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Kategorien-Archiv: Tanz

21. Scheune-Schaubuden-Sommer: ein Kosmos aus Kleinkunst & Poesie lockt wieder

11 Mittwoch Jul 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Tanz, Theater

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Foto: Lilli Vostry

Bühne frei für neuen Budenzauber!

Der XXI. Scheune Schaubudensommer  – Internationales Festival für Theater, Vergnügen und Musik lädt mit prallem kunterbunten Programm wieder zum Wandeln, Wundern und Genießen vom 12. bis 22. Juli auf dem Platz hinter dem Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Dresdner Neustadt. 

Es ist wieder soweit: der 21. Scheune Schaubudensommer steht auf dem 10-Meter-Turm und ist bereit mit vierfachem Doppel-Salto dem Sommer die Krone aufzusetzen und mit Furore dem Theater, dem Tanz, der Kunst und dem Skurrilen Raum zu schenken.

Fast ein Dutzend Sollkuckstellen rund um die Scheune baut er auf und freut sich auf ein herrliches Programm. Es gilt hierbei nichts zu verpassen, denn neben feinsten Mulitmedia-Shows in Containern, über Strickwelten im Saal, lurchige Weisheiten, melancholischem Puppenspiel, avantgardistischen Performances bis hin zu Mit-Tanz-Zelten hat er sich große Mühe gegeben der Abwechslung den ersten Platz einzuräumen.

Der Kosmos aus großer Kleinkunst lädt in diesem Jahr erneut zum Ausbruch aus der Realität und wird sich wie immer in ein neues noch geheimes Gewand hüllen. Die Zelte sind frisch gemangelt, der Saal gelüftet und die Container mit Elsterglanz zur Höchstform poliert. In ihnen trifft man bekannte und geliebte Künstler und Künstlerinnen, aber es gibt auch die große Chance sich in neue Menschen zu verlieben und schwebend den Platz zu verlassen.

Genre-sprengend, manchmal aber auch ganz klar spartenbezogen hält der 21. Scheune Schaubudensommer einen Platz voller Abwegigkeiten, Freude, Sonderlichem und Überraschungen bereit. Über 70 internationale Künstler und Künstlerinnen sorgen für elf spannende Sommernächte. Jeden Abend stehen zwölf bis fünfzehn verschiedene Aufführungen, Shows, Performances zur Auswahl. Bis zu vier Darbietungen kann man hintereinander erleben und dann um Mitternacht im Festival-Club den heißesten Bands lauschen.

Das ausführliche Programm gibt es unter www.schaubudensommer.de und
unter
www.facebook.com/SchaubudenSommer.

Der Festival-Platz an der Scheune Dresden ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
Der Eintritt auf den Platz kostet 3,00 € für Erwachsene.
Tickets für die Shows gibt es ausschließlich an der Abendkasse.
Der Eintritt für eine Vorstellung (ca. 20 – 30 Minuten) kostet 5 €.
Das Dreierticket kostet 12 €.
Das ermäßigte Ticket für Kinder (abends 5-12 Jahre, Familiennachmittag 2-12 Jahre) kostet 2 €.

Text: Dana Bondartschuk/Presse – und Öffentlichkeitsarbeit Scheune-Schaubuden-Sommer

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Tanzabend Boléro an den Landesbühnen Sachsen

29 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz

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Schlaflos durch die Nacht mit Ravel

Leise, sinnlich, traumversunken bis kraftvoll-ekstatisch steigern sich die Musik und Tanzszenen im dreiteiligen Tanzabend „Boléro“ mit Musik von Maurice Ravel im Wechsel von Licht und Schatten, Ruhe und Bewegung. Bei der Premiere am Sonnabend gab es dafür viel Beifall an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. 

Verlockend schwirren Lichter hin und her, zeichnen sich Körperumrisse ab, treten Tänzerinnen und Tänzer aus dem Dunklen hervor. Leise, sinnlich, rätselhaft und gefühlreich funkelnd wie die Musik sind auch die Tanzszenen in „Boléro“. Der dreiteilige Tanzabend von Igor Kirov, Michele Merola und Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel hatte am Sonnabend Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Zu erleben waren drei in Optik, Stilistik und Stimmung sehr verschiedene, reizvolle Stücke in dieser Hommage an den bedeutendsten französischen Komponisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts neben Claude Debussy. Dazu lud der Chef der Tanzcompagnie der Landesbühnen zwei international namhafte und preisgekrönte Choreografen aus Mazedonien und Italien ein. Wie Traumgestalten umkreisen sich Körper zu zweit und in der Gruppe, heben sich Arme wie Flügel vom Boden. Bewegen sich zwei Tänzerinnen in roten Kleidern und fünf Tänzer in weißen Hosen und freiem Oberkörper auf der Suche nach Nähe und Halt. Lichter wandern mit ihnen hin und her in diesem sehr assoziativen, faszinierenden Spiel mit Licht und Schatten, Stille und Bewegung in der Choreografie „Shadows“ von Igor Kirov zu ruhigen, warmen Klavier- und Geigenklängen einer hebräischen  Melodie, dem „Kaddich“.

