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Kategorien-Archiv: Theater

Sächsischer Theaterpreis 2018 an zwei Inszenierungen verliehen

06 Sonntag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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 Foto: Sebastian Hoppe
Preisverleihung zum Abschluss des 10. Sächsischen Theatertreffens am Sonntagabend. Vertreter der Preisträger-Häuser, darunter Joachim Klement, Intendant Staatsschauspiel Dresden; Roland May, Generalintendant Theater Plauen Zwickau; gemeinsam mit der Kulturbürgermeisterin der Stadt Dresden, Annekatrin Klepsch und Christoph Dittrich, Vorsitzender des LV Sachsen im Deutschen Bühnenverein.
Zuvor war das Publikum reichlich zwei Stunden hin und her hergerissen von der furios-verrückten, mal luftig leicht perlenden bis brutal-dämonischen, grotesk-komischen Selbsterfahrungs-Reise vom Faust des Nordens, „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen mit gleich sechs hervorragenden Darstellern in der Titelrolle inmitten von Seifenschaumbergen in diesem Gastspiel des Schauspiels Leipzig (Regie: Philipp Preuss) – eine streitbare Inszenierung, die ebenfalls den Sächsischen Theaterpreis verdient hätte. Eine ausführliche Rezension zu „Peer Gynt“ folgt. (lv)

Sächsischer Theaterpreis 2018 geht an „German History“ und „Das große Heft“

Von 2. bis 6. Mai fand in Dresden das 10. Sächsische Theatertreffen statt.  Gastgeber waren das Staatsschauspiel Dresden, die Staatsoperette und das tjg. theater junge generation. Dreizehn Inszenierungen aus ganz Sachsen wurden auch von einer Fachjury gesehen – und zwei Arbeiten gleichberechtigt mit dem Sächsischen Theaterpreis ausgezeichnet: „German History“ von Heiner Müller unter der Regie von Roland May (Theater Plauen-Zwickau) und „Das große Heft“ von Ágota Kristóf in der Regie von Ulrich Rasche (Staatsschauspiel Dresden) – siehe dazu auch die Rezension auf http://www.meinwortgarten.com

Dazu Dr. Christoph Dittrich, Vorsitzende des Landesverbands Sachsen im Deutschen Bühnenverein: „Das 10. Sächsische Theatertreffen ist mit umjubelten Inszenierungen und der Preisverleihung  zu Ende gegangen. Die Dresdner Theater waren großartige Gastgeber für den Jubiläumsjahrgang. Das Treffen war geprägt von einer Vielfalt, die die Potenz und Kreativität der sächsischen Theaterszene widerspiegelt. Besonders attraktiv wurde das Treffen auch die vier sehr unterschiedlichen Spielstätten. Der Saal des tjg-Theater Junge Generation, der einen tollen Rahmen bot für intime Produktionen, die Staatoperette, die bei diesem Treffen auch großes Musiktheater ermöglichte, die große Bühne im historischen Schauspielhaus und das moderne Ambiente des Kleinen Hauses.

Ebenso vielgestaltig und bunt waren die Inszenierungen, die die Zuschauer*innen des 10. Sächsischen Theatertreffens genießen konnten. Vom Monolog bis zum Musical, vom chorischen Sprechtheater bis zum Liederabend – selten hat man als Theaterbesucher den Genuss, so viele hochkarätige und spannungsreiche Abende in so kurzer Zeit zu erleben. Meinen Glückwunsch an die Gewinner des Preises des Sächsischen Theatertreffens. Der Preis ist Anerkennung für das Erreichte und Ansporn, die vitale Theaterlandschaft Sachsens auch weiterhin mit viel Individualität weiter zu gestalten.“

Die Jury des 10. Sächsischen Theatertreffens war prominent besetzt durch Irina Simona Barca, Thomas Irmer, Dr. Joachim Lange, Johanna Lemke und Christine Wahl.

Die Begründung der Jury: „Wir haben in den letzten Tagen 13 bemerkenswerte Inszenierungen aus ganz Sachsen gesehen. Sie sind hinsichtlich ihrer Produktionsbedingungen, ihrer lokalen Kontexte oder Genres nur schwer miteinander zu vergleichen. Das hat unsere Arbeit als Jury sowohl bereichert als auch erschwert.

Wir zeichnen zwei Inszenierungen gleichberechtigt mit dem Sächsischen Theaterpreis 2018 aus: „German History“ vom Theater Plauen-Zwickau in der Regie von Roland May und „Das große Heft“ vom Staatschauspiel Dresden in der Regie von Ulrich Rasche.

Beide Inszenierungen zeigen auf unterschiedlichen Wegen, wie literarisch bedeutende Texte gegenwartsdurchlässig auf die Bühne gebracht werden können. Durch die chorische Inszenierung von Ágota Kristófs Roman „Das große Heft“ sehen die Zuschauer*innen einen bekannten, in viele Sprachen übersetzten Text völlig neu. Die Verrohungsgeschichte der Zwillingsbrüder im Krieg fräst sich durch die monumentale Verfremdungsästhetik und die starke formale Setzung geradezu in die Köpfe der Zuschauer*innen.

