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~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Tanz

Beschwingt: Trommler und Fabelwesen eröffneten die 9. Dresdner Schlössernacht

16 Sonntag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Tanz

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Einer der früheren Schlossherren: Odolfabrikant Lingner
in charmanter Begleitung

Gestalten aus der Stadtgeschichte mischten sich unter die Besucher

Besinnliche Klänge im Schlosspark mit dem Ensemble „Tonstaub“

Bildergalerie der Jugend-Kunstschule Dresden im Areal von Schloss Albrechtsberg

Blick von der Dachterrrasse des Lingnerschlosses

Flanieren im Regen

Trubel vor der Bühne am Schloss Albrechtsberg

Teich mit Bar

Bei Regen und bei Sonnenschein – 6000 Besucher feierten die 9. Dresdner Schlössernacht

Strahlender Sonnenschein und heftiger Regenguss – die 6000 Besucher der Dresdner Schlössernacht bekamen am Samstag das ganze Spektrum an Wetter geboten. Ihre gute Laune ließen sie sich von Petrus nicht verderben. Auch mit Schirm und Regenponcho flanierten sie ausgiebig durch die weitläufigen Parkanlagen von Schloß Albrechtsberg, Schloss Eckberg, Lingnerschloss und Saloppe, die für eine Nacht zu einer riesigen Kulturlandschaft verschmolzen waren. Die Schlössernacht fand bereits zum 9. Mal statt und war erneut ausverkauft. Über 350 Künstler luden auf 16 Bühnen zu Musikgenuss quer durch alle Genres und boten insgesamt 85 Konzerte

Veranstalter Mirco Meinel ist begeistert: „Auf die Dresdner ist Verlass. Sie tanzen auch mit Regenjacke, und als der Regen mal stärker wurde, rückten sie unter Schirmen und Torbögen zusammen, holten die Handys raus und diskutierten gemeinsam ihre Wetterapps.“

Besonderer Publikumsmagnet war Purple Schulz, der neben seinen bekannten Hits neue Lieder mit poetischen Texten vorstellte und selbst nach Mitternacht noch eine Zugabe spielte. Auch die Eric-Clapton-Revival-Band „Slowhand“, „Rockset“ und die Elbhangzombies kamen gut an. „Eigentlich kann ich jeden Künstler herausheben, denn bei dem großen Genres-Mix war für jeden etwas dabei“, so die Künstlerische Leiterin Sylvia Grodd. „Mich hat vor allem fasziniert, wie es Bands wie „bethree“ oder Caminho“ schafften, auch im Regen ein herrliches lateinamerikanisches Feeling zu wecken. Bisher hatte uns Petrus ja oft mit lauen Sommernächten verwöhnt – aber wir können auch bei Regen Schlössernächte feiern!“

Besonderes Markenzeichen der Schlössernacht ist die zauberhafte Atmosphäre des Areals, das von mehr als 1150 Scheinwerfern und Lichtquellen in buntes Licht getaucht wurde. Auch die Illuminierung der Fassade von Schloss Albrechtsberg mit bewegten Bildern und das große musikalisch unterlegte Feuerwerk machen den Zauber der Veranstaltung aus.

Ein romantisches Bild bot sich den Gästen am Teich, wo eine Bar mitten im Wasser der Blickfang war. Auch die JugendKunstschule setzte mit ihren Fabelwesen märchenhafte Akzente. Sechs Kilometer lange, mit Lichterketten gesäumte Wandelwege geleiteten die Besucher auf ihrem Kulturspaziergang von Bühne zu Bühne und zu über 60 Ständen mit kulinarischen Verlockungen vom Grillsteak bis zur Auster, vom frisch gezapftem Radeberger Bier bis zum Sächsischen Spitzenwein. Den kulinarischen Höhepunkt setzen die Spitzenköche Mario Pattis, Benjamin Biedlingmaier und Benjamin Unger im „Gourmetgarten“ und machten schon Appetit auf die „Genusswelten“ am 26. und 27. August im Ostrapark.