Opulent voller herabhängender Blumenkelche, die sich immer tiefer neigen und leuchtender Blütenblätter am Boden ist die Bühne im zweiten Tanzstück. In mal weit ausholenden, kraftvollen und mal wehmütig versunkenen Bewegungen agiert das Tänzerensemble in schwarz-roten Kostümen in einer Mischung des bekannten Klavierstücks „Pavane zum Gedächtnis einer Infantin“ und elektronischen Klängen von Adrien Casalis in der Choreografie „Lacrima“ (Träne), begleitet von ächzenden Geräuschen wie von einem Urgeist und der tropfend, unaufhaltsam verrinnenden Zeit. Als abschließender, spannungsvoller Höhepunkt dann der berühmte Boléro, von Carlos Matos überraschend anders in Szene gesetzt.

Eine Frau wälzt sich im Bett ihr Kissen umschlingend schlaflos hin und her, minutenlang bevor die Musik einsetzt. Daraufhin kommen weitere Männer und Frauen in Sportanzügen im Takt der intensiv pulsierenden, sich steigernden Trommelklänge unter ihrem Bett hervor, die sie wie Quälgeister umlagern, auf weiteren Bettgestellen hin und her springen, herunter fallen, über den Boden schlängeln, auf den Betten hochkant balancieren bis sie schließlich mit explodierendem Erlösungston alle erschöpft umfallen auf die Matratzen in dieser humorvollen Parodie auf die rastlose Leistungsgesellschaft, die kaum noch Zeit für innige Momente lässt. Reichlich Beifall für einen feinfühlig facettenreichen Tanzabend.

Text (lv)

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Premiere „Boléro“ an den Landesbühnen Sachsen

25 Mittwoch Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Tanz

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Explosion der Sinne

„Boléro“ – der dreiteilige Tanzabend von Igor Kirov, Michele Merola und Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel feiert am 28. April, um 19 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul im Rahmen der Dresdner Tanzwoche Premiere.

Dieser Tanzabend ist Maurice Ravel gewidmet, einem Komponisten, der sich durch Experimentierfreudigkeit und schillernde Vielseitigkeit auszeichnet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als bedeutendster französischer Tonschöpfer neben Claude Debussy galt. Unter anderem steht mit der «Pavane pur une infante défunte» eines der bekannten Frühwerke Ravels auf dem Programm, ein Werk, das 1899 während seines Studiums bei Gabriel Fauré als Klavierstück entstand und 1910 von ihm selbst orchestriert wurde. Dieses Musikstück wird von einem reizvollen Kontrast geprägt: So spielt das Werk mit der Vorstellung, wie sich eine kleine spanische Prinzessin von einem Gemälde des Künstlers Velázques im 16. Jahrhundert bei Hofe wohl bewegt haben mag. Auf diese Weise kokettiert die geschmeidige und elegante Komposition mit dem Thema der Trauer, das dem feierlich schreitenden Hoftanz innewohnt.

Und natürlich darf an einem Ravel-Abend der Boléro nicht fehlen, Ravels populärste Komposition schon zu Lebzeiten. Das Besondere des Werkes, ge­schrieben 1828 für die Ballettkompanie der Tänzerin Ida Rubinstein, ist der gänzliche Verzicht Ravels auf thematische Arbeit. Ein lang gezogenes zweiteiliges, ebenfalls von spanischer Musik inspiriertes Thema erscheint unverändert in 18 Variationen. Das einzige Element der Abwechslung, so Ravel, bringt das orchestrale Crescendo, das sich – intensiviert durch eine harmonische Rückung nach E-Dur – schließlich explosionsartig in einem Akkord der Grundtonart C-Dur löst.

