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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Archiv des Autors: Lilli Vostry

Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden

27 Freitag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Gedichte zwischen Natur, Zeit und Erfahrung

Drei Stimmen zeitgenössischer Lyrik – Alexandra Grüttner-Wilke, Ulrich Fentzloff und Christine Ruby – können (Bücher-)FreundInnen, LiebhaberInnen magischer Momente und ConcordistInnen am Sonnabend, dem 28. März, von 15 bis 17 Uhr diesmal nicht auf dem Konkordienplatz in Dresdem-Pieschen erleben. Wetterbedingt findet die Lesung in der Galerie Hermann auf der Oschatzer Straße 4 statt.

Unterstützt durch bibliophile MitstreiterInnen aollen die literarischen Aktivitäten im Stadtteil, die ja seit Jahren mittels der Adventslesungen (www.adventslesungen.de) große und positive Resonanz erfahren, auch auf den Rest des Jahres ausgeweitet werden.

Gestartet wird dieses Wochenende,  am Samstag, den 28.3.2026, ein erster Versuch mit Poesielesungen „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz. Wetterbedingt findet die Lesung in den Räumen der Galerie Hermann, Oschatzer Straße 4 statt.

Der Verlag Text-Dialog, die Pieschener BuchmitHandlung, die Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V. und der Stadtteilverein Pro Pieschen laden zu dieser besonderen Lyriklesung auf den Konkordienplatz ein.

Von 15 bis 17 Uhr lesen Alexandra Grüttner-Wilke, Ulrich Fentzloff und Christiane Ruby aus ihren aktuellen Gedichten, musikalisch begleitet durch den Cellisten Tobias Bäz.

Die Veranstaltung steht im Kontext des Welttags der Poesie und möchte Lyrik im öffentlichen Raum erlebbar machen.

Die drei AutorInnen präsentieren unterschiedliche poetische Perspektiven – von Naturbeobachtung über zeitgenössische Reflexionen bis hin zu persönlichen lyrischen Stimmen. Zwischen den Leseblöcken führt der Verlag kurze Gespräche mit den AutorInnen über ihre Schreibprozesse, Themen und poetischen Einflüsse.

Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel direkt vor dem Verlag statt. BesucherInnen sind eingeladen, den Lesungen zu lauschen, mit den AutorInnen ins Gespräch zu kommen und Bücher vor Ort signieren zu lassen. (Achtung: bei voraussichtlich schlechtem Wetter finden die Lesungen in der BuchmitHandlung auf der Oschatzer Str. 2 statt).

Das Leseprogramm mit Alexandra Grüttner-Wilke, Ulrich Fentzloff und Christine Ruby und weitere Informationen zur Lesung findet Ihr auch auf der Homepage zur Veranstaltung: www.lyrikunterfreiemhimmel.de sowie auf Facebook, Instagram und Nebenan.de wie Pieschen-aktuell.de.

Der Eintritt ist frei!

Da die aktuellen Wetterprognosen eher nicht für „Freien Himmel“ sprechen, wird die Veranstaltung voraussichtlich in der Buch mit Handlung (Oschatzer Str. 2, 011287 Dresden) stattfinden, wo nur begrenzter Platz zur Verfügung steht: Um realistisch planen zu können und ggf. ein größere Veranstaltungslokalität zu organisieren, wären wir euch für eure frühzeitigen Rückmeldungen zur Teilnahme sehr dankbar.

Text: René Kaufmann

Text & Dialog. Verlag, Textwerkstatt und Philosophische Praxis

… im Dienste beGeisternder Lektüren!

www.text-dialog.de

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Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden

25 Mittwoch Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Natur, Zwischenmenschliches

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„Die eigenen Wertvorstellungen behalten und hochhalten“: Die Malerin Angela Hampel vor den Arbeiten ihrer Jubiläumsausstellung „handsam“ in der Galerie Mitte in Dresden. Sie gehört zu den herausragendsten Künstlerinnen in Ostdeutschland.


Mit Bildern berühren und Besinnung auf eigene Werte
Sinnlich expressive figürliche Arbeiten über die Licht- und Schattenseiten des Menschseins zeigt die Künstlerin Angela Hampel derzeit in ihrer Jubiläumsausstellung „handsam“ zum 70. Geburtstag in der Galerie Mitte in Dresden. Noch bis 4. April zu sehen.

Zärtlich, wild, furchtsam, sanft und gelassen schauen ihre Figuren in die Welt. Paarweise schmiegen sie sich aneinander, in erdig warmen und intensiv roten und schwarzen Farbtönen. Um Berührungen innen wie außen geht es in der Jubiläumsausstellung „handsam“ mit Malerei, Zeichnung und Druckgrafik von Angela Hampel zum 70. Geburtstag in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49 in Dresden (noch bis 4. April zu sehen).

Dort zeigt außerdem der Künstler Michael Klose derzeit unter dem Titel „Reflexion“ seine Bilderlandschaften in wunderbar schwebenden Farben, die in einen Zustand zwischen Wachen und Träumen entführen im Stil der Romantik, in dem Sehnsucht, Fantasie und Reales Gestalt annehmen. Im Kabinett der Galerie sind aktuelle, sinnlich expressive figürliche Arbeiten mit Acryl und sibirischer Kreide gezeichnet von 2025/26 von Angela Hampel aus der Serie „handsam“ zu sehen. Es sind Ausschnitte aus ihrem laufenden Werk, in denen es um die Licht- und Schattenseiten des Menschseins geht. Sie gehört zu den herausragendsten Künstlerinnen in Ostdeutschland. In ihren Bildern setzt die Malerin sich mit ihrer unverkennbar kraftvoll, energiegeladenen Handschrift oft mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Mann-Frau-Rollenbildern, der Ohnmacht und Kraft des Weiblichen oft in mythologischen Gleichnissen auseinander.

Immer wieder tauchen Paare und Frauen mit Tieren auf, die an Naturgöttinnen erinnern, wundersam, erhaben und selbstbewusst, begleitet von vielerlei Getier wie Raben, Mäuse, Ratten, Schlangen, Fische, Geparden und Katzen. Auch der Kasper ist „als Spiegelbild der Gesellschaft“ in einem Bild zu sehen, mit herabhängender roter Mütze, der auch immer etwas Trauriges hat, und sich selbst umarmt oder auf die Schulter klopft selbstverliebt. „Wenn sich der Kasper liebt…“, heißt der vieldeutige Titel. Das Gesicht ist nachdenklich, versunken, weiblich. Es könnte auch ein Selbstbildnis der Malerin sein. „Die eigenen Wertvorstellungen behalten, hochhalten“, ist ihr wichtig. Der Titel „handsam“ bezieht sich darauf, dass es Handzeichnungen sind. „Ich kann das machen, was mir nahe ist. Die Quintessenz ist das freundliche, zärtliche Miteinander zwischen allen Lebewesen, die Anteilnahme, das Akzeptieren des Anderen. Das Sosein. Dazu ist man kaum noch in der Lage“, sagt Angela Hampel zu ihren Bildern. „Ich gehöre ja zu einer Generation von Menschen aus dem Osten, deren Werte am Verschwinden sind. Die Kunst auch mit einer gewissen Haltung machen und die Dinge auch anders sehen.“ Es gebe auch so etwas wie Herzanstand. Berühren hat mit anfassen, die Hand geben zu tun.

