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Kategorien-Archiv: Musik

Das 52. Internationale Dixieland Festival in Dresden ist eröffnet

12 Sonntag Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte

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Strahlend weiß & voller Schwung: Frühschoppen mit der Rakovnik Brass Band aus Tschechien im Hotel Ramada by Wyndham Dresden zum Start des Dixieland Festival am Sonntagvormittag.

Weltweit größtes und ältestes Musikfestival für Traditional Jazz

Bis zum Pfingstsonntag am 19. Mai 2024 erwartet das Publikum ein hochkarätiges Programm mit mehr als 200 Stunden Live-Musik // Für einige Veranstaltungen sind noch Tickets verfügbar

Mit fünf Veranstaltungen quer über die Stadt Dresden verteilt hat am heutigen Sonntag das 52. INTERNATIONALE DIXIELAND FESTIVAL begonnen. Bis zum Pfingstsonntag am 19. Mai 2024 verwandelt das weltweit größte und älteste Musikfestival für Traditional Jazz das schöne Elbflorenz wieder in die Hauptstadt des Dixieland. Beim heutigen Auftakt des achttägigen Festivals ließen sich schon tausende Besucher bei bestem Wetter von mitreißendem Dixieland verzaubern.
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Der Startschuss für die 52. Festival-Ausgabe fiel traditionell am Vormittag bei „Dixieland in Familie“ im Zoo Dresden. Gemeinsam mit dem Medienpartner Sächsische Zeitung hatten die Veranstalter zum Familienfest mit Spiel, Spaß, Spannung, vielen Tieren und natürlich viel Musik eingeladen. Festivalpremiere feierte der „Frühschoppen“ im Hotel Ramada by Wyndham Dresden mit der Brass Band Rakovnik aus Tschechien. Auch beim „Dixie am Konzertplatz Weißer Hirsch“, zum „Heide-Dixieland“ im Bier-
garten Hofewiese in Langebrück und beim „Dixieland in der Radelbar“ konnten sich die Besucherinnen und Besucher standesgemäß auf das diesjährige Dixieland-Festival einstimmen.
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Der heutige 12. Mai ist aber nur der Anfang für insgesamt acht vollgepackte Festival-Tage. Insgesamt 38 Bands und Solisten aus zehn Ländern sorgen bis zum Pfingstsonntag in 44 Veranstaltungen für rund 250 Stunden hochkarätige Live-Musik – davon ist knapp die Hälfte (110 Stunden) eintrittsfrei zu erleben, so zum Beispiel auf der „Dresdner Jazzmeile“ (17. bis 19.05.2024) und bei der „Dixieland-Parade“ (19.05.2024).Einer der Programmhöhepunkte ist zweifelsohne das Hauptkonzert „Dixieland International“ im Kulturpalast Dresden, das am 18. Mai 2024 eine musikalisch exzellente Reise durch die Welt des Dixieland Jazz verspricht. Von den rhythmischen Klängen der Second Line Jazzband (Schweden) über die lebendige Musik der Jazz Connection (Niederlande) bis hin zu den mitreißenden Melodien von Norbert Susemihl’s Joyful Gumbo (Dänemark) – an der Gründungsstätte des Festivals ist wieder einmal die Vielfalt und das Talent internationaler Szenegrößen an einem Ort vereint.
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Neben weiteren liebgewonnenen und traditionellen Veranstaltungen wie dem kultigen „Jazzclub“ im Feldschlößchen Stammhaus, der „Riverboat-Shuffle“ auf den Dampfern und Salonschiffen der Weißen Flotte und der „Open-Air-Gala“ in der Freilichtbühne Junge Garde gibt es im Programm einige Neuigkeiten zu entdecken.
So ist im Barockgarten Großsedlitz zum ersten Mal „Dixie meets Barock“ (18.05.2024, 14 Uhr) zu erleben – hier spielen die langjährigen Publikumslieblinge der Lamarotte Jazzband (Niederlande). Erstmals Festival-Gastgeber ist auch die Comödie Dresden (17.05.2024, 19 Uhr) – neben den Armstrong’s Ambassadors (Freiburg im Breisgau) wird hier The OhnO! Jazzband (Niederlande) für Begeisterung sorgen.
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Im benachbarten Boulevardtheater Dresden steht zum ersten Mal „Bernd Seiferts Dixie-Sause“ auf dem Programm (17.05.2024, 19.30 Uhr) – u .a. mit den Mama Shakers (Frankreich) und Norbert Susemihl‘s Joyful Gumbo (Dänemark). Und mit dem „Wohnzimmerkonzert“ in Hoppes Hoftheater in Weißig (15.05.2024, 20 Uhr), das neben Sunshine Brass (Suhl) die Dresdner Boogie-Pianistin Ulrike Hausmann gestaltet, hält ein weiteres neues Veranstaltungsformat an neuem Spielort Einzug ins Festival.

Nach dem großen Premierenerfolg im vergangenen Jahr gibt es zudem wieder den ausgesprochen tanzbaren „Dixie-Pub“ im Alten Schlachthof und eine Wiederauflage der Late-Night-Dance-Party „Elektro meets Dixie on the Dancefloor“ mit Placebo Flamingo und DJ Ekki im Neonworx (Kraftwerk Mitte). Mit beiden Veranstaltugen wird die weltweite Renaissance des Swing-Tanzes zu handgemachter Musik erneut auch in Dresden gefei-ert und gezielt ein jüngeres Publikum angesprochen.
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Für viele der ticketpflichtigen Veranstaltungen beim INTERNATIONALEN DIXIELAND FESTIVAL 2024 sind
noch Eintrittskarten zu haben – entweder im Vorverkauf oder an  jeweiligen Tages- bzw. Abendkassen. Alle Infos zum Programm, Lineup und Tickets sowie viele weitere Informationen gibt es online unter
http://www.dixielandfestival-dresden.com
Text: Uta Schirmer + Fotos: Hendrik Meyer/Dixielandfestival Dresden

Viel fröhliche Gute Laune-Musik zu sehen, hören und zum Mitwippen gibt´s wieder bei der der großen Dixieland-Parade am 19. Mai unterhalb der Brühlschen Terrasse.

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Hereinspaziert in die Ateliers! Kunst: offen in Sachsen feiert 20-jähriges Jubiläum

12 Sonntag Mai 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

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Formreicher Figurenreigen vor Naturkulisse

Zum 20. Mal öffnen in diesem Jahr 134 Künstler sachsenweit ihre Ateliers zu Pfingsten vom 18. bis 20. Mai. Der Initiator und Bildhauer Olaf Klepzig lädt zur Jubiläumsveranstaltung am 14. Mai in sein Freiluftatelier in Rabenau ein.

Durch das offene Scheunentor sieht man wie in einem Bilderrahmen
eine wundersame Figurenwelt. Stehende, kauernde, ruhende, tanzende, sich umarmende und einzelne Skulpturen aus Stein und Holz sind dort versammelt zu einem ausdrucksvollen Reigen auf der wild blühenden Wiese, umgeben von alten Obstbäumen und Tannen und Vogelgezwitscher. Grazile, wohlgeformte Körperformen, zarte und kraftvolle, empor wachsende, pflanzliche und figürliche Stelen und Reliefs stehen neben noch unbehauenen Steinen und zersägten Baumstämmen im Freiluftatelier von Olaf Klepzig in Rabenau auf der Förstereistraße 8.

