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Kategorien-Archiv: Literatur

Absage der Leipziger Buchmesse wegen Ausbreitung des Corona-Virus

04 Mittwoch Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Literatur

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Stadt Leipzig und Leipziger Buchmesse beschließen Absage

Die Leipziger Buchmesse, die Frühjahrsschau der deutschen Buchbranche, findet nicht wie geplant vom 12. bis 15. März statt. Gleiches gilt für das im Verbund stattfindende Lesefest Leipzig liest und die Manga-Comic-Con.

Das Gesundheitsamt Leipzig ist der Aufforderung des Bundesgesundheits- und des Bundeswirtschaftsministeriums gefolgt, wonach eine Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen bei Großveranstaltungen gewährleistet sein muss. Es empfahl dringend, dass jeder Messeteilnehmer schriftlich belegen muss, nicht aus definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu Personen aus Risikogebieten gehabt zu haben. Das ist angesichts von rund 2.500 Ausstellern und rund 280.000 erwarteter Besucher nicht sicherzustellen. Die Stadt Leipzig und die Leipziger Messe beschlossen daher die Absage.

„Die Gesundheit unserer Bürger und der Stadt steht für uns an erster Stelle“, betont Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. „Die Entscheidung über die Absage der Leipziger Buchmesse wurde auf Grundlage der Empfehlung der zuständigen Fachbehörden getroffen. Sie allein verfügen über die notwendigen Fachkenntnisse und Kompetenz zur Lagebeurteilung.“

„Sicherheit geht vor“, sagte Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Die Leipziger Buchmesse ist ein Fixpunkt der deutschsprachigen Literatur, ein Höhepunkt im Messekalender der Buchbranche. Vor diesem Hintergrund haben wir seit Ausbruch von Covid-19 laufend unsere Sicherheitsvorkehrungen auf dem Messegelände erhöht, um die Gesundheit der Aussteller, Besucher, Gäste und Mitarbeiter zu schützen. Doch angesichts der aktuellen Situation schätzen wir im Einklang mit der Stadt Leipzig das Risiko für die Gesundheit unserer Aussteller, Besucher, Gäste und Mitarbeiter bei der Leipziger Buchmesse als zu groß ein.“

Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse: „Wir bedauern zutiefst, dass wir diesen Schritt gehen und die beiden Messen absagen müssen. Solch eine schwere Entscheidung mussten wir in den letzten sieben Jahrzehnten der Leipziger Buchmesse noch nie treffen. Sie ist bitter für uns und für die gesamte Buchbranche. Ich danke allen Ausstellern, Partnern und Besuchern, die uns die Treue halten. Wir bitten sie jetzt um Verständnis und wir freuen uns, wenn wir uns zur nächsten Leipziger Buchmesse vom 18. bis 21. März 2021 wiedersehen.“

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: „Unser Ziel ist es, die sächsische Bevölkerung zu schützen und eine Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen und zu bekämpfen. Dafür gilt es, konsequent, präventiv und verantwortungsbewusst zu handeln. Die Leipziger Buchmesse ist Treffpunkt für hunderttausende Menschen aus der ganzen Welt. Gesundheit und Sicherheit gehen in diesem Fall ganz klar vor.“

Gesundheitsministerin Petra Köpping sagte: „Die Absage der Buchmesse ist eine sehr traurige, aber richtige Entscheidung. Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung geht vor. Die Entscheidung zeugt von großer Verantwortung für die Besucher, Autoren und Verleger, um vor der Ausbreitung des Coronavirus zu schützen. Auch wenn die Absage der Buchmesse sehr schmerzt, Leipzig ist und bleibt eine international bedeutsame Buchstadt. Ich hoffe sehr auf das Verständnis der Lesefreunde, die sich auf die Messe gefreut haben.“

Das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig verweist auf die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, das die Risikobewertung für die Weiterverbreitung des Coronavirus am Montag von „gering bis mäßig“ auf „mäßig“ angehoben hat. Es handele sich um ein neuartiges Virus, dessen Eigenschaften noch erforscht werden müssen. Bisher ist bekannt, dass auch Menschen ohne Krankheitszeichen das Virus übertragen können. Das mache Präventionsmaßnahmen bei Großveranstaltungen sehr schwierig.

Text: Pressebüro Leipziger Buchmesse/Dr. Andreas Knaut
Unternehmenssprecher/Bereichsleiter Kommunikation

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:
http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse

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Steine aus dem Weg räumen: Erfolgswege zum eigenen Buch

02 Montag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Projekte

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autoren@leipzig – Wissenstransfer und Kontaktbörse von und für Autoren

Fertiges Manuskript, aber kein Verlag beißt an? Die Wege zum eigenen Buch sind manchmal steinig. Mit mehr als 230 Sessions, Lesungen und Workshops hilft das Autorenprogramm autoren@leipzig der Leipziger Buchmesse (vom 12. bis 15. März 2020), Kreativität in professionelle Bahnen zu lenken. Erfolgsautoren, Marketingspezialisten, Verlagsexperten, Lektoren und Schreibcoachs vermitteln Erfahrungen und zeigen auch Möglichkeiten abseits etablierter Verlagswege auf. Ein Highlight ist die 8. Leipziger Autorenrunde mit rund 50 renommierten Referenten am 14. März 2020.

Self-Publishing oder großes Verlagshaus? Wie findet man eine packende Story und bleibt dran? Welche Chancen bieten Social Media für Autoren? Ist die Buchgestaltung wichtig für den Erfolg? Was ist ein fairer Verlagsvertrag? Wie funktionieren Öffentlichkeitsarbeit und Marketing? Und wie haben die „Großen“ der Branche den Weg zu den Lesern geschafft? Antworten auf wichtige Fragen des Autorenalltags und viele Tipps fürs Schreiben bietet das Fachprogramm von und für Autoren der Leipziger Buchmesse autoren@leipzig während der gesamten Messelaufzeit. Im Forum autoren@leipzig (Halle 5, D600) teilen Branchenexperten, Coaches und Autoren ihr Wissen. Das Themenspektrum reicht von Trends im Self-Publishing, Tricks beim Romanschreiben, Zeitmanagement und juristischem Basiswissen bis zum perfekten Exposé, Autorenrechten und Vermarktung im Buchhandel.

