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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Skulpturen-Ausstellung von Matthias Jackisch im Schlosspark Freital-Burgk

07 Montag Aug 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Reizvolles Stein-Geflüster

Eine Steindame mit Hündchen und neuem Kopf und viele andere  wundersame und geheimnisvolle Skulpturen des Tharandter Künstlers Matthias Jackisch können die Besucher derzeit im Schlosspark Freital-Burgk entdecken.

Eine Vielzahl an Steinwesen überraschen, erstaunen und beleben derzeit den Schlosspark Freital-Burgk. Kleine und große Figuren, allein und zu zweit, fein oder rissig und verwittert ihr Aussehen, erheben sich auf Stelen oder stehen im Gras und unter Bäumen, sichtbar oder halb verborgen in Mauern und Nischen. Der Besucher entdeckt sie beim Spaziergang durch den Park in der Skulpturenausstellung mit dem Titel „Die Dame mit dem Hündchen – kopflos“ von Matthias Jackisch.

Letzten Sommer war erstmals Kunst im Schlosspark Burgk zu sehen. Nach den begehbaren Metallskulpturen von Steffen Petrenz wird das erfolgreiche Debüt nun fortgesetzt mit den Steinskulpturen des in Tharandt lebenden Künstlers Matthias Jackisch. „Er ist es gewohnt, seine Skulpturen direkt mit der Umgebung interagieren zu lassen. Sie gehen auf das Vorgefundene ein, spielen mit ihrem Umfeld, interpretieren es vielleicht ganz neu“, sagt Kristin Gäbler, die Leiterin der Städtischen Sammlungen Freital im Schloss Burgk. Die Kunstwerke fügen sich harmonisch ein in die Gartenlandschaft und Architektur und verwandeln sie zugleich. Sie wecken Neugier und regen die Fantasie an, laden zum Anschauen, Verweilen und stiller Zwiesprache mit dem Gesehenen ein.

Wie die Titelfigur der Ausstellung, die rätselhafte, kopflose Dame im edlen Kleid mit ihrem Hündchen, die aus dunklem Stein aus einer Steinmauer hervor wächst, nahe am Besucherbergwerk im unteren Teil des Parks. Matthias Jackisch hat ihr einen Kopf mit Haube aus hellem Stein aufgesetzt für die Zeit der Ausstellung. Mit versonnenem Blick. Die Skulptur vervollständigte er angeregt von der bekannten Erzählung „Die Dame mit dem Hündchen“ von Anton Tschechow. Ein Stück weiter steht auf einer Anhöhe eine große, erhabene Sandsteinfigur, „Moira“, die Schicksalsgöttin, entstanden 2021. Zwischen Bäumen ruht die „Große Liegende“ in einer steinernen Pferdetränke, die ehemals im Schlosshof stand. Am Bach sitzen kleine, zauberhafte Figuren. Vor dem Wiesenhügel ragt ein Relief mit zwei Rubensdamen aus Stein und daneben liegt ein „gefallener Engel“ kopfüber zwischen gelben Wiesenblumen.

Umgeben von Rhododendronbüschen haben sich zu den barocken Sandsteinfiguren, mit Buch, Kugel oder Sternrohr in der Hand, die reizvoll geheimnisvollen Steinwesen von Jackisch gesellt. Sie sind oft aus sprödem, spurenreichem Stein hervorgeholt, mal konkret und mal abstrahiert schemenhaft die Gesichter, von fragiler, traumhaft entrückter, wunderlicher und anrührender Gestalt. Manchmal haben die Skulpturen geschwungene, gedrehte und abstehende Formen wie aus einem Stamm gewachsen und ähneln Flügeln. Licht und Schatten, Blätterrauschen und Pflanzen umspielen die Steinfiguren und lassen sie immer wieder anders erscheinen. Auf der Schlossrückseite am Baldachin stehen auf Sockeln zwei grazile Sandsteinfiguren von Jackisch, eine männliche und weibliche, als stünden sie schon immer dort.

Nah bei ihnen auf der Wiese trifft man eine kleine sandfarbene  Figur mit Kappe, der gewölbte Körper von verdorrtem Moosgeflecht überzogen. Sie wirkt wie eine Erdmutter und man möchte sie am liebsten aus der Sonne unter einen der schattigen, hohen alten Bäume stellen. Vor einer offenen Baumgruppe neben der Metallglocke hockt eine Figur sinnend. Gleich daneben ein Flötenspieler auf  der Wiese, dem jeder still für sich lauschen kann. Unten am Teich mit hohem Schilf steht eine große metallene Frauenfigur, die einen bärtigen Kopf an ihrem Körper hält, Salome oder Undine vielleicht. In der Sonne glänzen die keramischen Relieftafeln in einer Marienandachtssäule im Schlosspark, deren Nischen Jackisch mit Bildern füllte. Darunter ein Rabe, sein Lieblingstier. Zur Ausstellung ist ein Begleitheft mit Bildern und Titeln der Skulpturen, Lageplan und Wissenswertem zur Historie von Schloss Burgk und dem Schaffen des Künstlers erschienen. Dieses ist kostenfrei an der Museumskasse erhältlich. Die Skulpturen von Matthias Jackisch sind noch bis 10. März 2024 im Schlosspark Burgk zu sehen, der immer geöffnet hat.

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Ausstellung „Von der Poesie des Wassers“ von Michael Klose in der Galerie Mitte

22 Samstag Jul 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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„Mich zieht es immer wieder zum Wasser“, sagt der Künstler Michael Klose über seine farbreich spiegelnden Bilder.

Wasser und Seerosen in allen Farbschattierungen

„Von der Poesie des Wassers“ erzählt eine Ausstellung mit Malerei, Zeichnungen und künstlerischer Druckgrafik von Michael Klose in der Galerie Mitte in Dresden.

Licht, Farben und Wasser malen mit. In den bezaubernden Bildern mit Seerosen-Teichen und Landschaften am Wasser steht das Lebenselixier im Mittelpunkt. Zu sehen sind sie in der der Ausstellung “Von der Poesie des Wassers“ mit Malerei, Zeichnungen und künstlerischer Druckgrafik von Michael Klose in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49, in Dresden (noch bis 26. August).

Es ist seine zweite Einzelausstellung in dieser Galerie. 2020 zeigte Klose seine Landschaften zusammen mit Plastiken von Jürgen Cominotto unter dem Motto: „Im Wald und auf der Heide“. „Da war Blau noch die vorherrschende Farbe. Jetzt Grün“, sagt er schmunzelnd. Das Wasser spiegelt sich in allen Schattierungen auf den Leinwänden, mal flirrend sonnengelb, orange oder rot glühend im Abendlicht, mal klar, mal verschwommen und formreduziert leuchten die Seerosen. Auch das Elbtal ist mehrfach vertreten in allen Farbtönen. Michael Klose sammelt die Eindrücke, ohne Skizze zu machen, besucht die Orte oft mehrmals. Es geht ihm um das Darstellen einer bestimmten Stimmung, die er mit ihren Farbnuancen und Formen aufnimmt und dann im Atelier malt, sagt Michael Klose. 2012 hat er sich mit Monet beschäftigt, besuchte auch dessen berühmten Garten mit dem Seerosenteich und das Atelierhaus des großen französischen Impressionisten in Giverny. Außerdem fuhr Klose im Urlaub mit dem Hausboot zusammen mit seiner Frau südlich der Müritz eine Woche lang und malte Seerosen. Ingesamt drei Mal. Dann hatte sich das Thema Seerosen erst mal erledigt.

Bis er im Sommer 2021 beim Spazierengehen mit seiner Pudeldame einen kleinen Seerosenteich am Ortsrand von Arnsdorf entdeckte. Dort wohnt er mit seiner Familie. „Über 30 Ölbilder sind in dem Jahr entstanden.“ Er malte die Seerosen morgens, abends, auch bei Regen. „Je nach Licht ändert sich die Stimmung und sehen sie auch grün aus, wenn Wasserlinse darauf gewachsen ist“, so Klose. In der Ausstellung zeigt er Ölmalerei, pastell- und erdfarbene Aquarelle und eine langgestreckte Grafik mit zarten hellen Seerosenblättern vor dunklem Grund. „Es zieht mich immer wieder zum Wasser, vielleicht wegen seiner Vielschichtigkeit, Transzendenz und dem surreal Schwebenden“, sagt Michael Klose. Im Juli feiert er seinen 60. Geburtstag. Mit dem Aquarellieren begann er 1979, erste Holzschnitte und Radierungen entstanden 1982. Nach seinem Architekturstudium an der TU Dresden arbeitete er auf dem Gebiet der architektonischen Denkmalpflege bis 2018. Inzwischen ist er nur noch als freischaffender Künstler tätig und hat sein Atelier in der ehemaligen Schokoladenfabrik in der Johannstadt in Dresden.

