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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Neuer Galerieraum & Schaumalen bei Kunst & Eros

06 Samstag Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

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Noch mehr sinnenfrohe Kunst: Galeristin Janett Noack im neuen Galerieraum gegenüber dem jetzigen in der Kunsthandwerker-Passage, Hauptstraße 15, in Dresden.

Sinnenfrohe Kunst bei den Kunsthandwerker-Tagen

Noch mehr sinnenfrohe Kunst in die Kunsthandwerker-Passage! Unter diesem Motto eröffnete zu Jahresbeginn ein zusätzlicher Ausstellungsraum der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Durch die großen Schaufenster gegenüber der Galerie kann man einen Blick
auf neue Malerei, Grafik und Plastiken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler vorwiegend aus der Region werfen. Darunter großformatige, farbintensive figürliche Arbeiten, Frauen und Paare, von Juan Miguel Restrepo, Gudrun Trendafilov, Rita Geißler, Anita Voigt, Steffen Fischer und Leo Lessig. Wände und Mobiliar strahlen porzellanweiß, Bilderrahmen und Fußboden in hellen Holztönen. Dort werden demnächst in einer kleinen Kabinettausstellung feine, meisterhafte Zeichnungen des Künstlers Maximilian Hagstotz aus der Porzellanmanufaktur Meißen zu sehen sein. Im Sommersalon zeigt die Galerie Kunst & Eros neue Werke von renommierten- und gefragten Nachwuchskünstlern. Mit dabei sind Konstanze Feindt-Eißner, Viktoria Graf, Nadine Wölk und Olaf Stoy und viele weitere Künstlerarbeiten liegen in Mappen aus.

„Sehr gefragt sind derzeit die sehr akribischen Kugelschreiberzeichnungen der jungen Künstlerin Nadine Wölk, die einen Nerv der Zeit trifft, in dem sie Momente und Alltagssujets auf der Straße aufgreift und ihre Sicht auf die Erotik zeigt. Eine Frau, die lasziv eine Zigarette raucht auf der Brühlschen Terrasse oder selbstversunken im Wasser treibend“, sagt die Galeristin Janett Noack. „Jeder Künstler wird zum Sommersalon wie letztes Jahr wieder ein Gedicht vortragen, das sie besonders inspiriert hat.“ Eröffnet wird die Gruppenaussstellung am 24. Mai, 19.30 Uhr mit einem Sommerkonzert des „Rio Mar Tango Trio“. Außerdem lädt sie zusammen mit einer Tanzschule zum Tango tanzen im Innenhof vor der Galerie ein, um die Kunsthandwerkerpassage im Sommer mehr zu beleben.

„Jeder kann mitmachen, Anfänger ebenso wie Paare, die schon länger tanzen“, so Janett Noack. Die Galerie Kunst & Eros feiert dieses Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Die Galeristin hält es mit dem Spruch von Yoko Ono: „Make Love not war!“ (Macht Liebe, kein Krieg!). “Ich bin sehr glücklich, das Thema Kunst und Eros als Schwerpunkt der Galerie gewählt zu haben, was anfangs mutig war, da es einige Berührungsängste gab“, sagt die gelernte Porzellanmalerin. Doch sie will „niemanden schockieren. Es geht um die Anziehung zwischen zwei Menschen auf Kunstebene, auch die Sehnsucht des Künstlers oder Kunstsammlers und die Arbeiten setzen sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinander bis zum körperlichen Akt“, sagt Janett Noack. „Ich bevorzuge das vis-a-vis und das Miteinander statt der Bilderflut im Internet.“ Sie sieht derzeit einen „Zeitenwandel. Es passiert viel. Man lernt viele verschiedene Besucher und Künstler kennen durch die Ausstellungen und gleitet auch immer wieder in verschiedene Zeiten“, schätzt die Galeristin an ihrer Arbeit. Vom Touristen, der eine kleine Grafik erwirbt bis zum Sammler, der Nachhaltigkeit in der Kunst sucht und viel Geld ausgibt für ein Gemälde sei alles dabei. Zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks, bei denen vom 4. bis  6. April Künstler und Designer in ihre Werkstätten und Ateliers einladen, ist auch Janett Noack dabei. Am kommenden Sonnabend (6. April) von 11 bis 18 Uhr zeigt sie vor den Augen der Besucher das jahrhundertealte Handwerk der Porzellanmalerei in ihrem Atelier in der Galerie Kunst & Eros.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.Kunsthandwerkstage.de

Öffnungszeiten der Galerie:  Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr


Zeit für Muße & Kunstgenuss: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry im neuen Galerieraum bei Kunst & Eros.


Zurzeit sind noch vielfältige Malerei, Grafik und Plastik in der Gruppenaussstellung „Frühjahrssalon“ in der Galerie von Janett Noack zu sehen und erwerben.

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Europäische Tage des Kunsthandwerks: Schaumalen mit der Porzellanmalerin Janett Noack in der Galerie Kunst & Eros

03 Mittwoch Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Schaumalen

Samstag, 6. April 2024 von 11 bis 18 Uhr. 

Die Galeristin und Porzellankünstlerin Janett Noack wird die Besucher an diesem Tag in die Welt eines jahrhundertealten Traditionshandwerks, das der Porzellanmalerei einführen und ihnen die Möglichkeit geben, ihr beim Bemalen des Porzellans über die Schulter zu schauen.

Zudem kann die aktuelle Ausstellung »FRÜHJAHRESSALON« in der Galerie besichtigt werden. Die traditionelle Gruppenausstellung zeigt Malerei, Grafik, und Kleinplastik sächsischer Künstlerinnen und Künstler.

Schauen Sie vorbei! 

Text + Foto: Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 802478



WWW.kunsthandwerkstage.de

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Ausstellung „Die Farbfinder stellen aus“ im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz Radebeul

22 Freitag Mär 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

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Auf den Spuren des Lichts

Die erblühende Natur feiert die Künstlerinnengruppe „Die Farbfinder“ mit ausdrucksreicher Malerei und Grafik in ihrer Ausstellung im Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul.

Das Erwachen der Natur und ihr Erblühen feiert, dem Zauber und den Spuren des Lichts folgend, die Schau „Die Farbfinder stellen aus“. So nennt sich die   Künstlerinnengruppe von Constanze Hohaus, Mechthild Mansel und Petra Schade, die gemeinsam ihre farb- und formenreiche Malerei und Grafik im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz auf dem Knohllweg 37 in Radebeul zeigen.

