• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Projekte

Leipziger Buchmesse: Literarische Vielfalt mit den Unabhängigen Verlagen & Lyrikpanorama zum Welttag der Poesie

10 Dienstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Allgemein, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Das Forum » Die Unabhängigen « auf der Leipziger Buchmesse 2026

Vom 19. bis 22. März 2026 ist das Forum » Die Unabhängigen « zum neunten Mal auf der Leipziger Buchmesse zu finden. An vier Messetagen werden bei rund 45 Veranstaltungen zahlreiche Autor:innen, Herausgeber:innen, Übersetzer:innen und Verleger:innen vor Ort sein. Im Zeitraum von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr (am Sonntag bis 16.30 Uhr) finden halbstündige Lesungen zu Neuerscheinungen sowie die Verleihung des Kurt Wolff Preises statt. Mit zahlreichen Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Podiumsgästen aus ganz Europa wird der Blick in diesem Jahr erneut darauf gerichtet, was uns als Gesellschaft bewegt und welche ästhetischen Maßstäbe Literatur setzt. Organisiert wird das von Carolin Callies kuratierte Projekt von der Kurt Wolff Stiftung und der Leipziger Buchmesse. Das Programm findet live in Halle 5 / H313 statt und wird zudem via Livestream online zu verfolgen sein.

Die Bar am Forum bietet neben erfrischenden Getränken den besten Espresso der Buchmesse ausgeschenkt von Verlegerinnen und Verlegern unabhängiger Verlage.

Darüber hinaus geht es am Buchmesse Samstag (21. März) mit » Die Unabhängigen. Spätausgabe « für einen Abend runter vom Messegelände in den Westflügel Leipzig. Dort lesen ab 19.30 Uhr achtzehn Autor:innen auf zwei Bühnen aus ihren Romanen, Lyrikbänden und Sachbüchern.

»Die Unabhängigen « auf dem Messegelände

Das Programm rund um die Neuerscheinungen bildet auch in diesem Jahr wieder die literarische Vielfalt und die hohe Qualität der unabhängigen Verlage ab. Etablierte Stimmen treffen auf neue literarische Talente, internationale auf deutschsprachige Perspektiven. Hochkarätige Literatur hören wir mit den Romanen von Ruth Herzberg, Verena Stauffer, Leander Steinkopf oder Julia Weber; Prosadebüts wie die von Clemens Brodeßer (»Corky«) und Jessica Mawuena Lawson (»Kekeli«) dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Erneut sind internationale Autor:innen auf dem Forum zu Gast: Mit Emanuela Anechoum (Italien), Gaëlle Bélem (Frankreich), Simon Chevrier (Frankreich), Dario Ferrari (Italien), Julia Fiedorczuk (Polen), Unė Kaunaitė (Litauen), Marek Torčík (Tschechien) und Suzana Tratnik (Slowenien) sind herausragende Stimmen weiterer Sprachräume vertreten – vorgestellt mit oder von ihren Übersetzer:innen. Das Fokusthema der Messe unter dem Motto »Donau – Unter Strom und zwischen Welten« findet mit der literaturgeschichtlichen Publikation »Aufbruch ins Innere Europas. Von Hermann Hesse bis Peter Handke« von Werner Anzenberger seinen Aufschlag.

Mehrere Neuerscheinungen widmen sich dieses Mal dem Thema des Erinnerns an eine zurückgelassene Heimat: Der gebürtige Ukrainer Yuriy Gurzhy, der in Berlin lebt, erzählt in »Ein Aquarium voller Schlüssel« von Charkiw und den Fotos seines Vaters. Die georgische Lyrikerin Bela Chekurishvili vermisst mit »Margo ist fort« den Abstand zwischen der verlassenen Heimat und dem Leben im selbstgewählten Exil – ebenso wie die kurdische Lyrikerin Yildiz Çakar in »Dunkles Siegel«. Die in Bagdad geborene Mona Yahia erzählt mit »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« das Leben von vier Generationen einer jüdischen Familie.

Am Samstag, dem 21. März, wird der Welttag der Poesie mit der besonderen Veranstaltung »Lyrikpanorama« gefeiert – eine ganze Stunde mit vier Neuerscheinungen: Die Herausgeber:innen Tamer Düzyol & Alina Plohmann bringen ihre Anthologie »Bad Times Poetry. Schluss mit schönen Worten« mit, Anke Bastrop (»Verborgene Landschaften«), Hannah K Bründl (»schilfern«) und Nasima Sophia Razizadeh (»Entschwebung«) sind mit ihren druckfrischen Lyrikbänden dabei.

Das Forum widmet sich seit jeher wichtigen gesellschaftlichen Debatten. Der Historiker Alexander Querengässer unternimmt mit »Gewalt. Eine Kulturgeschichte des Krieges« einen Erklärungsversuch, warum gewaltsame Konflikte der Menschheit eingeschrieben zu sein scheinen; Robert Schuberth bespricht in »Vom Antisemitismus, der keiner sein will« die Linie zwischen berechtigter Antisemitismusdiagnose und Diffamierung, während der Band des Soziologen und Ökonoms Friedrich Pollock (1894-1970) mit »Schriften zu Nationalsozialismus und Antisemitismus« eine historische Perspektive bietet. Am Messedonnerstag, 19. März 2026, um 11 Uhr, wird, eingeladen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, zum Thema »Zwischen Algorithmus und Aufklärung: Unabhängige Verlage und die Zukunft der Demokratie in Zeiten von KI und Desinformation« diskutiert.

Auch die Popkultur findet ihren Platz: Wolfgang Wissler untersucht in »Based on a true Story« Filme nach ihren wahren Begebenheiten, die Musikerin und Autorin Ariana Zustra feiert in »Don’t Stop the Music« unsterbliche Popstars und Rüdiger Dannemann widmet sich Bob Dylans Songphilosophie. Der Schauspieler und Regisseur Pierre Sanoussi-Bliss stellt seine Autobiografie »Den Rest hab ich verdrängt« vor, und der Hörfunkjournalist Philipp Cavert präsentiert die Biografie von Harry Meyen, dem Schauspieler und Ehemann von Romy Schneider.

Wichtige Anziehungspunkte sind zudem die Verleihung des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik, (19. März, 14 Uhr), der »Buchhandelstreff« unser Empfang für Buchhändlerinnen und Buchhändler (20. März, ab 17 Uhr) sowie traditioneller Höhepunkt am Messe-Freitag um 13.00 Uhr, die Verleihung des Kurt-Wolff-Preises, der in diesem Jahr an die Edition Tiamat (Hauptpreis) und an Starfruit Publications (Förderpreis) geht.

Die Unabhängigen. Spätausgabe

Zum sechsten Mal zieht das Forum » Die Unabhängigen « in die Stadt zur » Spätausgabe « Im Westflügel Leipzig beginnt die Veranstaltung mit achtzehn Autor:innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich am Messesamstag, dem 21. März 2026, um 19.30 Uhr. Auf zwei Bühnen lesen die Autor:innen in thematisch kuratierten Blöcken. Mit dabei sind: Wilhelm Bartsch, Xaver Bayer, Dirk Bernemann, Alisha Gamisch, Bernard Hoffmeister, Bianca Jankovska, LJ Jeschke, Ricarda Junge, Ulli Lust, Domenico Müllensiefen, Lisa-Viktoria Niederberger, Hendrik Otremba, Annette Ramelsberger, Ulrike Almut Sandig, Sophie Sumburane, Kinga Toth, Cornelia Travnicek, Eva Christina Zeller. Die Spätausgabe moderieren Sabine Franke, Linn Penelope Rieger und Jörg Schieke.