„Ich will die Leute berühren mit meiner Kunst. Mir geht es um die Verbindung von Mensch und Tier. Aber wir werden der Verantwortung nicht gerecht und sind gar nicht auf ein Zusammenleben vorbereitet“, sagt sie. Erst wurden sie geschützt, jetzt wolle man Wölfe wieder schießen statt ihnen Respekt zu zollen. Angela Hampel weiß: „Ich kann mit den Blättern nur meine Empfindungen ausdrücken, aber keinen Krieg verhindern.“ Dennoch malt und zeichnet sie weiter. Trotz alledem und mit Frühlingsbeginn auch wieder in ihrem Gartenatelier in Struppen bei Pirna. „Ich kann mich in den Garten setzen, erfreue mich an den Märzenbechern, jedem Blümchen, das wächst. Nur Vögel sind weniger als sonst da.“

In Dresden gibt es bald eine kleine Ausstellung zu christlichen Themen von ihr in der Tolkewitzer Betlehemkirche, die am 14. Juni, um 11 Uhr eröffnet. Es war die erste Kirche, die nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut wurde. In ihrer Heimatstadt Kamenz hat Angela Hampel außerdem eine Ausstellung (Eröffnung am 23.7. im Malzhaus) mit Zeichnungen aus der Serie „Laookon“, dem weisen Seher, der auf Kassandra trifft. Ihre Mutter lebt noch dort, die unlängst ihren 90. Geburtstag feierte. Über das Älterwerden sagt Angela Hampel ganz unsentimental: „Man muss es akzeptieren, auch um Hilfe fragen. Der Blick verändert sich, man weiß die kleinen Dinge mehr zu schätzen und die Zeit, wo nichts weh tut.“ Für die Welt wünscht sie sich Frieden, sagt die Malerin. „Wir versuchen ja auch ein bisschen Schönheit in die Welt zu setzen. Das ist ja auch eine Lebensaufgabe.“

Text + Fotos (lv)
Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr

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Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)

22 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Zwischenmenschliches

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Frühlingsanfang
(Zum Welttag der Poesie)

Der graue Himmel fällt
aus dem Rahmen
kein Vogelgesang keine laue Frühlingsluft
nur ein leises Gurren der brütenden Tauben
in der Thuje am Haus
die Natur hält sich nicht
an Kalendertage
regt sich blüht
und wächst wie sie will
aus ihr spricht die Erde
ihre eigene Sprache
Bäume Pflanzen Tiere
und der Mensch greift immerfort
nach ihr
ruft flüstert schreit
wild und zärtlich
neigt er sich ihr zu
findet keine Ruh
sie zu ergründen untersuchen
mit der Macht der Worte
berauscht und beraubt
ihrer Sinne sucht sich ihr zu bemächtigen
in nie versiegenden Flüssen
fest verwurzelt im leisen weisen
Rauschen von Baumriesen
weit verästelt im unbeschwerten Flug der Vögel
im Hohelied der Liebe
die Welt zu sehen

LV
21.3.2026

Blütensterne

(Für Jade & Lina und Lola)

Träume sterben
wenn wir sie versäumen
lassen wir uns nieder
kommen sie wieder
ich träum mich zu Euch
in einen Garten über den Wolken
voller Licht hell und klar
das erste Grün sprießt
Schneeglöckchen verabschieden sich leis
Gänseblumen wachsen
Anemonen Tausendschönchen
und Hornveilchen entzücken
mit ihren Farben
wer schnuppert daran und
zählt mit mir die Blütensterne
stelle sie höher in Gläser
ihr Leuchten
Ihr zwinkert mir zu in der Sterne Schar
in der Ferne seht die Blütensterne
die kleinen Fellkobolde
staunen bewundern und
zerpflücken sie gar zu gerne

LV
21./22,3.2026

Lina am Wintergarten. Lina & Jade auf dem Sofa. Ich vermisse die beiden sehr.Lola.
Sie war meine erste Katze und lebte 18 Jahre bei mir.

Frühlingsbeginn
(Ohne P.)

Du bist verloren gegangen
Im Dunkeln warst du
kaum zu sehen
doch ich hab dich immer gefunden

im dichtesten Grün
verwuschelt Erde im Haar
Kratzspuren von Kämpfen
und auch die Knoten am Bauch
trugst du mit kecken Sprüngen davon

sprangst ohne zu fragen
in mein Herz
das dir alle Tage zufliegt
unsre Wege abgeht

der Futterteller steht leer
nebenan im Garten haben sie
einen Drahtzain errichtet
zum Frühlingsbeginn
unten ein Spalt offen

werd ich dich wieder sehen
mein Graugetigerter

LV
22.3.201

Kater Paul im Hausgarten. Leider lebt er nicht mehr.

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Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord

22 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wo Geschichten Hunderttausende verbinden: Leipziger Buchmesse feiert Rekordzuspruch

Immer mehr Menschen lassen sich auf der Leipziger Buchmesse, der Manga Comic Con und Europas größtem Lesefestival Leipzig liest inspirieren. Das zeigen auf eindrucksvolle Weise die 313.000 Besucher:innen (2025: 296.000), die vom 19. bis 22. März auf die Messe kamen und bei über 3.000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten in Leipzig Literatur in all ihren Spielarten gefeiert haben. 2.044 Aussteller:innen aus 54 Ländern beteiligten sich, um die Buchmesse als Präsentationsplattform für ihre Frühjahrs-Neuerscheinungen zu nutzen und ihre Autor:innen dem Lesepublikum vorzustellen. 

Die Begeisterung für gute Geschichten und die Neuerscheinungen der Saison bringt Leser:innen aller Genres  an dem Ort zusammen, der jedes Frühjahr zum Zentrum der Literatur in Deutschland wird: die Leipziger Buchmesse und Leipzig liest, Europas größtes Lesefestival. „Ob Belletristik oder Sachbücher, gezeichnete oder gesprochene Bücher – dass die Leipziger Buchmesse mit ihrem Angebot noch mehr Menschen als je zuvor anzieht, macht uns wirklich stolz. Sie ist ein unverzichtbarer Treffpunkt für alle, die Bücher lieben“, so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Auch 2026 hat sich die Leipziger Buchmesse als Ort der Debatten bewiesen, sei es zu literarischen wie gesellschafts- und kulturpolitischen Themen. Unser Angebot spiegelt diese Vielfalt auf einzigartige Weise wider und übt als Publikumsmagnet mehr Anziehungskraft als je zuvor aus. Gleichzeitig wertschätzen die Verlage die Leipziger Buchmesse und Leipzig liest, Europas größtes Lesefestival, als zentrale Vermarktungsplattform, auf der sie ihre Bücher und Autor:innen hunderttausenden interessierten Leser:innen gleichzeitig vorstellen können“, so Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse.

Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Die Leipziger Buchmesse hat einmal mehr ihre besondere Kraft entfaltet: Mit großer Leidenschaft hat die Branche die Vielfalt der Stimmen und Inhalte sichtbar gemacht und ist gleichzeitig solidarisch und mutig für ihre grundlegenden Werte eingetreten. Sie hat auch klar gemacht, dass sie nur dann weiter ein starkes Rückgrat für die Demokratie sein kann, wenn die Politik verlässliche Rahmenbedingungen schafft – wie faire Regeln für KI, Alternativen zur Dominanz großer Plattformen oder die Förderung von Medien- und Lesekompetenz.”

22. Preis der Leipziger Buchmesse geht an Katerina Poladjan, Marie-Janine Calic und Manfred Gmeiner
Die Jury des 22. Preises der Leipziger Buchmesse erntete großen Zuspruch für ihre Auswahl der Gewinnertitel aus den 485 Einreichungen der 177 Verlage. In der Kategorie Belletristik wurde Katerina Poladjan für ihren Roman „Goldstrand“ (S. Fischer) gefeiert, den Sachbuch/Essayistik-Preis erhielt Marie-Janine Calic für „Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“ (C.H. Beck). Für die Übersetzung von „Unten leben“ aus dem Spanischen von Gustavo Faverón Patriau wurde Manfred Gmeiner geehrt.

Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung
Dieses Jahr wurde der kroatisch-bosnische Schriftsteller Miljenko Jergović für „Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered“ (Ü: Brigitte Döbert, Suhrkamp) mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Die Laudatio hielt die serbisch-österreichische Schriftstellerin Barbi Marković. Im Rahmen der Eröffnung im Gewandhaus zu Leipzig sprachen zuvor Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), Sebastian Guggolz, der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sowie Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Ihre Redebeiträge zeigten auf eindrucksvolle Weise, dass die Leipziger Buchmesse genau der richtige Ort ist, um wichtige kulturpolitische Debatten zu führen und gegensätzlichen Standpunkten Raum zu geben.

„Donau – Unter Strom und zwischen Welten“, das Fokusthema
Mit über 50 Autor:innen und 87 Veranstaltungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, davon 33 auf der Donau-Bühne, hat die Leipziger Buchmesse 2026 die Literatur des Donauraums ins Scheinwerferlicht gerückt. Was literarisch, historisch und gesellschaftspolitisch links und rechts von der Donau geschieht und ihre Ambivalenz, verbindendes und trennendes Element gleichzeitig zu sein, wurde für die Besucher:innen bei den Lesungen, Gesprächen und Präsentationen eindrücklich erlebbar.

Die Stars von morgen: Debüt-Autor:innen auf der Leipziger Buchmesse
Sie haben geschafft, wovon viele träumen: Verlage haben ihr erstes Werk veröffentlicht. Ein weiterer Traum ging nun in Leipzig für sie in Erfüllung: Bei zahlreichen Veranstaltungen konnten die Debüt-Autor:innen diese Woche vor tausenden Menschen zeigen, welches Potenzial in ihnen steckt – und das Publikum war begeistert.