So voll war der Winzersaal selten wie bei der Eröffnung dieser Ausstellung am vergangenen Sonntagnachmittag mit viel Sonnenschein und Musik, die wohl auch viele Besucher anlockten, um Kunst und Rebensaft zu genießen. Damit wurde auch das Jubiläumsjahr eingeläutet, das anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Weinbaumuseums Hoflößnitz mit vielen Veranstaltungen im Mai und Juni gefeiert wird. Zu den frühlingsfrohen Arbeiten der „Farbfinderinnen“ spielte der Musiker Gabriel Jagieniak fröhlich beschwingte Melodien am Akkordeon, sang mit den Besuchern Frühlingslieder in verschiedenen Tonlagen und zeigte humorvoll sein Improvisationstalent. Mechthild Mansel hatte vor drei Jahren schon eine Ausstellung mit ihren Malschülern hier und zeigt nun selbst Arbeiten zusammen mit zwei weiteren Künstlerinnen. „Die Farbfinder sind ein On- und Off-Team, die sich mit ihren sehr unterschiedlichen Handschriften in dieser Ausstellung zeigen. Es sind außergewöhnliche, kräftige Farben und starke Arbeiten. Die Kombination von Öl- und Acrylmalerei und Grafiken ist reizvoll und macht noch mehr Spaß sie zu hängen und komponieren“, sagt Museumsleiter Frank Andert. Er hat ein Faible besonders für Grafik.

Diesmal ist nur eine Ansicht aus der Hoflößnitz „Radebeuler Weinberge mit Spitzhaus“ dabei von Constanze Hohaus. Von ihr sind außerdem Farbholzschnitte mit Dresdner Bauwerken und ein „Reigen der Heiligen“ verwitterter Sandsteinfiguren zu sehen sowie Ölbilder mit „durchsonnten Heuschobern“, eine „Gräserwalze“, Gräserbündel, die an Nester und Inseln erinnern, wo man Schutz und Geborgenheit findet. Mechthild Mansel zeigt filigrane farbige Radierungen, Gesichter mit Hand und Fuß, Paare, Tanzende, eine verlockend schwebende „Odaliske“ und „Hope“ (Hoffnung), eine aktuelle Radierung zur Weltlage. Geballt energiegeladen in kräftigen Rot- und Blautönen, umflirrt von lichtem Gelb, kommen Mansels großformatige Ölbilder mit abstrahierten Körperumrissen, auf und ab steigenden und kreiselnden Linien daher, die „Impulse“ setzen, von „Bagatellen“ und „Liebesbanden“ und „Unter-Wasser-Musik“ erzählen.

Von Petra Schade stammen die stimmungsvollen Landschaften in mal glühenden Orange- und erdigen, pastos mit Spachtel aufgetragenen Farbtönen, gemischt mit Sanden und durchzogen von blauen Rinnsalen und zartfarbene Aquarelle. Stilles, weites Land, Wiesenstück und Waldmoor, eine einsame Bucht, Strand und windzerzauste Kiefern im Abendlicht. Es sind Bilder von Malreisen nach Frankreich, in die Bretagne und die Normandie. Seit 2008 gibt es die Künstlerinnengruppe „Die Farbfinder“. Sie treffen sich spontan im Atelier im Haus von Petra Schade in Radeburg oder in der Natur zum Malen und Austausch. Die Ausstellung im Weinbaumuseum ist noch bis 12. Mai zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten:  Di bis So 10 – 18 Uhr

http://www.hofloessnitz.de

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Zum zehnten Mal bei der Leipziger Buchmesse auf dem Marktplatz Druckgrafik dabei: die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner aus Radebeul

18 Montag Mär 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Zum persönlichen Jubiläum auf der Leipziger Buchmesse etwas Besonderes im Gepäck: die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner und die Autorin Annette Richter mit ihrem neuen Kinderbuch „Felix, die kleine Wildsau“ aus dem ZilpZalp Verlag Radebeul.

Wahre Abenteuer eines Wildschweins

Mit dem Kinderbuch „Felix, die kleine Wildsau“ von Annette Richter und von Dorothee Kuhbandner illustriert, fährt die Radebeuler Künstlerin zum zehnten Mal zur Leipziger Buchmesse.

Eines Tages war es da. Süß, gestreift und quiekend. Lieb, wild und verspielt
sah das Tier aus blauen Augen, die lustig schielen konnten, seine neue Familie an. „Felix, die kleine Wildsau“ begleitet Dorothee Kuhbandner dieses Jahr zur Leipziger Buchmesse. Bereits zum zehnten Mal ist die Radebeuler Künstlerin und Galeristin dieses Jahr dabei vom 21. bis 24. März mit eigenem Stand (F 503) auf dem Marktplatz Druckgrafik in Halle 2.

Zum Jubiläum hat sie etwas Besonderes im Gepäck: „Felix, die kleine Wildsau“, das gleichnamige Buch über die Abenteuer eines Wildschweins ist gerade in ihrem eigenen ZilpZalp Verlag Radebeul erschienen. Saulustig, augenzwinkernd und liebevoll anrührend erzählt die Autorin Annette Richter nach einer wahren Geschichte spannende und unvergessliche Anekdoten aus dem Leben einer Familie mit einem Wildschwein. Fröhlich, farbenfroh und fantasievoll illustriert hat die Geschichte Dorothee Kuhbandner für Kinder ab sieben und alle Kindgebliebenen bis 99 Jahre. Am 22. März, um 13 Uhr laden beide zur Signierstunde mit ihrem Kinderbuch die Besucher auf der Leipziger Buchmesse an ihren Stand ein. Seit 2012 hat Dorothee Kuhbandner im ZilpZalp Verlag acht Kinderbücher herausgegeben, fast alle mit ihren Bildern gestaltet. Sie hat auch das erste Buch „Der kleine Schmetterling und die große rote Blume“ von Annette Richter illustriert, das 2020 erschien. „Mir gefällt ihre Malweise, dieses Bunte, Lebendige, auch ein bisschen frech und die Bilder kindscheln nicht. Das hat mich inspiriert“, sagt Annette Richter. Sie ist Schauspielerin, schreibt außerdem Gedichte, Chansons und Kurzprosa. Eine der Gute-Nacht-Geschichten für ihre drei Kinder, das Manuskript mit dem Schmetterling, fand sie beim Aufräumen  wieder. Dieses hat sie ursprünglich für ihre Tochter geschrieben, die inzwischen selbst Mutter eines Sohnes ist. Auf die Geschichte mit dem Wildschwein stieß Annette Richter vor ca. einem Jahr, als sie zufällig Fotos von ihm wiederfand. Dorothee Kuhbandner war begeistert davon. „Das Wildschwein Felix gab es wirklich“, so Annette Richter. Ihre Erlebnisse mit ihm hat sie aus der Erinnerung aufgeschrieben. Sie war zehn Jahre alt, als ihr Vater als Landarzt zu DDR-Zeiten im Harz mit dem Auto unterwegs eines Nachts auf der Straße eine tote Bache und ihre neun lebenden Frischlinge fand. Einen Frischling nahm der Förster, ein Schweinchen Annettes Vater und sieben kamen in den Tierpark.