Einen anderen Weg geht „German History“. Hier stehen kanonische Texte Heiner Müllers im Mittelpunkt, die die deutsche Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart verdichten. Das stringente Konzept und die dramaturgische Konsequenz führen zu einer Doppelbelichtung, die einerseits Heiner Müllers Texte mit großer Präzision für die Gegenwart wiedergewinnt und andererseits die Gegenwart durch Müllers Brille neu hinterfragt. Dieser Aspekt wird dadurch unterstrichen, dass der Theaterjugendclub unangestrengt in die Inszenierung einbezogen wird.

Beide Arbeiten sind produktive Herausforderungen für ihr Publikum und stellen auf je eigene Art außergewöhnliche Positionen in der sächsischen Theaterlandschaft dar.“

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

Die nächsten Vorstellungen von „Das große Heft“ finden am 16. Mai und am 5. Juni im Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden statt.

Die nächsten Vorstellungen von „German History“ finden in Zwickau am 8. Mai im Theater an der Mühle sowie am 11. und 12. Mai in Plauen auf der Kleinen Bühne statt.

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10. Sächsisches Theatertreffen in Dresden: Von „Peer Gynt“ bis zum „Fall der Götter“

29 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Foto/Rolf Arnold: Szene aus „Peer Gynt“, mit dem das Schauspielhaus Leipzig am 6. Mai, um 19 Uhr im Schauspielhaus Dresden zu Gast ist.
Foto/Dirk Rückschloß: Szene aus Jaques Brel – eine Hommage, zu sehen am 3. Mai, um 20 Uhr im Kleinen Haus III.

Begegnung mit neuen Spielformen

Zu sehen sind 19 Inszenierungen an fünf Tagen auf drei Bühnen. Begleitet von einem  Rahmenprogramm mit „Creative Forum“ und Podiumsdiskussion zum Thema: „Das Theater und das Digitale“.

Gleich zu Beginn des Monats, vom 2. bis 6. Mai, findet das 10. Sächsische Theatertreffen in den Spielstätten des Staatsschauspiels Dresden, der Staatsoperette Dresden und im tjg. theater junge generation u. a. mit zahlreichen Gastspielen sächsischer Bühnen statt. Alle ausführlichen Informationen dazu stehen unter http://www.saechsisches-theatertreffen.de.

Insgesamt werden 19 verschiedene Inszenierungen zu sehen sein, davon 13 Gastspiele.

Mit den Uraufführungen TYPISCH JENNY! (11.05.), CIRCUS SARRASANI. THE GREATEST SHOW ON EARTH (26.05.), I LOVE DICK (27.05.) sowie der Premiere VON DER LANGEN REISE AUF EINER HEUTE ÜBERHAUPT NICHT MEHR LANGEN STRECKE (18.05.) ergänzen wir unser Repertoire. Vorgestellt werden die fünf Produktionen am 13.05. in einer Matinee im Schauspielhaus.

Am Staatsschauspiel Dresden zu Gast sind im Mai das Schauspielhaus Zürich mit DER ZERBROCHNE KRUG (12.05.+13.05.), Christian Friedels SEARCHING FOR WILLIAM (21.05.) sowie Slamevents mit dem POETRYSLAM „DEAD VS ALIVE“ #3.

Vom 25.05. bis 27.05. veranstaltet das Montagscafé auf dem Postplatz ein NEW DRESDEN FESTIVAL mit Live-Musik, Workshops, gemeinsamen Kochen und Essen u.v.m.

Außerdem wird am 20.05. die 100. HAMLET-Vorstellung im Schauspielhaus gefeiert!

Karten gibt es aktuell noch für die Vorstellungen „LoveMusik“ (Musikalische Komödie Leipzig)  in der Staatsoperette am 3.5., „Romeo und Julia“ (Theater Freiberg/Döbeln) am 4.5. im Kleinen Haus, „Das große Heft“ (Staatsschauspiel Dresden) am 4.5.im Schauspielhaus, „Der Fall der Götter“ (Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen) am 5.5. im Kleinen Haus, „Am Boden“ (Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau) am 6.5. im Kleinen Haus sowie für „Peer Gynt“ (Schauspiel Leipzig) sowie der anschließenden Preisverleihung der Jury am 6.5. im Schauspielhaus.

Karten und das den Besuch mehrerer Vorstellungen rabattierende Festivalticket sind an den Vorverkaufskassen der gastgebenden Theater erhältlich.

Theater und das Digitale

Schwerpunkt des diesjährigen Rahmenprogramms wird das Thema „Theater und das Digitale“ sein. Die tjg.-Premiere „No Entry/Kein Zutritt“ (3. Mai, 10 Uhr, Kraftwerk Mitte), ein Arbeitstreffen im tjg. theater junge generation im Rahmen eines „Creative Forum“ und eine Podiumsdiskussion (6.5.) in Kooperation mit MDR Kultur laden alle Künstler*innen, Kulturexpert*innen und Interessierte zum entsprechenden Austausch darüber ein, inwiefern sich das „analoge“ Medium Theater und das Digitale gegenseitig bedingen und welche Inhalte und Ästhetiken, Strukturen und Formen es im Umgang damit zu entwickeln gilt.