Bei aller Begeisterung gibt es für Veranstalter Mirco Meinel auch einen Anlass für Kritik. Erneut waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes gezielt vor 20 Uhr im Einsatz, um an parkende Autos Knöllchen zu verteilen, insbesondere dort, wo das Parkverbot um 20 Uhr sowieso geendet hätte. Nach seiner Information wurden die Ordnungskräfte dafür extra an den Elbhang geschickt. „Ich finde es beängstigend, wie die Stadt dem Tourismus mit solchen gezielten Aktionen Schaden zufügt“, so Mirco Meinel. „Die Gäste erleben eine tolle Veranstaltung und fahren dann mit schlechter Laune ab.“

Im nächsten Jahr feiert die Dresdner Schlössernacht Jubiläum. Am 21. Juli findet sie bereits zum zehnten Mal statt. „Ohne die vielen Partner und Sponsoren wäre dieses Event nicht denkbar“, betont Mirco Meinel. „Ihnen ein großes Dankeschön – ebenso den gastfreundlichen Schlossherren, allen Künstlern und Mitwirkenden, meinem ganzen Team und vor allem den Gästen – es war wieder eine tolle Schlössernacht und wir freuen uns auf das nächste Jahr!“

Text: Sabine Mutschke, PR

Fotos (lv)

http://www.dresdner-schloessernacht.de

 

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Tanz der Traumgeister beim 20. Scheune-Schaubuden-Sommer

14 Freitag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Lebensart, Poesie, Tanz, Theater

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Das schönste Dresdner Fest für Träumer, Nachtschwärmer und schräge Vögel lockt noch bis 16. Juli allabendlich mit jeder Menge Musik, Theater, Clownerie und vielen Künsten mehr zum Staunen und Genießen.

Bunt, fröhlich und lebendig wie am ersten Tag. Ob Regen, Sturm oder Sonnenschein. Die Komödiantenschar aus aller Welt lässt die Traumgeister wieder allabendlich tanzen beim 20. Scheune-Schaubuden-Sommer im Garten hinter der Scheune in der Dresdner Neustadt. Vor den Buden und Zelten stehen die Besucher, vorfreudig und geduldig. Kommt man nicht mehr rein, zieht man zur nächsten Verlockung. Davon gibt es viele auf dem Platz. Und vor der großen Tafel mit der Programm-Übersicht gleich am Eingang steht Festivalchef Helmut Raeder, freut sich über den Besucherstrom und gibt geduldig Tipps, welche Künstler man unbedingt gesehen haben sollte. Neben Stammgästen sind immer wieder neue Entdeckungen dabei. So bleibt der Schaubudensommer immer spannend und abwechslungsreich. Überraschend und unkonventionell sowieso.

Daran wird sich auch nichts ändern, versichert Raeder. „Wir sind immer noch mit viel Herzblut und Leidenschaft dabei“, sagt er. Das kleine Festivalteam wird unterstützt von vielen Helfern hinter den Kulissen wie den feschen Rekommandeuren mit Hut und Jackett als dienstbare Geister der Künstler vor den Schaubuden.

Natürlich lockt zum Jubiläums-Schaubudensommer wieder ein pralles Programm aus Wundervollem, Eigenartigem und Erstaunlichem. Schönes, Schräges, Skurriles, Komik, Witz und Wahnsinn in stetem Wechsel ganz wie im alltäglichen Leben und in der Welt auch anzutreffen.

Jeden Abend stehen zwölf bis fünfzehn verschiedene Aufführungen, Shows, Performances zur Auswahl. Bis zu vier Darbietungen kann man hintereinander erleben und dann um Mitternacht im Festival-Club außerdem noch den heißesten Bands lauschen.

Der Festival-Platz ist ab 18 Uhr geöffnet, der Zutritt kostet 3 Euro. Für diesen Obolus versetzen die Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray, Spacke und  KETE die Besucher mit ihren luftig-leichten, zauberhaften Platzinstallationen in Staunen und spielen Musiker fast nonstop auf dem Platz.

Tickets für die Shows (Einzelticket: 5 Euro, Dreierticket: 12 Euro, erm. Ticket für Kinder: 2 Euro)  gibt es nur an der Abendkasse auf dem Festivalgelände vor der Scheune. Einige Schaubuden-Attraktionen sind bereits ab Euro zu besichtigen.

Text + Fotos (lv)

Schräge Klänge mit viel Power und Herz: die Musicclowns von The Bombastics
http://www.thebombastics.greensta.de

Aus Spiel wird Ernst: Tiger und Panzer in der absurd-komischen und tieftraurigen Geschichte „The Plastic Heroes“ des israelischen Puppenspielers Ariel Doron
http://www.arieldoron.com

 

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Theaterschule Pegasus – Beflügelnde Spiellust

30 Freitag Jun 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Tanz, Theater

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In der Theaterschule Pegasus haben Kinder und Jugendliche bei Schauspiel, Gesang und Tanz viel Spaß und entdecken sich selbst. Ein besonderes Erlebnis war für die Kursteilnehmer, Kinder, Eltern und Kursleiter ein gemeinsamer Improvisationsnachmittag am letzten Unterrichtstag vor den Sommerferien. Da verwandelte sich der Raum mit den Akteuren immer wieder neu, steigerte sich mit jeder Runde die Freude am Bewegen, aus dem Moment heraus eine Figur oder  Situation zu spielen und durfte die ganze Gefühlspalette von Liebe, Wut, Angst, Freude und Trauer frei heraus fließen.