Sie erzählt im Buch, wie sie und ihr kleiner Bruder plötzlich quiekende Laute aus der Kartoffelkiste im Keller ihres Hauses hörten, wie sie sich mit dem kleinen Wildschwein anfreundeten, das frei herum lief, es fütterten und mit ihm spielten, wie Felix zu seinem Namen kam, warum das Schweinchen schielte und andere Eigenarten. Wie es immer größer und wilder wurde, herumwühlte im Garten, die Kinder auch mal unsanft umriss beim Spielen und Dorfnachbarn im Feld erschreckte. Wohin mit dem wilden Hausschwein? Ein Jahr lang behielten sie Felix zuhause, sagt Annette Richter. Wie es mit dem Wildschwein weiterging, erzählt sie in ihrer dann fiktiven Geschichte mit Happy End. Neben dem Wildschwein-Kinderbuch bringt Dorothee Kuhbandner ihre Druckgrafiken, fröhlich-bunte Leporellos, kleine Heftchen mit ihren Bildern und humorvollen Lebensweisheiten, diesmal unter dem Motto „Lebenskünstler“ mit auf die Leipziger Buchmesse. „Ich vertrete Radebeul als einzige Künstlerin aus dieser Stadt seit zehn Jahren“, sagt sie stolz. Sie genießt das internationale Flair der Messe, außerdem werde sie mehr wahrgenommen mit ihrer Galerie mit Weitblick und man verkauft auch mehr, sagt Dorothee Kuhbandner. Es mache ihr großen Spaß und eine Portion Idealismus gehöre natürlich dazu. „Der Langmut macht sich allmählich bezahlt.“

Mit einer Auswahl an Neuerscheinungen aus seinem Notschriften-Verlag Radebeul ist auch ihr Mann Jens Kuhbandner wieder mit eigenem Stand auf der Leipziger Buchmesse. Seit 2003 nimmt er daran teil. „Es steigert den Bekanntheitsgrad des Verlags und geballt strahlende, Bücher liebende Menschen in den Hallen zu sehen, das motiviert sehr und braucht man einmal im Jahr“, sagt der Verleger. Drei neue Bücher nimmt er mit zum „Fest der Bücher“ nach Leipzig: „Achtopol“ – eine irrwitzige Trampgeschichte nach Bulgarien von zwei jungen Ostberlinern Anfang der 1980er Jahre von Kay Lutter, Bassist der Band „In Extremo“ und ehemals „Freygang“. Außerdem eine Neuausgabe der Erzählung „Inselmärz“ der 2011 verstorbenen Radebeuler Schriftstellerin Tine Schulze-Gerlach und „Am Brückenwehr“, eine Tagebucherzählung zwischen Kindheit und Wende von Hanns Cibulka mit Grafiken von Gunter Herrmann. Das Kinderbuch „Felix, die kleine Wildsau“ ist in der Galerie mit Weitblick und im Notschriften-Verlagsbuchladen auf der Bahnhofstraße in Radebeul erhältlich.

Text + Fotos (lv)

http://www.doro-malerei.de
http://www.notschriften.com

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Ausstellung „Auferstehung“ von Hubert Rüther auf Schloss Burgk Freital

18 Montag Mär 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Schlossherrin und Kuratorin der Ausstellung Kristin Gäbler freut sich über die „Auferstehung“ der Bilder von Hubert Rüther, einem großartigen Dresdner Expressionisten des 20. Jahrhunderts.

Porträt von Hubert Rüther, gezeichnet von seiner Frau, der Malerin Irena Rüther-Rabinowicz. Sie ist in einem Aquarell von ihm zu sehen.

Farbreiche Feier der Natur
und des Lebens

Voller Kontraste, von expressiv lodernd bis sachlich konkret, erinnert die Ausstellung „Auferstehung“ an den Künstler Hubert Rüther derzeit auf Schloss Burgk in Freital.

Ein Blumenstilleben in leuchtenden Farben, zu dem sich eine Kugel und eine Pyramide im licht- und schattenreichen Formspiel auf gelbem Tischtuch gesellen, erzählt schon im Eingangsraum viel über dieses intensive, kurze und schaffensreiche Künstlerleben. Vis-a-vis dazu hängt ein Ölbild mit Bäumen, die wie riesige Tulpen mit gelben Blüten auf dem frischen Grün beschwingt in den türkisblauen Himmel ragen, hoch über den farbenfrohen Häuschen im Tal. Gleich daneben sieht man in Schwarz- und Grautönen gehaltene Ansichten von Industrieanlagen, aufgerissene Erdgruben, Förderkörbe an Seilen in der Luft und rauchende Fabrikschornsteine in der Landschaft. Ein Stück weiter Kohle- und Graphit-Zeichnungen mit lauschigen Dörfern, weiter Landschaft, heraufziehendem Gewitter und Bäumen im Sturm in Pargny, Pagnon, Rethel und Sedan, 1915 in Nordfrankreich. Zu sehen sind die ausdrucksreichen, mal heiter poetischen, mal expressiv lodernden, sachlich konkreten und eindringlichen Natur-, Reise- und Lebensbilder in der Sonderausstellung “Auferstehung“ mit Malerei und Grafik des Dresdner Künstlers Hubert Rüther (1886 – 1945) derzeit bei den Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk.