Im Areal der ehemaligen Försterei hat er seit 2007 sein Atelier in einem der ältesten Scheunengebäude in Rabenau eingerichtet. Die Jahreszahl 1680 steht über dem Hoftor. Im Hof stehen ebenfalls Skulpturen von ihm wie Wächter rings um die alten  Fachwerkgebäude in Privatbesitz. Das Scheunengebäude steht ihm für die künstlerische Arbeit zur Verfügung. Gerade hat Klepzig seine „Diona“, eine himmelblaue Frauengestalt aus patinierter Bronze ins Freiluftatelier geholt, die als Gespielin des griechischen Gottes Dionysos für Wein und Fruchtbarkeit, Genuss und Lebensfreude steht. Hinter einem holz- und silberfarbenen Mondtor erheben sich außerdem auf einem Steinhügel kleine Paarfiguren und eine Steinlaterne nach japanischer Tradition. Die Natürlichkeit und Einfachheit, so Klepzug, faszinieren ihn an dieser Gartenkunst. An der Scheunenwand hängen Plakate aller „Kunst: offen in Sachsen“-Aktionen eingerahmt. Das allererste Plakat ist schon verblichen von der Sonne. Die neuen Plakate leuchten kräftig weinrot mit Landkarte der Orte und einem Verzeichnis der Künstler mit ihren Schaffensstätten.

Dieses Jahr locken bereits zum 20. Mal sachsenweit offene Kunstorte zu Pfingsten vom 18. bis 20. Mai. Insgesamt 134 Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers für Besucher, die Kunstwerke unmittelbar an ihrem Entstehungsort anschauen können, Einblicke in ihr Schaffen erhalten und natürlich auch Kunst erwerben können. „Beim ersten Mal 2005 waren 75 Künstler dabei. Dieses Projekt bringt Kunstgenießer und Kunstschaffende zusammen“, sagt Olaf Klepzig, rühriger Initiator und Vorsitzender des „Kunst: offen in Sachsen“ e.V. Er ist tätig als Kunstpädagoge und arbeitet seit 2002 freischaffend als Bildhauer, Maler und Gestalter in Rabenau. Anfangs hatte er bei den „offenen Ateliers“ in Dresden mitgemacht. Doch der Weg mit den schweren Plastiken war ihm zu weit, daher suchte Klepzig nach einer Möglichkeit, auch für Künstler auf dem Land etwas gemeinsam zu veranstalten. Zumal nicht alle eine Galerie für ihre Arbeiten haben.

Die Idee der offenen Ateliers stammt urprünglich aus Schweden und in Mecklenburg gab es das Kunstprojekt schon fünf Jahre vorher, bevor es in Sachsen losging. Beim Künstlerbund Dresden bekam er die Kontakte zu anderen Künstlern und er holte einen kleinen Tourismusverein im Tharandter Wald mit ins Boot im ersten Jahr. Die Mittel waren jedoch auf dieses Gebiet begrenzt, das Kunstprojekt sollte aber sachsenweit stattfinden, so Klepzig, so dass der Atelier-Verein mit rund 15 Mitgliedern vieles allein stemmen muss und auf Spendenmittel und helfende Hände angewiesen ist für Werbung, Webseite, Gestaltung, Druck und Verteilung der Plakate und Flyer. Seit dem dritten Jahr sind alle Kunstsparten vertreten und neben Bildenden Künstlern auch Musiker, Tänzer und Autoren in den Ateliers und Spielstätten zu erleben. „Den meisten Zuspruch hatte das zehnte ,Kunst: offen in Sachsen` 2014 mit 245 Ateliers, in denen über 300 Künstler etwas zeigten“, so Klepzig. Im Schnitt kämen 60 Besucher pro Atelier.

„Die Tendenz ist leider so, dass immer weniger Menschen etwas anfassen wollen in Vereinen, da es auch Zeit und Arbeit bedeutet. Man muss mit Liebe dabei sein und der Verein auch etwas für sich machen als Anreiz, damit man nicht nur gibt, sondern auch Energie bekommt“, so Olaf Klepzig.

Zur Jubiläumsveranstaltung am 14. Mai, genau an dem Tag des ersten „Kunst: offen in Sachsen“ lädt er von 13 bis 17 Uhr langjährige und neue Kunstfreunde und Interessierte ins Freiluftatelier in Rabenau zum Feiern und Austausch ein. Es gibt auch eine Tanz- und Musikperformance „Im Rausch der Sinne“ mit den Künstlern Sabine Jordan und Johannes Doschew aus Dresden.

Nächstes Jahr, nach dem 21. „Kunst: offen in Sachsen“ möchte Olaf Klepzig sein Ehrenamt als Vereinsvorsitzender gern an Jüngere weitergeben, damit es weitergeht. „Das muss kein Künstler sein, doch jemand, der sich für Kunst interessiert, organisiert und bei dem die Fäden zusammenlaufen“, hofft der 61-Jährige. „Für das 20. Atelierfest wünsche ich mir viel Beteiligung aller Künste und viele Besucher zu Pfingsten und schönes Wetter.“

Text + Fotos (lv)

Das komplette Programm von „Kunst: offen in Sachsen“ steht unter http://www.kunst-offen-in-sachsen.de


Viel zu sehen und entdecken gibt es auch rings um das Atelier von Bildhauer Olaf Klepzig in Rabenau, dem Initiator von „Kunst: offen in Sachsen“.

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Neuer Galerieraum & Schaumalen bei Kunst & Eros

06 Samstag Apr 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

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Noch mehr sinnenfrohe Kunst: Galeristin Janett Noack im neuen Galerieraum gegenüber dem jetzigen in der Kunsthandwerker-Passage, Hauptstraße 15, in Dresden.

Sinnenfrohe Kunst bei den Kunsthandwerker-Tagen

Noch mehr sinnenfrohe Kunst in die Kunsthandwerker-Passage! Unter diesem Motto eröffnete zu Jahresbeginn ein zusätzlicher Ausstellungsraum der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Durch die großen Schaufenster gegenüber der Galerie kann man einen Blick
auf neue Malerei, Grafik und Plastiken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler vorwiegend aus der Region werfen. Darunter großformatige, farbintensive figürliche Arbeiten, Frauen und Paare, von Juan Miguel Restrepo, Gudrun Trendafilov, Rita Geißler, Anita Voigt, Steffen Fischer und Leo Lessig. Wände und Mobiliar strahlen porzellanweiß, Bilderrahmen und Fußboden in hellen Holztönen. Dort werden demnächst in einer kleinen Kabinettausstellung feine, meisterhafte Zeichnungen des Künstlers Maximilian Hagstotz aus der Porzellanmanufaktur Meißen zu sehen sein. Im Sommersalon zeigt die Galerie Kunst & Eros neue Werke von renommierten- und gefragten Nachwuchskünstlern. Mit dabei sind Konstanze Feindt-Eißner, Viktoria Graf, Nadine Wölk und Olaf Stoy und viele weitere Künstlerarbeiten liegen in Mappen aus.

