• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Genießen

Meditative Malerei von Dipa Doreen Wolff im Kastenmeiers

31 Samstag Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Schwebend leicht fließen Farben und Formen in den Bildern von Dipa Doreen Wolff.

„Der Weg ist das fließende Ziel“

Die Dresdner Künstlerin Dipa Doreen Wolff stellt neue Arbeiten im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, aus. Die Vernissage ist am 1. September, von 13 – 15 Uhr.

Die aus Naumburg stammende Malerin und Bildhauerin zeigt Gemälde aus einer ganz neuen Werkphase, welche die Veränderung, die sie sich für unsere Welt wünscht, in natürlich-schimmernde, fließende, sonnige Werke fasst. Mit ihrem hauchzarten Farbauftrag und dem harmonisch-meditativen Ausdruck spricht Dipa Doreen Wolffs Malerei eine eigene, zarte Sprache, die auf den in edlem Grau gehaltenen Lehmputzwänden im „Kastenmeiers“ besonders strahlend zur Geltung kommen.

Kunstinteressierte sind herzlich eingeladen zur Vernissage am 14.Juli 2019 von 13-15 Uhr. Für all jene, die das „Kastenmeiers“ am neuen Standort noch nicht besucht haben, ist die Vernissage gleichzeitig ein schöner Anlass, um das neue Restaurant kennenzulernen, mit einem Glas Sekt und feinem Fingerfood durch die Räumlichkeiten zu schlendern und neben der Kunst vertraute und neue Details der Innenarchitektur à la Kastenmeiers zu entdecken.

Dies ist nicht nur die dritte Ausstellung im Restaurant am neuen Standort, sondern gleichzeitig Nummer 61 seit Beginn dieser Tradition im Herbst 2010 im Kurländer Palais. Die Ausstellung von Dipa Doreen Wolff ist bis zum 17. Oktober 2019 im Kastenmeiers zu sehen.

Mehr Informationen über die Künstlerin und ihre Arbeit steht unter https://www.facebook.com/doreenskunst/  und  http://www.doreenskunst.de/

Text + Foto: Sabine Mutschke,
PR i.A. des „Kastenmeiers“

http://www.kastenmeiers.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Konzert von Anja Schumann & Klaviernacht & Kino zum Abschluss des Palais Sommer

24 Samstag Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Musik

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Berührende Songs & Klangwelten. Die Klavier spielende Sängerin Anja Schumann kommt mit ihrem aktuellen Liederprogramm wieder zum Abschlusskonzert des Palais Sommer Dresden. Foto: Knut Zyball

„Und wir tanzen im Regen…“

Die Sängerin Anja Schumann ist in der Reihe Konzerte im Park am 25. August, um 17 Uhr beim Palais Sommer zu erleben.

Schon 2017 spielte Anja Schumann mit Ihrer Band das Abschlusskonzert beim Palais Sommer Dresden. In diesem Jahr kommt sie wieder – mit neuen Songs. Diesmal ist sie am Flügel im Duo mit dem Schlagzeuger Micha Gramm (ehemals Chief in the Garden)  zu hören. „Und wir tanzen im Regen…“ ist der Titel des aktuellen Liederprogramms. Dabei fließen Blues, Jazz und Soul genauso wie klassisches Songwriting in Anjas Kompositionen ein. Mit dieser Mischung lässt die Klavier spielende Sängerin dynamische und berührende Klangwelten entstehen, die den intimen, vorwiegend deutschen Texten einen samtenen Teppich ausrollen.

Mehr unter: https://palaissommer.de/programm/anja-schumann/

Text: Veranstalter

Anja Schumann live in concert:

Dresden: 25.08. Palais Sommer, 17 Uhr
Bischofswerda: 20.09. Schaufenster Konzert, 20 Uhr

Klaviernacht und Palais.Kino

Der Palais Sommer verlängert sich um 24 Stunden. Am Montag (26.8., 19 Uhr) können Kulturgenießer ein letztes Mal in diesem Jahr einen lauen Sommerabend auf der Wiese vom Japanischen Palais genießen und gemütlich auf Decken und Liegestühlen picknickend wunderbaren Klängen lauschen. Die Pianistin Olena Khoruzha, sie stammt aus der Ukraine, gestaltet die Klaviernacht zum Abschluss des Palais Sommers mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Jean Pierre Duport und Frederic Chopin. Um 21 Uhr ist beim Palais.Kino dann Woody Allens zauberhafte Komödie „Midnight in Paris“ zu sehen, die in die dortige Künstlerszene der 1920er Jahre entführt.

Text (lv)

http://www.Palaissommer.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Besuch aus Hollywood im Minckwitzschen Weinberghaus Radebeul

22 Donnerstag Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Musik

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Einblicke in das schillernde Leben einer Diva

Es ist wieder so weit. Dorothee Kuhbandner lädt wieder zu einer Veranstaltung im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul ein. Am 25. August, um 18 Uhr wird die Hollywood-Diva der Neunziger, Linda Miller (Schauspielerin Annette Richter), direkt aus Kalifornien kommend, das Publikum beehren. Als schillernde Diva und Dame von Welt singt und erzählt sie locker, fröhlich von ihren Erlebnissen und aus ihrem Leben mit allen Licht- und Schattenseiten. Ihr Partner, Herr Kurz Kurz, ist ein entfernter Verwandter des chinesischen Starpianisten Lang Lang (Derek Henderson) und am Piano mit von der Partie.