CHOREOGRAFIE : CARLOS MATOS, IGOR KIROV UND MICHELE MEROLA

AUSSTATTUNG : KERSTIN LAUBE

Nächste Aufführungen:

04.05.,  19:30 Uhr, Döbeln/Theater; 06.05., 19:00 Uhr, 19.5., 10.30 Uhr,  Hauptbühne/Radebeul;
21.05., 19:30 Uhr, Freiberg/Theater; 27.05., 18:00 Uhr, Großenhain Kulturzentrum

02.06. und 09.06., 19:30 Uhr, Hauptbühne

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

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Neues aus der Freakstadt im Societaetstheater

15 Donnerstag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte, Tanz

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Fotos: jsn media, Grafik: André Wirsig

Tanztheater mit der  JuWie Dance Company

Es ist wieder soweit! FREAKSTADT! Vom 16. bis 18. März erobert die Companie Freaks und Fremde das Dresdner Societaetsthetaer mit ihrem monatlichen Format Freakstadt. In dieser 7. Ausgabe sind Jule Oeft und Wiebke Bickhardt von der JuWie Dance Company dabei, u.a. mit BLIND DATE und ELDORADO.

In BLIND DATE begegnen sich vier Dresdner Ausnahme-Musiker sowie Tänzer*innen und Performer, die Ihnen vor dem gespannten Publikum zugelost werden. Moderiert durch Freaks und Fremde erwartet uns alle ein spannender Improvisatiosabend, einmalig und ohne doppelten Boden.

ELDORADO, die Suche nach Gold, Glück und dem Guten Leben, ist unsere zweite gemeinsame Produktion mit Cie. Freaks und Fremde.  Ein Theaterstück, dass wir auf unserer Expedition durch Kolumbien  entwickelt haben. Eine Reise, eine Suche, ein Tanz, ein Traum, ein Rausch —- auf keinen Fall verpassen – zum allerletzten Mal in Dresden!

www.societaetstheater.de

UND SONST SO?

Wir recherchieren gerade fleißig für einen neuen Themenschwerpunkt zukünftiger Produktionen, rechnen Födergelder ab, freuen uns über weitere Förderzusagen, beteiligen uns an einem Projekt zu Mary Wigmans Wirken in der Stadt mit dem Verein Villa Wigman für Tanz e.V., grübeln mit den Kollegen aus der Koalition der Freien Szene darüber wie wir unsere Arbeitsbediengungen verbessern können, bereiten meherere Gastspiele vor.  Viel zu tun und sehr froh dabei!

Weitere Highlights in den kommenden Wochen?

Nach der Freakstadt beginnt unsere erste Reisesaison. Es geht noch im März mit ELDORADO und Cie Freaks und Fremde nach Bogota (Kolumbien) und im April nach Reutlingen (Baden Würtemberg) mit QUEENS OF DIAMONDS (Choreografie: Yaron Shamir). Irgendwann dazwischen feiern wir unseren 5. Geburtstag! Im April 2013 gründeten wir uns rückwirkend zum 01.04.! Dass es uns immer noch gibt und noch weiter geben soll, hat mit vielem und vielen zu tun! Wir danken allen Unterstützern, egal in welcher Form diese erfolgte und euch, unserem Publikum.

Wir sehen uns im Theater!

Text: Wiebke Bickhardt und Jule Oeft

www.juwie-dance.com

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Fly sein – Ein Tanzabend zum Abheben mit Arbeiten junger Choreografen

17 Mittwoch Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Tanz

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Im Rausch der Gefühle

Die Tanz-Uraufführung „Fly sein“ (für Zuschauer ab 13 Jahren) mit Choreografien junger Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie der Landesbühnen Sachsen in Raderbeul ist am 18. Januar, um 18 Uhr auf der Studiobühne.

Ein Song kann fly sein, ein Gefühl, Klamotten … Wenn eine Person fly ist, dann geht sie besonders ab oder ist gut oder speziell oder super drauf. Fly ist eben etwas, was «in» oder cool ist. Und fly ist fliegen, abheben, schwerelos werden, Grenzen überwinden, andere Horizonte sehen, Ängste hinter sich lassen, mutig werden, auf andere zufliegen. Fly kann ein Kick, ein Rausch sein.

Man kann im Rausch der Geschwindigkeit sein, im Rausch der Stille, der Farben, der Klänge, im Glücksrausch. Und das auch ganz ohne Drogen oder doch mit? Auch Tanzen kann eine Droge sein, in jedem Fall ein Rausch, der Rausch der Bewegung, der Energien, der Verwandlungen, des Tempos – ansteckend, lustmachend, nonverbal, universell.

Junge Tänzerinnen und Tänzer unserer Compagnie choreografieren und tanzen «Fly sein» für junge Menschen: ihre Musik, ihre Befindlichkeiten, Aggressionen, Verletzungen, ihren Frust und ihre Sehnsüchte auf der Suche nach sich selbst. Die Themen und die Formen sind dabei so unterschiedlich wie die TänzerInnen selbst. Zum Verständnis braucht es keine Voraussetzungen – nur fly sein und einfach kommen. Die Einladung gilt auch für alle, die das 13. Lebensjahr schon etwas länger hinter sich gelassen haben.

