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Kategorien-Archiv: Kultur

Unterwegs: Eröffnung des ersten Kultursommer Bärenstein mit Musik, Malangeboten & Bär

09 Dienstag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Unterwegs

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Der Bär ist los! in Bärenstein: Mit fröhlicher Musik, Malangeboten, Spaß und Interaktion mit den Bären wurde der erste Kultursommer in Bärenstein am Sonnabend eröffnet. Täglich locken hier kreative Mitmach-Angebote für kleine und große Besucher und eine offene Bühne. Das Kulturfest dauert bis 27. August.

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Ländliche Idylle, gemeinsam kreativ sein & genießen (im Foto von li nach re.): Der Jazzmusiker und Initiator des Kultursommer Bärenstein, Hartmut Dorschner vor seinem Haus in Bärenstein, Thomas Linde, Bildhauer und Fotograf, Andrea Dorschner, Schwester des Gastgebers und Harfenistin und die Kinder Elias und Lio.

Bärischer Frohsinn in Bärenstein

Bunte Maltische rund um die offene Bühne, fröhliche Musik und erste Ideen für den Wunschbaum eröffneten am Sonnabend den Kultursommer Bärenstein.

Umringt von Musikern und Künstlerinnen steht ein brauner Bär auf der kleinen Bühne auf dem Marktplatz in Bärenstein. Darüber spannt sich ein weißes Sonnensegel. Davor stehen weiß gedeckte Tische mit bunt schwebenden Luftballons mit Bären-Logo. Rund 20 Zuschauer haben sich vor der Bühne versammelt an diesem sonnigen Sonnabendnachmittag zur Eröffnung des Kultursommer Bärenstein. Mehrere Kinder, junge und ältere Leute, Einheimische und Freunde der Künstler bunt gemischt. Hartmut Dorschner, Musiker und Vorstandsmitglied im Kult-ur-art e.V. Bärenstein, der das Projekt initiiert hat und der Bär, dem Michael Melerski Gestalt verleiht, begrüßen die Besucher auf deutsch und bärisch und stellen das Programm vor. Ein junges Mädchen agiert als Übersetzerin der tiefen Brummlaute, die Neugier und Schmunzeln hervorrufen.

Bärischer Frohsinn breitet sich aus in Bärenstein. Malangebote für Kinder, Puppenspiel, Filme für klein und groß, Konzerte, Lesungen und eine Schreibwerkstatt locken in den kommenden drei Wochen. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei (auf Spendenbasis). Der Kultursommer Bärenstein wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Dienstags, von 16 bis 18 Uhr bietet die Künstlerin Alexandra Wegbahn Siebdruck zum Mitmachen an. Sie hat das lustige bärige Logo des Kultursommers entworfen, das auf mitgebrachte T-Shirts und Beutel gedruckt werden kann. Unter dem Motto „Der Bär in mir – Malen mit Kindern“ (8. und 15.8., 9 – 12 Uhr, vor der Großen Bühne) laden die Künstlerinnen Alexandra Wegbahn und Manuela Henschke die Kinder des Ortes ein, sich selbst mit Hilfe der Körperumrisse auf großen Papierbögen zu malen. In der Papierwerkstatt, die dienstags bis freitags von 10 bis 14 Uhr öffnet, kann man außerdem Papier schöpfen, prägen, drucken und kleine Wesen bauen. Lisann aus Guben, die gerade hier zu Besuch ist, nutzte die Gelegenheit und bemalte einige farbenfrohe Bärenanstecker und –magnete und verschenkte sie.

In der Schreibwerkstatt mit Iris Stauch, vom 10. bis 12.8., 10 bis 15 Uhr in der Bärensteinschänke, werden sich die Teilnehmer spielerisch vom Ort, von historischen Ereignissen aus Bärenstein, überlieferten Sagen und Geschichten zu eigenen Texten anregen lassen und kann man sich in die Stille vertiefen, eine Auszeit vom Alltag nehmen. Eine Lesung der entstandenen Geschichten gibt es am 12.8., 17 Uhr.

„Im Sommer ist sonst nichts los hier. Vielleicht zieht das Kulturprogramm mehr Touristen nach Bärenstein“, sagt Einwohnerin Marianne Kaden. „Damit wird auch ein Zugang zu Kunst ermöglicht für Leute, die weniger im Portemonnaie haben“, ergänzt ihr Mann Gerolf Kaden. Er war über 30 Jahre Vorsitzender der Kirchgemeinde Bärenstein und engagiert sich weiterhin. Drei Veranstaltungen werden in der Kirche stattfinden. Darunter eine Lesung mit poetischen Texten von Marit Heuß aus Leipzig am 19.8., 17 Uhr und 20 Uhr ein Konzert mit der Harfenistin Andrea Dorschner, Günter Heinz an der Posaune und Ray Kaczinski am Schlagzeug.

„Wir freuen uns auch auf das neue Bärensteinorchester“, so Kaden, der selbst gern musiziert an der Ziehharmonika oder mit der „Nasenflöte“. Anregungen für den Wunschbaum für Bärenstein haben er und seine Frau gleich mehrere: „Der ehemalige Gasthof ,Stadt Bärenstein’ mit Festsaal steht schon seit den 90er Jahren leer. Die Bank an der Linde auf dem Markt zerfällt fast. Schön wäre außerdem, wenn das Schloss, wenigstens ein Teil, wieder öffentlich zugänglich wäre auch für kulturelle Nutzung.“

„Dort haben wir kurz nach der Wende mal Silvester gefeiert und ein Café gab es auch, bevor das Schloss verkauft wurde. Seither steht es leer“, sagt Marianne Kaden. Der jetzige Schlosseigentümer Dr. Thaler aus München habe beim Kauf die Auflage erhalten, das Schloss auch für die Öffentlichkeit zu erhalten. Dort haben Hartmut Dorschner und Max Löb sogar schon einmal eine Stunde heimlich auf einer Party gespielt. „Dann kam Herr Thaler und sagte, dass wir qualitativ hochwertig spielen und schickte uns hinaus“, erzählt Dorschner.

Als Bär ist Michael Melerski täglich in Bärenstein unterwegs. „Die Figur ist ein Element, um an die Leute heranzukommen. Es geht mir um das Interaktive und um Kommunikation, um die Tradition, den Hintergrund, Ursprung und die Identifikation der Bewohner mit ihrem Ort. Dort hole ich sie ab“, sagt Melerski. Im Bärenfell will er an Wohnungstüren klingeln, beim Frisör sich auch mal hinsetzen und in den Konsum gehen. Wer mag, kann sich mit dem Bären fotografieren lassen zur Erinnerung.

