Spannendes Versteckspiel  in einer Welt des schönen Scheins

In einer Mischung aus Krimi, Komödie und Psychodrama fesselt das Stück „Acht Frauen“ in einer Inszenierung der Landesbühnen Sachsen. Heute am 31. Juli, um 19 Uhr ist die Zeltpremiere im Theaterzelt im Kurort Rathen.

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen.

Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch François Ozon, einen der führenden Regisseure des französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

REGIE : Peter Kube ; AUSSTATTUNG:  Barbara Blaschke

Darsteller:  Mamy – Anke Teickner;  Gaby – Cornelia Kaupert; Augustine – Sandra-Maria Huimann;  Louise – Julia Vincze;  Pierrette – Marianna Linden;  Suzon – Julia Rani;  Catherine – Tammy Girke;  Madam Chantal – Tine Josch

 
Anmut, Witz und Power: Ein Liederabend aus dem Ritter (innen) alltag. Foto: Sylvio Dittrich

Ja, so warn`s die alten Rittersleut

Ein Liederabend im Theaterzelt im Kurort Rathen.

„Es ritten drei Ritter zum Tore hinaus. Adé! Feinsliebchen, das schaute zum Fenster hinaus. Adé! Und wenn es denn soll geschieden sein, so reich mir dein goldenes Ringelein. Adé, adé, adé. Ja, Scheiden und Meiden tut weh!“

Was wären Ritter ohne ihre Frauen??? Die zurückgelassenen Angebeteten bereiten alles für die Ankunft ihrer Männer vor, die nach überstandenen Abenteuern und Gefahren endlich auf die Burg zurückkehren sollen. Dann müssen sie gehegt und gepflegt, bewundert und gefeiert werden. Doch noch ist es nicht soweit und die gesamte Frauenpower gilt dem einzigen zurückgelassenen Ritter. Ob er das übersteht?

Ein amüsant-romantischer, musikalischer Abend mit bekannten und noch nie gehörten Liedern aus dem Ritter (innen) – Alltag!

Idee und Regie: Alexander Wulke;  Es spielen Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Petterson und Findus von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding im Theaterzelt im Kurort Rathen

Der Kater Findus hat wieder einmal Geburtstag. Jedes  Mal wenn  Findus Geburtstag hat, backt ihm Pettersson (Jürgen Haase) eine leckere Pfannkuchentorte.  Doch leider ist Pettersson das Mehl ausgegangen, deswegen muss er mit dem Fahrrad in die Stadt fahren um neues zu kaufen. Wenn nur nicht das Fahrrad plötzlich einen platten Reifen hätte! Denn jetzt müssen Pettersson, Findus und die Hühner sogar gegen einen Stier kämpfen, um das kaputte Fahrrad reparieren zu können. Und als ob das alles nicht aufregend genug wäre, taucht auch noch ein Fuchs auf, der heimlich die Hühner aus ihrem Stall stehen will. Mit einer geschickten List gelingt es Pettersson und Findus den Fuchs zu vertreiben und die Hühner vor einem bösen Ende zu bewahren.

In dem Theaterstück „Pettersson und Findus“ sind die Geschichten „Eine Geburtstagstorte für die Katze“ und „Ein Feuerwerk für den Fuchs“  von Sven Nordquist  in einer Bearbeitung für die Bühne von Dagmar Leding zusammengefasst.  Mit viel  Humor und Charme werden die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Respekt verhandelt. Eine liebevoll erzählte Geschichte über Pettersson und seinen Kater Findus für die gesamte Familie.

