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Kategorien-Archiv: Genießen

Wenn der Bacchus Sonnenbrand bekommt

02 Mittwoch Nov 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Projekte

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Traubenlese im Kaitzer Weinberg trotz Wetterkapriolen erfolgreich

Der Manufakturwinzer Volker Kahlert belebt ein 130 Jahre im Dornröschenschlaf versunkenes Landstück im Süden Dresdens neu für den Weinbau, zusammen mit der Dresdner Vorgebirgs Agrar AG.

Wer Volker Kahlert als Winzer kennenlernen durfte, weiß, diesem Mann ist eine Menge zuzutrauen. Aber 1 900 Quadratmeter Weingarten in einer Stunde mit
1 000 Pflanzen zu bestocken? Man glaubt, das geht nicht? Doch, es geht! „Ehrlicherweise“, so der erfolgreiche Gastronom und Manufakturwinzer, der bereits in Pillnitz einen Weinberg bewirtschaftet, „ist ein solches Wunder nur dank modernem GPS und neuester Pflanztechnik möglich.“ 2018 pachtete Kahlert, der auch im Herzen von Elbflorenz eine Besenwirtschaft betreibt, genau den Grund und Boden, der zwar bis heute die Bezeichnung Kaitzer Weinberg trägt, aber bereits vor rund 130 Jahren in Folge der Reblaus-Epidemie um 1890 als Rebfläche endgültig aufgegeben worden war.

Nun nahm sich der wagemutige Manufakturwinzer Dr. Volker Kahlert dieses Stückchens Erde an, das zu gleichen Teilen sowohl ihm als auch der Dresdner Vorgebirgs Agrar AG gehört und rekultivierte die Fläche. „Ich fand, dass dieser Weinberg im Süden von Dresden, zwischen Winzerhäuschen und Kaitzbach gelegen, es durchaus verdient hatte und sich aufgrund des Bodens und der Lage gerade Weißweine hier gut entwickeln müssten.“ Auch sei es immer zu wenig Wein, den sein bereits etablierter Pillnitzer Königlicher Weinberg für den Ausschank und Verkauf hergegeben habe. „Deshalb haben wir uns entschieden, hier auf dem 130 Jahre im Dornröschenschlaf versunkenen Landstück den Weinanbau wieder zu beleben“, so Kahlert weiter.

Das Weinjahr 2022 verlangte den Winzern im Anbaugebiet Sachsen eine Menge ab, denn entweder gab es deutlich zu wenig Regen oder gleich sintflutartige Wolkenbrüche. Mit seinem Weinberg auf der Dresdner Südhöhe ist Winzer Kahlert aber zufrieden mit der Lese. Inzwischen leuchten die Rebstöcke herbstlich goldgelb und locken zu einem Spaziergang mit herbstlichem Farbrausch im Weinberg. Die Trauben sind geerntet, der Wein gärt in Edelstahltanks im Keller und wird bald von der Hefe getrennt. Im Frühjahr wird er filtriert, dann auf die Flaschen „gezogen“ und anschließend kann der neue Jahrgang auch verkostet werden.

„Mit dem Ertrag in diesem schwierigen Jahr kann man trotzdem zufrieden sein. Ein Kilo Trauben pro Quadratmeter ist die Norm und das haben wir in etwa in diesem Umfang auch auf der in den letzten vier Jahren entwickelten Fläche geerntet“, erläutert Kahlert. Er ist Physiker im Ruhestand und seit 2015 passionierter Winzer, der sich sein Wissen rund um den Weinbau peu à peu selbst aneignete. Seit 2018 hegt, pflegt und betreibt Kahlert nun den von ihm neu angelegten Weinberg auf der Dresdner Südhöhe mit rund 900 Rebstöcken auf 1.800 Quadratmetern in Hanglage.

Die Fläche hat er von der Dresdner Vorgebirgs Agrar AG gepachtet, die damit ihr „Produktportfolio um eine klassische Rarität, nämlich um Sächsischen Wein ergänzen konnte“, wie Lutz Müller, Vorstandsmitglied der Dresdner Vorgebirgs Agrar AG schmunzelnd ergänzt. Die Straße am Kaitzer Weinberg weist auch heute noch auf das einstige Weinbauareal hin, das schon seit dem Mittelalter bestand. Ein denkmalgeschütztes Winzerhäuschen und ein Café stehen noch dort und laden zum Verweilen ein. Die Fläche wurde weitgehend neu bebaut. Der jetzige Weinberg auf der Dresdner Südhöhe sei bisher nach wie vor noch wenig bekannt, so Kahlert. Selbst Anwohner aus der Umgebung staunen, wenn sie das erste Mal die Rebstöcke sehen.

Die Hälfte der Flächen der Dresdner Vorgebirgs Agrar AG ist mit der Weinsorte Bacchus bepflanzt. Benannt nach dem Weingott, traf es jedoch diese empfindliche Weinsorte arg. „Der Bacchus hat starken Sonnenbrand erlitten, die Trauben vertrockneten, als es Ende Juli so heiß war. Dadurch konnte dieses Jahr nur ein Drittel von dieser Weinsorte geerntet werden“, bedauert der Winzer. Insgesamt wurden sechs Weinsorten auf der Dresdner Südhöhe geerntet: Bacchus, Müller-Thurgau, Weißburgunder, Grauburgunder, Kerner und Solaris. Volker Kahlert liebt trockene Weine mit etwas Restsüße, auch einen kräftigen Rotwein und will mit dem in Pillnitz geernteten, gut gereiften Spätburgunder eine feine Cuvée als Roséwein kreieren.

