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Kategorien-Archiv: Literatur

Überall Welt: Buchpremiere von Volker Sielaff im Zentralwerk & Neuer Gedichtband „Barfuß vor Penelope“

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Die Edition AZUR lädt ins neue Verlagsbüro im ZENTRALWERK – ein neues Domizil der Dresdner kreativen Szene – zur Vorstellung von Volker Sielaffs Journal „Überall Welt“ am 7. März 2017, um 20 Uhr auf der Riesaer Straße 32 ein. Mit Lesung und Gespräch mit dem Buchautor. Der Eintritt ist frei.

 Volker Sielaff: Überall Welt. Ein Journal

Ein Tagebuch kann vieles sein: Archiv, Versuchslabor, Ideenspeicher. Volker Sielaffs Journal passt in keine dieser Schubladen – und sein Schreibgrund ist wohl am ehesten mit dem vergleichbar, den Victor Klemperer einmal für seine Tagebücher formulierte: »Nur Leben sammeln. Immer sammeln. Eindrücke, Lektüre, Gesehenes, alles. Und nicht fragen, wozu und warum.«
Nach den gefeierten Lyrikbänden »Selbstporträt mit Zwerg« und »Glossar des Prinzen« legt Volker Sielaff erstmals eine Auswahl von Prosaaufzeichnungen aus zehn Jahren vor: unverstellte, berührende Notate vom Rand der Wahrnehmung. Sie berichten vom Glück des Lebens mit einem Kind, von Begegnungen, Streifzügen, Lektüren und Beobachtungen. Überall Welt!

ISBN: 978-3-942375-24-5
152 S., Klappenbroschur, 19,90 EUR

Der Chamisso-Preisträger Gino Chiellino schrieb in einer DNN-Kritik unter dem Titel „Ein Entwicklungsroman besonderer Art: Volker Sielaff legt mit „Überall Welt“ ein außergewöhnliches Buch vor“ u.a.: „Zwar werden Reisberichte, Tagebücher und Autobiographien wichtiger und unwichtiger Akteure mit Erfolg… veröffentlicht, aber welcher Schriftsteller würde es wagen, wie es Volker Sielaff getan hat, ausgehend von einer existentiellen Veränderung im Leben des Protagonisten eine elfjährige Beobachtung der Welt um das Leben des Journalverfassers niederzuschreiben? Mir ist auf jeden Fall kein zweiter bekannt!“

Siehe dazu auch den Text auf meinwortgarten.com zur Lesung „Unmöglich, gegen eine Amsel anzulesen…“ von Volker Sielaff aus seinem Buch „Überall Welt“.

Mehr Text zu diesem Buch folgt.

Rezension zum neuen Gedichtband „Barfuß vor Penelope“ von Volker Sielaff (edition Azur, 2020)

Kleiner Vorgeschmack: In diesen Texten, freien Versen und mit End- und Binnenreim, spricht oft die Liebe, in allen Facetten, zärtlich, rau und sanft. Diogenes spricht zu einem Maler; eine wortwitzreiche-poetische Welt- und Alltagsreise ist der Zyklus „Mystische Aubergine“ und kleine schöne Momentaufnahmen des Seins verankert Sielaff im letzten Kapitel mit dem Bekenntnis: „Ich bin in hohem Bogen ein Diesseitiger“.
Ein luftig-leichtes, gedankenreiches Buch für warme und kühle Tage, voller Farb- und Sprachreichtum über die Liebe zu allem, zum Leben mit allen Höhen und Tiefen. Prägnant und geheimnisvoll wie im Klappentext auf der Buchrückseite mit dem doppeldeutigen Titel „Liebe endlich“: „zum Umbruch, zur Wut. Zu den achtzig Thesen des Pandas zum Blut. Zu jedem, der noch gern barfuß geht. Zum Hut, zur Kokotte, zum Widergänger, zum Nestbeschmutzer und Zettelaufhänger. Zu Aphrodites Tattoo. Zu allen Tasten auf deiner Haut, zu jedem Ganoven, jeder Braut. Zu Else Laske-Schüler und dem Blauen Klavier auf deinem Kühler.“

Text (lv)

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Prosa & Poesie-Nacht beim PalaisSommer: Dresdner Doppelbuch-Premiere mit Ingo Schulze und Volker Sielaff

10 Montag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte

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Die Kraft der Worte

Die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff stellen ihre neuesten Werke am 12. August, 19.30 Uhr beim PalaisSommer vor. Den vieldiskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ und den Gedichtband „Barfuß vor Penelope“.

Portraits der Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff
© Gaby Gerster (Ingo Schulze), Amac Garbe (Volker Sielaff)

Die Palais. Prosa und Poesie Nacht ist ein Abend, an dem Prosa und Dichtkunst aufeinandertreffen. Die sommerliche Atmosphäre des Barockgartens am Japanischen Palais verbindet sich mit der Kraft der Worte und öffnet den Raum für Fantasie. Denn unter freiem Himmel und mit Blick auf die malerische Kulisse Dresdens, einer Stadt der sie sich beide eng verbunden sind, – der eine wurde hier geboren und wuchs hier auf, der andere lebt seit vielen Jahren hier – stellen die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff ihre neuesten Werke vor: Ingo Schulze liest aus seinem viel diskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ (Fischer Verlag, 2020) und Volker Sielaff aus seinem Gedichtband „Barfuß vor Penelope“ (Verlag Voland & Quist/edition Azur, 2020).

Eine Kooperation zwischen den Städtischen Bibliotheken Dresden und dem Palais Sommer Dresden.

