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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Ausstellung „Wintersalon“ in der Galerie des Kunstvereins Meißen

29 Dienstag Nov 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Wild wuchernde Fantasie und Farben

In der Ausstellung Wintersalon zeigen 57 sächsische Künstlerinnen und Künstler erfrischend unkonventionelle, vieldeutige Arbeiten in der Galerie des Kunstvereins Meißen.

Die Bilderwände sind gut gefüllt. Die ersten Besucher schauen sich um.
“Was kostet das Huhn?“, fragt eine Frau. Seine Federn leuchten grauweiß vor
blauviolettem Himmel auf dem kleinen Ölbild von Anita Rempe. Das große
Porträtbild daneben von Lisa Wölfel zeigt ein weißes, maskenhaftes Gesicht im Profil, über die Augen, rote Nase und Wangen tropft Farbe. Vor einem Baumstamm steht ein Junge in kurzer, schwarzer Turnhose mit einem roten Apfel auf dem Kopf. Darüber trägt eine Taube die Weltkugel auf schmalem Grat, gemalt von Robert Richter. Von ihm stammt auch die Druckgrafik mit dem Pinguin, der ein Schiff auf dem Rücken trägt an Seilen, an Land vor geschmolzenen Eisbergen. Ringsherum Ansichten vom Meer, Bohrinseln, Landschaften mit und ohne Menschen. Weiter unten in der Ecke ragt auf einer Leinwand ein bedrohlich aufgerissenes Maul mit gefletschten Zähnen, schon halb verschlungen sieht man Wald, Bäume und See und davor sitzt wie in einer Höhle eine urwüchsige weibliche Figur mit wilden Tieren an ihrer Seite am Feuer. „Maulhelden“ heißt dieses surrreal vieldeutige Bild von Anja Herzog.

Wild wuchernde Fantasie und Farben und überraschend viel neue und junge Kunst gibt es zu entdecken in der diesjährigen Gruppenausstellung „Wintersalon“ des Kunstvereins Meißen in den Räumen auf der Burgstraße 2, die am Sonnabend ihre Türen öffnete. Erfrischend unkonventionell, witzig, fantastisch, fragil, verletzlich und kraftvoll kommen die Arbeiten von 57 sächsischen Künstlerinnen und Künstlern zwischen 29 und 81 Jahren daher. Zu sehen sind Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und Objekte in großartiger Vielfalt. Auf dem gemütlich gelben Chaiselongue am Fenster sitzend, kann man einen Blick auf das schöne Wandbild nahe dem Weihnachtsmarkt draußen werfen, sich entspannt zurücklehnen und die wundervolle Fülle an Ausdrucksformen betrachten und genießen. „Wir möchten mit der Ausstellung einen Überblick über die derzeitige zeitgenössische Kunstlandschaft geben, zu der wir sachsenweit Künstler eingeladen haben“, sagt Maren Marzilger. Sie ist Kunsthistorikerin und seit März diesen Jahres Geschäftsführerin  vom Kunstverein Meißen. Die Wintersalon-Ausstellung hat sie gemeinsam mit Mattias Lehmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins kuratiert. Aus über 80 Bewerbungen wählten sie die Kunstwerke aus.

Der Kunstverein Meißen hat die Konzeptförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen bekommen für drei Jahre, noch bis 2024. Maren Marzilger hat vorher als freie Kuratorin Ausstellungen für den Kunstverein vorgeschlagen und organisiert. Nun kümmert sich die 36-Jährige mit viel Elan auch um die Aquise und Förderung für die Kunstprojekte. Sie ist seit elf Jahren in der Kunstszene in Dresden und der Region unterwegs und leitet hier den „Saloon“, ein Internationales Netzwerk für Frauen in der Kunst, das 2012 in Berlin gegründet wurde und bereits in zwölf Städten, acht Ländern und drei Kontinenten aktiv ist. Rund ein Dutzend der  ausstellenden, jüngeren Künstler um die Dreißig kommen aus Leipzig und haben an der Kunsthochschule in Dresden studiert. Ihre Arbeiten reflektieren und setzen sich mit aktuellen Themen wie Klimawandel, dem Umgang zwischen Mensch und Natur und menschlichen Beziehungen auseinander. Um das Verhältnis von Mensch und Tier, ihre Freundschaft und um die Darstellung von Niedlichkeit geht es Josefine Schulz in ihren Hundeporträts, darunter einem weißen Hund vor blauem Himmel auf einer Blumenwiese und ein liegendes Mädchen mit Hund, die gerade durch ihre reduziert einfache Formensprache anrührend wirken. Schön spiegelgleich sind auch ihre „Zwillinge“. Theresa Rothe zeigt einen farbigen Wurm an der Wand und ein skurriles, kafkaesk anmutendes Mischwesen, halb Mensch und Tier aus schwarzem Fellstoff, mit sechs Händen und modelliertem Gesicht kriechend. „Sluggish“ (übers.: „träges Ungeziefer“) nennt sie ihre Kreation. In ihren Skulpturen vereinen und spiegeln sich spielerisch grotesk Körperliches, Kuriositäten des Alltags, Traumbilder und Realität.

Susanne Hampe lässt den Betrachter rätseln mit ihren perlenförmig wuchernden Wandobjekten und einem fünflagigen weißen Scherenschnitt mit netzartigen Strukturen. Ein bronzen glänzender Octopus mit langen Fangarmen von Doreen Wolff steht als Blickfang am Fenster. Daneben eine kleine schwarze, archaische Figur mit Trommelkörper auf einem Wandbord und winzige schwebende, ebenfalls schwarze Kostüme an Kleiderbügeln von Soyong Park, einer südkoreanischen Künstlerin. Apart und sinnlich wirkt die Zuckerdose aus Porzellan mit weiblicher Rundung als Deckel von Dana Berg. Eine wie zum Sprung ausholende, nackte Frauenskulptur und Tänzerinnen mit erhobenen Armen aus bemaltem Porzellan zeigt die aus Meißen stammende Künstlerin Dagmar Langer. Schwarz-weiße Fotografien mit zauberhaft spiegelnden Moorlandschaften von Steffen Lipski hängen an der Wand neben assoziationsreich formspielerischen Holzobjekten von Markus Lange, in denen er mechanisches Räderwerk und Naturformen verbindet. Eins erinnert von der Seite gesehen an ein Fischskelett, das andere an ein Schiff oder Spielburg mit dem Titel „Time out for fun“.

