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Kategorien-Archiv: Aktuelles

„Woche des Erinnerns“ – Aktionen im öffentlichen Raum zum 13. Februar

13 Samstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Projekte

≈ Ein Kommentar


Filigraner Turm & Ausblick: Eine Installation am Elbufer gegenüber der Altstadtkulisse. Foto: Heiko Oeft

Geschichte in Bildern, eine Lichtskulptur und wandernde Bojen

WOD – Initiative Weltoffenes Dresden verbindet vielfältige Angebote von Kultureinrichtungen zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt in einer „Woche des Erinnerns“ vom 8. – 15. Februar 2021.  Abschließend gibt es ab 19 Uhr eine Fassadenlichtmalerei mit Claudian Reh und fremde Klänge am Societaetstheater.

Aus Anlass des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens im II. Weltkrieg laden die Kultureinrichtungen und -verbände Dresdens im Zusammenschluss #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden unter dem gemeinsamen Motto „Morgen = Gestern + Heute“ mit verschiedenen Aktionen im öffentlichen Raum zur gesellschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit den traumatischen Ereignissen vom 13. Februar 1945 ein.

In der „Woche des Erinnerns“ sind die Dresdner Kulturinstitutionen damit auch im Jahr 2021, sechsundsiebzig Jahre nach dem einschneidenden Ereignis, wieder auf der Suche nach zeitgemäßen Formen des Gedenkens.

Wie können wir Erinnerungen an den Krieg angesichts der heutigen Herausforderungen wachhalten? Und wie wollen wir Gedenken heute gestalten?

Auf ganz unterschiedliche Weise werden die vielfältigen Beiträge der Kulturinstitutionen Passant*innen in die persönliche und gesamtgesellschaftliche Vergangenheit und in plurale Formen des Gedenkens und Erinnerns mitnehmen. #WOD lädt ein, das Verhältnis von Geschichte, Gegenwart und Zukunft und die Veränderungen der Formen des Gedenkens in Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren und so die zentralen Plätze der Stadt trotz der schwierigen Pandemielage als Orte des gemeinsamen Dialogs erleben zu können.

Hierfür präsentieren die Kulturinstitutionen mit einer Plakatkunst-Aktion an zwölf Orten des Kulturstadtraums Dresdens und am Standort Radebeul, individuell ausgewählte, großformatige Bildmotive mit zum Teil eigens für die Aktion von Künstlerinnen und Künstlern entworfenen Werken, mit Fotografien und mit Zitaten, die zum Innehalten und Nachdenken auffordern. Zu den ausgewählten Orten gehören u. a. der Theaterplatz, der Neustädter Bahnhof, die Synagoge oder der Altmarkt. Zudem taucht eine interaktive Wanderboje mit individuellen Erinnerungsbotschaften an sieben verschiedenen Orten in der Stadt auf, ein Mann baut einen sechs Meter hohen Turm, eine Lichtskulptur erinnert an den Tag, als die Dresdner Uhren stehenblieben – das gesamte analoge und digitale Programm finden Sie auf der #WOD-Website: weltoffenesdresden.com. Wir freuen uns, wenn Sie mit offenen Augen durch die Stadt gehen!

Besonderheit dieser Aktionen ist der breite Zusammenschluss der vielen unterschiedlichen Kulturinstitutionen aus Dresden und Radebeul, die damit ein besonderes Zeichen setzen.

Text: #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden

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Gedenkkonzert zum 13. Februar mit der Geigerin Katrin Wettin

13 Samstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte

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Per Livestream aus dem WTC: Gedenkkonzert am 13. Februar

World Trade Center Dresden veranstaltet Onlinekonzert mit der bekannten Geigerin Katrin Wettin

Sie ist ein Supertalent mit der Geige und gehört zu den besten Violinenspielerinnen unserer Zeit: Am kommenden Samstag gibt Katrin Wettin ein Konzert zum Gedenken an den 76. Jahrestag der Bombardierung und damit einhergehenden Zerstörung Dresdens. Das Konzert findet coronabedingt ohne Publikum und unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Atrium des World Trade Center Dresden statt und wird ab 16.30 Uhr per Livestream sowie abends bei Sachsen Fernsehen übertragen.

„Ich nehme seit vielen Jahren mit meinem Team und meiner Familie an der Dresdner Menschenkette teil. Da zu Zeiten des Lockdowns das Gedenken in der ganzen Stadt nur sehr eingeschränkt möglich ist, haben wir uns eine Möglichkeit überlegt, wie man den 13. Februar auch von zu Hause aus passend würdigen kann. Mit dem Konzert per Livestream wollen wir den Dresdnern aus nah und fern ein kleines Gedenken in virtueller Form ermöglichen“, erläutert Jürgen Rees, Centermanager des World Trade Centers Dresden von der RECO Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft mbH, welche die Eigentümer des WTC Dresden vertritt. Dem Konzert live vor Ort zu lauschen ist aufgrund der Auflagen leider nicht erlaubt. Zudem haben sich Jürgen Rees und sein Team eine weitere schöne und auch ohne Streaming und Fernsehen weithin sichtbare Geste überlegt: „Wir werden am 13. Februar ab dem Nachmittag am Turm des World Trade Centers Dresden eine grafisch dargestellte Menschenkette zeigen“, verspricht Jürgen Rees.

Alle Akteure werden zum Zeichen des Gedenkens natürlich auch eine weiße Stoffrose am Revers tragen. Das Konzert findet unter strengen Hygiene-Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf einer Bühne über einem der beiden Wasserbecken im Atrium des World Trade Centers Dresden statt: Schauspieler und Sprecher Ernst Dollwetzel moderiert, WTC-Manager Jürgen Rees und Oberlandeskirchenrat i. R. Harald Bretschneider richten kurze Gruß- und Gedenkworte an die Zuschauer zu Hause. Dann wird Violinistin Katrin Wettin einige bewegende Titel für die Zuhörer per Live-Stream präsentieren. Zu hören sind unter anderem die Toccata & Fuge von Johann Sebastian Bach, Leningrad von Billy Joel, Hallelujah von Leonard Cohen, You raise me up von Westlife und #stayathome von Katrin Wettin.

Der Livestream wird von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr auf drei Kanälen veröffentlicht: Auf der Webseite des World Trade Centers Dresden, im Facebook-Account von Sachsen Fernsehen sowie auf der Webseite von Sachsen Fernsehen. Zudem wird der Mitschnitt des Konzerts um 21.30 Uhr bei Sachsen Fernsehen gesendet und steht auf der Website des WTCs zum Download bereit.