Weitere Infos über Weine und Termine, wie die Glühweinverkostung am 2. Advent in der Besenwirtschaft in der Dresdener Ackermannstraße 15: http://www.kahlerts-weinmanufaktur.de

Weitere Infos: www.agrar-dresden.de

Text: LV zusammen mit meeco Communication Services

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Restaurace „Babicka“ eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna

15 Samstag Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte

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Es ist angerichtet: der Pirnaer Oberbürgermeister Hans-Peter Hanke (69, li. im Bild) und Restaurace-Babicka-Wirt Josef Micek (45) mit dem ersten Gulasch im neuen Restaurant. Dieser wurde noch in Miceks Restaurant Hurvinek in Dresden gekocht. Foto: meeco

Kochen, backen, tanzen, essen…

Das Restaurant Babicka lädt am Pirnaer Markt ab heute zum böhmischen Festmahl.

Ab heute,  15. Oktober, ist das Restaurant komplett geöffnet. Die große Eröffnungsfeier selbst startet um 19 Uhr mit Live-Musik des bekanntesten tschechischen Karel-Gott-Doubles – wohl das erste Mal ein Auftritt außerhalb Tschechiens. Unter http://www.karelgott-cover.cz sind Kurzvideos vorhanden.
Der Eintritt ist frei!
Wegen der mangelnden Vodafone-Zuarbeit sind aktuell keine Kartenzahlungen und Reservierungen leider nur persönlich vor Ort möglich!

Zehn Jahre ist es jetzt her, dass das Wirtshaus MARIENECK als eines der letzten Sanierungsobjekte am Markt wieder in seiner Funktion als ältestes Wirtshaus der Stadt Pirna eröffnet wurde. Die Elbeflut im Jahr nach der Wiederinbetriebnahme oder auch die Corona-Sanktionen sorgten dafür, dass nicht mehr alles so lief wie ursprünglich geplant, was dann wiederum zur Schließung führte.

Auf der Suche nach einem neuen Pächter machte sich Pirnas Oberbürgermeister Hans-Peter Hanke stark für eine Gastronomie mit tschechisch-böhmischer Küche und teilte dies auch dem Vermieter des Marienecks mit. Hankes Wunsch wurde ihm erfüllt: Der in Teplitz (Teplice) geborene Josef Micek startet sein Restaurace Babička am Pirnaer Markt mit rund 180 Sitzplätzen. „Am Samstag, 15. Oktober, steigt unsere große Eröffnung. Aber noch sind wir im Objekt am Vorbereiten“, verrät Micek. So wird noch die komplette Küche an die Anforderungen des zukünftigen Köche-Teams angepasst, Maler sind zugange, WLAN wird installiert und eine neue Zapfanlage wird extra in Tschechien angefertigt. „Der Zapfhahn ist wichtig, denn bei uns wird einiges aus dem Fass kommen. So zapfen wir zukünftig Pilsner Urquell, Krušovice Hell und Dunkel oder auch Budweiser. Speziell für Pirna wird es ein Babička Rotgold geben – und das ist noch nicht alles“, so Micek weiter.

Napoleon übernachtete übrigens 1813 mehrmals im Pirnaer Marieneck, aber bereits 1805 steuerte er vom heute zu Tschechien gehörenden Hügel Žuráň aus seine Truppenbewegungen zur Schlacht bei Austerlitz. Doch nicht nur das verbindet Pirna mit Tschechien, auch gibt es hier das einzige bilinguale deutsch-tschechische Gymnasium Sachsens. Und dass die böhmische Küche der sächsischen sehr ähnelt, ist auch hinreichend bekannt. „Einhundert tschechische Schüler lernen hier gemeinsam mit ihren deutschen Klassenkameraden. Unsere Partnerstadt Děčín ist nur etwas mehr als eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt“, informiert Oberbürgermeister Hanke. „Wir haben so viele ausländische Küchen in der Stadt, nur die tschechisch-böhmische fehlte uns noch. Umso mehr freue ich mich, wenn die Pirnaer hierherkommen – schließlich dürfen sie dann auch ein, zwei Bier mehr trinken, da sie ja dann nicht mehr fahren müssen.“

Dass Micek nach Pirna kam, war eher Zufall. „Ich habe 1999 in Dresden angefangen zu arbeiten, da bin ich immer wieder über die A17 an Pirna vorbeigefahren“, sagt Micek, der neben dem Restaurant in Pirna auch noch das „Hurvinek“ und das „Schwejk“ in Dresden betreibt. „2019 wurde ich dann gefragt, ob ich für die Tschechischen Kulturtage ein spezielles Catering in Pirna anbieten könne. Ich habe zugesagt und durfte dann hier im Marieneck unsere Küche verkosten lassen. Zum damaligen Pächter sagte ich, dass er ein großartiges Haus hätte, das ich auch selbst betreiben würde. Jetzt stehe ich dank mehrerer Umstände wieder hier und bin der Betreiber“, so Micek weiter, „so schnell kann es manchmal gehen.“

Für den Anfang wird mit einem Soft-Opening geplant. „Wenn die Küche besetzt ist, die ersten Kellner mit dem Kassensystem umgehen können und der Zapfhahn funktioniert, dann schließen wir die Türen auf und lassen die ersten Gäste hinein. Bei einer kleinen Karte können dann schonmal kleine Fehler im Arbeitsablauf behoben werden, so dass wir ab dem 15. Oktober Vollgas geben können“, so Micek abschließend.