Renommierte Autoren geben ihre Erfahrungen weiter – darunter

  • Sebastian Fitzek: „Meine Anfänge als junger Autor zum Bestsellerautor“, Veranstalter: Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA)
    12. März, 16:00 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig),
  • Ellin Carsta: „Romane schreiben – Handwerk oder Talent?“, gemeinsam mit Nora Berger, Ellen McCoy, Noa C. Walker, Veranstalter: Amazon Publishing
    13. März, 14:00 Uhr, Halle 5, D206 (Amazon Publishing) und
  • Nina George: „Wir wollen mehr Fairness! (Europa)-Politik für AutorInnen und Künstler?“, gemeinsam mit Jens J. Kramer, Katharina Uppenbrink, Veranstalter: Netzwerk Autorenrechte
    12. März, 15:00 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig).

Netzwerken mit Kollegen

Neue literarische Welten entdecken und mit Kollegen fachsimpeln heißt es auf der Leseinsel autoren@leipzig (Halle 5, D400) und der Read & Meet-Netzwerkfläche (Halle 5, D602): Hier stellen Autoren sich und ihre Werke vor. Raum zum Netzwerken finden angehende und erfahrene Schriftsteller und Poeten auch in der Autorenlounge (Halle 5, D500).
Was die Leipziger Buchmesse für Autoren zu bieten hat, zeigen nicht zuletzt die Autorenrundgänge über die Leipziger Buchmesse.

  • Autoren-Messerundgang mit Tobias Kiwitt, Vorstandssprecher des BVjA, Veranstalter: Leipziger Buchmesse, BVjA
    12. März, 14:00 – 15:30 Uhr; 14. März, 11:00 – 12:30 Uhr, Halle 5, D400 (Leseinsel autoren@leipzig; Treff am Infotresen ist jeweils vor Rundgangsbeginn).

Von Kinderbuch über Comic bis Bildungsbereich: Wie relevant autoren@leipzig für die Buchbranche ist, zeigt sich an der „Ausbreitung“ autorenrelevanter Themen. Sie finden inzwischen in der gesamten Buchbranche statt – und haben ebenso die Leipziger City erobert. So veranstaltet der BVjA am 13. März im Café Puschkin die 8. Leipziger Offene Bühne.

  • 8. Leipziger Offene Bühne – die Lust am Schreiben verbindet alle, die spontan oder geplant auf die Bühne treten. Veranstalter: BVjA
    13. März, 19:00 – 20:00 Uhr, Café Puschkin

Ran an die Tische! 8. Leipziger Autorenrunde mit Bestsellerautorin Zoë Beck 

22 Tische und je 45 Minuten Zeit: Die 8. Leipziger Autorenrunde am 14. März verspricht spannende Debatten und vielfältige Möglichkeiten, sich einen ganzen Tag lang mit Autorenkollegen und Experten über die Herausforderungen des Autorendaseins auszutauschen. In 66 hochkarätig besetzten Tischgesprächsrunden gehen etablierte und Jungautoren, Self-Publisher, Blogger, Texter und Publizisten im 45-Minuten-Takt auf Tuchfühlung mit gestandenen Autoren und Branchenfachleuten. In diesem Jahr hält Erfolgsautorin Zoë Beck die Keynote. Ihre Bücher erscheinen im Suhrkamp Verlag, und sie ist Verlegerin des CulturBooks Literaturverlags. Sie hat unter anderem Kriminalromane und Thriller veröffentlicht, ist außerdem Übersetzerin, Synchron-Regisseurin und aktiv im Verlagsnetzwerk #verlagegegenrechts. Wege zum erfolgreichen Publizieren weisen alle Referentinnen und Referenten der Autorenkonferenz, darunter Sandra Åslund, Autorin (Midnight by Ullstein), Diana Hillebrand, Schriftstellerin (u.a. Droemer Knaur, dtv) und Dozentin für kreatives Schreiben, Matthias Matting, Science-Fiction-Autor und Herausgeber der Self-Publisher-Bibel, Jasmin Schreiber, Autorin (Eichborn Verlag, Goldmann Verlag) und Kommunikationsexpertin sowie Tilman Winterling, Literaturblogger und Medienrechtsanwalt. Zu den Themen an den Tischen gehören Community-Building, Video-Marketing und Romanplanung.

  • 8. Leipziger Autorenrunde – in Kooperation mit Publisher und Community-Konzepter Leander Wattig und dem VS-Verband Deutscher Schriftsteller
    14. März, 10:00 – 17:00 Uhr, CCL, Saal 1

Details zum Programm der bereits ausverkauften Veranstaltung erfahren Interessierte hier.

Meet & Greet: Mit Highspeed zum Buchprojekt

Die Uhr tickt! Beim Meet & Greet Speeddating am 15. März haben Autoren in zehnminütigen Slots die Möglichkeit, ihre Exposés maximal drei Verlagen vorzustellen. Präsentiert vom Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA) sowie der Leipziger Buchmesse, findet das Speeddating bereits zum sechsten Mal statt – und hat einige Erfolge vorzuweisen: So haben nach der letzten Veranstaltung 2019 mehr als 20 Autoren Verlagsverträge abgeschlossen.

Auf Verträge hoffen ebenfalls die zehn vielversprechenden Autoren der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB), die auf der Veranstaltung Prosa Prognosen am 13. März ihre bisher unveröffentlichten Texte darbieten.

  • 6. Meet & Greet Speeddating: Für Autoren, Verlage und Literaturagenten (Anmeldung erforderlich), Veranstalter: Leipziger Buchmesse, BVjA
    15. März, 10:15 – 13:00 Uhr, CCL, Mehrzweckfläche 3
  • Prosa Prognosen: Veranstalter: LCB, Leipziger Buchmesse
    13. März, 15:00 – 17:00 Uhr, Halle 5, Konferenzraum

Berichte aus dem Schriftstellerleben

In der Reihe „Leipziger Buchmesse und literaturcafe.de stellen vor“ berichten prominente Autoren wie Svenja Gräfen, Tom Hillenbrand, Claudio Caiolo und Wolfgang Schorlau in halbstündigen Gesprächen mit Wolfgang Tischer, Gründer und Herausgeber des literaturcafe.de wie sie Inspirationen finden und stellen neue Werke vor.