Choreografie: Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie: Anita Suzanne Gregory, Leonardo Germani, Brian Scalini, Mattia Saracino, Morgan Perez und Hugo Rodriguez

Ausstattung: Tom Böhm

Vier Choreografien – Vorgestellt:

2 > 1

Choreografie und Tanz: Anita Suzanne Gregory, Leonardo Germani

Menschen brauchen einander. Aus sozialen, emotionalen und physischen Gründen ist ein Mensch auf den anderen angewiesen. Einsamkeit und Isolation aber verhindern jegliche Interaktion. Der Zustand der Absonderung kann Halluzinationen, Unsicherheiten und ein negatives Selbstbild hervorrufen. Sind wir alleine mit uns, denken wir häufig, wir seien auch allein mit unseren Problemen. Am Ende unterscheiden wir uns aber gar nicht so sehr voneinander, wie wir denken? Viele haben ähnliche Sorgen. Ein anderer Mensch – mit all dem, was er ist und was ihn ausmacht – kann einen größeren Einfluss auf uns haben, als wir vielleicht zunächst denken würden.

In dem Duett „2>1“ spüren die Choreografen und Tänzer Anita Suzanne Gregory und Leonardo Germani den Themen Nähe und Distanz in einer Zweierbeziehung nach. In vier Etappen führt diese Choreografie auf sensible Weise die Notwendigkeit von sozialen Beziehungen vor Augen. Warum man einen Freund braucht. Und dass man auch zu zweit frei sein kann.

outsider – draußen sein

Choreografie : Brian Scalini

Es tanzen  Joana Martins; Anita Suzanne Gregory; Ana Teresa Pereira, Leonardo Germani; Hugo Rodrigues

Was ist das für ein Gefühl, wenn man „draußen ist“ und einfach nicht dazu gehört? Ein Gefühl, das bestimmt jeder schon mal gefühlt hat. Eine Gruppe kann ziemlich mächtig sein und auf einen Einzelnen eine große Kraft ausüben. Sie kann uns sehr anziehen, wenn wir dazugehören wollen. Gruppen können eine Einzelperson aber auch ausstoßen, eben weil sie nicht der Norm entspricht, rausfällt oder einfach „anders“ ist.

In seiner Choreografie zeigt Brian Scalini, indem er auf Clan- und Stammesstrukturen Bezug nimmt, immer wiederkehrende Außenseitersituationen. Ein Kreislauf, der beinahe den Eindruck entstehen lässt, dass einer Ausgrenzung nicht zu entkommen ist. Eine Choreografie, die Fragen aufwirft:  Wem gelingt es überhaupt wirklich, in einer Gruppe zu existieren und trotzdem er selbst zu bleiben?

kind of human – verdammt zu leben

Choreografie : Mattia Saracino

Es tanzen Joana Martins, Ana Teresa Pereira, Morgan Perez, Alena Krivileva

Wie ist das eigentlich mit dem Leben? Es leben, „mitmachen“, müssen wir ja alle. Wenn das nur nicht so verdammt schwierig wäre. Da sind die eigenen Unsicherheiten, die man permanent mit sich herumträgt. Da ist die Auseinandersetzung mit anderen, denen man sich verständlich machen möchte und mit denen man Dinge teilen will. Alles gar nicht so einfach oder?

In seiner Choreografie „kind of human- verdammt zu leben“ erzählt Mattia Saracino von den Unsicherheiten der Menschen. Dass leben auch manchmal einfach nur heißt, seine eigenen Grenzen und gesellschaftlichen Schranken zu überwinden und ein bisschen mutig zu sein. Oder?

trippin`- drauf sein

Choreografie und Tanz: Morgan Perez und Hugo Rodriguez

Zwei junge Menschen spielen auf einem Teppich mit überdimensionierten Karten. Wie verschiebt sich Welt und Wahrnehmung unter Drogenkonsum? Können Drogen das Leben leichter machen? Oder rutscht jeder bei übermäßigem Konsum in die Abhängigkeit? Sind weiche Stoffe, wie Gras okay oder ist genau das die typische „Einstiegsdroge“? Wie verhält sich Drogenkonsum zu Menschen in einem Alter, in dem man sowieso von Unsicherheiten und Selbstzweifeln geplagt ist? Und wann gerät der Spaß am „drauf sein“ zum Höllentrip?