Veranstaltungsort ist der Park am Japanischen Palais, Palaisplatz 11, 01097 Dresden.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Moderation
Odile Vassas, Städtische Bibliotheken Dresden

Palais Sommer Dresden
Programm

Mehr Infos:

https://palaissommer.de/programm/ingo-schulze-und-volker-sielaff-doppelbuchpremiere/

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Veranstaltungen im Literaturhaus Dresden: Nachgeholt wird auch die Lesung von Lukas Bärfuss aus seinem neuen Erzählband „Malinois“ im September

01 Samstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Bücher brauchen Leser. Schriftsteller kommen gern zu Lesungen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Anregungen und Feedback zu erhalten. Dazu öffnet das Literaturhaus Dresden in der Villa Augustin am Albertplatz nach der corona-bedingten Pause bald wieder seine Türen.

Hier eine Vorschau

13.8. Michal Hvorecký – „Troll“
Themenreihe „Tatsächlich? Fantastisch!“ (mit Unterstützung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank)

26.8. Mirko Bonné – „Die Widerspenstigkeit“ (ebenfalls innerhalb der Themenreihe „Tatsächlich? Fantastisch!“)

2.9. Michael Wüstefeld – „Gegenwärtige Vergangenheit“
Reihe „Premieren“

22.9. Lukas Bärfuss – „Malinois“ und „Die Krone der Schöpfung“ (Nachholtermin)

29.9. Ilija Trojanow – „Doppelte Spur“
Reihe „Sprache machen Leute“ (in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Thalia Buchhandlung „Haus des Buches“)

Das virtuelle Programm des Erich Kästner Haus für Literatur e.V. steht hier.

Kontakt:

Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden

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Bücher-Sommer: „Was habe ich gelacht“ & „Das Testament des Zauberers Tenor“ von César Aira

30 Donnerstag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Spiel mit der Verwirrung

Am 31. Juli soll ein neues Buch des Argentinier César Aira erscheinen. „Die Wunderheilungen des Doktor Aira“. Lohnt das Lesen? Meine Vorhersage anhand seiner Bände „Das Testament des Zauberers Tenor“ und „Was habe ich gelacht“.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Dem 71-jährigen argentinischen Autor wird das Lob nicht nur hinterhergeworfen, es wird ihm schon wie Blumen vor die Füße gestreut. Einem Schreiber, den die Erwartungen seiner Leser laut seinem Verlag gar nicht interessieren! Das hätte mich stutzig machen sollen. César Aira wird als wahrer Nachfolger Franz Kafkas gehandelt, als einer, dessen Ziel es sei, seine Leser nachhaltig zu verwirren. Ich frage mich nur, zu welchem Zweck.

Band 9 in seiner Bibliothek, 2019 erschienen, erzählt zumindest anfangs spannend und nicht ohne Faszination die Geschichte des Zauberers Tenor, der sich später als Sänger entpuppen wird. Mit flüssiger, ja unterhaltsamer Sprache treibt Aira die Geschichte voran. Auch die Einführung der Figur des „Ewigen Buddhas“ im indischen Pandschab ist originell und sinnfällig. Soll der doch der Erbe des letzten Zaubertricks des inzwischen verstorbenen Tenor werden. Mit aberwitzigen Einfällen und gehörig Schalk in der Schreibfeder lässt uns der Autor am Schicksal des „Ewigen Buddha“ teilhaben, der „einige Verbesserungen an seinem psychischen Getriebe vornehmen“ muss. Selten so gelacht.

Doch so famos César Aira seine Leser in skurrile Schilderungen hineinzieht, so sehr vermeidet er es auch, wichtige Hintergründe verständlich zu machen. Ellenlange Schachtelsätze verbessern das Leseverständnis zudem keinesfalls. In seiner üppigen Darlegung, wie ein junger Schweizer Anwalt damit beauftragt wird, den letzten Willen Tenors in Indien zu überbringen, verwendet er lieber eine Reihe hochsprachliche Ausdrücke. So dass man ein Wörterbuch braucht, um der Geschichte en detail zu folgen.

Das alles lasse ich mir ja gefallen bei dem Genuss trefflicher sprachlicher Einfälle und einer überbordenden Anschaulichkeit. Doch irgendwann ist Schluss mit lustig, wenn sich das Geschehen so gar nicht zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfindet. Warum puzzeln, wenn ich am Ende kein ganzes Bild erblicke? Der dichterische Wert, dem man dem nobelpreisverdächtigen Autor nicht absprechen kann, ist im „Zauberer Tenor“ seine Fähigkeit, unterschiedliche Dinge zusammenzudenken, die erst auf den zweiten Blick eine einleuchtende, verblüffende Symbiose darstellen. Aber der Sinn der ganzen Geschichte erhellte sich mir damit trotzdem nicht. War allein der Weg das Ziel?

Noch weniger von César Airas angeblicher weltliterarischer Größe konnte ich in „Was habe ich gelacht“ finden, Band 8 der Bibliothek und ebenfalls 2019 auf Deutsch erschienen. Hier hält der Argentinier Nabelschau über seine Jugend, die mich so gut wie nicht begeistern kann. Hier lässt Aira einigermaßen sinnlose und wirkungsfreie Erinnerungen vom Stapel – oder ist alles nur ausgedacht? Geschwätziges Geschwafel. „Gut. Ich will mich nicht erklären, das ist eines Gentlemans unwürdig.“ An dieser Stelle hätte ich das Buch schon weglegen sollen. Was will uns der Dichter damit sagen? Ein paar Seiten später kommt`s: „Je unwichtiger ein Ereignis, desto aufwändiger seine Erzählung.“ Alles nur aufgeblasen, diese „banalen Ereignisse der Jugend“. Was soll man denken bei einem Autor, der „mangels echten Talents“ nur schreibt, damit sich überhaupt jemand für ihn interessiert? Es wird bis zum Schluss nicht besser. Geistreich kann ich das nicht nennen.

Kafka habe ich übrigens auch nie (gern) gelesen.

P.S. Die Meinung der Autorin gibt nicht unbedingt diejenige der Inhaberin des Blog meinwortgarten.com wieder. Es darf gern gestritten werden über künstlerische Werke.