Geheimnisvoll in der Schwebe zwischen Traum und Realität stößt eine große weiße Wolke an eine gelbe Figur in einer expressiven Tuschezeichnung von Stephanie Laeger. Außerdem verwandeln sich die Ausstellungsräume in der Adventszeit (vom 3. – 17.12.) auch in ein Atelier für Workshops, wo die Teilnehmer Leuchtbilder und Theatermasken aus Verpackungsmaterial und vieles mehr mit Künstlerinnen wie Nadine Wölk, Hanne Lange oder Michaela Möller selbst gestalten können. Die Angebote sind kostenfrei. Die Ausstellung Wintersalon ist noch bis 21. Januar 2023 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Mi bis Sa 12 – 18 Uhr.

http://www.kunstverein-meissen.de

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Weihnachtsausstellung „Erotischer Advent“ in der Galerie Kunst & Eros

25 Freitag Nov 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik

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Traumversunkene Zweisamkeit. Titelbild von Gudrun Trendafilov zur Gruppenausstellung „Erotischer Advent“. Foto: Galerie Kunst & Eros

Verlockendes für die Sinne

Die neue Weihnachtsausstellung »EROTISCHER ADVENT« eröffnet heute, 25. November, 19 Uhr und ist bist 28. Januar 2023 zu sehen.

Begrüßung: Janett Noack, Galeristin

Musik: Kleines Konzert mit Stephan Pankow Gitarre/ Mandoline & Ruslan Krachkovsky Akkordeon in den Räumen der Galerie

Das Duo spielt an diesem Abend eine Melange aus traditioneller brasilianischer Folklore und Eigenkompositionen

In dieser traditionellen Gruppenausstellung werden Grafik, Malerei und Plastik zeitgenössischer Künstler vorgestellt:

Rita Geißler · Anita Voigt · Udo Haufe · Konstanze Feindt Eißner · Gudrun Trendafilov · Horst Hille · Tina Wohlfarth & weitere Gäste

Wir freuen uns auf dieses Wiedersehen, Ihre Neugier und auf die anschließende Geselligkeit in der Galerie.

Text: Janett Noack

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

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BilderAlbum: Atelierbesuch bei Ralf Uhlig in Radebeul

20 Sonntag Nov 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Farbreich & feinsinnig bezaubernde Landschaften & Lebensmomente: Der Maler und Grafiker Ralf Uhlig vor einem neuen Bild in seinem Atelier in Radebeul. Im kommenden Jahr ist eine Einzelausstellung seiner Bilder in der Stadtgalerie Radebeul geplant.

Lebensbaum
(Für Ralf Uhlig)

Ein Holzscheit ragt auf
vor dem Atelierfenster
vis a vis zum letzten gelben Blattgefunkel
die letzten Gartenrosen stehen
halb verblüht auf dem Tisch bereit zum Malen
bestückt das Holz mit alten Zahnrädern und Taschenuhren
sie ticken lautlos
Farben halten verrinnende Zeit auf dem Papier fest
Augenblicke Landschaften Orte

der Blick hält inne ruht aus
verweilt wandert über die Bilder
schlängelnde Waldwege Baumalleen Berge
Wiesen Wolken und Wasser Spiegelungen
fließen warm hell und dunkel
ineinander im Licht und Schatten des Tages

strahlendes Gelb mischt sich mit fahl grüngrauem Nebeldunst
eisblau schimmert der See umrahmt von Schilf
und den schwarz und violetten Umrissen der Bäume
am Ufer
vielfarbiges Leuchten und Raunen sich überlagernder
Farbgespinste wie ein Traum aus ferner Zeit
führt eine blaue Tür in verwitterter Steinmauer
zu einem von Bäumen umstandenen Gehöft
was verbirgt sich im Inneren

LV
20.11.2022

Fotos (lv)

Mehr Text zum Schaffen und Werk von Ralf Uhlig folgt.

Weitere Infos: http://www.ralfuhlig-malerradebeul.de

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Besondere Kunst-Oase nahe der Weinberge: Die Galerie mit Weitblick in Radebeul feiert 10-jähriges Bestehen

26 Mittwoch Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Helle Ausstellungsräume mit weitem Blick ins Freie & ein farbenfroh fantasiereiches Universum an Bildern und anderen originellen Dingen zum Staunen, Schmunzeln und Freude bereiten und nicht zu vergessen die kleine, feine Auswahl an Büchern aus dem NotSchriften-Verlag Radebeul und die gemütliche Sitzecke mit Kaminofen: Das alles macht die Galerie von Dorothee Kuhbandner besonders und anziehend für die BesucherInnen, darunter oft Touristen, die das kulturelle Kleinod unterhalb der Radebeuler Weinberge meist zufällig entdecken und um so erfreuter sind darüber. Herzlichen Glückwunsch zum Galeriejubiläum und noch viele weitere Jahre und viele interessierte und kauffreudige BesucherInnen!

Farbreiches Universum mit morbidem Charme

Die Galerie mit Weitblick in Radebeul von Dorothee Kuhbandner feiert am Sonntag, dem 30. Oktober ihr zehnjähriges Jubiläum. Das Angebot kommt gut an und der Langmut macht sich allmählich bezahlt.