Text + Foto: Peter Dyroff, meeco Communication Services

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BilderAlbum: Gedichte vom Meer im Herbst – „Flügelschläge dicht über mir… Muscheln sind meine Währung…. baut Sandburgen… wozu noch Kriege…“

11 Dienstag Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Herbsttag am Meer

Die Sonne dreht voll auf
doch sie wärmt nicht
ich friere im Zug beim
Aussteigen auf dem Bahnsteig
komme mir mit dem gelben Badetuch auf der
Strandtasche vor wie von einem anderen Stern

hole einen dicken Pullover aus dem Koffer
schon lange nicht mehr getragen
fühle mich wie in Watte gepackt
ich wollte doch Ballast loswerden am Meer

bei der Ankunft statt Möwenrufe wie sonst
bunte Herbstblätter rotbackige Äpfel
stehen Spalier schauen verlockend durch
hohe Zinnen vor einer Villa namens Waldblick
keiner weit und breit zu sehen

einige sind schon heruntergefallen
wie Lottokugeln sammele ich sie auf
warum will  sie keiner dort drinnen

alle gehen vorbei an dem paradiesischen
Baum am Strand laufen viele in Wetterjacken
und festen Schuhen
ich laufe barfuß im Sand steh mit den Füßen
am nassen Saum kommt mir vor sonst ich wär
gar nicht am Meer gewesen

LV
29.9.2022

Die drei schönten Worte

Die drei schönsten Worte
des Tages?
les ich auf einer Verpackung

Im Meer gewesen
der Kälte die
kalte Schulter gezeigt
ein Kribbeln am
ganzen Körper durchströmen
mich unzählige Glückswellen

LV
30.9.2022

Am Möwenstrand

Ich hab das Meer
und die Möwen
haben mich wieder
eine Liebe auf Lebenszeit

die Lachmöwen haben
wieder weiße Köpfe
vereinzelt dunkle Schimmer

kreischend lassen sie
sich nieder
aufgeregt ihre Flügelschläge
dicht über mir
bekomme ein paar Schnabelhiebe
ab so ausgehungert
sind sie

später sitzen sie aufgefächert
in der Abendsonne
in den hellen Streifen
neben den Schatten

das Meer und der Himmel
pastellfarben fast eins
in der Dämmerung
der Blick unendlich weit
die Wellen leicht gerötet
wie meine Füße
sie bleiben barfuß
als wäre noch Sommer

LV
30.9.2022

Verbunden

Im Meer ist es kühl
aus der Tiefe
ein Brennen im Körper
fühl mich erfrischt
wohl in meiner Haut
spüre mich wieder
mit jeder Pore

der Strand fast mensnchenleer
vor mir schwimmt
ein Mann im Meer
still schweigende Gemeinsamkeit

noch einer der die Wellen
nicht allein lässt
er winkt mir zum Abschied
und geht in die andere Richtung
Bis morgen sage ich

LV
30.9.2022

Weite Kreise
Für Jade & Lina

Aus der Ferne
sind sie mir
noch mal so nah

die grauweiß getigerte
zog ihre Kreise
um mich zum Abschied
und ging in die Stube

die kleine schwarz-weiße blieb
noch eine Weile bei mir
saß dann vorm Wintergarten
mit Blick zur Tür
Lola kam im Herzen mit mir

nun sind sie den zweiten Tag
allein und merken ich komme
nicht wieder vorerst
fragen wo ich bin

heute am Meer klang
es einmal wie Miauen
doch es waren die Möwen
die nach Futter riefen
keine Ruhe ließen

herbei stürmen
wenn es etwas gibt
wilde Wirbelwinde
wie die zwei
vielleicht nehm ich
sie irgendwann mit
ans Meer

abends in der Dunkelheit
statt kichernder Möwen
krächzende Raben
sie geben jetzt
den Ton an
am Meer

LV
30.9.2022

Hört das Meer

Wie wäre es
Himmel und Erde
wären eins

hört das Meer rauschen flüstern brausen
verlangt nicht nach mehr

die Wellen rollen unentwegt
kommen und gehen
weiße Schiffe am Horizont
haltet sie nicht auf

Muscheln sind meine Währung
sie reichen für alle
unermesslich ihr Wert
schöne Momente kann man
nicht kaufen

Fußabdrücke von Menschen und Tieren
im Sand ihre Spuren
folgen einander

die Rufe der Möwen
ihre Federn windzerzaust
überdauern die Zeit

hört ihnen zu am Meer
baut Sandburgen
wozu noch Kriege
feiert die Siege
über euch selbst

LV
1.10.2022

Ahlbecker Flair

Vor dem Terrassencafé an der Seebrücke
sitzt eine Katze gemütlich vor der Theke
bewacht die Kuchenstücke
schaut die Urlauber an die zahlen
Streicheleinheiten inbegriffen
die graugetigerte darf sich in der Sonne aalen

Möwen schwingen sich keck empor
über dem Platz mit der Jugendstiluhr
ringsum schwelgt man in Genüssen ganz Ohr
lauscht an reich gedeckten Tischen entzückt
immer neuer Musik während die Gefiederten
versuchen ein paar Brocken zu erhaschen

ein Opernsänger singt zum Steinerweichen
eine Frau an weißem Klavier begleitet von
einem Posaunisten setzt mit Imagine von John
Lennon Zeichen
ein Saxofonist spielt im Regen allein
die Akkordeonspielerin abends auf der Bank
vor dem Ahlbecker Hof glänzt mit dem
schönen Schein

auf der Promenade ist immer was los
auf die Dünenstraße zum Meer
zieht es die Menschen von überall her
in feinen und schlichten Sachen
ob klein oder groß von der See kommt
keiner so schnell los

Kaiserbad wird es noch heute genannt
besitzt immer noch viel alten Glanz
neben Kiosks Souvenirläden Restaurants
ziehen prächtige alte Villen die Blocke an
vor denen man spaziert sie umkreist wie die
Möwen und sich nie sattsehen kann

was für verlockende Namen und Aussichten:
Haus Meerblick Seeschlößchen Pension
Seeperle Villa Strandrose Seedüwel Haus
Harmonie da jubelt Germania und weiß gar
nicht wo zuerst einkehren ins Wiener Café in
die Waldoase bei Da Camillo in die
Pommersche Fischstube am Ostender Tor
oder zu Fischers Fritz

