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Kategorien-Archiv: Theater

Spielzeit-Eröffnung an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

12 Mittwoch Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Phantastisches mit Karl May und Pariser Leben

Spielzeit-Auftakt am 15. September mit Angeboten zum Reden, Diskutieren und Genießen an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

 

Am Sonnabend starten die Landesbühnen Sachsen mit einem spannenden Angebot im Haus und im Karl- May-Museum. Bereits ab 17.00 Uhr heißt es im Glashaus „Anrechtler willkommen“.  Intendant Manuel Schöbel und die Spartendirektoren stellen den Anrechtsinhabern unsere vielfältigen Premieren und Aktionen vor und kommen mit Ihnen ins Gespräch.

18.30 Uhr folgt die Soiree zu den Musiktheaterproduktionen „Das Licht auf der Piazza“ und der Operette „Pariser Leben“. Sebastian Ritschel und Manuel Schöbel stellen ihre Inszenierungen vor.

In der Theaterkneipe führt  Sandra Maria Huimann in den Genuss und Nutzen von Wein ein. Ein heiterer, satirischer Abend.

Karl May (gespielt von Holger Uwe Thews)  ist an diesem Abend im Karl May Museum unterwegs. Seine Romanhelden Winnetou und Old Shatterhand (beide dargestellt von Jürgen Haase) gehen mit ihm ins Gericht und hinterfragen viele seiner Ideen. Eine amüsante Begegnung und ein absolutes Muss für alle Karl-May-Fans, die diese  zwei Abende während des Radebeueler Bilderbogens noch nicht erleben konnten.

Sa.,15.9.2018,      20:00     Uhr Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf   Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Sa.,15.9.2018,     19:30 Uhr Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt – Karl May Museum Radebeul

Karten im Karl May Museum . Achtung!!!  Es gibt keine Busfahrt vom Theater zum Museum wie beim Radebeueler Bilderbogen. Start direkt im Museum

Sa,.15.9.2018, 18:00 Uhr Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda, Theater Meißen

ERZÄHLE NICHT DIE WAHRHEIT, SOLANGE DIR ETWAS INTERESSANTERES EINFÄLLT: Phantastenführung durch Karl May

In der Villa „Shatterhand“ wird das Erbe Karl Mays gepflegt: Über 65 Romane, in mindestens 46 Sprachen übersetzt, Kultfiguren und legendäre Verfilmungen – was für ein Meilenstein! Doch Vorsicht, der Sockel bröckelt! Karl May steht unter Beschuss: Im Garten der Villa tauchen plötzlich seine legendären Romanfiguren Winnetou und Old Shatterhand auf, nehmen des Maysters Worte unter die Lupe und decken so manchen Widerspruch auf. Old Shatterhand ein starker Mann? Winnetou ein edler Mensch? Haben wir alle den May nicht richtig gelesen? Und auch Jürgen Haase, erster „Winnetou“ der DDR, schaltet sich nun ein. Ist der May denn überhaupt politisch korrekt?

Eine Führung durch Karl Mays phantastisches Werk im Garten der Villa „Shatterhand“, erfunden von Olaf Hörbe, der sich mit seinen Bühnenadaptionen durch alle Karl-May-Klassiker gekämpft hat und der hier so manchem Klischee zu mehr Klarheit verhilft.

Besetzung: Karl May  – Holger Uwe Thews; Winnetou / Old Shatterhand  –   Jürgen Haase; Nscho-tschi – Mu-Yi Chen

Herrenquartett:  Georg Schmalfuß, Hans Udo Vogler, Andreas Weber, Holger Zeh Inszenierung und Text:  Olaf Hörbe; Kostümbild:  Marlit Mosler; Musikalische Leitung: Uwe Zimmermann  

Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf –
Monolog einer zugereisten Winzerin von Fabian Wast

In der historischen Vinothek plaudert die aus der Wachau zugereiste Winzerin Manja Sacher über die Geheimisse des Weins, des Winzerlebens, besonders in Sachsen, und lädt zur Premiere ihrer speziellen Erfindung ein: einer seltenen siebener Weinverkostung ohne Wein!

Inszenierung: Manuel Schöbel
Es spielt Sandra Maria Huimann

Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda , Komödie  von Peter Hacks

Das deftige Volksstück nach Johann Wolfgang Goethe entführt uns nicht nur in das Provinznest K., wo eine fahrende Theatertruppe ihre Zelte aufgeschlagen hat, sondern auch nach Persien an den Hof des Königs Ahasveros. Hier lebt der König in seinem Vielvölkerstaat und mit seiner Frau Esther ganz glücklich, wenn da nicht der Karrierist Haman wäre. Ihm ist der stolze Jude Mardochai ein Dorn im Auge, den er am liebsten am Galgen sehen würde. Und so ersinnt die finstersten Intrigen, die Mardochai zu Fall bringen sollen. Doch da greift Esther, die kluge Königin, ein und schlichtet mit den Waffen einer Frau den Konflikt.

Inszenierung: Peter Dehler
Besetzung: Julia Vincze, Grian Duesberg, Alexander Wulke 

Text: Petra Grubitzsch/LB

Informationen und Tickets:

Neue Kassenöffnungszeiten ab 1. September: Montag-Freitag 10-18 Uhr, Sonnabend 15-18.00 Uhr

Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul,Tel.  0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de

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Premiere „Wir sind auch nur ein Volk“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

09 Sonntag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Großes Osttheater mit viel Humor und Tiefsinn

Von den Folgen der deutschen Wiedervereinigung und ihren ungeliebt ungehorsamen Kindern erzählt witzig-ironisch, nachdenklich und packend mit viel Gesprächsstoff die Inszenierung „Wir sind auch nur ein Volk“ nach den gleichnamigen Drehbüchern von Jurek Becker, die am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden Premiere hatte.