„Sehr gefragt sind derzeit die sehr akribischen Kugelschreiberzeichnungen der jungen Künstlerin Nadine Wölk, die einen Nerv der Zeit trifft, in dem sie Momente und Alltagssujets auf der Straße aufgreift und ihre Sicht auf die Erotik zeigt. Eine Frau, die lasziv eine Zigarette raucht auf der Brühlschen Terrasse oder selbstversunken im Wasser treibend“, sagt die Galeristin Janett Noack. „Jeder Künstler wird zum Sommersalon wie letztes Jahr wieder ein Gedicht vortragen, das sie besonders inspiriert hat.“ Eröffnet wird die Gruppenaussstellung am 24. Mai, 19.30 Uhr mit einem Sommerkonzert des „Rio Mar Tango Trio“. Außerdem lädt sie zusammen mit einer Tanzschule zum Tango tanzen im Innenhof vor der Galerie ein, um die Kunsthandwerkerpassage im Sommer mehr zu beleben.

„Jeder kann mitmachen, Anfänger ebenso wie Paare, die schon länger tanzen“, so Janett Noack. Die Galerie Kunst & Eros feiert dieses Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Die Galeristin hält es mit dem Spruch von Yoko Ono: „Make Love not war!“ (Macht Liebe, kein Krieg!). “Ich bin sehr glücklich, das Thema Kunst und Eros als Schwerpunkt der Galerie gewählt zu haben, was anfangs mutig war, da es einige Berührungsängste gab“, sagt die gelernte Porzellanmalerin. Doch sie will „niemanden schockieren. Es geht um die Anziehung zwischen zwei Menschen auf Kunstebene, auch die Sehnsucht des Künstlers oder Kunstsammlers und die Arbeiten setzen sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinander bis zum körperlichen Akt“, sagt Janett Noack. „Ich bevorzuge das vis-a-vis und das Miteinander statt der Bilderflut im Internet.“ Sie sieht derzeit einen „Zeitenwandel. Es passiert viel. Man lernt viele verschiedene Besucher und Künstler kennen durch die Ausstellungen und gleitet auch immer wieder in verschiedene Zeiten“, schätzt die Galeristin an ihrer Arbeit. Vom Touristen, der eine kleine Grafik erwirbt bis zum Sammler, der Nachhaltigkeit in der Kunst sucht und viel Geld ausgibt für ein Gemälde sei alles dabei. Zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks, bei denen vom 4. bis  6. April Künstler und Designer in ihre Werkstätten und Ateliers einladen, ist auch Janett Noack dabei. Am kommenden Sonnabend (6. April) von 11 bis 18 Uhr zeigt sie vor den Augen der Besucher das jahrhundertealte Handwerk der Porzellanmalerei in ihrem Atelier in der Galerie Kunst & Eros.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.Kunsthandwerkstage.de

Öffnungszeiten der Galerie:  Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr


Zeit für Muße & Kunstgenuss: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry im neuen Galerieraum bei Kunst & Eros.


Zurzeit sind noch vielfältige Malerei, Grafik und Plastik in der Gruppenaussstellung „Frühjahrssalon“ in der Galerie von Janett Noack zu sehen und erwerben.

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Ausstellung „Die Farbfinder stellen aus“ im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz Radebeul

22 Freitag Mär 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

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Auf den Spuren des Lichts

Die erblühende Natur feiert die Künstlerinnengruppe „Die Farbfinder“ mit ausdrucksreicher Malerei und Grafik in ihrer Ausstellung im Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul.

Das Erwachen der Natur und ihr Erblühen feiert, dem Zauber und den Spuren des Lichts folgend, die Schau „Die Farbfinder stellen aus“. So nennt sich die   Künstlerinnengruppe von Constanze Hohaus, Mechthild Mansel und Petra Schade, die gemeinsam ihre farb- und formenreiche Malerei und Grafik im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz auf dem Knohllweg 37 in Radebeul zeigen.

So voll war der Winzersaal selten wie bei der Eröffnung dieser Ausstellung am vergangenen Sonntagnachmittag mit viel Sonnenschein und Musik, die wohl auch viele Besucher anlockten, um Kunst und Rebensaft zu genießen. Damit wurde auch das Jubiläumsjahr eingeläutet, das anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Weinbaumuseums Hoflößnitz mit vielen Veranstaltungen im Mai und Juni gefeiert wird. Zu den frühlingsfrohen Arbeiten der „Farbfinderinnen“ spielte der Musiker Gabriel Jagieniak fröhlich beschwingte Melodien am Akkordeon, sang mit den Besuchern Frühlingslieder in verschiedenen Tonlagen und zeigte humorvoll sein Improvisationstalent. Mechthild Mansel hatte vor drei Jahren schon eine Ausstellung mit ihren Malschülern hier und zeigt nun selbst Arbeiten zusammen mit zwei weiteren Künstlerinnen. „Die Farbfinder sind ein On- und Off-Team, die sich mit ihren sehr unterschiedlichen Handschriften in dieser Ausstellung zeigen. Es sind außergewöhnliche, kräftige Farben und starke Arbeiten. Die Kombination von Öl- und Acrylmalerei und Grafiken ist reizvoll und macht noch mehr Spaß sie zu hängen und komponieren“, sagt Museumsleiter Frank Andert. Er hat ein Faible besonders für Grafik.

Diesmal ist nur eine Ansicht aus der Hoflößnitz „Radebeuler Weinberge mit Spitzhaus“ dabei von Constanze Hohaus. Von ihr sind außerdem Farbholzschnitte mit Dresdner Bauwerken und ein „Reigen der Heiligen“ verwitterter Sandsteinfiguren zu sehen sowie Ölbilder mit „durchsonnten Heuschobern“, eine „Gräserwalze“, Gräserbündel, die an Nester und Inseln erinnern, wo man Schutz und Geborgenheit findet. Mechthild Mansel zeigt filigrane farbige Radierungen, Gesichter mit Hand und Fuß, Paare, Tanzende, eine verlockend schwebende „Odaliske“ und „Hope“ (Hoffnung), eine aktuelle Radierung zur Weltlage. Geballt energiegeladen in kräftigen Rot- und Blautönen, umflirrt von lichtem Gelb, kommen Mansels großformatige Ölbilder mit abstrahierten Körperumrissen, auf und ab steigenden und kreiselnden Linien daher, die „Impulse“ setzen, von „Bagatellen“ und „Liebesbanden“ und „Unter-Wasser-Musik“ erzählen.

