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Kategorien-Archiv: Natur

Neue Lyrik zur Frühlingszeit: Fließen & Farblächeln

08 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Zwischenmenschliches

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Fließen

Ein Aufleuchten
Auftauchen
wie aus der Ferne
alles vertraut und
doch anders
die Wege und Gassen
neue Häuser dazwischen
alte steinerne Vorgärten
vorn die Straße zum Fluss
am blauen Himmel steht
schon der Neumond
schwirren federleichte Wolkengeister
Schient Ihr mir herab
vor Freude
wieder hinaus in die Welt
könnt Ihr nun als Buchkatzen
funkelnd mit den Lichtstrahlen
und den Wolkenspielen im Wasser
durchzogen von der Brücke der Zauberin
auf dem Geländer
und den Bäumen am Ufer
ziehen Wasservögel ihre Kreise
hör ihr Flügelschlagen und die Rufe
der Wildgänse
endlich zurück
wieder im Fließen

LV
24.2.2026

Farblächeln

Im schon verblühten
verglühten unvollkommenen
noch unfertigen noch das Schöne
den Glanz das Wollen
und Werden sehen
nichts ist verloren
was vergilbt
weit weg
unerreichbar scheint
alles möglich
was mit Liebe geschieht
das Verblühte alles wandelt
sich mit uns
neu

LV
8.3.2026

Texte und Fotos: Lilli Vostry

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Neuer Besucherrekord bei der Blumenschau „Dresdner Frühling im Palais“ Großer Garten in Dresden

08 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Opulent inszeniert: Mit der „Tafel der Vielfalt“ entfaltete sich beim Dresdner Frühling im Palais eine eindrucksvolle Komposition aus gärtnerischen und floristischen Arbeiten. Besucher konnten die facettenreiche Blütenpracht aus nächster Nähe erleben. Foto: Sebastian Thiel

Besucherrekord für Dresdner Frühling im Palais

Dresden, 8. März 2026 (tpr) – Am Sonntagabend endet die zehnte Ausgabe der Blumen- und Floristikausstellung „Dresdner Frühling im Palais“ im Palais im Großen Garten Dresden. Die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen (FGS) rechnet damit, dass bis zum Abend insgesamt etwa 43.000 Besucher das Gesamtkunstwerk aus Tausenden blühenden Pflanzen und Gehölzen sowie meisterhafter Floristik gesehen haben werden. Das ist ein neuer Rekord für die Schau, die unter der Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer stand.

„Die Besucher haben sich von den Wundern der Natur verzaubern lassen“, sagt der Veranstalter und FGS-Geschäftsführer Tobias Muschalek. „Das Gästebuch ist voller Worte des Dankes und der Begeisterung – das berührt uns! Viele haben lange Anfahrtswege und teilweise Wartezeiten in Kauf genommen, um die Ausstellung zu sehen. Dafür bedanke ich mich im Namen aller, die an dieser Schau mit Herzblut mitgewirkt haben, ganz herzlich.“ Neben Dresdnern und Gästen aus Sachsen kamen auch Besucher aus allen weiteren ostdeutschen Bundesländern sowie aus Niedersachsen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.Die Jubiläumsausgabe stand unter dem Motto „Oh Blütenwelt – welch‘ Wunder!“ und zeigte in den Sälen und Salons des Lustschlosses zehn Tage lang farbenprächtige und frühlingshaft duftende Szenen. Höhepunkt war eine fast sechs Meter hohe Baumskulptur im großen Saal des Palais. Als Weltenbaum stand sie für die majestätische Schönheit der Natur. 22 Gartenbaubetriebe aus Sachsen hatten monatelang darauf hingearbeitet, etwa 40.000 Pflanzen punktgenau zum Blühen zu bringen. Eigens für die Ausstellung produzierten sie dabei auch besondere Sorten wie Butterfly-Ranunkeln oder frühblühenden Islandmohn.

Nächstes Highlight: Blühendes Sachsen
dresdner Frühling im Palais ist die größte Indoor-Frühlingsblütenausstellung in Deutschland. Seit 2006 knüpft sie alle zwei bis drei Jahre an die Tradition der opulenten Blüten-, Pflanzen- und Früchteschauen in Dresden an, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die nächste Schau ist für 2028 geplant – genau 200 Jahre nach der ersten öffentlichen Ausstellung seltener Früchte und Gewächse im Palais im Großen Garten.Blumen- und Gartenfreunde können sich schon in diesem Jahr auf ein weiteres Highlight freuen: Am 25./26. April laden bei der Aktion „Blühendes Sachsen“ etwa einhundert Gärtnereien und Baumschulen im Freistaat zum Besuch und präsentieren aktuelle Blumen- und Gartentrends. Es ist der offizielle Start in die Beet- und Balkonpflanzensaison. Informationen gibt es unter www.bluehendes-sachsen.de.

Rückblick Besucherzahlen Dresdner Frühling im Palais:
2023: 42.050 Besucher
2020: 40.700 Besucher
2018: 36.800 Besucher

Text: Anne Jungowitz

Über Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH:
Die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mit Sitz in Dresden fördert alle Zweige des Gartenbaus und seiner Betriebe in beruflicher, wirtschaftlicher, fachtechnischer und kultureller Hinsicht. Die Förderung besteht u.a. in der Durchführung von Gärtner- und Floristenbörsen, in der Durchführung von Ausstellungen, Blumenschauen und Messen sowie von Seminaren, Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen. Darüber hinaus fördert sie den Berufsnachwuchs und berät die u.a. die im Gartenbauverband Mitteldeutschland e.V.  organisierten berufsständischen Unternehmen, darunter rund 320 Gemüsebau- und Zierpflanzenbetriebe, Einzelhandels-, Stauden- und Friedhofsgärtnereien sowie Baumschulen.

 

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Ausstellung „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich im Einnehmerhaus Freital

07 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Steinsonne & Eisblumen & Baumstrukturen… Die Natur malt, zeichnet mit in der derzeitigen Ausstellung mit Fotografie im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital, Dresdner Straße 2.

Farben- und Formenfülle in Bildern & Klängen:  Mit zauberhaftem Spiel voller Hingabe an der Harfe begeisterte Aerdna Harp (Andrea Dorschner) zur Ausstellugseröffnung die Besucher. Bettina Liepe, Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus bedankte sich herzlich.