LV
3.10.2022

Abschied vom Meer

Noch einmal schwing ich
mich auf mit den Möwen
fliegen sie über mir her
stürzen sich kreischend aufs Futter
streifen mich ihre Flügel
als ob nichts wär

im Meer lauter weiße tanzende Punkte
wogen sie vor mir her
der Himmel klart auf
federleichte Wolkenflügel ausgebreitet
weit wie das Meer

es bleibt zurück
die weißen Segler begleiten mich
noch ein Stück zur Promenade
eine Feder rollt zurück in den Sand
ich flugs hinterher
kann nicht gehen nicht bleiben

im Rauschen der Blätter die von  den Bäumen
rieseln und tosen
nehm ich mit mir das Meer

LV
5.10.2022

Texte + Fotos: Lilli Vostry
(Weitere Fotos folgen)

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„Die neun Gebote“ – ein teuflisches Spektakel über den Geldgott als Open Air-Inszenierung des Teatro Due Mondi beim Herbst & Weinfest & Internationalen Wandertheaterfestival in Radebeul

24 Samstag Sept 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

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Gehörnte Verführer…. Ein Stück über die Liebe zum Geld und was sie mit uns Menschen und der Welt macht. Davon erzählt witzig grotesk die Open Air-Inszenierung des Teatro Due Mondi am Sa., 24.9., 20.20 Uhr auf der Streuobstwiese in Altkötzschenbroda. Foto: Teatro Due Mondi

Groteskes Spektakel um den Geldgott

Mit der Open Air-Inszenierung „Die neun Gebote“ kommt das italienische Teatro Due Mondi am Sonnabend zum Radebeuler Weinfest und Internationalen Wandertheaterfestival.

Eine Frau in dunklem Anzug und roten Hörnern, ähnlich einer Harlekinkappe, hält einen großen, vermüllten Erdball in einem Netz auf der Schulter. Hoch oben auf einem Turm thront der Kopf des Goldenen Kalbes, des Geldgottes, um den herum die anderen Spieler springen. Die Bühne ähnelt einem überdimensionalen Altar, der golden und silbern schimmert und im Laufe der Vorstellung in immer neue Farben und Bilder getaucht wird, um den Teufeln den Rahmen für ihre Show zu bieten. „Die neun Gebote“ – ein teuflisches Spektakel über den Geldgott heißt die Aufführung der italienischen Theatergruppe Teatro Due Mondi, die sie zu fünft als große Open-Air-Inszenierung am Sonnabend, 20.20 Uhr auf der Elbwiese beim Herbst- und Weinfest und Internationalen Wandertheaterfestival in Radebeul zeigen werden.

„Wir waren schon zwei, drei Mal da auf dem Dorfanger in Altkötzschenbroda mit einer ,Fiesta`, Straßentheaterparade mit Livegesang, Maskenspiel und bunten Kostümen im Stil der Commedia dell`Arte“, sagt Tanja Horstmann, Schauspielerin und Tourneemanagerin vom Teatro Due Mondi. Die Gruppe spielt aber auch anderes Straßentheater und kommt nun zum ersten Mal mit einer großen Produktion nach Radebeul, die sie schon vor zwei Jahren aufführen wollten, doch coronabedingt verschoben wurde. Mit dem Stück „Die neun Gebote“ gastierte das Teatro Du Mondi schon bei Theaterfestivals in Frankfurt/Main, Köln und Bielefeld. Das Stück entstand bereits 2017 und ist hochaktuell.

„Die Welt ist auf den Kopf gestellt, vor allem Geld und materielle Werte zählen und andere Werte werden immer mehr vergessen. Darum geht es in der Inszenierung“, so Tanja Horstmann. Eine Stimme aus dem Off, das goldene Kalb, erteilt die Anleitung zu den neun Geboten, die angeregt von der biblischen Geschichte neu interpretiert werden. Dabei wechseln groteske Szenen, in denen die Teufel die Gebote des Geldgottes verkünden mit leise, poetischen und nachdenklichen Szenen des wahren Lebens. Wenn beispielsweise ein Mann mit Brot und einem Baum auf die Bühne kommt, um Vögel zu füttern. Oder eine Frau mit einer langen Wäscheleine voller Kindersachen erscheint, die von Lebensfreude und Familienleben erzählen. Das Geschehen wird begleitet von Musik mit bekannten Titeln von Rock bis Pop und französischen Chansons von Jaques Brel und Edith Piaf bis zu den Beatles.

„Die neun Gebote“ sind das dritte Stück des Teatro Due Mondi. Es besteht schon seit 43 Jahren als eines der ältesten Wandertheater in Italien. Tanja Horstmann kam vor 21 Jahren dazu. „Das war ein Glücksfall für mich. Vorher war ich bei einem Wandertheater in Blois in Frankreich, das sich jedoch leider auflöste“, erzählt sie. Tanja Horstmann kommt aus Bremen, sie hat Theaterwissenschaften, Französisch und Spanisch studiert und ging mit 19 Jahren nach Frankreich. Von da aus führte ihr Weg weiter nach Italien zum Teatro Due Mondi. Sie begann zunächst als Tourneemanagerin. „Doch da ich selbst spielbegeistert bin, stehe ich inzwischen mit auf der Bühne. Wir machen alles selbst, Kostüme und Bühnenbild. Die Stücke entstehen im Kollektiv“, erzählt Tanja Horstmann. „Das ist ein schönes Leben, in dem wir nur das machen, was uns wirklich gefällt.“

