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Kategorien-Archiv: Poesie

Gedicht-Lesung: „Von Meerfarben & Möwen & Meerkatzen“ von Lilli Vostry beim Open Air Karierte Katze am Glockenspielpavillon, Palaisgarten in Dresden

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, In eigener Sache, Kultur, Lebensart, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wo Katzen sind, da lasse Dich ruhig nieder… Sie verstehen und lehren uns Genießen & Gelassenheit. Neue Meer- und Katzen-Gedichte liest Lilli Vostry, Kulturjournalistin und Lyrikerin aus Dresden, beim ersten Open Air Karierte Katze am Sonntag, dem 28. Juli, 16 Uhr, am Glockenspielpavillon, nahe Palaisgarten an der Elbe in Dresden. Juhu und Miau! Fotos (2): Christopher Simpson

Poesie & Genießen nach Katzenart

Ein fröhliches Fest der Lebensfreude und Fantasie ohne Katzenjammer. Da schlägt das Herz aller Katzenliebhaber, Kunstfreunde und Genießer höher. Erleben könnt Ihr es beim ersten Open Air Festival Karierte Katze im Palaisgarten an der Elbe in Dresden, das gestern abend startete und noch bis Sonntag dauert. Im prallbunten Programm stehen viel Live-Musik für alle Geschmäcker, Kunstmitmach-Aktionen, eine Bildergalerie, Venezianischer Karneval und, und…

Besondere Freude für mich: Hier kann ich am Sonntagnachmittag, dem 28. Juli, 16 Uhr am Glockenspielpavillon nahe am Palaisgarten meine neuen Meer- und Katzengedichte erstmals lesen, die erst vor kurzem bei meinem OstseeUrlaub auf Usedom entstanden sind. Auf meinem wortgarten-Blog sind die Gedichte natürlich schon zu lesen. 🙂

Kommt also gern und lauscht dieser Gedicht-Lesung mit Meer- und KatzenLyrik.
Meine Miezen Jade & Lina & Lola würden sich sehr freuen und schauen von oben zu. Miau!

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BilderAlbum & Neue Lyrik: Von Meerfarben & Möwen & Meerkatzen

23 Dienstag Jul 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Poesie, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Aufbruch an`s Meer
(Für Jade & Lina)

Morgen in der Früh
breche ich auf an`s Meer
nichts ist wie vorher mehr
keiner sieht mir nach
wenn ich geh

aus der Strandtasche frisch genäht
rieselt Sand noch vom letzten Jahr
lese Muscheln etliche zerbrochen auf
Nein glücklich waren wir nicht immer
doch es gab immer Liebe
und Hoffnungsschimmer

im Dunkeln schreien liebestolle Katzen
hinten bei den Gärten
am Himmel funkeln die Sterne
lautlos sitzt ihr bei mir
die grauweiß getigerte und die schwarz-weiße
euer Fell scheint Mondkatzenhell
wenn ihr durch die Räume streift

ich trag euer Bild mit mir
der rote Koffer trägt Jades zärtliche Kratzspuren
die Leere bleibt zurück
vor uns liegt das Meer

LV
13/14.7.2024

Lufttänze
(Für meine Meerkatzen)

Ich kam an
alles in mir zerbrochen
als hätt ich was verbrochen
im Zug der Sturz Knie blau
am Bahnhof in Anklam die erste Möwe
mit Euch wachsen mir wieder Flügel
verwegene Segler der Lüfte
elegant und keck mit weiten Fächerschwingen
der Schnabel immer weit aufgerissen
unersättliche Freude und Lebenshunger

umgeben mich hier
der weiche Sand unter mir
Jade kitzelt meine Füße
zeig das Foto mit den Samtpfotigen dem Meer
sie vollführen jetzt auch solche Lufttänze
sie sprangen und kletterten immer gern
Federn mochten sie auch

halt mich an die Gefiederten
tanz mit Wind Meer und Wellen
tauch tief ein ins Leben
und wieder auf
wie meine Fellmusen
Meerkatzen seid ihr jetzt
und die Möwen meine Antreiber

LV
15.7.2024

Meerrufer

Sie sind die Stimme des Meeres
wenn es tost flüstert und schweigt
ihre Rufe voll Hingabe lockende Sehnsuchtsschreie
kichern freudig kreischen unverzagt
morgens mittags und abends
besonders ergreifend
sind scheint es immer in der Nähe
immer hellwach
fliegen weiß beschwingt voran
übers Dach am Ferienzimmer
sitzen auf dem Dach gegenüber
schauen herüber
grüßen lautstark
und fliegen wieder
zum Meer
von wo ein starker Wind und Regen
mich heute wegtrieben meerlos wehrlos
klatschnass
Sand wirbelte umher den Strand
im Nu menschenleer
ein paar Möwen pickten noch unverdrossen
Brotkrumen im Sand
zwei rissen sich um einen Fischhappen
die Wellen rollten ungerührt weiter
das Meer selten so ruhig und klar

LV
16.7.2024

Sommertag

Zwei Gartenhandschuhe liegen
auf der Wiese in der Mittagssonne
einer mit der hellgrünen Seite und
einer mit der schwarzen nach oben
eine Pflanze aus dem Kaktustopf
mit der Wurzel ausgegraben
der Topf vom Fensterbrett ist fort

Möwen fliegen kichernd
vorbei
Ich schreie innerlich
ihnen ist Schmerz einerlei
ein Marienkäfer landet
unversehens auf meinem Bein
oberhalb vom blauen Knie
setze ihn auf eine gelbe Rosenblüte
da bleibt er nicht allein

zwei Rosenblüten sind schon
wieder verblüht
breiten ihre Blätter zum Flug
über dem Stuhl mit der Herzlehne
er ist noch immer frei
Vögel Hummeln und ein gelber Falter
schwirren vorbei

neuerdings sitzt unter dem Baum
auf einem hohen Stein
umrankt von Efeu
ein Froschkönig
was macht er da
und schaut mich an

LV
18.7.2024

Farbmeer
(Für Otto Niemeyer-Holstein)

