 Millionen! Alles ist hier Geschäft und Kalkül. Davor prangt eine große goldene Blüte wie eine Seerose, die geteilt in zwei Hälften auf der Bühne steht. Die hin und her, beiseite geschoben wird wie die Gefühle der Protagonisten. Nur manchmal fügt die Blüte sich zusammen, wenn Hanna und Danilo, der die Heirat einfädeln soll, aufeinander treffen, die Emotionen spürbar und echt sind.

Höhepunkt der Aufführung ist ein Fest von Hanna, bei dem alle in der pellentrinischen Tracht erscheinen, die Herren in geblümten Hosenkleidern, die Steppdecken ähneln und Schulterklappen wie Kissen, das wirkt originell und aberwitzig. Berührend, wenn die umschwärmte Witwe allein auf der Treppe sitzt und ein sehnsuchtsvolles Liebeslied singt. Überaus komisch der Auftritt der Pariser Grisetten, die sie für Danilo tanzen lässt.Verhüllt von Kopf bis Fuß in rosaroten Kostümen wirbeln sie umher, bevor sie die Rüschenröcke heben und Haut zeigen. Heirat hin oder her. Zuletzt sitzen sie beide glücklich vereint unterm Sternenhimmel wie im Traum oben auf der Erfolgstreppe.
Reichlich Beifall und stehende Ovationen gab es vom Premierenpublikum für diese zauberhafte und offen vieldeutige Inszenierung.

Text (lv)

http://www.staatsoperette-dresden.de

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Kleine Verlage & großartige Bücher: Von der Liebe zum Büchermachen in der heutigen Zeit

16 Montag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Vom Glück und Wagnis des Büchermachens

Wie kleine unabhängige Verlage sich behaupten auf dem Buchmarkt. Nachgefragt beim Ultraviolett Verlag Dresden, dem Verlag Text und Dialog und dem Notschriften Verlag Radebeul.

Der Bücherfrühling beginnt mit vielen schönen und spannenden Neuerscheinungen, die zur Leipziger Buchmesse (vom 19. bis 22. März) ihren großen Auftritt haben. Neben Neugier und Offenheit ist die Sichtbarkeit für den Erfolg wichtig. „Ingesamt 80 vorwiegend kleine Verlage gibt es derzeit in Sachsen, von denen 55 Mitglied im Börsenverein sind“, sagt Heike Haupt, die Geschäftsführerin im Börsenverein des Deutschen Buchhandels für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zu DDR-Zeiten gab es im Land insgesamt rund 70 Verlage. Anfang der 1990er Jahre waren es noch 31 Verlage in Ostdeutschland. Es gab erfreulich viele Verlagsgründungen, zumeist jedoch ohne finanzielle Reserven. „Viele von ihnen brennen für das Metier und nehmen in Kauf, dass sie nicht reich damit werden“, weiß sie. „Diese Vielfalt ist auch wichtig für Meinungsfreiheit, die öffentliche Debatte und dass man nicht verlernt, miteinander zu reden.“ Über die Liebe zum Büchermachen, Wagemut und wie sie überleben auf dem heute riesigen Buchmarkt, erzählen drei Verleger aus Dresden und Radebeul.

Verlag Text und Dialog


„Man muss an sich glauben, etwas wagen und manchmal wird man dafür belohnt“, sagt Verleger René Kaufmann über seine Arbeit.

„Jedes Buch ist wie eine Visitenkarte, wodurch andere Autoren und Leser aufmerksam werden“, sagt René Kaufmann (54). Seit 15 Jahren hat der gebürtige Meißner jetzt seinen Verlag Text & Dialog auf der Konkordienstraße 40 in Dresden-Pieschen. Gestartet ist er als religionsphilosophischer Verlag von und für Akademiker, vorher forschte er auf diesem Gebiet als Assistent am damaligen Lehrstuhl an der TU Dresden. „Der philosophisch aufkärerische und reflexive `rote Faden`ist weiterhin vorhanden. Neu hinzugekommen sind Bücher über Kunst, Belletristik, Gedichtbände bis zu Kinderbüchern“, so Kaufmann. „Das hat ein Eigenleben entwickelt. Wir machen kleine Auflagen zwischen 150 bis 1000 Exempare, die Herstellung und Druckkkosten refinanzieren sich durch den Verkauf. Bei manchen Titeln gibt es Drittmittel. Doch es ist immer selbstausbeuterisch mit 24/7-Tage-Woche und insgesamt eine prekäre Geschichte.“

Unterstützen könne man kleine, unabhängige Verlage durch den Direktbezug bei ihnen und Buchhandlungen vor Ort. Er übernimmt auch Satz und Lektoratsaufträge und bietet seine „philosophische Praxis“ für eine breitere Öffentlichkeit an, auch mit Veranstaltungen und hat Erfolg mit kleinen Taschenbüchern mit Titel wie „Kann Philosophie Hass erklären?, herausgegeben von Barbara Zehnpfennig oder „Machttechnik Populismus“ von Robert Müller. “Man muss an sich glauben, etwas wagen und manchmal wird man dafür belohnt“, sagt René Kaufmann. Er ist Vater von zwei Söhnen, 17 und 19 Jahre, und sieht sich als Brückenbauer und Übersetzer von Themen aus der religiös-philosophischen Tradition ins Hier und Heute.

