13. Ausgabe des Dresdner Lyrikpreis-Finale wird digital

LYRIKFANS KÖNNEN NOCH BIS 7. November, 19 Uhr, ihren Favoriten für den Publikumspreis per Mausklick wählen.

Bereits zum 13. Mal wird der Dresdner Lyrikpreis im Jahr 2020 vergeben – trotz Corona. Die Landeshauptstadt Dresden lobt den mit 5000 Euro dotierten Preis zur Förderung des gegenwärtigen poetischen Schaffens aus. Er richtet sich an Lyriker*innen, die in deutscher oder tschechischer Sprache schreiben und in Europa leben. Zu den bisher ausgezeichneten Personen gehören Uljana Wolf, Petr Hruška, Lutz Seiler, Uwe Tellkamp und Jan Škrob.

Mit Blick auf die allerorts steigenden Fallzahlen haben die Landeshauptstadt Dresden und das für die Organisation verantwortliche Erich Kästner Haus für Literatur entschieden, bei der Ausrichtung des Finales in diesem Jahr neue Wege zu gehen.

Die fünf deutschsprachigen und fünf tschechischen Finalistinnen und Finalisten stellen ihre Wettbewerbstexte in Form von 10-Minuten-Videos vor, die seit dem 3. November bis zum Abend des 7. November (19 Uhr) über die Website www.dresdner-lyrikpreis.org aufrufbar sind. Lyrikfans können in diesem Zeitraum per Mausklick ihre Stimme für einen der Beiträge abgeben und so über die Vergabe des erstmals von der Euroregion Elbe/Labe vergebenen Publikumspreises in der Höhe von 500 EUR mitentscheiden.

Die Sitzung der Hauptjury findet am Abend des 7. November 2020 in Form einer nicht-öffentlichen Videokonferenz statt. Der*die Hauptpreisträger*in sowie der*die Publikumspreisträger*in werden am 8. November um 12 Uhr im Rahmen einer digitalen Veranstaltung von der Zweiten Bürgermeisterin, Frau Annekatrin Klepsch, verkündet. Auch weitere Akteure des Wettbewerbs, darunter ein Jurymitglied und die Preisträger, kommen zu Wort.

Wir laden Sie herzlich ein, unter folgendem Link an der Preisverleihung teilzunehmen: https://us02web.zoom.us/j/84481882485 (Webinar-ID: 844 8188 2485)

Eine Aufzeichnung der Preisverleihung wird später unter www.dresdner-lyrikpreis.org abrufbar sein.

Die entfallenen Veranstaltungen im Rahmen der Poesietage werden im Frühjahr 2021 nachgeholt. Zudem werden die Texte der Finalist*innen in einer Anthologie veröffentlicht.

Text: Florian Ernst/Öffentlichkeitsarbeit
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Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.
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