Inszenierung: Steffen Pietsch; Ausstattung:  Stefan Weil; Musik: Sebastian Undisz

Besetzung:   Pettersson – Jürgen Haase;  Findus, Der Kater– Annika Gerber / Nathalie Reissmann/Henne Henni- Saskia Fleischmann*;  Oberhuhn Prillan – Nathalie Reissmann* / Annika Gerber*;  Huhn Soffi Moffi-Sandra Naleppa* / Josephine Rab*

Gustavsson, Der Nachbar- Franz Gnauck*;  Ein Stier- Franz Gnauck*; Der Fuchs- Sandra Naleppa *;  mit * – Student*Innen der Theaterakademie Sachsen

Weitere Termine:

Mi , 5.8.2020,   16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do , 6.8.2020,  10 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
So   9.8.2020,  16 Uhr,  Rathen/Theaterzelt
Mi  12.8.2020, 16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do  13.8.2020,10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
So  16.8.2020,  16 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Di  25.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt
Do 27.8.2020, 10 Uhr, Rathen/Theaterzelt

Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden

„Pettersson und Findus“  am 1./2.8.2020, je 11 Uhr: Karten :  11 Euro, Kinder 6 Euro

Theatersommer der Landesbühnen Sachsen in Rathen

Am 20./ 21. Juni 2020 startete erfolgreich der Theatersommer  der Landesbühnen Sachsen im Kurort Rathen mit den Zeltpremieren der Familienstücken „Der gestiefelte Kater“  und „Der Frossch muss weg“ .

Das Theaterzelt wurde auf der linkselbischen Seite unterhalb des Bahnhofes auf den Elbwiesen vor den imposanten Felsen der Bastei von  der Firma Sarrasani aufgebaut.  Es ist Alles für die  Hygieneerfordernissen in dieser Corona- Situation hergerichtet.

Manuel Schöbel, der Intendant der Landesbühnen Sachsen,  freute sich „endlich nach der langen Verzögerung durch die Corona-Pandemie in Rathen starten zu können.“  Der Start war für den 9. Mai geplant. Begeistert ist er, „wie gut sich das Theaterzelt in die Landschaft einfügt.“

Das Theaterzelt dient für zwei Sommer als Ausweichspielstätte für die Felsenbühne Rathen, die bis 2022 umfangreich umgebaut wird.

Musikalisch wird es bei einem Opern – und Operettenprogramm „Freunde, das Leben ist lebenswert!“   und dem Singspiel „Im Weißen Rössl“.

Extra für das Theaterzelt entsteht das Schauspiel „Pettersson und Findus“ nach den erfolgreichen Kinderbüchern von Sven Nordquist. Die Premiere war am 18. Juli 2020.

Die Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch präsentieren Ritterlieder unter dem Titel „Ja, so warn die alten Rittersleut“ ab 24. Juli 2020.

Stolz präsentierte André Sarrasani in den vergangenen Wochen bei einem Pressegespräch sein Zelt, in dem jetzt bis zu 220 Personen Platz finden werden, in dem die Hygienevorschriften mit den notwendigen Abstandsregeln beachtet werden. Ursprünglich waren 600 Plätze vorgesehen. Die tolle Akustik überzeugte Intendant Manuel Schöbel und Operndirektor Sebastian Ritschel. Die grüne Farbe erklärte André Sarrasani  mit den Auflagen des Umweltschutzes in der Sächsischen Schweiz.

Thomas Richter, der Bürgermeister des Kurortes Rathen,  schaut mit Vorfreude auf den Start im Theaterzelt und hofft, „dass die Besucher des Kurortes dieses wunderbare Angebot annehmen“.  Sein Ruf lautet „Kommt her und schaut das an, was es hier  im Theaterzelt Rathen zu sehen gibt!“

Gespielte Stücke:

  • DER FROSCH MUSS WEG, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5)
  • PETTERSSON UND FINDUS, von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding ab 6 Jahren (Premiere 18.7.)
  • DER GESTIEFELTE KATER,  Thomas Freyer nach den Brüdern Grimm, Ein Märchenstück für Menschen ab 6
  • „Ja, so warn die alten Rittersleut“, Musikalisches Programm
  • Opern- und Operettenkonzert mit dem Titel  “Freunde das Leben ist Lebenswert“.
  • „Im weißen Rössl“,  Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: „Bar jeder Vernunft“ 
  • Gastspiele
  • Acht Frauen

Das Team des Besucherservice der Landesbühnen Sachsen ist wie folgt telefonisch erreichbar:
Di: 14:00 – 17:30 Uhr;  Do: 10:00 – 14:00 Uhr; Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Die Kasse am Theaterzelt öffnet 3 Stunden vor Beginn der Vorstellung

E-Mails und Briefpost werden auch außerhalb dieser Servicezeiten beantwortet.

