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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Ausstellung „rempe & nagel“ mit Malerei und Zeichnungen in der Stadtgalerie Radebeul

15 Montag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Landschaften in starken Kontrasten und stillem Zwiegespräch: Der Radebeuler Stadtgalerist Alexander Lange und eine Ausstellungsbesucherin.

Landschaften im Wirbel der Zeit

Farb- und zeichenreiche Malerei und Zeichnungen über das Verhältnis von Mensch und Natur zeigt die Ausstellung „rempe & nagel“ in der Stadtgalerie Radebeul.

Weithin weiße, karge Flächen, auf denen in schwarzen Linien umrissen, geisterhaft und geheimnisvoll sich Mensch- und Naturwesen umkreisen, treffen auf farbflirrende, großformatige Waldbilder. Landschaften in starken Kontrasten zueinander zeigt die Ausstellung „rempe & nagel“ mit Malerei und Zeichnungen von Anita Rempe und Maja Nagel in der Stadtgalerie Radebeul, die nach der Weihnachtspause nun wieder offensteht für Besucher. So kurz und bündig der Ausstellungstitel, so eigenständig, konträr, farb- und zeichenreich und doch auch aufeinander Bezug nehmend wirken auch die Arbeiten der beiden Künstlerinnen. „Sie kennen sich schon viele Jahre und stellen hier zum ersten Mal gemeinsam aus. Die sehr unterschiedlichen Handschriften, das stark Farbige und die reduzierte Figur, sind der Reiz dieser Doppelausstellung“, sagt Stadtgalerist Alexander Lange.

Verbindend sei nicht nur ihre künstlerische Arbeit auf Papier und Leinwand, sondern ebenfalls von ihnen gezeichnete und produzierte Animationsfilme. Maja Nagel zeigt ausschließlich Arbeiten in Kohle und Graphit, vorwiegend in schwarz-weiß und Grautönen auf Papier. In knapp prägnanter Formsprache, offen und vieldeutig, mal düster, bedrohlich, einschneidend, mal ironisch, kraftvoll und märchenhaft poetisch stellt Maja Nagel das Verhältnis zwischen Mensch und Natur dar. Ihr zentrales Thema sind das allmähliche Verschwinden von Heimat und Identität in der vom Braunkohlebergbau geschundenen Lausitz in der Nähe ihrer Geburtsstadt Bautzen, die Auswirkungen und das Besinnen auf die Wurzeln. Ihre Bilder geben einen beeindruckenden wie erschreckenden Einblick in eine abgebaggerte, uralte Kulturlandschaft.

Das betrifft besonders zahlreiche Siedlungsgebiete der Sorben. Ein paar Grasbüschel, dunkle Vögel, eine wie Rauch aufsteigende Figur auf einem Baumstumpf und ein Bagger umlagern sich im Titelbild der Ausstellung „schaustellen“ von Maja Nagel. Eine Frau reitet auf einem schweren Stein und hält sich an ihm fest, über ihr ein Greifarm oder Schlinge, in einer Kohlezeichnung von 2022 mit dem Titel „…aufsitzen“. Aussagereich schon die Bildtitel wie „schnell weg“, „immer im wirbel“, „zeitschläge“ und „staubschöne“ aus der Zeichnungserie „na kromje/an der kante“ der sorbischen Künstlerin. Zwei Frauen in sorbischer Tracht, mit weit schwingenden Röcken, Hauben und Rucksäcken auf dem Rücken laufen unter einer schwarzen Sonne durch öde Landschaft. Eine Sorbin steht mit wehenden Bändern in der Erde, die wie schwarze Flügel ihre Schatten hinterlassen.

Eine Frau sucht zwei schwarze Knäuel in den Händen zu entwirren in einer ihrer neuesten Kohlezeichungen von 2023 mit dem Bildtitel „drüberdrunter“. Ein weißer „Engel“ mit schwarz umrandeten Flügeln hängt gleich neben dem Galerieeingang. Maja Nagel hat in Dresden an der Kunsthochschule Malerei und Grafik studiert, hat längere Zeit in Berlin, Dresden und Strehla gelebt und lebt und arbeitet inzwischen auf einem ehemaligen Bauernhof in Eula bei Nossen. Beim Käthe-Kollwitz-Haus in Moritzburg betreut sie seit langem die Grafikwerkstatt. Anita Rempes Ölbilder sind oft expressiv farbig, konkret und abstrahiert. Manchmal schemenhaft wie aus dem Zugfenster fällt der Blick auf rasch vorüberziehende Landschaften, Bäume und Waldlichtungen. Mit Bildtiteln wie „Grüne Fluchtlandschaft“, „Vivaldi“, „Zusammenbruch“, „Ina geht“ und „Waldes-Techno-Mann“.

Ihre Porträts ähneln ausdrucksreichen Gesichts-Landschaften. Die Bilder von Anita Rempe erzählen von Zeit, die fließt, verrinnt oder innehält im Moment. Sie wurde 1965 in Magdeburg geboren, ist studierte Gebrauchsgrafikerin und Illustratorin und arbeitete als freie Trickfilmzeichnerin für TV- und Filmproduktionen. Als Kunsttherapeutin ist Anita Rempe auch in Radebeul tätig. Sie wohnt und arbeitet im Fischerdorf Gauernitz an der Elbe. Ihre Malerei und Maja Nagels Zeichnungen verbindet, das Kostbare, die Urkraft und Fragilität der Natur, nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Ausstellung ist noch bis 21. Januar zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mo, Do 14 bis 18 Uhr, So 13 bis 17 Uhr


„Ina geht“, Ölbild von Anita Kempe

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Ausstellungs-Eröffnung: „Schamotte-Skulptur“ anlässlich 10 Jahre Symposium für Künstlerinnen im Schamottewerk Radeburg, im Einnehmerhaus Freital

13 Samstag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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„Sitzende“ von Karin Heyne, der Initiatorin des Künstlerinnen-Symposiums im Schamottewerk Radeburg. Von ihr stammen auch die Eule, die Katze mit den gelben Augen und die kleine Liegende.


Neugierig, aufgeweckt und schelmisch: Zur Eule gesellen sich Affen, ein Schafskopf und ein Fisch mit Füßen, die Theresa Wenzel gestaltete.