Steinfarben & Steingesichter: Einen besonderen Blick dafür hat Jürgen Dittrich, von Beruf Geologe und seit vielen Jahren als Fotograf in der Natur unterwegs.

Zauberhafte Naturaufnahmen

Die reichhaltige Farb- und Formenfülle von Gesteinen und Landschaften zeigt die Ausstellung „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich derzeit im Einnehmerhaus Freital.

Steinfarben, Eisblumen, Baumstrukturen und Schwünge in der Landschaft. Die Natur malt, zeichnet mit in reichlicher Farben- und Formenfülle in der ersten  Ausstellung dieses Jahres mit dem Titel „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital e.V., Dresdner Straße 2. In der Reihe „Sinn und Eigensinn“, in der Vereinsmitglieder und Freunde des Hauses ihre Arbeiten vorstellen, zeigen sie in langjähriger Freundschaft entstandene Aufnahmen von ihren gemeinsamen Fototouren und der Suche nach besonderen Motiven.

Zur Eröffnung in der Keramikwerkstatt am vergangenen Sonntagnachmittag waren alle Plätze besetzt. „Vor einem Monat standen wir hier noch im Bauschutt und sind froh, dass wir es geschafft haben“, sagte Bettina Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus. Das gehört  jetzt dem Verein.

Das Einnehmerhaus gehört jetzt dem Kunstverein

Im Dezember 2024 wurde der Kaufvertrag mit der Stadt Freital unterzeichnet wurde. Damit wird auch das Engagement des Kunstvereins gewürdigt und sichert ihm langfristig sein Domizil. Die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen werden peu a peu umgesetzt. Mit viel Hingabe und zauberhafter Klangfülle an der Harfe brachte Andrea Harp alias Andrea Dorschner die Räume zum Klingen. Feinsinnig, ausdrucksreich und fantasievoll lassen die Fotografien dem Betrachter viel Raum für eigene Wahrnehmung. Sie zeigen faszinierende Naturaufnahmen, darunter rote Flechten auf Gestein, Blätter unterm Eis, hauchfeines „Haareis“, Wasserbewegung, Lerchennadeln, eine Steinsonne, ein Fensterblick mit getigerter Katze und ein Sandsteingesicht. „Die Stein-Geschichten liegen mir besonders am Herzen, ihre verblüffend natürliche Vielfalt bezüglich Struktur und Farbe“, sagt Jürgen Dittrich. Er ist Jahrgang 1944, Geologe von Beruf und seit vielen Jahren ambitionierter Hobbyfotograf.

„Wir wollten diese Ausstellung noch zusammen machen. Wolfgang Nassler wusste davon und war erfreut darüber“, so Dittrich. Vier Monate später, im April 2025 starb er 85-jährig nach langer, schwerer Krankheit. Jürgen Dittrich erinnerte an dessen reges Schaffen und stellte Nasslers Bilder vor. Seine Frau hörte es gerührt und freute sich über die Blumen. Wolfgang Nassler war Urfreitaler, erfolgreich als Diplomingenieur im Hochbau und Leiter von Ingenieurbüros und viele Jahre fotografisch kontinuierlich unterwegs. Die beiden hatten 2017 bereits eine Ausstellung „Unterwegs in Nah und Fern“ mit ihren Fotografien im Einnehmerhaus.

Variationen zur Farbe in der Landschaft

Die neue Ausstellung vereint verschiedene Sichtweisen, die kontrastieren und einander ergänzen. Von Wolfgang Nassler stammen die fotografischen Variationen zur Farbe in der Landschaft. Ein Bild von ihm hängt einzeln, fast schwarz-weiß, mit rotem Signal am Waggon. „Der Zug ist abgefahren…“, so der vieldeutige Bildtitel. „Die Zeichen des Käfers“ im Holz von Dittrich erinnern in der Form an die Kunst der Aborigines, den australischen Ureinwohnern und andere Naturvölker. „Ich sehe das Schöpferische, wenn dort in einer Aufnahme das kleine Bäumchen wie aus dem Nichts wächst“, sagt Ausstellungsbesucherin Rosemarie Halmel aus Dresden begeistert. „Die Schönheit und die Kraft, die in der Natur liegen, sind beeindruckend.“ Die Ausstellung ist noch bis 26. April im Einnehmerhaus zu sehen. Zum Mittun in der Dunkelkammer und Fotolabor lädt Thomas Unger vom Kunstvererein im Einehmerhaus nach Absprache ein.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Do und Sa 10 – 17 Uhr, Fr und So 14 – 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de

Bleibende Bilder & Erinnerungen: Die Frau von Wolfgang Nassler, der die Ausstellung nicht mehr selbst miterleben konnte. Er starb nach schwerer Krankheit 85-jährig im April letzten Jahres.

Fasziniert von der Schönheit & Schöpferkraft der Natur: Besucherin Rosemarie Halmel im Gespräch mit Thomas Unger vom Kunstverein im Einnehmerhaus und ebenfalls Fotograf.

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BilderAlbum: Blütenzauber bei der Ausstellung „Dresdner Frühling“ im Palais Großer Garten in Dresden

05 Donnerstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Im Blütenmeer. Schwelgen & Genießen: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry.

Im Blütenmeer im Palais Großer Garten in Dresden

Rund 40 000 Blumen und Pflanzen können die Besucher bei der deutschlandweit einzigartigen Frühlingsblumenschau in den wundervollen Räumen im Palais Großer Garten in Dresden bestaunen und bewundern. Noch bis 8. März täglich von 9 bis 20 Uhr.

Die Morgensonne lächelt. Die Luft ist frühlingshaft mild. Auf der Wiese vor dem Palais sprießen die ersten, lila Krokusse. Die Bäume ringsum recken ihre noch schwarzen, filigranen Zweige in die Höhe. Um so reichlicher grünt und blüht es gleich hinter dem Eingang im Palais im Großen Garten, im größten Park der Stadt. Sonnenlicht scheint aus blauem Himmel herein durch die hohen Fenster auf die zauberhafte Blütenpracht. Betörender Duft empfängt die Besucher beim Gang durch die Räume frühbarocker Baukunst. Wasser rinnt leise und sanfte Klänge begleiten den Rundgang durch das Blütenmeer bei der diesjährigen Blumenschau „Dresdner Frühling im Palais“, die bereits zum zehnten Mal stattfindet und schon am Eröffnungswochenende viele Menschen aus nah und fern anzog, die sich an der Vielfalt an Farben, Formen und der Fülle an Frühjahrsblühern und bezaubernden Gewächsen erfreuten.