Streaming-Links:

https://wtc-dresden.de/de/
https://www.facebook.com/dresdenfernsehen
https://www.sachsen-fernsehen.de

Weitere Infos: www.wtc-dresden.de; www.katrinwettin.com; www.ernstdollwetzel.de

Text + Foto: Franziska Märtig (meeco Communication Services)

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Der Meister der Übertreibungskunst: Thomas Bernhard zum 90. Geburtstag

10 Mittwoch Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

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Absurdkomischer Blick auf die Verrücktheiten des Lebens

Zwischen schallendem Gelächter, Wahnwitz und Verzweiflung hin und her gerissen, erzählt der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard von den Widersprüchen und Widerwärtigkeiten des menschlichen Daseins. Eine Auswahl an Texten, von ihm selbst gelesen, ist in der „Lesezeit“ auf MDR Kultur noch bis Freitag zu hören.

„Ich greif` ja gar nicht an, ich schreib ja nur. Es ist ja kein Angriff, ist ein geschriebenes Buch, kein angreifendes. Ich schreib` ja mit der Maschine und nicht mit dem Geschütz“, sagte Thomas Bernhard (1931 – 1989) einmal. Tatsächlich ist der österreichische Schriftsteller und Dramatiker für seine „literarischen Beschimpfungen“ und Lust an der Provokation weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt-berüchtigt geworden.

Am 9. Februar wäre Bernhard, der Meister der Übertreibungskunst,  90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass sind diese Woche in der „Lesezeit“ im MDR Kultur Radio einige Erzählungen von Bernhard, gelesen von ihm selbst und von Schauspieler Bruno Ganz vorgetragen, zu hören. Insgesamt fünf Folgen bis zum 12. Februar (täglich um 9.05 und 19.05 Uhr) mit Texten, die unter dem Titel „Midland in Stilfs“ wie all seine Bücher bei Suhrkamp erschienen sind.

Den Anfang machte am Montagabend die Erzählung „Die Mütze“ in einer Aufnahme von 1969. Darin beschreibt Bernhard herrlich absurdkomisch, sich immer mehr hineinsteigernd, einen Mann, 25 Jahre alt, der eine Mütze findet und sie unbedingt dem Besitzer zurückbringen will, zumal er es allein im Haus seines in Amerika weilenden Bruders und in düsterer Stimmung ohnehin nicht aushält. Angetrieben von seiner „Kopfhitze“ und kurz davor, verrückt zu werden, bei verschiedensten Ärzten und allen möglichen „Kopfspezialisten“ gewesen, die ihm seine Krankheit nicht erklären konnten, läuft er los, um seine Angst vor der beklemmenden Finsternis zu vertreiben. Er geht von Haustür zu Haustür und wird überall abgewiesen. Die Mütze ist ihm eine Last und beherrscht ihn bald vollends bis zur völligen Erschöpfung. Er wollte sich „nicht auf erbärmlichste Weise der Mütze entledigen durch Wegwerfen…“ Hinterher beim Aufschreiben des Erlebten wird ihm kalt, ob seiner eigenen Ausweglosigkeit, die Mütze behalten zu müssen und der Gleichgültigkeit der Mitmenschen.

Meine erste Begegnung mit seinem Werk war das Stück „Der Theatermacher“, das ich Mitte der 1990er Jahre im damaligen Schlosstheater in einer Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden sah, voll bissiger Ironie zum Geschehen vor und hinter den Kulissen des Kulturbetriebes in seiner Heimatstadt Wien und einer selbstgefällig im eigenen Saft schmorenden Kulturszene, die er auch in seinem Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ drastisch direkt auf`s Korn nimmt. Die Aufführung von Bernhards Komödie „Alte Meister“, die ursprünglich im Wiener Kunsthistorischen Museum im Bordone-Saal spielt, war in den Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger vor zwei Jahren immer ausverkauft. Dort wettert ein Mann, der regelmäßig auf der Sitzbank gegenüber den Gemälden Stellung bezieht, in aberwitzigen Tiraden gegen die Kunst im allgemeinen, die Maler im besonderen, sucht mit Hingabe nach Fehlern in den Meisterwerken und wünscht sich doch nichts sehnlicher als ein menschliches Gegenüber zum Reden und Streiten.

Vom Umgang mit den „Alten Meistern“, der Lust oder Unlust an Schöpferischem bis hin zu Stumpfsinnigkeit gegenüber der Vergangenheit seiner Landsleute, erzählt in einer imaginären Begegnung mit dem Schriftsteller Thomas Bernhard und ihrem Vater in seinen zeichnerischen Anfängen Teresa Präauer, die als Schriftstellerin in Wien lebt, in einem Beitrag in der Literaturbeilage der Zeitung „Die Welt“ vom vergangenen Wochenende. Eine Hommage für den „Erregungskünstler“, der doch das Bestehende vielmehr benannt habe und anstatt es zu übertreiben, in seinen Beschreibungen verallgemeinert und wiederholt habe. Woraufhin es derart wiederholt und wiederholt, aus der Komödie eine Tragödie und umgekehrt machend, dann zur „Thomas-Bernhard-Wurst“ verkocht werden kann, meint süffisant ihr Vater. Die gebe es in der Feinkostabteilung neben den Mozartkugeln und sie schmecke, nach mildem Rezept, nun auch den Abonnenten am Pausenbuffet vom Theater in der Josefstadt. Wie Bernhard selbst das wohl fände?!

Und was würde Thomas Bernhard, der selbst wegen einer Lungentuberkulose im Landeskrankenhaus Salzburg behandelt wurde und mehrmals nah am Tod war, wohl zum Leben in Corona-Zeiten sagen? Vielleicht, sich weder zu viel Sorgen machen, noch zu unbesorgt sein. Vielleicht schrieb er gerade deswegen so trocken lakoniscn und erbarmungslos über existenzielle Fragen von Leben und Tod, menschliches Sein, Unsinn und Nichtigkeiten, um sie maßlos übertrieben der Lächerlichkeit preiszugeben.

Seine Texte über zu viel oder zu wenig Denken, kleingeistige Verhältnisse und seine Hassliebe zu seiner Heimatstadt Wien sind scharf- und feinsinnig zugleich. Derb, ätzend komisch, traurig, verzweifelt und anrührend von einem Moment zum anderen. Ein ständiges Ringen mit den (Un)möglichkeiten und Zumutungen des Lebens, die er durch Schreiben sucht zu bannen, abgrundtief ehrlich zu sich selbst und immer um Wahrhaftigkeit bemüht. Das fasziniert, fesselt, verstört und man ist hin und her gerissen zwischen schallendem Gelächter und gleichzeitig Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein angesichts all dieser menschlichen Ungeheuerlichkeiten und Verrücktheiten, an denen es auch in der Gegenwart nicht mangelt. Das macht Bernhards Texte zeitlos und immer noch treffsicher.