„Ich habe den Eindruck, dass die Einheimischen das Angebot gut annahmen, auch die Einlage mit dem Bären, der mit den Besuchern interagierte. Das war witzig und surreal. Auch die Impromusik hat Spaß gemacht“, sagt Thomas Linde, Bildhauer und Fotograf, der das Projekt fotografisch begleitet. „Mir gefällt, dass mit dem Kultursommer etwas Innovatives in die Region kommt, auch als Impulsgeber und Anfang für weitere Projekte.“ Die Bühne auf dem Markt in Bärenstein steht täglich von 18 bis 21 Uhr offen und kann von Künstlern und Besuchern einzeln und gemischt bespielt werden in aller Bandbreite von  Musik, Tanz, Texte bis Theater.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.www.kult-ur-art.eu

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Lesung „Einen Stern spüren“ mit Thomas Gerlach in der Galerie Kunst & Eros

04 Donnerstag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Spiel mit Worten und Farben

anlässlich der aktuellen Ausstellung »SOMMERSALON 22« sind Interessierte recht herzlich zur Lesung »einen Stern spüren« am 5. August 2022 um 19.30 Uhr in die Galerie kunst & eros eingeladen.

Der Künstler Michael Hofmann und Buchautor Thomas Gerlach haben ein gemeinsames Buch entwickelt. In der aktuellen Ausstellung »SOMMERSALON 22« zeigen wir die Originalillustrationen zum neu erschienen Buch »einen Stern spüren«, neue Farbholzschnitte, die mit den Erzählungen korrespondieren.
Thomas Gerlach: Geboren 1952 in Dresden, lebt und denkt in Radebeul. Die Ahnung, dass Sprache geschaffen ist, große Dinge zu tragen, als bloße Informationen, führte ihm den Stift und schürte die Freude an allem Wort- und sonstigem Gewordenen. Michael Hofmann: Geboren 1944 in Chemnitz, Maler und Grafiker, studierte an der HfbK in Dresden. Bei ihm ist der Holzweg keine Sackgasse; bei ihm hat die Sprache Farben wie die Farben Sprache haben, für die er in Radebeul die passende Umgebung fand.

»einen Stern spüren« Ein Leseabend

Freitag, 5. August 2022 · Beginn 19.30 Uhr  ·

Das Buch »einen Stern spüren« wird in der Galerie kunst & eros vom Buchautor Thomas Gerlach vorgetragen und musikalisch von Christian Mögel am Klavier begleitet.

Kartenreservierungen werden in der Galerie telefonisch oder per E-Mail empfohlen, da Sitzplätze begrenzt!

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis
15 Uhr

kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

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Gedicht-Zyklus „Am Fluss“ anlässlich 20. Jahrestag der Jahrhundertflut in Sachsen

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

≈ Ein Kommentar


Vom Leben am Fluss: Auf der Suche nach Hochwasser-Bildern von 2002 und 2013, die ich selbst in Dresden miterlebte, fand ich diese Aufnahmen von einer Open Air-Inszenierung an der Elbe. Ist es Undine, die aus dem Wasser steigt und von einem Leben in Liebe und Harmonie mit einem Menschen träumt? Fotos (lv)

Am Fluss

Blaue Inseln
kreiseln im Wolkenmeer
auf und ab tauchende Schwalben

über allen Wassern
führt mein Weg
zu Dir

der Fluss verschiebt
die Grenzen
hinter den Sandsackwällen

findet alles
Zeit

L.V.
4.6.2013

Überfließen

II
Der Fluss steigt
an Land
fließt über
vor Glück

breitet sein nasses Kleid
auf der Wiese zum Trocknen
mitten im Entengeschnatter
aufgeschreckter Menschen

schaukeln Stämme mit Raben
im Wasser
auf den Bänken im Fluss
sitzt keiner

Laternen und Verkehrsschilder
nur noch Zier
bis der Fluss ermattet
zurückkehrt in sein
Bett

L.V.
4.6.2013

Nach dem Regen

III
Los lassen
wir hinter uns

den grauen Glanz
der Regentage

zurückgeworfen
ins Licht

federleichte Laken
am Himmel

verwehen im
nächsten Moment

Lassen wir uns nicht mehr
zurück im rinnenden
Rauschen

L.V.
5.6.2013

Begegnung

IV
Wir stehen am Fluss
versperrt der Weg
am Ufer

Sehen uns an
kein Blick ertrinkt
im andern
segeln umeinander

Jeder auf seiner Insel
gehst du weiter
fließen wir uns
entgegen

L.V.
5.6.2013

Gebändigt

V
Unter mir
der tosende Strom
aufgewühlt
unterm Brückenbogen

aufgebrochen
zu anderen Ufern
bricht sich Bahn
in der Erinnerung

gebändigt
besänftigt
im Nachhall
verebbter Glut

L.V.
9.6.2013

Flussmelodie

VI
Mit dem uferlichten Tag
fängt der Flug der Schwalben

mein Sehnen nicht auf

flüstert der Fluss
sein Lied
trocknet ein Klavier
tonlos am Straßenrand

L.V.
17.6.2013

Wolkenmeer

VII
Auf blau strahlendem Parkett
drehen sich die Wolkentänzer
schließen Wetten ab
mit dem Fluss

wie nah sie noch
heranrücken können
mit vollen Segeln
im Baurausch

Goldgräber am noch schlamm
verklebten Ufer hängen
Lamettagrasbüschel
Mülltütenfetzen in den Bäumen
am Wasser ein verlorener Regenschirm

ein staubiges Sofa mit
Blick auf den glänzenden Wasserspiegel
sonst alles wie immer
in der Abenddämmerung versinkt
die goldene Kugel im Strom