Spielerisch können die Schüler der Pegasus-Klassen im Alter von sechs bis 18 Jahren und der Pony-Gruppen ab vier Jahren ihre Fantasie, Kreativität und Ausdrucksfähigkeit erkunden und entwickeln, wobei ihnen erfahrene, theatererprobte Lehrkräfte zur Seite stehen im Unterricht. Dort entstehen oft auch Ideen für Theaterprojekte und Aufführungen, die zu verschiedenen Anlässen wie Museumsnacht oder Familientag an den Technischen Sammlungen unweit von der Theaterschule auf der Bärensteiner Straße 16 gezeigt werden.

Nach den Sommerferien heißt es wieder: Bühne frei, das Spiel beginnt!
Anfragen und Anmeldungen für die laufenden Kurse
unter Tel.: (0351) 31 44 66 9 oder per mail unter info@pegasus-theaterschule.de

http://www.pegasus-theaterschule.de

Mehr Text folgt.
Text + Fotos (lv)

Spielfreude aus der Bewegung heraus: Schauspieler und Pegasus-Schulleiter Uwe Lach und die Tanzprofessorin Olimpia Scardi.

Na, was fühle ich? Die Schauspielerin und bisherige Kursleiterin der Pony-Gruppe Annette Richter in Aktion mit kleinen Akteuren.

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Romantischer Rebell: Zorro an den Landesbühnen Sachsen

21 Sonntag Mai 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Tanz, Theater

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Er ist Träumer, Narr und Rebell in einer Person: Der Mann mit der Maske, „Zorro“ lehrt die Bösewichte dieser Welt das Fürchten.

Mit viel südlicher Lebensfreude und Leidenschaft in Spiel, Gesang und Tanz feierte das Musical „Zorro“ von Stephen Clark (Buch und Gesangstexte) mit Musik der Gipsy Kings am Sonnabend Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Erstmals tauchte der legendäre Rächer des Volkes in Kalifornien zu Beginn des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der spanischen Kolonialherrschaft, bei Johnston Mc Cully in seinem Groschenroman „The Curse of Capistrano“/Der Fluch von Capistrano auf. Seitdem ritt “Zorro” in unzähligen Mantel- und Degenfilmen über die Leinwände der Welt. Mit einem Wiegenlied für einen Jungen, der sich ungeliebt und übersehen fühlt und später zum Tyrann und Zorros Gegenspieler wird, beginnt die Inszenierung unter Regie von Manuel Schöbel und musikalischer Leitung von Jan Michael Horstmann an den Landesbühnen. Anfangs ist es nur ein Abenteuerspiel im Video festgehalten. Drei Kinder fechten und streiten im Wald, wer der Anführer sein soll. Doch daraus wird blutiger Ernst in dieser Geschichte um die zwei Brüder Ramon und Diego, die zu erbitterten Feinden werden, obwohl sich beide nur nach Liebe, Freiheit und Anerkennung sehnen.

Ramon (Andreas Petzoldt) fühlt sich benachteiligt vom Vater, vertreibt ihn aus dem Amt des Bürgermeisters und herrscht als selbstherrlicher Despot. Luisa, die schöne, starke und temperamentvolle Freundin aus Kindertagen (Iris Stefanie Maier) findet Diego in Barcelona, wo er statt zu studieren sein Leben genießt mit einer Gruppe Gitanos, die musizierend umherziehen. Aufgerüttelt von den gewaltsamen Zuständen in seiner Heimat, kehrt Diego (als romantischer Rebell: Carlos Matos) zurück. Er taucht abwechselnd als Narr in roter Uniformjacke und ganz in schwarz mit Maske als Rächer der Armen und Entrechteten auf, hinterlässt ein flammendes „Z“ mit seinem Degen, befreit zum Tod Verurteilte und entwischt Ramon immer wieder.

Die keck-verführerische Gitana Inez (Emily Burns-Scott) becirct den trottelig-fügsamen Sergeant Garcia (Marko Bräutigam) und erkennt Ramons selbstzerstörerischen Hass auf alle, die ihn einst gern hatten. Mit viel Herz und Schmerz, Dramatik und Komik erobert “Zorro“ die Herzen der Zuschauer, passend zur beginnenden warmen Jahreszeit, begleitet von feurigen Flamencoklängen, den Ohrwürmern der Gipsy Kings und hinreißenden, mal farbenfroh-fröhlich umherwirbelnden, stolz und kraftvoll mit den Füßen stampfenden Tänzerinnen und Tänzern. Begeisterter Beifall vom Publikum.