Auf den Leinwänden und im Garten
des Malers ein Pulsieren und Flimmern
in allen Farben des Sommers
Sonnen- und Erdtönen
helles Ocker Orange Sand- und
Meerfarben verrinnen
rings um`s paradiesische Rosenspalier
hängen Äpfel wie Glückskugeln
duften himmlisch und ein paar kommen mit
prallrund wie die steinernen Grazien
im wogenden Grün
der kantige Kopf des Käpt`n
überdauert die Zeit
der Himmel und das Meer malen immer neue Farben
auf den Buhnen am Koserower Strand thronen
die Möwen kosen kreisen kreischen
stolzieren spalieren den Schwimmern fliegen umher
durch`s helle und dunkle Wolkenmeer
und einen Reghenbogen
sitzen abends im warmen Sand
lassen manchmal wundervolle Federn liegen
eine weiße grau braun gesprenkelte wie die Fellfarbe
von Jade und eine lange schwarz-weiße mit Schwung
wie von Lina die wie Segel vor ihrem Bild stehen
heute wieder eine große grauweiße Feder gefunden
mit winzig schwarzem Rand

LV
18.7.2024

Die Kräfte des Meers

Der Himmel weit aufgespannt
azurblau fast durchsichtig
wolkenleer ein leises Lüftchen weht
Möwen kreischen zwischen bunten Zelten
und Sonnenschirmen
nichts mehr woran mein Schmerz
sich festhalten kann
ich übergebe ihn dem Meer

die Wellen schlagen nicht
mehr aufgewühlt
gegen meinen Körper
dünnhäutige Porzellanhaut
dem Gleichmaß der Wogen
überlassen

die Kräfte des Meers
wiegen werfen mich vor und zurück
nehmen mich auf und bergen mich
auf den Wellenkämmen tanzen
unzählige Sonnensplitter
am Ufersaum liegt eine lange weiß braune Feder
streift mich wie feine Fellhaare
und das Meerrauschen hört sich einen Moment
fast wie Schnurren an

LV
20.7.2024

Abschied vom Meer

Die weiß Gefiederten fliegen
vergnügt rufend
über die Häuser an der Promenade
Richtung Strand
der Wasserstrahl am Springbrunnen schnellt
auf und ab glänzt in der Sonne
umweht von duftenden Sommerblumen
Dahlien und Lavendel
die gelben Rosen vor dem Ferienzimmer
duften weiter
ohne mich
der Froschkönig und der zottlige Hofhund Joschi
schauen mir nach
der schwarze dicke Kater Franz hockt ungerührt
vor einem Strauch als ich geh

den gleichen Weg zur Promenade hoch
den gestern eine graue dunkel getupfte Möwe
entlang lief es war schon dunkel
sie kam mir nach ein Stück
als ich näher kam lief sie zurück
weg vom Meer
langsam über die Straße Leute betrachteten sie
und liefen stumm weiter ein Auto wich ihr aus
ein Flügel mit schwarzen Federn
hing herab
sie irrte umher überall nur dunkle Läden
hätt sie so gern aufgehoben
in die Luft zurück
meine Strandtasche voller Möwenfedern
sie bog um die Ecke

Heute Morgen sah ich
die Möwe lief in Richtung der schönen
alten Backsteinkirche auf der Anhöhe
deren Spitze über den Bäumen ich vom
Ferienzimmer aus seh
eine helle Feder lag am Weg
Ich hoffe die Möwe hat ihren gefunden

LV
21.7.2024

Zurück vom Meer

Fernab vom Meer
Fernweh kaum zurück
von der See
gestrandet nachts in
überfüllten Zügen
Heimweh nach den Katzen
sie würden verschlafen verwundert
sich die Augen reiben: Schon wieder da?!
die Möwenrufe weit
die den Takt angaben
ihr gellendes unerschütterliches Lachen
hoch über allem erhaben
und der frische Seewind der das Gemüt losreißt
aus der Starre
die funkelnden Sonnenlichter auf den Wogen

wieder an Land gespült
drückende Hitze stickige Luft Sirenen
Gerangel der Reisenden auf dem Bahnhof
alles kostet jede Sekunde
alles braucht seine Zeit
der rote Koffer auf dem Jade gern saß
steht offen im Flur
darin die Lieblingssachen vom Meer
mit dem eigentümlichen Duft vom Ferienzimmer
in dem alles gut riecht
Sachen voll schöner Momente
selten getragen aufbewahrt für den Sehnsuchtsort

dazwischen viele Möwenfedern
helle dunkle weiße und schwarze Linien und Tupfen
weiß braun gesprenkelte fast getigerte
lange feste spitze grazile kleine streichelzarte seidig
schimmernde hauchfeine und flaumige Federn
manche riechen wild und pikant
Ich mag sie alle
auch die zerzausten
die mir ihre Geschichten erzählen

im Flug fallen gelassen
schwammen mehrere im Meer
federleichte Zeichen
es ihnen gleichzutun
leg die schönsten Federn an die Plätze der Katzen
zuhause
als Meerkatzen begleiten sie mich jetzt
Federsegel stehen an ihren Bildern

hab Farbe bekommen
neue Energie brennt auf der Haut
alles weitermachen wie am Meer
Schönes mehren
mit den Wellen fließen

LV
22.7.2024

Alle Texte + Fotos: Lilli Vostry

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Neue Lyrik: Hochwasser & Blütenregen & Herzblumen & Regen

12 Mittwoch Jun 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Hochwasser

Der Fluss tritt ans Ufer
zwei Jungen holen sich nasse Füße
ganz und gar freiwillig
der Kleinere planscht vergnügt
die Schuhe voll Wasser springt drin herum
als wäre es eine große Pfütze
die kleinen Hände greifen hinein
ziehen Geschling heraus kreisen
und werfen es zurück jauchzend
lächelt er mich an der kleine Wassermann
die gestreifte Hose schon schlammig
sein größerer Bruder holt sein Skateboard
rot mit türkisen Rädern und stellt sich
halb im Wasser darauf balanciert etwas
hält sich gerade freudestrahlend
eine junge Frau ihr blonder Zopf geflochten
in luftigen Sachen und ihr dunkelhaariger Begleiter
schauen vom Ufer aus zu

Es stört sie nicht im geringsten
dass ihre Kinder im Nassen stehen und spielen
sie scheinen ganz anderes gewohnt
sie spricht russisch mit ihnen
lächelt mich herzlich an
und bietet mir eine große Scheibe Honigmelone an
ich lehne dankend ab
sie lächelt immer noch
und fragt mich: Alles in Ordnung
ich halte ihr ein Bild mit meinen zwei Katzen hin
vor meinen Körper und in den Himmel
und sehe schweigend mit ihnen auf den Fluss

der breiter und weiter wird
manches heran anderes fortträgt
Sträucher Gräser und den Stein umspült
wie eine Insel auf dem ich gern sitze
auf dem jetzt eine Ente allein sitzt
auf die Strömung schaut auf das viele Wasser
und mit einem gellenden Ruf hinein steigt
und am Rand entlang schwimmt