Fantastische Figurenwelten

Geformt und gebrannt in Schamottestein, formreich und bemalt, figürlich und abstrakt, sorgen die mit viel Liebe, Witz, Fantasie und Feingefühl gestalteten Arbeiten von neun Künstlerinnen für Freude, Staunen, Schmunzeln und Denkanstöße in der Ausstellung „Schamotte-Skulptur“. Zum zehnjährigen Jubiläum des Symposiums für Künstlerinnen im Schamottewerk Radeburg sind sie zu Gast im Einnehmerhaus, Dresdner Straße 2, in Freital.

Die Eröffnung ist am Sonnabend, dem 13. Januar, 15 Uhr. Die Laudatio hält Karin Weber, Musik: Roger Tietke, Saxophon.

Mit dabei sind die Künstlerinnen Katrin Jähne, Sophie Altmann, Christa Donner, Karin Heyne, Gabriele Reinemer, Eva Bröer, Angela Hampel, Theresa Wenzel und Maria Luise Faber.

Text + Fotos (lv)

Mehr Text zur Ausstellung folgt.


Frau mit Herz von Christa Donner.       Kopf von Karin Heyne.
Installation mit Herzen und liegenden Clowns von Angela Hampel. Ruhender Kopf von Angela Hampel.


Sitzende weiblicher Akt und Knieende von Katrin Jähne.Archaische, zeichenreiche, bemalte Objekte von Gabriele Reinemer.
„Gewächs“ nennt Eva Bröer ihr Objekt, das auch an ein Schiff mit herausschauenden Köpfen erinnert. Außerdem zeigt sie eine „Wabe“ und „Zwei“ in Gestalt von Puzzleteilen.


Die Gefäße vorn stammen von Sophie Altmann.

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Zu Gast: „Dame in Rot“ auf Schloss Burgk

12 Freitag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Das Geheimnis der Dame in Rot

Mit diesem Bild in Anlehnung an ein berühmtes Gemälde von Otto Dix ist die Künstlerin Simone Haack derzeit zu Gast in der Dauerausstellung im Schloss Burgk.

Beide Bilder haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Die junge Frau im roten Kunstpelz, dem hochgezogenen Kragen gegen die Kälte, dem kunstvoll hochgesteckten, orangenen Haar, blasser Haut und smaragdgrünen Augen. Mit aufmerksamem, auch etwas herausforderndem Seitenblick schaut sie den Betrachter an. Die „Dame in Rot“ der Künstlerin Simone Haack, die in Berlin lebt und arbeitet, ist derzeit zu Gast in der Dauerausstellung der Städtischen Sammlungen Freital im Schloss Burgk und ein überraschender Blickfang für die Besucher. Das Bild der 45-jährigen Dix-Stipendiatin entstand 2023.

Das sonst an dieser Stelle hängende „Bildnis Rosa Eberl“ ist momentan „unterwegs“. Das Freitaler Otto Dix-Gemälde wird als Leihgabe in der Ausstellung „Dix und die Gegenwart“ in den Deichtorhallen Hamburg noch bis Anfang April gezeigt. Dort wird erstmals das bisher wenig beachtete späte Werk des Künstlers aus der Zeit ab 1933 vorgestellt. Sein „Bildnis Rosa Eberl“ zeigt eine schon reife Dame mit haarfeinem Pelz um die Schultern gelegt, weißer Bluse und einer rosa Tulpe in der Hand auf dem vorwiegend in dunklen Farben gehaltenen Ölbild von 1940. Zu sehen ist die Frau des Kunstsammlers Willy Eberl, mit dem er seit dem Studium befreundet war und der mit seiner Bildersammlung später den Grundstock für die heutigen Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk legte.

In Hamburg hängt das „Bildnis Rosa Eberl“ nun neben Simone Haacks Porträt „Lady in Furs“ (Dame im Pelz) von 2018. Den dort versammelten 43 Dix-Gemälden sind Werke von rund 50 namhaften Gegenwartskünstlern gegenübergestellt wie Marina Abramovic, Georg Baselitz, Martin Eder und Lucian Freud. „So lag es nahe, Simone Haack nach Freital einzuladen, um während der Zeit der Ausleihe des Dix-Werks die Lücke mit ihrer `Dame in Rot`zu füllen“, sagt Kristin Gäbler, Leiterin der Städtischen Sammlungen Freital im Schloss Burgk. Dorthin lud sie am Montagabend zu einem Artist-Talk mit der Künstlerin in Kooperation mit der Galerie Gebrüder Lehmann in Dresden ein, wo weitere Arbeiten von ihr in einer Ausstellung noch bis Sonnabend zu sehen sind. Mit den warmen Rottönen, der Frisur und Eleganz ihrer Erscheinung wirkt das Porträt heutig und nostalgisch zugleich wie aus den Goldenen Zwanzigern entsprungen.

Tatsächlich entstand die „Dame in Rot“ in Anlehnung an Dix` bekanntes und ausdrucksstarkes „Bildnis der Tänzerin Anita Berber“ von 1925, das sich im Kunstmuseum Stuttgart befindet. Es gilt als sein bedeutendstes Frauenporträt und zeigt eine hohe, hagere wie verführerisch laszive, biegsame Gestalt im enganliegenden, roten Kleid und kurzen, zurückgekämmten orangenen Locken, weißer Porzellanhaut und schwarz umrandeten, sehnsuchtsvollen Augen. „Simone Haack ist fasziniert von Gesichtern und dem Zusammenspiel von Haut, Haar und Pelz und deren feiner Struktur“, so Kristin Gäbler. Damit hat sie einen eigenen Zugang zu den Bildern des großen Porträtmalers gefunden. Ihre Arbeiten sind ähnlich realitätsnah und stehen außerdem für einen Neuen Magischen Realismus. Während der Zeit ihres Dix-Stipendiums in seiner Geburtsstadt Gera vertiefte Simone Haack ihre malerische Verwandtschaft im Porträt zu Otto Dix. Die „Dame in Rot“ wirkt geheimnisvoll und weckt Neugier in reizvollem vis a vis zu acht Otto-Dix-Gemälden in der Dauerausstellung, darunter sein bewegendes Selbstbildnis als Kriegsgott Mars von 1915 auf das neue Ausstellungsjahr in Schloss Burgk. Im Kabinettraum will Kristin Gäbler auch weiterhin Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler zeigen.