Nächste Vorstellungen: 21.5., 19 Uhr, 26.5., 19.30 Uhr und 9.6., 20 Uhr an den Landesbühnen

 

 

 

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BilderAlbum: Eröffnung der neuen KulturOase Zentralwerk in Dresden

08 Montag Mai 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Film, Kultur, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte, Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

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Ein neuer Magnet der Kunst und Kultur für alle

Die noch grauen alten Fabrikgebäude zeigten sich mit den Künstlern und den zahlreichen kleinen und großen Besuchern farb- und ideenreich verwandelt zur Eröffnung des Zentralwerk am Sonnabend auf der Riesaer Straße 32 in Dresden-Pieschen. „Ein Ort, an dem sich Energien sammeln“, so lautet das Motto. Das Areal bietet nicht nur Wohn- und Arbeitsräume für rund 70 Künstler und Initiativen im Gelände, sondern auch Kunst und Kultur für alle. Mit Hilfe von öffentlichen Mitteln und der gemeinnützigen Stiftung trias entsteht hier bezahlbarer Raum für selbstbestimmtes Leben und Schaffen. Verwirklicht wird das Projekt von der dazu gegründeten Zentralwerk Kultur- und Wohngenossenschaft Dresden eG. Spenden und Kulturpatenschaften werden in die Sanierung des Gemeinschaftshauses investiert.

Mit Ausstellungen im Haupthaus, offenen Ateliers, einem rotierenden Kunst-Karussell aus Baumaterial und sich fortlaufend ändernden Bildern in einem Seitenflügel des Großen Saals, Videos zur Geschichte dieses Ortes, Musik, Tanz und Performances gab es schon mal einen Vorgeschmack auf das Kommende. Eine kleine Spieloase mit Holzschiff im Sand, Trampolin, Mal- und Bastelecken gibt es schon, aus ausrangierten Badewannen und Closetts sprießt Grün in die Höhe und das erste Hochbeet unter Bäumen beginnt zu blühen.

Text + Fotos (lv)

http://www.zentralwerk.de

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„Sommer der Liebe“ – Die neue Spielsaison in der St. Pauli Ruine

23 Sonntag Apr 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Tanz, Theater

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Mephisto steht feuerrot mit breitem Grinsen hinter Gretchen und Faust. Der Drachentöter Siegfried mit Punkfrisur umarmt kurz seine Kriemhild und tut kurz darauf wieder das, was ein Mann tun muss, nämlich Held spielen. Die widerspenstige Katharina legt sich mit den Männern an. Und die romantische Idylle im Elfenwald täuscht auch. König Oberon und seine Gattin Titania werfen sich gegenseitig Untreue vor und zwei junge Paare verirren sich im Wald. Dort sorgt Diener Puck mit einer Liebes-Zauberblume für ein lustvoll-komisches Verwirrspiel der Gefühle. Willkommen zum „Sommer der Liebe“ – unter diesem Motto eröffnete die neue Spielsaison in der urigen St. Pauli Ruine am Königsbrücker Platz im Hechtviertel in Dresden am Freitag abend.

Bei ihrem Theaterfest zeigten gestandene und neue Akteure, die in ihrer Freizeit Theater spielen, mit reichlich Herzblut, Spielfreude, Einfallsreichtum und Humor Ausschnitte aus dem Repertoire und den zwei bevorstehenden Premieren „Der Widerspenstigen Zähmung“, eine Komödie von Peter Dehler nach William Shakespeare (5.5., 20 Uhr) und „Ein Sommernachtstraum“, ein Liebesspiel ebenfalls von Shakespeare (16.6., 20 Uhr). Außerdem gab es vielfältige musikalische Kostproben von Gästen der Theaterruine. Darunter die Dresdner Band „enVivo“ um die Sängerin Alexandra Kayser, die von den Philippinen stammt und mit glasklar-fragiler und zugleich kraftvoller Stimme Lieder aus eigener Feder aus ihrem Programm „Nothing left to say“ sang (zu erleben am 23.4., 19.30 Uhr).
Ein Magier auf der Gitarre ist der Leipziger und jetzt in Dresden lebende Musiker Christian Buchmann, der stilistisch stimmungsreiche Klangbilder erzeugt mit Eigenkompositionen wie „Der Joker“, „Wüstenplanet“, „Der Schamane“ oder „Spieluhr“. Mehr davon gibt es bei einer „Guitarmania“ (Gitarrennacht) mit ihm solo und zusammen mit dem mehrfach preisgekrönten Musiker Falk Zenker, der Buchmanns erster Gitarrenlehrer war. Sie präsentieren außerdem ein außergewöhnliches Nachwuchstalent mit dem französischen Musiker Antoine Boyer an der Gipsy-Gitarre (am 26.4., 19 Uhr).