„Michael Klose ist ein interessanter Kolorist, der sich auf gewisse Weise in der Farbe einwurzelt und verschiedene Gemütszustände ausdrückt. Das Schöne an den Bildern ist, dass sie oft keine klaren Konturen haben, sondern wie verwischt, wie eine Fata Morgana erscheinen und wieder verloren gehen. Damit sind sie auch ein Sinnbild unserer schnelllebigen Zeit“, sagt Karin Weber über Kloses Seerosen-Malerei. Außerdem sind bemalte Keramikhühner und ein Gemeinschaftswerk mit bemalten Schiffchen-Vasen aus Keramik von Michael und Dorit Klose zu sehen. Dazu gesellen sich edle Porzellantrinkgefäße für Heilwasser und farbenfroh-urwüchsige Mensch-Tier-Zeichnungen und bemalte Keramikteller von Elke Heber in der Kabinettausstellung in der Galerie Mitte.

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Ausstellung Christian URI Weber zum 80. in der Galerie mit Weitblick Radebeul

22 Samstag Jul 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte, Zwischenmenschliches

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Bilder & Aphorismen sind seine Leidenschaft: Der Künstler und Autor Christian URI Weber im Atelier seines Wohnhauses in Radebeul. Er selbst bleibt lieber im Hintergrund und lässt seine Arbeiten ganz für sich sprechen.

Urwüchsige Wesen voller Witz und Wunder

Farbenfroh, einfallsreich und um die Ecke denkt Christian URI Weber gern in seinen Bildern. Eine Ausstellung ehrt den Meister des lakonischen Humors zum 80. Geburtstag in der Galerie mit Weitblick in Radebeul.

Seltsame Wesen tummeln sich im Grünen. Ein Baum mit Gesichtern steht da, davor weht eine schwarze Fahne mit Tierkopf, ein kleiner gelber Vogel balanciert auf einer Blattspitze und ein rosa Stachelschwein mit feurigem Schweif treffen sich zu einer „Beratung“. Worum es dabei geht, bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen im Titelbild der Ausstellung „URI – ,ein Meister mit lakonischem Humor` wird Achtzig“. Eröffnet wurde sie letzten Sonntag in der Galerie mit Weitblick in Radebeul, Obere Bergstraße 13, um 17 Uhr.

Dort zeigt Christian URI Weber eine Auswahl kolorierter Grafiken, mit Acrylfarben auf Spanplatten und Papier gezeichnet, aus den letzten Jahren. Seine letzte Ausstellung hatte er 2019 in der Stadtbibliothek Radebeul-Ost. In seinem Atelier im oberen Stockwerk des Wohnhauses auf der Zinzendorfstraße hängen sie schon bereit: ein „Frisiertes Alpenveilchen“, „Die drei Weisen“, drei Figuren mit Ecken, Kanten und Krone und ein „Engel mit Handy“ abgewandelt von Paul Klee. Eine „Katze“ blinzelt gelbäugig, gemütlich schwarz geringelt den Betrachter an. Daneben das „Müff“ ist ein schneckenähnliches Fantasiewesen, das ein farbiges Zelt mit sich trägt.

Auf der „Autobahn“ brausen ein Haifisch und ein Hecht aneinander vorbei. Eine Figur mit langer Krawatte schaut auf ein kleines, lustiges, türkisblaues Männchen mit wild wirbeligen roten Haaren. „Wir sind gar nicht so weit entfernt voneinander“, heißt der Bildtitel. Oft tauchen Tiere, Misch- und Fabelwesen auf in der Bilderwelt von Christian URI Weber. Der Künstlername URI ist von urig, ursprünglich abgeleitet. Farbenfroh, urwüchsig und mit viel skurril hintergründigem Witz und Ironie erzählen seine Arbeiten von den Wundern, Verrücktheiten und Abgründen im Umgang von Mensch, Natur, moderner Technik, scheinen Wünsche, Widersprüche und Werte gegenseitig zu wetteifern. In seinen Gedankenbildern oder Bildergedanken, formreich, abstrahiert und fabulierfreudig festgehalten, wirbelt URI den Zeitgeist und seine Moden gehörig durcheinander, stellt Gewohntes, Festgefahrenes und Schubladendenken in Frage, denkt und zeichnet selten schnurgerade, sondern gern kurvig, wellig, um die Ecke.

„Ich versuche immer wieder etwas Neues zu machen, was es in der Form noch nicht gegeben hat“, sagt Christian URI Weber zu seinen Arbeiten. Das Bild sei im Kopf fertig, das zuerst als Skizze festgehalten, dann aufs Papier drängt. Die Farben können sich auch noch mal ändern. Gedankenblitze und Aphorismen, in denen er heiter philosophisch über die Welt und eigene Lebenserfahrungen reflektiert, schreibt er vorwiegend nachts, die Bilder malt er am Tag. „Die Einfälle, zu Papier gebracht, sind eine Art roter Faden, der mich begleitet seit dem 16. Lebensjahr“, erzählt er.  Er las gern die Abenteuergeschichten von Karl May und Marco Polo, später kamen Hermann Hesse, die großen Satiriker Ringelnatz, Tucholsky, Morgenstern, Heine und Werke von Oscar Wilde und Elias Canetti hinzu. Anregungen findet URI beim Autofahren, Fernsehen, im Alltag oder nachts im Traum. Künstlerische Anreger für ihn sind außerdem Kandinsky, Miró und Klee.

Manches Bild von URI provoziert auch wie die „Singenden Schweine“. In einer Studie las er, dass die Tiere bei klassischer Musik etwa von Mozart im Schlachthof Stress abbauen und dann schmecken sie besser. Im Bild „Wagnis“ sieht man eine Frau und einen Mann, die sich vereinen zu einer Figur aus beiden, miteinander verflochten traumblau. Der „Komödiant“ kommt leicht beschwingt und verquer daher. URI`s Bilder füllen die Wände im Treppenhaus, Atelier und Wohnzimmer mit Blick ins Grüne.

In Dresden geboren, wurde er als Junge künstlerisch unterrichtet bei seinem Vater, der Architekt und Maler war und bei dem Kunstmaler Gerhard Ulrich. Nach dem Abitur studierte Weber von 1964 bis 1970 Theologie und klinische Psychologie. Ab 1973 leitete er eine gesundheitliche Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft. Seit 1984 lebt und arbeitet Christian Weber in Radebeul als freischaffender Literat und veröffentlichte rund ein Dutzend Bücher mit seinen Gedichten, Aphorismen und Kurzgeschichten in Verlagen im In- und Ausland. 18 Jahre hatte er einen eigenen Verlag, in dem er damals nach rare Dresden-Stadtführer und Künstlerbücher herausgab und eine Galerie am Dom in Meißen. „Mit Fünfzig hat es mich wieder getrieben, zu malen“, so URI. „In der Lebenskunst sind wir alle Autodidakten“, notiert er in seinem Aphorismenbuch „Gedanken auf Glatteis“. „Das Vergängliche besteht aus dem, was wir in Formen gießen.“ Daher möchte URI mit seinen Bildergedanken immer wieder neu die Fantasie anregen und Denkanstöße geben. Die den Betrachter schmunzeln lassen und einladen, die Welt auch mal aus anderem Blickwinkel zu betrachten.

Die nächste Ausstellung von Christian URI Weber, in der er eine Mischung aus abstrakter und konkreter Malerei zeigt, eröffnet im Oktober in der Galerie Holger John in Dresden.

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Weitere Bilder zur Ausstellung folgen.

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Ausstellungseröffnung „Sommersalon“ in der Galerie Kunst & Eros

06 Donnerstag Jul 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

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Lustvolles Spiel der Sinne: „Jetzt ist zu Ende das Spiel“, von Karen Gäbler, Öl auf LW, 2023. Es ist das Titelbild der diesjährigen Sommersalon-Gruppenausstellung in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstr. 15, in Dresden.