Der größere Junge bringt mir zwei Täfelchen
Schokolade
ich nehme nur die kleine zwei wären zu viel
er will schon beide wieder mitnehmen
doch ich mag Schokolade esse das Täfelchen
gleich vor ihnen
er freut sich die Mutter lächelt
einen Moment schaukelt meine Traurigkeit davon
mit dem kleinen Baumstamm im Wasser
auf den der kleinere Junge im Davongehen zeigt
später schwingt sich ein Band aus vielen Farben
in den Abendhimmel

LV
5.6.2024

Blütenregen

Unfassbar viele winzige
weiße Blütensterne liegen
vor mir
versinke mit ihnen
in der Blütenfülle
lautlos fallen sie zur Erde
verstreut überall
im Gras auf Steinmauern Asphalt
ich sammle sie auf
in meinem Haar
auf dem Körper

Ich liege ihnen zu Füßen
kniee nieder vor ihrem himmlischen
Duft
würzig herb erdig
verführerisch nach Leben
jede einzelne
Holunderblüte

LV
18.5.2024

Herzblumen

Herzwund gerieben an Nachttiefen
kein Taglicht kein Wasser konnte
es stillen die Sternblumen am Flussufer
verdorrt Wildgänse und Tauben schwirren
umher der Stein drückt schwer eine Last
die nicht meine ist aus dunklen Erzählungen
aufsteigt ungestillte unerlöste Wunde
mit den Schatten fast übersehen
erst der Wind rüttelt dreht euch mir zu
hauchzarte Herzblumen auf wilder Wiese
wie ein lang vermisstes warmes
Leuchten in den Augen

LV
14.5.2024

Regen

Rinnt rauscht strömt
im Grünmeer vor dem Fenster
Langersehnte Frische
spült nicht weg
die Schatten in mir
der Regen fällt zu dir
in die Erde
und ich kann dich nicht
schützen nicht mehr
sie umhüllt dich
du liegst still da
und immer noch wach
bei mir Tag und Nacht
seh dich als du nicht
aus deiner Höhle
wolltest
und ich nicht einfach
zusehen konnte was wird
du wolltest bleiben

Ich musste dich losreißen
hast den Blumenkasten
samt Erde umgerissen im Wintergarten
schwarze frische Erde blieb liegen

gestern flog ein kleiner weißer Falter
vor mir her immer wieder bei den
Pflanzen vor dem Balkon
wo du gern saßest streichst weiter
um mich
die grauweiß getigerte legte eine grüne
Stoffmaus und einen Federball unters Sofa
als kämst du gleich wieder

LV
5.5.2024

Alle Texte: Lilli Vostry
Fotos folgen noch.

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BilderAlbum & Neue Katzenlyrik: Abschied von Jade & Katzenliebe & Alles Lebendige & Blütenbett & Lichtspur

01 Samstag Jun 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie, Projekte

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Abschied von Jade

Der Futterteller aus dem Kühlschrank
steht unberührt
wollte ihn dir heute Abend geben
gestern musste ich ihn wegstellen
zehn Stunden vor der OP
nüchtern solltest du sein
schweigend sahst du mich an
saßt mit mir noch auf dem Sofa
hieltst eine Pfote über die kahle Stelle
wie um sie zu bedecken schützen
wo die Kanüle und der rote Verband saßen
nach der Blutabnahme
du hast mich nicht ran gelassen
nahmst selbst den Verband ab
am nächsten Tag lag er vor dem Sofa
und die Mullbinde mit den getrockneten
Blutflecken
ein Glas mit vier gezogenen Eckzähnen und deinem
Namen und etwas von deinem wundervollen Fell ließ
ich mir noch mitgeben und die blutigen Kratzer am
Handgelenk von heute Morgen erinnern an dich
meine geliebte grauweiß getigerte Madam
du wehrtest dich flehtest wolltest nicht in die blaue Box
rührtest das Beruhigungspulver im Leckerli
Leberwurstcreme nicht an auf das Lina immer
begierig war

Mein Magen knurrt laut wie ein wildes Tier
voll unbändigem Hunger auf Leben Licht Toben
Spielen wie Du stärker nur die Leere jetzt ringsum
steht alles noch da wie von
dir und Lina der schwarz-weißen zuletzt gesehen
Kratzbäume Spielmäuse Kugelbahn die Kartons
und die neue Federangel die Schnur noch
zusammengerollt
alles wehrt sich in mir es zu sehen ohne dich
das Undenkbare Unerklärliche ist geschehen
lautes Miauen von dir vorher den ganzen Weg
zur Tierarztpraxis
noch mal Streicheln durch die Ritzen der Box
deine schönen Jadeaugen sehen
deine Nase stupste nach mir
allerliebst

der Tierarzthelfer hielt dich hoch
in der blauen Box zum Abschied
Nachmittag würden wir uns wieder sehen
du saßt aufrecht drin sahst mich still an
wie beim ersten Mal hinter den Stäben
im Katzenhaus
aufmerksam scheu und aufgeweckt klarer Blick
im den ich mich sofort verliebte und dein Tigerkleid
noch nicht vertraut
zuletzt uns noch näher im Schmerz
um das zweite Fellwesen Lina holte euch zusammen
aus dem Katzenhaus wir wuchsen zusammen zu
einer Berg und Talfahrt liebevoll verschworenen
Gemeinschaft die abrupt zerbrach
Lina wurde immer weniger ihr Blut auch das
Medikament sprang nicht an war bis zuletzt bei ihr
Du suchtest sie lange

Wir zwei hatten uns immer noch
bis heute
Sie wollten dir die Zahnschmerzen nehmen
und nahmen mir dich
zogen dir neun Zähne von insgesamt dreißig bei
Katzen
auch alle vier Schneidezähne
Ach wären sie doch nur drin geblieben
hätte ich auf mein Bauchgefühl und dich gehört
in der Natur gibt es auch keine Zahnärzte
zwölf Jahre können wilde Katzen leben sagte die
Tierärztin
Du warst gerade fünf
Was ist schon wirklich schmerzfrei im Leben

Alles gut gegangen OP und Narkose überstanden
hobst den Kopf maunztest bewegtest dich schon
dann plötzlich Herzstillstand unerklärlich
die Tierärztin strich mit mir über dein lebloses
wunderschönes grauweiß getigertes Fell sah eine
Naht dort deine Augen halboffen noch
suchten sie nach mir
ich durfte nicht zu dir
den Anblick so wackelig und benommen wollen Sie
nicht sehen sagten sie hinterher
Doch sagte ich warum nicht

