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Kategorien-Archiv: Lebensart

Leipziger Buchmesse: 286 000 Buchbegeisterte kamen

24 Sonntag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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Auf dem Weg zur Leipziger Buchmesse gab es manch lustige Überraschung. Und eine Fülle zu entdecken und erleben an den drei Messetagen. Fotos (lv)

Literatur als sensible Zeitzeugin der Gegenwart und Seismographin der Zukunft

Dem Sog der Worte folgten vom 21. bis 24. März 286.000 Besucher zur Leipziger Buchmesse (2018: 271.000) und dem Lesefest Leipzig liest. Sie entdeckten die Neuerscheinungen der 2.547 Aussteller aus 46 Ländern, tauschten sich mit Branchenexperten aus und ließen sich vom geschriebenen und gesprochenen Wort faszinieren. Letzteres war vor allem bei Europas größtem Lesefest Leipzig liest zu erleben: Auf dem Messegelände und in der ganzen Stadt wurden in 3.400 Veranstaltungen die Novitäten des Frühjahrs vorgestellt und ließen damit einmal mehr ein lebendiges Fest für die Literatur erklingen.

Sichtbarkeit für das Medium Buch im Dschungel der Medienangebote und für einzelne Werke sowie ihre Macher im Meer der Bücher zu schaffen, sind die großen Anliegen der Leipziger Buchmesse, ihrer Aussteller und Partner. Bereits zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus zu Leipzig mahnte Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien: „Ohne Menschen, die das Buch wertschätzen, wird es nicht gehen.“ Fazit der Leipziger Buchmesse 2019: Es geht! „286.000 Besucher haben ihre Begeisterung für Bücher, Autoren und Verlage zum Ausdruck gebracht und bestätigen damit einmal mehr die Kraft und Faszination des Wortes“, erklärte Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Die Buchbranche zeigte sich auf der Leipziger Buchmesse in Aufbruchsstimmung. Verlage und Buchhandlungen gehen selbstbewusst neue Wege, um das Buch wieder stärker in den Alltag der Menschen zu bringen“, so Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Innovative Veranstaltungsformate, Lesungen und Diskussionen machten die Vielfalt und die Stärken des Buches sichtbarer denn je. Die Branche hat sich in Leipzig für ein faires Urheberrecht stark gemacht und ein deutliches Zeichen für Toleranz, Freiheit und Vielfalt sowie ein solidarisches und demokratisches Europa gesetzt.“

Tschechien: Türen auf dem internationalen Buchmarkt geöffnet

Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, betonte in seiner Rede zur Eröffnung, dass ein Gastlandauftritt Besuchern die Möglichkeit biete, zu lesen, zu lernen und zu verstehen, warum es in anderen Ländern andere Ansichten gebe. Tatsächlich nutzten die 55 tschechischen Autorinnen und Autoren in 130 Veranstaltungen diese Gelegenheit. Sie erläuterten im Rahmen des Gastlandauftritts ihre Gedanken zur Geschichte und Gegenwart ihrer Heimat in der Mitte Europas. Auf dem Leipziger Messegelände und in der Innenstadt erlebten die Besucher in gut gefüllten Veranstaltungen ein reiches Programm in allen Genres – Poesie, Roman, Sachbuch, Comic, Graphic Novel, Kinder- und Jugendliteratur, Film, Theater, Musik und Fotografie. „Der Gastauftritt der Tschechischen Republik auf der Leipziger Buchmesse war außerordentlich erfolgreich“, resümierte Antonín Staněk, Kulturminister der Tschechischen Republik. „Es ist uns gelungen, den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern über 70 neue Übersetzungen aus der tschechischen Literatur vorzustellen und damit hoffen wir, unseren Autorinnen und Autoren die Türen zu weiteren internationalen Märkten zu öffnen. Diese Aussicht, aber insbesondere der aktuelle Erfolg bereitet uns große Freude und motiviert uns, die Verbreitung der tschechischen Literatur weiterhin besonders zu fördern. Nun bleibt, uns bei all den Menschen und Institutionen aufs Herzlichste zu bedanken, die zu diesem großen Erfolg beigetragen haben, der alle unsere Erwartungen übertroffen hat.“

Raus aus der Zeitschleife: The Years of Change 1989-1991

30 Jahre nach der Wende stieß die Premiere des neuen Programmschwerpunkts der Bundeszentrale für politische Bildung und der Leipziger Buchmesse „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“ auf großes Interesse. In acht Diskussionsrunden reflektierten Schriftsteller, Journalisten, Publizisten, Zeitzeugen und Mitgestalter der Wende aus Deutschland, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei die Entwicklungen ihrer Länder und der Europäischen Union. Im Mittelpunkt der Debatten stand die Sorge um den Erhalt und die Stärkung demokratischer Werte in Europa. „Wir hängen in dieser Zeitschleife fest und kämpfen wieder um unsere Freiheit“, so einer der Teilnehmer, Schriftsteller und Dissident Jáchym Topol aus Tschechien, der sich bereits zum Prager Frühling 1968 und der Samtenen Revolution 1989 für eine freiheitliche Demokratie einsetzte. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, zog eine positive Bilanz: „Einmal mehr hat sich gezeigt, wie wertvoll es ist, neue Allianzen einzugehen: Literatur als Kommunikationsmittel, sensible Zeitzeugin der Gegenwart und Seismographin der Zukunft bereichert die politische Bildung mit ungewöhnlichen Perspektiven, Brüchen und Bildwelten, die aufhorchen lassen, Leerstellen füllen und neue Fragen aufwerfen. Und wir sind ein gutes Stück weitergekommen bei der Suche nach Antworten auf die Frage: Wie lassen sich die vielen Erfahrungen des Widerstands, des Undergrounds und politischen Engagements für die Wiederherstellung des Vertrauens in Demokratien nutzen?“