Von Petra Schade stammen die stimmungsvollen Landschaften in mal glühenden Orange- und erdigen, pastos mit Spachtel aufgetragenen Farbtönen, gemischt mit Sanden und durchzogen von blauen Rinnsalen und zartfarbene Aquarelle. Stilles, weites Land, Wiesenstück und Waldmoor, eine einsame Bucht, Strand und windzerzauste Kiefern im Abendlicht. Es sind Bilder von Malreisen nach Frankreich, in die Bretagne und die Normandie. Seit 2008 gibt es die Künstlerinnengruppe „Die Farbfinder“. Sie treffen sich spontan im Atelier im Haus von Petra Schade in Radeburg oder in der Natur zum Malen und Austausch. Die Ausstellung im Weinbaumuseum ist noch bis 12. Mai zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten:  Di bis So 10 – 18 Uhr

http://www.hofloessnitz.de

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BilderAlbum & Nachlese: Gedicht-Lesung mit Musik „Augenblicke & Mee(h)r“ von Lilli Vostry & Gabriel Jagieniak im Einnehmerhaus Freital

25 Sonntag Feb 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Beschwingter Wort- und Klangzauber in allen Farben des Lebens: die Autorin und Lyrikerin Lilli Vostry und der Musiker Gabriel Jagieniak am Akkordeon bei ihrer neuen Gedicht-Lesung mit Musik am Sonnabend im Einnehmerhaus Freital. Herzlichen Dank an Bettina Liepe, die rührige Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus Freital. Foto: Michele Cyranka

Feier des Lebens mit schwungvoller Musik & Poesie

Neuen Wort- und Klangzauber gab es bei der Gedicht-Lesung mit Musik „Augenblicke & Mee(h)r“ mit der Lyrikerin Lilli Vostry und Musiker Gabriel Jag ieniak am Akkordeon, beide aus Dresden, vor lausch- und tanzfreudigem Publikum am Sonnabend im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital.

Wiedersehen macht Freude. Es war unsere zweite Gedicht-Lesung mit Musik an diesem schönen, lichtvollen Kunstort an diesem Sonnabend im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital. Gabriel Jagieniak begleitete mit beschwingt lebensfrohen Melodien, von Tango bis Walzer, eigenen Liedern und Obertongesang, auch zum Mittönen, meine bilderreiche Poesie. Diesmal stand sie unter dem Motto: „Augenblicke & Mee(h)r“. Es war eine wunderbare, aufmerksame und interessierte Zuhörerrunde. Eine Feier des Lebens in allen Farben, mit allem was gerade da ist. Freude, Traurigkeit, Licht, Schmerz und Zuversicht.

Die Gedichte erzählen über die Kraft und den Fluss der Farben, das Meer immer wieder neu und anders in seiner unermesslichen Weite; die Möwen, Lebenskünstler, Lufttänzer, Gratwanderer, mit den Winden übers Meer Segler und den Menschen immer einen Flügelschlag  voraus. In den Augen-Gedichten geht es um Sehen und Wahrnehmen. Es geht um Träume, Erinnerungen und einen Bilderschatz. Um Wandlungen in der Natur und im Leben. Ich bin froh, dass ich auch mein Abschieds-Gedicht für Lina lesen konnte, ein geliebtes, kleines Fellwesen, das ich vor einer Woche schweren Herzens verabschieden musste. Da laut Tierärztin keine Aussicht auf Besserung bestand. Ich und Jade vermissen die Kleine sehr. Die Zeit mit beiden Katzentieren ist lebhaft, innig, wehmütig und hoffnungsvoll in Gedichten aufbewahrt.

Kunst ist ja auch nicht nur schön. Schönheit, Zerbrechlichkeit und Stärke liegen nah beieinander. Das zeigen gerade die filigranen Skulpturen mit den Rissen in der derzeitigen Ausstellung „Schamotte-Skulptur“ sehr deutlich. Die Arbeiten von neun Künstlerinnen sind noch bis 9. März im Einnehmerhaus, Dresdner Straße 2, in Freital zu sehen. Zur Finissage an diesem Tag gibt es um 15 Uhr ein Gespräch mit den Künstlerinnen in der Ausstellung.

Zum Ende unserer Gedicht-Lesung wurde sogar noch getanzt zu den fröhlich mitreißenden Akkordeonklängen. Dies war meine bereits fünfte Gedicht-Lesung gemeinsam mit Gabriel Jagieniak. Wir freuen uns auf neue, schöne und inspirierende Spiel- und Leseorte in Dresden und Umgebung!
Toll wäre auch mal eine Lesung mit meinen Meeres-Gedichten mit Musik, begleitet von Meerrauschen und Möwenschreien, am liebsten in einem der Seebäder auf Usedom, Ahlbeck und Ückeritz. Vielleicht findet sich auch bald ein passender Verlag für meine Gedichte, Das Jahr ist ja noch jung. Und die Leipziger Buchmesse nah.

Text + Fotos (15) (lv)

Geöffnet: Do und Sa 10 bis 17 Uhr, Fr und So 14 bis 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de


Traum- und Kunstwächterin: die Eule stammt von Karin Heyne und ist ein beliebter Blickfang in der derzeitigen Ausstellung im Einnehmerhaus Freital.

Fotos von der Lesung (3): Michele Cyranka


Getanzte Poesie… voll Freude an der Bewegung… anmutig, grazil und kraftvoll die Gesten wie geschaffen zum Zeichnen und Modellieren.
Fundstück auf dem Weg zur Lesung: Sonnenmännlein

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Gedicht-Lesung mit Musik: „Augenblicke & Mee(h)r“ mit Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak im Einnehmerhaus Freital

18 Sonntag Feb 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Fangespiel mit Buchstaben & Klangzauber: Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak bei ihrer Gedicht-Lesung im vergangenen Jahr im Einnehmerhaus Freital.

Die Würze der Worte

Mit ihrer neuen Gedicht-Lesung mit Musik „Augenblicke und Mee(h)r“ sind die Autorin Lilli Vostry und Gabriel Jagieniak am Akkordeon am24. Februar, 17 Uhr im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital zu Gast.

Spritzig, frisch, verwegen sind sie, erquicken, entzücken, beglücken, scheuchen wie Hummeln den müden Geist auf und tauchen tief ein in den Honig des Lebens…, heißt es im Gedicht „Worte/Flüssige Nahrung“ über die „süß saftige, nie versiegende Würze der Worte“. Sie werden zu bilderreicher Poesie, begleitet von Klängen in allen Farben des Lebens in der neuen Gedicht-Lesung mit Musik „Augenblicke und Mee(h)r“, mit der Lilli Vostry, Autorin und Lyrikerin und der Musiker Gabriel Jagieniak (Akkordeon und Obertongesang) aus Dresden am 24. Februar, 17 Uhr im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital, Dresdner Straße 2, zu Gast sind. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kunstverein sind willkommen.

In den Gedichten geht es um Natur und Zwischenmenschliches, um die Veränderungen und Wandlungen im Leben, Abschiede und besondere Augenblicke. Sie erzählen vom Farbfluss, von Meerfarben, Möwen, Lichtspiegelungen, Augenlicht und Augenschatten, Fangespiel mit Buchstaben, ungestümen Katzen und einem seltsamen Hörnertier.  