Zeitgleich zum Erblühen in der Natur feiert die Ausstellung die Wieder- und Neuentdeckung des großartigen, ebenso farbstarken wie feinfühligen Expressionisten Hubert Rüther und zur sogennannten „vergessenen Generation“ nach Kriegsende gehörenden Dresdner Künstlers. Gezeigt werden von ihm Ölgemälde, Aquarelle, Holzschnitte und Radierungen sowie Glasgemälde für Kirchenfenster, die im Zeitraum von 1912 bis 1938 entstanden. Sie führen den Betrachter zu eindrucksvollen Landschaften und Orten in Frankreich, Italien und Österreich in den 1920er und 1930er Jahren, am Brenner, nach Capri, Rom und Tirol. Charme und Tristesse, Schönes und Bedrohliches schwingen oft mit in den Bildern, darunter Stadtansichten mit Plätzen und Straßencafés in Paris, am Hafen und Vororten in Marseille und einem Liebespaar am Montmartre, der Mann vollbepackt mit langen Baguettebroten. Schwarze Boote mit orangenen Segeln schaukeln auf den Wellen, ein Segelboot kämpft halb umgeworfen mit den Wasserstrudeln und zwei braune Frauenkörper stehen gebannt am Meer in einem colorierten Holzschnitt des Künstlers von 1920. Es sind überwiegend Leihgaben aus Privatbesitz und einige Arbeiten aus dem Besitz der Städtischen Sammlungen Freital. Darunter das Titelbild der Ausstellung „Auferstehung“ und das Ölbild „Kreuzigung“, um 1920, die sonst neben Gemälden von Otto Dix in der ständigen Ausstellung im Schloss Burgk zu sehen sind. Die letzte Gedächtnisausstellung für Hubert Rüther fand 1948 in Dresden statt. 1987 gab es erstmals wieder eine Ausstellung mit seinen Arbeiten im damaligen Haus der Heimat Freital.

„Es ist toll, dass nun neben den Bildern von Hubert Rüther in Freital zusammen mit der Städtischen Galerie Dresden dort bald eine eigene Ausstellung mit Arbeiten seiner Frau Irena Rüther-Rabinowicz, einer jüdischen Künstlerin, zu sehen sein wird“, sagt Kristin Gäbler, Kuratorin der Rüther-Ausstellung und Leiterin der Städtischen Sammlungen Freital. Die Doppelausstellung will den Besuchern das Werk und Wirken dieses Künstlerpaars näher bringen. Die Ausstellung im Landhaus Dresden findet vom 13. April bis 18. August statt. Hubert Rüther war ein ambitionierter und erfolgreicher Dresdner Künstler seinerzeit, er studierte nach einer Malerlehre in der Firma seines Vaters und zwei Jahren an der Kunstgewerbeschule ab 1911 an der dazumal Königlichen Kunstakademie Dresden bei Richard Müller, Osmar Schindler, Oskar Zwintscher und ab 1914 als Meisterschüler bei Gotthardt Kuehl. Rüthers Kommilitonen waren Otto Dix, Bernhard Kretzschmar und Irena Rabinowicz im Meisteratelier von Otto Gussmann von 1919 bis 1921, in dem Jahr heiratete er die Malerin. Von ihr ist eine federleichte Zeichnung von 1930, ein Porträt ihres Mannes Hubert Rüther mit sanftem Blick und Krawatte in der Ausstellung zu sehen. Er porträtierte sie in einem Aquarell von 1919 als junge Malerin mit roten Wangen, dunklem Haar und großen, tiefen Augen.

Sein Selbstbildnis „Das Gotteskind“ in einer Kohlezeichnung von 1915 zeigt Hubert Rüther mit Sanitätsmütze, Kreuz darauf, Uniformjacke, Brille und brennender Zigarre im Mundwinkel. Der Blick entschlossen und zuversichtlich, bestärkt vom Glauben und seinem Einsatz. Von 1914 bis `18 war der Maler im Ersten Weltkrieg als freiwilliger Krankenpfleger und kam verwundet mit einer schweren Kopfverletzung zurück. 1934 wurde Hubert Rüther von den Nationalsozialisten mit Ausstellungs- und Berufsverbot belegt wegen des Bekenntnisses zu seiner jüdischen Ehefrau, seine Arbeiten wurden als „entartet“ diffamiert und der Künstler zu Zwangsarbeit verpflichtet. Hubert Rüther überlebte die NS-Zeit als gebrochener Mann, der körperlich und seelisch erkrankt 1945 mit nur 59 Jahren starb. Die Ausstellung „Auferstehung“ mit seinem zeitlos berührendem Werk darüber, was Menschsein ausmacht, ist noch bis 20. Mai in den Räumen auf Schloss Burgk zu sehen. Außerdem zeigt eine Kabinettausstellung dort im Projektraum „Drehscheibe“ satirische Illustrationen von Tobias Wolf zum neuen Märchenbuch „Die ewige Brezel“ des Porzellankünstlers und Autors Olaf Stoy noch bis 28. März.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Di bis Fr 12 – 16 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 – 17 Uhr

http://www.freital.de/museum


Ein Museumsarbeiter hängt ein Plakat zur Kabinettausstellung im Schloss Burgk auf. Dort sind derzeit Illustrationen von Tobias Wolf aus dem Märchenbuch „Die ewige Brezel“ von Olaf Stoy zu sehen.

 

 

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Ausstellung „Desiderium“ mit Malerei & Grafik von André Uhlig im Kulturbahnhof Radebeul

29 Donnerstag Feb 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Stimmungsvolle Sehnsuchtslandschaften

Von der Suche nach Naturidylle und Verwurzeltsein erzählt die Ausstellung „Desiderium“ mit Malerei und Grafik von André Uhlig im Kulturbahnhof Radebeul.

Dunkle, knorrige Bäume auf einer Anhöhe, dazwischen ein paar weiße Häuser mit roten Dächern und weiße Berge, vom Vollmond beschienen. Sie sind in ein „Nachtgespräch“ vertieft im Titelbild der Ausstellung „Desiderium“ mit Malerei und Grafik von André Uhlig. Es ist die erste Kunstschau in diesem Jahr, veranstaltet vom Kulturverein der Stadtbibliothek Radebeul e.V. im Kulturbahnhof auf der Sidonienstraße 1c. Den fremd erscheinenden Begriff muss man erst einmal nachschauen. Das ist vom Künstler auch beabsichtigt. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet Desiderium Wunsch, Forderung, Verlangen.