  • Svenja Gräfen: „Vom Schreiben leben: Zwischen Inspiration und Bürokratie“ – die Autorin berichtet im Gespräch mit Wolfgang Tischer aus ihrem Arbeitsalltag als Schriftstellerin, Veranstalter: literaturcafe.de, Leipziger Buchmesse, Ullstein Buchverlage
    12. März, 13:30 Uhr, Halle 5, D400 (Leseinsel autoren@leipzig)
  • Tom Hillenbrand: „Qube“ – im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet der Autor von seinem Thriller, Veranstalter: literaturcafe.de, Leipziger Buchmesse, Kiepenheuer & Witsch
    12. März, 16:30 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig)
  • Claudio Caiolo, Wolfgang Schorlau: „Der freie Hund – Commissario Morello ermittelt in Venedig“ – im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichten die Autoren über ihr Werk, Veranstalter: literaturcafe.de, Leipziger Buchmesse, Kiepenheuer & Witsch
    14. März, 11:30 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig)

Auch zahlreiche kultur- und gesellschaftspolitische Themen unter anderem zu Frauen in der Autorenschaft, Rechtsfragen, Nachhaltigkeit und Verantwortung im Buchmarkt stehen auf der Agenda. So ist das Netzwerk Autorenrechte erstmals mit einem Messestand vertreten und veranstaltet eine Vortragsreihe.

  • „#frauenzählen: Zahlen lügen nicht“ – Diskussion mit Carlos Collado Seidel, Janet Clark, Veranstalter: Netzwerk Autorenrechte
    14. März 13:00 – 13:30 Uhr, Halle 5, D400 (Leseinsel autoren@leipzig)
  • „Nachhaltigkeit und Verantwortung im Buchmarkt“ – Diskussion mit Thorsten Simon, Monika Pfundmeier, Martina Raschke, Veranstalter: tolino
    14. März 11:00 – 11:30 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig)

Hilfe für den digitalen Autor

Podcast, Hashtag, Community? Das Interesse an den digitalen Möglichkeiten zur Veröffentlichung, zur Lesergewinnung und -bindung steigt immer mehr. Das zeigt sich auch am Wachstum der Vorträge und Workshops bei autoren@leipzig zu diesem Bereich. So führt Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de in die Produktion von Podcasts ein. Der Aufbau von Fancommunitys oder die clevere Nutzung von Hashtags für das Buchmarketing stehen ebenfalls auf dem Programm.

  • „Erfolgreich(e) Podcasts produzieren für AutorInnen und Verlage“: Der Workshop mit Wolfgang Tischer vermittelt alles, was ein Podcaster wissen sollte. Veranstalter: literaturcafe.de und Leipziger Buchmesse
    13. März, 15:00 – 18:00 Uhr, CCL, Vortragsraum 11
  • „Blogger Relations und Community Building im Self-Publishing“: Anne Hein v. Fuchsias, Jasmin Zipperling und Thorsten Simon geben Tipps für den Aufbau einer Fancommunity. Veranstalter: Books on Demand
    14. März, 16:00 – 16:30 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig)
  • „Benutzt den Hashtag, verdammte Axt!“: Martina Raschke, Jasmin Zipperling und Laura Kühbauch erklären, was Hashtags sind und was sie Autoren nutzen, Veranstalter: tolino
    15. März, 11:00 – 11:30 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig)
  • „Twitter, Instagram und Co.: Die Last mit dem Hashtag“ – Gespräch mit Tom Oberbichler, Marcus Hünnebeck, Tanja Neise, Veranstalter: Selfpublisher-Verband e.V.
    15. März, 12:30 – 13:00 Uhr, Halle 5, D600 (Forum autoren@leipzig)

Das Programm autoren@Leipzig finden Interessierte hier.

Öffnungszeiten und Preise

Die Leipziger Buchmesse in Verbund mit der Manga-Comic-Con öffnet vom 12. bis 15. März täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Autoren können sich als Fachbesucher akkreditieren lassen. Fachbesucher-Tickets gibt es ausschließlich online. Die Tageskarte kostet für Fachbesucher 18,00 Euro, die Dauerkarte 32,00 Euro. Die Eintrittskarten berechtigen am Besuchstag zur einmaligen kostenfreien Hin- und Rückfahrt zum bzw. vom Messegelände mit dem öffentlichen Nahverkehr (in den Tarifzonen: 110, 151, 156, 162, 163, 168, 210, 225).

Über den Preis der Leipziger Buchmesse
Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Medienpartner ist das Kundenmagazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultu

Text: Pressebüro Leipziger Buchmesse/Ruth Justen

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de

www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:
http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse

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„Die Live Butterfly Show“ – Lesung mit Jan Wagner im Stadtmuseum Dresden

19 Mittwoch Feb 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

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Kalifornische Sonette und ein kleiner Krähenhymnus

Der Berliner Dichter und Preisträger der Leipziger Buchmesse 2015, Jan Wagner liest aus seinem neuen Gedichtband „Live Butterfly Show“ am 20. Februar, um 19 Uhr im Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang Landhausstraße).

Man kann sich Jan Wagner als zeitgenössischen Klassiker vorstellen. Seitdem dem Berliner Dichter und Übersetzer im Jahr 2015 für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“ der Preis der Leipziger Buchmesse zugesprochen wurde, wuchert sein mittlerweile berühmtes Gedicht „giersch“, „mit dem begehren schon im namen“, in den Köpfen von Lesern, Kritikern und Lyrikerkollegen. Selten hat ein kleines Sonett mit angedeuteten Reimen und hinters Licht führender Heimeligkeit derart die Geister geschieden. Schön, wenn Poesie so etwas kann!

Lyrische Anverwandlungen von Rettich und Weißkohl, „kalifornische sonette“, ein „kleiner krähenhymnus“ oder ein „lob des kamels“ bevölkern auch die „Live Butterfly Show“, Wagners neuesten Gedichtband, mit dem der gebürtige Hamburger morgen im Dresdner Stadtmuseum zu erleben ist. Es finden sich darin die ausgeklügelten Beschwörungen der Dingwelt, die man bereits zu kennen meint: Neunaugen als „glitschige urzeitwesen aus ocker / und schlamm“ oder Weißdorn als ein „lokal /begrenzter schneefall, der nicht / aufhört, nicht aufhört“.

