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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Gruppenausstellung „Sommersalon“ in der Galerie Kunst & Eros

19 Mittwoch Jun 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Nackte Badende in wechselndem Licht und Hauttönen zeigt in einer Hommage an Caspar David Friedrich der aus Kolumbien stammende Künstler Juan Miguel Restropo beim 15. Sommersalon in der Galerie Kunst & Eros in Dresden. Die Galeristin Janett Noack freut sich über die vielen neuen, reizvollen Handschriften vorwiegend sächsischer Künstlerinnen und Künstler.


Schönheit. Fragilität und Vergänglichkeit des Lebens spiegeln diese neuen Arbeiten des Porzellankünstlers Olaf Stoy.


Farbenfrohe schwungvolle Paar-Zeichnungen und Figürliches aus edlem Marmor zeigt die Dresdner Bildhauerin Konstanze Feindt-Eißner.

Verführerisch im Sinnesrausch schwelgende Nymphen

Eine Vielfalt reizvoller Handschriften von bekannten und jungen KünstlerInnen versammelt die nunmehr 15. Gruppenausstellung „Sommersalon“ in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Farben- und sinnenfrohe Kunst rund um Liebe, Lust und Sinnlichkeit in vielen, reizvollen Handschriften versammelt bereits zum 15. Mal die Gruppenausstellung „Sommersalon“ in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden (noch bis 31. August zu sehen). Sieben zeitgenössische sächsische Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre neuesten Arbeiten von Malerei, Zeichnung, Grafik bis Plastik zusammen mit je einem Gedicht ihrer Wahl in den zwei Ausstellungsräumen. Im neuen Galerieraum hängen in einer kleinen Kabinettausstellung mit dem Titel „Balanceakt“ feine Buntstiftzeichnungen mit plastisch und zerbrechlich wirkenden Körperformen, auf denen Libellen balancieren, im Getriebe der Zeit mit blattgoldenem Zifferblatt. Sie stammen von dem jungen Nachwuchskünstler Maximilian Hagstotz, der in der Modellierabteilung der Porzellanmanufaktur Meißen tätig ist.

Außerdem sind neue Arbeiten des Porzellankünstlers Olaf Stoy zu sehen, darunter ein Totenschädel aus edlem Material, kobaltblau glasiert, darauf thronen ein Frosch und ein Schmetterling. Gegenüber sitzt eine grazile, meditierende Figur. Dazu gesellen sich auf dem Vertiko die zwei Porzellanbüsten „Felix“ und „Filou“, gelassen der eine, der scheinbar über alles Bescheid weiß und verschmitzt clownesk der andere mit kleinem Hütchen. Das Titelbild der Ausstellung gehört zur Serie „Nymphenbad“ des kolumbianischen Künstlers Juan Miguel Restrepo, es zeigt eine nackte Badende, sehr naturalistisch, aufreizend hell, rein und prall ihr Körper. Sie schaut gebannt auf den im Wasser schwimmenden Kopf von Apollo. In zwei weiteren Bildern aus der griechischen Mythologie schwelgen die Nymphen verführerisch im Wasser in weichen Farbtönen, im warmen Licht der Sonnenuntergänge.

„Der Künstler hat sich etwas einfallen lassen zum Jubiläum des 250. Geburtstages von Caspar David Friedrich in diesem Jahr und angelehnt in der Malweise an die Zeit der Romantik sich aus dessen Farbpalette bedient“, sagt die Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack (41). „In allen Arbeiten hier geht es um einen natürlichen Zugang zu Nacktheit und Körperlichkeit in verschiedenen Malstilen und Stimmungen.“ Mal steht der klassische Akt im Vordergrund, auch der Rückenakt, mal direkt, frech und mal sinnlich, subtil. Frauenakte und Paare aus edlem weißem Marmor umgarnen das Auge, geschaffen von der „Camille Claudel des Ostens“, wie Janett Noack die Dresdner Bildhauerin und Malerin Konstanze Feindt-Eißner nennt. Von ihr sind auch die farbigen, figürlich abstrahierten Zeichnungen, teils auf Notenblätter gemalt, mit Tanzenden, im Spagat springenden und schwebenden Paaren beim „Kuss-Spiel“.

Ins Blaue verliebt hat sich Nadine Wölk, die eine Serie mit neuen, ausdrucksstarken Kugelschreiber-Zeichnungen in dieser Farbe zeigt, diesmal eine im Spiegelblick einer jungen Frau erzählte Liebesgeschichte, über das Davor und Danach und es ist etwas passiert. Die Malerei in sonnigen, kräftigen Farben mit Rückenakt und verspielt-fantasievolle Collagen von Viktoria Graf sind ein Blickfang. Leuchtend farbige, barock opulente Ölpastelle von verlockend aussehenden Frauen, die nichts außer Blüten und Früchte tragen von Leo Lessig, krönen diesen „Sommersalon“. Zur Langen Nacht der Galerien und Museen im Barockviertel gibt es ein Konzert mit dem Jazztrio Dresden in der Galerie Kunst & Eros am 20. Juni um 20 Uhr und beschwingt südliche Klänge mit dem Rio Mar Tango Trio laden ein zum „Tango tanzen in der Passage“ vor der galerie am 10. August.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de

Ins Blaue verliebt: Bezaubernd, ausdrucksvoll und vieldeutig sind die Kugelstiftzeichnungen von Nadine Wölk.


Feine Buntstiftzeichnungen mit filigranen, plastisch wirkenden Körperformen zeigt in einer Kabinettausstellung mit dem Titel „Balanceakt“ der Meißner Nachwuchskünstler Maximilian Hagstotz im neuen Galerieraum der Galerie Kunst & Eros.

»LANGE NACHT der GALERIEN & MUSEEN« im Dresdner Barockviertel

Am Donnerstag, 20. Juni 2024 · 18 bis 24 Uhr

KONZERT: »JAZZTRIO DRESDEN« Beginn 20 Uhr in der Passage der Galerie kunst & eros mit Roger Tietke Saxophone, Moritz Töpfer Piano & Michael Gramm Schlagzeug/ Percussion.

Die drei Musiker des Trios kennen sich seit ihrem gemeinsamen Instrumentalstudium an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden. Mittlerweile verbindet sie eine fast 20-jährige Freundschaft und Zusammenarbeit. Gemeinsam und ebenso unabhängig voneinander – solistisch und innerhalb verschiedenster Ensembles – sind die drei Musiker seither aktive Mitgestalter der Kulturszene. Deutschlandweit konnten sie bisher bei zahlreichen Konzerten und genreübergreifenden Performances, bei der Zusammenarbeit mit Bildenden Künstlerinnen und Künstlern, sowie bei Theater-, Rundfunk- und Filmbeiträgen und der Ausgestaltung literarischer Veranstaltungen überzeugen. Wir freuen uns auf ein unterhaltsames und lebendiges Programm aus Kunst & Musik! Eintritt frei!

Zur »LANGEN NACHT der GALERIEN & MUSEEN im Barockviertel Dresden«, am Donnerstag, den 20. Juni 2024 findet in der Passage der Galerie kunst & eros ein Konzert mit dem »JAZZTRIO DRESDEN« ab 20 Uhr statt. Mit einem außergewöhnlichen musikalischen Abendprogramm haben Sie die Möglichkeit die aktuelle Gruppenausstellung »Sommersalon« sowie »Balanceakt« mit Werken von Maximilian Hagstotz in der Galerie kunst & eros zu besichtigen.

Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15 in Dresden
Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

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Ausstellung „Paradies“ mit Arbeiten von Irene Wieland & Leihgaben aus den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen im Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul

27 Montag Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Eintauchen in paradiesische Gefilde: Dazu laden die Künstlerin Irene Wieland und der Leiter des Sächsischen Weinbaumuseums, Frank Andert zum 100-jährigen Jubiläum des Weingutschlösschens in der Hoflößnitz die Besucher ein.

Fantastisch beflügelte Bilderlandschaften

Die wundervolle Deckenmalerei im historischen Festsaal trifft auf moderne, fabulierfreudige Werke der Künstlerin Irene Wieland in der Jubiläumsausstellung „Paradies“ im Weinbaumuseum Hoflößnitz.