Die Gruppe Teatro Due Mondi hat ein eigenes kleines Theater mit 70 Plätzen in Faenza in Norditalien, einer Stadt mit 50 000 Einwohnern, unweit von Bologna. Die Theatergruppe ist viel unterwegs auf Tourneen europaweit und in Italien, wo sie von anderen Theatern und Festivals eingeladen ihre Stücke aufführen. „Wir freuen uns auf Radebeul, das Weinfest und Wandertheaterfestival mit seiner einmaligen Atmosphäre, wo die Leute feiern und viel Kultur erleben können“, sagt Tanja Horstmann. Leider können sie nicht viel von anderen Wandertheatern sehen, da das Teatro Due Mondi am nächsten Tag schon weiterreist zu einem Gastspiel mit ihrer Straßenperformance „Mauerrisse“, die sie bei der Interkulturellen Woche in Hattersheim bei Frankfurt zeigen. Für die Open Air-Aufführung beim Weinfest wünscht sie den Zuschauern viel Spaß und besinnliche Momente und dass sie etwas für sich mitnehmen können.
Damit nicht nur der Geldgott das Sagen hat auf dieser Welt.

Text (lv)

Weitere Infos zum Programm unter http://www.weinfest-radebeul.de

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Lange Nacht der Galerien & Museen im Dresdner Barockviertel zwischen Goldenem Reiter und Rähnitzgasse

16 Donnerstag Jun 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Musik

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„Frühling wird es nun bald“ – Paar-Bild von Gudrun Trendafilov in ihrer Ausstellung „Geflüster“ in der Galerie Kunst & Eros.

»LANGE NACHT der GALERIEN & MUSEEN« im Dresdner Barockviertel

Am Donnerstag, 16. Juni 2022 · 18 bis 24 Uhr

KONZERT: Die »BAROCKPERLEN« Beginn 19 Uhr in der Passage der Galerie kunst & eros

Die »BAROCKPERLEN« spielen mit barocken Elementen und präsentieren Liedgut, Klassik und gesprochenes Wort. Arthur Morlack · Waldhorn, Janett Noack · Gesang, Solvig Frey · Wort und Flöte, Aurelius Rudloff · Wort, Christian Mögel · Klavier

Der Eintritt ist frei!

zur »LANGEN NACHT der GALERIEN & MUSEEN«, am Donnerstag, den 16. Juni 2022 von 18 bis 24 Uhr  sind alle herzlich eingeladen,

Wir freuen uns, Sie an diesem Abend mit unserem musikalischen Abendprogramm begrüßen zu dürfen. Dabei haben Sie die Möglichkeit die aktuelle Ausstellung »GEFLÜSTER« der Dresdner Künstlerin Gudrun Trendavilov in der Galerie kunst & eros zu besichtigen.

Gudrun Trendafilov gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Dresdner Künstlerinnen unserer Zeit. In dieser Ausstellung präsentiert sie neue Malerei und Grafik. Ihre Bildsprache ist von unverwechselbarer Handschrift, die uns mit Lebendigkeit, Schönheit und sinnlicher Ausdruckskraft verzaubert.

Wir freuen uns auf dieses Wiedersehen.

Text + Foto: Ihre Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden –
Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

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„Geschichten am und im Fluss“: Sommer-Festival des Montagscafés an der Elbe

10 Freitag Jun 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte

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Live-Musik, Flaschenpost und Unterwasser-Welten

Das MONTAGSCAFÉ SOMMER-FESTIVAL AN DER ELBE lockt mit vielen Kultur-Erlebnissen im Freien vom 10. bis 12. Juni 2022.

Das Montagscafé ist wieder da – Live und in Farbe:  Am Wochenende lädt das Montagscafé des Staatsschauspiel Dresden erstmalig zu einem dreitägigen Festival unter dem Motto „Geschichten am und im Fluss“ an die Elbe ein; mit Live-Musik, künstlerischen und kulinarischen Workshops für alle zum Mitmachen.

Unter anderem wird Ata Canani (Türkei/Deutschland) sein erstes Konzert in Ostdeutschland geben, ebenso wie die verfolgten Musikerinnen der Band Kriwi aus Minsk (Belarus); mit dabei sind auch Bernadette La Hengst und Pastor Leumund aus Berlin, sowie die brasilianische Band DuBras und das multi-kreative Ensemble Incroyable aus Dresden. Im Mittelpunkt steht die Willkommenskultur und die Veränderungen der Dresdner Stadtgesellschaft mit den Mitteln der Kunst und Musik zu thematisieren und reflektieren – unter den Vorzeichen von weltpolitischen Ereignissen, Klimakrise und Wanderungsbewegungen.

Willkommen zu Hause, willkommen im Montagscafé!

Anbei der Programmflyer, detaillierte Informationen hier:

https://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/a-z/montagscafe/

oder hier auf Facebook:

https://fb.me/e/1yUfNe03H

Text: Tobias Rausch

Leiter Bürger:Bühne / Head of Bürger:Bühne
Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus
Glacisstraße 28, 01099 Dresden

www.staatsschauspiel-dresden.de

Aktueller B:Podcast „Und jetzt: Ein Gast!“ der Bürger:Bühne

www.instagram.com/buergerbuehnedresden

Programm:

Freitag, 10. Juni › 17 – 22 Uhr
Live-Musik: Ensemble Incroyable (Dresden), Bernadette La Hengst (Berlin), Kriwi
(Minsk, Belarus) / Workshops: Flaschenpost & Unterwasserwelten (123Comics),
Blaudruck – Cyanotypie (Sandro Berneis), Karpfengeflüster – Klanginstallation
(Justus Ehras), New Dresden Daily – Wandzeitung (Ina Weise & Sophia Mix),
Fluss-Geschichten (Katja Heiser)
Samstag, 11. Juni › 14 – 22 Uhr
Live-Musik: Dubras (Dresden), Ata Canani (Leverkusen), Pastor Leumund (Berlin) /
Workshops: Flaschenpost & Unterwasserwelten (123Comics), Blaudruck – Cyanotypie
(Sandro Berneis), Karpfengeflüster – Klanginstallation (Justus Ehras), New Dresden
Daily – Wandzeitung (Ina Weise & Sophia Mix), Fluss-Geschichten (Katja Heiser)
sowie Performance auf der Fähre „Johanna“
Sonntag, 12. Juni › 11 – 15 Uhr
Frühstück für alle / Live-Musik: Iranische Musik mit Persian Melodies und
Gitarren-Jazz mit Familie Kováč (beide Dresden)
An allen 3 Tagen: Essen für alle, Smoothie-Bike, Kinderprogramm, Sonnendeck,
Vierpunktzelt, Toiletten zum Wohlfühlen
Ort: Elbufer Dresden in der Nähe des Fähranlegers „Johanna“ (Neustädter Seite)
EINTRITT FREI!

Montagscafé – ein Projekt der Bürger:Bühne am Staatsschauspiel Dresden
Kleines Haus, Glacisstraße 28, 01099 Dresden
Tel: 0351.4913-617 | Mail: montagscafe@staatsschauspiel-dresden.de
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/a-z /montagscafe
http://www.facebook.com/montagscafedresden
Fotos: Lilli Vostry

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BilderAlbum: Zeitreise zum 150 +2-jährigen Eisenbahnjubiläum der Strecke Cottbus – Großenhain

15 Sonntag Mai 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Projekte, Unterwegs

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Schön in Schale geworfen: Als Reisende aus dem Bürgertum anno 1870 wandelten Darsteller der Spielbühne Großenhain zum 150 + 2 (coronabedingt)jährigen Eisenbahnjubiläum am Sonnabend rings um das schmucke Bahnhofsgebäude und begrüßten die Reisenden der modernen Zeit.

Reisen im Zug der Zeit

Der Zug von Dresden fuhr 150 + 2 Jahre zurück… Zum Eisenbahnjubiläum der Strecke Cottbus – Großenhain an diesem Wochenende. Am Bahnhof Großenhain empfingen gestern bei Bilderbuchwetter historisch kostümierte Damen und Herren die Reisenden, wandelten umher und drehten eine Runde im Stadtpark mit der K- und K-Kleinbahn und winkten den Spaziergängern huldvoll zu. Kurzer Halt. Gruppenfoto vor den farbenprächtigen und betörend duftenden Azaleen und Rododendronbüschen.  Ein Vergnügen für die jungen Darsteller der Spielbühne Großenhain e.V. und für die Besucher.

Dampflok fuhr leider keine zum Jubiläum, die hatte die Deutsche Bundesbahn wegen Waldbrandgefahr vorsorglich abgesagt. Kein Schaffner mit roter Mütze, Kelle und Trillerpfeife am Bahnsteig mehr. Dafür gab es eine Modelleisenbahn mit originalen Zuggeräuschen von einst, fröhlich schnaufend und mit Pfiffen der Lok. Am späten Nachmittag sollte noch ein Zug mit historischen Wagen eintreffen. Mal schauen.

Weiterging`s mit dem Oldtimerbus. Ich durfte mich sogar kurz ans Steuer setzen. Als der Bus noch fuhr, war ich gerade fünf… Wie die Zeit vergeht. Man kann das hübsche Gefährt auch mieten für Sonderfahrten, sich sogar im Bus trauen lassen. Ins Seenland, ins renaturierte ehemalige Tagebaugebiet nach Hoyerswerda, wollte ich schon immer mal. Dann fuhr der Jubiläumszug Punkt 17 Uhr auf dem Großenhainer Bahnhof ein, die Wagen noch aus DDR-Zeiten mir DR-(Deutsche Reichsbahn)Aufschrift. Gemütliche, separate Sitzabteile mit Schiebetüren statt Großraumwagen und Speisewagen mit weißen Spitzengardinen… Die Sitzbezüge schon mit den blauen Kästchen der Deutschen Bundesbahn. Stille Übernahme nach der Wende. Reisende steigen ein und aus. Der Schaffner schließt als letzter die Tür. Die historische Reisegesellschaft  winkt den Weiterreisenden zum Abschied. Rund zehn Minuten dauerte der Ausflug in die Vergangenheit inklusive freie Plätze im Zug finden, sich kurz setzen und die Zeit anhalten. Der Zug sah wie neu aus. Und ist doch Historie. Die Erinnerungen an die Zugerlebnisse, die über viele Lebensgleise führten, bleiben.

Heute, am Sonntag wird noch mal Bahnjubiläum in Großenhain gefeiert mit historischen Reisenden, Oldtimerbus und Sonderzügen von 10 bis 17 Uhr.

Text + Fotos (lv)


meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry und Winnie Rudolph von der Spielbühne Großenhain, sie leitet dort die Kindergruppe, in einem Zugabteil der Deutschen Reichsbahn, aber schon mit blauem Kästchenbezug der Deutschen Bundesbahn. Früher waren es grüne und rötlich braune Ledersitze.

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Unterwegs: „Erinnerung und Gefühl. Ein Interim im Schlosspark“ von Burgk mit Fühlskulpturen von Steffen Petrenz

15 Sonntag Mai 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Projekte, Unterwegs

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„Ursprung“, „Aufbruch“ und „Ankunft“: der Freitaler Künstler Steffen Petrenz vor seiner dreiteiligen Blechskulptur „memories“ im Schlosspark Burgk.

Reizvoller Raum für Erinnerungen

Eine dreiteilige Skulptur mit dem Titel „memories“ und „Fühlskulpturen“ des Freitaler Künstlers Steffen Petrenz laden zum Innehalten und Erinnern mit allen Sinnen ein im Schlosspark Burgk. Zum Internstionalen Museumstag am Sonntag, dem 15. Mai, ist in den Ausstellungen der Städtischen Sammlungen auf Schloss Burgk in Freital ganztags freier Eintritt. Vormittags gibt es ein Konzert mit dem Musikverein Freital im Schlosshof.