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Bücher-Schatzkiste: „Der Federndieb“ von Kirk Wallace Johnson

04 Samstag Jul 2020

Posted by Lilli Vostry in Literatur

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„Der Federndieb“ von Kirk Wallace Johnson, erschienen bei Droemer 2018

Die Gier der Fliegenbinder

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Im Dresdner Japanischen Palais wird gerade die Ausstellung „Tot wie ein Dodo“ gezeigt. Darin geht es um ausgestorbene Tierarten, verlorene Schönheit respektive Vielfalt und die Überheblichkeit von Menschen der Natur gegenüber. Einer sehr speziellen menschlichen Sucht geht der Krimi „Der Federndieb“ auf den Grund. Auch hier spielen schöne, vom Aussterben bedrohte Tiere – in dem Falle Vögel – eine wichtige Rolle. Es ist ein ungemein spannendes Buch, das vor allem jene fesseln kann, die bei einem Krimi nicht zwangsläufig Blut und Tote erwarten.

Der Autor Kirk Wallace Johnson, ein amerikanischer Journalist, hört beim Fliegenfischen von einem spektakulären Raub im britischen Naturkundemuseum. Edwin Rist, begabter Musikstudent aus den USA, hat ihn begangen. Auch Rist bindet Fliegen aus Federn, wie man sie zum Fischen von Forellen oder Lachsen verwendet. Diese Fliegen mit echten oder gefärbten Vogelfedern imitieren mit ihrer Größe und Farbigkeit Wasserinsekten, was ihren Erfolg beim Fischen ausmacht.

Doch das Fliegenbinden hat längst seinen eigentlichen Zweck verloren. Es ist zur Sucht, zur Obsession geworden und hat Fanatiker hervorgebracht. Fliegen aus echten Federn, vor allem von seltenen Vögeln, sind Kunstwerke. Es blüht der Handel mit Federn von Paradiesvögeln, Blue Chatterer oder Indian Crow.

Es ist der Reiz des Buches – ein Roman, der auf wahren Tatsachen beruht – dass er den spektakulären Raub wertvoller Vogelbälge aus dem Naturkundemuseum mit deren Herkunftsgeschichte verknüpft. Fesselnd erzählt Johnson von Alfred Russel Wallace, einem Gegenspieler und Zeitgenossen von Charles Darwin. Zeitgleich fanden die beiden Männer die Theorie der Evolution und Entstehung der Arten durch natürliche Selektion. Alfred Russel Wallace (1823 bis 1913) nahm unglaubliche Strapazen auf sich, um die ersten lebenden Paradiesvögel nach Europa zu bringen. Er verlor einen Großteil seiner Sammlung aus Übersee bei einem Schiffsbrand. Und er ahnte schon vor 150 Jahren, „wenn zivilisierte Menschen jemals diese fernen Länder erreichen, sicher ist, dass sie die in schönem Gleichgewicht stehenden Beziehungen der organischen Schöpfung zur unorganischen stören werden, sodass diese Lebensformen, deren wunderbaren Bau und deren Schönheit der Menschen allein imstande ist, zu schätzen und sich ihrer zu erfreuen, verschwinden und schließlich aussterben.“

Sind es heute die Köderbinder, die die internationalen Artenschutzabkommen übertreten, so war es um die vorherige Jahrhundertwende, also noch zu Wallaces Lebzeiten, die Hutmode, die einen riesigen Bedarf an exotischem Material in Gang setzte.

All diese Verknüpfungen und Hintergründe beschreibt Kirk Wallace Johnson mit eindringlicher Genauigkeit und ambivalenter Distanz. Zwar ist seine ablehnende Haltung gegenüber dem Verlust an natürlicher Vielfalt im Tierreich stets ersichtlich. Doch Johnson entwickelt auch selbst eine gewisse Besessenheit, den Reiz des Fliegenbindens zu ergründen. Und letztlich den Raub der wertvollen Vogelbälge aus dem Museum vollständig aufzuklären. Man liest solche Sätze wie „Diesen Krieg zwischen Wissen und Gier schien die Gier zu gewinnen.“ Oder „Ich hätte es zur Abwechslung gerne mal gesehen, dass jemand sich zu seinen Taten bekannte und die Verantwortung dafür übernahm.“ Diese Resignation ist verständlich, wenn nicht einmal solche großen Anbieter wie Ebay es schaffen, den Handel gefährdeter Vogelarten zu unterbinden.

Doch wer wird nicht stutzig, wenn er von der Auferstehungsbiologie, der Deextingtion liest. Mit der Gewinnung von DNA aus Museumsbeständen „sollen eines Tages ausgestorbene Vogelarten wie etwa die Wandertaube wieder zum Leben erweckt werden.“ Kirk Johnson klärt weiterhin darüber auf, dass „Wissenschaftler erst kürzlich im Michigan-Becken 419 Millionen Jahre alte bakterielle DNA aus Salzablagerungen auf einer alten Büffelhaut extrahiert hatten.“ Wenn das nicht dafür spricht, dass Museumsstücke, auch wenn sie in dunklen Schubladen lagern, das Wissen der Menschheit doch in kleinen Schritten weiter nach vorn bringen können! 