Eine Frau im Kleid und mit Regenschirm springt übermütig barfuß über eine Pfütze. Einmal in leuchtenden Farbtönen und in schwarz-weiß. Die Bilder sind
ganz neu und Dorothee Kuhbandner nahm sie mit zum Meißner Grafikmarkt am vergangenen Wochenende. Außerdem ist sie mit ihren Arbeiten beim 44. Radebeuler Grafikmarkt am 6. November dabei. Die Wände strahlen in frischem Weiß wie der Fußboden in ihrer „bunten Stube“, wie sie den Raum nennt, in dem ihre eigenen Bilder hängen. „Dorealismus“ nennt sie dieses farbenfroh fantasiereiche Universum in ihrem unverkennbar eigenen Stil. Luftiger, weiter und klarer wirkt der Raum jetzt. In einer Ecke steht immer noch der kleine Kaminofen, Sessel, Tisch und Stühle für Gäste bereit. Und das hereinfallende Sonnenlicht lässt ihre ohnehin farbreichen Bilder noch mehr leuchten. In weiteren zwei Räumen zeigt Dorothee Kuhbandner die Werke anderer Künstlerinnen und Künstler in wechselnden Ausstellungen in der Galerie mit Weitblick auf der Oberen Bergstraße 13 in Radebeul.

Sie wohnt mit ihrer Familie gegenüber, sah das seit einigen Jahren leer stehende Gebäude. Unten befand sich ehemals ein Pferdestall und oben eine Wohnung. Dort wäre eine Gelegenheit, ihre eigenen Sachen zu zeigen und anzubieten, dachte sie sich und fragte den Vermieter nach einer neuen Nutzung der Räume. Seit nunmehr zehn Jahren betreibt Dorothee Kuhbandner hier nun ihre eigene Galerie. „Es ist immer wieder Neues zu sehen, damit es den Radebeulern nicht langweilig wird“, sagt sie schmunzelnd. Das Treppenhaus ist noch nicht renoviert und besitzt morbiden Charme. „Die Leute mögen es, jetzt bleibt es so“, sagt sie. Der Mietvertrag werde alle zwei Jahre verlängert und es sei nie sicher, ob sie drin bleiben darf. Dennoch ist sie froh über diese Möglichkeit und der Vermieter weiß, dass sie das Gebäude warm hält.

Inzwischen ist in der Galerie mit Weitblick bereits die 24. Ausstellung zu sehen, derzeit mit Malerei, Zeichnungen und Keramik von Michael Horwath. Die Laudatios zur Eröffnung hält meist der bekannte Radebeuler Autor und Kunstfreund Thomas Gerlach aus Freundschaft zur Galerie. Musik, Getränke und Schnittchen gibt es immer gratis dazu für die Besucher. Dorothee Kuhbandner sitzt fast jedes Wochenende hier zu den Öffnungszeiten der Galerie. Die Ausstellungen können auch nach Vereinbarung in der Woche besichtigt werden. Die Besucher können anrufen. Dorothee Kuhbandner hat eine Funkklingel in ihrem Atelier im Wohnhaus und schließt dann den Besuchern die Galerie auf. Manchmal sitzen die Künstler selber in der Ausstellung, wenn sie einmal nicht da sein kann. 150 Stammbesucher stehen in ihrem Verteiler. Sie kümmert sich um alles selbst, Ausstellungen organisieren, Plakate und Ausstellungskarten gestalten und drucken lassen und an Orten wie Buchhandlungen und Bibliotheken verteilen. „Es hängt viel Zeit dran und die Galeriearbeit ist der blanke Idealismus“, sagt Dorothee Kuhbandner. „Im Sommer gehen alle in den Wald, baden und in Urlaub, aber nicht in eine Galerie.“

Aber jetzt im Herbst und Winter sei die beste Zeit. Es kommen neben Einheimischen auch viele Touristen, die meisten entdecken die Galerie zufällig nach einem Ausflug in die nahen Weinberge. „Aus der Besenwirtschaft kommen manche in weinseliger Stimmung hierher, genießen die Kunst und kaufen auch oft etwas“, erzählt Dorothee Kuhbandner. Die Besucher kaufen gern Radebeul-Motive wie Schloss Wackerbarth und die Weinberge in farbigen Federzeichnungen von Christine Grochau unter anderem. Gut gehen auch bemalte Keramik, Schmuck, Weihnachtssterne aus Wäscheklammern, ein Kalender für die Adventszeit und Fensterengel aus weißem Papier von Dorothee Kuhbandner. Der Renner sei jetzt der Kalender für 2023, den sie gestaltet hat. Jedes Blatt ein Unikat, mit Hingabe koloriert, bestempelt und geglitzert. In einer Auflage von 50 Stück. „Die Hälfte ist schon verkauft.“ Sie habe auch schon Sammler für ihre Lebensart-Hefte mit farbigen Zeichnungen und witzig-weisen Sprüchen.

Neben den Ausstellungen gab es außerdem schon 25 Veranstaltungen, musikalische Lesungen und Konzerte in der Galerie mit Weitblick und im Minckwitzschen Weinberghaus. Es kamen auch schon Kindergartengruppen zum Bilder anschauen und drei Mal Schülergruppen vom Radebeuler Gymnasium Louisenstift zu Projekttagen in die Galerie, interviewten die Künstlerin Dorothee Kuhbandner für szenische Lesungen. Die Resultate bekam sie leider nie zu sehen. Einmal konnten die jungen Besucher in ihren Bildern versteckte Details suchen und einen Fragebogen dazu ausfüllen. „Sie haben alles gefunden und das hat viel Spaß gemacht“, sagt die Künstlerin und Mutter von vier Söhnen. Sie selbst malt und zeichnet, seit sie einen Stift halten kann. Ihr Vater war Kunsthistoriker und so lernte sie als Kind schon viele Künstler kennen. „Im Atelier von Peter Graf hat mich das künstlerische Chaos stark beeindruckt und ich war gern bei meinem Patenonkel, dem Künstler Werner Juza in Wachau“, erzählt Dorothee Kuhbandner.