Text + Foto (lv)

Öffnungszeiten: Di bis Fr 12 bis 16 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 bis 17 Uhr

http://www.freital.de/museum

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Ausstellung „Begegnung mit der Ewigkeit“ mit Malerei von Petra Ehrlich & Sandsteinarbeiten von Cvetanka Kirilova Schnorrbusch in der Galerie mit Weitblick Radebeul

22 Freitag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Faszinierendes Farb- und Formgeflüster

Eindrucksvolle Spiegelbilder der Natur und des Lebens zeigen Petra Ehrlich und Cvetanka Kirilova Schnorrbusch derzeit in ihrer Ausstellung „Begegnung mit der Ewigkeit“ in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Ein helles Sandsteingesicht mit umarmender Geste trifft auf einen Gräserwald
mit aufgehendem Vollmond im Titelbild der Ausstellung „Begegnung mit der Ewigkeit“. Licht, Stein, Farben und Formen fließen ausdrucksreich zusammen in der Malerei von Petra Ehrlich und den Sandsteinarbeiten von Cvetanka Kirilova Schnorrbusch derzeit in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13, in Radebeul.

Zu sehen sind groß- und kleinformatige Bilder, Mischtechniken auf Papier und Leinwänden, vis a vis dazu kleine Sandsteinskulpturen auf Stelen in stiller Zwiesprache mit den Bildern. Die Skulpturen ähneln Landschaften. Angeregt von der Natur sind sie eindrucksvolle Spiegelbilder des Lebens, seiner Geheimnisse und Wandlungen zwischen Schönheit, Vergänglichkeit und endlos Gültigem. Da begegnen einem Landschaften im Nebel und in Graphit, mal zart, schwebend umhüllt und mal in markanten, schwarzen Linien die Landschaft umrissen. Da verlaufen in zwei Bildern, „Über Land“ Schichten in Grau- und Sandtönen, in denen die Trennlinie zwischen Himmel und Erde aufgehoben scheint, es kein Oben und Unten gibt, ohne Anfang und Ende.

In farbigem Kontrast dazu stehen die Aquarelle mit Blumen, in erdigen und Blautönen gehaltene Spiegelungen von Landschaften mit Titeln wie „Unter dem Wind“ und „Memories“, rot geäderte Erdflächen und leuchtende Gräserbündel im Herbst. Da sind Abdrücke von Grashalmen und Pflanzen grün und sephiafarben im Bild festgehalten, wiegen Gräser im Wind vor goldgelbem Licht im Bild „Abschied“ für einen lieben Freund von Petra Ehrlich. Die Pigmente für ihre reduzierten, stimmungsvollen Bilderlandschaften mischt sie selbst und sie experimentiert gern mit Farben. Petra Ehrlich wurde 1959 geboren, wuchs in Salzwedel, Sachsen-Anhalt auf, ist gelernte Krippenerzieherin und künstlerische Autodidaktin. Ihre erste Ausstellung hatte sie 2017 im LKA Sachsen. Sie wohnt und arbeitet seit ihrer Pensionierung 2021 freiberuflich als Künstlerin in Königsbrück. Natur und Figürliches verbinden sich gestaltreich in den Sandsteinskulpuren von Cvetanka Kirilova Schnorrbusch. Da begegnen einem eine sanfte Wolkenfrau, ein strahlendes Gesicht im Morgentau und eine kleine Ruhende mit gelben Linien wie Sonnenstrahlen auf der Steinhaut. Außerdem zeigt die Bildhauerin eine Serie von Fotografien mit plastisch wirkenden Übermalungen ihrer Sandsteinfiguren, teils mit farbigen Ornamenten und archaischen Gesichtszügen gestaltet. Sie wurde 1956 in Bulgarien geboren, studierte Philopsophie in Sofia, Soziologie in Prag und Bildhauerei in Dresden. Seit 1983 lebt Cvetanka Kirilova Schnorrbusch in Deutschland und wohnt und arbeitet seit 1996 in Leppersdorf bei Radeberg. Zahlreiche Werke von ihr befinden sich im öffentlichen Raum und in privaten Sammlungen.

Die Ausstellung lädt zum Verweilen und Innehalten vom weihnachtlichen Trubel ein und neben der Kunst kann man Stollen und Glühwein nochmals am 23. Dezember von  14 bis 18 Uhr genießen. Die Schau in der Wochenendgalerie ist noch bis 17. März 2024 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Farbenfrohe Bilder-Oase: Arbeiten der Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner.

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Liebevolles zu Weihnachten in der Ausstellung „Erotischer Advent“ in der Galerie Kunst & Eros

20 Mittwoch Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Reizvolle Muscheldamen aus Porzellan

Bereits zum 15. Mal lockt in der Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ sinnenfrohe Kunst, Malerei, Grafik und Plastiken von KünstlerInnen aus der Region in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstraße 15, in Dresden.

Muschelfrauen strahlen porzellanweiß, verführerisch. Eine dunkelhaarige Schöne hält einen Frosch und Paare tauschen vielsagende Blicke. Farbenfroh, edel und vergnügt geht es zu in der Gruppenausstellung „Erotischer Advent“, die dieses Jahr zum 15. Mal stattfindet, in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden (noch bis 27. Januar 2024 zu sehen).

Zu sehen sind reizvolle, sinnenfrohe Malerei, Grafik und Plastik von rund zehn zeitgenössischen sächsischen Künstlern. Darunter bekannte und neue Handschriften. Gudrun Trendafilov zeigt in mal leuchtend sonnigen,  herbstlichen und grauweißen Farbtönen Frauen und Paare mit vielen Gefühlsfacetten. In zarten Linien und ausdrucksvollen Körperformen begegnet einem pure Weiblichkeit in den Kaltnadelradierungen von Rita Geißler. In nachtblaue Gärten der Lust entführen die Pastellkreidebilder von Leo Lessig. Eine Frau mit Geweih und Früchten im langen Haar wirkt ebenso verlockend, stark und verletzlich im Titelbild „Tarnung“ von Juan Miguel Restrepo. Eine besondere Entdeckung in dieser Ausstellung sind die Muschelfrauen von Silvia Klöde, die viele Jahre als Porzellangestalterin in der Künstlerabteilung der Manufaktur in Meißen arbeitete, seit zehn Jahren freischaffend tätig und Mitglied der Künstlergruppe „Weißer Elefant“ ist. Sie stellt ihre Arbeiten erstmals in der Galerie Kunst & Eros aus. Bezaubernd und detailverliebt schauen ihre Porzellandamen mit ihren spitzen Kopfbedeckungen, keck, sanft, lustvoll und verschmitzt in die Welt. Fröhlich farbig und goldschimmernd bemalt und mit Perlen und Blüten geschmückt. Eine Muschelfrau ist geformt aus dunklem Steinzeug mit Goldperle um den Hals, eine andere trägt rotes Haar und Rabenvögel, einer hockt mit Goldring im Schnabel auf ihrem Kopf.