L.V.
18.6.2013

Steinwüste

VIII – Fortsetzung des Gedicht-Zyklus „Am Fluss“ *

Von allen verlassen überdauerten
sie noch das alte Jahr
nun reißt ein gefräßiger Greifarm
die letzten Reste
der alten Speicherhallen am Hafen
aus dunklen Dämmerträumen
erbarmt sich ihrer die seit hundert Jahren
dort standen nicht einfallen wollten

die ihnen neues Leben einverleiben wollten
standen allein
letzten Sommer flatterten noch grünweiße Jalousien
vor einem der Fenster nebenan am City Beach
wurde nächtelang gefeiert
nun starren Fensterrahmen ins Leere
in den Dachnischen der Hallen brüten keine Vögel mehr
der Greifarm gräbt tief ins Innere
zurück bleibt eine Steinwüste
bizarr aufgerichtete Innereien
der Geruch von Holzgebälk Staub und Ziegelsteinen

mittendrin ein mächtiger alter Baum
mit schwarzem Geäst sieht alles mit an
wird er bleiben im Baugewirr graublaue Wasserlachen
ausgerissene Grünsprösslinge winden sich aus Schuttbergen
empor dazwischen ein Stück himmelblauer Zaunsrest
der Bücherscheune hebe es auf mit ein paar Steinen

eine weiß blättrige Gestalt Göttin des Zerfalls
oder Zufalls des nie ganz vertreibbaren Schönen
erhebt sich von einem gelben Steinsrest der früheren Speicher
aus den Trümmern schauen zwei metallene Wächter
wiegen ihre rostigen Baggerschaufelköpfe

L.V.
16.1.2019

* Die Texte I – VII entstanden während des zweiten großen Hochwassers an der Elbe in Dresden im Juni 2013, das erste war im August 2002 und ich wurde aus meiner damaligen Wohnung in der Leipziger Straße ca. 14 Tage evakuiert.
Text VII entstand am 16.1.2019, abends, nach dem Abriss der letzten Speicherhalle in Elbnähe, an der Leipziger Straße. An Stelle der alten Hallen wird das Großbauprojekt Hafencity (Investor USD – Unser Schönes Dresden) mit mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshäusern vorbereitet. Die ersten Neubauten stehen schon. Fragen des Hochwasserschutzes im Überschwemmungsgebiet der Elbe sind bis heute nicht ausreichend geklärt. (lv)

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Ausstellung „Zwei Handschriften“ von Johanna Mittag & Wieland Richter im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul

02 Dienstag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Allgemein, Bildende Kunst, Lebensart

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Teichlandschaft in Moritzburg von Wieland Richter
Farb- und Lichtspiegelungen

Blicke in Fenster & Stadtgesichter von Johanna Mittag

Reizvolles Wechselspiel der Farben und Formen

Die Ausstellung „Zwei Handschriften“ von Johanna Mittag und Wieland Richter vereint Malerei, Mischtechniken und Collagen im Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul.

Eigenes und Verbindendes. Das Zusammenfließen der Farben und Formen. Licht, Spiegelungen, Landschaften und Stadtgesichter treffen in Malerei, Collagen und Mischtechnik auf Leinwänden struktur- und spurenreich aufeinander in der derzeitigen Ausstellung „Zwei Handschriften“ mit Arbeiten aus den letzten zwei Jahren von Johanna Mittag und Wieland Richter im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul.

Eigentlich sind es zwei Einzelausstellungen, sogar mit eigenen Untertiteln:  „diesmal grün“ zeigt vorwiegend abstrakte, farbige Stadtansichten und Stillleben von Johanna Mittag und „endlos grenzenlos“ teils konkrete und abstrahierte, farbreiche Stimmungen von Meer, Strand und Unterwasserwelt, die Wieland Richter auf seinen Reisen u.a. nach Norwegen und Island erlebte. Die Liebe zum Wasser, so heißt ein Bildtitel von ihm und sie strömt in bewegtem Spiel der Linien und pastosem Farbauftrag fein abgestuft, nuancenreich licht- und farbfunkelnd auf vielen seiner neuen, meist großformatigen Werke. Das Wellenspiel in mal zarten, sonnigen Farbtönen und kraftvoll intensivem Türkis, Blau, Grün und Orange mit weitem Himmel, Licht- und Wasserspiegelungen auf die Leinwand geholt, lädt zum Träumen, Eintauchen, Innehalten vom Alltag ein.

Eine Teichlandschaft in Moritzburg, die Ostsee sonnenbeschienen, das Meer bei Ebbe und Eiswasser halten die Wandlungen in der Natur fest. Auf einem großen, intensiv blauen Bild ragen weiße Gletscher und Gysire aus der Leinwand, das nach einer Reise nach Island 2020 entstand. „Diese Bilder haben so viel Kraft, dass sie Platz brauchen. Die Farben ziehen einen richtig hinein“, sagt Frank Andert, Museumsleiter und Ausstellungsorganisator über die Malerei von Wieland Richter. Er malt nicht nach der Natur, sondern aus der Inspiration und Empfindung. Wieland Richter lebt und arbeitet in einem ausgebauten Bauernhof mit Atelier in Putzkau bei Bischofswerda. In klaren, geometrischen Formen und starken Farbkontrasten gehalten sind die zumeist Mischtechniken auf Leinwand und Collagen auf Papier von Johanna Mittag. Sie arbeitet als Malerin und Musikerin in Radebeul. Seit 1984 spielt sie Geige in der Sächsischen Staatskapelle. In der Bildenden Kunst findet Johanna Mittag außerdem für sich neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Die Welt der Musik spiegelt sich auch in ihren Arbeiten. Mit der Rhythmik der Farben und Formen komponiert sie ihre abstrakten, eindrucksvollen Bildlandschaften und oft tauchen darin Notenblätter, auch als zerrissene Papierschnipsel oder weiß wie Federn schwebende Töne und Ausschnitte aus Programmheften darin auf. Da sieht man abwechselnd leuchtend farbige und dunkel schwermütige, sich nach Licht und Leichtigkeit sehnende Häuserlandschaften mit Titeln wie „Fenster“, „Stadtgesichter“, „Hoffnung“ und „Metamorphosen“. „Der Kuss“ heißt ein übermaltes Notenblatt mit sacht umeinander kreisenden Formen. Das einzige figürliche Bild von Johanna Mittag in dieser Ausstellung zeigt unter dem Titel „zusammen“ ein entrückt selbstvergessenes Paar.