Alle zwei Jahre kommen die sächsischen Stadt-, Staats- und Landestheater mit aktuellen Inszenierungen zum Sächsischen Theatertreffen zusammen. Fünf Tage lang erhält das Publikum hier Einblick in die ästhetischen Vielfalt, die Qualität und den Gegenwartsbezug des Theatergeschehens im Freistaat Sachsen.  Ein Rahmenprogramm nimmt zugleich Zukunftsfragen und Perspektiven der hiesigen Theaterlandschaft in den Blick. In Diskussionen, Kolloquien und Workshops gibt es Gelegenheit für Gespräche zwischen Theaterschaffenden und Publikum.
Zum mittlerweile dritten Male wird eine prominent besetzte Fachjury im Mai besondere Leistungen aus dem Kreis der gezeigten Arbeiten mit dem Sächsischen Theaterpreis würdigen.

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

Weitere Informationen zum 10. Sächsischen Theatertreffen unter www.saechsisches-theatertreffen.de

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Theatralischer Start in die Gartensaison im Theater Junge Generation

22 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Foto: (lv)

Fräulein Brehms Tierleben

Ein frühlingsbunter Theatertag für die ganze Familie.

Der kommende Familiensonntag (22. April, 10-14 Uhr) im tjg. theater junge generation im Kraftwerk Mitte steht ganz im Zeichen der beginnenden Gartensaison. Gemeinsam mit dem Umweltzentrum, dem riesa efau und der VG Verbrauchergemeinschaft wird vor dem Theater gemeinsam eine große Kisten-Sitzlandschaft bepflanzt, während im Foyer bunte Gartenbilder gedruckt, Wildpflanzen bestimmt, gesät und getauscht werden können und man erfahren kann, womit man sich aus dem eigenen Garten selbst verpflegen kann. Auf Einladung des Umweltzentrums ist um 11 Uhr auf der Kleinen Bühne ein Gastspiel von Fräulein Brehms Tierleben zu sehen: Die Inszenierung „Hymenoptera – Die wilden Bienen“ für Kinder ab acht weckt die Neugier auf diese wilden, bunten, kriminellen und ausgesprochenen fleißigen Gartenbewohner. Die Karten für diese Vorstellung sind am Tag selbst im Foyer zu erwerben.

Wie an allen Nachbarschaftstagen kann man auch an diesem Sonntag einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen. Dazu bietet das tjg. Familienführungen für alle ab 6 Jahren jeweils um 11:00 Uhr und um 13:00 Uhr an. Die Führungen dauern ca. 60 Minuten.

Text: Norbert Seidel/TJG 

www.tjg-dresden.de

tjg. theater junge generation
Kinder- und Jugendtheater Dresden
~ theatre for children and young audiences
Kraftwerk Mitte 1
~ 01067 Dresden
Postanschrift
~ Postfach 12 00 20 ~ 01001 Dresden
Tickets und Info +49 351 3 20 42 777
~ tjg-dresden.de

Die nächsten Premieren:

Sa 21. Apr ~
Kleider machen Kaiser UA ~ Schauspiel ~ 6+
Fr 01. Jun ~
Die feuerrote Blume ~ spartenübergreifend ~ 6+ ~ eine Koproduktion mit dem Zoo Dresden
Sa 09. Jun ~
Drei miese, fiese Kerle ~ Puppentheater ~ 4+

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Premiere „Die Troerinnen“ im projekttheater

20 Freitag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Allgemein, Theater

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Foto: LB

Wie Männer und Frauen Krieg führen

„Die Troerinnen“, Mission Accomplished von Jean Paul Sartre (ab 14) hat heute (20.4., 19.30 Uhr) Premiere im projekttheater Dresden. Weitere Aufführungen sind am 28.4., 19.30 Uhr und 6.5., 19 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen.

Zehn lange Jahre tobte der Trojanische Krieg. Durch die List des Odysseus ist die als uneinnehmbar geltende Stadt Troja zerstört und liegt in Schutt und Asche. Die überlebenden Frauen sind Gefangene und werden verlost. Als Sklavinnen für Haus, Hof und Bett werden sie von den Griechen in die Fremde verschleppt. Doch dabei belassen es die «Sieger» nicht – sie ermorden ein Kind, damit es in ungewisser Zukunft nicht zur Bedrohung werden kann.

Mit ihrer, nach «Salome», zweiten Inszenierung «Die Troerinnen – Mission accomplished» stellt Sandra Maria Huimann erneut einen antiken Stoff ins Zentrum. Der Einbezug journalistischer Kriegsberichte, investigativer Hintergrundberichterstattung und Dokumentationen über heutige Kriegsführung setzt die antike Geschichte in aktuellen Zusammenhang. So werden die Konflikte in «Die Troerinnen» noch einmal neu befragt, zugleich bekommt die universelle menschliche Frage nach der moralischen Verantwortung des Einzelnen in Extremsituationen eine neue Dimension.

Was für eine Rolle spielen Frauen in Kriegssituationen? Wie werden sie seit Menschheitsgedenken instrumentalisiert, benutzt und wann werden sie zu AkteurInnen? Inwiefern werden rituelle, archaische Verhaltensmuster sowie Clan- und Stammesstrukturen gerade im Krieg wieder sichtbar? Und welche Rolle spielen die heutigen Medien in der Reflektion von Kriegssituationen?