Text + Fotos (lv)

http://www.pauliruine.de

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Freakstadt 1 im Dresdner Barockviertel

19 Mittwoch Apr 2017

Posted by Lilli Vostry in Tanz, Theater

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Vier Tage Theater und Tanz zum Träumen und Staunen mit Cie. Freaks und Fremde & befreundeten Künstlerteams aus aller Welt im Societaetstheater.
Auch wenn die Temperaturen gerade nicht verlockend sind, wir tanzen in den Frühling! In der FREAKSTADT, beim neuen Format der Cie. Freaks und Fremde im Societaetstheater Dresden.

Vom 27. bis 30. April verkünden sie zum ersten Mal den monatlichen Ausnahmezustand im Barockviertel. Vier Tage lang sind aktuelle Produktionen der Compagnie und befreundeter Künstlerteams aus aller Welt zu erleben. Gemeinsam mit den Zuschauern wird mit Theater und Tanz experimentiert und geforscht, kühne Redner erklettern das Podium von Speaker’s Corner und für die Serienfreaks unter den Theaterbesessenen gibt es jeden Monat eine neue Folge der FREAKSTADT-SAGA. Mit dabei u.a. Heiki Ikkola, Sabine Köhler, Jule Oeft, Sønderling, Ahsan Nadeem Sheikh, Daniel Williams, Frieder Zimmermann und Suse Wächter….

Alle Vorstellungen / Veranstaltungen eines Abends gibt es für EIN Ticket / Wer alle vier Abende erleben will, zahlt nur für drei. Schnell Tickets unter 0351 – 803 68 10 sichern.

Text  + Foto: Isolde Matkey/tristan production

 

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Tango in Dresden: „Die Szene ist sehr bunt und offen.“

31 Freitag Mär 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Musik, Tanz

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Tangolehrer Jens Klant und seine Tanz- und Lebenspartnerin Claudia Wendler geben im Studio 24 – Tango Argentino Kurse.

Im Studio 24: Tango ist Fühlen mit dem Körper. Tanzlehrer Jens Klant und seine Partnerin Claudia zeigen den tanzbegeisterten Damen und Herren verschiedene Schrittfolgen und Figuren.

Ein neues Tanz-Café für Familien und Paare lädt seit kurzem im Zentralwerk (HH) auf der Riesaer Str. 32 in Dresden-Pieschen ein.

Ein Tanz mit Hingabe

Immer mehr junge Leute und Familien entdecken den Tango für sich als schön entspannten Ausgleich zum Alltag. Ein neues Tango-Café auch für Eltern lockt im Zentralwerk in Dresden-Pieschen.

„Tango ist ein Wesen mit vier Beinen“, sagte mir mal ein Tangotänzer. Es ist ein Aufeinander zugehen und Einlassen beim Tanzen. Sehnsucht, Verführung und Hingabe. Ein Spiel zu zweit mit Nähe und Distanz. „Männer zum Spiegel gucken, Frauen zum Klavier. Rück – seit – vor und raus tanzen“, sagt Tanzlehrer Jens Klant, „dabei immer die Frauen mitnehmen.“ Er geht um eine Säule im Tanzstudio und zeigt die Moulinette-Schritte. Dann legt er Musik auf. Er spielt klassische und moderne, romantische und beschwingte Tangomelodien zum Entspannen und Dahinschmelzen nach einem stressigen Arbeitstag.

Der Kopf hat Pause, der Körper bestimmt, wo es langgeht. Bis zu jenem wunderbaren Moment, wo sich alles federleicht anfühlt und wie von selbst fließt, man sich ganz auf den Partner einschwingt. Ein  halbes Dutzend Tanzpaare jungen und mittleren Alters steht mit ihm auf der Tanzfläche im Dresdner Studio 24, das seit nunmehr 15 Jahren besteht. Seine Tanzschule für argentinischen Tango hat Jens Klant in einem ehemaligen Fabrikraum im Hinterhof der Großenhainer Straße 29 eingerichtet. Ein heller gemütlicher Raum mit Säulen, Kugellampen und großem Wandspiegel. Am Rand der Tanzfläche stehen schwarze Tische und Stühle mit Kerzen und Weingläsern, Sofas und ein Tresen. Nach den Tanzkursen an mehreren Abenden in der Woche für Anfänger und Fortgeschrittene finden Freitag abends, ab 21.30 Uhr Milongas, offene Tanzabende statt. Dann ist der Raum in warmes rotes Licht getaucht.

