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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Projekte

Aktion „Kultur wählt Demokratie“ mit Ausstellung im Lipsiusbau der Dresdner Kunsthochschule

06 Dienstag Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Kultur, Lebensart, Projekte

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Wie demokratisch ist die Kultur, Wie politisch die Kunst?

Im Rahmen der Kampagne „Kultur wählt Demokratie“ sammelt der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. zurzeit Stimmen. Die Statements und Fotos – Abgabeschluss ist am 7. August, 12 Uhr an news@soziokultur-Sachsen.de – werden am 8. August, von 15 bis 17 Uhr in einer öffentlichen Aktion im Lipsiusbau der Hoschschule für Bildende Künste Dresden gezeigt. Die Kampagne ruft dazu auf, den Slogan K U L T U R wählt D E M O K R A T I E in die Welt zu tragen, weiter zu denken und sichtbar zu machen.

Die Kampagne regt dazu an, sich mit den Themen Kultur und Demokratie auseinanderzusetzen und sich und andere dazu zu befragen.
Warum sind Sie Demokratin? Wie demokratisch ist die Kultur? Wie politisch ist die Kunst? Und wie lassen sich diese Fragen mit eigenen Aktionen und Dialogformaten untersetzen?

      • Dafür entsteht gemeinsam mit den Akteuren eine Kampagnen-Ideenbörse, die Ideen und Ansätze für Aktionen und Dialogformate sammeln und vorstellen wird – von der Podiumsdiskussion über den Kunstwettbewerb bis zum politischen Theater.
      • Mit der Postkarten-Aktion werden Postkarten mit Aussagen zur Demokratie zur Verfügung gestellt – zur Kunstfreiheit, zur Meinungsfreiheit, zum Demokratieprinzip, zum Gleichheitsrecht und zu den Grundrechten. Diese stehen ebenfalls digital kosten- und lizenzfrei zur Verfügung und können einfach gedruckt oder mit eigenen Aussagen zur Demokratie weiterentwickelt werden.
„…Kunst und Kultur haben nicht nur eine ästhetische Dimension, sondern waren und sind darüber hinaus immer politisch.
Sie haben der Gesellschaft mit ihren spezifischen Ausdrucksformen seit jeher den Spiegel vorgehalten und sich als Forum für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen verstanden.“


Aus: Positionspapier des Deutschen Städtetages 2018

Der Demokratie Deine STIMME GEBEN! Über die Fotos scrollen/ anklicken und Stimmen zur Demokratie lesen.deine stimme zur demokratie Koepfe

GESICHT ZEIGEN! Mit deinem Foto für die Demokratie einstehen.

MITMACHEN!
Kampagnenbanner aufhängen, Demokratieprojekt starten,
Podiumsdiskussion organisieren, Postkarten-Aktion beginnen…

Deine Stimme sichtbar machen – Dein Gesicht zeigen!

„Deine STIMME zur DEMOKRATIE“ präsentieren wir am 8. August, von 15-17 Uhr, in der Kunsthalle im Lipsiusbau Dresden.
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger und Kulturschaffenden ein, mit uns und den sächsischen Landtagsabgeordneten über Demokratie ins Gespräch zu kommen.

finger links In der Online-Maske kannst du:

          • ein Foto von Dir mit/ohne Kampgangen-Logo „KULTUR wählt DEMOKRATIE“ machen
            (Logo zum Ausdrucken gibt es hier: https://soziokultur-sachsen.de/kampagnen-material)
          • Deine Stimme zur Demokratie abgeben:  „Ich bin Demokrat/in, weil…“  oder  „Für mich ist Demokratie…“
            Mitinitiatorin der Aktion Anne Pallas vom Landesverband SoziokulturSachsen e.V.
            „Ich bin Demokratin, weil ich lieber zähe Debatten aushalte (oder mitgestalte), als einseitige autoritäre Entscheidungen fraglos hinnehmen zu müssen. Einfache Antworten gibt es in der Demokratie nicht, dafür aber eine Vielzahl an Lösungen, Lebensentwürfen und Möglichkeiten.“ Andrea Gaede, Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
  •                  
    „Ich bin Demokratin, denn Menschenrechte haben kein Geschlecht.“                         Mirjam Mager, Filmverband Sachsen e.V.

„Ich bin Demokratin, weil für mich als freie Journalistin die Ideen- und Meinungsvielfalt spannend und inspirierend und die Pressefreiheit von unschätzbarem Wert sind. Und weil ich Kulturgewächse in aller Fülle liebe.“ Lilli Vostry, Journalistin und Inhaberin des Blogs http://www.meinwortgarten.com

Kulturbüro Stimme-zur-Demokratie 01Markus Krebs Kultur lebt DemokratieStaatsministerin Dr. Eva-Maria Stange Foto Martin Förster Copyright SMWK Kampagne-KwDMühlstrasse 14 Stimme-zur-Demokratiekulturraum Kultur waehlt DemokratieSandro Teschner verrolltmeuhlstrasse14 stimmen demokratieWelt-Theater erhält Preis für kulturelle Bildung Dez. 2017 kwd

Postkarten-Aktion

 

WIR SIND DEMOKRATEN, weil …….

 

KAMPAGNE

„KULTUR wählt DEMOKRATIE“

 

„Deine Stimme zur Demokratie!“

 

Noch 5 Wochen bis zur Landtagswahl!

Alle reden über Demokratie. Aber was genau macht Demokratie eigentlich aus? Sind wir alle Demokraten und wenn ja, warum?

 Wir bitten Sie um Ihre Stimme zur Demokratie.

Ich bin Demokratin/in weil…  oder  Für mich ist Demokratie….

Weil Demokratie auch Gesichter braucht, bitten wir auch um ein Foto von Ihnen.

Unter diesem Link finden Sie bereits einige Beispiele https://soziokultur-sachsen.de/kampagne-wir-sind-dabei    

Wir sammeln im Rahmen der Kampagne KULTUR wählt DEMOKRATIE Ihre und viele weitere Stimmen zur Demokratie, die wir am 8. August, von 15 bis 17 Uhr in einer öffentlichen Aktion in der Kunsthalle im Lipsiusbau Dresden präsentieren.