Sie gaben dir Schmerzmittel
mein Schmerz um dich ist unendlich
ein Teil von mir geht mit dir
kein Mensch kann dich ersetzen
und du keinen Menschen
mein Herz will nicht weiter
und nicht still stehen
der Bus vor dem Fenster der dich und Lina
in der Box in ein neues Leben bringen sollte
fährt weiter hin und her

LV
30.5.2024


Katzenliebe

Wenn sie einen einmal in ihre Krallen, pardon ihr Herz
geschlossen haben, ist es für immer.
Wie Rohdiamanten funkeln ihre Augen
hell wild ungeschliffen
voll Verlangen uns einzufangen
ganz und gar
ihren Blicken bleibt nichts verborgen
ein Ton zu laut ein Schritt zu schnell
oder eine Streicheleinheit zu viel
springen sie auf fahren die Krallen aus
schwärmen aus schleichen sich heran
Herzspiel fängt von vorne an.

LV
29.5.2024

Alles Lebendige
(Für Jade)

Ich liebe manche Menschen
doch noch mehr
alles was Fell und Federn hat
das Meer und die Möwen
die Tauben und Wildgänge am Fluss
die kleinen Sänger in den Zweigen
die Gefiederten und Fellwesen
lehren mich Liebe ist alles
die Welt mit anderem Blick sehen

allen Wettern ausgesetzt
fragil ausdauernd unverdrossen
es kommen gehen fließen lassen
die Kunst sich wortlos verstehen
offen ins Herz sehen
mit einem Flügelschlag
einer galanten Fellbewegung
alles Schwere hinweg fegen

ohne Euch fällt mir das viel schwerer
pure Freude am Leben
über die Leere hinaus gehen

LV
1.6.2024

Blütenbett
(Für Jade)

Vom Blumenkasten am Fenster
den du fülltest mit Wonne im
Wintergarten vor dir das Grünmeer
bist du umgezogen
in ein Blütenbett mit vielen Rhododendron
und rotgelben Sternblumen
endlich verweht der Geruch nach Medizin
aus deinem wundervollen Fell
in der Luft der Duft nach frischer Erde
und Blätterflügel liegen bei dir

Sie haben dir gründlich auf den Zahn gefühlt
neun Zähne auf einmal gezogen
dich mit Schmerzmitteln betäubt
doch dein Herz deine Angst
außer acht gelassen
die Kratzer am Handgelenk sind verheilt
der Schmerz bleibt auf der blauen Box
steht noch dein Name
vertraute ihnen mehr
als dir mein Herz

Du lagst gern in offenen Kartons
einer voll gelber raschelnder Blätter
klein und strecktest den Kopf und
die weißen Pfoten genüsslich heraus
deine Jadeaugen leuchteten
als sei dies der bequemste Platz der Welt

sprangst auf den Kratzbaum
deinen Aussichtsposten am Fenster
voll Schwung bliebst sitzen wie sehr
er auch schwankte wie ein Schiff auf hoher See
davongetragen um hinaus zu gelangen
hangeltest elegant am geliebten Klettermast
aaltest dich auf dem hölzernen Balkontisch
dem Sonnendeck rücklings
klettertest auf den äußersten Geländerrand
Blumen zu beschnuppern

nichts konnte dich aufhalten
deine unbändige Energie Neugier ansteckende
Fröhlichkeit treib wilde Blüten
überraschtest mich immer wieder mit lustig
umgewandelten Dingen und Stellungen
wie wenig es braucht zum Genießen
meine wildsanfte scheue und verschmuste
grauweiß getigerte Madam
meine Muse Antreiberin und Anführerin
abwechselnd Wolke und Wirbelwind
zusammen mit Lina der kleinen schwarz-weißen
mein ein und alles wie vorher Lola die schwarzfellig
Gelbäugige

Nun klettert ihr gemeinsam auf der Himmelsleiter
letzte Nacht leuchteten hoch über dem Balkonfenster
zwei Sterne besonders hell
vielleicht saßt ihr gerade auf der Deichsel vom
Großen Wagen
wacht von dort weiter über mich
und segelt am Himmel mit den Schwalben

LV
7.6.2024

Der letzte Holunder

Die weißen Blüten flüstern mir
vom Lebensspiel
während sie durch meine Hände
streifen gerade hingen sie noch in der Sonne
einige ganz oben im Strauch
nahezu unerreichbar
neigten sich mir zu
andere blieben
vergehen im Licht
die Beeren wachsen schon
als die ersten Blüten rieselten
sahst du mir noch zu
so viel Aroma und Aufmerksamkeit
für solche Winzlinge
da gab es einen Radau von Jade der grauweiss getigerten
den Holunderbaum im Hausgarten sahst du nie

LV
9.6.2024

Lichtspur
(Für Jade)

Die Morgenlieder der Vögel
wecken den Tag
emsiges Geschwirr
zartrote Federwolken segeln
vorbei
träum mich zurück
zu dem Morgen als wir uns verloren
höre dein Rufen
öffne
du springst aus der blauen Box
zurück ins Leben
der Bus fährt ohne uns
vorüber wie jetzt auch

Deine Lebensfreude und unbändiger Eigenwille
überstrahlten heilten die entzündeten Zähne
mit der Zeit
gab dich leichtfertig aus der Hand
sie versprachen Schmerzfreiheit
du reagiertest mit Herzstillstand

Legst überall deine Lichtspur auf die Plätze
die uns verbinden
lässt die Sonne noch mehr strahlen wo du nun bist
und brachtest mir eine große schwarze Feder
vom Nachtvogel
liegst meine grauweiß getigerte Muse wachend und
träumend weiter bei mir

LV
13.6.2024

PS: Im Gedenken an meine geliebte, gesunde und lebensfrohe Jadekatze, die am 30. Mai 2024 nach einer ZahnOP unverhofft an plötzlichem Herzstillstand starb. Sie war knapp fünf Jahre alt und ich bin zutiefst erschüttert über diesen Verlust.

Alle Texte + Fotos: Lilli Vostry

Unvergesslich: Jade & Lina kurz nach der Ankunft aus dem Katzenhaus bei uns zuhause vor drei Jahren.