Er trägt ein edles, braungolden und perlmutt schimmerndes Federkleid mit braunen Tupfen und stattlichen schwarzen Schwingen. Auf seinem Schopf ragen spitze Hörner, der Blick ist stolz, majestätisch und schnittig wie der Schnabel. Eine Kralle auf dem Ast galant angehoben, schaut der Prachthaubenadler in die Welt. Dieser König der Lüfte tummelt sich mit einer Vielzahl anderer wundervoller, farbenprächtiger und seltener Vögel auf den Deckengemälden im historischen Festsaal des Weingutschlösschens Hoflößnitz. Er ziert außerdem das Titelbild der derzeitigen Jubiläumsausstellung „Paradies“ anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Weinbaumuseum, in deren Mittelpunkt die außergewöhnlichen, gefiederten Wesen stehen.

Zu sehen sind sie zusammen mit den filigranen, frei fabulierenden, kontrastierenden und ebenso zauberhaften Scherenschnitten der in Radebeul lebenden Künstlerin Irene Wieland und erstmals wieder öffentlich gezeigten, kostbaren Vogelpräparaten aus den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden in drei Glasvitrinen im großen Festsaal. Mit der von ihr eigens für diesen Raum gestalteten Wandinstallation zum Museumsjubiläum öffnet sich das historische Bildensemble im Saal erstmals für eine Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. In den Räumen im Bergverwalterhaus in paradiesischer Umgebung der Weinberge zeigt sie außerdem farbenfrohe Malerei, Federzeichnungen auf Japanpapier, keramische Plastik und Skulpturen aus Aluminium, drinnen und auf der Wiese, inspiriert von den historischen Vorlagen der „Vogeldecke“ im Festsaal, wie sie im Volksmund genannt wird. 1924 wurde das „Heimathaus Hoflößnitz“ in Radebeul eröffnet, dessen größter Schatz die weitgehend original erhaltene künstlerische Wand- und Deckengestaltung aus dem 17. Jahrhunderts in den fünf Räumen im Obergeschoss ist.

„Die Deckengemälde zeigen Vögel aus einer anderen Welt, aus dem nordöstlichen Brasilien, die der niederländische Künstler Albert Eckhout dort auf einer Expedition selbst sah und gezeichnet hat. Nach diesen Studien entstand die Vogeldecke als Auftragsarbeit des einstigen sächsischen Hofmalers für den Kurfürsten Johann Georg II.“, sagt Museumsleiter Frank Andert. Die Exotik war damals eine Zeitmode in der Malerei. Die Namen der besonderen Vögel stehen in der Sprache der brasilianischen Ureinwohner auf den Bildern. „Die Vogelarten sind wissenschaftlich mittlerweile gut erforscht, die Namen übersetzt und man weiß auch, dass es keine reinen Fantasieprodukte sind“, so Andert. Im frühen 20. Jahrhundert sei das Rätsel um die Historie dieser Deckengemälde gelöst worden.

„Das Besondere dieser Ausstellung ist das Nebeneinander zwischen den historischen Bildern und Vogelpräparaten, die alle auch abgebildet sind und den neuen künstlerischen Arbeiten, die davon angeregt sind und reizvolle Sichtbeziehungen ermöglichen“, so Andert. „Ursprünglich hingen dort Bildnisse deutscher Kaiser und Kurfürsten, die spurlos verschwunden sind. Die Idee war, diese leeren Bilderrahmen mit moderner Kunst zu füllen und den Festsaal wieder zu komplettieren.“ Zu sehen sind dort jetzt 33 Scherenschnitte aus schwarzem und rotem Filz vor weißem Hintergrund, in grafisch-ornamentalen Formen, in denen Irene Wieland vielschichtig und fantasiereich Mensch- und Tierwelt verwebt ähnlich den phantastischen Mischwesen von Eckhout.

Ein paar ihrer Paradiesvögel sind noch herübergeflogen in das ehemalige Wohnzimmer des Kurfürsten Johann Georg, wo neben der Deckenmalerei auch ein prachtvoll verzierter Fayenceofen das Auge erfreuen. In den roten Scherenschnitten findet sich die Farbe der Gewänder aus den Gemälden wieder. Ein Bild zeigt ein Nashorn am Wasser, das einen kleinen Vogel küsst und beide werden daraufhin zu Flugwesen, so Irene Wieland. Mensch- und Vogelwesen beflügeln einander und sie pflanzt Natur in die Köpfe in ihren ausdrucksreichen Arbeiten. „Die Sehnsucht danach ist immer da. Momente, in denen man das Paradies im Kleinen entdeckt, hat jeder“, sagt die Künstlerin. Vogelstimmen machen sie auch glücklich. Ein Rotkehlchen kommt immer zu ihr in den Garten. In der Ausstellung gibt es auch eine Klanginstallation mit Vogelgesängen, aufgenommen von ihrem Sohn Jan Wieland, der an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg studiert.

Ein Vogel erhebt seine anmutig, golden schimmernden Schwingen als Skulptur im Raum. Nachempfunden dem „Japi“, der mit sonnengelbem Gefieder, schwarzen Schwingen und spitzem Schnabel grazil und stolz in den Himmel steigt. Irene Wieland wurde 1968 in Alzenau in Unterfranken geboren, hat visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main studiert und lebt und arbeitet seit 1998 als freischaffende Künstlerin in Radebeul. Die Künstlerin war schon im „Raum der tausend Nester“ mit den wertvollen Vogelpräparaten in den Naturhistorischen Sammlungen in Dresden und später überrascht von den zauberhaften Vogelbildern aus Südamerika im Sächsischen Weinbaumuseum der Hoflößnitz, die nun zusammen mit ihren eigenen, gestaltreichen Arbeiten die Besucher in traumhaft paradiesische Gefilde entführen, die Schönheit und Artenvielfalt in der Natur ins Blickfeld rücken und an Seltenes, Vergessenes und Verborgenes erinnern, das beschützt und bewahrt werden will. Die Ausstellung „Paradies“ ist noch bis 28. Juli zu sehen, zu der auch ein wunderschöner Katalog mit Texten und Bildern zur Historie der Hoflößnitz und den Vogelgemälden erschienen ist.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di – So 10 bis 18 Uhr

http://www.hofloessnitz.de

Beflügelt von der wundervollen Vogelwelt im Hoflößnitz: Lilli Vostry, meinwortgarten-Inhaberin.

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Atelierbesuch bei Günter Gläser, Emaillekünstler in Radebeul

17 Freitag Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Farbenfrohe Malerei auf Kupfer: Der Radebeuler Künstler Günter Gläser mit einer seiner neuen Arbeiten. Er beherrscht die heute seltene Emaillebild-Kunst in großer Ausdrucksvielfalt.

Farbenfrohe Emaillebilder und filigrane Specksteinfiguren

Malerei auf Kupfer und Kleinplastik zeigen Günter und Karin Gläser beim 20. „Kunst: offen in Sachsen“ am Pfingstwochenende in Radebeul.

Ein leuchtend farbiger Blütenreigen überzieht die Wände. Mohnblumen, Sonnenblumen, Lavendel und weißes Wollgras. Herabhängende Zweige mit Orangen und Zitronen in südlichem Licht. Blicke auf den Weinberg Goldenen Wagen, den Bismarckturm und ins Elbtal mit dem tiefblau schlängelnden Fluss und saftig grünen Wiesen. Dazu gesellen sich heitere und frivolle Paarbilder. Adam und Eva unterm Apfelbaum. Ein Paar sitzt prallrund und vergnügt auf einem Weinfass. Eine Frau beißt herzhaft in eine feurige Peperoni.

Seine farben- und lebensfroh beschwingten Emaillebilder zeigt der Radebeuler Künstler Günter Gläser in seinem Haus mit Atelier auf der Johannesstraße 12c in Radebeul. Seit 1997 wohnt und arbeitet er hier zusammen mit seiner Frau Karin in idyllischer Umgebung mit hohen Bäumen und blühendem Garten mit eigenen Weinrebstöcken. Mohnblumen blühen auf der Wiese und ein Zitronenbäumchen steht auf der Terasse vor dem Atelier. Dahinter auf dem Tisch stehen viele Pinselgläser, liegt neben Werkzeugen und einer Farbtabelle eine kleine Kupferplatte mit einer abstrakten Landschaft. Die aufgelegten Stege ähneln Wellen und die Schwünge fliegenden Möwen. Das Bild wird noch mehrfach im Brennofen gebrannt, bis es fertig ist und seine brilliante Farbkraft entfaltet.