Die beiden geben Einblicke in Lebenswelten, die so ihres Gleichen suchen und die Zuschauer lauschen den Botschaften vergänglicher Jahre, die im Rausch verfliegen.

Vorher und in der Pause gibt es Wein und Schnittchen zum leiblichen Wohl. Wer dieses nicht verpassen möchte, melde sich bitte rechtzeitig in der Galerie mit Weitblick Radebeul bei Dorothee Kuhbandner (Tel. 0174 – 147 1270) an. Die Plätze im Lusthaus sind begrenzt. 10 Euro kostet der Spaß!

Bis Anfang September ist zudem noch die wunderbare Ausstellung von Katharina Probst in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13, zu besichtigen an den Wochenenden.
Geöffnet: Sa und So. von 14 – 18 Uhr

Text (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Yoga beim Palais Sommer: 108 Sonnengrüße, Loslassen und Yogaflow für Energie, Lebensfreude und Zufriedenheit

21 Mittwoch Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Wenn alle Sinne fließen

Endlich! Der Yogaflow hat mich wieder! Begonnen hat es mit 108 Sonnengrüßen, die ich ja sehr mag. Aber gleich so viele auf einmal in einer Stunde?! Ja, denn die 108 ist eine besondere Zahl im Yoga. „1-0-8 bedeutet: etwas-nichts-alles“, erklärte Yogalehrerin Claudia Ritschel zur ersten Session beim diesjährigen Yoga im Park im Rahmen des Palais Sommer. Die Sonne versteckt sich noch etwas, der wir mit den 108 Mal Surya Namaskar huldigen. Die Eins stehe für das Göttliche, die Null für Leere und Fülle und die Acht für Ewigkeit, Unendlichkeit. Mit der Bewegungsfolge des Sonnengrußes verbinden wir uns mit Himmel, Erde und uns mit allen Sinnen.

Ich versuche gar nicht erst mitzuzählen, überlasse mich einfach der Schönheit dieses Morgens, atme die frische Sommerluft, genieße den Anblick der hohen alten Bäume auf der Wiese und den Blick in den strahlend blauen Himmel beim Ausführen der Bewegungen. Die erste Hälfte geht leicht und mühelos, ruhig und fließend. Im letzten Drittel nehme ich alle Kraft zusammen, konzentriere mich darauf, im Bewegungsfluss zu bleiben, während die Sonne mit aller Kraft scheint und mir immer wärmer wird.
Bei der Umkehrübung zum Schluss, Schulterstand und die Beine in der Luft, bin ich etwas wacklig. Aber voller Freude und Glück, es geschafft zu haben. 108 Sonnengrüße, d.h. 2196 Einzelbewegungen in einer Stunde! Und hinterher kein Muskelkater, nur fassungsloses Staunen über mich selber.

Die Sonnengrüße begleitete Yogalehrerin Claudia Ritschel mit schönem Gesang und anspornenden Affirmationen, Kraftsätzen wie „Vertrau dir selbst“, „Jetzt bist du in deiner Mitte angekommen“, die die Anstrengung vergessen ließen und Körper und Sinne in Bewegung hielten. „Wenn das Zuviel verschenkt, das zu Wenig verschmerzt und die Irrtümer aufgebraucht sind, kann die Feier des Lebens beginnen“, gab sie uns mit auf den Weg.

„Verzeih um loszulassen“, darum ging es in der Yogastunde mit Dipa Doreen Wolff, nicht weniger intensiv, sanft und kraftvoll. Beim Einatmen das Herz öffnen, Weite, Mitgefühl und Wohlwollen sich ausbreiten lassen und mit jedem Ausatmen loslassen ein Stück, den Kopf, Situationen, Dinge und Menschen, die uns nicht guttun, innerlich vor Augen führen und gehen lassen. Schmerzliche Gefühle und Verhaltensweisen loszulassen, das erfordert Vergeben und Verzeihen, sich und anderen und sich ins Gegenüber hineinversetzen, warum derjenige so gehandelt hat. Sie zeigt uns herzöffnende Übungen, die den Körper dehnen und weiten, um innerlich frei zu werden, mit sich ins Reine zu kommen, zu akzeptieren und annehmen wie es gerade ist und dass es weiter fließen darf. „Lebe und genieße den Moment und dein Leben, egal was für Erfahrungen du gemacht hast“, so der Rat von Doreen Wolff.