Medienbildung als Chance eines demokratischen Miteinanders

Zum ersten Mal öffnete auf der Leipziger Buchmesse die Werkstatt+, ein Gemeinschaftsprojekt der Leipziger Buchmesse, des Bundesverbands Bibliothek Information Deutschland e.V. und der Verlagsgruppe Westermann, koordiniert von der gemeinnützigen European Learning Industry Group (ELIG.org). In spannenden Workshops wurden Kinder- und Jugendliche zu Meinungsmachern, die zu gesellschaftlichen Themen Beiträge für Print-, Online-, Hörfunk- und TV-Beiträge entwickelten. „Wir haben vier Tage lang junge, inspirierte Menschen erlebt, die Lust haben, mit der Vielfalt an Medien ihre Meinung zu unserem demokratischen Miteinander auszudrücken“, so Buchmessedirektor Oliver Zille. „Medienbildung gehört auf die Leipziger Buchmesse und stärkt damit die Stimme der jungen Leser – das haben die vier Tage auf der Leipziger Buchmesse einmal mehr gezeigt.“

Das Projekt war Teil des Forums Politik- und Medienbildung, in dem während der gesamten Messelaufzeit aktuelle, gesellschaftliche Trends in experimentellen Foren diskutiert wurden. Einen Höhepunkt bildete der Democracy Slam am Messefreitag: Im Vorfeld hatten Schülerinnen und Schüler an zehn mitteldeutschen Schulen gemeinsam mit Slammern Texte zu ihren Werten entwickelt. Das Ergebnis war beeindruckend mutig und sorgte für tosenden Applaus bei den Zuhörern.

Leipzig liest – ganz Leipzig!

Einmal mehr war der Name des Lesefests Leipzig liest Programm. Vier Tage lang präsentierten 3.600 Mitwirkende an 500 Orten auf dem Messegelände und in der ganzen Stadt ihre Novitäten des Frühjahrs. Vom kleinsten Café bis zum großen Forum war Leipzig von Literatur erfüllt und sorgte für nachdenkliche Momente, spitze Diskussionen, erheiternde Gedanken und jede Menge Inspiration.

Preiswürdige Begegnungen versprachen dabei zahlreiche Autoren, die im Rahmen der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurden. Den Reigen eröffnete am Messemittwoch die Vergabe des Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung an Masha Gessen. Am Donnerstag erhielten Anke Stelling (Belletristik), Harald Jähner (Sachbuch/Essayistik) und Eva Ruth Wemme (Übersetzung) den renommierten Preis der Leipziger Buchmesse. Es folgten mehr als 20 Preisverleihungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse.

104.000 Besucher bei der 6. Manga-Comic-Con

Wenn auf der Manga-Comic-Con sanfte Teddybären wilde Krieger umarmen, oder Aragorn Sailor Moon über die Schwelle hilft, ist dies ein wunderbarer Beleg, was Literatur leisten kann: gemeinsam in Geschichten einzutauchen und füreinander einzustehen. Die Manga-Comic-Con begeisterte einmal mehr damit 104.000 Besucher (2018: 104.000 Besucher). Große Stars aus Übersee wie Hiro Mashima, Erubo Hijihara und suu Morishita zogen Besucher in den Bann. Schwerpunktthema in diesem Jahr war „Übersetzen im Comic“.

Die kommende Leipziger Buchmesse im Verbund mit der Manga-Comic-Con findet vom 12. bis 15. März 2020 statt.

Über die Leipziger Messe

Die Leipziger Messe gehört zu den zehn führenden deutschen Messegesellschaften und den Top 50 weltweit. Sie führt Veranstaltungen in Leipzig und an verschiedenen Standorten im In- und Ausland durch. Mit den fünf Tochtergesellschaften und dem Congress Center Leipzig (CCL) bildet die Leipziger Messe als umfassender Dienstleister die gesamte Kette des Veranstaltungsgeschäfts ab. Dank dieses Angebots kürten Kunden und Besucher die Leipziger Messe – zum fünften Mal in Folge – 2018 zum Service-Champion der Messebranche in Deutschlands größtem Service-Ranking. Der Messeplatz Leipzig umfasst eine Ausstellungsfläche von 111.900 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Jährlich finden mehr als 270 Veranstaltungen – Messen, Ausstellungen, Kongresse und Events – mit über 15.500 Ausstellern und über 1,2 Millionen Besuchern aus aller Welt statt. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green Globe Standards zertifiziert. Ein Leitmotiv des unternehmerischen Handelns der Leipziger Messe ist die Nachhaltigkeit.

Text: Julia Lücke/Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben 

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Ausstellung „Tapetenwechsel – Das goldene Leder“ im Schloss Moritzburg

24 Sonntag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart

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Ein Schatz historischer Goldledertapeten

Die neue Sonderausstellung im Schloss Moritzburg ist seit   dem Wochenende noch bis 3. November 2019 zu sehen.

Die Goldledertapeten des ehemaligen sächsischen Kurfürsten August der Starke ließen all seinen Besuchern einst den Atem stocken. Wer heute durch die Räume von Schloss Moritzburg schlendert, erahnt die Pracht, die die Tapetenschätze aus Venedig und den Niederlanden ausgestrahlt haben müssen. Noch heute erzählen sie von ruhmreichen Königszeiten.

Die neue Sonderausstellung »Tapetenwechsel – Das goldene Leder im Schloss Moritzburg« gibt die einmalige Gelegenheit, die Strahlkraft, die dieser Schatz zu seiner Entstehungszeit hatte, zu erleben.

Schloss Moritzburg beherbergt bis heute die weltweit größte Sammlung barocker Goldledertapeten – auch wenn in 300 Jahren Schlossgeschichte einige Stücke verloren gegangen sind. Als König August der Starke ab 1723 sein geliebtes Jagdschloss Moritzburg in die heutige Form umbauen und vergrößern ließ, befahl er seinen Architekten alle 60 Gästeräume mit den kostspieligen und repräsentativen Luxustapeten auszustatten. Hauptsächlich aus Venedig, aber auch aus den Niederlanden wurden 17 verschiedene Goldledermuster herangeschafft. Zwei der großen Säle bemalte der Venezianer Lorenzo Rossi mit lebensgroßen Figuren auf Leder.

Im 19. Jahrhundert verschwanden einige Zimmerausstattungen bei Umbauten, im frühen 20. Jahrhundert verkauften die Wettiner – das ehemalige sächsische Königshaus – nicht mehr gebrauchte Tapeten an das polnische Königsschloss, den Krakauer Wawel, wo man große Staatsräume restaurieren und mit Goldleder neu ausstatten ließ. Dazu erlernte ein polnischer Restaurator die längst vergessene Herstellungstechnik neu und schuf Hunderte neue Ledertapetenstücke, die noch heute zu bewundern sind.