Außerdem zeigt sie filigrane, heiter verspielte und fantasievolle Collagen aus der Serie „Erinnerung“, bei denen Zeichnung und Geschenkpapier zusammentreffen mit Früchten, Blumen und Badenden auf nostalgischen Fotos. Dieses Zusammenspiel aus Farbnuancen, Formen und verschiedenen Materialien verbindet Johanna Mittag und Wieland Richter. „Es ist auch eine Brücke da zwischen den Bildern, wie sie auch im Titelbild, auf dem Plakat zur Ausstellung deutlich wird“, so Andert. Bereits zum dritten Mal stellen hier im Sommer zwei Künstler im Tandem aus. Für Johanna Mittag und Wieland Richter ist es die vierte gemeinsame Ausstellung in ihrer langjährigen Künstlerfreundschaft mit produktivem Austausch. Reizvoll und aufschlussreich ist es auch für den Betrachter, Eigenheiten, Konträres und Verbindendes in ihren Kunstwerken zu entdecken. Die Ausstellung „Zwei Handschriften“ ist noch bis 7. August im Hoflößnitz in Radebeul zu sehen.

Text+ Fotos (lv)

Geöffnet: Di bis So von 10 bis 18 Uhr.

http://www.hofloessnitz.de

Bewegtes Spiel der Farben & Formen: Frank Andert, Leiter des Sächsischen Weinbaumuseums Hoflößnitz vor den Bildern von Wieland Richter.
Collagen mit Stadtansichten und Stillleben zeigt Johanna Mittag.

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Unterwegs: Der Bär ist los! beim Kultursommer Bärenstein im Erzgebirge

02 Dienstag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Tauschmarkt/Ideenbörse, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Kultursommer im Zeichen des Bären

Ein vielfältiges Programm mit Konzerten, kreativen Mitmachangeboten, Gesprächsrunden und Wunschbaum lockt drei Wochen lang in dem kleinen Ort im Erzgebirge.

Eine kleine Bühne auf dem Marktplatz in Bärenstein ist im Aufbau.
Ins Rathaus zieht die Bärensteinschänke „Zum Goldenen Bären“ ein, eine Begegnungsstätte und Treffpunkt für ein gutes Miteinander. Hier werden Gesprächsrunden und Workshops stattfinden. Dies ist auch der Ort, an dem der „Wunschbaum“ wächst. Er wird sich füllen mit Apfelformen aus Papier, beschriftet mit eigenen Anregungen, Wünschen und Ideen für Bärenstein und für alle sichtbar. Zur Abschlussveranstaltung wird der Gemeinde aus den Früchten des Wunschbaumes ein gebundenes Buch überreicht. Manch ein Einheimischer wird sich überdies verwundert die Augen reiben, wenn in den nächsten Tagen immer wieder ein frei umher laufender Bär im Ort auftaucht. „Er ist als Zentralfigur des Kultursommers täglich präsent, provoziert, kommuniziert und treibt Schabernack“, erzählt Hartmut Dorschner, der Initiator des ersten „Kultursommer Bärenstein“.

Drei Wochen lang, vom 6. bis 27. August, lockt ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Filmen, Puppentheater und vielen kreativen Mitmach-Angeboten für einheimische und Besucher von weiter her in dem beschaulichen Ort im Osterzgebirge. Eröffnet wird der Kultursommer Bärenstein am 6. August, um 16 Uhr auf dem Markt mit Begrüßung auf deutsch und bärisch, Programmvorstellung und einem Konzert mit Hartmut Dorschner, Saxofon, Matthias Macht, Schlagzeug und Andrea Hofmann, Violine (Beginn: 17 Uhr). “Die Idee entstand letztes Jahr im Herbst nach dem Moritzburger Kultursommer. So etwas wollten wir auch in Bärenstein machen“, sagt Hartmut Dorschner. Er ist Jazzmusiker und Komponist, wohnt in Bärenstein und hat schon Erfahrung mit Landart-Kunstprojekten, bei denen Musik und Kunst in Wald und Feld Einzug halten.

Den ersten Bärensteiner Kultursommer hat Hartmut Dorschner zusammen mit dem „kult-ur-art“ Kunstverein zu Bärenstein und den Dresdner Künstlern Michael Melerski, dem Bären und Alexandra Wegbahn organisiert. Ein Jahr dauerte die Vorbereitung, schrieben sie ein halbes Dutzend Förderanträge für das Kulturfestival, die fast alle abgelehnt wurden. „Bei der Bundeskulturstiftung bekamen wir zu hören, dass nur größere Projekte von berühmten Künstlern gefördert werden“, so Dorschner. Bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wurde ihnen schließlich geraten, es über eine kommunale Förderung zu versuchen. Der Bürgermeister von Altenberg, Thomas Kirsten war angetan von der Idee eines Kulturfestes. So beantragten die Künstler für die Stadt Altenberg als Veranstalter eine 100-prozentige Förderung. Die Stadt braucht nichts dazugeben. Der Stadtrat stimmte mehrheitlich für den Kultursommer Bärenstein, so Dorschner. Da dieser in einer besonderen Region auf dem Land stattfindet, wird das Projekt voll gefördert mit über 60 000 Euro von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Anfang Juli, kurz vor Beginn des Kulturfests, kam die Förderzusage. „Wir hätten unabhängig davon eine kleine Version des Kultursommers Bärenstein veranstaltet“, so Dorschner. Alle Veranstaltungen sind eintrittfrei, das ist ihm wichtig. Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Kult-ur-art Vereins sind natürlich willkommen.

An drei Sonntagen, von 10 bis 12 Uhr, sind Anwohner und Gäste zum gemeinsamen Frühstücken an einer langen Tafel eingeladen, die kulinarisch durch mitgebrachte Speisen ergänzt werden kann. Dazu spielt Andrea Dorschner Harfe. Außerdem wird Kinderreiten angeboten. Um Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Mitbestimmung in Gemeinden geht es in einem Demokratie-Vortrag mit Gesprächsrunde mit dem Bürgermeister von Nebelschütz am 10. und 17.8. um 17 Uhr in der Bärensteinschänke. Außerdem gibt es einen Kunst-, Handwerker- und Trödelmarkt, bei dem die Anwohner an eigenen Ständen ihre Produkte anbieten können, am 13.8., 10 – 18 Uhr auf dem Bärensteiner Marktplatz.