SOMMERSALON »Sommernachtstraum«

Malerei · Zeichnung · Grafik

  1. Juli bis 2. September 2023

Vernissage am Donnerstag, 06. Juli 2023 · Beginn 19.30 Uhr

Begrüßung: Janett Noack

Galeriekonzert: »BAROCK- DUO« mit Kartrin Meingast Violoncello & Judit Iszak Cembalo/ Klavier

Theaterperformance: »ellemonhs of passion« eine theatralische Inszenierung von der Regisseurin Anna Yaryga

Eröffnung der Ausstellung SOMMERSALON »Sommernachtstraum«
am Donnerstag, den 06. Juli 2023, um 19.30 Uhr in der Galerie kunst & eros.
In dieser traditionellen Gruppenausstellung werden Malerei, Grafik und Zeichnungen zeitgenössischer Künstler vorgestellt:

Karen Gäbler | Steffen Fischer | Helena Zubler | Juan Miguel Restrepo Valdes | Leonore Adler | Mechthild Mansel & weitere Künstler

Anlässlich der neuen Ausstellung in der Galerie kunst & eros wird es zur Eröffnung ein Galeriekonzert mit dem »BAROCK- DUO« geben:

»Barock trifft auf Romantik« heißt es am 6. Juli um 19.30 Uhr, im Rahmen der Eröffnung des SOMMERSALONS »Sommernachtstraum«. Die Cellistin Katrin Meingast und die Pianistin Judit Iszak werden an diesem Abend Werke der Romantik und des Barockes erklingen lassen.

Die 6 Künstler der Ausstellung haben Gedichte zum Thema »Sommernachtstraum« mitgebracht, die durch die beiden Musikerinnen musikalisch eingeflochten werden. Wir freuen uns auf ein unterhaltsames und lebendiges Programm aus Musik und Literatur.

Im Anschluss um 22 Uhr: Theaterperformance »ellemonhs of passion«

Die Theatergruppe »ellemonh« spielt an diesem Abend als kleine Zugabe in der Passage der Galerie eine theatralisch musikalische Skizze »ellemonhs of passion« zum Thema Macht der Leidenschaft und wie man den Kopf verliert wegen der Liebe oder die Liebe wegen dem Kopf. Lasst euch überraschen.

Text + Foto: Ihre Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

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Ausstellung „Der Zauberteppich. Von Radebeul in andere Welten“ von Renate Winkler im Hoflößnitz Radebeul

01 Samstag Jul 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Neugierde auf fremde Kulturen: „Meine Arbeiten sind eine Einladung zu einem Flug in die Welt…“, sagt die Radebeuler Künstlerin Renate Winkler über ihre Ausstellung im Hoflößnitz Radebeul. Farbenfroh, faszinierend und überraschend, wie nah Fernes auf einmal werden kann, beim Blick in die Gesichter, die Licht, Freude, Träume, Sorgen spiegeln… Majestätische Berge, das Licht der Wüste, wogendes Häusermeer und leuchtend blaues Meer… Sprudelnder Lebensquell.
Klangreich: Von beschwingt bis besinnlich-erhabene Musik von Bach musizierte Robert Hennig am Bandoneon und Akkordeon zur Ausstellungseröffnung.
„Anflug auf Teheran“: das Titelbild der Ausstellung.

Zauberhafte Bilderreise

In farbenfroher und eindrucksvoller Malerei, Grafiken, Reisetage- und Skizzenbüchern fliegen die Besucher der Ausstellung „Der Zauberteppich. Von Radebeul in andere Welten“ mit Renate Winkler im Sächsischen Weinbaumuseum Hofößnitz in Radebeul.

Hoch über den Dächern und Türmen der Stadt, die in sonnigen Farbtönen vor ihnen liegt, genießen ein Liebespaar, ihre Begleiterin und ein vorbei springender Rehbock die Landschaft und den Wein und schweben auf und davon im Titelbild der diesjährigen Sommerausstellung „Der Zauberteppich. Von Radebeul in andere Welten“ mit Arbeiten von Renate Winkler im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz Radebeul.

Die Künstlerin nimmt die Besucher mit auf eine zauberhafte Bilderreise. Hinauf in die Berge des Sinai, in die Wüste, ans Meer, nach Istanbul, Kairo, Teheran und Jerusalem entführen in leuchtenden und erdigen Farbtönen die Malerei, Grafiken und Reisetage- und Skizzenbücher von Renate Winkler. Eine bunte Häuserkulisse vom Meer aus gesehen. Im hellen Morgenlicht leuchtet blau und violett Hagia Sophia, die berühmte Moschee mit Minarett, davor fliegt eine weiße Taube. Ein weißer Ausflugsdampfer legt an in Assuan. Segelboote liegen am Hafen mit Blick auf Kairo. Inmitten der Bilder in mal ocker, sandigen und kräftigen, pastos aufgetragenen Farben kann man hinter Glas die aufgeschlagenen Skizzenbücher mit farbigen Aquarell- und schwarzen Tuschezeichnungen von unterwegs und eng beschriebene Seiten mit Reiseeindrücken betrachten. Der Ausstellungstitel ist angeregt von einem gleichnishaften orientalischen Märchen von Karl May, einer kleinen Erzählung, die just vor 100 Jahren, im Karl-May-Jahrbuch für 1923, erstmals aus dem Nachlass veröffentlicht wurde unter dem Titel „Der Zauberteppich“.

Iranische Miniaturen inspirierten Renate Winkler zu dem Holzschnitt „Anflug auf Teheran“, dem Titelbild der Ausstellung, 2019 nach einer Reise dorthin entstanden. „Ich kenne die Arbeiten von Renate Winkler seit vielen Jahren vom Radebeuler Grafikmarkt und finde vor allem ihre großformatigen Radierungen und Holzschnitte mit Motiven unserer Weinbaulandschaft toll“, sagt Museumsleiter Frank Andert, der sie zu der Ausstellung im Hoflößnitz einlud. Ihre orientalische Malerei kannte er noch nicht. Nach anfänglicher Skepsis, sich so ins Rampenlicht rücken zu lassen, schließlich sei sie keine „akademische Malerin“, willigte sie in das Projekt ein. Renate Winkler, Jahrgang 1948, war als Lehrerin tätig und ist künstlerische Autodidaktin.

Die Auswahl der gezeigten Bilder überlässt Andert in guter Tradition den Künstlern selbst. „Mein Wunsch war nur, dass das druckgrafische Werk dabei angemessen vertreten ist.“ Da treffen Landschaften, Stadtansichten von nah und fern und Figürliches, Vertrautes und Fremdländisches in spannenden, reizvollen Kontrasten aufeinander. Eine Karawane mit Kamelen und Reitern in der Sahara. Der Blick von Aust`s Weinberg mit prallen Trauben, Steintreppe, Winzers Rastplatz unterhalb der Steinterrasse und Rebstöcke im Winter weiß umhüllt neben einer verwinkelten Häusergasse von Jerusalem und einem Fachwerkhaus mit Weinkneipe in Meißen.

Die Porträts spiegeln Momente der Begegnung. Eine Frau mit Kopftuch in rotem Kleid, verziert mit Sonnenrädern bei einer „Ruhepause im Sinai“. Der Mann im weißen Gewand und Turban heißt „Moussa“ und sitzt erhaben vor einem Zelt. Ein Klarinettenspieler spielt vor der Altstadtkulisse von Jerusalem. Ein Mann trägt sein Akkordeon auf dem Rücken abends in der bunt leuchtenden Neustadt. Ausdrucksstark vor allem die figürlichen Grafiken. Ein Beduinenkind mit großen, fragenden Augen. Eine alte Frau mit lebhaften Gesichtszügen und ein stolzer Wüstenfürst mit wettergegerbtem Gesicht.

In einer Serie Farbholzschnitten wandert Renate Winkler auf den Spuren von Abraham und seinem Sohn Issak. Außerdem zeigt sie keramische Arbeiten, Kamele sitzend und stehend, eine Blütenschale und meerblaue Schüsseln und eine „Schwebende“. Seit ihrer ersten Malreise nach Ägypten, die der Radebeuler Künstler Pit Müller  2009 organisierte, war Renate Winkler zehn Mal dort, außerdem sieben Mal im Sinai und drei Mal auf dem Nil im Segelboot mit einer kleinen Gruppe unterwegs. 15 Skizzenbücher gefüllt mit Bildern ihrer Reisen hat sie inzwischen. „Die Neugierde auf andere Kulturen lässt mich immer wieder aus Radebeul aufbrechen. Abseits herkömmlicher Pfade lerne ich Menschen kennen, zu  denen ich gern zurückkehre, weil sie inzwischen Freunde sind“, sagt Renate Winkler. Die Begegnungen, das Unverhoffte und Überraschende, weiten den Blick. Mit ihrer Offenheit für die Unterschiede in der Lebensweise fühlte sie sich als Reisende dort immer willkommen. Die Ausstellung ist noch bis 6. August zu sehen im Hoflößnitz.

Text + Fotos (lv)

Außerdem ist Renate Winkler zusammen mit Mechthild Mansel mit einer Malaktion im Garten des Weinbaumuseums zu erleben innerhalb der Veranstaltung „Kunst geht in Radebeuler Gärten“ am 1. und 2. Juli, 13 bis 18 Uhr.

