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Archiv des Autors: Lilli Vostry

Magia Mundi – Erzählweisen für Augen und Ohren in der Galerie mit Weitblick in Radebeul

21 Montag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Froschkönig, Frau im Boot und Sternengucker

Märchenpferd 

Erlkönig und Traumhans

Zauberhaftes Duo: Erika Walther zeigt Kleinplastik und Frank-Ole Haake Malerei und grafische Blätter.

Ikarus trifft Froschkönig

Mit zauberreichen Bildern und Plastiken von Frank-Ole Haake und Erika Walther lockt die Ausstellung “Magia Mundi“ in der Galerie mit Weitblick Radebeul. (Die Bilder von Frank-Ole Haake sind leider nicht mehr zu sehen. Auch Märchenerzähler haben es nicht immer leicht mit der Realität.) Die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner zeigt eigene neue Arbeiten.

Märchenpferde grasen auf den Leinwänden. Da tummeln sich Helden, Harlekine und ein „Mann in allen Farben“, so ein Bildtitel. Farbenfreude und Fabulierlust mischen sich in der Bilderwelt des Märchen- und Geschichtenerzählers und Malers Frank-Ole Haake. Dazu gesellen sich die ebenso zauberhaften Plastiken aus Keramik und Porzellan von Erika Walther. Zu sehen sind sie in der Ausstellung „Magia Mundi – Erzählweisen“ seit gestern in der Galerie mit Weitblick auf der Oberen Bergstraße 13 in Radebeul.

Den Bilderzauber begleiteten lockende Flötentöne des vielseitigen Künstlers zur Einstimmung aus dem offenen Galeriefenster und für fröhlich beschwingte Melodien sorgte auf dem Akkordeon der Musiker Hans-Peter Petzold von „Krambambuli“ zur Ausstellungseröffnung. Die symbol- und gestaltreiche Malerei mit selbst hergestellten Temperafarben und Linolfarbschnitte von Frank-Ole Haake ist angeregt von den Märchen und Mythen alter Naturvölker und verschiedener Kulturen der Welt, die mit den Erzählern durch die Welt reisten. Geschichten, die seit Urzeiten zum Staunen und Zusammenkommen einladen und mit ihren Träumen und Weisheiten an die nächste Generation überliefert wurden. Haake erzählt und malt die alten Geschichten auf seine eigene Weise weiter. Da reitet Parzival mit Narrenkappe in die Welt, verzaubert der gehörnte Pan Menschen und Tiere mit seinem Flötenspiel, sind Fisch und Vogel im Blau verbunden, saugt ein Lämmlein an einer Wölfin und Ikarus landet mit weit gespannten, versengten Flügeln, halb fliegend und halb fallend aus seinen Träumen.

Haake hat als Ingenieur für Wasserwirtschaft gearbeitet, studierte Sozialpädagogik und begleitete verschiedene Projekte in der Jungen- und Männernetzwerkarbeit. Seit 2006 lebt und arbeitet er als künstlerischer Autodidakt freischaffend in Dresden. Als Märchenerzähler war Frank-Ole Haake schon oft in der Galerie mit Weitblick zu Gast und ist noch vier Mal während der Ausstellungszeit hier zu erleben. Das nächste Mal am 17. September (außerdem 15.10., 10.12.2017 und 14.1.2018) . Märchenhaft, oft heiter und skurril sind die teils farbig gebrannten Kleinplastiken von Erika Walther. Da gehen Kopf, Arm und Füße manchmal ihre eigenen Wege.

Da hockt ein kleiner Froschkönig mit grüner Kappe galant auf seiner Kugel, räkelt sich eine Dame in einem Segelboot neben einem entzückten Sternengucker, sitzen sich Erlkönig und Traumhans auf einem Holzbrett gegenüber. Da schaut ein Vogel hinten heraus aus dem zweigeteilten Kopf eines Mannes unter dem vielsagenden Titel „Wandlungen“. Erika Walther ist Diplomdesignerin und hat Kunsterziehung in Mainz studiert. Sie arbeitete viele Jahre im Unternehmen ihres Mannes und widmet sich nun im Ruhestand wieder voll und ganz der Kunst. Seit 1992 lebt und arbeitet sie in Dresden-Hosterwitz. Die Ausstellung „Erzählweisen“ ist noch bis 21. Januar 2018 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und So von 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung
http://www.doro-malerei.de

Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner eröffnet die Ausstellung, Thomas Gerlach hielt die bezaubernde Rede und mit sommerlich beschwingten Klängen am Akkordeon erfreute Hans-Peter Petzold die Besucher.

Erika Walther freut sich über ihre erste Ausstellung in Radebeul.

Der Märchen- und Geschichtenerzähler Frank-Ole Haake erzählte zur Ausstellungseröffnung frei aus dem Bauch ein orientalisches Märchen über einen Teppichknüpfer, der seine unzufriedene Frau verschenkt, von einer Herde weißer Kamele und Taschen voller Perlen träumt und mit seinem Geschichtenreichtum für den reichsten Mann der Welt gehalten wird. Doch als er das Erträumte dann hat, geht die Magie verloren und wird ihm der Reichtum der Armut und Fantasie bewusst.

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Poesienacht beim Palais Sommer

15 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Poesie

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Poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance

Palais.Poesie am 15. August 2017, ab 20:30 Uhr, Bühne am Japanischen Palais.

Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden, eintrittsfreien Palais-Sommers. palais.poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen. In den Pausen erklingt Live-Musik von Central Boom and Space mit Winterberg (electronics) und Mario Faust (Trompete und Sitar).

Auf der Open-Air-Bühne des Palais-Sommers lesen dieses Jahr: Kerstin Becker, Nora Gomringer, Ulrike Almut Sandig und Moutaz Zafer.

Kerstin Becker, 1969 geboren, Kindheit in Moosheim und Hainichen (Sachsen). Schriftsetzerin, Friedhofsgärtnerin, Landarbeiterin an verschiedenen Orten. Lebt mit ihren beiden Kindern in Dresden. Zuletzt: „Biestmilch“, Gedichte, Edition Azur 2016. „Diese Poesie spricht vom Kreatürlichen. Sie tut es ungeschönt und stark, durch eine sinnliche, klangintensive Sprache, deren schonungslose Direktheit nicht nur aufwühlt, sondern mitunter auch schmerzt.“ (Ilma Rakusa)

Ulrike Almut Sandig, 1979 geboren, wuchs in einem Pfarrhaushalt in Nauwalde (Sachsen) auf. Für ihre Hörbücher, Hörspiele und Sprechkonzerte arbeitet sie eng mit Komponisten und Filmemachern zusammen, u.a. mit Hinemoana Baker (Neuseeland) und Alif (Indien). 2017 war Ulrike Almut Sandig Mitherausgeberin des „Jahrbuchs der Lyrik“. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. Zuletzt: „ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“, Gedichte, Schöffling Verlag 2016

Nora Gomringer, schreibt für Rundfunk und Feuilleton und arbeitet häufig mit Musikern zusammen, u.a. mit dem Jazz-Schlagzeuger Philipp Scholz, mit dem sie die CD „peng Peng Peng“ veröffentlichte . Sie hat sieben Lyrikbände geschrieben, zuletzt ist „Moden“, der dritte Band ihrer Lyriktrilogie der Oberflächen und Unsichtbarkeiten erschienen (Verlag Voland & Quist, 2017). Gomringer ist Poetikdozentin an den Universitäten Koblenz, Sheffield und Kiel und leitet seit 2010 das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg, wo sie auch lebt.