Drei Tangostudios gibt es zurzeit in Dresden. Das La Academia in Leubnitz, das Studio 24 und das Tres Tangos auf der Dornblüthstraße. Und außerdem zehn feste Tanzorte für Liebhaber dieses Tanzes. Das sorgt auch für Abwechslung in der Dresdner Tangoszene mit inzwischen rund zweitausend regelmäßig Tanzenden. Nach Berlin ist Dresden die zweitgrößte Tango-Stadt in Ost-Deutschland, so Jens Klant. Seit Sommer 2016 unterrichtet er gemeinsam mit seiner Tanz- und Lebenspartnerin Claudia Wendler im Studio 24. Ihr gemeinsames Kind kommt Ende Juni auf die Welt. Solange hält sie sich weiterhin mit Tango in Schwung. Anfang April eröffnet sie ein eigenes Tangostudio auf der Liststraße 8, das sie auch für weitere Tanzangebote vermieten will. Dort soll es bald auch Tango-Nachmittage für Familien geben.

„Die Szene ist sehr bunt und offen, vom typischen Neustädter Studenten im legeren Outfit bis zu Tanzpaaren, die viel Wert auf gepflegte Tangokleidung legen“, erzählt Jens Klant. Er ist 45 Jahre alt und Berufschullehrer. Das Studio 24 ist seine Passion. Das Schöne am Tango sei nicht nur die Vielfalt der Bewegungen. „Es ist auch ein sehr sozialer und geselliger Tanz, bei dem viel gewechselt wird, man schnell Leute kennen lernt und in die Tanzszene hineinkommt“, so Klant.

Außerdem kennt Tango keine Altersgrenzen. Die ältesten Tanzschüler von Jens Klant sind 75 Jahre alt. “Mir gefällt am Tango, dass dabei das Körpergefühl auch trainiert wird, das in sich Hineinhorchen und aufeinander hören. Es ist ein schönes Event in der Woche, wo man innig zusammen ist, viel geübt, aber auch gelacht wird“, sagt Sarah Graefe, Musikstudentin für Violine an der Dresdner Musikhochschule. „Etwas zusammen tun, das sich gut anfühlt, ohne Perfektionsanspruch“, das mag auch ihr Freund Jeanluca Caliva neben seinem Gitarrenstudium am Tangokurs. Sie tanzen seit anderthalb Jahren gemeinsam.

Sigrid und Thomas Mickan, beide 60, tanzen seit fast zehn Jahren Tango, den sie das erste Mal auf einer Urlaubsreise in Finnland erlebten. Wieder zuhause entdeckten sie dann das Studio 24. „Wir haben uns zu Workshops angemeldet und sind dabeigeblieben. Ich liebe diesen Tanz und es soll auch schön aussehen, dann blende ich den Alltag komplett aus“, erzählt sie. Die Kunst beim Tango ist das Führen, das der Mann übernimmt. “Man muss schon eine Weile üben, um locker und leicht zu führen“, weiß Thomas Mickan.

Der erste Tango-Nachmittag „Mit Kind und Kegel“ für Tango tanzende Eltern und Paare startete vor einem Jahr in einem Raum im Kino in der Fabrik (KIF) auf der Tharandter Straße. „Dieses Angebot fand mehrere Male sonntags statt, mit einigem Aufwand für die Kinderbetreuung, Spiel- und Bastelecke und Wickeltisch. Der Raum war voll. Doch die Veranstaltung rentierte sich nicht, daher überlegen wir ein neues Konzept, da wir dieses Angebot gern weiterführen wollen und auch Bedarf vorhanden ist“, sagt eine der Initiatorinnen, Mona. Sie hat selbst zwei kleine Kinder und legt monatlich beim „Tango in der Fabrik“ im Schwarzen Salon“ im KIF Musik auf. Das nächste, zugleich letzte Mal vor der Sommerpause am 8. April, ab 21 Uhr. Um 20 Uhr gibt es eine kostenlose Einführung in den Tanz mit dem Studio 24.