INSZENIERUNG:  Sandra Maria Huimann
Musikalische Leitung: Jörg Schittkowski; Sandra Maria Huimann
AUSSTATTUNG IRINA STEINER

Besetzung

HEKUBA – ANKE TEICKNER;  KASSANDRA – SOPHIE LÜPFERT; ANDROMACHE – JULIA RANI; HELENA-  SANDRA MARIA HUIMANN; EINE FRAU – TINE JOSH; MENELAOS – MICHAEL BERNDT-CANANÁ; TALTHYBIOS – MORITZ GABRIEL

​Sandra Maria Huimann: Schauspiel und Regie

Die gebürtige Wienerin Sandra Maria Huimann übernimmt mit den „Troerinnen“ ihre 2. Regiearbeit an den Landesbühnen Sachsen. 2015 inszenierte sie „Salome-Ein ElectroDrama“ für das projekttheater dresden. Sie absolvierte das Konservatorium Wien ( Schauspiel) und schloss mit dem Bachelor ab. Seit der Spielzeit 2009 ist sie als Schauspielerin im Ensemble der LANDESBÜHNEN SACHSEN/ Dresden engagiert. Sie spielt hier Rollen wie Titania imShakespeares „Sommernachtstraum“,Buhlschafft im“Jedermann“,     Betty Dullfeed in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“; Esmeralda im „Glöckner von Notre Dame“ und Sophie in „Willkommen“.

Konzerttermine

​Sie ist die Frontfrau der Dresdner Band MACHINE DE BEAUVOIR

Text: Petra Grubitzsch/LB

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Ausstellung „(Un)sichtbar“ von Designstudenten im Kulturkraftwerk Mitte

19 Donnerstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte, Theater

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Designstudentinnen mit ihren Arbeiten zum Stück


Probenfoto aus „Kleider machen Kaiser“

Zwischen offensichtlich und unsichtbar

Die Designstudenden der FH Dresden zeigen ihre Kreationen zum Stück „Kleider machen Kaiser“ (Premiere: 21.4., 16 Uhr) im Foyer des Theaters Junge Generation im Kulturkraftwerk Mitte. Noch bis 25. April.

Weniger Schein, mehr Sein: Die Mode- und Grafikdesignstudenten des vierten Semesters der Fachhochschule Dresden – University of Applied Sciences (FHD) interpretieren in der Ausstellung „(UN)sichtbar“ das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Gestern fand die Vernissage im Foyer des Theaters Junge Generation (TJG) im Kraftwerk -Mitte statt. Passend dazu feiert dort das Schauspiel „Kleider machen Kaiser“ am Samstag, dem 21. April Premiere. Die Werke der Studenten dienen dabei als Rahmenprogramm zur TJG-Produktion. Die ungewöhnliche Ausstellung kann noch bis zum 25. April während der Öffnungszeiten des Theaters besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ werden dem Kaiser prächtige Zauberkleider mit dem Hinweis verkauft, dass sie nur von intelligenten Menschen gesehen werden können. Betrüger jubeln ihm aber einen leeren Kleiderbügel unter und aus Scham und Eitelkeit erwähnt er nicht, dass selbst er die Kleider nicht sehen kann und auch sein Volk gibt vor, die scheinbar schönen Stoffe wahrnehmen zu können. Der Schwindel fliegt erst auf, als ein Kind bei einer Parade offenkundig sagt, dass der Kaiser gerade nackt vor ihnen steht.

Die 15 Grafik- und Modedesignstudenten haben sich in den letzten zwei Semestern in den Fächern „Künstlerisches Projekt“ und „Experimentelles Projekt“ bei Prof. Martina Jess, Dekanin der Fakultät Design der Fachhochschule Dresden, mit dem berühmten Märchen auseinandergesetzt. „Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern“, sagte einst schon Heinrich Heine. Die Ausstellung „(UN)sichtbar“ übt Kritik am gesellschaftlichen Druck zur Perfektion und feiert die Einzigartigkeit der menschlichen Anomalien. Denn zwischen „offensichtlich“ und „unsichtbar“ entscheidet meist nur der Blickwinkel und ein Hauch Empathie.

In den Werken der angehenden Grafik- und Modedesigner treffen klassische Darstellungsmethoden auf moderne Materialien und Medien. „Inspiriert von den metaphorischen und psychologischen Aspekten haben die Studenten das Märchen neu interpretiert und in die Gegenwart übersetzt. Sie hinterfragen zum Beispiel das heutige Konsumverhalten“, erläutert Jess. Die Grafikdesignstudenten haben unter anderem eine plastische Eigeninterpretation des nackten Kaisers erschaffen, welche mit bedeckter Transparenz und einem Anzug aus Nacktheit neugierig macht. Die Modedesignstudenten entwickelten Kleider aus Holz und anderen interessanten Materialkombinationen. „Sogar ein Blog wurde von den Studenten eingerichtet, welcher die Menschen aufrief, ihre Makel zu fotografieren und einzuschicken“, verrät Jess.