Moutaz Zafer, 1987 in Syrien geboren, Studium zum Master of International Business Administration an der Universität Damaskus, langjährige Arbeit als Übersetzer, war Sekretär der Kurzfilm-Jury beim Damaszener Internationalen Filmfestival, spielt Klavier und schreibt Gedicht, heute lebt er in Dresden.

Palais-Sommer in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.

Text: Volker Sielaff

Foto (lv)


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Spiel mit Zeit und Zufall – Ausstellung von Burkhard Witzmann in der Galerie im Kastenmeiers

13 Sonntag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Seine collagehaften Bilder entstehen aus dem Spiel mit Farben, Formen, Zeit und Zufall. Da mischen sich Reales und Surreales, Fantastisches und Skurriles, Heiteres und Nachdenkliches in einem breitgefächerten Kosmos über die Wunder und Verrücktheiten des Lebens. (lv)

Zurzeit stellt der Wahlberliner Burkhard Witzmann in der Galerie m „Kastenmeiers“ aus (noch bis 9. September). Er entführt mit bunten, großformatigen Collagen in eine abenteuerliche, psychodelisch-fantastische Welt und zeigt gleich zwei Serien. Diese sind sich inhaltlich recht ähnlich, aber technisch gesehen höchst unterschiedlich.

Ausgangspunkt sind immer farbige Collagen, die der aus Dessau stammende Künstler aus aktuellen und vergangenen Begebenheiten webt und anschließend auf Leinwände überträgt. Während die Bilder der Serie „Der innere Cosmos“ kontrolliert mit Öl auf Leinwand übertragen werden, hat bei der Werkfolge „Der heilige Zufall“ durch den Einsatz von Wasser und Öl auf Holz das Schicksal seine Finger im Spiel.

Mehr Informationen über den Künstler unter www.atelier-witzmann.de und www.burkhard-witzmann.de

Dies ist bereits die 46. Ausstellung im „Kastenmeiers“ seit der Eröffnung im Herbst 2010.

Text + Fotos (2) Sabine Mutschke

Mehr Text zur Ausstellung folgt. Fotos (lv)

 

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Sommerausstellung „Kleinformatige Lustbarkeiten in der Galerie Mitte

13 Sonntag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

≈ Ein Kommentar

Kaffeeküsse und tropische Höhepunkte

Zum Träumen, Innehalten und Genießen laden 242 Arbeiten von 56 Künstlerinnen und Künstlern in der Sommerausstellung der Galerie Mitte ein (noch bis 30. September, geschlossen vom 17. bis 25.8.).

Eine Hand an einem Gesicht mit geflammtem Haar. Eine Frau mit Leopard. Ein Paar in einer Mondnacht. Ein Kaffeekuss. Lustvoll augenzwinkernd bis abgründig, farbenfreudig und vielgestaltig lockt derzeit die Sommerausstellung “Kleinformatige Lustbarkeiten“ in der Galerie Mitte auf der Striesener Str. 49 in Dresden (noch bis
30. September zu sehen).

Diese versammelt eine Fülle von Handschriften in 242 Arbeiten von 56 Künstlerinnen und Künstlern rund um Sommerfreuden, Reise- und Sinneslust. Zu sehen sind Malerei und Druckgrafik, Zeichnungen, Collagen, Plastiken, Objekte und Schmuck. Gemeinsam ist ihnen das kleine Format, das größte misst 50 mal 40 Zentimeter.

Erstaunlich wie viel darauf passt. Die Paar-Bilder von Angela Hampel wirken dadurch noch intensiver wie „Die Schöne und das Biest“ oder „Im Paradies“, in dem Adam und Eva rot bespritzt einen Granatapfel halten. Versunken im Mondlicht steht ein Paar von Gudrun Trendafilov. Einen „Kaffeekuss“ schenken sich zwei in einer luftig-leichten Radierung der Künstlerin Michele Cyranka. Farben- und sinnenfroh sind die Frauenakte im klassischen Stil aus dem Atelier von Konrad Maas, ganz Maler und Genießer. Schön zweideutig rollen die „Laster der Kunst“, Mini-LKW mit reizenden Formen, auf dem Fensterbrett der Galerie. Inszeniert von Christoph Winkler.

Vom Sommer am Wasser erzählt liebevoll ein kleiner bemalter Liegestuhl von Christiane Latendorf. Strandparty und Strandszenen flimmern andeutungsreich in den Tuschezeichnungen auf sandfarbenem Grund von Roland Staab. In den farbigen Aktzeichnungen von Manuela Neumann tummeln sich Frauen mit Katze, Vogel und Schwan. Den „Sinneslüsten“ huldigt die junge Künstlerin Victoria Graf in ihrer gleichnamigen, witzig-frivolen Bilderserie, in der exotische Früchte und körperliche Reize zu „schmackhaften Enthüllungen“, „prickelnder Transparenz“ und „tropischen Höhepunkten“ führen. Spiegel in denen jeder schön aussieht, weil sie mit 24 Karat Dukatengold hinterlegt und weichzeichnend sind, hängte Sabine Wenzel an die Wand. Die Figurengruppe „Orpheus und Eurydike“ von Victoria von Appen erinnert an die Bildhauerin, die im Juli nach schwerer Krankheit starb und ihre letzte Ausstellung „Sapphos Töchter“ in der Galerie Mitte hatte.

„Die Sommerausstellung lädt zum Träumen und Fabulieren ein und betrachtet mit spielerischem Abstand die Wirklichkeit“, sagt Galeristin Karin Weber. Zu sehen sind auch einige wundersame Jubiläumskästchen von Künstlern, die damit zum 30jährigen Bestehen der Galerie Mitte 2009 gratulierten.

Geöffnet: Di – Fr von 15 bis 19 Uhr, Sa von 10 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung

Text + Fotos (lv)

 Paar-Bilder von Angela Hampel

Galeristin Karin Weber und der kolumbianische Musiker Max Loeb Garcia zur Ausstellungseröffnung. Veranstaltungstipp: Tanzperformance „Neben der Spur“ – ein Stück über Umwege (Konzept und Tanz: Daniela Lehmann; Komposition und Gitarre: Max Loeb) hat am 1. und 2. September, um 20 Uhr im Zentralwerk, Riesaer Str. 32 in Dresden Premiere.

„Wir sind alle Schatten“: „Orpheus und Euridike“ von Veronika von Appen aus
ihrer letzten Ausstellung „Sapphos Töchter“ in der Galerie Mitte. Mit der Skulptur wird an die Künstlerin erinnert. Sie starb kurz nach der Eröffnung im Juli nach schwerer Krankheit.

“
„Laster der Kunst“ von Christoph Winkler

Liegestuhl und „Bewegung I und II“ von Christiane Latendorf

„Reizende Verlockung“ von Victoria Graf

„Sinneslüste“ von Victoria Graf

 

 

 

 

 

„Mondnacht“ von Gudrun Trendafilov

 

„Kaffeekuss“ von Michele Cryanka

Maler und Genießer: Konrad Maas vor Aktbildern aus seinem Atelier.