Genauso segelt Wagner durch die abendländische Tradition von Jonas im Walfisch bis Horaz, widmet dem Maler John Constable und Dornröschen aus dem Märchen Sestinen und steht dann wieder unvermittelt „am ganges“.

Aber welcher Dichter, bitteschön, hat schon einmal über einen „einstellungstag im meerjungfrauenmuseum“ geschrieben? Der von der irischen Westküste stammende Matthew Sweeney, dessen Gedichte Wagner übersetzt hat, bemerkte einmal, dass man in maritimen Dingen und in puncto Akkuratesse bei Jan Wagner an der richtigen Adresse sei. Sein Hang zu sprachlicher Präzision, zu historischen Blitzlichtern, zum Fortschreiben von Traditionen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das dem kürzlich verstorbenen Sweeney gewidmete „glasauge“ uns anstarrt, „wie um zu sagen: bleibt und seht“. Und was sehen wir? Einen dem Trunke ergebenen „onkel“ etwa, der „an seinen hosenträgern“ hereinschwebt „wie ein prächtiger fesselballon“. Wir sehen „die kapitäne“, die „in unserer straße an land“ gingen und „ankerten in der witwenbucht“.

Unbedingt hervorzuheben ist auch Wagners feiner, ins Absurde spielende Humor, der allerdings ohne Reim kaum zu haben ist: „vergib mir“, heißt es im Titelgedicht, in dem vielleicht sogar von Schmetterlingen die Rede ist, „daß ich aufging in der schar / von eilenden, geblendeten, touristen, / undankbare blüte, die ich war“.   Patrick Wilden, DNN 19.2.2020

Eine Kooperation der Literarischen Arena e.V. mit der Evangelischen Akademie Meißen und den Museen der Stadt Dresden.

Eine Veranstaltungs-Empfehlung von Jörg Scholz-Nollau

-- 
Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Preisverdächtig: 15 nominierte Werke für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 stehen fest

12 Mittwoch Feb 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Jury gibt 15 Nominierte für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 bekannt

Die nominierten Autoren kann man vorab auf Veranstaltungen erleben, bevor die Leipziger Buchmesse wieder ihre Türen öffnet in diesem Jahr vom 12. bis 15. März. 

Die Jury hat entschieden: Aus 402 eingereichten Titeln stehen die 15 für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 nominierten Bücher und ihre Autoren in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung fest. Viele Werke in den Kategorien Belletristik und Sachbuch beschäftigen sich in dieser Preissaison mit dem Jahr 1990, wie Jury-Mitglied Dr. Katrin Schumacher betont. „Dabei sind autobiografische und biografische Werke ebenso wie Texte, die ganz nah am Menschen sind.“ Jury-Vorsitzender Jens Bisky lobt die großartigen Neu- und Wiederentdeckungen in der Kategorie Übersetzung: „Es ist gelungen, auch sprachlich sehr schwierige Werke in ein ungeheuer angenehmes Deutsch zu übertragen voller Witz und Intelligenz.“ Am 12. März erhalten drei der Nominierten zur Leipziger Buchmesse den begehrten Preis.

Das sind die Nominierten 2020:  

Kategorie Belletristik:

  • Verena Güntner: Power (DuMont Buchverlag, 10. März 2020)
  • Maren Kames: Luna Luna (Secession Verlag,12. August 2019)
  • Leif Randt: Allegro Pastell (Verlag Kiepenheuer & Witsch, 5. März 2020)
  • Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder (S. Fischer Verlag, 4. März 2020)
  • Lutz Seiler: Stern 111 (Suhrkamp Verlag, 2. März 2020)

Kategorie Sachbuch und Essayistik:

  • Bettina Hitzer: Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts (Klett-Cotta Verlag, 25. Januar 2020)
  • Michael Martens: Im Brand der Welten: Ivo Andrić. Ein europäisches Leben (Paul Zsolnay Verlag, 19. August 2019)
  • Armin Nassehi: Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft (Verklag C. H. Beck, 28. August 2019)
  • Julia Voss: Hilma af Klint – „Die Menschheit in Erstaunen versetzen“. Biografie (S. Fischer Verlag, 26. Februar 2020)
  • Jan Wenzel (Hg.) zusammen mit Anne König, Andreas Rost u.a.: Das Jahr 1990 freilegen (Spector Books, 1. November 2019)

Kategorie Übersetzung:

  • Fran Ross: Oreo (dtv Verlag, 20. September 2019), aus dem amerikanischen Englisch von Pieke Biermann
  • Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I (Penguin Verlag, 21. Oktober 2019), aus dem brasilianischen Portugiesisch von Luis Ruby
  • Angel Igov: Die Sanftmütigen (eta Verlag, 15. Oktober 2019), aus dem Bulgarischen von Andreas Tretner
  • George Eliot: Middlemarch. Eine Studie über das Leben in der Provinz (Rowohlt Verlag,19. November 2019), aus dem Englischen von Melanie Walz
  • Charles Baudelaire: Der Spleen von Paris (Rowohlt Verlag, 18. Juni 2019), aus dem Französischen von Simon Werle

Onlineangebote zum Preis der Leipziger Buchmesse

Statements der Jury zu ausgewählten Themen rund um den Preis der Leipziger Buchmesse finden Sie unter www.preis-der-leipziger-buchmesse.de. Die Preisverleihung am 12. März, 16 Uhr, erleben Sie nicht nur live vor Ort, sondern auch im Livestream unter http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse.

Nominierte vorab erleben

Wer auf eine Begegnung mit den Nominierten nicht auf die Leipziger Buchmesse warten möchte, kann in Berlin, Halle, Hamburg, Leipzig oder München einige Kandidaten vorab treffen. Am 3. März sind die Nominierten in der Kategorie Übersetzung und am 6. März die Nominierten in der Kategorie Sachbuch zu Gast im Literarischen Colloquium Berlin. Die Nominierten in der Kategorie Belletristik stellen sich am 22. Februar im Schauspiel Leipzig, am 23. Februar im Literaturhaus Halle, am 3. März im Literaturhaus München und abschließend am 4. März im Literaturhaus Hamburg dem Publikum.