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Unbequeme Wahrheiten: Das neue Buch „Das gespaltene Land“ von Hans-Joachim Maaz

03 Sonntag Mai 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur

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Tiefenpsychologische Wahrheiten

Warum das neue Buch „Das gespaltene Land“ von Hans-Joachim Maaz weh tut, ehrlich ist und eine konsequente Fortsetzung seiner früheren Analysen.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Hans-Joachim Maaz, Psychotherapeut und Psychoanalytiker aus Halle, hätte es mit 77 Jahren wesentlich ruhiger haben können. Statt dessen hat er bei C.H. Beck nach „Der Gefühlsstau“ 1990, „Die Liebesfalle“ 2010, „Hilfe! Psychotherapie“ 2014 oder „Das falsche Leben“ 2016 ein weiteres Werk nachgelegt. Das so schonungslos wie kein früheres die unbewussten Blockaden unseres gesellschaftlichen Miteinanders offenlegt. Niemand, auch er selbst nicht, ist bei dieser Analyse ausgenommen. Das muss Probleme bringen.
*
Haben viele den „Gefühlsstau“ noch bejubelt, weil er erstmalig und umfassend ostdeutsche Befindlichkeit erklärte. Und damit auch ehemaligen DDR-Bürgern die Augen über ihre innerseelische Lage öffnete. So war schon „Das falsche Leben“ für manchen eine unerträgliche Zumutung. Dass viele Menschen keine wirklich stabile Identität und keine gefestigten Selbstwertstrukturen haben sollen, ist eine harte Konfrontation. In der frühesten Kindheit erlittene Zurückweisungen, Liebesentzug, Beschämungen, Vernachlässigung oder körperliche bzw. seelische Übergriffigkeit sollen dafür verantwortlich sein.
*
Maaz weiß, dass das stimmt. In rund 40 Jahren Berufserfahrung hat er erlebt, wie aufgestaute Gefühle, diese berechtigte Wut, die im Kleinkindalter nicht ausagiert werden durfte, den Menschen im Inneren doch Zeit seines Lebens zu schaffen machen, ohne das er das merkt. Emotional schützende Abspaltung und Verleugnung sorgen bei den Betroffenen für Widerspruch, wenn man sie darauf aufmerksam macht. Erst in einer Krise kann sich, zum Beispiel in einer Psychotherapie, diese aufgestaute Energie intensiv entladen.
*
Maaz schreibt: „Wenn die Angst, der mörderische Hass, der herzzerreißende Schmerz und die abgrundtiefe Trauer über die erlittenen frühesten Beziehungsstörungen zwischen Mutter, Vater und Kind oder anderen frühen Betreuungspersonen zur Entladung kommen, versteht man plötzlich etwas von Kriegsbegeisterung, Mordlust, Vernichtungswut, von sozialer Gewalt, Denunziation, Verfolgung und Diffamierung, von Neid, Eifersucht, Gier und Sucht.“
*
Gerade aus diesem Grund belässt es Hans-Joachim Maaz nun nicht nur bei der Betrachtung von falschem Leben Einzelner. Er sieht eine gesellschaftliche Krise gekommen, in der Ersatzbefriedigungen nicht mehr für alle ausreichend zur Verfügung stehen. Gesellschaftsanalytiker aller Colour sehen das ähnlich. Es geht aber nicht nur um materielle Werte. Es geht erneut und nun gesamtgesellschaftlich um Anerkennung, Einbeziehung, Wertschätzung. Maaz zitiiert Jakob Augstein: „Der Erfolg der Rechten ist das Fieber Europas. – Die Rechten sind das Symptom.“
*
Nur wer ernsthaft und vorurteilsfrei bei Maaz nach tiefenpsychologischen Erklärungen sucht, wird sie finden. Allerdings liest sich „Das gespaltene Land“ teilweise nur mit Anstrengung. Denn so treffende Formulierungen und schlüssige Erläuterungen der Autor auch findet – über weite Strecken schreibt er sehr intellektuell und fachspezifisch. Lesern ohne Vorbildung könnte das größere Verständnisschwierigkeiten bringen.
*
Doch schon nach den ersten Rezensionen des Buches in den Medien zeichnet sich ab, dass die düsteren Erklärungen, was unsere kollektiven Selbst-Entfremdungen anrichten, zurückgewiesen und umgedeutet werden. Maaz` Einschätzung, „es gibt keinen überzeugenden demokratischen Diskurs mehr“, wird vielfach abgelehnt, der Autor wird zum Populisten abgestempelt. Damit hatte er gerechnet. Er hat die Normopathie – also die gesellschaftliche Anpassung und das Mitläufertum, verbunden mit den entsprechenden Schutzreaktionen – ja selbst wissenschaftlich ergründet. So hat er sich selbst als Sündenbock angeboten.
*
Für alle Leser, die es ernst meinen mit der innerseelischen Demokratisierung – als Voraussetzung, damit auch gesellschaftliche Demokratie gelingt – gibt es sinnvolle Hinweise. Stichwort Schulung von Würde, Gefühlskunde, Beziehungskultur, und immer wieder Selbsterkenntnis und Auflösung unbewusster Konflikte. Das allerwichtigste aber ist, Kinder so aufwachsen zu lassen, dass ihre eigene Lebendigkeit nicht unterdrückt wird. Die nicht zu übersehende gesellschaftliche Spaltung kann überwinden, „wer sich frei durch den Dschungel der Pluralität zu bewegen weiß“. Wer den Konfliktfeldern der Kommunikation und Entscheidungsfindung „die Energie für Feindseligkeit entzieht“. Wer erkennt, dass man auch Wirtschaft und Politik am besten mit Psychologie erklären kann. Denn sie werden von Menschen bestimmt.

Hans-Joachim Maaz, „Das gespaltene Land“, C.H. Beck 2020, 16,95 Euro, als Ebook: 12,99 Euro
Leseprobe unter https://beckassets.blob.core.windows.net/productattachment/
readingsample/14597445/30262056_leseprobe%20das%20gespaltene%20land.pdf
*
Kollektive Selbstentfremdung passend zu Maaz`Buch: das Bild „Die Kleinen Leiden“ des Großenhainer Künstlers Sebastian Bieler.
*

Vielstimmigkeit
(zu H.J. Maaz „Das gespaltene Land“)

Gleichklang
der Worte Stimmen Schritte
im Gleichschritt marsch
versiegt Vielklang
Gleichgewicht verliert
gleichviel
bleibt
bleiern
Eintönigkeit
einig Vaterland
Gleichgültigkeit
Lilli Vostry
4.5.2020

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Neue preisgekrönte Kinderbücher: „Komm mit raus, Entdeckermaus!“

13 Freitag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Der Lesekompass 2020: 30 gute Geschichten für alle Kinder

Stiftung Lesen und Leipziger Buchmesse zeichnen 30 (Hör-)Bücher und Apps aus / Zentrales Thema: Verantwortung / Erstmals Kinderjury an Auswahl in der Kategorie 2 bis 6 Jahre beteiligt / Umbenennung der Auszeichnung.