Leipzig liest − das größte europäische Literaturfestival
Das diesjährige Motto „Wo Geschichten uns verbinden“ wurde für die Teilnehmenden von Europas größtem Lesefestival Leipzig liest an den unterschiedlichsten Orten erlebbar. In Kirchen, Galerien, Museen und Buchhandlungen, aber auch in Kneipen, Augenarztpraxen, Apotheken, auf dem Südfriedhof, im Landgericht oder im Leipziger Zoo sowie an vielen weiteren Plätzen in der Stadt wurde Literatur in all ihren Spielarten gelesen, genossen und gefeiert.

Wo gezeichnete Geschichten zuhause sind: die Manga Comic Con
Erneut hat die Manga Comic Con als wahrscheinlich bunteste Messe Deutschlands gezeigt, wie viel Energie, Kreativität und Fantreue in der Community steckt. Unzählige Cosplayer:innen schmückten mit ihren aufwendigen Kostümen und Accessoires die Hallen und wetteiferten bei Cosplay-Wettbewerben um die begehrten Auszeichnungen. Erstmalig wurde in diesem Jahr der Tancho Award als neuer Preis für deutschsprachige Mangaka verliehen.

Neue Angebote für Kinder, neue Kooperationen und weiter gewachsene Formate
Als eine der wichtigsten Bildungsmessen Deutschlands hat die Leipziger Buchmesse mit ihrem Fachprogramm Fokus Bildung auch dieses Jahr Pädagog:innen aus dem ganzen Land zum Netzwerken und Weiterbilden angezogen. Viele Schulklassen und Familien nutzten die Angebote für junge Leser:innen, und im neuen Experimentierraums piks nahmen zahlreiche Kinder begeistert an den Workshops und anderen Formaten teil, die Sachbuchthemen spielerisch erlebbar machten.
In der weiter gewachsenen Audiowelt trafen sich Fans von Hörbüchern, Hörspielen, Podcasts und Streamingangeboten und ließen sich von Bestsellerautor:innen wie Daniel Speck, Dora Heldt oder D.C. Odesza unterhalten, genossen Live-Podcastsendungen und testeten neue Hörbücher in der Audiolounge.
Unter dem Motto „Geschichten aus der Zukunft“ teilten im Forum Mensch und KI Expert:innen, Autor:innen, Künstler:innen, Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Politiker:innen ihr Wissen und ihre Erfahrungen rund um Künstliche Intelligenz mit dem Publikum in vielen interaktiven Formaten.
Frisch aus der Taufe gehoben wurde das kuratierte Branchenformat „NEW VOICES“. Die Mitteldeutsche Medienförderung und die Leipziger Buchmesse setzen sich mit dieser Initiative für eine engere und frühere Verzahnung zwischen Buch und Film, Debüt- bzw. Jung-Autor:innen und Produzent:innen ein.

Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 18. bis 21. März 2027 statt.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher, Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
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Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
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Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Leipziger Buchmesse: Highlights am 22. März 2026

10:30–11:00    Menschen am Fluss (Donau-Bühne, Halle 4, D300/C301)
Der Grafiker Christian Schmiedbauer stellt seine Graphic Novel vor und erzählt, wie dieses Tagebuch einer Donaureise von der Quelle bis zur Mündung entstanden ist.

10:30–11:00    Jetzt bist du nicht mehr bei mir, mein Herz (Forum Die Unabhängigen, Halle 5, H313)
Übersetzer Lutz Kliche liest aus zwei Büchern des preisgekrönten nicaraguanischen Schriftstellers Sergio Ramírez, einer der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen Lateinamerikas.

10:30–11:30    Der klügste Freund, den wir je hatten (Forum Mensch & KI, Halle 2, B601/C600)
KI-Experte Bilal Zafar liest aus seinem Buch, das praxisnah anhand konkreter Beispiele erklärt, wie KI zum Alltagshelfer wird und warum sich ein vertrauensvoller Blick auf die Zukunft lohnt.

11:00–11:30    Zwischen Glaube und Zuschreibung (#buchbar, Halle 4, F200)
Hasnain Kazim spricht über sein neues Essay „Der Islam und ich“, über sein ambivalentes Verhältnis zur Religion, über Herkunft, Identitäten und Erwartungsdruck.

11:00–12:00    20 Jahre Kuh Lieselotte (Congress Center Leipzig, Vortragsraum 10)
Illustrator Alexander Steffensmeier erklärt, wie ein Bilderbuch entsteht, zeichnet live und liest aus dem neuesten Band seiner beliebten „Lieselotte“-Reihe.

11:30–12:00    Heidi und die verschwundenen Geißen (Gemeinschaftsstand Schweiz, Halle 5, G401)
Die bekannteste Kinderbuchfigur der Schweiz erlebt fast 150 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen ein neues Abenteuer, erzählt von Katja Alves.

11:30–12:00    Die Ehefrau (Audiobühne, Halle 2, F500)
Die US-amerikanische Thriller-Autorin Freida McFadden und Sprecherin Jodie Ahlborn geben faszinierende Einblicke in die Entstehung ihres Hörbuchs, eines packenden Psychothrillers über dunkle Geheimnisse.

11:30–12:00    Romantasy schreiben und verlegen (Sternenmeer, Halle 3, E401)
Eine Diskussion über das Genre Romantasy, das immer mehr Leserinnen für sich entdecken. Die Autorinnen und Verlegerinnen des Podiums fragen: In welche Richtung entwickelt es sich?

11:30–12:15    Let’s Podcast: Zeigt am Mikrofon, was in Euch steckt (JugendCampus UVERSE – Dschungel, Halle 2, H501/K500/K501)
Wer immer schon mal einen Podcast machen wollte, ist im Workshop von BÜCHERALARM genau richtig: Hier erfährt man, wie ein Podcast aufgebaut ist, und kann direkt loslegen.

11:45–12:15    Wie kann sie nur? (Hugendubel Messebuchhandlung, Halle 4, C500/D500)
Sophie Passmann liest aus ihrem neuen Buch über den alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein.

12:00–13:00    KI-Podcast der ARD: Künstliche Intelligenz und Bedeutung (Forum Mensch & KI, Halle 2, B601/C600)
Redakteurin und Moderatorin des ARD-Podcasts Marie Kilg spricht über die Bedeutung von KI in unserer Gesellschaft und die Fragen, die KI für unser Zusammenleben aufwirft.

12:00–13:00    Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland (CPMD) (Große Bühne, Halle 5, A500)
In Kooperation mit dem Convention-Portal Con-Finder.de sucht die CPMD die besten Performances im Cosplay.

12:20–13:05    Alles nur Spaß? Politik & Popkultur (Forum Offene Gesellschaft, Halle 5, K500)
Tragen Comedy und Unterhaltung zur wehrhaften Demokratie bei? Sebastian 23, Parshad Esmaeili und Miriam Davoudvandi sprechen über ihre Bücher und über die politische Dimension des Lustigseins.

12:30–13:00    Idols & Romance (Schwarzes Sofa, Halle 1, A501/C500)
Um queere und emotionale Welten zwischen K-Pop und Selbstfindung geht es bei dieser Lesung mit Musik mit Debütautorin Nikolai Fei Winter und Bestsellerautorin Selly Park.

13:00–13:20    Konfetti-Blues (ARD, ZDF, 3sat, Literaturbühne, Glashalle, Ebene -1, 01)
Ariane Binder interviewt Comedy-Autor Lutz van der Horst live für 3sat Kulturzeit zu seinem neuen Buch „Konfetti-Blues“.

13:00–13:30    Die radikale Mitte (Forum Sachbuch: Wissen, Halle 2, C601/D600)
Lydia Hüskens, Alexander Görlach und Sven Gerst sprechen darüber, wie die politische Mitte lernen kann, radikal neu zu denken, um die demokratische Marktwirtschaft zu erneuern.

13:00–13:45    Gewaltfreie Kommunikation für ein gutes Klassenklima (Forum Unterrichtspraxis, Halle 2, B203)
Konflikte gehören zum Schulalltag, die Frage ist, wie Lehrkräfte und Schüler:innen mit ihnen umgehen. Wie sich Konflikte konstruktiv mithilfe gewaltfreier Kommunikation auflösen lassen, erklären Mediator Sven Schöllmann und Pädagogin Evelyn Schöllmann.