Von der Sehnsucht nach Begegnung und einem menschlichen Blick, der hinhört, handelt z.B. der Erzählband „Wo Du (nicht) sprichst“ von Alexandra Grüttner-Wilke, dem er „viele Leser wünscht.“ Humorvoll und fantasiereich geht es zu im Kinderbuch „Der kleine Isso vom Planeten Normal“ von Benjamin Knull, das ein wenig an den „Kleinen Prinzen“ erinnert, eine abenteuerliche Geschichte um einen kleinen Roboter und ein Mädchen über den Zauber echter Verbindung. „Immer in Bewegung bleiben. Mit den Autoren in Kontakt sein. Das füllt aus. Man gibt jeden Tag sein Möglichstes“, so Kaufmann. „Das Besinnen auf Fragen, die nottun und die Not wenden, notwendig sind“, treiben ihn um. Da kommt die Literatur ins Spiel. Es brauche lebendige Erfahrungsräume des Teilens, Gelingens und Heilens, dass die Menschen eine Sprache für ihr Innenleben finden, um aus der polarisierenden Spaltung der Gesellschaft herauszukommen.

Ultraviolett Verlag


Vielseitig: Katja Völkel ist Verlegerin, Lektorin und Autorin. Foto: privat

„Lesen ist Abenteuer für den Geist und Urlaub für die Seele“, so lautet das Motto des Ultraviolett Verlages, den es seit Frühjahr 2020 in Dresden gibt. Die Gründerinnen Jana Rogge und Katja Völkel  haben sich seit 2014 bereits unter dem Imprint Eckhaus Verlag in Weimar vor allem den Themen Zeitgeschichte, Kulinarik und Wissenschaften verschrieben. Mit dem Ultraviolett Verlag hat sich das literarische Spektrum erweitert. „Wir schauen unter die Oberfläche. Die Leserschaft ist bunt gemischt. Die Bücher unserer weiblichen Autorinnen gehen tatsächlich am besten“, sagt Verlagsinhaberin Katja Völkel (46). Sie ist mit Büchern großgeworden. Ihr Vater Ulrich Völkel war Autor von Kinderbüchern zu DDR-Zeiten und schreibt inzwischen 86-jährig immer noch. Kurzgeschichten und ein Roman von ihm sind in ihrem Verlag schon erschienen. Ihre Mutter war auch Buchhändlerin. Das Verlagslogo ist ein Leuchtturm mit Feder, der ausstrahlt. Katja Völkel stammt aus Rostock, hat Spanisch, Germanistik und Literaturwissenschaften an der TU Dresden studiert und lebt und arbeitet seitdem hier als Verlegerin, Lektorin und Autorin von Koch- und Reisebüchern. Wohnung und Verlagsbüro befinden sich in einem Hinterhaus in der Fritz-Reuter-Straße 6.

Im geräumigen, hellen Wohnzimmer unter dem Dach mit vielen Bücherregalen scheint die Frühjahrssonne durchs Fenster. Auf dem Tisch stehen die neuesten Werke, beäugt von schwarzen Katzen in Form von Buchstützen aus Metall. Diese kann man samt originellen Lesezeichen auch bei ihr erwerben. Das Buch „Das Haus der Goldmanns“ von Claudia Kaufmann, ein Generationen-Roman über drei Frauen und ein Familien-Geheimnis verkauft sich derzeit am besten, so Katja Völkel. Um Lebensgeschichten und Traumata aus dem Krieg geht es im Buch „Der Geschmack von schwarzer Erde“ von Inga Gaile, der Bestseller aus Lettland ist in deutscher Erstübersetzung 2025 im Ultraviolett Verlag erschienen.

Das Buch „Der Karajan vom Schillerplatz“ von Prinz Rupi vereint 18 skurrile Geschichten besonderer Leute. Mit ihren zwei Töchtern, 14 und 17 Jahre, reist sie für ihr neues Familienabenteuer-Buch bald wieder nach Spanien. „Verlegen kommt von Vorlegen“, so die Buchmacherin. Sie arbeitet mit Layoutern zusammen, hat Druck- und Werbungskosten. “Es wartet niemand auf ein Buch.“ Dennoch erscheinen 60 bis 80 000 Bücher jährlich in Deutschland. Katja Völkel gibt vier bis sechs Bücher pro Jahr heraus. „Ich muss bei jedem Buch schauen, wen spreche ich an und mit wem arbeite ich zusammen“, sagt die Verlegerin. Das Lektorat sei ihr Brotjob. Hilfreich sind Netzwerke von Lektoren- und Verlagskollegen und Gemeinschaftsstände mit anderen kleinen Verlagen auf der Frankfurter Buchmesse. In Leipzig ist Katja Völkel mit ihren Büchern am Stand der „Buch Berlin“-Messe dabei (Hallle 4/B 405). „Nach dem Erscheinen beginnt die eigentliche Arbeit, das Sichtbarmachen der Bücher, um sie zu verkaufen“, sagt sie. Z.B. mit kreativen Aktionen wie einer „Sticker-Rallaye“, die sich die Sammelleidenschaft vieler Besucher auf der Leipziger Buchmesse zunutze macht, die für ein Heft voller farbiger Aufkleber vom „Netzwerk schöne Bücher“ ein Geshenk erhalten.