Mit dieser Frühlingsblumenschau hat die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen eine große Dresdner Tradition wiederbelebt. Deren Wurzeln reichen bis ins 19, Jahrhundert zurück. Und auch der Schirmherr der Schau, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sah sich das blühende Wunder an, das durch gärtnerische Kunst und Floristik zu sehen ist, noch bevor der Frühling in der Natur Einzug hält.

Bezaubernd gleich im ersten Raum ein großes Blumenbeet, um das herum man wandeln und all die Blumenschönheiten, vom kleinen Schneeglöckchen, Anemonen, Tulpen, Hyazinthen und viele mehr, die das Herz um diese Jahreszeit erfreuen, betrachten kann. Unter der weißen, schon restaurierten, prachtvollen Raumdecke hängen mit Zweigen geflochtene Blumenkränze. An einer Holzwand tummeln sich Schmetterlinge aus Seide vor Blütenblättern. Schönheit und Vergänglichkeit liegen nah beieinander. Glanz, kunstvolle sandsteinerne Skulpturen und rohe Ziegelwände. „Der August der Starke wusste schon was schön ist, dem wir die Kunstschätze in Dresden zu verdanken haben“, sagt eine Mitarbeiterin der Blumenschau mit Blick auf die wunderschönen Räume. Sie steht in einem Raum mit zart rosa blühenden Mandelbäumchen und Torten, geformt aus Mandelblättern und verziert mit leuchtend farbigen Frühlingsblüten. Ein Augenschmaus!

In jedem Raum locken auf zwei Etagen verschiedene, liebe- und fantasievoll in Szene gesetzte Blumenkunstwerke von meisterlicher Hand der Floristen, begleitet von Licht, Klang und Kunstobjekten und Zitaten großer Dichter von Novalis bis Rilke inmitten der Blütenpracht. Im Foyer sind außerdem die Gedichte der Gewinner eines Poesie-Wettbewerbs zur Frühlingsblumenschau zu lesen, umgeben von prächtigen Rhododendronbüschen.

Dresdner Frühling im Palais ist noch bis 8. März täglich von 9 bis 20 Uhr im Palais im Großen Garten zu erleben. Mit etwa 40 000 Blumen und Pflanzen ist es Deutschlands bedeutendste Indoor-Frühlingsblumenschau. Aus heimischen Blumen, gärtnerischen Raritäten und kunstvoller Floristik schaffen Gärtner und Floristen inspiriert von faszinierenden Prozessen in der Natur auf zwei Etagen des historischen Palais im Großen Garten begehbare Raumbilder. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ist Schirmherr der Ausstellung. www.dresdner-fruehling-im-palais.de

Text + Fotos (lv)

Frühlingsmelodie

Die Morgensonne lässt
den rauen Gesellen
blass aussehen
in den dunklen knorrigen Bäumen
hängen noch welke Blätter
einige treibt der Wind vor sich her
die ersten Knospen schimmern
hell im Geäst emsiges Klopfen
Gezwitscher und johlende Raben
die Gefiederten sind zurück
mit gellenden Rufen
lassen sich einige Wildgänse
im noch leeren Großen Garten nieder
die Sonne wärmt ihr Gefieder
auf der Hauptallee spazieren sie
Richtung Palais
Davor eine lange Warteschlange
drinnen die kunstvolle Blütenpracht
zu sehen noch bevor der Frühling beginnt
die Wildgänse fliegen vergnügt kreischend
über die Köpfe der Wartenden
hin zum Palaisteich
das Wasser funkelt

Im Palais fallen die Tropfen
leis auf das farbreiche Blütenmeer
das betörend duftet
und verrinnt mit der Zeit
unzählige Blüten ranken
klettern schweben und wogen
halten ihre Blütenköpfe aneinander
als könnten sie halten
als wäre es für immer
das Farbleuchten Summen
Säuseln Schwirren
begleitet sie
ringsum Menschen
andächtig und entzückt
wie nie
lächeln und zücken ihre Kameras
zur berauschenden Frühlingsmelodie

LV
1.3.2026

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Neue Lyrik: Deine Stimme & Hoffnungslicht & Freiheit & Winterspaziergang

22 Sonntag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Zwischenmenschliches

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Deine Stimme
(Für meinen Pa.)

Die Sonne schien den ganzen Tag
Abends warm golden auf das Haus
gegenüber
als der Anruf kam
Du sagtest Deinen Namen
und fragtest wer ich bin
das Handy spielte Dir
wohl einen Streich
meine Stimme hast Du
gleich erkannt:
Ach so, Du bist es!
Hört uns das Glück Zufall
oder mehr doch noch
Du hast nicht gleich aufgelegt
wie sonst
nur wieder keine Zeit
ich geh gleich
Deine Stimme klang
anders
belegt schwer wie benebelt
als käme sie nicht hinterher
wie festgehalten die Zunge
Was hast Du
Geht es Dir gut
Es geht einigermaßen
Geht es Dir gut fragst Du zurück
Wie könnte es anders sein
in diesem Moment

Morgen wollte ich zu Dir kommen
Du bist nicht da
Dann nächste Woche
Ich überlege es mir
antwortest Du
Die Sonne verschwindet hinter den Bäumen
vor dem Wintergarten
drinnen duftet es schon nach Frühling
ein großer bunter Tulpenstrauß steht
im Raum
Würd so gern bei Dir sein

LV
10.2.2026

Hoffnungslicht
(Im Gedenken an die Zerstörung Dresdens)

Alles ist still. Der Wind weht leis. Kein Regen mehr.
Auf dem Fensterglas Tropfen die über Gesichter
rannen und rinnen Erinnerungen die kein Feuer
löschen kann als die Stadt brannte Menschen wie
Schatten umher irrten alles Leben versank in
Trümmern die alten Bauwerke noch immer
rußgeschwärzt tragen Trauer und Schönheit noch
immer in sich und im Dunkeln brennt Licht in den
Herzen