Lilli Vostry lebt und arbeitet als freie Journalistin, auch für die SZ, in Dresden
und schreibt seit zehn Jahren Lyrik. Sie hat bereits vier BilderGedichtKalender mit verschiedenen Künstlern im Zeitraum von 2013 bis `016 veröffentlicht.

Gabriel Jagieniak (soundcloud.com/gabriel-jagieniak) bewegt mit seinem virtuosen Akkordeonspiel, mit und ohne Gesang, bekannten Melodien und eigenen Kompositionen, auf humorvolle Weise frei vorgetragen, immer wieder das Publikum.

Kostprobe:

Worte/Flüssige Nahrung

Wenn sie hervor quellen
schwellen schwelen
hinaus schweben
scharf zärtlicher Zungenschlag
auf oder abwärts schnellen zerschellen
an Vor oder Einwänden
erhellen verfinstern verschütten
oder aufbrechen
sprudeln wie ein Wasserfall
spritzig frisch verwegen
erquicken entzücken beglücken
wie Hummeln den müden Geist
aufscheuchen tief in den Honig
des Lebens eintauchen
hält sie nichts auf
süß saftige nie versiegende
Würze der Worte

LV
5.2.2024

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Premiere „Piaf. Mythos, Rausch und Wirklichkeit“ im Schauspielhaus Dresden

08 Montag Jan 2024

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater, Zwischenmenschliches

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Die Stimme der Liebe

Wie soll man etwas beschreiben, das tief von innen herauskommt?! „Ich singe einfach!“, sagt Edith Piaf lächelnd auf die Frage eines Reporters. Am Anfang der Aufführung ist ihr Gesicht in Großaufnahme auf dem Bühnenvorhang zu sehen. Ob in ihrem Leben Glück oder Unglück überwogen habe? „Das gleicht sich aus“, antwortet  die Sängerin. Sie würde genau dasselbe Leben wieder wählen. Wenn sie nicht Sängerin sein könnte, was wäre sie dann? „Tot“, sagt sie. Auf ihr bewegtes, rastloses Leben mit allen Höhen und Tiefen, Licht- und Schattenseiten schaut „Piaf – Mythos, Rausch und Wirklichkeit“, ein Theaterabend von Laura Linnenbaum. Die Premiere war im November im Schauspielhaus Dresden. Im Halbdunkel der Bühne geht sie (grandios in der Titelrolle Betty Freudenberg), geplagt von Schmerzen, im weißen Nachthemd umher und mit den Erinnerungen steigen die dunklen Geister der Vergangenheit auf.

„Non, je ne regrette rien“ – Nein, ich bereue nichts!, sagt sie und singt die Piaf am Ende ihres Lebens. Sie liebte ihr schreckliches Leben, die Menschen und ihr Publikum. Und sie sang darüber, sang sich die Seele aus dem Leib und manchmal buchstäblich um ihr Leben. Die Musik, ihre Lieder hielten sie aufrecht. Klein, zart von Gestalt im schlicht schwarzen Kleid und gekräuseltem Haar hält sie sich am Mikro fest und mit ihrer großen, hellen, warmen und tiefen, kraftvollen Stimme verzaubert sie alle. Mit der sie zu Tränen rührt wie in „La vie en rose“, einer Hymne auf das Leben, lebensfroh, mitreißend und wehmütig auch ihre anderen, bekannten Songs wie „Padam… Padam“, „Milord“, „Sous Le Ciel de Paris“, „La Bohème“ oder „Mon Dieu“. Ihr Gesang trägt sie und ihr Publikum fort in eine andere Welt. Voller Träume, Liebe, Leidenschaft, Sehnsucht, Schmerz und Verzweiflung sind ihre Lieder wie ihr Leben. Mit viel Hingabe, stark und verletzlich, ergreifend, erschütternd und berührend erzählt und spielt Betty Freudenberg markante Stationen aus dem Leben der Piaf. Begleitet wird sie auf einer Drehbühne von vier weiteren Schauspielerinnen und Schauspielern (Jannik Hinsch, Henriette Hölzel, David Kosel und Raiko Küster) und einem Mädchen (Clara Dobberstein), die eindrucksvoll, mit Witz, Charme, Strenge, Esprit, Euphorie und Dramatik, verschiedene Seiten ihres Ich und innere Stimmen der Sängerin zeigen und Menschen, die ihr auf ihrem Weg begegneten. Sie zeigen sie als Kind, als junge Frau, Braut, gefeierte Sängerin ebenso wie Liebende, Manager und Künstlerfreunde. Beeindruckend und bewundernswert, wie die Piaf sich immer wieder aufrafft, selbst antreibt und nie den Glauben an sich verliert. Damit macht sie sich und anderen Mut, nie im Leben aufzugeben. Herzlicher Beifall vom Premierenpublikum.

Text (lv)
Mehr Text zur Aufführung folgt.

Nächste Vorstellungen: 8.1. und 17.1., 19.30 Uhr, Schauspielhaus

http://www.staatsschauspiel-dresden.de


Zwischen Verzauberung und Verzweiflung: Sie lebte und liebte das Leben pur bis zur Neige mit aller Freude, Traurigkeit und Schmerz. „Die Stimmen vieler singen in mir“, sagte Edith Piaf und diese nehmen facettenreich Gestalt an auf der Bühne. Fotos: Sebastian Hoppe

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Manege frei für den 26. Dresdner Weihnachts Circus

15 Freitag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Erstklassige Artistik, Tierdressuren und Clownerie

Ein weihnachtliches Stück Circus in zwei Akten, aufgeführt auf Sägemehl und funkelnd mit vielen Attraktionen bietet der 26. DRESDNER WEIHNACHTS-CIRCUS, der unter neuer Führung zurückkehrt. Die Premiere ist am 15. Dezember, 18.30 Uhr im Chapiteau an der Pieschener Allee.

Der Dresdner Weihnachts-Circus kehrt wieder zurück, ein festlicher Brauch zur
Weihnachtszeit, der in Dresden ebenso fest verankert ist wie der Striezelmarkt. Zum 26. Mal hat er seine beeindruckende Zeltstadt aufgebaut vom 15. Dezember 2023 bis zum 7. Januar 2024. Wie immer auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee, direkt gegenüber dem Ostragehege. In jedem Zelt wird ein exquisites weihnachtliches Flair versprüht. Hier erwartet die Besucher erstklassige Live-Unterhaltung, die alle Generationen anspricht – vom gerade Eingeschulten bis zur Uroma.

„Unser Anspruch war es immer die beste Manegen-Show des Jahres nach Dresden zu bringen, was uns auch in den vergangenen Jahren bestens gelungen ist. Ich bin mir sicher, dass dieses meinen drei Nachfolgern auch geglückt ist und sie unser Publikum aufs Neue begeistern werden.“, sagt Direktor Mario Müller-Milano.

Außerdem findet wieder der traditionelle ökumenische Gottesdienst statt am 26.
Dezember um 10 Uhr mit drei Geistlichen verschiedener Konfessionen in der Manege.