Die nächsten Lesungen

Sabine Lehmbeck: Benefiz
18.3.2026, 19 Uhr in der Bibliothek Blasewitz

Prinz Rupi: Der Karajan vom Schillerplatz

23.3.2026, 17 Uhr im SOULMAT Radebeul (Radebeul liest)

Stefan Leithold: Eternos
16.4.2026, 19 Uhr im Theaterhaus Rudi (Theaterkneipe)

Notschriften Verlag Radebeul


„Es fühlt sich an wie ein Lottogewinn!“ Sagt Verleger Jens Kuhbandner über den bevorstehenden Umzug mit seinem Notschriften-Verlagsbuchladen in ein Ladengeschäft in bester Lage in Altkötzschenbroda Ende März,

Bereits seit 30 Jahren hat Jens Kuhbandner (57) seinen Verlag. Seit sieben Jahren bietet er vor allem Regionalliteratur, besondere Reiseberichte, Bildbände bis zu Lyrik im eigenen Verlagsbuchladen in der Bahnhofsstraße 19 in Radebeul-West an. Neben den Vorbereitungen zur Leipziger Buchmesse (sein Buchstand ist in Halle 2/F 106) steht er derzeit mittendrin im Umzug. Er zieht mit seinem Verlagsladen bis Ende März in ein Geschäft in bester Lage direkt am Dorfanger Altkötzschenbroda 22, in ein wunderschönes altes Fachwerkhaus neben der Stadtgalerie. „Dort befand sich bisher der Spielzeugwarenladen ´Holzkiste`, die ihr Sortiment reduzieren und mich gefragt haben, den Raum mitzunutzen und zusammenzuarbeiten. Sie wollten etwas Stilvolles und haben es mir angeboten. So etwas gibt es heute auch noch“, sagt der Verleger glücklich. Das fühle sich an wie ein Lottogewinn.

Der neue Laden ist etwas größer als der jetzige, die Miete günstig und er hat mehr Laufpublikum. „Die Sichtbarkeit wird besser.“ Natürlich hofft er auf noch regeres Interesse. „Es gibt Bücher, die verkaufen sich sehr gut und dadurch kann ich wieder neue machen“, sagt er. Rund zehn Bücher pro Jahr bringt er im Notschriften Verlag heraus. Der historische Roman „Haltepunkt Kötzschenbroda“ von Anja Hellfritzsch sei schon ein „Verlags-Bestseller“. Neu erschienen sind der Fotografieband „Die Augustusbrücke – Das wahre Wunder von Dresden“ von Thomas Richter, das Buch „Kohle – Vom Verschwinden der Landschaft“ von Jörg Kuhbandner und der Erzählband „Hamids Träume“ von Claudia Lux. „Ich habe zum Glück noch dankbare Abnehmer. Ältere, aber auch jüngere Leser, die vor allem qualitätvolle Regionalliteratur schätzen“, so Kuhbandner. Am meisten habe er mit steigenden Druck- und Energiekosten zu kämpfen. Mut und Zuversicht geben ihm die Beschäftigung mit Kunst und positive Gedanken. Er liest viel. “Es wird wieder mehr gelesen. Ich denke, dass ein Buch lesen nach der ganzen digitalen Schwemme wieder cool wird bei jungen Leuten“, beobachtet er.

Text + Fotos (lv)

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Leipziger Buchmesse: Literarische Stimmen aus Südosteuropa

13 Freitag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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TRADUKI auf der Leipziger Buchmesse: „Satz, Land, Fluss. Literarische Strömungen in Südosteuropa“

Mit jeweils vier Veranstaltungen auf der Donaubühne sowie 14 Veranstaltungen auf der TRADUKI-Kafana (Halle 4/D403) bringt das multinationale Literaturnetzwerk TRADUKI viel Südosteuropa nach Leipzig. In der Gemeinschaftspräsentation sind mehr als 15 Autor:innen aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, der Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien und Slowenien zu erleben – darunter Gabriela Adameșteanu, Iulian Ciocan, Ena Katarina Haler, Frosina Parmakovska, Slađana Nina Perković, Slobodan Šnajder und András Visky – aber auch Diaspora-Stimmen wie Betty Boras, Marko Dinić, Maja Iskra und Jehona Kicaj. 

Für den Titel „Satz, Land, Fluss. Literarische Strömungen in Südosteuropa“ hat sich TRADUKI vom diesjährigen Fokusthema „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ inspirieren lassen, denn TRADUKI organisiert vier Veranstaltungen im Rahmen dieses Projektes. Aber auch bei seinen anderen Events stellt TRADUKI aktuelle literarische Strömungen in Südosteuropa in den Mittelpunkt. Worte sind wie Flüsse: Sie können verbinden, entzweien, mitreißen oder einen kalt lassen. Ein Fluss kann von Ufer zu Ufer, von Anlegestelle zu Anlegestelle Bedeutung und Antlitz ändern. Ist er Endpunkt der eigenen Welt oder Sprungbrett für neue Erlebnisse? Schlusssatz oder Ankündigung?

HIGHLIGHTS aus dem TRADUKI-Programm in Leipzig 2026

Donnerstag, 19. März 2026, 14.00 Uhr, TRADUKI Kafana (Halle 4, D403)
Völkermord, Vertreibung, Aussiedlung, Zwangsarbeit, Lagerhaft – ein Panoptikum des Grauens. Von der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten │ Moderation: Jörg Plath

Der rumänisch-ungarische Autor András Visky hat mit seinem poetisch durchgeformten Roman Die Aussiedlung (Suhrkamp) für großes Aufsehen gesorgt. Lange ist nicht so eindringlich, hellsichtig, lakonisch, ‘kindlich’ über das Leiden Vertriebener geschrieben worden. Die bulgarische Autorin Justine Toms spannt in Ustine (eta Verlag) den Bogen vom Völkermord an den Armenier:innen, dem das Mädchen Ustine nur knapp entkommt. Ihre Lebens- und Liebensreise führt sie von Paris nach Bulgarien. Doch der zweite Weltkrieg zerstört alle Zukunftspläne und auf sie warten Entbehrungen und sozialistische Arbeitslager.