Sie wurde 1964 in Dresden geboren, hat Ausbildungen als Buchbinderin und Krankenschwester und arbeitet seit 2010 freischaffend als Künstlerin und seit 2012 mit eigener Galerie in Radebeul. Sie erhält keinerlei Förderung als private Galerie. Manchmal dachte sie schon ans Aufhören. „Die Besucher bestärkten mich dann weiterzumachen. Sonst würde etwas fehlen in Radebeul!“  Die vielen Kontakte, Gespräche und Leute, die sie kennenlernt durch die Galerie, bedeuten ihr auch viel. Manchmal sei sie auch seelsorgerisch tätig, hört Besuchern und ihren Nöten zu bei Kaffee, Tee und Gebäck. Einige bringen ihr auch Holz für den Ofen mit, einer schöne, alte Papierseiten zum Bemalen und sie bekam zwei dicke Bücher über den Radebeuler Naturheilkundler Eduard Bilz. Sie erhält wöchentlich zwei Anfragen für Ausstellungen in ihrer Galerie. „Der Langmut macht sich langsam bezahlt“, sagt Dorothee Kuhbandner erfreut. Sie will auch weiterhin musikalische Lesungen anbieten. Zur Lesung aus dem Roman „Tyll“ von Daniel Kehlmann mit Annabell Schmieder kamen 30 Zuhörer. Das hätte sie nicht gedacht.

Für die Galerie freut die Künstlerin sich über Unterstützer, die helfen Werbeflyer für die Ausstellungen und Veranstaltungen zu verteilen oder auch mal den Galeriedienst am Wochenende übernehmen. „Ich würde es auf jeden Fall noch mal machen, eine eigene Galerie“, sagt Dorothee Kuhbandner. Sie wünscht sich weiterhin kunstneugierige Besucher und natürlich auch Käufer. Das zehnjährige Galeriejubiläum wird am 30. Oktober, ab 17 Uhr mit einem Konzert mit dem Musiker Peter „Salbei“ Schlott gefeiert. Am vierten Advent wird es wieder ein Weihnachtsmärktlein in der Galerie (von 11 – 19 Uhr) mit Kunsthandwerksständen mehrerer Künstler und zum Aufwärmen für die Besucher Glühwein, Soljanka, Kaffee und Stollen geben. Zeit zum Umschauen, Verweilen und Genießen in einem besonderen Kleinod, das die Radebeuler Kulturlandschaft großartig bereichert.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und So von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.doro-malerei.de

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Viel Platz für Kunst: 21. Meißner Grafikmarkt auf der Albrechtsburg

24 Montag Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Ansichten bekannter Bauten in wechselndem Licht und Farben zeigte Markus Retzlaff beim Meißner Grafikmarkt.


Gemeinsam & eigen: André Uhlig und sein Vater Ralf Uhlig stellten nebeneinander ihre Grafiken, oft Landschaften in warmen, erdigen Farbtönen an zwei Ständen nebeneinander aus.

Farbreiche Welten zwischen Stillleben und Figur

Erfreulich groß war das Interesse mit rund 4 000 Besuchern beim 21. Meißner Grafikmarkt auf der Albrechtsberg. Es wurde auch wieder mehr Kunst gekauft.

Die Türme der Albrechtsburg und der Meißner Dom ragen hoch über der Stadt in verschiedenen Farbstimmungen. Lichtblau, fahlgelb oder rosé wechselt der Himmel in einer Serie farbiger Radierungen am Stand von Markus Retzlaff. In diesen Pastelltönen strahlte auch die abendliche Wolkenlandschaft auf der Aussichtsterrasse unterhalb der Albrechtsburg am Sonnabend. Bekannte Bauten, Schlösser, Waldstücke, Fachwerkhäuser und Landschaften tauchen häufig auf in den Bildern des Radebeuler Künstlers. Es sind druckgrafische Kostbarkeiten. „Es war recht voll schon heute, mittags etwas ruhig“, sagt Markus Retzlaff. Und er hatte vormittag schon einen guten Verkauf, erzählt er. Es kämen viele Sammler, die ihn schon kennen, aber auch Besucher aus dem ländlichen Raum. Markus Retzlaff ist fast immer dabei beim Meißner Grafikmarkt. „Es ist eine schöne Atmosphäre in der Burg und eine vielseitige Kunstschau.“ Zwischendurch schaut er sich gern an anderen Künstlerständen um und kauft auch mal ein Blatt, meist Radierungen.

Eine große Vielfalt an gedruckten Arbeiten auf Papier gab es wieder zu sehen, entdecken und erwerben beim 21. Meißner Grafikmarkt am vergangenen Wochenende, veranstaltet vom Freundeskreis Albrechtsburg Meißen e.V. in den weiten Gewölberäumen im Erdgeschoss. 39 Künstler, Grafiker und Illustratoren aus Meißen und vorwiegend der Region zwischen Dresden, Leipzig, Halle und Berlin zeigten in sieben Räumen ihre Arbeiten in aller Bandbreite von Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarellen, Siebdrucken, Fotografien bis zu Künstlerbüchern. Das Interesse an der Kunst in schwierigen Zeiten ist erfreulich groß. „Rund 4 000 Besucher kamen dieses Jahr an beiden Tagen zum Meißner Grafikmarkt. Die Künstler haben sich überwiegend zufrieden bis sehr gut zu den Erlösen geäußert“, sagt Margit Weinhold, Veranstaltungsmanagerin in der Albrechtsburg.