Lebensgroß, filigran und mit rostbrauner Patina überzogen stehen die Figurenumrisse frei im Raum. Scherenschnittartig ist eine Figur aus der anderen heraus gewachsen. Sie stehen für sich, scheinbar losgelöst und bilden doch ein Ganzes, das man wie ein Spiegelbild nacheinander anschauen kann. „Erinnerung und Gefühl. Ein Interim im Schlosspark“, unter diesem Titel zeigt der Freitaler Künstler Steffen Petrenz erstmals öffentlich seine dreiteilige Blechskulptur „memories“ aus den Jahren 2009/20012.

Diese steht auf einer Anhöhe unter hohen Bäumen im Gelände von Schloss Burgk. Ein faszinierendes, offen vieldeutiges, reizvolles und buchstäblich berührendes Erlebnis, Geflüster und Zwiegespräch im Zusammenspiel von Natur, Kunst und Betrachter. Im Wechsel von Licht und Schatten verändern sich Formen und Ausdruck der Skulpturen immer wieder, wenn man sich ihnen aus verschiedenen Blickwinkeln nähert. Mal steht die hintere Figur mit ihren wellenartigen Körperrundungen klar sichtbar, mal halb versteckt unter Blätterzweigen, die sich im Sonnenlicht flimmernd auf der Figur wie Lebenslinien abzeichnen und auf dem Boden verzweigen.

„Erinnerungen sind ja auch versteckt. Wenn man durch das Gedächtnis streift, kommen sie wieder hoch ans Licht“, sagt Steffen Petrenz zu seinen Skulpturen. Sie haben weniger mit dem historischen Gedächtnis zu tun, auch wenn die Aufstellung am 8. Mai dies nahe legt. Das Datum sei zufällig, die Ausstellungseröffnungen bei den Städtischen Kunstsammlungen auf Schloss Burgk finden immer sonntags statt, ergänzt deren Leiterin Kristin Gäbler. Jeder kann die Erinnerungs-Skulpturen individuell für sich erkunden. Erinnerungen sind vielschichtig, persönlich wie kollektiv, greifen ineinander, wandeln sich und sind nicht an Ort und Zeit gebunden. Als die Skulpturengruppe fertig war, gab es im Atelier von Steffen Petrenz eine Performance, bei der er das zugemauerte Mittelteil mit dem Vorschlaghammer aufbrach, sinnbildlich für die Auseinandersetzung mit Erinnerungen, sich ihnen stellen und verarbeiten.

„Wenn man in die 40 kommt, die Kinder langsam aus dem Haus gehen, wird der Blick ein anderer“, so Petrenz. Seine drei Skulpturen im Schlosspark nennt er dementsprechend „Ursprung“, „Aufbruch“ und „Ankunft“. Der Betrachter kann durch die offenen Figuren hindurch schauen und gehen und dabei eigenen Eindrücken, Empfindungen und Erinnerungen nachgehen. Einige Spaziergänger bleiben stehen, gehen heran an die Skulpturen, fotografieren sich mit ihnen. Weitaus mehr Besucher sitzen aber unter den blühenden Kastanienbäumen im Schlossinnenhof an den Tischen vor dem Schlosscafé und genießen Eis, Kaffee und Kuchen bei strahlendem Sonnenschein.

Weiter hinten auf dem Weg zum Besucherschaubergwerk kann man außerdem sogenannte „Fühlskulpturen“ von Steffen Petrenz entdecken. Sie entstanden  ursprünglich für das Seniorenheim „Herbstsonne“ in Freital-Hainsberg und sind ausdrücklich zum Anfassen und buchstäblich Be-greifen gedacht. Die keramischen Objekte und Formen sind der Natur abgeschaut. Da finden sich Planet, Apfel und Mohnkapsel. Eine Besucherin fragt, ob die originellen Kugeln nicht immer da stehen bleiben können. „Es ist eine temporäre Kunstaktion“, so Kristin Gäbler, „wir wollen unsere Besucher immer neu überraschen.“ Die Skulpturen sind noch bis 24. Juli frei zugänglich im Schlosspark Burgk zu sehen. Steffen Petrenz öffnet außerdem beim „Kunst: offen in Sachsen“ am 5. Juni von 10 bis 23 Uhr sein Atelier auf der Dresdner Straße 166 hinter der Aral-Tankstelle mit Livemusik und Einblicken in sein vielfältiges Schaffen.

Text + Fotos (lv)

http://www.freital.de/museum

Schloss Burgk mit blühenden Kastanienbäumen im Innenhof. Dort kann man gemütlich an Tischen sitzen und Kaffee, Kuchen, Eis, das beste weit und breit, vom Schlosscafé genießen.

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Ausstellungseröffnung „Geflüster“ von Gudrun Trendafilov in der Galerie Kunst & Eros

11 Mittwoch Mai 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart

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„Wilde Gabe“: Ein Rabe überbringt eine Kirsche. Foto: Galerie Kunst & Eros

»GEFLÜSTER« Gudrun Trendafilov

Malerei · Grafik

  1. Mai bis 9. Juli 2022

Vernissage am Freitag, 13. Mai 2022 · Beginn 19.00 Uhr

Begrüßung: Janett Noack
Einführung: Katharina Arlt, Freie Kunsthistorikerin
Musik: Musik-Duo mit Klara Fabry (Klarinette/ Percussion) & Elena Schoychet (Klavier/ Gesang)

Zur Vernissage der Ausstellung »GEFLÜSTER« der Dresdner Künstlerin Gudrun Trendafilov am Freitag, den 13. Mai 2022 um 19.00 Uhr sind Kunstinteressierte herzlich eingeladen.