Streetart von Damaris Dorawa und Plastiken von Christoph Winkler

Fotografik von Annette Jäger (weitere Arbeiten von ihr sind in einer Ausstellung
im Rathaus Moritzburg, Schlossallee 22 zu sehen bis 31. Oktober).

Re. im Bild: wortspielerische Objekte von Anne Rosinski

Collagen von Petra Lorenz und Frank Voigt

Collage von Anton Paul Kammerer aus der Serie „Kapriolen“

Malerin Manuela Neumann vor ihren farbigen Aktzeichnungen
Foto – mit Dank an Steffen Schmeitzner 

Spieglein, Spieglein… Hier sieht jeder goldig aus…

http://www.galerie-mitte.de

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BilderAlbum: Mallust pur – Plenair mit Aktmalerei beim Palais Sommer

12 Samstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Rendez-vous mit zwei reizenden Damen und einem Pferd im Park

Frieren für die Kunst. Mit Tee wärmten sich die zwei Modelle Aline und Annabell auf, bevor die Hüllen fielen. Bei kühlem Wetter, nur ab und zu blinzelte die Sonne aus den Wolken, saßen die reizenden Damen bereitwillig, freundlich lächelnd und ausdauernd nur mit Blumensträußen vor dem Körper, auf einer Bank im Grünen. Zu ihnen gesellte sich Hengst „Gironimo“ (16) vom Pferdehof Bernd Schmidt auf der Pillnitzer Landstraße, der sie und die Maler neugierig beäugte, auch etwas näherkam. Denn das Motto des diesjährigen Akt-Plenair beim Palais Sommer am heutigen Sonntag (von 12 bis 17 Uhr) lautete ja: „Nackte Reiterinnen“. Nun ja. Sie ritten zwar nicht. Doch der Titel kann ja vieles bedeuten und sollte vor allem die Fantasie der Betrachter und Künstler anregen, sagte Plenair-Initiator Aleko Adamia.

Auch wenn wohl wegen des kühlen Wetters diesmal weniger Teilnehmer und Künstler des Internationalen Plenairs als sonst zu Farben, Pinsel, Stiften und Zeichenfeder griffen, und die Schaulustigen sich in Grenzen hielten, entstanden dennoch in locker-konzentrierter Atmosphäre binnen kurzem zahlreiche Bilder, farbreich und in großer stilistischer Bandbreite, von naturalistisch, abstrakt bis expressiv. Manche Künstler rückten die nackten Frauen, andere das Pferd oder auch beides in den Mittelpunkt von Leinwand oder Zeichenblatt. Es gab auch einige spontane Malfreudige bei der Aktmalerei, die den Zeichenblock herausholten. Nachmittags stieg Modell Annabell dann doch noch aufs Pferd und drehte eine Runde mit „Gironimo“ vorbei an den weiter die Pinsel schwingenden Künstlern.

Alle beim Plenair entstehenden Arbeiten werden bei der Abschlussausstellung am 27. August mit feierlicher Vergabe des Canaletto-Preises für die besten Bilder zu sehen sein. Bis dahin kann die weiter wachsende BilderGalerie im Freien während des Palais Sommer täglich von 12 – 22 Uhr besucht werden.

Text + Fotos (lv)

Plenair-Initiator Aleko Adamia vor seinem Bild

Uwe Grundmann, Leiter der Gruppe der künstlerischen Autodidakten

die Malerin und Grafikerin Rita Geißler und der Maler Michael Dobbelt

Zeichnete spontan mit: Christl Buro und hatte ein Paar warme Socken für mich gegen die Kälte. Danke!

                           Reiterin Annabell

Herzliche Umarmung für Begleiter „Gironimo“

BilderGalerie beim Plenair: Immer neue Blicke auf die Stadt

  

Vollblutmaler Otto Rabisch vor einem Bild, das er mit Kindern begonnen hat innerhalb der Reihe „Folge kleinen Herzen“. Der Bildererlös kommt sozialen Projekten zugute.

Die Kunst hinterlässt Spuren…

Fotos (lv)

http://www.Palaissommer.de

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BilderAlbum: Katzenliebe

08 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Poesie

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Wie aus dem Nichts war sie plötzlich da. Ein weißer Traum. Das Gegenteil von meiner schwarzen Katzendame Lola. Die zwei werden sich wohl nie kennenlernen. Da Lola schon immer eine Drinnenkatze ist und die weiße draußen umher wandelt. Neuerdings auch in unserem Hof. Seit kurzem kommt die weiße Katzenschönheit, nennen wir sie Madame Blanche, öfter zu Besuch aus dem Nachbarhof zu uns. Meist nachmittags oder abends. Ihr feines, leises Miau erinnert mich daran, dass da noch jemand ist. Zum Anschauen, Bewundern und natürlich auch Füttern! Na gerne doch. Schauen wir sie uns näher an.

Madame hält Hof. Zuerst schaute sie nur scheu über die Mauer. Am nächsten Tag saß sie schon obendrauf oder besser thronte in der Sonne als sei dies schon immer ihr Platz… Kater Paul, der kleine Draußenkater und schon lange hier, nimmt es galant und gelassen und zieht sich dann ans andere Ende der Wiese zurück. Eine erste vorsichtige Annäherung gab es auch schon. Bin gespannt wie es weitergeht mit den beiden.

Übrigens ist heute Weltkatzentag. Und die Premiere eines neuen Katzenfilms: „Kedi – von Katzen und Menschen“ über Katzen in Istanbul. Werde ich mir anschauen. Nachdem der in London umher streunende Straßenkater Bob und sein Kumpel James, ein ehemals drogenabhängiger Straßenmusiker, sich fanden in der Not und seither unzertrennliche Freunde und inzwischen Stars sind, stehen Katzen endlich dort, wo sie sich gern sehen. Im Mittelpunkt! Unlängst flogen die zwei in eigener Kabine zur Filmpremiere von „Bob der Streuner“ nach Japan. Ihre Fangemeinde wächst unaufhörlich, seit ihr abenteuerliches Leben auf der Straße als Buch zum Bestseller und erfolgreich und preisgekrönt verfilmt wurde. Wenn der aufgeweckte honigsüße Kater Bob geahnt hätte, was für ein Rummel um ihn und seinen Begleiter danach entsteht, ob er dann sein freies Straßenleben vorgezogen hätte, ganz zu tun was ihm gefällt statt nur noch anderen zu gefallen und vorgeführt und vermarktet zu werden als lebende Attraktion. Menschen und Katzen sind schon eigenartige Wesen.

Frei Wild

Honigsüß fängst du
mich ein
streckst zärtlich die Krallen
nach mir aus

Frei Wild besänftigt
widerborstig anschmiegsam
spielen wir Raub Tier Mensch
sind mal Jäger mal Getriebene

vergrabe mein Gesicht in den Sonnenflecken
schwarzfelliger Seide
aus dem Himmel fallende Sternenaugen
funkeln
während du mich fortschnurrst in fremde Galaxien

(Aus meinem Bilder-Gedicht-Kalender „Von Tier zu Mensch“, 2016)

Texte + Fotos (lv)

Lola in ihrem Reich. Ein Glück, wenn sie mal still hält. Meist ist sie schneller weg als die Kamera auslöst.