Sowohl in Moritzburg, als auch im Wawel blieb die Zeit nicht stehen, die goldenen Wandverkleidungen alterten und verloren ihren einst goldenen Glanz. Heute bemühen sich Restauratoren diesen Alterungsprozess aufzuhalten. Aufwendig werden die Stücke bearbeitet und wieder an die Wand gebracht.

Die Ausstellung erzählt erstmals über die Herstellungstechnologie der vom 16.-18. Jahrhundert einst europaweit hochgeschätzten Goldledertapeten. Um sich eine Vorstellung des fantastischen ursprünglichen Glanzes vorstellen zu können, sind neben neu hergestellten Stücken aus Frankreich auch mühselig erstellte digitale Farbrekonstruktionen aller Moritzburger Muster zu sehen.

Aus dem Wawel, dem Deutschen Tapetenmuseum Kassel und dem Kunstgewerbemuseum Pillnitz kommen originale Musterstücke als Leihgaben, denn nicht alle Muster haben sich in Moritzburg erhalten.

Während des Sommerhalbjahres können Ausstellungsbesucher werktags auch den Restauratoren über die Schulter schauen, wenn in einem der Gästezimmer an den Tapeten restauriert wird. Medienstationen geben Auskunft über Materialien, Technologien und Arbeitsgänge.

Dazu gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Themenführungen und Workshops.

»Tapetenwechsel – Das goldene Leder im Schloss Moritzburg« Neue Sonderausstellung vom 23. März bis 3. November 2019

Text: Uli Kretzschmar/Schlösserland Sachsen
»Königlich erwacht. Fürstlich eröffnet«
Feierliche Saisoneröffnung der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

Starten Sie mit uns in die Saison – Wir laden Sie herzlich ein!
Im exklusiv geöffneten Palais im Großen Garten stellen die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten die spannendsten Highlights der Saison 2019 vor und bieten Aktionen zum Anfassen und Mitmachen für Groß und Klein.

Wann: am 14. April, 10-17 Uhr
Wo: im Palais Großer Garten Dresden
Motto:   »Hochzeiten gestern & heute«

Eintritt ist frei!

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Leipziger Buchmesse: Großes Besucher-Echo auf Gastland Tschechien

24 Sonntag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte

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„Ahoj Leipzig!“ – Gastland Tschechien zieht Bilanz 

Am letzten Buchmessetag zieht Gastland Tschechien in Leipzig eine überaus positive Bilanz: Auf dem Leipziger Messegelände und in der Innenstadt erlebten die Besucherinnen und Besucher in zumeist übervollen Veranstaltungen ein reiches Programm in allen Genres – Poesie, Roman, Sachbuch, Comic, Graphic Novel, Kinder- und Jugendliteratur, Film, Theater, Musik und Fotografie. 55 tschechische Autorinnen und Autoren traten an vier Buchmessetagen auf, präsentierten ihre neu übersetzten Werke und diskutierten über zentrale Themen der tschechischen Literatur und Gesellschaft. Sogar die tagesaktuelle tschechische Messe-Zeitung hatte bereits eine Fangemeinde, die ihre tägliche Auslieferung um 10 Uhr an der Trabi-Skulptur in der Glashalle und am tschechischen Nationalstand erwartete.

Antonín Staněk, Kulturministers der Tschechischen Republik, resümiert: „Es ist uns gelungen, den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern über 70 neue Übersetzungen aus der tschechischen Literatur vorzustellen, und damit hoffen wir, unseren Autorinnen und Autoren die Türen auch zu weiteren internationalen Märkten zu öffnen. Diese Aussicht, aber insbesondere der aktuelle Erfolg bereiten uns große Freude und motivieren uns, die Verbreitung der tschechischen Literatur weiterhin besonders zu fördern. Nun bleibt uns, uns bei all den Menschen und Institutionen aufs herzlichste zu bedanken, die zu dem großen Erfolg beigetragen haben, der alle unsere Erwartungen übertroffen hat.“

„Die Tschechische Republik hat zur Leipziger Buchmesse einen fulminanten Gastlandauftritt hingelegt, der nachhaltig zum besseren gegenseitigen Verständnis der Nachbarn Tschechien und Deutschland beitragen wird“, erklärte Buchmessedirektor Oliver Zille. „Denn 286.000 Besucher der Leipziger Buchmesse und des Lesefestes ‚Leipzig liest‘ hatten hier die Gelegenheit, mit tschechischen Autorinnen und Autoren über deren Arbeit und unser Zusammenleben als Nachbarn in Europa zu diskutieren.“

Tomas Kubíček und Martin Krafl, die Veranstalter des tschechischen Gastlandauftritts heben hervor: „Mehr als 70 Übersetzungen und Premieren, 55 Autoren, 15 Moderatoren, 20 Übersetzer, 11 Dolmetscher im Dauereinsatz – unsere Gastland-Präsentation war ein phänomenaler Erfolg! Auch das begleitende Tschechische Kulturjahr hat weit mehr Aufmerksamkeit auf die tschechische Literatur lenken können als jemals erwartet und neue Zielgruppen angesprochen. Überall war unser Slogan ‚Ahoj’ zu hören. Ab der Eröffnung drängte sich das Publikum bei uns, auch die Veranstaltungen gemeinsam mit den österreichischen, schweizerischen und slowakischen Partnern sowie beim Lesefest ‚Leipzig liest’ in der Stadt waren hervorragend besucht. Das Echo von Leipzig wird bei Messe- und Festivalauftritten sowie bei Lesereisen weiterklingen – und auch auf der nächsten Leipziger Buchmesse noch nachhallen.“

Echo Leipzig 2019

Zentrales Anliegen der Veranstalter des Gastlandauftritts ist es, das Interesse an der tschechischen Literatur wach und lebendig zu halten und auch im Nachgang der Buchmesse weiterhin kontinuierliche Anreize zu bieten. „Echo Leipzig 2019“ heißt daher die Veranstaltungsreihe, die bereits in der kommenden Woche in München stattfinden wird, darauf in Zürich. Außerdem sind weitere Auftritte tschechischer Autorinnen und Autoren unter anderem beim Buchsommer „Kapitäne Ahoi!“ in der Stadtbibliothek Leipzig geplant sowie bei den Festivals „Zürich liest“ und „globale Bremen“ (Oktober), „Buch Basel“ und „Buch Wien“ (November), zudem ein Themenschwerpunkt „Charta 77“ im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig (September).