 

Sa 01.08.2020 11:00 Pettersson und Findus, VON SVEN NORDQUIST IN EINER BEARBEITUNG VON DAGMAR LEDING, Konzertplatz Weißer Hirsch DResden
19:00 Acht Frauen, KRIMINALKOMÖDIE VON ROBERT THOMAS Theaterzelt Rathen
So 02.08.2020 11:00 Pettersson und Findus Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden
19:00 Acht Frauen Theaterzelt Rathen
Di 04.08.2020 10:00 Fällt aus!!!!

Der gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Theaterzelt Rathen
Mi 05.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 06.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 07.08.2020 19:00 Ja, so warn’s, die alten Rittersleut‘… Ritterlieder  mit den Studierenden der Theaterakademie Sachsen aus Delitzsch Theaterzelt Rathen
Sa 08.08.2020 19:00 Ja, so warn’s die alten Rittersleut‘ Theaterzelt Rathen
So 09.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 11.08.2020 15:00 Der Traumzauberbaum und Mimmelitt, Ein Familienmusical von Monika Ehrhardt und Reinhard Lakomy,  Gastspiel Reinhard Lakomy-Ensemble Theaterzelt Rathen
Mi 12.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 13.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 14.08.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ , Highlights  aus  Oper und Operette Theaterzelt Rathen
Sa 15.08.2020 19:00 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: «Bar Jeder Vernunft» Theaterzelt Rathen
So 16.08.2020 16:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Di 18.08.2020 10:00 Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen «Der Froschkönig» von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (Ab 5) Theaterzelt Rathen
Mi 19.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Do 20.08.2020 19:00 Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
Fr 21.08.2020 19:00 Musikalische Kreuzfahrt – Kammerkonzert mit Peter Kube und dem Duo Good Vibrationzz Theaterzelt Rathen
Sa 22.08.2020 19:00 Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen
So 23.08.2020 16:00 Der Frosch muss weg Theaterzelt Rathen
Di 25.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Do 27.08.2020 10:00 Pettersson und Findus Theaterzelt Rathen
Fr 28.08.2020 19:00 Gastspiel „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ mit Rainer König, Carsten Linke, Tom Quaas  – Theaterzelt Rathen
Sa 29.08.2020 19:00 Gastspiel „Faust´n´Roll“, Rocktheater nach Goethe Theaterzelt Rathen
So 30.8.2020 19:00 „Freunde, das Leben ist lebenswert!“ Theaterzelt Rathen

Zu den Stücken

Der Gestiefelte Kater, Märchen von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm

Während seine Brüder Wertvolles und offensichtlich Nützliches von ihrem Vater, dem Müller, erben, bekommt Hans nichts. Allerdings nicht ganz NICHTS, denn ihm bleibt immerhin der Kater. Doch was soll Hans schon mit ihm? Dass das sprechende Tier in der Lage ist, gewitzt und einfallsreich die Lebenssituation seines verehrten Herrn zu verbessern und am Ende sogar den gefährlichen Zauberer zu überlisten, kann Hans ja nicht ahnen. Und dass er schließlich sogar eine hübsche und erstaunlich praktische Prinzessin zur Frau bekommen und ein Königreich sein Eigen nennen wird, schon gar nicht.