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Mein erstes Mal – Yoga im Park beim Palais Sommer

07 Montag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik

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Foto: Palais Sommer

„Gebt Euch der Welt hin und sie gibt sich Euch“

Bei den täglichen Yoga-Sessions im Freien kann man sich mit sich selbst und anderen Menschen auf besondere Weise verbinden. Barb Candrika Weymann (Yoga) und Mario Faust (Sitar) laden zu Hatha Yoga in der Sivananda Tradition, begleitet von Sitar-Klängen ein am 8. August, um 18 Uhr auf der Wiese am Japanischen Palais.

Am Sonnabend war ein großer Tag für viele kleine Schulanfänger.
Auch für mich begann etwas Neues. Mein erstes Mal Yoga im Park beim Palais Sommer. 49 Sessions mit 48 Lehrerinnen an 23 Tagen! Sollte da nicht auch für mich etwas dabei sein?

Eigentlich sind solche Massenveranstaltungen nicht mein Ding. Dann noch vor aller Augen. Doch das Angebot kommt genau zur richtigen Zeit. Bei mir sortiert sich gerade vieles neu, innen wie außen. Ich hatte mir schon so oft Yoga zuhause vorgenommen. Hab tolle Karten und Anleitungen. Doch es kam immer etwas dazwischen.
Bei Yoga denke ich auch nicht zuerst an wohlige Entspannung, sondern eher an komplizierte Körperverrenkungen. Zum Glück hatte ich vorher nicht das Foto mit der Körperakrobatik (ein Mann hält auf dem Rücken liegend auf seinen Füßen eine Frau hoch in der Luft) im Programmheft vom Palais Sommer gesehen. Sonst hätte ich es mir noch anders überlegt.

Bin Sonnabend extra zeitig aufgestanden. Die Sonne schien. Innerlich unruhig fuhr ich zur Wiese unterhalb vom Japanischen Palais. Diese war schon voll vor Beginn um 10 Uhr. Ca. 150 Leute saßen bereit auf bunten Decken und Yogamatten. Was auf Anfänger wie mich und Geübte schließen ließ. Ein Mann saß vorn auf einem Podest am Mikro und leise indische Musik klang aus dem Lautsprecher. Ich suchte mir weiter vorn einen Platz, nahe einem Baum und rollte meine Badedecke halb aus. Dann ging die Session mit dem Titel: „free your body – Yoga und Klang“ auch schon los. Ein Glöckchen ertönte.

Der Yogalehrer (Ramadhuta ist sein spiritueller Name, Mandala-Boulderhalle Dresden) begrüßte die Teilnehmer, die es sich auf ihrer Unterlage bequem machen und den Boden unter sich spüren sollten: „Unter uns Mutter Erde, über uns Vater Himmel. Dazwischen Du, der geduldige, liebevolle Schöpfer Deiner Realität…“, sagte er. Wir ließen unseren Atem bewusst ein und aus fließen, kurze Pause, um die Umkehrung wahrzunehmen, und begaben uns dann in den Vierfüßerstand. Die Scheu schwand. Ich nahm die anderen bald nicht mehr wahr und sie mich wohl auch nicht. Da jeder bei den Übungen, den Asanas, ganz auf sich konzentriert und die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist. Es fühlte sich gut an. So viele Menschen gemeinsam auf einer Wiese und doch jeder bei sich, mit seiner Präsenz und der Kraft der Gruppe. Im Freien ist Yoga noch mal besonders.

Die Natur spüren, Wind, Sonne und Luft auf der Haut und den eigenen Atem.
Den Körper von innen heraus fühlen und ganz im gegenwärtigen Moment sein. Begleitet von einem tiefen, eindringlichen „Atme!“ des Yogalehrers. Bald gibt es nichts anderes mehr. Der Körper gehorcht freiwillig, als hätte er nie etwas anderes getan, reckt, streckt, dehnt und dreht er sich in alle Richtungen, nach vorn, oben und unten. Mal sind wir „Der herabschauende Hund“, mal  die „Kobra“, „Schmetterling“, „Vogel“ oder ein  „Friedlicher Krieger“ mit vorgerecktem Knie, drücken die Hände fest aneinander, um die eigene Kraft zu spüren und halten sie über dem Kopf wie eine Krone. Lassen unsere eigene Krone erstrahlen. Nach einer Weile kribbelt es in den Beinen, ein angenehmes Pulsieren. Verspannungen lösen sich. Alles fühlt sich leicht und frei an, Herz und Geist weiten sich. Herzöffnende Wirkung hat vor allem der aufgestellte „Tisch“, mit weit aufgerichtetem Oberkörper und Bauch, den Beine und Arme stützen. „Gebt Euch der Welt hin und sie gibt sich Euch“, steht hinter dieser Übung in Hingabe. In der Kind-Stellung, auch eingerolltes Blatt genannt, liegen wir zusammengekauert am Boden, ein ganz tiefer, nahe gehender Moment, wo es kein Ausweichen gibt, wo es um Selbstliebe und zugleich Verbundensein mit allem geht.

Jeder bestimmt selbst, wie weit er sich auf die Übungen einlässt, um sich zufrieden zu fühlen. Ob man mit der Stirn am Boden bleibt oder einen Kopfstand wagt. Wie weit der Kopf sich nach vorn den Füßen nähert. Oder ob man auf einem Bein stehend das andere, nach hinten in die Luft gestreckte noch kreisen lässt. Der Blick richtet sich mit Bein und Arm hinauf ins federleichte Himmelblau und es ist ein bisschen wie Fliegen. Wunderschön in seinem Bewegungsfluss auch der „Sonnengruß“, die auch mit voller Kraft strahlt an diesem Tag, wie eine Liebeserklärung ans Leben. Wir sollen uns innerlich eine glänzende Sonne um uns herum vorstellen. „Kannst Du sie immer noch sehen?“, fragt der Yogalehrer hinterher in die Runde. „Glückwunsch! Das ist Deine wahre Natur.“ Gut zu wissen, dass es so eine innere Sonne gibt als stetiger Energiequell, den man anzapfen kann unabhängig von anderen Menschen und äußeren Umständen. Wir lassen unseren Atem zusammen rauschen wie einen Ozean.

Setzen uns zum Schluss aufrecht hin und wippen leicht mit den Händen in der Luft. „Stellt Euch vor, wie wir mit unseren Herzen die Erde tragen, leicht wie ein Luftballon“, gibt der Yogalehrer uns mit auf den Weg. Hinterher ist Zeit zum Nachspüren. Gibt es eine Spende als Ausgleich für den Energiefluss und einen Gutschein für einen Yogitee nach der Session.

Yoga im Park ist in aller Vielfalt täglich, um 8 und 18 Uhr, sonnabends vormittags und sonntags um 10 Uhr außerdem Familienyoga und Entspannungszauber während des gesamten Palais Sommers noch  bis 27. August zu erleben. Ich werde auf jeden Fall wieder hingehen.