LV
13.2.2026

Freiheit

Freiheit die ich meine
kommt von ganz alleine
wenn ich zulasse
wer ich bin
nicht mehr aus der Haut
fahre
bei jedem Ausrutscher
Fragen ohne Antwort
Absagen und Klimbim
weiss ich mehr
was ich nicht will
Ängste Zweifel Hindernisse
sind meine Wegweiser und Segel
mit denen ich hinaustreibe
auf`s offene Meer

LV
15.2.2026

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BilderAlbum: Ausstellung „Emotionen in Kunst“ von Mandy Baldauf im „Kastenmeiers“ in Dresden

28 Mittwoch Jan 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches

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Suche nach Leichtigkeit und Balance im Spiel des Lebens

Traumhaft surreale Welten und Wirklichkeit. Figürliches, Natur und Tiere verbindet Mandy Baldauf facettenreich in ihrer Bilderwelt. Ihre Ausstellung „Emotionen in Kunst“ ist noch bis 30. Januar im „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, in Dresden zu sehen.

Die Bilder von Mandy Baldauf sind voll leuchtender Farbkraft, Leichtigkeit und Tiefe. Auf den ersten Blick erscheinen sie oft märchenhaft, surreal, heiter und verspielt. Doch bei näherem Hinsehen erkennt man, Schönes, Trauriges, Verletzliches, Träume und Ängste liegen nah beieinander. In symbolhafter, offener und poetischer Bildsprache entführt sie den Betrachter in Traumwelten nah an der Wirklichkeit. Man blickt dabei wie in einen Spiegel, der in viele Einzelteile zerspringt, die umher schweben, fallen, steigen. Und die jeder für sich wie Puzzleteile neu zusammen setzen kann im Spiel des Lebens.

Treppen führen hinunter zwischen Erdhügeln, umgeben von Baumwurzeln, umgestürzten Stämmen, die wie Sprachrohre wirken hin zu verborgenen Türen. Ein Mädchen im weißen Kleid sitzt auf einem Zweig und träumt vom Fliegen. Die Blumenwiese ist von Blau umhüllt wie unter einer Glaskugel. Die Bilder tragen Titel wie „Melancholie oder Leichtigkeit“, „Zeit, einen neuen Weg zu gehen“ und „Gefallen oder erwachen“.

Zu sehen sind unter dem Titel „Emotionen in Kunst“ rund 40 Arbeiten von Mandy Baldauf in ihrer derzeitigen Ausstellung im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, in Dresden. Darunter großformatige Acrylbilder und feine, zarte Zeichnungen voller Freude, Fantasie und kindlicher Unbeschwertheit. Aus ihnen spricht eine innige Verbundenheit der Künstlerin zur Natur und allem Lebendigen. Ihre Bilder erzählen feinsinnig, ausdrucksstark von Licht und Schatten, Abschieden, Trauer, Loslassen und der Sehnsucht nach Balance und Gehaltensein. Sie berühren vor allem mit ihren Kontrasten, Ehrlichkeit und Authentizität. Und sie entfalten mit ihrem intensiven wie schwungvollen Farb- und Formenspiel einen eigenen, ursprünglichen Zauber. Eine Bilderwelt, von der man sich wünscht, dass sie noch viele Menschen sehen und sich bezaubern lassen.

Text + Fotos (lv) + Porträtfoto: privat

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo bis Sa ab 17 Uhr sowie ab 15 Uhr auch unabhängig von einem Restaurantbesuch

Kontakt zu Mandy Baldauf: Instagram k_u_nst_mandy
Traumhaft surreale Welten & Wirklichkeit miteinander verwoben: die Künstlerin Mandy Baldauf in ihrem Atelier am Stadtrand von Dresden in Altfranken. 

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Neue Lyrik: Adventszeit in K.

22 Montag Dez 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Unterwegs

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Adventszeit in K.

„Worte sind Luft
Aber die Luft
wird zum Wind,
und der Wind
macht die
Schiffe segeln“ – herüber geweht
aus dem Meer der Zeit
stehen Lessings Worte
am Eingang der Buchhandlung
am Markt funkeln im Lichterbaum
mit den roten Kugeln und dem
fast märchenhaften Rathaus aus Backstein
die einsam da stehen
fernab vom Trubel der Weihnachtsmärkte
feierliche Stille
am Geburtshaus des Dichters
auf efeuumrankter goldener Tafel
nur noch zu sehen
eine Bank davor seine Gedanken
begleiten mich durch alle Zeit
mein Kindheitshaus steht längst
nicht mehr die Erinnerungen
segeln mit mir bringe ihm einen Weihnachtsstern
und einer leuchtet gleich gegenüber auf dem
Marienkirchhof bei dem Jungen aus Stein
weiße Christrosen und ein Herz stehen dort
denkt noch jemand an ihn
Bäume strecken efeubewachsen ihre
Zweigarme aus
in einem Garten unterhalb vom Kirchhof leuchten
noch rote Äpfel am Baum wie Weihnachtskugeln
die ganze Wiese übersät
lies sie ruhig auf
bevor sie verderben höre ich Großmutter sagen
einst hatte ihr Bruder hier sein Haus am Stadtrand er
hatte einen Spielzeugladen und kam aus dem Krieg
mit nur einem Arm zurück
ich sammle Äpfel kann mein Glück kaum fassen
einige liegen schon schwarz im Gras
die anderen voller Erde
unbeschwerte Schwere
trägt mich
mit jedem Schritt
die kleinen Tannenbäumchen auf dem Hutberg
sind ein Stück gewachsen gesäumt von den
hohen alten Bäumen bekrönt von Licht
auf der Wiese verstreute Zweige und Zapfen die
würzig nach Harz riechen rufen mich
das Kiefernbäumchen breitet seine weichen
Fächernadeln wie eine Umarmung aus
wie letztes Jahr
Oben angekommen auf der Freiterrasse mit dem
Lessingturm sitze und warte ich eine Weile
rufe leise will fast schon gehen
da kommt die Langersehnte heran spaziert
miaut setzt sich zu mir als würden wir uns schon
lange kennen umstreift mich
lässt sich streicheln futtert mit Hingabe
und begleitet mich ein Stück auf dem Rückweg
und mit jedem Schritt der Entfernung wächst
meine Sehnsucht wiederzukommen
an diesen Ort

