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Kategorien-Archiv: Zwischenmenschliches

Ausstellungs-Eröffnung: „Schamotte-Skulptur“ anlässlich 10 Jahre Symposium für Künstlerinnen im Schamottewerk Radeburg, im Einnehmerhaus Freital

13 Samstag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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„Sitzende“ von Karin Heyne, der Initiatorin des Künstlerinnen-Symposiums im Schamottewerk Radeburg. Von ihr stammen auch die Eule, die Katze mit den gelben Augen und die kleine Liegende.


Neugierig, aufgeweckt und schelmisch: Zur Eule gesellen sich Affen, ein Schafskopf und ein Fisch mit Füßen, die Theresa Wenzel gestaltete.

Fantastische Figurenwelten

Geformt und gebrannt in Schamottestein, formreich und bemalt, figürlich und abstrakt, sorgen die mit viel Liebe, Witz, Fantasie und Feingefühl gestalteten Arbeiten von neun Künstlerinnen für Freude, Staunen, Schmunzeln und Denkanstöße in der Ausstellung „Schamotte-Skulptur“. Zum zehnjährigen Jubiläum des Symposiums für Künstlerinnen im Schamottewerk Radeburg sind sie zu Gast im Einnehmerhaus, Dresdner Straße 2, in Freital.

Die Eröffnung ist am Sonnabend, dem 13. Januar, 15 Uhr. Die Laudatio hält Karin Weber, Musik: Roger Tietke, Saxophon.

Mit dabei sind die Künstlerinnen Katrin Jähne, Sophie Altmann, Christa Donner, Karin Heyne, Gabriele Reinemer, Eva Bröer, Angela Hampel, Theresa Wenzel und Maria Luise Faber.

Text + Fotos (lv)

Mehr Text zur Ausstellung folgt.


Frau mit Herz von Christa Donner.       Kopf von Karin Heyne.
Installation mit Herzen und liegenden Clowns von Angela Hampel. Ruhender Kopf von Angela Hampel.


Sitzende weiblicher Akt und Knieende von Katrin Jähne.Archaische, zeichenreiche, bemalte Objekte von Gabriele Reinemer.
„Gewächs“ nennt Eva Bröer ihr Objekt, das auch an ein Schiff mit herausschauenden Köpfen erinnert. Außerdem zeigt sie eine „Wabe“ und „Zwei“ in Gestalt von Puzzleteilen.


Die Gefäße vorn stammen von Sophie Altmann.

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Zu Gast: „Dame in Rot“ auf Schloss Burgk

12 Freitag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Das Geheimnis der Dame in Rot

Mit diesem Bild in Anlehnung an ein berühmtes Gemälde von Otto Dix ist die Künstlerin Simone Haack derzeit zu Gast in der Dauerausstellung im Schloss Burgk.

Beide Bilder haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Die junge Frau im roten Kunstpelz, dem hochgezogenen Kragen gegen die Kälte, dem kunstvoll hochgesteckten, orangenen Haar, blasser Haut und smaragdgrünen Augen. Mit aufmerksamem, auch etwas herausforderndem Seitenblick schaut sie den Betrachter an. Die „Dame in Rot“ der Künstlerin Simone Haack, die in Berlin lebt und arbeitet, ist derzeit zu Gast in der Dauerausstellung der Städtischen Sammlungen Freital im Schloss Burgk und ein überraschender Blickfang für die Besucher. Das Bild der 45-jährigen Dix-Stipendiatin entstand 2023.

Das sonst an dieser Stelle hängende „Bildnis Rosa Eberl“ ist momentan „unterwegs“. Das Freitaler Otto Dix-Gemälde wird als Leihgabe in der Ausstellung „Dix und die Gegenwart“ in den Deichtorhallen Hamburg noch bis Anfang April gezeigt. Dort wird erstmals das bisher wenig beachtete späte Werk des Künstlers aus der Zeit ab 1933 vorgestellt. Sein „Bildnis Rosa Eberl“ zeigt eine schon reife Dame mit haarfeinem Pelz um die Schultern gelegt, weißer Bluse und einer rosa Tulpe in der Hand auf dem vorwiegend in dunklen Farben gehaltenen Ölbild von 1940. Zu sehen ist die Frau des Kunstsammlers Willy Eberl, mit dem er seit dem Studium befreundet war und der mit seiner Bildersammlung später den Grundstock für die heutigen Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk legte.

In Hamburg hängt das „Bildnis Rosa Eberl“ nun neben Simone Haacks Porträt „Lady in Furs“ (Dame im Pelz) von 2018. Den dort versammelten 43 Dix-Gemälden sind Werke von rund 50 namhaften Gegenwartskünstlern gegenübergestellt wie Marina Abramovic, Georg Baselitz, Martin Eder und Lucian Freud. „So lag es nahe, Simone Haack nach Freital einzuladen, um während der Zeit der Ausleihe des Dix-Werks die Lücke mit ihrer `Dame in Rot`zu füllen“, sagt Kristin Gäbler, Leiterin der Städtischen Sammlungen Freital im Schloss Burgk. Dorthin lud sie am Montagabend zu einem Artist-Talk mit der Künstlerin in Kooperation mit der Galerie Gebrüder Lehmann in Dresden ein, wo weitere Arbeiten von ihr in einer Ausstellung noch bis Sonnabend zu sehen sind. Mit den warmen Rottönen, der Frisur und Eleganz ihrer Erscheinung wirkt das Porträt heutig und nostalgisch zugleich wie aus den Goldenen Zwanzigern entsprungen.