Ein Drehbuchautor, der sich im Osten Deutschlands so fremd fühlt wie in der Mongolei, platzt mitten hinein in den Alltag der Ostberliner Familie Grimm. Dabei fallen nach und nach alle Vorurteile, Hemmungen, Mauern im Kopf bis man buchstäblich nackt voreinander steht. Das Stück „Wir sind auch nur ein Volk“ nach den gleichnamigen Drehbüchern von Jurek Becker aus dem Jahr 1994 in einer Fassung von Kerstin Behrens und Tom Kühnel bringt unverblümt, mit viel Humor, Leichtigkeit und Tiefgang ernste, hochaktuelle Themen im Umgang mit deutscher Geschichte und Gegenwart gleich zur Spielzeiteröffnung auf die Bühne. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Zur Einstimmung flimmern Fernsehbilder einer Unterhaltungssendung mit Schlagerstars der DDR und Fernsehballett, die sich flott-schmissig verabschieden in den letzten Sendeminuten des DFF, über die Bühne. Sie werden abgelöst von den „Kindern der deutschen Einheit“. Einer Gruppe knuffig-rührender Figuren* mit Pudelmützen, die mit verzerrter Stimme wie Erwachsene reden, im Nebel umher irren und sich eine Fernsehserie über eine typische ostdeutsche Familie und ihre Sorgen wünschen, um „die Zerrbilder in Ost und West zu normalisieren“. (*wie ich hinterher erfuhr, handelt es sich hierbei um die Mainzelmännchen vom ZDF, was ich als nicht Fernsehzuschauerin nicht wusste…) Ihre eigene Symbolik im Stück haben sie dennoch.

Der angesagte, smarte und ehrgeizige Autor Anton Steinheim (Thomas Eisen) wird für das Drehbuch beauftragt, obwohl er vom Osten keine Ahnung hat. Er und seine Frau Lucie (Betty Freudenberg) reden mal von oben herab wie Entertainer mit Mikro vor dem Glitzervorhang. Dann wieder nimmt er die Familie Grimm haarscharf wie Insekten unter die Lupe, beobachtet und befragt sie. Die Inszenierung unter Regie von Tom Kühnel springt dabei turbulent und ironisch zwischen Fernseh-Glitzerfassade, Reality-TV und echtem Leben hin und her, begleitet von Videoaufnahmen mit Live-Kamera (Bert Zander) aus dem Wohnzimmer der Familie Grimm im Gespräch mit dem Drehbuchautor. Der TV-Produzent ermahnt den arbeitslosen Familienvater Benno Grimm (herrlich trockenhumorig-bodenständig: Holger Hübner), der im Scheinwerferlicht wie bei einem Verhör sitzt: „Bieten Sie ihm großes Osttheater!“ Davon gibt es reichlich im Stück. Mal geraten Benno und seine Frau Trude, eine forsche Lehrerin (Nadja Stübiger) heftig aneinander im Streit ums Geld und eine taktlose TV-Moderatorin, mal Vater und der schon etwas senile Schwiegervater Karl Blauhorn (Thomas Neumann) im ausgedienten ASV-Trainingsanzug, mal Vater und Sohn Theo (Philipp Grimm), der sein Philosophiestudium abbrach und nur herummotzt.

Doch so richtig Frust abgelassen wird beim Besuch des einst in den Westen abgehauenen, überheblichen Bruders von Trude (Moritz Dürr) und seiner naserümpfenden Freundin (Betty Freudenberg). In schnellem Rollen- und Perückenwechsel von acht großartigen Schauspielern kommen ernste, nachdenkliche, traurig wehmütige, wütende und komisch-dramatische Szenen, Bilder und O-Töne aus der DDR- und Wendezeit und einige unbequeme Wahrheiten auf die Bühne. Sie spielen Familienmitglieder, Geschäftsleute auf Beutezug im Osten, Fabrikarbeiter und protestierende Bürger mit machtvollen „Wir sind das Volk!“-Rufen. Begleitet von Osthits wie „Wenn ein Mensch“ von den Puhdys, „Über sieben Brücken“ von Karat, „Am Fenster“ von City, von Liedermacher Hermann van Veen bis Deutschrock von Grönemeyer. Ein grotesker Höhepunkt der Aufführung ist die Parodie mit dem täuschend echten „Stasi-Schauspieler“ (Moritz Dürr) in düsteren schwarzweiß-Bildern. Und das zornige Streitgespräch zwischen zwei Frauen aus dem Osten und Westen, einer breit sächselnden, die nicht klein beigibt und die andere in eitler Siegerpose, in ihre Nationalflaggen gehüllt mit Zitaten aus Schillers “Maria Stuart“. Viele Bravos gab es am Ende für diese Aufführung, die Ost- und West-Eigenarten sehr genau und pointiert betrachtet, direkt ins Herz trifft und nahe legt, sich gegenseitig mehr zuzuhören.

Text (lv)

Fotos zur Aufführung folgen noch.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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August macht Firlefanz- Ausstellung zum Theater-Jubiläum

07 Freitag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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35 Jahre Theater mit Puppen

Die Puppenspieler Randi und Grigorij Kästner-Kubsch verzaubern mit der Kunst des Figurenspiels kleine und große Zuschauer, entführen sie in wundersame Welten und lassen Alltägliches wundersam erscheinen.