LV
21.12.202

Wiederehen im Zaubergarten

Ringsum Stille
unter hohen Bäumen
und Rhododendronbüschen
die schon Knospen tragen
Tische und Stühle beiseite geräumt
auf der Aussichtsterrasse
nahe dem Lessingsturm
ein leises Rufen
das diesmal nicht verhallt
auf leisen Sohlen neugierig
gelassen und etwas verwundert
kommst Du heran
mein kleines Weihnachtswunder
letztes Jahr zur selben Zeit
haben wir uns zuletzt gesehen
wo hast Du nur gesteckt all die Zeit
erkennst Du mich wieder
zur Wintersonnenwende
kommt das Licht zurück
nenne Dich Lucina die Lichtbringerin
schwarz-weiß geteilt das Gesicht
weißes Bauchfell und helle Pfoten
samtweiches Fell wie meine Sternaugenkatzen
Lola Jade und Lina
gelbe Augen funkeln mich an
als ginge der Himmel auf
für einen Moment kommt Ihr heraus
zu mir
sie kennt die vertrauten Wege
die wir zusammen gehen
hält inne sieht etwas im Gebüsch
läuft weiter in meine Richtung
ein Stück hinter mir her
jede Stufe ein Abschied
und ein Weitergehen
halb verborgen bleibt sie
hinter einem Rhododendronstrauch
auf der Schwelle zu ihrem Zaubergarten
ich winke ihr zu und sage ich komme wieder
und sehe die Rhododendron und sie
dahinter verschwinden
und alles beginnt
von vorn

LV

Texte + Foto: Lilli Vostry

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Ein Herz für Streunerkatzen: Strafgefangene aus der JVA Torgau bauen Katzenhäuser, die warm und wunderschön sind

19 Freitag Dez 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Projekte, Tiere

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Ein warmes Häuschen & Futter für Liesel und viele andere Streunerkatzen: Gabriele Genz (im Foto) versorgt zusammen mit ihrem Mann Uwe derzeit liebevoll und rührig 16 kastrierte Streunerkatzen an mehreren Futterstellen in ihrem Wohnort in Triestewitz bei Torgau. Sie freuen sich über die zwei gespendeten Katzenhäuser in dem Projekt des bfw-Bildungsunternehmens in der JVA Torgau in Kooperation mit der Tierhilfe Torgau. Weitere Helfer, die schützende Häuser für den Winter für Tiere in Not bauen, sind willkommen, auch Material- und Futterspenden. Fotos: Gabriele Genz

Große Nachfrage nach Katzenhäusern für Streunerkatzen

In einem gemeinsamen Projekt der Bildungsstätte des bfw-Unternehmen in der JVA Torgau und der Tierhilfe im Ort bauen Strafgefangene mit Herz und handwerklichem Geschick warme Schutzhütten für den Winter. Darüber freut sich auch Gabriele Genz, die 16 kastrierte Straßenkatzen versorgt.

Eine kleine schwarz-weiße Katze schaut aus einem Holzhäuschen. Ihr Blick ist scheu, traurig und neugierig. Davor stehen mehrere gefüllte Futternäpfe. Auf dem Boden liegen Stroh und warme Decken bereit in zwei Schuppen für die Katzen. Hier finden Peter, Susi, Liesel, Adele, Mohrle, Merlin, Laila und viele mehr Schutz und Wärme vor der Kälte. Ein wenig erinnert das an die Geschichte „Das Katzenhaus“ in dem bekannten Kinderbuch von Samuil Marschak. Dort zeigt eine reiche Katze ihren Freunden ihr prächtiges Haus und weigert sich hochmütig und hartherzig, zwei arme kleine Katzenwaisen bei sich aufzunehmen. Als eines Nachts ihr schönes Haus abbrennt, geraten sie und der Kater selbst in Not. Verzweifelt irren sie durch die nasskalte Dunkelheit. Bis sie zu einer halb verfallenen, kleinen Hütte gelangen, in der zwei kleine verwaiste Katzen wohnen.

Kein Tier in Not wird abgewiesen auch auf dem Grundstück des Wohnhauses von Gabriele Genz. Sie wohnt in Triestewitz bei Torgau. An der Futterstelle bei ihr werden 16 kastrierte Streunerkatzen liebevoll versorgt. Zusammen mit ihrem Mann Uwe füttert sie die Straßenkatzen drei Mal am Tag, sieht nach ihnen, sreichelt sie und hilft ihnen, wenn sie krank sind. „Wir lieben unsere Katzen und sie uns. Ohne uns wären sie verloren. Die sind sehr dankbar und wir haben ein inniges Verhältnis zu ihnen aufgebaut“, sagt Gabriele Genz. Bereit seit über 20 Jahren füttert und betreut sie Straßenkatzen. Es begann damit, als eine alte Dame aus der Nachbarschaft ins Heim musste und ihre sechs Katzen nicht mitnehmen konnte. „Sie bat uns, sie mit zu füttern. Es half uns damals keiner“, so Gabriele Genz. „Wir taten alles allein und hatten dann 20 Katzen und auch die Kosten für Futter und Tierarzt lagen bei uns. Wir konnten auch keinen Urlaub machen ohne eine Vertretung zu finden.“ Bis sie mit der Tierhilfe Torgau e.V. in Kontakt kamen, die dann alle restlichen Katzen kastrierte und auch zwei operieren ließ. „Allen Katzen geht es gut und sie werden oft sehr alt bei uns“, freut sich die rührige Tierfreundin.

Die kleinen  Katzen, die ihnen zulaufen, werden über die Tierhilfe vermittelt. „Der Kostenpunkt liegt monatlich bei 300 Euro für Futter, bei Krankheit weit darüber und wir sind Rentner mit wenig Einkommen und verzichten auf viele Dinge“, das erschwert die Hilfe. Sie und ihr Mann füttern die Streunerkatzen an drei verschiedenen Stellen im Dorf. Nur für die Straßenkatzen unter der Rampe war noch gar nichts vorhanden. Nun haben sie endlich für den Winter einen warmen, trockenen Rückzugsort. Zwei Katzenhäuser stehen nun für sie bereit bei Gabriele Genz. Sie sind handgefertigt, wunderschön und entstanden innerhalb eines Projekts in der Bildungsstätte des bfw-Unternehmen für Bildung in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Torgau in Kooperation mit der Tierhilfe Torgau e.V. „Es ist ein Projekt unseres Bildungsträgers in der JVA, bei dem es um soziales Engagement geht. In den freien Zeiten können die Teilnehmer, Strafgefangene sich an solchen Projekten beteiligen und wir wollen das Potenzial nutzen, um etwas Gutes tun. Das wird auch rege genutzt“, sagt Kathrin Schumann, die Verantwortliche der Berufsbildungsstätte. Dieses arbeitet seit vielen Jahren in Justizeinrichtungen auch in Sachsen und bietet verschiedene Bildungsmaßnahmen für die Inhaftierten an. Sie hat selbst eine Katze aus dem Tierschutz adoptiert.