Fremdes, Nahes und Vertrautes mischen sich in den Bilderlandschaften von André Uhlig. Die Suche und Sehnsucht nach Naturidylle, ursprünglichem Verwurzeltsein und Erleben spiegeln seine Arbeiten eindrucksvoll und stimmungsreich. Sie hängen auch teils versteckt an den Wänden hinter den Bücherregalen im Erdgeschoss und im Veranstaltungsraum in der ersten Etage. Da führt eine Treppe zu einem alten Weinberg zwischen Bäumen hinauf in einer farbigen Aquarellzeichnung mit Tusche und Kohle. Da leuchten die Weinhänge der Lößnitz in hellen, sonnigen und erdigen Farbtönen und darüber große weiße Wattewolken am graublauen Himmel. Da brechen in grellen und düsteren Farben gehalten „Stürmische Zeiten“ an, ragen enge Felsschluchten auf, geht es „Bergauf“ zu einem still verträumten Gehöft auf lichtvollem Grund, wächst ein Baum auf einer Felsklippe „Am Abhang“.  Der „Winter im Tal“ trifft auf die „Blaue Stunde am Rosenberg“. Am Fluss überrascht auffliegende, kreischende Möwen sind zu sehen neben hoch über Feldern am lichten Himmel kreisenden schwarzen Vögeln. „Aufbruch“ heißt diese Farbgrafik/Sandreservage und trägt schon einen roten Verkaufspunkt. In Uhligs Bildern verbinden sich verschiedene Naturstimmungen, Schönheit, Erhabenheit und Gefährdung.

Seine Landschaften im Stil der Romantik erinnern an die Malerei von Caspar David Friedrich, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird mit vielen Ausstellungen an seinen Wirkungsstätten, darunter einer großen Schau unter dem Titel „Wo alles begann“ ab Mitte August im Albertinum in Dresden. „Es geht um Sehnsüchte der Menschen und auch den Brückenschlag zu Caspar David Friedrich, den ich schon immer in meiner Arbeit beehre“, sagt der in Radebeul lebende und arbeitende, seit 2007 freiberufliche Maler und Grafiker André Uhlig zu seinen Werken. Es gehe ebenso um die Natur, die schwindet und die es zu schützen und respektieren gilt. „Jeder für sich, aber wir in unserer Gesellschaft bauen alles voll mit Einkaufs- und Lagerhallen, die wir eigentlich nicht brauchen“, gibt er zu bedenken. Was ist Fortschritt, dem wir so extrem in dieser Zeit hinterher rennen?, fragt sich Uhlig. Während viele Menschen sich fast für nichts mehr Zeit nehmen.

Seine Bilder laden ein zum Betrachten und Verweilen an bekannten Sehenswürdigkeiten ebenso wie verborgenen, verlassenen Orten, alten Dorfkernen und entdeckenswerten Gemäuern wie Schloss Übigau und seine Mätressen, vier Platanen und die seit längerem leerstehende Villa Kolbe in Radebeul. Im Sommer will André Uhlig mit tschechischen und deutschen Künstlern ein Pleinair in Böhmen an den Stellen, wo Caspar David Friedrich zeichnete, veranstalten. Neben drei Ausstellungen in diesem Jahr, eine weniger als sonst, organisiert der seit 2002 bestehende Kulturverein der Stadtbibliothek Radebeul regelmäßig Literatur-Kino, möchte gern auch wieder Lesungen anbieten und hier trifft sich jeden ersten Montag im Monat um 17.30 Uhr ein Literaturkreis, um Buchklassiker und neue Bücher vorzustellen. „Wir geben regionalen Künstlern und Künstlerinnen, vorwiegend Autodidakten, die Möglichkeit sich mit ihren Arbeiten zu präsentieren. Und freuen uns, damit das kulturelle Angebot in Radebeul zu bereichern“, sagt Andrea Meinel vom Kulturverein der Stadtbibliothek. Neue Interessierte sind sehr willkommen.
Die Ausstellung von Andé Uhlig ist noch bis 30. Mai zu sehen.

Text (lv)

Fotos: André Uhlig

Geöffnet: Mo – Fr 10 bis 19 Uhr, Mi geschlossen

http://www.kulturverein-stadtbibliothek-radebeul.de


„Wenn die Nacht das Licht nimmt“, Farbgrafik von André Uhli
„Blaue Stunde am Rosenberg“
„Fels im Sturm (an den Tisaer Wänden““

 

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Ausstellung indigener Künstler in der „Turtle Island Galerie“ im Karl-May-Museum Radebeul

20 Dienstag Feb 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Vom Spirit der Ahnen bis zu Graffitis und Comics

Indigene Kunst zwischen Tradition und Moderne zeigt die neu eröffnete „Turtle Island Galerie“ in der Villa „Nscho-Tschi im Karl-May-Museum Radebeul, Karl-May-Straße 5.

Ein Büffelkopf in kräftigen Farben entführt in die Weiten der Prärie auf dem Titelbild der Ausstellung. Schönheit, Stolz, Würde, Kraft und Leid strahlt das Tier aus, das den indianischen Ureinwohnern am nächsten ist, gejagt, getötet, beschützt und verehrt. „Tasiwoo“ heißt das Bild von J. Nicole Hatfield, das zusammen mit zeitgenössischen Werken weiterer nordamerikanischer indigener Künstlerinnen und Künstler in der neu eröffneten „Turtle Island Gallery“ derzeit im Karl-May-Museum Radebeul zu sehen ist.

Sie befindet sich in der Villa „Nscho-Tschi“, einem Holzhaus im hinteren Teil des einstigen Gartens von Karl May. Dort können die Besucher auf den Spuren des großen Fantasten und Abenteuerschriftstellers wandeln, am Teich mit einer großen, geflügelten Figur vorbei und an Hochbeeten mit indianischen Heilpflanzen. Ein Holzspielplatz mit Klettergeräten und Totempfahl lädt Kinder zum Erkunden ein. Auf der Veranda aus Baumstämmen steht eine hölzerne Skulptur, ein Kanu mit einem indianischen Liebespaar, geschnitzt von Jochem Knie. Urwüchsig gestaltet, zeigt es jedoch auch einen romantisch verklärten Blick auf indianisches Leben. Im Holzhaus kann man nun in den wechselnden Sonderausstellungen der „Turtle Island Gallery“ eintauchen in die farbreiche Welt indigener Kunst zwischen Tradition und Moderne. Mythen und Wirklichkeit der Nachfahren indianischer Ureinwohner in Nordamerika zeigen die Werke der Künstler facettenreich und setzen sich damit subjektiv auseinander in ihrer Malerei, Grafik, Fotografie, holzgeschnitzten Figuren und bemalten Keramikobjekten bis zu Graffiti und Comics. Die Arbeiten stammen aus der Sammlung von Martin Schulz, einige befinden sich im Besitz der Karl-May-Stiftung. Den Werken beigefügt sind kurz Texte zu den Künstlern.