Ein Konzert mit Heribert Dorschner & den Crazy Germans ist am 26.8., 20 Uhr auf der Großen Bühne in Bärenstein zu erleben. Ein Höhepunkt zum Abschluss soll am 27.8. neben einem Konzert der tschechischen Gruppe Muzika Jara zudem der erste Auftritt mit dem frisch gegründeten Bärensteinorchester werden, in dem rund zehn Hobbymusiker, der jüngste neun und der älteste 60  Jahre alt, zusammen klassische, moderne und eigene Stücke spielen. Zu Besuch bei den Machern des Kultursommer Bärenstein ist am 3. August vormittags Barbara Klepsch, die sächsische Kulturministerin und wird dabei den Fördermittelbescheid in Höhe von 67 300 Euro im Rahmen des Programms „Kulturland 2022. Sachsen als Bühne“ an den Altenberger Bürgermeister überreichen. Eine Wertschätzung für die Künstler, die dabei auch von ihren Erfahrungen mit der Kulturförderung und manch Hindernissen auf dem Weg erzählen können, ohne sich entmutigen zu lassen. „Wir hoffen auf viele neugierige und interessierte Besucher. Nächstes Jahr wollen wir den Kultursommer Bärenstein fortsetzen“, sagt Initiator Hartmut Dorschner in freudiger Erwartung.

Text + Foto (lv)

Weitere Infos zum Kultursommer Bärenstein unter http://www.kult-ur-art.eu

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Ausstellung „Gerade Jetzt“ von Julia Böhm, Lucas Oertel und Chris Löhmann in der Galerie ArtToGo in Dorfhain bei Freital

27 Mittwoch Jul 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Unterwegs

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„Gerade jetzt brauchen wir die Kunst, Freiräume und Gegenentwürfe, Menschenbilder…“ Ideenreich und wagemutig wird das Pferd neu gesattelt in der Galerie ArtToGo in Dorfhain von Christin Pietzko, freie Kuratorin, Künstler Chris Löhmann und Künstler und Galerist Olaf Stoy. Gemeinsam wollen sie einen neuen Begegnungsort und „Kultursatellit“ zu Dresden schaffen.
Beflügelnd: ein Tagpfauenauge in der Ausstellung.
Gleichnis für die gefährdete Natur und ihre Abwendung vom Menschen, der nur mit sich beschäftigt ist: „Wächtertier“ ist die Diplomarbeit der Theaterplastikerin Julia Böhm.

Symbolreiche Bilderwelt zwischen Traum und Apokalypse

Die Ausstellung „Gerade Jetzt“ zeigt originelle und ausdrucksreiche Arbeiten über das Verhältnis von Mensch und Umwelt von Julia Böhm, Lucas Oertel und Chris Löhmann in der Galerie ArtToGo in Dorfhain.

Ein Schmetterling, ein Tagpfauenauge, flattert aufgeregt am Fenster  entlang. Viele farbenfrohe Bilder, aber keine Blüten weit und breit. Der Falter hat sich zweifellos verirrt im Ausstellungsraum. Der Künstler Chris Löhmann setzt ihn vorsichtig in ein Glas und lässt den Schmetterling wieder ins Freie fliegen. In seinen reichhaltigen Bildlandschaften liegen Schönes, Schwebendes, Visionäres, Düsteres und Albtraumhaftes, Traum und Realität nah beieinander. Eine Fülle von Figuren, Gebäuden, Symbolen aus Geschichte und Gegenwart, Fantasy- und Fabelwesen tummeln sich nebeneinander im „The Torture Garden“, einer Zeichnung auf Papier von 2020. „Hier und Jetzt“ und „Inferno“ steht tätowiert auf den schuppigen Krallenarmen einer verführerischen weiblichen Figur im Sturzflug mit Fledermausflügeln. In einer anderen Zeichnung klammert sich ein junger Mann in Jeans und Turnschuhen halb liegend an einem dunklen Pferd fest und entflieht in eine Traumlandschaft. Manchmal erscheint das Leben wie im „Abenteuerroman“, so ein Bildtitel von Lucas Oertel. Da begegnen einem ebenso fantasievoll versponnene, verwegene, kunterbunte und seltsame Figuren in seinen Ölbildern wie eine „Pferdezeichnerin“, „Wolkengucker“, „Sieger in Blau“, „Auraträger“, „Strahlemann“, „Roboter“, „Pfannkuchengesicht“ und „Superheld“.

Die figuren- und zeichenreich überbordende Bilderwelt in Schwarz-Weiß-Schattierungen von Chris Löhmann trifft auf die farbenfreudigen, kindlich naiv anmutenden, dabei oft doppelbödig ironischen Arbeiten vom Lucas Oertel und auf die Figurengruppe „Wächtertier“ von Julia Böhm. Die Arbeiten der drei jungen Künstler versammelt derzeit die Ausstellung „Gerade Jetzt“ in der Galerie ArtToGo der Georado-Stiftung auf der Talstraße 7 in Dorfhain bei Freital. Sie ergründen und zeigen ihre Sicht auf die Welt, das menschliche Zusammenleben und das Verhältnis Mensch, Natur und Umwelt originell, spannend, unkonventionell, eigenwillig und ausdruckreich in Malerei, Zeichnungen und Plastik. „Es sind ganz unterschiedliche Positionen und dennoch gelingt es ihnen, miteinander zu sprechen in einem angeregten Dialog der Werke und einander Raum zu lassen“, sagt Christin Pietzko, die als Kunstwissenschaftlerin und freie Kuratorin projektbezogen arbeitet.

Im Tragetuch hält sie Töchterchen Antonia, acht Monate. Sie begleitet Chris Löhmann in der Ausstellung. Das Künstlerpaar ist aus Königstein/Sächsische Schweiz hergekommen, wo sie in der Alten Post einen erschwinglichen Wohn- und Schaffensort gefunden haben. „Gerade jetzt brauchen wir die Kunst, Freiräume und Gegenentwürfe, Menschenbilder. Möglichkeiten zum Zusammenkommen, zum Nachdenken und Genießen.“ Aus diesem Impuls heraus haben Christin Pietzko und Olaf Stoy, Künstler und Galerist, zusammen die Ausstellung „Gerade Jetzt“ konzipiert. Gefördert wird diese von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Gemeinsam wollen sie diesen Ausstellungsort weiter entwickeln. Sie bringt einen anderen Blick und neue Ideen mit und er seine Erfahrungen für Ausstellungen. Dabei geht es auch um Räume zum Arbeiten, Residenzen für Künstler aus der Region und das Ausloten von längerfristigen Fördermöglichkeiten.