Neuer Treffpunkt: Café „Tango und Cake“ im Zentralwerk

Ein neues Tanz-Café für Familien und Paare: „Tango und Cake“ lädt seit Februar monatlich sonntags von 16 bis 19 Uhr im Zentralwerk im Hof der Riesaer Str. 32 ein. Ein gemütlicher Raum im Souterrain. Die Tanzfläche ist voll. Paare und Eltern mit Kleinkindern stehen, tanzen oder sitzen auf Sofas. Hinten im Raum ist ein Platz für die Kleinen und ihre Eltern eingerichtet mit Matten zum Lümmeln, Spielzeug, Malsachen und Büchern. Zwischendurch tanzt auch mal ein Kind vergnügt hinter den Erwachsenen her. Der Veranstalter Tom Schröder und seine Lebensgefährtin Kati sind selbst tangobegeisterte Eltern eines zweijährigen Sohnes. Es gibt Kaffee, Saft und selbstgebackenen Kuchen. Tom legt die Musik auf, von klassischem bis Elektro-Tango.

Über das große Interesse am neuen Tango-Café auch für Familien freuen sich beide sehr. Außerdem können sich Tangobegeisterte jeden 2., 3. und 4. Mittwoch im Monat, ab 21.15 Uhr im Zentralwerk zur Milonga (mit Einführung) treffen und es sind auch Tanzkurse geplant, so Tom, der als EDV-Kaufmann und Tangolehrer tätig ist. Bettina und Norbert tanzen mit Töchterchen Paulina im Arm und später zu zweit. „Es findet sich immer jemand, der bei ihr auf der Spieldecke bleibt“, sagt sie. Sie waren auch schon bei einem Tango-Camp im Sommer bei Halle, wo viele Eltern mit Kindern dabei waren, die im Freien herumtollen konnten, und mit Babyphon im Zelt. Katja hat ihre beiden Söhne Ole (7) und Leo (9) ins Tango-Café für Familien Zentralwerk mitgebracht. Der Kleine führt sie auch schon umsichtig auf der Tanzfläche. Er hat sich bereits viel von den Großen abgeschaut. „Ich finde diese Möglichkeit gut“, sagt Katja. „Außerdem ist es mir wichtig, dass die Kinder mich auch außerhalb von Haushalt und Kochen erleben und wissen, dass ihre Mutter auch ein eigenes Leben und Spaß hat.“

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter www.24tangos.de

Veranstaltungstipps
  • Vom 28.3. bis 2.4. findet das TangoFest Dresden statt mit vielen Workshops mit internationalen Tanzlehrern, Milongas, Tanz-Cafés und Tangoball am Sonnabend im Parkhotel auf dem Weißen Hirsch.
    Das vollständige Programm steht unter  www.TangoFest-Dresden.de
  • Weiter geht`s mit dem KraftwerksTango am 7.4. in der Kunsthalle des         Kraftwerks Mitte. Einlass: 19 Uhr. Mit Konzert mit dem Duo „Amoratado“ & Clementina Culzoni (voc) um 20 Uhr und Milonga mit DJane Mara ab 22 Uhr.
    Infos unter: 0174 – 66 44 262
    Kartenvorverkauf: T1 – Bistro und Café in der Pförtnerloge,
    Wettiner Platz 7
  • Europas größtes Akkordeonorchester, das Gran Orcquesta De
    Carambolage spielt am 29.4., ab 20 Uhr Tangomusik zum Zuhören und Tanzen in der Johannstadthalle, Holbeinstr. 68 in Dresden-Johannstadt
    http://www.fermate.cc/juergen-karthe/pages/granorquestacarambolage

 

 

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Tango Piazolla an den Landesbühnen Radebeul

29 Mittwoch Mär 2017

Posted by Lilli Vostry in Tanz

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Verführerisches Spiel der Gegensätze zwischen Mann und Frau

Der leidenschaftlichste aller Tänze kommt in „Tango Piazolla“ von Carlos Matos mit Musik von Astor Piazolla an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul fesselnd auf die Bühne. Und taucht tief in die Seele des Tango ein.

Eine Frau in grünem Kleid tanzt mit weit schwingenden Bewegungen rückwärts vor einer grauen Wand, begleitet von zarten, lockenden und wehmütigen Akkordeon- und Geigenklängen. Nach und nach tauchen Männer und Frauen aus dem Bühnendunkel auf. Sie tanzen einzeln, suchend, tastend, beobachtend und finden sich zu Paaren einen Moment lang. Sie bewegen sich spiegelgleich miteinander und auseinander, fallen dem Nächsten in die Arme oder vor die Füße.