Die Porzellandamen zieren auch Kettenanhänger und Tafelaufsätze mit offenen Muschelschalen. „Es sind alles Unikate, handwerklich vollkommen und  aufwendig liebevoll gestaltet“, sagt Galeristin Janett Noack und selbst Porzellanmalerin. Ein Blickfang sind außerdem die reizenden, prallen  und bunt bemalten Keramikdamen in ihren extravaganten Kleidern und Hüten von Rita Goldschmidt. Fragile kleine Figuren auf Erdkreisen gesellen sich dazu von   Manuela Neumann. „Ich freue mich sehr über dieses Jubiläum des Erotischen Advents, dass die Künstler immer wieder mitmachen, die Bandbreite der Arbeiten weiter wächst, vom Kunsthochschulabsolventen bis zur gestandenen Malerin und man viele Dinge entdecken kann“, so Janett Noack. Sie liebt Weihnachten, das Zusammensein mit der Familie, das Heimliche, Heimelige und das Kerzenlicht. „Es geht um Liebe, Zweisamkeit und Miteinander, dass man trotz dieser schwierigen Zeit weiterhin nach vorn schaut.“

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de


Bezaubernde Porzellandamen & Kunstgenießerinnen: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry und die Galeristin von Kunst & Eros, Janett Noack. Foto: Steffen Füssel


Neues Licht in der Galerie setzt noch mehr Akzente.

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Tag des offenen Ateliers: Liebevolle Pfefferkuchen-Kunst von Alexandra Wegbahn & Michael Melerski

18 Samstag Nov 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Pfefferkuchen-Herzen: Ob als Blaudruck oder aus knusprigem Teig reich verziert, können kleine und große Besucher am Sonntag in diesem Atelier in Dresden-Trachenberge, Grimmaische Straße 2, gestalten.


Fantasie- und liebevolle Aktion: Das Herz-Symbol als Hoffnungszeichen und Freude am Kreativsein verbindet das Angebot der Künstler Alexandra Wegbahn und Michael Melerski.

Kunst zum Anbeißen

Pfefferkuchen-Herzen selbst gestalten und drucken können kleine und große Besucher zusammen mit den Künstlern Alexandra Wegbahn und Michael Melerski diesen Sonntag von 10 bis 18 Uhr beim „Tag des offenen Ateliers“ in Dresden.

Knusper, knusper, knäuschen… Sie sind schokoladenbraun, knusprig, duften süß und würzig und sind hübsch verziert mit Zuckerguss. Wer könnte da widerstehen?! In eine Pfefferküchlerei zum Naschen und Selbermachen verwandelt sich das Atelier der Künstler Alexandra Wegbahn und Michael Melerski bei ihrer Aktion „Herzstück“ morgen am Sonntag, dem 19. November beim „Tag des offenen Ateliers“  in Dresden und Umland von 10 bis 18 Uhr. Dabei können die Besucher schauen wie die Kunst entsteht, mit den KünstlerInnen ins Gespräch kommen, diese besonderen Räume kennenlernen, neue, kreative Angebote entdecken und sich davon anregen lassen. Rund 70 Bildende Künstler öffnen ihre Ateliertüren, oft stehen Kaffee, Kuchen, belegte Brote und Wein bereit und außerdem laden die Künstler Kunstinteressierte zu Lesungen, kleinen Konzerten und Workshops in ihre Räume ein.

Lebkuchenherzen verzieren und Herzen auf Stoffbeutel und Tshirts siebdrucken können kleine und große Besucher zusammen mit Alexandra Wegbahn und Michael Melerski in ihrer Ateliergemeinschaft auf der Grimmaischen Straße 2 in Dresden-Trachenberge. In dem Gebäude befand sich früher eine Weinhandlung. Die Pfefferkuchen stammen aus der Pulsnitzer Lebkuchenfabrik GmbH. So verbinden sich Tradition, Handwerk und Kunst ebenso fantasie- wie liebevoll. „Es geht uns darum, über Herzangelegenheiten und Liebe ins Gespräch zu kommen. Wir denken, dass es für diese Zeit wichtig ist, einen Weg zueinander zu finden“, sagt Michael Melerski. Er kommt vom Theater, hat bereits viel in Projekten mit Kindern und Jugendlichen künstlerisch spielerisch gearbeitet und ist als Fotograf unterwegs. Dabei fiel ihm auf, dass sie oft Herzen zeichnen. Oft erscheinen sie kitschig. Doch Herzen sind für sie auch ein Hoffnungszeichen. „Ein Symbol, das etwas öffnet, vielleicht auch einen anderen Blick auf die Welt“, sagt Melerski. Mit ihrer Pfefferkuchen-Kunst-Aktion möchten die beiden Künstler die Besucher zum Nachdenken darüber anregen, was das Herz-Symbol für sie bedeutet. Vielleicht entsteht eine Sammlung für eine kleine Ausstellung mit den von ihnen gestalteten Herzen.

Außerdem will der „Tag des offenen Ateliers“ die Öffentlichkeit auf die Situation der Künstler und zunehmend schwierige Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. „Viele Künstler leider noch unter den Auswirkungen der Corona-Zeit, weggefallene Ausstellungsmöglichkeiten und es fehlt an bezahlbarem Atelierraum“, sagte Torsten Rommel, Geschäftsführer vom Künstlerbund Dresden unlängst in einem Interview des Radiosenders Coloradio. Hier sei vor allem die Stadt gefragt, mit entsprechenden Räumen als Arbeitsgrundlage die Künstler zu unterstützen. „Wir brauchen generell viel mehr Förderung im Kulturtopf der Stadt für Bildende Künstler“, so Rommel. Das Verständnis, was Kunst und Kultur leisten kann, sei zu sehr auf Hochkultur, auf die großen Häuser und institutionalisierten Einrichtungen ausgerichtet im Stadtmarketing und Tourismus. Doch ohne die freie Szene und die Off Spaces seien all diese Häuser nur leere Hüllen. Eine Stadt lebe vor allem von ihrer kulturellen Vielfalt und die Menschen brauchen Freiräume, die sie gestalten und wo sie sich als Akteure einbringen können gerade in der heutigen Zeit mit gravierenden sozialen Problemen und Spannungen werde das immer wichtiger.