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Neue Lyrik: Was ist Liebe & Mutters Hände

28 Dienstag Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Was ist Liebe

Ein Nahrungs- und Druckmittel
ein magisches und ein Fremdwort
eine zarte Libelle oder ein dunkler Vogel
der unser Innerstes frisst
ein Herz aus Grashalmen
Haut oder Fell umeinander gelegt

Sie rollt leise an
überrollt
fällt uns zu
und zerfällt
unmerklich
in unendliche Teile
die weiter tasten
tosen
suchen
und wirbeln

Wir haben es nicht
in der Hand
wen wir lieben
doch wie wir lieben

Sie ist ein unerschöpflicher Quell
aus dem wir trinken
unsere Sehnsucht lindern
uns finden verlieren
wiederfinden in anderen
und uns behalten
wenn wir wollen

LV
28.5.2024

Mutters Hände

Helles warmes Licht
fällt aus der Ecke
wo dein Bild steht
vor dem Kerzenlicht
abends halb zehn
draußen zwitschern die Vögel
noch munter immer etwas zu erzählen
klang auch deine Stimme
viele Farben viele Details
mehr über das Schöne als Narben
Vögel Natur Liebe
von der wir alle nie
genug bekommen konnten

die uns das Leben gaben
kamen und gingen
du bliebst
deine streichelzarten Hände
rieben sich die Fingerknöchel blutig
bis unsere Wäsche wieder rein war
wie es innen aussah
hinter den Gardinen
am offenen Fenster
die Rufe schwirrten wie
Vogelstimmen
hörte wollte niemand hören
wir lachten weinten verkrochen uns
in kalte Federbetten
in vollgeschriebenen Blättern
vielfach umgeblätterten Bücherseiten
aus denen wir das Leben sogen

du zeichnetest mit sanfter ruhiger Hand
sogar mit blauem Auge nach einem Sturz
einen kleinen Holzvogel der mir seine Flügel leiht
voller Liebe
in jeder freien Minute für dich und uns
ein anderes Leben

LV
28.5.2014

Texte + Fotos: Lilli Vostry

 

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BilderAlbum & Neue Lyrik: Die Kindheit ein wilder Garten

22 Mittwoch Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Im Atelier bei..., Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Die Kindheit ein wilder Garten

Der Zauber war immer da
hält an
ungebrochen
schlummert seit vielen Jahren
tief in mir
die Kindheit ein wilder Garten
voll unbehauster Träume
in zu engen Räumen
Spazieren und Verstecken zwischen
dichten Rhododendron und Azaleenbüschen
unter hohen Bäumen
auf dem Hutberg
mit dem Lessingturm
für den großen Dichter
der auch früh
die Kleinstadt verließ
spätes Wiedersehen
wie eine große Liebe
nach langer Zeit
Ich besuche ihn
mit zart lila Blüten
an seinem Denkmal zu Pfingsten

die kleinen Häuschen stehen immer noch
einstöckig blass gelb rosa und grau
manche mit Türmchen und Erkern
rings um den Markt
hübsch geworden
die Gassen mit den kleinen Häusern
aufgestockt mit Dachterrassen Holzbalkonen
Kletterpflanzen an den Mauern
und farbenfrohen Wandmalereien
auf dem Pflaster eine kommt extra von der Terrasse
herunter sitzen mehrere Katzen graugetigert
und wundern sich dass ich sie beachte
Leute die ich nicht kenne
grüßen mich freundlich
ungewohnt für mich
in der Großstadt läuft vieles anders

LV
21.5.2024

Text + Fotos: Lilli Vostry

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Neue Natur- und Katzen-Lyrik

28 Sonntag Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Frühlingsabend

Der Himmel ein riesig graublaues
Aquarell nach dem Regen
ein paar rosige und helle Schimmer
am Saum die Sonne brach noch einmal hervor

vor dem Fenster fährt der Bus
vorbei in dem ich und das kleine Fellwesen
in der blauen Box saßen eine Woche Zittern
und Hoffen
schau ihm hinterher
gibt kein Zurück mehr

ich sitze an der Balkontür
seh den Streifen Licht am Himmel
die grauweiß getigerte inspiziert an den
Pflanztöpfen
das frische Grün wo Du vorher standest
die Zweige noch leer

und springt auf den Tisch räkelt sich hin
und schaut wo Du bleibst
fegt davon und wieder zurück
immer noch leer der Platz
träumt still vor sich hin

die kleinen Sonnen auf der Wiese
schlafen die Blätter eingerollt und die
vielen Gänseblumen wo wir saßen
leuchten wie Sterne

4.4.2024

Rhabarberzeit

Die Magie der zart grünen rosigen Stangen
weckt mein Verlangen
feinfaserig die Stiele
gelöst in Stücke federleicht
Frühlingsduft in jeder Pore
weckt Wohlbehagen aus Kindertagen
im hohen Gras liegen an nichts sattsehen
auf verschwiegenen Wiesen
warme Hände spüren
butterweich vom Teig
vom Rühren
geschwungene Formen
öffnen vertiefen sich
fließen ineinander

die grauweiß getigerte sieht
ungerührt zu vom Balkon aus
ein weißer Falter fliegt mir zu
ich weiß das bist du
Aromen kitzeln den Daumen
mit jedem Stück
kehrt die Vorfreude auf
Rhabarberkuchen mit Eischnee
und Puderzucker überzogene
Küsse zurück

LV
13.4.2024

Sonniges Wesen
(Für Lina)

Ich zähl die Tage
nicht mehr
die durch mein Leben
rinnen
nicht auf und ab halten
all die Licht und Schattengeister
kommen und gehen

gestern Abend tobte ein Sturm
zitterte um die Blütenbäume
heute Mittag reißt ins graue
Wolkenschiff ein Leck
die Sonne bricht hervor
ein weißer Vogel fliegt
am Fenster vorbei
was war ist weg

doch du bist überall
dein sanftes Lächeln
und Staunen über alles
was blüht sprießt fliegt
über mir und dir
der nachtblaue Himmel
voll rosa Wolken
springst nun mein weißschwarzes
Fellknäuel weiter da vertreibst meine Schwermut
wir bleiben uns nah

LV
16.4.2024

Katz und Maus

Die Pfoten des roten Katzentiers
zucken wild
als es die weiße Katze
mit der Maus traulich sieht
Na los, leg deine Krallen ran
herrscht er sie an
sonst schnapp ich mir
das süße Ding
die weiße Katze zittert vor Schreck
und hält das Mäuslein von ihm fern
nicht alle haben sich zum Fressen gern

LV
28.4.2024

Lebensgeister/William Shakespeare
(Für Lina)