Text + Fotos (3) (lv), Fotos (2): Otto Rabisch

http://www.Palaissommer.de

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Traumreiche Landschaften von Aleko Adamia eröffnen den Palais Sommer

03 Donnerstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur, Musik, Poesie

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Wirbelnde Farbwogen und Flüchtlinge im Park

Die erste Einzelausstellung mit Arbeiten des georgischen Künstlers, Mitgründer des Palais Sommer und Leiter des Plenairs ist ab dem 4. August (Eröffnung um 19 Uhr) beim Kulturfestival auf der Wiese des Japanischen Palais zu sehen.

Wie ein schwerer alter Dampfer ragt die Altstadtkulisse aus dem Fluss. Da treffen verwittertes Sandsteingrau auf lebhaft wirbelnde Farbwogen und Blütenzauber in zarten Pastelltönen aufeinander auf den Leinwänden. Die Bilder hängen im Freien mit Blick auf die malerische Landschaft. „Mein Traum sieht ähnlich aus wie ein blühender Pfirsichbaum!“, so nennt der georgische Künstler Aleko Adamia seine Ausstellung, welche am heutigen Freitagabend, um 19 Uhr den nunmehr neunten Palais Sommer auf der Wiese am Japanischen Palais eröffnet.

Das Kulturfestival bietet wieder den ganzen August über, eintrittfrei auf Spendenbasis mit über 100 Veranstaltungen, den Besuchern reichlich Kunst und Kultur mitten im Grünen, auf Decken und Liegestühlen sitzend und an der Bildergalerie entlang flanierend. Die Palette reicht dabei von Klavierkonzerten, Singer-Songwriter-Nacht, Hörspielen, Lesungen mit Poesie und Yoga im Park bis zu einem Gespräch unter dem Titel “Wie wollen wir leben?“ mit dem Philosophen Richard David Precht und dem Autor Chistian Felber (am 14.8., 20.30 Uhr).

Die farbreich-poetischen, figürlichen und abstrakten Bilder von Aleko Adamia entstanden während der internationalen Plenairs, mit denen das Kulturfestival 2005 begann. Sie zeigen Erträumtes und Erlebtes zwischen Park und Fluss wie „Das Frühstück im Grünen“, „Garten Eden“, „Chillende Wasserpfeife“, „Danea“, „Träumerin“, „Gewitter“ oder „Gäste“. In diesem Bild malte Adamia eine Flüchtlingsfamilie im Park vor der Flusslandschaft. “Ich bin auch Gast und es ergeht mir mit Dresden wie mit Tbilisi. Wenn ich wegfahre und wiederkomme, fühlt es sich wie Heimat an. Dresden hat auch ein einzigartiges Porträt, da braucht man nur noch zu den Farben greifen“, sagt Aleko Adamia. Dresden ist seit 25 Jahren sein zweites Zuhause. Er studierte Malerei und Grafik an der Kunstakademie in Tbilisi, wo er eine Gastprofessur hat. Außerdem ist er Mitgründer des Palais Sommer und künstlerischer Leiter des Plenairs.

Das erste fand 2005 noch im Filmnächte-Gelände am Königsufer statt. Begeistert von der Idee des Kunst-Happenings unter freiem Himmel, das mit Freilichtmalern wie Paul Cezanne und anderen Postimpressionisten in Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts begann, stieg Filmnächte-Veranstalter Jörg Polenz auch als Geschäftsführer beim Palais Sommer mit ein und mit ihm viele weitere Programmpartner und Unterstützer, die helfen das Kulturfestival – vom Bühnenaufbau über die Technik bis zu Gagen für die Künstler – zu finanzieren.

Bei den Spenden von Unternehmen und Besuchern des Palais Sommer gilt das Motto: „Du gibst was du kannst“. Man kann auch Liegestühle und Yogamatten ausleihen. Der Erlös fließt ebenfalls in den Palais Sommer. Zum Unterstützerkreis gehört auch Familie Metzig, die von Anbeginn eine Künstlerwohnung für Plenair-Teilnehmer in ihrem Haus bereitstellt. Dort befindet sich auch Adamias Atelier. Unter den langjährigen emsigen Helfern und Weggefährten des Plenairs sind außerdem der Maler Otto Rabisch und die Kulturmanagerin Simone Lade mit ihrer Agentur „Ars longa“.

Zwei Jahre wurde das Plenair von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gefördert, mit „Frühstück im Freien“ und Aktmalerei nach einem Gemälde von Èdouard Manet und das zweite Mal innerhalb der Ausstellung „Verwandelte Götter“ im Japanischen Palais. Es folgten weitere sinnliche Bilderinszenierungen wie „Schlummernde Venus“ oder „Flora mit Akt“ und in diesem Jahr regen „Nackte Reiterinnen“, zwei Aktmodelle nebst echtem Pferd, die Sinne und Fantasie beim Betrachten und Malen an (am 12.8., ab 12 Uhr). Dazu sind neben der Künstlergruppe vom Plenair ebenso künstlerische Autodidakten aus dem Publikum eingeladen. Fortgesetzt wird auch die Aktion „Folge kleinen Herzen“, wo Kinder und Jugendliche mit Künstlern zusammen Bilder malen, der Verkaufserlös kommt sozialen Zwecken zugute.

Aleko Adamia betreut diesmal zehn Teilnehmer bei der Freilichtmalerei, drei Kunststudenten aus Dresden und sieben junge Künstler aus Tbilisi. Sie werden ihre Staffeleien im Grünen aufstellen und in den kommenden drei Wochen täglich vor den Augen der Passanten malen. Erstmals ist eine Einzelausstellung beim Palais Sommer zu sehen. Diesmal mit Arbeiten Adamias, der dieses Jahr seinen 55. Geburtstag feierte. „Jedes Jahr erhält ein anderer Künstler die Möglichkeit, mit seinen Werken präsent zu sein, die auch auf einem Plakat und im Programmheft gedruckt  werden“, so Adamia. Pro Abend kommen immerhin bis zu tausend Besucher zum Palais Sommer, die dann auch die Bilder betrachten und erwerben können. Von den verkauften Bildern gehen 30 Prozent der Einnahmen an den Palais Sommer. Die beim Plenair entstehenden Bilder werden mit feierlicher Vergabe des Canaletto-Preises, den der Künstlerbedarf Gerstaecker stiftet für die besten Bilder, ausgewählt von einer Jury aus regelmäßig am Plenair teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern (wie Maria Mednikowa, Mandy Friedrich, Ulrike Pisch, Babak Nayebi) in einer gemeinsamen Abschlussausstellung am 27. August präsentiert.

Text + Fotos (lv)

Das vollständige Programm steht unter www.Palaissommer.de

Bald ist die Wiese am Japanischen Palais wieder voller Bilder, kann man allabendlich Musik und Hörspielen lauschen und beim Yoga entspannen. Auf viele interessierte Besucher freuen sich der Künstler Aleko Adamia und die Kulturmanagerin Simone Lade. Auch wenn Adamia weiß: „Oft entscheidet der Bauch mehr als der Kopf. Doch ich bin sicher, wenn diese ständige Angst der Menschen, nicht genug zu haben, hungrig zu sein, eines Tages wegfällt, werden sie Kunst suchen und das Schöne sehen und genießen.“

P.S.: Über die sozialen Netzwerke habe ich gestern erfahren, dass Aleko Adamia letzte Woche an den Folgen einer Herzoperation leider verstorben ist. Er war ein großartiger, engagierter Künstler. Seine Bilder werden bleiben und hoffentlich auch die Plenairs und wunderbare Bildergalerie im Freien beim Palais Sommer. L.V.

