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Kategorien-Archiv: Literatur

10 Jahre Bloomsday – Lesung aus „Ulysses“ und Musik von „Sister Moon“ in der Stadtgalerie Radebeul

14 Donnerstag Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Musik

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Lese-Marathon: Jürgen Stegmann und Thomas Gerlach lesen seit 10 Jahren zum Bloomsday aus James Joyces „Ulysses“. Foto: Susanne Hanke

 Geschichten, die das Leben schreibt

10 Jahre Bloomsday im 20. Jahr der Schmiede werden am 16. Juni in Radebeul-Altkötzschenbroda mit einer Lesung aus James Joyces berühmten Klassiker „Ulysses“ in der Stadtgalerie Radebeul gefeiert.

Vor zehn Jahren feierte die Schmiede auf dem Anger in Radebeul-Altkötzschenbroda ihr zehnjähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass heraus entstand die Idee einer Lesung. Ausgewählt wurde dafür ein besonderes Datum: der 16. Juni. Bloomsday!

Das Buch Ulysses von James Joyce spielt in Dublin und beschreibt die Ereignisse eines einzigen Tages, dem 16. Juni 1904 mit der Hauptfigur Leopold Bloom.

Seine Welt wird einmal mehr lebendig in der Jubiläums-Lesung zum Bloomsday mit dem Radebeuler Kunstpreisträger Thomas Gerlach, dem Schauspieler Jürgen Stegmann und Wiebke Gerlach am Sonnabend, dem 16. Juni, um 19 Uhr in der Stadtgalerie in Altkötzschenbroda. Sie lesen die ersten und letzten Seiten aus „Ulysses“ und klappen den 800-Seiten-Roman dann zu. Für die musikalische Umrahmung sorgen die „sister moon“ aus Dresden. Der Eintritt ist frei.

Text: Susanne Hanke/lv

 

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In Gesichtern lesen – Ausstellung im Josef-Hegenbarth-Archiv des Kupferstich-Kabinetts

06 Sonntag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur

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Bilder: Hegenbarth-Archiv

Geschichten um Hegenbarths anoyme Köpfe

Mit Josef Hegenbarths Porträts von unbekannten Personen wird am Sonntag eine neue Ausstellung eröffnet. Ergänzt werden die Arbeiten des großen Zeichners durch Texte von Autoren , u.a. Marcel Beyer, Ingo Schulze, Undine Materni, Florian Illies und Volker Sielaff.

Eröffnung: am ‎6. Mai 2018, um 15 Uhr, im Josef-Hegenbarth-Archiv des Kupferstich-Kabinetts, Calberlastraße 2, 01326 Dresden.

Mehr Infos zur Ausstellung unter:
https://kupferstich-kabinett.skd.museum/ausstellungen/geschichten-um-hegenbarths-anonyme-koepfe/

Veranstaltungstipp:

Lesung in der Ausstellung, am 16. September 2018, 16 Uhr mit Undine Materni und Volker Sielaff.

Text/Fotos: Stephanie Buck, Andreas Quermann und das Hegenbarth Team

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„Anarchie im Weltraum“ – Science Fiction-Lesung in der Veränderbar

14 Samstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Literatur

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Die große weise Dame der amerikanischen Science Fiction, Ursula K. LeGuin, entwurfsstarke Visionärin komplexer Welten und alternativer gesellschaftlicher Modelle ist, in hohem Alter stehend und bis zum letzten Tage aktiv, am Anfang diesen Jahres in ein neues Energielevel übergetreten.
Ihre richtungsweisenden Werke aber bleiben und die nächste Folge von „AUFGESCHLAGEN – das Dresdner Forum zum Buch“ widmet sich vollumfänglich ihr und drei im mehrfachen Sinne ausgezeichneten Klassikern. Alle Interessenten sind hierzu herzlichst eingeladen.AUFGESCHLAGEN – das Dresdner Forum zum Buch
17.4.2018,  20.00 Uhr

Veränderbar, Görlitzer Straße 42, Hinterhaus

Die Welt der Ursula K. LeGuin

In dieser Ausgabe von Aufgeschlagen ehren wir die große amerikanische Autorin, die im Januar diesen Jahres starb und vor allem mit dem Hainish-Zyklus ein Werk hinterlässt, dessen Bedeutung hier in Deutschland noch immer verkannt wird. Ihr Verdienst besteht vor allem darin, das Genre Science Fiction konsequent als Laboratorium menschlichen Seins und Zusammenlebens zu nutzen, und damit Themen wie Feminismus, Ökologie oder Anarchie spielerisch der Prüfung in einer spekulativen Welt zu unterziehen.

Unsere Rezensenten Kristin Anacker, Eric Piltz und Jörg Stübing stellen die 3 zentralen Romane des Hainish-Zyklus vor: „Die linke Hand der Dunkelheit“, „Das Wort für Welt ist Wald“ und „Freie Geister“.

Die Veranstaltung wird wie immer freundlich moderiert von Anja Stephan. Eintritt frei!

Eine Veranstaltung des artderkultur.e.V in Kooperation mit Büchers Best.

Wir freuen uns auf ein volles Haus. Scotty, Energie !

www.facebook.com/events/368650293655471/

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Ahoj Leipzig! Tschechien ist Gastland zur Buchmesse 2019

21 Mittwoch Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Literatur, Musik

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Eine Bücherreise zum Sehnsuchtsort „Böhmen am Meer“

Höhepunkt des tschechischen Kulturjahres, das im Herbst 2018 beginnt, ist die Leipziger Buchmesse (vom 21. – 24. März 2019) mit Lesereisen von AutorInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Tschechien – Gastland der Leipziger Buchmesse 2019 gibt Kultur- und Förderprogramme bekannt

Die Veranstalter von „Tschechien – Gastland der Leipziger Buchmesse 2019“ haben ihre neuen Förderprogramme und die Höhepunkte ihres kommenden Kulturprogramms vorgestellt: Das tschechische Kulturministerium und die Mährische Landesbibliothek Brünn veranstalten in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern das Tschechische Kulturjahr von Herbst 2018 bis Herbst 2019, das zahlreiche Auftritte tschechischer Autorinnen und Autoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorsieht.

Zudem sind Podiumsdebatten, Konzerte, Foto- und Design-Ausstellungen, Filmprogramme und ein Opern-Gastspiel des Nationaltheaters Brünn geplant. Im Mittelpunkt steht die breite Präsentation neuer tschechischer Bücher und ihrer deutschen Übersetzungen sowie die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, Geschichte und Politik des Landes. So werden unter anderem die Werke Pavel Kohouts, Schriftsteller und Wortführer des „Prager Frühlings“, im Mittelpunkt stehen, sowie die Errungenschaften des Menschenrechtlers und Politikers Václav Havel, Mitinitiator der oppositionellen Bürgerrechtsbewegung „Charta 77“, die der Wende in Tschechien, der „Samtenen Revolution“, 1989 den Weg ebnete.

