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„Wunderland“ –  Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer  de Matos und Henrik Kaalund

Uraufführung am Freitag, 25. November 2016 , 19.30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Der Chef der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen Carlos Matos hat zwei Choreografen eingeladen, einen neuen Doppeltanzabend für die Studiobühne zu entwickeln: Wencke Kriemer de Matos, dem Publikum bekannt durch ihre Choreografie „Momo“ nach dem Roman von Michael Ende, und Henrik Kaalund aus Dänemark, der als Choreograf und Performer weltweit unterwegs ist.

„Wunderland“? Wenn Ihnen da sofort „Alice im Wunderland“ einfällt, das erstmals 1865 erschienene phantastische Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll, ist das nicht falsch, denn wie sich für Alice auf ihrer abenteuerlichen Traum-Reise alles Gewohnte seltsam verwandelt und Dimensionen sich merkwürdig verschieben, wird auch der Tanzabend mit ungewöhnlichen Perspektiven arbeiten, wenn die Choreografen hinter die Fassade der Realität blicken, um ihr jeweils eigenes Wunderland vor unseren Augen entstehen zu lassen.

An diesem Tanzabend möchten die Choreografen ihre Zuschauer einladen, mit ihnen gemeinsam neue Sichtweisen zu erproben, denn – um mit Joachim Ringelnatz zu sprechen – „Überall ist Wunderland“!

Zu erleben ist Zauberhaftes, aber auch Surreales, Skurriles oder Absurdes, das die Wunderwelten zu Tage fördern werden und in jedem Fall auf hoch energetisches Tanztheater. Es tanzt die Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen.

Über die Choreografen von „Wunderland“

Henrik Kaalund lebt in Berlin und ist als freier Choreograf und Tänzer weltweit tätig. Geboren in Kopenhagen, absolvierte er seine Ausbildung zum Tänzer unter anderem an der John Cranko-Schule in Stuttgart und der David Howards School of Dance in New York. In den folgenden Jahren war er als Tänzer beim Cleveland Ballet, beim Ballet Arizona, beim Basler Ballett und beim Ballett Dortmund engagiert und arbeitete u. a. mit Choreografen wie Rui Horta, Amanda Miller, Mei Hong Lin und Jean Renshaw zusammen.

Eigene Choreografien kreierte er für Kompanien in Dortmund, Hildesheim, Greifswald, Gießen und Valencia, um nur einige zu nennen, denn seine Arbeit als Choreograf und Performer führte ihn nicht nur quer durch Europa – nach Polen und Italien, nach England, Irland, in die Niederlande, in die Schweiz oder nach Spanien –, sondern auch nach Russland, Japan, in die USA bzw. jüngst nach Mexiko. Henrik Kaalund tanzte und tourte mit Conny Janssen Danst aus Rotterdam, Jan Pusch aus Hamburg, Felix Landerer aus Hannover, Peter de Ruiter / Eva Villanueva aus Amsterdam, dem co>labs tanz/theater/produktionen aus Nürnberg und vielen anderen.

Mit seiner Arbeit als Choreograf und Tänzer gewann er zahlreiche Preise bei Wettbewerben in Spanien (Burgos 2003 / 2005), Italien (2005), Serbien (2011) und Deutschland, wie z. B. jeweils den 1. Preis beim «Internationalen Wettbewerb für Choreographien» 2002 in Hannover und für «Das beste deutsche Tanzsolo» 2003 in Leipzig. Er lehrt Kontaktimprovisation und zeitgenössischen Tanz, beispielsweise in Berlin.

Weitere Informationen: www.kaalund.net.

 Wencke Kriemer de Matos, in Wolmirstedt geboren und in Gera aufgewachsen, erhielt ihre Tanzausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und setzte ihr Studium des zeitgenössischen Tanzes an der Salzburger Experimental Academy of Dance fort. Engagements als Tänzerin führten sie nach Hildesheim, wo ihre Zusammenarbeit mit Carlos Matos begann, nach Darmstadt, wo sie in Choreografien von Mei Hong Lin und Johann Kresnik tanzte und zum Tanztheater Kassel unter der künstlerischen Leitung von Johannes Wieland. Weitere Stationen waren die Kompanie «Toula Limnaios» in Berlin, die Kompanie «Mancopy» des dänischen Choreografen Jens Bjerregaard in Aarhus, die Tanzkompanie des Theaters St. Gallen mit den Choreografen Philipp Egli, Stijn Celis und Nick Hobbs und die Schweiz, wo sie in Projekten u. a. mit dem Choreografen Kinsun Chan auftrat. 2007 gründete sie gemeinsam mit Carlos Matos die Kompanie «Oficina dos Sentidos», die abendfüllende Tanzprojekte in Deutschland, Portugal, Österreich und Liechtenstein zur Aufführung brachte.

Wencke Kriemer de Matos, die zusammen mit Carlos Matos und den TänzerInnen als erste eigene Choreografie an den Landesbühnen Sachsen «Momo» geschaffen hat, uraufgeführt am 28.11.2015, ist seit der Spielzeit 2013/14 an den Landesbühnen Sachsen als Tänzerin, Assistentin des Chefchoreografen und Choreografin tätig.

Nächste Termine:

So., 27.11.2016, 19.00 Uhr LANDESBÜHNEN SACHSEN – STUDIOBÜHNE · RADEBEUL

Sb., 3.12.2016, 19.30 Uhr LANDESBÜHNEN SACHSEN – STUDIOBÜHNE · RADEBEUL

So., 11.12.2016, 19.00 Uhr LANDESBÜHNEN SACHSEN – STUDIOBÜHNE · RADEBEUL

Di., 10.1.2017, 10.30 Uhr THEATER DÖBELN · DÖBELN

Mi., 11.01.2017, 10.30 Uhr MITTELSÄCHSISCHES THEATER FREIBERG · FREIBERG

Fr., 20.01.2017, 19.30 Uhr LANDESBÜHNEN SACHSEN – STUDIOBÜHNE · RADEBEUL

Außerdem wieder zu erleben ist „MOMO“ Ein Tanzstück für die ganze Familie von Wencke Kriemer de Matos nach dem Roman von Michael Ende / Komposition von Michio Woirgardt (ab 1. Klasse)

Montag, 28.11.2016, 10.00 Uhr LANDESBÜHNEN SACHSEN – HAUPTBÜHNE · RADEBEUL

Do., 15.12.2016, 10.00 Uhr LANDESBÜHNEN SACHSEN – HAUPTBÜHNE · RADEBEUL

Sb., 17.12.2016, 11.00 Uhr LANDESBÜHNEN SACHSEN – HAUPTBÜHNE · RADEBEUL

Text: Petra Grubitzsch, Pressereferentin , Tel. 0351/8954203 oder 0160/8820685
Landesbühnen Sachsen GmbH , Meißner Straße 152, 01445 Radebeul

www.landesbuehnen-sachsen.de

 

 

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