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Sprung ins Unbekannte – re_form für ein neues Europa auf der 11. Ostrale im Dresdner Ostragehege

26 Mittwoch Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Unter dem Motto: „re_form“ eröffnet  die 11. Ostrale und erste Biennale zeitgenössischer Künste Dresden am 28. Juli im Areal des ehemaligen Erlwein-Schlachthofs im Ostragehege. Die Internationale Kunstausstellung führt wieder Kunst, Blicke auf die Welt und Lebensentwürfe in aller Vielfalt zusammen. (lv)   

Die „Internationale Ausstellung Zeitgenössischer Künste OSTRALE“ führt ihre Tradition einer kritisch-konstruktiven Sicht auf gesellschaftliche Entwicklungen in diesem Jahr unter dem Motto „re_form“ weiter. Zum 11. Mal vereint sie Arbeiten namhafter Vertreter sämtlicher künstlerischer Kategorien mit denen noch unbekannter Künstler. Vom 28. Juli  bis zum 1. Oktober 2017 präsentiert die OSTRALE – Biennale insgesamt 1.118 sorgfältig zusammengestellte Werke und Werkgruppen der Bildenden Kunst aus Sachsen und aller Welt von 164 Künstlern und Künstlergruppen in Dresden. Die OSTRALE, drittgrößte Kunstausstellung in Deutschland, findet erstmals als Biennale statt. Im nächsten Jahr wird das Team im Auftrag der Europäischen Kulturhauptstadt Valletta/Malta 2018 die dortigen Präsentationen zeitgenössischer Kunst organisieren.

Installation „del corpo senza peso“ („über einen gewichtslosen körper“) von Paolo Assenza

Druckgrafik „Noch besser“ von Frenzy Höhne

Die OSTRALE ist keine Verkaufsausstellung, was ihr die Freiheit gibt, abseits des Marktgeschehens gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren. Sie wird seit ihrer Gründung von einer kleinen, nicht institutionellen Schar von Künstlern und Idealisten trotz eines vergleichbar geringen Budgets kontinuierlich weiterentwickelt, was nicht zuletzt der Vorjahres-Besucherrekord von ca. 25.000 Besuchern zeigt. Die starke Vernetzung und enge Kooperation mit internationalen Kuratorinnen, Kuratoren, Biennalen und Kulturinstitutionen war von Anfang an Teil des OSTRALE-Konzeptes, das auf eine möglichst vielfältige Zusammenstellung horizonterweiternder Eindrücke und internationale Beteiligung setzt. Ebenso besteht eine enge Zusammenarbeit mit mehreren Dresdner Institutionen, vor allem aber Sammlern und Galerien.

„re_form“: thematische Schwerpunkte der OSTRALE 2017

Schon immer steht die OSTRALE in ihrer Konzeption und in ihren künstlerischen Aussagen für friedliches Miteinander, Akzeptanz des Fremden, Neugier auf das Unbekannte, respektvollen Umgang miteinander, religiöse Vielfalt und Internationalität. Diesem roten Faden folgend, stellten die Organisatoren die OSTRALE in diesem Jahr unter das Thema „re_form“.

Mit ihrem Leitthema will die diesjährige OSTRALE – Biennale vor allem die planvolle Umgestaltung bestehender kulturpolitischer Verhältnisse und Kultur-Systeme in Europa, Deutschland und gerade auch in der Stadt Dresden begleiten, die auf dem Weg ist, sich als „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ zu bewerben.

„Ziel einer Reform ist die Verbesserung des Status quo durch planvolle und gewaltlose Umgestaltung bestehender Verhältnisse ohne Bruch mit den wesentlichen geistigen und kulturellen Grundlagen. Kunst ist besonders geeignet, dazu mit Fragen und Lösungsvorschlägen beizutragen; sie schöpft zudem auch selbst mit Hommagen, Referenzen, Zitaten und Aneignungen aus der Vergangenheit für eine neue Zukunft.“, so die Direktorin Andrea Hilger.

Mit „re_form“ greift die OSTRALE erneut auch die Frage der Identität von Menschen und neuen Räumen angesichts der Flüchtlings- und Migrationsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart auf. Zu was „reformiert“ sich Europa durch den Zerfall seiner Wertegemeinschaft? „Die auf der OSTRALE präsentierte zeitgenössische Kunst soll auch und gerade in Dresden Mediator zwischen Identitäten sein, die sich überschneiden, aber nicht immer verschmelzen.“, so Andrea Hilger weiter.

Ein Teil der Ausstellung widmet sich im Jubiläumsjahr der Reformation der Frage, wie wir heute mit der von Martin Luther propagierten Freiheit des Gewissens in Glaubensfragen umgehen, auch das einerseits brandaktuell und andererseits nicht ohne Tradition in der Geschichte der Ausstellung.

Und schließlich ist der Begriff der Reform auch auf die OSTRALE in eigener Sache anzuwenden, befindet sie sich doch selbst im Übergang von einer jährlich stattfindenden Ausstellung zu einer Biennale, und so, auch angesichts eines notwendigen Ortswechsels, im Zustand der Reform.

Die Ausstellung ist mit starken literarischen Bezügen in sechs „Kapitel“ aufgeteilt:

„500 Jahre nach 2017“ (Zukunft)

„500 Jahre vor 2017“ (Religion)

„Kunstgeschichte“

„Identität“

„Krieg und Krise“

„Neue Staatsform“

Erstmals Einladungsausstellung

Das künstlerische Konzept der Einladungsausstellung haben die Kuratoren Mykola Dzhychka, Oliver Kratz, Detlef Schweiger und Holger Wendland gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin und Direktorin Andrea Hilger erstellt. Die von ihnen eingeladenen Künstler kommen in diesem Jahr aus 25 Nationen, schwerpunktmäßig aus Tschechien, Polen, Asien, Lateinamerika, der Ukraine und dem Mittelmeerraum.

Künstler – junge Newcomer treffen auf Etablierte

Erneut sind junge und etablierte Künstler unterschiedlichster Genres wie Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Sound- Licht- Video-, Installationen und Performance aus Deutschland und der Welt in Dresden zu Gast. Bereits seit Wochen arbeiten in den historischen Futterställen im Dresdner Ostragehege zahlreiche Künstler als „artists in residency“ an Werken, die eigens für die OSTRALE geschaffen werden oder an der Präsentation ihrer künstlerischen Positionen.

Zu den Newcomern zählen etwa Jonas Lewek (*1984) aus Dresden, der mit einer hintergründigen, ironisch-subversiven Installation („Privatsammlung“) vertreten ist, ebenso die aus Russland stammende Berlinerin Katerina Belkina (*1974), die sich mittels Fotografie und Mixed Media mit kunsthistorischen Themen auseinandersetzt („For Klimt“, 2006, Teil der Serie „Paint“). Christian Manss (*1978) aus Dresden präsentiert mit der Gruppe “RUHEPULS”, das interdisziplinäre Projekt „wanderlust“ (2017, 5 Texte – 5 Songs – 5 Videos – 5 Bilder – 1 Raum, Installation, 3x3x3m), das er unter anderem mit dem in Prag lebenden englischen Musikproduzenten Stephen Abrehart realisiert hat.