26 Jahre Circus-Kunst unter neuer Führung

In diesem Jahr wurde der Dresdner Weihnachts-Circus in neue Hände gegeben und mit den Gebrüder Köllner wurden würdige Nachfolger gefunden, welche mit neuer Energie und Tatendrang die Produktion weiter entwickeln werden Zur vergangenen Spielzeit des Dresdner Weihnachts-Circus im Jubiläumsjahr, waren die Gebrüder Köllner bereits am Start und übernahmen in vertrauensvoller und tatkräftige Zusammenarbeit gemeinsam mit Direktor Mario Müller-Milano und seiner Familie die Umsetzung der Produktion. Sie bewiesen sich im technischen und gastronomischen Bereich und führten souverän durch die Jubiläums-Show. Nun ist seit einigen Monaten die Übergabe des Dresdner Weihnachts-Circus und dessen Equipment von der Familie Milano besiegelt und für die drei Brüder (William Köllner 52; Sascha Köllner 46; Leonard Köllner 34), die schon in sechster Generation Manegen Luft schnuppern und Sägespäne im Hosenbund haben, steht der 26. Dresdner Weihnachts-Circus vor der Tür. Als alte Hasen im Business, die sich nicht scheuen auch die Hände schmutzig zu machen, geht mit ihrer neuen Aufgabe auch ein Lebenstraum in Erfüllung.

„In diesem Jahr möchten wir unseren Gästen nicht nur das herausragendste Circus-Event des Jahres präsentieren, sondern setzen noch einen obendrauf. Wir sind voller Vorfreude, gemeinsam mit unseren Familien den Dresdner Weihnachts-Circus zu prägen.“, sagt Sascha Köllner. „Es ist für uns nicht nur ein Anspruch, sondern auch eine langjährige Tradition und ein Versprechen an unsere Besucher, in der Landeshauptstadt die herausragendste Circus-Show des Jahres zu zeigen.
Für den 26. Dresdner Weihnachts-Circus vereinen wir erstklassige Künstler und Artisten aus der ganzen Welt sowie beeindruckende Tierdarbietungen in eine der größten Zeltstädte Europas.“ Es werde für ihren Direktor Müller-Milano und seine Familie immer ein Platz im Grand Chapiteau geben, versprechen die Köllner-Brüder und man werde das Schaffen in seinem Sinn fortsetzen.

Höhepunkte des neuen Programmes – Spektakulär, Tierisch & Unterhaltsam

Wie in jedem Jahr verspricht der Dresdner Weihnachts-Circus ein Programm der Superlative und jedes Jahr schafft es das Team um Direktor Mario Müller-Milano,
die vorangegangene Spielzeit zu übertreffen. Doch in diesem Jahr sind die Gebrüder Köllner, die Hauptverantwortlichen für die Gestaltung des Programmes und warten dabei mit Altbewährtem und vielem Neuen aus der Circus- und Show-Welt auf.
Mit mehr als 37 Künstlern, Artisten und Tierlehrern aus 10 verschiedenen Nationen mit ca. 23 Tieren von 5 verschiedenen Gattungen und Rassen, 14 unterschiedlichen Darbietungen sowie einem Orchester mit 10 Musikern, wird der 26. Dresdner Weihnachts-Circus nicht nur mit einer grandiosen Show beeindrucken, sondern an die vorangegangenen Jahre anknüpfen und zeigen, dass er weiterhin für sein Publikum die Nummer Eins darstellt. Im diesjährigen Programm sind nicht nur vielfach preisgekrönte Acts zu sehen, sondern auch liebevolle Tierdarbietungen sowie auch eine Weltsensation, die bis jetzt noch nie in Europa zu sehen war. Alle einzelnen Acts werden durch unsere neuen Sprechstallmeister (Conférencier) als ein Triumvirat verbunden und natürlich, wie immer, live vom Orchester sowie auch einer Sängerin und einem Ballett begleitet.

Tiere gehören zum Circus. Dieser Tradition schließt sich der Dresdner Weihnachts- Circus gern an und präsentieren in dieser Spielzeit eine große Vielfalt an Tieren. So wird aus Italien eine der größten Elefanten-Darbietungen der Welt zum zweiten Mal nach Dresden kommen. Elvis Errani & Cvetomira Kirova-Errani präsentieren ihre asiatischen Dickhäuter – Baby, Yumba und Mala in einer neu inszenierten Darbietung, welche direkt im Anschluss nach Monte Carlo zum Internationalen Circus-Festival reist. Auch aus Italien kommt einer der größten und erfolgreichsten Pferdeflüsterer-Familien mit wunderschönen weißen Arabern zu uns, welche im Januar diesen Jahres mit einem silbern Clown in Monte Carlo geehrt wurden. Die Gionas präsentieren eine Kür als große Freiheit, welche ohne Zaumzeug und Sattel auskommt. Sie arbeiten vollkommen frei in der Manege. Laura Urunova kommt mit Windhunden und Pudeln zu uns und zeigt eine quirlige Show mit dem besten Freund des Menschen. In einer weiteren Darbietung wird sie mit ihren eleganten Papageien begeistern, welche auch über den Köpfen der Zuschauer das Grand Chapiteau erkunden werden.

Dramatisch und spannend wird es aber auch unter der Kuppel des Grand Chapiteau, wenn das Duo Flash of Splash an den Strapaten die hohe Kunst des Zahnhanges präsentiert. In der Manege wird es gefährlich bei den Jasters, wenn er auf seine Partnerin zielsicher mit Messern wirft und zusätzlich auch an der Armbrust zur Perfektion aufläuft. Wir freuen uns, dass wir nach langer Zeit wieder Künstler aus Russland begrüßen dürfen. Die drei Künstlerinnen vom Air Trio werden mit Vertikaltuchakrobatik anmutige Akzente setzen. Aus Äthiopien kommt die Truppe Ethiopia, welche gleich mit zwei Darbietungen den afrikanischen Kontinent vertritt. Zum einen werden sie in der Manege mit einer kraftvollen und temporeichen Handvoltigen Performance präsent sein und zum anderen am doppelten Chinesischen Mast waghalsige Akrobatik und Balancekunst vollführen. Romy Michael balanciert Gegenstände gekonnt mit ihren Füßen und dieses in der Manege und auch darüber hinaus. Ihr Mann Alex Michael präsentiert die gewagte Kunst des Deckenlaufes unter der Kuppel des Grand Chapiteau und bringt Gänsehautmomente mit, die einem dem Atem stocken lassen.

Das Highlight in diesem Jahr kommt direkt aus den USA. Eine weltweit einzigarte Darbietung, die in dieser Form lange in Vergessenheit geraten war. Der DWC  präsentiert erstmals in Europa ein gekreuztes Flugtrapez, wobei die Akteure sich nicht nur im Flug treffen werden, sondern auch um die Ecke fliegen und zusätzlich übereinander hinweg. Was natürlich immer zum Programm-Highlight dazu gehört und auch in diesem Jahr nicht fehlen darf, ist die Clownerie. Dazu konnten wir einen Gentleman aus Italien gewinnen, der sich von Filmstars der 50er und 60er Jahren hat inspirieren lassen und seinen Frohsinn mit nach Dresden bringt. Mister Lorenz ist ein wahres Multitalent und wurde ebenfalls in diesem Jahr zum Festival in Monte Carlo mit einem Preis geehrt.