I
Mir fielen die Worte wieder ein:
Wir halten ihr Herz und ihre Atmung an
helfen nur nach
sagten sie nach der Untersuchung
Es war die richtige Entscheidung
nach der Einschlafspritze
Sie lässt mich nicht los
ihr Lebensrest das letzte Lebensfünkchen
schwelt in mir weiter

II
Der Name stand über einem Foto
im Netz mit zwei Katzen
eine weiß die andere grau
wie Romeo und Julia
lagen die kleinen Fellknäuel
vornüber mit großen Augen
auf dem Pflaster
auf dem weiten fast menschenleeren Platz
hinter ihnen das Theater

LV
28.4.2024

 

Wolkenschafe

Sie ziehen weiter mit den Wolken
am Himmel
ohne Stillstand
vielmehr stete Bewegung
und Beständigkeit
watteweiche Tupfer
auf der Wiese am Fluss
grasen sie kitzeln die Erde
neigen sich tief zu ihr
sanftmütig in der Herde
ab und zu ein Mäh schallt
weithin mit den Vogelstimmen

am Ufer gegenüber die Gefiederten
spitzen die Schnäbel im Sand
nach Essbarem Apfelstücke
bleiben liegen die Weißbrotscheiben
holen die Raben
flattern wild mit den Tauben
ein Junge zeigt aufgeregt eine weiße
hin zu den hingeworfenen Sonnenblumenkernen
die sie mögen

Wildgänse fliegen kreischend auf
an der weißen Herde vorbei
ziehen sie am Fluss entlang
der nie ruht alles spiegelt

LV
28.4.

Wonnetag

Das Licht wandert
über das Meer aus Sternblumen
das empor wächst am alten Hafen
seh es von weitem
dort sitzt heute schon jemand
auf dem Stein inmitten unzähliger Sterne
ohne hinzusehen starr der Blick aufs Display
ziehe weiter mit dem Fluss
auf einer Anhöhe im Gewirr der Gräser
die sich biegen wiegen wieder aufrichten im Wind
im Gezweig wildes Gezwitscher und Lüste hinterm
Blättervorhang blinzelndes Sonnenlicht breitet sich
aus
zerfließt in Wonne auf dem Fluss
über mir die hinreißend leichten Flügelschwünge der
Wasservögel
das erste Mal barfuß im Gras verankere ich mich
neu
an diesem ersten Maientag

LV
1.5.2024

Die Früchte des Lebens

Ein wenig kafkaesk
vor seinem Schloss
back ich einen Kuchen
als Wegzehrung wenn der Landvermesser
durch die Niederungen irrt
keiner nichts vermisst
Gebt der Erde ihren Früchten
mehr Gewicht
streut Puderzucker auf die Wunden
des Lebens wärmt Euch am Teig
auf dem Rhabarber und Erdbeeren
saftig zerschmelzen im Tanz
der Aromen auf der Zunge
haltet Euch ans Licht
die Kunst der Trennung
Eiweiße und Eigelbe
aus der Schale lösen
ihren Saft und Dotter auffangen
schaumig schlagen
kommen wieder zusammen
unter der Eischnee Kuchenhaube
mit gerösteten Mandelblättchen
und Puderzucker
zerfließt im Mund
das allerschönste Gedicht

LV
4.5.2024

Regen

Rinnt rausch strömt
im Grünmeer vor dem Fenster
Langersehnte Frische
spült nicht weg
die Schatten in mir
der Regen fällt zu dir
in die Erde
und ich kann dich nicht
schützen nicht mehr
sie umhüllt dich
du liegst still da
und immer noch wach
bei mir Tag und Nacht
seh dich als du nicht
aus deiner Höhle
wolltest
und ich nicht einfach
zusehen konnte was wird
du wolltest bleiben
ich musste dich losreißen
hast den Blumenkasten
samt Erde umgerissen im Wintergarten
schwarze frische Erde blieb liegen

gestern flog ein kleiner weißer Falter
vor mir her immer wieder bei den
Pflanzen auf dem Balkon
wo du gern saßest streichst weiter
um mich
die grauweiß getigerte legte eine grüne
Stoffmaus und einen Federball unters Sofa
als kämst du gleich wieder

LV
5.5.2024

Alle Texte + Fotos: Lilli Vostry
(Weitere Fotos folgen.)

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BilderAlbum & Neue Lyrik: Scherben & Blaue Stunde & Wolkenflügel & mehr

11 Montag Mär 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Scherben

Als ich für die ersten Frühlingszweige
heute frisches Wasser holte
zerbrach die Vase
hell und leicht klang es
Wasser floss über Scherben
größere und kleine hellrote Hügel
aus Glas

schnitt mich inwendig
wie der Abschied von Dir
dünn das Blut wie Wasser
im viertelvollen Röhrchen
zeigte mir die Frau im weißen Kittel
du fauchtest sie kurz an
lagst still bei mir

auf einem Bild flieg
ich übers Meer
mit den Scherben

LV
8.3.2024
Der Scherenschnitt „Fliegen über`s Meer“ von Christiane Latendorf stammt von 2003.

Bilder
(Zum Frauentag)

Deine Bilder male
ich in Gedanken weiter
mit Worten
aus Liebe zu sich selbst
wen noch
gelebt geliebt gestritten
nie genug
reizend aufreibend
alles ausreizend

endloses Schweben
Schlittern
Zittern
Ausrutschen
Aufstehen
Weitergehen
Vor sich selber
Geradestehen
Was zählt

LV
8.3.2024

Schöne Erinnerung. Jade & Lina im Frühlingszauber, März 2021.