Freitag, 20. März 2026, 12.00 Uhr, TRADUKI Kafana (Halle 4, D403)
Superkraft Satire? Wenn Literat:innen mit Potentat:innen abrechnen │ Moderation: Michael Martens

Vielleicht ist Iulian Ciocan ein begnadeter Hellseher ein großer Satiriker ist er auf jeden Fall. Als Putin 2014 die Krim besetzte, schrieb der moldauische Autor gerade an seinem Roman Am Morgen kommen die Russen (Dittrich Verlag). Hier versucht ein junger Moldawier seinen dystopischen Roman über eine russische Invasion zu veröffentlichen. Dystopie? Auch der serbische Autor, Kolumnist und Aktivist Marko Vidojković kämpft mit bitterbösem Humor gegen ein Regime, das die Zerreißprobe mit der eigenen Bevölkerung sucht.

Freitag, 20. März 2026, 14.00 Uhr, Donaubühne (Halle 4, D300/C301)  
Studentenproteste in Serbien. Situation und Perspektiven │ Moderation: Krsto Lazarević

Es sind die größten Studentenproteste in der jüngeren serbischen Geschichte. Deren Ausgang ist noch ungewiss: Zu sehr überschlagen sich die Ereignisse, zu unübersichtlich sind die Machtverhältnisse und Einflusssphären, zu fragil die Sicherheitslage. Im Gespräch mit Dejan Atanacković, Anastazija Govedarica Antanasijević und Michael Martens sortieren wir die aktuelle Situation und die Perspektiven in diesem Land.

Samstag, 21. März 2026, 11.00 Uhr, Donaubühne (Halle 4, D300/C301)  
Erinnerung als Widerstand. Formen, Wandel und Herausforderungen der Erinnerungskultur │ Moderation: Vedran Džihić

Wie weiterleben nach einer Kriegs-Katastrophe? Gibt es eine (oder mehrere?) Kultur(en) des Gedenkens? Was, wenn individuelles und kollektives Erinnern politisch vereinnahmt werden oder Erinnern zum Akt des Widerstands selbst wird? Welche (Aus)-Wege kann die Literatur bieten, wenn die Zeitzeug:innen weniger werden, wenn die sozialen Medien geflutet werden von KI-generierten Holocaust-Bildern oder revisionistische Narrative eine nie dagewesene Vergangenheit erschaffen? Marko Dinić, Blerina Rogova-Gaxha und Dubravka Stojanović diskutieren diese Fragen.

Samstag, 21. März 2026, 20.00 Uhr, UT Connewitz
Balkannacht. Literatur und Musik im UT Connewitz │ Moderation: Amir Kamber und Vivian Perkovic

Schon traditionell nimmt das Netzwerk TRADUKI die Gäste im UT Connewitz mit auf eine ganz besondere nächtliche Reise – kreuz und quer durch den Balkan. Präsentiert und gefeiert wird die vielstimmige Literatur Südosteuropas mit Maja Iskra, Jehona Kicaj, Kristian Novak, Robert Şerban und András Visky. Für die Party danach sorgt die slowenische Rapperin Masayah, bekannt für ihre energiegeladene Bühnenpräsenz.

Das Konzert findet mit Unterstützung von SKICA Berlin statt. 

Das gesamte Programm von TRADUKI unter: https://traduki.eu/lbm-26/ 

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über TRADUKI 
Das Netzwerk TRADUKI ist ein Projekt des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich, des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, des Forum Literaturübersetzen Österreich im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport der Republik Österreich, des Goethe-Instituts, der S. Fischer Stiftung, der Slowenischen Buchagentur, des Ministeriums für Kultur und Medien der Republik Kroatien, des Ministeriums für Äusseres, Umwelt und Kultur des Fürstentums Liechtenstein, der Kulturstiftung Liechtenstein, des Ministeriums für Wirtschaft, Kultur und Innovation der Republik Albanien, des Ministeriums für Kultur der Republik Serbien, des Ministeriums für Kultur Rumäniens, des Ministeriums für Kultur und Medien von Montenegro, der Leipziger Buchmesse, des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Nordmazedonien und des Ministeriums für Kultur der Republik Bulgarien.

Text:  Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
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BilderAlbum: Die DNA des Ostens & viele weitere spannende Neuerscheinungen von Verlagen aus Mitteldeutschland

13 Freitag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Leselust & Bücher & die Menschen dahinter: 20 Verlage stellten ihre Neuheiten vor, eine bunte, illustre, einfallsreiche, spannende und beeindruckende Mischung aus historischer Regionalliteratur bis zu hochaktuellen Themen. Für Neugierige und Lesehungrige kurz und anschaulich zusammengestellt in der Broschüre „Wir sind Dein Buch“, herausgegeben vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.

Bühne frei für die Bücher-Neuheiten

20 Verlage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stellten ihre druckfrischen Werke in beeindruckender Vielfalt am Mittwoch im Haus des Buches in Leiipzig vorab zur Leipziger Buchmesse vor.

