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Nadine Baldow: „forever“                   Lilith Love: „Threesome“

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Rolf Bier: „Magritte. Versionen“             Syowia Kuyambi

Titelfoto: Christiane Oppermann: „Flugschule“

10. OSTRALE schließt mit rund 25.000 Besuchern.
Wo die internationale Kunstausstellung nächstes Jahr stattfindet, ist noch offen.

Weitere 17.000 sahen zeitgenössische Dresdner Kunst bei „OSTRALE weht ODER“ in Breslau – OSTRALE‘O17 vom 28.07. bis 01.10.2017.

Die 10. internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE in Dresden geht am heutigen Sonntagabend (25. September, 20.00 Uhr) nach fast drei Monaten zu Ende. Die OSTRALE’O16 hat seit Anfang Juli etwa 25.000 Besucher angezogen und ihrem internationalen Publikum ca. 1.000 Werkpräsentationen von ca. 200 Künstlern aus 42 Nationen gezeigt. Sie ist (nach der NordArt und der abc Berlin) die drittgrößte jährlich stattfindende temporäre Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Unter dem Thema „error: X“ hatte die OSTRALE‘O16 auf 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erneut künstlerische Positionen vereint, die in individuellen subtilen bis offensiv-entlarvenden Ausdrucksweisen historische und aktuelle Verwerfungen des Weltgeschehens reflektieren.

Eine große Rolle spielte auch die Frage nach der Identität von Menschen und neuen Räumen im Zusammenhang mit den Flüchtlings- und Migrationsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart. Die 11. OSTRALE soll vom 28.07.2017 bis zum 01.10.2017 stattfinden – wo, ist jedoch noch unklar. Denn der weitere Fortbestand der OSTRALE ist mit einigen Fragezeichen verbunden. Angesichts der Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt hoffen die Organisatoren, dass sie mit ihrem Bemühen für den Erhalt des Veranstaltungsortes und der OSTRALE selbst Erfolg haben werden. Über den aktuellen Stand der Dinge und über die Zukunft der OSTRALE wollen die Veranstalter in Kürze im Rahmen einer Pressekonferenz Auskunft geben.

OSTRALE-Direktorin Andrea Hilger: „Die diesjährige Jubiläums-OSTRALE war nicht nur künstlerisch und von den Besucherzahlen in Dresden und der Partnerstadt Wroclaw her ein Erfolg. Die OSTRALE verleiht zudem der Wahrnehmung Dresdens eine gerade in diesen Jahren wichtige, weil weltoffenere und modernere Facette. Wir haben viele begeisterte und ermutigende Signale von Künstlern und Kunstinteressierten erhalten und hoffen, unsere erfolgreiche internationale Kunstschau im nächsten Jahr an gleicher Stelle fortführen zu können.“

Die OSTRALE’O16 war begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm aus 20 Veranstaltungen und 10 Workshops. Besonders zu nennen ist beispielsweise die von 17.000 Gästen besuchte Ausstellung zeitgenössischer Arbeiten von 64 Künstlern und Künstlergruppen aus Dresden in Breslau. Der interkulturelle Austausch, seit jeher wichtiges Merkmal der OSTRALE, wurde darüber hinaus mit zahlreichen Projekten wie „Out of OSTRALE“, den „open Hub“ Kooperationen oder dem Artist-in-Residence-Programm realisiert. Auch das neue, zusammen mit dem ukrainischen Partner Kultura Medialna unter Förderung durch das Auswärtige Amt geschaffene OSTRALE-Projekt „CIVIC MEDIA LAB“ in Dnepropetrowsk (Ukraine) dient dem internationalen Dialog.
Die OSTRALE-Macher wollen sich schon bei der Vorbereitung der nächsten Ausstellung noch stärker mit kulturellen Institutionen in Dresden vernetzen, um gemeinsame Potentiale besser ausspielen zu können. Dafür sollen aktuelle Kooperationen, wie die mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden, in Anzahl und Tiefe ausgebaut werden.

Die OSTRALE konnte den Ausstellungsorganisator, Verleger und Künstler Holger Wendland dafür gewinnen, die kommende Ausstellung 2017 (28.07.-01.10.2017) mit zu kuratieren. Er sprach nach einem Besuch der diesjährigen Ausstellung von der 10. OSTRALE als einer der besten und lobte vor allem die übersichtliche Struktur und den professionellen Ausstellungsbau, der gerade vor der Mittelknappheit der OSTRALE erstaunlicherweise an internationales Niveau in dieser Dimension heranreiche.

Die OSTRALE’O16 hatte Besucher aus ganz Deutschland und aus weiteren 25 Nationen, so unter anderem aus Belgien, China, Finnland, Frankreich, Indonesien, Italien, Kuba, Marokko, Niederlande, Österreich, Russland, Schweiz, Südafrika, der Ukraine und den USA. „Mit den Ausgaben der Besucher in der Region entsteht durch die OSTRALE auch ein positiver wirtschaftlicher Effekt, die den vergleichsweise geringen Betrag städtischer Förderung mehr als rechtfertigen dürfte.“, so Andrea Hilger.

Etwa 220 Schulklassen mit ca. 5.500 Schülern haben ebenfalls die diesjährige OSTRALE besucht, die in vielen sächsischen Schulen inzwischen Eingang in den jährlichen Lehr- und Prüfungsplan gefunden hat.

Kuratoren der OSTRALE’O16 waren

Tomasz Wendland / Polen, Direktor der 5. Mediationsbiennale „Fundamental“ Poznan, Kurator der Kooperation zwischen Dresden, Hannover, Poznan

Harro Schmidt / Deutschland, künstlerischer Leiter der Kunsthalle Faust Hannover, Kurator der Kooperation zwischen Dresden, Hannover, Poznan

Syowia Kyambi / Kenia, Kuratorin der Kooperation Nairobi, Dresden, Poznan

Risa Takita / Japan, Kuratorin der Kooperation Dresden, Poznan

Drorit Gur Arie / Israel, Kuratorin der Kooperation Dresden, Poznan und Direktor des Petach Tikva Museum Israel

Andrea Hilger / Deutschland, künstlerische Leiterin OSTRALE Dresden, Kuratorin der Kooperation zwischen Dresden, Hannover, Poznan, Nairobi

Text + Fotos: Ostrale/Pressestelle

KONTAKT:
OSTRALE‘016

OSTRALE / Büro, Messering 20, Frigolanda Kühlhaus, Tel +49 351 653 37 63, post@ostrale.de

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