Jury des Preises der Leipziger Buchmesse

Unter der Leitung von Jens Bisky gehören der siebenköpfigen Jury Katharina Herrmann, Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein, Katrin Schumacher und Katharina Teutsch an.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse
Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin.

Text + Foto: Julia Wick/Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:
http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse

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Neujahrslesung aus dem Erzählungsband „Malinois“ mit Lukas Bärfuss im Erich Kästner Haus für Literatur

26 Sonntag Jan 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Lukas Bärfuss stellt in seinem neuen Buch eine Kartographie der Passionen vor.
Foto: Stefano de Marchi

Die Geschichte unserer Leidenschaften

Eine Lesung und Gespräch mit Lukas Bärfuss, dem Georg-Büchner-Preisträger 2019, moderiert von Andreas Berger (MDR) ist am 29. Januar, um 19 Uhr im Erich Kästner Haus für Literatur/Villa Augustin, Antonstraße 1/Albertplatz zu erleben. Die für heute geplante Lesung mit Lukas Bärfuss muss aus persönlichen Gründen des Autors leider verschoben werden, teilte das Literaturhaus Dresden mit.

Die Liebe und das Begehren in all ihren Spielarten sind die Fluchtpunkte in diesen Erzählungen von Lukas Bärfuss. Wie begegnen wir uns? Welche Sehnsüchte treiben uns um? Nach welchen Vorlagen entwerfen wir die Geschichten unserer Leidenschaften? Bärfuss zeichnet eine Kartographie der Passionen. Seine Geschichten handeln von Grenzerfahrungen, die wir mitten im Alltag machen können. Sie zeigen die Momente der Verwandlung. (Wallstein Verlag)

Lukas Bärfuss, geb. 1971 in Thun/Schweiz. Dramatiker und Romancier, Essayist. Seine Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane sind in etwa zwanzig Sprachen übersetzt. Lukas Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Zürich. 2019 wurde Lukas Bärfuss mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Den eindrücklichen Erzählungsband „Malinois“, das beginnende Literaturjahr und die Verwandlung zu „Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.“ feiern Veranstalter und Besucher im Anschluss an Lesung & Gespräch mit einem kleinen Umtrunk (um Anmeldung wird aus Kapazitätsgründen gebeten.)

Text:
Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.
Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden
Tel 0351 / 8045087

www.facebook.com/Literaturhaus.Dresden
www.kaestnerhaus-literatur.de

www.lukasbaerfuss.ch

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„Dein Herz. Dein Körper. Deine Seele“ – Lesung aus Weihnachtspost berühmter Frauen & Männer in der Galerie Kunst & Eros

24 Dienstag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Kultur, Lebensart, Literatur, Musik

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„Küsse sind unser Gebet“

Romantische, schwärmerische, traurige, komische, nachdenkliche und tröstliche Momente zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, vereinte eine Lesung mit Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer in der Galerie Kunst & Eros. Die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ mit Malerei, Grafik und Plastik zeitgenössischer Künstler ist noch bis 18. Januar 2020 zu sehen.

„Ein Fest für alle Menschheit, das lebt und wärmt…“, schrieb die Malerin Paula Modersohn-Becker einst an den befreundeten Dichter Rainer Maria Rilke, der sie an ihre Zeit in der Künstlerkolonie Worpswede erinnerte und von dem sie sich als Künstlerin verstanden fühlte. Sie habe das Gefühl, dass man mit Weihnachten wachsen muss, auf dass jedes Jahr eine weiße Rose die Welt mit Licht und Liebe erfülle. 1907 stirbt sie wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes. „Mein Leben ist ein kurzes, intensives Fest“, notiert sie in einem ihrer letzten Briefe. „Ist es deswegen denn weniger schön, da es kürzer ist?“

Wunderbare Worte und Gedanken, die der „Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer“ aus dem gleichnamigen Buch entstammen, waren zu hören in einer Lesung mit dem „Literarischen Quartett“ am Nikolaustag in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden, wo jedes Jahr zum „Erotischen Advent“ Kunst und literarisch-musikalische Programme zum Verweilen und Innehalten im vorweihnachtlichen Trubel einladen. Auf eine ebenso besinnlich, berührende wie kurzweilige Reise in die Weihnachtsstuben und Herzen bekannter Persönlichkeiten aus vergangenen Zeiten nahmen lebhaft vorlesend am Tisch bei Kerzenschein Kristin Rudloff, Solvig Frey, Hans-Jürgen Scholz und Rüdiger Schlögel ihr Publikum mit. Liebevoll mit Glöckchen einläutend, vorher Plätzchen und Pfefferkuchen aus Kästchen verteilend, lauschte man neugierig, schmunzelnd bis ergriffen der Weihnachtspost.

Solvig Frey stellte die Briefe zusammen. Sie erzählen sehr persönlich, offen, schwärmerisch, romantisch, nachdenklich und tröstlich von schönen, sehnsuchtsvollen, traurigen, wehmütigen, bangen, aber auch heiter-komischen Momenten in bewegter Zeit, in der die Briefeschreiber durch verschiedene Umstände, Krieg, Exil, Beruf, Familie oder andere Partner am Weihnachtsabend voneinander getrennt waren.