Unter dem Motto „AUGUST macht FIRLEFANZ“ laden sie anlässlich ihres Theaterjubiläums 35 Jahre Theater mit Puppen am Freitag, den 7. September 2018 um 18 Uhr ins Theater August, das sich im Rathaus-Gebäude auf der Bürgerstraße befindet, alle Interessierten herzlich ein. Eine Ausstellung führt die Besucher durch die fantasiereiche Figurenwelt.

Eröffnung: Zweite Bürgermeisterin Frau Annekatrin Klepsch, Geschäftsbereich Kultur und Tourismus Dresden

Laudatio: Herr Lars Rebehn, Konservator der Puppentheatersammlung bei den
Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Text (lv)

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Neustadt Art Festival: Kultur für alle an ungewöhnlichen Orten

23 Donnerstag Aug 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte, Tanz, Theater

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Zeigt her Eure Künste!

Vom 28. bis 30. September findet das siebente Neustadt Art Festival in der Äußeren Neustadt statt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kunst- und Kulturschaffende sind aufgerufen Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Theater, Tanz und vieles mehr an verschiedenen Orten der Dresdner Neustadt zu zeigen, zu erleben und daran teilzuhaben.

“Bis zum 27. September sammeln wir Ideen und Orte, um die Neustadt nunmehr zum siebenten Mal ein Wochenende lang mit frei zugänglicher Kunst und Kultur zu schmücken”, sagt Jan Kossick, Mitorganisator des Festivals von der Initiative ‘Kultur sucht Raum’. “Dabei überlassen wir die Ausgestaltung den Akteurinnen und Akteuren und helfen bei der Vernetzung und organisatorischen Fragen.”

Interessierte Orte und Kunstschaffende können sich per Mail an programm@neustadt-art-festival.de wenden oder zu einem der Treffen im Interrobang (Kamenzer Straße 15), das nächste Mal am 16. September um 16 Uhr vorbeischauen.

Weitere Informationen:
Webseite: https://naf.li
Aufruf: https://naf.li/call/
E-Mail: programm@neustadt-art-festival.de

 

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Jürgen Haase verabschiedet sich als Old Shatterhand auf der Felsenbühne Rathen

23 Donnerstag Aug 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Letzter Ritt ins Indianerland

Jürgen Haase spielt noch fünf Mal Old Shatterhand auf der Felsenbühne Rathen und übergibt nach der Vorstellung am 1.9. 2018 seinen Henrystutzen an seinen Nachfolger. Vorstellungen von „Winnetou I“ von Olaf Hörbe nach Karl May sind am 23.8., um 11 Uhr, am 24.8., um 19 Uhr, am 26.8., um 15 Uhr, am 31.8., um 19 Uhr und am 1.9., um 15 Uhr.  

Jürgen Haase, spielt in diesem Sommer noch fünf Mal Old Shatterhand auf der Felsenbühne Rathen.  Er hat mit einer kurzen Unterbrechung von 2007 bis 2012 über 30 Jahre Karl-May-Geschichte in Rathen mitgeschrieben und erlebt: Zunächst von 1984 bis 1990 als Winnetou und dann als Old Shatterhand.

Nach einer Pause nach 2006 hat ihn Manuel Schöbel 2012 auf die Felsenbühne zurückgeholt. Ab 2014 spielt er wieder Old Shatterhand. Aber diesen Sommer tatsächlich im letzten Jahr. Er übergibt nach der Vorstellung am 1. September 2018 seinen Henrystutzen an seinen Nachfolger.

Die Felsenbühne Rathen ist die Freilichtbühne mit der längsten Tradition der Karl-May Festspiele. Bereits 1938 ritten Karl Mays Helden – allerdings politisch einseitig interpretiert und benutzt – hier über die Bühne.

Mit Jürgen Haase als Winnetou und Herbert Graedtke als Old Shatterhand begann 1984 in «Der Schatz im Silbersee» die neue Ära der Karl-May Stücke. Es folgten unter anderem «Winnetou», «Der Ölprinz», «Old Surehand», «Unter Geiern», «Der Schatz im Silbersee». Allein bei sechs Inszenierungen nach Karl May sorgte Olaf Hörbe für das Textbuch und die Regie. Auch für die aktuelle Version von „Winnetou I“ konnte Olaf Hörbe als Autor gewonnen werden.

Erzählt wird die Geschichte Winnetous (Michael Berndt Cananá). Der junge Häuptling weiß um die technische Überlegenheit der weißen Eroberer. Er hat eine Ahnung von der Größe der Welt hinter dem Ozean. Gleichzeitig ist mit Klekih-petra ein weißer Mann an seiner Seite, der nicht den Feindbildern entspricht. Winnetou sucht nach Lösungen für die tiefe Krise, in der sich die Indianer befinden. Die Schienen für den Bau der Eisenbahn sind ein fremdes Element auf der indianischen Erde – und Vorboten der weiteren Eroberung. Banditen wie Santer greifen die Lebensgrundlage der Indianer an. Für Winnetou wird es schwer, die Indianer von Racheakten abzuhalten. In dieser Situation treffen Winnetou und Old Shatterhand (Jürgen Haase) aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft der beiden ist es noch ein weiter Weg. Ihre Geschichte führt sie ins Lager der Apachen, in die Westernstadt St. Louis, zu den Landvermessern nahe der Station «Little Paradise» und in die Berge auf der Spur des Goldes. Geritten wird wie immer auf feurigen Pferden. Effektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Aufführung einen besonderen Reiz.