Blaue Stunde

Scheint als ob die Sonne
wartet
ihre letzten Strahlen streifen
mein Gesicht
den ganzen Tag schien sie
auf den Platz der Felligen
der blieb leer

ein Flatterwesen fliegt
auf einen Baum
vor der Haustür
am Fluss die Wasservögel
alles wie immer
die Luft sehr mild
die Balzrufe wild

ein heller Streifen am Horizont
hinter den Scherenschnittbäumen
zur blauen Stunde
steht die blaue Box im Flur
Jade steckt vorsichtig ihren Kopf
an den Rand springt kurz hinein

ihr steht der gleiche Gang
bevor wie der kleinen schwarz weißen
wird die grauweiß getigerte es überstehen
morgen werd ich es wissen

LV
3.3.2024

Wolkenflügel

Große weite Schwingen
im Graublau des Himmels
hinten ein schmaler Streifen Licht
Vögel kreisen über den Lichtflecken
am Fluss wie gern flög ich
mit euch schwerelos leicht
endlos getragen vom Licht

LV
3.3.2024

Was bleibt
(Für Lina)

Ein letztes Streicheln
der Wind strich über dein Fell
ein Bach rauschte leise
neben der Wiese in der frischen Erde
rot sonnenfarbene Primeln für dich und Lola
im Gras schimmerten Muscheln
erdfarben und perlmutt
sie liegen bei der Kerze
ein paar Kratzspuren am Regal
weiße und dunkle Haare
auf Kissen
ein kleines Fellbüschel
das ich in der Hand hielt
als ich dich zu fangen versuchte
du wehrtest dich mit Leibeskräften
gegen die Tabletten

ein kleines zartes Fellbündel
ich trug hielt wusch dich
hielt dich im Arm
sonst sprangst du immer weg
ließest dich kurz streicheln
manchmal auch das seidenweiche weiße Bauchfell
schnurrtest um so lauter
liebtest Pflanzen und den Geruch
von meinen Schuhen
hast mir vom Sofa aus
beim Schreiben zugesehen
und vor dich hingesehen
still und tretelnd die Decke
mit den Pfoten
wolltest mit mir und Jade weiter gehen

nun träumst du hoch bei den Sternen
gestern Abend sahen wir zu dir
in den nachtblauen Himmel

LV
22.2.2024



Da waren sie noch zusammen: Jade & Lina. Und meine erste Katze Lola.

Zwei

Zwei breiten ihre Zweigarme aus
suchend schmiegsam biegsam
tänzelnd verästelt ins Helle
verbinden umarmen
spiegeln sich in der Tiefe
des Sees
Eis zieht gefrorene Kreise
weiter und weiter durch dünne Häute
verwoben beide in der Mitte
klar erkennbar ihre Konturen
fließen zusammen

LV
17.1.2024
Das Gedicht entstand zum Foto „Elbaue“ von
Steffen Lipski

Baumgeschöpfe

An der Elbaue
Sich wiegende
biegende
verschwiegene Baumgeschöpfe
in Zweigen verflochten
das Flüstern des Wassers
wie in einem Spiegel
aufgefangene Tiefen
wankende Höhen
fließendes Sein

LV
1.3.2023
Das Gedicht entstand zum Foto
„Die Elbaue“ von Steffen Lipski

Texte + Fotos: Lilli Vostry

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Das Forum „Die Unabhängigen“ auf der Leipziger Buchmesse 2024

11 Montag Mär 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene

Das Forum »Die Unabhängigen« der Kurt Wolff-Stiftung  ist vom 21. bis 24. März 2024 zum siebten Mal auf der Leipziger Buchmesse zu finden.

An vier Messetagen werden bei 49 Veranstaltungen zahlreiche Autor:innen,
Herausgeber:innen, Übersetzer:innen und Verleger:innen vor Ort sein. Im Zeitraum von 10.30 Uhr bis 18 Uhr (am Sonntag bis 17 Uhr Uhr) finden halbstündige Lesungen zu Neuerscheinungen, die Verleihung des Kurt-Wolff-Preises, des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik, Podiumsdiskussionen und Empfänge statt. Mit über 43 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Podiumsgästen aus ganz Europa wird der Blick in diesem Jahr erneut darauf gerichtet, was uns als Gesellschaft bewegt und welche ästhetischen Maßstäbe Literatur setzt. Organisiert wird das von Carolin Callies kuratierte Projekt von der Kurt Wolff Stiftung und der Leipziger Buchmesse. Das
Programm findet live in Halle 5 E 313 statt und wird zudem via Livestream online zu verfolgen sein.

Darüber hinaus geht es am Buchmesse-Samstag (23. März) mit ›Die Unabhängigen. Spätausgabe‹ für einen Abend runter vom Messegelände in den Westflügel der Schaubühne Lindenfels. Dort lesen ab 19:30 Uhr neunzehn Autor:innen auf zwei Bühnen aus ihren Romanen, Lyrikbänden und Sachbüchern – wie beispielsweise Laura Leupi, Tom Schulz oder Francis Seeck.

›Die Unabhängigen‹ auf dem Messegelände

Das Programm rund um die Neuerscheinungen bildet auch in diesem Jahr wieder die literarische Vielfalt und die hohe Qualität der unabhängigen Verlage ab. Viel gelesene Autor:innen wie Artur Becker, Frauke Buchholz, Dilek Güngör, Thomas Lehr oder Jochen Schimmang präsentieren ihre neuesten Publikationen. Mit Alexander Kamber, Theresa Patzschke, Sophia Lunra Schnack oder Nora Schramm finden sich aber auch spannende Debütant:innen mit ihren Erstlingen auf dem Forum. Thematisch richten sich in diesem Jahr sowohl einige Romane als auch Sachbücher auf die klima
tisch veränderte Zukunft aus: Seien es dystopische Entwürfe von Helwig Brunner (›Flirren‹) oder Lilly Gollackner (›Die Schattenmacherin‹) oder aber pragmatische Anregungen für die Gegenwart wie die von Marko Hanecke (›Nachhaltig drucken. Gestaltung umweltgerechter Druckprojekte‹).

Feministische Blickwinkel auf Wirtschaft und Gesellschaft sind in zahlreichen Publikationen präsent: Über ›Feministische Ökonomiekritik‹ geht es Anne Engelhardt und Sandra Sieron; um ›Empowerment, Entwicklung, Erneuerung. Ohne Frauen geht es nicht voran‹ in dem vom Christa Randzio-Plath herausgegeben Band – und um Zeugnisse inhaftierter Frauen in Belarus in der von Cordelia Dvorák zusammengetragenen Sammlung ›Wenn du durch die Hölle gehst, dann geh weiter‹.
Auch der Lyrik wird wieder eine Bühne gegeben: Dabei lesen Odile Kennel, Sandra Burckhardt oder Nora Zapf aus ihren neusten Lyrikpublikationen. Den lyrischen Sammelband des russischen Dichters und Liedermachers Bulat Okudschawa stellt der Herausgeber Ekkehard Maaß zusammen mit Wolf Biermann vor.