Die Präsentation findet im Rahmen der Aktionswoche „Kunst für Humanismus“ der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt. Die Stimmen dienen als Grundlage für das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, Kunst- und Kulturschaffenden und den Landtagsabgeordneten aller Parteien, die ebenfalls alle um ein Statement zur Demokratie gebeten wurden.

Bitte mailen Sie uns bis 7.8. , 12 Uhr Ihr Statement und ihr Foto an news@soziokultur-sachsen.de

Herzliche Grüße und Vielen Dank!

Text: Anne Pallas und das Team des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V.

 Der Landesverband Soziokultur Sachsen kooperiert für diese Aktion mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Diese Aktion wird auch unterstützt von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

KAMPAGNE:
Alle Informationen unter: www.soziokultur-sachsen.de/kultur-waehlt-demokratie

Verfolgen und Posten unter: #kulturwaehltdemokratie

EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG:

Mit der Einsendung Ihrer Stimme zur Demokratie und Ihrem Foto, erklären Sie sich mit einer Veröffentlichung und Verwendung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Kampagne „Kultur wählt Demokratie“ des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. einverstanden.

HINWEIS:
Jede Stimme zählt. Nur Aussagen, die der freiheitlich demokratischen Grundordnung widersprechen, lassen wir nicht zu!

 

LANDESVERBAND SOZIOKULTUR SACHSEN      www.soziokultur-sachsen.de

Servicestelle Inklusion im Kulturbereich           www.soziokultur-sachsen.de/service-inklusion

Servicestelle Kultur macht stark Sachsen          www.soziokultur-sachsen.de/service-kms

Alaunstraße 9 | 01099 Dresden I Tel.: 0351 802 17 66 |news@soziokultur-sachsen.de

Die Kampagne – KULTUR wählt DEMOKRATIE
Freie Digital- und Druckvorlagen für Banner, Rollups, Plakate, Postkarten, Sticker und mehr!

Mitmachen! Weiterentwickeln! Verbreiten! www.soziokultur-sachsen.de/kampagne

Hinweis zum Datenschutz:

Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und halten und behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie der Datenschutzerklärung des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V.

Förderhinweis:

Der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und all seine Projekte werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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Hereinspaziert zum 22. Scheune-Schaubuden-Sommer!

16 Dienstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz, Theater

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Ohrwürmer zum Träumen: Sängerin Inéz wird von einem skurrilen Instrumentarium wie einem knisternd-rauschenden Radio begleitet.
Haarsträubend komisch: Hair Brain parodiert die Hetzjagd des modernen Menschen nach Erfolg und Perfektion.

Mit viel Witz, Charme & Power bringen „Schubert Weniger Beach“ weibliche Rollenbilder zwischen Lust und Frust auf die Bühne.

Ausflug ins Wunderland mit Kaktus und Malomat

Jede Menge zum Wundern, Staunen und Träumen mit Künstlern aus aller Welt, darunter einigen faszinierenden Neuentdeckungen, lockt wieder beim diesjährigen Scheune-Schaubuden-Sommer noch bis Sonntag, den 21. Juni.

Bunte Regenschirm-Lampions schweben über den Buden. Eine fliegende Leuchtschlange beäugt mit lachender Miene und Knollennase aus luftiger Höhe die Besucher. Mit den Platzinstallationen und einem fantasiereichen Figurenkosmos verführen die Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray und Spacke die Besucher wieder zum Träumen, Staunen und Schmunzeln beim diesjährigen 22. Schaubuden-Sommer hinter dem Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Neustadt.

Elf Budennächte lang überraschen, verwundern, verblüffen und bezaubern Künstler, Komödianten, Körperakrobaten, Puppenspieler, Performer und Musiker aus aller Welt ihr Publikum wieder mit einzigartigen Aufführungen und laden ein, Neues zu entdecken (noch bis 21. Juli). Gespielt wird allabendlich ab 19 Uhr im Scheune-Saal, in den Buden, Zelten und Containern. Zwölf Vorstellungen stehen pro Abend zur Auswahl. Das Zelt vom „Kabaret Kalaschnikov“ ist schon proppevoll, also weiter zum nächsten. Im Le Grand Bleu mit Kronleuchter an der Zeltdecke sitzt das jung und alt buntgemischte Publikum auf Sitztreppen dicht beisammen und wird entführt ins „Inéz & Sammeltonium Wunderland“ (bis 18.7). Sängerin Inéz betört mit glockenklarer, sehnsuchtsvoller und leise ironischer Stimme, mit Ohrwürmern von Marlene Dietrich bis Zarah Leanders aus ihrem grünen Sessel und gedämpftem Licht auftauchend. Begleitet auf klangreich-skurrilen Instrumenten wie einem Stahlcello und Krückstock als Flöte von Jan Heinke und Demian Kappenstein an den Loops, Schlagzeug und drehendem Plattenteller mit Kaktus.

Nebenan im roten Zelt geht es haarsträubend komisch zur Sache mit Hair Brain aus Großbritannien und seinem „Carnival of Hellucinations“ (bis 17.7.). In gelbem Anzug und Wuschelmähne lacht, heult, grimassiert und parodiert er voll wild anarchischem Humor die Hetzjagd des modernen Menschen nach Erfolg und Perfektion. Mit geteilten Reaktionen: Die einen amüsierten sich großartig, andere verließen fluchtartig das Zelt. Sehr lebendig, frisch, witzig, intelligent und einfallsreich kam „Schubert Weniger Beach“, ein sensationsgeladenes Seifenoper-Musical auf die Bühne (bis 17.7.). Die drei Künstlerinnen Caroline Beach, Susan Schubert und Magdalena Weniger aus Deutschland und den USA lassen ihren Emotionen dramatischen Raum, kämpfen mit glibbrig klebender Glitzermasse an ihren Händen und mit weiblichen Rollenklischees in schnellem Kostümwechsel, akrobatischen Körperverrenkungen und absurden Wort-Sinn-Umdrehungen und Frage-Antwort-Spiel mit den Zuschauern. Bis sie keine Lust mehr haben und die Zuschauer frech-charmant hinauswerfen. Nicht ohne ihnen noch eine Broccoli-Rose am Ausgang zu überreichen.