Das komplette Programm im Forum ›Die Unabhängigen‹: kurt-wolff-stiftung.de/dua-2026/#programm 

Das Programm der Spätausgabe: kurt-wolff-stiftung.de/dua-spaetausgabe-2026/

Tickets für die Spätausgabe: westfluegel.de/veranstaltung/die unabhaengigen spaetausgabe/

Live Streams: youtube.com/@kurtwolffstiftung6170/streams

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Über die Leipziger Buchmesse
Über die Leipziger Messe

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:     
www.leipziger-buchmesse.de
https://blog.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
www.instagram.com/leipzigerbuchmesse
www.linkedin.com/company/leipziger-buchmesse
www.threads.net/@leipzigerbuchmesse

Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
www.facebook.com/mangacomiccon
www.instagram.com/mangacomiccon

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neuer Besucherrekord bei der Blumenschau „Dresdner Frühling im Palais“ Großer Garten in Dresden

08 Sonntag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Opulent inszeniert: Mit der „Tafel der Vielfalt“ entfaltete sich beim Dresdner Frühling im Palais eine eindrucksvolle Komposition aus gärtnerischen und floristischen Arbeiten. Besucher konnten die facettenreiche Blütenpracht aus nächster Nähe erleben. Foto: Sebastian Thiel

Besucherrekord für Dresdner Frühling im Palais

Dresden, 8. März 2026 (tpr) – Am Sonntagabend endet die zehnte Ausgabe der Blumen- und Floristikausstellung „Dresdner Frühling im Palais“ im Palais im Großen Garten Dresden. Die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen (FGS) rechnet damit, dass bis zum Abend insgesamt etwa 43.000 Besucher das Gesamtkunstwerk aus Tausenden blühenden Pflanzen und Gehölzen sowie meisterhafter Floristik gesehen haben werden. Das ist ein neuer Rekord für die Schau, die unter der Schirmherrschaft von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer stand.

„Die Besucher haben sich von den Wundern der Natur verzaubern lassen“, sagt der Veranstalter und FGS-Geschäftsführer Tobias Muschalek. „Das Gästebuch ist voller Worte des Dankes und der Begeisterung – das berührt uns! Viele haben lange Anfahrtswege und teilweise Wartezeiten in Kauf genommen, um die Ausstellung zu sehen. Dafür bedanke ich mich im Namen aller, die an dieser Schau mit Herzblut mitgewirkt haben, ganz herzlich.“ Neben Dresdnern und Gästen aus Sachsen kamen auch Besucher aus allen weiteren ostdeutschen Bundesländern sowie aus Niedersachsen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.Die Jubiläumsausgabe stand unter dem Motto „Oh Blütenwelt – welch‘ Wunder!“ und zeigte in den Sälen und Salons des Lustschlosses zehn Tage lang farbenprächtige und frühlingshaft duftende Szenen. Höhepunkt war eine fast sechs Meter hohe Baumskulptur im großen Saal des Palais. Als Weltenbaum stand sie für die majestätische Schönheit der Natur. 22 Gartenbaubetriebe aus Sachsen hatten monatelang darauf hingearbeitet, etwa 40.000 Pflanzen punktgenau zum Blühen zu bringen. Eigens für die Ausstellung produzierten sie dabei auch besondere Sorten wie Butterfly-Ranunkeln oder frühblühenden Islandmohn.

Nächstes Highlight: Blühendes Sachsen
dresdner Frühling im Palais ist die größte Indoor-Frühlingsblütenausstellung in Deutschland. Seit 2006 knüpft sie alle zwei bis drei Jahre an die Tradition der opulenten Blüten-, Pflanzen- und Früchteschauen in Dresden an, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die nächste Schau ist für 2028 geplant – genau 200 Jahre nach der ersten öffentlichen Ausstellung seltener Früchte und Gewächse im Palais im Großen Garten.Blumen- und Gartenfreunde können sich schon in diesem Jahr auf ein weiteres Highlight freuen: Am 25./26. April laden bei der Aktion „Blühendes Sachsen“ etwa einhundert Gärtnereien und Baumschulen im Freistaat zum Besuch und präsentieren aktuelle Blumen- und Gartentrends. Es ist der offizielle Start in die Beet- und Balkonpflanzensaison. Informationen gibt es unter www.bluehendes-sachsen.de.

Rückblick Besucherzahlen Dresdner Frühling im Palais:
2023: 42.050 Besucher
2020: 40.700 Besucher
2018: 36.800 Besucher

Text: Anne Jungowitz

Über Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH:
Die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mit Sitz in Dresden fördert alle Zweige des Gartenbaus und seiner Betriebe in beruflicher, wirtschaftlicher, fachtechnischer und kultureller Hinsicht. Die Förderung besteht u.a. in der Durchführung von Gärtner- und Floristenbörsen, in der Durchführung von Ausstellungen, Blumenschauen und Messen sowie von Seminaren, Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen. Darüber hinaus fördert sie den Berufsnachwuchs und berät die u.a. die im Gartenbauverband Mitteldeutschland e.V.  organisierten berufsständischen Unternehmen, darunter rund 320 Gemüsebau- und Zierpflanzenbetriebe, Einzelhandels-, Stauden- und Friedhofsgärtnereien sowie Baumschulen.

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellung „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich im Einnehmerhaus Freital

07 Samstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Steinsonne & Eisblumen & Baumstrukturen… Die Natur malt, zeichnet mit in der derzeitigen Ausstellung mit Fotografie im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital, Dresdner Straße 2.

Farben- und Formenfülle in Bildern & Klängen:  Mit zauberhaftem Spiel voller Hingabe an der Harfe begeisterte Aerdna Harp (Andrea Dorschner) zur Ausstellugseröffnung die Besucher. Bettina Liepe, Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus bedankte sich herzlich.

Steinfarben & Steingesichter: Einen besonderen Blick dafür hat Jürgen Dittrich, von Beruf Geologe und seit vielen Jahren als Fotograf in der Natur unterwegs.

Zauberhafte Naturaufnahmen

Die reichhaltige Farb- und Formenfülle von Gesteinen und Landschaften zeigt die Ausstellung „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich derzeit im Einnehmerhaus Freital.

Steinfarben, Eisblumen, Baumstrukturen und Schwünge in der Landschaft. Die Natur malt, zeichnet mit in reichlicher Farben- und Formenfülle in der ersten  Ausstellung dieses Jahres mit dem Titel „Vertrautes & Überraschendes“ mit Fotografien von Wolfgang Nassler und Jürgen Dittrich im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital e.V., Dresdner Straße 2. In der Reihe „Sinn und Eigensinn“, in der Vereinsmitglieder und Freunde des Hauses ihre Arbeiten vorstellen, zeigen sie in langjähriger Freundschaft entstandene Aufnahmen von ihren gemeinsamen Fototouren und der Suche nach besonderen Motiven.