Zahlreiche internationale Autor:innen kommen wieder zur Leipziger Buchmesse. Mit dabei sind auf dem Forum ›Die Unabhängigen‹ Alhierd Bacharevič aus Belarus, Amadú Dafé aus Portugal, Rimantas Kmita aus Litauen, Danny Ramadan aus Kanada, Kuzey Topuz aus der Türkei, David Unger aus Guatemala oder Andreas Viestad aus Norwegen. ›Alles außer flach!‹ ist das Motto des dies jährigen Gastlandes Niederlande und Flandern. Das Forum darf dazu die Graphic Novel-Autorin Judith Vanistendael sowie den Schriftsteller Eric de Kuyper begrüßen.

Auch Podiumsdiskussionen sind erneut Bestandteil des Forums ›Die Unabhängigen‹. Zum Thema ›Bücher, die wissen, wo sie stehen – Furchtlos mit Büchern handeln‹ organisiert die Initiative ›Verlage gegen Rechts‹ eine Diskussion mit Buchhändler*innen der Buchhandlungen drift, heiter bis wolkig und ROTORBOOKS. Unter dem Titel ›Über Bücher sprechen: Unabhängige Literaturpodcasts heute‹ sprechen Carolin Callies, Nefeli Kavouras, Ludwig Lohmann und Anselm Neft über
die Frage, was Literaturpodcasts für die Sichtbarkeit von Literatur leisten können.

Traditioneller Höhepunkt im Forum ›Die Unabhängigen‹ ist am Messe-Freitag um 13 Uhr die Verleihung des Kurt-Wolff-Preises, der in diesem Jahr an den AvivA Verlag (Hauptpreis) und an mikrotext (Förderpreis) geht. Der Hauptpreis ist mit 35.000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 15.000 Euro. Die Laudatio hält die Schriftstellerin, Übersetzerin und Verlegerin Zoë Beck.

Die Unabhängigen. Spätausgabe

Zum vierten Mal zieht das Forum ›Die Unabhängigen‹ in die Stadt zur ›Spätausgabe‹. Im Westflügel der Schaubühne Lindenfels beginnt die Veranstaltung mit neunzehn Autor*innen aus Deutschland, Schweiz und Österreich am Messesamstag, dem 23. März 2024, um 19.30 Uhr. Mit dabei sein werden: die Debüts von Laura Leupi und Luca Mael Milsch die Romane von Kathrin Aehnlich, Reda El Arbi, Sebastian Guhr, Julia Hoch, Barbara Kadletz Dominika Meindl, Jürgen Teipel und Meri Valkama; Satirisches und Humorvolles von Matthias Brodowy, Ruth Herzberg und Susanne Riedel, Lyrik mit Jan Volker Röhnert und Tom Schulz sowie Sachbücher von Uta Bretschneider und Jens Schöne (›Provinzlust. Erotikshops in Ostdeutschland‹), Francis Seeck (›Klassismus
überwinden. Wege in eine sozial gerechte Gesellschaft‹) oder Iris Antonia Kogler (›Inside Underdog. Backstage-Notizen‹).

Statistik: Insgesamt sind 61 Verlage beim Forum ›Die Unabhängigen‹ und der ›Spätausgabe‹ beteiligt, darunter 52 Verlage aus Deutschland, sechs Verlage aus Österreich und drei Verlage aus der Schweiz.

Das komplette Programm steht detailliert hier: https://www.kurt-wolff-stiftung.de/dua2024/
Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@kurtwolffstiftung6170
Kuratorin des Tages- und Abendprogramms: Carolin Callies (Lyrikerin und freie Literaturveranstalterin)

Kontaktdaten:

Kurt Wolff Stiftung, Karsten Dehler
E-Mail: info@kurt-wolff-stiftung.de, Telefon: 0341 / 9 62 71 87
Kontakt: Kurt Wolff Stiftung | http://www.kurt-wolff-stiftung.de | info@kurt-wolff-stiftung.de

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Lesung mit der Dichterin UIrike Draesner im Stadtmuseum Dresden

04 Montag Mär 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Reichhaltige Lyrik über Natur, Kunst, Liebe und Sprache: Die Dichterin Ulrike Draesner liest Gedichte aus 25 Jahren bei ihrer Lesung im Stadtmuseum Dresden. Foto: Ulrike Draesner/PR

Vom Ursprung des Erzählens & Naturstimmen

Ulrike Draesner liest aus ihren Lyrik-Bänden „hell & hörig“ und „doggerland“ am Donnerstag, dem 7. März, 19 Uhr im Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2.

Ulrike Draesner hat ein helles Ohr für Zwischenräume und »subsongs«, die Lieder unter den Liedern – Stimmen, die man gemeinhin nicht hört. In »hell & hörig« zeigt sich das ganze Können der Dichterin: Gedichte aus 25 Jahren, sinnlich, gedankenreich und zugewandt. Souverän werden traditionelle lyrische Formen aufgegriffen, naturwissenschaftliche Kenntnisse integriert. Polyglott, polyamorisch, zeitgenössisch ist Draesners Poesie, deren Originalität sich auch im Umgang mit fremden Sprachen beweist. Dem Wald und seinen Pflanzen gehört ein Kapitel, ein anderes Tieren, ein drittes den Fragen nach Heimat und Migration.

In »doggerland« sucht Ulrike Draesner nach dem Ursprung des Erzählens. Sie macht die Steinzeit hörbar und zeigt, wie nahe sie uns ist. Wie Doggerland: ein Delta von der Größe Deutschlands, Herz Europas am Zusammenfluss von Themse und Rhein, Zentrum der steinzeitlichen Welt. Vor rund 8500 Jahren in einem Tsunami untergegangen, wird dieses Grenz- und Verbindungsland für Ulrike Draesner zum Ausgangspunkt wesentlicher Fragen des Menschseins: Wie bildete sich Gemeinschaft, wer hatte die Idee, Tiere zu zähmen, was machte man mit dem »fremden« Neandertaler? Auch Kunst, Liebe und Sprache mussten erfunden werden.

Die Veranstaltung wird durch die Landeshauptstadt Dresden gefördert. Eine Kooperation der Literarischen Arena e.V., der Evangelischen Akademie Sachsen und der Museen der Stadt Dresden.

https://literaturnetz-dresden.de/veranstaltungen/ulrike-draesner-die-verwandelten/

Veranstaltungstipp: Jörg Scholz-Nollau

Buchhandlung LeseZeichen

Ladenöffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 – 13 und 15 – 19 Uhr
Samstag: 10 – 14 Uhr
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
  • Premiere „Kritischer Zustand“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Neue Lyrik: Ode an das Weiß
  • Kurzgeschichte: In deinem Kopf
  • Ausstellung: Liebesbriefe von Max Schwimmer in der Galerie Himmel in Dresden
  • Premiere „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden

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