Thomas Bernhard gehört zu meinen Lieblingsschriftstellern. Weniger bekannt, aber eine Entdeckung für sich ist er als Lyriker, der er zuerst war. Sein erstes Gedicht „Mein Weltenstück“ und alle weiteren enthält der Band „Gesammelte Gedichte“, bei Suhrkamp Taschenbuch erschienen, voll eigener Sprachbilder und Kraft. Mir gefällt sein offen unerschrockener Blick auf die Welt, oft selbstironisch, niemandem außer sich selbst verpflichtet, oft zum Heulen komisch, der auf die erkennende und befreiende Kraft des Lachens setzt. „Das ist ja das Schöne an meinen Büchern, dass das Schöne überhaupt nicht beschrieben ist, dadurch entsteht es von selbst“, schrieb Bernhard einmal schön ironisch.

Text + Foto (lv)

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Aus der Traum! Die Verlegung auf Mitte Mai half nicht. Leipziger Buchmesse zum zweiten Mal abgesagt wegen Corona-Einschränkungen

07 Sonntag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Leipziger Buchmesse 2021 findet nicht statt – Ausgewählte Literatur-Begegnungen im Mai

Die pandemische Entwicklung und die damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen und Reisebeschränkungen machen eine weitere Planung der Leipziger Buchmesse für Aussteller:innen, Programmteilnehmer:innen und die Leipziger Messe unmöglich. Daher wird der Verbund aus Leipziger Buchmesse, Manga-Comic-Con, Leipzig liest und 27. Leipziger Antiquariatsmesse nicht vom 27. bis 30. Mai 2021 stattfinden. Geplant sind stattdessen Live-Lesungen und Verlagspräsentationen im digitalen Raum sowie an ausgewählten Orten in Leipzig, um die Wartezeit bis zur Leipziger Buchmesse im März 2022 zu überbrücken.

„Bis zuletzt hatten wir gerungen, persönliche Begegnungen in den Messehallen zu ermöglichen“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Der schwere Verlauf der Pandemie lässt uns aber keine Wahl. Eine Veranstaltung mit mehr als 100.000 Gästen kann unter Gewährleistung der Gesundheit und angesichts der aktuellen Rechtslage nicht stattfinden. Daher haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Leipziger Buchmesse, die Manga-Comic-Con, Leipzig liest und die 27. Leipziger Antiquariatsmesse abzusagen. Das Publikum bleibt in diesem Jahr dennoch nicht ohne Literatur-Begegnungen: Im Mai wird es ein ausgewähltes Programm digital und an Leseorten in der Stadt Leipzig geben.“

Ausgewähltes Literaturprogramm ermöglicht notwendige Flexibilität

Im Fokus der Veranstaltungsreihe im Mai steht die Begegnung. Auf einer digitalen Plattform werden Lesungen präsentiert. Zusätzlich wird es – je nach Pandemielage – ausgewählte Präsenzveranstaltungen mit Publikum geben, dazu gehören auch die Verleihung des Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und der Preis der Leipziger Buchmesse. „Unser Fokus liegt auf Sichtbarkeit. Wir wollen trotz herausfordernden Bedingungen Literaten und Lesefans zusammenbringen“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „In der aktuellen Lage zählt dabei oberste Flexibilität. Mit unserem Programm wollen wir individuell auf die Gegebenheiten reagieren. Wir werden rechtzeitig über die Details informieren.“

Alle angemeldeten Aussteller:innen der diesjährigen Buchmesse werden zu den weiteren Schritten bezüglich Anmeldung und Veranstaltungskonzepten informiert.

Text:                
Julia Lücke
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben

Leipziger Buchmesse im Social Web:
http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchme

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Livestream mit Koloratursopranistin Franziska Abram & Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Canana´ aus den Landesbühnen Sachsen & Podcast-Lesung zu Peter Pan

05 Freitag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

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Was ist eine „Koloratur“ und wie hält man sich im Sattel gerade?

Darum und rund um die Inszenierungen im Theaterzelt Rathen geht es beim Livestream-Talk mit Koloratursopranistin Franziska Abram und Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Cananá auf dem Instagram-Kanal der Landesbühnen am Freitag,  dem 5. Februar, um 19 Uhr.

Diesmal im Gespräch – Koloratursopranistin Franziska Abram (singt u.a. die Prinzessin in der Kinderoper „Der Frosch muss weg“ im Theaterzelt in Rathen) und unser Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Cananá.

Wir werfen Schauspiel- und Musiktheater zusammen, rühren einmal kräftig um und freuen uns auf den Talk der beiden rund um Inszenierungen für das Theaterzelt Rathen und um unseren Klassiker „Winnetou I“.

Wer schon immer mal wissen wollte, was das „Koloratur“ vor „Sopranistin“ bedeutet oder wie man sich im Sattel gerade halten kann, ist bei unserem Livestream genau richtig. Wann? Freitag um 19.00 Uhr, bei Instagram.

https://www.instagram.com/landesbuehnen.sachsen


Zauberhaft: Peter Pan (Felix Lydike) reist mit den Zuhörern und bald auch den Zuschauern der Inszenierung nach Nimmerland, wo Kinder niemals erwachsen werden und allerlei Abenteuer und Gefahren lauern. Fotomontage: Julius Erler/Sylvio Dittrich

Podcast zu Peter Pan läuft weiter

Seit  1. Februar lesen die Künstler*innen der Landesbühnen Sachsen für Theaterfreunde den Klassiker „Peter Pan“ von James Matthew Barrie innnerhalb der „Hörbühne Digital“.

Wie viele sicherlich wissen, die Geschichte auf der Insel Nimmerland, mit dem Piraten Captain Hook und allerlei Abenteuer rund um die „Verlorenen Jungs“. Kapitelweise werden sich die Vorleser*innen virtuell das Mikrofon weitergeben und  die Hörer*innen in die spannende Story hineinziehen.

Wer mehr zu dem Original wissen will, dass nicht ganz so „kinderleichte“ Kost wie der Disneyfilm ist, der findet auf der Website der Landesbühnen ein wenig Hintergrundwissen.