Weitere Infos zu „Kunst geht in Gärten“ und Veranstaltungsorte unter: http://www.radebeul.de/stadtgalerie

Die Ausstellung „Der Zauberteppich“ im Hoflößnitz hat geöffnet: Di bis So von 10 bis 18 Uhr

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„Kunst: offen in Sachsen“: Seltene Emaille-Bildkunst von Günter Gläser & Natur-Bilder von Isolde Ziegenbalg in Radebeul

27 Samstag Mai 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Farbenfrohe Emaillebilder, die zum Entdecken einladen und viel Lebensfreude ausstrahlen: Günter Gläser und seine Frau Karin freuen sich schon auf die Besucher beim diesjährigen „Kunst: offen in Sachsen“. Sa und So von 10 – 18 Uhr stehen Atelier & Bildergalerie bei ihnen offen.

Farbenfreudige Emaillebilder zu Pfingsten

Zum Schauen, Umherwandeln und Verweilen lädt Günter Gläser mit mehreren Künstlern zum „Kunst: offen in Sachsen“ ein und ist erstmals bei der Veranstaltung „Kunst geht in Radebeuler Gärten“ dabei.

Landschaften in farbreich beschwingten Formen. Sonnenblumen und Mohnblüten. Birkenstämme im Herbstlicht. Ein Blick auf den Weinberg Goldener Wagen und den Bismarckturm. Eine Bank am Seeufer. Wie ein Spaziergang durch die Jahreszeiten, an bekannte, nahe und fernere Orte von Radebeul bis Ontario in Kanada, an denen man wandeln, sich umschauen und verweilen kann, begegnen einem die Bilder von Günter Gläser. Das „fliegende Jahr“ spiegelt das Werden und Vergehen und Neuaufblühen in der Natur und im Leben. Es ist eine neue Arbeit aus diesem Jahr und war ähnlich auch schon als Titelbild auf einem der beiden Bildbände zum Leben und Schaffen des Radebeuler Meisters der Emaille-Bildkunst zu sehen. Einige Buchexemplare sind bei ihm noch erhältlich. Mit seinen 88 Jahren ist Günter Gläser immer noch schaffensfroh und die Gartenarbeit hält ihn außerdem vital und in Bewegung.

Beim nunmehr 19. „Kunst: offen in Sachsen“ stellen Günter Gläser und Isolde Ziegenbalg, eine Dresdner Künstlerin, an diesem Pfingstwochenende, am 27. und 28. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr, ihre Bilder am Wohnsitz der Familie Gläser auf der Johannesstraße 12c in Radebeul aus. Er ist schon zum siebten Mal dabei. Isolde Ziegenbalg war viele Jahre als Porzellanmalerin in der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen tätig und geht seit mehr als 20 Jahren ihrer Leidenschaft für das freie Malen in Aquarell-, Acryl- und Öltechnik nach. Zwei Acrylbilder von ihr zeigen zwischen abstrakt und konkret Bäume lichtfunkelnd und bewegtes Meerrauschen. Auf dem Ateliertisch von Günter Gläser mit Blick in den Garten und ein Zitronenbäumchen liegt ein begonnenes Emaillebild mit fliegenden Möwen am Meer. Die Sonne scheint herein.

„Das eine Meerbild wird stürmisch und das andere sanft mit weißen Möwen“, sagt Günter Gläser. „Es fehlen noch vier Brände.“ Sechs bis acht Brände braucht es, bis die Bilder aus dem Ofen, die sich durch ihre strahlenden Farben und besondere Lichteffekte auszeichnen, fertig sind und den Betrachter erfreuen. Die aufwendige Prozedur der Herstellung erfordern viel Wissen, Umsicht, Erfahrung und Geduld. Günter Gläser stammt aus einer Handwerkerfamilie. Seit dem Seniorenalter vor über 20 Jahren widmet sich der frühere Diplomingenieur mit eigenem Büro mit Hingabe der heutzutage seltenen Emaille-Bildkunst. Er gibt sein Wissen gern an Interessierte weiter. Die Emaillebilder werden auf einer metallischen Grundlage von Kupfer, Silber oder Gold gebrannt, sind aus der Kunstgeschichte vergangener Jahrhunderte bekannt und ermöglichen durch Emaillefarben in über 100 Farbtönen eine Gestaltung in den Bildmotiven, die denen von Öl-, Acryl- und Aquarellbildern ähnlich ist. Da hängen Lebens-Sinnbilder, Pflanzliches und Figürliches nah beieinander an den Bilderwänden in Gläsers Wohnhaus. Adam und Eva unterm Apfelbaum, eine feurige Dame mit Paprika und Bacchus und Ariadne sitzen üppig prall auf einem Weinfass.

Ein farbenfrohes Emaillebild von Rudolf Sitte, von dem er einst zu dieser Kunstform angeregt wurde, ziert die Hausfassade von Günter Gläser. Mit seinen Werken möchte er „Lebensfreude und Optimismus weitergeben“. „Die Kunst bereitet mir Freude, gibt Kraft und Lebensmut“, sagt er. Außerdem wird Günter Gläser erstmals bei der Veranstaltung „Kunst geht in Radebeuler Gärten“ am 1. und 2. Juli jeweils von 13 bis 18 Uhr dabei sein. Mit ihm werden Isolde Ziegenbalg und Mauria Richter, eine Künstlerin und Architektin ihre Bilderstaffeleien im Garten am Haus aufstellen, umgeben von rot leuchtendem Mohn und rankenden Weinreben. Dort wird auch Rakukeramik von Heinz Lindner aus Gostewitz zu sehen sein, der außerdem mit Obertongesang und verschiedenen Klanginstrumenten die Besucher überraschen wird.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos:

http://www.bilder-aus-dem-ofen.de
http://www.ziegenbalg.de


Möwen im Anflug: Ein neues Meer-Bild liegt halb fertig auf dem Werkstattisch von Günter Gläser mit Blick in den Garten.
Blühendes in den Emaillebildern & draußen im Garten. Günter Gläser zeigt Acrylbilder von Isolde Ziegenbalg, einer Dresdner Künstlerin.
Im Garten am Haus werden zur Aktion „Kunst geht in Radebeuler Gärten“ Bilder-Staffeleien der bei Günter Gläser ausstellenden KünstlerInnen stehen und der Balkon wird zur Bildergalerie.

Zwischen Weinreben leuchten Mohnblumen.

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Ausstellung „Tete-à-Tete“ von Chris Löhmann & Olaf Stoy in der Galerie Kunst & Eros

20 Samstag Mai 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie

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Zeichenreiches Zwiegespräch der Körperbilder: Die Lust am Zeichnen, Comics und plastischen Gestalten verbindet die beiden Künstlerfreunde Chris Löhmann und Olaf Stoy. Erstmals zeigen sie zusammen ihre Arbeiten in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Körpermalerei mit Akribie und Leidenschaft

Zeichnungen und Plastiken, in denen sich gestaltreich Liebe, Tod und Eros., Lebenslust und Abgründiges mischen, zeigen Chris Löhmann und Olaf Stoy in ihre gemeinsamen Ausstellung „Tete-à-Tete“ zurzeit in der Galerie Kunst & Eros in Dresden.

Zwei traumblaue Gesichter, bemalt mit weißen Blütenkelchen, voller Licht- und Schattengewächse, zeigt das Titelbild der Ausstellung „Téte-à-Téte“. Kopf an Kopf zeigen die Künstlerfreunde Chris Löhmann und Olaf Stoy neue Zeichnungen und Plastiken und lassen sich auf ein künstlerisches Zwiegespräch ein in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 (zu sehen bis 1. Juli 2023).

Pflanzliches und Figürliches sprießen, wuchern und umgarnen sich reichhaltig auf den blauen, bemalten Plastiken und detailreichen Zeichnungen. Liebe, Tod und Eros, Lebenslust und Abgründiges, Schockierendes stehen nah beieinander
in den paradiesisch-apokalyptischen Bildwelten von Chris Löhmann und Olaf Stoy. Eine reizvoll-spannende Gratwanderung, bei der Schönes und Bedrohliches allgegenwärtig sind, ist diese Ausstellung mit Arbeiten aus den letzten zwei Jahren. Zu sehen sind  außerdem zwei Gemeinschaftsarbeiten der Künstler. Darunter ein großer weiblicher Torso „Die Venus von Hainsberg“ aus Ziegelton von Stoy, die Löhmann als Leinwand für seine intensive Körpermalerei diente und eine kleinere Büste mit dem Titel „Versenkung“, in denen sich üppig Blühendes und bleiche Vergängnis mischen.