Letztes Jahr kamen lediglich rund 2 500 Besucher, weitaus weniger als sonst wegen der Corona-Einschränkungen. Die Kunstschau mit freiem Eintritt lockte Publikum von jung bis alt zum Grafikmarkt. „Wir sind neugierig und wollen uns einfach mal umsehen“, sagt Jessica Kühn, die mit Töchterchen Abby, neun Monate, im Tragetuch und ihrem Mann Marcel gerade in Meißen bei seiner Familie zu Besuch ist. Der Rundgang beginnt am Stand von Ralf und André Uhlig, Vater und Sohn zeigen ihre Grafiken regelmäßig in der Albrechtsburg und haben ihre Stände nebeneinander. Die Ähnlichkeit in ihren Arbeiten, oft in warmen, erdigen Farbtönen, ist unverkennbar. In der Künstlerkolonie Worpswede waren sie zusammen zeichnen, dort stehen viele Birken. Bäume, Waldwege, Himmel- und Wasserspiegelungen sind farb- und formspielend abstrahiert festgehalten in den neuen Farbmonotypien von Ralf Uhlig. Er zeigt auch faszinierende Sandreservagen, die im Tiefdruck gedruckt mit Sirup und Tusche aufgetragen und ins Wasserbad gelegt, feinkörnig schimmernde Strukturen ergeben. Ralf Uhlig ist gelernter Werkzeugmacher, arbeitet schon lange künstlerisch, aber hatte noch nie eine Einzelausstellung in einer Galerie, sagt er. Nächstes Jahr wird er 75.

„Er ist bekannter“, sagt der Vater mit Wohlwollen über seinen Sohn. André Uhlig ist ebenfalls Autodidakt, trägt einen schwarzen Hut, manchmal den Zeichenstift zwischen den Zähnen, arbeitet hauptsächlich grafisch und spielt in eigener Band
„The Novikents“ Gitarre. Sein neuer Grafik-Kalender heißt „Sehnsucht nach draußen“, da André Uhlig viel draußen zeichnet und schläft auf seinen Wandertouren oft nach Tschechien. Vom Kalender hat er schon einige Exemplare verkauft, packt gerade eines ein für ein kunstfreudiges Paar. „Wir gehen gern zu Kunstausstellungen querbeet, ob Surrealismus oder Alte Meister“, sagt Sophie Gisa, Studentin für Medieninformatik in Mittweida.

Außerdem hat André Uhlig eine große Grafik an einen Venedig-Fan verkauft und einige kleinere Arbeiten. Sein Vater hat bisher noch nichts verkauft. Obwohl etliche Besucher in seinen Bildermappen blätterten. Die 75 Euro Standgebühr sollten schon hereinkommen, sagt er. Erstmals beim Meißner Grafikmarkt dabei sind Ana Pireva und Sarah Steuer, die noch an der Dresdner Kunsthochschule studieren und sich einen Stand teilen, an dem sie ihre experimentierfreudigen, farb- und assoziationsreichen Zeichnungen und Lithografien zwischen Stillleben und Figur zeigen. Ana, die aus Bulgarien kommt, ist Meisterschülerin bei Ralf Kerbach. Sarah macht im nächsten Sommer ihr Diplom. Ana hat mehr als auf Märkten ihre Arbeiten auch an andere Künstlerinnen verkauft, erzählt sie, womit sie sich gegenseitig wertschätzen und unterstützen. Natürlich sei es schön, wenn sie Menschen mit ihren Bildern berühren. Und es bringe ja nichts, die Arbeiten nur im Atelier zu lassen, ergänzt Sarah.

„Die Leute sind zögerlich, finden etwas schön, doch man merkt, dass sie das Geld zusammen halten müssen“, sagt die Malerin und Grafikerin Renate Winkler aus Radebeul. Die fröhlich bunten Kindergrafiken, die sie gedruckt hat nach Zeichnungen ihrer Enkel, liegen noch auf dem Tisch. „Die gingen sonst als erstes weg noch vor meinen eigenen Arbeiten.“ Sie geht auch mal runter mit dem Preis. Wie bei den jungen Leuten, die lange vor einem Farbholzschnitt mit einer über Schloss Wackerbarth fliegenden Frau standen. Renate Winkler stellte außerdem ihren neuen Kalender mit Ölbildern von ihren Reisen in alle Welt vor. Und eine meerblaue Grafik mit Göttin Isis, die für Geburt, Tod und Fruchtbarkeit steht und eine Kugel auf dem gehörnten Kopf trägt. „Die Stimmung war sehr schön und locker mit einem interessierten Publikum, darunter viele Stammbesucher“, so das Resümee von Schlossleiter Uwe Michel. An den neuen Stellwänden konnten die Künstler ihre Arbeiten zudem noch besser präsentieren. Der Termin für den nächsten Meißner Grafikmarkt werde demnächst bekannt gegeben.

Text + Fotos (lv)

Faszinierende Farbspiegelungen: Grafiken von Ralf Uhlig.


Starke Farbkontraste & fein schimmernde, körnige Struktur: ein alter Kirschbaum im Licht. „Einsamkeit“ heißt dieses Blatt von André Uhlig, mit Sand auf die Druckplatte gemalt in der Technik der Sandreservage, die auch sein Vater gern verwendet.


Farb- und formspielerische Arbeiten auf Papier & die Liebe zur Lithografie verbindet sie: Die Kunststudentinnen Ana Pireva und Sarah Steuer zeigten ihre Arbeiten zwischen Stillleben und Figur erstmals beim Meißner Grafikmarkt. Sie zeichnen mit Tusche drucken auf Stein. Ana zeigt Eva mit dem Apfel und Äpfel zusammen mit archäologischen Fundstücken, Vasen und winzigen Figuren darin, umrahmt, eingekreist, auf- und abtauchend in andere Zeiten und Kulturen, Fragmente, Erinnerungen, was bleibt vom Menschen…


Märchenhaft und assoziativ: die Grafik „Vogelkonzert“ von Sarah Steuer entstand nach einem Popkonzert, das sie mit Tusche und Farben in die Naturwelt übertragen hat.