„Künstler und Intellektuelle der tschechischen Bürgerrechtsbewegung haben 1977 mit der ‚Charta 77‘ eines der berühmtesten Manifeste für die Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten in der Weltgeschichte vorgelegt“, unterstreicht Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Ich freue mich auf die heutigen politischen und künstlerischen Perspektiven unserer Nachbarn und natürlich auf ihre literarische Verarbeitung. Denn Tschechien hat eine ungemein reiche und vielfältige Literaturszene zu bieten, die viele deutschsprachige Leser verdient hat.“

Dr. Ilja Šmíd, Kulturminister der Tschechischen Republik, erklärt: „Ahoj Leipzig!, unser Motto für den Gastlandauftritt bei der Leipziger Buchmesse 2019, ist mit Bedacht gewählt, assoziiert es doch in Tschechien wie in Deutschland einen maritimen Gruß. ‚Böhmen am Meer‘, das ist ein altes bis auf Shakespeares ‚Wintermärchen‘ zurückgehendes Motiv, das einen utopischen Idealzustand beschreibt. Tatsächlich liegt Tschechien vom Meer weit entfernt, und daher ist das Meer unser dauerhafter Sehnsuchtsort. Ein Ort, zu dem wir gerne aufbrechen, natürlich mit Büchern in der Hand, so dass es in Tschechien stattdessen ein ‚Meer an Büchern‘ gibt. Kommen Sie mit an Bord und segeln Sie mit uns durch das tiefe Meer der tschechischen Literatur!“

Gastland Tschechien bietet drei Förderprogramme

Ziel des tschechischen Länderauftritts im deutschsprachigen Raum ist es, die tschechische Literatur auf dem deutschen Buchmarkt stärker sichtbar zu machen. Um Übersetzungen aus dem Tschechischen wirksam zu unterstützen, wurden drei besondere Förderprogramme aufgelegt:

  • Programm des tschechischen Kulturministeriums zur Förderung von Übersetzungen tschechischer Literatur in die deutsche Sprache: Dieses Programm, das von Verlegern, Herausgebern, Literaturagenten und Übersetzern beantragt werden kann, bezieht sich vorrangig auf die zeitgenössische Literatur. Einsendeschluss für den nächsten Förderantrag ist der 15. April 2018. Das Antragsformular findet sich hier: https://www.mkcr.cz/podpora-vydani-ceske-literatury-v-prekladu-517.html
  • Sonderausschreibung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds für Projekte, die der Stärkung des deutsch-tschechischen literarischen Austausches dienen: Dieser Fonds fördert deutsche Übersetzungen tschechischer Literatur, desweiteren die deutsche Bohemistik, etwa über Konferenzen, Workshops, Seminare und andere wissenschaftliche Diskursformate. Und schließlich Aktivitäten, die die tschechische Literatur in Deutschland bekannter machen, etwa durch Lesungen tschechischer Autoren in Deutschland und deutsch-tschechische Begegnungen sowie gemeinsame Publikationen. Deadline für diese Förderanträge ist jeweils das Quartalsende 2018 sowie im Jahr 2019 der 31.3. und der 30.6. Das Antragsformular findet sich hier: http://www.fondbudoucnosti.cz/de/aktuell-1/sonderausschreibung-zur-starkung-des-deutsch-tschechischen-literarischen-austausch
  • Residenzprogramm, das kreative Schreibaufenthalte deutscher Schriftsteller in Brünn und tschechischer Schriftsteller in Leipzig ermöglicht: Interessierte Autorinnen und Autoren können sich ab sofort bewerben, Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 23. April 2018. Jeweils fünf Kandidaten aus jedem Land werden von einer Jury ausgewählt und im Rahmen der Prager Buchmesse, am 10. Mai 2018, bekannt gegeben. Der Aufenthalt ist auf die Partnerstädte Leipzig und Brünn konzentriert und erfolgt einen Monat lang, in der Zeit vom August 2018 bis Januar 2019. Nähere Informationen über die Ausschreibung finden Sie hier: http://www.ahojleipzig2019.de/de/ausschreibung-tschechisch-deutsche-residenzen-brno-und-leipzig-august-2018-januar-2019

Im Herbst 2018 startet das tschechische Kulturjahr

Ab Herbst 2018 werden in Leipzig sowie im gesamten deutschsprachigen Raum rund vierzehn Monate lang Buchkultur, Schriftsteller, Denker, Kunst, Comics, Musik, Design und Photographie aus der Tschechischen Republik präsentiert.

„Ziel des Projekts ‚Tschechisches Kulturjahr‘ ist es, die tschechisch-deutschen Kulturbeziehungen und das Bewusstsein über zwei historisch, sprachlich und geographisch eng verwandte Länder zu stärken. Deshalb ist eine Reihe von Programmen so konzipiert, dass sie zu einem dauerhaften Bestandteil des tschechisch-deutschen Kulturaustausches werden können“, betont Projektkoordinator Martin Krafl.

Start und Abschluss des Kulturjahres sind in Leipzig geplant, der Partnerstadt Brünns. „Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten verstärkt tschechische Kultur in Leipzig erleben zu dürfen, denn Leipzig und Brünn verbindet eine sehr enge Partnerschaft, der dieser spannende Auftritt Tschechiens in Leipzig neue Impulse verleiht“, unterstreicht Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig.

Das tschechische Kulturjahr wird am 13. Oktober 2018 mit dem Leipziger Opernball eröffnet, bei dem eine musikalische Bandbreite über Klassik, Jazz, Schlager bis hin zum politischen Lied zu erleben sein wird: Als Star-Gast des Abends ist Karel Gott angefragt, die „goldene Stimme aus Prag“, zudem tritt die international gefeierte tschechische Opernsängerin Dagmar Pecková auf. Anschließend sind in Leipzig Lesungen und Gespräche tschechischer Autorinnen und Autoren beim Leipziger Literarischen Herbst (23. bis 31. Oktober 2018) geplant. Aus Anlass des 80. Geburtstags von Jiří Menzel, einer der Hauptfiguren der Nouvelle Vague, wird eine Filmreihe veranstaltet, und es gibt tschechische Literaturverfilmungen in der Schaubühne Lindenfels. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Nationalbibliothek in Leipzig zeigt eine Ausstellung zur tschechischen Avantgardekunst. Im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig sowie in der Schaubühne Lindenfels werden Bedeutung und Wirkung der „Charta 77“ beleuchtet.

Für Kinder und Jugendliche ist ein eigenes tschechisches Programm geplant: der Buchsommer „Kapitäne Ahoj!“ in der Leipziger Stadtbibliothek, die 2019 u.a. auch eine Ausstellung tschechischer Kinderbuch-Illustrationen präsentiert.

Höhepunkt des tschechischen Kulturjahres ist die Leipziger Buchmesse (21. bis 24. März 2019), in deren Anschluss die Autorinnen und Autoren ihre neu übersetzten tschechischen Bücher in den Literaturhäusern und Kulturinstitutionen zahlreicher Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorstellen: in Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, Frankfurt, Bonn, München, Heidelberg und Stuttgart, in Wien, St. Pölten, Krems, Linz, Salzburg und Graz sowie in Zürich und Basel.

Der krönende Abschluss des tschechischen Kulturjahres wird am 8. November 2019 in der Leipziger Oper gefeiert – mit einem Gastspiel des Nationaltheaters Brünn: Leoš Janáčeks Oper „Jenůfa“.

Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.ahojleipzig2019.de

Tschechien – Gastland der Leipziger Buchmesse 2019 wird veranstaltet vom Kulturministerium der Tschechischen Republik und der Mährischen Landesbibliothek sowie der Leipziger Buchmesse, mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Tschechischen Republik in Deutschland, dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden, der Partnerstädte Leipzig und Brünn, der Tschechischen Zentren in Deutschland und Österreich, des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, des Collegium Bohemicum und des Goethe Instituts Prag sowie zahlreicher weiterer Partnerinstitutionen.

Text: Susanne Meierhenrich, Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.ahojleipzig2019.de

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Leipziger Buchmesse: „Umarmt Bücher“

18 Sonntag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Literatur

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Die einzigartige Kraft der Worte

Vier Tage bestimmte die Leipziger Buchmesse den Puls der Bücherwelt.