Neue Landschaften in freiem Form- und Farbenspiel stellt der mit 89 Jahren immer noch schaffensfrohe Günter Gläser beim nunmehr 20. „Kunst: offen in Sachsen“ zu Pfingsten aus. Er ist zum achten Mal dabei bei diesem großen Atelier-Fest mit seiner Malerei auf Kupfer. Rund 100 gerahmte Emaillebilder sind von ihm zu sehen, außerdem rund 20 Specksteinfiguren von Karin Gläser und ausgewählte Raku-Keramikarbeiten, begleitet von Obertonmusik von Heinz Lindner aus Gostewitz bei Riesa am 18. und 19. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Vom Eingangsraum bis zur Dachterrasse führt die opulente Bildergalerie. Auf dem Gartenweg werden Stühle aufgestellt. Dort kann man beschwingten Klängen der Dresdner Akkordeonsolisten Elena und Ruslan Kratschkowski am Sonnabend, ab 15 Uhr lauschen und am Sonntagnachmittag Karl Helbig und Frieder Schmidt mit ihrem Programm „Ein Gramm Glück“. „Es ist Bildende Kunst mit anderen Mitteln, die über angewandte Kunst hinaus geht“, sagt Gläser. Die Emaille-Technik gebe es schon noch, sie ist z.B. als Kirchenkunst noch in Russland zu sehen. Es gibt auch eine Gesellschaft für Emailleschmuck in den USA und auch Emailleschmuck-Künstler in Deutschland. „Aber keine Emaillebilder in dieser Vielfalt der Ausdrucksweisen“, so Gläser. Mit seiner Emaille-Bildkunst ist der Radebeuler weit und breit der einzige. Er hat schon zwei Bildbände zu seinem Schaffen und Werk herausgebracht.

Bei Günter Gläser waren auch schon ehemalige Studentinnen der Burg Giebichenstein, die sich mit Emaille und Drucktechniken beschäftigten, zur praktischen Weiterbildung. „Aber nur wenige wollen weitermachen auf diesem Gebiet. Die Emaillekunst ist im Aussterben, da die neue Generation sich nicht damit beschäftigt, die Herstellung und Handhabung der Bilder aufwendig und die Materialkosten für die Technik hoch sind“, so Gläser. Es braucht viel Erfahrung, Geduld und Fingerspitzengefühl, wenn die Emaillebilder mindestens sechs bis zehn Mal gebrannt und im heißen Zustand weiterbearbeitet werden, bis sie die gewünschte Wirkung in kräftigen oder zart pastellenen Farbtönen und Lichteffekte erhalten. Die Steg-Emailletechnik verleiht ihnen Kontur.

Er habe auch Stammkunden, die bereits mehrere Emaillebilder von ihm haben, so Gläser, der sich seit über 20 Jahren mit Emaillekunst beschäftigt. Das Gros seiner Werke möchte er einer freien Stiftung im Dresdner Raum nächstes Jahr übereignen, die diese bewahrt und weiterhin zeigt. Ihn und seine Frau verbindet schon lange die Liebe zur Kunst. „Sie ist meine beste Ratgeberin für die Emaillebilder“, so Gläser. Für ihre filigranen Specksteinfiguren schleift Karin Gläser viel mit Säge und Feile, bis aus dem spröden, runden oder eckigen Material eine weibliche Figur, die sich erdbraun an den ungeschliffenen Stein schmiegt, ein Paar, das umeinander ringt oder ein Vogel mit dunkel, moosgrünem Gefieder zum Vorschein kommen.

Außerdem zeigt Günter Gläser seine Emaillebilder wieder gemeinsam mit Malerei von Isolde Ziegenbalg, einer gelernten Porzellanmalerin bei der Veranstaltung „Kunst geht in Radebeuler Gärten“ am 1. und 2. Juni, jeweils 13 bis 18 Uhr.
Unter dem Motto: „Das Gestern ist Geschichte, das Morgen ein Geheimnis und das Heute das Leben“, freut Günter Gläser sich wieder auf viele kunstfreudige Besucher.

Text + Fotos (lv)

www.Kunst-offen-in-sachsen.de
http://www.bilder-aus-dem-ofen.de


Die Liebe zur Kunst, Natur und Reisen verbindet Karin und Günter Gläser seit vielen Jahren. Mit ihren Werken möchten sie Optimismus und Lebensfreude verbreiten. Die Gartenarbeit hält sie außerdem vital. Sie freuen sich auf viele Besucher zu „Kunst: offen in Sachsen“ am 18. und 19. Mai und bei „Kunst geht in Radebeuler Gärten“ am 1. und 2. Juni.

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Hereinspaziert in die Ateliers! Kunst: offen in Sachsen feiert 20-jähriges Jubiläum

12 Sonntag Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

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Formreicher Figurenreigen vor Naturkulisse

Zum 20. Mal öffnen in diesem Jahr 134 Künstler sachsenweit ihre Ateliers zu Pfingsten vom 18. bis 20. Mai. Der Initiator und Bildhauer Olaf Klepzig lädt zur Jubiläumsveranstaltung am 14. Mai in sein Freiluftatelier in Rabenau ein.

Durch das offene Scheunentor sieht man wie in einem Bilderrahmen
eine wundersame Figurenwelt. Stehende, kauernde, ruhende, tanzende, sich umarmende und einzelne Skulpturen aus Stein und Holz sind dort versammelt zu einem ausdrucksvollen Reigen auf der wild blühenden Wiese, umgeben von alten Obstbäumen und Tannen und Vogelgezwitscher. Grazile, wohlgeformte Körperformen, zarte und kraftvolle, empor wachsende, pflanzliche und figürliche Stelen und Reliefs stehen neben noch unbehauenen Steinen und zersägten Baumstämmen im Freiluftatelier von Olaf Klepzig in Rabenau auf der Förstereistraße 8.

Im Areal der ehemaligen Försterei hat er seit 2007 sein Atelier in einem der ältesten Scheunengebäude in Rabenau eingerichtet. Die Jahreszahl 1680 steht über dem Hoftor. Im Hof stehen ebenfalls Skulpturen von ihm wie Wächter rings um die alten  Fachwerkgebäude in Privatbesitz. Das Scheunengebäude steht ihm für die künstlerische Arbeit zur Verfügung. Gerade hat Klepzig seine „Diona“, eine himmelblaue Frauengestalt aus patinierter Bronze ins Freiluftatelier geholt, die als Gespielin des griechischen Gottes Dionysos für Wein und Fruchtbarkeit, Genuss und Lebensfreude steht. Hinter einem holz- und silberfarbenen Mondtor erheben sich außerdem auf einem Steinhügel kleine Paarfiguren und eine Steinlaterne nach japanischer Tradition. Die Natürlichkeit und Einfachheit, so Klepzug, faszinieren ihn an dieser Gartenkunst. An der Scheunenwand hängen Plakate aller „Kunst: offen in Sachsen“-Aktionen eingerahmt. Das allererste Plakat ist schon verblichen von der Sonne. Die neuen Plakate leuchten kräftig weinrot mit Landkarte der Orte und einem Verzeichnis der Künstler mit ihren Schaffensstätten.

Dieses Jahr locken bereits zum 20. Mal sachsenweit offene Kunstorte zu Pfingsten vom 18. bis 20. Mai. Insgesamt 134 Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers für Besucher, die Kunstwerke unmittelbar an ihrem Entstehungsort anschauen können, Einblicke in ihr Schaffen erhalten und natürlich auch Kunst erwerben können. „Beim ersten Mal 2005 waren 75 Künstler dabei. Dieses Projekt bringt Kunstgenießer und Kunstschaffende zusammen“, sagt Olaf Klepzig, rühriger Initiator und Vorsitzender des „Kunst: offen in Sachsen“ e.V. Er ist tätig als Kunstpädagoge und arbeitet seit 2002 freischaffend als Bildhauer, Maler und Gestalter in Rabenau. Anfangs hatte er bei den „offenen Ateliers“ in Dresden mitgemacht. Doch der Weg mit den schweren Plastiken war ihm zu weit, daher suchte Klepzig nach einer Möglichkeit, auch für Künstler auf dem Land etwas gemeinsam zu veranstalten. Zumal nicht alle eine Galerie für ihre Arbeiten haben.