Zur Eröffnung in der Keramikwerkstatt am vergangenen Sonntagnachmittag waren alle Plätze besetzt. „Vor einem Monat standen wir hier noch im Bauschutt und sind froh, dass wir es geschafft haben“, sagte Bettina Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus. Das gehört  jetzt dem Verein.

Das Einnehmerhaus gehört jetzt dem Kunstverein

Im Dezember 2024 wurde der Kaufvertrag mit der Stadt Freital unterzeichnet wurde. Damit wird auch das Engagement des Kunstvereins gewürdigt und sichert ihm langfristig sein Domizil. Die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen werden peu a peu umgesetzt. Mit viel Hingabe und zauberhafter Klangfülle an der Harfe brachte Andrea Harp alias Andrea Dorschner die Räume zum Klingen. Feinsinnig, ausdrucksreich und fantasievoll lassen die Fotografien dem Betrachter viel Raum für eigene Wahrnehmung. Sie zeigen faszinierende Naturaufnahmen, darunter rote Flechten auf Gestein, Blätter unterm Eis, hauchfeines „Haareis“, Wasserbewegung, Lerchennadeln, eine Steinsonne, ein Fensterblick mit getigerter Katze und ein Sandsteingesicht. „Die Stein-Geschichten liegen mir besonders am Herzen, ihre verblüffend natürliche Vielfalt bezüglich Struktur und Farbe“, sagt Jürgen Dittrich. Er ist Jahrgang 1944, Geologe von Beruf und seit vielen Jahren ambitionierter Hobbyfotograf.

„Wir wollten diese Ausstellung noch zusammen machen. Wolfgang Nassler wusste davon und war erfreut darüber“, so Dittrich. Vier Monate später, im April 2025 starb er 85-jährig nach langer, schwerer Krankheit. Jürgen Dittrich erinnerte an dessen reges Schaffen und stellte Nasslers Bilder vor. Seine Frau hörte es gerührt und freute sich über die Blumen. Wolfgang Nassler war Urfreitaler, erfolgreich als Diplomingenieur im Hochbau und Leiter von Ingenieurbüros und viele Jahre fotografisch kontinuierlich unterwegs. Die beiden hatten 2017 bereits eine Ausstellung „Unterwegs in Nah und Fern“ mit ihren Fotografien im Einnehmerhaus.

Variationen zur Farbe in der Landschaft

Die neue Ausstellung vereint verschiedene Sichtweisen, die kontrastieren und einander ergänzen. Von Wolfgang Nassler stammen die fotografischen Variationen zur Farbe in der Landschaft. Ein Bild von ihm hängt einzeln, fast schwarz-weiß, mit rotem Signal am Waggon. „Der Zug ist abgefahren…“, so der vieldeutige Bildtitel. „Die Zeichen des Käfers“ im Holz von Dittrich erinnern in der Form an die Kunst der Aborigines, den australischen Ureinwohnern und andere Naturvölker. „Ich sehe das Schöpferische, wenn dort in einer Aufnahme das kleine Bäumchen wie aus dem Nichts wächst“, sagt Ausstellungsbesucherin Rosemarie Halmel aus Dresden begeistert. „Die Schönheit und die Kraft, die in der Natur liegen, sind beeindruckend.“ Die Ausstellung ist noch bis 26. April im Einnehmerhaus zu sehen. Zum Mittun in der Dunkelkammer und Fotolabor lädt Thomas Unger vom Kunstvererein im Einehmerhaus nach Absprache ein.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Do und Sa 10 – 17 Uhr, Fr und So 14 – 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de

Bleibende Bilder & Erinnerungen: Die Frau von Wolfgang Nassler, der die Ausstellung nicht mehr selbst miterleben konnte. Er starb nach schwerer Krankheit 85-jährig im April letzten Jahres.

Fasziniert von der Schönheit & Schöpferkraft der Natur: Besucherin Rosemarie Halmel im Gespräch mit Thomas Unger vom Kunstverein im Einnehmerhaus und ebenfalls Fotograf.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Blütenzauber bei der Ausstellung „Dresdner Frühling“ im Palais Großer Garten in Dresden

05 Donnerstag Mär 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Im Blütenmeer. Schwelgen & Genießen: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry.

Im Blütenmeer im Palais Großer Garten in Dresden

Rund 40 000 Blumen und Pflanzen können die Besucher bei der deutschlandweit einzigartigen Frühlingsblumenschau in den wundervollen Räumen im Palais Großer Garten in Dresden bestaunen und bewundern. Noch bis 8. März täglich von 9 bis 20 Uhr.

Die Morgensonne lächelt. Die Luft ist frühlingshaft mild. Auf der Wiese vor dem Palais sprießen die ersten, lila Krokusse. Die Bäume ringsum recken ihre noch schwarzen, filigranen Zweige in die Höhe. Um so reichlicher grünt und blüht es gleich hinter dem Eingang im Palais im Großen Garten, im größten Park der Stadt. Sonnenlicht scheint aus blauem Himmel herein durch die hohen Fenster auf die zauberhafte Blütenpracht. Betörender Duft empfängt die Besucher beim Gang durch die Räume frühbarocker Baukunst. Wasser rinnt leise und sanfte Klänge begleiten den Rundgang durch das Blütenmeer bei der diesjährigen Blumenschau „Dresdner Frühling im Palais“, die bereits zum zehnten Mal stattfindet und schon am Eröffnungswochenende viele Menschen aus nah und fern anzog, die sich an der Vielfalt an Farben, Formen und der Fülle an Frühjahrsblühern und bezaubernden Gewächsen erfreuten.

Mit dieser Frühlingsblumenschau hat die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen eine große Dresdner Tradition wiederbelebt. Deren Wurzeln reichen bis ins 19, Jahrhundert zurück. Und auch der Schirmherr der Schau, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sah sich das blühende Wunder an, das durch gärtnerische Kunst und Floristik zu sehen ist, noch bevor der Frühling in der Natur Einzug hält.

Bezaubernd gleich im ersten Raum ein großes Blumenbeet, um das herum man wandeln und all die Blumenschönheiten, vom kleinen Schneeglöckchen, Anemonen, Tulpen, Hyazinthen und viele mehr, die das Herz um diese Jahreszeit erfreuen, betrachten kann. Unter der weißen, schon restaurierten, prachtvollen Raumdecke hängen mit Zweigen geflochtene Blumenkränze. An einer Holzwand tummeln sich Schmetterlinge aus Seide vor Blütenblättern. Schönheit und Vergänglichkeit liegen nah beieinander. Glanz, kunstvolle sandsteinerne Skulpturen und rohe Ziegelwände. „Der August der Starke wusste schon was schön ist, dem wir die Kunstschätze in Dresden zu verdanken haben“, sagt eine Mitarbeiterin der Blumenschau mit Blick auf die wunderschönen Räume. Sie steht in einem Raum mit zart rosa blühenden Mandelbäumchen und Torten, geformt aus Mandelblättern und verziert mit leuchtend farbigen Frühlingsblüten. Ein Augenschmaus!