Wie vielfältig, lebendig und überraschend die hiesige Verlagslandschaft ist, zeigten am Mittwoch 20 Verlage mit je drei Neuerscheinungen in einem Pressegespräch im Haus des Buches vorab zur Leipziger Buchmesse (vom 19. bis 22. März). Eingeladen hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der erstmals eine Broschüre „Wir sind Dein Buch“ – Lesetipps aus Mitteldeutschland und die Menschen dahinter – herausgab. Darin stellen sich insgesamt 35 Verlage, neue und bekannte, mit einer Fülle an literarischen Genres und Themen vor, die mit Herz, Fantasie, Humor und Anspruch für alle Altersgruppen gestaltet, für reichlich Entdeckungen und Lesevergnügen für verschiedene Geschmäcker sorgen.

Text + Fotos (lv)
Mehr zu einzelnen Büchern demnächst auf diesem Blog.

Link zur online-Ausgabe von „Wir sind Dein Buch“: https://www.book2look.com/book/imNcvqLDGF

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Leipziger Buchmesse: Literarische Vielfalt mit den Unabhängigen Verlagen & Lyrikpanorama zum Welttag der Poesie

10 Dienstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Allgemein, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Das Forum » Die Unabhängigen « auf der Leipziger Buchmesse 2026

Vom 19. bis 22. März 2026 ist das Forum » Die Unabhängigen « zum neunten Mal auf der Leipziger Buchmesse zu finden. An vier Messetagen werden bei rund 45 Veranstaltungen zahlreiche Autor:innen, Herausgeber:innen, Übersetzer:innen und Verleger:innen vor Ort sein. Im Zeitraum von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr (am Sonntag bis 16.30 Uhr) finden halbstündige Lesungen zu Neuerscheinungen sowie die Verleihung des Kurt Wolff Preises statt. Mit zahlreichen Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Podiumsgästen aus ganz Europa wird der Blick in diesem Jahr erneut darauf gerichtet, was uns als Gesellschaft bewegt und welche ästhetischen Maßstäbe Literatur setzt. Organisiert wird das von Carolin Callies kuratierte Projekt von der Kurt Wolff Stiftung und der Leipziger Buchmesse. Das Programm findet live in Halle 5 / H313 statt und wird zudem via Livestream online zu verfolgen sein.

Die Bar am Forum bietet neben erfrischenden Getränken den besten Espresso der Buchmesse ausgeschenkt von Verlegerinnen und Verlegern unabhängiger Verlage.

Darüber hinaus geht es am Buchmesse Samstag (21. März) mit » Die Unabhängigen. Spätausgabe « für einen Abend runter vom Messegelände in den Westflügel Leipzig. Dort lesen ab 19.30 Uhr achtzehn Autor:innen auf zwei Bühnen aus ihren Romanen, Lyrikbänden und Sachbüchern.

»Die Unabhängigen « auf dem Messegelände

Das Programm rund um die Neuerscheinungen bildet auch in diesem Jahr wieder die literarische Vielfalt und die hohe Qualität der unabhängigen Verlage ab. Etablierte Stimmen treffen auf neue literarische Talente, internationale auf deutschsprachige Perspektiven. Hochkarätige Literatur hören wir mit den Romanen von Ruth Herzberg, Verena Stauffer, Leander Steinkopf oder Julia Weber; Prosadebüts wie die von Clemens Brodeßer (»Corky«) und Jessica Mawuena Lawson (»Kekeli«) dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Erneut sind internationale Autor:innen auf dem Forum zu Gast: Mit Emanuela Anechoum (Italien), Gaëlle Bélem (Frankreich), Simon Chevrier (Frankreich), Dario Ferrari (Italien), Julia Fiedorczuk (Polen), Unė Kaunaitė (Litauen), Marek Torčík (Tschechien) und Suzana Tratnik (Slowenien) sind herausragende Stimmen weiterer Sprachräume vertreten – vorgestellt mit oder von ihren Übersetzer:innen. Das Fokusthema der Messe unter dem Motto »Donau – Unter Strom und zwischen Welten« findet mit der literaturgeschichtlichen Publikation »Aufbruch ins Innere Europas. Von Hermann Hesse bis Peter Handke« von Werner Anzenberger seinen Aufschlag.

Mehrere Neuerscheinungen widmen sich dieses Mal dem Thema des Erinnerns an eine zurückgelassene Heimat: Der gebürtige Ukrainer Yuriy Gurzhy, der in Berlin lebt, erzählt in »Ein Aquarium voller Schlüssel« von Charkiw und den Fotos seines Vaters. Die georgische Lyrikerin Bela Chekurishvili vermisst mit »Margo ist fort« den Abstand zwischen der verlassenen Heimat und dem Leben im selbstgewählten Exil – ebenso wie die kurdische Lyrikerin Yildiz Çakar in »Dunkles Siegel«. Die in Bagdad geborene Mona Yahia erzählt mit »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie.

Am Samstag, dem 21. März, wird der Welttag der Poesie mit der besonderen Veranstaltung »Lyrikpanorama« gefeiert – eine ganze Stunde mit vier Neuerscheinungen: Die Herausgeber:innen Tamer Düzyol & Alina Plohmann bringen ihre Anthologie »Bad Times Poetry. Schluss mit schönen Worten« mit, Anke Bastrop (»Verborgene Landschaften«), Hannah K Bründl (»schilfern«) und Nasima Sophia Razizadeh (»Entschwebung«) sind mit ihren druckfrischen Lyrikbänden dabei.