Michael Berndt Cananá reitet als Winnetou seit 17. Mai 2014  in Rathen: Michael Berndt Cananá wurde am 7.1.1980 in Dresden geboren und hat seine Schauspielausbildung von 2004-2008 an der Berliner Schule für Schauspiel absolviert und dort aktiv in der BSFSSM (Berliner Schulen für Schauspiel-Schulmannschaft) mitgespielt. Anschließend folgte sein erstes Engagement am Landestheater Neustrelitz, bevor er 2012  an die Landesbühnen Sachsen wechselte. Auf der Felsenbühne Rathen spielte er bereits ab 2012 Apanatschka und ab 2014 Winnetou in „Old Surehand“ .

Regie: Manuel Schöbel; Ausstattung: Stefan Wiel

Darsteller:  Winnetou– Michael Berndt Cananá;  Old Shatterhand–  Jürgen Haase; Sam Hawkens – Grian Duesberg;;  Santer – Matthias Henkel/ Tom Hantschel/ Holger Uwe Thews;  Intschu-tschuna – Olaf Hörbe/ Jürgen Stegmann;  Klekih-petra– Herbert Graedtke/Lutz Hillmann; Nscho-tschi –  Julia Vincze;   Kliuna-ai/  Mary (Chefin der Mädchenband) –  Christin Rettig;  Tangua- Michael Martin; Medizinmann – Michael Martin; Bancroft/Mr. Henry/Apache  -Thomas Förster; Stone  – Felix Lydike/; Mr. White/Clay – Johannes Krobbach/Thomas Strangfeld;     Wirtin –  Heike Klaus;  Wirt/Metan-akva/  Rattler — Holger Kahl;  Santers Assistent / Apachen Trommler –  Thomas Strangfeld;   Parker– Jens Bache/ Fabian Trott ; Kiowa, Apachen, Siedler, Banditen, Vermesser –  AWEGO und Komparserie der Landesbühnen

Premiere war am 4. Juli 2015

34 Jahre Karl May auf der Felsenbühne Rathen mit den Landesbühnen

Die Felsenbühne Rathen ist die Freilichtbühne mit der längsten Tradition der Karl-May Festspiele. Bereits 1938 ritten Karl Mays Helden im „Schatz im Silbersee“ in Rathen über die Bühne. 1940 veranstaltete der Zirkus Sarasani Wild-West-Spiele nach Karl Mays „Schatz im Silbersee“.

Auf Initiative des Bürgermeister Erich Winkler entstand im Jahr 1936 die Felsenbühne Rathen. Mit dem „Basteispiel“, in dem zahlreiche Rathener Bürger mitspielten, wurde sie im Sommer 1936 eingeweiht. Ab 1937 übernahm der Sächsische Gemeindekulturverband die Aufführungen.  Danach spielten auf der Naturbühne Dresdner Berufsschauspieler. Bis 1941 folgten jährliche Karl May Inszenierungen (Aufstellung der einzelnen Stücke s.u.).

Die Felsenbühne Rathen gehört seit dem Sommer 1954 zu den ständigen Spielorten der Landesbühnen Sachsen. Nach 1945 gab es in Rathen  immer wieder Wild-West-Abenteuer –  u.a. „Goldsucher in den Rocky Mountains“ von Lutz Günther, Stück aus dem amerikanischen Westen nach Motiven des Jugendbuches „Das Tal des zornigen Bachs“ von Benno Voelkner (UA),   (Premiere. 8.7. 1972); „Der fliegende Pfeil“ Abenteuerstück von Helmut Müller, (Premiere 15.6.1974);  „Abenteuer am Mississippi“ für die Felsenbühne Rathen bearbeitet von Hans-Joachim Würzner  nach „Tom Sawyers großes Abenteuer“ von Hanus Burger und Stefan Heym nach Motiven von Mark Twain  2 x  (Uraufführung am 11.6.1961 und Premiere: 5.6.1975);  „Pferdediebe in Arkansas“ von Josef Heimann Stück,  aus dem amerikanischen Westen nach Friedrich Gerstäcker (Premiere am 21.5.1966 und am 26. Juni 1982) und „Tochter der Dakota“ Abenteuerstück von Helmut Menschel 2 x  (Uraufführung am 30.6.1979 und Premiere am 2.7.1983)

Die Landesbühnen Sachsen, die ihren Stammsitz in Radebeul, dem Wohn- und Sterbeort Karl Mays (1842- 1912) haben, fühlen sich seit 1984 wieder dem weltweit bekannten Autor auf der Felsenbühne Rathen verpflichtet.

Jürgen Haase als Winnetou und Herbert Graedtke als Old Shatterhand ritten als 1. Blutsbrüderpaar der DDR  im „Schatz im Silbersee“ 1984 über die Felsenbühne Rathen.

„Doch kaum waren die ersten Reiter hereingesprengt, die ersten Schüsse gefallen, da brandete schon Beifall auf. Noch ehe Winnetou sein erstes „Howgh“ gesprochen, hatte er die Sympathien der Zuschauer für sich.“ SNN, 20.6.1984

Jürgen Haase folgten in der Rolle des Winnetou Olaf Hais, Jean-Marc Birkholz,  Marc Schützenhofer und seit 2014 Michael Berndt-Canana. Peter Mohr übernahm die Rolle des Winnetou mehrmals  bei Ausfällen, wie im Sommer 2016. Und noch ein Schauspieler prägte die lange Karl-May-Tradition der Landesbühnen Sachsen.

Olaf Hörbe, verkörpert in diesem Sommer erneut den Häuptling Intschu-tschuna, den Vater Winnetous, im aktuellen Stück „Winnetou I“.  Er ist zugleich der Autor des Stückes. Insgesamt schrieb er 6 Karl-May Stücke für Rathen und inszeniert sie selbst von 1995 bis 2010.