In jedem Raum locken auf zwei Etagen verschiedene, liebe- und fantasievoll in Szene gesetzte Blumenkunstwerke von meisterlicher Hand der Floristen, begleitet von Licht, Klang und Kunstobjekten und Zitaten großer Dichter von Novalis bis Rilke inmitten der Blütenpracht. Im Foyer sind außerdem die Gedichte der Gewinner eines Poesie-Wettbewerbs zur Frühlingsblumenschau zu lesen, umgeben von prächtigen Rhododendronbüschen.

Dresdner Frühling im Palais ist noch bis 8. März täglich von 9 bis 20 Uhr im Palais im Großen Garten zu erleben. Mit etwa 40 000 Blumen und Pflanzen ist es Deutschlands bedeutendste Indoor-Frühlingsblumenschau. Aus heimischen Blumen, gärtnerischen Raritäten und kunstvoller Floristik schaffen Gärtner und Floristen inspiriert von faszinierenden Prozessen in der Natur auf zwei Etagen des historischen Palais im Großen Garten begehbare Raumbilder. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ist Schirmherr der Ausstellung. www.dresdner-fruehling-im-palais.de

Text + Fotos (lv)

Frühlingsmelodie

Die Morgensonne lässt
den rauen Gesellen
blass aussehen
in den dunklen knorrigen Bäumen
hängen noch welke Blätter
einige treibt der Wind vor sich her
die ersten Knospen schimmern
hell im Geäst emsiges Klopfen
Gezwitscher und johlende Raben
die Gefiederten sind zurück
mit gellenden Rufen
lassen sich einige Wildgänse
im noch leeren Großen Garten nieder
die Sonne wärmt ihr Gefieder
auf der Hauptallee spazieren sie
Richtung Palais
Davor eine lange Warteschlange
drinnen die kunstvolle Blütenpracht
zu sehen noch bevor der Frühling beginnt
die Wildgänse fliegen vergnügt kreischend
über die Köpfe der Wartenden
hin zum Palaisteich
das Wasser funkelt

Im Palais fallen die Tropfen
leis auf das farbreiche Blütenmeer
das betörend duftet
und verrinnt mit der Zeit
unzählige Blüten ranken
klettern schweben und wogen
halten ihre Blütenköpfe aneinander
als könnten sie halten
als wäre es für immer
das Farbleuchten Summen
Säuseln Schwirren
begleitet sie
ringsum Menschen
andächtig und entzückt
wie nie
lächeln und zücken ihre Kameras
zur berauschenden Frühlingsmelodie

LV
1.3.2026

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ein Fest für alle Sinne: Der „Dresdner Frühling im Palais“ im Großen Garten beginnt

27 Freitag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Der Weltenbaum als Sinnbild für die Natur ist Mittelpunkt der Frühlingsblumenausstellung „Dresdner Frühling im Palais“, die vom 27. Februar bis 8. März im Palais im Großen Garten Dresden zu erleben ist. Die fast sechs Meter hohe Baumskulptur steht inmitten eines großen Blumenmeers. Foto: Sebastian Thiel
Dresdner Frühling im Palais beginnt
Ein historisches Lustschloss, Gärtnerkunst und meisterhafte Floristik: Nach drei Jahren Pause ist Deutschlands bedeutendste Indoor-Frühlingsblumenschau wieder in Dresden zu erleben – vom 27. Februar bis 8. März als Jubiläumsschau.

Am Freitag, pünktlich neun Uhr beginnt in Dresden der Frühling – zumindest im barocken Palais im Großen Garten. Dann startet hier die Blumenausstellung „Dresdner Frühling im Palais“. Sächsische Gartenbaubetriebe bringen dafür Tausende Frühlingsblumen, gärtnerische Raritäten und Gehölze punktgenau zur Blüte. Zusammen mit Meisterschülern der Floristik, Theaterplastikern sowie Holz-, Glas- und Fotokünstlern präsentieren sie unter dem Thema „Oh Blütenwelt – welch‘ Wunder!“ in den Sälen und Salons des Lustschlosses farbenprächtige und frühlingshaft duftende Szenen, akzentuiert durch Licht und Klang. Nur zehn Tage, bis zum 8. März, währt die vergängliche Pracht. Realisiert wird die zehnte Ausgabe der Ausstellung durch die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen (FGS). Schirmherr ist Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.

„Der Dresdner Frühling im Palais ist ein Fest für alle Sinne. Er verbindet das historische Ambiente des Großen Gartens mit der Kreativität und Leistungsfähigkeit unserer sächsischen Gartenbaubetriebe“, sagt Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Die Verbindung aus Pflanzen, Licht, Klang und Gestaltung macht den Dresdner Frühling im Palais zu einem besonderen Erlebnis. Gleichzeitig erinnert er uns daran, wie kostbar und wunderbar die Natur ist und wie viel Staunen sie in uns auslösen kann, wenn zehntausende Blüten ihre Farben entfalten. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, sich von dieser einzigartigen Blütenwelt verzaubern zu lassen.“

Wunderbare Naturwelten

„Wir machen das Unscheinbare sichtbar – winzige, verborgene Wunder, die oft übersehen werden“, umschreibt die künstlerische Leiterin Bea Berthold die Idee hinter dem Motto der diesjährigen Schau. Besucher spazieren in den zehn Themenräumen über leuchtende Glühwürmchenwiesen, betrachten überdimensionale Blütenkelche aus der Froschperspektive oder beobachten die Metamorphose eines Schmetterlings – all das eingebettet in die üppige Farbenpracht des Frühlings. Höhepunkt ist eine fast sechs Meter hohe Baumskulptur im großen Saal des Palais. Als Weltenbaum steht sie für die majestätische Schönheit der Natur.

Blühende Vielfalt zum Winterende

Zehntausende Pflanzen öffnen pünktlich zum Ausstellungsbeginn ihre Blüten: Das ist die Kunst der 22 mitwirkenden sächsischen Gartenbaubetriebe, die seit Monaten auf die Schau hinarbeiten und die Pflanzen durch gezielte Licht- und Temperaturreize so vorziehen, dass sie deutlich früher als in der Natur bereits zum Winterende blühen. Koordiniert wird die botanische Vielfalt erstmals von Stephan Wartenberg, dem ehemaligen Leiter des Zierpflanzenbaus in Pillnitz.

Zu sehen sind 40.000 Blumen und Pflanzen aus 450 Arten und Sorten – darunter zahlreiche Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Tulpen, Hyazinthen und Narzissen. Neben klassischen Frühlingsboten, wie Primeln, Krokussen, Hortensien und Lenzrosen präsentiert die Schau auch Raritäten, etwa den frühblühenden Islandmohn, Minikaiserkronen, Tränende Herzen und Nördliches Mannsschild. Auch die eher selten in Gärtnereien produzierten Maiglöckchen, Märzenbecher und Schneeglöckchen mischen sich darunter.