Schön auch: In „Niemands Garten“ kann man wundersame kinetische Objekte von Anuschka Kilian-Buck anschauen. Und der Malomat von Anne Ibelings und anderen Illustratoren produziert in nur sieben Minuten eine colorierte Originalzeichnung zur Erinnerung an den Schaubudensommerabend.

Noch bis Sonntag zu erleben sind der Kanadier Johnny Filion als Mr. Sapiens, der als komisches Multitalent die Lachmuskeln des Publikums strapaziert (19. bis 21.7.), das Theater Matita aus Slowenien, die zu meditativ indischen Klängen witzig-berührend knöcherne Marionetten zum Leben erwecken. Das Cabaret The Metafiction von Utopia limited mit seiner absurd-komischen Narrenshow. Solange das Publikum Beifall klatscht, darf der gekürte Narrenkönig/in leben. „Die Gräfin und die goldige Lilith“, die über Schönheit, Tod, Sex, Dichtung und Politik plaudern. Mit ihren frech erotischen Liedern begeistert Stefanie Oberhoff als kettenrauchende Grand Dame, musikalisch begleitet von Lilith Becker (18. – 21.7.) Die Gräfin mit Zigarette und flottem Mundwerk haut mächtig auf den Putz, als einzige Puppe der Welt, die mit den Füßen Klavier spielen kann!
Muriel & César lassen Valparaiso und den Phönix-Vogel aus Feuer und Krisen immer wieder neu in ihrer bunten Bilderlandschaft auferstehen.

Im Programmheft steht auch noch Lutz Fleischer, Künstler, Anarchist, Genießer und geheimer Liebling des Platzes, der viele Jahre beim Schaubuden-Sommer seine Bude voll kurioser Kunstdinge öffnete. Kurz vor der Eröffnung erfuhren die Veranstalter von seinem Tod. Ein Bild erinnert an ihn, nahe der Bude, wo er sonst stand. An dem Platz ist dieses Jahr ein Porträtmaler.

Nach Mitternacht gibt`s jeden Abend Auftritte außergewöhnlicher Bands im Festival-Club für Nachtschwärmer und Tanzfreudige. Der Festival-Platz ist ab 18 Uhr geöffnet, Eintritt für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 3 Euro. Einige Schaubuden-Attraktionen sind bereits ab 1 Euro zu besichtigen. Einzelticket für eine Show: 5 Euro, Dreier-Ticket: 12 Euro.

Text + Fotos (lv)

http://www.schaubudensommer.de

„Niemands Garten“: eine stille Oase im Schaubuden-Sommer-Trubel. Hier kann man wundersame kleine Wesen entdecken, die sich mechanisch bewegen.

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Odyssee im Weltraum bis Hair – Sommertheater in Dresden und Umgebung

11 Donnerstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Poesie, Projekte, Theater

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Vom Abenteuer im Weltraum bis zum Pinguin auf Reisen

Fantastisch, humorvoll und fröhlich bunt lockt das diesjährige Sommertheater für klein und groß unter freiem Himmel.

St. Pauli Theaterruine
Odyssee im Weltraum

Abenteuerlich, fantastisch und komisch geht es zu im Stück “Odyssee im Weltraum“. Es ist angelehnt an die mythologische Odyssee. Statt im antiken Griechenland, erleben der so schlaue wie wagemutige Held Odysseus und seine Gefährten jedoch  ihre Abenteuer im Weltraum. Sie treffen u.a. auf einäugige, menschenfressende Roboter, ein hypnotisierendes Königspaar auf einem fremden Planeten und die Königin der Sonnenwinde. „Die Kinder haben sich das Stück selbst ausgedacht, frei nach der klassischen Odyssee und angereichert um Fantasy-Elemente“, sagt Daniela Krabbe, die Leiterin des Projekts TheaterKids. Seit Herbst 2018 schnuppern 14 spielbegeisterte Kinder zwischen sechs und 15 Jahren die Theaterluft in der  St. Pauli Ruine am
Königsbrücker Platz im Hechtviertel. Vom Text über Bühnenbild bis zu den Kostümen haben sie alles selbstständig gestaltet. „Jeder hat eine gleichwertige Rolle, es gibt keine Hauptrolle“, erzählt Daniela Krabbe. Mehrere der kleinen Darsteller spielen sogar die gleiche Rolle, so sind gleich vier Odysseuse zu sehen. Heldentaten vollbringen, schafft auch schwerlich einer allein. Nun fiebern sie der Premiere ihrer ersten Bühnenshow am 27. Juni, um 18 Uhr in der Theaterruine entgegen. Das Projekt TheaterKids des TheaterRuine St. Pauli e.V. wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Dresdner Lions Clubs und seines Entencups. Die Premiere der TheaterKids war zugleich krönender Abschluss der Festwoche zu 20 Jahre TheaterRuine.
Der Theaterverein überlegt derzeit, wie die Fortsetzung des Projektes gesichert werden kann. Die Gruppe ist mit fünfzehn Kindern sehr groß, es mussten schon weitere Interessenten weggeschickt werden. Mit ihrer Spielfreude stehen die jungen Akteure den Großen im Verein jedenfalls in nichts nach. Mit solchem Nachwuchs kann die TheaterRuine getrost in die Zukunft blicken.

Freilicht-Bühne im Zoo des Theater Junge Generation
Der Zauber der feuerroten Blume

Die Zauberin Baba Jaga ist wütend, da Prinz Alexander ihr
Geschenk einer feuerroten Blume zurückweist. Sie verwandelt ihn in ein hässlisches Ungeheuer. Nun muss er allein tief im Wald hausen. Bis eines Tages Aljona  ins Reich der Zauberin gelangt. Wie sie es schafft, ihr Glück zu finden und das Waldungeheuer zu erlösen, davon erzählt das Sommertheater-Stück des Theaters Junge Generation. „Die feuerrote Blume“ entfaltet wieder all ihren Zauber, fantasievoll inszeniert mit Tunnelrutschen, putzig kommentierender Waschbär-Figur und fröhlich-übermütigen Gesangs- und Tanzeinlagen der Schauspieler, in der Inszenierung vom Vorjahr von Ania Michaelis. Ein vergnügliches Erlebnis für klein und groß nach dem bekannten russischen Märchen von Sergej T. Aksakov auf der Freilichtbühne im Zoo, umgeben von lustigen Tiergeräuschen. Der Zoobesuch ist mit der Vorstellung im Ticketpreis enthalten (gespielt wird fast den ganzen Juni bis 4. Juli.)