Die Idee der offenen Ateliers stammt urprünglich aus Schweden und in Mecklenburg gab es das Kunstprojekt schon fünf Jahre vorher, bevor es in Sachsen losging. Beim Künstlerbund Dresden bekam er die Kontakte zu anderen Künstlern und er holte einen kleinen Tourismusverein im Tharandter Wald mit ins Boot im ersten Jahr. Die Mittel waren jedoch auf dieses Gebiet begrenzt, das Kunstprojekt sollte aber sachsenweit stattfinden, so Klepzig, so dass der Atelier-Verein mit rund 15 Mitgliedern vieles allein stemmen muss und auf Spendenmittel und helfende Hände angewiesen ist für Werbung, Webseite, Gestaltung, Druck und Verteilung der Plakate und Flyer. Seit dem dritten Jahr sind alle Kunstsparten vertreten und neben Bildenden Künstlern auch Musiker, Tänzer und Autoren in den Ateliers und Spielstätten zu erleben. „Den meisten Zuspruch hatte das zehnte ,Kunst: offen in Sachsen` 2014 mit 245 Ateliers, in denen über 300 Künstler etwas zeigten“, so Klepzig. Im Schnitt kämen 60 Besucher pro Atelier.

„Die Tendenz ist leider so, dass immer weniger Menschen etwas anfassen wollen in Vereinen, da es auch Zeit und Arbeit bedeutet. Man muss mit Liebe dabei sein und der Verein auch etwas für sich machen als Anreiz, damit man nicht nur gibt, sondern auch Energie bekommt“, so Olaf Klepzig.

Zur Jubiläumsveranstaltung am 14. Mai, genau an dem Tag des ersten „Kunst: offen in Sachsen“ lädt er von 13 bis 17 Uhr langjährige und neue Kunstfreunde und Interessierte ins Freiluftatelier in Rabenau zum Feiern und Austausch ein. Es gibt auch eine Tanz- und Musikperformance „Im Rausch der Sinne“ mit den Künstlern Sabine Jordan und Johannes Doschew aus Dresden.

Nächstes Jahr, nach dem 21. „Kunst: offen in Sachsen“ möchte Olaf Klepzig sein Ehrenamt als Vereinsvorsitzender gern an Jüngere weitergeben, damit es weitergeht. „Das muss kein Künstler sein, doch jemand, der sich für Kunst interessiert, organisiert und bei dem die Fäden zusammenlaufen“, hofft der 61-Jährige. „Für das 20. Atelierfest wünsche ich mir viel Beteiligung aller Künste und viele Besucher zu Pfingsten und schönes Wetter.“

Text + Fotos (lv)

Das komplette Programm von „Kunst: offen in Sachsen“ steht unter http://www.kunst-offen-in-sachsen.de


Viel zu sehen und entdecken gibt es auch rings um das Atelier von Bildhauer Olaf Klepzig in Rabenau, dem Initiator von „Kunst: offen in Sachsen“.

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Atelierbesuch bei André und Ralf Uhlig in Radebeul

08 Mittwoch Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Immer wieder Neues zu entdecken: Sohn André und Vater Ralf Uhlig schauen gegenseitig ihre Arbeiten an und tauschen sich über künstlerische Techniken aus.

Atelierbesuch bei André und Ralf Uhlig
Malen und Zeichnen um des Lebens willen

Vater und Sohn Uhlig teilen ihre Leidenschaft für die Kunst, haben gemeinsame und eigene Projekte und jeder längst seine eigene, besondere Handschrift gefunden.

Durch die großen Fenster sieht man Wände voller Bilder. Farbige Zeichnungen, Grafiken und Skizzenblätter mit Landschaften am Wasser, in den Weinbergen und im Gebirge in warmen und erdigen Farben. Eine große Harlekin-Bleistiftfigur schaut einen verschmitzt an. Gleich daneben lehnt an der Wand eine neue Ölskizze, darauf ragt eine weiße Windmühle mit rotem Dach und kreisenden Flügeln am wolkenschweren Himmel. Fehlt nur noch Don Quixote, der gegen die Windmühlenflügel ankämpfende verwegene Ritter von der traurigen Gestalt. Ein Stück weiter biegt auf einer Farbskizze eine nostalgische Straßenbahn um die Ecke inmitten einer malerischen Häusergasse in Lissabon. Dort war André Uhlig vor kurzem. Zwei Wochen war er in Portugal unterwegs, wanderte an der portugiesischen Küste entlang mit Rucksack, Zelt und Malblock.

Vor der Bilderwand sitzt Ralf Uhlig, ebenfalls Maler und Grafiker. Neben ihm sein Sohn André, der seinen charismatisch schwarzen Wanderhut trägt. Auf einem langen Tisch in der Raummitte liegen seine neuesten grafischen Arbeiten. Beide betrachten gerade eine Druckplatte mit einer Schar fliegender Krähen über einem Feld. „Früher befand sich hier der Speiseraum der Fleischerei Schiefner mit Laden“, erzählt André Uhlig. Vorher war in dem Haus in der Neue Straße 18 in Radebeul in den 1960er Jahren eine Drogerie, in der ein Mann mit Holzbein stand, den Kinder neugierig gern aufsuchten und manchmal Streiche spielten, weiß André Uhlig vom Hörensagen. Neben der Tür im Atelierraum ist noch die Durchreiche für die Essenausgabe der einstigen Fleischerei hinter dem hellen Vorhang zu sehen. In dem Raum steht jetzt die große Tiefdruckpresse. Daneben ist eine gemütliche Sitzecke mit Sofa, Sitzplostern und Tisch mit Weingläsern für Atelierbesucher und Kursteilnehmer eingerichtet. Dort stehen auch ein CD-Regal und ein Plattenspieler mit Schallplattensammlung und am Fenster eine kleine Druckpresse. André Uhlig ist nicht nur ein leidenschaftlicher Zeichner und Grafiker, sondern auch begeisterter Musiker. Er singt und spielt Gitarre in der Band „Novikents“.

An der Hausfassade hängt ein Schild der Ateliergemeinschaft von André Uhlig und Birgit Köhler mit den Zeichen- und Druckkursen und Wochenend-Malkursen. Seit 2010 teilt sich Uhlig das Atelier mit der Theatermalerin, die schon länger dort tätig ist. Zusammen bieten sie jährlich eine Sommermalreise für Erwachsene auf dem Daarß an. Der Tiefdruckkurs donnerstags, 18 Uhr steht auch für neue Interessenten offen. Es gibt auch einen Kurs für Jugendliche zum Malen, Zeichnen und Drucken montags um 16 Uhr, in dem auch noch einige Plätze frei sind und den derzeit vier Mädchen regelmäßig besuchen. „Ein Atelier zu finden ist schwer heutzutage“, sagt Ralf Uhlig. Er hat seines seit vielen Jahren im Elternhaus der Familie im Dachgeschoss. Zu DDR-Zeiten hatten viele junge Künstler in alten Ställen und Fabrikgemäuern Atelierräume. „Jetzt wird jeder Zentimeter in Altkötzschenbroda genutzt und viele ehemalige Fabriken wurden schon abgerissen“, so André Uhlig. „Die Kunst fliegt zuerst raus leider. Es ist immer dasselbe Lied, dass verfallene Städte Künstler beleben und aufwerten dürfen und wenn es läuft, müssen sie raus aus den Räumen.“ Was für ihn ein gutes Bild ausmacht? „Man muss das immer hinterfragen und aussortieren. Gut ist es, wenn man in den Grafikschrank schaut, ob es vor dem eigenen Auge besteht. Manchmal hilft mir meine Frau dabei“, sagt Ralf Uhlig. Wenn er gefragt wird ob er mit 76 Jahren noch malt, antwortet er: „Wenn ich noch etwas Interessantes im Kopf habe und wenn es gute Käufer gibt.“

Man malt auch um des Lebens willen und damit verbunden zu sein, habe ihm sein Lehrer, der Künstler Dieter Beirich beigebracht. Ralf Uhlig unterrichtet immer noch in zwei Malzirkeln, einer besteht noch aus Zeiten Beirichs donnerstags, 18 Uhr im Weißen Haus und einer für Senioren mittwochs, 10 Uhr in der Stadtgalerie Radebeul. Im Winter haben sie Aquarelldrucke gemacht mit immer wieder anderen Effekten. Ab Mai gehen sie wieder Plenair malen in die Natur. „Je älter man wird, um so lockerer versucht man zu werden, z.B. wenn man Aquarelle mit Tusche malt, da muss man sehr schnell sein“, so Uhlig. „Hand und Schulter müssen locker sein beim Zeichnen und der Kopf frei.“ Es sei auch wieder Aktzeichnen geplant im Atelier bei André Uhlig.