Da berichtet der französische Philosoph Jean-Paul Sartre in einem Liebesbrief an die Schriftstellerin Simone de Beauvoir, wie er als Marinesoldat in blauer Uniform vor der Mannschaft hingebungsvoll die Arie des Don Camillo aus Bizets Oper „Carmen“ schmettert und sich als Skifahrer versucht. Da freut sich F. Scott Fitzgeralds  Liebste Selda auf das Wiedersehen mit ihm, nicht ohne Eifersüchteleien und bemerkt, dass es „nichts Schöneres als rote, leuchtende Weihnachtskugeln gibt.“ Der große amerikanische Schriftsteller und die Tänzerin galten als das Glamourpaar der 1920er Jahre in der Welt der Schönen und Reichen, der er einen Spiegel vorhält in seinem berühmten Roman „Der große Gatsby“. Die Liebe zur Musik verband zeitlebens die virtuose, europaweit umher reisende Pianistin Clara Wieck und den Komponisten und mittellosen Künstler Robert Schumann, den sie gegen den Widerstand ihres Vaters heiratete. „Küsse sind unser Gebet“, schrieb er in einem Weihnachtsbrief an sie. Der Schauspieler Richard Burton stellt sich lustvoll in Zeilen an die Hollywood-Diva Elizabeth Taylor vor, wie die Tinte hervorsprudelt aus dem Füllfederhalter, seinem Geschenk an sie. Für den Schriftsteller Erich Maria Remarque ist Weihnachten das „ironischste aller Feste“ und „immer mit verdorbenem Magen verbunden“, schreibt er an Marlene Dietrich nach Amerika, die er liebevoll seinen „kleinen Nestvogel“ nennt, die nicht treu sein konnte und der er auch nach der Trennung 1940 weiter schreibt.

Thomas Mann wurde von seinen Kindern „der Zauberer“ genannt. „Es ist doch seltsam, welche Verklärung einfache Dinge erfahren, sie hören auf Ware zu sein, werden Gabe durch die Art des Empfangs und Schenkens“, schreibt der Schriftsteller an seine Tochter Erika und schwelgt in opulenten Erinnerungen an die Weihnachtsfeste der Kindheit in seinem Roman „Die Buddenbrooks“. Während für den Dichter Hans-Christian Andersen „Weihnachten der schönste Märchenabend des Jahres“ ist, an dem alles wunderbar verwandelt scheint, man allein vom Zusammensein mit anderen träumt oder umgekehrt und die Herzen und Sehnsucht überfließen. Ach wär ich doch in der Stube mit all der Pracht und Herrlichkeit, wünscht sich der einsam, draußen im Wald stehende Tannenbaum in einer von Andersens schönsten Weihnachtsgeschichten.

Das „Literarische Quartett“ las die Briefe abwechselnd, dazu die biografischen Hintergründe zu Leben und Werk der Briefeschreiber, am Piano begleitet von Christian Mögel, der mit beschwingten Melodien bekannter Weihnachtslieder wie „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ variantenreich die Stimmung, Trubel und Vorfreude einfing, augenzwinkernd zwischen leisen, besinnlichen, glockenklaren und turbulenten Klängen. Viel Beifall gab es für diese Herz und Geist gleichermaßen erfreuende Weihnachtslesung.

Die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ mit Arbeiten von Gudrun Trendafilov, Juan Miguel Restrepol Vales, Leo Lessig, Konstanze Feindt-Eißner, Steffen Fischer, Olaf Stoy und weiteren Gästen sowie neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke aus Porzellan der Künstlerin und Galeristin Janett Noack sind noch 18. Januar 2020 zu sehen.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text zur Ausstellung folgt.

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de


Sinnenfroher Kunstgenuss: In aller Vielfalt zu sehen bei Janett Noack in der Galerie Kunst & Eros in Dresden.

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BuchTipp: Humorvoll & herzergreifend – „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“ von Kirsten Boie

23 Montag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Eine lustige und berührende Geschichte über Anderssein

Das Kinderbuch „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“ von
Kirsten Boie (erschienen bei Oetinger) erzählt ebenso liebe- wie fantasievoll vom Umgang mit Unterschieden.

Mama Reh findet nach einem großen Feuer im Wald unter dem Heckenrosenstrauch ein kleines graues Puscheliges. Einen jungen Fuchs, der seine Familie verloren hat. Sie nimmt ihn mit nach Hause zu ihren Kindern. Der kleine Fuchs, genannt „Blau-Auge“, gibt sich große Mühe, ein gutes Reh zu sein. Doch schon der Versuch, wie die Rehe flugs über einen Weidezaun zu springen, geht schief. Seine Beine sind zu kurz. Mama Reh tröstet: „Es gibt immer verschiedene  Wege, um ans Ziel zu kommen. Man muss nur herausfinden, welcher Weg für einen selbst der richtige ist. Wenn es schwierig wird, hilft nur, sich selber Mut zu machen.“ Der Fuchs kann ja auch unter dem Zaun durchkriechen und das klappt wunderbar.

Doch als zuerst die kleine Maus verschwindet und kurz darauf das Rehkitz Vielpunkt, glauben die Waldtiere, dass “Blau-Auge“ dahintersteckt. Ein Fuchs bleibt eben immer ein Fuchs, dem man nicht trauen kann!, meint der aufgeplusterte Uhu. Doch dann kommen er und die anderen Waldtiere aus dem Staunen nicht heraus, was „Blau-Auge“ alles kann.

Eine wunderbare Geschichte zum Selber- und Vorlesen, nicht nur an langen Winterabenden, über den Umgang mit Unterschieden und Anderssein, Gefahren, Geheimnisse, aber auch von Hilfe und Freundschaft, wenn man in Not ist, erzählt einfallsreich, spannend und berührend das neue Buch „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“ von Kirsten Boie. Eine der renommiertesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Das Buch erschien dieses Jahr im Oetinger Verlag Hamburg (192 S., 16 Euro). Empfohlen für Kinder ab sechs Jahre. Die Abenteuer des kleinen Fuchs werden farbenfroh und liebevoll illustriert von Barbara Scholz im Buch lebendig.

Kindgerecht, fantasievoll, lustig, aber auch traurig und nachdenklich schildert Kirsten Boie die Erlebnisse aus der Sicht der Tiere. Voller Neugier, mit allen Freuden, aber auch Ängsten und greift dabei beim Erzählen schön beiläufig auch auf das Wissen der Kinder zurück. Da geht es um das Leben mit der Natur bei Tag, Nacht und sich wandelnden Jahreszeiten. Um Spuren, Geräusche, Stimmen und auftauchende brüllende Ungeheuer, Rundfüßler, die schneller als jedes Tier auf dem schwarzen Band entlang sausen und vor denen man auf der Hut sein muss, ebenso wie vor den Zweifüßlern, die Fallen aufstellen und Tiere mir einem Donnerflügel töten. Die um ihren Bau herum wunderbare, köstliche Pflanzen und Kräuter anbauen, die sie aber ungern teilen, anders als das getrocknete Gras und die Eicheln in den Futterkrippen, die sie in der eisigen Zeit für die Waldtiere aufstellen. Eines Tages nimmt der junge Fuchs schweren Herzens Abschied von der Rehfamilie und zieht allein los, um seine Fuchsfamilie wiederzufinden. Unterwegs sammelt er viele eigene Erfahrungen und erlebt: Jeder darf sein, wer er ist! Nach diesem fesselnd-feinfühligen, lebensfrohen Buch, an dem man auch als Erwachsener sein Vergnügen hat, sieht man mit anderem, wacherem Blick auf die Mensch- und Tierwelt.