Wieder eine kleine Auszeit gegönnt. „Yoga Flow für Energie, Lebensfreude und Zufriedenheit“ mit Anja Hilbert passte haargenau an dem Tag, letzten Dienstag nachmittag. Losgerissen vom Schreibtisch. Raus aus dem Kopf, nichts tun, nur spüren. Ich war zehn Minuten eher da. Drei Musiker probten auf der Bühne, am Cello, Klavier und Schlagzeug, wohl für das Jazzkonzert abends. Herrlich leichte, perlende Klänge. Tolle Einstimmung auf die Yoga-Stunde. In sich horchen. Wie ist der Atem? Kurz oder lang, stockend oder fließend…  An welchen Körperstellen fehlt Energie? Wie geht`s den Schultern, dem Nacken und dem unteren Rücken? Volltreffer. Mein Rücken ist hüftabwärts verspannt, vom vielen Sitzen am Schreibtisch. Gibt ja immer viel zu schreiben… 🙂

Da helfen wieder herzöffnende Übungen, Drehungen und Dehnungen mit dem Oberkörper, halbseitig ein Arm nach oben, Blick gen Himmel und ein Bein aufgestellt und ins Herz atmen. Arme zur Seite und vors Herz gehalten. Wir gehen in die Kobra und ins Brett, in Schräglage. In die Baum-Haltung, auf einem Bein stehend, abwechselnd, das andere stützend und die Hände über dem Kopf wie eine Krone. Ich kipple etwas. Die Bäume schwanken und bewegen sich auch, das ist Lebendigkeit, sagt Anja Hilbert. „Es ist gut so, wie es gerade ist.“ (mein neues Mantra.) Wichtig ist, wie ein Baum verwurzelt, geerdet zu sein.

Wir begeben uns in die Haltung des friedlichen Kriegers I und II, der uns Kraft, Mut und Stärke gibt, lassen unseren Krieger tanzen, indem wir die Arme abwechselnd nach oben und unten zu den Füßen schwingen. Wir recken und strecken uns, bis Augen und Herz von innen leuchten und lächeln.

Wunderbar als Ausklang der „Schmetterling“, bei dem die Knie auf und ab schwingen im Schneidersitz, wir fliegen und mir wird ganz leicht um`s Herz. Eine gute Übung auch, um die Hüften zu dehnen und lockern, um negative Emotionen loszulassen, die sich dort im Körper absetzen, sagt Anja Hilbert. „Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, entscheiden wir, ob wir glücklich, frei und zufrieden sind. Dabei kommt es nicht darauf an, was wir haben, sondern was wir geben.“

Der Sonntagmorgen mit Kundalini Yoga mit Christoph Sieber und Torsten Schubert beginnt mit grau verhangenem Himmel. Vorher regnete es noch. Ich überlege, ob ich hinfahren soll oder nicht. Doch Yoga mit der Kraft der Kundalini ist wie ein Sog.
Als ich ankomme, ist die Wiese voller Menschen. Der Himmel klart auf, Sonne, Wind und Wolken im Wechsel. Wir beginnen mit Atemübungen, die Achtsamkeit und Hingabe stärken. Gib alles, was du kannst, mit ganzer Intensität hinein in die Übungen, sagt der Kundalini Yoga-Lehrer. Intensiv durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Um in ein inneres Fließen zu kommen, weich zu werden. Es sind sehr energetische Übungen, die vor allem den Rücken- und Beckenbodenbereich stärken, dem Sitz von Kundalini, der Lebens- und Liebeskraft, und ebenso Balance und Kreativität fördern helfen. Wir gehen in die Katze- und Kuh-Stellung. Reiben im Schneidersitz die Außen- und Innenseiten unserer Handflächen abwechselnd aneinander und schauen mit halb geschlossenen Augen auf unsere Nase und leicht darüber auf das dritte Auge auf der Stirn, das für Intuition steht.

Wir bewegen die Arme leicht über dem Kopf hin und her, ein wogendes, unentwegtes Winken. Nach einer Weile werden die Arme schwer, doch bevor sie sinken, sagt der Yoga-Lehrer: „Nicht aufhören, jetzt gerade weitermachen! Noch etwas schneller, damit der Effekt eintritt und dann wird es immer leichter…. Das ist Kundalini.“ Die Kraft des Willens, durchhalten, sich selbst überwinden. Eine wirksame, körperliche Erfahrung.

Schön kraftvoll auch die Übung, die den Kreislauf des Lebens symbolisiert, der besteht im Erschaffen, Ordnen und Zerstören, Tod. In stetem Wechsel. Dabei halten wir die Arme seitlich vom Körper, die Hände mit den Daumen nach außen kreisen, schwingen, fast wie fliegen… Auch hier wieder kräftezehrend nach einer Weile. Nicht aufhören. Weiter Arme kreisen, in Bewegung, im eigenen Rhythmus bleiben. Dann geht es tatsächlich leichter. Ein schönes Gefühl, wenn Körper und Geist dann ruhig und klar werden und man ganz eins mit sich ist.

Die Energie der Gemeinschaft spüren wir beim gemeinsamen Mantra singen, gesungen, geflüstert wie Liebende und gepfiffen. Auf dem Rücken liegend lauschen wir abschließend den Klängen der Gitarre und des Gongs, mal leise, flirrend und stärker werdend, regt sich zum Flötenspiel Kundalini, bricht aus den grauschweren Wolken immer wieder die Sonne hervor und Licht flutet über mein Gesicht. Dazu ein leicht fächelnder Wind und Blätterrauschen. Einfach zauberhaft.
Im September sind Christoph Sieber und Torsten Schubert auch bei einem Yoga Festival mit dabei. Nähere Infos folgen.