Das farbenfrohe Graffiti-Bild „Turtle Island“ von Quentin Commanda bricht Klischees über Indianer auf mit dem goldfarbenen Schriftzug „Legend!“, hoch über der Landschaft schwebenden, zeichenhaft abstrahierten, schwarz-weißen und farbigen Figuren mit Federn als Symbol für die Vielfalt der Kulturen auf dem heutigen „Turtle Island“. Neben dem Büffelbild sind von J. Nicole Hatfield leuchtend farbige Porträts zu sehen, darunter ein Häuptling der „Puha-Commanchen“, ein idealer, edler indianischer Krieger aus dem Kinofilm „Der mit dem Wolf tanzt“, eine markante Indianerin und ein Bildnis der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, ein Auftragswerk von Sammler Schulz. Unter den Bildern hängen weiße und braune Büffelfelle. Ein Stück weiter hockt ein Rabe mit aufgespannten Flügeln aus hellem Zedernholz, vergnügt auf einem Auge blinzelnd, auf einem Kästchen, aus dem menschliche Gesichter schauen. Den ältesten Schöpfungsmythos der indigenen Kulturen der amerikanischen Nordwestküste hat der Künstler Doug Lafortune dargestellt. Aus dunklem Tom geformt ist ein Mann mit Büffelkappe und Fellmantel von Chippewa. Eine kleine erdfarbene Hochzeitsvase, bemalt mit Taube und Blumenranken, zeigt C. Tosa. An der Stirnseite des Raumes hängt ein großes, ausdruckstarkes, poetisch-spirituelles Bild voller Magie in zarten Pastellfarben von Dwayne Frost (1964-2013), der seit 2007 oft als Künstler und Tänzer bei den Karl-May-Festtagen in Radebeul war und beeindruckende Felsmalereien im Hohen Stein im Lößnitzgrund schuf. In diesem Bild spürt man eindrucksvoll den Spirit uralter indianischer Kultur, die Lebensweisheit und tiefe Verbundenheit mit der Natur und ihren Kräften.

Eine indianische Frau sitzt auf einer Waldlichtung bei Vollmond und beschwört die Natur und Geister der Ahnen. In ihrem Rücken ein Bild wie eine Erinnerung, eine junge und eine alte Frau sitzen sich meditierend gegenüber, in ihrer Mitte ein Wolf als Krafttier. Die weise Frau hält einen Spiegel, aus dem Sterne in die Welt fliegen. Am unteren Bildrand schauen aus der Erde und entlang der Wege weiße Gesichter, die Ahnengeister. Verbunden mit den Lebenden durch Wurzelgeflecht, das nach oben und unten in die Erde führt. Digitaldrucke mit Fantasybildern, die alte indigene Legenden vor allem der jungen Generation vermitteln wollen, mit grünen Naturgeistern und der dunklen Figur Darth Vader zeigt Andy Everson. Ein Farbdruck von Steven Paul Judd mit einer Indianerfamilie als Comicfiguren nimmt Stereotypen humorvoll auf die Schippe. Zu sehen ist auch die Umweltaktivistin Greta Thunberg in indianischem Kleid in einer Fotografie, die 2019 entstand bei ihrem Besuch in der Reservation in Nordh Dakota und Protesten der Indigenen gegen den Bau einer Pipeline durch das Gebiet. Das Foto „Standing For Us All“ von Balkowitsch ging um die Welt und wurde millionenfach im Internet gesehen und geteilt. Die derzeitige Sonderausstellung in der „Turtle Islands Gallery“ ist noch bis Frühjahr 2024 zu sehen. Dann werden neue Bilder von indigenen Künstlern aus der Sammlung des Karl-May-Museums gezeigt.

Text + Fotos (lv)

http://www.karl-may-museum.de

Öffnungszeiten der Sonderausstellung:

Dienstag–Sonntag: 10:00–18:00 Uhr
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Ausstellung „Land in Sicht“ von Mandy Friedrich in der Villa Eschebach in Dresden

08 Donnerstag Feb 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Zwischenmenschliches

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Weite Himmel & Landschaften: „Der Frühlingsschrei/Die Flügel der Menschen“ heißt dieses Schlüsselbild in der derzeitigen Ausstellung von Mandy Friedrich in Dresden.

Aufbruch der Farben und Schönheit in eine neue Welt

Natur, Menschen, Tiere und Orte in wechselndem Licht, zarten und kraftvollen Farbtönen zeigt die Dresdner Malerin Mandy Friedrich in ihrer Ausstellung „Land in Sicht“ in der Villa Eschebach der Volksbank Dresden. Fast jedes Bild erzählt eine Geschichte.

Wolkenreich bewegte, weite Himmel und Landschaften, ferne Trauminseln und flirrendes Wellenspiel am Meer leuchten auf den zumeist großformatigen Leinwänden. Natur, Menschen, Orte in wechselndem Licht und die Schönheit alles Lebendigen, ohne die Schatten zu übersehen, erblühen, strahlen und schwingen zusammen in warmen, kräftigen und zarten Farbtönen in der Ausstellung „Land in Sicht“ mit Malerei von Mandy Friedrich, einer modernen Vertreterin der Dresdner Schule des Expressionismus, in der Villa Eschebach der Volksbank in Dresden (noch bis 28. März zu sehen).

Ein Fest der Farben und der Lebensfreude in trister Jahreszeit wird den Besuchern derzeit auf drei Etagen im Bankgebäude am Albertplatz bereitet. Zu sehen sind 44 Bilder, Landschaften und Porträts, aus dem Zeitraum von 2005 bis 2023. Sie erzählen vom Unterwegssein und Ankommen, von Aufbruch, Hoffnung und Herzflug. Ein Mädchen im hellen Kleid, Hut und Umhängetasche steht nah am Wasser im Titelbild der Ausstellung. Ein Boot fährt von einer wunderschönen Landschaft zu ihr herüber ans Ufer. „Ich hörte ein Lied von Rio Reiser ,Land in Sicht` singt der Wind in mein Herz`, das mich sehr bewegt hat beim Malen“, erzählt Mandy Friedrich. Das fand sie passend als Motto für ihre Ausstellung. Malerei und Musik gehören für sie zusammen, der Rhythmus der Farben und Töne. Sie gründete eine eigene Band „Krapplack“.