Morgan Perez und Hugo Rodriguez spüren in „trippin’ – drauf sein“ dem Thema Drogen nach. Eine Performance die beide Seiten zeigt: Ekstatischen Rausch und höllischen Absturz.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Nächste Termine:

19.1., 11.00 Uhr, 28.2., 18.00 Uhr, 6.3., 19.30 Uhr und 3.6., 19.30 Uhr, Studiobühne
14.3., 10.30 Uhr  Kulturhaus Freital

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de

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Premiere – Tanztheater „Gräfin Cosel“ an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

13 Montag Nov 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Tanz

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Das Tanzstück über das Leben der berühmten Mätresse des sächsischen Königs August des Starken, choreografiert von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi und Johann Adolph Hasse bis hin zu Kompositionen der Gegenwart feierte am Sonnabend Premiere in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Außerdem eröffnete dort die Ausstellung „Begegnungen“ mit Arbeiten von Schülern der Palucca Hochschule für Tanz Dresden.

Das bewegte Leben der Gräfin Cosel und Blicke auf Dresden heute

Anlässlich des 115. Geburtstages Paluccas präsentieren SchülerInnen und Studierende der Palucca Hochschule für Tanz Dresden eigene Werke, die im Kunstunterricht der integrierten Oberschule entstanden sind. Die jungen Kreativen haben in Installationen, Plastiken, Fotografien und Grafiken ihre eigene Interpretation Dresdens als einen Ort für «Begegnungen» verbildlicht und sich dabei vorrangig mit der Form- und Farbsprache des Expressionismus auseinander gesetzt.

Schöne und kluge Verführerin und Gefangene des Königs

Jeder Dresdner, der einmal die Burg Stolpen besucht hat, weiß, dass es sich bei der Reichsgräfin von Cosel um eine Frau mit einem äußerst tragischen Schicksal handelt: Fast 50 Jahre lebte sie eingesperrt auf dieser Burg! Und das, nachdem sie jahrelang die verwöhnte Mätresse des sächsischen Königs August des Starken gewesen war und ihm zudem drei Kinder geboren hatte. Wer brachte die schöne, intelligente aber auch ehrgeizige Frau zu Fall?

War sie es selbst, da sie sich – ihrer herausragenden Rolle bei Hofe sicher – in die Politik einzumischen begann? Verspielte sie die Gunst des Königs persönlich oder hatte sie sich mächtige Feinde geschaffen, die sie vom Hof zu entfernen trachteten? Das Eheversprechen, das sie dem verheirateten König abgerungen hatte für den Fall, dass er Witwer würde und auf dem sie trotzig bestand, wurde ihr schließlich zum Verhängnis …

Der Tanzabend von Carlos Matos gibt Einblick in die bewegte Jugend einer der schillerndsten Gestalten der sächsischen Geschichte: Von ihrem Gefängnis aus erinnert sich Anna Constantia an die aufregende Zeit, als sie – noch Gattin des Freiherrn von Hoym – König August bei dem Brand ihres Hauses zum ersten Mal begegnete, an ihre glücklichen Jahre bei Hofe bis hin zu ihrer Verbannung nach Pillnitz und an ihren Fluchtversuch, der sie schließlich die Freiheit kostete. Eine Freiheit, mit der sie nach dem Tode des Königs allerdings nichts mehr anzufangen weiß: Selbst wenn sie könnte – sie wird die Burg nicht mehr verlassen.

Text: Petra Grubitzsch/Landesbühnen Sachsen

Nächste Vorstellungen:

Fr, 17.11.2017,  20:00 Uhr, 2.12., 19.30 Uhr, LB Radebeul,
So  26.11.2017,  18:00 Uhr, Großenhain/Kulturzentrum.

www.landesbuehnen-sachsen.de 

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BilderAlbum: Herbst- und Weinfest & Wandertheaterfestival Radebeul

01 Sonntag Okt 2017

Posted by Lilli Vostry in Auf der Gartenbank mit..., Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Bunte Vielfalt und Lebensfreude zwischen Weindorf und Wunderland Labystan

Unter dem Motto „Europa, Du Schöne!“ locken wieder reichlich Kultur- und Naturgenuss pur beim Herbst- und Weinfest und dem Internationalen Wandertheaterfestival auf dem alten Dorfanger, in geöffneten Höfen und auf den Streuobstwiesen in Radebeul-Altkötzschenbroda, das seit Freitag- bis Sonntagabend gefeiert wird. Bei sonnigem Herbstwetter zog es am Sonnabend viele kleine und große Besucher zum Schauen, Umherwandeln und Genießen. Die Weinstände und bunten Theaterzelte waren dicht umlagert und meist bis auf den letzten Platz besetzt. Mancher Spielort erwies sich allerdings als zu klein, stand man umsonst in der Warteschlange am Eingang. Mehr Spielflächen im Freien – mit Straßentheater, Stelzenläufern, Clowns und Musikanten – wie in den vergangenen Jahren wären daher angesichts des wachsenden Besucherzuspruchs für das Wandertheaterfestival angebracht.

