Die Macher

Lilli Vostry

geboren am 11.11.1966 in Räckelwitz bei Kamenz. 1991 – 92 Ausbildung und Abschluss als Redakteurin an der renommierten Deutschen Journalistenschule
in München.  Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1993 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.
Redaktionell verantwortlich für die Gewächse im Wortgarten.

Weitere Texte und Projekte unter http://www.lillivostry.de

 

Dorothee Kuhbandner

Dorothee Kuhbandner, geb. Friedrich
Malerin – Grafikerin – Gestalterin
• 1964 in Dresden geboren
• evangelisch – lutherisches Bekenntnis
• verheiratet
• vier Söhne (Richard 1986, Friedrich 1989, Albrecht 2000, Ludwig 2005)
• Buchbinderin (Sächsische Landesbibliothek)
• Sachbearbeiterin (Bischöfliches Ordinariat DD)
• Krankenschwester (Häusliche Krankenpflege-ASB, Schwester K. Mißbach)
• Tagesmutter
• Abendschule HfBK
• seit 2010 freischaffend als bildende Künstlerin und
Illustratorin tätig
• Mitarbeit bei den Karl-May-Festtagen, Herbst- und Weinfesten und den
Radebeuler Weihnachtsmärkten – verantwortlich für die Ausstattung
• 2012 Eröffnung der „Galerie mit Weitblick“, Obere Bergstr.13
Radebeul
• Mitglied im Künstlerbund Dresden e. V.
Bundesverband Bildender Künstler
• Mitglied im Neuen Sächsischen Kunstverein e. V.
• 19 Einzelausstellungen und viele Ausstellungsbeteiligungen (seit 1993)
außerdem gab sie der Lara Finesse ihr Gesicht und gestaltet weitere Signets
für den Blog

dorofürlilli

Stefan Ritter

Geboren 1965 und bis 1977 aufgewachsen in Wesel/Rheinland
danach 5-jähriger Auslandsaufenthalt in Südafrika,
dort in Schulbesuche in Transvaal, Natal und SWA/Namibia
1984-86 Ausbildung zum Industriekaufmann
1986-90 Wirtschaftsstudium in Münster/Westf. und Hull /England
1990-91 erste Berufstätigkeit in Schottland und London
1991-97 kfm Angestellter bei Babcock
1997-2003 kfm. Angestellter bei AMD Saxony in Dresden Wilschdorf
2003-2014 freiberuflich tätig als Dozent für Fremdsprachen (vorwiegend Englisch), Übersetzer und Dolmetscher sowie Bildungsberater Großraum Dresden
2015 – jetzt Anstellung als Arbeitsassistent, nebenbei Dozent für Englisch (Erwachsenenbildung) in Dresden
derzeit Web-Designer, Mitarbeiter und Autor des Blogs

 

 

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La Cage aux Folles

Staatsoperette

La Cage aux Folles

Viel Flitter, frecher Charme und Lebenslust

„Wir sind, was wir sind nur scheinbar…“, singt eine Schar eleganter, schriller und verführerischer Traumwesen. Sie treten mal divenhaft, mal als Paradiesvögel, als peitschenknallende Domina, feurig Can-Can tanzende Engel und lustvolle Teufel auf im Musical „La Cage aux Folles“ (Ein Käfig voller Narren), nach dem Lustspiel von Jean Poiret schrieb Jerry Herman Musik und Songtexte und Harvey Fierstein das Buch. In glanzvoller Besetzung mit dem Musicalstar Uwe Kröger als Albin und gefeierter Nachtclubstar „Zaza“ und mit Dieter Landuris als sein langjähriger Freund und Nachtclubbesitzer Georges entführt „La Cage aux Folles“ jetzt in der altehrwürdigen Staatsoperette Dresden – in Koproduktion mit dem Salzburger Landestheater (unter Regie von Andreas Gergen) – in die Welt der Travestie. Herrlich die Parodie auf knallharte Männlichkeit a la John Wayne. Kröger begeistert mit witzig-frechem Charme und gefühlvollen Songs und Landuris als galanter Freund gerät in die Zwickmühle, als die Freundin seines Sohnes vor der Heirat ihre erzkonservative Familie zum Familienbesuch mit nachhause bringt. Hinreißend romantisch und voller Lebenslust spielt auch das Orchester unter Leitung von Christian Garbosnik. Stürmischer Applaus.

Nächste Termine: 20., 21., 23. und 24.2., 19.30 Uhr in der Staatsoperette.

Herr der Fliegen

Eindringlicher Aufstand der Kinder

Es beginnt wie ein großes Abenteuer auf einer urwüchsigen, einsamen Pazifikinsel. Doch schon bald entwickelt sich daraus ein grausamer Überlebenskampf einer Gruppe englischer Schuljungen, die dort als einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes stranden. Tief in die Abgründe der menschlichen Natur blickt das Stück „Herr der Fliegen“, das nach dem Roman von William Golding als Produktion der Bürgerbühne am Sonntagabend Premiere hatte am Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.
Der mit schwarzer Folie bedeckte Bühnenraum ist von dumpfen Geräuschen und Urwaldlauten erfüllt. Als Spielfläche dient ein Felspodest mit Grasbüscheln in der Mitte. Ringsum flackern spärlich Scheinwerfer auf Regalen postiert, auf die die Spieler mal übermütig und mal Schutz suchend klettern. Zuerst toben sie ausgelassen umher und freuen sich, endlich mal ohne Erwachsene zu sein. Doch schon bald gibt es Streit, foppen die Größeren die Kleinen und Schwächeren, werden sie ausgegrenzt und wie Tiere gejagt und eskaliert das Urwaldabenteuer schließlich in einem blutigen Gemetzel im roten Scheinwerferlicht. Ein aufgespießter Schweinkopf ragt als Fanal über dem gespenstigen Geschehen. In spannungsreichem Spiel, abwechselnd kindlich unbeschwert, blindwütig und kalt anders Denkende bekämpfend, erzählen und spielen die fünfzehn Darsteller zwischen 10 und 20 Jahren die ebenso beklemmenden wie berührenden Szenen in der Regie von Kristo Sagor. Erstaunlich mit welcher Leichtigkeit und Kraft die jungen Darsteller den schwierigen Stoff auf die Bühne bringen in Goldings schmerzhaft-aufschlussreicher Parabel über das Böse im Menschen als ein Teil der menschlichen Natur. Freundschaft und manchmal erbittertes Kräftemessen dürfte den jungen Spielern im Alltag auch nicht fremd sein. Besonders herausragend in dieser Aufführung sind der entmachtete Anführer mit dem Muschelhorn Ralf (Clemens Kersten, sein weicherer Namensvetter (Conrad Böhme), sein Widersacher Jack, der Jäger (gespielt in einer Doppelrolle von Blanka Winkler und Justin Woschni mit zusätzlicher Dramatik) sowie die beiden klugen, ungehörten Sonderlinge Piggy (Frederick John) und Simon (Matti Freitag). Viel Beifall für diesen eindringlichen Aufstand der Kinder. Lilli VostryStaatsschauspiel Dresden, Herr der Fliegen, Bildnummer: S6830, Foto: Matthias HornStaatsschauspiel Dresden, Herr der Fliegen, Bildnummer: S6830, Foto: Matthias HornStaatsschauspiel Dresden, Herr der Fliegen, Bildnummer: S6830, Foto: Matthias HornStaatsschauspiel Dresden, Herr der Fliegen, Bildnummer: S6830, Foto: Matthias HornStaatsschauspiel Dresden, Herr der Fliegen, Bildnummer: S6830, Foto: Matthias Horn