Text (lv)
Foto: Oetinger Verlag

http://www.oetinger.de

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Erotischer Advent in der Galerie Kunst & Eros & Lieder von Liebe und Sehnsucht

26 Dienstag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur, Musik

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Steffen Fischer, „Leda als Odaliske vor New York“, Zeichnung auf Papier, 2018

Verführung der Sinne

Im zehnten Jahr der Galerie Kunst & Eros lockt der Erotische Advent wieder mit reizvoller Kunst, Musik und Lesungen. Die Gruppenausstellung ist vom 29. November bis 18. Januar 2020 zu sehen.

In dieser traditionellen Gruppenausstellung werden Grafik, Malerei und Plastik zeitgenössischer Künstler vorgestellt:
Gudrun Trendafilov, Juan Miguel Restrepol Vales, Leo Lessig, Konstanze Feindt Eißner, Steffen Fischer, Olaf Stoy und weitere Gäste.

Zudem werden neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke und Gefäße aus dem edlen Material Porzellan von der Künstlerin und Galeristin Janett Noack gezeigt.

Veranstaltungstipp:

„Lieder von Liebe und Sehnsucht“: 29.11., 19.30 Uhr

Begrüßung zur Eröffnung der Weihnachtsausstellung mit Janett Noack, Galeristin
Der Dresdner Musiker Stephan Pankow singt Lieder, die ihm am Herzen liegen. Er wird sich dabei selbst auf der Gitarre wie auf dem Klavier begleiten und eigene Stücke sowie Lieder fremder Komponisten spielen.

„Dein Herz, Dein Körper, Deine Seele“: 6.12., 19.30 Uhr

Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer. Gelesen von dem Literarischen Quartett Kristin Rudloff, Solvig Frey, Hans-Jürgen Scholz und Rüdiger Schlögel mit musikalischer Begleitung von Christian Mögel am Piano.

Text: Janett Noack

Kunst & Eros Galerie und Atelier für erotische Porzellanmalerei und zeitgenössische Kunst, Hauptstraße 15, 01097 Dresden, Tel. 0351 – 802 4785

Geöffnet:
Mo bis Sa von 11 bis 15 Uhr; 2. Adventswochenende am 7. & 8.12. von 11 bis 18 Uhr

http://www.kunstunderos.de

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Veranstaltungen zum 9. November – 30 Jahre Mauerfall

08 Freitag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Literatur, Projekte

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Szene aus „Wer seid Ihr“, Schauspiel von Oliver Bukowski. Es ist am 9.11., um 19.30 Uhr in der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul zu sehen.
Foto: Hans Ludwig Böhme                                 

Die Mauer muss weg! – 30 Jahre Friedliche Revolution und Vergangenheit als kreative Fundgrube

Ein reichhaltiges Programm mit Ausstellung, Zeitzeugen, Lesungen und Stücken über dieses Ereignis und die Zeit der Wende lädt am 9. November, ab 14.30 Uhr an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung ein.

Am 9. November verwandelt sich das Stammhaus der Landesbühnen Sachsen in ein offenes Haus der Begegnung. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer wollen wir Ihre Erinnerungen an diese Zeit wecken, denn „jede Stimme im politischen Diskurs und beim historischen Gedenken ist wichtig“ (Dr. Roland Löffler). Kommen Sie mit uns und einander ins Gespräch!

Die Ausstellung „Zeitenwende 1989“, sowie eine Talkrunde am Abend, moderiert von Doreen Reinhard (Freie Journalistin, u.a. ZEIT online), bieten die Möglichkeit, regionale Erlebnisse mit den Ereignissen in Europa zu verknüpfen. Gäste auf dem Podium sind die Zeitzeugen Béla János Bács, Thomas Förster, Wolf-Dieter Gööck und Kemal Pervanić.

Am „Zentralen Runden Tisch“ wollen die Landesbühnen den Besuchern ein offenes Gesprächsforum bieten. Indem an die progressiven Ideen der Verfassung erinnert wird, die 1989/90 am Zentralen Runden Tisch der DDR entstand, kann nach alternativen Formen politischer Praxis gesucht und über eine Erneuerung des Gesellschaftsvertrags nachgedacht werden.

Beim „Speed-Dating mit Zeitzeugen“ freuen die Theaterleute sich auf Geschichten als Zeitzeuge oder Fragen aus der Sicht von heute. Die interaktive Installation des Künstler*innenkollektivs POLIZEIKLASSE stellt den „Schicksalstag der Deutschen“ in weitere historische Zusammenhänge, an deren Bilderwelt die Besucher aktiv teilnehmen können. „Zwischen Pitti und Stern Meißen“ bietet eine Vorschau auf das Rechercheprojekt des jungen.studio zur Kindheit in der DDR.

Eine unterhaltsame Lesung und Live-Musik mit „Wendehits“ runden den Tag ab, und die Landesbühnen laden dazu ein, die „Vergangenheit als kreative Fundgrube“ (Bénédicte Savoy) zu begreifen und Phantasie, Spaß und gesellschaftlichen Fortschritt zusammen zu denken!