Prämiert wurden gemeinsam 30 aktuelle Bücher, Hörbücher und Apps für Kinder und Jugendliche mit dem Lesekompass. Die Auszeichnung würdigt seit 2012 Medien, die sich besonders gut zur Leseförderung eignen. Ziel der Initiatoren ist es, Eltern, ehrenamtlich Engagierten sowie Fachkräften in Kita, Schule, Bibliothek und Buchhandel eine Orientierung für die jährlich mehr als 9.000 Neuerscheinungen im Kinder- und Jugendbuchbereich zu bieten. Eine 18-köpfige Fach-, eine Jugend- und zwei Kinderjurys haben gemeinsam je zehn Titel für drei Altersgruppen ausgewählt: 2 bis 6 Jahre, 6 bis 10 Jahre und 10 bis 14 Jahre. Zu den prämierten Kinder- und Jugendmedien stehen didaktische Materialien zum Download bereit: www.stiftunglesen.de/lesekompass.

#leidernichtLeipzig | KiKA-Moderator und Lesebotschafter Tim Gailus stellt alle Gewinntertitel in drei Videos vor: www.youtube.com/playlist?list=PL-2sY-ZN2s8TGsBIZ-txhKHq73E3HucPi

Zentrales Thema: Verantwortung

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, erklärt: „Die Geschichten der diesjährigen Auswahl eint die zentrale Frage, warum Verantwortung füreinander wichtig ist. Die Bücher, Hörbücher und Apps liefern darauf inspirierende, humorvolle und aufrüttelnde Antworten. Zugleich beweisen sie eine große Nähe zu gesellschaftlichen Debatten, die auch Kinder und Jugendliche betreffen: Umweltschutz, Klimawandel, Inklusion und Integration. Mit dem Lesekompass 2020 lösen wir einmal mehr unser Versprechen ein, für jedes Kind und jeden Geschmack die passende Geschichte zu finden.“

Kategorie 2 bis 6 Jahre: Erstmals Kinderjury beteiligt

2020 war das erste Mal eine Kinderjury für die Kategorie 2 bis 6 Jahre am Auswahlprozess beteiligt. Bereits 2019 wurde eine Kinderjury für die Altersgruppe 6 bis 10 Jahre einberufen; eine Jugendjury ist schon seit der ersten Ausgabe des Lesekompasses fester Bestandteil des Auswahlteams. Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, betont: „Ich freue mich, dass neben der Fachjury nun bei allen Kategorien Kinder und Jugendliche mitentscheiden dürfen. Der Lesekompass ist damit mehr denn je zuvor eine Auszeichnung von jungen Menschen für junge Menschen. Ihr Gespür und ihr Geschmack sind eine enorme Bereicherung für die Auswahl und zeigen genau, welche Geschichten fürs (Vor-)Lesen begeistern.“

Neuer Name: Der Lesekompass

Geändert hat sich auch der Name der Auszeichnung. Aus „Leipziger Lesekompass“ wird „Der Lesekompass“. Damit möchten Stiftung Lesen und die Leipziger Buchmesse noch deutlicher signalisieren: Diese Bücher, Hörbücher und Apps eigenen sich für alle Kinder im gesamten Bundesgebiet – egal ob (Vor-)Leseanfänger oder -profi.

2 bis 6 Jahre

Jörg Isermeyer / Daniel Napp: Ene, mene, Eierkuchen
Atlantis: 
Pappbilderbuch ab ca. 2 Jahren

John Canty / Christiane Schwabbaur: Hinten und vorn. Alles, was krabbelt und fliegt
Hanser: 
Sachbilderbuch ab ca. 3 Jahren

Tereza Vostradovská / Jaromir Konecny:
Komm mit raus, Entdeckermaus!
cbj Verlag: 
Bilderbuch und App ab ca. 4 Jahren

Claudia Rueda / Anja Malich: Hase hat Hunger
Gerstenberg Verlag: Mitmachbuch ab ca. 4 Jahren

Saskia Halfmouw: Endlich Wochenende
Esslinger: Wimmelbuch ab ca. 4 Jahren

6 bis 10 Jahre

Horst Klein /Monika Osberghaus: Alle behindert!
Klett Kinderbuch: Sachbuch ab ca. 6 Jahren

Kristina Scharmacher-Schreiber / Stephanie Marian: Wieviel wärmer ist 1 Grad?
Beltz & Gelberg: 
Sachbuch ab ca. 7 Jahren

Sonja Kaiblinger / Fréderic Bertrand: Vincent flattert ins Abenteuer
Loewe Wow!: 
Kinderroman ab ca. 7 Jahren

Knutsen / Michael Vogt: Bob18 und das Schwein namens Donnerstag
Oetinger: 
Erstlesebuch ab ca. 8 Jahren

Max Held / Timo Grubing: Wild Claws. Im Auge der Python
Arena Verlag: 
Kinderroman ab ca. 9 Jahren

Der Lesekompass 2020: Die Auswahl

Antje Damm: Der Wolf und die Fliege
Moritz Verlag: Interaktives Buch ab ca. 2 Jahren