Auch bereits etablierte Künstler sind auf der OSTRALE vertreten, hierzu darf man Urban Grünfelder (Wien/Italien, *1967) zählen, der mit Malerei, Installation und Skulptur in „Piktogrammen der Menschheit“ gesellschaftliche Themen bearbeitet. („It’s the last time“ Gemälde, „Looking for nothing“ Gemälde, „Pingponghead“, Digitalkunst).

Hier ist ebenso Pawel Napierala (Poznan, *1983) zu nennen, der sich in Malerei und Installation mit sakralen und gesellschaftlichen Themen beschäftigt („untitled“, 2015, Gemälde Acryl auf Leinwand und Holzhalterung, 280 x 200 x 8 cm). Piotr Korzeniowski (*1970), bis 2016 Dekan der Fakultät für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau, ist mit „MORPHEM RESTART“ vertreten (2014, Multielement-Komposition mit lackierten Teilen auf dem Boden, MDF-Platte, 13 x 13 x 1 cm, 2014. Serie). Paolo Assenza (*1974), Absolvent der Akadademie für Bildende Kunst in Rom im Fachbereich Szenisches Design und 2014 Mitgründer des experimentellen Kunstraumes SpazioY ebendort, zeigt seine Installation „del corpo senza peso“ („Über einen gewichtslosen Körper“, Stahl, Travertin, Gebetszettel von der heiligen Treppe in Rom, 600 x 800 x 150 cm 2016). Diese stellt eine idealisierte „Scala Coeli“ dar, die ihres Körpers beraubt, nur durch ihre wesentlichen Linien angedeutet wird, die den Blick in einen intimen Raum der Reflexion aufsteigen lassen,

Die international renommierte Galerie Gebr. Lehmann (Dresden) präsentiert ein Werk des Düsseldorfer Malers Daniel Schubert (*1984, „untitled (Indian Triptych)“, 2015, Gemälde, Tinte auf Leinwand, 105 x 75 x 2 cm, Serie) sowie ein Video des Altmeisters Keiichi Tanaami (Japan, *1935), dessen Arbeiten für die Entwicklung der japanischen Pop-Art ausschlaggebend waren und sind („Crayon Angel“, Film, 1975).

Die Stiftung Kunst & Musik für Dresden unterstützt das von Fernando Sánchez Castillo (*1970) eigens für die OSTRALE entwickelte, neue Projekt „Mauerspringer“ (2017, Installation, Kunststoff-Injektion, 2.300 Einzelfiguren 20 x 300 x 300 cm). Bereits 2015 hatte die Stiftung den spanischen Künstler im Rahmen ihres Internationalen Kunststipendiums für sechs Monate nach Dresden eingeladen. In diesem Zusammenhang hatte er auch seine Installation „Tank Man“ im Dresdner Albertinum gezeigt. In seinem Heimatland gehört er zu den wichtigsten Künstlern seiner Generation. Bekannt ist unter anderem sein Projekt „Tank Man“, mit dem Castillo den Mann ehrte, der sich 1989 während des Massakers am Platz des himmlischen Friedens (Tian’anmen-Platz) mit Einkaufstaschen in den Händen vor einen Konvoi von Panzern stellte und ihr Vorrücken blockierte. Die Besucher der OSTRALE sind aufgefordert, selbst eigene Fotos mit einem der 2.300 Miniatur-„Mauerspringer“ Castillos zu inszenieren und zu posten.

EU-Kooperationsprojekt

Im Rahmen eines europäischen Kooperationsprojektes findet auf der OSTRALE erneut ein deutsch-polnischer Künstleraustausch statt, der in einer als langjährig angelegten Partnerschaft mit Anna Fedorczuk, Vorsitzende der Czapski Art Foundation in Poznan, Polen (www.czapski.art.pl), organisiert wird. Die Zusammenarbeit begann 2016 mit der Mediationsbiennale in Posnan, gemeinsam wurden auch in diesem Jahr junge polnische und deutsche Künstler ausgewählt, die auf der OSTRALE und parallel im September im alten Gasometer in Posnan ausgestellt werden.

Beitrag zur Bildung sächsischer Schüler

Auch in diesem Jahr haben bereits hunderte Kunstlehrer, deren Schulen die Veranstaltung in den Lehrplan aufgenommen haben, den Besuch der OSTRALE mit ihren Schulklassen angemeldet. Im Vorjahr hatte die Ausstellung im Rahmen des erweiterten Kunstunterrichts allein etwa 465 Schulklassen (9.300 Schülern) einen besonderen Zugang zur Zeitgenössischen Kunst ermöglicht (2007: 3 Schulklassen).

Länderübersicht OSTRALE Biennale 2017
KünstlerInnen aus folgenden Ländern sind im Jahr 2017 bei der OSTRALE zu Gast: Aserbaidschan, Belgien, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Georgien, Iran, Island, Israel, Italien, Japan, Mexiko, den Niederlanden, dem „NSK Staat“, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Slowenien, Spanien, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA und Weißrussland

Erstmals OSTRALE-AudioGuide „AllSense“ für Blinde und Sehbehinderte

Erstmals vermittelt die OSTRALE, gefördert von der Aktion Mensch, Blinden und Sehbehinderten den Zugang zur Kunst auch mittels einer eigens programmierten, kostenlosen App. „Die App „AllSense“ ist ein Audio-Guide, mit dem wir einen Querschnitt von 25 ausgewählten Arbeiten der Ausstellung präsentieren und mittels Autodeskriptionen vorstellen. Kunstwerke und andere Orte auf dem Ausstellungsgelände, wie Gastronomie, Toiletten etc., werden von uns mit sogenannten Bluetooth-Beacons ausgerüstet. Nähert sich der Nutzer der App diesen Punkten, wird die Audiodeskription angesagt.“, beschreibt der selbst blinde Dr. Jan Blüher, der die App mit seiner Firma visorApps im Auftrag der OSTRALE programmiert hat. Zusätzlich zur App wird ein visuelles und taktiles Leitsystem Sehbehinderten und Blinden Orientierung geben. Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android-Geräte, sie ist im Play Store, App Store sowie mit vor Ort ausleihbaren Geräten zugänglich.