Tatsächlich entstand die „Dame in Rot“ in Anlehnung an Dix` bekanntes und ausdrucksstarkes „Bildnis der Tänzerin Anita Berber“ von 1925, das sich im Kunstmuseum Stuttgart befindet. Es gilt als sein bedeutendstes Frauenporträt und zeigt eine hohe, hagere wie verführerisch laszive, biegsame Gestalt im enganliegenden, roten Kleid und kurzen, zurückgekämmten orangenen Locken, weißer Porzellanhaut und schwarz umrandeten, sehnsuchtsvollen Augen. „Simone Haack ist fasziniert von Gesichtern und dem Zusammenspiel von Haut, Haar und Pelz und deren feiner Struktur“, so Kristin Gäbler. Damit hat sie einen eigenen Zugang zu den Bildern des großen Porträtmalers gefunden. Ihre Arbeiten sind ähnlich realitätsnah und stehen außerdem für einen Neuen Magischen Realismus. Während der Zeit ihres Dix-Stipendiums in seiner Geburtsstadt Gera vertiefte Simone Haack ihre malerische Verwandtschaft im Porträt zu Otto Dix. Die „Dame in Rot“ wirkt geheimnisvoll und weckt Neugier in reizvollem vis a vis zu acht Otto-Dix-Gemälden in der Dauerausstellung, darunter sein bewegendes Selbstbildnis als Kriegsgott Mars von 1915 auf das neue Ausstellungsjahr in Schloss Burgk. Im Kabinettraum will Kristin Gäbler auch weiterhin Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler zeigen.

Text + Foto (lv)

Öffnungszeiten: Di bis Fr 12 bis 16 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 bis 17 Uhr

http://www.freital.de/museum

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Premiere „Piaf. Mythos, Rausch und Wirklichkeit“ im Schauspielhaus Dresden

08 Montag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater, Zwischenmenschliches

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Die Stimme der Liebe

Wie soll man etwas beschreiben, das tief von innen herauskommt?! „Ich singe einfach!“, sagt Edith Piaf lächelnd auf die Frage eines Reporters. Am Anfang der Aufführung ist ihr Gesicht in Großaufnahme auf dem Bühnenvorhang zu sehen. Ob in ihrem Leben Glück oder Unglück überwogen habe? „Das gleicht sich aus“, antwortet  die Sängerin. Sie würde genau dasselbe Leben wieder wählen. Wenn sie nicht Sängerin sein könnte, was wäre sie dann? „Tot“, sagt sie. Auf ihr bewegtes, rastloses Leben mit allen Höhen und Tiefen, Licht- und Schattenseiten schaut „Piaf – Mythos, Rausch und Wirklichkeit“, ein Theaterabend von Laura Linnenbaum. Die Premiere war im November im Schauspielhaus Dresden. Im Halbdunkel der Bühne geht sie (grandios in der Titelrolle Betty Freudenberg), geplagt von Schmerzen, im weißen Nachthemd umher und mit den Erinnerungen steigen die dunklen Geister der Vergangenheit auf.

„Non, je ne regrette rien“ – Nein, ich bereue nichts!, sagt sie und singt die Piaf am Ende ihres Lebens. Sie liebte ihr schreckliches Leben, die Menschen und ihr Publikum. Und sie sang darüber, sang sich die Seele aus dem Leib und manchmal buchstäblich um ihr Leben. Die Musik, ihre Lieder hielten sie aufrecht. Klein, zart von Gestalt im schlicht schwarzen Kleid und gekräuseltem Haar hält sie sich am Mikro fest und mit ihrer großen, hellen, warmen und tiefen, kraftvollen Stimme verzaubert sie alle. Mit der sie zu Tränen rührt wie in „La vie en rose“, einer Hymne auf das Leben, lebensfroh, mitreißend und wehmütig auch ihre anderen, bekannten Songs wie „Padam… Padam“, „Milord“, „Sous Le Ciel de Paris“, „La Bohème“ oder „Mon Dieu“. Ihr Gesang trägt sie und ihr Publikum fort in eine andere Welt. Voller Träume, Liebe, Leidenschaft, Sehnsucht, Schmerz und Verzweiflung sind ihre Lieder wie ihr Leben. Mit viel Hingabe, stark und verletzlich, ergreifend, erschütternd und berührend erzählt und spielt Betty Freudenberg markante Stationen aus dem Leben der Piaf. Begleitet wird sie auf einer Drehbühne von vier weiteren Schauspielerinnen und Schauspielern (Jannik Hinsch, Henriette Hölzel, David Kosel und Raiko Küster) und einem Mädchen (Clara Dobberstein), die eindrucksvoll, mit Witz, Charme, Strenge, Esprit, Euphorie und Dramatik, verschiedene Seiten ihres Ich und innere Stimmen der Sängerin zeigen und Menschen, die ihr auf ihrem Weg begegneten. Sie zeigen sie als Kind, als junge Frau, Braut, gefeierte Sängerin ebenso wie Liebende, Manager und Künstlerfreunde. Beeindruckend und bewundernswert, wie die Piaf sich immer wieder aufrafft, selbst antreibt und nie den Glauben an sich verliert. Damit macht sie sich und anderen Mut, nie im Leben aufzugeben. Herzlicher Beifall vom Premierenpublikum.

Text (lv)
Mehr Text zur Aufführung folgt.

Nächste Vorstellungen: 8.1. und 17.1., 19.30 Uhr, Schauspielhaus

http://www.staatsschauspiel-dresden.de


Zwischen Verzauberung und Verzweiflung: Sie lebte und liebte das Leben pur bis zur Neige mit aller Freude, Traurigkeit und Schmerz. „Die Stimmen vieler singen in mir“, sagte Edith Piaf und diese nehmen facettenreich Gestalt an auf der Bühne. Fotos: Sebastian Hoppe

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Lebensfreude & Genuss contra Ignoranz beim Gastspiel „Chocolat“ mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer & Les Manouches Du Tannes im Schauspielhaus Dresden

04 Donnerstag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Poesie, Theater, Zwischenmenschliches

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Unfreiwillige Verführung zu Genuss & Lebensfreude: als krass sittenstrenger, lebensfremder Dorfpfarrer und lebensfrohe Genießerin begeisterte das Schauspieler-Paar Harald Krassnitzer und Ann-Kathrin Kramer, begleitet von beschwingten Klängen von Les Manouches Du Tannes die Zuschauer im Schauspielhaus Dresden. Foto: Gia Carlucci Staufer

Genuss für Geist und Sinne

Ebenso reiz- wie spannungsvoll im Wechsel von Lebenslust, Streit über Moral und Werte, Humor und Gänsehaut und beschwingt-fröhlichen Klängen kam „Chocolat“ nach dem Roman von Joanne Harris in einer Aufführung mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer und den Musikern von Les Manouches Du Tannes auf die Bühne im Schauspielhaus Dresden.