Heute (22.8.) ist “ Biodanza – gemeinsam das Leben tanzen“ mit Ulrike Davies angesagt. 17 Uhr geht`s los. Danach ein Konzert mit der französischschweizerischen Band Carrousel, Sophie Burande und Léonard Gogniat bringen frische, originelle und gefühlreiche Neonchansons mit zu Musik auf Akkordeon, Melodica und Klavier. 20 Uhr ist Beginn beim Palais Sommer. Lieder voller Charme, Poesie und Power – großartige Stimmung herrschte über zwei Stunden auf der Wiese am Palais. Schwelgten und schwebten die Tanzenden durch den Sommerabend mit den wunderbaren Musikern.

Yoga einmal anders. Gemeinsam das Leben tanzen, jeder für sich und alle zusammen in der Bewegung verbunden. Beim Biodanza mit Ulrike Davies schwangen gestern viele voll ansteckender Lebensfreude und Energie auf der Wiese beim Palais Sommer. Bewegung und Begegnung stand dabei im Mittelpunkt. Da standen bei  den Kreistänzen Männer, Frauen und Kinder im Wechsel in der Mitte innen und außen, nahmen den Rhythmus gegenseitig auf, klatschten und spornten die anderen an. Weitaus weniger Männer tanzten und sprangen zu urwüchsigen Trommelklängen und sanfter Salsamusik. Bunt fröhliche, lebenssprudelnde Weiblichkeit wirbelte um so mehr auf dem Platz. Dann tanzten alle gemeinsam im großen Kreis, Hand in Hand und hielten sich, leicht hin und her wiegend einen Moment. Der Kreis geriet wieder in Bewegung. Man fand sich zu zweit, zu viert, acht, sechzehn und mehr Leuten spontan miteinander tanzend, voller Leichtigkeit, Unbeschwertheit und die Kraft der Gemeinschaft erlebend. Weitere Termine stehen unter http://www.biodanza-dresden.de

Morgen, am Samstag vormittag nehme ich mir Zeit für „Yoga und die Fülle des Atems“. Sonntag steht Partner Yoga zu zweit, zu dritt und zu viert im Programm. Dann sind die Yoga Sessions beim Palais Sommer für dieses Jahr schon wieder vorbei. Ich erhalte mir den Yoga Flow, draußen im Freien, weiterhin beim Brombeeren und Holunder pflücken, denn da muss ich mich teils auch ganz schön recken und strecken, denn die größten und saftigsten Früchte hängen bekanntlich immer ganz oben.

Das Festival mit Konzerten, Freilichtkino und Yoga im Park dauert noch bis 26. August.

Text + Fotos (lv)

http://www.palaissommer.de


Ansteckende Lebensfreude, Energie und Verbundenheit beim Biodanza mit Ulrike Davies (re. Foto) beim Palais Sommer gestern nachmittag.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Verrückte Urlaubserlebnisse: Davon erzählt das Buch „No Risk – No Fun“

14 Mittwoch Aug 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Unterwegs

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Wenn eine eine Reise tut…

dann kann sie was erzählen. Zum Beispiel verrückte Urlaubserlebnisse. Das haben Karin Funke und Kathrin Krüger-Mlaouhia getan – zwei reiselustige Journalistinnen aus Dresden bzw. Großenhain. Was sie in ihrem Büchlein „No Risk – No Fun“ zusammengestellt haben, hat sich alles so zugetragen: der Überfall auf dem Nil in Ägypten, das gefährliche Pferdegetrappel beim Pilgern in Spanien, der Tod im hohen Norden von Norwegen, das Schwimmen mit Piranhas in Brasilien.

Angetrieben von Mut und Neugier gingen Frauen schon immer auf Reisen – allein, mit einem Partner, in Familie, in der Gruppe. Wir wissen von früheren Abenteuerinnen, weil sie ihre Eindrücke und das, was ihnen geschah, aufschrieben oder immerhin weitererzählten. Das hat wohl auch Funke und Krüger-Mlaouhia angetrieben. Sie wollten das Skurrile, das ihnen widerfuhr, für andere nacherlebbar machen und so ins allgemeine Gedächtnis speichern. Dabei kommt ihr Freiheitsdrang auch an die Grenze des Erträglichen. Denn es kann schon mal ans Leben gehen, wie die Geschichte „Gefahr im Wasser“ aus Mallorca zeigt.

Doch Angst machen möchten die beiden Journalistinnen niemandem. Im Gegenteil: Sie wollen mit ihren spannenden Erlebnissen dazu einladen, das Reisen nie aufzugeben. Nicht nur, weil es bildet. Sondern auch, weil der überraschende Ausgang von Geschichten viel nachhaltiger und spannender ist, wenn man ihn selbst erlebt, statt auf dem Sofa vor dem Fernseher. So soll „No risk – no fun“, zu deutsch übrigens „Ohne Risiko kein Spaß“, Reiselust wecken und mit Eigenheiten der beschriebenen Länder bekanntmachen. Damit man vielleicht den 20 gedruckten Geschichten im Urlaubsbüchlein noch weitere eigene hinzufügen kann.

