Der Traum von Liebe und Freiheit in der modernen Welt

Das Musical Company von Stephen Sondheim, uraufgeführt am Broadway, feiert in der deutschen Fassung von Michael Kunze heute abend, den 27. Oktober, um 19.30 Uhr Premiere in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Die Großstadtkomödie des genialen Musicalkomponisten Stephen Sondheim ermöglicht  einen satirischen Blick hinter die Fassaden von New York. Konfrontiert mit all den Beziehungsgeschichten seiner Freunde stellt sich für den Junggesellen Robert die Frage: Trotz Bindungsangst eine Ehe wagen oder doch lieber frei bleiben?

Das preisgekrönte Musical ≪Company≫ von 1970, ein frühes Werk des überaus erfolgreichen Komponisten Stephen Sondheim, das mit seinen scharfzüngigen Dialogen an die Filme von Woody Allen erinnert, ist eine amerikanische Grosstadtkomödie. Die humorvolle Show mit den bekannten Songs ≪Another Hundred People≫, ≪The Ladies Who Lunch≫ oder der Hymne ≪Being Alive≫ stellt im Zuge der Flower-Power-Bewegung das klassische Ehemodell zur Diskussion und philosophiert augenzwinkernd über die Vor- und Nachteile der freien Liebe:

In Manhatten lebt Robert allein, da er wechselnde Freundinnen einer festen Bindung vorzieht. Zu seinem 35. Geburtstag wird er jedoch von seinen Freunden mit einer Party überrascht, bei der man ihm endlich ≪die Richtige≫ wünscht.

Diese Party bildet den Rahmen des Musicals, das Robert mit den verschiedenen Beziehungsgeschichten seiner Freunde konfrontiert, die bereits verheiratet sind –wenn sie nicht schon wieder in Scheidung leben. Und je nachdem, in welcher Lebenslage sich die Freunde samt Frauen gerade befinden oder mit welcher Lebenslüge sie kämpfen, fallen die Ratschläge für Robert natürlich widersprüchlich aus: Soll er lieber frei bleiben mit viel Zeit für seine Freunde oder trotz Bindungsangst eine Ehe wagen?

EHRLICH GESAGT, WOLLTE ICH ERSTMAL EIN WENIG SPASS HABEN, BEVOR ICH VERPFLICHTUNGEN EINGEHE. (ROBERT)

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von Hans-Peter Preu. Die Inszenierung und Ausstattung übernahm Sebastian Ritschel und die Choreografie Till Nau. Konzeptionelle Mitarbeit: Ronny Scholz und Dramaturgie: Gisela Zürner.

Text + Foto: LB

 Weitere Termine:

So., 29.10., 19.00 Uhr; Di., 31.10. , 19.00 Uhr; Sb., 4.1.;19.30 Uhr; Do., 9.11., 19.30 Uhr;
Fr., 8.12.,19.30 Uhr; Fr., 15.12.; 20.00 Uhr; Di., 26.12.,19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

 

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