„Umarmen Sie Bücher“, wünschte sich Buchmessedirektor Oliver Zille frei nach Kurt Tucholsky zur Eröffnungspressekonferenz. Trotz massiven Wintereinbruch folgten 271.000 (2017: 285.000) Bücherfreunde seiner Aufforderung und suchten zur Leipziger Buchmesse vom 15. bis 18. März 2018 die Nähe zu Büchern und Büchermenschen. Alleine 197.000 (2017: 208.00) Besucher feierten auf dem Leipziger Messegelände die Neuerscheinungen der 2.635 Aussteller aus 46 Ländern (2017: 2.493 aus 43 Ländern). Zu Europas größtem Lesefest „Leipzig liest“ luden 3.600 Mitwirkenden in 3.400 Veranstaltungen das Publikum zum Lauschen, Lesen und Debattieren ein. „Das geschriebene und gesprochene Wort entfaltete seine ganze Kraft zur Leipziger Buchmesse, die sich auch in Zeiten hitziger politische Debatten und kontroversen Diskussion als Hort des friedlichen Diskurses und der Meinungsfreiheit zeigte“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Die Leipziger Buchmesse hat in diesem Jahr wieder gezeigt, wie groß das Interesse am Buch und wie hoch seine gesellschaftliche Relevanz ist“, so Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Bücher fördern den Dialog, den wir in unserer Gesellschaft mehr denn je benötigen. Verlage und Buchhandlungen setzen sich intensiv dafür ein, das Buch als Debattenanreger, zuverlässige Quelle für Information und Bildung und als Ruhepol in unserer Multitasking-Gesellschaft wieder stärker im Bewusstsein der Menschen zu verankern.“

Ort Internationaler Begegnungen

Rumänien – das Schwerpunktland der diesjährigen Buchmesse begeisterte das Publikum in 70 Veranstaltungen. Knapp 50 Schriftsteller stellten unter der Überschrift „Romania.Zoom in“ 40 Neuübersetzungen aus der vielfältigen literarischen Szene des Landes vor. „Unser Weg zur Teilnahme als Ehrengastland der Leipziger Buchmesse war nicht leicht zu nehmen“, bilanziert Alexandru Popescu vom rumänischen Kulturinstitut. „Aber heute schauen wir auf Dutzende von Übersetzungen rumänischer Werke ins Deutsche, wir freuen uns über eine Lawine an Medien-Berichten und die breite öffentliche Rezeption des Literaturlands Rumänien, und wir sehen die großen Besucher-Ströme an unserem Buchmesse-Stand. Daher haben wir heute Anlass zu großer Freude und sind zuversichtlich, dass sich die rumänische Literatur am deutschsprachigen Buchmarkt auch in Zukunft stark behaupten wird.“ Viele der nach Leipzig angereisten Schriftsteller betonten die Bedeutung von Demokratie sowie von Presse- und Meinungsfreiheit, die sie in ihrer Heimat teils bedroht sehen.

Diese Werte spielten auch in den Debatten des Programmschwerpunktes „Europa21 – Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen“ eine Rolle. „Sind wir wirklich die Besten?“ fragten die 25 internationalen Gäste aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien von „Europa21“. Sie diskutierten über Solidarität und Partnerschaft innerhalb Europas sowie die unterschiedlichen Auffassungen von Geschichte und Zukunft des Kontinentes. Die von dem Journalisten und Autor Mohamed Amjahid kuratierte Veranstaltungsreihe wurde 2018 zum dritten und letzten Mal von der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse veranstaltet. „Aus dem Leben der Anderen“ erzählten die insgesamt 30 Autoren, die zur 10. Auflage der Themenreihe des europäischen Netzwerkes für Literatur und Bücher TRADUKI, zu Gast waren. Zum Jubiläum gratulierten Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, die albanische Kulturministerin Mirela Kumbaro-Furxhi und der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr.

„In den letzten vier Tagen sind wir Büchern und Büchermachern um die ganze Welt gereist, sind Teil intensiver Begegnungen geworden und haben anregende Debatten geführt. Dabei waren wir auch politisch wie noch nie zuvor. Schon im Vorfeld wurde das Thema Meinungsfreiheit intensiv diskutiert. Die friedlichen, wenn auch lautstarken Protestaktionen waren ein Zeichen dafür“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Insgesamt können wir nach diesen vier Tagen einmal mehr auf die Literatur vertrauen. Sie setzt sich ein – für Vielfalt und Toleranz. Und das freut mich sehr.“

Wir wollen reden! – Großes Interesse am neuen Forum Politik- und Medienbildung

Die diesjährige Buchmesse war von politischen Debatten geprägt wie kaum eine Veranstaltung zuvor. Auch in Halle 2 wurde im neuen Forum Politik- und Medienbildung lebhaft debattiert. You-Tube-Stars, Politiker und Influencer stellten immer wieder die Frage: Wie können sich junge Menschen stärker in die Ausgestaltung unserer Demokratie einbringen? Gemeinsam mit Kindern- und Jugendlichen entwickelten sie spannende Entwürfe für das gesellschaftliche Miteinander.

Literatur live! – Begegnung mit dem Wort

Eine wahrhaft lebendige Umarmung mit dem Buch war beim Lesefest Leipzig liest zu erleben. 3.600 Mitwirkende präsentierten ihre aktuellen Werke und luden Besucher in fantastische, spannende oder unterhaltsame Welten ein. Hautnah konnten Literaturfans Autoren, ob Debütant oder weltberühmt und preisgekrönt, begegnen. Dazu gehörten auch ausgezeichnete Autoren wie die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2018. Für ihre herausragenden Werke wurden in diesem Jahr gleich vier Autoren prämiert. In der Kategorie Übersetzung erhielten Sabine Stöhr und Juri Durkot den Preis für ihre gemeinsame Übersetzungsleistung, Karl Schloegel wurde in der Kategorie Sachbuch ausgezeichnet. In der Kategorie Belletristik erhielt Esther Kinsky den Preis der Leipziger Buchmesse.

Manga-Comic-Con erlebt erfolgreiche 5. Auflage

Eine besonders bunte Welt der Literatur öffnete sich einmal mehr in Halle 1. Zur 5. Auflage der Manga-Comic-Con kamen 104.000 Besucher (2017: 105.000 Besucher). Die zahlreichen Ehrengäste feierten mit den tausenden Cosplayfans ausgelassen den runden Geburtstag der Convention und zeigten einmal mehr, wie vielschichtig und leidenschaftlich die Welt der Geschichten ist.

Die Buchwelt von Morgen: Fachbranche diskutiert Zukunftsthemen

Für den gestressten Messebesucher gab es in Halle 4 direkt Abhilfe. Am Stand der Niederlanden und Flandern verschrieb der Buchdoktor – je nach Leiden der Besucher – das passende Werk. Der Auftritt war einer von vielen innovativen Angeboten, Literatur ganz anders zu entdecken. Mehr davon gab es in Halle 5 im Neuland 2.0. insgesamt 13 Unternehmen zeigten hier, ihre Businessideen für die Buchbranche von morgen. Mit über 1.000 Veranstaltung war die Leipziger Buchmesse einmal mehr Treffpunkt der Fachbranche. Mit spannenden Veranstaltungen wie der Autorenrunde, dem bücher.macher-Forum oder dem Deutschen Lehrertag stellten Experten die Themen der Zukunft vor.

Die kommende Leipziger Buchmesse, 25. Leipziger Antiquariatsmesse und
6. Manga-Comic-Con finden vom 21. bis 24. März 2019 statt. Gastland der Leipziger Buchmesse 2019 ist Tschechien.

Text: Julia Lücke, Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:

www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Noch eine erfreuliche Neuigkeit: meinwortgarten wächst!