Das Forum widmet sich seit jeher wichtigen gesellschaftlichen Debatten. Der Historiker Alexander Querengässer unternimmt mit »Gewalt. Eine Kulturgeschichte des Krieges« einen Erklärungsversuch, warum gewaltsame Konflikte der Menschheit eingeschrieben zu sein scheinen; Robert Schuberth bespricht in »Vom Antisemitismus, der keiner sein will« die Linie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung, während der Band des Soziologen und Ökonoms Friedrich Pollock (1894-1970) mit »Schriften zu Nationalsozialismus und Antisemitismus« eine historische Perspektive bietet. Am Messedonnerstag, 19. März 2026, um 11 Uhr, wird, eingeladen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, zum Thema »Zwischen Algorithmus und Aufklärung: Unabhängige Verlage und die Zukunft der Demokratie in Zeiten von KI und Desinformation« diskutiert.

Auch die Popkultur findet ihren Platz: Wolfgang Wissler untersucht in »Based on a true Story« Filme nach ihren wahren Begebenheiten, die Musikerin und Autorin Ariana Zustra feiert in »Don’t Stop the Music« unsterbliche Popstars und Rüdiger Dannemann widmet sich Bob Dylans Songphilosophie. Der Schauspieler und Regisseur Pierre Sanoussi-Bliss stellt seine Autobiografie »Den Rest hab ich verdrängt« vor, und der Hörfunkjournalist Philipp Cavert präsentiert die Biografie von Harry Meyen, dem Schauspieler und Ehemann von Romy Schneider.

Wichtige Anziehungspunkte sind zudem die Verleihung des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik, (19. März, 14 Uhr), der »Buchhandelstreff« unser Empfang für Buchhändlerinnen und Buchhändler (20. März, ab 17 Uhr) sowie traditioneller Höhepunkt am Messe-Freitag um 13.00 Uhr, die Verleihung des Kurt-Wolff-Preises, der in diesem Jahr an die Edition Tiamat (Hauptpreis) und an Starfruit Publications (Förderpreis) geht.

Die Unabhängigen. Spätausgabe

Zum sechsten Mal zieht das Forum » Die Unabhängigen « in die Stadt zur » Spätausgabe « Im Westflügel Leipzig beginnt die Veranstaltung mit achtzehn Autor:innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich am Messesamstag, dem 21. März 2026, um 19.30 Uhr. Auf zwei Bühnen lesen die Autor:innen in thematisch kuratierten Blöcken. Mit dabei sind: Wilhelm Bartsch, Xaver Bayer, Dirk Bernemann, Alisha Gamisch, Bernard Hoffmeister, Bianca Jankovska, LJ Jeschke, Ricarda Junge, Ulli Lust, Domenico Müllensiefen, Lisa-Viktoria Niederberger, Hendrik Otremba, Annette Ramelsberger, Ulrike Almut Sandig, Sophie Sumburane, Kinga Toth, Cornelia Travnicek, Eva Christina Zeller. Die Spätausgabe moderieren Sabine Franke, Linn Penelope Rieger und Jörg Schieke.

Das komplette Programm im Forum ›Die Unabhängigen‹: kurt-wolff-stiftung.de/dua-2026/#programm 

Das Programm der Spätausgabe: kurt-wolff-stiftung.de/dua-spaetausgabe-2026/

Tickets für die Spätausgabe: westfluegel.de/veranstaltung/die unabhaengigen spaetausgabe/

Live Streams: youtube.com/@kurtwolffstiftung6170/streams

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über die Leipziger Buchmesse
Über die Leipziger Messe

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
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Neue Lyrik zur Frühlingszeit: Fließen & Farblächeln

08 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Zwischenmenschliches

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Fließen

Ein Aufleuchten
Auftauchen
wie aus der Ferne
alles vertraut und
doch anders
die Wege und Gassen
neue Häuser dazwischen
alte steinerne Vorgärten
vorn die Straße zum Fluss
am blauen Himmel steht
schon der Neumond
schwirren federleichte Wolkengeister
Schient Ihr mir herab
vor Freude
wieder hinaus in die Welt
könnt Ihr nun als Buchkatzen
funkelnd mit den Lichtstrahlen
und den Wolkenspielen im Wasser
durchzogen von der Brücke der Zauberin
auf dem Geländer
und den Bäumen am Ufer
ziehen Wasservögel ihre Kreise
hör ihr Flügelschlagen und die Rufe
der Wildgänse
endlich zurück
wieder im Fließen

LV
24.2.2026

Farblächeln

Im schon verblühten
verglühten unvollkommenen
noch unfertigen noch das Schöne
den Glanz das Wollen
und Werden sehen
nichts ist verloren
was vergilbt
weit weg
unerreichbar scheint
alles möglich
was mit Liebe geschieht
das Verblühte alles wandelt
sich mit uns
neu

LV
8.3.2026

Texte und Fotos: Lilli Vostry

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Neuer Besucherrekord bei der Blumenschau „Dresdner Frühling im Palais“ Großer Garten in Dresden

08 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Opulent inszeniert: Mit der „Tafel der Vielfalt“ entfaltete sich beim Dresdner Frühling im Palais eine eindrucksvolle Komposition aus gärtnerischen und floristischen Arbeiten. Besucher konnten die facettenreiche Blütenpracht aus nächster Nähe erleben. Foto: Sebastian Thiel

Besucherrekord für Dresdner Frühling im Palais

Dresden, 8. März 2026 (tpr) – Am Sonntagabend endet die zehnte Ausgabe der Blumen- und Floristikausstellung „Dresdner Frühling im Palais“ im Palais im Großen Garten Dresden. Die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen (FGS) rechnet damit, dass bis zum Abend insgesamt etwa 43.000 Besucher das Gesamtkunstwerk aus Tausenden blühenden Pflanzen und Gehölzen sowie meisterhafter Floristik gesehen haben werden. Das ist ein neuer Rekord für die Schau, die unter der Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer stand.

