Viele interessante Ausstellungen locken in den Museen der Stadt im Oktober. Darunter „Hubertus Giebe. Schein & Chock“  – eine Schau über das malerische und plastische Schaffen des bekannten Dresdner Künstlers in der Städtischen Galerie (ab 14. Oktober).

Titelbild/Claudia Pogoreutz: Schwarzspitzen-Riffhai. Das Foto stammt aus der Sonderausstellung „Die beste der möglichen Welten“ im Leibnizjahr 2016 in den Technischen Sammlungen Dresden.
Stadtmuseum Dresden

Wilsdruffer Str. 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden
Telefon: 0351/ 48873-01, Fax 0351/ 48873-03
Internet:
www.stadtmuseum-dresden.de | www.museen-dresden.de
E-Mail: sekretariat@museen-dresden.de
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 19 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro / ermäßigt 4,00 Euro (freitags ab 12 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)


verlängert bis 3.10.2016
Ausstellung: Wir erinnern uns. 125 Jahre  Stadtmuseum Dresden
Der Rückblick auf 125 Jahre Stadtmuseum führt uns anhand vorher selten oder nie gezeigter Exponate die wechselhafte Geschichte Dresdens unmittelbar vor Augen. Sie gewähren Ausblicke auf Zeiten von Glanz und Niedergang, Zerstörung und Wiederaufbau. Außerdem erinnern wir an Gründung und Geschichte des Stadtmuseums als ein maßgebliches bürgerschaftliches Anliegen und verfolgen andererseits das vielfach ungeklärte Schicksal seiner Sammlungen.

bis 8.1.2017
Breslau gestern – Wrocław heute: Kulturhauptstadt Europas 2016
Dresdens polnische Partnerstadt an der Oder kann auf eine wechselvolle Vergangenheit unter verschiedenen Landesherren zurückblicken. Fotos des alten Breslaus zeugen von der einstigen Schönheit genauso wie die aktuellen Ansichten des wiederaufgebauten Wrocławs eine lebendige pulsierende Stadt zeigen. Außerdem stellen wir interessante Menschen von gestern und heute vor, die aus der Odermetropole stammen: Frauen und Männer, die auf sich aufmerksam gemacht haben.
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Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung
Wilsdruffer Str. 2 (Eingang Landhausstraße), 01067 Dresden
Telefon: 0351/ 48873-01, Fax 0351/ 48873-03
Internet:
www.galerie-dresden.de | www.-museen-dresden.de
E-Mail: sekretariat@museen-dresden.de
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 19 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro / ermäßigt 4,00 Euro (freitags ab 12 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)

15.10.2016 bis 8.1.2017
Hubertus Giebe. Schein & Chock
Hubertus Giebe (geb. 1953) gehört zu den wichtigen künstlerischen Stimmen aus Dresden. Im Zentrum seines Œuvres stehen großformatige, expressiv inszenierte Geschichtsbilder. Neben dieser Werkgruppe hat er sich durchgängig auch mit den Themen Landschaft, Porträt, Stillleben und dem weiblichen Akt auseinander gesetzt. Weniger bekannt sind seine plastischen Arbeiten. Für sein Kunstschaffen bildet Hubertus Giebes breites Wissen um die Kunstgeschichte den Referenzrahmen. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über das malerische und plastische Werk des Künstlers bis in die Gegenwart.
Begleitend dazu erscheint ein umfangreicher Katalog im Sandstein Verlag.
Eröffnung: Fr 14.10.2016, 19 Uhr

3.10.2016  bis 8.1.2017, Projektraum Neue Galerie
Jan Brokof. Hans Staden TV
In seiner neu für die Städtische Galerie zusammengestellten Installation „Hans Staden TV“ vereint Jan Brokof (geb. 1977 in Schwedt/Oder) das Medium Video mit skulpturalen Objekten und grafischen Werken wie Fotografien, Zeichnungen und Collagen.
Inhaltlich beschäftigt den Künstler die Verbindung zwischen den Brasilien-Abenteuern des deutschen Landknechts Hans Staden (1525-1579), die dieser 1557 zu einem Roman verarbeitete, und seinen persönlichen Erfahrungen in São Paulo. Mit „Hans Staden TV“ werden Stereotypen aus der Kolonialzeit vorgestellt und deren Weiterleben aufgedeckt.

27.9. bis 31.10.2016
Videoinstallation
„Tag des Sieges“
Eine Impression aus dem Moskau des Jahres 2009
von Martina Wolf
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Technische Sammlungen Dresden
Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
Tel.: 0351/ 48872-01, Fax: 0351/48872-03
Internet: www.tsd.de | www.museen-dresden.de
E-Mail: sekretariat-tsd@museen-dresden.de
Öffnungszeiten: Di – Fr 9 – 17 Uhr, Sa + So 10 – 18 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro/ ermäßigt 4,00 Euro (freitags ab 12 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)

bis 13.11.2016
PANORAMA VISION|FRANK GESSNER
Eine Ausstellung des Deutschen Instituts für Animationsfilm.  