13:00–14:00    Signierstunde mit Lilly Lucas (Messestand Bookish Love Universe, Halle 4, B400/A401)
Romance-Bestsellerautorin Lilly Lucas signiert ihren brandneu als Schmuckausgabe erschienenen Roman „New Promises“.

13:30–14:00    Erebos 3 (Große Bühne, Halle 5, A500)
Bestsellerautorin Ursula Poznanski liest aus dem spannenden Finale ihrer Erebos-Reihe: Wird Nick Dunmore das Spiel um Leben und Tod gewinnen?

13:30–14:00    First Pages – First Voices (Fachforum +, Halle 5, G511)
Debütautor:innen erzählen aus ihrem Schreibprozess: Welche Wege, Umwege und Entdeckungen liegen zwischen der ersten Idee und dem gedruckten Exemplar?

13:30–14:00    Die Liste der Lebenden (Nordisches Forum, Halle 4, C306)
Der preisgekrönte österreichische Schriftsteller Stefan Kutzenberger liest aus seinem Briefroman über Hans Christian Andersen und seine Seelenverwandte Henriette Wulff.

13:30–14:15    Luzie Alvenstein – Erbin der Duftapotheke (Hugendubel Kinderbuchhandlung, Halle 3, B601)
Für Spannung, Magie und Abenteuer sorgt Anna Ruhe mit ihrer Geschichte über Luzie, die auf einer Reise durch die Zeit auf einer rauschenden Party in den Goldenen Zwanzigern landet.

14:00–14:30    Siegerehrung Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland (Große Bühne, Halle 5, A500)
Zum zweiten Mal auf der Manga Comic Con werden die Top 3 der CPMD für ihre Cosplay-Performances ausgezeichnet.

14:00–17:00    Signierstunde mit Sebastian Fitzek (Messestand Sebastian Fitzek, Halle 2, H601)
Einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands signiert seine Bücher, u.a. seinen brandneuen Horror-Thriller „REM“.

14:30–15:00    Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Beyond Pages Stage, Halle 4, B501)
Talk und Lesung mit Bestsellerautorin Julia Dippel zu ihrem neuen Urban-Fantasy-Zweiteiler sowie mit Hörbuchsprecherin Dagmar Bittner.

14:30–15:15    Blindenfußball (piks – Experimentierraum für Kinder, Halle 2, G501/H500)
Profis aus der Blindenfußball-Bundesliga geben in diesem Selbsterfahrungsworkshop Einblicke in ihren herausfordernden und einzigartigen Sport.

14:30–15:30    Im Osten geht die Sonne auf (Audiobühne, Halle 2, F500)
Der Fußball-Podcast von „Sport im Osten“ bespricht live auf der Audiobühne, was den Fußballosten bewegt: Kurven, Ergebnisse und echte Geschichten aus Profiklubs und Amateurvereinen.

14:30–16:00    Verleihung des Selfpublishing-Buchpreises 2025/26 (Große Bühne, Halle 5, A500)
Der Selfpublishing-Buchpreis bietet unabhängigen Autor:innen eine Bühne und wird von Fachjurys in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Ratgeber und Kinder-/Jugendbuch verliehen.

15:00–15:30    Gilded Ruin – Gods of New Olympia (Nebelwald, Halle 3, C506)
Bestsellerautorin Emily Bähr liest aus ihrem neuen düsteren Romantasy-Roman voller Spice, Intrigen, Mord und Liebe.

15:00–15:30    Ripper’s Daughters und Irida 2 (AusbildBar – Gutenbergschule, Halle 5, G510)
Fantasy- und Horrorautor Markus Heitz spricht über seine beiden spannenden Neuerscheinungen.

15:00–15:30    Embodiment entdecken – körperliche Ressourcen nutzen (Forum Sachbuch: Wissen, Halle 2, C601/D600)
Die Psyche lässt sich ohne den Körper nicht verstehen und umgekehrt. Autorin Elli Kutscha erklärt Embodiment und lädt zum Ausprobieren der praktischen Übungen ihres Buches ein.

15:00–16:00    Wo sich die Erde verändert (Donau-Bühne, Halle 4, D300/C301)
Das Panel mit Olesia Ostrovska-Liuta (Ukraine), Adrian Ivakhiv (Kanada), Kateryna Botanova (Ukraine/Schweiz) und Asia Bazdyrieva (Ukraine) untersucht die oft unsichtbaren ökologischen Wunden, die Kriege hinterlassen, und wie Kunst und Kultur diese Veränderungen sichtbar machen.

15:15–17:15    Zeit zu reden: Kulturkampf als Nabelschau (Forum Offene Gesellschaft, Halle 5, K500)
Die Schriftstellerinnen Esther Dischereit und Nora Haddada, Journalist Tobias Haferkorn und Politikwissenschaftlerin Kristin Helberg diskutieren darüber, warum es ausgerechnet Literaten nicht gelingt, Kontroversen wie die über Israel und Palästina mit Worten auszutragen.

15:30–16:00    Gebärdensprach-Schnupperkurs: Deine Hände, deine Stimme (JugendCampus UVERSE – Dschungel, Halle 2, H501/K500/K501)
Wie fragt man „Was geht?“ ganz ohne Stimme, nur mit den Händen und dem Gesicht? Im UVERSE lassen sich erste Alltagsgebärden und das Fingeralphabet interaktiv, spielerisch und barrierefrei lernen.

15:30–16:00    Der Autor, die Influencerin, das Selfpublishing (Fachforum +, Halle 5, G511)
Die Grenze zwischen Autor:in und Influencer:in scheint immer mehr zu verwischen. Was haben diese Berufe gemeinsam? Können sie voneinander lernen? Johannes Conrady von BookRix spricht darüber mit Influencerin Lili.

16:00–16:30    Lustige Lesereise mit kurzen Wörtern (Lesebude, Halle 3, A203)
Leseanfänger und Kids, denen das Lesen schwerfällt, können witzigen Geschichten lauschen, deren Wörter Schritt für Schritt ein bisschen länger werden.

16:00–20:00    Anleitung für eine Rebellion – 12 Regisseurinnen schreiben Geschichte (Schaubühne Lindenfels)
Szenische Lesung über Empowerment in der Filmbranche mit den Autorinnen Immogen Kimmel, Bettina Schoeller Bouju, Barbara Teufel und der Schauspielerin Nina Kronjäger mit anschließender Filmvorführung: „Top Girl“ von Tatjana Turanskyi.

19:00–21:30    Kein Geld Kein Glück Kein Sprit (Kupfersaal)
Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk liest aus seinem neuen Erzählband und hat auch seine jüngst erschienene Graphic Novel „Graf Fauchi und das verschwundene Gebiss“ dabei.

19:30–22:00    Lange Nacht der Lesebühnen (UT Connewitz)
Zum Messe-Ausklang treffen sich traditionell am Sonntagabend vier Autor:innen unterschiedlicher Lesebühnen im UT Connewitz und präsentieren ihre besten Texte.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Infos: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

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Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Halbzeit: 105.000 BesucherInnen auf der Leipziger Buchmesse

Wie sehr Geschichten uns verbinden, ist aktuell ganz besonders in Leipzig zu spüren: Sowohl auf der Leipziger Messe als auch an zahlreichen Orten in der ganzen Stadt finden in dieser Märzwoche Menschen zusammen, um neue Stimmen kennenzulernen, neue Geschichten zu hören und das Lesen zu feiern. Insgesamt 105.000 Besucher:innen – im Vorjahr waren es 96.000 – lösten am Donnerstag und Freitag ein Ticket, um auf der Leipziger Buchmesse die Neuerscheinungen des Frühjahrs zu entdecken. Gemeinsam mit 2.044 Aussteller:innen und Verlagen sowie Autor:innen aus dem In- und Ausland erlebten sie, wie inspirierend Begegnungen sein können, wenn Literatur Menschen zusammenbringt.