Ergänzt wird die Blumenpracht von über einhundert Gehölzarten von Heidekraut und Birke bis zum blühenden Mandelbaum. Auch eine Auswahl an „lebenden Fossilien“ wie Farn, Magnolie, Ginkgo und Schachtelhalm wurden für die Ausstellung ins Palais gebracht. Ein Highlight wird ein Exemplar der Wollemi-Kiefer sein. Sie galt in der Natur lange Zeit als ausgestorben und wurde erst 1994 in Australien wildwachsend wiederentdeckt. Dutzende Dresdner Gärtner im Ruhestand sowie Pillnitzer Fachschüler der grünen Branche arbeiteten an den Pflanztagen im Palais mit, um die Ausstellung pünktlich fertig zu stellen.

Floristik von Meisterschülern

Den floristischen Teil der Schau gestaltet die Meisterklasse der FM Academy Dresden. Unter der Leitung von Floristmeisterin Anja Schneider haben fünf Schülerinnen und Schüler aufwendige Blumenarrangements kreiert. In wochenlanger Vorarbeit fertigten sie die Gefäße und Grundgerüste unter anderem aus Wachs, Holz und Stahl für die Arrangements. Auch Absolventen und Dozenten der renommierten Ausbildungsstätte steuern Werkstücke bei. Ergänzt werden die floralen Werke durch Keramikkunst des Dresdner Künstlers Johannes Makolies.

10. Dresdner Frühling – und eine noch längere Tradition

Dresdner Frühling im Palais knüpft seit 2006 an eine große Tradition an, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die opulenten Blüten-, Pflanzen- und Früchteschauen im Palais im Großen Garten vor etwa 200 Jahren waren weltberühmt. Schon damals wurden Pflanzen zu Szenen arrangiert und gemeinsam mit floristischen Arbeiten präsentiert. Der Aufwand für die Schau in ihrer heutigen Form ist groß, sodass sie nur alle zwei bis drei Jahre stattfinden kann. Die letzte Ausgabe im Jahr 2023 wurde von etwa 40.000 Besuchern gesehen. In diesem Jahr feiert die Schau ihr zehntes Jubiläum. Mit der Fortführung der Tradition möchte die FGS die Kreativität und Leistungsfähigkeit der grünen Branche in Sachsen zeigen.

Frühling für zuhause: Erstmals Blumenverkauf im Palais

Anlässlich des Jubiläums gibt es in diesem Jahr eine Neuerung: Eine Auswahl an Blumen, die in der Ausstellung zu sehen sind, wird vor Ort zum Verkauf angeboten. Der Laden befindet im Untergeschoss des Palais; der Zugang erfolgt unabhängig vom Ausstellungsbesuch von außen. Auch ein Blumen-Steckpuzzle ist dort als Souvenir erhältlich.

Dresdner Frühling im Palais ist von Freitag, 27. Februar, bis Sonntag, 8. März, täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist jeweils 19 Uhr. Für den Besuch werden erstmals Zeitfenstertickets angeboten. Der Eintritt beträgt 16 bis 20 Euro, je nach Wochentag und Tageszeit. Kinder, Schüler und Studenten erhalten Ermäßigungen. Außerdem gibt es Familientickets. Karten sind unter www.dresdner-fruehling-im-palais.de, an ausgewählten Vorverkaufsstellen und in teilnehmenden Gärtnereien erhältlich. Kurzentschlossene erhalten außerdem Tickets an der Tageskasse – sofern das gewünschte Zeitfenster noch verfügbar ist. Für die Anreise sollten Besucher etwa zehn Minuten Fußweg durch den Großen Garten einplanen. ■

10. Dresdner Frühling im Palais: Oh Blütenwelt – welch‘ Wunder!
27. Februar bis 8. März 2026, tägl. 9 – 20 Uhr
Palais im Großen Garten, Hauptallee 8, 01219 Dresden
Tickets: ab 16 Euro im Vorverkauf (Zeitfenstertickets)
www.dresdner-fruehling-im-palais.de

Text: Anne Jungowitz

Über Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH:
Die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mit Sitz in Dresden fördert alle Zweige des Gartenbaus und seiner Betriebe in beruflicher, wirtschaftlicher, fachtechnischer und kultureller Hinsicht. Die Förderung besteht u.a. in der Durchführung von Gärtner- und Floristenbörsen, in der Durchführung von Ausstellungen, Blumenschauen und Messen sowie von Seminaren, Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen. Darüber hinaus fördert sie den Berufsnachwuchs und berät die u.a. die im Gartenbauverband Mitteldeutschland e.V.  organisierten berufsständischen Unternehmen, darunter rund 320 Gemüsebau- und Zierpflanzenbetriebe, Einzelhandels-, Stauden- und Friedhofsgärtnereien sowie Baumschulen.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Singspiel „Abu Hassan“ von Carl Maria von Weber in der SLUB Dresden

25 Mittwoch Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar

KulturTipp: Neue Musik- und Puppenttheater-Aufführung „Abu Hassan“ mit der Opera en Miniature in Dresden


Zu einer besonderen Aufführung lädt das deutsche Singspiel „Abu Hassan“ von Carl Maria von Weber, neu bearbeitet für drei Vocalsolisten, Chor, Puppenspiel und Kammerensemble auf historischen Instrumenten am morgigen Donnerstag, den 26. Februar, um 19.30 Uhr, in die Sächsische Landesbibliothek (SLUB), Zellescher Weg 18, in Dresden ein. Eintritt frei.

(Info: Katrin Meingast)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Die Leipziger Buchmesse 2026 nimmt neue literarische Stimmen stärker in den Fokus

22 Sonntag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Erste Geschichten: Neue literarische Stimmen auf der Leipziger Buchmesse

Sie gehören zu den auserwählten Künstler:innen, die es geschafft haben, mit ihrem Erstlingswerk in einem Verlag veröffentlicht zu werden: die Debütautor:innen. Damit ihre neuen Geschichten und Perspektiven direkt ein breites Publikum finden, nimmt die Leipziger Buchmesse 2026 frische literarische Stimmen stärker denn je in den Fokus – mit zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen von Leipzig liest und auf der Buchmesse vom 19. bis 22. März 2026.

Auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse erhalten Debüt-Autor:innen besondere Aufmerksamkeit: An mehreren Orten – von „Beste erste Bücher“ und der „Langen Leipziger Lesenacht“ über die #buchbar und die Donaubühne bis zum BloggerRoom BL:OOM – können Besucher:innen und Medienschaffende die vielversprechendsten Debüts des Frühjahrs entdecken. „Wir wollen dem literarischen Nachwuchs eine noch größere Bühne bieten. Denn ihre Geschichten sollen gelesen und gehört werden – auch im Sinne der Verlage, für die Debüts immer ein Wagnis darstellen“, sagt Astrid Böhmisch, Direktorin der Leipziger Buchmesse.

Beste erste Bücher: Erstlingswerke im Rampenlicht von Leipzig liest

Nach der erfolgreichen Messe-Premiere im vergangenen Jahr geht Beste erste Bücher, das Veranstaltungsformat des Literarischen Herbstes, in die zweite Runde. Im Rahmen von Leipzig liest lädt das Programm dazu ein, in spannende Erstlingswerke einzutauchen. 2025 haben fünf Autor:innen ihre Werke präsentiert, dieses Jahr sind es bereits neun. Zu den Vortragenden gehört Oliwia Hälterlein, die in „Wir Töchter“ (C.H. Beck) mit erzählerischer Raffinesse die Geschichte dreier Generationen von Frauen zwischen Polen und Deutschland verwebt – von der Nachkriegszeit über die Solidarność-Revolution bis zum wiedervereinigten Deutschland. Son Lewandowski seziert in „Die Routinen“ (Klett-Cotta) die gnadenlose Welt des Leistungssports: eine atemlose Erzählung über eine Turnerin, die sich den Wettbewerbsprinzipien ihres Sports beugt und mit jedem Schritt aufs Podest weiter von den anderen Mädchen entfernt.