„Die Besucher haben sich von den Wundern der Natur verzaubern lassen“, sagt der Veranstalter und FGS-Geschäftsführer Tobias Muschalek. „Das Gästebuch ist voller Worte des Dankes und der Begeisterung – das berührt uns! Viele haben lange Anfahrtswege und teilweise Wartezeiten in Kauf genommen, um die Ausstellung zu sehen. Dafür bedanke ich mich im Namen aller, die an dieser Schau mit Herzblut mitgewirkt haben, ganz herzlich.“ Neben Dresdnern und Gästen aus Sachsen kamen auch Besucher aus allen weiteren ostdeutschen Bundesländern sowie aus Niedersachsen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.Die Jubiläumsausgabe stand unter dem Motto „Oh Blütenwelt – welch‘ Wunder!“ und zeigte in den Sälen und Salons des Lustschlosses zehn Tage lang farbenprächtige und frühlingshaft duftende Szenen. Höhepunkt war eine fast sechs Meter hohe Baumskulptur im großen Saal des Palais. Als Weltenbaum stand sie für die majestätische Schönheit der Natur. 22 Gartenbaubetriebe aus Sachsen hatten monatelang darauf hingearbeitet, etwa 40.000 Pflanzen punktgenau zum Blühen zu bringen. Eigens für die Ausstellung produzierten sie dabei auch besondere Sorten wie Butterfly-Ranunkeln oder frühblühenden Islandmohn.

Nächstes Highlight: Blühendes Sachsen
dresdner Frühling im Palais ist die größte Indoor-Frühlingsblütenausstellung in Deutschland. Seit 2006 knüpft sie alle zwei bis drei Jahre an die Tradition der opulenten Blüten-, Pflanzen- und Früchteschauen in Dresden an, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die nächste Schau ist für 2028 geplant – genau 200 Jahre nach der ersten öffentlichen Ausstellung seltener Früchte und Gewächse im Palais im Großen Garten.Blumen- und Gartenfreunde können sich schon in diesem Jahr auf ein weiteres Highlight freuen: Am 25./26. April laden bei der Aktion „Blühendes Sachsen“ etwa einhundert Gärtnereien und Baumschulen im Freistaat zum Besuch und präsentieren aktuelle Blumen- und Gartentrends. Es ist der offizielle Start in die Beet- und Balkonpflanzensaison. Informationen gibt es unter www.bluehendes-sachsen.de.

Rückblick Besucherzahlen Dresdner Frühling im Palais:
2023: 42.050 Besucher
2020: 40.700 Besucher
2018: 36.800 Besucher

Text: Anne Jungowitz

Über Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH:
Die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mit Sitz in Dresden fördert alle Zweige des Gartenbaus und seiner Betriebe in beruflicher, wirtschaftlicher, fachtechnischer und kultureller Hinsicht. Die Förderung besteht u.a. in der Durchführung von Gärtner- und Floristenbörsen, in der Durchführung von Ausstellungen, Blumenschauen und Messen sowie von Seminaren, Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen. Darüber hinaus fördert sie den Berufsnachwuchs und berät die u.a. die im Gartenbauverband Mitteldeutschland e.V.  organisierten berufsständischen Unternehmen, darunter rund 320 Gemüsebau- und Zierpflanzenbetriebe, Einzelhandels-, Stauden- und Friedhofsgärtnereien sowie Baumschulen.

 

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Ausstellung „Reflexion“ von Michael Klose & Bilder von Angel Hampel mit dem Titel „Handsam“ im Kabinett in der Galerie Mitte in Dresden

07 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie, Zwischenmenschliches

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Stille, traumversunkene Bilderlandschaften: der Maler Michael Klose bei seiner Ausstellungseröffnung „Reflexion“ mit viel Besucherresonanz in der Galerie Mitte in Dresden.

Das Schweben der Farben und des Lichts

In Farben und Formen schwelgende Bilderlandschaften mit Brücken, Seerosen und Stadtansichten zeigt der Maler Michael Klose derzeit in seiner Ausstellung „Reflexion“ in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49, in Dresden. Im Kabinett sind expressive, figürliche Arbeiten von Angela Hampel unter dem Titel „handsam“ zu sehen.

Helle und dunkle Grün- und Blautöne verflie0en, entführen in einen Zustand zwischen Wachen und Träumen, fern und nah zugleich, in dem Sehnsucht, Fantasie und Reales Gestalt annehmen in den wunderbaren Bilderlandschaften der Ausstellung „Reflexion“ mit Malerei, Zeichnung und Druckgrafik von Michal Klose, die mit viel Besucherresonanz und romantisch beschwingten Klängen der Musiker unlängst in der Galerie Mitte, Fetscherstraße 49, in Dresden eröffnete.

Außerdem werden im Kabinett von Angela Hampel unter dem Titel „handsam“ sinnlich expressive, zarte und kraftvolle figürliche Arbeiten in ihrer Jubiläumsaustellung zum 70. Geburtstag geteigt, in denen es um Licht- und Schattenseiten des Menschseins geht, um Naturgöttinnen begleitet von vielerlei Getier und um Berührungen innen wie außen.

Die Ausstellung ist noch bis 4. April zu sehen.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text und Fotos zur Ausstellung folgen.

Heute am 7. März, um 17 Uhr liest die Schauspielerin Annette Richter Texte romantischer Dichter in der Ausstellung.