Das Märchen um Peter Pan spielen die Landesbühnen auch in diesem Jahr wieder in ihrem Theaterzelt in Rathen. Tickets für die Inszenierungen des Rathener Theatersommers könnt ihr natürlich heute schon erwerben

Peter Pan

Die Hörbühne Digital – Podcast der Landesbühnen Sachsen

Kapitel und Leser*innen:

  1. Kapitel –  Felix Lydike, der im Theaterzelt Peter Pan spielt
  2. Kapitel –  Julia Vincze
  3. Kapitel –  Tammy Girke
  4. Kapitel – Sandra Maria Huimann
  5. Kapitel – Michael Berndt-Cananá
  6. Kapitel – Matthias Avemarg
  7. Kapitel – Jonas Atwood
  8. Kapitel – Johannes Krobbach
  9. Kapitel –  Kerstin Weiß
  10. Kapitel – Andreas Petzold
  11. Kapitel – Julia Rani
  12. Kapitel – Moritz Gabriel
  13. Kapitel – Alex Wulke
  14. Kapitel –  Peter Kube
  15. Kapitel – Johanna Jäger
  16. Kapitel – Tom Hantschel
  17. Kapitel –  Manuel Schöbel

Ab 1. Februar gibt es täglich ein Kapitel aus dem Klassiker „Peter Pan“ bei uns zu hören, gelesen von Künstler*innen des Hauses. Ein kleiner Vorgeschmack auf unsere Inszenierung im Theaterzelt Rathen, die am 22. Mai 2021 Premiere feiert! Die einzelnen Folgen sind dann jeweils für 8 Tage über unseren Soundcloud-Kanal hörbar.

Peter Pan, Buch von James Matthew Barrie  in der Übersetzung von Adelheid Dormagen; Insel Verlag, 2015. Empfohlen ab zehn Jahren.

Peter Pan von Manuel Schöbel, nach  Motiven des Romans von James Matthew Barrie –
Das Stück hat am 22. Mai Premiere im Theaterzelt im Kurort Rathen.

Peter Pan, Begleitet Von Der Fee Glitzerklang, Lädt Die Kinder Wendy Und John Ein Ihn nach Nimmerland zu Begleiten. Dorthin, wo Kinder niemals Erwachsen werden und Wendy den „Verlorenen Jungs“, Peters Freunden, die Mutter ersetzen soll. Dorthin, wo Käpt’n Hook und seine Getreuen ihr Unwesen treiben und das Gefräßige Krokodil auf Beute lauert …
Ein Theatervergnügen für die ganze Familie!

Inszenierung: Manuel Schöbel;  Ausstattung: Stefan Wiel; Musik: Alexander Wulke Felix Lydike spielt Peter Pan

htt Spielplan 2021 Theaterzelt im Kurort Rathen

Sa 22.05.2021 18:00      Premiere!  Peter Pan     Rathen/Theaterzelt

So 23.05.2021 18:00      Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

Sa 29.05.2021 18:00      Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

So 30.05.2021 18:00       Peter Pan                     Rathen/Theaterzelt

Di 01.06.2021 10:00        Peter Pan                     Rathen/Theaterzelt

Mi 02.06.2021 10:00      Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

Sa 05.06.2021 18:00      Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

So 06.06.2021 18:00       Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

Sa 12.06.2021 18:00       Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

So 13.06.2021 18:00       Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

Sa 19.06.2021 18:00      Peter Pan                        Rathen/Theaterzelt

So 20.06.2021 18:00      Peter Pan                        Rathen/Theaterzelt

Fr 02.07.2021 19:00        Premiere!  Annie Get Your Gun   Rathen/Theaterzelt

Sa 03.07.2021 19:00       Annie Get Your Gun           Rathen/Theaterzelt

Do 08.07.2021 19:00      Annie Get Your Gun            Rathen/Theaterzelt

Fr 09.07.2021 19:00    Annie Get Your Gun               Rathen/Theaterzelt

Sa 10.07.2021 19:00       Annie Get Your Gun            Rathen/Theaterzelt

So 11.07.2021 19:00      Annie Get Your Gun              Rathen/Theaterzelt

Mi 14.07.2021 10:00       Der Frosch muß weg            Rathen/Theaterzelt

Do 15.07.2021 10:00      Der Frosch muß weg             Rathen/Theaterzelt

Sa 17.07.2021 18:00       Pettersson und Findus          Rathen/Theaterzelt

So 18.07.2021 10:00      Pettersson und Findus            Rathen/Theaterzelt

Di 20.07.2021 10:00        Pettersson und Findus           Rathen/Theaterzelt

Mi 21.07.2021 10:00      Pettersson und Findus             Rathen/Theaterzelt

Do 22.07.2021 10:00     Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Sa 24.07.2021 18:00       Pettersson und Findus             Rathen/Theaterzelt

So 25.07.2021 10:00      Pettersson  und Findus             Rathen/Theaterzelt

Fr 30.07.2021 19:00       Premiere! Kiss me, Kate           Rathen/Theaterzelt

Sa 31.07.2021 19:00      Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

So 01.08.2021 19:00      Premiere!  Ritterlieder               Rathen/Theaterzelt

Mi 04.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

Do 05.08.2021 10:00      Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Do 05.08.2021 19:00     Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Fr 06.08.2021 10:00        Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Fr 06.08.2021 19:00        Kiss me, Kate                          Rathen/Theaterzelt

Sa 07.08.2021 10:00       Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Sa 07.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

So 08.08.2021 19:00       Ritterlieder und Findus              Rathen/Theaterzelt

Mi 11.08.2021 10:00       Pettersson und Findus               Rathen/Theaterzelt

Mi 11.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Do 12.08.2021 19:00      Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Fr 13.08.2021 19:00        Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Sa 14.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

So 15.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Mi 18.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

Do 19.08.2021 10:00      Der Frosch muß weg                   Rathen/Theaterzelt

Do 19.08.2021 19:00     Annie Get Your Gun                      Rathen/Theaterzelt

Fr 20.08.2021 19:00       Annie  Get Your Gun                    Rathen/Theaterzelt

Sa 21.08.2021 10:00      Der Frosch muß weg                   Rathen/Theaterzelt

Sa 21.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

So 22.08.2021 10:00       Der Frosch muß weg                  Rathen/Theaterzelt

So 22.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

Di 24.08.2021 10:00        Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Mi 25.08.2021 10:00      Pettersson und Findus                  Rathen/Theaterzelt

Do 26.08.2021 10:00      Pettersson und Findus                 Rathen/Theaterzelt

Fr 27.08.2021 19:00        Ritterlieder                                Rathen/Theaterzelt

Sa 28.08.2021 10:00       Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Sa 28.08.2021 19:00      Ritterlieder                                 Rathen/Theaterzelt

So 29.08.2021 10:00       Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Die Eintrittskarten gelten als Fahrkarte für die VVO.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213;

kasse@landesbuehnen-sachsen.de; www.landesbuehnen-sachsen.de

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Mitreißend & Herzerfrischend: Das neue Album „Dampferjazz“ der Band „Hasenscheiße“

04 Donnerstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik

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Musik mit viel Witz, Leichtigkeit und Tiefgang: die Band „Hasenscheiße“ aus Berlin und Potsdam. Foto: Johanna Kerber

Songs für Kopf und Bauch und das Herz hüpft vor Freude

Sie sind traurige Clowns in der Arena, Witzbolde, unerschrockene Seefahrer auf Kaffeefahrten und unverbesserliche Träumer einer Welt, in der Liebe, Leichtigkeit und Lachen den Ton angeben. Davon erzählt das nunmehr vierte Album „Dampferjazz“ der Berlin-Potsdamer Band „Hasenscheiße“.