Text (lv)

Fotos: Michael Melerski

Hier ist der Link zur Veranstaltung
>>> https://atelierverzeichnis.de/ateliers/herzstueck-lebkuchenherzen-gedruckt/

Das Programm mit allen Beteiligten und Stadtplan mit den Ateliers steht unter http://www.offene-ateliers-dresden.de

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Ausstellung „Optimismus in Farben auf Emaille und in Öl“ von Günter Gläser und Isolde Ziegenbalg in der Heinrich-Schütz-Residenz in Dresden

30 Montag Okt 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Die Leuchtkraft der Farben und Freude an den Bildern verbindet sie: Der Radebeuler Emaillekünstler Günter Gläser und die Dresdner Malerin Isolde Ziegenbalg mit einem ihrer Ölbilder in der gemeinsamen Ausstellung in der Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt in Dresden.


Mohnblumen in Emaillebildern von Günter Gläser.
Abflug der Wildgänse.
Farbenfrohe Landschaften, eine Segelregatta und Stadtansichten von Isolde Ziegenbalg.

Farbenfrohe Malerei auf Kupfer trifft Ölmalerei

Der Emaillekünstler Günter Gläser aus Radebeul und die Malerin Isolde Ziegenbalg aus Dresden zeigen ihre Arbeiten derzeit in einer Ausstellung in der Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt in Dresden.

Goldgelbe Rebstöcke im Radebeuler Weinberg. Eine Bank im Herbstlaub an einem See. Meer und Möwenstreit um einen toten Fisch. In der Stimmung des Moments schwelgt die leuchtend farbenfrohe Malerei auf Kupfer des Radebeuler Emaillekünstlers Günter Gläser (89). Zu sehen ist die heutzutage seltene Emaillekunst in der Ausstellung „Optimismus in Farben auf Emaille und in Öl“ gemeinsam mit Ölbildern, Aquarellen und Monotypien der Malerin Isolde Ziegenbalg in der Heinrich-Schütz-Residenz am Neumarkt in Dresden (noch bis 1. Januar 2024 zu sehen, Klingel am Eingang).

In dem nach historischen Vorlagen wieder aufgebauten Eckhaus in der Frauenstraße 14 lebte und arbeitete Heinrich Schütz im 17. Jahrhundert, einer der wichtigsten deutschen Komponisten seinerzeit. Dort befindet sich jetzt eine Wohnresidenz mit Appartements mit Blick auf die Frauenkirche. Das Foyer der Heinrich-Schütz-Residenz verwandelt sich regelmäßig in eine Bildergalerie. Derzeit sind 21 Bilder von Isolde Ziegenbalg und 24 Emaillebilder von Günter Gläser aus den letzten zwölf Jahren zu sehen. Das neueste Möwen-Bild  von ihm stammt aus diesem Jahr. Außerdem zeigt er Bilder von südlichen Landschaften, blühenden Mandelbäumen, leuchtendem Mohnblüten und Sonnenblumen neben Herbststimmung am Buschmühlenteich.

Da sieht man Tanzende und Musikanten in bunten Trachten, ein Paar Hand in Hand in „Spätem Glück“ und ein anderes in der „Midlifecrisis“, die Hände in den Hosentaschen vergraben. In Gläsers Emaillebildern fließen mal heiter, beschwingt und besinnlich alle Farben des Lebens zusammen. Sie treffen auf maritime Landschaften, eine Segelregatta, Fischschwärme, Paradiesvögel und Dresdner Sehenswürdigkeiten wie das Blaue Wunder im Laternenlicht und das Schloss sowie ein Porträt von Frida Kahlo der Malerin Isolde Ziegenbalg. „Wir passen farblich gut zusammen“. sagt die gebürtige Dresdnerin und gelernte Porzellanmalerin in der Manufaktur in Meißen über die Werke Gläsers. Inzwischen ist sie als freischaffende Künstlerin in Dresden tätig und stellt seit über 15 Jahren regelmäßig ihre farbenfreudigen Arbeiten aus. Dies ist bereits ihre vierte Ausstellung gemeinsam mit Günter Gläser.

„Wir haben uns bei einer Ausstellung von mir in der Buschmühle in Niederau bei Weinböhla letztes Jahr kennengelernt“, sagt der Emaillekünstler. Ihre leuchtend farbige Malerei gefiel ihm. Sie zeigten ihre Arbeiten gemeinsam bei „Kunst: offen in Sachsen“ und erstmals in diesem Jahr bei der Veranstaltung „Kunst geht in Radebeuler Gärten“. „An beiden Tagen kamen 310 Besucher“, so Gläser. Und staunten über seine „Bilder aus dem Ofen“, die er in aufwendiger Prozedur mit fein abgestimmten Farbnuancen mehrfach brennt und glasiert im Atelier seines Radebeuler Hauses.  „Das Besondere ist, dass die Bildgestaltung mit der plastischen Steg-Emailletechnik brillante Lichteffekte hervorzaubert und langlebig ist im Vergleich zu vielen anderen Maltechniken“, sagt Günter Gläser. Der pensionierte Diplomingenieur widmet sich seit über 20 Jahren der Emaillebildkunst mit viel Hingabe, Ausdauer und Experimentierfreude.

Zwei Bildbände zu seinem Schaffen hat er bereits herausgebracht und möchte sein Wissen und Können zu dieser alten Handwerkskunst gern an die jüngere Generation weitergeben. „Rund 30 junge Leute, auch Künstler waren schon bei mir in der Werkstatt“, so Gläser, „leider hat sich noch kein Nachfolger für die Emaillekunst gefunden.“ Ganz hat er die Hoffnung noch nicht aufgegeben und schließlich möchte er vor allem eins mit seinen Bildern: „Optimismus und Lebensfreude ausstrahlen.“

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter:
http://www.bilder-aus-dem-ofen.de
http://www.aquarelle-ziegenbalg.de


Freuen sich auf viele Besucher in der Ausstellung: Karin Gläser half mit beim Aufbau und Isolde Ziegenbalg vor ihren Bildern.


Tanzende. Emaillebilder von Günter Gläser.

Ein Bildnis der Malerin Frida Kahlo von Isolde Ziegenbalg und Landschaften.



Gemeinsame Liebe zur Kunst: Karin Gläser begleitet seit vielen Jahren das Werk ihres Mannes und sie waren schon oft auf Malreisen im Süden.


Abstraktes & Paradiesvögel und eine Tänzerin von Isolde Ziegenbalg.


Stilvoll wiederaufgebaut: die Heinrich-Schütz-Residenz & Ausstellungsort am Neumarkt.