Vielfarbige Blicke auf die Lößnitzlandschaft, auf Reisen Erlebtes und Gesichter von Menschen groß ins Bild geholt, zeigte Renate Winkler: die Radebeuler Weinberge, die Göttin Isis vom Nil. Ein Kind mit großen, fragenden Augen, eine alte Frau, die sehnsuchtsvoll in die Ferne schaut, auf Besuch wartet…


Abendhimmel am Sonnabend nach dem Grafikmarkt von der Ausschtsterrasse der Albrechtsburg aus.

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Neue Lyrik: Sonnenflecken

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

≈ 2 Kommentare

Sonnenflecken
(Für Vincent van Gogh)

Der Himmel tagelang grau
verhangen wie eine verwaschene Leinwand
bricht die Sonne wieder hervor
noch einmal loderndes Blätterfeuer in allen Farben
über alles erhaben

das Licht flirrt umher
wirft sprenkelnde Schatten
hebt empor webt hinein
verweht was vergeht
mit sacht lösender Geste

sehe die Lichtflecken und denke
an die Sonnenblumen das berühmte Gemälde
in einer Galerie in London
wie für die Ewigkeit gemalt sehen sie aus
doch nichts scheint mehr sicher heute

sehe den Anschlag auf das Kunstwerk
in einer Videoaufnahme im Netz
drehe immer wieder zurück zu der Stelle
wo zwei Umweltaktivistinnen mit gefärbten Haaren
mit Tomatensuppe aus der Dose die Sonnenblumen besudeln

was würde Vincent dazu sagen
vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun
seine Bilder atmen Natur Leben Licht pur
mit jedem Pinselstrich lehren sie uns
sie zu sehen er liebte und malte seine Umwelt zeitlebens

sie vergreifen sich an wehrlosen Bildern
wollen die Welt retten und zerstören das Schöne
und Wertvolle in ihr
in blinder Wut und Fanatismus
gießen noch Öl ins Feuer

was kann ein Gemälde
für menschliche Dummheit und Unvernunft
es wird die Zeiten überdauern
mit der Strahlkraft seiner Farben als Spiegelbild der Natur
nie vergehen

wenn ihr die Natur schützen wollt
legt euch auf die Erde ehrt sie
pflanzt Sonnenblumen und Bäume
auch wenn das weniger aufsehenerregend ist
statt eure Hände an Wänden und auf Autobahnen
festzukleben

Lilli Vostry
20.10.2022

Fotos (lv)
P.S.: Die Bilder stammen aus der van Gogh-Ausstellung in der Zeitenströmung in Dresden Anfang 2022.

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Ausstellung „Die Ordnung der Dinge“ von Chris Löhmann in der Galerie „Kunstgehäuse“

14 Freitag Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Eine Fülle von Zeitzeichen

Detailreiche Bildlandschaften in großen und kleinen Formaten und gesammelte Schätze zeigt Chris Löhmann in einer Ausstellung in der Galerie Kunstgehäuse in der Dresdner Neustadt.

So klein der Ausstellungsraum, so groß die Fülle an Einfällen und Details in den schwarz-weißen Zeichnungen vorn Chris Löhmann. Ein großformatiges Bild an der Stirnseite und mehrere kleinformatige Arbeiten füllt er mit ebenso prägnanten wie vieldeutigen Figuren und Landschaften. Zu sehen sind sie unter dem Titel „Die Ordnung der Dinge“ in der Galerie Kunstgehäuse auf der Prießnitzstraße 48 in der Dresdner Neustadt.

Es ist die bereits 48. Ausstellung in der mit 16 Quadratmetern kleinsten Galerie Dresdens seit 2014, gegründet von zwei passionierten Galeristen aus Leidenschaft. „Chris Löhmann versteht es, eine Vielfalt von Darstellungen zu Themen wie Liebe, Sexualität und Fragen des Rollenverständnisses zwischen Mann und Frau bis zu Industriebauten, Ruinenarchitektur und biblischen Motiven wie dem Turmbau zu Babel in einem Ensemble großartig und künstlerisch herausfordernd zu verbinden“, sagte Ulrich Hübner, Kunsthistoriker und Galerist, zur Ausstellungseröffnung. Er arbeitete im Kupferstichkabinett und ist nun im Kultur- und Denkmalschutzamt der Stadt für Denkmale und Friedhöfe zuständig. Um weiter nah mit der Kunst verbunden zu sein, gründete Ulrich Hübner seine eigene Galerie zusammen mit Mario Pitz, der als rechtlicher Betreuer und Galerist arbeitet. Da stehen alte Fabrikschlote, Triumphbogen, Gründerzeithäuser und Baukräne nebeneinander im Titelbild der Ausstellung, sieht  man eine sensende Bäuerin neben Mähdreschern auf Feldern, einen Mann auf einem Hochsitz durchs Gebüsch auf halbnackte Sonnenbadende spähen.

Da treffen Graffitis und politische Parolen, Embleme und Anstecknadeln in den Bildern und in einem Setzkasten mit einem Sammelsurium an Dingen aufeinander. Gesammelte Schätze und kuriose Fundstücke, Vergangenes, Bewahrtes, Privates, Versehrtes, Zufälliges und Absurdes. Turmhohe und spitze Muscheln, kleine Spielfiguren, Gans, Schaf, Hund, Ritter und Indianer, ein Puppenbein, ein Abzeichen „Schwerter zu Pflugscharen“, ein DDR-Emblem in einer Ecke, eine goldene Uhr, kleine Kerzen, Glasscherben und alte Münzen finden sich da.

Collage- oder kalleidoskopartig fügt Löhmann auch in seinen Zeichnungen eine Vielzahl gesammelter Eindrücke, Zeichen, Schrift, Bildschnipsel als Wirklichkeitsausschnitte in seinen Bildern zusammen, ordnet sie an im Bildraum und der Betrachter kann sie wie Puzzleteile nach eigener Wahrnehmung und Empfinden für sich sortieren, zusammensetzen und sehen.