Schon das Wort klingt verlockend. Es zerschmilzt auf der Zunge wie die Süßigkeit. Sie löst nachweislich Glückshormone und Wohlbefinden aus. Wer wollte ernsthaft etwas dagegen haben?! Doch ausgerechnet im Heimatland von Genuss und feinem Geschmack, in einem kleinen Ort in Frankreich, sorgen die kleinen Schokoladen-Köstlichkeiten für Aufregung, Argwohn, Anfeindung und Turbulenzen. Dabei geht es um weit mehr als nur um „Chocolat“ im Roman von Joanne Harris aus dem Jahr 1959, der als sinnebetörende Romantikkomödie und Märchen für Erwachsene unter Regie von Lasse Hallström im Jahr 2000 ein großer Kinoerfolg war. Mit Juliette Binoche in der Hauptrolle der jungen, alleinerziehenden Mutter, die auf dem Kirchplatz eines südfranzösischen Dorfes in einem leerstehenden, verfallenen Haus eine Patisserie eröffnet, einen kleinen Tempel für feinste Schokoladen. Und damit auf Missfallen beim Dorfpfarrer stößt, der alles unternimmt, ihre Chocolaterie zu verbieten und sie wieder aus dem Ort zu vertreiben.

Eine ebenso reizvolle wie heikle Geschichte mit Blick auf aktuelle Konflikte in der Welt, wo Ablehnung, Ausgrenzung, Hass und Gewalt gegenüber anderen Kulturen und Lebensvorstellungen zunehmen und der Sinn für Schönes, Verbindendes verlorengeht bzw. leidet. Am Neujahrstag kam „Chocolat“ nun als Gastspiel mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer sowie Les Manouches Du Tannes auf die Bühne im nahezu ausverkauften Schauspielhaus Dresden. Manche hatten sicher noch den in sinnlichen Bildern schwelgenden Kinofilm „Chocolat – Ein kleiner Biss genügt“ vor Augen. Ein Wagnis also für das Schauspieler-Paar Kramer und Harald Krassnitzer, die vor allem auf die Lust und Kraft der Worte, wandlungsreiches Spiel der verschiedenen Figuren mittels Stimme setzten und großartig begleitet wurden mit Musik im Stil des Sinto-Gitarristen Django Reinhardt mit mal beschwingten, fröhlichen, sanften, leisen und wehmütigen Klängen des Musikerquartetts um den Akkordeonisten Valentin Butt und den Geiger Roland Satterwhite.   

Die Geschichte gewinnt sogar an Spannung, Dramatik und Biss, da das Schauspieler-Duo sich ganz auf die gegensätzlichen Lebensweisen, Ansichten und Eigenarten der zwei im Mittelpunkt stehenden Figuren konzentriert. Vor sparsamer Kulisse, einem zwischen Chocolaterie und sakralem Kirchenraum hin und her wechselnden Bühnenbild und bunten Lämpchen bei den Musikern, spielt Ann-Kathrin Kramer die selbstbewusste, lebensfrohe Genießerin Vianne Rocher freundlich-gelassen, mit sanfter Stimme und bezauberndem Lächeln, so dass auch der Dorfpfarrer hin und her gerissen ist zwischen ihrer Ausstrahlung und verhexter Verführung mit ihren Schokoladen. Im Film ist es allerdings nicht der Dorfpfarrer, sondern der erzkonservative, sittenstrenge und asketische Bürgermeister Comte de Reynaud, der die Geschicke im Ort lenkt und die Bewohner in seinem Sinne versucht zu beeinflussen. Harald Krassnitzer spielt den Moralapostel zwischen Humor und Gänsehaut grotesk überzogen, wetternd und wutschnaubend, buchstäblich krass überall Laster und Verfall von Bräuchen und Werten witternd und dann wieder wehleidig und verbittert an sich und der Welt leidend. Da Vianne ihren Laden während der Fastenzeit eröffnet, nicht in die Kirche geht und alleinerziehende Mutter ist, offen und frei heraus lebt und mit ihrer herzlichen Art auch noch andere Dorfbewohner ansteckt, sieht er sie zunehmend als Widersacherin.

Über die Hintergründe der beiden derart konträr aufeinander treffenden Figuren erfährt man in dieser Aufführung leider wenig. So wirkt die Schärfe der Streitigkeiten teils übertrieben, altbacken, platt bis unverständlich. Der Gipfel der Unmoral ist für ihn erreicht, als ausgerechnet am „höchsten kirchlichen Feiertag, am Ostersonntag“ ein großes Schokoladenfest im Dorf stattfinden soll. Ostern sei doch ein Fest der Freude und was an Schokolade so schlimm sei?!, fragt Vianne den Dorfpfarrer heiter-spöttisch und fügt hinzu: „In diesem Ort ist genug Platz für uns beide!“ 