„No risk – no fun“ ist 2019 erschienen im United p.c. Verlag und im Buchhandel für 16,50  Euro erhältlich.

Text: Kathrin Krüger-Mlaouhia

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Farbenfrohe Malerei auf Kupfer – Neuer Bildband von Günter Gläser

12 Freitag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Genießen, Lebensart

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Farbimpressionen aus dem Feuer

Die heute seltene Emaillekunst stellt ein neuer Bildband des Radebeuler Metallkünstlers Günter Gläser vor.

Eine Sommerlandschaft mit Mohnblüte. Lavendelfelder.
Sonnenblumen, Magnolien, Mandelblüten, Tulpen und zartes Wollgras entfalten ihre betörende Pracht. Linien und Formenspiel sind noch bewegter, fließender geworden in den neuen Emaillebildern von Günter Gläser.

Das hat gewiss auch mit der unruhigen, wechselvollen Gegenwart zu tun. Mit Hingabe und Experimentierfreude widmet sich der frühere, promovierte Ingenieur und Unternehmer aus Radebeul seit seiner Pensionierung seit  nunmehr 16 Jahren ganz der heutzutage seltenen und aufwendigen Emaillekunst. Seine leuchtend farbenfrohe Malerei auf Kupfer stellt ein neuer Bildband mit „Farbimpressionen aus dem Feuer“ des 84-jährigen Metallkünstlers vor, gerade erschienen in einer Auflage von 500 Stück im Notschriften-Verlag Radebeul und im Verlagsbuchladen auf der Bahnhofstraße 19 erhältlich.

Den Buchtitel ziert ein Blick auf den sonnigen Weinberg, mit weitem Blau und steinigen Treppen wie Lebensstufen. Für den Bildband wählte Gläser 111 Arbeiten aus, die einen Querschnitt seiner von 2007 bis 2019 entstandenen, insgesamt 240 Emaillebilder in opulent farbreichen Abbildungen zeigen. Reiseeindrücke aus dem Mittelmeerraum, wie fröhlich beschwingte Musikanten und Tanzpaare in bunten Trachten in den Gassen sowie die Reize und Vielfalt der Pflanzenwelt und Landschaften sind stimmungsvoll eingefangen und zugleich Sinnbilder für Werden, Wachsen, Wandel und verrinnende Lebenszeit. Landschaften und freie Motive aus dem Feuer mit symbolhaften Bildern und Reflexionen zur Gegenwart, in denen es um das Maßvolle und Ausbalancierte im Umgang mit der Natur geht.

Im Vorwort des Bildbandes erzählt Günter Gläser über seine Liebe zur Emaille und wie ein Emaillebild entsteht. Er ist immer noch oft im Atelier voller Ideen und Schaffensfreude, soweit seine Gesundheit es erlaubt. Ein Leitspruch von ihm lautet: „Frage nicht nach gelebten Jahren, aber erhalte dir die Augenblicke, die du genießt.“

Passend zum Sommer wird Günter Gläser neue, heiter-sinnliche Emaillebilder mit Paaren in Umarmung, Tanzenden und feurigen Chili in der Ausstellung „Sommersalon“ zusammen mit anderen Künstlern aus der Region ab Mitte Juli in der Galerie Kunst & Eros in Dresden zeigen.

Text (lv)
Fotos: Jens Kuhbandner, Karin Gläser (1)

Zu Gast bei Günter Gläser (Bildmitte) in Radebeul. Zum Erscheinen seines neuen Bildbandes „Farbimpressionen aus dem Feuer“ lud er den Verleger Jens Kuhbandner vom Notschriften-Verlag, Autorin Lilli Vostry und Autor Thomas Gerlach in feierlich-gesprächiger Runde am sommerbunt gedeckten Tisch auf die Terrasse vor seinem Atelier ein.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellung „Mélange 38“ von Beate Bilkenroth im „Kastenmeiers im Taschenbergpalais“

11 Donnerstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Farbintensive Kontraste: Plattenbauten aus ungewöhnlichem Blickwinkel malt Beate Bilkenroth.

Momente zwischen Stille und Bewegung

Die 60. Ausstellung im Restaurant „Kastenmeiers“ – die zweite am neuen Standort im Hotel Taschenbergpalais Kempinski, Taschenberg 3 in Dresden zeigt Arbeiten der Dresdener Künstlerin Beate Bilkenroth. Die Vernissage ist am 14. Juli, von 13 bis 15 Uhr.  