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Ausstellung „Drucksachen“ von Gudrun Trendafilov im Einnehmerhaus Freital

28 Samstag Okt 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

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Innige Spiegelbilder des Lebens
in aufgewühlter Gegenwart

Zart, kraftvoll, wach und traumversunken, voller Farb- und Formlust verbinden sich Mensch- und Naturwelt in der Ausstellung „Drucksachen“ von Gudrun Trendafilov im Einnehmerhaus Freital.

Ein vielfältiger Figurenreigen begegnet dem Betrachter derzeit in den Räumen im Einnnehmerhaus Freital. Frauen mit Fisch, Vogel, Beere, Hutnadel, Finger zum Mund und Ring drin. Ein Blaues Paar, Kuss, Verbandelt. Die Bildtitel sprechen für sich und in den Bildern ist viel Bewegung, Schwung, Spannung und Sinnlichkeit. In ihrer Ausstellung „Drucksachen“ zeigt die bekannte Dresdner Künstlerin Gudrun Trendafilov Druckgrafik in vielen Techniken aus den Jahren 1988 bis 2023.

Eröffnet wird die Schau am 28. Oktober um 17 Uhr im Domizil des Kunstverein Freital e.V. auf der Dresdner Straße 2.

Von den 200 mitgebrachten originalgrafischen Blättern fanden schließlich 53 Arbeiten Platz in dieser Ausstellung. Die Bandbreite reicht von Siebdruck, Algrafie, Lithografie, Vier-Farb-Holzschnitt bis zu Mischtechnik, Collage und Materialhochdruck.Von Trendafilovs Bildern geht ein Zauber der Linien aus, die Figuren und Farben umfließen. Mal in zarten und kräftigen Farbtönen, klar oder abstrahiert in der Darstellung, schmiegen sich Gesichter und Körper aneinander, halten sich oder stoßen aufeinander. Sie erscheinen allein, zu zweit oder dreieinig, mit offenen oder versunkenen Blicken und tragen oft eigentümliche Kopfbedeckungen, die an Wurzelgeflechte, Vogelnester, Hörner und Mondsicheln erinnern, das Haar lang, fließend oder wild aufgewirbelt. Mensch- und Naturwelt sind in ihren Arbeiten eng miteinander verwoben in mal archaischen, steingrau, erdigen Farben und weich verfließendem Türkis und hellem Orange wie in der Algrafie/Irisdruck „Abend“ im Titelbild der Ausstellung. Der Gesichtsausdruck träumend, in sich ruhend, „der Blick immer leicht skeptisch“, fügt Gudrun Trendafilov hinzu.

Diese Technik der Algrafie komnt der Feinheit ihrer Zeichnungen sehr entgegen. Sie arbeite gern damit, weil man dabei sowohl lasierend, durchscheinend als auch deckend mit der Farbe drucken kann. Gezeichnet wird mit einem Blei- oder Wachsstift auf ein Aluminiumblech. Ihre oft aus Tuschflecken und verlaufender Farbe auf dem Papier hervorwachsenden, faszinierenden Figuren und Köpfe tummeln sich seit nunmehr fast 20 Jahren in den Algrafien. Zu sehen sind außerdem frühe Arbeiten von Gudrun Trendafilov, darunter eine schwarz-weiße Algrafie von 1988 und zwei Siebdrucke, „Dreck“ und „Beschwörung“ von 1989. „In den 80er und 90er Jahren konnte man diese Tuschflecke noch nicht drucken. Das ging dann mit Techniken wie der Algrafie, wo auf speziele Folien gezeichnet und auf das Aluminumblech übertragen und gedruckt wurde, so dass man die schweren Platten nicht mehr schleppen musste“, erzählt sie. Ende der 90er Jahre kam dann die Farbe in die Algrafien.

„Ich mag am Drucken das Überraschende und Umsetzen einer Idee, es ist spannend, was mit der Technik entsteht und man kann es vervielfältigen.“ Viele ihrer Siebdrucke entstanden bei Irina Claußnitzer in der Werkstatt und die Algrafien und andere in der Grafikwerkstatt Dresden. 1958 in Bernsbach/Erzgebirge geboren, studierte Gudrun Trendafilov von 1976 bis 1981 an der Dresdner Kunsthochschule und erwarb ihr Diplom als Malerin und Grafikerin bei Professor Gerhard Kettner. Seither ist sie als freiberufliche Künstlerin in Dresden tätig und war von 1989 bis 2008 Mitglied der Künstlerinnengruppe Dresdner Sezession 89. „Die Druckgrafik lief immer nebenher mit der Malerei, als eine andere Art sich auszudrücken und ich hab auch immer Grafiken verkauft und unters Volk gebracht“, so Gudrun Trendafilov. Mit ihren frühen Arbeiten komme sie noch sehr gut klar, so die 65-jährige Künstlerin. „Aufregung war damals und jetzt wieder, dazwischen ruhig. Ich merke, dass die Zeichnungen nicht mehr so zart sind, sondern wieder kräftiger werden. Die frühen Arbeiten sind auch heftiger und gestischer. Ich mag ihre Energie, impulsiv gespritzt mit Pinsel oder Rohrfeder. Das Alter spielt auch eine Rolle“, sagt Gudrun Trendafilov. „Wenn ich die Figuren mache, schauen sie mich an, es ist wie ein Spiegel.“

Sie horcht in sich und setzt sich mit ihrem eigenen Befinden und der Welt auseinander. „Im Moment bin ich verunsichert und beängstigt, die Welt ist durcheinander, aufgewühlt, auch darüber wie Menschen miteinander umgehen“, sagt sie. In dieser grellen, lauten Zeit strahlen die Bilder von Gudrun Trendafilov eine wohltuende Ruhe, Innerlichkeit und Schönheit aus. „Besonders an ihren Arbeiten sind die zarten und innigen Begegnungen und Berührungen zwischen Menschen und Lebendigem, ob Tier oder Pflanze, die miteinander und mit dem Betrachter Zwiesprache halten in prägnanter Form“, sagt Bettina Liepe, Vorsitzende des Kunstvereins Freital im Einnehmerhaus. Es ist auch eine Vorzugsgrafik, „Die Schlafende“ in der Ausstellung erhältlich, die noch bis 16. Dezember zu sehen ist.

Text + Fotos (lv)

Die Midissage mit Texten von Michael Wüstefeld und Geigenspiel von Steffen Gaitzsch findet am 25. November um 17 Uhr statt.

Öffnungszeiten: Do und Sa 10 – 17 Uhr, Fr und So 14 – 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de


„Schlafende“: Vorzugsgrafik zur Ausstellung von Gudrun Trendafilov im Einnehmerhaus Freital.