Ebenfalls dabei sind Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ (Kiepenheuer & Witsch), Clara Leinemann mit „Gelbe Monster“ (Suhrkamp nova), David Vajda mit „Diamanten“ (Hanser Berlin), Hayat Erdogan mit „Hauptsache kein Zeitgeist“ (Claassen), Marie-Louise Monrad Møller mit „Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart“ (Kanon) und Rina Schmeller mit „Co“ (Penguin).

Lange Leipziger Lesenacht: Debüts bis spät in den Abend

In der Moritzbastei räumt die traditionsreiche „Lange Leipziger Lesenacht“ den Debüts einen besonderen Platz ein. 20 Autor:innen bringen ihre Erstlingswerke mit. Maja Iskra erinnert in „Uppercut“ (Zsolnay) an eine Kindheit im Belgrad der 1990er Jahre, an die Brutalität zu Hause und auf der Straße – erzählt in einem fast telegrafischen Stil. Von einem unvergesslichen Sommer vor dem endgültigen Erwachsenwerden Ende der 1990er Jahre berichtet Inga Hanka in „Little Hollywood“ (Ecco).

Außerdem lesen Leon Engler aus „Botanik des Wahnsinns“ (DuMont), Lilli Tollkien aus „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ (Aufbau), Laura Dürrschmidt aus „Sommer der schlafenden Hunde“ (Aufbau), Lukas Hoffmann aus „Wassermann“ (März), Dara Brexendorf aus „Paradise Beach“ (Eichborn), Anna Katharina Scheidemantel aus „Statt aus dem Fenster zu schauen“ (Pola), Anja Gmeinwieser aus „Wir Königinnen“ (Berlin), Thị Thanh Thảo Trần aus „Menschen wie wir“ (Leykam), Svenja Liesau aus „Es war nichts anderes möglich“ (Rowohlt Berlin) und Marie Menke aus „Spielverderberin“ (Kiepenheuer & Witsch).

#buchbar: Neue literarische Stimmen bei Kaffee und Kuchen 

In entspannter Atmosphäre mit Debüt-Autor:innen ins Gespräch kommen – das ermöglicht die #buchbar in Halle 4. Hier liest Ozan Zakariya Keskinkılıç aus „Hundesohn“ (Suhrkamp), einer queeren Liebesgeschichte zwischen Berlin und der Türkei, zwischen Grindr-Dates und Freitagsgebet, ausgezeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis 2025. Lisa Wölfl schildert in „Ein verlassenes Haus“ (Kremayr & Scheriau), wie die Protagonistin zwischen Haushalt, Kindern und Ehemann unsichtbar wird – bis sie einen Job als Fake-Profil auf einer Datingplattform annimmt und langsam wieder anfängt, sich selbst zu spüren.

Ebenfalls in die #buchbar kommen Petr Hanel mit „Du weißt nen Scheiß über Sterne“ (Anthea), Marek Torčík mit „Was die Zeit nicht nimmt“ (Anthea), Judith Hoersch mit „Niemands Töchter“ (Piper), Katrin Wegner mit „Falterspuren“ (Dreiviertelhaus), Anna Mai mit „Broilerkomplott“ (Ariadne), Nicola Quaß mit „Hungergesang“ (kul-ja!), Kat Splitterberg mit „Die Wirbellosen“ (ars remata), Carina Benning mit „Casino Durable – All in with the Devil“ (LYX), Aileen Schneider mit „Ich tu so als ob und du tust so als ob du’s glaubst“ (lektora), Simon Chevrier mit „Foto auf Anfrage“ (Albino), Pandora Magri mit „Himmelblau“ (JAJA), Sarah Hübner mit „Unruhe“ (JAJA), Ulla Schuh mit „Ich in 100 Teilen“ (Beltz & Gelberg) und Carlos H. Barther mit „MIDGARD“.

Donaubühne: Erstlingswerke der Donauliteratur

Im Rahmen des diesjährigen Fokusthemas „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ präsentiert auch die Donaubühne in Halle 4 Debüts, die literarische Perspektiven aus der Region eröffnen. Muri Darida sucht in „King Cobra“ (dtv) nach dem Ursprung der Gewalt in einer ungarisch-deutschen Familie und erzählt dabei mit Humor und Zärtlichkeit eine Geschichte über Wut und Widerstand. Katherina Braschel bricht in „Heim holen“ (Residenz) das Schweigen über ihre donauschwäbische Familiengeschichte und die SS-Mitgliedschaft des Großvaters. Ebenfalls auf der Donaubühne: Betty Boras mit „Das schönste aller Leben“ (hanserblau) sowie Madeline Potter mit „Die Roma“ (Propyläen).

BL:OOM: Debüts für die Blogger:innen-Community

Im BL:OOM – BloggerRoom treffen sich Buchblogger:innen zum Austausch über die neuesten Entdeckungen. Unter dem Programmpunkt „Rising Stars“ stehen vielversprechende Debüts im Mittelpunkt, darunter Kea von Garnier mit „Restsommer“ (Blessing), Alisha Gamisch mit „Parasiti“ (Voland & Quist) und Jessica Mawuena Lawson mit „Kekeli“ (Verbrecher).

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

Text: Felix Wisotzki, Pressesprecher Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse auf Social Media:
www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
www.instagram.com/leipzigerbuchmesse
www.linkedin.com/company/leipziger-buchmesse
www.threads.net/@leipzigerbuchmesse

Manga Comic Con:
www.manga-comic-con.de
www.facebook.com/mangacomiccon
www.instagram.com/mangacomicco

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellung „protected“ mit Aktfotografie von Solvig Frey & Texte von Leah Frey in der Galerie „Flox“ in Dresden

14 Samstag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Männliche Körperbilder aus weiblicher Sicht: In ihren Fotografien rückt Solvig Frey Verletzbarkeit in den Fokus. Ihre Tocher Leah Frey stellt ihre Objekte aus Plexiglas und Texte zu den Bildern dazu.

Nackte Verletzlichkeit hinter Schutzschilden aus Plexiglas
Fotografische Männerakte von Solvig Frey und Acrylbilder und Texte von Leah Frey vereint die Ausstellung „protected“ in der Galerie Flox in Dresden.
In einem leuchtend gelben Rapsfeld steht ein Mann. Sein nackter Körper ragt heraus, ein Rückenakt, der Blick nach vorn, andächtig, sanft und kraftvoll. In weiteren Fotografien hält er eine durchsichtige Folie um seinen Körper, mal in der Hocke wie in einen Kokon gehüllt, mal stehend wie mit einem Schutzschild abwehrend und sich dahinter versteckend. Der Blick nach unten oder zur Seite gerichtet. Körperausschnitte und seine Männlichkeit sind sichtbar und wie hinter einer Schutzschicht immer noch erkennbar. Die Bilder sind wie in einer Wolke angeordnet an einer Wand in großen und kleineren Formaten als FineArtPrints auf Fototapete.