In seinem Skizzenbuch, so der Sohn, stehen auch Notizen zu Farben, Stimmungen und Bewegungsstrukturen. Beide schauen selbstkritisch und mit dem Blick des anderen auf ihre Arbeiten und tauschen sich über künstlerische Techniken aus. „Man sieht immer neue Sachen. Das ist das Schöne am künstlerischen Schaffen, dass es nie aufhört“, so André Uhlig. Ralf Uhlig will mit seiner Frau dieses Jahr nach Albanien reisen, da dort noch wenig Tourismus herrsche. André Uhlig will im August einige Tage in der Böhmischen Schweiz auf den Spuren von Caspar David Friedrich zusammen mit den Künstlern Hans Wutzler und Ramona Sonntag und tschechischen Kollegen wandern und zeichnen und die entstehenden Arbeiten ausstellen. Ralf Uhlig öffnet wieder seinen Garten innerhalb der Veranstaltung „Kunst geht in Gärten“, bei der die Bilder einfallsreich platziert im Grünen im Mittelpunkt stehen sollten, so sein Anspruch. Die nächste Ausstellung von André Uhlig ist im Sommer im Weingut Aust in Radebeul und weitere Arbeiten zeigt er im Juli im Heimatmuseum Schellerhau. Vielleicht klappt es ja auch einmal mit einer gemeinsamen Werkschau von Ralf und André Uhlig, die jeder längst ihre eigene, besondere Handschrift gefunden haben.

Text + Fotos (lv)

http://www.andreuhlig.de
http://www.ralfuhlig-malerradebeul.de

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Atelierbesuch bei Michele Cyranka in Tharandt

08 Mittwoch Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Schwungvolles Farb- und Formenspiel & weibliche Urkraft verwoben: Die Künstlerin Michele Cyranka in ihrem Schaffensreich in Tharandt.

Atelierbesuch bei Michele Cyranka
Tanz der Farben, Formen und Linien

In einem ehemaligen Papiergeschäft in Tharandt hat die Künstlerin sich ihr eigenes Reich mit Raum zum Malen, Drucken und Töpfern geschaffen und bietet auch Kurse an.

Sonnenlicht fällt durch die Fenster auf die Bilder, lässt die Farben auf den Leinwänden noch heller leuchten und fließt in dunklen Schattenlinien über sie hinweg. Farbige Keramik, Kannen, Becher, Schalen, Kerzenleuchter und Kleinplastik stehen auf einem langen Tisch, auf Schränken und Regalen im Eingangsraum des Ateliers von Michele Cyranka in Tharandt. Auf den Fensterbrettern neben Blumentöpfen aufgereiht kleine Figuren, grazile Tänzerinnen, beschwingte, fantasievolle Wesen, leicht und kugelrund. Auf einem schwarzen Klavier liegen Skizzenbücher mit Notizen, kleine Grafiken und Kunstkataloge.

Die Augen gehen einem über und das Herz auf im Atelier von Michele Cyranka. Es ist ein eigener Kosmos, den sie hier erschaffen hat. „Mein Herz ist meine Arbeitsgrundlage“, sagt sie. Ehemals, anfangs des 20. Jahrhunderts, befand sich in dem Gebäude an der Roßmäßler Straße 46 in Tharandt eine Schreibwaren- und Papierhandlung, die zwei Schwestern, beide unverheiratet, führten. Das Haus stand 20 Jahre leer, die Fensterläden zugenagelt. Bis Michele Cyranka 2016 die drei Erdgeschossräume zufällig entdeckte auf der Suche nach etwas Neuen. „Ich hatte großes Glück, dass der Hauseigentümer das denkmalgeschützte Gebäude gerade sanierte und vieles im originalen Zustand gelassen hat wie die Holzdielen, die hellen, unverputzten Sandsteinwände, gemauerte Ziegelsimse über den Fenstern, Verzierungen und sichtbare Rohrleitungen entlang der Decke“, erzählt die Künstlerin. „Es ist für mich und ihn ein Gewinn, zu einem moderaten Preis. Es ist als hätten die Räume auf mich gewartet.“ Sie fühlt sich wohl hier. „Es hat auch wieder mit Papier zu tun.“ Die Druckerpresse im mittleren Raum ist reich bestückt mit Papieren.

Ringsherum stehen und lehnen kleine und große Bilder, meist Figürliches, Gesichter und Körper in zarten und schwungvollen Linien. Im hinteren Raum erhebt sich ein großer Farbberg auf der Palette am Stehpult, viele Tuben und Pinsel liegen griffbereit, auf der Staffelei steht ein neues Ölbild. Es zeigt eine Mondfrau mit heller Sichel und einer Kugel darauf, in einem Kleid aus nachtblau violetten Farbtönen mit einem schwarz und rötlich braunen, gelbäugigen Kater an ihrer Seite. Der ihrem Filou ähnelt, der sich nach sieben Jahren gerade von ihr verabschiedet hat. Ein Garten mit vielen alten Obstbäumen befindet sich am Hang hinter dem Wohnhaus, schräg gegenüber vom Atelier. Dort ist ihr Rückzugsort, skizziert und guckt sie abends gern Mond und Sterne, erzählt Michele Cyranka. Sie wurde 1964 in Leipzig geboren, wuchs in Radeberg auf, arbeitete in verschiedenen Berufen und absolvierte eine künstlerische Ausbildung bei Rolf Werstler und Rosso Majores. Seit 1992 ist sie freiberuflich als Künstlerin tätig und Mitglied im Sächsischen Künstlerbund. 1995 wurde ihr Sohn Leon und 1998 ihre Tochter Rose geboren. Nach ihrem Umzug von Dresden wohnt Michele Cyranka nun schon länger in Tharandt nah am Wald. Ringsum Hügel und verwunschene Wege, Wasser und Steine. Und nah an Dresden, an der Kultur, das schätzt sie.

“Von hier aus die Welt bereisen und wieder nachhause kommen ist schön“, sagt sie. In ihre Bilder aus dem Inneren fließen auch immer wieder Eindrücke aus der Natur, ihren runden, kreisenden Formen und weiblicher Urkraft und von Reisen nach Ägypten und Argentinien ein. Altägyptische Kulturen und Schöpfungsmythen faszinieren sie. Michele Cyranka malt gern mit Pinselschwüngen impulsiv aus der Bewegung heraus, im Tanz der Linien und Formen von konkret bis abstrahiert tauchen luftig leicht, sinnlich und geheimnisvoll farbreiche Figuren auf Leinwänden und Papieren auf. Sie tanzt selbst gern. Der ausdrucks- und zeichenreiche Farbreigen ihrer Bilder reicht von warmem Gelb, Orange, Erdbraun, zarten Grau- und Blautönen bis zu kräftigem Türkis, Grün, Weinrot und Violett, verwoben mit schwebend, versunkenen Körperumrissen.

Vorn im Töpferraum steht ein Brennofen, Materialien, Farbrollen, zwei farbenfrohe Katzenbilder und viele Tondinge. Hier trifft sich ein Keramikkurs immer donnerstags von 19 bis 21 Uhr. „Drei der Teilnehmer sind schon seit 18 Jahren bei mir und jede hat ihren eigenen Stil inzwischen entwickelt“, sagt Michele Cyranka stolz. Drei Plätze sind noch frei im Kurs.

In ihrem nächsten Workshop mit dem Titel „Erkenne die Göttin in dir“ am 11. Mai, von 10 bis 14 Uhr, geht es gemeinsam mit den Teilnehmerinnen auf eine kreative Reise, bei der sie Klänge, Farben und Formen strömen lassen, sich mit ihrer eigenen, inneren Quelle verbinden und neue Wege für sich entdecken können.

Text + Fotos (lv)

Kontakt: http://www.atelier-cyranka.de

 

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Kunstort & Ort für kreatives Miteinander & Schule des Sehens: das Einnehmerhaus Freital

19 Freitag Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Die neuesten Arbeiten aus der Druckwerkstatt zeigt Bettina Liepe, die Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus Freital und Leiterin des Kurses Druck und Collage. Freude an Kreativität und am Selbergestalten bei den Besuchern fördern, liegt ihr und dem Verein am Herzen.

„Dieses Haus ist ein Schatz“

Mit Ausstellungen und kreativem Miteinander in Kursen von Buchbinden, Drucken bis Töpfern für groß und klein lockt der Kunstverein zunehmend mehr Besucher ins Einnehmerhaus in Freital.