Heute sind es insgesamt schon 33 003 Aufrufe von LeserInnen für diesen KulturBlog online. Herzlichen Dank allen, freue mich über weitere Unterstützung (in Form von Spenden), damit dieses hochwertig journalistische und reichhaltige Kulturgewächshaus im Netz rege weiter wächst, blüht und gedeiht… Bleibt schön neugierig und empfehlt http://www.meinwortgarten.com gern weiter. Lilli Vostry, Inhaberin


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Die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 stehen fest

15 Donnerstag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Esther Kinsky, Karl Schlögel, Sabine Stöhr und Juri Durkot – Die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 stehen fest

Große Freude bei Esther Kinsky, Karl Schlögel sowie dem Übersetzerduo Sabine Stöhr und Juri Durkot. Die Autoren bzw. Übersetzer erhielten am 15. März den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke wählte aus insgesamt 403 Einreichungen die diesjährigen Preisträger aus.

Kategorie Belletristik
Esther Kinsky | Hain: Geländeroman | Suhrkamp
P.S.: Ich freue mich sehr, dass meine heimliche Favoritin den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat. Mit ihrer besonderen Sprachpoesie. Herzlichen Glückwunsch vom KulturBlog: http://www.meinwortgarten.com Werde das Buch gern demnächst ausführlich vorstellen.

Zur Begründung:

Was für ein stilles, kaum bewegtes, menschenarmes Buch. Seine Farben mangels ausreichender Sättigung vorwiegend im Graubereich. Und seine Ich-Erzählerin eine bloße Hülle, die sich am liebsten davonstehlen würde. Denn an ihr, einer Trauernden, die ihren Lebensgefährten verloren hat, nagt eine Leere, die sich mit der Leere der Umgebung paart. Und zugleich: Was für eine Schule der Wahrnehmung. In der Reizreduktion zeigt sich jedes noch so unscheinbare Detail mit geradezu übersinnlicher Genauigkeit; die Tonlosigkeit steigert sich zum Gesang der Dinge. Im Ähnlichen entdeckt sie das immer Andere. Man wird der unspektakulären Melodie dieses Buches und der rhythmischen Präzision seiner Sätze nur gerecht, wenn man es langsam liest: mit einer Geduld, die nichts erwartet, und gerade deshalb mit einem Staunen über die Fülle seiner Einzelheiten belohnt wird. Ausgerechnet an einem Tag wie diesem zu sagen, dass Esther Kinsky vielleicht kein Buch für jeden geschrieben hat, mag wie Selbstsabotage klingen. Doch es will das genaue Gegenteil. Denn wenn es an „Hain“ etwas besonders zu rühmen gilt, dann ist es der Versuch, einen Weltzugang zu schaffen, der so keiner anderen Kunst und keiner Wissenschaft gelingt.

Die Autorin:

Esther Kinsky, 1956 in Engelskirchen geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Für ihr umfangreiches Werk, das Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen ebenso umfasst wie Lyrik, Essays und Erzählprosa, wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Preis der SWR-Bestenliste 2015 für ihren Roman Am Fluss (Matthes & Seitz, 2014) und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2016.

Kategorie Sachbuch/Essayistik

Karl Schloegel | Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt | Edition der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, C. H. Beck

Zur Begründung:

Karl Schlögels Buch „Das sowjetische Jahrhundert“ ist meisterhaft erzählte und zugleich denkbar originelle Geschichtsschreibung. Denn seine Vergegenwärtigung dieses seltsamen Gebildes namens Sowjetunion ist keine lineare Erzählung, vom Anfang 1917 bis zum Ende 1991. Sondern es ist ein Streifzug mit Panoramablick, Summe jahrzehntelanger Beschäftigung. Schlögel durchdringt die Tiefenschichten einer Epoche und entwickelt dabei starke sinnliche Anschaulichkeit. Dieses Buch ist ein sehr modernes Buch, geschrieben nach dem Ende aller großen Erzählungen, von einem Autor, der diese großen Erzählungen aber bestens kennt. Seine Paten sind keine Historiker, eher Walter Benjamin und Roland Barthes. Vielleicht aber ist letztlich Schlögels Ton das Außergewöhnlichste an diesem Buch: ohne Triumphalismus oder Nostalgie, dafür in einer heroisch-scharfsichtigen Melancholie, mit Sinn für Tragik. Darin ähnelt er einem der großen Historiker aus dem 19. Jahrhundert, der sich ebenso stark für Kunst und Sitten, weniger für die Haupt- und Staatsaktionen interessierte: der Schweizer Jacob Burckhardt, an dessen 200. Geburtstag in wenigen Wochen erinnert wird. So wie dieser hat auch Schlögel den Blick für das Individuelle und das Allgemeine, für den Einzelnen auf den großen Wellen des historischen Ozeans. Und wer es bislang noch nicht wusste, der kann es jetzt in diesem Werk bewundern: Der Sowjet-Archäologe Karl Schlögel ist eigentlich ein großer Schriftsteller. Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Schlögel.

Der Autor:

Karl Schlögel, 1948 geboren, lehrte bis zu seiner Emeritierung Osteuropäische Geschichte, zuerst an der Universität Konstanz, seit 1995 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Er ist Autor zahlreicher Bücher zur sowjetischen und osteuropäischen Geschichte. 2016 erhielt er für sein Buch Terror und Traum. Moskau 1937 (Hanser, 2008) den Preis des Historischen Kollegs.

Kategorie Übersetzung

Sabine Stöhr und Juri Durkot | Internat | Suhrkamp

Zur Begründung:

Es ist Winter, ein Winter mit Schnee, der „blau-rosa“ aussieht, einem Abendhimmel, der „aus tiefen Poren dunkelt“, während über der Bahnstation ein „feuchter Signalton“ hängt und die Sonne untergeht und nichts als Kälte herrscht. Kälte und Kampfhandlungen, denn der von Sabine Stöhr und Juri Durkot so prägnant und packend aus dem Ukrainischen übersetzte und im Deutschen einfühlsam ausgelotete Roman Internat erzählt von einem fast vergessenen Krieg. Dem Krieg im äußersten Osten der Ukraine. Dass Zhadans großartiger Roman auch in der Übersetzung eine enorme Wucht entwickelt, liegt nicht nur am Sujet und der eigentümlichen, hyperwachen Stimmung, sondern auch an den kaskadenartigen Satzketten, die im Deutschen einen drängenden Erzählrhythmus erzeugen, und an der Sprache. In Sabine Stöhrs und Juri Durkots Übertragung entfalten die dichten Beschreibungen eine große Kraft. Lebendiger als in diesem Roman kann man vom Krieg nicht erzählen, lebendiger kann eine Übersetzung nicht sein. Sabine Stöhrs und Juri Durkots Schattierungen der Düsternis sind von großer Schönheit.

Die Autorin/ Der Autor:

Die Übersetzerin Sabine Stöhr, Jahrgang 1968, und der Übersetzer, Publizist, Journalist und Produzent Juri Durkot, 1965 in Lwiw (Ukraine) geboren, übertrugen gemeinsam mehrere Werke von Serhij Zhadan ins Deutsche. Zusammen mit dem ukrainischen Autor erhielten sie 2014 den Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis für den Roman Die Erfindung des Jazz im Donbass.

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 waren:

  • in der Kategorie Belletristik

  • Isabel Fargo Cole: „Die grüne Grenze“ (Edition Nautilus)

  • Anja Kampmann: „Wie hoch die Wasser steigen“ (Carl Hanser Verlag)

  • Esther Kinsky: „Hain: Geländeroman“ (Suhrkamp)

  • Georg Klein: „Miakro“ (Rowohlt)

  • Matthias Senkel: „Dunkle Zahlen“ (Matthes & Seitz)

  • in der Kategorie Sachbuch/Essayistik

  • Martin Geck: „Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum“ (Siedler Verlag)

  • Gerd Koenen: „Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“ (C. H. Beck)

  • Andreas Reckwitz: „Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne“ (Suhrkamp)

  • Bernd Roeck: „Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance“ (Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung, C. H. Beck)

  • Karl Schlögel: „Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt“ (Edition der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, C. H. Beck)

  • in der Kategorie Übersetzung

  • Robin Detje: übersetzte aus dem amerikanischen Englisch „Buch der Zahlen“ von Joshua Cohen (Schöffling & Co.)