Doch die alte, noch immer lebenslustige Armande und Stammgast in Viannes Chocolaterie, weiß es besser: „Sie vertreiben jeden, der ihnen nicht passt! Passen Sie auf!“, rät sie Vianne. Das Geschehen eskaliert bei einer Geburtstagsfeier der alten Dame, die sie mit ihren Gästen am Fluss Tannes zusammen mit einer Gruppe Umherreisender ausklingen lässt. Dort verliebt sich Vianne in den Zigeuner Roux, den Johnny Depp im Kinofilm „Chocolat“ spielt, der als Figur gar nicht vorkommt in der Bühnenfassung, obwohl dies die Geschichte zusätzlich anheizt. Nachts geht ein Boot von ihnen in Flammen auf, inmitten der im Nachtblau gelb tanzenden Lichter und noch eben fröhlicher Musik. Doch es kommt noch ärger und tragikomischer. Der Dorfpfarrer fühlt sich als Versager, da er die Ehe von Josephine und ihrem prügelnden und trinkenden Ehemann nicht retten kann und bricht wütend, da sie jetzt bei Vianne untergekommen ist, nachts in ihren Laden ein und richtet eine Verwüstung an. Doch stärker als sein Groll ist die Intensität des Duftes und Aromas all der süßen Köstlichkeiten, die ihn überwältigen und hemmungslos kostet er die „verbotenen Früchte“. Köstlich Krassnitzers Schilderung der Szene im Schokoladenrausch, angewidert, verstört, schwärmerisch und begeistert zugleich mit spitzem Mund. Glückselig, schlafend und mit schokoladenverschmiertem Mund in den Auslagen im Schaufenster findet Vianne ihn am nächsten Morgen und weckt ihn.

Sie betrachtet ihn mit gütigem Lächeln und beim großen Schokoladenfest am Schluss wagen der Dorfpfarrer und die charmante Genießerin gar noch ein Tänzchen miteinander zu fröhlich-unbeschwerter Caféhaus-Musik. Zwei wie Feuer und Wasser. Kann das gut gehen?! Zumindest ist es ein leises Hoffnungszeichen für mehr Offenheit, Toleranz und Mitgefühl in einer Welt voller Gegensätze, in der es noch viele Orte gibt, die darauf warten, dass der Wind sich dreht und in der auch Wohlhabende bedürftig sein können. Viel Beifall vom Publikum gab es für dieses sanft, feinsinnig und nachdenklich die Sinne kitzelnde Theatererlebnis.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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BilderAlbum & Lyrik: Hochwasser in Dresden & Überfließen

31 Sonntag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

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Überfließen

Der Fluss steigt an Land
alle Grenzen verfließen
aus Wasser Wiese Sand gezogene
neue Uferlinien
Unrat Schwemmholz und abendlicher Sonnenglanz in
Sichtweite eine Bank steht festgewurzelt im Wasser
ganz allein
ein Mann setzt alle Hebel in Bewegung
klettert mit Stock über ein Brett auf eine Bankinsel
erhebt sich über das Wasser und posiert wie ein Held
mit Frau und Kindern fürs Familienfoto
Schwärme dunkler Vögel ziehen kreischend über ihnen
über den Fluss hinweg

LV
28.12.2023

Text + Fotos (lv)

Die Fotos vom Hochwasser an der Elbe in Dresden sind am 28.12.2023 aufgenommen.

 

 

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Poesie-Briefe von Max Prosa & Neues Gedicht-Abo für 2024

30 Samstag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Briefe, die das Leben schreibt

Der Berliner Singer und Songwriter Max Prosa schreibt und verschickt seit acht Jahren monatlich Poesie-Briefe, die inzwischen auch in einem Buch versammelt erschienen sind. Das Gedichtabo für 2024 ist noch bis 31.12.2023 bei ihm bestellbar.

Der letzte Brief von Max Prosa in diesem Jahr kam zwei Tage vor Weihnachten an. Der November-Brief von ihm lag schon geöffnet auf dem Küchentisch. Als kleine Überraschung sozusagen. Irgendwann nach Mitternacht am Weihnachtsabend war es dann soweit. In der stillen, heiligen Nacht, von Kerzenlicht erhellt, saß und las ich am Stubentisch den Dezember-Brief und dazu ein neues Gedicht von Max Prosa. „Friedensmacht“ heißt es und benennt, was die Menschen sich überall auf der Welt dieser Tage wohl am meisten wünschen. Es gehört zum Schönsten und Berührendsten, was ich dieses Jahr von Max Prosa lesen konnte. Daher steht es am Ende dieses Textes.

In seinem Brief schreibt er, dass viele seiner Leser sich das Positive wünschen. Das ist verständlich. Auch dieses Gedicht sei davon geprägt. „Nach einem Jahr wie diesem scheint es auf den ersten Blick schwer, darin wahrhaftig zu sein“ schreibt er. „Aber dann schaue ich weiter danach und erkenne etwas, trotz oder gerade wegen der schlechten Nachrichten.“ Diese Offenheit, Ehrlichkeit, Einblicke ins Innere, in kreative Schaffensprozesse, auch Selbst nicht Weiterwissen und doch immer Weitergehen, Suchen und Finden von neuen Ideen, Wegen und Möglichkeiten, mag ich an den Poesie-Briefen von Max Prosa. Sie machen neugierig, sprechen etwas aus, das man für sich weiterdenken, weiter träumen oder sich davon anregen lassen kann. Man spürt, da ist Einer, der sagt, schreibt und singt, was ihm auf der Zunge und am Herzen liegt.

In seinen Poesie-Briefen erzählt Max Prosa auch von neuen Musikprojekten, Reisen und Begegnungen mit anderen MusikerInnen und Kreativen, dem Zusammen Schöpferisch sein z.B. mit ein paar Freunden in einem Landhaus in der Lüneburger Heide sieben Tage zusammen leben und arbeiten. Gemeinsam starteten sie in die Tage, kochten füreinander und schrieben Lieder. Danach wieder der Alltag und das Alleinsein in seiner Berliner Wohnung fielen nicht leicht. Dann kam das Gedichtabo dran und das Wissen, dass da draußen ein Kreis von Menschen ist, die sein Tun begleiten und in den er seine Worte nun wieder geben kann, erfüllt ihn mit Dankbarkeit und spornt ihn selbst immer wieder an zu Neuem.