Man kann sich dazu gemütlich in einen Sessel im Galerieraum, gegenüber vom Ofen setzen, und die Bilder bei einem Glas Wein auf sich wirken lassen. Darüber rätseln und schmunzeln, was es mit den skulpturhaften menschlichen Gesichtern und Körpern mit hellen und dunklen Umrissen auf sich hat. Gegenüber an der Wand lockt eine pralle, plastisch wirkende Venus-Figur in einer Zeichnung. Ein Vogel vorm Fenster lockt ins Freie. Auf einer Zeichnung mit herausgerissenen Notizblättern steht als Wunsch, Bekenntnis oder Aufforderung: „Ich habe gesehen, hört und seht, wenn ihr könnt.“

Die Finissage der Ausstellung mit Chris Löhmann mit nochmaligem Bilder anschauen und angeregten Begegnungen und Austausch im und vor dem Galerieraum findet am 14. Oktober, um 18 Uhr statt.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten der Galerie:

Freitag 17 bis 19 Uhr
Sonnabend 11 – 13 Uhr und nach Vereinbarung, Tel.: 0172 – 18 96 705

http://www.kunstgehaeuse.de

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Ausstellung „Venustempel“ von Juan Miguel Restrepo Valdes in der Galerie Kunst & Eros

12 Mittwoch Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Zwischenmenschliches

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Von der Geheimnissen des Lebens & der Liebe erzählt die Ausstellung „Venustempel“ in der Galerie Kunst & Eros in Dresden. Im Bild die Galeristin Janett Noack und der Künstler Juan Miguel Restrepo Valdes vor seinen neuesten Werken.

Im Reich der Liebesgöttin

Lebenslust, Poesie, Genuss und Melancholie mischen sich in der Malerei von Juan Miguel Restrepo Valdes. Neue Arbeiten von ihm sind zurzeit in der Ausstellung „Venustempel“ in der Galerie Kunst & Eros zu sehen.

Eine Frau zieht verführerisch einen Seidenstrumpf aus vor tiefblauem Hintergrund. Ins Reich der Liebesgöttin Venus entführt die Ausstellung „Venustempel“ mit Malerei, Zeichnungen und Druckgrafik des kolumbianischen, in Dresden lebenden Künstlers Juan Miguel Restrepo Valdes in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden (noch bis 19. November zu sehen).

Zu sehen sind figürlich konkrete Malerei, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem Zeitraum von 2019 bis 2022, die von den Geheimnissen des Lebens, von Träumen und den Gaben der Nacht erzählen in südlich leuchtenden und kühlen Farbtönen. Gegenüber dem Eingang steht ein hell schimmerndes, lebensgroßes Aktbild, ein nachtschwarzer Umhang umfließt den Körper, teils verschlingt ihn das Dunkel. Es zeigt die griechische Dichterin Sappho. Da sieht man in weiteren Arbeiten Frauengesichter mit Blick nach innen, Frauenkörper mal verlockend sinnlich und zurückgezogen. Vor dem Kamin steht mit dem Rücken zum Betrachter eine „schüchterne Flamme“ und es schwebt eine „verlorene Liebkosung“ im Raum, dargestellt in einer blauen Aquatinta auf Bütten. Im zweiteiligen Titelbild der Ausstellung sind Venus, die Göttin der Liebe, deren Gesicht den Menschen verborgen bleibt, und drei Frauen vor einem Tempel zu sehen. „Es ist ein Sinnbild, eine Alegorie auf das Leben, die Liebe und Beziehungen. Das Mädchen das neugierig, erwartungsvoll in die Zukunft schaut, die reife, wissende und die ältere, nachdenkliche Frau“, sagt Restrepo.

Schönheit, Sinnlichkeit, Verderben und Tod liegen in seinen Bildern nah beieinander. Wie im großformatigen Ölbild „Magdalena“, der schönen Sünderin mit langem Haar in weißem Kleid, die einen Totenschädel auf dem Schoß hält. In einem Aquarell  ragt der Totenschädel zwischen ihren Schenkeln hervor. Seine Bilder sind offen, vieldeutig, auch provozierend, weiß der Künstler. Manchmal wirken sie auch etwas vordergründig plakativ. In der Malweise erinnern seine Werke oft an Gemälde Alter Meister und zugleich seine Bildwelten heutig, die er mit ihren schwarzen Hintergründen, hell schimmernden Körperformen und madonnenhaften Gesichtszügen, fließendem Haar und raffinierte Details in die Gegenwart geholt. Nach seinem Kunststudium an der Universität in Marburg von 2011 bis 2014 und dem Umzug nach Dresden beschäftigte sich Restrepo viel mit der Neuinterpretation der Gemälde und Bildmotive Alter Meister, die er aus eigenem, reizvollem Blickwinkel zeigt. Künstler der Renaissance und Barockzeit wie Holbein regen ihn ebenso an wie Otto Dix, die italienischen Maler Carravagio und Velasquez und die zeitgenössischen Künstler der Leipziger Schule mit ihrer Neuen Sachlichkeit und den klaren Formen sind Restrepo auch nahe.

In seinen Bildern mischen sich eindrucksvoll Lebenslust, Poesie, Genuss und Melancholie. Das kurz vor der Ausstellung fertig gewordene Bild „Opfergabe der Nacht“ zeigt eine Frau über ein Weinglas gebeugt, in dem sich das Morgenlicht spiegelt, Nüsse, Schalen und ein Apfel daliegen und ein Rabe gebannt aus dem Bild schaut und der Betrachter darf rätseln, was er sieht. Den Bildtitel sieht Restrepo mit leiser Ironie. Auf spanisch bedeutet das Wort „Ofrenda“ eigentlich Geschenk. „Es ist ein freiwilliges, genussvolles Opfer an die Nacht, das man  auf sich nimmt“, sagt er schmunzelnd. Im Kontrast zur Nachtschwärze gibt es am unteren Bildrand eine farbenfrohe Fantasielandschaft. Angeregt von einem griechischen Fußbodenmuster. Restrepo sammelt Mosaike, die mit ihren zauberhaften Formen in seine opulenten Bildwelten einfließen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de

 

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Neue Hoffnung für das Lügenmuseum Radebeul

10 Montag Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Projekte

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Fantastische Wunderwelt: Blick in den Saal vom Lügenmuseum Radebeul im ehemaligen Gasthof Serkowitz. Foto: LV

Geflickte Schönheit                             

Die Unterschriftensammlung auf openPetition für den Erhalt des Lügenmuseums in Radebeul wurde erfolgreich abgeschlossen.