Die Ausstellung findet als Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation (TJG) statt. Dort feiert am Samstag, dem 21. April um 16 Uhr das Schauspiel „Kleider machen Kaiser“ unter der Regie von Susanne Zaun auf der Studiobühne Premiere. Die Ausstellung „(UN)sichtbar“ hat noch bis zum 25. April während der Öffnungszeiten des Theaters jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 16 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Weitere Infos: http://www.fh-dresden.eu und http://www.tjg-dresden.de/home.html

Über die FHD:

Die Fachhochschule Dresden ist als staatlich anerkannte Hochschule eine moderne, internationale Einrichtung, die ihre Studierenden praxisnah fordert und fördert. Interessenten können aus dreizehn verschiedenen Bachelor-Studiengängen wählen. Dazu gehören die drei Designstudienrichtungen „Modedesign“, „Grafikdesign Screen/Printmedia“ und „Medieninformatik/Mediendesign“ sowie die fünf  Management-Studiengänge „Business Administration“, Logistikmanagement“, „Tourismus & Event Management“, „Pflege- & Gesundheitsmanagement“ und „Soziale Arbeit & Sozialmanagement“. Die Verknüpfung von Studium und Arbeit hat an der FHD einen besonderen Stellenwert. So können Berufstätige alle Management-Studiengänge auch berufsbegleitend studieren.

Text + Fotos: meeco Communication Services

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Premiere „Wie dressiere ich meinen Mann“, Teil 2 im Boulevardtheater

14 Samstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Foto: Boulevardtheater

Humorvolle Tipps im Beziehungsdschungel

Ein witzig-ungenierter Abend für Frauen und Männer mit Kati Grasse und Robert Jentzsch nach dem Bestseller von Katja Kessler im Boulevardtheater Dresden.

Mit Ring oder ohne, hart oder weich, treu wie ein Rauhaardackel, wild-verwegen, mopsig oder muskelbepackt. Keiner kommt ungeschoren davon in “Wie dressiere ich meinen Mann“. Teil 2 des humorvollen Beziehungsprogramms mit Kati Grasse und Robert Jentzsch hatte jetzt Premiere im Boulevardtheater.

In einem Käfig auf der Bühne im kleinen Saal zwitschert ein Vogel, dem sie Medizin gibt, ein Placebo gegen Männerschnupfen. Doch wie soll Frau ihren Mann am besten, artgerecht halten? In Käfig-, Boden- oder doch lieber Freilandhaltung? Davon erzählt witzig, offen und ungeniert dieser Abend für Frauen und Männer nach dem Bestseller von Katja Kessler, „An dem Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu dressieren.“ Die Schauspielerin und Sängerin Kati Grasse gibt singend und spielend lustvoll, launig, lässig und mitfühlend reichlich Tipps zur Männerdressur, zu Liebe, Sex, Aufzucht und erläutert sie sogleich am lebenden Objekt – ihrem Pianisten Robert Jentzsch.

Der abwechselnd im Käfig mit Kopfhörern sitzt und herumwerkelt, ab und zu ein Wort wie „Nein“! oder „Genau!“ ruft, ihr ungewollt Recht gebend, und heraus gelassen vor gestreiftem Hintergrund am Piano mit gefühlreicher Begleitung glänzt und mal ruhig-gelassen und mit trockenem Humor konternd zeigt, dass ihm all das nicht einerlei ist. Begonnen beim alles andere als nur romantischen Liebesleben von Schwänen, Schwalben und Pinguinen, reden sie genauso Tacheles über Ehe, Treue, Eifersucht, Seitensprünge, erotische Fantasien, sein bestes Stück, Gehen oder Bleiben. Untermauert durch Statistik, laut der gerade mal 52 Prozent aus Liebe heiraten, 27 Prozent um sich fortzupflanzen, neun Prozent aus religiösen und der Rest aus steuerlichen Gründen.

Mit viel Herz, Komik und Power durchlebt und besingt Kati Grasse mit warmer intensiver Stimme, mal stark und verletzlich die Höhen und Tiefen der Zweisamkeit. Mal isst sie genüsslich eine Banane zum Lied „Dschungel der Begierde“, dient ein Ei als Rassel in einer wortspielerischen „Ode an die Fruchtbarkeit“. Dem übermütigen, frisch verliebt mit dem Wind reiten folgt das leise Lied „Bitte geh nicht fort“, das einst Marlene Dietrich sang. Dem herrlich ironischen Song „Ab morgen sind wir tolerant“ von Georg Kreisler ein Duett mit ihrem Pianisten, auch eine Art Glückscredo: „Wir sagten nie ein Leben lang, nur bis irgendwann…“. Hand aufs Herz: Die Zuschauerinnen dürfen eine „Männerschwackeliste“, eine Checkliste mit 20 Fragen ausfüllen, um zu sehen wo sie gerade in puncto Liebesglück stehen. Viel Beifall für einen gewitzt-beziehungsreichen Theaterabend.

Text (lv)

Nächste Vorstellungen: 28.4. und 18.5.

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Premiere The Black Rider im Kulturkraftwerk Mitte: Gruselspaß mit Zauberkugeln

04 Mittwoch Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Fotos: TJG

Gruselspaß mit Zauberkugeln

Witzig-unterhaltsam und klangreich schillernd entführt das Musical mit Musik von Tom Waits in die verlockend-trügerische Idylle zwischen Wald, Wild, Heim und Herd.

Ohne Zauberkugeln hat Wilhelm kein Jagd- und Liebesglück. Daher geht er einen Teufelspakt ein im Musical „The Black Rider” im Kulturkraftwerk Mitte. In einer ersten Koproduktion der Staatsoperette Dresden und des Theater Junge Generation kam dort das bekannte Musical von William S. Burroughs, mit Musik und Gesangstexten von Tom Waits und Robert Wilson frei nach Carl Maria von Webers Oper “Der Freischütz“ auf die Bühne.