Besondere Anziehungskraft hatte das während des Herbst- und Weinfestes auf den Elbwiesen erstandene Fantasieland Labystan, wohin ein Künstlerteam um Richard von Gigantikow kleine und große Besucher einluden. Hier konnten sie fröhlich spielen, toben und tanzen, schauen und im kunstreichen Irrgarten aus Holz umher wandeln und gemütlich entspannen. Außerdem konnten alle Labystan mit ihren Ideen und Träumen füllen, sich als Labystaner mit Urkunde einbürgern lassen und ihre ausgefüllten Fragebögen in der „Reparaturwerk statt Demokratie“ hinterlassen, was für sie kaputt ist und was sie ändern würden als Präsident.

Heute ist der Himmel grau verhangen und regnerisch. Doch echte Labystaner hält das nicht ab. Sie gestalten ihre Welt wie es ihnen gefällt. So mache auch ich mich heute noch einmal auf den Weg in dieses fantastische Wunderland. Auch wenn das Holzlabyrinth heute abend in Flammen aufgeht. Da es Transformation, Verwandlung für Erneuerung braucht und die Wünsche und Träume von Labystan in  den Besuchern weiterleben.

Mit einem großen Feuer- und Theaterspektakel mit viel Musik und der Verleihung des Wanderthheater-Publikumspreises (ab 20 Uhr) auf den Elbwiesen endet heute abend das Herbst- und Weinfest in Radebeul.

Text + Fotos (lv)

  Willkommen im fantastischen Labystan

Musiker Robert Hennig

Zauberhafte Installation „Metamorphose“ von Muriel Cornejo und César Olhagaray (Chile) auf der Streuobstwiese

Traumhaft schön: Maler, Reisender, Faun & Clown Mai Rojas (Costa Rica) mit intensivem Körpertheater voller Poesie, Wildheit, Witz, Zartheit und Kraft

Humorvoller Rollentausch: Wie fühlt es sich an, schöner oder hässlicher als der andere zu sein?

Doch als Gefahr in Gestalt des Jägers droht, der das schönste Tier für den Zoo einfangen will, bleibt „Berta und Girolama“, der Nilpferd- und der Giraffendame nichts anderes übrig als sich zusammenzutun im gleichnamigen, witzig-nachdenklichen Stück des Teatro Paravento (Schweiz) über Identität, Individualismus, krankhaftes Konkurrenzdenken und Miteinander sein im Anderssein.

Kultur & Naturgenuss: Streuobstwiesenäpfel

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„Europa, Du Schöne“ – Im Spiegel der Künste beim 27. Herbst- und Weinfest & XXII. Internationalen Wandertheaterfestival in Radebeul

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Das Plakat zum diesjährigen Herbst- und Weinfest in Radebeul-Altkötzschenbroda gestaltete der Grafiker Stefan Voigt.

Im Bild: fröhlich-bunte Gestalten beim Eröffnungs-Festumzug im letzten Jahr.
Fotos: André Wirsig (2)

Weingott Bacchus lockt mit der Schönheit Europas
und ihren vielfältigen Reizen

Vom 29. September bis 1. Oktober findet in Radebeul das 27. Herbst- und Weinfest gemeinsam mit dem XXII. Internationalen Wandertheaterfestival statt. Die einzigartige Kombination aus sächsischen Weinen und Theater aus aller Welt macht die Besonderheit und den unnachahmlichen Charme des Festivals aus. Während Winzer aus der Region köstliche Weine anbieten und zum Genießen einladen, verwandeln Theatergruppen und Solokünstler überall auf dem Festgelände Straßen, Wiesen, Höfe und Plätze in Bühnen und beeindrucken mit humorvollen, artistischen oder zum Nachdenken anregenden Inszenierungen.

Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto „Europa, Du Schöne“ und nimmt damit Bezug auf den Gründungsmythos unseres Kontinents. Künstler aus ganz Europa zeigen einen Ausschnitt aus der Vielfalt und dem Reichtum unserer Kultur. Erzählt wird vom Entstehungsmythos Europas, nach dem Zeus die gleichnamige phönizische Königstochter in Stiergestalt nach Kreta entführte. Die kulturelle Vielfalt, die sich über die Jahrtausende in Europa entwickelte, ist einzigartig auf der Welt und steht drei Tage lang im Mittelpunkt des Festgeschehens.

