Wie viel Digitalisierung ist gesund?

Das Literaturforum Dresden e.V. lädt ein zur Premiere der Video-Lesung mit Viktor Kalinke am Donnerstag, dem 17. 6., ab 19 Uhr auf https://youtu.be/J-Zq2UtVIJU

In einer Reihe von Essays beleuchtete der Leipziger Autor und Verleger Viktor Kalinke zunächst verschiedene Aspekte der Corona-Krise. Hier konzentrierte er sich zunächst auf die Zahlenspiele – scheinbar objektiv errechnete Indizien, letztlich aber ohne fundierte Grundlage generierte Zahlen bestimmen die aktuelle Politik.

Nunmehr, so auch in diesem Video, geht Viktor Kalinke der Frage nach « Was hat das alles zu bedeuten? » These: «  Wir befinden uns gegenwärtig in der dritten Phase der Monopolbildung der Internetwirtschaft: die ein­stigen Startups, die sich in den letzten 20 Jahren zu globalen Monopolisten ge­mau­sert haben, sind nun dabei, sich mit staatlichen Strukturen zu verflechten, um ihre digitalen Ein­flußmöglichkeiten (Absatzmärkte) zu er­weitern. Sie nutzen die Deklaration einer Pandemie aus, um hoheitliche Akte wie die Ausstellung eines (Impf-) Passes mit Hilfe privatwirtschaftlicher Tech­no­logie zu digitalisieren.  »

Die einfachste und zugleich schwierigste Frage überhaupt : « Was kann jeder einzelne dagegen tun? » Dieses Video ist ein Muss!

Viktor Kalinke (geboren 1970 in Jena) ist Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. Viktor Kalinke studierte Psychologie und Mathematik in Dresden, Leipzig und Peking und promovierte an der Universität Leipzig. Er arbeitete in Kliniken und verschiedenen Gefängnissen Ostdeutschlands. Viktor Kalinke übersetzte die Bücher Laozi und Zhuangzi aus dem Chinesischen ins Deutsche.

Text: Patrick Beck