  • Olga Radetzkaja: übersetzte aus dem Russischen „Sentimentale Reise“ von Viktor Schklowskij (Die Andere Bibliothek)

  • Sabine Stöhr und Juri Durkot: übersetzten aus dem Ukrainischen „Internat“ von Serhij Zhadan (Suhrkamp)

  • Michael Walter: übersetzte aus dem Englischen die „Werkausgabe“ in drei Bänden von Laurence Sterne (Galiani)

  • Ernest Wichner: übersetzte aus dem Rumänischen „Oxenberg und Bernstein“ von Catalin Mihuleac (Paul Zsolnay Verlag)

Hier finden Interessierte die Jurybegründungen zu den Nominierungen.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Unter dem Vorsitz von Kristina Maidt-Zinke entscheiden die Jury-Mitglieder Maike Albath, Alexander Cammann, Gregor Dotzauer, Burkhard Müller, Jutta Person und Wiebke Porombka über die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse 2018.

Text: Julia Lücke, Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
http://www.leipziger-buchmesse.de

http://www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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Vier Tage Fantasiebeschleunigung – Literaturabenteuer für junge Leute auf der Leipziger Buchmesse

15 Donnerstag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik

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Das Kinder- und Jugendprogramm der Leipziger Buchmesse

Kinder und Jugendliche zählen zu den härtesten Literaturkritikern. Schon nach wenigen Seiten sind sie entweder komplett im Abenteuer versunken – oder lassen das Buch unbeachtet links liegen. Für dieses kritische aber zugleich höchst begeisterungsfähige Publikum bietet die Leipziger Buchmesse ein umfassendes Programm. In rund 500 Veranstaltungen erleben Kinder und Jugendliche spannende Abenteuer, lernen ihre Protagonisten kennen, genießen mitreißende Konzerte oder können bei einer der zahlreichen Mitmachaktionen aktiv werden. Alle Veranstaltungen gibt es ab sofort unter http://www.leipziger-buchmesse.de/kinderundjugend.

Janoschs Tigerente wird 2018 schon 40 Jahre alt. Zu diesem Anlass lädt das Tigerenten-Erzähltheater Jung & Alt zu einer Geburtstagslesung ein. Die farbenfrohen Geschichten werden mit Schauspielern untermalt – ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Der Hase Felix springt seit vielen Jahren durch zahlreiche Kinderzimmer. Seine Erfinderin Annette Langen hat nun ein neues Kinderbuch geschrieben und präsentiert „Oh Schreck, der Strom ist weg“ auf der Leipziger Buchmesse.

„Die Bunte Bande – Das gestohlene Fahrrad“ ist ein besonderes Kinderbuch. Nicht nur, weil es eine rührende Geschichte von Freundschaft erzählt, sondern auch, weil es ein inklusives Kinderbuch ist. Die Texte sind in einfacher Sprache geschrieben und zusätzlich in Brailleschrift verfasst. Zur Leipziger Buchmesse präsentiert der KIKA-Moderator Eric Mayer das Buch, unterstützt durch Musiker Reinhard Horn. Spannende Wissensgeschichten hat der Moderator Ralph Caspers (Sendung mit der Maus) im Gepäck. Er stellt das Buch „Wenn Glühwürmchen morsen“ vor.

„Knall, Pffffft, Peng“ statt „knusper knusper knäuschen“? Zur Leipziger Buchmesse können Kinder und Jugendliche aus ihrem Lieblingsmärchen einen Comic machen. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, eine Anmeldung am Stand der taz wird empfohlen. Fantastische und spannende Geschichten versprechen aufregende Lesungen im Jugendprogramm. Der irische Bestsellerautor Derek Landy stellt sein neues Buch der Reihe „Skulduggery Pleasant“ vor. Das Finale der GÖTTERFUNKE-Triologie steht an. Zur Leipziger Buchmesse liest Marah Woolf aus „Götterfunke – Verlass mich nicht“.

Lesend die Stadt erkunden

Nicht nur auf dem Messegelände, sondern in der ganzen Stadt finden spannende Lesungen für Kinder und Jugendliche statt. Zur magischen Actionreise lädt der Autor THiLO. Er stellt den neuesten Schmöker „Animal Heroes“ im Leipziger Zoo vor. Die märchenhaften Erzählungen von König Drosselbart werden in der Stadtbibliothek lebendig. Anlässlich des diesjährigen Buchmesse-Schwerpunktlandes Rumänien werden Ausschnitte vorgelesen und durch die rumänischen Illustratorin Irina Dobrescu untermalt. Anschließend können Kinder ihr eigenes Bild der Geschichte zeichnen.

„Lass Konfetti für dich regnen“ lautet die Devise von Schauspielerin Lisa-Marie Koroll. Bekannt aus „Bibi und Tina“ möchte sie mit ihrem Buch jungen Frauen Mut machen. Einem ernsten Thema widmet sich Martin Schäuble. Unter dem Titel „Endland“ entwirft er ein düsteres gesellschaftliches Szenario: Er zeigt, wie unser Land aussähe, würden wir von einer rechtsnationalen Partei regiert.

Tanzen, Träumen, Toben: Spannende Mitmachaktionen & Familiensonntag

Noch mehr Erlebnis bietet die Leipziger Buchmesse bei den zahlreichen Mitmachaktionen. Der Bleilaus-Verlag zeigt Kindern und Jugendlichen, wie ein Comic entsteht. Anschließend kann eine eigene Geschichte entwickelt werden. Zur Musikstunde lädt der MDR: Im Instrumentenkarussell können Kinder verschiedenste Streich- und Blasinstrumente ausprobieren. Das Jugend-Musik-Netzwerk CLARA des MDR lädt Kinder und Jugendliche dazu ein, ein eigenes Instrument zu bauen oder einen Song zu komponieren. Ein Stadtrundgang der besonderen Art verspricht das Institut Franḉais. Bei der Krimi-Stadtrallye lösen Kinder und Jugendliche auf Grundlage eines Krimis verschiedene Rätsel. Bei ihrer Detektivtour begegnen sie dabei verschiedenen Schauspielern, die ihnen den Weg weisen. Die Aktion ist kostenfrei. 

Sonntag ist Familientag – auch auf der Leipziger Buchmesse. Ab 9 Uhr gibt es ein leckeres Familienfrühstück im CCL. Danach startet ein spannender Tag für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Ab 11 Uhr gibt es im Vorlese-Crashkurs Tipps und Tricks, wie die Lesestunde zum besonderen Erlebnis wird (CCl, Saal 4). Zum Mittag steht ein musikalisches Highlight mit dem Auftritt der Band 3Berlin an. Die Musiker haben bereits diverse Kinder-Hörspiel-Titellieder und acht Kinderliederalben produziert. Die Band besteht aus der Komponistin Diane Weigmann, Produzent Carsten Schmelzer und Grundschulpädagogen Tobias Weyrauch. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Lieder der Band lustig aber lehrreich, hochwertig aber nicht kompliziert sind und dabei Quatsch mit Qualität verbinden. Der Auftritt von 3Berlin findet am Messesonntag, 12 Uhr im CCL (Saal 2) statt. Unser Tipp: Alle Kinder bis 12 Jahre, die am Familiensonntag bis 10 Uhr mit ihrem Lieblingsbuch auf die Messe kommen, erhalten kostenfreien Eintritt.