Puppentheater Sonnenhäusl Großer Garten
Ein Pinguin auf Reisen

Er liebt Eis und planscht gern im Wasser wie die anderen. Nur wenn der kleine Pinguin den Schnabel aufmacht, lachen sie ihn aus. Denn er verwechselt die Buchstaben: aus Schwimmflossen werden „Flimmschwossen“ und aus Eisscholle „Scheisolle“. Die verlässt er eines Tages und geht auf Reisen. Eine Geschichte aus dem ewigen Eis, über Anderssein, Verreisen und neue Sichtweisen auf das Leben kommt mit der Aufführung von Moritz Sostmann, „Ginpuin – Auf der Suche nach dem  großen Glück“ erstmals diesen Sommer auf die Bühne im Puppentheater Sonnenhäusl im Großen Garten.

Scheune-Schaubuden-Sommer
Buntes Schaubuden-Vergnügen

Bunter und wunderreicher Budenzauber lockt wieder beim Scheune-Schaubuden-Sommer vom 11. bis 21. Juli rings um das Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Neustadt. Künstler aus aller Welt, Komödianten, Akrobaten, Musiker und Tänzer laden allabendlich zum Staunen, Innehalten und Träumen ein. Zwölf Vorstellungen stehen jeweils zur Auswahl. Bei der
“Schaubude mit Kind und Kegel“ am Familiensonntag (14.7.., ab 15 Uhr) werden Kinder, Eltern und Großeltern überrascht mit viel Magie, Puppenspiel, wilden Clowns, Eseleiten, Zuckerwatte und haben hinterher viel zu erzählen.
Der Schaubudenplatz öffnet täglich um 19 Uhr bis Mitternacht.


Winnetou & Old Shatterhand sind Publikumslieblinge auf der Felsenbühne Rathen.


Love & Peace ist die zeitlose Botschaft im Hippie-Musical „Hair“. Die letzten Vorstellungen sind am 12. und 13.7., 19.30 Uhr! Ab Herbst wieder an den Landesbühnen in Radebeul.

Felsenbühne Rathen
Von Winnetou bis Hippies

Ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen, wo man nebenbei noch frische Waldluft tanken kann, hält die Felsenbühne Rathen bereit. Das reicht von „Schneeweißchen und Rosenrot“, der „Goldenen Gans“ über Abenteuer mit Winnetou und Old Shatterhand, das Hippie-Musical „Hair“ bis zum Familienmusical „Die Sonne“ mit Liedern und Geschichten aus dem Trauumzauberwald von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt. Die Wanderschuhe gepackt: Egal ob zu Fuß, mit dem Dampfer, der S-Bahn, dem Auto – viele Wege führen zur schönsten Naturbühne inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz. Die Eintrittskarten gelten als Fahrscheine 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln im Großraum Dresden (VVO).

Text + Foto (SchaubudenSommer) (lv)
Fotos: Veranstalter

 

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Angeheuert! – Neue Theatersoap sticht in See im Theaterhaus Rudi

04 Donnerstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater

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Theatraler Schiffbruch an den Klippen des Humors

Chefsteward Ronny Surabaya und seine Crew sorgen humorvoll für frischen Wind in unruhigen Zeiten. Jeden Donnerstag im Monat startet eine neue Episode im urigen Kneipenschiff  im Theaterhaus „Rudi“, auf der Fechnerstr. 2a in Dresden-Pieschen.

Zwischen „Traumschiff“ und „Fluch der Karibik“ navigieren die Helden von einer Katastrophe zur nächsten, wobei Zuschauer zu Mitspielern werden.

In kurzer Probenzeit mit den Mitspielern entsteht jeder Aufführung neu, anders und einmalig.

Heute wieder am 4. Juli, um 20 Uhr im Theaterhaus „Rudi“.

Text (lv), Foto: Rudi

http://www.theaterhaus-rudi.de

 

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BilderAlbum: Unterwegs in der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2019

22 Samstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Klingende Oase. Jede freie Ecke wurde wieder zur Bühne für Musik, Spiele, Straßenaktionen. Spontan, originell, bunt, flippig, schillernd. Noch mehr als sonst zieht das Dresdner Szene- und Kneipenviertel die Blicke auf sich und Tausende feierfreudige Besucher aus nah und fern an während der Bunten Republik Neustadt (BRN). Auch dieses Jahr im Juni. Drei Tage und Nächte lang wurde wieder ausgiebig gefeiert vergangenes Wochenende. Erstmals ausgerufen in der Wendezeit Anfang der 90er Jahre, wurde und wird hier Kultur, Kreativität, Urwüchsigkeit und Lebensfreude in aller Vielfalt zelebriert. Nicht nur zur BRN, sondern alltäglich.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt


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9. Erlebnisfest der Sinne in Großenhain mit Kunst & Konzerten & Kinderhandwerkerdorf

21 Freitag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte

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„Weidenengel, Skulptur von Bianca Seidel.

„Datenwolke, gestrandet“, Installation von Constanze Schüttoff

„Engel der Geschichte“ im Stadtpark

Arbeiten aus einem Künstlerworkshop, angeregt von einem Bild Paul Klees „Angelus Novus“ und einem Text Walter Benjamins dazu, beflügeln Geist und Fantasie beim 9. Erlebnisfest der Sinne vom 21. bis 23. Juni in Großenhain. Außerdem locken viele Aktionen zum Sehen, Hören, Riechen, Schmecken für kleine und große Besucher.

Das Erlebnisfest der Sinne ist ein überregionales Kulturfestival, welches Kunst und Musik auf die grüne Bühne des Großenhainer Stadtparks holt. Dann tummeln sich hier renommierte Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Genre und machen Großenhain, gemeinsam mit den Kulturvereinen der Stadt, für ein Wochenende zur besten Adresse für Menschen, die mit allen Sinnen leben und genießen.