Getreu dem Titel „Mélange 38“ mixt sie in ihrer Ausstellung friedvolle Stillleben, zweifarbige Tierserien und farbenprächtige Momentaufnahmen. Ihre Bilder beschönigen nichts, und doch beschreibt sie auch bei scheinbar trister Plattenbau-Architektur den Zauber von Licht und Umgebung. So beschäftigte sie sich mit den WBS-70-Bauten Am Jägerpark und ihrer Nähe zur Dresdner Heide oder widmete sich in einer ganzen Serie der Faszination einer schwimmenden Ente. Und das Bild „Blaues Wunder“ offenbart dem Dresdner etwas gänzlich Unerwartetes.

Ihre Malweise ist angelehnt an den Fotorealismus, die Arbeiten entstehen in Öl auf Leinwand und bilden einen teils sehr farbintensiven Kontrast zu den in grau gehaltenen Lehmputzwänden im „Kastenmeiers“.

Für all jene, die das „Kastenmeiers“ am neuen Standort noch nicht besucht haben, ist die Vernissage gleichzeitig ein schöner Anlass, um das neue Restaurant kennenzulernen, mit einem Glas Sekt und feinem Fingerfood durch die Räumlichkeiten zu schlendern und neben der Kunst vertraute und neue Details der Innenarchitektur à la Kastenmeiers zu entdecken.

Dies ist nicht nur die zweite Ausstellung im Restaurant am neuen Standort, sondern gleichzeitig Nummer 60 seit Beginn dieser Tradition im Herbst 2010 im Kurländer Palais. Die Arbeiten von Beate Bilkenroth sind bis 28. August zu sehen.

Text + Fotos: Sabine Mutschke

Mehr Informationen über die Künstlerin und ihre Arbeit finden Sie auf
https://b-bilkenroth.de/

http://www.kastenmeiers.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

ErlebnisReich: Flanieren, Tanzen und Genießen bei der 11. Dresdner Schlössernacht

10 Mittwoch Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Musik, Tanz

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Herzlich willkommen zur 11. Dresdner Schlössernacht! Diesmal begrüßen Clowns und Stelzenläufer der „Dulce Compania“ die Besucher.
In zauberhaftes Licht tauchen Farben und Feuerwerk die Elbschlösser zur Schlössernacht. Foto: © 2018 Michael Schmidt

Mit Salsa und anderen fröhlich mitreißenden Klängen aus Lateinamerika locken „Vientos del Caribe“ zum Zuhören und Tanzen.
Mit Schwung & Eleganz: Tango-Tänze mit Stefanie & Goetz
Swing und andere Lieder aus den Cabarets der 20er Jahre: das Karolina Trybala-Ensemble kommt mit dem Programm „Hotel de Pologne“.

 Mario Nowack verblüfft stimmlich und äußerlich wie Robbie Williams.

Roger Pabst singt Songs von Frank Sinatra mit viel Charme.

Elbschlösser werden wieder zur Erlebnislandschaft

Jede Menge Musik und kulinarische Genüsse locken wieder bei der 11. Dresdner Schlössernacht am 13. Juli. 250 Künstler gestalten das Open-Air-Fest auf 15 Bühnen und Spielstätten.

Eine klangvolle Sommernacht, Livemusik zum Rocken, Tanzen oder Träumen, in buntes Licht getauchte Schlösser und viele kulinarische Köstlichkeiten – all das sind Attribute der Dresdner Schlössernacht. Sie findet am 13. Juli zum elften Mal statt und lädt zum ausgiebigen Flanieren, Tanzen und Genießen ein.

Für eine Nacht verwandeln sich die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg, Schloss Eckberg, Lingnerschloss und Saloppe wieder in eine riesige Open-Air-Kulturlandschaft. Hier gibt es Musikgenuss quer durch alle Genres: von Jazz bis Rock, von Latin Music bis zur Weltmusik. Insgesamt bespielen 250 Künstler 15 Bühnen und Spielstätten. Dabei wird auch das Römische Bad mit Poesie, Musik und Bauzaungeschichten in Szene gesetzt, um auf die notwendige Sanierung aufmerksam zu machen. Dank der Unterstützung von Schloss Albrechtsberg trifft man hier zum Beispiel den Earl of Findlater und Rosalie von Rauch – zwei frühere Bewohner des Elbhangs, die munter aus der Schlossgeschichte plaudern.

Dass die Schlössernacht jedes Jahr neu und anders ist, dafür sorgt allein das Festgelände. Am Teich von Schloss Albrechtsberg präsentiert sich das Badehaus frisch saniert. Die Saloppe bietet in ihrer neuen Huschhalle Unterschlupf vor Regenschauern. Beim Lingnerschloss gibt es immer Neues zu entdecken, ganz aktuell das liebevoll sanierte Treppenhaus zur Dachterrasse. Dort oben kann man wieder einen Wein mit Ausblick genießen und dabei Gutes tun. Der Förderverein Lingnerschloss e.V. regelt den Besucherstrom und freut sich über eine kleine Spende für die Schlosssanierung.

Beleuchtete Wandelwege geleiten die Besucher auch zu einer Vielzahl von kulinarischen Angeboten, vom Flammkuchen bis zur Garnele, vom frisch gezapften Meissner Schwerter Bier bis zum Sächsischen Spitzenwein. Überall laden Liegestühle zum Ausruhen ein und machen mit einem Logo aufmerksam auf Dresdens Bewerbung als Kulturhauptstadt. Auch das Jahresthema der Stadt „Dresden 1719“ wird sichtbar.