„Die Tierhilfe ist ja hier in Torgau sehr gut aufgestellt, wir haben uns getroffen in der JVA. Nach den Gesprächen mit Mitarbeiterinnen der Tierhilfe, wie die Streunerkatzen leben und leiden, waren die Gefangenen schon emotional ergriffen und bereit sich an diesem Projekt zu beteiligen“, sagt die Bildungsstättenleiterin. „Die sind wie wir alle, viele haben auch gern Tiere zuhause. Die Männer hier in unserer Bildungsstätte haben Fehler in ihrem Leben gemacht  und nutzen die Zeit, um sich bei uns weiterzubilden und es gibt Gespräche mit dem Team, gerade in der Vorweihnachtszeit ist es nicht so leicht“, so Kathrin Schumann. Die Teilnehmer am Projekt Katzenhäuser sind zwischen Mitte 20 bis 50 Jahre alt. Einige äußerten sich handschriftlich, warum sie mitmachen. „Man kann hier nicht all so viel Gutes tun. Wenn der Tierschutz sowas benötigt, ist das für mich persönlich eine Win-Win-Aktion“, schreibt einer. „Mitleid und Langeweile“, nennt ein anderer als Gründe und ergänzt: „Ich finde es gut, wenn die Werkstücke einen Sinn haben.“

Ein weiterer Häftling hatte ein eigenes Haustier und hilft nun mit, Fress- und Schlafplätze für Streunertiere zu bauen. Sie helfen „freiwillig und aus Tierliebe“, ist ihnen wichtig. „Kein Katzenhaus sieht aus wie das andere. Da bauen viele dran und fragen, ob die anderen Hilfe brauchen etwa beim Dachpappe zuschneiden“, erzählt Kathrin Schumann. Meist würden Holz, Metall, Kaninchendraht und Plexiglas verwendet. Die Hütten werden aus gespendeten Materialien gebaut, die von Mitarbeitern des bfw, von Bekannten und Firmen kommen. Fünf Katzenhäuser für Streunerkatzen wurden bisher an die Tierhilfe Torgau übergeben. „Wir sind sehr dankbar für dieses Projekt mit der JVA Torgau. Inzwischen haben wir viele Anfragen und schon eine Warteliste für solche Katzenhäuser“, sagt Kristin Engel von der Tierhilfe Torgau e.V. 144 Mitglieder hat der Verein. In diesem Jahr wurden 159 Katzen kastriert über die Tierhilfe Torgau. Derzeit befinden sich 53 Katzen in Pflegestellen in Torgau und weiteren Orten. Die Tierhilfe würde sich sehr freuen, so Kristin Engel, wenn handwerklich begabte Menschen ehrenamtlich weitere Katzenhäuser bauen. „Solange wir auf weitere Sachspenden, Baumaterialien zurückgreifen können, werden auch wir gerne weiter helfen mit Katzenhäusern“, so Bildungsstättenleiterin Kathrin Schumann.

Text (lv)

Kontakt zur Tierhilfe Torgau e.V.:
www.tierhilfe-torgau.de

Tel.: 01520 827 5118 (täglich 15-17 Uhr)

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Ausstellung mit Zeichnungen & Farbstudien von Werner Löffler im Einnehmerhaus Freital

06 Samstag Dez 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Natur, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Die Poesie und Kraft der Farben

Natur- und Stadtansichten in wechselndem, stimmungsreichen Farb- und Formenspiel zeigt eine Ausstellung mit Arbeiten von Werner Löffler (geboren 1904 in Breslau – gestorben 2001 in Naumburg) in der Reihe „Künstler der verschollenen Generation“ derzeit im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital, Dresdner Straße 2. Zur Ausstellung erschien ein Kalender von Löffler „Monatsbilder“ für 2026 und ein Buch „Bildbetrachtung“ zu Bildern von Franz Marc. Außerdem ist der Kunstverein beim Schlossadvent auf Schloss Burgk in Freital mit vielfältigen. kunst- und liebevoll gestalteten Dingen aus den Zirkeln dabei am Sa und So jeweils von 12 bis 20 Uhr.
Der Erlös fließt in neue künstlerische Projekte im Einnehmerhaus.

Der Mond steht wie ein einsamer Wächter am Himmel vor der dunklen Stadtsilhouette. In zwei Fenstern brennt noch Licht. Die Farben umkreisen sich, stoßen aneinander oder fließen ineinander. Licht und Schatten sind nah beieinander in den Arbeiten von Werner Löffler, Künstler und Kunstpädagoge. Heute am 13.12., um 15 Uhr gibt es eine Lesung aus den Kriegstagebüchern von Löffler mit Andreas Albert und musikalischer Begleitung. Zu sehen sind in der Ausstellung auch berührende Graffitzeichnungen und Aquarelle, die während seiner Zeit als Soldat im Zweiten Weltkrieg entstanden. Porträts von Kameraden, Verletzten und das Stiefelpaar am Abend vor der Einberufung neben Landschaften im gleißenden Licht in Südfrankreich und im Elsaß aus dem Jahr 1944.

Zu sehen sind seine Kriegstagebücher und Zeichnungen daraus, die das Gesehene festhalten, erinnern und ihm halfen, das Erlebte zu verarbeiten. „Er hat oft ein Bild, Malmotiv in verschiedenen Farbstimmungen dargestellt. Es geht Werner Löffler um die Emotionalität des Sehens in den Arbeiten“, sagt Bettina Liepe, die Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus und Ausstellungskuratorin. Etwa in einer Straßenszene in Stralsund, wo er mit seinen Malschülern war. „Man sieht auch den Entstehungsprozess und den Weg zur Abstraktion, die sich aus der Anschauung, aua dem Gegenstand entwickelt.“ Das ist das Besondere seiner Bilder und fasziniert beim Betrachten, diese in immer wieder abgewandelter Form zu sehen, die den Blick und die Wahrnehmung ebenso wie die Fantasie anregen, weiten, sensibilisieren und vertiefen.