Bei Führungen auf dem Künstlerpfad werden die Kunstwerke im Stadtpark den Besuchern näher vorgestellt. Selbst aktiv werden können kleine Besucher im Kinderhandwerkerdorf mit Abenteuerspielplatz. Es gibt ein Erfahrungsfeld der Sinne zum Erkunden, Familienkonzerte, open-air-Kino, das Stroga-Festival e.V., ein Poetry-Slam-Wettstreit und „Moving Shadows“ vor einer erleuchteten Wand mit den Mobilés. Für zauberhaftes Flair sorgt abends außerdem eine Illuminationswiese im Stadtpark. Den Gaumen erfreut internationale Küche.

Als Höhepunkt wird am Sonnabend die argentinische Sängerin Lily Dahab & Band die Besucher mit mal sinnlichen und feurigen Liedern aus aller Welt die Besucher verzaubern auf der Bühne am Pavillon (20 – 22 Uhr). Vorher sorgen die vier jungen Gesangs- und Soundkünstler der Wiener A-Capella-Band „Das wird super!“ mit ihren besonderen Popsongs für Stimmung (18.30 – 20 Uhr).

Infos + Fotos: Veranstalter + lv

Mehr zum Programm unter http://www.erlebnisfest-grossenhain.de

Siehe dazu auch das BilderAlbum: „Lasst Euch beflügeln!“ mit Eindrücken vom Erlebnisfest der Sinne in Großenhain.


Lily Dahab, in Deutschland unlängst bekannt geworden als „die mit der Stimme küsst“ (Badische Neueste Nachrichten) wächst in Buenos Aires auf, studiert dort Musik und nachdem sie gleich mit ihrer ersten Hauptrolle in „Cats“ in ihre Musical-Karriere abhebt, zieht es Dahab nach Spanien, wo sie in Madrid die „Belle“ in der Original Broadway-Version von „Die Schöne und das Biest“ spielt. Oder unter anderem in Barcelona als Esmeralda in der zeitgenössischen Version von Victor Hugo´s „Glöckner von Notre Dame“. Schließlich kommt sie der Liebe wegen nach Berlin, zusammen mit ihrem Partner und Pianisten Bene Aperdannier beginnt sie fortan ihre künstlerischen Visionen umzusetzen. Über 250 Konzerte später ist die argentinische Sängerin aus der World Jazz Musikszene nicht mehr wegzudenken.

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Tanz im Zschonergrund

19 Mittwoch Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Tanz der Sinne im Zschonergrundbad.

Leise säuselt der Bach im kühlen Grunde. Langsam legt sich der Schleier der Dämmerung über das Wasser. Etwas Neues, Altes erwacht …

A R S A M Y T H I S – Verzauberung der Sinne

Eine Reise voller mystischer Rituale, Phänomene & Geheimnisse, Musik und Tanz lockt am 22. Juni, um 20.30 Uhr im Zschonergrundbad Dresden. Einlass: ab 18 Uhr.

Lodernde Flammen, sprühende Gischt. Tanz der Elemente. Mit wiegenden Hüften, wehenden Schleiern und sich windenden Schlangen. Zwiesprache mit den höheren Mächten, durchdrungen vom Allzumenschlichen. Liebe, Verführung, Gier und Rache. Der ewige Kampf zwischen Finsternis und Licht, mystisch magisch inszeniert und verzaubernd tänzerisch dargeboten von Katári, Una Shamaa, Laila Nahara, Acasya, Salan, Irina, Lunara, Bastaphydio, Myoklonia Nocturna, Ayana, begleitet von Heinz Lindner am Didgeridoo und der Stimme von Jonny Winter.

Ein Abend zum Erleben und Genießen mit allen Sinnen.

Licht und Ton: Torsten Gaitzsch, Markus Orgis
Video Bill d´Amacha

open air – Ihr könnt Euch Sitzkissen mitbringen und es kann abends kühl werden im Grund. Für Imbiss & Getränke ist gesorgt.

Die Eintrittskarten sind auf 137 limitiert und selbst bei Regen bleiben alle trocken.

Für Vorverkauf bitte  eine Mail schicken. (katharina.nicht@schlangentanz.info)  Die Karten werden nach Überweisung zugemailt.

Das Bad hat bis 18 Uhr geöffnet. Abendtarif von 17 bis 18 Uhr, 1,50 €
Für Rollstuhlfahrer gibt es einen extra Einlaß, bitte nachfragen.

Text + Foto: Katharina Nicht

www.ARAMYTHIS.de
https://www.youtube.com/watch?v=sAjgg_Wjk7Q&list=PLwrvMO_pGLVpw-dZ48Gx1QMUfkyElHtiz&fbclid=IwAR0iLffWtI3R1guLuj9w5q7j_P-10ezkG2pLNf2Y9GkyEvBMGqfs-30-zLY

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7. Schriftenfest in Dresden: Schriftgießer, Bleisetzer & Buchdrucker in Aktion erleben

14 Freitag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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Eine kalligrafische Kursiv, die heute als Handschrift nur noch selten
anzutreffen ist. Sie wurde vor 110 Jahren von Walter Tiemann, dem Schriftkünstler, Typographen, Lehrer und mit Carl Ernst Poeschel Herausgeber der Janus-Presse, entworfen. Die Rarität ist auch beim 7. Schriftenfest Dresden am Wochenende zu sehen. 

Der Hüter der Schriftschätze

Eckehart SchumacherGebler setzt sich mit dem Verein für die „Schwarze Kunst“ für den Erhalt traditioneller Druckfertigkeiten ein. Rund um Buchdruck und die begleitenden Techniken, Stempelschnitt, Schrifftguss und Handsatz dreht sich alles beim 7. Schriftenfest am 15. und 16. Juni in den Werkstätten für Buchdruck und Bleisatz der Offizin Haag-Drugulin, Großenhainer Str. 11a in Dresden.

Ein großer Teil des Schatzes ruht immer noch bleischwer und überwiegend originalverpackt in den Regalen. Die Schriftenpakete überdauerten die Schriftengießereien und zwei Weltkriege und stehen nun in einer alten Lagerhalle auf dem Druckereigelände. Das Sichten und Bewahren des reichen Fundus an historischen Holz- und Bleilettern ist ein Wettlauf mit der Zeit, weiß Eckehart SchumacherGebler, seit 1992 Eigentümer des Druckereihauses Offizin Haag-Drugulin.