PROGRAMM

14:30 Foyer      –  Eröffnung der Ausstellung ZEITENWENDE 1989 durch die Landeszentrale für politische Bildung

Ab 15:00 durchgehend im Werkstattraum-  SCHICKSALSTAG DER DEUTSCHEN – eine interaktive Installation der POLIZEIKLASSE DRESDEN

Ab 15:00 durchgehend im Ballettsaal –    DER ZENTRALE RUNDE TISCH – offene Gesprächsrunden

15:30 und 17:30 Glashaus          –  ZWISCHEN PITTI UND STERN MEISSEN – KINDHEIT IN DER DDR, eine Vorschau

16:30 Foyer- SPEED-DATING – Gespräche mit Zeitzeugen

18:30 Goldne Weintraube –  WIR SEHEN UNS IM WESTEN –  Roman von Dorit Linke, Lesung mit Tammy Gierke und Johannes Krobbach

19:30 Studiobühne    WER SEID IHR –  Schauspiel von Oliver Bukowski (UA)

19:30 Glashaus –   Podiumsdiskussion ZEITENWENDE 1989, Moderation Doreen Reinhard (Freie Journalistin, u.a. ZEIT online)

Gäste auf dem Podium sind die Zeitzeugen Béla János Bács, Thomas Förster, Wolf-Dieter Gööck und Kemal Pervanić.

21:30 Glashaus –    WENDEHITS– Live-Musik mit Holger Uwe Thews (Gitarre/Gesang) und Thomas Richter (Gitarre/Gesang)

Der Eintritt ist frei (außer zu der Vorstellung WER SEID IHR
Die Theaterkasse wird ab 14:00 geöffnet sein.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0  http://www.landesbuehnen-sachsen.de

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Neue Romane Dresdner Autoren zu deutscher Geschichte & Gegenwart

19 Donnerstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Auch im Literaturhaus Dresden in der Villa Augustin, Antonstr. 1/Albertplatz  kreist der Veranstaltungsherbst um 30 Jahre Mauerfall. Dazu gibt es zwei Buchvorstellungen und Lesungen. Die Autorin Peggy Mädler stellt dort am 19. September, um 19 Uhr ihren vielbeachteten neuen Roman „Wohn wir gehen“ vor, für den sie 2019 den Fontane-Literaturpreis erhielt. Am 24. September, um 19 Uhr stellt dann der Schriftsteller Jens Wonneberger seinen neuen Roamn „Mission Pflaumenbaum“ vor.  

Peggy Mädler, „Wohin wir gehen“
Do., 19.9., 19 Uhr

Nach dem großen Erfolg ihres ersten, 2011 erschienenen Romans „Legende vom Glück des Menschen“, der sich über die Anmaßung eines politisch verordneten Glücks empört, legt Peggy Mädler ihren zweiten Roman vor.

Almut und Rosa, zwei Mädchen im Böhmen der 1940er Jahre, sind beste Freundinnen. Als Almuts Vater überraschend stirbt und ihre Mutter Selbstmord begeht, nimmt Rosas Mutter, eine deutsche Kommunistin und Antifaschistin, die nach dem Krieg wie alle Deutschen die Tschechoslowakei verlassen muss, beide Mädchen mit nach Brandenburg. Sie teilen Erfahrungen von Verlust und Entwurzelung, aber auch von wachsender Verbundenheit mit dem neugegründeten Staat. Doch mit Dreißig entscheidet sich Rosa abermals für einen Neuanfang: Sie flieht nach Westberlin.

Ein halbes Jahrhundert später hat Almuts Tochter Elli ebenfalls eine beste Freundin, die Dramaturgin Kristine. Und sie ist es schließlich, die sich im Alter um Almut kümmert, als Elli in Basel eine Stelle am Theater hat.

Erfahrungen und Erinnerungen lagern sich wie Sedimente ab. Lebenswege verschlingen sich, es geht immer auch ums Weggehen, Ankommen oder Bleiben, und um den Moment, in dem man sieht, was wirklich zählt.

Die 1976 in Dresden geborene Peggy Mädler schreibt sich in ihrem Roman durch mehrere politische Systeme und Staaten, eng verwoben mit den großen sozialen Verwerfungen der vergangenen hundert Jahre. Sie lebt und arbeitet in Berlin als Autorin und Dramaturgin, ist Mitbegründerin der Künstlerformation Labor für kontrafaktisches Denken.

Moderation: Michael G. Fritz

Jens Wonneberger, „Mission Pflaumenbaum“
Di., 24.9., 19 Uhr

Jens Wonneberger stellt seinen neuen Roman vor: Eine Geschichte über einen Vater, der seine Tochter neu kennenlernt, in einem Dorf im Osten des Landes dreißig Jahre nach der Wende. Wonneberger, einer der produktivsten und erfolgreichsten Dresdner Schriftsteller, liest aus „Mission Pflaumenbaum“. Im Zentrum steht der Bibliothekar Kramer, der seine Tochter besucht, die gemeinsam mit ihrem Mann ein altes Haus mitsamt Obstgarten gekauft hat, der wunderschön ist, wäre da nicht der abgestorbene Pflaumenbaum.

Im Gespräch mit dem alten Rottmann wird er tief in die Dorfgeschichte hineingezogen und mit Argumenten konfrontiert, die er von den Pegida-Demonstrationen zu kennen glaubt. Zudem merkt er, wie wenig er im Grunde von seiner Tochter weiß.

„Mission Pflaumenbaum“ ist Wonnebergers politischster Roman. Es wäre freilich nicht Wonneberger, wenn die Worte nicht kostbar gewebt und von großer Poesie wären. Eine Dorfgeschichte der subtilsten Art!

Wonneberger, geboren 1960 in der Lausitz, lebt in Dresden. Diverse Stipendien und Preise, u.a. 2010 Sächsischer Literaturpreis, 2017 Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds. Zuletzt erschienen die Romane „Goetheallee“, „Himmelreich“ und „Sprich oder stirb“.

Der Abend wird moderiert von dem Dresdner Dichter, Herausgeber und Publizisten Norbert Weiß.

Text: Michael G. Fritz

Das Literaturhaus Dresden stellt jeweils 6 Freikarten zur Verfügung, die Sie (first come first serve) telefonisch oder per E-Mail bestellen können.

————————————————————
Förderverein für das Erich Kästner Museum /
Dresdner Literaturbüro e.V.
Literaturhaus Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden
Tel 0351 / 8045087
http://www.facebook.com/Literaturhaus.Dresden
http://www.literaturhaus-dresden.de

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Lilli Vostry

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