Text: Petra Grubitzsch/Pressestelle LB

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Premiere „Lysistrata oder Der Weiberkrieg“ in der St. Pauli Ruine

22 Sonntag Jul 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Geballte Frauenpower: Lysistrata und ihre Mitstreiterinnen umgarnen und umzingeln, notfalls auch mit Wasserspritzpistolen, kriegsbegeisterte Männer und Ratsherren.
Fotos: St. Pauli Ruine

Witzig-lustvoller Aufstand der Frauen

Mit viel Witz, Power und hitzig-komischen Wortgefechten feierte die zeitlos aktuelle Komödie „Lysistrata“ von Aristophanes am Freitag abend Premiere in der St. Pauli Ruine.

Als die Frauen von dem „großen Ding“ hören, können sie es kaum erwarten. Doch bevor sie sich ihren Männern wieder liebevoll zuwenden, soll denen erst mal die Lust an kriegerischen Heldentaten gründlich ausgetrieben werden. Dafür setzen die Frauen all ihre Reize ein im Stück “Lysistrata oder der Weiberkrieg“. Die Komödie von Aristophanes hatte am Freitag abend Premiere in der St. Pauli Ruine.

Zunächst zögerlich, Mann, Kind und Hausarbeit zu verlassen, finden die Frauen aus Athen und Sparta zunehmend Gefallen an ihrer Mission als Friedensstifterinnen, statt klein beizugeben und immer nur schwer Verletzte wieder zusammenzuflicken. Sie verbarrikadieren sich auf der Bühne und der Empore hinter rotweißem Absperrband und gehisster weißer Fahne mit magisch schwarzem Dreieck, besetzen die Akropolis und beschlagnahmen den Kriegsschatz.

Die Gesichter kämpferisch mit Lippenstift bemalt, schwören sie ihren Liebesverzicht nicht mit Blut, sondern Muttermilch und lassen ihr „Opfer“, einen jungen Zuschauer, wieder laufen. Mit einem wild-archaischen Ritual-Tanz der Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, machen die Frauen sich Mut, strecken frech die Zunge heraus und bieten den Männern leidenschaftlich Paroli. Allen voran Anführerin Lysistrata in blauem Kleid (kraftvoll: Yvonne Dominik), die die anderen zum Durchhalten ermuntert, wenn sie mit allen möglichen Tricks liebessehnsüchtig ausreißen wollen. Da umgarnen drei Wächterinnen (Anna-Sophie Naumann, Rita Stepanek und Anja Rößler) köstlich den verdutzten Kinesias (sanftmütig: Ronald Kieschnik).

Der ist zunächst widerwillig zum Verhandeln bereit, nachdem seine innig geliebte Frau Myrrhine (raffiniert-energisch: Steffi Gerber) ihm den Kinderwagen kalt zurückschiebt, sie ihn erst heiß macht und dann buchstäblich stehen lässt. Da verspotten, umringen und vertreiben die Frauen den despotischen Ratsherren, der zugleich als sensationslüsterner TV-Reporter von Brennpunkten der Welt berichtet (Rainer Leschhorn) und sie spritzen die Kampfhähne mit Wasserspritzpistolen nass. Bis sie schließlich einen öffentlichen Friedenseid ablegen.

Mit viel Witz, Power, hitzig-komischen Wortgefechten der nah am Publikum spielenden Laiendarsteller und zuletzt versöhnlich aufsteigendem Herzluftballon kam die Inszenierung unter Regie von Jörg Berger auf die Bühne. Eine schöne Vision für eine friedlichere Welt. Reichlich Beifall für einen vergnüglich-aufregenden und nachdenklichen Theaterabend.

Text (lv)

Nächste Vorstellungen:

22. und 23. Juli, 8. und 9. August, jeweils 20 Uhr in der St. Pauli Ruine, am Königsbrücker Platz im Hechtviertel

http://www.pauliruine.de

 

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Scheune-Schaubuden-Sommer: Heiße Klänge, Tänzerinnen im Popcorn-Rausch und clowneske Zweisamkeit

19 Donnerstag Jul 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater

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Eine Frau steckt in einem weißen Lampenschirm-Rock. Nur der Kopf schaut raus. Verzückt schaut sie auf den herab prasselnden Popcorn-Regen, der sich von der Bühne bis in die Zuschauerreihen ergießt. Einen Moment später springt eine der beiden Tänzerinnen mit einem Hula-Reifen wild hin und her, die andere lässt ihren Reifrock kreisen.

Was verbindet Salsa, Popcorn, Hula und Walzer? Das ergründen Yamile Navarro und Jule Oeft von der Ju Wie Dance Company aus Dresden in ihrer assoziationsreichen Performance „Rumichaca Vol. 2“ aus Tanz- und Videobildern, in denen reale und traumhafte Bilder, Alltägliches, Vertrautes und Fremdes, aufeinander treffen. Inszeniert wie ein Werbespot bewegen sich die zwei Tänzerinnen in silbernen, geschlitzten Kleidern, die viel Beinfreiheit lassen, zwischen moderner Unterhaltungswelt mit Smartphones, Kopfhörern und Popcornbecher unterwegs und auf den geheimnisvollen Spuren einer fremden Kultur, angeregt von einer Recherchereise nach Kolumbien vor zwei Jahren. Sie bekamen viel Beifall vom vorwiegend jungen Publikum am Mittwoch abend beim diejährigen Scheune-Schaubuden-Sommer.