Fabelwesen sorgen für eine märchenhafte Atmosphäre, ebenso die illuminierte Schlossfassade und das musikalisch begleitete Feuerwerk. Auch Tanzbegeisterte kommen auf verschiedenen Open-Air-Tanzböden voll auf ihre Kosten.

Eine Flanierkarte kostet 38 Euro im Vorverkauf. Sie ist an allen bekannten Vorverkaufskassen erhältlich und kann via Etix auch im Print-at-Home-Verfahren ausgedruckt werden. Wer im Vorverkauf keine Tickets mehr ergattern kann, hat die Chance auf eine Karte aus dem Abendkassenkontingent. Diese gibt es ausschließlich an den Eingängen Schloss Eckberg und Brockhausstraße und kosten 45 Euro.

Da es rund um das Festgelände keine Parkplätze gibt, empfehlen die Veranstalter dringend die Nutzung von Bus und Bahn. Diese verkehren mit verkürzter Taktfrequenz. Mehr Infos dazu und zum Shuttleservice, der zwischen ausgewählten Parkplätzen und den Schlössern pendelt, gibt es unter http://www.dresdner-schlössernacht.de

Text: Sabine Mutschke
Fotos (PR/Veranstalter)

Ort: Parkanlagen der Elbschlösser, Bautzner Straße 130 bis 134, 01099 Dresden

Einlass ab 17:00 Uhr, Beginn 18:00 Uhr

Veranstalter

First Class Concept GmbH,
Projektleiter Jörg Ullrich
Messering 8E, 01067 Dresden

www.first-class-concept.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Unterwegs in der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2019

22 Samstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Klingende Oase. Jede freie Ecke wurde wieder zur Bühne für Musik, Spiele, Straßenaktionen. Spontan, originell, bunt, flippig, schillernd. Noch mehr als sonst zieht das Dresdner Szene- und Kneipenviertel die Blicke auf sich und Tausende feierfreudige Besucher aus nah und fern an während der Bunten Republik Neustadt (BRN). Auch dieses Jahr im Juni. Drei Tage und Nächte lang wurde wieder ausgiebig gefeiert vergangenes Wochenende. Erstmals ausgerufen in der Wendezeit Anfang der 90er Jahre, wurde und wird hier Kultur, Kreativität, Urwüchsigkeit und Lebensfreude in aller Vielfalt zelebriert. Nicht nur zur BRN, sondern alltäglich.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt


Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Kunst: offen in Sachsen – Farb-Spaziergänge bei Christa Günther in Radebeul

09 Sonntag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart

≈ Hinterlasse einen Kommentar

„Kunst ist das: dass man die Dinge immer wieder neu sieht“ (W. Kentridge), steht auf einer Ansichtskarte, die eine Farblandschaft von Christa Günther zeigt. Sonnenlicht, Grün und rote Farbspuren durchziehen das Bild, das sie „Tabula Rasa III“ nennt. Die Farben flirren und pulsieren, fließen immer wieder neu und anders ineinander auf den Leinwänden. Vielleicht spielt der Bildtitel darauf an?

In ihre Bilderwelt eintauchen und zuschauen, wie ein Bild sich malt, können Besucher beim diesjährigen 15. Kunst: offen in Sachsen. Während der Pfingsttage vom 8. bis 10. Juni öffnen Künstler sachsenweit ihre Ateliers, Arbeits- und Ausstellungsräume und laden ein zum Schauen, Staunen und Entdecken und natürlich auch zum Erwerben von Kunst.
Christa Günther öffnet ihr Atelier in der Alten Schuhfabrik auf der Gartenstraße 72A in Radebeul an diesen Tagen ebenfalls von 10 bis 18 Uhr. Wie ein Bild sich malt, können die Besucher von 15 – 16 Uhr bei ihr erleben. Eine lustige Figur, aus einer Staffelei zusammengesetzt mit bunt bekleckstem, weißem Shirt und bemalter CD als Kopf weist den Weg zum Atelier von Christa Günther in der zweiten Etage der Alten Schuhfabrik in Radebeul. Ein saniertes, helles Gebäude mit roten Klinkersteinen. Seit 2006 hat Christa Günther hier ihr Atelier. Nebenan haben Peter und Karen Graf ihre Ateliers und eine Tür weiter der Künstler Matthias Kistmacher. Im Gebäude sind außerdem ein Architekturbüro und ein Fuhrunternehmen tätig.

Christa Günther ist bereits zum 13. Mal bei „Kunst: offen in Sachsen“ dabei.
„Für mich ist Malen etwas ganz Zärtliches, das der Seele gut tut. Etwas erschaffen, bei dem man alles um sich herum vergisst, das ist das Schönste am Malen“, sagt die Künstlerin. 1998 hängte Christa Günther ihren Job an den Nagel. Sie unterrichtete viele Jahre als Lehrerin Deutsch und Musik und hat drei Kinder alleine großgezogen. Während einer Waldorfpädagogik-Ausbildung in Stuttgart kam sie zur freien Kunst und seither lässt der Umgang mit Farben sie nicht mehr los. Sie besuchte Kurse im riesa efau in Dresden, bei Sandor Doro, Frank Herrmann und Maksa, einer Hamburger Künstlerin. “Sandor Doro hat mich in die Abstraktion gebracht“, sagt sie.