Der Bandname „Hasenscheiße“ lässt aufhorchen und schmunzeln.
Hart aber herzlich, statt kalt und hart wie Stahl sind ihre wild-frechen Großstadt-Songs und Lieder über Lust und Leid des Landlebens. Sie erzählen von traurigen Clowns in der Arena in einer satten und verkommenen Welt, von verwegenen Großstadtindianern, einem Schlüpperpilot, der sich nicht um Etikette schert, ein Bernhardiner hilft gegen Einsamkeit und ein kleiner, furchtloser Igel nimmt es mit Cäsar auf.

Und die fünf Musiker feuern ihn an: Für die Kleinen, für die Schwachen, für den Unsinn und das Lachen! Für mehr Liebe, Frieden, Glück, Spaß und solche Sachen.
Im Song „Penny“ geht es um ein Mädchen, das am liebsten schwarze Sachen trägt. Und einen Jungen, der alles tut, um ihr zu gefallen. Doch es ist Maskerade. Er besinnt sich wieder auf sich selber, trägt bunte Sachen und hört wieder Reggae. Und auf einmal trägt Penny bunte Schals… „Kein Mond ohne Sonne Baby, keine Sonne ohne Mond“, heißt es in der Penny Reprise.

lm Lied „Kleines sauberes Städtchen“, fragt Christian Näthe, Sänger, Schauspieler und Songschreiber von „Hasenscheiße“ mit bissiger Ironie und Wehmut, was aus seiner Heimatstadt Potsdam geworden ist. Alte Plätze wieder neu, hier und da ein Schlösschen oder Palais. Doch wo sind all die kleinen Nischen und Hinterhöfe, die wilden Gärten, wo noch Träume sprießen, die Orte der Kindheit und die Tante Emma Läden? Doch Löwenzahn ist unverwüstlich und diese Barden sind und bleiben unverbesserliche Träumer und ein Nischengewächs!

Die Suche nach dem „Paradies“ im gleichnamigen Song ähnelt einem Albtraum, mit der menschlichen Gier nach immer mehr, schneller… Und der spannenden Frage: „Wo geht die Reise hin?!“

Poesie, Witz, Tiefgang, Sprachkraft und Ironie ihrer Texte erinnern zuweilen an Brecht, Heine und Morgenstern. Musik für Kopf und Bauch, die sofort in die Beine geht und das Herz hüpft mit vor Freude. Bei dieser fröhlich mitreißenden Mischung von Rock, Punk, Folk, Reggae bis Swingjazz und leise wärmenden Chansons, dass die Kaffeetassen beim Dampferjazz wackeln und das Tortenstück blass wird bei den unwiderstehlichen Klängen, die wie ein Rettungsring sein können an grauen, kalten und ungemütlichen Tagen. Da hilft eine frische Brise, eine energiegeladene Melodie und die witzig mutmachenden Texte, um die Segel neu zu setzen volle Kraft vorraus!

Musikalische Vielfalt und Humor, mal kernig trocken, mal augenzwinkernd und galant, wird großgeschrieben in der Band „Hasenscheiße“, die sich auch gern selbst auf die Schippe nehmen wie im Titelsong „Dampferjazz“ ihres neuen Albums. Wo die Klänge begleitet von Möwenkreischen locker und leicht mit den Wellen hin und her schaukeln, mit den schunkelnden Passagieren in purer Harmonie, ohne knochenharten Konzertstress…

Die Band bekommt immer wieder auch Verstärkung durch gestandene, namhafte Musiker: Der ehemalige Keimzeit-Leadgitarrist spielt seit geraumer Zeit bei „Hasenscheiße“. Am Bass hilft immer wieder ein ehemaliger Renft/Cäsar-Mitstreiter aus. Der derzeitige Ersatzschlagzeuger spielte früher bei Mutabor. Einer der zwei Hauptsänger spielt mit Linda Gundermann in einer Band.

„Immer wieder dürfen wir auf dem Tanz- und Folkfest Rudolstadt, Fusion, Herzberg, auf der Kulturinsel Einsiedel, bei großen und kleinen Festivals und Clubs aufspielen“, sagt André Gigi Giese, Bassgitarrist und Sänger der Band. „Hervorzuheben ist überhaupt, dass ,Hasenscheiße` in so unterschiedliche Settings passt und von Klein bis Groß gehört wird. Es ist live eine sehr unterhaltsame Band.“

Das mittlerweile vierte Album „Dampferjazz“ ist im Januar diesen Jahres im Buschfunk-Verlag erschienen, nach acht Jahren dank erfolgreicher Startnext Crowfunding Campagne. Die Berlin-Potsdamer Band „Hasenscheiße“ ist noch ein Geheimtipp und wärmstens zu empfehlen!

Text (lv)

Siehe auch BilderAlbum: (Un)mögliche Wünsche, Wunder & Weisheiten beim Radebeuler Weinherbst mit Beitrag über das Konzert der Band „Hasenscheiße“. (vom 28.9.2020 auf meinwortgarten.com)

Weitere Infos unter:
http://www.hasenscheiße.com

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Ausstellung „36,6 Grad Celsius“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte

05 Dienstag Jan 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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König & Narr: „Bommel ab !“, Mischtechnik auf Kapak‚
„In Arkadien“: Schönheit und Zerstörung nah beieinander
Die Künstlerin Angela Hampel vor ihrer Bilderserie „Maskerade“
Lieber mit Maske als ohne Kunst: Thomas Bawolski, rühriger Galeriemitarbeiter, empfing die Besucher zur Ausstellungseröffnung.

Drei Gestalten mit Zipfelmütze, Maske und verschränkten Händen verkörpern
den „Corona-Kasper“.

Vieldeutig: „Die Königin und ihr Kasper“   Mensch-Tier-Paar
„Trio Infernale“                                   „Die kranke Katze“
„Selbst“ mit Pestmaske                       „Begegnung“
Frau mit Panther                               „Im Wald I“, sibirische Kreide auf Papier

Karnevalsmasken und Corona-Kasper

Märchenhaft, surreal und zugleich sehr gegenwärtig, wild, zärtlich, brutal und berührend treffen in starken Farbkontrasten vieldeutig Mensch-Tier-Paare, maskierte Gestalten und die leidende Kreatur aufeinander in der Ausstellung „36,6 Grad Celsius“ mit neuen Arbeiten von Angela Hampel in der Galerie Mitte. Eine der besten Ausstellungen mit ihrer Ausdruckskraft seit langem in Dresden! Sie wird wegen des Lockdown über den 30. Januar hinaus verlängert.