Schauspieler, Puppenspieler und Sänger bringen ihre bewährten Zutaten ein in die Inszenierung unter Regie von Jos van Kann, der sowohl im Kinder- und Jugendtheater als auch im Musiktheater zu Hause ist. Angefangen beim augenzwinkernd und unterhaltsam in Szene gesetzten Jagdmillieu im dezent modernen Bühnenbild mit eingerahmtem Forsthaus, rotem Balken als Schaukel und Schranke vor den Gefahren des Waldes bis zu witzig-verspielten und poetisch skurrilen Szenen mit Jägern und Wild. Aus dem grün schillernden Vorhang ragen bleiche Tiergeweihe wie Attrappen, auf die Wilhelm (witzig-tollkühn: Moritz Stephan) wie vor einer Jahrmarktsschießbude mit dem Gewehr zielt. Das Wild im Wald ist nicht nur immer schneller als er, es macht sich auch noch über ihn lustig und führt wilde Freudentänze auf vor dem aufgeregt-angstschlotternden Möchtegernjäger.  Der trägt einen schwarzen Anzug und halblanges Haar. Wilhelm ist kein Meisterschütze, sondern ein Meister der Worte und Zahlen. Doch um seine große Liebe, Käthchen (naiv-romantisch: Marie Hänsel) heiraten zu dürfen, muss er einen Probeschuss auf einen fliegenden Vogel abgeben und treffen. So verlangen es Tradition und Käthchens
Eltern.

Da hilft Wilhelm nur „Just a little Devil“, um nicht als Versager oder Feigling dazustehen. Lässt er sich mit Stelzfuß (Marja Hofmann) ein, der mit mal heller Sopranstimme, mal schrill-rockig und jazzig mit Punkfrisur galant-gerissen das Publikum und Wilhelm umgarnt, ihm kunterbunte Zauberkugeln und eine große schwarze für den letzten, entscheidenden Schuss zuwirft. Da erscheinen Wilhelm und Käthchen plötzlich wie verwandelt, als verwegener Jäger mit nacktem Oberkörper, kriegerisch bemalt und Büffelfellkappe und als kesses Westerngirl mit Pistole. Besondere Würze verleihen der Inszenierung die wild und quer durch alle Musikstile galoppierenden Klänge von Opernarien, altenglischen Liedern über Swing bis zu übermütig, schräger Varietéemusik und Jodlern. Viel Beifall vom Publikum.

Text (lv)

http://www.tjg-dresden.de
http://www.staatsoperette-dresden.de

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Premiere „Der Bruch“ im projekttheater: Wie entsteht Gewalt, was verhindert sie?

04 Mittwoch Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Theater

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Auf der Suche nach dem eigenen Weg

In ihrem ersten eigenen Stück „Der Bruch“ erzählt die in Paris und Dresden lebende Künstlerin Rania El-Chanati in symbolreich und sinnlich fesselnden Bildern über  kulturelle Identität und Konflikte. Heute am 4..4., um 20 Uhr noch einmal im projekttheater Dresden.

Auf einer grauen Wand ein Stück Himmel. Ein junge Frau boxt mit Fäusten gegen einen Panzer. Immer und immer wieder. Mit dem Finger fährt sie zärtlich auf der Leinwand entlang über die Landschaft, das weiße Häusermeer im hell gleißenden Licht. Sie sieht die Bilder mit den Trümmerbergen der Häuser, mittendrin Helfer in orangenen Westen, die unermüdlich nach Verschütteten suchen. Hier kann sie nicht bleiben. Doch die Bilder der Zerstörung, das Leben der Menschen dort, die ihr nah und fremd zugleich sind, die Stimmen, Geräusche, das Leid und die Sehnsüchte begleiten sie überall hin. Wie entsteht Gewalt, was verhindert sie? Wie sieht kulturelle Identität aus, wenn man nicht nur eine Heimat hat? Davon erzählt in symbolreich, sinnlich fesselnden Bildern und kraftvoll-ergreifender Körpersprache Rania El-Chanati.

Mit ihrem ersten eigenen Stück ist die in Paris und Dresden lebende Künstlerin mit palästinensischen Wurzeln väterlicherseits derzeit im projekttheater in Dresden zu Gast. Nach der gestrigen Premiere mit Zuschauern vor allem aus dem Freundeskreis und ihrer Familie ist ihre Bildercollage mit Liverperformance heute abend (4.4., 20 Uhr) noch einmal zu erleben. Nach der Vorstellung freut sich die Künstlerin auf Gespräche mit den Zuschauern. Rania El-Chanati spielt allein, barfuß, mit einem Rollkoffer als fiktivem Partner, an dem sie sich festhält, sich anlehnt, erschöpft vom langen Fußmarsch durch die glühende Landschaft bis zum Meer. Und der ihre Sachen aufbewahrt. Ein weißes Tuch, in das sie sich hüllt zum Schutz vor Wind und Kälte, das sie über den Kopf zieht und ihren Körper gänzlich verhüllt, aus dem sie sich befreit und rote Handschuhe überzieht, die sie verheißungsvoll in die Höhe reckt zu pulsierenden Trommelklängen. Ihr Gesicht erscheint auf ihren Körper, auf die äußere Hülle projiiziert, dahinter ihr Schatten, der für das rätselhafte, andere Ich steht, das nicht weiß wohin, das sieht, wahrnimmt und aus der Ferne fremde, unverständliche Sprachlaute hört. Begleitet von bunten Lichtern tanzt, schwenkt, schwebt sie einen Moment mit ihrem Koffer selbstvergessen, frei von allen Zwängen.