Mit viel Witz, Poesie und frechem Charme umgarnt das Clownspaar Kaspar & Gaya die Zuschauer und kommt sich dabei selbst immer wieder in die Quere. Sie gehören zu den Stammkünstlern des Schaubuden-Sommers, die man immer wieder gern sieht. Und wenn sie mal eine Weile nicht da waren, mit noch mehr Freude und Neugier.

Kaspar will wieder besonders glänzen, preist sich in lustiger Clownssprache und scheucht Madame Gaya umher, um das Publikum immer wieder aufs Neue zu überraschen. Sie bietet ihm ebenso gewitzt wie erfinderisch Paroli, mal verlegen kichernd, mal übermütig begleitet sie seine Eskapaden, agiert voll Power am Schlagzeug, o la la! Und zerlegt ganz in Spiellaune seine Posaune und klebt sie liebevoll wieder zusammen, während sich ihm dabei alles umdreht. Während sie laut und ausführlich über existenzielle Fragen, wie den Austausch miteinander, warum und weshalb nachdenkt, schleicht er von hinten mal wie Dracula mit Reißzähnen und als gehörnter Unhold um sie herum. Überaus komisch nehmen sie die Tücken des menschlichen Zusammenseins aufs Korn.

Als Gipfel  landet Kaspar eingeklemmt in einer Tonne, Gaya hält es für ein Spiel und zischt, er soll da rauskommen… Und schreit laut um Hilfe, nachdem alles Hin und Her rollen des in der Tonne Eingesperrten nichts nützt. Zusammen mit einem Kind, das mit anpackt, gelingt es Gaya schließlich Kaspar aus seiner Bedrängnis zu befreien. Und beide können doch noch gemeinsam strahlen.

Am Donnerstag abend sind Kaspar & Gaya noch einmal zu erleben beim Schaubuden-Sommer.

In einen wahren Klangrausch versetzen die vier Beatboxer von The Razzones aus Berlin die Zuschauer. So voll das Zelt, so toll die Stimmung! Man vergisst, dass man eigentlich keinen Techno und Partymusik mag. Das hier ist anders, voller Herzblut und Rythmus gesungen mit vollem Körpereinsatz. Unwiderstehlich. Nur mit dem Mund und Mikro mixen sie Musikstile querbeet von Klassik, Pop bis Rap, entführen heiße Sounds und Geräusche und Songs aus dem Großstadtdschungel ans Meer mit Möwenschreien und Wellenrauschen. Einfach grandios.

Text + Fotos (lv)

http://www.schaubudensommer.de


Im Popcorn-Rausch: Yamile Navarro und Jule Oeft von der Ju Wie Dance Company aus Dresden.


Strahlen und Streit in stretem Wechsel: das Clownspaar Kaspar & Gaya


Klangrausch mit den Beatboxern von „The Razzones“


Mit ihrem neuen Programm „Piepshow“ kommt Sängerin Anna Mateur & The Ringtones zum Scheune-Schaubuden-Sommer. Zu erleben von Freitag- bis Sonntag abend.

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Hereinspaziert zum 21. Scheune-Schaubuden-Sommer!

13 Freitag Jul 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Wandlungsfreudig: Pantomime Elias Elastisch

Härtetest mit Maus.


Budenzauber-Vergnügen für klein & groß: Mittendrin Helmut Raeder, künstlerischer Leiter des Scheune-Schaubuden-Sommers.


Komischer Magier und rasanter Jongleur: Aaron Dewitz


Witzig-romantisch: „Biene“ umschwirrt „Blume“

Düsteres Fantasy-Spektakel mit Puppen und Musik: Die Gruppe „Dirty Granny Tales“ aus Griechenland.


Schlagendes Tanz-Duell: Wer schlägt den anderen am besten und schönsten aus dem Ring, Rampenlicht?! Performance mit der Joshua Monten Dance Company.

Laute Stille und tanzende Schläge

Von vielfältiger Pantomime bis zu ausgelebter Kampffreude reicht die Bandbreite beim 21. Scheune-Schaubuden-Sommer vom 12. bis 22. Juli.

Luftakrobaten, hangelnde Harlekine und auf vielerlei Art vergnügte Wesen schweben, auf durchsichtige Gaze gezeichnet, hoch über den Zuschauerköpfen auf dem Platz. Die witzig-fantasiereiche Figurenwelt für den 21. Scheune-Schaubuden-Sommer hinter dem Kulturzentrum Scheune in der Neustadt gestaltete das chilenische Künstlerpaar César und Muriel Olhogaray. Leuchtend beringte Laternen hängte KETE auf und die originelle Beschilderung stammt von Spacke.

Über 70 Künstler aus aller Welt laden seit Donnerstagabend die Besucher wieder zum Wandeln, Wundern, Träumen und Genießen in den Zelten und auf Freisitzen unter Bäumen ein. Jeden Abend stehen zwölf bis fünfzehn verschiedene Shows – von Körper- und Objekttheater, Puppenspiel über Tanz, Clownerie, Beatboxern bis zum Honig-Bad im Selbsterfahrungsraum – zur Auswahl. Am Eröffnungsabend bildeten sich lange Schlangen vor den Buden. Rund 1200 Leute passen auf den Platz. „Wir freuen uns auf elf Budennächte voller Zauber, Schönheit und Frohsinn“, sagt Helmut Raeder, der künstlerische Leiter des Schaubuden-Sommers. „Regen schreckt uns nicht, die Aufführungen sind gut bedacht. Bis auf die Arena als neuer Spielort.“ Unbedingt sehenswert ist „Herr Kasimir“ alias Aaron Dewitz als rasant jonglierender Komiker mit Bällen, Keulen, Hut und weißem Stöckchen umherwirbelnd wie Charlie Chaplin, und als kurioser Magier mit Lampion auf dem Kopf, kein Fettnäpfchen auslassend, begeisterte er das Publikum.