Weihnachtliche Erlebniszelte mit Gastronomie, Oldtimern & Ambiente

Das Gesamterlebnis des Dresdner Weihnachts-Circus beginnt bereits zwei Stunden vor der Show. Denn dann öffnen sich die Pforten in die Zeltstadt für alle, die sie besuchen möchten. Die Gäste betreten die Zeltlandschaft über das Vorzelt und kommen dann in das Erlebniszelt mit einem Durchmesser von 36 Metern und erleben das umfängliche, weihnachtliche Ambiente mit dem festlich geschmückten Tannenbaum direkt unter der Kuppel. Sich fallen und verzaubern lassen, von einer fantastischen Welt der sinnlichen Genüsse und sächsischer Kulinarik. Auch der historische Kaffeewagen aus den 30er Jahren lädt wieder zu einer gemütlichen Auszeit mit sächsischen Spezialitäten ein. Die Angebote sind traditionell und regional orientiert. In diesem Jahr bringt der DWC ein neues Produkt mit in das Erlebniszelt. Es wird eine Lounge sein, welche den Gästen als separates Zelt zur Verfügung steht und für Feiern genutzt werden kann. Jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag gibt es nach der abendlichen Show die After-Show-Lounge mit meet & greet zusammen mit den Künstlern.

Tickets für den Dresdner Weihnachts-Circus

Mit einer Kapazität von 2.400 Plätzen in acht verschiedenen Kategorien bietet der Circus seinen Gästen ein Maximum an Komfort und Verfügbarkeit. Zusätzlich hält er zwei Balkon-Logen mit jeweils 8 Plätzen und Service am Tisch bereit, welche einen separierten und hochwertigen Blick auf das Geschehen in und über die Manege beschert. In allen Premium Kategorien wie Loge, Parkett oder Sperrsitz, sitzen die Gäste bequem auf nummerierten und gepolsterten Stühlen. Ansonsten bieten auch die ergonomischen Schalensitze ein deutlich bequemeres Sitzgefühl mit mehr Beinfreiheit.
Die Tickets für das Erlebnis des 26. Dresdner Weihnachts-Circus erhält man wie gewohnt bei den Circus-Partnern „ticketmaster“ oder dem „SZ-Ticketservice“. Zusätzlich kann man die Tickets auch direkt vor Ort täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr am Kassenwagen vor dem Zirkuszelt erwerben sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Text: Dirk Porn/Dresdner Weihnachts-Circus
Fotos: PR/Veranstalter


Sanfte und gelehrige asiatische Dickhäuter: Elvis Errani kommt mit einer Elefantendarbietung aus Italien angereist.

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Premiere „Alice im Wunderland“ als Tanzmärchen in der Staatsoperette Dresden

10 Sonntag Dez 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

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Im Traumland erscheinen alle Dinge wundersam verwandelt: Alice (Melania Mazzaferro) und das weiße Kaninchen (Eliton Da Silva de Barros) fahren im Traumboot auf dem nachtblauen See verrückten Abenteuern entgegen. Fotos: Pavel Sosnowski

Fantasiereiche Traumwelt mit Scherben

Farb- und bewegungsreich erlebte „Alice im Wunderland“ frei nach den Kinderbuchklassikern von Lewis Carroll als Tanzmärchen von Radek Stopka mit Musik von Sven Helbig eine begeisterte Premiere in der Staatsoperette Dresden.

Die goldene Uhr tickt und tickt unermüdlich. Da kommt das weiße Kaninchen gerade recht, dem das Mädchen im blauen Matrosenkleid aus dem durchgetakteten Alltag neugierig in seinen Bau folgt und in einer Traumwelt voll wunderlicher Wesen allerlei Abenteuer erlebt. Ebenso fantasie- wie bewegungsreich geht es dabei zu auf der Reise von “Alice im Wunderland“, die nun als Tanzmärchen von Ballettdirektor Radek Stopka und Musik von Sven Helbig frei nach Lewis Carrolls weltweit beliebten Kinderbuchklassikern für kleine und große Besucher auf die Bühne kam. Die Uraufführung war am vergangenen Sonnabend in der Staatsoperette Dresden.

Bewegte Bilder auf einer Leinwand zeigen eine Stadt und ihre Bewohner, Damen und Herren in grauen Mänteln eilen geschäftig hin und her auf der Bühne. Gesprochen wird nur zu Beginn: „Aufwachen!“ rufen Alices Eltern ihr zu und reißen sie aus ihren Träumen. Keiner hat Zeit. Mit dem weißen Kanichen mit der Taschenuhr fällt Alice tief unter die Erde, schwebt schwerelos kopfüber umgeben von wundervollen Dingen. Zauberhaft optisch, musikalisch und tänzerisch in Szene gesetzt mit mehrdimensionalen Bühnenbildern, mit denen imaginäre Räume erstehen und sich immer wieder verwandeln, in denen Innen- und Außenwelt und die Grenzen von Raum und Zeit verschwimmen und immer neue Traumgestalten in farbenfrohen und fantasievollen Kostümen erscheinen.

Mal verträumt gefühlvolle Melodien von Sven Helbig am Klavier, Geigen und Spieluhrklänge, die etwas an die Filmmusik aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ von Jan Thiersen erinnern, wechseln mit flott, beschwingten Klängen und Tanzszenen. Das Orchester (musikalische Leitung: Johannes Prell) begleitet stimmungsvoll das Traumtänzer-Ensemble der Staatsoperette, das alle Register zieht von neoklassischemTanz, Showdance, Slapstick bis zu Breakdance mit zwei Tänzern von The Saxonz und artistischen Einlagen. Auch kleine Darsteller eines neuen Kinderbaletts wirken mit. Alice (kess und aufgeweckt: Melania Mazzaferro) erscheint mal klein und riesengroß auf der Bühne, begleitet durchs Wunderland vom weißen Kaninchen (Eliton Da Silva de Barros) mit langen Flauschohren und weißem Mantel lustig und galant wie ein Entertainer. Mit ihm sitzt sie romantisch in einem umgekehrten Regenschirm als Traumboot auf dem nachtblauen See.

Die Grinsekatze bewegt sich geschmeidig und mal ist nur ihr Kopf und mal nur ihr Körper sichtbar im Augenglas. Der verrückte Hutmacher und der Märzhase bringen Alice Steptanz bei und tanzen gemeinsam gegen das Uhrticken an. Die Teegesellschaft, eine Schlüsselszene der Geschichte, kommt leider zu kurz, ohne absurdes Rätselraten und skurrilen Witz. Alice und die Traumgestalten sitzen stattdessen auf den Scherben der weißen, zerbrochenen Teetassen. Das ist vieldeutig interpretierbar. Keine Zeit mehr für Beisammensein selbst im Traumland in einer Welt voller Risse. Die böse, kalte Herzkönigin in rotem Kleid und schriller Frisur, ihre Wächter als Spielkarten und ihr Gefolge tanzen mechanisch zu militärischen Klängen. Sie benutzt ihre Angestellten als Fußabtreter, sie kriechen vor ihr, sie tanzt mit ihnen und wechselt sie nach Belieben. Die Traumfiguren zeigen Alice Neues, sie tragen und halten sie. Entführen sie und das Publikum in paradiesische Gärten, in geheimnisvolle Unterwasserwelten und pinkfarbene Pilze versetzen die Tänzer in Tanzrausch zu hypnotischen Trommelklängen. Die weiße Königin schwebt anmutig und kraftvoll an weißen Tüchern in der Höhe, beflügelt und beschirmt mit silberner Rüstung Alice und hilft ihr, die böse Herzkönigin zu besiegen. Reichlich Beifall gab es für diese herzerfrischende und wärmende Wunderland-Reise in kalten Zeiten, die ermuntert, die eigenen Träume nicht zu verlieren.