Die Themen des Leipziger Auftritts sollen auch auf der Konferenz des Europäischen Verlegerverbands in Brünn (Mai) weitergeführt werden. Darüber hinaus gibt es in Tschechien eine Tandem-Reihe mit tschechischen und deutschen Autorinnen und Autoren, etwa beim Prager Festival „Literatur im Park“ (September). Die gemeinsamen Auftritte finden in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut statt und beginnen bereits im April mit Vladimíra Valová und Falko Hennig, Michal Ajvaz und Michael Stavarič, Viktorie Hanišová und Dörte Hansen sowie Kateřina Tučková und Simone Kucher.

Tschechien – Gastland der Leipziger Buchmesse 2019 sagt herzlichen Dank dem Kulturministerium der Tschechischen Republik, der Leipziger Buchmesse, der Botschaft der Tschechischen Republik in Deutschland, dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden, den Partnerstädten Leipzig und Brünn, den Tschechischen Zentren in Deutschland und Österreich, dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und dem Goethe Instituts Prag sowie allen weiteren Partnerinstitutionen!

Weiterführende Informationen

Das Programm des Tschechischen Jahres

Digitale Ausgaben der tschechischen Messezeitungen

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

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„Ahoj Leipzig!“ – Gastland Tschechien eröffnet Leipziger Buchmesse-Programm

20 Mittwoch Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Ein Schiff im Büchermeer und Ausstellung über Milan Kundera

Bekannte und neue Literatur aus Tschechien, Lesungen, Musik, Film und Fotografie stehen drei Tage lang – vom 21. bis 24. März – im Blickpunkt der Leipziger Buchmesse und in der Innenstadt bei vielen Veranstaltungen.

Mit dem ersten Buchmessetag am Donnerstag startet auch das tschechische Gastland-Programm, das mit 55 Autorinnen und Autoren und insgesamt rund 130 Veranstaltungen Interessierte und Freunde der tschechischen Literatur in Atem halten wird. Zentrum des Messe-Auftritts ist der Tschechische Nationalstand, Halle 4 D401, entworfen von dem Architekten und Designer Martin Hrdina. Inspiriert durch das Motto des Gastlandauftritts „Ahoj Leipzig“ hat Hrdina die visuelle Grundidee eines Schiffes umgesetzt, mit Segeln und Kapitänsbrücke, das ein Bücher-Meer durchstreift.

Die Farbgebung des Standes knüpft eine Verbindung zwischen Tschechien, Deutschland und der Leipziger Buchmesse und ist durch vier Hauptfarben geprägt: schwarz wie die Textfarbe in einem Buch, rot, blau und gelb wie die Farben der Tschechischen Republik und darin auch der Bundesrepublik Deutschland. Einen weiteren tschechischen Stand gibt es für Kinder-, Jugend- und Comic-Literatur, Halle 2 H 301.

Feierlich eröffnet wird der Tschechische Nationalstand am Messe-Donnerstag um 12 Uhr unter Anwesenheit des Kulturministers der Tschechischen Republik Antonín Staněk, des Direktors der Leipziger Buchmesse Oliver Zille, des Leiters des tschechischen Gastlandauftritts Tomáš Kubíček sowie von Vertretern der Stadt Brünn und tschechischen Autorinnen und Autoren.

Hommage an Milan Kundera

Blickfang des tschechischen Standes ist eine von Tomáš Kubíček konzipierte Ausstellung über Milan Kundera. Der große tschechische Romancier wurde 1968 zu einer Galionsfigur des politischen Widerstands. 1975 ging er ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. Am 1. April 2019 wird Milan Kundera 90 Jahre alt. Die Ausstellung ist konzipiert als Bild- und Textcollage: mit Titelillustrationen seiner weltweit übersetzten Bücher, mit Autorenportraits verschiedener Epochen, eigenen Zeichnungen und Zitaten sowie redigierten und handschriftlich verfassten Manuskriptseiten, die seinen Schaffensprozess dokumentieren.

Tagesaktuelle tschechische Messezeitung

Besucher des Tschechischen Nationalstandes erwartet neben der Kundera-Ausstellung und einer Arena mit zahlreichen Buchvorstellungen und Gesprächen der Lesegenuss einer täglichen tschechischen Messezeitung: An jedem Buchmessetag erscheint eine neue Ausgabe, die das aktuelle Messe-Programm vorstellt, begleitet von Artikeln über tschechische Autorinnen und Autoren und ihre Neuerscheinungen sowie kulturpolitische Essays namhafter Publizisten und Intellektueller.

Leitmotiv 1989

Der Fall der Mauer bedeutete eine radikale Wende für die tschechische Literaturszene, insofern nun der intellektuelle Austausch über die Grenzen hinweg möglich war, der Zugang zu Büchern unbegrenzt und für alle offen. In Leipzig, 30 Jahre später, erinnert daran die Skulptur „Quo Vadis“ von David Černý. Gleich am Eingang der Messe – kurz vor der Begegnung mit der großen Bücherwelt – steht der Trabi auf vier Beinen, dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig entliehen. Die Skulptur ist ein Symbol für die Verbindung der Städte Leipzig und Prag, indem sie die Ausreise der damaligen Botschaftsflüchtlinge visualisiert und die Ereignisse in Mittel- und Osteuropa nach 89 zitiert – ein Thema, das im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen des tschechischen Gastland-Auftritts steht.

Tschechische Literatur, Musik, Film und Fotografie in Leipzigs Innenstadt

Auch in Leipzigs Innenstadt wird Interessierten aller Genres – Poesie, Roman, Sachbuch, Comic, Graphic Novel, Kinder- und Jugendliteratur, Film, Theater, Musik und Fotografie – ein reiches Programm geboten. Bereits Mittwochabend tritt Jaroslav Rudiš mit der Kafka-Band in der Schaubühne Lindenfels auf. Zudem läuft dort während der Messetage die Filmreihe „Tschechische Meister“, am Donnerstag, 21.15 Uhr, mit der Literaturverfilmung „Krakatit“ nach Karel Čapek und am Sonntag, 19 Uhr, mit „Der brave Soldat Schwejk“ nach Jaroslav Hašek.