Malen sei auch ein Spaziergang nach innen. Die Farbe Blau, die für das Unbewusste und die Seele steht, taucht facettenreich in ihren Bildern auf, die sie Farbschicht um Farbschicht mit Pinsel, Spachtel und Rakel aufträgt. Dabei entstehen faszinierende Farbspiegelungen, fließende, ineinander greifende, sich durchdringende, überlagernde, rissig-brüchige und lichtvoll changierende Farbräume mit Titeln wie „Mia Volta“ (griech.: Spaziergang) oder „Phanta Rei“ (Alles fließt). Angeregt von der Natur und Reiseeindrücken. Sie macht sich keine Skizzen, sagt Christa Günther, sondern malt rein aus dem Gedächtnis, der Erinnerung. Ihre mal pastellfarbenen, mal kraftvoll leuchtenden Bilderlandschaften wirken oft auch wie erinnerte Träume, halb konkret, halb verschwommen in der Ferne aufleuchtend. Und lassen dem Betrachter viel Spielraum, eigenen Empfindungen und Fantasien nachzugehen.

Während das Bild auf der Leinwand Form annimmt, ist es mucksmäuschenstill im Atelierraum, hört man nur den Spachtel sacht über die Fläche streichen. Ein spannendes Erlebnis auch für Julius (7), der mit seiner Oma, einer ehemaligen Lehrerkollegin von Christa Günther, hergekommen ist. „Das Gelb sieht aus wie eine Banane mit Nase und das Rot wie ein tanzender Weihnachtsmann“, sagt er. Die Künstlerin und die anderen Erwachsenen schmunzeln. Sie dreht das Bild um, dann sieht es wieder anders aus.

Sie öffnet gern ihr Atelier. „Ich merke, wie die Leute reagieren auf meine Kunst, es ergeben sich Gespräche und wenn ich ein Bild verkaufe, ist das ein schöner Nebeneffekt“, sagt sie. Die Besucher können nach dem Bilderbummel auch Wein aus eigenem Anbau ihres Freundes, der Winzer ist, verkosten. Rotburgunder und Zweigelt stehen bereit. Auf der Staffelei im Atelier trocknet inzwischen das kleine Ölbild. „Jetzt lasse ich es einfach laufen. Mal sehen wie es in einer Stunde aussieht. Dann kann ich noch mal drüber gehen“, sagt Christa Günther. Fünfzehn Besucher hatte sie am Sonnabend im Atelier innerhalb einer Stunde, weiß sie anhand der von draußen nach drinnen in eine Schale gewanderten Steine, Reisemitbringsel. Sie lächelt glücklich.

Bilder von ihr sind auch in der derzeitigen Ausstellung der Künstlergruppe „Radebeuler Kunstspuren“ im Foyer der Landesbühnen Sachsen in Radebeul vor den Vorstellungen zu sehen (noch bis 23. Juni).  Die 15 KünstlerInnen öffnen ihre Ateliers wieder für Besucher am 15. September, von 10 – 18 Uhr.

Text + Fotos (lv)

http://www.christaguenther.de

Eine Übersicht der Künstler, die ihre Ateliers über Pfingsten für Besucher öffnen, steht unter http://www.kunst-offen-in-sachsen.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 136 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfgang Schiffer
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wirthstef
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Angela
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von mitohnesahne
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von ww
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Change Therapy
  • Avatar von Troicaolenh Bussiness bureau nonprofit charity.troicaolenh05 inc .
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von marinabuettner
  • Avatar von piartista
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von buchkomet
  • Avatar von Schnippelboy
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Martha
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 195.571 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Lebensfreude & Genuss contra Ignoranz beim Gastspiel "Chocolat" mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer & Les Manouches Du Tannes im Schauspielhaus Dresden
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • BilderAlbum: Zu Besuch bei dem Künstler Eckhard Kempin im Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast & Neue Ausstellung
  • Jürgen Haase verabschiedet sich als Old Shatterhand auf der Felsenbühne Rathen
  • Premiere "Faust I" von Johann Wolfgang von Goethe in den Landesbühnen Sachsen
  • Atelierbesuch bei André und Ralf Uhlig in Radebeul

Aktuelle Beiträge

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • Unterwegs: Der Zauber des Kinos & Theaters wird zelebriert beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Ausstellung „Emotionen in Kunst“ von Mandy Baldauf im „Kastenmeiers“ in Dresden
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
  • Premiere „Kritischer Zustand“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Neue Lyrik: Ode an das Weiß
  • Kurzgeschichte: In deinem Kopf
  • Ausstellung: Liebesbriefe von Max Schwimmer in der Galerie Himmel in Dresden
  • Premiere „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 136 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
 

Kommentare werden geladen …