15 Theatergruppen und Künstler aus ganz Europa präsentieren ihre eindrucksvollen und humorvollen Inszenierungen, die von Schauspiel über Tanz bis hin zu Comedy und Stelzentheater reichen. Internationale Bands locken mit Brass, Rock, Chansons und Gypsy-Musik auf die Tanzflächen und laden zum ausgelassenen Feiern ein, während Entspannungssuchende inmitten von Kunstinstallationen ihren Tagträumen freien Lauf lassen können.

Vorverkauf für Herbst- und Weinfest Radebeul beginnt

Schon auf vollen Touren läuft der Ticketvorverkauf für das 27. Herbst- und Weinfest mit XXII. Internationalem Wandertheaterfestival Radebeul. Die preisgünstigen Vorverkaufstickets sind als Onlineticket unter http://www.weinfest-radebeul.de sowie als Eintrittsbändchen in der Radebeuler Tourist-Information erhältlich.

Beim Kauf der Eintrittskarten im Vorverkauf erhalten Erwachsene einen Preisvorteil von bis zu 2 € gegenüber dem Tageskassenpreis. Familien sparen bis zu 4 €. Nur im Vorverkauf erhältlich ist das Wochenendticket, das zum Eintritt an allen Festtagen berechtigt. Dieses kostet für Erwachsene 10 €, für Ermäßigte 5 € und für Familien 22 €. In der Radebeuler Tourist-Information fallen keinerlei zusätzliche Gebühren zum Vorverkaufspreis an. Alle anderen Ticketverkäufe gelten zuzüglich der üblichen Vorverkaufsgebühr. Im Ticketpreis inbegriffen ist der Besuch aller Theateraufführungen und Konzerte während der jeweiligen Festtage.

Text: Ina Dorn/PR- und Marketing im Amt für Kultur und Tourismus,
Altkötzschenbroda 21, 01445 Radebeul

Mehr Informationen:

http://www.weinfest-radebeul.de

Programmheft_HuW2017-2

Außerdem beim Herbst- und Weinfest in Radebeul: das Skulpturenlabyrinth Labystan

An der Elbe entsteht dann wieder das Skulpturenlabyrinth LABYSTAN. LABYSTAN ist ein Pop up country, ein Fantasieland, eingebürgert in zwei Minuten und Labystaner werden. Feuriges Finale am 1.Oktober ab 20 Uhr.

Vorankündigung Ausstellungseröffnung: Künstler, ihre Museen und Institutionen
13.10.2017, um 19.30 Uhr, Tanzsaal im Gasthof Serkowitz, Lügenmuseum

Info + Foto: Reinhard Zabka, Lügenmuseum

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Vermag Kunst Sucht vorzubeugen? – Ein deutschlandweit einmaliges Programm zur Prävention

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Projekte, Tanz, Theater

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Das „Kulturjahr Sucht“ präsentiert über 15 Projekte zum Thema Sucht und Suchtprävention von September bis November in Dresden.

Darf man Kunst als Methode der Suchtprävention nutzen? Und kann das funktionieren?
Diesen Fragen geht die Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit der Projektschmiede gemeinnützige GmbH seit Anfang des Jahres unter dem Titel „Kulturjahr Sucht“ nach. Seit Anfang September, können Dresdnerinnen und Dresdner die ersten Ergebnisse der unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Thema erleben.

Den Anfang bildet die Wiederaufnahme des Theaterstücks „Welche Droge passt zu mir?“ von Kai Hensel am projekttheater Dresden. Vom 4. bis 9. September inszenierte das Ensemble La Vie unter Regie von René Rothe das provokante, zum Denken anregende Stück. Begleitet von Ärzten und Psychologen der Sächsischen Landes
ärztekammer konnte das Publikum sowohl vor als auch nach der Aufführung Fragen stellen und sich zum Thema Suchtprävention informieren.

Die künstlerische Auseinandersetzung endet aber nicht bei der Darstellenden Kunst. Geplant sind insgesamt 15 Produktionen, darunter eine Ausstellung junger Dresdner Künstler um den „uncanny valley“ Mitbegründer Albrecht Wassersleben. Hinzu kommen eine Tanzperformance der JuWie Dance company zum diesjährigen
DAVE Festival und weitere Tanzperformances von Isaac Spencer und Magdalena Weniger als sogenannte „Interventionen im Öffentlichen Raum“.

Um auf die große Vielfalt der Produktionen rund um das Kulturjahr Sucht aufmerksam zu machen, gibt das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden eine Programmbroschüre heraus. Sie ist ab Mittwoch, 20. September, in den Auslagestellen der Rathäuser und bei allen Veranstaltungen des Kulturjahres Sucht kostenlos erhältlich.