Das Gedichtabo von Max Prosa gibt es seit nunmehr acht Jahren. Rund 40 000 Briefe seien schätzungsweise im Laufe der Zeit versendet worden, so der Berliner Singer und Songwriter und Autor. Dabei steht ihm ein tatkräftiges Team zur Seite, darunter eine Grafikerin, die Bilder zu den Texten beisteuert, ein Lektorat, Helfer beim Briefe packen und eine Berliner Druckerei. Es sei ihnen allen eine Freude, die BriefempfängerInnen durchs Jahr begleiten zu dürfen. Außerdem sind die Briefe und Gedichte der Jahre 2015 bis 2023 gesammelt in dem Buch „Als wir ein Sternbild waren“ unlängst erschienen. Die erste Auflage ist schon vergriffen und weitere Buchexemplare gehen in Druck im neuen Jahr. Das Gedichtabo trägt also Früchte. Mit dem Buch geht Max Prosa auch auf Lesereise. Neue Konzerte und ein Album „Totgesagte Welt“ mit Songs zusammen mit dem Musiker Sascha Stiehler und dem Sänger Egon Werler sind in Vorbereitung. Außerdem hat Max Prosa zwei Songs für den Kinofilm mit Hannah Herzsprung geschrieben und geht mit ihr auf Kinotour.

„Das Schreiben eines Briefes ist ein magischer Akt, der die Gedanken ordnet und dem Schreibenden selbst Zusammenhänge aufzeigt, von denen er oder sie im Anschluss profitiert“, schreibt Max Prosa im November-Brief. Er freut sich ebenso über Post und über inspirierende Briefe an ihn zurück. Seine Adresse steht immer auf dem Umschlag. Wer also die Poesie-Briefe lesen und schreiben möchte, was ihn oder sie bewegt, ist herzlich dazu eingeladen.
Das neue Gedichtabo von Max Prosa für 2024 kann noch bis 31.12.2023 bestellt werden per e-mail auf seiner Webseite: http://www.maxprosa.de/gedichtabo

Text + Fotos (lv)

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BilderAlbum: Premiere 26. Dresdner Weihnachts-Circus

28 Donnerstag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Freiflug in der Manege

Für Staunen und Vergnügen sorgten die farbenprächtigen, frei umher fliegenden, lustig kreischenden Papageien ebenso wie die überaus sprung- und spielfreudige Hundebande von Laura Urunova, die im Nu die Zuschauerherzen eroberten bei der Premiere des 26. Dresdner Weihnachts-Circus am 16. Dezember. Reichlich zwei Stunden tolle, spannende und verblüffende Artistik, wundervolle Tierdarbietungen, Clownerie, Showballett mit Sängerin und ein schwungvolles Zirkusorchester bezauberten kleine und große Zuschauer.

Besonders auffallend diesmal das sehr natürliche, persönliche Miteinander zwischen Mensch und Tier, weitestgehend ohne Zierrat und akrobatische Kunststücke. Voller Leichtigkeit, Anmut, Sanftheit und Eleganz, der Reiter barfuß, ohne Sattel und Zaumzeug und teils freihändig, beeindruckte und berührte Gionas Pferdefreiheit aus Italien. Außerdem waren liebevolle  Dickhäuter zu sehen. Wie kraftvoll, sanftmütig und empfindsam die tonnenschweren Tiere sind, zeigten mit ihren indischen Elefantendamen Baby, Yumba und Mala faszinierend und hautnah das Paar Elvis Errani und Cvetomira Kirova-Errani.

Tollkühne Akrobatik und Balancekunst gab es zu bewundern mit der „Truppe Ethiopia“, der waghalsige Brasilianer Alex Michael begeisterte mit Deckenlauf und am Schwungtrapez und ein schwindelerregender Liebestraum mit „Zahnhang“ in luftiger Höhe mit dem Duo „Flash of Splash“ aus der Ukraine und Russland sorgten für Nervenkitzel ebenso wie sinnliche Momente.

Derzeit können leider keine Vorstellungen wegen des steigenden Hochwassers der Elbe in der Nähe des Zirkus-Standortes an der Pieschener Allee stattfinden.

Am Donnerstag will der Dresdner Weihnachts-Circus weitere Einzelheiten zur aktuellen Situation des Dresdner Weihnachts-Circus bekanntgeben.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.dwc.de

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Ausstellung „Begegnung mit der Ewigkeit“ mit Malerei von Petra Ehrlich & Sandsteinarbeiten von Cvetanka Kirilova Schnorrbusch in der Galerie mit Weitblick Radebeul

22 Freitag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Faszinierendes Farb- und Formgeflüster

Eindrucksvolle Spiegelbilder der Natur und des Lebens zeigen Petra Ehrlich und Cvetanka Kirilova Schnorrbusch derzeit in ihrer Ausstellung „Begegnung mit der Ewigkeit“ in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Ein helles Sandsteingesicht mit umarmender Geste trifft auf einen Gräserwald
mit aufgehendem Vollmond im Titelbild der Ausstellung „Begegnung mit der Ewigkeit“. Licht, Stein, Farben und Formen fließen ausdrucksreich zusammen in der Malerei von Petra Ehrlich und den Sandsteinarbeiten von Cvetanka Kirilova Schnorrbusch derzeit in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13, in Radebeul.

Zu sehen sind groß- und kleinformatige Bilder, Mischtechniken auf Papier und Leinwänden, vis a vis dazu kleine Sandsteinskulpturen auf Stelen in stiller Zwiesprache mit den Bildern. Die Skulpturen ähneln Landschaften. Angeregt von der Natur sind sie eindrucksvolle Spiegelbilder des Lebens, seiner Geheimnisse und Wandlungen zwischen Schönheit, Vergänglichkeit und endlos Gültigem. Da begegnen einem Landschaften im Nebel und in Graphit, mal zart, schwebend umhüllt und mal in markanten, schwarzen Linien die Landschaft umrissen. Da verlaufen in zwei Bildern, „Über Land“ Schichten in Grau- und Sandtönen, in denen die Trennlinie zwischen Himmel und Erde aufgehoben scheint, es kein Oben und Unten gibt, ohne Anfang und Ende.