Geöffnet: Di bis Fr 15 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

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Ausstellung „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich im Einnehmerhaus Freital

07 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Steinsonne & Eisblumen & Baumstrukturen… Die Natur malt, zeichnet mit in der derzeitigen Ausstellung mit Fotografie im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital, Dresdner Straße 2.

Farben- und Formenfülle in Bildern & Klängen:  Mit zauberhaftem Spiel voller Hingabe an der Harfe begeisterte Aerdna Harp (Andrea Dorschner) zur Ausstellugseröffnung die Besucher. Bettina Liepe, Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus bedankte sich herzlich.

Steinfarben & Steingesichter: Einen besonderen Blick dafür hat Jürgen Dittrich, von Beruf Geologe und seit vielen Jahren als Fotograf in der Natur unterwegs.

Zauberhafte Naturaufnahmen

Die reichhaltige Farb- und Formenfülle von Gesteinen und Landschaften zeigt die Ausstellung „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich derzeit im Einnehmerhaus Freital.

Steinfarben, Eisblumen, Baumstrukturen und Schwünge in der Landschaft. Die Natur malt, zeichnet mit in reichlicher Farben- und Formenfülle in der ersten  Ausstellung dieses Jahres mit dem Titel „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital e.V., Dresdner Straße 2. In der Reihe „Sinn und Eigensinn“, in der Vereinsmitglieder und Freunde des Hauses ihre Arbeiten vorstellen, zeigen sie in langjähriger Freundschaft entstandene Aufnahmen von ihren gemeinsamen Fototouren und der Suche nach besonderen Motiven.

Zur Eröffnung in der Keramikwerkstatt am vergangenen Sonntagnachmittag waren alle Plätze besetzt. „Vor einem Monat standen wir hier noch im Bauschutt und sind froh, dass wir es geschafft haben“, sagte Bettina Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus. Das gehört  jetzt dem Verein.

Das Einnehmerhaus gehört jetzt dem Kunstverein

Im Dezember 2024 wurde der Kaufvertrag mit der Stadt Freital unterzeichnet wurde. Damit wird auch das Engagement des Kunstvereins gewürdigt und sichert ihm langfristig sein Domizil. Die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen werden peu a peu umgesetzt. Mit viel Hingabe und zauberhafter Klangfülle an der Harfe brachte Andrea Harp alias Andrea Dorschner die Räume zum Klingen. Feinsinnig, ausdrucksreich und fantasievoll lassen die Fotografien dem Betrachter viel Raum für eigene Wahrnehmung. Sie zeigen faszinierende Naturaufnahmen, darunter rote Flechten auf Gestein, Blätter unterm Eis, hauchfeines „Haareis“, Wasserbewegung, Lerchennadeln, eine Steinsonne, ein Fensterblick mit getigerter Katze und ein Sandsteingesicht. „Die Stein-Geschichten liegen mir besonders am Herzen, ihre verblüffend natürliche Vielfalt bezüglich Struktur und Farbe“, sagt Jürgen Dittrich. Er ist Jahrgang 1944, Geologe von Beruf und seit vielen Jahren ambitionierter Hobbyfotograf.

„Wir wollten diese Ausstellung noch zusammen machen. Wolfgang Nassler wusste davon und war erfreut darüber“, so Dittrich. Vier Monate später, im April 2025 starb er 85-jährig nach langer, schwerer Krankheit. Jürgen Dittrich erinnerte an dessen reges Schaffen und stellte Nasslers Bilder vor. Seine Frau hörte es gerührt und freute sich über die Blumen. Wolfgang Nassler war Urfreitaler, erfolgreich als Diplomingenieur im Hochbau und Leiter von Ingenieurbüros und viele Jahre fotografisch kontinuierlich unterwegs. Die beiden hatten 2017 bereits eine Ausstellung „Unterwegs in Nah und Fern“ mit ihren Fotografien im Einnehmerhaus.

Variationen zur Farbe in der Landschaft

Die neue Ausstellung vereint verschiedene Sichtweisen, die kontrastieren und einander ergänzen. Von Wolfgang Nassler stammen die fotografischen Variationen zur Farbe in der Landschaft. Ein Bild von ihm hängt einzeln, fast schwarz-weiß, mit rotem Signal am Waggon. „Der Zug ist abgefahren…“, so der vieldeutige Bildtitel. „Die Zeichen des Käfers“ im Holz von Dittrich erinnern in der Form an die Kunst der Aborigines, den australischen Ureinwohnern und andere Naturvölker. „Ich sehe das Schöpferische, wenn dort in einer Aufnahme das kleine Bäumchen wie aus dem Nichts wächst“, sagt Ausstellungsbesucherin Rosemarie Halmel aus Dresden begeistert. „Die Schönheit und die Kraft, die in der Natur liegen, sind beeindruckend.“ Die Ausstellung ist noch bis 26. April im Einnehmerhaus zu sehen. Zum Mittun in der Dunkelkammer und Fotolabor lädt Thomas Unger vom Kunstvererein im Einehmerhaus nach Absprache ein.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Do und Sa 10 – 17 Uhr, Fr und So 14 – 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de

Bleibende Bilder & Erinnerungen: Die Frau von Wolfgang Nassler, der die Ausstellung nicht mehr selbst miterleben konnte. Er starb nach schwerer Krankheit 85-jährig im April letzten Jahres.

Fasziniert von der Schönheit & Schöpferkraft der Natur: Besucherin Rosemarie Halmel im Gespräch mit Thomas Unger vom Kunstverein im Einnehmerhaus und ebenfalls Fotograf.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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  • Premiere im Boulevardtheater Dresden- Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt!
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

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