Sieht Bilder von übermütig hoch auf den Häusertrümmern spielenden, kletternden und über sie hinweg springenden Kindern und Jugendlichen. Doch ihre Unbeschwertheit erreicht sie nicht. Vorbei das Lachen der jungen Frau, die sich die roten Lippen nachzieht auf der Leinwand. Die Musik bricht ab als die junge Frau einen tickenden Gegenstand unter ihrer schwarzen Jacke verbirgt.

Die Bilder sind offen, interpretierbar für die Zuschauer gehalten. Jedes erzählt eine Geschichte. Vor dem Hintergrund des sehr komplexen, vielschichtigen Nahostkonflikts mit alltäglicher Gewalt wegen immer neu aufflammender Grenz- und Gebietsstreitigkeiten im Grenzgebiet von Israel und Palästina, fehlenden Perspektiven für junge Leute und patriarchalen Strukturen einer dominierenden Männergesellschaft. Es geht um Rollenbilder, Einsamkeit und Gefangensein von Frauen und einen Weg daraus für sich zu finden. „Wenn da keiner gegensteuert, verselbstständigt sich das auch mit der Gewalt“, sagt Rania El-Chanati. Das Stück sei ein Versuch, diese Themen zu visualisieren. Sie kennt das zwiespältige Gefühl der Suche nach Zugehörigkeit von ihren Reisen. Durch ihren arabischen Namen und Aussehen sei ihre deutsche Herkunft nicht gleich ersichtlich und bei den Palästinensern sei sie keine von ihnen und spreche auch kein Arabisch. „Ich frage mich, was palästinensische Identität eigentlich ist und finde darauf keine Antwort.“

Text + Fotos (lv)

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Premiere „Erniedrigte und Beleidigte“ von Dostojewski im Schauspielhaus Dresden

02 Montag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Fotos: Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden

„Habt Ihr noch was?!“

Leidenschaftliches, spielbesessenes Theater, das schmerzhaft-komisch die Abgründe der menschlichen Seele auslotet, erntete ebenso viele Bravo- wie Buhrufe bei der Premiere von Dostojewskis Stück „Erniedrigte und Beleidigte“ unter Regie von Sebastian Hartmann im Schauspielhaus Dresden.

Wozu die Aufregung?! Die Inszenierung „Erniedrigte und Beleidigte“ nach dem Roman von Fjodor M. Dostojewski unter Regie einschließlich Bühnenbild von Sebastian Hartmann polarisiert, bekam ebenso viele Bravo- wie Buh! Geld zurück!-Rufe nach der Premiere am Gründonnerstag im Schauspielhaus Dresden. Im Stücktitel klingt schon an, dass da einiger Zündstoff dahinter steht. Ja, es geht heftig zur Sache. Fiebrig, pulsierend, grell, zäh. Ein (Alb)traum und doch Wirklichkeit. Verliebte gebärden sich wie Verrückte. Wer zu verquer auftritt, zu laut lamentiert, wird schnurstracks auf die Krankentrage verfrachtet, zum Schweigen gebracht und weggefahren.

Leidenschaftliches, spielbesessenes Theater, drei Stunden lang, mit großartigen Schauspielerinnen und Schauspielern, die so scheint es gar nicht aufhören wollen, sich zwischendurch auch selbst fragen, was diese oder jene Szene eigentlich soll, dass man die ganze Geschichte endlich auch mal erzählen müsste – was kurz vor Ende sehr russisch wehmütig-ironisch auch passiert bis zum abschließenden: „Habt Ihr noch was?!“. Doch da haben sie längst alles ausgereizt an theatralen Mitteln, was Körper, Stimme und Sprache hergeben (unter Verwendung einer heruntergerasselten Hamburger Poetikvorlesung von Wolfram Lotz, fast ein Sinnbild für das Ringen von Kunst und Sprache um Gehör heutzutage! Auch angesichts allgegenwärtiger Reizüberflutung). Danach hat man keine Lust auf Wein oder Gespräche mehr. Man fühlt sich wie benommen von der Fülle an Eindrücken, dem Gefühlschaos auf der Bühne, dem wilden Gezappel der Körper, die in Schmerz, Ekstase, dahin geschleuderten Geistesergüssen und Verzweiflung sich ergehen.

Das ist nicht leicht auszuhalten, dermaßen zwischen nebulöser Leere mit umher geisternden, dunklen Gestalten, groteskem Wahnwitz und tieftrauriger Melancholie und Verzweiflung, untermalt von sanfter Cello- und Klaviermusik und dröhnenden Bässen, hin und her gerissen als Zuschauer, den Spiegel vorgehalten zu bekommen über die Abgründe der menschlichen Seele. Die Gier nach Macht, Erfolg, Heirat ohne Liebe nur aus materiellen Beweggründen, Gleichgültigkeit gegenüber anderem Leid, Angst vor dem Tod, dem Nichts und dagegen Anspielen, im Dunklen einer Dachkammer den einen, winzigen Sonnenstrahl sehen, der wieder Licht in die Seele bringt, neue Gedanken anstößt… Wunderbar dazu das nach und nach entstehende, vielschichtig übermalte Leinwandbild mit seinen Schwarz-Weiß-Schattierungen von Tilo Baumgärtel mit einem staunend-fragenden Kindergesicht in der Mitte, das Treiben der Erwachsenen beobachtend, zugleich ihre Erinnerungen, Ängste und Träume verkörpernd.