Eine Amsel hockt am Bein der Venus. Eine Amselmutter schwirrt auch über dem Galerieeingang ungeachtet der vielen Besucher am Eröffnungsabend emsig hin und her, wo fünf Vogeljunge ihre hungrigen Schnäbel aus dem Nest in einem efeuumrankten Übertopf entgegen recken. „Sie brütet schon zum dritten Mal hier“, sagt Galeristin Janett Noack schmunzelnd. Immer etwas Überraschendes, Besonderes halten auch die Ausstellungen hier bereit. „Neu für Chris Löhmann war, einmal kein flaches Blatt Papier, sondern Plastiken mit Wölbungen und optischen Verzerrungen zu bemalen“, sagt Olaf Stoy. „Der Totenschädel am Bauch und Paradiesgärtchen ist genial. Tod und Wiedergeburt, alles dabei.“ Er brachte die Plastiken ins Atelier von Löhmann nach Königstein/Sächsische Schweiz.

Deren Königsblau und weiße Zeichnungen mit Acrylstift seien angeregt von Delfter Fayencen und Meißner Porzellan mit Zwiebelmuster. “Den Schwung hinzubekommen auch an den etwas unzugänglicheren Stellen und Zwischenräumen der Figuren war schwierig, doch ist gelungen wie man sieht“, sagt Chris Löhmann. „Das Sinnliche, Frische und Vergänglichkeit gehören ja auch zu meinem Sujet. Das macht das Schöne erst schön, da es die Limitierung, Begrenzung gibt.“ In seiner Paradies-Vorstellung gebe es auch das Dunkle. „Wenn diese Kontraste nicht wären, könnten wir das Helle auch nicht sehen.“

In Löhmanns Zeichnungen wimmelt es von grotesk surrealen Gestalten und oft tauchen Bildausschnitte wie alte Fotos, umrahmt mit Zackenrand auf. Ein leeres Zimmer, weiße phallusartig aufsteigende Wolken am Nachthimmel, davor kauernde Körper. Eine Badeszene. Ein Paar im hohen Gras und ein großes Herz freiliegend, ungeschützt. Vor einem verfallenen Waldhaus mit Graffiti liegt eine Frau nackt, halb eingerollt auf einer Decke auf der Wiese, hinter ihr ein halb zerrissenes Soldaten-Foto. Groß ins Licht gerückt ein Frauenkörper vor einer leeren, dunklen Fabrikhalle im Bild „Stromausfall im Freitaler Stahlwerk“. Ein ovales Selbstbildnis zeigt Löhmanns Kopf schlafend oder träumend auf der Wiese, aus der ein kleiner Totenschädel grinst. „Ich bewundere den Chris für seinen tollen, eigenen Grafikstil, den er traumwandlerisch beherrscht“, so Olaf Stoy.

Löhmann (35) begann als Streetartist in Dresden und Berlin und hat von 2013 bis `022 an der Dresdner Kunsthochschule bei Professor Bömmels studiert. Seit 2022 arbeitet er freischaffend als Künstler. Stoy (64) war als Formgießer, Retuscheur und Chefmodelleur in der Sächsischen Porzellan-Manufaktur in Dresden mit Sitz in Freital bis 2003 tätig und studierte von 1979 bis `81 im Abendstudium Grafik und Plastik an der Dresdner Kunsthochschule. Seit 2005 arbeitet er als freiberuflicher Künstler. Die Lust am Zeichnen und an Comics verbindet beide. Sie kennen sich aus der Freitaler Schaffenszeit seit 2015.

Letztes Jahr hatte Löhmann eine große Einzelausstellung in der Galerie der Georado-Stiftung in Dorfhain, die Stoy betreibt und dort sein Atelier hat. Von ihm stehen neben Löhmanns Bildern in der Galerie Kunst & Eros lustvoll-schelmische, farbige Plastiken wie „Die Schöne und das Biest“ mit Teufelshörnern, eine verführerische Dame namens „Rosenrot“, eine hohe grazile Porzellanfigur mit schwarzen Bandagen „Yoyo“ und eine kleine kokette Figur mit blauem Haar und Tätowierungen, die „Seeräuber Jenny“. „Wir haben das Figürliche gemeinsam und auch ein bisschen die Romantik, wobei bei mir auch immer etwas Morbides auftaucht, als Begleiterscheinung des Hellen“, sagt Chris Löhmann über Stoys Plastiken.

Zur Ausstellung gibt es eine Lesung „Dinge aus Nichts“ mit Gedichten zwischen Kunst und Eros von Olaf Stoy, begleitet von der Klanglaborantin Andrea Dorschner mit freien Improvisationen an ihrer E-Harfe. (Kartenreservierung unter Tel. 0351-8024785)

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de
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Eine Amsel taucht als Körpermalerei auf einer Plastik von Stoy & Löhmann auf. Und über dem Galerieeingang schwirrt emsig eine Amselmutter umher, die liebevoll ihre fünf Amseljungen füttert. Sie haben ihr Nest in einem Blumentopf. Fotos: Olaf Stoy

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Ausstellung Gerda Lepke. Malerei und Peter Makolies. Skulpturen auf Schloss Burgk in Freital

09 Dienstag Mai 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Himmelweite Landschaften aus der Vogelperspektive & still versunkene Köpfe aus Feldstein: Die Künstlerin Gerda Lepke in der gemeinsamen Ausstellung mit Bildhauer Peter Makolies auf Schloss Burgk in Freital, die am Sonntag eröffnete.

Lebhaftes Zwiegespräch der Farben und Formen

Farbflirrende, kraftvolle Malerei und Zeichnungen von Gerda Lepke treffen auf kantige, weiche und still versunkene Skulpturen von Peter Makolies in einer gemeinsamen Ausstellung auf Schloss Burgk in Freital.

Der Himmel spannt sich groß und weit auf der Leinwand. Graublau getupft und wolkenbewegt, zerzaust. Davor ein versonnenes, in sich lächelndes Gesicht aus erdbraunem Feldstein. Ringsherum an den Wänden Bilder von Landschaften, mit Farbballungen und Linienschwüngen, die aneinander stoßen, ineinander fließen, zusammen schwingen und sich überlagern. Ein lebhaftes Zwiegespräch von Farben und Formen begegnet dem Betrachter in der Ausstellung „Gerda Lepke. Malerei und Peter Makolies. Skulpturen“, die in den Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk mit reger Besucherresonanz am vergangenen Sonntag eröffnete.

Zu sehen ist eine Auswahl früher und neuer Werke einer Künstlerin und eines Künstlers, die viele Jahre in Dresden wirkten und sich schon lange kennen und schätzen. Die pulsierenden, farbflirrenden und fließenden Landschaften, expressiven Körperbilder und Porträts von Gerda Lepke treffen auf die still versunkenen, in sich ruhenden Skulpturen. Darunter glatte, weiche, kantige, trauernde und träumende Köpfe und Gesichter von Peter Makolies, die er oft aus schlichten Feldsteinen sichtbar werden lässt. Anfängliche Bedenken, die Arbeiten von Lepke und Makolies könnten nicht zueinander passen, verflogen beim Aufbau der Ausstellung. „Ihre Arbeiten vertragen sich, gehen Beziehungen ein und erzählen Geschichten“, sagte Kristin Gäbler, Leiterin der Städtischen Sammlungen Freital und Kuratorin der Ausstellung zur Eröffnung. Dazu passten die sphärischen, mal hellen, klaren, meditativen und jazzigen Klänge auf der Trompete und zeitversetzt, nachhallenden Electronics von Michael Gramm zur Einstimmung auf die Schau, deren Arbeiten teils stark kontrastieren, für sich stehen und in ihrer unruhigen, suchenden Bewegtheit und aufmerksamen, bewegten Stille ergänzen.