Ein Auge kreist um rankende Pflanzen. Blumen sprießen vielgestaltig und eine Figur umschließt ein Herz. Es sind Kaltnadelradierungen, die gerade eine künstlerische Freizeitgruppe der Diakonie Freital spontan gedruckt hat im Einnehmeherhaus. Auf dem Tisch im Erdgeschossraum liegen kleine Acrylglasplatten mit schwarzen Linien und Formen, eingeritzt mit einer Reißnadel. Beim vorigen Treffen entstanden die Vorzeichnungen. Bettina Liepe zeigt eine Mappe mit den Bildern, die sie mit der Gruppe an der Druckpresse herstellte. „Das tut den Teilnehmern sichtbar gut“, sagt sie, seit einem Jahr Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus Freital. Arbeiten anderer Kursteilnehmer hängen an den Wänden. „Wir wollen Neugier und Interesse an Kreativität und Freude am Selbergestalten fördern bei den Besuchern. Denn wer sich intensiver auf den künstlerischen Prozess einlässt, ob Drucken, Malen oder Töpfern, der beginnt auch ein anderes Verständnis für Kunst zu entwickeln“, so Bettina Liepe.

„Man muss keine Schwellenangst haben, sind es doch oft innere Stimmen und Ängste, die sagen, ich kann das nicht oder verstehe das nicht“, weiß sie selbst. „Doch wenn man es einmal probiert und etwas selber macht, dann geht wie eine Tür auf. Für viele ist es auch ein wichtiger Anker in ihrem Leben, dass man sich regelmäßig trifft, etwas gemeinsam und jeder für sich tut, gemütlich beisammensitzen und sich nebenher unterhalten kann. Das macht großen Spaß.“ Diese Gemeinschaft und Miteinander weiter zu stärken, liege dem Kunstverein im Einnehmerhaus besonders am Herzen. „Es ist ein Ort, um Kunst zu erleben, aber auch ein Haus der schöpferischen Begegnung und eine Art Schule des Sehens, wo jeder praktische sinnliche Erfahrungen sammeln kann“, so Bettina Liepe.

Daher bietet das Einnehmerhaus nicht nur regelmäßig wechselnde Ausstellungen bekannter und neuer, zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler vorwiegend aus der Region, sondern auch viele Kursangebote für Interessierte vom Kind bis zum Senior in dem schmucken Fachwerkhaus an der Dresdner Straße 2 in Freital. Der Wochenplan ist gut gefüllt. Täglich locken hier nachmittags und abends ein oder mehrere feste Zirkel vom Erdgeschoss bis zum Dachatelier. Begonnen beim Schnitzen und der Arbeit im Fotolabor montags, gleich vier Kursen dienstags mit Töpfern, Klöppeln, Buchbinden, Druck und Collage, einem weiteren Töpferkurs mittwochs, Malen donnerstags sowie nochmals Klöppeln und Textilgestaltung freitags.

Drei bis acht Teilnehmer kommen im Schnitt in die Kurse. Damit alle Interessierte Platz finden, ist Voranmeldung beim Kunstverein erforderlich. Neu ist das Buchbinden mit der Künstlerin, gelernten Buchbinderin und Autorin Carla Schwiegk aus Tharandt dienstags aller 14 Tage, von 15 bis 17 Uhr. Dazu braucht es keine Vorkenntnisse und es gibt keine Altersgrenze. Die jüngste Teilnehmerin war sechs Jahre, das  älteste Kunstvereinsmitglied und Teilnehmer beim Buchbinden über 90 Jahre alt. „Dort lernt man verschiedene Bindetechniken kennen, kann Papierschöpfen ausprobieren und kleine Schächtelchen aus Papier gestalten“, so Bettina Liepe. Eine schöne Möglichkeit auch für Familien, mit Kindern oder Enkeln etwas zusammen zu kreieren. Sie freut sich, dass die Mal­- und Zeichengruppe mit dem Künstler Matthias Jackisch in den letzten Monaten nach der Corona-Pause wieder gut besucht wird. Im Dachatelier arbeitet ein Teil der Gruppe mit rund zehn Teilnehmern an einem langen Tisch gegenständlich nach Objekten, Stillleben und die anderen frei aus der Vorstellung mit Stiften, Pinsel und Farbe. Jeder bringt sein Material mit. Als Bildhauer habe Matthias Jackisch auch noch einen anderen Blick auf die Dinge.

Bettina Liepe ist Architektin von Beruf. Sie hat bei Jackisch im Malkurs angefangen und zeichnet bereits seit ihrer Kindheit. Seit 2017 fährt sie regelmäßig zu Workshops, in denen sie sich neue künstlerische Techniken aneignet, an die Freie Akademie Augsburg. Sie zeigt eine eigene, farbige Grafik mit dem Titel „Connected“ (Verbunden). Eine Intagliografie sei das, der Reiz liege dabei in der Grenzüberschreitung zwischen Malerischem und Grafischem, bei der sich Licht und Schatten, Figürliches und Abstraktes mischen. Ihr Mann teilt ihre grafische Leidenschaft. Von ihm stammt eine Kaltnadelradierung mit einer Landschaft und blauem Mond. „Die Räume und das Potenzial in diesem Haus sind ein Schatz, den der Kunstverein hebt und weiter nutzt in der Mischung aus traditionell Vorhandenem und neuen Möglichkeiten“, sagt Bettina Liepe. Sie leitet den Druck- und Collagekurs und lässt sich für die „Samstagskinder“ immer etwas Neues zum Selbermachen einfallen an jedem letzten Sonnabend im Monat, von 10 bis 12.30 Uhr. Bald soll es auch wieder Raku-Keramikworkshops geben. Der Kunstverein im Einnehmerhaus wird gefördert durch den Kulturraum Elbtal – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge. Doch die Betriebskosten muss er aus eigenen Einnahmen erwirtschaften und die Projekte leben von Spendenmitteln. Zwei höhenverstellbare, vielseitig nutzbare Tische für die Kursarbeit wurden aus Vereinsmitteln für 500 Euro Ende 2022 angeschafft. „Wenn die Besucher sagen, es ist schön hier und sich wohlfühlen und die Teilnehmer im Kurs am Ende strahlen, bin ich auch glücklich“, sagt Bettina Liepe. Neue Mitglieder und Unterstützer sind dem Kunstverein im Einnehmerhaus jederzeit willkommen.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Do und Sa 10 bis 17 Uhr, Fr und So 14 bis 17 Uhr
Tel.: 01525 – 2161414

http://www.kunstvereinfreital.de


Vorliebe für die Vielfalt an Drucktechniken: Bettina Liepe mit Arbeiten von Kursteilnehmern, einer eigenen, farbigen Grafik „Connected“ (Verbunden) und mit einer Kaltnadelradierung von ihrem Mann, mit Landschaft und blauem Mond.

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Ausstellung „Der Duft der Kontraste“ von Anna Ameno & Matthias Baumgart in der Galerie mit Weitblick Radebeul

18 Donnerstag Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Zusammenspiel von Farb- und Bewegungsfreude: Anna Ameno in ihrer Ausstellung „Der Duft der Kontraste“ in der Galerie mit Weitblick in Radebeul.
Vor der Ausstellungseröffnung gab es Tanz & Musik mit Saxofonklängen von Matthias Baumgart. Von ihm sind Skulpturen und Metallkunst zu sehen.

Farbreiches Zusammenspiel von Natur- und Körperformen

Betörende Malerei mit Blumen und Früchten trifft auf Metallkunst unbd Skulpturen in der Ausstellung „Der Duft der Kontraste“ von Anna Ameno und Matthias Baumgart in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Inmitten von zart rosa Magnolienblüten sitzt ein Rabe mit offenem Schnabel im Blütenrausch. Neben den Seerosen steht ein Saxofon auf einem Sockel. Musik und Malerei, Metallkunst und Skulpturen treffen leicht, beschwingt, in tänzerischen Posen aufeinander in der Ausstellung „Der Duft der Kontraste“ von Anna Ameno und Matthias Baumgart derzeit in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13, in Radebeul.
Zur Ausstellungseröffnung überraschten sie die Besucher außerdem mit Tanz in einer Mischung aus Pantomime und Ausdruckstanz bei sommerlichem Wetter im Hof vor der Galerie.