Auch das diesjährige Fokusthema der Leipziger Buchmesse zeigt, wo Geschichten verbinden und wo sie zu Abgrenzung führen können. Das Programm unter dem Motto „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ widmet sich der Literatur des Donauraums. Aus den zehn Ländern, die der längste Fluss Europas auf seinen über 2.800 Kilometern vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer durchfließt, sind mehr als 50 Autor:innen nach Leipzig gereist. In insgesamt 87 Veranstaltungen, davon 33 auf der Donaubühne in Halle 4, beleuchten sie die Spannungsfelder dieses einzigartigen Sprach- und Kulturraums aus literarischer, historischer und gesellschaftspolitischer Perspektive. Sie führen das Publikum in eine Region, die bis heute von sprachlicher Vielfalt, unterschiedlichen Identitäten, Migration und politischen Machtverschiebungen geprägt ist. Einen Vorgeschmack auf das literarisch vielstimmige Programm bot die feierliche Eröffnung der Donaubühne am ersten Messetag, als Kurator Stephan Ozsváth mit Dimitré Dinev, dem österreichischen Buchpreisträger 2025, über die Donau als Metapher für ein europäisches Jahrhundert sprach.

Mehrere Preisverleihungen rückten an den ersten beiden Messetagen herausragende Werke der Gegenwartsliteratur und Akteur:innen des Literaturbetriebs ins Rampenlicht: der Preis der Leipziger Buchmesse, der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, der Kurt-Wolff-Preis und der Phantastikpreis SERAPH. Auch die diesjährigen Nominierten für den Deutschen Jugendliteraturpreis wurden der Öffentlichkeit vorgestellt.

Stärker denn je legt die Leipziger Buchmesse 2026 den Schwerpunkt auf Debüts und Debütautor:innen: Damit ihre ersten Werke direkt ein breites Publikum erreichen, räumt ihnen eine ganze Reihe von Veranstaltungen einen besonderen Platz ein. Auf der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei, auf der Donaubühne und in der #buchbar sind bereits viele spannende und vielversprechende Stimmen zu hören gewesen. Noch mehr frische Perspektiven erwarten das Publikum am Samstag bei der zweiten Auflage von „Beste erste Bücher“ im Ost-Passage Theater, und auch im BloggerRoom BL:OOM erhalten neue Talente Gelegenheit, sich vorzustellen.

Dank der Manga Comic Con erstrahlen die Messehallen 1 und 3 in diesen Tagen wieder in den buntesten Farben. Hier tauchen Fans von Comic, Manga und Anime nicht nur bei Lesungen, Workshops und Filmen in die Welten ihrer Lieblingsheld:innen ein und schlüpfen in aufwendig gestaltete Kostüme, sie können auch zahlreiche prominente Ehrengäste aus aller Welt persönlich treffen. Am Messewochenende laden sowohl der Leipziger Cosplay Wettbewerb als auch die Cosplay Performance Meisterschaft Deutschland wieder zum Mitfiebern ein, wenn Cosplayer:innen auf der Großen Bühne in Halle 5 zeigen, welches Talent in ihnen steckt.

Literaturbegeisterte und Fachpublikum können sich noch bis Sonntag über die Neuheiten des Frühjahrs informieren, das Lesen feiern und sich von Geschichten verbinden lassen.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

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BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Spannende Geschichten zu Zeitgeschichte & Umgang miteinander. Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse, in der Kategorie Belletristik, stellten sich den Fragen im Gespräch und lasen aus ihren Büchern.
Schöne, farbenfrohe, originell gestaltete und anregungsreiche Bücher mit vielfältigen Blicken und Sichtweisen auf die Welt, auf das Verbundensein von Mensch & Natur & allen Lebewesen bietet der Verlag „w_orten & meer“. Geschäftsführerin Marianne Eppelt aus Leipzig stellt die Neuerscheinungen am Messestand vor.

Von Milchzahn-Geschichten, goldenen Stränden, einer zornigen Seiltänzerin und Liebesbriefen an das Leben

Viel zu sehen und entdecken gibt es wieder auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Eine persönliche Auswahl besonderer Neuerscheinungen aus kleinen, feinen, innovativen und kreativen Verlagen. Noch bis Sonntagabend lockt die reichhaltige Bücherwelt für kleine und große Besucher. Viel Vergnügen!
Einen Ansturm von Besuchern gab es gleich am ersten Tag der Leipziger Buchmesse am Donnerstag. Auf der Hin- und Rückfahrt überfüllte Züge (wann bekommt die Deutsche Bahn das endlich hin, ausreichend Wagen bereitzustellen?!), Gedränge in allen fünf Hallen, bunte Manga-Figuren, viel junges Publikum machte sich auf den Weg. Es gibt viel zu sehen und entdecken an insgesamt vier Messetagen noch bis Sonntag. Am Eröffnungstag wurden die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse vorgestellt und lasen. Die Bühne war etwas versteckt, abgeschirmt vom Besuchertrubel, hinter einer Wand mit Tür. Wie für gehobenes Publikum, Insider. Das war etwas seltsam. Zum Glück fand ich sie doch noch und erlebte wenigstens drei der fünf Nominierten in der Kategorie Belletristik.

Im Gespräch mit ihnen ging es vor allem um das Geschichten erzählen selbst. Wie erzählt man eine Biographie? Wie findet man Worte für Dinge, Ereignisse, die sprachlos machen und schmerzen? Darauf antwortete Katerina Poladjan, die Auszüge aus ihrem Roman „Der Goldstrand“ las, worauf es ihr beim Schreiben ankommt: „Was erzähle ich mir selbst und der Welt, und was lasse ich aus. Einen Wahrheitskern gibt es. Vielleicht ist das Utopie.“ Ja, der Hall-Raum sei sehr groß, so Poladjan. Jeder liest und versteht ein Buch anders. Sie gewann mit „Der Goldstrand“ (S. Fischer) den Preis der Leipziger Buchmesse für Belletristik.

Norbert Gstrein weiß, dass sein Romanheld Adrian im nominierten Buch „Im ersten Licht“ (Hanser Verlag) „kein symphatischer Typ“ ist. Und er findet, dass es „zu viele positive Identifikationsfiguren in der Literatur“ gibt. Ihm geht es offenbar darum, Verborgenes, Dunkles zu erhellen und auch Worte für Unaussprechliches zu finden. „Ich weiß, dass ich nicht immer gut bin“, sagt er über sich. Eine Annäherung zur Figur des Adrian fände er wünschenswert bei den Lesern. „Er ist ein Zaungast des Krieges, der immer die Nähe von Kriegsversehrten sucht und den deswegen Schulgefühle plagen“, sagt Gstrein über seinen Romanhelden. „Es war schwierig, eine Sprache für die Sprachlosigkeit zu finden. Für diejenigen, die den Krieg erlebten und sich viele Jahre zu einem Schweigen verabredet haben, obwohl sie schon lange von den Kriegsverbrechen wussten.“

Um Rückblicke, Unerhörtes und unbequeme Wahrheiten geht es auch im neuen Roman „Die Wut ist ein heller Stern“ (Hanser Verlag) von Anja Kampmann aus Hamburg. Sie las sehr ausdrucksvoll und intensiv eine Szene daraus und entführte die Zuhörer ins Jahr 1933 in Deutschland, auf die Reeperbahn. Sie schauen mit den Augen der Varieteekünstlerin Hedda, die im Nachtclub Alcazar am Seil schwebt über den Köpfen des Publikums, alles ist ganz leicht, und dabei auf die damalige Zeit und ihre Abgründe blickt. „Ihr Roman erzeugt starke Bilder in eindringlicher Sprache. Es ist ein sehr politisches und poetisches Buch“, so die Moderatorin. Anja Kampmann schaue mit ihrem Buch auf den Rand der Gesellschaft, es führt ins Hafenarbeitermilieu und zu Frauen in sozial schwierigen Verhältnissen. Sie beschreibt, wie ihre Heldin am Seil schwingt und sich in etwas hinein träumt, während die Zeit ab 1933 sich immer mehr verengt und Frauen wie Hedda keinen Raum mehr lässt. Diesen Frauen am Rande der Gesellschaft wollte sie eine Stimme geben, sagt Anja Kampmann, etwas entgegen setzen, sich nicht kleinkriegen zu lassen. Der Roman erzählt viel in kleinen Sequenzen, Bildern und reißt immer wieder ab, vieles klingt nur an, so Kampmann über ihr Buch. Das sieht sie auch als eine Erfahrung für die Leser. „Die Auslassungen geben dem Ganzen einen ziemlichen Rhythmus und Intensität.“ Ihr Roman breche auch mit Klischees über die 30er Jahre. „Mich hat interessiert, zu erzählen, wofür sind die damals losgegangen, was hat die ausgemacht. Politische Umbrüche haben mit Vertrauen zu tun, wie wir miteinander umgehen, uns schützen und wie kostbar Miteinander ist“, so Anja Kampmann. „Die Wut von Hedda, die sie sich nicht nehmen lässt. Der Raum, den sie sich nimmt in dieser Zeit.“

Anja Kampmann ist mit ihrem Buch meine Favoritin bei den Neuerscheinungen auf dieser Buchmesse, auch wenn sie den Preis der Jury nicht gewonnen hat. Sprachlich und von der erzählten Geschichte finde ich die „Die Wut ist ein heller Stern“ packender, intensiver und auch brisanter als die anderen. Die Figur der Seiltänzerin ist schon ein tolles Sinnbild. Wie sie sich aufschwingt, um nicht abzustürzen. Ich bin gespannt auf dieses Buch.