Die Königin und ihr Kasper. Tod und Harlekin und Maskerade mit und ohne Maske. Märchenhaft, aber auch sehr gegenwärtig und anspielungsreich setzt sich die Künstlerin Angela Hampel in ihrer im Dezember eröffneten Ausstellung „36,6 Grad Celsius“ mit der Corona-Krise und dem Verhältnis Mensch und Umwelt auseinander in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49/1. Etage. Wegen dem erneuten Lockdown bleibt die Galerie vorerst wie viele Geschäfte bis 10. Januar geschlossen.

Ein intensiv farbiger, vieldeutiger, aberwitziger, dramatischer und nachdenklicher Figurenreigen voller Gegensätze begegnet dem Betrachter. In den Bildern, Malerei und Kohlezeichnungen sowie Objekten und bemalter Keramik prallen Schönheit, Wildheit, Zärtlichkeit, Gewalt, Geborgenheit, Schutz und Ausgeliefertsein in der Mensch- und Tierwelt ausdrucksstark aufeinander.

Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die durchschnittliche Körpertemperatur des Menschen. Auf das Fiebermessen bei Corona-Tests. Der erhitzten Corona-Debatte setzt Angela Hampel ihre Kunstwerke entgegen, die dem Sinn und Ursprung von Masken nachgehen. Da sieht man eine Figurenserie mit Karnevalsmasken über den Augen. Drei graue Gestalten mit Zipfelmützen, weißen Masken und verschränkten Händen
verkörpern den „Corona-Kasper“. Ein Selbstbildnis zeigt Angela Hampel mit
Pestmaske auf dem Kopf.

Die Maske ablegen oder etwas verstecken

„Die Thematik Maske und Kasper gibt es schon länger in meinen Bildern. Die Maske ablegen oder etwas verstecken damit und jetzt hat sie noch mal eine andere Bedeutung als Corona-Maske“, sagt Angela Hampel (64). Mit dem Aufsetzen der Maske nehme sie Rücksicht auf andere Menschen und altersmäßig gehöre sie außerdem zur Risikogruppe. Bei den Debatten, ob über Virus, Umweltverschmutzung oder Rassismus, vermisse sie, dass diese die Probleme nicht an der Wurzel, den kapitalistischen Verhältnissen, packen.

„Alle starren auf das Virus. Diese Hysterie macht mir Angst. Während weiter Wälder abgeholzt werden, die exzessive Ausbeutung von Natur und Tieren weitergehen“, sagt sie besorgt. Die künstlerische Arbeit geht auch weiter im Lockdown. „Ich versuche mir eine gewisse Normalität zu erhalten, indem ich male oder im Garten die Vögel füttere“, so Angela Hampel.

Abgründiges und Arkadien liegen nah beieinander in ihren Arbeiten

Da begegnen einem immer wieder Mensch- und Tierpaare abwechselnd kraftvoll und verletzlich. Eine Frau mit Raubkatze auf dem Sprung im Wald und in liebevoller Umarmung. Ein Clown mit Rabe auf der Schulter, Mäusekönig, Damen mit Fisch und Gepard. Eine Jägerin und ein brennender Tiger, der sich schutzsuchend an sie klammert. Zwei rote Raubtiere in der Savanne, einer hält auf seiner Pfote vorsichtig eine kleine Maus. Eine Bilderserie „Schächten“ zeigt brutal, beklemmend und erschütternd die gequälte Kreatur. Bluttriefende Tierschädel, die Körper kopfüber aufgehängt und zwei Tierköpfe aneinander geschmiegt im Leid. Erschreckend findet Angela Hampel, dass die Schächtung auch hierzulande stattfindet und “restriktive Religionen wieder so eine große Rolle spielen.“

Sie weiß, dass mit Kunst die Welt nicht zu retten ist. “Doch ich glaube an die Kraft der Kunst etwas zu verändern“, sagt Angela Hampel. Sie gebe Denkanstöße mit ihren Bildern. Man könne kleine Dinge tun, ein Bäumchen pflanzen oder freundlich zu Tieren sein. „Man muss es immer wieder versuchen, darf nicht aufgeben. Das geht mich alles etwas an, meine Stadt, mein Land“, so Angela Hampel, „und im Osten haben wir noch etwas mehr Gemeinschaftssinn.“

Aufgrund des Lockdowns kann das am 7. Januar, um 19.30 Uhr geplante Künstlergespräch mit ihr nicht stattfinden. Die Ausstellung ist noch bis 30. Januar zu sehen. Wird der Lockdown weiter verlängert, bleibt sie darüber hinaus geöffnet. Interessierte können sich an die Galeristin Karin Weber telefonisch wenden unter 0179 – 29 79 552.

Text + Fotos (lv)

http://www.galerie-mitte.de

„Brennender Tiger“              Herzen als Zielscheibe: „Steckschuss“ und „Durchschuss“


Die gequälte Kreatur: Aus der Serie „Schächten I – V“, Mischtechnik auf Papier
Engel der Trauer und Erneuerung: „Verwandlung“

„Fass mich, lass mich“

„In der Savanne“

„Fackelträgerin“

Farbreicher Bilderreigen: Die kleinen Ölbilder von Angela Hampel spiegeln das Liebevolle, Beschützende und Dunkle, Bedrohliche im Verhältnis Mensch – Natur kraft- und sehnsuchtsvoll in Arbeiten wie: „Nach Süden“, „Im Meer“, „Kopf mit Fisch“, „Clown mit Rabe“, „Mäusekönig“, „Blaue Maus“.

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Die Ausstellung „Erotischer Advent“ in der Galerie Kunst & Eros wird verlängert

05 Dienstag Jan 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Schwebend leichte Grafiken und eine kecke Bronzefigur von Catrin Große
und Insekten-Paarungen auf edlem Porzellan von Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack sind in der Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ zu sehen.

Reizvoll frohlockendes Kopfkino

Schon wenige Tage nach der Eröffnung musste wegen des erneuten Lockdowns die traditionelle Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 wieder schließen. Nun wurde sie bis Februar verlängert.

Sie reizen, umgarnen und schweben auf Leinwänden, Papierschnitten, Porzellanschmuck, bemalten Kerzenleuchtern und Obstschalen. Anmutige und verführerische Frauenfiguren und Paare tummeln sich mal still, zart und mal opulent farbreich und goldglänzend zwischen Himmel und Hades in der Weihnachtsausstellung der Galerie Kunst & Eros in der Hauptstraße 15 in Dresden.