In Thomas Freyers zeitgemäßer Fassung des Grimms- Märchens sieht’s trübe aus im Schloss, weil der reiche König glaubt, gravierende Geldsorgen zu haben und als erste drastische Sparmaßnahme das gesamte Personal entlässt. Einzig sein treuer Diener Gustav darf bleiben. Doch nun muss er alle anfallenden Aufgaben erledigen, wirbelt durch die Szenerie und kommt nicht mehr zur Ruhe. Die witzige, mitreißende, sowie einfühlsame Musik von Tobias Herzz-Hallbauer verschafft der turbulenten Inszenierung einen ganz besonderen Drive.

Inszenierung: Ute Raab;  Bühne und Kostüme: Ulrike Kunze; Musik und Songtexte: Tobias Herzz-Hallbauer

Darsteller:  Kater- Michael Berndt-Cananá;  Müllerbursche / Rebhuhn- Alexander Kasprik;  Prinzessin- Tammy Girke; König – Alexander Wulke; Gustav / Zauberer – Jan Baake; Herr Orchester – Tobias Herzz-Hallbauer

Der Frosch muss weg, Kinderoperette nach dem Märchen „Der Froschkönig“ von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) (ab 5 Jahre)

Wohlerzogen ist die Prinzessin Bernadette. Zumindest ist das der Wunsch von Mama Ernestine, der Königin. Der Papa, König Karl-Eduard, ist viel mit dem Regieren beschäftigt und doch haben sich alle furchtbar lieb in ihrem winzigen Königreich, einer Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss. Bis eines Tages der Königstochter die goldene Kugel in den Brunnen fällt. Ein Frosch holt sie ihr wieder heraus und will dafür aber mit der Prinzessin speisen und in ihrem Bettchen schlafen. Leichtfertig gibt Bernadette ihm das große Froschehrenwort.  Beim idyllischen Abendbrot steht der Frosch plötzlich vor der Tür. Nun muss die Prinzessin halten, was sie versprochen hat, meint der Vater. Die Mutter ist gar nicht begeistert von dem ungebetenen Gast; seine kalten Flossen, die schlechten Manieren und der ganze Krach sind ihr zuwider. Es steht fest: Der Frosch muss weg! Doch noch ehe die Mutter eingreifen kann, gibt der Frosch Bernadette den Tipp, ihn an die Wand zu werfen! Ob das wohl eine Lösung ist? Mit schmissigen Rock- und Rapeinlagen sprengt der Frosch das lyrische Familienterzett und stellt auch musikalisch alles auf dem Kopf. Eine Operette für junge Zuhörer, bei der kaum ein Fuß still bleiben kann.

Musikalische Leitung: Thomas Tuchscheerer / Uwe Zimmermann;  Inszenierung: Rebekah Rota; Ausstattung: Irina Steiner

Darsteller:   König Karl Eduard – Andreas Petzoldt ; Königin Ernestine- Anna Schaumlöffel/  Franziska Ernst;  Prinzessin Bernadette – Franziska Abram;

Der Frosch – Benedikt Eder;  Erzähler- Fred Bonitz

Im Weissen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung „Bar jeder Vernunft“

«Die ganze Welt ist himmelblau» singt die Berliner Urlauberin Ottilie ihrem frisch verliebten Anwalt Otto ins Ohr. Leopold, der in seine Chefin Josepha Vogelhuber verliebte Zahlkellner des Nobelhotels am Wolfgangsee, mahnt dagegen seine Gäste «Wenn es hier mal richtig regnet, ja da regnet es sich ein». Ein Spreeathener Hemdhosenfabrikant erhält das eingeklagte Patent mit der rückwärtigen Knopfleiste gratis als Zugabe zum Anwaltsschwiegersohn und ein reiselustiger aber poetenarmer Gute-Laune-Professor sein herrliches Dampfrossfinale. Kein weißes natürlich – das gibt es für die drei Liebespaare im Rössl, die sich finden, streiten, versöhnen und singen: «Es muß was Wunderbares sein …»!