Nina Dulleck: Boje hebt ab
Oetinger: Bilderbuch ab ca. 3 Jahren

John Hare: Ausflug zum Mond
Moritz Verlag: Bilderbuch ab ca. 4 Jahren

Wade Bradford / Kevin Hawkes: Wer schnarcht im 13. Stock?
Orell Füssli Verlag: 
Bilderbuch ab ca. 4 Jahren

Anu & Friedbert Stohner / Katja Gehrmann:
Erkki, der kleine Elch. Auf sie mit Geweih
Fischer Sauerländer: Vorlesebuch ab ca. 5 Jahren

Nina Blazon / Karin Lindermann: Ein Baum für Tomti. Eine wunderbare Reise zu den Bäumen
Carlsen Verlag: Kinderroman ab ca. 6 Jahren

Maria Farrer / Jörg Pohl: Hallo, Herr Eisbär
Hörcompany: Hörbuch ab ca. 7 Jahren

Elias & Agnes Våhlund: Handbuch für Superhelden
Jacoby & Stuart: 
Comic ab ca. 8 Jahren

Ben Brooks / Quinton Winter: Stories for Kids Who Dare to be Different
Loewe Verlag: 
Sachbuch ab ca. 8 Jahren

Babette Pribbenow: Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch
Kosmos Verlag: Interaktives Buch ab ca. 9 Jahren

10 bis 14 Jahre

Enne Koens / Maartje Kuiper: Ich bin Vincent und ich habe keine Angst
Gerstenberg Verlag: 
Roman ab ca. 10 Jahren

Timo Parvela / Bjørn Sortland / Pasi Pitkänen: Kepler 62. Die Einladung
Kosmos Verlag: 
Comic ab ca. 10 Jahren

Amie Kaufmann / Britta Keil: Beast Changers. Im Bann der Eiswölfe
Ravensburger: 
Fantastischer Roman ab ca. 10 Jahren

Andreas Gruber: Code Genesis. Sie werden dich finden
cbt Verlag: 
Krimi ab ca. 12 Jahren

Oliver Uschmann / Sylvia Witt: Meer geht nicht
Gulliver: Roman ab ca. 12 Jahren

Holly Goldberg Sloan/Meg Wolitzer/Sophie Zeitz: An Nachteule von Sternhai
Hanser: 
Roman ab ca. 10 Jahren

Mario Fesler / Eva Schöffmann-Davidov: Extrem gefährlich! Maus mit Mission
Magellan Verlag: 
Fantastischer Roman ab ca. 10 Jahren

Anne Becker: Die beste Bahn meines Lebens
Beltz & Gelberg: Roman ab ca. 11 Jahren

Kathrin Schrocke: Immer kommt mir das Leben dazwischen
Mixtvision:  Roman ab ca. 12 Jahren

Neal & Jarrod Shustermann / Kristian Lutze / Pauline Kurbasik: Dry
Fischer Sauerländer: 
Dystopie ab ca. 14 Jahren

Es fängt mit Lesen an: Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Die Stiftung Lesen führt in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen bundesweite Programme, Kampagnen, Forschungs- und Modellprojekte durch, zum Beispiel den Bundesweiten Vorlesetag im November. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt: www.stiftunglesen.de

Die Leipziger Buchmesse ist Literatur- und Bildungsmesse zugleich. Der Bereich „FOKUS BILDUNG“ fasst alle ausstellungs- und programmseitigen Angebote zum Thema Bildung zusammen. Die Inhalte reichen von frühkindlicher bis hin zur schulischen Bildung in der Abiturstufe. So erhalten Erzieher, Lehrer und Pädagogen einen umfassenden Überblick über bildungsrelevanten Themen für eine erfolgreiche und nachhaltige Arbeit: www.leipziger-buchmesse.de

Text: Pressebüro Leipziger Buchmesse/Julia Wick

www.stiftunglesen.de www.leipziger-buchmesse.de

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Preisverleihung Leipziger Buchmesse

12 Donnerstag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Literatur

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Die Preisträger stehen fest
Lutz Seiler, Bettina Hitzer und Pieke Biermann erhalten den Preis der Leipziger Buchmesse 2020.

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Nach Absage der Leipziger Buchmesse aufgrund der aktuell hohen Auflagen für öffentliche Großveranstaltungen wegen des Corona-Virus gab die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse die Namen der drei diesjährigen Preisträger in der Live-Sendung „Lesart-Das Literaturmagazin“ des Preis-Medienpartners Deutschlandfunk Kultur am 12. März bekannt.

„Die Leipziger Buchmesse und ihr Preis leben, auch wenn wir schweren Herzens, aber aus Sorge um die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste die Buchmesse 2020 absagen mussten“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Ich danke Deutschlandfunk Kultur ganz herzlich für die pragmatische, kollegiale Hilfe, in dieser Situation die Preisverkündung ins Radio zu verlegen, um zumindest den Preisträgern einen Resonanzraum zu geben.“ Lutz Seiler erhält für sein Werk „Stern 111“ (Suhrkamp Verlag) den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik. Bettina Hitzer wird mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik für ihr Buch „Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts“ (Klett-Cotta Verlag) ausgezeichnet. Preisträgerin in der Kategorie Übersetzung ist Pieke Biermann für die Übersetzung von Fran Ross Buch „Oreo“ (dtv Verlag).