Anna Ameno bewegte sich in schwarz-weißem Pierrot-Kostüm mit Fächer und Gesichtsmaske zu den frei improvisierten Saxofonklängen von Matthias Baumgart. Staunend, grazil stieg sie aus dem  grasbewachsenen Brunnen heraus, die Arme tastend und ausbreitend wie Flügel. So fein, farbenfroh bewegt und nuancenreich wie ihre Körpersprache sind auch ihre Bilder. Im Kontrast von hell und dunkel leuchtende, opulent betörende Stillleben mit Blumen und Früchten umgarnen den Betrachter auf Leinwänden in Ölfarben und farbigen Aquarellen. Vor den Bildern stehen auf kleinen Tischen edle Metallschalen mit Äpfeln, Zitronen und Weintrauben und in der Raummitte ein Tablett mit metallglänzenden Kerzenleuchtern, geschaffen von Matthias Baumgart. Zwei bunte Papageien sitzen umgeben von Blattwerk. Eine afrikanische Frau trägt ein orangenes Tuch auf dem Kopf. Eine Taube aus Holz sitzt am Fenster auf einem Zweig. Die Friedenstauben fliegen nicht mehr, steht in weißer Schrift auf dem Sockel. Unter einem Bild mit zwei Mohnblüten und Knospen reckt sich eine zarte Frauenfigur aus Bronze, Tänzerin, die Hände auf ihren Körperrundungen, die Oberfläche halb aufgeplatzt und das Innere freilegend. Eine weibliche Figur aus Stein, die Körpermitte offen und die Arme um den Kopf geschmiegt, erhebt sich wie ein kraftvoller „Schrei“, so der Titel der Skulptur. Eine Paar-Figur in dunklen Holztönen wächst aus einem Stamm hervor.

Es ist die erste gemeinsame Ausstellung von Anna Ameno und Matthias Baumgart. Sie stammt aus Meißen, ist gelernte Porzellanmalerin, erhielt als Kind Tanzunterricht an der Palucca-Schule in Dresden, ist freiberuflich als Tänzerin und in Theaterprojekten tätig und beschäftigt sich seit 2019 wieder intensiv mit Malerei, besonders liebt sie Blumenmotive und Porträts. Matthias Baumgart wurde in Obernauendorf bei Freital geboren, besuchte dort die Musikschule und beschäftigt sich seit seiner Jugend mit Malerei, Linolschnitt, Holz- und Sandsteinarbeiten. Später kam die Metallverarbeitung hinzu. Er ist gelernter Schlosser, Metallbauer und spielt als Saxophonist und Gitarrist in verschiedenen Bands.

Die Ausstellung ist noch bis 25. August zu sehen in der Galerie mit Weitblick. Dort gibt es außerdem ein Puppenspiel „Fräulein Rosenzeh“ für klein und groß am 28. April, 17 Uhr zu erleben mit der Schauspielerin Annette Richter mit fröhlich buntem Bühnenbild und Figuren von Annette von Bodecker und musikalisch begleitet am E-Piano von Christian Mögel.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und So 14 bis 18 Uhr

http://www.doro-malerei.de


Farbenfroher BilderGenuss: Die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner arrangierte die opulenen Blumen- und Obststillleben in der Ausstellung und überreichte den Künstlern Blumen zur Ausstellungseröffnung.

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Ausstellung „Kunstbrücke“ im Lügenmuseum Radebeul

07 Sonntag Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Achtung Kunstbaustelle: Der rotweiß bemalte Stuhl steht nebst weiteren Installationen von Reinhard Zabka in der neuen Ausstellung „Kunstbrücke“ im Lügenmuseum Radebeul. In dem Projekt geht es um die Vernetzung von Künstlern und Kunstorten beidseits der Elbe.

Ein fantastischer Figurenkosmos

Gestalt- und zeichenreiche Arbeiten auf Papier von 21 Künstlern zeigt die Ausstellung „Kunstbrücke“, die Kunstorte beidseits der Elbe vernetzt, im Lügenmuseum Radebeul.

Bunte Fische, blaue Mondraketen und andere kuriose Flugapparate auf Rädern
und mit langen Antennen schwirren auf den Wänden und stehen startklar im Raum. Lustige Tier­- und Fabelwesen und Außerirdische strecken ihre Fühler aus und schauen neugierig auf die Erdenwelt. „Aliens Welcome“ steht in roten Buchstaben am Eingang zum Lügenmuseum in Radebeul, gleich daneben mit rot-weißem Absperrband bemalt eine Tafel mit der Aufschrift „Kunstbrücke“ auf der Staffelei. Die Aliens stammen noch von der letzten Ausstellung. Nun lockt ein neuer, fantastischer Figurenkosmos für die Besucher zum Staunen, Schmunzeln, Wundern und Träumen in der Ausstellung, die gestern am Freitagabend im Saal vom Lügenmuseum an der Kötzschenbrodaer Straße 39 eröffnete. Großformatige, farb- und zeichenreiche Natur- und Stadtlandschaften auf Papier hängen ungerahmt, frei im Raum. Alles was das Leben lebens- und liebenswert macht und was es am Blühen hindert, ist dort form- und gestaltreich versammelt.

Zu sehen sind Arbeiten von 21 Künstlerinnen und Künstlern, bekannten und neuen, umgeben von allerhand witzig-skurrilen, summenden, ratternden, blinkenden und bewegten Dingen im Auf und Ab des „Welttheaters“, zusammengetragen von Reinhard Zabka, dem Betreiber dieses besonderen Kunstmuseums und künstlerischen Leiter des Projekts „Kunstbrücke“. Vor zwei Jahren erhielt dieses einen Preis für die Vernetzung von Künstlern und links- und rechtselbischer Kunstorte im Rahmen der Kunstförderung im ländlichen Raum. „Solche Kunstorte sind wichtig für die kulturelle Versorgung, für das Produzieren und den Austausch der Künstler untereinander und die Erschließung neuer kreativer Potenziale und Mittel“, sagt Reinhard Zabka. Die Bilder entstanden im November 2022 bei Aktionstagen mit Performances in einem leerstehenden Ladengeschäft in Riesa mit anschließender Ausstellung. Jetzt werden sie noch einmal im Lügenmuseum als Sommerausstellung gezeigt. Gefördert wurde dieses Gemeinschaftsprojekt verschiedener Kunstorte von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Landkreis Meißen und der Großen Kreisstadt Radebeul. Da ragen rot signalfarben Installationen mit filigranen Figuren in die Höhe, stehen Kunstobjekte und Stühle ohne Sitzfläche rot-weiß bemalt wie eine Baustelle, Gefahrenzone oder schützenswertes Gut in der Ausstellung.

Da hängen die wildfarbigen Tüpfelbilder von Klaus Liebscher an der Wand. Neben luftig bewegten Linienschwüngen wie wehende Tücher und Papierseiten festgehalten von Franziska Kunath steht kunstvoll verwobene Kalligrafie und Wortpoesie in schwarzen Buchstaben von Silvio Colditz. Figürliches und Pflanzliches verbindet Anita Rempe in ihrer Arbeit. Eine dunkle Sternschnuppe und Raketen fallen aus dem Himmel auf eine dichtbesiedelte Landschaft mit weißem Riesenvogel, unter dem Panzer rollen in einer Zeichnung von Dorota Zabka. Vis-a-vis zu einer Ansicht der Radebeuler Weinhänge in erdbraunen, urwüchsigen Farbtönen von André Uhlig ist eine witzig-ironische Figurenlandschaft, die Worte „Wir“ und „Heimat“ umkreisend, von Holger John, Künstler und Galerist in Dresden, zu sehen. Da ragen Leitern über Spinnennetze und Fischgräten hinaus in die Welt, klaffen Löcher neben einer Flasche mit Hochprozentigem, schweben Geldscheine und Domino-Spielsteine und ein Peace-Zeichen bewehrt mit Nägeln und streckt eine schwarze Gestalt mit Geweih auf dem Hut und Flügeln am Mantel mehrere Arme, Pinsel und Farbpalette oder Münzteller, gleichzeitig aus.

Die Zeit ist wie lose Uhrzahnräder aus den Fugen und geht wandlungsreiche Wege wie in einer gewundenen Schneckenhaus-Treppe in einer symbolstarken Zeichnung von Lea Sadowski. Ein blauer Erdball mit dunkel galoppierendem Reiter und Hochspannungsmasten, aus dessen Mitte ein Pinsel mit gelber Farbe emporsteigt vor glühendem Hintergrund, schwebt auf einem Bild von Christopher Simpson aus dem Künstlerhaus Wehlen. Als nächstes plant Zabka ein „Freiluftatelier“ mit Künstlern auf dem Dorfanger von Serkowitz hinter dem Lügenmuseum anlässlich des 100-jährigen Stadtjubiläums von Radebeul im Mai. Leider wurde eine Förderung über das Programm „Demokratie leben“ vom Landkreis Meißen abgelehnt. „Was wir machen, ist ja gelebte Kultur und Demokratie und passt wohl nicht in ihre Schublade. Weil wir die Kommode sind“, sagt Reinhard Zabka mit dem ihm eigenen Humor. Um so wichtiger ist das Zusammengehen mit weiteren Kunstorten und Kreativität auch beim Erschließen von Finanzierungsmöglichkeiten.