Die Resonanz bisher sei erfreulich. „Es kommen viele Wanderer, kürzlich sogar eine Gruppe aus Schweden, und Kunstfreunde gezielt in die Ausstellung“, so Stoy. Die Ausstellung strahle eine hohe Energie aus. Das hätte er auf dem Dorf nicht erwartet, hörte er unlängst von einem Ausstellungsbesucher. Gleich am Eingang steht eine Plastik, die berührt und nachdenklich macht: Eine große weiße, abgemagerte und gebeugte Hündin, neben ihr hockt eine kleine Menschengestalt mit Kapuze. Entstanden ist sie letztes Jahr als Diplomarbeit von Julia Böhm, Absolventin für Theaterplastik an der Dresdner Kunsthochschule. „Sie steht als Gleichnis für die Natur, ihre Kraft ist noch da, aber sie schwindet und sie wendet sich ab vom Tun des Menschen, der selbstvergessen die Zeit verspielt, die ihm noch bleibt“, so sieht es Olaf Stoy. Sehr dicht, atmosphärisch und mit ihrem hintergründigem Witz und Tiefe überraschend sind die skurrile Figurenwelt von Lucas Oertel ebenso wie die detailreichen Bildergeschichten von Chris Löhmann. „Das hat auch etwas mit unserer Zeit, der Reizüberflutung zu tun“, so Stoy.

Vom Glück und der Flüchtigkeit des Moments erzählt z.B. das Bild „Der Held“ von Lucas Oertel. Der auf Händen getragen, im nächsten Moment schon fallen kann. Assoziationsreiche Gedankenbilder zeigt Chris Löhmann, darunter ein großformatiges Bild mit entrückter Landschaftsidylle, auf Sandstein gekritzelten Graffitis und Schriftzügen, Orten und Gesichtern aus seiner Freitaler Zeit mit dem Titel „Die Auferstehung der Toten in Somsdorf“. „Ich sehe es wie ein Erwachen und Herausschälen aus der Gebundenheit. Der lange, anstrengende Weg hin zum Licht“, so Löhmann.

Reales und Surreales stehen scheinbar losgelöst, den Betrachter zum Ordnen und Verbinden auffordernd, in seinen vielschichtigen Bildteppichen. Er möchte mit seinen Arbeiten anregen, auch „den Ort hinter den Dingen, die Essenz daraus zu erkennen und Zuversicht zu gewinnen.“ Begleitend zur Ausstellung gibt es Workshops zu StreetArt mit Chris Löhmann für Kinder ab zehn Jahre am 28.7. und 4.8., jeweils 10 bis 13 Uhr (Teilnahmegebühr/Materialkosten: 15 Euro). Außerdem stellt unter dem Motto „Dorfhain jazzt!“ das Jazz Trio Dresden sein neues Album „Space“ am 20.8., 19 Uhr in der Galerie ArtToGo vor (Eintritt: 8 Euro). Die Ausstellung „Gerade Jetzt“ ist noch bis 4. September zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Do und Fr von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

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„Der Witz“, Ölbild von Lucas Oertel
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„Der Held“, Ölbild von Lucas Oertel
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„Wir“, Ölbild von Lucas Oertel
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„Das Foto“, Ölbild von Lucas Oertel

„Hallo Sommer“, Ölbild von Lucas Oertel

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Kunst als Lebenselixier: In Erinnerung an Barbara Hornich, langjährige Vorsitzende des Freitaler Kunstvereins

27 Mittwoch Jul 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Kunst als Lebenswerk und Lebenselixier: Barbara Hornich stand über 30 Jahre an der Spitze des Freitaler Kunstvereins im Einnehmerhaus. Ihr Tod hinterlässt eine große Lücke in der dortigen Kunstszene. Foto: Bettina Liepe

Ein großes Herz für die Kunst

Barbara Hornich, Mitbegründerin, Vorsitzende und Grande Dame des Freitaler Kunstvereins im Einnehmerhaus ist auf dem Rückflug aus dem Urlaub verstorben.

Die letzte Ausstellungseröffnung „Mama Papa DaDa“ – ein Mailart-Projekt von Frank Voigt, Petra Lorenz und Volker Lenkeit mit Collagekunst von Künstlern aus aller Welt im Einnehmerhaus Freital ist einen Monat her. Da freute sich Barbara Hornich über das rege Besucherinteresse und dass „die eigentlich vor zwei Jahren geplante Ausstellung über die Zeit der Pandemie gerettet werden konnte. Wir sind wieder wir selbst“, sagte sie frohen Mutes. Nun macht der „k.u.n.s.t“-Verein Freital e.V., der hier sein Domizil hat, Sommerpause. Die ungewöhnliche Schreibweise steht für die Attribute kreativ, unikat, nützlich, sensibel und traditionell. Im Raum im Erdgeschoss stehen in den Regalen noch die Keramikvasen und Schalen, überwiegend in erdigen Farben und die Zebragestreiften, von Barbara Hornich.

Doch die langjährige Vorsitzende des „k.u.n.s.t“-Vereins und Grande Dame des Freitaler Kunstvereins kommt nicht mehr zurück. „Ihr Mann stand am Mittwoch vor der Tür und übergab mir ihr Köfferchen mit den Unterlagen, das sie immer bei sich trug“, sagt Bettina Liepe, Vorstandsmitglied im Kunstverein, bedrückt. „Wir wussten, dass sie gesundheitliche Beschwerden hatte, aber haben gehofft, es wird wieder.“ Am Montag auf dem Rückflug aus dem Urlaub in Antalya/Türkei musste Barbara Hornich von Notärzten in ein Berliner Krankenhaus gebracht werden, wo sie verstarb. Im Urlaub sei sie bereits operiert worden, dabei wurden sechs Bypässe gelegt und sie sollte danach im Herzzentrum in Dresden weiter behandelt werden, so Bettina Liepe. Sie kann es noch gar nicht recht fassen. “Der Kunstverein war ihr Lebenswerk und –elixier und der Garten ihr Refugium.“

Seit mehr als 30 Jahren stand Barbara Hornich an der Spitze des Freitaler Kunstvereins, der sich 1990 gründete, nachdem einer der vielen künstlerischen Zirkel auch im Edelstahlwerk nach der Wende wegbrach, in denen die Mitarbeiter nach Feierabend kreativen Hobbys nachgingen und viele Freundschaften entstanden. Das Einnehmerhaus wurde mit viel Elan und Eigenleistung der Vereinsmitglieder saniert und über die Jahre zu einem gefragten Ausstellungsort mit vielfältigem Zirkelangebot, wie sie es nannte und weiterführte. Das Mobiliar stammt noch aus der Grundschule, in der Barbara Hornich ehemals Lehrerin war. „Diese Dinge waren ihr vertraut und für sie ein Anker“, so Bettina Liepe. „Sie war sehr engagiert und hatte klare Vorstellungen zum Ausstellungsprogramm. Barbara Hornich war eine Grande Dame noch aus einer anderen Zeit und Netzwerkerin in Künstlerkreisen, sie pflegte über viele Jahre persönliche Kontakte zu Künstlern, organisierte und managte die Ausstellungen bis zum Aufhängen der Bilder. Das machte sie auch sehr gut. Wir im Kunstverein waren mehr das Personal“, sagt Bettina Liepe schmunzelnd.