Kategorie Belletristik:

Lutz Seiler | Stern 111 | Suhrkamp Verlag

Zur Begründung:

Der „Stern 111“, er leuchtet spektral. Legendäres Radiofabrikat der DDR, reine Liebe für eine junge Frau, die Sternferne der Dichtkunst genauso wie der Star, der die Eltern des Romanhelden in den Westen lockt. Dieser Roman leuchtet auf jeder Seite, und das mit menschenfreundlichem Humor. Die Milchstraße wird ziegengemacht, in jeder schnell errichteten Mauer krabbeln die Asseln der Schwellenzeiten, unter dem Schimmel der uralten Konserven lauert rätselhafte Süße. In Lutz Seiler kunstvollem Roman wird groß und genau die Neuordnung der Dinge in einem plötzlich regellosen Raum beschrieben, und das in der Verquickung von Geschichtsschreibung und Privatmärchen. Auf die Zeitläufe legt der Autor eine sinnliche Zeitschreibung: die eines werdenden Dichters und jungen Mannes, der sich elternlos finden muss, sich auf den Weg macht in ein poetisches Dasein. Nicht zuletzt erzählt „Stern 111“ – ohne die Geste des „Wenderomans“ bemühen zu müssen – vom sich binnen kurzem veränderndem Herzschlag der Mitte Berlins, erst kommen die Künstler und Maurer, dann die Prostituierten, die Touristen. Während die Älteren die Welt entdecken.

Der Autor:

Lutz Seiler, 1963 in Gera geboren, arbeitete nach einer Lehre als Baufacharbeiter als Zimmermann und Maurer und studierte anschließend Germanistik. Seit 1997 leitet er das Literaturprogramm im Peter-Huchel-Haus. Für sein literarisches Werk erhielt Seiler mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe-Johnson-Preis und 2014 den Deutschen Buchpreis. Er lebt in Berlin und Stockholm.

Kategorie Sachbuch und Essayistik:

Bettina Hitzer | Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts | Klett-Cotta Verlag

Zur Begründung:

Mit keiner Krankheit sind wir im privaten wie öffentlichen Umfeld so stark konfrontiert wie mit Krebs. Bettina Hitzer zeichnet die Geschichte dieser Erkrankung so umfassend nach wie noch nie: Sie schreibt eine Gesellschaftsgeschichte, Emotionsgeschichte und Mediengeschichte. Ihr Buch beleuchtet, wie unterschiedlich im 20. Jahrhundert in Deutschland Krebs erforscht, besprochen und erlebt worden ist. Dabei zeigt sie auf, welchem gesellschaftlichen Wandel der Umgang mit der Krankheit unterlag. Von der Mündigwerdung des Patienten über die öffentliche Akzeptanz bis zur Erfindung der Nachsorge entsteht so ein Panorama, das über einfache Fallgeschichten und Ratgeber von Krebs weit hinausreicht. Mit ihrem emotionsgeschichtlichen Zugriff vertritt Bettina Hitzer einen fruchtbaren neuen Ansatz der Geschichtswissenschaft. Und am Ende steht dabei die Entdeckung: Noch nie haben wir unsere Gefühle so stark rationalisiert wie heute in der Zeit ständiger Selbstoptimierung und permanenter Gefühlsarbeit.

Die Autorin:

Bettina Hitzer studierte Geschichte, habilitierte sich und lehrt an der FU Berlin. Seit 2014 leitet sie eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, die sich mit Krankheit als Emotionsgeschichte beschäftigt. Ihre Arbeiten zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte sowie zur Migrations- und Religionsgeschichte wurden 2016 mit dem Walter-de-Gruyter-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.

Kategorie Übersetzung:

Pieke Biermann | Oreo von Fran Ross übersetzt aus dem amerikanischen Englisch | dtv Verlag

Zur Begründung:

Außen schwarz und innen weiß, so sieht nicht nur ein Oreo-Keks aus, zwischen zwei Hauttypen (und Milieuschichten) verpappt ist auch Christine, die Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Juden namens Schwartz. Christines Geschichte ist dabei vor allem eines: kunterbunt. Zwischen Mythologie, Rassismuskritik, Slapstick und Psychoanalyse-Satire changierend, brennt Fran Ross in „Oreo“ zudem ein sprachliches Feuerwerk ab, das seinesgleichen sucht. Jiddische Ausdrücke, Gossenslang und akademisches Highbrow-Palaver stellen die Übersetzung vor enorme Herausforderungen. Pieke Biermann hat sie bravourös gelöst und das halsbrecherische Erzähl-Tempo dieser durch New York rasenden rotzfrechen und oberschlauen Superfrau mit großem Erfindungsreichtum in ein Deutsch gebracht hat, das eine solch schrill-schöne Vielgestalt auf so engem Raum selten gesehen hat.

Die Übersetzerin:

Pieke Biermann, geboren 1950, studierte Deutsche Literatur und Sprache bei Hans Mayer sowie Anglistik und Politikwissenschaft in Hannover und Padua. Seit 1976 ist sie freie Schriftstellerin und Übersetzerin, u.a. von Stefano Benni, Andrea Bajani, Dacia Maraini, Agatha Christie und Dorothy Parker. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem drei Mal mit dem Deutschen Krimipreis. Sie lebt in Berlin.

Jury des Preises der Leipziger Buchmesse

Unter der Leitung von Jens Bisky wählte die siebenköpfige Jury Katharina Herrmann, Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein, Katrin Schumacher und Katharina Teutsch 15 Nominierte und drei Preisträger aus insgesamt 402 eingereichten Titeln für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 aus.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse
Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Medienpartner ist das Kundenmagazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur.

Text + Fotos: Pressebüro Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse im Internet:

www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:
http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse

 

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Der Preis der Leipziger Buchmesse wird erstmals nicht öffentlich vergeben wegen des Corona-Virus

10 Dienstag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Planmäßige Bekanntgabe der Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2020

Am 12. März, wird die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse die diesjährigen Preisträger in den Kategorien Übersetzung, Sachbuch/Essayistik und Belletristik bekannt geben. Insgesamt wurden in diesem Jahr 402 Titel eingereicht.

Nach Absage der Leipziger Buchmesse aufgrund der aktuell hohen Auflagen für öffentliche Großveranstaltungen werden die Preise erstmals in der 16-jährigen Geschichte der Veranstaltung nicht öffentlich vergeben. Die Jury tagt aber wie geplant und entscheidet, welche drei Autoren sich in diesem Jahr über den Preis der Leipziger Buchmesse und das Preisgeld von je 15.000 Euro freuen können. Zusätzlich erhält jeder der 15 nominierten Autoren ein Preisgeld von 1.000 Euro.