Die Arbeiten beider Künstler strahlen eine große Hinwendung und Verbundenheit mit der Natur, ihrer Schönheit und Erhabenheit, Stärke und Fragilität aus. Gerda Lepke wurde 1939 in Jena geboren und absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester in Güstrow, bevor sie 1963 zum Abendstudium an die Kunsthochschule nach Dresden kam. Hier studierte sie von 1966 bis `71 Malerei und Grafik bei Gerhard Kettner, Herbert Kunze, Jutta Damme und Paul Michaelis. Seit 1971 arbeitet sie freischaffend in Dresden und lebt inzwischen in Wurgwitz. Gerda Lepke wurde als erste Künstlerin 1993 mit dem Kunstpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet. Die Künstlerin malte mit großem Pinsel auf den am Boden liegenden Leinwänden und Blättern oft in der Natur und verwandelte das Gesehene in ein Bild, in dem Licht und Farbigkeit eine wesentliche Rolle spielen. Schon ihre frühen Arbeiten zeigen „Pflanzliches“ in meist erdigen, sonnigen, grünen und blauen Farbtönen. Elblandschaften, der Blick vom Laubegaster Ufer auf die gegenüberliegenden Elbhänge, Bäume, Büsche, Flussspiegelungen und Himmel sind ihre bevorzugten Motive. Außerdem zeigt sie frühe figürliche Ölbilder und luftig-leichte, farbige Feder- und Tuschzeichnungen und Aquarelle auf Japanpapier mit liegenden, schwebenden und tanzenden Frauenfiguren, ein großformatiges, reizvoll-sinnliches Bild „Nach barocker Plastik“ von 1999/2001, eine sehnsuchtsvolle Paar-Zeichnung zu einem Gedicht „Aranka“ von Wolfgang Borchert von 1989 und ein Christuskopf mit Dornenkrone von 2008.

Ein knorrig, dunkler Ast vor dem Atelierfenster, ein Pflaumenzweig und ein fesch-energisches Selbstbildnis mit Atelierhut, türkis umrandet, begegnen den markanten, steinernen Köpfen, spurenreich, feinfühlig und rau das Material, von Peter Makolies. Er wurde 1936 in Königsberg geboren und ist in Wölfis (Thüringen) aufgewachsen. Er absolvierte eine Steinmetzlehre in der Zwingerbauhütte Dresden von 1953 bis `56 und belegte Zeichenkurse an der Volkshochschule Dresden bei Jürgen Böttcher (Strawalde) mit Ralf Winkler (A.R. Penck), Peter Kaiser, Peter Herrmann und Peter Graf. Seit 1965 ist Peter Makolies als freier Bildhauer in Dresden und in der Denkmalpflege (bis 1975) tätig. 2001 begann seine Arbeit mit Feldsteinen. Zwei neue, kleine Skulpturen von Makolies stehen gleich im Eingangsraum, ein „Samurai“ aus Bronze und „Der blinde Prophet“ aus Pagodenstein von 2022, der vielsagend seine Hand aufs Herz hält. Die Ausstellung ist noch bis 9. Juli auf Schloss Burgk zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Weitere Bilder folgen.

Geöffnet: Di bis Fr 12 bis 16 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 bis 17 Uhr.

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Ausstellung „Unverzagt“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte

08 Montag Mai 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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„Im Eis“: Selbstbildnis von Angela Hampel. Zwei Engel vor dem Abflug, einer hält den anderen: Vor dem Bild steht Galeristin Karin Weber.

Wie Phönix aus der Asche

Eine Werkgruppe mit „Aschebildern“ zeigt die Künstlerin Angela Hampel erstmals in ihrer neuen Ausstellung „Unverzagt“ mit Malerei, Zeichnungen und Druckgrafik, die beeindruckend und berührend von Leben, Liebe, Tod und Vergänglichkeit erzählen in der Galerie Mitte.

Wie Phönix aus der Asche entsteigen weißgraue Figuren mit schattenhaften Gesichtern und fragiler, fast durchsichtiger Haut dem schwarzen Malgrund. Die Werkgruppe mit „Aschebildern“ ist erstmals zu sehen in der Ausstellung „Unverzagt“ mit Malerei, Zeichnungen und künstlerischer Druckgrafik von Angela Hampel in der Galerie Mitte, Striesener Str. 49 in Dresden (noch bis 10. Juni zu sehen).

Die Arbeiten sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Versammelt sind Bilder mit Paaren., die sich halten oder mit Beeren beschenken, Selbstbildnisse, Frauen mit Tieren, Katze und Maus, Rabe, Fischen, Schlange und wilde Natur mit heulend sich umarmenden Wölfen und Raubkatzen. Das Selbstbildnis „Im Eis“ zeigt eine Frau mit Fellmütze inmitten einer Vogelschar, die sie schützen und wärmen vor der Kälte. Die Aschebilder beunruhigen und berühren mit ihren starken Hell-Dunkel-Kontrasten und ihrer zarten Verletzlichkeit. Mit Ruß und anderen Materialien hat sie auch schon gearbeitet. Das verbrannte Holz stammt von alten Apfelbäumen in ihrem Garten und war ihr zu schade, wegzuwerfen, erzählt Angela Hampel. So nahm sie die Asche zum Malen, verdünnt mit Zell-Leim. Das sei sehr arbeitsaufwendig, das Mischungsverhältnis muss stimmen, sonst zerfällt das Ganze. Sichtbar wird das Gezeichnete erst im Trocknungsprozess und ist damit auch künstlerisch reizvoll und überraschend.

„Asche entspricht auch der trüben Stimmung im Land, die Situation insgesamt sieht gerade mehr aschig aus“, sagt sie. Ihre Bilder spiegeln spannungsvoll die Gegensätze von Leben, Liebe, Tod und Vergänglichkeit. Schönes und Bedrohliches, Verführung und Verletzlichkeit, Sehnsucht nach Geborgenheit und Halt, Fressen und Gefressen werden nah beieinander. Neu ist eine vierteilige Figurengruppe „Der Querulant“ aus Schamotteton. Drei der kompakten Körper mit geschlossenen Augen liegen in eine Richtung ausgerichtet, einer liegt quer. Diese Arbeit nimmt ironisch den Herdentrieb und gleichgeschaltete Denkweisen auf`s Korn, so Angela Hampel.

Außerdem zeigt sie großformatige, farbkräftige figürliche Malerei. Wie das Bild „Das Schwein wird geschlachtet“, das über dem Sofa im Galerieraum hängt. Zwei Frauen halten auf der Leinwand die leidende, geschundene Kreatur.
Umgeben von zwei Landschaften, urig-stachligen Weiden und hohen, aufrecht am Hang stehenden Pappeln. Und ein großes Ölbild mit zwei Engeln, einer hält den anderen. Kräftige Flügel haben und brauchen sie in stürmischen, widrigen Zeiten. „Der Ausstellungstitel `Unverzagt` steht dafür, dass die Künstlerin weder links noch rechts schaut und immer ihren eigenen Weg gegangen ist. Ihre Arbeiten setzen sich immer mit geschlechterspezifischen, gesellschaftlichen Rollenzuweisungen von Männern und Frauen auseinander. Sie war und ist immer für eine Begegnung auf Augenhöhe“, sagt Galeristin Karin Weber (62). Sie kennt Angela Hampel seit 1984. Die 1956 in Räckelwitz geborene Künstlerin hat als Forstfacharbeiterin und Kraftfahrerin gearbeitet und studierte von 1977 bis 1982 an der Dresdner Kunsthochschule bei Prof. Jutta Damme und Dietmar Büttner. In diesem Jahr wurde Angela Hampel für ihr Schaffen mit dem Kunstpreis der Stadt Dresden 2023 ausgezeichnet, dotiert mit 7 000 Euro.

Ein Künstlergespräch mit ihr gibt es am 11. Mai, 19.30 Uhr in der Ausstellung  und zur Finissage am 9. Juni, 19.30 Uhr eine Lesung „Wechselhäcksel“ zwischen Róza Domascyna und Michael Wüstefeld.

Text + Fotos (lv)

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Unterwegs auf der Leipziger Buchmesse: Bettler auf dem Weg & Büchermenschen & Büchernarren mit Lust, Leidenschaft, Fantasie und Anspruch

29 Samstag Apr 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kurzgeschichten, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Neue, spannende & wagemutige Bücher zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Utopie: Die Anwärter auf den Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Sachbuch, Übersetzung und Belletristik.


Lesung & Gespräch mit Judith Herrmann aus ihrem neuen Buch „Wir hätten uns alles gesagt“, in dem es um verpasste Gelegenheiten, Kommunikation und Schreiben geht.


Viel Interesse & Aufmerksamkeit fand auch das Gespräch mit der russischen Dichterin Maria Stepanowa, die mit dem Preis der europäischen Verständigung zu Beginn der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde.


Vielfältige sächsische Bücherwelt: 20 Verlage, ausgezeichnet mit dem Sächsischen Verlagspreis 2022, sind auf der Leipziger Buchmesse vertreten und werden in einer Broschüre mit ihren kreativen, engagierten, identitätsstiftenden und zukunftsorientierten Buchangeboten vorgestellt. Die Bandbreite reicht von Romanen, Lyrik, Kinder- und Jugendbüchern, Hörbüchern, Sachtexten, sorbischer Literatur, theologischen Werken, afrikanischer Literatur, jüdischen Themen, sächsischer Geschichte, Kunsthistorie bis zu handgefertigten Bücherunikaten.