Die Künstlerin ist anwesend.

Gudrun Trendafilov gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Dresdner Künstlerinnen unserer Zeit. In dieser Ausstellung präsentiert sie neue Malerei und Grafik. Ihre Bildsprache ist von unverwechselbarer Handschrift, die uns mit Lebendigkeit, Schönheit und sinnlicher Ausdruckskraft verzaubert.

Wir freuen uns auf dieses Wiedersehen, Ihre Neugier und auf die anschließende Geselligkeit in der Galerie.

Text: Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

Veranstaltungstipp

„Lange Nacht der Galerien und Museen im Barockviertel Dresden“ am Donnerstag, dem 16. Juni, von 18 bis 23 Uhr. Ein kleines Überraschungskonzert begleitet die aktuelle Ausstellung bei Kunst & Eros an diesem Abend.

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Ausstellung „Goldhelm – Schokolade & Kunst“ von Alex Kühn bei art + form

06 Mittwoch Apr 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Projekte

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Ein Augenschmaus für die Sinne: Johanna Bettle, die Kuratorin der Ausstellung von Alex Kühn mit Bildern & Schokoladenkreationen bei art + form. 
Dreizehn Bildmotive als hochwertige Drucke inkl. einer Schokoladentafel locken zur Auswahl für Kunst- und Genussliebhaber in der Ladengalerie.

Farbenfroher Genuss für Auge und Gaumen

Witzig-fantasiereich und liebevoll gezeichnet und gestaltet werden die Bilder und Verpackungen zu schokoladigen Kunstwerken. Die feinen Kreationen von Alex Kühn sind erstmals in einer Ausstellung in der Ladengalerie art + form in Dresden zu sehen und genießen.

Fliegende Figuren schwirren durch die Luft, tummeln sich auf erlesenen Früchten und landen in einer Creme Bruleé. Der Eiffelturm, Weißbrot und ein Glas Rotwein laden zum Verweilen ein und ein Mann mit Kochmütze und Zwirbelbart schaut verschmitzt auf die Genießeroase. Die Bilder zieren eigentlich Schokoladenverpackungen, jedes für sich fein abgestimmt in Farbe, Geschmacksnuancen und Stimmung. Die ebenso einfalls- wie genussreichen Werke werden nun erstmals öffentlich gezeigt in der Ausstellung „Goldhelm – Schokolade & Kunst“ von Alex Kühn in der Ladengalerie art + form, Bautzner Straße 11/Albertplatz (noch bis 28. April zu sehen).

Die feinen Kreationen des Goldhelm-Chocolatiers Alexander „Alex“ Kühn  sind längst über die Stadtgrenzen Erfurts hinweg bekannt und gefragt.  „Seine Schokoladenverpackungen fallen durch ihre besondere Gestaltung auf, manchmal ist auch ein Gedicht dabei und die Illustrationen sind künstlerisch kleine Meisterwerke“, sagt art + form-Chef Remo Dudek. Daher sind die farbenfroh, originell und fantasievoll gestalteten Schokoladenbilder nun im Großformat in der Ausstellung zu sehen.

Dreizehn Bildmotive kann man als Gicleé Print, hochwertige Drucke und handsigniert, in limitierter Auflage von jeweils 120 Stück und einer Schokoladentafel dazu erwerben. Anlässlich der Ausstellung hat Alex Kühn für art + form eine neue Schokolade, die in die Region passt, kreiert mit fein-herbem Brombeer-Nougat und einem Bild in warmen Rot- und dunkleren Violetttönen. Zu sehen sind außerdem witzige und nostalgische österliche Motive: Hasen, die beschwipst im Eierlikörglas liegen oder sich am Blütenduft berauschen, in ovalen Bildformaten und auf bemalten Ostereiern aus Pappmaché gefüllt mit Pralinen.

Da treffen und verbinden sich verschiedene Geschmacks-Paare und behalten doch ihre Eigenarten wie Brombeere mit Balsamico oder Kirschblüte und Prosecco. „Die Sinnlichkeit der Erfahrung und Geschmäcker lässt sich nicht mit Worten festhalten. Es braucht Bilder dafür. Daher malt er seine Rezepte auf“, weiß Johanna Bettle, die Kuratorin der Ausstellung zusammen mit Remo Dudek, von einem Atelierbesuch bei Alex Kühn in Erfurt. Dort entstand auch das Ausstellungsvideo (ab 10. April unter www.artundform.de) zu sehen. Kühn sagt selbst, dass er seine Schokoladen aus den Geschichten schöpft, die das Leben schreibt. Eine Zutat ist immer dabei: die Liebe.

Detailreich und liebevoll illustriert, sind die Bilder und Schokolade zusammen ein Augenschmaus und kleine Kunstwerke. Alex Kühn, 1973 in Erfurt geboren, ist ein Tausendsassa, er zeichnet, spielt Musik und liebt schöne Dinge. Er ist gelernter Grafiker, Gourmet und Genießer, der schon in vielen  Küchen dieser Welt gekocht hat. Seit 2005 stellt Kühn handgefertigte Schokoladen in eigener Manufaktur im Zeichen des Goldhelms her. Er vertreibt sogar ein eigenes Bier für Craftbierkenner nebst Bierschokolade mit leichter Aprikosen-Marillennote. „Man sollte sich Schokolade nicht nur für einen schönen Moment aufheben. Vielleicht wird ja durch die Schokolade der Moment schön“, sagt Alex Kühn.

Text + Fotos (lv)

http://www.artundform.de


Bilder als Vorlagen für Rezeptideen & schokoladige Kunstwerke: Der gelernte Grafiker, Gourmet und Genießer Alex Kühne bei der Arbeit.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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