Puppenspieler Moritz Schwerin und Viviane Podlich. Foto: Marco Prill

Die große Wörterfabrik

Das Puppentheater-Stück nach dem Kinderbuch von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo für Zuschauer hat am 1. Dezember, 16 Uhr im Theater Junge Generation im Kulturkraftwerk Mitte Premiere.

Tag und Nacht produziert die Wörterfabrik Worte, aber nur jemand, der Geld hat, kann sie kaufen, schlucken und aussprechen. Tabea, David und Paul haben kein Geld, aber spielen unverdrossen, frei und ohne viele Worte miteinander. Oskar ist reich und versucht, die stille Marie mit langen Sätzen für sich zu gewinnen. Eines Tages erhascht Paul gleich drei Wörter mit schönem Klang: Kirsche, Staub, Stuhl. Er will sie Marie, die er sehr mag, zum Geburtstag schenken. Wird sie seine Botschaft verstehen?

Agnès de Lestrades und Valeria Docampos bekanntes  und in Frankreich mehrfach ausgezeichnetes Bilderbuch erzählt von in einer Welt, in der Sprache und Rede nicht frei und schon gar nicht jedem zugänglich sind. Paul kämpft um die Freundschaft zu Marie und findet einen eigenen Weg, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und mit ihr zu kommunizieren.

Text: Norbert Seidel/TJG

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