Zu sehen sind Malerei, Zeichnungen, Grafik‚ Plastik und bemalte Keramik mit  zeitgenössischer erotischer Kunst. Darunter bekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gudrun Trendafilov, Steffen Fischer, Wieland Richter und Michael Hofmann. Die Bandbreite reicht vom klassischen Akt über verschiedene Frauenbilder aus der griechischen Mythologie bis zur Gegenwart. In feinen Tuschezeichnungen mit einem Hauch schwarzem Humor von Oskar Staudinger begegnen einem Frauengestalten wie Andromeda, als Opfer männlicher Macht an einen Fels geschmiedet, neben Persephone, Gespielin des Herrschers der Unterwelt und ihre Mutter Demeter, die aus Rache alles Leben in kaltem Weiß erstarren lässt.

Gleich drei neue Künstlerinnen sind mit ihren Arbeiten in der Weihnachtsausstellung dabei: Catrin Große aus Dresden mit ihren schwebend leichten, farbigen Linoldrucken und einer keck kraftvollen Bronzefrau, “Erotic Woman“. Manya Henkel aus Görlitz zeigt grazile Tuschefiguren mit Blattgold veredelt zu Poesie von Eva Strittmatter. Ein Fest für`s Auge sind die fantasiereich filigranen Grafiken von Tina Wohlfarth, die verbunden mit Papierschnitt und Collage besonders plastisch wirken: Blicke in Gesichter und ein Bild aus der Serie „Ophelia“, der Femme Fatale im weißen Papierkleid.

Das Bild „Kopfkino“ von Tina Wohlfarth wurde gleich am ersten Ausstellungsabend verkauft. Es sei das erste Bild überhaupt, das sie kaufte, sagte die stolze Besitzerin, weil die detailverliebte Form sie anspreche. Begehrt waren auch eine liebevoll bemalte Porzellanvase und Weihnachtsanhänger mit sinnenfrohen Szenen aus dem edlen Material. “Die Besucher ahnten schon, dass die Gelegenheit bald vorbei ist“, sagt Galeristin Janett Noack. Gerade eine Woche konnte die Weihnachtsausstellung mit Verlockendem zum Fest der Liebe öffnen. Nun bleibt sie wie alle Geschäfte und Galerien durch den verschärften Lockdown wegen steigender Corona-Infektionen geschlossen bis zum 10. Januar.

„Das ist bedrückend, dass wir so kurz nach der Eröffnung und vor Weihnachten schon wieder schließen mussten“, so Janett Noack. Doch sie hat Glück. Da ihre Werkstatt für Porzellanmalerei sich in der Galerie befindet, kann sie weiter arbeiten. Doch für sie sei es ein Spagat mit zwei Kindern zuhause ohne Betreuungsmöglichkeit, so dass sie nur eingeschränkt in der Galerie sein kann. Janett Noack nimmt weiter Bestellungen von Kunden entgegen, versendet ihre Porzellansachen oder bringt sie vor die Galerietür.

Außerdem können nach Absprache individuell Ausstellungsbesuche in der Weihnachtsausstellung der Galerie Kunst & Eros vereinbart werden, die verlängert wird bis in den Februar. So dass Interessierte nicht ganz auf sinnenfrohe Kunst verzichten müssen.

Text + Fotos (lv)

Kunst & Eros, Hauptstr. 15, 01097 Dresden
Tel.: 0351 – 802 4785

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de

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Neue Lyrik & Wiedergefundenes: An den Mond & Neuanfang & WortSegel hissen & Weisse Inseln

02 Samstag Jan 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie

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An den Mond

Drinnen hält mich
nichts
lausche in die Nachts hinaus
höre Vogelstimmen vergesse den weißen
Atemrauch
von ferne funkeln Sterne
mittendrin ein einsamer Segler auf dunkler See

Du bist mein Leuchtturm
der sich über der Schwärze erhebt
Wolken und schwere Gedanken beiseite  schiebt
als Lampion lichttorkelnd
hoch über den Bäumen schwebt
mich anstrahlt

voll und ganz
legt sich Dein Glanz
über alle Schatten
überlasse mich
dem Sog der Klänge
der Ode an die Freude
gehe durch ein Tränengebirge
beim Vers: „Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt…“

und lächle dem Mond vorm Davonsegeln zu

LV
1.1.2021

Neuanfang
(Für Lola)

Azurblauer Morgenhimmel
weiße Federwolken
ein paar gerötete und graue Tupfen
wie von Samtpfoten dagelassen
und Sonnenlicht fließt
zu mir herein
bescheint Deinen Platz
am letzten Tag im alten Jahr

abends funkeln Deine Augen
mich aus der Höhe an
manchmal huscht ein kleines
schwarzes Wesen vorbei am Mond

samtfellig sternäugig
legst Du Dich zu mir
träume ich mich auf die andere
Seite der Nacht
wo kein Hier und Dort
kein Nah und Fern
sondern unendliche Weite
herzverbundener Seelen

die dunkle Grenze überwindet

LV
1.1.2021

Wort – Bilder – Gedanken

Ich versink
immer tiefer
im See
meiner Träume
Du stehst am Ufer
und siehst zu

LV
19.7.2009

Paradox

Du kannst wohl
nur Frauen lieben
die Dich
ablehnen

Mir geht es mit
Männern
ebenso

Ich liebe Dich
nicht
wenn Du
mich liebst

Wer fliegt
zuerst
Wer verliert

Wer fühlt
zuerst
nichts
mehr

LV
21.7.2009

Du irrst
durch meine Träume
ein ruhloser Schatten

Keine Sternschnuppe
fällt mehr
so tief

LV
21.7.2021

Aufgeblüht

Der Himmel ein fahlweißes Band
rote Blüten wärmen
im Wintergarten
der Weihnachtskaktus blüht
seit langem wieder
vorm Fenster rieseln
die ersten Flocken
wie ein Flüstern der Natur
die noch weiß
was sie will
winzige Eiskristalle auf dem
Balkontisch schmelzen
langsam
unendlich schön

LV
15.12.2018

Blütenhimmel

Über mir wogende Blüten
schaue ihnen zu
alle Blicke fliegen zu ihnen
Zuneigung für den Moment
ein Bild inniges Versinken
in den Blütengrund
bis sie sich lautlos lösen

nicht zu halten
nicht zu fassen
davon segeln
den Boden färben

Würd gern mit dir hier sitzen
halt mich lass dich fassen
Besiegen wir uns
beide

LV
19.4.2019

Herzgarten

Vor mir im Treppenhaus
springt die Tür
zu einem wilden Garten auf
vielblättriges Verlangen
schaut mich an

wachse aus mir
heraus fließe über
mit dem Duft frischer Erde
pflanze mein Herz
in mich aufweckende Blütenknospen