Service, Tickets und Öffnungszeiten

Die Leipziger Buchmesse öffnet vom 15. bis 18. März auf dem Leipziger Messegelände. Tickets gibt es es online unter www.leipziger-buchmesse.de/ticket sowie an den Tageskassen. Kinder bis 6 Jahre erhalten freien Eintritt.

Text: Julia Lücke, Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben

www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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Lesungen bis Balkan-Rock: Rumänien steht im Mittelpunkt auf der Leipziger Buchmesse 2018

15 Donnerstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Film, Literatur, Musik, Poesie

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Romania. Zoom in

Rumänien – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2018

Im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz zur Leipziger Buchmesse (15.-18.03.2018) stellten heute Luminița Corneanu vom rumänischen Kulturministerium und Buchmesse-Direktor Oliver Zille das Programm des Schwerpunktlandes 2018 vor:

Rund 50 rumänische Autoren und Künstler werden zur Buchmesse in Leipzig erwartet, präsentieren ihre Neuerscheinungen und diskutieren über Sichtweisen auf ihr Land, seine Geschichte und die aktuelle gesellschaftspolitische Situation. Rumänien, seit elf Jahren Mitglied der EU, ist ein Land mit französischer und deutscher Prägung sowie orientalischen Einflüssen, mit einem östlich orthodoxen Christentum, aber einer auf dem Lateinischen fußenden Sprache. „An der Grenze Europas gelegen, ist Rumänien ein Land von geopolitischer Ambivalenz“, sagt Andrei Pleșu, Schriftsteller, Philosoph und ehemaliger Außenminister. „Mit Blick auf den Westen fühlt es sich immer östlich an, mit Blick auf den Osten westlich. Diese Zwischenposition birgt Unsicherheiten, aber auch das Privileg, Brücken schlagen zu können zwischen Ost und West.“

„Der Auftritt unseres diesjährigen Schwerpunktlandes Rumänien eröffnet uns einen besonderen Blick auf Europa. Geschichte und Gegenwart dieses Landes mit seinen vielfältigen Ethnien, Sprachen und Religionsgemeinschaften kann für eine gemeinsame europäische Zukunft Gedankenentwürfe liefern und neue Perspektiven aufzeigen. Ich freue mich schon jetzt auf inspirierende Begegnungen“, so Buchmessedirektor Oliver Zille.

Luminița Corneanu, Abteilungsleiterin Literatur am rumänischen Kulturministerium hebt hervor: „Die in Deutschland neu erschienenen Übersetzungen und Anthologien zeitgenössischer Literatur aus Rumänien bieten die Möglichkeit, einige der interessantesten rumänischen Autoren der Gegenwart kennenzulernen. Für jeden, der neugierig ist, Rumänien jenseits der Klischees zu entdecken und mehr über die historische Entwicklung dieses Landes im 20. Jahrhundert zu erfahren, wird es bereichernd sein, den rumänischen Stand und unsere Veranstaltungen in Leipzig zu besuchen. Nicht zuletzt erfahren Sie als Leser etwas über sich selbst, denn nichts verkörpert unsere gemeinsame europäische Identität so deutlich wie die Literatur.“

Zahlreiche international bekannte rumänische bzw. aus Rumänien stammende Autorinnen und Autoren treten in Leipzig auf, darunter der Leipziger Buchpreis- und aktuelle Thomas-Mann-Preis-Träger Mircea Cǎrtǎrescu, Nobelpreisträgerin Herta Müller, der in den Vereinigten Staaten lebende rumänische Schriftsteller Norman Manea und Andrei Pleșu. Nach Leipzig kommen die Dichterin Nora Iuga, die in Berlin lebende Carmen Francesca Banciu und aus der Schweiz Cătălin Dorian Florescu sowie Dana Grigorcea. Cătălin Mihuleac präsentiert seinen neuen Roman, dessen Übersetzung durch Ernest Wichner für den Leipziger Übersetzerpreis nominiert ist. Emil Hurezeanu, Lyriker und rumänischer Botschafter in Deutschland ist dabei sowie der bereits mehrfach ins Deutsche übersetzte Filip Florian, außerdem Florin Lăzărescu, bekannt auch als Drehbuchautor und Veranstalter des großen rumänischen Literaturfestivals FILIT. Die in Rumänien renommierte Autorin Gabriela Adameșteanu kommt nach Leipzig sowie der Lyriker und führende politische Aktivist der Wendezeit Mircea Dinescu, außerdem der Schriftsteller und Politiker Varujan Vosganian.

Mit über 70 Veranstaltungen und der Präsentation von rund 40 vom Rumänischen Kulturinstitut geförderten Neuübersetzungen möchte der Gastlandauftritt in Leipzig ein lebendiges Bild der zeitgenössischen Kulturszene Rumäniens vermitteln und Türen zur rumänischen Literatur öffnen. Neben Lesungen, Gesprächen, Fotoausstellungen und musikalischen Darbietungen ist ein weiterer Schwerpunkt dem rumänischen Film gewidmet, der weltweit als herausragende Neuerung in der europäischen Filmkunst wahrgenommen wird.

Lesungen, Diskussionen und Balkan-Rock

Während der Leipziger Buchmesse sind vielfältige rumänische Veranstaltungen auf dem Messegelände und in der Leipziger Innenstadt geplant. Zentraler Veranstaltungsort der Buchmesse ist der neue rumänische Stand in Halle 4, E501, spektakulär gestaltet von dem renommierten Architekten Attila Kim, der auch zuständig ist für die rumänische Präsenz auf der Kunst- und Architektur-Biennale in Venedig. Den rumänischen Stand auf der Leipziger Buchmesse legt er als Amphitheater an, das sich auf eine Fläche von 300 Quadratmetern erstreckt. Im Zentrum steht der Veranstaltungsraum, um den sich Ausstellungen, eine Buchhandlung und ein Infopoint gruppieren. Am Messedonnerstag, 11 Uhr, wird der Stand durch den rumänischen Kulturminister eröffnet. An vier Messetagen finden dort Premierenlesungen aus den neuen rumänischen Werken und Diskussionen statt: Am Donnerstag sprechen Gabriela Adameșteanu, Matei Vișniec und Norman Manea „Über Migration von Ost nach West und die Heimatlosigkeit des Migranten gestern und heute“, Iris Wolff, Jan Koneffke, Carmen-Francesca Banciu und Jochen Schmidt stellen am Freitag das Bild Rumäniens in der deutschen Gegenwartsliteratur vor. Die Dichterin Nora Iuga trifft auf ihren Übersetzer Ernest Wichner und der Dichter Mircea Dinescu auf seinen Übersetzer Georg Aescht. Am Samstag spricht der Historiker Gheorghe Iacob über „Hundert Jahre modernes Rumänien“. Weiterer Höhepunkt ist das Podiumsgespräch über „Bukarest als Ort der Inspiration und Imagination für die rumänische Gegenwartsliteratur“, u.a. mit Mircea Cărtărescu, Lavinia Braniște und Filip Florian.