Zum Jahresende gab es außerdem noch etwas Erfreuliches: „Wir haben den Kaufvertrag des Einnehmerhauses an den Kunstverein gefeiert und damit die gesicherte Zukunft von Kunst und Kultur im Einnehmerhaus“, sagt Bettina Liepe stolz.
Es ist auch eine Anerkennung für viele wunderbare Ausstellungen und ein vielfältiges Kursangebot für Kunstinteressierte von jung bis alt an diesem schönen Ort vor den Toren Dresdens und ein kulturelles Aushängeschild als erstes Haus am Ortseingang in Freital. Herzlichen Glückwunsch dem Kunstverein im Einnehmerhaus und auf ein gutes, erfolgreiches neues Jahr mit vielen kunstfreudigen Besuchern und Unterstützern bei allen Vorhaben!

Die Ausstellung von Werner Löffler wird bis 4. Januar verlängert,

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Do und Sa von 10 bis 17 Uhr und Fr und So von 14 bis 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de

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Premiere „Die Bakchen“ von Thomas Melle nach Euripides im Kleinen Haus des Staatschauspiel Dresden

09 Sonntag Nov 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Natur, Theater, Zwischenmenschliches

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Besessen von Macht über die Mensch- und Naturwelt: Den Herrscher Pentheus spielt im Zwiespalt von Härte, Vernunft, Instinkt und Gefühl grandios voller Leidenschaft Leonie Hämer, begleitet von Rauschgott Dionysos, hier mit Torsten Ranft, der in mehreren Rollen glänzt. Fotos: Sebastian Hoppe

Im Rausch der Macht und Verführungen

Die Welt menschlicher Ordnung, Kalkül, Kontrolle und Größenwahn prallt mit der animalischen Wildheit, Freiheit und Zügellosigkeit des Gottes der Ekstase und seinem Gefolge mit aller Faszination, Kontrasten und Widersprüchen aufeinander im Stück „Die Bakchen“ von Thomas Melle nach Euripides im Kleinen Haus in Dresden.

Die Spielfläche ist dunkel, verkohlt und von Rissen durchzogen. Das Erdrund in Schieflage. Die Darsteller sitzen im Halbdunkel in grauen Gewändern, abwartend, schweigend beidseits der Bühne. Alles ist knapp, Wasser, Kaffee, Essen. Sie wollen sich etwas bestellen per Lieferdienst und am besten gleich noch ein neues System. Eine Seuche ist im Land ausgebrochen. Die Bewohner trauen sich nicht das Haus zu verlassen. „Da ist was im Gange. Da braut sich was zusammen. Ich hör`s doch!“, ruft einer. Der Sog nach draußen wird immer stärker und bald werden sie ihm auf verschiedene Weise folgen. Antik, mystisch, geheimnisvoll, unheimlich und zugleich ganz heutig, vor abwechselnd dunkel karger, grell leuchtender und urwüchsiger Kulisse mit Bäumen, verzweigt und verwurzelt auf der runden Fläche, kam die Tragödie „Die Bakchen“ von Thomas Melle nach Euripides unter Regie von Lilja Rupprecht auf die Bühne. Die Premiere war letzte Woche Donnerstag im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Bakchen, uraufgeführt 405 v. Chr., ist das letzte Stück des griechischen Dramatikers Euripides. Er gewann damit posthum den ersten Preis des Tragödienwettbewerbs von Athen, Das Stück erzählt vom Dionysos-Kult, auch Bacchus genannt, dem Gott des Rauschs und der Ekstase und seinem Gefolge, die Bakchen. Sie verkörpern entfesselte animalische Wildheit, Freiheit, pure Daseinsfreude, Lust und Hingabe an die Urnatur mit ihren eigenen Gesetzen im Gegensatz zur menschlichen Welt der Vernunft, Kalkül, Ordnung, Macht und Kontrolle. Die beiden konträren Welten prallen mit aller Faszination, Kontrasten und Widersprüchen aufeinander und eskalieren in dieser Inszenierung.

Eine Frau in silbern schimmerndem Kleid und langem blonden Zopf, Agaue die Mutter von Pentheus (selbstbewusst. aufbegehrend und innerlich zerrissen: Christine Hoppe) spürt einen verlockenden Sog nach draußen und geht fort. Vergeblich versuchen die anderen sie zurückzuhalten. Sie verlässt die Welt der Männer und ihre Regeln, das Drachengeschlecht, die verhasste Saat. Ihren Sohn Pentheus, den Herrscher von Theben. Es zieht sie in die Naturwelt, in den Wald voller Wunder und Gefahren, wo Dionysos und sein Gefolge, die Bakchen herrschen. Agaue trägt nun ein sonnengelbes Kleid, steht mitten im Wald, fühlt sich wie im Traum sinnenberauscht, schwärmt von dieser neuen Welt ohne Grenzen, wo alles möglich ist, sie will keinen Menschen und kein Raster der Sprache mehr sehen, ganz hingegeben an die Natur und den Gott Dionysos verfällt sie immer mehr dem Rausch. Ebenso wie einige andere Bewohner von Theben, die sich hemmungslos begeistert dem neuen Kult hingeben. Darunter der Seher Teiresias in neonfarbener Rettungsweste (Thomas Eisen) der verzückt mit erhobenen Armen und tänzelnd Dionysos huldigt. Kadmos, der Gründer von Theben und Vater von Agaue im grauen Anzug (Torsten Ranft) ruft ekstatisch nach „dem Rausch, Exzess, die Endzeitsteuer auf dem Vulkan tanzen!“

Sie verehren und sehen in Dionysos einen Heilsbringer, eine Droge für alles.
Zugleich warnen sie Pentheus, er soll ihn nicht verachten und bekämpfen. sondern sich Efeu ins Haar legen und den neuen Gott annehmen. Der wahre Irre sei er, Pentheus, sagt Teiresias wütend. Ein Bote von Pentheus (Jakob Fließ) erzählt fasziniert und verunsichert zugleich von Wundern und grausamen Taten der Bakchen im Wald. Mischwesen aus Mensch und Tier. Frauen stillen ihre Kinder und außerdem Rehe und Wölfe. Doch die Idylle trügt. Natur und Wildnis treffen aufeinander mit aller Schönheit, Vollkommenheit und Härte im natürlichen Leben-Tod-Kreislauf. Die Bakchen feiern Feste und die Natur, aber töten Tiere brutal und verwüsten alles im Rausch. Das ganze Ausmaß schildert in einem eindringlichen Monolog der Bote Pentheus`(Jakob Fließ): „Wir sind die Natur und fordern sie heraus, Wir sind die Gefahr! Wir fressen Tiere und fressen uns durch die Welt. Die Vögel schreien, wenn sie uns sehen!“ Das klingt wie eine Anspielung auf die aktuelle, grassierende Vogelgrippe im Land.