„Ohne das handwerkliche Wissen und Können, das immer mehr verloren geht, sind diese schönen Dinge wertloses Metall“, sagt er. Mit dem Umzug vor drei Jahren nach Dresden startete er neu und setzt die Traditionen des 1829 gegründeten Unternehmens fort. Dort erschienen einst viele Erstausgaben von Dichtern und Schriftstellern wie Georg Trakl, Franz Kafka, Max Brod, Robert Walser, Heinrich Mann und Karl Kraus. Den reichhaltigen Schriftenbestand und die unwiederbringlichen Setz-, Gieß- und Druckmaschinen der Offizin Haag-Drugulin wollte SchumacherGebler nicht dem Schrotthändler überlassen. Also zog er mit 220 Tonnen Metallschriften und Maschinen, darunter eine Handpresse aus dem Jahr 1841, um ins Areal der ehemaligen Schriftgießerei Typoart auf der Großenhainer Straße.

Eckehart SchmacherGbeler hütet hier eine einmalige Sammlung von Schriftschätzen in außergewöhnlicher Vielfalt aus 200 Jahren. Er fand und erwarb sie in stillgelegten Gießereien in England, der Schweiz, Holland und der deutschen Bundesdruckerei. Darunter Gussformen von Fraktur-Schriften, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, Antiqua-Schriften aus der ganzen Welt, von der Renaissance bis zum Klassizismus und des großen italienischen Schriftkünstlers Bodoni. Erhalten blieb auch ein Prachtband: „Marksteine der Weltliteratur in Originalschriften“, der 1902 bei Offzin W. Drugulin in Leipzig erschien, mit farbigen Illustrationen und exotischen Schriften von arabisch bis indisch.

„Wenn wir die Schriften nicht hätten, könnten wir nicht in dieser Vielfalt und Qualität drucken“, sagt Eckehart SchumacherGebler. Er ist gelernter Buchdrucker, Typograph aus Leidenschaft und kenntnisreicher Experte für Schriften. Er wurde in Berlin geboren und wäre lieber Architekt geworden. Doch als Sohn einer Druckerfamilie war sein Weg vorbestimmt und leitete er später die elterliche Druckerei in München. In Dresden sind nun unter einem Dach die Haag-Drugulin mit traditionellem Handwerk und ein Typostudio mit moderner digitaler Technik vereint. Oft sind es Künstler und bibliophile Liebhaber, vor allem aber in- und ausländische Verlage, für die Bücher und grafische Blätter gedruckt werden. Besonders stolz ist SchumacherGebler über eine in seinem Haus gestaltete großformatige Shakespeare-Ausgabe für die englische Folio Society. Außerdem gibt es eine eigene Buchreihe „Bibliothek SG“, die klassischen und modernen Autoren gewidmet ist. Der neueste Band mit Märchen der Brüder Grimm entsteht gerade.

Eckehart SchumacherGebler ist auch der Initiator des im Sommer 2013 während des ersten Schriftenfestes in Dresden gegründeten Vereins für die „Schwarze Kunst“. Hokuspokus ist damit nicht gemeint. Vielmehr geht es seinen Mitstreitern um die gewisse Magie, die noch ganz herkömmlich mit Bleilettern gesetzte und gedruckte Bücher mit dem Geruch von Druckerschwärze ausstrahlen.

Der Verein setzt sich für den Erhalt der Kunst des Schriftgießens und Druckens und entsprechende Fortbildungsangebote ein, um das handwerkliche Können an die nächste Generation weiterzugeben.

Beim zweiten Schriftenfest im Juli 2014 waren grafische Schriftdrucke von experimentierfreudigen Studenten der TU Dresden zu sehen, die bei Workshops in der Offizin Haag-Drugulin entstanden. Derzeit helfen zudem zwei Kommunikations- und Grafikdesignstudentinnen, Merle Sommer aus Saarbrücken und Anna Puig aus Barcelona innerhalb eines Praktikums, die Schriftbestände im Lager zu archivieren. „Es ist wie Geschenke auspacken zu Weihnachten, dann noch so viele auf einmal. Für uns ist es spannend und auch von visuellem Reiz, die alten Schriften, Etiketten und Verpackungen zu sehen und wie sie sich mit der Zeit verändern“, erzählt Merle. In einer Woche leerten sie fünf Paletten voller Schriftpakete, deren Inhalt sie sichten, reinigen, erfassen und katalogisieren und fotografisch dokumentieren. „Neben riesigen Ziffern aus Blei aus der ehemaligen Bundesdruckerei fanden wir viele russische und holländische Antiqua-Schriften und sogar einen chinesischen Zeichensatz“, so Merle. Bis Ende August sind die beiden Studentinnen noch da. Was dabei alles ans Tageslicht kommt, erfreut sein altes Druckerherz.

Als nächstes plant SchumacherGebler das Einrichten einer Handsatzwerkstatt, wo Interessierte und Fachleute, Mediengestalter, Studenten und Schüler sich in der Druckkunst ausprobieren können. Workshops und Führungen bei der Haag-Drugulin werden für Schulklassen und Studenten bereits angeboten. „Die Druckerei soll aber kein Museum sein, sondern ein lebendiger Ort, an dem neben den Geräten und Maschinen auch das Fachwissen am Leben erhalten wird“, so SchumacherGebler. Seine Familie lebt in Bad Tölz bei München. Er ist Vater von vier Kindern und hat drei Enkelkinder. Inzwischen könnte er mit fast 80 Jahren seinen Ruhestand genießen. Doch er denkt noch nicht ans Aufhören. Dazu liebt er die schwarze Kunst zu sehr. Sie ist in aller Bandbreite wieder zu erleben, mit der  historischen Technik und Schriften aus seiner Druckerei, auf der dritten Dresdner Schriftgut-Messe im November in den Messehallen im Ostragehege.