Zu sehen sind sie in der Ausstellung „protected“ (übers: geschützt, beschützt) mit fotografischen Männerakten von Solvig Frey, zusammen mit Acrylbildern und Texten, die ihre Tochter Leah zu den Fotografien geschrieben hat, derzeit in der Galerie Flox am Obergraben 10 in Dresden. In den Galerieräumen ist zeitgenössische Kunst versammelt von Malerei, Grafik, Fotografie über Skulptur bis zu Objekt und Installation in großer Vielfalt der Handschriften. im mittleren Bereich ist der Experimentierraum, der sehr gefragt ist mit monatlich wechselnden Ausstellungen.

Neben der Aktbilder-Serie „Raps“ zeigt Solvig Frey in ihren Schwarz-Weiß-Fotografien wie in die Landschaft eingefügte Akte, nackt, schutzlos halb zusammengerollt der Körper auf Felsgestein vor neblig verhangenem Himmel und fast kahlen Bäumen. Konkret und surreal zugleich bringt sie Natur und Körperformen faszinierend, offen und vieldeutig zusammen auch in den Aufnahmen von einem Mann im Regenumhang, der aus dem Walddickicht hervorspringt, dahockt wie ein Fabelwesen, halb Mensch, halb Tier in knittrig schimmernder Hülle und Kopfbedeckung wie ein Helm und intensivem, kämpferischen Blick. Im nächsten Bild steckt er den Kopf zwischen die Arme, die lang ausgestreckt vorn spitz zusammenlaufen und das Gras berühren. In einer Aufnahme kauert er barfuß, die Hände über dem Kopf gehalten und zuletzt steht dort eine gänzlich verhüllte, tastende Gestalt. Ein Männerakt bewegt sich in einem Bilderrahmen, als verbeuge er sich oder suche Halt, mit weißen Handschuhen. „Des Künstlers Hände“, so der Bildtitel. Im nächsten Bild steht er mit einem kahlen Zweig in den weißen Händen hinter mit Naturformen spielenden, schattenhaften Plastiken auf Stelen von Annett Kallweit.

Die Fotografin Solvig Frey sagt zu ihren Arbeiten: „protected – wie schütze ich mich in einem Raum, der keine Vulnerabilität, Verletzlichkeit zulässt? Diese Frage habe ich mir in den letzten Jahren oft gestellt. Ich versuchte, den Männerakt, der aus weiblicher, fotografischer Sicht weitestgehend unterrepräsentiert ist, in diesem Kontext zu verankern. Aus den veränderten gesellschaftlichen Rollenbildern und daraus resultierenden Verhaltensmustern möchte ich in meiner Fotoserie `protected`Verletzbarkeit in den Fokus rücken.“ Ihr Interesse für Körperbilder entwickelte sich mit ihrem Engagement seit 2005 für das Museum aktfotoArtdresden. Solvig Frey gründete dort 2023 einen Verein zur Erhaltung und Bewahrung dieses fotokünstlerischen Genres. Arbeiten von ihr sind seit 2019 dort im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15 in Dresden zu sehen. Außerdem nimmt sie seit 2017 an Seminaren zum Kuratieren und Sehen von Fotografie an der Shift School for Photography Dresden-Wien teil.

Leah Frey hat in ihren Arbeiten die Bilder in Wort und Objekt untersucht, so Solvig Frey. Dabei wurden die Schutzschilde aus Plexiglas, die sie in den Fotografien verwendet hat, Anschauungsobjekte mit eigener künstlerischer Sprache. Die Texte spiegeln ihre Assoziationen, auch Sachen für sich stehen zu lassen und dem Spinnen von Gedankennetzen einen Raum zu geben, das ist beiden Künstlerinnen wichtig. Leah Frey beendete 2023 ihr Modedesignstudium an der Burg Giebichenstein, Halle und lebt seitdem in Berlin. Sie ist freischaffend im Kostümbereich im Theater und Film tätig. Sie bewegt sich in verschiedenen künstlerischen Bereichen, darunter dem Collagieren, Malen, Zeichnen, Experimentieren mit Textil sowie dem Schreiben von Texten.

Die Finissage zur Ausstellung im Beisein von Solvig und Leah Frey ist am Sonnabend, dem 14.2, von 15 bis 17 Uhr in der Galerie Flox, am Obergraben 10 in  Dresden.

Text + Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln

02 Montag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Theater, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Bezaubernde Diva ohne Starallüren: Die Sängerin und Schauspielerin Susanne Engelhardt wurde nach über 41 Jahren im Rampenlicht und vielen großartigen Rollen vom Intendanten des Mittelsächsischen Theaters, Sergio Raonic Lukovic offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Sie bezauberte mit einem Medley ihrer schönsten Songs mit warmer, wandlungsvoller Stimme ihr Publikum und versicherte, dass es noch kein Abschied für immer von der Bühne ist.
Fotos: Lutz Weidler

„Das Theater ist ein Glücksfall für die Stadt“

Über 300 Besucher ließen sich bezaubern beim Hollywood-Bühnenball mit glänzender Gala mit berauschender Musik, tollen Stimmen, Slapstick, Tanz und Wandelprogrammen in allen Räumen am vergangenen Sonnabend im Stadttheater Döbeln.

Am Eingang in die glitzernde Traumwelt begrüßt der Weiße Hai mit schwarzen Kulleraugen und weißen, dolchspitzen Zähnen im weit aufgerissenen Rachen die Besucher. Er schaut aus einer blauen Wand und hält einen Spiegel, vor dem sich Unerschrockene fotografieren lassen können mit dem Monster. Neben dem goldenen Schriftzug Hollywood über den Hügeln, die sich auf weißer Leinwand entlang spannen. Auf der samtroten Bühne im Theaterfoyer steht in einer Ecke Charlie Chaplin und auf einem Stuhl räkelt sich in verführerischer Pose Marlene Dietrich als Nachtclubsängerin Lola in der bekannten Filmszene. Die Kunst der Theatermaler lässt sie lebensecht aussehen.

In eine wundervolle Welt voller Magie, Glamour, großer Emotionen und faszinierender Geschichten, in der alles möglich scheint, tauchten die Besucher beim diesjährigen Bühnenball unter dem Motto „Im Glanz von Hollywood“ des Mittelsächsischen Theaters ein. Als festlicher Höhepunkt der Spielzeit wurde in den Spielstätten in Freiberg und in Döbeln wieder zum Feiern, Flanieren und Genießen eingeladen. Über 300 Besucher erlebten dem Theater zufolge die glanzvolle Gala und anschließenden Wandelprogramme in allen Räumen im Stadttheater Döbeln am vergangenen Sonnabend. Viele erschienen schick gekleidet im Stil der Filmhelden, die Herren in Frack und Anzug, manche trugen Zylinder und die Damen elegant in schillernden Kleidern, Haarbänder mit Federn und großen Hüten. Mit strahlender Miene begrüßte der Intendant und Leiter des Musiktheaters, Sergio Raonic Lukovic die Gäste zur Gala und hatte gleich eine besondere Episode parat: Im Traum habe er einen Anruf von Frau Simon, der Vorsitzenden des Theaterfördervereins erhalten, erzählte er. „Sie bekam ein Angebot aus Washington. 10 000 Dollar pro Zuschauer würden sie geschenkt bekommen unter der Bedingung, wenn alle Männer in blauer Jacke, roter Krawatte und blonden Haaren erscheinen! Da war ich froh, aufzuwachen.“ Es sei gut, dass wir Menschen und mündige Bürger sind, die selber entscheiden, was passiert.