Mandy Friedrich mag außerdem, in der Erde zu wühlen und im Garten zu sein. So urwüchsig, voll kraftvoller Farbigkeit, pastos, aufgeraut und lasierend mit Spachtel und Pinsel aufgetragen sind auch ihre Bilder. Blühende Gärten und Bäume, inmitten weißer Magnolien eine schwarze Amsel. Dünenland und Kohl im Abendlicht. „Es ist wie eine neue Welt, die sich eröffnet neben unserer, die ich in meinen Bildern zeige, ohne die Missstände und Krisen auszublenden“, sagt die Malerin. „Man kämpft mit Schönheit dagegen an, damit das Leben lebenswert bleibt.“ Die 47-jährige Künstlerin ist in Meerane geboren, in Glauchau aufgewachsen und lebt seit mehr als 20 Jahren in Dresden. Sie ist gelernte Foristin und studierte Malerei und Grafik an der hiesigen Kunsthochschule von 1999 bis 2005 bei Siegfried Klotz, Elke Hopfe und als Meisterschülerin bei Ralf Kerbach. Seit 2007 arbeitet sie freischaffend als Künstlerin.

Ihre expressive Malweise steht unverkennbar in der Tradition der Dresdner Brücke-Künstler und dem Berliner Impressionisten Max Liebermann. Außerdem schätzt sie die Maler Vincent van Gogh und Chaim Soutine schon immer mit ihrer tiefen Erdverbundenheit. Ländliche Szenen tauchen auch in den Bildern von Mandy Friedrich oft auf: Große Heuernte. Ein Hirte mit seinen Schafen und der eine Apfelbaum mit lockenden Früchten. Ein schiefes Haus im Schnee. Ein Mädchen mit Fellkappe und Anorak sitzt auf einem weißen Pferd und streckt die Arme übermütig in den Himmel im Bild „Frühlingsschrei/Die Flügel der Menschen“. Ein Junge hält eine welke Sonnenblume in der Hand auf einem Feld. „Sag mir wo die Blumen sind“ heißt der Bildtitel. Eine Tänzerin dreht sich im roten Kleid. Eine Frau mit schwarz wehendem Haar sitzt schwebend unter einem Blütenbaum im Gemälde „Margaritas Traum“. Sie ist eine armenische Musikerin, die ihr Modell stand und zu ihrer Ausstellungseröffnung musizierte.

In einem Bild hält sie als “Schwarzer Engel“ eine Taube und einen Totenschädel wie eine Waage in den Händen vor rotglühender Landschaft. Die Malerin ist als „Taubenhüterin“ mit breitkrempigem, schwarzem Hut in einem Selbstbildnis zu sehen. Ein weißer Tierschädel mit dunklen Augen, roten Blüten und Flügeln spiegelt berührend Schönheit und Vergänglichkeit. Nahegeht auch das dreiteilige Bild „Wie im Himmel/Kinder der Vergangenheit“, das Mädchen bergabwärts in sonniger Landschaft auf ihrer Reise ins Riesengebirge zeigt. Es entstand nach dem Tagebuch mit Fotos und Aufzeichnungen einer Mädchenklasse aus Lausa bei Dresden im Juni 1928, das ein Freund der Malerin viele Jahre später im Müll fand. Sie gingen ihren Spuren nach. Daraus entstand ein spannendes wie ergreifendes Zeitdokument in einem Projekt von Lutz Jacobasch mit Malerei von Mandy Friedrich, Texten von Matthias Zwarg und den Mädchen. Das Buch ist neben Kunstkatalogen von ihr in der Ausstellung in der Villa Eschebach erhältlich.

Text + Fotos (lv)

http://www.mandy-friedrich.de


Mandy Friedrich vor ihrem Selbstbildnis „Taubenhüterin“.


„Sibirischer Frühling“.                          „Sag mir wo die Blumen sind“


„Der eine Apfelbaum“

„Heuernte“

„Schwarzer Engel“

„Herzflug“. Selbstporträt der Malerin.      „In der Kapelle/Monsieur Abdi“.


„Birke am Feldrand/Dörfel“.                 „Der Künstler Lutz Fleischer“.


Fest der Farben & Lebensfreude: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry und Mandy Friedrich zur Ausstellungseröffnung in der Villa Eschebach.


„Wie im Himmel/Kinder der Vergangenheit“. Das dreiteilige Wandbild ist Teil eines gleichnamigen Buchprojekts der Künstlerin.

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Schönes bleibt: Bilder & Poesie zum zehnten Jahresgedenken an meine Mutter

25 Donnerstag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Bilderschatz
(Für meine Mutter)

Halb im Dunkeln Verborgenen
stehen sie
gehe täglich an ihnen vorbei
streife streichle mit Augen und Händen
über die Bilder die wohlverwahrten
das Mädchen mit den Kasperpuppen
in fröhlichen Farben
die leben wie sie
in ihrer Fantasie
das Kind an Mutters Wange
Puppenstubenidylle hatten
wir nie

im Lichtgehäuse der Träume
rüttle ich an morschen Türen
hinter denen keiner mehr aufmacht
in der Nacht
wische den Staub vom Glas
und den Bilderrahmen
hinter denen die Erinnerungen
aus dem Niemandsland gerissen
aus gesichtslosen Schatten
vielfarbig aufleuchten

Text + Fotos: Lilli Vostry
24.1.2024

Bilder: Inge Vostry-Tsafack

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Ausstellung „Schamotte-Skulptur“ im Einnehmerhaus Freital

21 Sonntag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Fantastische Figurenwelten

Ausdrucksreich, grazil und kraftvoll geformte Arbeiten aus sprödem Material zeigen neun Künstlerinnen zurzeit in der Ausstellung „Schamotte-Skulptur“ im Einnehmerhaus Freital.

Vielgestaltig schauen sie in die Welt. Geformt und gebrannt in Schamottestein, formreich und farbig bemalt, sorgen die mit viel Liebe, Witz, Fantasie und Feingefühl gestalteten Arbeiten von neun Künstlerinnen für Freude, Staunen, Schmunzeln und Denkanstöße in der Ausstellung „Schamotte-Skulptur“. Eröffnet wurde diese am vergangenen Sonnabend beim Kunstverein im Einnehmerhaus Freital, Dresdner Straße 2, zum zehnjährigen Jubiläum des Symposiums für Künstlerinnen im Schamottewerk Radeburg. Die Künstlerinnen zeigen eine Auswahl ihrer dort entstandenen Werke, alles Unikate. Mit dabei sind Katrin Jähne, Sophie Altmann, Christa Donner, Karin Heyne, Gabriele Reinemer, Eva Bröer, Angela Hampel, Theresa Wenzel und Maria Luise Faber.