Auf der Internetseite Schriftenfest.de besteht noch die Möglichkeit, sich kurzfristig für das Schriftenfest in Dresden anzumelden. Hier gibt es auch detaillierte Informationen zum Programmablauf.

http://www.Offizin-Haag-Drugulin.de

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BilderAlbum: Auf ins Wild-West-Abenteuerland! Karl-May-Festtage in Radebeul

02 Sonntag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Lebendige Zeitreise in die Welt Karl Mays und echtes Indianerleben

Abenteuerlich, erlebnisreich, urwüchsig und fröhlich-unbeschwert ging es zu zwischen Western-Ranch, Indianerland und Geschichtenbasar bei den 28. Karl-May-Festtagen in Radebeul.

Der Radebeuler „Lößnitzdackel“ wird zum Santa-Fe-Express, der fröhlich schnaufend mit Blick auf die Weinberge durch den Lößnitzgrund fährt, voller Entdecker, vorbei am Westerncamp, Little Tombstone bis ins Indianerland. Wo auf einer Waldlichtung mehrere Indianerstämme ihre Gesänge, Lieder, Tänze und Bräuche zeigen. Wunderbar.
Turbulent und schön war`s gestern zum Kindertag. Lauter strahlende Gesichter.

Heute am Sonntag locken bei den diesjährigen Karl-May-Tagen im Radebeuler Lößnitzgrund (noch bis 18 Uhr) nochmals abenteuerliche Wild-West-Stimmung und viel Kultur von Westernmusik über orientalischen und indischen Tanz und feurige Klänge vom Balkan bis zum Geschichtenbasar mit türkischem Schattentheater für kleine und große Besucher.

Bei sommerlich warmem Wetter, umgeben von hohen Bäumen kann man auf dem Platz „Kleine Feder“ eintauchen in die indianische Kultur und Lebensweise. Die Zuschauer sitzen rings um ein Holzpodest. Am Rande der Bühne stehen weiße Tipis. Die vier Tänzer der White Mountain Apache Tribe aus Arizona sind erstmals in Radebeul zu Gast, schließlich steht diesmal der legendäre Apachenhäuptling Winnetou aus den Karl-May-Filmen im Mittelpunkt. „Doch die echten Indianer sehen schon etwas anders aus, da müssen wir ein paar Illusionen nehmen“, sagt schmunzelnd Kerstin Groeper, Indianerroman-Autorin, die die Vorführungen moderiert. Sie tragen keine langen, schwarzen Haare und Stirnband, sind weder alle groß noch gertenschlank und ziehen nicht nur Ledersachen und Stiefel an, sondern auch Weste und weißes Hemd und Turnschuhe. Einige von ihnen tanzen barfuß.

„Die Apachen gehören zu den wildesten Indianern überhaupt“, sagt sie und fragt die Kinder, ob sie ein bisschen Angst hatten bei ihrem Auftritt. Nein, lautet ihre Antwort. Sie schauen fasziniert zu wie die Großen, einige sind wie Indianermädchen und -jungen gekleidet, und dürfen sogar mit den Indianern zusammen tanzen und bewegen sich wie sie. Nur ein paar Kleinere fingen an zu weinen bei den lauten, wilden Rufen und Gebärden. „Sie haben das böse Gesicht geübt. Sie spielen nur“, erklärt Kerstin Groeper. Die Mountain Apache Tribe tragen Lederwesten auf nackter Haut, Oberarme und Gesicht sind mit schwarzen und weißen Streifen bemalt. Sie tragen bemalte Schilde mit Vogelfedern und Speere. Mit dem Gebrüll erschreckten die Apachen ihre Feinde, die spanischen Eroberer, die nach Gold in ihrem Land suchten. Die Tänze geben ihnen Kraft und Macht für Geist und Körper und mit einem Gebet machten sie sich unsichtbar für Feinde bei Kämpfen, erzählt sie.

„Sie tanzen, um Frieden und Harmonie zu bringen, denn wir gehören alle zusammen als Menschen“, so lautet die Botschaft der Montain Apache Tribe. Zuerst sprach ein Tänzer feierlich ein Gebet für ihre Ahnen, für die Tiere, für alle Menschen und Indianer, die hier in der Gegend lebten und gestorben sind. Eine solche Zeremonie wurde erstmals abgehalten bei den Karl-May-Festtagen. Die Apachen seien überrascht von der Herzlichkeit, mit der sie willkommen geheißen wurden von den Besuchern.

Jedes der indigenen Völker habe eine eigene Schöpfungsgeschichte, die in ihren Geschichten, Liedern und Tänzen lebendig gehalten und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Apachen in Arizona haben eine eigene Stammesregierung. Heute ist eine Frau die Stammespräsidentin und gibt es neun Berater aus den jeweiligen Destrikten. Während früher alle Häuptlinge männlich waren. Sie haben auch Casinos und Glücksspiel, wo die Weißen ihr Geld lassen und die Apachen sich ihr Land Stück für Stück zurück kaufen, erzählte einer der Tänzer.

Die Le-La-La Dancers der Kwakwaka`wakw Nation aus Kanada, die seit 31 Jahren überall auf der Welt von China, Australien bis Neuseeland auftreten, sorgten mit ihren farbenfrohen Gewändern, urwüchsigen Gesängen zu Trommelklängen und Masken-Tänzen, oft humorvoll, für Begeisterung bei den Zuschauern. Die kanadische Regierung verbot diese alten indianischen Tänze bis 1951. Doch die Indianer haben sie dennoch bewahrt, es hat sie stärker gemacht und sie tanzen sie heute noch, erzählt Kerstin Groeper. Darunter ein „Raben- und ein Grizzlybärentanz“, ein Tanz über ein wildes, im Wald hausendes Ungeheuer und eine riesige Frau mit Korb auf dem Rücken, eine Hexe, die Kinder mitnimmt, die allein unterwegs sind.

Abschließend zeigen sie einen Friedenstanz, würdevoll-erhaben und aus einer Rassel herausgelassen, lassen sie unzählige weiße Federn in die Welt hinaus fliegen.