Mit farbenfroh gestalteten Büchern und Zitaten, die aufhorchen lassen, stellt sich der Verlag „w_orten & meer“ vor, der auf Hiddensee beheimatet ist. Auf einem Poster  steht „Lesen Lieben Lernen“, fliegen Menschen auf Büchern und betrachten die Welt aus der Vogelperspektive. Um neue Perspektiven, Inspirationen, Lebendigsein und respektvolles Handeln geht es auch im Verlagsprogramm. Im Mittelpunkt steht dabei, wie Menschen sich mit Natur verbinden und verbunden sind, wie sich Menschen mit anderen Menschen In Beziehung setzen und wie sich Menschen mit sich selbst auseinandersetzen, sagt Marianne Eppelt, die sich um die Geschäftsführung kümmert und in  Leipzig wohnt. Das Spektrum umfasst Sachbücher, Geschichten, Erzählungen und Romane von Autorinnen und Autoren aus aller Welt, darunter Brasilien, Neuseeland, Spanien, Niederlande und Deutschland, die über ihre Lebensrealitäten erzählen, von der Suche nach individueller Identität, Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und Eintreten für soziale Gerechtigkeit, demokratische Teilhabe und ein erfülltes Leben in einer umweltfreundlichen und friedlichen Welt. Das Buch „Kurswechsel“ verein 28 Kern-Konzepte indigener Weltsichten, in denen es um Konfliktlösung, nicht-hierarchische Gesellschaften, Mut und Vertrauen das gemeinsame Leben feiernde Zeremonien und Rituale, die Verbindung zur Erde, Herzensweisheit, Humor als existenzielle Sichtweise und zirkuläre Zeitkonzepte geht. Das klingt spannend und visionär!

Visuell schön anzusehen, mit einem Erdkreis mit marmorierten Linien, die alles Sein verweben, in sandigen, blauen und grünen Farbtönen, Augen und Händen, die wahrnehmen, sind auch die Bücher der Verbundensein-Reihe, in der es um die Verbindung mit allem Lebendigen geht. „Welche Geschichte_n stehen nachts an welchen Betten?“, steht auf einem nachtblauen Buchcover. Träume, Erinnerungen, Vorahnungen oder Albträume? Das Kopfkino setzt gleich ein. In der autobiographischen Erzählung „Wie ich merkte, dass die Shoah nachts an meinem Bett steht“ des niederländischen Autors Maurits de Bruijn verwebt er den Reisebericht eines sechstägigen Israeltrips mit der Suche nach sich selbst und geht der Geschichte seiner Mutter nach, einer Shoah-Überlebenden. Es geht um jüdisches Leben und auch um die Frage nach der Vererbbarkeit von Traumata.

Von Prosa mit Lebenserinnerungen, Gedichtbänden über das Leben, die Liebe und den Alltag über Krimis bis zu phantastischen Geschichten reicht die Bandbreite im „primär Verlag Berlin, ein Unternehmen der Dienstleistungsgruppe Worm. Der Verleger Mario Worm ist selbst Autor, weiß um die Sorgen bei der Suche nach einem passenden Verlag und möchte daher gerade neuen und ambitionierten Autoren eine faire Startplattform geben. Dort erschien auch ein Buch über „Erik Neutsch – der Wahrheit ein Stück näher“ von Marita Neutsch, der Tochter des Schriftstellers, der mit seine Buch „Spur der Steine“ bekannt wurde. Der gleichnamige Defa-Film mit Manfred Krug und Eberhard Esche durfte lange nicht gezeigt werden in der DDR. In ihrem Buch geht Marita Neutsch der Frage nach, warum das fünfte Buch „Der Friede im Osten“ nicht so veröffentlich wurde, wie es ihr Vater im August 203, kurz vor seinem Tod, beendet hatte.

Ein besonderes Buch ist „Meine Milchzahn-Geschichten“ – Die etwas andere Zahndose von Ketti Gnida, erschienen im felu-Verlag in Dortmund. Ein fröhlich bunt illlustriertes Album zum Sammeln von Milchzähnen mit integrierter Drehscheibe, durch die sich jeder Zahn passend zur Geschichte bewegen lässt. „Jeder Zahn bekommt hier ein eigenes Fach und wird aufbewahrt wie ein kleiner Schatz“, sagt Ketti Gnida schmunzelnd, die als Zahntechnikerin arbeitet.

Der Transit-Verlag feiert in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen. Als ein „Wilderer zwischen den Gattungen und Erzählweisen“, so sieht er sich selbst. Die Bücher entführen in Historie und Gegenwart von Ost- und Westeuropa und deutscher Geschichte. „Fische im Trüben“, so heißt der Debütroman von Elli Unruh, war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik. Sie erzählt die Geschichte einer Familie, die bis Ende der 80er Jahre in der Sowjetunion, im südöstlichen Kasachstan, lebte, Nachfahren von Mennoniten, die einst von Katharina der Großen ins Zarenreich geholt wurden. Es sei stimmungsvoll, atmosphärisch dicht und mit seiner altertümlichen Sprache, dem Plautdietsch, ein ganz und gar ungewöhnliches Buch, loben Literaturkritiker.

Alles in allem ein Bücher-Frühling mit einer Vielfalt besonderer, wagemutiger und reizvoller Geschichten, die darauf warten, gesehen und gelesen zu werden.

Text + Fotos (lv)

Mehr Eindrücke zu neuen Büchern und Verlagen folgen.

Weitere Infos unter http://www.leipziger-buchmesse.deBezaubernde Fantasiegestalten & Bücher, die Lust auf Lesen und mehr machen. Liebevoll gestaltete Bücher & Spiele rund um Berührung und Zweisamkeit hält freudestrahlend der Mann mit den Katzenohren bereit, der über Liebe auf Katzenart gut Bescheid weiß. Schöne Idee! Mehr dazu unter http://www.erotivity.de

Bitte Platz nehmen auf dem Lese-Thron: Franz Westner vom SalonLiteraturVerlag München inmitten der Buch-Neuheiten. „Literatur öffnet Horizonte“, lautet das Verlagsmotto.

Minnie staunt über meine Bücherschätze. Wieder zuhause nach einem langen Messetag, erschöpft und glücklich, über interessante Entdeckungen an neuen Büchern und Verlagen. Mit Frühlingsbeginn neu erwachte Leselust!

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Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026

21 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Preis der Leipziger Buchmesse 2026 für Katerina Poladjan, Marie-Janine Calic und Manfred Gmeiner

Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse am Donnerstag wurde der wichtigste Buchpreis des Frühjahrs vergeben. In der Glashalle der Leipziger Buchmesse gab die Jury vor dem gespannten Publikum bekannt, welche drei herausragenden deutschsprachigen Neuerscheinungen sich durchgesetzt haben. Katerina Poladjan erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik für ihren Roman „Goldstrand“. In der Kategorie Sachbuch/Essayistik ging der Preis an Marie-Janine Calic für „Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“. Den Preis für Übersetzung erhielt Manfred Gmeiner für die Übersetzung von „Unten leben“ aus dem Spanischen von Gustavo Faverón Patriau. Insgesamt wurden 485 Titel von 177 Verlagen eingereicht.

Kategorie Belletristik

Katerina Poladjan | „Goldstrand“ | S. Fischer

Begründung der Jury:

„Filmregisseur Eli lebt in einer bröckelnden römischen Villa, auf dem Sofa seiner Psychoanalytikerin schwelgt er in seinen Lebenserinnerungen; erzählt von den architektonischen Utopien seines Vaters in Bulgarien, von Schwiegereltern mit fragwürdiger Vergangenheit und von seiner Tochter, die von all dem nichts wissen will. Katerina Poladjans Roman ist ein Abgesang auf Europa als Kontinent der glamourösen Dichter und Denker – und erzählt uns mit einer leichten wie abgründigen Sprache von einem Mann, der sich auf einen Abschied vorbereitet und selbst noch nicht weiß, wohin ihn die Reise führt.“

Die Autorin:

Katerina Poladjan wurde 1971 in Moskau geboren, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. Für „Hier sind Löwen“ (S. Fischer, 2019) erhielt sie Stipendien des Deutschen Literaturfonds, des Berliner Senats und von der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. 2021 wurde sie mit dem Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund ausgezeichnet. Mit „Zukunftsmusik“ (S. Fischer) stand Katerina Poladjan auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022. 2025 erhielt sie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds.