Die Künstlerin vor frühen Arbeiten aus den 1980er und 1990er Jahren.
Aus der Serie „Köpfe“, Algrafie

Frau mit Fischen, Algrafie

Frauen mit Mondsichel und Vogel, Algrafie


Vorfreude auf die Ausstellungseröffnung: Gudrun Trendafilov und Bettina Liepe, Vorsitzende des Kunstvereins Freital im Einnehmerhaus.

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Ausstellung „Mittendrin II“ von Anita Rempe & Peter Pit Müller im Weinbaumuseum Hoflößnitz Radebeul

28 Samstag Okt 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Farbenreiche Fülle des Lebens

Opulente, filigrane und wandlungsreiche Bilderlandschaften zeigt die Ausstellung „Mittendrin II“ mit Malerei und Grafik von Anita Rempe und Peter Pit Müller im Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul.

Die Weinlese in der Hoflößnitz ist gerade abgeschlossen. Sonnengereift und prall locken und umgarnen die Trauben den Betrachter auch auf Leinwänden und Papier, laden zu Frohsinn, Genuss und stillem Verweilen ein beim Anblick der opulenten und wandlungsreichen Bilderlandschaften der Ausstellung „Mittendrin II“ mit Malerei und Grafik von Anita Rempe und Peter Pit Müller, Die Eröffnung mit viel Besucherresonanz fand kürzlich im Weinbaumuseum Hoflößnitz, Knohllweg 37, in Radebeul statt.

Stimmungsvolle Melodien und Chansons voller Charme, Leichtigkeit und Tiefe mit Anthony Heulin, Gitarre und Gesang und Rainer Promnitz am Cello waren passend zu den Bildern zu hören, eine besondere Entdeckung dieser Vernissage. Es ist die vierte und letzte Ausstellung dieser Saison und die schönste des Jahres an diesem Ort. Farbenreich, filigran und zerbrechlich schön in vorwiegend warmen und erdigen Farbtönen spiegeln die Arbeiten von Anita Rempe und Peter Pit Müller die Fülle des Lebens und der Natur, Werden, Wachsen, Vergehen und Neubeginn. „Es war ein sehr gutes Weinjahr und wir haben etliche neue Gäste, da so oft nach den Ausstellungsräumen gefragt wurde“, freute sich Museumsleiter Frank Andert bei der Eröffnung. Es gab hier schon eine Ausstellung mit dem Titel „Mittendrin“ von einem Malerei-Plenair in den Weinbergen.

Vor zwei Jahren zeigten die Erfinder dieses Formats André Uhlig und Peter Pit Müller gemeinsam ihre Arbeiten. Anita Rempe ist erstmals dabei. Zusammen und allein zogen sie und Peter Pit Müller malend und zeichnend in die Weinberge. Zu ihrer Überraschung stellten sie hinterher fest, wie manches in den Eindrücken und der Malweise sich ähnelt wie in den beiden Titelbildern auf dem Ausstellungsplakat. Vor grau, schemenhafter Weinbergkulisse leuchten an den wie tänzelnden, vom Wind bewegten, kahlen Reben die letzten Trauben im Herbstlicht. Von Anita Rempe sind groß- und kleinformatige, expressiv farbige Ölbilder mit dem weiß strahlenden Hoflößnitz-Gebäude, umgeben von hohen Bäumen und halbierter Zitrone, Trauben im Licht, rote Äste in der Abendsonne, „Strippen“ und „Orangenes Geflecht“ in den Weinbergen zu sehen. Außerdem eine Serie Zeichnungen mit Kohlestift auf Papier „Im Weinberg“, die Umrisse von Rebstöcken, knorriges Geäst durchzogen von roten Linien wie Drähten oder Lebensadern darstellen und einen Weidenbaum, dessen Zweige vielfarbig in der Wintersonne aufscheinen.

Anita Rempe wurde 1965 in Magedeburg geboren, sie absolvierte ein Diplomstudium für Gebrauchsgrafik und Illustration, arbeitete als freie Trickfilmzeichnerin und betreute nach einer Ausbildung in Kunstherapie verschiedene Kunstprojekte u.a. in der Kinderarche Sachsen und im betreuten Wohnen für chronisch psychisch kranke Menschen in Coswig. Seit 2020 arbeitet Anita Rempe vor allem als freischaffendende Künstlerin im Fischerdorf bei Gauernitz an der Elbe. Sie war ebenso wie Peter Pit Müller einige Jahre von 2000 bis 2005 Mitglied der Künstlergruppe „Oberlicht“ in Radebeul. Er wurde 1956 in Leipzig geboren, hat nach einer Lehre als Maler für Glas und Keramik dann Malerei und Grafik an der Dresdner Kunsthochschule studiert und arbeitet seit 1982 als freiberuflicher Maler und Grafiker in Radebeul. Außerdem ist er nach einem Studium der Kunsttherapie seit 2001 auch als Kunsttherapeut tätig.

Er zeigt ebenfalls Ansichten der Weinberge in Radebeul im wechselnden Licht und Jahreszeiten. Da führen Stufen ins Endlose, wolkenweiß Federleichte inmitten grüner Reben. Da schimmert roséfarben der Eiswein im Herbstlicht, sieht man wunderbar von schwebenden Nebeln, alles umfassender Weite eingehüllt die Weinhänge und Weinlaub vom Mondlicht beschienen. Traumverwobene Bilder, die an Landschaften von Caspar David Friedrich erinnern. Unter etlichen Bildern von Peter Pit Müller stehen schon rote Punkte von Kaufinteressenten. Kräftige und pastellene Farbtöne fließen zusammen, die Linien fein nuanciert von Baumzweigen, Gräsern, Trauben und den Umrissen von Gebäuden oberhalb der Weinhänge. Die Sehkraft des Malers lässt nach durch eine Erkrankung und wird dennoch durchs Malen trainiert. Mit geübter Hand und mit Hilfe von Lupenbrille und Vergrößerungsglas und ungebrochener

Faszination für alles Rebende, urwüchsig Lebendige gewinnen seine neuen Arbeiten noch stärker an Ausdrucks- und Farbkraft. Im Kontrast dazu sind einige Kohlezeichnungen von ihm vom Weinberg „Goldener Wagen“ mit Spitzhaus und Bismarckturm sowie einige Acrylbilder vom Weinanbau in La Geria auf Lanzarote zu sehen. Schwarze Aschelandschaft und mittendrin kleine grüne Flächen mit Weinreben. Eine gelbe Kugel erhebt sich auf dunklem Gestein als „Weinlicht“. Die Ausstellung von Anita Rempe und Peter Pit Müller ist noch bis 10. Dezember im Hoflößnitz Radebeul zu sehen.