Am ARTE Stand steht am Donnerstag, Samstag und Sonntag, je 14 Uhr Rumänien im Mittelpunkt: Varujan Vosganian präsentiert seinen Erzählungsband „Als die Welt ganz war“, Drehbuchautor und Schriftsteller Florin Lăzărescu sein Buch „Seelenstarre“ und Gabriela Adameșteanu ihren Roman „Die Begegnung“. Gabriela Adameșteanu wird zudem am Messedonnerstag auf dem Blauen Sofa im Gespräch mit Jörg Plath zu erleben sein. Zentrale Podiumsdiskussionen des Schwerpunktlandes gibt es darüber hinaus im Forum OstSüdOst in Halle 4, so etwa mit Norman Manea und Michael Krüger am Messedonnerstag über „30 Jahre im Exil“ oder mit Andrei Pleșu und Karl-Peter Schwartz am Messefreitag über „Rumänien in Europa. Westen des Ostens oder Osten des Westens?“ Außerdem treffen sich am Messesamstag, 15 Uhr, Mircea Cărtărescu und Navid Kermani.

In der Leipziger Innenstadt gibt es rumänische Veranstaltungen im Ariowitsch-Haus: eine Vorlesung von Andrei Oișteanu am Messedonnerstag über „Konstruktionen des Judenbildes. Rumänische und ostmitteleuropäische Stereotype des Antisemitismus“ sowie die Buchvorstellung „Oxenberg & Bernstein“ mit Cătălin Mihuleac am Samstag. In der Schaubühne Lindenfels treten am Donnerstag, 19 Uhr, Nobelpreisträgerin Herta Müller und die Sängerin Ada Milea auf, die eine alte Freundschaft verbindet. Die KUB Galerie lädt am Messefreitag unter dem Titel „Die Welt betrachtet durch den Vers“ zu einem rumänisch-deutschen Abend der Poesie. Im Schauspielhaus heißt es am Samstag „Genug geredet, jetzt wird erzählt“ mit einigen der bedeutendsten Vertreter neuer Literatur aus Rumänien, musikalisch umrahmt von der Band Balkan Taksim aus Bukarest mit einem Mix aus Folklore, Rock und elektronischer Musik.

40 neue Bücher aus Rumänien

Zu den neu übersetzten rumänischen Büchern gehören über zehn Romane, darunter „Die Begegnung“ der preisgekrönten Schriftstellerin Gabriela Adameșteanu (Wieser Verlag), die eine Persiflage auf die repressive Realität des totalitären kommunistischen Regimes und seiner Securitate-Agenten entwirft, zudem der in Rumänien gefeierte Ștefan Agopian mit „Handbuch der Zeiten“ (Verbrecher Verlag). Lavinia Braniște, junge Prosaistin, kommt mit ihrem Band „Null Komma Irgendwas“ (Mikrotext) das erste Mal nach Leipzig. Sie beschreibt seelische Irrungen und Wirrungen von Menschen im rumänischen Alltag und ihrer Suche nach dem Glück. Der Schriftsteller und Drehbuchautor Florin Lăzărescu bringt seinen Roman „Seelenstarre“ (Wieser Verlag) mit, in dem er die Lebenskrise eines jungen Intellektuellen in einer rumänischen Großstadt unter die Lupe nimmt. Der Roman „Oxenberg & Bernstein“ von Catalin Mihuleac (Zsolnay Verlag) ist dessen erster Roman auf Deutsch und handelt von der Ermordung tausender Juden durch Polizei und Zivilbevölkerung in Iași 1941. Ioana Nicolaie, eine der angesehensten jungen rumänischen Schriftstellerinnen, schrieb mit „Der Himmel im Bauch” (Pop Verlag) einen Roman, der anhand einer Schwangerschaft einen Exorzismus negativer Gefühle beschreibt. Zudem kommt Varujan Vosganian, Politiker und Romanautor, mit seinem Erzählungsband „Als die Welt ganz war“ (Zsolnay Verlag): Geschichten über Randfiguren der rumänischen Gesellschaft, über nicht aufhebbare Beschädigungen, die die Diktatur Ceausescus angerichtet hat.

Rund zwölf neu übersetzte Gedichtbände werden erscheinen: Im Pop Verlag sind dies u.a. Gedichte des Lyrikers Daniel Banulescu, dem der Preis der Stadt Münster für Europäische Poesie verliehen worden ist. Denisa Comănescu, Verlegerin des rumänischen Humanitas Verlags, ist mit dem Band „Rückkehr aus dem Exil” dabei. Von Emil Hurezeanu, dem Lyriker und rumänischen Botschafter in Deutschland wird „Anatomielektion“ übersetzt und von Robert Serban, „Feintod” sowie „Unter der Linie”. Im Verlag Brueterich Press erscheinen von Iulian Tǎnase die Prosa-Gedichte „Abgrunde”. Von dem rumänisch-französischen Theater- und Romanautor Matei Vișniec wird das Theaterstück „Migraaaaanten! oder Wir sind zu viele in diesem Boot” (PalmArtPress) übersetzt, das vom Umgang mit Flüchtlingen in Europa handelt. Auch rumänische Klassiker sind in Leipzig mit Neuübersetzungen vertreten, darunter Ion Luca Caragiale (1852-1912) mit „Humbug und Variationen“ (Guggolz Verlag). Caragiale gilt als der bedeutendste Dramatiker Rumäniens und als Begründer des komischen Theaters. Neue Sachbücher erscheinen im Verlag new academic press wie etwa von Lucian Blaga (1895-1961), prämierter rumänischer Philosoph, Dichter, Wissenschaftler und Diplomat, „Das Experiment und der mathematische Geist” sowie „Wissenschaft und kreatives Denken” oder von Melinda und Sorin Mitu „Die Rumänen aus ungarischer Perspektive“. Vier Anthologien versammeln Autorinnen und Autoren vornehmlich der jüngeren Generation, deren Texte das erste Mal ins Deutsche übersetzt werden: „111 Dichter aus Rumänien” (Pop Verlag) und „Schwerpunktheft zur zeitgenössischen rumänischen Lyrik” (Sprache im technischen Zeitalter, LCB), außerdem die Erzählungsbände: „Das Leben wie ein Tortenboden. Neue rumänische Prosa” (Transit Buchverlag) und „Die Entführung aus dem Serail. Rumänische Erzählungen aus dem letzten Jahrzehnt” (die horen 269, Wallstein Verlag).

Sechs Rumänische Filmtage

Vom 26. Februar bis 13. März werden im UT-Connewitz in Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut und dem Netzwerk Traduki neue rumänische Filme gezeigt. Filmkritiker Mihai Fulger hat die Filme zusammengestellt und hebt hervor: „Laut Statistik befindet sich Rumänien weltweit auf Rang zwei der Auswanderungsländer ‒ nur Syrien haben in den letzten 15 Jahren noch mehr Menschen verlassen. Derzeit leben rund vier Millionen Rumänen im Ausland, während die Einwohnerzahl innerhalb des Landes auf 20 Millionen zurückgegangen ist. So verwundert es nicht, dass die Migration nach der Wende sowie die Flucht(versuche) aus dem kommunistischen Rumänien davor für Filmemacher besonders reizvolle Themen sind. Da in Rumänien in den letzten Jahren ein steigendes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen ist, kehren rumänische Auswanderer verstärkt wieder in ihre Heimat zurück. Die im Programm enthaltenen Kinoproduktionen aus den letzten zehn Jahren, zeigen verschiedene Arten des Aufbruchs aus oder nach Rumänien.“

Am 12. März ist der Spielfilm „Morgen“ (2010), Regie Marian Crişan, zu sehen, der internationale Preise gewann, u.a. beim goEast Filmfestival Wiesbaden den Preis für die beste Regie. Der Film spielt an der rumänisch-ungarischen Grenze und erzählt von der Begegnung eines in der Einsamkeit lebenden Anglers mit einem Türken, der versucht, die Grenze illegal zu passieren. Am 26. Februar wird der rumänisch-französische Spielfilm „Der Fixer“ (2016), Regie Adrian Sitaru gezeigt. Darin deckt ein Journalist einen Skandal auf um eine aus Frankreich zurückgekehrte minderjährige Prostituierte. Je näher der Journalist der Geschichte kommt, desto tiefer gerät er in ein moralisches Dilemma. Weiterer Höhepunkt ist am 7. März der rumänisch-deutsche Dokumentarfilm „Deutsche gegen Devisen. Ein Geschäft im Kalten Krieg“ (2014), Regie Răzvan Georgescu, der in Rumänien als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden ist. Der Film fragt, wie es möglich war, dass das kommunistische Rumänien mit einer ganzen Volksgruppe, etwa 245.000 Rumäniendeutschen, zwischen 1968 und 1989 Handel trieb und eine 850 Jahre alte Kulturtradition binnen 22 Jahren aus Rumänien nahezu verschwand.