Das von Frank Geßner, Künstler und Professor an der Filmuniversität Babelsberg, entwickelte „Expanded Animation Cinema“ ist ein exemplarisches Schnittstellen- bzw. Brückenprojekt zwischen den Künsten. Die Opulenz der verwendeten Techniken macht das panoramatische Hybridprojekt zu einer Hommage an das Möglichkeitspotenzial des Animationsfilms. Für Dresden wird exklusiv bisher unveröffentlichtes Kontextmaterial präsentiert, wie z.B. Modelle sowie eine interaktive App.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie vom Institut für künstlerische Forschung der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF  und entsteht in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und den Technischen Sammlungen Dresden.

bis 8.1.2017
Maschinen, Menschen, Sensationen.
50 Jahre Technische Sammlungen Dresden

Heute sind die Technische Sammlungen das große Technik- und Wissenschaftsmuseum im Ernemann-Bau: Museum und Science Center unter dem Dach eines beeindruckenden Industriedenkmals. Doch die Geschichte beginnt 1966 auf bescheidenen 300 m² in der Dresdner Neustadt. Mit dem Auftrag gegründet, das damals brandaktuelle Thema Elektronik zu popularisieren, präsentierte das Museum in den Folgejahren ein immer breiter werdendes Spektrum der Informations- und Medientechnik sowie Fotografie und Kinematografie. Es wechselte mehrfach seinen Namen und zog mehrfach um. Ausgewählte Objekte der Museumssammlung erzählen die Geschichte des Hauses, seiner Besucher und der Museumsleute.

bis 1.1.2017
Die beste der möglichen Welten. Was uns und die Welt verbindet
Die Ausstellung zeigt verschiedene Perspektiven sowohl der Forschung als auch der zeitgenössischen Kunst darauf, wie sich die Welt im Miteinander organisiert. Es geht um Schwarmintelligenz, um Entropie und Kommunikation, aber auch um Möglichkeitswelten und mögliche Zukünfte.
Warum gibt es alles und nicht nichts? Diese Frage bewegte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) bereits vor über 300 Jahren. Die Aktualität des Universalgelehrten und Erfinders des Binärcodes 0 und 1 wird in der Ausstellung auf verschiedene Weise erfahrbar. Zudem werden die fünf nominierten Werke für den Kunst-und Wissenschaftspreis des Dresdner Zentrums der Wissenschaft und Kunst/ DZWK e. V. präsentiert.
Sonderausstellung im Leibnizjahr 2016 in Kooperation mit dem Dresdner Zentrum für Wissenschaft und Kunst

9.10. bis 13.11.2016
Prinz Achmed und seine Dresdner Nachfahren
Silhouetten von Lotte Reiniger und ihrem Kunstnachfolger Bruno J. Böttge
Eine Salon-Ausstellung des Deutschen Instituts für Animationsfilm mit begleitendem Filmprogramm im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden am 19.10.2016, 18 Uhr:
Das zuckersüße Land (Jörg Herrmann, 1979): Ein Schmied gerät in ein scheinbares Schlaraffenland, wo er sich dem Herrscher Feuerhai stellen muss. Filmmusik von Günter Hörig mit dem Chor der Staatsoperette Dresden.

Die kleine Hexe (Bruno J. Böttge / Manfred Henke, 1982): Eine kleine Hexe hat alles andere im Kopf als Lernen. Doch da begegnet ihr ein hübscher Prinz, dem verschiedene Gefahren drohen. Plötzlich lernt sie fleißig das Hexeneinmaleins.

Foto: TSDtsd_diaf
Die kleine Hexe,  Bildrechte: DIAF-Archiv
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Kraszewski-Museum
Nordstraße 28, 01099 Dresden
Tel. 0351/8044450, Fax 0351/5633476
Internet: www.museen-dresden.de
E-Mail: joanna.magacz@museen-dresden.de  

Öffnungszeiten: Mi – So von 13 bis 18 Uhr
Eintritt: 4,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro (freitags ab 13 Uhr Eintritt frei, außer feiertags)

bis 29.1.2017
Auf der Suche nach neuer Identität.
Wrocław in der Nachkriegszeit
fotografiert von Stefan Arczynski
Die Ausstellung dokumentiert das aus den Ruinen entstehende Breslau – eine Stadt auf der Suche nach einer neuen Identität. Im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt zeigt das Kraszewski-Museum eine Ausstellung über das Werk des Fotografen Stefan Arczyński anlässlich seines 100. Geburtstages. Stefan Arczyński war der populärste Fotograf und Chronist der Stadt Breslau. Er wurde 1916 in Essen geboren und zog in den 1950er Jahren nach Wrocław. Dort leitete er ein Fotostudio. Er wurde Mitglied des Verbandes Breslauer Kunstfotografen und später Mitglied des Verbandes Polnischer Kunstfotografen. In dieser Zeit dokumentierte er den Wiederaufbau Breslaus.
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Zusammenstellung: Caroline Keil
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Museen der Stadt Dresden | Dresden Municipal Museums

Telefon +49 351 488-7361 | Fax +49 351 488-7303
Wilsdruffer Straße 2 | 01067 Dresden
www.museen-dresden.de | www.facebook.com/MuseenDresden

Wir erinnern uns. 125 Jahre Stadtmuseum Dresden | 4.6. bis 3.10.2016 | Stadtmuseum Dresden
Wohin mit der Schönheit? 20 Jahre Sächsische Akademie der Künste | 18.6. bis 18.9.2016 | Städtische Galerie Dresden
Maschinen, Menschen, Sensationen. 50 Jahre Technische Sammlungen Dresden | 29.5. bis 8.1.2017 | Technische Sammlungen Dresden

Für die inhaltliche Richtigkeit der Angaben übernimmt die Redaktion meinwortgarten keine Gewähr.

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