«Mit so lustvollem Spiel wie Gesang schmeißen sich die zehn Mitglieder des Ensembles in die schlichte Dramatik des Stücks.» DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

Musikalische Leitung: Thomas Gläser / Hans Peter-Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung : Marlit Mosler

Darsteller:  Josepha Vogelhuber  – Antje Kahn;  Leopold Brandmeyer – Andreas Petzoldt; Wielhelm Giesecke / Exzellenz – Marko Bräutigam;  Ottilie- Anna Erxleben; Dr. Otto Siedler – Kay Frenzel; Sigismund Sülzheimer – Edward Lee; Prof. Dr. Hinzelmann -Fred Bonitz;  Klärchen – Franziska Abram; Piccolo  -Teresa Suschke

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Musical (ab 5 Jahre) von Katrin Lange (Buch), Edith Jeska (Liedtexte), Thomas Zaufke (Musik) und Karel Svoboda (Filmmuik) vor der romantischen Kulisse von Schloss Moritzburg.

Täglich wird Aschenbrödel von ihrer Stiefmutter und Stiefschwester ungerecht behandelt. Da hilft nur die Flucht in den Wald! Eines Tages trifft sie dort den Prinzen und seine Freunde, die sehr respektlos mit der Natur umgehen. Sie verpasst ihnen einen Denkzettel – nun kann der Prinz die bezaubernde «Wurzelhexe» nicht vergessen. Auf einer Jagd hofft er, sie wiederzusehen. Aschenbrödel ist tatsächlich da: im gezauberten Jägerrock. Dem Prinzen gibt sie sich nicht zu erkennen, auch nicht, als sie als schöne Unbekannte auf dem Brautschau-Hofball erscheint und beide verliebt miteinander tanzen. Zwei Zaubernüsse haben Aschenbrödel bislang geholfen, die dritte entfaltet ihre Kraft erst, wenn der Prinz Aschenbrödels Rätsel gelöst hat …

„Aschenputtel“ heißt in der Sammlung der Gebrüder Grimm das um sein Erbe betrogene und als Magd gehaltene Mädchen, dessen gutes Herz und Bescheidenheit durch eine gute Fee mit dem Aufstieg zur Traumprinzessin belohnt wird. „Aschenbrödel“ nennt Ludwig Bechstein seine Version der gleichen Geschichte, die auf „Cendrillon“ von Charles Perrault zurückgeht und durch Walt Disneys Trickfilm „Cinderella“ die Herzen der Kinder erobert hat.

Božena Němcovás böhmische Fassung „Tři oříšky pro Popelku“ erzählt die Geschichte einer selbstbewussten jungen Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und mit Hilfe der Wunderhaselnüsse, vor allem aber durch eigenen Mut, Kraft und Geschicklichkeit den Prinzen für sich gewinnt. Der tschechisch-deutsche Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat längst Kultstatus erreicht und die Motive der Filmmusik Karel Svobodas können inzwischen Generationen von Fans mitsummen.

Auch für diesen Spielort gilt das VVO-Ticket – die Eintrittskarte gilt 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn als Fahrkarte im gesamten Verkehrsverbundraum. Fahrten mit der Lößnitzgrundbahn sind darin nicht eingeschlossen.

SCHULKLASSEN:

Schulklassen und Gruppen können Sonderrabatte auf Tickets und Fahrkarten für die Vormittagsvorstellungen in Anspruch nehmen. Nehmen Sie dafür bitte Direktkontakt mit der Theaterkasse Radebeul unter 0351 – 89 54 214 oder über das junge.studio unter junges.studio©landesbuehnen-sachsen.de auf.