Text: Susanne Meierhenrich, Pressebüro Lepziger Buchmesse

Ausführliche Informationen zu Autoren und Programm unter:

http://www.zoom-in-romania.ro

Rumänien – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2018 wird veranstaltet vom Rumänischen Ministerium für Kultur und Nationale Identität und dem Rumänischen Kulturinstitut sowie der Leipziger Buchmesse, in Zusammenarbeit mit Traduki, mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland, den Rumänischen Verlegerverband und das Goethe-Institut Bukarest.

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Sternlesung zum Todestag Victor Klemperers

10 Samstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Erinnerungen an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945

Innerhalb der Sternlesungen zum Todestag Victor Klemperers lesen am 11. Februar, um 15 Uhr der Romanist Torsten König und die Autorin Uta Hauthal im Institut Francais Dresden. Sie wird einen Auszug aus Andrei Makines Roman „Russisches Requiem“ vortragen. Ein Buch, in dem der russisch-französische Autor in berührender, intensiver Sprache im Kleine das Große spiegelt und Worte für das Unsagbare findet.

Torsten König bringt journalistische Texte von Kamel Daoud auf deutsch und französisch zu Gehör.

Am 13. Februar, um 16 Uhr, Container auf dem Neumarkt
Eine besondere und differenzierte Erinnerung ruft Uta Hauthal wach durch Auszüge aus Erich Kästners Kriegstagebuch, dem eben neu aufgelegten, sogenannten „Blauen Buch“.

Text: Uta Hauthal
http://www.utahauthal.de

Weitere Infos zu Lesungen unter http://www.literaturhaus-dresden.de

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Ausstellung zum Werk von Bertolt Brecht + Premiere „Der gute Mensch von Sezuan“ im Schauspielhaus Dresden

10 Samstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur

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Bilder zu Brecht

Heute würde der Autor, Dichter und Dramatiker Bertolt Brecht seinen 120. Geburtstag feiern. An sein Leben und Werk erinnert derzeit eine Ausstellung mit Bildern von Künstlern aus Dresden und dessen Partnerstadt Salzburg im Kunstraum Dresden am Schützenplatz 1 dieser Stadt. Noch bis 31. März zu sehen.

Es gab bereits eine szenische Lesung mit den Schauspielern Annette Richter und Michael Heuser im Rahmen der Ausstellung „brecht – Ausstellung im Kontext zum Werk von Bertolt Brecht“. Das Projekt wird im Rahmen der Städtepartnerschaft Dresden-Salzburg präsentiert.

„Immer fand ich den Namen falsch, den man uns gab: Emigranten. Das heißt doch Auswanderer. Aber wir wanderten doch nicht aus, nach freiem Entschlusse wählend ein anderes Land. Wanderten wir doch auch nicht ein in ein Land, dort zu bleiben, womöglich für immer.“

Brechts Jahre im Exil (1933-1948) waren eine sehr bedeutsame Schaffensperiode des weltweit bekannten deutschen Autors. Besonders in seinen Gedichten aus dieser Zeit liest man einen eher „nüchternen“ Brecht, der seine schriftstellerischen Positionen neu zu durchdenken und zu bestimmen versuchte.

Annette Richter und Michael Heuser stützen sich für ihre szenische Lesung auf das Material der Brecht-Ausstellung der Deutschen Bücherei Leipzig im Jahre 1998 anlässlich des 100. Geburtstages von Bertolt Brecht. Der renommierte Leipziger Germanist Prof. Dr. Klaus Schuhmann und Jörg Räuber, der Leiter der Sammlung Exil-Literatur entwickelten damals das Leipziger Ausstellungskonzept, welches „so durch die Darstellung von Lebenssituationen und Werkentstehung im Kontext zum Brecht-Verständnis“ beitragen sollte.

Bild-Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 12.01.2018 und Bilder von der Generalprobe zur szenischen Lesung gibt es auf den Facebook-Seiten unter: https://www.facebook.com/saechsischer.kunstverein

Weitere Termine innerhalb der Ausstellung

20.2., 17 Uhr: Führung durch die Ausstellung – um Anmeldung wird gebeten!
21.3., 19.30 Uhr: „Wie viel Kunstgeschichte braucht die Gegenwartskunst?“

Änderungen und Erweiterungen des Rahmenprogramms der Ausstellung vorbehalten.

Ausstellungsdauer: 13.01. – 31.03.2018

Geschlossen: 13.02. ab 17 Uhr I 03.03. I 13.03. ab 17 Uhr I 30.03. I 31.03.
Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 14 – 18 Uhr I Sa.: 10 – 14 Uhr

Text + Veranstalter:
Neuer Sächsischer Kunstverein e.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 – im April 1990 neu gegründet –

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
www.saechsischer-kunstverein.de

Theater-Tipp

Der gute Mensch von Sezuan – ein Klassiker von Bertolt Brecht. Die Version von 1943 mit Musik von Paul Dessau hat am 24. Februar, um 19.30 Uhr Premiere (Regie: Nora Schlocker) im Schauspielhaus Dresden. Das Stück erzählt darüber, ob es „möglich sei, ein guter Mensch zu sein, und doch zu leben“. Die Götter, beunruhigt angesichts der Frage, ob es überhaupt noch gute Menschen gäbe, gehen auf die Suche und finden in der Prostituierten Shen Te einen solchen. Von der göttlichen Belohnung kauft sie einen Tabakladen, stellt aber bald fest, dass sie von ihrer Kundschaft schamlos ausgenutzt wird. So erfindet Shen Te einen skrupellosen Vetter – und schon bald wird ihr kleiner Laden zum ausbeuterischen Tabakimperium.


Szenenfoto: Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden.
Betty Freudenberg in der Titelrolle im Stück „Der gute Mensch von Sezuan“.

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Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

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TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
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  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

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  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
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  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • Neue Jahresausstellung "Aktfotokunst heute" im Museum "aktfotoart" im Kunstkeller Dresden
  • BilderAlbum: Zu Besuch bei dem Künstler Eckhard Kempin im Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast & Neue Ausstellung
  • Ausstellung "Verbotene Lust" von Eva-Maria Hagen in der Galerie Holger John
  • Lebensfreude & Genuss contra Ignoranz beim Gastspiel "Chocolat" mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer & Les Manouches Du Tannes im Schauspielhaus Dresden
  • Beim Elbhangfest Dresden: Das geheime Leben der Feen in Wachwitz erkunden
  • Theaterschule Pegasus - Beflügelnde Spiellust

Aktuelle Beiträge

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
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  • Unterwegs: Der Zauber des Kinos & Theaters wird zelebriert beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Ausstellung „Emotionen in Kunst“ von Mandy Baldauf im „Kastenmeiers“ in Dresden
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
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  • Neue Lyrik: Ode an das Weiß
  • Kurzgeschichte: In deinem Kopf
  • Ausstellung: Liebesbriefe von Max Schwimmer in der Galerie Himmel in Dresden
  • Premiere „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden

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