In farbigem Kontrast dazu stehen die Aquarelle mit Blumen, in erdigen und Blautönen gehaltene Spiegelungen von Landschaften mit Titeln wie „Unter dem Wind“ und „Memories“, rot geäderte Erdflächen und leuchtende Gräserbündel im Herbst. Da sind Abdrücke von Grashalmen und Pflanzen grün und sephiafarben im Bild festgehalten, wiegen Gräser im Wind vor goldgelbem Licht im Bild „Abschied“ für einen lieben Freund von Petra Ehrlich. Die Pigmente für ihre reduzierten, stimmungsvollen Bilderlandschaften mischt sie selbst und sie experimentiert gern mit Farben. Petra Ehrlich wurde 1959 geboren, wuchs in Salzwedel, Sachsen-Anhalt auf, ist gelernte Krippenerzieherin und künstlerische Autodidaktin. Ihre erste Ausstellung hatte sie 2017 im LKA Sachsen. Sie wohnt und arbeitet seit ihrer Pensionierung 2021 freiberuflich als Künstlerin in Königsbrück. Natur und Figürliches verbinden sich gestaltreich in den Sandsteinskulpuren von Cvetanka Kirilova Schnorrbusch. Da begegnen einem eine sanfte Wolkenfrau, ein strahlendes Gesicht im Morgentau und eine kleine Ruhende mit gelben Linien wie Sonnenstrahlen auf der Steinhaut. Außerdem zeigt die Bildhauerin eine Serie von Fotografien mit plastisch wirkenden Übermalungen ihrer Sandsteinfiguren, teils mit farbigen Ornamenten und archaischen Gesichtszügen gestaltet. Sie wurde 1956 in Bulgarien geboren, studierte Philopsophie in Sofia, Soziologie in Prag und Bildhauerei in Dresden. Seit 1983 lebt Cvetanka Kirilova Schnorrbusch in Deutschland und wohnt und arbeitet seit 1996 in Leppersdorf bei Radeberg. Zahlreiche Werke von ihr befinden sich im öffentlichen Raum und in privaten Sammlungen.

Die Ausstellung lädt zum Verweilen und Innehalten vom weihnachtlichen Trubel ein und neben der Kunst kann man Stollen und Glühwein nochmals am 23. Dezember von  14 bis 18 Uhr genießen. Die Schau in der Wochenendgalerie ist noch bis 17. März 2024 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Farbenfrohe Bilder-Oase: Arbeiten der Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner.

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Liebevolles zu Weihnachten in der Ausstellung „Erotischer Advent“ in der Galerie Kunst & Eros

20 Mittwoch Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Reizvolle Muscheldamen aus Porzellan

Bereits zum 15. Mal lockt in der Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ sinnenfrohe Kunst, Malerei, Grafik und Plastiken von KünstlerInnen aus der Region in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstraße 15, in Dresden.

Muschelfrauen strahlen porzellanweiß, verführerisch. Eine dunkelhaarige Schöne hält einen Frosch und Paare tauschen vielsagende Blicke. Farbenfroh, edel und vergnügt geht es zu in der Gruppenausstellung „Erotischer Advent“, die dieses Jahr zum 15. Mal stattfindet, in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden (noch bis 27. Januar 2024 zu sehen).

Zu sehen sind reizvolle, sinnenfrohe Malerei, Grafik und Plastik von rund zehn zeitgenössischen sächsischen Künstlern. Darunter bekannte und neue Handschriften. Gudrun Trendafilov zeigt in mal leuchtend sonnigen,  herbstlichen und grauweißen Farbtönen Frauen und Paare mit vielen Gefühlsfacetten. In zarten Linien und ausdrucksvollen Körperformen begegnet einem pure Weiblichkeit in den Kaltnadelradierungen von Rita Geißler. In nachtblaue Gärten der Lust entführen die Pastellkreidebilder von Leo Lessig. Eine Frau mit Geweih und Früchten im langen Haar wirkt ebenso verlockend, stark und verletzlich im Titelbild „Tarnung“ von Juan Miguel Restrepo. Eine besondere Entdeckung in dieser Ausstellung sind die Muschelfrauen von Silvia Klöde, die viele Jahre als Porzellangestalterin in der Künstlerabteilung der Manufaktur in Meißen arbeitete, seit zehn Jahren freischaffend tätig und Mitglied der Künstlergruppe „Weißer Elefant“ ist. Sie stellt ihre Arbeiten erstmals in der Galerie Kunst & Eros aus. Bezaubernd und detailverliebt schauen ihre Porzellandamen mit ihren spitzen Kopfbedeckungen, keck, sanft, lustvoll und verschmitzt in die Welt. Fröhlich farbig und goldschimmernd bemalt und mit Perlen und Blüten geschmückt. Eine Muschelfrau ist geformt aus dunklem Steinzeug mit Goldperle um den Hals, eine andere trägt rotes Haar und Rabenvögel, einer hockt mit Goldring im Schnabel auf ihrem Kopf.

Die Porzellandamen zieren auch Kettenanhänger und Tafelaufsätze mit offenen Muschelschalen. „Es sind alles Unikate, handwerklich vollkommen und  aufwendig liebevoll gestaltet“, sagt Galeristin Janett Noack und selbst Porzellanmalerin. Ein Blickfang sind außerdem die reizenden, prallen  und bunt bemalten Keramikdamen in ihren extravaganten Kleidern und Hüten von Rita Goldschmidt. Fragile kleine Figuren auf Erdkreisen gesellen sich dazu von   Manuela Neumann. „Ich freue mich sehr über dieses Jubiläum des Erotischen Advents, dass die Künstler immer wieder mitmachen, die Bandbreite der Arbeiten weiter wächst, vom Kunsthochschulabsolventen bis zur gestandenen Malerin und man viele Dinge entdecken kann“, so Janett Noack. Sie liebt Weihnachten, das Zusammensein mit der Familie, das Heimliche, Heimelige und das Kerzenlicht. „Es geht um Liebe, Zweisamkeit und Miteinander, dass man trotz dieser schwierigen Zeit weiterhin nach vorn schaut.“

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de


Bezaubernde Porzellandamen & Kunstgenießerinnen: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry und die Galeristin von Kunst & Eros, Janett Noack. Foto: Steffen Füssel


Neues Licht in der Galerie setzt noch mehr Akzente.