Text + Fotos lv)

Geöffnet: Di bis So von 10 bis 18 Uhr.

http://www.hofloessnitz.de


Dem Glücklichen lacht jede Stunde: Der Maler Peter Pit Müller mit seiner Mutter nach der Ausstellungseröffnung.

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Ausstellung „Klang in Bronze gegossen zum 150. Geburtstag des Künstlers Richard Guhr in den Richard-Wagner-Stätten Graupa

27 Freitag Okt 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Kontrastreiche Werke zwischen Licht und Dunkel

An den Maler, Bildhauer und Schöpfer des Wagner-Denkmals im Liebethaler Grund erinnert die Sonderausstellung „Klang in Bronze gegossen“ zum 150. Geburtstag von Richard Guhr in den Richard-Wagner-Stätten Graupa.

Machtvoll, märchenhaft und entrückt erscheint die Hauptfigur. Dargestellt als Gralsritter mit gerade fallendem Gewand, eine Feuerschale in der Hand und die andere gestützt auf eine Harfe mit Löwenkopf, umgeben von allegorischen Gestalten. Von der Odyssee bis zur Aufstellung dieses Denkmals für Richard Wagner im Liebethaler Grund sowie über Leben und Werk seines Schöpfers erzählt eindrucksvoll die Sonderausstellung „Klang in Bronze gegossen“ zum 150. Geburtstag von Richard Guhr derzeit im Jagdschloss Graupa.

Zu sehen sind historische Aufnahmen, Bilder, Plastiken und Zeitzeugnisse zum Schaffen von Richard Guhr (1873 – 1956) und sein Blick auf Wagner, den er in kultischer Verehrung auf den Sockel hebt in seinen Gemälden und dem krönenden Denkmal. „Mir ging es darum, die verschiedenen Seiten des Künstlers Richard Guhr und sein Werk in bewegten Zeiten zu zeigen, das jeder für sich deuten kann“, sagt Katja Pinzer-Hennig, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin der Wagner-Stätten Graupa. Die Reaktionen der Besucher reichten von Faszination bis zu Irritation und Ablehnung. Richard Guhr teilt sich nicht nur den Vornamen mit Wagner. Ähnlich wie der Komponist polarisiert auch der Maler und Bildhauer mit seinen monumentalen Werken zwischen Idealismus und Gigantomanie. Bekannt wurde Guhr als Schöpfer des Goldenen Rathausmannes, des „Michelangelo von Dresden“, der bis heute hoch auf dem Dresdner Rathaus steht. 1873 in Schwerin geboren, sein Vater war Hofmusiker, studierte Guhr an der Kunstgewerbeschule in Dresden und danach in Berlin. Er war als Dekorationsmaler und bildhauerisch tätig. 1934 wurde Guhr an die Dresdner Kunstakademie als Lehrer an die Abteilung Monumentalmalerei berufen, kurz nachdem der angehende Künstler Otto Dix dort entlassen wurde. Doch schon zu Lebzeiten waren Guhrs oft mystisch aufgeladene Bilder umstritten.

Fast 20 Jahre kämpfte Guhr um sein Wagner-Denkmal, das er Dresden schenken wollte, jedoch von den Stadtoberen abgelehnt wurde. Die Gemälde in der Ausstellung wirken mit ihrer intensiven, teils grellen Farbigkeit und ihrer symbolistisch, surrealen Bildsprache zwiespältig, theatralisch inszeniert, rätselhaft und düster abgründig. Wagner erscheint auf einer Wolke schwebend wie ein Retter und Fürst der Finsternis zugleich, umringt von Dämonen, Medusa mit Schlangenhaupt und einem geflügelten Löwen und Stier an der Seite. Der Kampf zwischen Gut und Böse, Licht, Dunkel, das Edle, Wahre und Schöne durchzieht emotions- und klangreich seine Opern und die Bilderwelt Guhrs. Zu sehen sind außerdem Fotografien vom Aufbau des 4,20 Meter hohen Wagner-Denkmals1933, das seither im Liebethaler Grund gegenüber der ehemaligen Lochmühle steht. Guhr finanzierte das Denkmal aus eigenen Honorarmitteln. 2013 wurde es restauriert aus Mitteln des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege. Im starken Kontrast zu der kultischen Verehrungskunst stehen die Zeichnungen und Ölbilder aus den späten Lebensjahren von Richard Guhr, die erschüttern und berühren mit ihrem offen schonungslosen Blick, auf sich selbst zurückgeworfen. Darunter eine Serie Selbstporträts, nach 1945 entstanden, gezeichnet von Krieg, Not, Entbehrungen. Innere Zerrisenheit, Fassunglosigkeit und Verzweiflung des Künstlers ins Gesicht geschrieben. Unter einem Bildnis Guhrs steht die Zeile: „Es möchte kein Hund so länger leben“, ein Zitat aus Goethes „Faust“. Zu sehen sind Landschaften, eine Dorfstraße im herbstfarbenen Licht und der Blick vom Hang auf die Häuser in Höckendorf bei Freital, wo Guhr und seine Haushälterin nach der Flucht aus Dresden eine Bleibe in einem Forsthaus fanden. Diese Bilder  zeigen eigene, unverstellte Sicht, strahlen Ruhe aus, Hingabe und Halt in der Natur. Auf einer Staffelei steht ein kleines Ölbild, darauf der Schatten eines Mannes vor hohen Bäumen im Wald, die rot in der Abendsonne leuchten. Daneben eine Waldlichtung mit abgestorbenen Kiefern. Die Ausstellung erinnert an einen eigenwilligen und vielseitigen Künstler und lädt ein zum Nachdenken über die Rolle der Kunst in der Gesellschaft, über Werte und das was wirklich zählt im Leben. Sie ist noch bis 29. Oktober in den Richard-Wagner-Stätten Graupa zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr 11 bis 17 Uhr, Sa, So, feiertags 10 bis 17 Uhr. Di geschlossen

http://www.wagnerstaetten.de


Ein Schwan dreht seine Runden im Teich hinter dem Jagdschloss Graupa. Im Lohengrinhaus in der Nähe schrieb Richard Wagner den Entwurf für seine berühmte Oper um den Schwanenritter.

 

 

 

 

 

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Lilli Vostry

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