Die 5. Ausstellung der produzenten galerie zeigt ab 6. Mai Malerei von Nadine Wölk

Zehn junge Künstler bringen mit einer eigenen produzenten galerie frischen Wind ins Dresdner Barockviertel.
Versuche ähnlicher Art gab es in Dresden schon einige. Ende 2015 entstand im Rahmen einer GbR dieses neue künstlerische Gemeinschaftsprojekt. Der helle, geräumige Galerieraum befindet sich etwas abseits von der edlen Flaniermeile in einem sanierten Haus am Wallgäßchen 1. Das Konzept der produzentengalerie gibt den Künstlern die Möglichkeit, stärker Einfluss auf den Galeriebetrieb zu nehmen und ihre Arbeiten zu präsentieren. Dazu suchten sie noch einen Galeristen, der sie im Dresdner Raum vertritt und darüber hinaus wollen sich die Galeriebeteiligten auch im internationalen Kunstgeschehen vernetzen. Die Laufzeit der GbR ist vorerst auf zwei Jahre festgelegt. Seit der großen Eröffnungsausstellung  „All In“ im Januar fanden bereits drei Einzelausstellungen von Constanze Deutsch, Heinz Schmöller und Lucas Oertel statt. Alle Künstler der Produzenten Galerie studierten an der Dresdner Kunsthochschule, acht von ihnen absolvierten dort ihr Meisterschülerstudium. Zu den produzenten gehören außerdem Kerstin Junker, Matthias Bausch, Simon Rosenthal, Antje Guske, Lars Kohl, Nadine Wölk und Thorsten Groetschel.

In monatlich wechselnden Ausstellungen zeigen sie Malerei, Grafik, Objektkunst und Videoarbeiten, die mit ihrer Fülle an verschiedenen, eigenwilligen Handschriften und Themen sowie ungezügeltem Farb- und Formenreichtum den Besucher überraschen und einladen, sich auch einmal abseits der bekannten Kulturpfade zu bewegen und auf neue Kunst einzulassen. Die zehn Künstler eint, dass sie ausdrucksreich mit der Wahrnehmung von Realität, Wünschen und Träumen spielen, herkömmliche Sehgewohnheiten durchbrechen bzw. hinterfragen.
Als nächstes ist Nadine Wölk an der Reihe. Sie zeigt figürliche Malerei und Porträts unter dem Titel „Neon Black“,  in denen sie Alltagsmomente festhält. Die Gesichter vor dunklem Hintergrund sind meist abgewandt, wie schlafend oder in sich gekehrt dargestellt. Zugleich eröffnet dies dem Betrachter eine andere Bewusstseins- sowie Traumebene, die hinter die offensichtliche Fassade der Realität blickt und einlädt, in eigene Fantasieräume und emotionale Innerlichkeit einzutauchen.

Die Ausstellungseröffnung von Nadine Wölk ist am 6. Mai, um 19 Uhr. Ihre Arbeiten sind bis 28. Mai zu sehen.

Die produzenten galerie beteiligt sich auch an der Langen Nacht der Museen im Barockviertel mit insgesamt 17 Galerien und zehn Museen am 27. Mai. Das Programm steht unter http://www.kunstindresden.de

www.produzenten.net

Geöffnet hat die produzenten galerie: Mi – Fr von 14 – 19, Sa von 11 – 16 Uhr.

Foto (lv): Ein Blick auf die farbreich-vieldeutige Figurenwelt in der vorigen Ausstellung von Lucas Oertel.

 

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