Freiheit – Traum und Wirklichkeit

Die Volkshochschule Dresden geht der Frage nach, was das Wort heute bedeutet in einer Podiumsdiskussion am 26. März, um 19 Uhr im Kulturrathaus Dresden.

Die Zahl neun hat eine beinahe schicksalhafte Bedeutung in unserer Geschichte: Seit der Französischen Revolution 1789 elektrisiert der Freiheitsbegriff die Menschen. 1849 versuchte man in Deutschland, diese Impulse aus Frankreich umzusetzen, was vorerst nicht gelang. In Weimar wurde 1919 die erste freie deutsche Verfassung errungen und 1989 führte schließlich die Friedliche Revolution zum Sturz der letzten deutschen Diktatur. Do ch was verstehen wir unter Freiheit? Wo liegen ihre Grenzen und wie weit reicht die Freiheit der Andersdenkenden? Diesen Fragen geht die Volkshochschule Dresden am 26. März in der Podiumsdiskussion „Freiheit: Traum und Wirklichkeit“ nach. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Clara-Schuman-Saal des Kulturrathauses (Königstraße 15) statt.

Seit gut 200 Jahren ringen die Menschen in Zentraleuropa um ihre Freiheit. Durch viel Blut und Tränen wurden Königtümer gestürzt und Ständeprivilegien gebrochen. Für die Frage, was diese Veränderungen heute für uns bedeuten und warum es gilt, die Freiheit heute und in Zukunft zu verteidigen, hat die Volkshochschule Dresden drei Experten eingeladen: Prof. Dr. Matthias Middell ist Professor für Kulturgeschichte und Direktor des „Global and European Studies Institute“ der Universität Leipzig. Oliver Reinhard arbeitet als stellvertretender Leiter des Feuilletons bei der Sächsischen Zeit und Prof. Dr. Hans Vorländer ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte und er leitet als Direktor das „Zentrum für Verfassungs- und Demokratieforschung“ an der Technischen Universität Dresden. Gemeinsam tauschen sie sich über die Rolle der Freiheit heute aus.

Die Podiumsdiskussion findet in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Geschichtsverein, der Gedenkstätte Bautzner Straße und der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung statt. Sie ist zudem Auftakt einer Reihe rund um das Thema „Freiheit“. Hierin betrachtet die Volkshochschule Dresden den Begriff aus verschiedenen Blickwinkeln. Beispielsweise stehen im ersten Halbjahr vor allem die historischen Ereignisse der Jahre 1789, 1849, 1919 und 1989 im Vordergrund.

Der Eintritt zur Diskussion ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen: Entweder über die VHS-Dresden-Webseite, in der Geschäftsstelle Annenstraße 10 (Montag bis Freitag 9 Uhr bis 13 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 14 Uhr bis 18 Uhr) sowie im Standort Gorbitz (Helbigsdorfer Weg 1, Montag und Dienstag 15 Uhr bis 18 Uhr sowie Mittwoch 9 Uhr bis 13 Uhr) und telefonisch unter 0351 254400 möglich.

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de

Werbeanzeigen