Einen herausragenden Eindruck tschechischer Fotografie gibt die Leipziger Stadtbibliothek mit der Foto-Ausstellung „Gesichter der tschechischen Literatur“ von Karel Cudlín. Der mehrfach preisgekrönte ehemalige Fotograf Václav Havels hat beeindruckende Bilder zeitgenössischer tschechischer Literaten eingefangen, Gesichter von melancholischer Schönheit, vorgestellt im Wechsel mit Fotos von Menschen in Grenzsituationen – Roma, Flüchtlinge und Soldaten. „ZIRKUS in der Druckerei – Tschechische Avantgardebuchkunst“ heißt die Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum, durch die Kuratorin Anne Hultsch am 22. März um 10 Uhr und am 23. März um 16 Uhr führt.

Zentren der literarischen Veranstaltungen mit tschechischen Autorinnen und Autoren und ihren Übersetzern sowie deutschen Kollegen sind das Café Telegraph, die Diskothek der Schaubühne Lindenfels, die Galerie KUB, die Leipziger Stadtbibliothek und das UT Connewitz. Ein Highlight wird zudem in der Kunsthalle der Sparkasse zu erleben sein: Hier tritt am 23. März, 19 Uhr Tomáš Sedláček, Chefökonom der größten tschechischen Bank und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrats in Prag, zum Thema „Die Dämonen des Kapitals“ auf. In seinem gleichnamigen Buch zeigt er klug und mit Esprit, dass unser Wirtschaftssystem zutiefst gestört ist. Denn die Wirtschaft funktioniert nicht nach den Gesetzen der Logik, sondern spiegelt vielmehr die persönliche Verfassung ihrer Akteure.

Weiterführende Informationen

„Ahoj Leipzig!“ – das komplette Buchmesse-Programm

Liste der tschechischen Neuerscheinungen

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.ahojleipzig2019.de

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Echo Leipzig 2019 – Tschechische Kultur in München

12 Dienstag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Eröffnung mit „Winterbergs letzte Reise“ von Jaroslav Rudis, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse & seiner Kafka-Band

Kurz vor der Leipziger Buchmesse kommt das diesjährige Gast-Land mit tschechischer Kultur vom 15. März bis 22. Mai nach München: Literatur. Film. Musik. Geschichte.

Kurz vor dem Start der Leipziger Buchmesse (21.-24.3.2019), bei der Tschechien in diesem Jahr mit 55 Autorinnen und Autoren, 70 Neuerscheinungen und 130 Veranstaltungen zu Gast ist, stellt sich das Leipziger Schwerpunktland in München vor: „Echo Leipzig 2019“ heißt die Reihe, die aktuelle Themen der tschechischen Literatur, Geschichte, Musik und des Films vom 15. März bis 22. Mai nach München bringt und in fünf Kulturinstitutionen präsentiert: im Tschechischen Zentrum, im Literaturhaus München, in der Münchner Volkshochschule im Gasteig sowie Einstein 28, im Arena Filmtheater und im Muffatcafé.

Die Reihe startet mit einem Vortrag der Bohemistin Zuzana Jürgens über die tschechische Gegenwartsliteratur am 15. März um 10.30 Uhr im Gasteig: Welche Themen stehen im Vordergrund der neuen tschechischen Bücher? Wie sieht die tschechische Gesellschaft aus, die darin abgebildet wird? Wie wurden diese Texte in Tschechien aufgenommen? An insgesamt sechs Abenden treten darauf herausragende tschechische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in München auf: Jaroslav Rudiš, Radka Denemarková, Petr Borkovec, Jáchym Topol, Kateřina Tučková, Tereza Semotamová sowie die Kinderbuch-Autoren Tomáš Končinský und Barbora Klárová. Sie lesen aus ihren aktuellen Werken und sprechen über Tschechien und deutsch-tschechische Beziehungen.

Gleich zur Eröffnung der Reihe wird am 27. März ein literarisch-musikalischer Hochgenuss im Literaturhaus München zu erleben sein: Jaroslav Rudiš, mit seinem neuen Buch für den Leipziger Buchpreis nominiert, tritt dort mit der Kafka Band auf und spielt Songs des neuen Albums „Amerika“ (2019), das vom gleichnamigen Roman Franz Kafkas inspiriert ist.

Am 1. April feiert das Literaturhaus München den 90. Geburtstag des großen tschechischen Romanciers Milan Kundera und zeigt die legendäre Romanverfilmung „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. Eine andere besondere Literaturverfilmung stellt das Arena Filmtheater am 3. April vor: „Diebe der grünen Pferde“ von Jiří Hájíček, einem der bekanntesten und vielfach preisgekrönten tschechischen Gegenwartsschriftsteller. Am Abschluss der Reihe „Echo Leipzig 2019“ steht die Podiumsdiskussion „1989: Ende und Anfang. Das Umbruchjahr und seine Folgen in der DDR und der Tschechoslowakei“ am 20. Mai im Gasteig. Die Diskussion beschäftigt sich mit dem dreißigjährigen Jubiläum seit dem Mauer-Fall und fragt: Welche politischen und gesellschaftlichen Ereignisse waren für die Wende entscheidend, und wie haben sich Deutschland und Tschechien im Hinblick auf das bürgerschaftliche Engagement sowie den Umgang mit der eigenen Geschichte nach 89 weiterentwickelt?

Echo Leipzig 2019 ist ein Projekt des Vereins Mittel Punkt Europa e. V. und des Tschechischen Literaturzentrums in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München. Weitere Kooperationspartner sind: Adalbert Stifter Verein, Collegium Carolinum, Filmtheater Arena, Institut für slavische Philologie an der LMU München, Literaturhaus München, Muffatwerk, Münchner Stadtbibliothek, Münchner Volkshochschule und Tschechische Schule ohne Grenzen. Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats der Tschechischen Republik in München und der Mährischen Landesbibliothek.