Zu sehen sind figürliche und abstrakte Arbeiten, angeregt von der Mensch- und Tierwelt und der Natur in ihren vielen Erscheinungsformen. Sie stehen, sitzen und liegen auf weißen Stelen und ziegelfarbenen Schamotteplatten. Darunter eine sitzende Frauenfigur mit grazilem Kopf, zusammengefügten Körperteilen und sichtbaren Hohlräumen. „Schamottestein ist ein sehr grober Ton. Die weiche Masse kommt frisch aus der Strangpresse. Danach kann man dünne oder dicke Schamotteplatten als Unterlage verwenden, Teile heraus schneiden, zusammenbauen und mit den Händen und Werkzeug die Skulpturen bearbeiten“, sagt Karin Heyne, die rührige Initiatorin des Künstlerinnen-Symposiums zu diesem besonderen Material. Zu ihrer anmutig kraftvollen Frauenfigur gesellt sich eine Eule, die neugierig und schelmisch mit weißem Gesicht und dunkel glänzenden Augen in den Raum schaut. Da hockt außerdem eine gelbäugige Katze, neben ihr eine kleine Liegende, hüllenlos beim Sonnenbad und ragt ein dunkler, kantiger Kopf mit Stegen und Verstrebungen. Der ist das älteste Stück in der Ausstellung und ebenfalls von Karin Heyne.

Die Glasur, Engobe genannt, entsteht mit dem Brand. „Durch den Holzbrand im Lehmofen überzog sie wie ein Ascheanflug den Kopf“, erzählt sie. Das Kunstprojekt bestehe eigentlich schon seit mehr als zwölf Jahren. „Wir brauchten Lehm und fragten herum, auch im Schamottewerk Radeburg. Doch stattdessen bekamen wir dort eine PKW-Ladung ungebrannter Schamotteplatten, begannen damit zu arbeiten und fanden Gefallen daran“, so Karin Heyne. Seit 1993 leitete sie die Sommerworkshops zum Bau von Lehmöfen zum Brennen von Keramik bei Moritzburg. Außerdem ist sie seit vielen Jahren Kursleiterin der Keramikkurse in der Kreativen Werkstatt in Dresden. Jedes Jahr im September trifft sich eine Gruppe von Künstlerinnen seither im Schamottewerk Radeburg, wo sie in einer Lagerhalle eine Woche lang gemeinsam arbeiten und experimentieren mit dem Material.Vier der Künstlerinnen in der Ausstellung sind von Anfang an dabei, darunter Christa Donner und Gabriele Reinemer. Später kamen weitere gestandene Künstlerinnen wie Angela Hampel und jüngere wie Sophie Altmann dazu. „Jede Handschrift ist eine Anregung. Denn jede Künstlerin arbeitet anders“, so Karin Heyne. Davon erzählt ausdrucksreich die Ausstellung. Da treffen verschiedene Farbtöne von hell, sandig, leuchtend orange und erdig aufeinander, fasziniert und beeindruckt der Kontrast von spröder, rauer Oberfläche und Zartheit der Form von Körpern und Gesichtern, die kraftvoll und verletzlich wirken.

Manche Skulpturen sind außerdem bemalt mit Gips und Farbe. Eine Frauenbüste mit Stachelhaar, weißem Tuch und Herz in der Hand und einen Kopf mit gitterähnlicher Kleidung, neben einem sich putzenden Kätzchen aus Schamotte, zeigt Christa Donner. Berührend auch die Installation mit zwei roten Herzen voll schwarzer Kerben und an Schnüren hängenden, spitzen Teilen wie Patronenhülsen und davor ruhenden Clownsgesichtern mit schwarz-weißen Schachbrettkappen, die von Angela Hampel stammen. Ein erdbraunes Gesicht ohne Narrenkappe von ihr liegt mit schwarz offenem Mund auf verbranntem Boden, umzingelt von Schlangen und Würmern. Ein sitzender, weißer Frauenakt mit verschränkten Beinen sitzt vorm Fenster in der Wintersonne und ein Stück weiter eine knieende Figur in dunklem Gewand, beide von Katrin Jähne. Wild und sanft nah beeinander die Affen und der Schafskopf von Theresa Wenzel und ihr rätselhafter Fisch auf zwei Füßen im Flur. Abstrakte Skulpturen, darunter ein „Gewächs“, das wie ein Schiff mit herausschauenden Köpfen wirkt, eine „Wabe“ und „Zwei“ in Gestalt von Puzzleteilen nebeneinander, hat Eva Bröer aus Tharandt mitgebracht und formspielende Gefäße Sophie Altmann.

Eine Ziegelzeile aus Buchstaben und Ornamenten von Maria Luise Faber steht neben archaisch, zeichenreich bemalten Figuren und Objekten der Radebeuler Künstlerin Gabriele Reinemer im hinteren Raum. Anziehend und abwehrend, bedrohlich zugleich wirken ihre mit Nägeln bestückten Bauwerke, Sonne und Mondsichel bewehrt mit Schutzschilden und die dolchartigen kleinen Körper. „Es hat sich eine gute Zusammenarbeit zwischen den Schamottewerkern und den Künstlerinnen entwickelt, die beim Abschlusstreffen ein Essen für sie zubereiten und sich mit einem Werk aus der Gruppe bei ihnen bedanken. Wir hoffen, dass diese Möglichkeit des Kunstsymposiums noch lange erhalten bleibt“, sagt Karin Heyne. Es finden auch zwei Workshops zu figürlichem Gestalten mit Ton mit Christa Donner am 25.1. und 1.2., von 10 bis 12.30 Uhr im Einnehmerhaus statt. Interessierte können sich über den Kunstverein dort namelden. Die Ausstellung
“Schamotte-Skulptur“ ist noch bis 9. März zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Do und Sa 10 – 17 Uhr, Fr und So 14 – 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de


Vielgestaltige Skulpturen & reger Austausch: die Künstlerinnen Eva Bröer und Karin Heyne im Gespräch mit Bettina Liepe, Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus Freital.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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