Text + Fotos (lv)

Geröffnet: Sa und So, Ferien und Feiertage jeweils 13 bis 18 Uhr

http://www.luegenmuseum.de

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Ausstellung „Landschaften, Frauen, Tod und TV“ von Hans Scheib im Einnehmerhaus Freital

06 Samstag Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Der „alte Spaßmacher“ als lachender Tod, umgeben von zarten und kraftvollen Frauenfiguren: Geschaffen hat sie der Bildhauer Hans Scheib.


Expressiv klangreiche Improvisationen gab es von Musiker Peter Koch am Cello zur Ausstellungseröffnung im Einnehmerhaus.

Ein lachender Tod und die Freuden des Lebens

Witzig-abgründig, sinnlich und unerschütterlich lebensbejahend sind die Figuren, Zeichnungen und Grafik in der Ausstellung „Landschaften, Frauen, Tod und TV“ von Hans Scheib derzeit im Einnehmerhaus Freital.

Mit weit aufgerissenen Augen, roter Nase im bleichen Schädel und weißen Knochenhänden auf dem Umhang, umflossen von blauen Kreisen und dunklen Kreuzen, steht die bemalte Holzskulptur des „alten Spaßmachers“ als lachender Tod mitten im Raum. Zu seiner Seite zwei Frauenfiguren. Eine mit blauem Haar, blasse Haut, filigran und mit versunkenem Blick und die andere aufrecht, selbstbewusst mit ihren Reizen umgehend, die rot betont sind auf dem von blättriger Farbe und Lebensspuren durchzogenen Körper. Zu sehen sind sie in der Ausstellung „Landschaften. Frauen. Tod und TV“ mit Figuren, Zeichnungen und Grafik von Hans Scheib, einem der renommiertesten Holzbildhauer in Deutschland. Eröffnet wurde die Schau am vergangenen Sonnabend mit viel Besucherresonanz im Einnehmerhaus Freital, Dresdner Straße 2.

Sein Einnehmer, ebenfalls ein grinsender Tod, steht schon länger gleich hinter dem Eingang im Einnehmerhaus und nimmt die Kunstliebhaber nicht nur monetär für sich ein. Aus farbig bemaltem Holz und mit fast etwas erschrockenem Blick erinnert er an die verfließende Lebenszeit und verkörpert die ganze Tragikomik des Seins. Der Tod kann sich selbst nicht entkommen. Nun kam der Künstler Hans Scheib selbst mit seinen Arbeiten hierher. “Wir freuen uns sehr über diese tolle Ausstellung und dass ein ganz großer Künstler in unserem kleinen Einnehmerhaus zu Besuch ist“, sagte Bettina Liepe, die Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus zur Ausstellungseröffnung. Die Ausstellung war schon vor einem Jahr geplant, doch es hat nicht geklappt auch aus gesundheitlichen Gründen. Das Gehen fiel Hans Scheib sichtlich schwer, gestützt auf einen Rollator und sprechen konnte er nicht aufgrund seiner Erkrankung. Begleitet von seiner Frau Anna Cumin freute er sich ebenso über das große Besucherinteresse, unten ihnen viele bekannte Künstler und Gleichgesinnte im Geist wie Ralf Kerbach, Peter Graf und Eckhart Kempin.

Die expressiv, klangreichen Improvisationen, abwechselnd helle, warme und dunkle, raue, knarrende und dissonante Klänge am Cello von Musiker Peter Koch aus Dresden stimmten wunderbar auf die Ausstellung ein. Diese versammelt Arbeiten von Hans Scheib aus dem Zeitraum von 1991 bis 2022, darunter kleine Bronze- und Steingussfiguren, Aktzeichnungen auf schwarzem Grund, Kaltnadelradierungen und Aquarelle, die in der Form und Darstellung konkret, offen und vieldeutig zugleich sind. Schönes und Erschütterndes, Reizvolles und Vergängliches, Lebenslust und Leid sind nah beieinander in Hans Scheibs lebensgroßen, großartigen Figuren und Zeichnungen von witzig-abgründig, sinnlich, keck, zart, verletzlich bis komisch-grotesk. Von Lust, Leidenschaft und Macht besessene Frauen, die anziehend und halb nackt da stehen.

„Er liebt Frauen und feiert das Weibliche in aller Form von klassisch antik, mädchenhaft modern bis expressiv und ob junge oder reife Frauen, bei ihm dürfen sie geheimnisvoll und rätselhaft wie eine Sphinx bleiben“, sagte die Laudatorin Clivia Bahrke über Scheibs Werke. Faszinierend in ihrer reduzierten, eigenwilligen Formsprache sind auch seine Aquarelle wie der kahle Pflaumenbaum, die stachlige Weide und die Ansichten norwegischer Landschaft mit Bergen, Meer und Inseln von weißem Papier umflossen, luftig, leicht und weit in Grün-, Blau­- und Violettönen. Außerdem zeigt Scheib ironische Kaltnadelradierungen von Politikern, einzeln und mehrere, im Amt und privat. Wie „E.H. in B.“ mit zerfurchtem Gesicht. Helmut Kohl kraftstrotzend. Fäuste ballende „Partner“ und ein vieldeutiger Fingerzeig von Angela Merkel. Franziskus und Donald, machtvoll und demütig der Kirchenmann. Und stolzgeschwellt dirigierende Gesten im Blatt „Wir sind Papst“ von 2011.

Hans Scheib ist ein Meister der Bildhauerei und Grafik, seine Werke sind ernsthaft bis spöttisch und unerschütterlich lebensbejahend trotz aller Kümmernisse und Schatten. Er wurde 1949 in Potsdam geboren, wuchs in Ostberlin auf und studierte nach einer Schriftsetzer-Lehre dann Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste bei Walter Arnold von 1971 bis 1976. Seitdem arbeitet Scheib als freischaffender Künstler in Berlin Prenzlauer Berg bis zu seiner Ausreise mit seiner Frau und zwei Töchtern 1985 nach Westberlin, um der Enge des staatlichen Kulturbetriebs zu entkommen. Seit 1978 sind seine Werke auf deutschen und internationalen Ausstellungen zu sehen. 1995 bekam Hans Scheib den Kunstförderpreis der Akademie der Künste Berlin. „Das Besondere an seinen Figuren ist, dass sie zeitgemäß mit ihrer Expressivität sind, obwohl ihre körperliche Anatomie inmer noch erkennbar ist und dass er sie in Farbe kleidet“, sagt der Maler und Grafiker Eckhart Kempin, der Scheib von der Kunsthochschule in Dresden kennt und inzwischen 83-jährig immer noch voller Schaffensfreude ist. Die Ausstellung von Hans Scheib ist noch bis 22. Juni im Einnehmerhaus Freital zu sehen. Dort ist auch ein umfangreicher Werkkatalog „Kalte Nadel“ von ihm mit Vorzugsgrafik erhältlich.

Text + Fotos (lv)
Weitere Fotos zur Ausst. folgen.

Geöffnet: Do + Sa 10 bis 17 Uhr, Fr + So 14 bis 17 Uhr


Bittender, flehender, fast ängstlicher Blick: der Einnehmer von Hans Scheib steht schon länger gleich hinter dem Eingang im Einnehmerhaus Freital, erinnert die Besucher an die verfließende Lebenszeit und daran, die schönen Dinge nicht zu vergessen.

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Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • Lebensfreude & Genuss contra Ignoranz beim Gastspiel "Chocolat" mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer & Les Manouches Du Tannes im Schauspielhaus Dresden
  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • Jürgen Haase verabschiedet sich als Old Shatterhand auf der Felsenbühne Rathen
  • Premiere "Faust I" von Johann Wolfgang von Goethe in den Landesbühnen Sachsen
  • Atelierbesuch bei André und Ralf Uhlig in Radebeul
  • Premiere "Toto oder Vielen Dank für das Leben" von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden
  • Von Widerstand und Liebe in rauer Zeit: "Das Buch der verschollenen Namen" von Kristin Harmel

Aktuelle Beiträge

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • Unterwegs: Der Zauber des Kinos & Theaters wird zelebriert beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Ausstellung „Emotionen in Kunst“ von Mandy Baldauf im „Kastenmeiers“ in Dresden
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
  • Premiere „Kritischer Zustand“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Neue Lyrik: Ode an das Weiß
  • Kurzgeschichte: In deinem Kopf
  • Ausstellung: Liebesbriefe von Max Schwimmer in der Galerie Himmel in Dresden
  • Premiere „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden

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