Man fühlt sich streckenweise so allein gelassen und ratlos wie die im dichten Nebel umher irrenden Figuren auf der Bühne mit der bruchstückhaft erzählten, aufgesplitterten, erst gegen Ende einigermaßen verständlichen Geschichte. Nichts ist eindeutig, alles möglich und ungewiss. Das zeigt dieser intensive, schmerzhaft schöne und zwiegespaltene Theaterabend, der garantiert keinen kaltlässt, eindrucksvoll.

Text (lv)

Nächste Vorstellungen:

2.4. und 21.4, 19.30 Uhr; 8.4., 19 Uhr und 29.4., 16 Uhr

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Rania El-Chanati mit ihrem ersten Stück „Der Bruch“ im projekttheater

02 Montag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Film, Theater

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Die Künstlerin Rania El-Chanati. Die Abendsonne wärmt nicht, Kälte und Angst begleiten die Frau mit der schwarzen Haarsträhne vorm Gesicht. Wo wird ihr Weg hinführen? Fotos: privat

Ausbrechen aus der Gewaltspirale

Die Bildercollage mit Liveperformance der in Paris und Dresden lebenden, jungen Künstlerin mit palästinensischen Wurzeln väterlicherseits lädt ein zum Nachdenken über Heimatverlust, kulturelle Identität und Raum, diese zu leben. Zu sehen am 3. und 4. April, um 20 Uhr  mit anschließender Gesprächsmöglichkeit im projekttheater.

Eine rote Hand erhebt sich abwehrend vor grell blendendem Licht auf dem Titelplakat. Auf einem weiteren Bild hält eine junge Frau eine schwarze Haarsträhne schützend vors Gesicht, in der anderen Hand einen Rollkoffer vor glühender Landschaft. Es sind Aufnahmen aus dem Stück „Der Bruch“ von Rania El-Chanati. Mit ihrem ersten eigenen Theaterprojekt kommt die in Paris lebende Künstlerin am 3. und 4. April, um 20 Uhr im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ ins projekttheater in Dresden.

In dieser Bildercollage mit Liveperformance, in der sich Film- und Theatersprache ausdrucksreich verbinden, werden die Zwänge und Wünsche einer jungen Frau mit Blick auf ihren eigenen familiären Hintergrund und die großen Themen des Nahostkonflikts dargestellt. Es geht um die Auseinandersetzung mit der Spirale von Angst, Wut und Gewalt, die gerade zu Ostern am Karfreitag wieder eskalierte bei  Massenprotesten von Palästinensern im israelischen Grenzgebiet. Gibt es einen Ausweg aus der Gewalt?, fragt das Stück.

„Mein Theaterprojekt möchte das Publikum für die Ursachen der Konflikte sensibilisieren und zum Nachdenken über Themen wie kulturelle Identität und Raum, um sie zu leben, anregen“, sagt Rania El-Chanati. „Da das Stück sich einer fiktiven Sprache bedient, bekommen die Bilder einen universellen Charakter. Jede Situation kann sich somit in jedem Teil der Welt abspielen.“

Rania El-Chanati ist im Harz geboren und in Dresden aufgewachsen, mit palästinensischen Wurzeln väterlicherseits. Die Welt des Theaters lernte sie von klein an kennen durch ihre Mutter, die Schauspielerin Annette Richter. Sie führt Regie bei diesem Stück. Theater und Film sind für Tochter Rania sowohl „magische als auch politische Orte, die die geistige Interaktion mit dem Publikum ermöglichen.“

Sie verwendet vor allem symbolische Bilder, zum Teil eigene Aufnahmen und schon vorhandene Dokumentarfotos, darunter eins vom berühmten Street Art-Künstler Banksy. Alltagsobjekte werden im Spiel verfremdet und bekommen so eine politische Bedeutung. Nach dem Abitur verbrachte Rania El-Chanati eineinhalb Jahre im Libanon und in Frankreich. Sie besitzt einen deutsch-französischen Bachelor in “Interkulturelle Europa- und Amerikastudien“, ein Diplom in „Kulturelle Mediation“ und einen Master in Filmwissenschaften. Parallel zu ihrem Studium an der Universität Sorbonne hat sie eine Schauspielausbildung am Method Acting Center in Paris absolviert und an verschiedenen Workshops der Schauspielschule Cours Florent teilgenommen.

Seit 2011 lebt Rania El-Chanati in Paris und Dresden. Ihr Stück „Der Bruch“ wird auch in Frankreich aufgeführt. Es kam auch in die Vorauswahl des Wettbewerbs „Concours Déclics jeunes“, den jährlich die Fondation de France veranstaltet. Im Sommer entscheidet die Jury über die Gewinnerprojekte.

Text (lv)

 

 

 

 

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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