Mit viel Zeit, Ausdauer und Energie schaffte es Barbara Hornich immer wieder, besondere Projekte durchzusetzen und Fördermittel für die Kunst mit der Stadt auszufechten. „Sie war robust, beharrlich und verbindlich, ihre Keramiken haben auch etwas Bodenständiges. In der letzten Zeit war sie deutlich weicher und offener im Umgang“, erzählt Bettina Liepe, die seit fast zehn Jahren im Freitaler Kunstverein mitarbeitet. „Jetzt ist erst einmal ein Bruch da, doch es wird weitergehen. Wir werden alles tun im Kunstverein, um die Grundidee von Ausstellungen und Zirkeln mit Künstlern in einem Haus im Sinne von Barbara Hornich weiterzuführen. Damit das Einnehmerhaus ein Begegnungsort bleibt, der Impulse setzt, einlädt, sich damit auseinanderzusetzen und auch für Neuaufbruch steht.“

Das bedeute, sowohl über Angebote für ältere Teilnehmer und Kursleiter als auch junge Leute nachzudenken oder auch mal Atelierbesuche mit dem Kunstverein bei den Künstlern zu machen. Der Sprung zwischen den Generationen sei bisher nicht geglückt. Es kämen zumeist ältere Teilnehmer in die Kunstzirkel. Vielleicht liege das auch an den Kurszeiten vormittags und nachmittags, die nicht so günstig für Familien mit Kindern sind.

Die nächste Ausstellung mit Landschaftsmalerei aus dem Tharandter Wald von Siegfried Berndt (1880 – 1946), einem Maler und Grafiker der sogenannten „verschollenen Generation“ aus der Sammlung Andreas Albert, sollte im September/Oktober im Einnehmerhaus zu sehen sein. Barbara Hornich freute sich schon sehr darauf, einfach mal wieder etwas Schönes zu zeigen. Ihr lag es am Herzen, Kunst für alle zugänglich zu machen und ein breites Publikum anzusprechen, so vielfältig und farbreich wie das Leben selbst. Nun wird stattdessen im Herbst eine Gedenkausstellung mit neuen Keramiken und Bildern von Barbara Hornich gezeigt. Das hat die Malgruppe um Matthias Jackisch zusammen mit dem Kunstverein entschieden. Eine rührige Frau, die Künstlern und Kunstinteressierten viele interessante Ausstellungen und Projekte ermöglichte und noch viele Pläne hatte, so wird Barbara Hornich Wegbegleitern wie Besuchern des Einnehmerhauses in Erinnerung bleiben. Sie wurde 82 Jahre alt und hinterlässt ihren Ehemann, Sohn und Enkelkinder.

Text (lv)

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Lesung: „Ich gehe durch das Deutschland meiner Tage“ mit Feridun Zaimoglu im Weltclub in Dresden

23 Samstag Jul 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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Stimme der Ausgegrenzten und Suche nach Heimat

Am Samstag, den 23. Juli 2022, 18 Uhr ist einer der  sprachmächtigsten deutschen Schriftsteller im Weltclub, Königsbrücker Straße 13 in Dresden zu erleben: Feridun Zaimoglu in einer Lesung mit Gespräch.

Feridun Zaimoglu wurde 1964 im anatolischen Bolu geboren und verbrachte die ersten 2 Jahrzehnte seines Lebens in München, Berlin und Bonn, bevor er 1985 nach Kiel kam, um dort Kunst und Humanmedizin zu studieren. Die Türkei ist das Heimatland seiner Eltern. Für ihn, Feridun Zaimoglu, ist es jedoch Deutschland – und seine Heimatstadt ist Kiel. Er verfasst außer seinen preisgekrönten Büchern zudem Theaterstücke und Drehbücher, ist bildender Künstler und Kurator und beteiligt sich an politischen Debatten.

In seinen Werken stehen meist die Ausgegrenzten im Mittelpunkt. 1997 wurde sein Debütroman „Kanak Sprak“ erst von einer freien Theaterproduktion auf Kampnagel und kurz darauf beim Jungen Theater Bremen adaptiert. Sein zweites Buch „Abschaum – Die wahre Geschichte von Ertan Ongun“ wurde 2000 von Lars Becker als „Kanack Attack“ verfilmt. Zaimoglu ist Autor zahlreicher Romane, u.a. „Leyla“, „Siebentürmeviertel“ und „Die Geschichte der Frau“.

Feridun Zaimoglu erzählt in Dresden von seiner Kindheit und von seinem „Ausbruch aus der Unterschicht in die Literatur“, von Schwester und Mutter, von Bekannten und Unbekannten, von Erlebnissen, Reisen und Lektüren – und wie von ungefähr stellen sich die aktuell virulenten Themen unserer Gesellschaft ein: das Reden von Integration, die Suche nach einem Begriff von Heimat, die merkwürdigen Erscheinungsformen, in denen Deutschlandliebe und –hass sich zeigen.

Eintritt frei.

Eine Veranstaltung des Projekts „Vielfalt erzählen“.

Gefördert durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Mit besten Empfehlungen,
Jörg Scholz-Nollau

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Zauberhaft: Die Krabat-Festspiele in Schwarzkollm ziehen wieder viele Besucher an

19 Dienstag Jul 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Theater, Zwischenmenschliches

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Neues, spannendes Spiel vor romantischer Kulisse: Der schwarze Müller versucht mit Hilfe des „Rings der Zeit“ seine Macht zurückzuerobern. Wird er es schaffen oder sind Krabat und die Dorfgemeinschaft stärker… Fotos: Kathrin Krüger

Schwarzer Müller verführt wieder in Schwarzkollm

Am 13. Juli starteten die Krabat-Festspiele in dem kleinen Dorf bei Hoyerswerda nach zweijähriger Zwangspause. Der ganze Ort spielt mit – oder sorgt sich um die Gäste.

