Die Internationale Kunstausstellung Ostrale – Biennale für zeitgenössische Kunst lockt unter dem Motto „re_form“ noch bis 1. Oktober mit spannenden, ungewöhnlichen Seh-Erlebnissen im Dresdner Ostragehege.

Auch vor den Ausstellungshallen gibt es viele kleine, originelle Kunst-Oasen zum Verweilen, Genießen und für eigene kreative Gedankenflüge…

Ein Einkaufswagen irrt laut rasselnd umher und stößt immer wieder an leere Warenregale. Ein menschliches Kunstwesen mit Greifarm steht frei herum und ein kleiner Roboter, der sich mit dem Betrachter bewegt, ist eingesperrt in einem Käfig und schaut sehnsuchtsvoll Richtung Tür im Objekt „Fear Bot“. Wovon er wohl träumt? Wie lebendig begraben in den eigenen vier Wänden liegen eine Frau und ein Mann in der Bildserie „The Visitors II und III“.

Reichlich Kunst zum Staunen, Schmunzeln, Nachdenken und Auseinandersetzen versammelt unter dem Titel „re-form“ die 11. Ostrale und erste Biennale zeitgenössische Künste Dresden im Ostragehege
(noch bis 1. Oktober). Zu sehen sind in den historischen Erlwein-Futterställen über 1000 Werke – Malerei, Bildhauerei, Fotografie bis zu Sound-, Licht- und Videoinstallationen und Performance – von 164 Künstlern und Künstlergruppen aus nah und fern, die ihre Blicke auf die Welt, Lebensentwürfe in aller Vielfalt und Visionen für die Zukunft Europas zeigen.
Jeden Freitag um 18 Uhr gibt es außerdem ein Tanzstück mit der Gruppe Derevo, besonders für Taubstumme geeignet, die „Sprache des Körpers – Sehen im Dunkeln“.

Text + Fotos (lv)

http://www.ostrale.de

Geöffnet: täglich außer Montag von 11 bis 19 Uhr

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