Informationen zum Programm und Ticketverkauf

Echo Leipzig. Tschechische Kultur in München

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

www.ahojleipzig2019.de

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Zum Frauentag 2019: „Wir wollen lieber fliegen als kriechen“ – Grafik von Angela Hampel

08 Freitag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Macht Euch die Welt, wie sie Euch gefällt!

„Zerreiß deine Pläne. Sei klug und halte dich an Wunder.
Sie sind lange schon verzeichnet im großen Plan.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.“

(aus dem Gedichtband von Mascha Kaléko: „Sei klug und halte dich an Wunder“, dtv)

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Überall nur noch Struwwelpeter? – Wie gehen wir heute miteinander um? Fragt Axel Hacke in seinem Vortrag im Dresdner Rathaus

07 Donnerstag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte

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Rau, rüpelhaft, respektlos. Woher kommt das weit verbreitete Struwwelpeter-Verhalten der heutigen Generation? Fragt der bekannte Journalist und Autor Axel Hacke.

Über den Ton in unserer Gesellschaft

Axel Hacke spricht über die Rolle des Anstandes in unserer Gesellschaft in seinem Vortrag anlässlich des 100-jährigen Volkshochschul-Jubiläums am 12. März im Plenarsaal des Dresdener Rathauses. Vortrag verschoben!! Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung des Referenten findet die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt statt, teilte die VHS am Montag mit.

Der Vortrag mit Axel Hacke findet nun am 7. April, um 19 Uhr im Festsaal des Rathauses Dresden statt (Anmeldung über VHS).

„Der Friederich, der Friederich, der war ein arger Wüterich!“ So beginnt die Geschichte vom bösen Friederich im Kinderbuch Struwwelpeter. Setz dich ordentlich hin! Mit dem Essen spielt man nicht! Oder: Benimm dich anständig! Diese Rufe der Eltern mahnen zum geordneten Miteinander und sind vielen aus Kindertagen vertraut. Doch mit Blick auf manch rauen Zungenschlag in sozialen Medien und Politik stellt sich schnell die Frage, wie es um diese Tugenden in der heutigen Erwachsenenwelt bestellt ist. „Wo bleibt der Anstand“ fragt der Vortrag Axel Hackes am 12. März um 19 Uhr. Dieser findet anlässlich des 100-jährigen Volkshochschul-Jubiläums im Plenarsaal des Dresdner Rathauses statt.

Deutschlandweit bekannt geworden ist Axel Hacke allen voran als Schriftsteller der feinen und fantasievollen Wortspiele. Seine Kolumne „Der kleine Erziehungsberater“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung sowie seine Bücher „Der weiße Neger Wumbaba“ und „Der kleine König Dezember“ erfreuen sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Für den Schriftsteller und Journalisten ist der viel beschworene Anstand indes kein verstaubter Begriff aus Kindertagen. Ihm geht es nicht um ungewaschene Haare eines Struwwelpeters, sondern weit grundsätzlicher um die alltagsmoralische Tugend und jene Haltung, die den gegenseitigen Respekt der Menschen zueinander sowie die wechselseitige Solidarität zwischen ihnen in den Blick nimmt. Er fragt, warum heute in den Medien ein oft aggressiver und verletzender Ton herrscht und was man dagegen tun kann. Wie wollen wir als Einzelne sein? Wie wollen wir in der Gesellschaft mit anderen zusammenleben? Und was bedeuten uns Freundlichkeit, Zugewandtheit, Interesse, Neugier und Wohlwollen heute? Axel Hacke versucht hierauf Antworten zu finden.

Der Festvortrag findet im Rahmen der Reihe „Grundfragen der Zeit“ statt. Im Mittelpunkt dieser Vortragsreihe steht die Auseinandersetzung mit den Fragen: Woran können sich Menschen des 21. Jahrhunderts orientieren? Welche Entwicklungen und Faktoren bestimmen das soziale und gesellschaftliche Miteinander? Vor welchen Herausforderungen steht die Gegenwartskultur – Musik, Kunst und Architektur? Zu Gast waren bisher unter anderen Wolfgang Thierse, Uwe Steimle, Christian Wulff und Kurt Biedenkopf. Der Eintritt zur Diskussion ist frei.

Um eine Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen: Entweder über die VHS-Dresden-Webseite, in der Geschäftsstelle Annenstraße 10 (Montag bis Freitag 9 Uhr bis 13 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 14 Uhr bis 18 Uhr) sowie im Standort Gorbitz (Helbigsdorfer Weg 1, Montag und Dienstag 15 Uhr bis 18 Uhr sowie Mittwoch 9 Uhr bis 13 Uhr) und telefonisch unter 0351 254400 möglich.

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de

Text + Foto: meeco Communication Services

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Erste Yoga Conference Dresden: Eine Balance aus Kraft und Weichheit finden

05 Dienstag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Projekte

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Ausflüge in Achtsamkeit, Selbstliebe und weibliche Power auf der Matte

Inhalt und Qualität der Angebote waren sehr unterschiedlich auf der ersten Yoga Conference Dresden. Hier ein Rückblick auf besonders berührende und inspirierende Begegnungen.

„Yoga ist das zur Ruhe bringen der Bewegung im Geist“, steht auf einem kleinen Tischbild im Foyer. Der Geist darf sich zurücklehnen und zuschauen, während wir das tun, wonach uns gerade der Sinn steht. Sehen und auf das hören, was Körper und Seele uns sagen, wenn wir sie gewähren lassen. Dazu luden verschiedene Angebote ein am Wochenende auf der ersten Yoga Conference Dresden.

Der Sonnabend beginnt mit einer Yogastunde zu Selbstliebe mit Ina Bellmann, Yogalehrerin und Initiatorin der ersten Yoga Conferenz Dresden. Es geht um die Verbindung zu uns selbst. Wie wir mit anderen und uns umgehen. Liebe und Anerkennung oft im Außen suchen, statt sie uns selbst zu geben, als sei dies weniger wert. Warum ist das so? Weil unser inneres Selbstbild ein anderes ist als es von außen scheint, wir meinen nicht zu genügen und unser strengster Kritiker sind. Sich das bewusst machen, aus dem Widerstand gehen und sich selbst akzeptieren wie man ist, ist der erste Schritt zur Selbstliebe. Yoga kann dabei helfen, sich selbst (wieder) näher zu kommen und kennenzulernen im Kontakt mit dem Körper. Dazu zeigt uns Ina Bellmann Übungen, die den Brust- und Herzraum öffnen und weiten. Die Arme strecken sich in die Höhe und in Seitbeuge, Körperdrehungen versinnbildlichen die nicht nur geraden Wege im Leben.

