„Die Legende vom heissen Sommer“. Fotos: Robert Jentzsch

Boulevardtheater Dresden
Heißer Sommer mit viel Theater

Der Theatersommer in Dresden ist in vollem Gange. Das Boulevardtheater gastiert gemeinsam mit anderen Theatern, Veranstaltern und Künstlern in der Freilichtbühne  „Junge Garde“. Der Programmmix aus Comedy, Konzert, Theater und Musical erfreut und hilft den angeschlagenen Bühnen und dem Publikum gleichermaßen. Am 14. August öffnet sich nach corona-bedingt fünfmonatiger Spielpause endlich wieder der Vorhang im Boulevardtheater. Ein bestätigtes Hygienekonzept ermöglicht dem Privattheater den Spielbetrieb bei voller Auslastung im großen Saal mit knapp 500 Plätzen. Losgeht`s mit dem faszinierenden Sandtheater und seiner Reise durch die Geschichte Dresdens (bis Ende August). Ab 1. September kehrt die erfolgreiche Inszenierung „Die Legende vom heißen Sommer“ – ein Stück Osten mit den größten Amiga-Hits auf die Bühne zurück. Außerdem gibt`s ein Wiedersehen mit „Die Fete endet nie“ , dem frivolen P18-Stück „Herr Doktor, die Kanüle klemmt!“ und der
beliebten „Olsenbande“.

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„Zwei wie Bonnie & Clyde“: Dorothea Kriegl und Christian Kühn. Foto: Chris Gonz

Comödie Dresden
Neustart mit Humor und Leidenschaft

Für Gänsehaut und Gruselspaß sorgt zurzeit “The Addams Family“ in einem Grusical von Andrew Lippa (Regie: Kerstin Polenske), das bereits am Broadway Erfolge feierte, beim Sommer Open Air der Comödie Dresden (noch bis 30. 8.) Vor der morbid-charmanten Kulisse des Elbschlosses Übigau trifft eine herrlich schräge Figurenschar auf sächsische Ahnengeister und nimmt mit viel Humor, Leidenschaft und feuriger Musik Normales und Ungewöhnlich-Aneckendes auf die Schippe. Danach startet mit der Premiere von „Zwei wie Bonnie & Clyde“ mit Dorothea Kriegl und Christian Kühn am 4. September wieder der Spielbetrieb im Haus unter dem Motto “Wir haben Lust(ig)!“ mit einem den Corona-Bedingungen angepassten Herbst- und Winterprogramm, das aktuelle Anforderungen berücksichtigt. Wieder auf die Bühne kommen die Liebeskomödie “Sternstunden“ mit Cosma Shiva Hagen, die Musik-Comedy „Spanisch für Anfängerinnen“ und letztmals die Karaoke-Triologie „Zickenzirkus“, Machos auf Eis“ und „Tussipark“.

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Dresdner Friedrichstatt Palast & Comedy Theater Club
Gartengeflüster mit Promis und Lachen für die Gesundheit

Mit einem Open Air-Angebot bereichert auch der Dresdner Friedrichstatt wieder die Kulturszene in der Stadt. “Gartengeflüster – Text miez Musik – von sinnlich bis sinnlos“ heißt die neue Veranstaltungsreihe im idyllischen Hinterhof der Spielstätte am Wettiner Platz. Bekannte Dresdner Künstler und Prominente treffen hier immer mittwochs um 20 Uhr auf das Publikum. Da trifft der Kabarettist auf den Posaunisten, die Moderatorin auf den Combo-Frontmann, der Schauspieler auf die Tasten-Fee. Am 12.8. erzählen und agieren der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Micha Unger, Kerstin Drechsel, Julia Schmidt & Micha Winkler gemeinsam. Bei weiteren Veranstaltungen dabei sind Gunter Emmerlich, Julia Schmidt & Micha Winkler (19.8.), Dieter Beckert & Gäste mit Feuerschalenliedern (26.8.) und die Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch ist zu Gast bei Thomas Schuch & Micha Winkler am 2.9. Zeitiges Plätze sichern wird empfohlen!

Unter dem Motto „Lachen ist gesund!“ startet auf der anderen Elbseite die neue Spielzeit im Dresdner Comedy & Theater Club am 26.8., um 20 Uhr. Im Auftakt-Programm geht es gewohnt vielfältig zu von kabarettistisch, musikalisch bis komödiantisch mit Matthias Machwerk, Bianka Heuser & Jörg Bretschneider und anderen Künstlern.

www.dresdner-friedrichstatt-palast.de
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„Die Legende von Romeo und Julia“ Foto: Sommertheater Dresden

Sommertheater Dresden im Bärenzwinger
Komisch-dramatische Romanze um Romeo und Julia

Julia kann es kaum erwarten, dass Romeo ihr seine Karotte vor das Näschen hält. Den Alten wollen sie den Kampf ansagen und nebenbei noch die Welt retten und gesund machen. Doch ihre Eltern hassen sich und haben eigene Pläne mit den frisch Verliebten. Vor farbenfroh südlicher Häuserkulisse dreht sich alles um Kohle, Besitz und große Gefühle im Stück „Die Legende von Romeo und Julia“ – ein Shakespeare aus der Renaissance (Buch und Regie: Peter Förster) des diesjährigen Sommertheaters Dresden im urigen Innenhof des Bärenzwingers. Sieben Schauspieler, einige in mehreren Rollen, nehmen witzig-frech, derb gereimt und komisch-dramatisch die romantische Liebesgeschichte, Intrigen und die naseweise Jugend von heute auf die Schippe inklusive Anspielungen zur Corona-Krise. Romeo ist ein schwärmerischer Draufgänger und Tagträumer (Simon Altmann) und die blonde hübsche Julia liebevoll und rebellisch (Sandra Eckhardt). Für jedes Leid ein Mittelchen parat hat der Apotheker (Erik Brünner). Viel Beifall. Gespielt wird täglich außer Montag noch bis 6.9., 20 Uhr.