Für den Erhalt des Lügenmuseum in dem Gasthof Serkowitz gab es 1433 Stimmen, 20 Beiträge erschienen, auch die 303 lesenswerten Kommentare zeigen eine vielfältige Wertschätzung. „Es bleibt beeindruckend, woher die Macher des Lügenmuseums ihre nachhaltige Gestalterkraft und Ausdauer für und gegen all diese Windmühlen nehmen. Ihre Website präsentiert ihre Realisationen und deren Ausstrahlungen echt schön und so professionell!“ Prominente Unterstützerinnen sind Anna Mateur, Baby Sommer, Kirsten Zinke, Reinald Grebe und Ruprecht Frieling. Der Radebeuler Kulturverein hatte ebenfalls analog über tausend Unterschriften gesammelt.

https://www.openpetition.de/petition/online/das-luegenmuseum-soll-im-gasthof-serkowitz-ein-zu-hause-finden

Am Horizont ein Hoffnungsschimmer für den Fortbestand des Lügenmuseums, welches als künstlerisches Gesamtkunstwerk Besucher aus aller Welt magnetisch anzieht.

Der Stadt Radebeul liegt ein Angebot vor, das Grundstück zum verlangten Preis zu erwerben und dem Museum damit langfristig eine Existenz zu sichern. Der Charme des Gebäudes in all seiner Morbidität würde auf diese Weise gewahrt bleiben. Entschieden und doch sensibel soll dieser Ort sich weiterentwickeln und im heutigen Zustand von einer gebrochenen und geflickten Schönheit erzählen. Es liegt nun an den Radebeulern, eine zukunftsweisende Entscheidung zu treffen.

Die Unterschriften werden am 12.10. um 17 Uhr in der Stadtratssitzung im Sitzungssaal des Rathauses Radebeul den Stadträten der Stadt übergeben.

—
Reinhard Zabka

Lügenmuseum
Kötzschenbrodaer Str. 39
01445 Radebeul / Dresden
+49 176 99 02 56 52
www.luegenmuseum.de

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Ausstellung „Aus allen Hölzern war Leben zu erwecken“ von Wilhelm Rudolph in der Galerie Himmel

10 Montag Okt 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Berührende Bilder aus dem zerstörten Dresden
Die Ausstellung „Wilhelm Rudolph – Aus allen Hölzern war Leben zu erwecken“ zeigt Holzschnitte und Zeichnungen des Dresdner Malers und Grafikers noch bis 26. November 2022 in der Galerie Himmel.

Die GALERIE HIMMEL widmet sich in ihrer aktuellen Ausstellung „Wilhelm Rudolph – Aus allen Hölzern war Leben zu erwecken“ dem druckgrafischen Werk des Dresdner Malers und Grafikers Wilhelm Rudolph (1889-1982). Im Zentrum stehen dabei die Holzschnitte Rudolphs, denen ein herausragender Platz in der deutschen Kunstgeschichte eingeräumt wird. In ihnen vereint sich hohes handwerkliches Können mit einem autarken Formwillen von seltener Konsequenz. In über sieben Jahrzehnten schuf Wilhelm Rudolph ein vielfältiges und eindringliches Werk. Als Höhepunkt seines Schaffens gilt sein expressiver grafischer Werkkomplex „Das zerstörte Dresden“, der mehrere hundert  Rohrfederzeichnungen, Aquarelle, Holzschnitte, Radierungen und Lithografien umfasst. Für die Intensität und den Umfang dieser künstlerischen Auseinandersetzung gibt es in der deutschen Kunst jener Zeit kein Äquivalent. Darüber hinaus werden Landschaften, Porträts, Tier- und Aktdarstellungen zu sehen sein, stilgeschichtlich von den expressionistischen Anfängen bis hin zu einem Realismus eigener Prägung.

Im Kabinett zeigen wir zeitgleich die Ausstellung „Hans Kutschke – Blickwinkel“ mit Ölmalerei auf Leinwand. Die malerische Handschrift von Hans Kutschke (*1945) ist klar in der Komposition, reich und ausgewogen in der Farbigkeit, mit feinsten Abstufungen im Hell-Dunkel. Dem Betrachter erschließt sich eine stille, melancholisch gestimmte Bildwelt, die durch genaue Beobachtung besticht. Hans Kutschkes unaufgeregt ruhiger Blick richtet sich auf Freunde, Weggefährten und Fremde, die Straßen und Innenräume in urbanen Räumen beleben, oft bezuglos und introvertiert. Im Kabinett zeigen wir einige dieser „Blickwinkel“.

Die Ausstellungen „Wilhelm Rudolph – Aus allen Hölzern war Leben zu erwecken“ und „Hans Kutschke – Blickwinkel“ werden am 30. September 2022, 19 Uhr, mit einer Vernissage eröffnet. Es wäre uns eine große Freude, Sie in der Galerie begrüßen zu dürfen!

Text + Fotos:

Anja Himmel & Michael Böhlitz

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden

0351-4843578
0172-9782555

email@galerie-himmel.de
www.galerie-himmel.de

Online-Shop Grafikliebhaber.de

Steuer-Nr.: 202/208/05817
Umsatzsteuer-ID: DE 294676499
Handelsregisterauszug: HRA Dresden 9286

Aktuelle Ausstellung mit Holzschnitten und Zeichnungen von Wilhelm Rudolph:

Im Kabinett zeigen wir Ölmalerei von Hans Kutschke:

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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