Wir legen eine Hand aufs Herz, fühlen hinein und hören zu leiser, meditativer Musik Kraftsätze, was wir alles sein können, wenn wir es nur zulassen: „Frei durchs Leben tanzen und still in uns ruhen“, „Du  bist ein Wunder, umgeben von anderen Wundern“, „alles mit Liebe tun“…

Zu Selbstliebe gehört Geduld, Mitgefühl für sich selbst und Mut zu sich zu stehen, um andere Menschen frei und bedingungslos lieben zu können. Sich mit sich selbst wohlzufühlen und auch den Schatten zu begegnen. „Du bist alles und nichts“, so Ina Bellmann. Das beflügelt und erdet zugleich, macht gelassener.

Teils hatte man aber auch den Eindruck, dass der Begriff Yoga heute für alles mögliche herhalten muss und nicht mehr viel mit der ursprünglichen Bedeutung zu tun hat. Yoga mit Pilatis, kurz Yogilatis mit Maria Lösch, einer Physiotherapeutin, ging für mich gar nicht zusammen. Bei ihr sah es mehr nach Fitnessstudio aus, es lagen lange Rollen und eine Art Surfbretter bereit, auf die man sich mal setzen, mal mit dem Rücken legen und auf und ab gleiten bzw. hin und her rollen sollte, dazu gleichzeitig sich auf den Atem konzentrieren und die Bewegungen mit der Rolle koordinieren. Mehr Stress als Entspannung, wo bleibt da der Spirit des Yoga?! Wer auf Schmerzpunkte im Körper stieß, den beruhigte sie mit: „Das wird irgendwann besser…“ Mir tat hinterher der Rücken weh, während ich vorher keine derartigen Schmerzen hatte.

Es gab außerdem einen Workshop zu Thai Yoga Massage, „Yoga – Lotus Love“ und „Espresso Shot-Yoga“ statt Café, was auch immer dabei geschah.

Achtsamkeits-Yoga – Sich mit seiner Kraft verankern

Hingegen tat mir das anderthalbstündige Yoga „Mindful Flow“, noch einmal mit Yoga-Lehrer Timo Wahl, am Sonnabend nachmittag richtig gut. Der große Raum war wieder voll. Es ging um Achtsamkeit beim Yoga. „Das heißt aber mehr als bloße Aufmerksamkeit, man kann jemanden auch achtsam auf den Kopf schlagen“, sagt er lakonisch. „Sondern es geht um die Qualität, sich bewusst zu werden, was ist jetzt im Moment gut für mich, um sich mit seiner eigenen Kraft  zu verankern, beweglicher und geschmeidiger zu werden.“

Er erklärt sehr akribisch, manchmal einen Tick zu ausführlich und lässig-humorvoll, worauf es ankommt bei achtsamem Yoga. Was es braucht für Selbststabilität. „Wie stark muss ich in die Kraft gehen und wo kann ich loslassen?“ Achtsamkeit drücke sich im Yoga in der Form aus, in Weichheit, Entwicklung, Wachstum. „Also braucht es eine gute Balance aus Beidem, Kraft und Weichheit.“ Es gehe auch darum, sich Widerstände im Körper anzuschauen, wo man ihnen ausweiche. Die Yogapraxis könne auch von Ängsten vor dem Unbekannten, das wir nicht kennen, befreien.

Der Atem wird zum Anker, der uns Halt gibt bei den Übungen, bei denen wir den Raum in und um uns herum ausloten, Begrenzungen wahrnehmen, den Widerstand spüren und den Punkt finden, der zu uns passt, Stabilität gibt und Verspannungen im Körper löst. Was für einen Atem braucht ihr, aktiv oder passiv, kurz oder lang?, fragt Yogalehrer Timo Wahl. Es geht um Anerkennen dessen, was gerade ist. „Wenn wir immer drüber bügeln, spüren wir gar nicht mehr, wann wir Ruhe brauchen. Das zuzulassen, ist eine hohe Kunst.“

Abschließend singt Timo Wahl zur Gitarre ein Lied für uns, sanft, leise und innig klingt diese Berührung durch Töne lange nach, denen wir liegend auf unseren Matten lauschen.

Shakti Yoga – Weck deine innere Göttin und sei  die Frau, die du bist

Ein besonderes Erlebnis war auch das Yoga mit Shakti Dance – eine Reise zur Göttin in jeder Frau, die wir zusammen mit Stine Lethan zum Leben erweckten. Sie ist als Yogalehrerin und Tänzerin in Berlin tätig. Mit viel Freude und Übungen voll weiblicher Power und Sinnlichkeit ging es darum, die Frau zu entdecken, die wir sind hinter den vielen Rollen und Verhaltensmustern, den anerzogenen und erlernten in Familie, Schule, Beruf, Beziehungen, und unser ureigenes Wesen zu erkennen. Das geschieht mit fließenden, kreisenden, kraftvollen, energiegeladenen Bewegungen. Zuerst  verbinden wir uns mit Mutter Erde, indem wir die Hände auf den Schoß legen und tief hinein atmen, die Beine fest auf dem Boden. Wir ver- und entknoten und schütteln die Glieder, Stine feuert uns an, alles abzuschütteln und rauszulassen mit Löwenatem, was wir nicht sind. Wir stellen uns zum „Krieger I und II“ auf, der für die vielen Lebenskämpfe steht. Mal recken wir senkrecht unsere „Kaktusarme“, mal rollen wir unseren Oberkörper ein wie Katzen, mal verschränken wir die Hände wie Adlerflügel vor dem Herz. „Wir müssen den Mut haben, im Dunkeln zu sein, in die Tiefen unseres Herzens schauen und die Tür dahinter zu öffnen“, sagt Stine Lethan. „Wir müssen selber brennen, um Licht in anderen zu entzünden.“ Mit unserem Becken rütteln wir Kundalini wach, die als Symbol für Lebenskraft am unteren Rücken schlängelt, atmen tief und weiten unseren Herzraum. „Gut umrühren!“, sagt Stine, während unsere Hüften intensiv nach beiden Seiten kreisen, der Körperteil, in dem unsere Beziehungen gespeichert sind, weiß sie.         