Kategorie Sachbuch/Essayistik

Marie-Janine Calic | „Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“ | C.H. Beck

Begründung der Jury:

„Südosteuropa ist bislang in der Exilforschung kaum beachtet – Marie-Janine Calic schließt eine Lücke mit diesem eindrucksvollen Werk. In ihrer breiten und akribischen Recherche erzählt sie die wechselvolle Geschichte der Balkanroute anhand vieler Einzelschicksale. Ob jüdisch, homosexuell oder kommunistisch – neben einigen prominenten Namen sind es vor allem die Schicksale der einfachen Leute, denen Marie-Janine Calic so ein Denkmal setzt. Anhand dieser Biografien erzählt Marie-Janine Calic Weltgeschichte. Sie erschließt politisch-historische Zusammenhänge und zeigt den Balkan als Region der Hoffnung und des Übergangs.“

Die Autorin:

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war als Politische Beraterin u. a. am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag tätig. Unter ihren zahlreichen Publikationen sind u. a. die Monografien „Südosteuropa. Weltgeschichte einer Region“ (C.H. Beck, 2016) und „Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert“ (C.H. Beck, 2010).

Kategorie Übersetzung

Manfred Gmeiner | Übersetzung aus dem Spanischen: „Unten leben“ von Gustavo Faverón Patriau | Droschl

Begründung der Jury:

„Als multiperspektivischer Horror- und Schelmenroman entfaltet sich Gustavo Faverón Patriaus ‚Unten leben‘: Dutzende Erzählstimmen fügen sich zu einem Mosaik der düsteren Geschichte Lateinamerikas. In dieser labyrinthischen Erzählung verlieren sich Wahrheit, Erinnerung und literarische Anspielungen ineinander. Manfred Gmeiner übersetzt den Roman mit spielerischer Eleganz ins Deutsche und bewahrt dabei den Blick für eigensinnige Figuren und den Zauber der Poesie. Seine ebenso furchtlose wie packende Übersetzung macht die Lektüre zu einer intensiven, unvergesslichen Erfahrung.“

Der Autor:

Manfred Gmeiner, geboren 1964 in Wien, war lange als selbstständiger Buchhändler in einer gemeinsam mit seiner Partnerin gegründeten spanischsprachigen Buchhandlung tätig. Nach Weitergabe der Buchhandlung ist er nun als Scout und Übersetzer aus dem Spanischen tätig. Er gab mehrere Anthologien heraus und übersetzte u. a. Jordi Peidro, Francisco Álvarez und Federico García Lorca.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über die Leipziger Buchmesse
Über die Leipziger Messe

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
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Manga Comic Con:
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Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen

19 Donnerstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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„Wo Geschichten uns verbinden“: Leipziger Buchmesse 2026 lädt Leser:innen zum Entdecken und Erleben ein

Rund 3.000 Veranstaltungen an mehr als 300 Leseorten vom 19. bis 22. März

Die Leipziger Buchmesse wird immer internationaler: Mit 2.044 Aussteller:innen und Vertreter:innen aus 54 Ländern (2025: 2.040 Aussteller aus 45 Ländern) beweist sie auch 2026, dass gute Geschichten sprichwörtlich Grenzen überwinden. Die Autor:innen und Verlage freuen sich darauf, hunderttausenden Besucher;innen ihre Neuerscheinungen zu präsentieren. Ob im Rahmen des diesjährigen Fokusthemas „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ oder bei den Lesungen der Debüt-Autor:innen zeigt die Buchmesse auf vielfältige Weise, wie sehr Geschichten Menschen miteinander verbinden. Das kann das Publikum bei den zahlreichen Veranstaltungen auf der Buchmesse, der Manga Comic Con und bei Leipzig liest, Europas größtem Lesefestival, erleben.

Wenn Leipzig liest beginnt und die Leipziger Buchmesse am Donnerstag, 19. März, ihre Türen öffnet, um hunderttausende Besucher:innen in die Hallen strömen zu lassen, hat er offiziell begonnen: der literarische Frühling. Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe: „Mit ihrer kontinuierlichen Teilnahme am wichtigsten Branchenevent der Saison zeigen die Verlage, wie wichtig die Leipziger Buchmesse für ihr Geschäft ist. Das ist ein starkes Signal angesichts der anspruchsvollen Marktlage.“ Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse: „Was für eine Relevanz der deutschsprachige Buchmarkt hat, beweisen auch die internationalen Gäste: dieses Jahr präsentieren Aussteller aus mehr Ländern als je zuvor ihre Literatur in Leipzig. Die Leipziger Buchmesse ist der Ort, wo Geschichten uns verbinden. Hier treffen Menschen mit unterschiedlichen Haltungen, Interessen und Lesegewohnheiten aufeinander – alle vereint durch die Begeisterung für gute Stories.“

Das Fokusthema „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ in Halle 4

Bis heute ist die Literatur des Donauraums geprägt von Migration, Vielsprachigkeit, unterschiedlichen Identitäten und dem Ringen politischer Mächte um Einfluss. Die Donau verbindet und trennt gleichermaßen. Diese Spannungsfelder spiegelt das Programm auf der Leipziger Buchmesse mit über 50 Autor:innen und 87 Veranstaltungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, davon 33 auf der Donau-Bühne. Kurator des Fokusthemas ist der frühere ARD-Südosteuropa-Korrespondent Stephan Ozsváth. Das Programm wird von zahlreichen Partnern unterstützt, darunter das Auswärtige Amt, die Bundeszentrale für politische Bildung, das Goethe-Institut, TRADUKI, die Stadt Leipzig sowie Kulturinstitutionen des Donauraums.

Neue literarische Stimmen: der Debüt-Schwerpunkt 2026

Damit ihre ersten Geschichten und neuen Perspektiven direkt ein breites Publikum finden, nimmt die Leipziger Buchmesse 2026 Debüt-Autor:innen stärker denn je in den Fokus. Bei zahlreichen Veranstaltungen an mehreren Orten können die Besucher:innen die vielversprechendsten Debüts des Frühjahrs entdecken − sei es bei „Beste erste Bücher“ und der „Langen Leipziger Lesenacht“, in der #buchbar, auf der Donaubühne und bei einer Veranstaltung im BloggerRoom BL:OOM.

Neue Angebote für Kinder, neue Kooperationen und weiter gewachsene Formate

Die Leipziger Buchmesse ist nicht nur eine der wichtigsten Bildungsmessen Deutschlands mit Fokus Bildung, einem breiten pädagogischen Programm für Fachkräfte, sie ist auch ein zentraler Treffpunkt für Familien und junge Menschen. 2026 eröffnet sie den piks, einen neuen Experimentierraum für Kinder bis 10 Jahre, in dem Sachbücher lebendig werden. Auch der JugendCampus UVERSE, der sich an 10- bis 22-Jährige richtet und bereits in die dritte Runde geht, hat das Ziel, das Interesse junger Menschen am Lesen zu fördern. Für New-Adult-Leser:innen gibt es in allen Belletristik-Hallen zahlreiche Stände, an denen sie die neuesten Romane des Genres entdecken und Stars wie Julia Quinn treffen können.

Gemeinsam mit der Mitteldeutschen Medienförderung gibt die Leipziger Buchmesse in diesem März den Startschuss für eine engere und frühere Verzahnung zwischen Buch und Film: das kuratierte Branchenformat „NEW VOICES“.  Es richtet sich an Produzent:innen, Verlage, Agenturen sowie Debüt- und Jungautor:innen und setzt seinen Schwerpunkt auf fiktionale Stoffe mit Adaptionspotenzial bzw. die frühzeitige Identifikation filmisch adaptierbarer Werke.