Wie reichhaltig „Laute Stille“ sein kann und dass Pantomime weitaus mehr als „weiße Haut“ ist, zeigt der Schauspieler und Pantomimekünstler Elias Elastisch sehr wandlungsfreudig im Spiel hinter und vor einer schwarzen Wand. Er verblüfft von Szene zu Szene, begleitet von Klassik- bis Hardrockklängen als genervt festsitzender Reisender, einsamer Genießer, Geheimagent und schriller Zirkusdirektor im Härtetest mit einer Maus. Im Saal sorgt ein düster-albtraumhaftes Fantasy-Spektakel mit vier Musikern mit gespenstischen Masken und einer mittendrin zappelnden weißen Tänzerin und einer monsterhaften Puppe für Gänsehaut, inszeniert von der Gruppe „Dirty Granny Tales“ aus Griechenland. Mehrere Zuschauer verließen vorzeitig die Vorstellung.

In der Arena im „Graffiti Rondelli“ geht es buchstäblich schlagfertig zu. Ein Mann und eine Frau in kurzen Hosen, Hemd und Krawatte ohrfeigen sich heftig, strahlen dabei und verteilen Flyer an die Zuschauer. Sie befestigen Absperrband vor den Zuschauerreihen wie in einem Boxring. Dann hagelt es Schläge formvollendet in getanzter Choreografie, reihum zwischen zwei Männern und einer Frau, zu mal sanften Geigen- und feurigen Balkanklängen. Die Schweizer Joshua-Monten-Dance-Company nimmt unter dem Motto „Little Joy“ lustvoll-humorvoll Kämpfe jeder gegen jeden, Mann gegen Frau aufs Korn in ihrer umjubelten Performance. Der Scheune-Schaubuden-Sommer geht noch bis 22. Juli. Der Festival-Platz ist täglich ab 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt  kostet 3 Euro. Das Einzelticket pro Show  5 Euro, das Dreierticket 12 Euro. Nach Mitternacht gibt es außerdem Konzerte für Nachtschwärmer im Festivalclub.

Text + Fotos (lv)

http://www.schaubudensommer.de

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21. Scheune-Schaubuden-Sommer: ein Kosmos aus Kleinkunst & Poesie lockt wieder

11 Mittwoch Jul 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Tanz, Theater

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Foto: Lilli Vostry

Bühne frei für neuen Budenzauber!

Der XXI. Scheune Schaubudensommer  – Internationales Festival für Theater, Vergnügen und Musik lädt mit prallem kunterbunten Programm wieder zum Wandeln, Wundern und Genießen vom 12. bis 22. Juli auf dem Platz hinter dem Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Dresdner Neustadt. 

Es ist wieder soweit: der 21. Scheune Schaubudensommer steht auf dem 10-Meter-Turm und ist bereit mit vierfachem Doppel-Salto dem Sommer die Krone aufzusetzen und mit Furore dem Theater, dem Tanz, der Kunst und dem Skurrilen Raum zu schenken.

Fast ein Dutzend Sollkuckstellen rund um die Scheune baut er auf und freut sich auf ein herrliches Programm. Es gilt hierbei nichts zu verpassen, denn neben feinsten Mulitmedia-Shows in Containern, über Strickwelten im Saal, lurchige Weisheiten, melancholischem Puppenspiel, avantgardistischen Performances bis hin zu Mit-Tanz-Zelten hat er sich große Mühe gegeben der Abwechslung den ersten Platz einzuräumen.

Der Kosmos aus großer Kleinkunst lädt in diesem Jahr erneut zum Ausbruch aus der Realität und wird sich wie immer in ein neues noch geheimes Gewand hüllen. Die Zelte sind frisch gemangelt, der Saal gelüftet und die Container mit Elsterglanz zur Höchstform poliert. In ihnen trifft man bekannte und geliebte Künstler und Künstlerinnen, aber es gibt auch die große Chance sich in neue Menschen zu verlieben und schwebend den Platz zu verlassen.

Genre-sprengend, manchmal aber auch ganz klar spartenbezogen hält der 21. Scheune Schaubudensommer einen Platz voller Abwegigkeiten, Freude, Sonderlichem und Überraschungen bereit. Über 70 internationale Künstler und Künstlerinnen sorgen für elf spannende Sommernächte. Jeden Abend stehen zwölf bis fünfzehn verschiedene Aufführungen, Shows, Performances zur Auswahl. Bis zu vier Darbietungen kann man hintereinander erleben und dann um Mitternacht im Festival-Club den heißesten Bands lauschen.

Das ausführliche Programm gibt es unter www.schaubudensommer.de und
unter
www.facebook.com/SchaubudenSommer.

Der Festival-Platz an der Scheune Dresden ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
Der Eintritt auf den Platz kostet 3,00 € für Erwachsene.
Tickets für die Shows gibt es ausschließlich an der Abendkasse.
Der Eintritt für eine Vorstellung (ca. 20 – 30 Minuten) kostet 5 €.
Das Dreierticket kostet 12 €.
Das ermäßigte Ticket für Kinder (abends 5-12 Jahre, Familiennachmittag 2-12 Jahre) kostet 2 €.