Mit den Kleiderfarben – von sonnig, erdfarben über türkis und rot bis schwarz – wechseln die Gefühlsstimmungen und Musik energie- und spannungsgeladen, voller Reiz und Kontraste in „Tango Piazolla“. In dieser Tanztheateraufführung, einem „Abend der zerbrochenen Träume“ von Carlos Matos an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul begegnen junge Menschen auf der Suche nach Glück und Orientierung in einer Welt ohne Sicherheiten der leidenschaftlichen, großartigen Musik von Astor Piazolla. Die Liebe zum Tango hat der geniale Komponist, Bandoneonspieler und weltberühmte Erfinder des Tango Nuevo von seinem Vater geerbt, der in den 1930er Jahren mit seiner Familie aus wirtschaftlichen Gründen von Argentinien nach New York zog und allabendlich in Erinnerung an die Heimat Tangoplatten hörte. 1937 kehrte die Familie nach Argentinien zurück.

Später sucht und findet Piazolla seine eigene Art den Tango zu spielen, mischt Elemente der klassischen Moderne mit Jazz und elektronischen Klängen und Percussion. Das Lebensgefühl des Tango, die Seele und Faszination dieser Musik kommen emotionsreich und fesselnd auf die Bühne. Bekannte Tangos Piazollas wie Libertango und Fuga y  Mysterio und seltener gehörte, kraftvoll treibende, schnelle Stücke und leise versunkene Melodien treffen aufeinander, ausdrucksreich in Szene gesetzt von Choreograf Matos.

In mal innigen und temporeichen, assoziativen Tanzbildern zeigt das Tänzerensemble hinreißend das verführerische Spiel der Gegensätze zwischen Mann und Frau, den Spagat von Sehnsucht und Hingabe, Sinnlich- und Verletzlichkeit, Führen und Folgen, Frei- und Gehaltensein. Tangoschritte und freie, mitunter fast akrobatische Bewegungen fließen zusammen. Mit den Tango Tanzenden bewegen sich die grauen Stellwände hin und her, öffnen und schließen sich. Männer sitzen oben und Frauen klettern die Wand hoch, wie um auszubrechen aus der Leere, auf Händen empor gehalten oder halb im Fallen. Begeisterten Beifall gab es zur Premiere für „Tango Piazolla“.

Die nächsten Aufführungen mit anschließender Milonga mit Live-Musik zum Tango Tanzen für die Besucher sind am 8.4., um 19.30 Uhr und  am 23. April, um  19 Uhr. Vor der Vorstellung gibt es um 18.30 bzw. 18 Uhr einen Einführungskurs in den argentinischen Tango im Glashaus. Hinterher spielen am 8.4., ab 21.30 Uhr das Kontrabass Trio und DJ Aljoscha Bukowski aus Berlin Tangomusik und am 23.4., ab 21 Uhr begleitet das Duo Tango Amoratado (Jürgen Karthe am Bandoneon und Fabian Klentzke am Klavier) aus Dresden die Tanzenden und danach legt DJ Stefan OK aus Halle Tangoplatten bis Mitternacht auf.

Fotos: Hagen König/Landesbühnen

 

 

 

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Länderabend Indien an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

16 Donnerstag Mär 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Tanz, Theater

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Eine tänzerische Reise durch Indien und Eindrücke über dieses Land mit der Schauspielerin Julia Rani erleben Besucher dieser Veranstaltungsreihe der Landesbühnen Sachsen am 17. März, um 20 Uhr in der Gaststätte Goldene Weintraube in Radebeul.

Schauspielerin Julia Rani lädt im ersten Teil dieses Abends in den Balllettsaal zu einer tänzerischen Reise durch Indien ein. Im zweiten Teil geht es zurück in die «Goldne Weintraube», wo ein typisch indisches Gericht angeboten wird und Julia Rani im Gespräch über die ferne Welt Indiens zu erleben ist.

Seit ihrem sechsten Lebensjahr beschäftigt sich Julia Rani mit dem klassischen südindischen Tanzstil Bharata Natyam. Ausgebildet wurde sie von Padmashri Chitra Visweswaran – einer der prägendsten Tänzerinnen dieses Tanzstils im 20. Jahrhundert – an der Tanzakademie Chidambaram Academy of Performing Arts in Madras. Bei Aufritten in Indien und in Deutschland, wie z.B. bei der zentralen Jubiläumsfeier anlässlich der 50-jährigen Unabhängigkeit Indiens im Haus der Kulturen in Berlin sowie im Fernsehen, erwies sich Julia Rani als klassische Interpretin des Bharata Natyam, die sich durch besondere Ausdrucksstärke auszeichnet.

Der klassische südindische Tanz Bharata Natyam basiert auf einer mehr als 2000 Jahre alten Geschichte. Neben seiner komplexen Rhythmik, seiner hoch entwickelten Gebärdensprache und überaus kunstvollen Mimik ist er ein Tanzstil, der Körper, Geist und Seele involviert.

Text + Foto: Landesbühnen Sachsen

Nächster Länderabend: Südkorea, 8.3., 20 Uhr

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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