Nach ihrer gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wird die weiter gewachsene Audiowelt 2026 zum zweiten Mal der Treffpunkt für alle Fans von Hörbüchern, Hörspielen, Podcasts und Streamingangeboten. Das Forum Mensch und KI widmet sich unter dem Motto „Geschichten aus der Zukunft“ der Ambivalenz künstlicher Intelligenz. Im Rahmen des interaktiven Bühnenprogramms sind die Besucher:innen dazu eingeladen, sich der Technologie in all ihren Facetten zu nähern.

Leipzig liest, Europas größtes Lesefestival

Ob Lesungen, Gespräche, Forumsdiskussionen, Präsentationen, Workshops oder Konzerte − das Angebot für alle Altersgruppen, Vorlieben und Genres umfasst dieses Jahr rund 3.000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten bei Leipzig liest und auf der Buchmesse. Dazu tragen prominente Autor:innen wie Sebastian Fitzek, Paul Maar und Bernhard Schlink bei sowie bekannte internationale Namen wie Arne Dahl und Dana Grigorcea, aber auch zahlreiche Debüt-Autor:innen bzw. Stars von morgen.

Renommierte und brandneue Auszeichnungen

Als einzige große Literaturauszeichnung ehrt der Preis der Leipziger Buchmesse drei Kategorien auf Augenhöhe. Wer dieses Jahr die begehrten Preise in der Belletristik, Sachbuch/Essayistik und literarischen Übersetzung erhält, wird am 19. März in der Glashalle bekanntgegeben.
Erstmalig wird der Tancho Award auf der Manga Comic Con verliehen. Der neue Preis soll mehr Aufmerksamkeit auf das große Potenzial richten, mit dem professionelle Mangaka aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahren Geschichten erschaffen.
Bereits zum 15. Mal wird der Seraph vergeben, die Auszeichnung der Phantastischen Akademie. Zum Jubiläum steigt die Zahl der Kategorien auf vier statt drei, und auch das Preisgeld konnte dank zahlreicher Spenden auf insgesamt 32.000 Euro aufgestockt werden.

Weitere Highlights und Schwerpunkte

•   Das Forum Offene Gesellschaft positioniert sich erneut als zentraler Ort der großen              Fragen. Ob Demokratie im Stresstest, anhaltende Kriege oder geopolitische Umbrüche –        die Welt steht mehr denn je unter Druck – und wir mit ihr.
•   Seit über vier Jahren prägt der Krieg das Leben in der Ukraine. Welche Spuren hinterlässt      er in Sprache, Erinnerung und Alltag? Am Messestand der Ukraine in Halle 4 finden              dazu über 20 Veranstaltungen statt.
•   Mit jeweils vier Veranstaltungen auf der Donaubühne sowie 14 Veranstaltungen auf der          TRADUKI-Kafana (Halle 4/D403) bringt das multinationale Literaturnetzwerk TRADUKI        zeitgenössische Werke aus Südosteuropa und dem Balkan nach Leipzig.
•   Im Forum „Die Unabhängigen“ werden rund 45 Veranstaltungen mit zahlreichen                  Autor:innen, Herausgeber:innen, Übersetzer:innen und Verleger:innen stattfinden.
•   Historische literarische Juwelen und günstige antike Schnäppchen bietet in Halle 5 die            Antiquariatsmesse. In diesem Jahr präsentieren 36 Antiquariate aus Deutschland,               Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ihre Bestände.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

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Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

19 Donnerstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wo Literaturgenuss zeitlos ist: Raritäten und Klassiker entdecken auf der Leipziger Antiquariatsmesse

Antiquariate sind Hüter von Geschichten, Ideen und Sammlungen, die Generationen überdauern – vom seltenen Einzelstück bis zu ganzen Bibliotheken. Jedes Jahr aufs Neue macht die Leipziger Antiquariatsmesse diese stille Arbeit und ihre einzigartigen Schätze für ein breites Publikum sichtbar. Im Rahmen der Leipziger Buchmesse vom 19. bis 22. März können Messebesucher:innen in Klassikern vergangener Zeiten schmökern, in ganz besonderen Sammlungen fündig werden und vor allem ihre Lieblingsausgaben direkt vor Ort erwerben.

In Messehalle 5 präsentieren in diesem Jahr 36 Antiquariate aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ihre Bestände: Neben wertvollen antiquarischen Büchern, Drucken oder handsignierten Ausgaben, Grafiken, Illustrationen oder Briefen wartet auch jede Menge Lesestoff zu günstigen Preisen auf alle Bücherfreund:innen. Wie gewohnt finden sie in den prall gefüllten Regalen der beliebten Literaturmeile, was das Herz begehrt. Und auch das Messecafé lädt wieder dazu ein, sich zwischen dem Stöbern ein Päuschen zu gönnen.

Ein Auszug aller antiquarischen Exponate wird im Messekatalog angeboten, von dem gerade rund 4.000 Exemplare in Deutschland und Europa verschickt wurden. Er ist auch als Onlineversion auf der Website des Veranstalters abooks.de erhältlich.

Schätze hinter Glas und eine Hommage ans Lesen – die Highlights der 32. Antiquariatsmesse

Die kostbarsten Raritäten können Interessierte in Glasvitrinen bewundern, wie zum Beispiel eine der seltenen Veröffentlichungen von Franz Kafka zu Lebzeiten: die 1913 bei Kurt Wolff in Leipzig erschienene Erzählung „Der Heizer“ (im Bonner Antiquariat Walter Markov) oder eine vor hundert Jahren erschienene Ausgabe des Filmromans „Metropolis“, von der Autorin Thea von Harbou eigenhändig signiert (im Karlsruher Antiquariat Haufe & Lutz).

Das Bautzener Antiquariat zum Dom bietet einen Rückblick auf das Leseland DDR mit einer interessanten Sammlung signierter Briefe, unter anderen von Anna Seghers und Erwin Strittmatter an eine DDR-Schul-AG. Der Anbieter Jugendstildesign G. Schöll stellt seine herausragende Sammlung zur Buchgrafik des Jugendstils und des deutschen Expressionismus mit fast 200 Werken vor. Hier finden sich so prachtvolle Ausgaben wie „Der Blaue Reiter“ von Wassily Kandinsky, Franz Marc und Arnold Schönberg aus dem Jahr 1914 oder Goethes „Reinecke Fuchs“, illustriert von Lovis Corinth, von 1921.

In einer gemeinschaftlichen Sonderausstellung greifen mehrere Antiquariate, darunter das Antiquariat Krikl aus Wien und die Wiener Filiale des Roten Antiquariats, das Fokusthema der diesjährigen Leipziger Buchmesse auf: Unter dem Motto „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ stellen sie mit ausgewählten antiquarischen Büchern die Literatur- und Kunstgeschichte dieses Kulturraumes dar, in dessen Zentrum die österreichisch-ungarischen Impulse für die Moderne des frühen 20. Jahrhunderts stehen.

In der neben dem Messecafé eingerichteten Leseecke werden in diesem Jahr Lesungen stattfinden. Mit „Einfach Literatur“ ist beispielsweise Daria Razumovych zu Gast auf der Antiquariatsmesse. Sie liest aus ihrem gemeinsam mit Klaus Willbrand geschriebenen Buch und würdigt damit ihren im letzten Jahr verstorbenen Co-Autor, Antiquar und TikTok-Star, der Zeit seines Lebens dazu einlud, sich mit Weltliteratur zu beschäftigen, und damit eine große Fangemeinde in den sozialen Medien erreichte.

Organisiert wird die Leipziger Antiquariatsmesse von Marianne Fleischer-Bartsch von abooks.de in enger Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse. In direkter Nachbarschaft befindet sich wieder der Ausstellungsbereich Buchkunst und Grafik, der die Antiquariatsmesse kreativ ergänzt: Hier finden sich künstlerische Buchprojekte und Handwerkskunst rund ums Buch sowie interaktive Formate an den Ständen von Kunsthochschulen, des Museums für Druckkunst Leipzig, der Buchbinder-Landesinnung Sachsen und an den Künstlerständen auf dem Marktplatz Druckgrafik. Zudem präsentiert und prämiert die Stiftung Buchkunst an ihrem Stand wieder die schönsten Bücher aus aller Welt.

Die Leipziger Antiquariatsmesse findet auf der Leipziger Buchmesse vom 19. bis 22. März 2026 statt. Die Tickets der Leipziger Buchmesse gelten auch für die Antiquariatsmesse und sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über die Leipziger Buchmesse
Über die Leipziger MesseText: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
www.instagram.com/leipzigerbuchmesse
www.linkedin.com/company/leipziger-buchmesse
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Manga Comic Con:
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Lilli Vostry

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