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Manege frei für den 26. Dresdner Weihnachts Circus

15 Freitag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Erstklassige Artistik, Tierdressuren und Clownerie

Ein weihnachtliches Stück Circus in zwei Akten, aufgeführt auf Sägemehl und funkelnd mit vielen Attraktionen bietet der 26. DRESDNER WEIHNACHTS-CIRCUS, der unter neuer Führung zurückkehrt. Die Premiere ist am 15. Dezember, 18.30 Uhr im Chapiteau an der Pieschener Allee.

Der Dresdner Weihnachts-Circus kehrt wieder zurück, ein festlicher Brauch zur
Weihnachtszeit, der in Dresden ebenso fest verankert ist wie der Striezelmarkt. Zum 26. Mal hat er seine beeindruckende Zeltstadt aufgebaut vom 15. Dezember 2023 bis zum 7. Januar 2024. Wie immer auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee, direkt gegenüber dem Ostragehege. In jedem Zelt wird ein exquisites weihnachtliches Flair versprüht. Hier erwartet die Besucher erstklassige Live-Unterhaltung, die alle Generationen anspricht – vom gerade Eingeschulten bis zur Uroma.

„Unser Anspruch war es immer die beste Manegen-Show des Jahres nach Dresden zu bringen, was uns auch in den vergangenen Jahren bestens gelungen ist. Ich bin mir sicher, dass dieses meinen drei Nachfolgern auch geglückt ist und sie unser Publikum aufs Neue begeistern werden.“, sagt Direktor Mario Müller-Milano.

Außerdem findet wieder der traditionelle ökumenische Gottesdienst statt am 26.
Dezember um 10 Uhr mit drei Geistlichen verschiedener Konfessionen in der Manege.

26 Jahre Circus-Kunst unter neuer Führung

In diesem Jahr wurde der Dresdner Weihnachts-Circus in neue Hände gegeben und mit den Gebrüder Köllner wurden würdige Nachfolger gefunden, welche mit neuer Energie und Tatendrang die Produktion weiter entwickeln werden Zur vergangenen Spielzeit des Dresdner Weihnachts-Circus im Jubiläumsjahr, waren die Gebrüder Köllner bereits am Start und übernahmen in vertrauensvoller und tatkräftige Zusammenarbeit gemeinsam mit Direktor Mario Müller-Milano und seiner Familie die Umsetzung der Produktion. Sie bewiesen sich im technischen und gastronomischen Bereich und führten souverän durch die Jubiläums-Show. Nun ist seit einigen Monaten die Übergabe des Dresdner Weihnachts-Circus und dessen Equipment von der Familie Milano besiegelt und für die drei Brüder (William Köllner 52; Sascha Köllner 46; Leonard Köllner 34), die schon in sechster Generation Manegen Luft schnuppern und Sägespäne im Hosenbund haben, steht der 26. Dresdner Weihnachts-Circus vor der Tür. Als alte Hasen im Business, die sich nicht scheuen auch die Hände schmutzig zu machen, geht mit ihrer neuen Aufgabe auch ein Lebenstraum in Erfüllung.

„In diesem Jahr möchten wir unseren Gästen nicht nur das herausragendste Circus-Event des Jahres präsentieren, sondern setzen noch einen obendrauf. Wir sind voller Vorfreude, gemeinsam mit unseren Familien den Dresdner Weihnachts-Circus zu prägen.“, sagt Sascha Köllner. „Es ist für uns nicht nur ein Anspruch, sondern auch eine langjährige Tradition und ein Versprechen an unsere Besucher, in der Landeshauptstadt die herausragendste Circus-Show des Jahres zu zeigen.
Für den 26. Dresdner Weihnachts-Circus vereinen wir erstklassige Künstler und Artisten aus der ganzen Welt sowie beeindruckende Tierdarbietungen in eine der größten Zeltstädte Europas.“ Es werde für ihren Direktor Müller-Milano und seine Familie immer ein Platz im Grand Chapiteau geben, versprechen die Köllner-Brüder und man werde das Schaffen in seinem Sinn fortsetzen.

Höhepunkte des neuen Programmes – Spektakulär, Tierisch & Unterhaltsam

Wie in jedem Jahr verspricht der Dresdner Weihnachts-Circus ein Programm der Superlative und jedes Jahr schafft es das Team um Direktor Mario Müller-Milano,
die vorangegangene Spielzeit zu übertreffen. Doch in diesem Jahr sind die Gebrüder Köllner, die Hauptverantwortlichen für die Gestaltung des Programmes und warten dabei mit Altbewährtem und vielem Neuen aus der Circus- und Show-Welt auf.
Mit mehr als 37 Künstlern, Artisten und Tierlehrern aus 10 verschiedenen Nationen mit ca. 23 Tieren von 5 verschiedenen Gattungen und Rassen, 14 unterschiedlichen Darbietungen sowie einem Orchester mit 10 Musikern, wird der 26. Dresdner Weihnachts-Circus nicht nur mit einer grandiosen Show beeindrucken, sondern an die vorangegangenen Jahre anknüpfen und zeigen, dass er weiterhin für sein Publikum die Nummer Eins darstellt. Im diesjährigen Programm sind nicht nur vielfach preisgekrönte Acts zu sehen, sondern auch liebevolle Tierdarbietungen sowie auch eine Weltsensation, die bis jetzt noch nie in Europa zu sehen war. Alle einzelnen Acts werden durch unsere neuen Sprechstallmeister (Conférencier) als ein Triumvirat verbunden und natürlich, wie immer, live vom Orchester sowie auch einer Sängerin und einem Ballett begleitet.