Text (lv)

http://www.staatsoperette.de


Mit gewitztem Charme verblüfft Alice die böse Herzkönigin, die gierig und hartherzig ihre Machtspiele treibt.

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Ausstellung „Porträts & Szenen“ mit Fotografien von Thomas Morgenroth in Dorfhain

23 Donnerstag Nov 2023

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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l

Ausdrucksreiche Lebensbilder

Von besonderen Momenten in der Natur, in Ateliers, auf Konzert- und Theaterbühnen erzählt die Foto-Ausstellung „Porträts & Szenen“ von Thomas Morgenroth in der Galerie der Georado Stiftung in Dorfhain.

Das Spiel mit Augenblicken, Fantasie und Wirklichkeit. Leben pur und unverstellt trifft auf den Blick des Fotografen. Feuerengel beim Osterspectaculum, Rocker mit wehenden Mähnen, Ritter bei mittelalterlichen  Festen, Künstler und Menschen von unterwegs begegnen dem Betrachter in einer Ausstellung „Porträts & Szenen“ mit Fotografien von Thomas Morgenroth derzeit in der Galerie ArtToGo der Georado-Stiftung in Dorfhain.

Zu sehen sind insgesamt 58 Bilder, vorwiegend farbige Aufnahmen, voller Originalität, Ausdruckslust, Spontanität, Leichtigkeit und Tiefe. Ein Querschnitt aus den letzten zehn Jahren, darunter Reportage-Fotografie, Künstler-Porträts und freie fotokünstlerische Arbeiten des 63-jährigen Tharandters. Seit fast 40 Jahren ist er als Journalist und Fotograf tätig und ein besonderer Momente-Sammler in der Kunst wie im Alltäglichen. 33 Jahre war Thomas Morgenroth als Redakteur vorwiegend für kulturelle Themen bei der SZ im  Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zuständig und arbeitete an mehreren Büchern mit. Seit September diesen Jahres ist er freiberuflich als Autor, Fotograf, Erzähler, Sprecher und DJ tätig. Seine Bilder führen die Betrachter in weite, urwüchsige Landschaften, Ateliers, alte verfallene Gemäuer, die durch Theaterspiel neu belebt werden oder zu Konzerten auf und vor der Bühne nebst lebhaftem Getümmel. Er porträtierte bildende Künstler, Schauspieler, Musiker und Literaten in Aktion oder in stiller Zwiesprache mit ihren Werken, wie Holger John, Hernando Leon, Gojko Mitic, Ludwig Güttler, Hartmut Dorschner, Thomas Rosenlöcher und Olaf Böhme als bleibende Erinnerung.

Voll leidenschaftlicher Mimik Tom Quaas mit einem Urschrei, aufgenommen zur Eröffnung der Spielbühne Freital in der neuen Spielstätte 2019. Innig Kopf an Kopf mit seinem Pferd der Old Shatterhand-Darsteller Jürgen Haase. Einige jüngere Künstler wie Lucas Oertel und Chris Löhmann, die hier schon ausstellten, sind mit Porträts jetzt selbst Bestandteil der Ausstellung. Alle Fotografien sind mit Datum und Ort beschriftet außerdem eindrucksvolle zeitdokumentarische Aufnahmen. „Seine Porträts beweisen sein Gespür für den richtigen Augenblick und für das richtige Licht, in denen er Prominente und Allagsszenen authentisch mit dem Objektiv einfängt“, sagt der Galerist und Porzellangestalter Olaf Stoy zur Foto-Ausstellung von Thomas Morgenroth.

Seine Arbeiten kennt und schätzt er seit 30 Jahren. Man sah sich bei Konzerten, Veranstaltungen des Tharandter Jugendclubs oder auf dem Campingplatz in Mesni Louka. Morgenroth fiel auf mit seiner Haarpracht und seinem Fotoapparat. „Ein gutes Foto soll eine Geschichte erzählen und den Menschen, die darauf sind, auch etwas in die Seele schauen“, so Morgenroth. Text und Bild stehen bei ihm immer gleichwertig, nicht nur illustrativ, für sich. Wie das Porträt von Matthias Riedel, der Chef vom Landschloss Zuschendorf, der verliebt in die Blütenpracht guckt. Wie der hingebungsvoll vor einer Kuh auf der Weide Saxofon spielende Musiker Johannes Schleiermacher. Oder der an einem goldsonnenen Feld auf gelbem Gefährt vorbei düsende Motorradfahrer. Der himmelblaue Trabant irgendwo auf freier Flur zwischen herbstbunten Bäumen.

Oder das in warmes Gelborange getauchte Gesicht, überzogen mit schwarzen Flecken wie unzähligen Augen, im Titelbild der Ausstellung. Etwas geheimnisvoll Schwebendes geht von ihm aus. In einem Bild galoppieren drei Feuerreiter vor Schloss Weesenstein auf einer Höhe. „Genau den Moment zu erwischen, bei Regen auch noch aufgenommen, ist spannend“, so Morgenroth. Den spürt er auch körperlich, wenn das Glücksgefühl ihn durchströmt. Ein Foto zeigt seinen Sohn Julius mit hochgewirbeltem Haar vom Wind bei einem Punkkonzert. Ein anderes Bild einen Familienausflug auf einer Wiese vor blühenden Apfelbäumen.

Außerdem gibt es eine musikalische Erzählung: „Märchenhaftes Erzgebirge“ mit Thomas Morgenroth und dem Dresdner Gitarristen Frank Fröhlich am 24. November, 19 Uhr im Georado in Dorfhain. Die Ausstellung ist davor und danach geöffnet und noch bis 4. Januar 2024 zu sehen. Besichtigung und Führungen nach telefonischer Voranmeldung unter 0172 – 79 25 201 möglich. Außerdem findet der „Last-Minute-Weihnachtsmarkt“ mit Kunst und Kunsthandwerk am 16. Dezember von 11 bis 18 Uhr in der Ausstellung statt.

Text + Fotos (lv)



„Jesusmaria (selbst)“, camera obscura


Sohn Julius bei einem Punkkonzert.        Der Jazzmusiker Hartmut Dorschner


Faszination des Moments: Der Journalist und Fotograf Thomas Morgenroth aus Tharandt inmitten seiner Bilder.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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