Der neue Preisträger der Leipziger Buchmesse für Belletristik steht fest: Dincer Gücyeter für sein Buch „Unser Deutschlandmärchen“, erschienen bei Mikrotext, in dem er ein „Familienporträt in kräftigen Farben zeichnet, eine wütende Suche nach einer eigenen Sprache und Heimat“, steht in der Broschüre mit den insgesamt 17 Nominierten für den Buchpreis. Gücyeter stammt aus einer anatolischen Familie und wurde 1979 in Nettetal in Deutschland geboren. Er ist Theatermacher, Lyriker, Herausgeber und Verleger. 2012 gründete er seinen Elif Verlag, den er bis heute als Gabelstaplerfahrer in Teilzeit finanziert.


Vorliebe für Bücher mit Geschichte(n) und Kunst: Lars Skowronski ist Historiker und betreute während der Leipziger Buchmesse den Stand vom Verlag C & N Berlin und wirkt mit in dessen Projekten.


Besondere, schöne und unbequeme Bücher zur Geschichte in Europa & Kunstbücher und -projekte mit internationalen KünstlerInnen initiiert Verleger Ludwig Norz vom Verlag C & N Berlin.

Tierisch nachhaltige Bücher mit lustig, beflügelndem Maskottchen, dem Blaufußteufel, einem Vogel, der auf den Galapagos-Inseln zu Hause ist: Der CalmeMara Verlag aus Bielefeld fällt auf mit seinem Stand mit Meerrauschen, dem man im Liegestuhl lauschen kann und dazu liebe- und fantasievoll erzählte und illustrierte, wahre Tiergeschichten aus aller Welt entdecken und lesen. Toll auch: Ein Teil des Erlöses aus dem Bücherverkauf kommt den Tieren und sozialen Projekten im Bielefelder Begegnungs- und Gnadenhof Dorf Sentana zugute, in dem alte, kranke und verstoßene Tiere ein Zuhause finden.

Die Sehnsucht sich mitzuteilen und gesehen zu werden

Trubel im BücherReich der Leipziger Buchmesse vom ersten Tag am Donnerstag an. Noch bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr, lockt ein reichhaltiges Angebot mit vielen Neuerscheinungen und Entdeckungen für kleine und große Besucher. Doch wie erreicht man auch die Menschen, denen der Zugang zum Buch schwer fällt aus sozialen Gründen?

Große Vorfreude, erwartungsvolle Gesichter auf den Bahnsteigen. Der Zug setzt sich in Bewegung, irgendwie kommen alle mit und dann strömen alle hinaus, mitten hinein ins Abenteuer Leipziger Buchmesse. Jeder sieht und erlebt es auf seine eigene Weise. Lang vermisstes und zurück erobertes Terrain oder Neuland. Wo Bücher aufgeschlagen werden, werden Träume wahr, tun sich ganze Welten auf, scheint alles möglich. Wundervolles, Fantastisches, Schönes, Lebensfrohes, Erschreckendes, Bedenkliches nah beieinander. Es beginnt an der Endhaltestelle Richtung Messegelände, die auf einmal als Anfang oder Endstation Sehnsucht erscheint.

Während scharenweise Besucher schnurstracks zur Buchmesse eilen, geschäftig, neugierig und quirlig, Erwachsene und Schülergruppen, hat sich ausgerechnet dort am Ausgang des Bahnhofs ein Mann niedergelassen. Unter der Bahnhofsbrücke liegt er auf einer Decke und der Trubel geht buchstäblich an ihm vorbei. Vor ihm steht ein Teller mit ein paar Münzen. Keiner beachtet ihn und auch er scheint völlig in seiner Welt zu sein. Träumt oder dämmert vor sich hin. Was wäre, wenn er plötzlich ein Buch in die Hand bekäme?! Würde er es nehmen, hinein schauen und sich daran festhalten für einen Moment? Oder ist er nur auf die Münzen aus, weil gerade viele hier vorbeikommen?

Weiß er überhaupt, dass wieder Leipziger Buchmesse ist, das erste Mal seit drei Jahren nach der coronabedingten Pause? Wäre es möglich, auch Menschen wie ihm, die in Not und am Boden sind, nicht mehr weiterwissen und sich keine Eintrittskarte leisten können, den Zugang zur Welt der Bücher, die doch für alle gedacht ist, zu ermöglichen?

Das Angebot ist reichhaltig in den fünf Hallen, der Zuspruch auf die Lesungen und Andrang an den Ständen der Verlage, zumeist der größeren, publikumswirksamen, erfreulich und beachtlich. Die Verlockung groß, hier und da hängenzubleiben und eine Herausforderung, in der Fülle das für sich zu finden, was einen wirklich anspricht und nicht nur berieseln und unterhalten zu lassen vom großen, bunten Bücherreigen und den vielen Veranstaltungen. Um die Fülle der Möglichkeiten, fiktive und echte Wahrheiten und Wirklichkeit geht es auch im neuen Buch von Judith Herrmann „Wir hätten uns alles gesagt“ (erschienen im S. Fischer Verlag und auch als Hörbuch, von ihr selbst gelesen). Es ist ein „Hätte“ der verpassten Gelegenheiten, eine Situation, in die man nicht so schnell noch mal kommen wird. Ebenso wie die Schwierigkeit, im Gespräch auf einen Punkt zu kommen, sagte Judith Herrmann im Gespräch mit Moderator Carsten Tesch von MDRKultur. Es soll aber immer auch eine Leerstelle, eine Lücke, ein Geheimnis geben für die alleinige Wahrnehmung des Lesers. „Die Sehnsucht sich mitzuteilen und die Sehnsucht, sich zu verschweigen“, beides ist ihr wichtig beim Schreiben. „Ich bin froh, dass es kein finales Zufriedensein geben kann, sondern immer eine neue Sehnsucht. Wenn ich angekommen bin, will ich immer weiter.“

Die russische, in Berlin lebende Dichterin Maria Stepanowa wurde mit  dem diesjährigen Preis der europäischen Verständigung der Leipziger Buchmesse, dotiert mit 20 000 Euro ausgezeichnet für ihren Gedichtband „Mädchen ohne Kleider“. Sie gab einen Blick in ihre Poesiewerkstatt. Sie interessiere sich zeit ihres Lebens für große Fragen wie der Tod und was danach geschieht und der Krieg und was davor geschieht, sagte sie. Sie hat einen Appell unterschrieben, in dem ihre Landsleute aufgerufen werden, den Krieg Russlands gegen die Ukraine zu beenden. „Die russische Poesie war immer geprägt zwischen Widerstand und dem Regime, dem Staat, der sich diese Stimme zu eigen machte oder Literaten wurden verbannt, wenn sie die Weltsprache der Poesie in ihren Texten sprachen“, so Stepanowa. Sie glaubt, dass der Krieg die Sprache komplett verändert. Gerade die russische, die voll sei mit Metaphern, Begriffen und Worten aus den Kriegen vieler Jahrhunderte, die nicht mehr verwendet werden können. Es entstehen immer wieder neue Bilder des Krieges und das sei heute buchstäblich explosiv. „Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, sondern müssen handeln“, sagte sie unter dem Beifall der Zuhörer. Es gibt auch einen Buchstand mit Literatur aus der Ukraine gemeinsam mit Balkanländern. Gegenüber geht die Bücherreise nach Portugal, das letztes Jahr Gastland auf der – virtuellen – Buchmesse in Leipzig war. Ein Stück weiter ist neue Literatur aus Österreich zu entdecken, dem  diesjährigen Gastland der Buchmesse.

Es gab auch schöne, zufällige und überraschende, anspornende und anregende Begegnungen mit Büchermachern, Büchernarren, Kunst- und Poesieliebhabern und Verlegern, wie Ludwig Norz vom Verlag C & N Berlin und Wolfgang Allinger, Herausgeber des Literaturmagazins Wortschau und gleichnamigem Verlag aus Neustadt/Rheinland-Pfalz. Ein Blickfang am Buchstand des Verlages C & N Berlin sind die leuchtendfarbigen Bilder, Zeichnungen, Mischtechniken, Grafiken und unikaten Künstlerbücher, die bei Projekten des Vereins Fantom e.V. Berlin – einem Netzwerk für Kunst und Geschichte(n) mit internationalen Künstlern entstanden sind. Darunter Bilder von Oscar Castillo, einem mexikanischen, in Berlin lebenden Künstler. „Über den Verein haben wir außerdem eine enge Partnerschaft mit rumänischen Künstlern“, erzählt Verleger Ludwig Norz, dessen Urgroßvater bereits einen Verlag in Brüssel hatte. Norz wurde in Bukarest geboren. Ein Teil seiner Familie lebt in Südtitol. Zusammen mit einem Schulfreund, Constantin Chirita, dessen Vater einer der bekanntesten rumänischen Schriftsteller war, gründete Ludwig Norz den kleinen Verlag in Berlin.