Text: Dana Bondartschuk/Presse – und Öffentlichkeitsarbeit Scheune-Schaubuden-Sommer

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Premiere „Die Csárdásfürstin“ in der Staatsoperette Dresden

02 Montag Jul 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Gehen oder Bleiben? Fürstensohn Edwin hat sich in die schöne Varietésängerin Sylva verliebt.


Feuer, Temperament und Lebenslust: Die Csárdásfürstin und der „Teufelsgeiger“  Alexander Bersutsky. Fotos: Stephan Floss/Staatsoperette

Viel Feuer und Komik auf der Show- und
Politikbühne

Als witzig-ironische Farce über die Launen und Macht der Liebe, Heuchelei und Etikettenschwindel kam Emmerich Kálmáns berühmte Operette „Die Csárdásfürstin“
auf die Bühne der Staatsoperette Dresden.

Sie ist ein Weib mit Feuer, voll Temperament und Lebenslust. Die Chansonette Sylva Varescu hat rumänisches Zigeunerblut und ist ein gefeierter Star im Varieté-Theater „Romanum“ in Wien. Als ausgerechnet der Sohn des Fürsten und Chefs der rechtsradikalen Partei sich leidenschaftlich in sie verliebt, löst das reichlich Wirbel und Verwicklungen aus in der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán. Die Premiere war am Sonnabend in der Staatsoperette Dresden im Kulturkraftwerk Mitte.

Sobald die flott feurigen Csárdás-Melodien erklingen, ist aller Kummer vergessen. Im Glanz der Bühne gibt die lebensfrohe Sängerin Sylva (voll Stolz und Hingabe: Elvia Hansanagic) im roten Glitzerdress, inmitten von Showgirls und jubelnden Varietégästen, ihre Abschiedsvorstellung. Sie will nach Amerika auf Tournee gehen, um ihrer aussichtslos scheinenden Liebe zu entfliehen. Doch sie hat längst das Herz des Fürstensohns Edwin (naiv-trotzig: Daniel Szeili) erobert, der eilends ein Eheversprechen an Sylva im Amüsierlokal abgibt und damit gegen seinen Vater Fürst Lippert-Wylersheim (als scheinheiliger Despot: Alois Walchshofer) aufbegehrt.

Der strikt gegen eine Heirat mit der fremden Tingel-Tangel-Sängerin ist, vor allem weil er die bevorstehende Wahl zum Bundeskanzler gewinnen will. Der die verstoßene Csárdásfürstin dann aber kurioserweise als vermeintliche Gräfin in schicker Abendrobe galant hofiert auf dem Ball im Wahlkampf. Dies führt zu allerhand komisch-dramatischen Turbulenzen und verblüffenden Wahrheiten im Wechsel von Show- und Politikbühne in der Kulisse von Varieté-Theater und Wiener Hofburg in dieser Inszenierung unter Regie von Axel Köhler.

Das Publikum wird in eine Welt des schönen Scheins und der Illusionen entführt, man feiert und vergnügt sich als gäbe es kein Morgen, Unheilvolles wird ausgeblendet. Das macht das Spannende wie Zwiespältige der kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges entstandenen, zeitlos gültigen Operette aus. Zu erleben waren bezaubernd schöne Stimmen in einer witzig-ironischen Farce über die Launen und Macht der Liebe, Heuchelei und Etikettenschwindel in der sogenannten feinen Gesellschaft. Für Würze im Liebes-Poker sorgt auch noch Sylvas quirliger Manager (Hauke Möller), der als Graf  Boni Káncsiánu mit gekauftem Adelstitel aus den USA zurückkehrt und sie als seine Frau ausgibt, doch eigentlich hat er es auf Edwins süß-kesse Verlobte, Komtesse Anastasia (Annika Erhards) abgesehen. Edwin erkennt Sylva und will eifersüchtig und erzürnt über die angebliche Untreue des Freundes selbst die falsche Gräfin heiraten, die seine Eltern eher als die Zigeunerin Sylva akzeptieren würden.

Doch es kommt zum Eklat. Sylva will ihr Glück nicht auf einer Lüge aufbauen und enthüllt auf der Wahlparty des Fürsten ihre wahre Herkunft. Dort tischt auch noch seine trinkfreudige Gemahlin (Ingeborg Schöpf) ihm einige Wahrheiten auf, die ihn vollends ruinieren. Fast hätte Edwin sich aus Liebeskummer schon erschossen.
Doch er knallt nur mit der Tür, um seine Csárdásfürstin endlich über alle Hindernisse hinweg doch noch in die Arme zu schließen.

Die Handlung kommt zunächst etwas schleppend in Gang, doch dann steigert sich die Musik im zweiten Teil furios, klanggewaltig, romantisch, beschwingt und mitreißend, der Kriegsausbruch wird nur mit ein paar militärischen Trommelwirbeln angedeutet (musikalische Leitung: Peter Christian Feigel). Und in Gestalt des düster sittenstrengen Generals in schwarzer Uniform, Edwins Onkel (Jürgen Mai), der ihn aus dem Varieté-Theater abführt. Einen modernen Anstrich verpassen der Operette die Tänzer, die mal als frivol-rückenfreie Kellner und Großaufgebot von Bodygards in dunklen Anzügen und Sonnenbrillen, mit Handys und Pistolen herum fuchteln und steppen. Höhepunkt der Aufführung sind die fröhlich-übermütigen Csárdas-Tänze samt „Teufelsgeiger“, mittendrin die Liebespaare. Begeisterter Beifall vom Publikum für einen schillernd farbreichen Abend der großen Gefühle.

Text (lv)

http://www.staatsoperette.de

 

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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