Das Kulturjahr Sucht im Überblick

Die Stadt Dresden geht im Jahr 2017 bei der Suchtprävention neue Wege: Deutschlandweit wird erstmalig mit dem „Kulturjahr Sucht“ die Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Suchtprävention erschlossen. Das Kulturjahr Sucht bildet den Rahmen für künstlerisch-kulturelle Arbeiten, die sich mit den Risiken des Drogenkonsums auseinandersetzen. Künstler und Kulturschaffende waren dazu eingeladen, Konzepte im Rahmen der Suchtprävention zu entwickeln. Dafür konnten zum 1. März und 1. Juni Projektmittel beantragt werden. Das Gesamtbudget für das Kulturjahr beträgt 200 000 Euro. Die Mittel stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Bei der Umsetzung ihrer Ideen werden Künstler und Kulturschaffende von der Projektschmiede gemeinnützige GmbH im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden unterstützt.

Weiterführende Informationen unter http://www.dresden.de/kulturjahr-sucht

Text +Kontakt Kulturjahr Sucht:
Josefa Hose, Projektschmiede gGmbH
E-Mail kulturjahr-sucht@projektschmiede.net
Telefon 0351-32015613

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BilderAlbum: Tango Piazolla und die Dresdner Szene beim Palais Sommer

29 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Musik, Tanz

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Tanz auf dem Vulkan

Der leidenschaftlichste aller Tänze kam vor einzigartiger, lichterfunkelnder Kulisse zu den elektrisierenden Klängen des Tango Nuevo auf die Bühne beim Tango Piazolla Abend, mit dem die Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul unter Leitung von Carlos Matos zu Gast war beim Palais Sommer. Zu erleben war gefühlreich berauschendes Tanztheater – klassische Tangoelemente gemischt mit modernem Ausdruckstanz – das alle Facetten dieses Tanzes und Lebensgefühls zeigte. Pure Lebenslust, Sinnlichkeit, Verlangen, Einlassen und Verlassen, Nähe und Einsamkeit, Sehnsucht und Hingabe wechselten im farb- und stimmungsvollen Reigen der Tanzpaare. Unbeeindruckt vom kühlen Wetter sprang der Funke vom großartigen Tänzerensemble schnell aufs begeisterte Publikum über. Reichlich Applaus für einen wunderbaren Abend voller Träume. Zum Tango Piazolla Abend der LB gibt es auch einen Beitrag auf meinwortgarten.com

Text und Fotos (lv)

Die Dresdner Tangoszene tanzte auch auf der Bühne im Park beim Palais Sommer

Zu diesem Tanzvergnügen der besonderen Art – Tango im Park beim Palais Sommer – vor den Augen zahlreicher Neugieriger und Bewunderer – kamen auch viele Tangobegeisterte, manche Paare mit Kind im Arm vor und auf der Tanzfläche. Bei strahlender Sonne und blauem Himmel wurde bei dieser Milonga in bunter Vielfalt der Bewegungen und Stilarten des Tango bis in den Abend fast ununterbrochen getanzt. Nach der Sommerpause geht das Tanzen weiter in den Tangostudios der Stadt. Ein neues Angebot startet am 31. August: „Blauer Tango in der Blauen Fabrik“ im Alten Leipziger Bahnhof auf der Eisenbahnstraße 1 (Seitenstraße hinter dem Bahnhof Neustadt). Unter diesem Motto lädt Veranstalterin, Tanzlehrerin und DJ Maria Magdalena Verburg zu Kursen und Milonga, offenen Tanzabenden künftig jeden Donnerstag ab 21 Uhr ein. Losgeht`s diesen Donnerstag um 20 Uhr mit einem Tangokonzert mit dem „Trio Central“ mit Musikern aus Buenos Aires und Berlin (vorher ist für Interessierte von 19 – 20 Uhr eine kostenlose Anfängerstunde).

Weitere Infos unter http://www.tangomagdalena.de

Tango im Park beim Palais Sommer 2018: am 5. August, ab 15 Uhr ist die nächste offene Tanzveranstaltung mit Tango Argentino  zum Zuhören, Zuschauen und selber Tanzen.

Immer in Bewegung: Tangolehrer Jens Klant mit Partnerin Claudia und Töchterchen Johanna unterrichten im Studio 24 – Tango Argentino auf der Großenhainer Straße. http://www.24tangos.de

Der Kalender mit allen Veranstaltungen der Dresdner Tangoszene steht im Netz
unter http://www.dresden-tango.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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