Die türkische Schriftstellerin Asli Erdogan wird am 23. März  per Live-Schaltung aus Istanbul zu Gast auf der Leipziger Buchmesse sein.

Für Asli Erdogan: „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“

Die türkische Schriftstellerin Asli Erdogan, die in der Türkei auf ihr Urteil wartet, ist eine Symbolfigur für das Recht und die Bedeutung der freien Meinungsäußerung. Aus diesem Anlaß findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse auf dem „Blauen Sofa“ (Glashalle) eine Veranstaltung „Für Asli Erdogan“ und die Freiheit des Wortes statt, in der ihre politischen Essays „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“ präsentiert werden. Sie erscheinen zur Messe erstmals auf Deutsch, in der Türkei können sie derzeit nicht publiziert werden.

Die Veranstaltung am Donnerstag, den 23. März um 13.30 Uhr, wird getragen von der Leipziger Buchmesse, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, „Das Blaue Sofa“, dem gemeinsamen Autorenforum von Bertelsmann, Deutschlandradio Kultur und ZDF“, dem PEN-Zentrum Deutschland e.V. sowie dem Knaus Verlag in der Verlagsgruppe Random House, die gemeinsam für Presse- und Meinungsfreiheit einstehen. Die Beteiligten bedauern sehr, dass die Autorin die Einladung, nach Leipzig zu kommen, nicht annehmen kann, nachdem soeben ein Antrag auf Aufhebung des Ausreiseverbots von der türkischen Justiz abgelehnt wurde.

  • Im Gespräch: Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
  • Moderation: Daniel Fiedler, ZDF Redaktionsleiter Kultur Berlin
  • Lesung: Oliver Kontny, Übersetzer aus dem Türkischen
  • Gespräch mit Asli Erdogan (Live-Schaltung aus Istanbul)
  Text: Pressestelle/Leipziger Buchmesse
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