Aus Kanada stammt auch der Sänger, Maskentänzer, Schnitzkünstler und Geschichtenerzähler Ed. E. Bryant, er gehört der Tsimshian Nation an, die vorrangig an der Nordwestküste und in der Provinz British Columbia lebt. Von ihm stammen die farbenfrohen Totempfähle am Eingang ins Indianerreich, einen hat er auch für das Karl-May-Museum in Radebeul geschnitzt. Es sei kein Marterpfahl, erklärt er, sondern erzählt die Geschichte des jeweiligen Häuptlings und Tiere wie Bär oder Adler symbolisieren die Kraft und den Geist, mit dem sie zusammen getroffen sind.
Er singt mit der Handtrommel archaische, naturverbundene, kraftvolle Weisen, auch ein Lied zu Ehren der Lachse, die die Bewohner an der Küste ernähren und ein Lied zur Erinnerung an seinen verstorbenen Vater.

Zusammen mit Kindern aus dem Publikum tanzt Ed. E. Bryant Tänze, die verschiedene Tiere wie Adler, Rabe, Orka, Wolf und Wal repräsentieren und bewegt sich wie diese. Er trägt einen Feder-Fächer und eine rot-blaue Decke mit gesticktem Adler und breitet die Arme wie Flügel aus, übermütig umherwirbelnd.

Auf Karl Mays Geschichtenbasar wehen bunt orientalische Tücher auf Leinen. In einem Zelt ist türkisches Schattentheater mit dem Figurenkünstler Hüseyin Kücük zu erleben. Er trägt eine rote Kappe mit schwarzer Kordel und aufgemalten Zwirbelbart. Er erzählt von den Abenteurern Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar, die mit dem Orientexpress in Mays Büchern den Tigris hinauffuhren und in einem kleinen anatolischen Ort landeten, im Hamam ein Bad nahmen und nebenan war ein Schattentheater. Mit gewitzten und naseweisen Figuren, einer sehr biegsamen Bauchtänzerin und auch Hodscha Nasreddin taucht auf samt bockigem Esel. Schließlich gelingt es ihm doch aufzusteigen, wenn auch rückwärts. „Ab und zu muss man die Lauf- und Blickrichtung wechseln“, sagt er aufmunternd.

Auf eine Zeitreise gehen die Besucher, während sie am Westerncamp „White Horse“ mit Siedlerwagen und aufgehängten Wäschestücken vorbei spazieren, gestaltet vom 1. Radebeuler Country & Westernclub e.V., die auch mit Lassowerfen und Stuntshows für Westernstimmung sorgen. Frauen in langen Kleidern mit Reifröcken spazieren auf dem Bahndamm in der Abendsonne, wo die immer noch mit Festbesuchern voll beladene Kleinbahn am Weißen Ross einfährt. Während weiter vorn, unterhalb der Weinberge ein Indianer, braungebrannt, mit Federhaube und bemaltem Gesicht, wie aus Karl Mays Büchern entstiegen, lächelnd über die unbeschwerte Stimmung an den Händlerständen mit Kunsthandwerklichem aus Peru und den Westernkneipen vorbei schlendert.

Am Bahndamm auf einer Wiese grasen friedlich zwei Pferde, „Otto“ und „Alice“, stellt ihre Besitzerin vor. Sie haben heute schon viele Kinder erfreut, die mit ihnen eine Runde drehen durften. Ausspannen können auch die zwei Ponys vor ihrer Kutsche nach dem warmen Tag. Ein Mann aus dem Westerncamp steht versonnen mit seinem Pony auf der Wiese und schaut auf die Leute auf dem Bahnsteig, als kämen sie aus einer anderen Welt. Der „Lößnitzdackel“ schnauft fröhlich weiter, zurück ins Festgelände.

Text + Fotos (lv)

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Eine Sonnenblume für: Malte Hartwieg für seinen Einsatz für Tiere in Not

22 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Eine Sonnenblume für..., Projekte

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Dieser Mann quält sich für die Tiere

30 Tage, 4.400 Kilometer, 36.000 Höhenmeter und 300.000 Unterschriften. Am 1. Juli 2019 startet Malte Hartwieg, Präsident der Tierschutzorganisation „Jeder Tag zählt“, zur Tortour für die Tiere, um den Regierungsvertretern Österreichs, der Schweiz, Deutschlands, der EU und dem Papst eine Petition zur Beendigung der Unterdrückung der Tiere zu überreichen. Hierbei wird er allerdings nicht das Automobil, die Eisenbahn oder ein Flugobjekt besteigen, sondern seinen Drahtesel, mit dem er bereits zweimal die USA durchquerte.

„Mit der Aktion möchte ich auf das Elend der Tiere aufmerksam machen,“ erklärt Hartwieg. Die müssen seinen Recherchen nach nämlich bei langen Tiertransporten, in unbequemen Mastanlagen, auf Pelzfarmen oder bei grausamen Experimenten leiden. „Also will ich mich auch nicht über Hitze, Kälte, Regen, Wind, Schlafentzug oder Schmerzen beschweren, die einem bei solchen Ultradistanzen das Leben schwer machen können. Sind diese Qualen doch nichts, im Vergleich zu dem namenlosen Schicksal, das den Tieren bestimmt ist,“ so Hartwieg.

In der Petition fordert er das Ende der Massentierhaltung, das Verbot der Jagd als Freizeitvergnügen und die Abschaffung von Tierversuchen und Pelzfarmen. Ihm sei schon klar, dass diese Forderungen wohl nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Er handle dabei aber nach seinem bewährten Leitsatz „Warum wenig fordern, wenn man auch viel fordern kann?“

Seine Route führt ihn von Szeged in Ungarn, wo seine auch im Tierschutz engagierte Tochter ein veganes Restaurant betreibt, über Wien, Rom, Bern, Brüssel und Berlin an das Ziel der Tortour für Tiere, den Sitz der Tierschutzorganisation in Prien am Chiemsee.

In den letzten 12 Monaten habe er bereits 219.000 Unterschriften gesammelt und bis zum Start der Tortour für Tiere werde er die 300.000 voll haben, da ist sich Hartwieg sicher. „Wir bewegen uns mit großen Schritten auf unser Ziel zu.“

Petition: https://jedertag.org/petition-niemand-darf-ein-tier-toeten/

Text: Jeder Tag zählt e.V.
Postfach 1136
83201 Prien am Chiemsee

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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