Von Kathrin Krüger

„Im Schatten der Vergangenheit“, so heißt das diesjährige Festival an der Krabatmühle im sorbischen Schwarzkollm. Ein musikalisch-theatralisches Ereignis, das seit 13. Juli Abend für Abend 800 Zuschauer in das lauschige Mühlengelände lockt. Leider sind schon alle 16 Vorstellungen bis Ende Juli ausverkauft. Da zwei Jahre coronabedingt nicht gespielt werden konnte, haben viele Gäste ihre Eintrittskarten von 2020 immer wieder umgetauscht.

Seit zehn Jahren begeistern die Festspiele der Dresdner Agentur 0351 als Veranstalter Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet und darüber hinaus. Beeindruckend wird stets auf`s Neue die Legende um den schwarzen Müller und den jungen Krabat an der originalen Mühle des Ortes erzählt und dargestellt: und zwar von den Dorfbewohnern selbst. Sie agieren neben Profischauspielern wie Peter Splitt (schwarzer Müller), Steffen Urban (August der Starke), Joachim Kaps (Oberst von Schadowitz) und Suzanne Kockat von der Kleinen Komödie Cottbus. Auch die beiden Ponys Max und Moritz und vier Enten dürfen neben den 71 Darstellern auftreten. Seit April wird schon dafür geprobt.

Lebensfreude und Schmerz sollen sich diesmal in „Im Schatten der Vergangenheit“ besonders ausdrücken – durch die Corona-Erfahrungen gefärbt. “Es geht ums Zurückwünschen in die Unbeschwertheit der Jugend“, erzählt Regisseur Michael Kuhn. Im letzten Festival 2019 wurde der schwarze Müller in die Schattenwelt gezogen. Jetzt kommt er zurück und will mit Hilfe des Rings der Zeit seine Macht wiedererlangen. Doch die Mühle gehört Krabat, und auch das Zauberbuch Koraktor. Krabat selbst müsste am Ring der Zeit drehen. Doch wie bringt ihn der schwarze Müller dazu? Er findet eine List, denn Krabat will Druck und Verantwortung seiner Position in der Gemeinschaft abgeben. Wird er der Verführung standhalten?

Das Festival lebt auch dieses Jahr von jungen Nachwuchstalenten wie den Zwillingen Anton und Richard oder Vivien Fischer, die durch die Aufführungen den Sprung in eine schauspielerische Ausbildung wagten. Es lebt von der romantischen Kulisse des Mühlenhofes und neuen Angeboten wie dem 20 Meter langen Backhaus, in dem jetzt Mühlenbrot gebacken und verkauft wird. Es lebt von der Darstellung sorbischer Traditionen und Trachten, die die Helfer aus dem Ort hinterm Tresen tragen.

http://www.krabat-festspiele.de

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Kultur & Kulinarisches vor romantischer Kulisse bei der 12. Dresdner Schlössernacht

08 Freitag Jul 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Zwischenmenschliches

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Bei der Schlössernacht dabei: die Dresdner Band Envivo, umrahmt von anmutigen Fabelwesen. Fotos (2): Michael Schmidt

Von Bühne zu Bühne im Schlenderschritt –
Raus aus der Stille – auf zur 12. Dresdner Schlössernacht!

Reichlich Kultur und Kulinarisches locken bei dem Open Air mit 250 Künstlern am 16. Juli im Gelände von Schloss Albrechtsberg.


Eine idyllische Sommernacht, Livemusik zum Rocken, Tanzen oder Träumen, in buntes Licht getauchte Schlösser und viele kulinarische Köstlichkeiten – all das sind Attribute der Dresdner Schlössernacht. Zweimal musste die Schlössernacht wegen der Corona–Pandemie verschoben werden, jetzt endlich geht es endlich wieder raus aus der Stille!

Am 16. Juli verwandeln sich die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg, Schloss Eckberg, Lingnerschloss und Saloppe zum 12. Mal in eine riesige Open–Air–Kulturlandschaft. Über 250 Künstler bespielen parallel 15 Bühnen und Spielstätten und bieten Musikgenuss im bunten Mix von Jazz bis Rock, von Swing bis Weltmusik. Dabei wird auch das Römische Bad in Szene gesetzt, um auf die notwendige Sanierung aufmerksam zu machen. Das beliebte Fest gemeinsam mit der hiesigen Kulturszene wieder an den Start zu bringen, das liegt den Veranstaltern besonders am Herzen. Deshalb wurden extra viele Musiker aus Dresden und der Umgebung eingeladen, sich dem Publikum zu präsentieren und es mit ihrer
verblüffenden Vielfalt und ihrer großen Spielfreude zu überraschen.
Dazu kann man auch Open Air das Tanzbein schwingen, später legen DJs im Heizhaus und
in der Saloppe auf.

Zauberhaft beleuchtete Wege schlängeln sich von Bühne zu Bühne und zu den ausgesuchten Ständen mit kulinarischen Verlockungen. Fantasievoll kostümierte
Fabelwesen mischen sich unter die Besucher. Gekrönt wird der Abend von einem musikalisch unterlegten Feuerwerk und einer eigens produzierten Fassadenprojektion auf Schloss Albrechtsberg. Wer im Vorverkauf kein Ticket mehr ergattern kann, hat vor Ort noch alle Chancen. Denn für Touristen und Kurzentschlossene hält der Veranstalter 200 Karten zurück. Sie werden am 16.7. ab 16.00 Uhr ausschließlich am Haupteingang Schloss Albrechtsberg verkauft. Da es rund um das Festgelände keine Parkplätze gibt, empfehlen die Veranstalter dringend die Nutzung von Bus und Bahn. Straßenbahn Linie 11 verkehrt in verkürzter Taktfrequenz.

12. Dresdner Schlössernacht:

Sonnabend, 16.7., Einlass: 17 Uhr, Beginn: 18 Uhr.
Areal Dresdner Elbschlösser, Bautzner Straße
Tickethotline: 0351/501 50 666
info@dresdner-schloessernacht.de

Text: Sabine Mutschke

Mehr Infos dazu und zum Shuttleservice, der zwischen ausgewählten Parkplätzen und den Schlössern pendelt, gibt es unter http://www.dresdner–schlössernacht.de


Fabelwesen barock und maritim bezaubernd.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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