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Filmnächte am Elbufer
Sieben Tagen länger Kinohits unterm Sternenhimmel

Das Jubiläum 30 Jahre Filmnächte am Elbufer in Dresden kann wegen der Corona-Einschränkungen zwar nicht groß gefeiert werden. Doch auch wenn das Programm diesmal kleiner ist und die beliebten Konzerthöhepunkte verschoben werden mussten, locken sowohl die einzigartige Kulisse mit Blick auf die barocke Altstadt und eine vielseitige Filmauswahl allabendlich reichlich Fans in das schönste Open-Air-Kino weit und breit. Daher werden die Filmnächte um sieben Tage verlängert bis 30. August. Auf zahlreichen Wunsch von Gästen werden die beiden ausverkauften Filme „Besser Welt als nie“ und „Die Känguru-Chroniken“ noch mal gezeigt am 24. und 25.8. Über die Leinwand flimmert  auch der beliebte Filmklassiker „Spuk unterm Riesenrad, Teil 2“ (26.8.) Wer noch dabeibleiben möchte, kann an dem Abend außerdem die exklusive Filmpreview „Faking Bullshit“ erleben. Zum Abschluss des Filmsommers am Elbufer kann man untern Sternenhimmel eine Komödien-Kurzfilmnacht in Kooperation mit dem Filmfest Dresden genießen (30.8.) Die Filmtickets sind nur online und bargeldlos erhältlich.

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„Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn. Foto: Sebastian Hoppe

Staatsschauspiel Dresden
Düsterrock mit Macbeth und eine Visite
auf dem Zauberberg

Auch im Schauspielhaus Dresden hebt sich der Vorhang bald wieder. Vieles musste wegen der Corona-Pandemie überarbeitet und neu gedacht werden. Geplant sind über 30 Premieren im Staatsschauspiel Dresden, darunter sechs Arbeiten der Bürgerbühne. Das Hygiene- und Schutzkonzept sieht Mund-Nasenschutz beim Betreten und Mindestabstand vor. Mit „Searching for Macbeth“ – Shakespeare in Concert, das im März coronabedingt ausfiel, zeigt Christian Friedel nun gemeinsam mit Nadja Stübiger als Lady Macbeth und seiner Band Woods of Birnam am 5.9. eine Vorschau auf die in den Januar 2021 verschobene Inszenierung. Am 12.9. kommt das hochaktuelle Stück „Der Zauberberg. Eine Visite“ nach dem Roman von Thomas Mann, der in einer Klinik für Lungenkranke spielt und Grundfragen des Daseins aufwirft, unter Regie von Daniela Löffner auf die Bühne. Diese Geschichte taucht leitmotivisch auch als Online-Inszenierung von Philipp Grimm und Monique Hamelmann und als Neues Wunschkonzert unter Leitung von Thomas Eisen auf.

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Semperoper Dresden
Semper Essenz mit musikalischen Höhepunkten

Liveerlebnisse mit besonderen musikalischen Genüssen locken wieder in der Semperoper Dresden. Unter dem Motto „Semper Essenz“ können die Besucher einen coronabedingt eingeschränkten, aber feinen Ersatzspielplan erleben. Auf die Bühne kommen halbszenische Aufführungen mit musikalischen Höhepunkten aus Opern wie Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ (4.9.), ein Liederabend „Alterssünden“ mit „Rossini für Gourmets“ (6.9.), Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“  (11.9.) und  konzertante Melodien mit Lesung aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ (12.9.).
“We will dance!“ – mit einer Gala kehrt auch das Semperoper Ballett endlich auf die Bühne zurück (18.9.)  „Fenster aus Jazz“ öffnet im gleichnamigen Programm klangreich der Schlagzeuger Gunter Baby Sommer und begleitet eine Lesung mit Christoph Hein mit dem Titel „Verwirrnis“ (17.9.). Das verspricht ein spannender Abend über aktuelle Befindlichkeiten und Wirrnisse unserer Zeit zu werden.

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Staatsoperette Dresden
Beschwingt, Pikant und Märchenhaft in die neue Spielzeit

Mit einem Open Air startet die Staatsoperette Dresden im Areal des Kulturkraftwerks Mitte in die neue Spielzeit. „Ich hab` noch einen Koffer in…“ nimmt das Publikum mit auf einen beschwingten Operettenspaziergang von Wien bis New York (vom 25. bis 30.8.) Die neue Intendantin Kathrin Kondaurow hat mit dem Ensemble einen Spielplan entwickelt, der das  Abstandsgebot auf der Bühne berücksichtigt und die Zuschauer gewohnt facettenreich unterhält. Losgeht`s unter dem Motto „Was Pikantes und Spezielles, Kurz: was Sensationelles!“ im Eröffnungskonzert (4.9.) mit dem neuen Chefdirigent Johannes Pell quer durch die Operettengeschichte von „Gräfin Mariza“ über „Weisses Rössl“ nach Paris mit der „Lustigen Witwe“ weiter auf den “Ball im Savoy“. Außerdem gibt es musikalische Kostproben zu den nächsten Premieren wie Joseph Beers „Polnische Hochzeit“ und Otto Nicolais „Weiber von Windsor“. Als erste Premiere wird die Lustspiel-Operette “Märchen im Grand-Hotel“ nach Alfred Savoir mit Musik von Paul Abrahm aufgeführt (26.9.)

http://www.staatsoperette.de

Texte (lv)