Die ersten Texte wurden nach einem Historikertreffen vor 20 Jahren in Berlin publiziert, in denen es um den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen ging. Es sind ungewöhnliche, auch unbequeme, bewegende Bücher zu Themen der Geschichte, die sie beschäftigen und in Buchform herausbringen für die Nachwelt. Wie das Fotobuch „Nahaufnahme“ – über das Schicksal der Lebensborn-Kinder von deutschen Soldaten und norwegischen Frauen 1940 bis 1945, mit Porträts von Einar Bangsund und  Gedichten von Julia de Boor. Oder das Buch „Verwünscht geboren – Kriegskinder“ von Jean Paul Picaper, ein französischer Journalist, der die Schicksale von Kindern erzählt, die aus heimlichen Liebesbeziehungen zwischen Französinnen und deutschen Soldaten während der NS-Zeit in Frankreich stammen und nach ihren deutschen Vätern suchten. Ein bis zwei Bücher erscheinen im Jahr im Verlag C & N. Reiner David hat  hier ein Buch mit dem Titel „Reisen – Sammeln – Ordnen“ herausgebracht, in dem der Autor einen Überblick über die Geschichte und die Technik der Druckgraphik von 1510 bis 1870 gibt. Reiner David hat seine kleine Sammlung bei vielen Reisen, meist mit dem Boot, auf den Flohmärkten Europas zusammengetragen. Ein Buchexemplar mit den darin enthaltenen druckgrafischen Raritäten liegt auch im Kupferstichkabinett Berlin. „Wir sind Büchernarren im Verlag“, sagt Ludwig Norz, die neben dem Broterwerb etwa als Angestellter in einem Bundesarchiv ihrer Passion nachgehen. Die Bücher werden teils selbst finanziert von den Autoren wie das Buch mit Druckgrafiken von Reiner David. „Wir haben außerdem einen Freiraum für Kunst und Kultur in einem Haus angemietet, der Eigentümer ist sehr kulturaffin, in der Nähe vom Kudamm. Mit einer Galerie für Ausstellungen, Lesungen und einer Gästewohnung“, erzählt Norz. Eine neue Lesereihe unter dem Motto „Lebenswege“ organisiert Slavica Klimkowsky, eine Autorin. Im Programm stehen zeitgenössische Lyrik und Prosa ebenso wie Lesungen und Gespräche mit Zeitzeugen zu geschichtlichen Themen meist sonntags in der Galerie des Vereins Fantom e.V. auf der Hektorstraße 9 – 10 in Berlin. Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“. Diesen Sommer werden sieben Künstler aus verschiedenen Ländern zweieinhalb Monate lang, von Juli bis September, wieder gemeinsam arbeiten in der Galerie des Fantom e.V. Die letztes Jahr entstandenen Arbeiten zum Thema „Sensibilität“, darunter farbige Abdrücke von Händen, ihren Lebenslinien und Gesichter hängen auf langen Papierbahnen an der Wand am Buchmessestand.

Wer schon lange den Traum vom eigenen Buch hegt, findet ebenfalls Angebote und Anregungen auf der Leipziger Buchmesse. Zu warten, bis man entdeckt wird oder der passende Verlag einen findet, braucht großes Glück und ist eher selten. Man kann als AutorIn im Selbstverlag veröffentlichen oder einen Verlag suchen. Literareon ist ein Verlag für Autoren und aus München nach Leipzig gekommen. „Unser Verlag sieht sich als Dienstleister für Autoren, nach deren Ideen und Wünschen das Buch umgesetzt wird“, sagt Matthias Hoffmann, Geschäftsführer von Literareon im utzverlag. Er stellt seine Frühjahrsnovitäten 2023 vor. Darunter Romane, Erzählungen, Lyrik, Fantasy, Geschichts- und Reisebücher. Der Verlag bietet ein kostenloses Manuskriptgutachten, kümmert sich um Korrektorat, Lektorat und Buchgestaltung, Druck, Vertrieb und Marketing. Jedes Buch wird individuell kalkuliert, der Preis richtet sich nach dem Umfang des Manuskriptes und nach den gewünschten Leistungen.

Man bezahlt das Buch selbst – ab 2 – 3 000 Euro ohne Illustrationen geht es los. Seufz. Die wollen erst mal verdient sein als freie Journalistin! Da bräuchte ich schon einen großzügigen Mäzen oder andere Fördermöglichkeit für meinen ersehnten, ersten Lyrikband. Man behält als Autor die Urheberrechte und erhält den kompletten Verlagsgewinn aus dem Verkauf des Buches, so Hoffmann. Es gebe bei Literareon außerdem keine versteckten Kosten wie etwa bei Zuschuss-Verlagen, die eine Beteiligung an den Druckkosten von den Autoren verlangen und dort können sie auch nicht mehr mitbestimmen über die Herstellung, sondern der Verleger. Alle Serviceleistungen sind transparent und individuell kombinierbar. Bisher hat der Verlag Literarareon bereits mehreren hundert Autoren bei der Veröffentlichung ihres Buches hilfreich zur Seite gestanden, steht in dessen Flyer. Als Kostprobe gibt Matthias Hoffmann mir ein Buch mit dem Titel „Zweites Gesicht“, eine Anthologie mit Texten aus dem Kurzgeschichten-Wettbewerb 2023 des Verlages mit auf den Weg.

Mehr Text zum Buchmessen-Rundgang und Entdeckungen folgen.

Text + Fotos (lv)

In diesem Beitrag vorgestellte Verlage & wo sie zu finden sind auf der Leipziger Buchmesse:

Literareron im utzverlag:                      Halle 4, Stand A110
Verlag C & N Berlin:                             Halle 4, Stand D304
Calemara Verlag:                                 Halle 3, Stand B104
eta Verlag:                                          Halle 5, Stand E220
Mirabilis Verlag + Wortschau Verlag       Halle 5, Stand D210


Verleger mit viel Herzblut und Leidenschaft für gute Bücher und Herausgeber des Literaturmagazins „Wortschau“ mit Poesie & Kunst: Wolfgang Allinger vom Wortschau Verlag aus Neustadt/Rheinland-Pfalz. Er teilt sich einen Buchstand mit dem mit dem Sächsischen Verlagspreis 20022 ausgezeichneten Mirabilis Verlag, der in Klipphausen/Miltitz bei Meißen ansässig ist und den Barbara Miklaw seit 2011 betreibt. Sie hat ebenfalls eine Vorliebe für schön gestaltete, kunstvolle Bücher, Erzählungen und Romane, die oft mit Zeichnungen, Grafiken und Fotografien versehen ein besonderes Leseerlebnis bieten.


Glücklich im BücherReich: meinwortgarten.com Inhaberin Lilli Vostry hatte schöne, zufällige und inspirierende Begegnungen mit Büchermenschen, Kunst- und Poesieliebhabern und nahm Anregungen mit, um den Traum vom ersten, eigenen Gedicht-Band wahr werden zu lassen.

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Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Lebensfreude & Genuss contra Ignoranz beim Gastspiel "Chocolat" mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer & Les Manouches Du Tannes im Schauspielhaus Dresden
  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • Beim Elbhangfest Dresden: Das geheime Leben der Feen in Wachwitz erkunden
  • BilderAlbum: Zu Besuch bei dem Künstler Eckhard Kempin im Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast & Neue Ausstellung
  • Atelierbesuch bei André und Ralf Uhlig in Radebeul
  • Jürgen Haase verabschiedet sich als Old Shatterhand auf der Felsenbühne Rathen

Aktuelle Beiträge

  • Viel Glanz, berauschende Musik, Tanz und Theater vom Feinsten beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Hereinspaziert zum Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln!
  • Unterwegs: Der Zauber des Kinos & Theaters wird zelebriert beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • BilderAlbum: Ausstellung „Emotionen in Kunst“ von Mandy Baldauf im „Kastenmeiers“ in Dresden
  • Worte zur Gegenwart: Unter dem schwarzen Himmel der Macht. Von Armin Kraft
  • Premiere „Kritischer Zustand“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Neue Lyrik: Ode an das Weiß
  • Kurzgeschichte: In deinem Kopf
  • Ausstellung: Liebesbriefe von Max Schwimmer in der Galerie Himmel in Dresden
  • Premiere „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ von Sibylle Berg im Kleinen Haus Dresden

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