Begleitet wird das Geschehen von pulsierenden, pochenden Klängen von Musiker Philipp Rohmer. Pentheus (Leonie Hämer) erscheint in kurzer schwarzer Lederjacke, Rock und in Stiefeln. Pikanterweise wird der Despot von einer Frau gespielt, die so scheint es noch eins draufsetzt, mit noch mehr Härte und Drohgebärden agiert, um sich in der Männerwelt an der Macht zu behaupten. Das Gesicht streng mit zurückgekämmtem, dunklen Haarknoten. Stolz, kalt und arrogant will sie Dionysos und die Bakchen vernichten. Der Fremde soll dafür büßen, tobt sie, der wie eine Seuche über das Land kam und für Unruhe sorgt. Dionysos (Philipp Grimm) betritt zunächst scheu, lang schlaksig und das Haar zum Pferdeschwanz gebunden die Bühne. Stellt sich vor als Gott und Sohn von Zeus, als der er aber nicht anerkannt wird, sondern als unehelicher Bastard. Seine irdische Mutter Semele wurde getötet. Dionysos fühlt sich als Außenseiter und will seine Herkunft und Ruf verteidigen, sagt er zornig. Er zieht sich nackt aus, bemalt seinen Körper und schreibt mit grauer Farbe das Wort „Ent-Sorgen“  groß auf die Bühne. Pentheus ilässt seinen Widersacher gefangennehmen und wie Abfall wird er weggeworfen hinter die Bühne.

Doch Dionysos kehrt wieder in immer neuer Gestalt. Mal als puppenhafte Popsängerin mit blonder Mähne und abwechselnd betörender und Mickymaus-Stimme sehr grell und künstlich wie für die Teenies der Tiktokgeneration. Mal als skurrile Gestalt in einem unförmigen grauen Gewand mit Fransen und Hut, die plötzlich froh alle Schwere hinweg tanzt. Und als sturmerprobter, unerschütterlich fröhlicher, bärtiger Kapitän spielt ihn Torsten Ranft mit viel schmissiger Ironie, singt Seemannslieder zu Akkordeonklängen, animiert das Publikum zum Mitsingen und dazu braust das Meer in hohen Wogen auf der Leinwand und Bühne. Der Kapitän will Pentheus vor dem Schiffbruch retten und lockt ihn, ob er denn gar kein bisschen Lust habe, die Welt der Bakchen zu sehen?! Er willigt ein, schließlich muss man seinen Feind kennen, um ihn zu bekämpfen. Man muss ein Tier werden, um die Bakchen zu verstehen, sagt Dionysos als Kapitän. Pentheus zieht sich ein Fell an, geht zu Boden und kriecht auf allen vieren umher. Herrlich komisch wie er sich windet, wild wird, nackt schreiend über die Bühne rennt und seinen Verstand beiseite lässt. Berührend und beeindruckend spielt Leonie Hämer den Zwiespalt und die innere Zerrissenheit ihrer Figur, als Herrscher die Verantwortung für das Land zu haben und außerdem auf das Gefühl und Sinne, die Verbundenheit mit dem Ganzen zu achten. Ein schönes, zartes und nachdenkliches Lied darüber „Frei zu sein“ singt Thomas Eisen zur Gitarre.

Schließlich klettert Pentheus, im Mantel, blauen Dessous und Flügeln, mit Dionysos auf einen Berg, um die Bakchen heimlich zu beobachten. Sie will im Größenwahn den ganzen Wald heraus reißen und auf ihren Schultern tragen. Die wahre Natur zeige sich stets kurz vor dem Zerfall!, kommentiert Dionysos Die Bakchen entdecken und verhöhnen Pentheus, der das Unsterbliche besiegen will, sehen ihn als Eindringling, Spion, Frevler und nehmen grausame Rache an ihm. Ausgerechnet seine Mutter tötet  ihn in blindem Rausch. Sie hielt ihn für einen Löwen und sieht entsetzt den abgeschlagenen Kopf ihres Sohnes in ihren Händen im gelben, blutbefleckten Kleid. Ihrem Vater Kadmos wäre es lieber, sie bliebe im wahnhaften Zustand, um ihr den Schmerz zu ersparen. Einzelne, übergroße, nachgebildete Körperteile liegen verstreut auf der Bühne. Sie und ihr Vater fügen die Teile wieder zusammen um den Kopf.
Ein Kind sitzt dort und sagt ihnen eine lange Wanderung und Kriege voraus, aus denen sie nicht mehr herausfinden werden. Ihre Reue käme zu spät. Natur wird wieder Natur, sagt das Kind. Pentheus erscheint zum Schluss noch einmal als rein reflexhaft reagierendes, rätselhaftes Wesen. Die Aufführung zeigt zugespitzt drastisch, was passiert, wenn menschliche Vernunft und Emotionen zuwiderlaufen, sich bekämpfen und verschiedene Ansichten über Zustände in der Gesellschaft blindlings in Radikalität und Fanatismus ausarten. Ein streitbares, vieldeutiges Stück mit viel Stoff zum Nach- und Weiterdenken. Viel Beifall gab es vom Premierenpublikum.

Text (lv)

http://www.staatsscbauspiel-dresden.de


Zwischen Sinnesrausch & blinder Zerstörung: die Bakchen und ihre Anhänger inmitten auseinander gerissener Körperteile auf der Bühne.

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Lilli Vostry

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