Inszenierung:  Manuel Schöbel; Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Ausstattung: Klaus Noack / Barbara Noack; Dramaturgie: Kerstin Weis

Besetzung: Aschenbrödel – Sandra Maria Huimann; Prinz – Michael Berndt-Cananá / Johannes Krobbach; Stiefmutter – Julia Vincze; Prinzipalin/Königin – Anke Teickner; Dorchen – Cordula Hanns; Prinzipal/König/Ausrufer – Tom Hantschel; Küchenjunge/Eule – Julia Rani; Vincent – Stefan Knappe;  Willi – Johannes Krobbach / Moritz Gabriel; Karlchen – Grian Duesberg; Kleinröschen / Koch / Jäger – N.N.; Kammerherr – Holger Kahl; Walther  – Marie Spinka

Mägde, Knechte Und Weitere… :  Komparserie Der Landesbühnen Sachsen, Kinderkomparserie Der Landesbühnen Sachsen, Tanzworkshop Des Jungen.Studios Der Landesbühnen Sachsen

Karten kaufen die Besucher am besten über den web-shop der  Landesbühnen Sachsen

Vorverkaufsstellen

Kasse der Landesbühnen Sachsen, 0145 Radebeul, Meißner Str. 152, Tel. 0351/8954214 kasse@landesbuehnen-sachsen.de 
ab 28. Juli bis auf Weiteres immer Dienstag und Donnerstag 10 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr.

Kur- u. Tourismusgesellschaft Pirna mbH
TouristService im Canaletto-Haus | Markt 7 (Canaletto-Haus) | 01796 Pirna
Tel.: 03501-556446 | touristservice©pirna.de

Touristinformation im Treff-Punkt
Pirnaer Str. 2 | 01824 Königstein/ Sächs. Schweiz | Tel.: 035021-68261 | touristinfo@koenigstein.de

Gästeamt u. Touristinformation Stadt Wehlen
Markt 5 | 01824 Stadt Wehlen | Tel.: 035024-70414 | touristinfo©stadt-wehlen.de

Haus des Gastes Kurort Rathen
Füllhölzelweg 1 | 01824 Kurort Rathen | Tel.: 035024-70422

Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH
Touristservice im Haus des Gastes | Markt 12 | 01814 Bad Schandau | Tel.: 035022-90030 info©bad-schandau.de

Neustadthalle Neustadt in Sachsen
Neustadthalle-Veranstaltungs GmbH | Johann-Sebastian-Bach-Str. 15 | 01844 Neustadt in Sachsen Tel.: 03596-58750 | touristinfo©neustadthalle.de

Musik Box Taucha
Leipziger Str. 2 | 04425 Taucha | Tel.: 034298-157580 | musikboxtaucha©yahoo.de

Konzertkasse im Florentinum
Ferdinandstr. 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8666011 | info©konzertkasse-dresden.de

Konzertkasse in der Schillergalerie
Schillergalerie | 01309 Dresden | Loschwitzer Str. 52A | Tel.: 0351-315870 info©konzertkasse-dresden.de

Dresden Information

QF-Passage im Quartier am Neumarkt | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501
Wiener Platz 4 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-501501

SZ-Treffpunkt Haus der Presse | Ostra-Allee 20 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Treffpunkt Altmarkt-Galerie | Webergasse 1 | 01067 Dresden | Tel.: 0351-48642740

SZ-Ticketservice im Karstadt (EG) | Prager Straße 12 | 01069 Dresden | Tel.: 0351-8611650

SZ-Treffpunkt Elbepark | Peschelstraße 33 | 01139 Dresden | Tel.: 0351-4164510

SZ-Treffpunkt Seidnitz-Center | Enderstraße 59 | 01277 Dresden | Tel.: 0351-2541849

Hotline SZ-Ticketservice: Tel.: 0351-4864 2002

ÖFFNUNGSZEITEN:

Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen im Theater Radebeul sowie auf das Theaterzelt in Rathen gelten vier Stunden vor bis sechs Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum als Fahrausweis.

MIT DEM VVO-KOMBITICKET KOSTENLOS ZUR VORSTELLUNG

Änderungen vorbehalten!

Text: Petra Grubitzsch/LB Sachsen

http://www.landesbuehnen-sachsen.de