LV
17.3.2019

Dunkler Strom

Der große dunkle Strom
hat uns erfasst
droht uns zu verschlingen

Ich hisse WortSegel
sehe kein Land
überall Fragen brodelnd
die sich an mir festkrallen
wie Ertrinkende

LV
8.4.2017

Wandlung

Ich wanke noch
wache auf
wandle mich
nun ohne dich

wachse aus mir
heraus
in mich hinein
in endlose Tiefen
und Höhen

wische mir den Sand
unserer Träume aus den Augen
die weiter brennen

LV
7.9.2018

Inbesitznahme

Der Raum noch leer
Zeit verstrichen
fort geschliffen die Gebrauchsspuren
vergangener Tage
wage mich kaum
hinein

ergriffen vom strahlenden
Nichts

im Eimer Farbe angerührt
Sonnengelb
der Raum noch unberührt
stelle ich mich
hinein

am Schreibtisch noch
ein paar gelbe Spritzer
erinnern mich
an mein neues Leben

LV
29.9.2018

Neujahr

Ein weißes Blatt
unbefangene Stille
Lauschen dem ersten Tag
der noch unberührt
unbewegt
alle Wege stehen offen
alles ist möglich
auch das Unmögliche
sagt Mary Poppins
ihre Rückkehr am Jahresende
war höchste Zeit
der resoluten Retterin der Träume
folge ich gern

LV
1.1.2019

Texte + Fotos (lv)

Weiße Inseln

Der Himmel bleiern seit Tagen
erschüttert von donnerndem Flockengewitter
als bräche ein Riese auf der dünnen Wolkendecke ein
sie zersplittert in unzählige
watteweiche Inseln

kühles Weiss
unberührt
ungeborgen
sehnsuchtsstarr wandert der Blick
über das strahlende Nichts

pudrig überzogen das dunkle Geäst
darauf ein weißes gefaltetes Tuch
noch vom Sommer vom Balkon nebenan
hergeflogen

hinter den Bäumen
das schneebemalte graue Gemäuer
mit den vergitterten Fenstern
hinter denen Wesen sitzen
warten wie ich
dass Türen aufgehen
in jemandes Herz

die weissbunte mit den magisch
entrückten Augen die mich nicht loslassen
die dunkle schildpatt mit den Sonnenflecken
schnurrt sofort wie meine schwarzfellig
sternäugige aus der Ferne

zwei gelbe Augen treffen mich
noch scheu legt die kleine grauweiß getigerte
ihre Pfote durch die Gitterstäbe
auf das Fell der schildpattfarbenen
beide sehen mich an
auf dem Weg zu mir

wenn ich sie hole wird eine woanders sein
bereits vergeben
Doch wir werden einen langen Augenblick
uns weiter nah sein

LV
17.1.2021

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Lese-Fest, nicht nur zu Weihnachten bei Büchers Best online

24 Donnerstag Dez 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Bücher aussuchen ohne liebevolles Miau zur Begrüßung und schnurrende Zuneigung von Ladenkater Musashi ist nur halb so schön. Hoffentlich kann er im neuen Jahr bald wieder die Besucher im Buchladen Büchers Best empfangen. Foto: BB

Kleiner Buchladen mit großer Auswahl

Während des Lockdowns können Buchliebhaber sich im Webshop von Büchers Best umschauen.

„Auch wir müssen unsere Ladentüren mindestens bis zum 10. Januar 2021 geschlossen halten. Wir blicken dennoch optimistisch nach vorn –  Dank Euch und Ihnen“, sagt Jörg Stübing, Inhaber der Buchhandlung Büchers Best in der Dresdner Neustadt.

„In den finsteren Zeiten, wird da auch gesungen werden? Da wird auch gesungen werden. Von den finsteren Zeiten.“ So Bertolt Brecht in einem seiner späten Gedichte.

So ist es auch heute: An Lesebedarf ist trotz oder wegen der Krise kein Mangel, den kleinen Buchläden mit treuer Kundschaft geht es (bilanztechnisch) vorerst immer noch recht gut.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die massive Unterstützung vor und nach dem Lockdown durch zahlreiche Bestellungen im Webshop:

https://buechersbest.buchkatalog.de/ ,

Dieser hat natürlich auch die nächsten Tage rund um die Uhr geöffnet.

„Wer uns auf diese Weise unterstützen möchte, den kleinen und unabhängigen Buchhandel, der oder die teile diesen Link und/oder bestelle selber.“

Der Versand ist deutschlandweit kostenfrei. Die Lieferzeit kann aber Corona- und Weihnachtsbedingt (was für eine Ineinssetzung!) durchaus eine Woche und mehr betragen.

Das heißt: wer noch etwas Weihnachtliches per Paket von Büchers Best erhalten möchte sollte eher jetzt, als später einen kleinen Surfausflug in das beste Land der Bücher unternehmen.

„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ schrieb Ingeborg Bachmann. An dies glaubend, schrieb Jörg Stübing diese Zeilen.

Bleibt und bleiben Sie gesund und uns gewogen,

Herzliche Grüße aus der vernetzten Klause

stue

Text: Team Büchers Best

Jörg Stübing – Inhaber
Susanne Roth – Buchhändlerin
Tommy Spottke – Auszubildender, 3. Lehrjahr

+ HRH Musashi, Burmakater und heimlicher Herrscher des Ladens.Buchhandlung „Büchers Best“/ 01099 Dresden / Louisenstr. 37 / 0351/8015087 / Mo 12-20, Di-Fr 11-20, Sa 10-16 Uhr / www.buechersbest.de

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Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Beflügelnder Ort: Das Melli Beese-Haus in Laubegast strahlt in frischem Glanz mitten in einem wundervollen, urwüchsigen Garten
  • Bühne frei für: "Lyrik unter freiem Himmel" auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung "handsam" von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Ausstellung mit Zeichnungen & Farbstudien von Werner Löffler im Einnehmerhaus Freital
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • Die 28. Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst startet im riesa efau
  • Sarkastisch & Solidarisch: Bisher schwieg die Kulturszene zur Corona-Politik. Das ändert sich jetzt mit der Aktion #allesdichtmachen von Schauspielern, die für Aufruhr sorgen.
  • Ausstellung "Wahlverwandtschaften" von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Ausstellung "Urkraft - Im Bild der Natur" von Wieland Richter in der Galerie Mitte in Dresden
  • Mallust & Gemeinsam Tun: Das verbindet die Künstler der "Kunstspuren Radebeul"

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

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