Ab 9.05 bis 10.00 Uhr begründet die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse unter der Leitung von Jens Bisky ihre Entscheidung live in der Hörfunk-Sendung „Lesart. Das Literaturmagazin“ des Preis-Medienpartners Deutschlandfunk Kultur.

 

Das sind die Nominierten 2020:

Kategorie Belletristik:

  • Verena Güntner: Power (DuMont Buchverlag, 10. März 2020)
  • Maren Kames: Luna Luna (Secession Verlag,12. August 2019)
  • Leif Randt: Allegro Pastell (Verlag Kiepenheuer & Witsch,
    5. März 2020)
  • Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder (S. Fischer Verlag,
    4. März 2020)
  • Lutz Seiler: Stern 111 (Suhrkamp Verlag, 2. März 2020)

Kategorie Sachbuch und Essayistik:

  • Bettina Hitzer: Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts (Klett-Cotta Verlag, 25. Januar 2020)
  • Michael Martens: Im Brand der Welten: Ivo Andrić. Ein europäisches Leben (Paul Zsolnay Verlag, 19. August 2019)
  • Armin Nassehi: Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft (Verklag C. H. Beck, 28. August 2019)
  • Julia Voss: Hilma af Klint – „Die Menschheit in Erstaunen versetzen“. Biografie (S. Fischer Verlag, 26. Februar 2020)
  • Jan Wenzel (Hg.) zusammen mit Anne König, Andreas Rost u.a.: Das Jahr 1990 freilegen (Spector Books, 1. November 2019)

Kategorie Übersetzung:

  • Fran Ross: Oreo (dtv Verlag, 20. September 2019), aus dem amerikanischen Englisch von Pieke Biermann
  • Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I (Penguin Verlag, 21. Oktober 2019), aus dem brasilianischen Portugiesisch von Luis Ruby
  • Angel Igov: Die Sanftmütigen (eta Verlag, 15. Oktober 2019), aus dem Bulgarischen von Andreas Tretner
  • George Eliot: Middlemarch. Eine Studie über das Leben in der
    Provinz (Rowohlt Verlag,19. November 2019), aus dem Englischen von Melanie Walz
  • Charles Baudelaire: Der Spleen von Paris (Rowohlt Verlag, 18. Juni 2019), aus dem Französischen von Simon Werle

Jury des Preises der Leipziger Buchmesse

Unter der Leitung von Jens Bisky gehören der siebenköpfigen Jury Katharina Herrmann, Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein, Katrin Schumacher und Katharina Teutsch an.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Medienpartner ist das Kundenmagazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur.

Text: Ruth Justen/Pressebüro der Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:

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Lese-Performance „Der Tag als meine Frau einen Mann fand“ nach dem Roman von Sibylle Berg im Theaterhaus Rudi

07 Samstag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Literatur, Projekte

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Die Verrücktheiten der Liebe

Die Lese-Performance „Der Tag als meine Frau einen Mann fand“ nach dem neuen Roman von Sibylle Berg mit Solvig Frey und Rüdiger Schlögel feiert Premiere am 7. März, um 20 Uhr und am 8. März um 19 Uhr im Theaterhaus Rudi, Fechnerstraße 2a in Dresden. Eine Empfehlung zum Internationalen Frauentag.

Chloe und Rasmus sind seit 20 Jahren verheiratet, alles ist bestens, man ist sich vertraut. Aber sollte das alles gewesen sein? Ein neues Projekt soll Rasmus aus seinem beruflichen Tief holen. Chloe glaubt fest an ihn. Doch plötzlich gerät ihrer beider Welt aus den Fugen, als Chloe auf Benny trifft.
Sibylle Berg stellt die Frage, die alle Paare irgendwann einmal beschäftigt: Ist Sex lebensnotwendig? Oder doch eher die Liebe?

Dem geht die Lese-Performance nach dem Roman von Sibylle Berg „Der Tag als meine Frau einen Mann fand“ mit Solvig Frey & Rüdiger Schlögel nach, die am 7.März, um 20 Uhr und am 8. März, um 19 Uhr im Theaterhaus Rudi Premiere feiert. Die beiden lesen unter dem Dach aus dem neuen Buch der für ihre witzig-absurden, tief schürfenden Geschichten über modernes Beziehungsleben und seine Tücken bekannten Autorin. Für alle, die sich gern überraschen lassen und über die Verrücktheiten der Liebe noch lachen können. Ob mit oder ohne Mann im Schlepptau oder als Paar, frisch verliebt oder schon länger zusammen. Wer diese abgrundtief komischen wie ernsthaften Texte hört und übersteht, ist übern Berg und hat schon viel gewonnen!

Sibylle Berg

geboren in Weimar, lebt heute in Zürich. Sie schreibt Romane, Theaterstücke, Essays und Kolumnen. Ihr Wer wurde in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.

frey & schlögel

sind ein Leseteam. Solvig Frey und Rüdiger Schlögel lernten sich beim Gesangsunterricht im Heinrich-Schütz-Konservatorium kennen. Daraus entwickelte sich eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit in verschiedenen Theaterprojekten. Nach dem Erfolg der letzten Lese-Performance 2016 entschlossen sie sich, auf diesem Gebiet weiterzumachen und ließen sich dabei vom neuen Roman von Sibylle Berg inspirieren. Unterstützung bei der Umsetzung dieser Lesung erhielten sie von dem Schauspieler und Kabarettisten Detlef Nier.

Text: frey & schlögel und lvKarten für die Leseperformance gibt es unter https: //www.theaterhaus-rudi.de/spielplan.html? bzw. per Telefon: 0351 -849 19 25

http://www.solvig-frey.de

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