„Deshalb brauchen wir Bildung und Kultur und Menschen, die dafür kämpfen, um diese zu erhalten.“ 2025 war das besucherstärkste Jahr für das Mittelsächsische Theater, sagte Thomas Hans, stellvertretender Oberbürgermeister in Döbeln. „Wir sind sehr stolz auf dieses Theater, es ist ein Glücksfall für die Stadt. Es ist wichtig, dass das Theater auch als Ort für den öffentlichen Dialog wahrgenommen wird mehr denn je.“
Wenn er einen Oscar vergeben könnte, würde er ihn an Lukovic und sein Team für fantastische Theaterabende überreichen. Das Ensemble aus Schauspielern, Sängern und Chor zog bei der Gala auch alle Register, mit Stummfilm- und Slapstickszenen, Ausschnitten aus Oper und Musical, mit viel Witz, Charme, Temperament, Spielfreude und großartigen Stimmen auf die Bühne gebracht und schwungvoll begleitet vom Sinfonieorchester unter Leitung von José Luis Gutiérrez.

Da stritten zwei Diven um ihren Platz im Rampenlicht. Rangen Regisseur und Produzent und Geldgeber mit Boxhandschuhen um die bestmögliche, effektvolle Umsetzung ihres Films. Da glänzte die Sängerin und Schauspielerin Susanne Engelhardt noch einmal mit einem Medley ihrer schönsten und großartigen Songs bei ihrem letzten Auftritt nach über 41 Jahren im Mittelsächsischen Theater und dankte allen, die sie „geformt und gefordert haben“ mit vielen Rollen, von „Evita“ bis zu Fräulein Schneider in „Cabaret“. Mit blonder Perücke und weißem Mantel gab sie die Diva, legte sie ab, bezauberte und dankte ihrem Publikum ganz persönlich mit warmer, wandlungsreicher Stimme, mit kessen, zarten und kraftvollen Songs über Träume und Abschiede. „Es gab auch manchen Gegenwind. Doch nur mit Gegenwind kann man abheben und fliegen“, so Engelhardt. „Nein, das war es noch nicht.“ Sang sie zur Freude ihres Stammpublikums. Sie wird noch manches Mal hier auf der Bühne stehen. Die Stadt Döbeln und das Theater Döbeln dankten Susanne Engelhardt mit einem großen Blumenstrauß und einem Porträtbild, das sie in 840 Fotos und allen Facetten ihres Bühnenschaffens zeigt.

Nach der Gala spielte ein Salonorchester auf, tanzten Paare auf der Bühne mit Hingabe zu Klängen von Walzer, Tango, Polka bis Foxtrott. An der Seitenbühne war wieder die „Ansprechbar“ des Theaterfördervereins aufgebaut. Dahinter kreierten Dagmar Franke und Conny Hofmann leckere Drinks für die Gäste. „Wir machen das aus Spaß an der Sache“, sagten sie. „Es werden auch Theaterprojekte durch den Förderverein unterstützt. Wir geben das zurück mit unserem Einsatz“, sagt Dr. Ronny Große-Uhl, der als Entwicklungsingenieur arbeitet und im Bürgertheater Loge Nr. 5 mitspielt. „Wir sind ganz nah dran an Hollywood heute abend“, sagt Mario Busch schmunzelnd. Elegant mit weißem Seidenschal, dunklem Anzug und gegeltem Haar sitzt er filmreif gekleidet an einem Tisch zusammen mit anderen Gästen. Vor ihm auf dem Tisch steht ein goldener Oscar aus Pappe als Deko. „Wir sind froh, dabei zu sein, da der Bühnenball sehr gefragt ist. Und welche Kleinstadt hat schon solch ein  Theater?“, sagt seine Partnerin Yvonne Göllnitz begeistert.

Die Blicke auf sich zogen abseits der Bühne auch zwei schwarzgekleidete Herren mit Hut und Sonnenbrillen, dahinter verbargen sich Rebbekka Schietzel und Conny Schubert vom Bürgertheater, die als „Blues Brothers“ aus dem Kultfilm im Auftrag des Herrn unterwegs waren mit einem Tablett mit Bowle und kleinen Snacks. Der Erlös geht an den Theaterförderverein ebenso wie die Einnahmen aus der Tombola vom Bühnenball. Als Preise gab es als Hauptgewinn eine Porzellanplastik und Karten für Konzerte, Schauspiel und das nächste Projekt des Theaterjugendklubs Döbeln zum Thema Heimat.

Text (lv)

http://www.mittelsaechsisches-theater.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!

02 Montag Feb 2026

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Willkommen in der Glitzerwelt: Der weiße Hai riss neugierig seinen Rachen zur Begrüßung auf und für ein Erinnerungsfoto von uns: meinwortgarten.com-Inhaberin Lilli Vostry und Kathrin Krüger, SZ-Redakteurin in Großenhain. Im Spiegel von Traum, Magie und Illusion, Abenteuer, Vergnügen, Grusel, Romantik, Glück, Glitzer, Schein und Sein. All das war zu erleben beim Hollywood-Bühnenball am vergangenen Sonnabend im Stadttheater Döbeln auf und vor der Bühne, im Theaterfoyer, im Casino Royale, an der Bar mit dem Kleinen Prinz und seiner roten Rose schwebte er auf der Mondsichel über den Besuchern und bei der abschließenden Tombola mit Preisverleihung, keiner Oscars, aber Tickets für Theater und Konzerte und der Erlös fließt in neue Theaterprojekte.

 

Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 129 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfregen & Constanze
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Zbyszek
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Yves Drube
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Oana.Ududec
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Angela
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wirthstef
  • Avatar von mitohnesahne
  • Avatar von marinabuettner
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfgang Schiffer
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Closed Account
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von sant marc air
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 201.304 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere im Boulevardtheater Dresden- Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt!
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Ausstellung "Aktfotokunst heute" im Museum aktfotoART im Kunstkeller
  • Premiere "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" an den Landesbühnen in Radebeul
  • Musik verbindet: 1. Sommercamp "cellovitale" mit jungen tschechischen und deutschen Musikerinnen und Musikern im Schloss Lauenstein
  • Ausstellungseröffnung: "Emotionen in Kunst" von Mandy Baldauf im "Kastenmeiers" in Dresden
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die 28. Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst startet im riesa efau
  • Natürlich nackt und lebensfroh - die Galerie Kunstkeller aktfotoART Dresden feiert 20jähriges Jubiläum
  • BilderAlbum: Lauschen dem Fluss des Lebens - Gabriela Schlenz im Kastenmeiers

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 129 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen

Kommentare werden geladen …