Tiere gehören zum Circus. Dieser Tradition schließt sich der Dresdner Weihnachts- Circus gern an und präsentieren in dieser Spielzeit eine große Vielfalt an Tieren. So wird aus Italien eine der größten Elefanten-Darbietungen der Welt zum zweiten Mal nach Dresden kommen. Elvis Errani & Cvetomira Kirova-Errani präsentieren ihre asiatischen Dickhäuter – Baby, Yumba und Mala in einer neu inszenierten Darbietung, welche direkt im Anschluss nach Monte Carlo zum Internationalen Circus-Festival reist. Auch aus Italien kommt einer der größten und erfolgreichsten Pferdeflüsterer-Familien mit wunderschönen weißen Arabern zu uns, welche im Januar diesen Jahres mit einem silbern Clown in Monte Carlo geehrt wurden. Die Gionas präsentieren eine Kür als große Freiheit, welche ohne Zaumzeug und Sattel auskommt. Sie arbeiten vollkommen frei in der Manege. Laura Urunova kommt mit Windhunden und Pudeln zu uns und zeigt eine quirlige Show mit dem besten Freund des Menschen. In einer weiteren Darbietung wird sie mit ihren eleganten Papageien begeistern, welche auch über den Köpfen der Zuschauer das Grand Chapiteau erkunden werden.

Dramatisch und spannend wird es aber auch unter der Kuppel des Grand Chapiteau, wenn das Duo Flash of Splash an den Strapaten die hohe Kunst des Zahnhanges präsentiert. In der Manege wird es gefährlich bei den Jasters, wenn er auf seine Partnerin zielsicher mit Messern wirft und zusätzlich auch an der Armbrust zur Perfektion aufläuft. Wir freuen uns, dass wir nach langer Zeit wieder Künstler aus Russland begrüßen dürfen. Die drei Künstlerinnen vom Air Trio werden mit Vertikaltuchakrobatik anmutige Akzente setzen. Aus Äthiopien kommt die Truppe Ethiopia, welche gleich mit zwei Darbietungen den afrikanischen Kontinent vertritt. Zum einen werden sie in der Manege mit einer kraftvollen und temporeichen Handvoltigen Performance präsent sein und zum anderen am doppelten Chinesischen Mast waghalsige Akrobatik und Balancekunst vollführen. Romy Michael balanciert Gegenstände gekonnt mit ihren Füßen und dieses in der Manege und auch darüber hinaus. Ihr Mann Alex Michael präsentiert die gewagte Kunst des Deckenlaufes unter der Kuppel des Grand Chapiteau und bringt Gänsehautmomente mit, die einem dem Atem stocken lassen.

Das Highlight in diesem Jahr kommt direkt aus den USA. Eine weltweit einzigarte Darbietung, die in dieser Form lange in Vergessenheit geraten war. Der DWC  präsentiert erstmals in Europa ein gekreuztes Flugtrapez, wobei die Akteure sich nicht nur im Flug treffen werden, sondern auch um die Ecke fliegen und zusätzlich übereinander hinweg. Was natürlich immer zum Programm-Highlight dazu gehört und auch in diesem Jahr nicht fehlen darf, ist die Clownerie. Dazu konnten wir einen Gentleman aus Italien gewinnen, der sich von Filmstars der 50er und 60er Jahren hat inspirieren lassen und seinen Frohsinn mit nach Dresden bringt. Mister Lorenz ist ein wahres Multitalent und wurde ebenfalls in diesem Jahr zum Festival in Monte Carlo mit einem Preis geehrt.

Weihnachtliche Erlebniszelte mit Gastronomie, Oldtimern & Ambiente

Das Gesamterlebnis des Dresdner Weihnachts-Circus beginnt bereits zwei Stunden vor der Show. Denn dann öffnen sich die Pforten in die Zeltstadt für alle, die sie besuchen möchten. Die Gäste betreten die Zeltlandschaft über das Vorzelt und kommen dann in das Erlebniszelt mit einem Durchmesser von 36 Metern und erleben das umfängliche, weihnachtliche Ambiente mit dem festlich geschmückten Tannenbaum direkt unter der Kuppel. Sich fallen und verzaubern lassen, von einer fantastischen Welt der sinnlichen Genüsse und sächsischer Kulinarik. Auch der historische Kaffeewagen aus den 30er Jahren lädt wieder zu einer gemütlichen Auszeit mit sächsischen Spezialitäten ein. Die Angebote sind traditionell und regional orientiert. In diesem Jahr bringt der DWC ein neues Produkt mit in das Erlebniszelt. Es wird eine Lounge sein, welche den Gästen als separates Zelt zur Verfügung steht und für Feiern genutzt werden kann. Jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag gibt es nach der abendlichen Show die After-Show-Lounge mit meet & greet zusammen mit den Künstlern.

Tickets für den Dresdner Weihnachts-Circus

Mit einer Kapazität von 2.400 Plätzen in acht verschiedenen Kategorien bietet der Circus seinen Gästen ein Maximum an Komfort und Verfügbarkeit. Zusätzlich hält er zwei Balkon-Logen mit jeweils 8 Plätzen und Service am Tisch bereit, welche einen separierten und hochwertigen Blick auf das Geschehen in und über die Manege beschert. In allen Premium Kategorien wie Loge, Parkett oder Sperrsitz, sitzen die Gäste bequem auf nummerierten und gepolsterten Stühlen. Ansonsten bieten auch die ergonomischen Schalensitze ein deutlich bequemeres Sitzgefühl mit mehr Beinfreiheit.
Die Tickets für das Erlebnis des 26. Dresdner Weihnachts-Circus erhält man wie gewohnt bei den Circus-Partnern „ticketmaster“ oder dem „SZ-Ticketservice“. Zusätzlich kann man die Tickets auch direkt vor Ort täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr am Kassenwagen vor dem Zirkuszelt erwerben sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Text: Dirk Porn/Dresdner Weihnachts-Circus
Fotos: PR/Veranstalter


Sanfte und gelehrige asiatische Dickhäuter: Elvis Errani kommt mit einer Elefantendarbietung aus Italien angereist.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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