SparkassenCard verschafft Rabatt

„Die OSTRALE macht Dresden ein Geschenk! Auch in ihrer 11. Auflage präsentiert sie spannende zeitgenössische Kunst in einer einzigartigen internationalen Atmosphäre und lädt zum offenen Diskurs ein. Alle Sparkassenkunden erhalten noch ein zusätzliches Geschenk: Wenn sie ihre Tickets mit der SparkassenCard bezahlen, erhalten sie einen Euro Rabatt auf den Eintrittspreis. Als langjähriger Partner der internationalen Kunstausstellung freuen wir uns mit der Ostrale gemeinsam auf viele Besucher!“, so Andreas Rieger, Unternehmenssprecher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Eröffnung am 28.7. um 18.00 in der MESSE DRESDEN mit:

Ministerialdirigent Thomas Früh, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Alexander Nym, Diplomatischer Dienst NSK-Staat, Geschäftsführer von Kultur Aktiv e.V., Mira Skurdlik, Art Director von Czapska Art Fundacija, Poznan, Polen, Patrick J. Fenech, Vorstand der Fondazzjoni Kreattivita/St. James Cavalier in der Europäischen Kulturhauptstadt 2018 Valletta/Malta sowie zahlreichen Künstlern

Nach der Eröffnung wird erstmals der OSTRALE-Film von Kay Kaul gezeigt, der die OSTRALE 2016 dokumentiert (20 min).

ab 19.00 Uhr Öffnung des Ausstellungsgeländes und der Futterställe (ermäßigter Eintritt, bis 24.00 Uhr geöffnet)

2018

Die diesjährige Ausstellung endet am 1. Oktober. Das OSTRALE-Team wird im nächsten Jahr im Auftrag der Europäischen Kulturhauptstadt Valletta 2018 als Hauptkooperationspartner im Bereich Bildende Kunst die dortigen Präsentationen zeitgenössischer Kunst organisieren und damit zwei neu geschaffene Ausstellungsorte auf Malta bespielen.

Weitere internationale Aktivitäten sind in Planung. Die seit Jahren aktiv vorangetriebene internationale Vernetzung der OSTRALE und damit auch Dresdens ist angesichts der Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025 aus Sicht der Organisatoren von besonderer Bedeutung.

OSTRALE-Biennale 2019

Wo, und damit auch wann die OSTRALE-Biennale im Jahr 2019 stattfinden wird und unter welchen finanziellen Vorzeichen, ist aktuell noch unklar.

Mehr zu Inhalt, Programm und Kooperationspartnern der OSTRALE finden Sie unter www.OSTRALE.de.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen

Dienstag bis Donnerstag

10 Uhr – 19 Uhr

Freitag bis Sonntag

11 Uhr – 20 Uhr,
1 Stunde vor Schließung ist Kassenschluss

Eintrittspreise

€ 15 Normalpreis / € 10 ermäßigt

€ 30 Familien Ticket / € 25 Familien Ticket, ermäßigt

€ 10 Gruppe, 10+ Personen, Normalpreis

€ 5 Führung pro Person

Bei Bezahlung mit der SparkassenCard ein Euro Rabatt.

Führungen

Samstag und Sonntag, 15 Uhr

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel: Linie 10 bis „Messe Dresden“

Auto: Dresden, Zur Messe 9, Parkplatz P2 (Messering 8)

Kontakt/Weitere Informationen:

OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Künste

OSTRALE / Büro, Messering 20, 01067 Dresden, Tel +49 351 653 37 63, post@ostrale.de,

www.ostrale.de, OSTRALE: / Ausstellung: Zur Messe 9, D-01067 Dresden, Förderverein: www.ostrale-freunde.de

Text + Fotos: blaurock markenkommunikation,
Tobias Blaurock, Hechtstraße 30, 01097 Dresden, Tel. +49 351 210 98 71, Funk +49 172 7930127,  Fax +49 351 2078 15 33, ostrale@team-blaurock.de, www.blaurock-markenkommunikation.de

 

 

 

 

 

 

 

blaurock markenkommunikation . Inh.: Tobias Blaurock

Hechtstraße 30 . 01097 Dresden . Telefon +49 351 2109871 . Telefax +49 351 20781533
blaurock@team-blaurock.de . www.team-blaurock.de . www.facebook.com/blaurockmarkenkommunikation

 

 

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BilderAlbum: Rückblick auf den 20. Scheune-Schaubuden-Sommer

24 Montag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Theater

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Staubsaugende, Staub aufwirbelnde Chaoten und Träumer

Nun sind die bunten Lichter vom Jubiläums-Scheune-Schaubuden-Sommer erloschen. Nachthemden und Traumgeister wieder eingesammelt bzw. sie schweben, tanzen, gaukeln weiter des nachts durch die Straßen und Träume… Hier noch einige Impressionen von diesem wieder zauberhaften Fest der Komödianten, Schauspieler, Tänzer, Sänger, Körperakrobaten, Puppenspieler, Poeten, Platzverschönerer und Glücklichmacher. Zu den Highligths der Budennächte gehörten Sängerin Anna Mateur& die AntiRoutine-Einheit mit ihrem neuen Programm „Kaoshüter“: „Ordungshüter gibt es zur Genüge… aber wer passt auf das Chaos auf?!“, fragt sie wie immer humorvoll und stimmgewaltig als wahnsinnige Dramaqueen und Staubsaugende zu Tangoklängen im Gefühlschaos.

Rasant komisch, witzig und einfallsreich zwischen Alltag und Ausbrüchen daraus, zwischen Mensch, Tier und Maschine, Funktionieren und Fantasie, bewegten sich die drei jungen Spanier von „Punt Moc“, die ebenso viele Lacher wie Beifall für ihre Show einheimsten.

Wild, frech, flippig, abgedreht und wahnwitzig über Gefühlsabgründen balancierend, spielten, sangen und jandelten wortakrobatisch mit Lauten, Sprache und Rhythmus jonglierend drei junge Künstler als Trio „Gaggalaari“ von der Hochschule der Künste Bern (Schweiz) in ihrem Programm „Ich bin das Walross – eine Show über die Eleganz großer Tiere in einer immer leichter werdenden Welt am Beispiel des Walrosses“.

Text + Fotos (lv)

Sängerin Anna Mateur & AntiRoutineEinheit in ihrem neuen Programm „Kaoshüter“ beim Schaubuden-Sommer.

 

 

 

 

 

 

PutzParade in der Neustadt

Grün gesaugt im Alaunpark

Liebe geht durch den Staubsauger: Anna Mateur in Aktion

Ordentlich Applaus gab`s am Ende für die „Kaoshüter“ im vollen Scheune-Saal.

Körpertheater par excellence: die drei jungen Spanier von „Punt Moc“. http://www.puntmoc.com

Gefangen in Routine

 

 

 

 

 

Na wie bin ich?! Hat der etwa ein Ei gelegt…

 

 

 

 

 

 

Atemberaubend schnell und komisch: Kopfkino voller Leidenschaft, Witz, Power und Fantasie. Das war grandios, Punt Moc! Die vergnügte Stimmung im Zelt zog magisch an.

Aufreizend, schräg und abgründig: Gaggalaari, ein Trio der Hochschule der Künste Bern mit ihrem Programm „Ich bin das Walross“. http://www.hkb.bfh.ch

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing im Schauspielhaus Dresden
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Verleger Jens Kuhbandner vom Notschriften-Verlag eröffnete seinen Verlagsladen mit Büchern, Kunst und Wein in Radebeul
  • Ausstellung "Puzzle der Perspektiven" von Musa Saroglu & "Farbgewebte Träume" von Viviane Wolf im Schloss Struppen
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Andrea Wechsler liebt Marathonläufe und Balkan-Geschnetzeltes
  • Ein Herz für Streunerkatzen: Strafgefangene aus der JVA Torgau bauen Katzenhäuser, die warm und wunderschön sind
  • Ausstellung "Figur & Natur" von Christine Wahl in der Galerie Mitte. Bilder aus dem Leben einer 90-jährigen Künstlerin.
  • Atelierbesuch bei Günter Gläser, Emaillekünstler in Radebeul
  • Kurzgeschichte: Die Frau an der Haltestelle

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

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