Begleitet von einem Lied der indischen Göttin Kali, die Zerstörung und Transformation symbolisiert, schütteln wir ab, was wir nicht mehr wollen. Dann tanzen wir übermütig zu kraftvollen Klängen im Raum umher. Jede Frau stellt sich einer anderen gegenüber, betrachtet das Schöne, Verletzliche, sich selbst im anderen und die würdevolle Göttin.
Wir umarmen uns, legen uns mit dem Kopf zur Kreismitte, halten uns an den Händen und spüren die geballte weibliche Kraft, die aus der Gemeinschaft und Miteinander erwächst. Stine Lethan kommt übrigens zu zwei Workshops, mit jeweils zweistündiger, geführter Yoga-Reise zum inneren Wesenskern am 6. April ins Studio Yogarausch nach Leipzig (10 – 12 Uhr, Energetic Detox, 13.30 – 15.30 Uhr Insidebody-Flow).

Hinter mir liegen zwei bewegende und bewegungsreiche Yoga-Tage mit vielen schönen Momenten, von den vielen „herabschauenden Hunden“ und anderen Figuren auf der Matte, unzählige Male ausgeführt, ist mein Körper noch schwindlig, sortiert sich neu. Doch ich fühle mich auch leicht und erfrischt, der Geist ruhig und klar, geerdet. Ich will Yoga ab jetzt stärker in meinen Alltag integrieren, um in meiner Kraft zu bleiben. Inspiration dafür bekam ich genug auf der ersten Yoga Conference Dresden, die hoffentlich eine Fortsetzung findet.

Text + Fotos (lv)

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Erste Yoga Conference Dresden: „Flieg in den Lotusssitz“

02 Samstag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Projekte

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Raus aus dem Kopf, ins Bewegen und Spüren des Körpers. Was passiert in unserem Inneren, an welchen Stellen und was verändert sich hinterher? Das kann jeder erkunden und ausprobieren bei der 1. Yoga Conference Dresden.

Schwebende Leichtigkeit

Opening Class: „Raus aus dem Kopf“, lautete das Motto der Session mit Timo Wahl (Vinyasa Flow), mit der die erste Yoga Conference Dresden am Freitag abend im NH-Hotel am Altmarkt eröffnete. Ein ganzes Wochenende lang lockt für Einsteiger ebenso wie für Fortgeschrittene eine Fülle an Angeboten rund um die indische Weisheitslehre, bei der es darum geht, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. In Workshops und Meditationen werden verschiedene Stilarten vermittelt, ergänzt durch Vorträge zu Ayurveda und Vitalkost. Außerdem erhält jeder Teilnehmer eine helle Stofftasche, auf der Yoga-Stellungen abgebildet sind, gefüllt mit Kostproben und Entspannungsmitteln von Yogatee, Kraftfood, Räucherstäbchen bis zum Yoga-Magazin.

Der Raum ist gut gefüllt zur Eröffnungssession. Wobei deutlich mehr Frauen als Männer ihre Yogamatten ausrollen. Man kann viel über Yoga erzählen, doch man kann es nur selbst erfahren, sagt Timo Wahl. Der 47-Jährige praktiziert seit 25 Jahren Yoga, ist Buddhist und einer der bekanntesten Lehrer deutschlandweit mit seinem Studio in Frankfurt/Main. Man kann sich einer Sache auch mit Humor ernsthaft widmen, lautet seine Devise. Manches hört sich kinderleicht an, ist es aber beim Tun nicht, wie einfach darauf vertrauen, dass die eine Hand einen schon trägt, während man halb gebückt auf einem Bein stehend das andere nach hinten hoch streckt. Das war recht wackelig. Den Sonnengruß, Baum und Kerze habe ich eine Weile zugegeben nicht ausgeführt. Alles schöne, sanfte Gleichgewichts-Übungen.

Beim Yoga geht es auch gar nicht darum, eine Leistung abzuliefern. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, keine Bewertung. „Es kommt nicht darauf an, möglichst schön und perfekt die Übungen auszuführen, sondern sich selbst mit seinem Körper zu spüren“, so Timo Wahl. Egal auch, wie lange oder wie hoch der Nachbar eine Figur hält, ob man ihn übertrifft oder nicht. „Man ist ohnehin nur synchron mit seinem eigenen Atem und sich selbst.“ Wichtig sei die Präsenz im Moment,  wahrnehmen, aufnehmen, annehmen. Was in einem ist und den Raum um uns herum. Das tun, was einem gerade gut tut und sich gut anfühlt. Das zu hören, entspannt schon sehr.

„Wie weit die Füße tragen und wie tief man sich hineinbegibt ins Yoga, bestimmt jeder selbst“, sagt Yoga-Lehrer Timo Wahl. Wir recken, strecken und dehnen uns, heben und senken Arme und Beine, gehen in den herabschauenden Hund, gleiten auf den Boden, richten uns wieder auf, gehen in die Position des Kriegers mit ausgestreckten Armen, bewegen uns mal mit offenen und geschlossenen Augen und versuchen dabei noch zu lächeln. Atmen ein und aus, tief in den Bauch bis der Atem weich und ruhig ist, legen eine Hand, mit der wir jemanden streicheln würden auf den Bauch und die andere Hand auf das pochende Herz. Umfassen auf dem Bauch liegend mit den Händen die Füße in Rückbeuge. Abwechselnd an- und entspannen heißt es auch für Po und Beckenboden.

Durch das mehrmalige Wiederholen der Übungen gehorcht der Körper bald von selbst, wird der Kopf immer freier, kommen wir immer mehr bei uns an. Können die Schultern locker und den Kopf buchstäblich hängen lassen, im positiven Sinne. Auf dem Rücken liegend schließlich alles loslassen, nichts mehr tun, einfach nur sein. Eine tief beglückende, lebendige Stille, die einen selbst und zugleich alle anderen im Raum ergreift und verbindet. „Flieg in den Lotussitz“, ruft Timo Wahl nach der Abschlussübung mit humorvoller Leichtigkeit.

Die Yoga Conference dauert noch bis 3. März.
Anmelden dafür kann man sich online unter http://www.yogaconferencedresden.com/tickets

Text + Fotos (lv)


Schwebende Leichtigkeit. Installation am Treppenaufgang im Hotel, wie geschaffen für die Yoga Conference.

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Namaste! Erste Yoga Conference Dresden

28 Donnerstag Feb 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Projekte

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Anmut & Power: Yoga beim Palais Sommer in Dresden


Yoga macht glücklich: Ina Bellmann, die Initiatorin der 1. Yoga Conference Dresden

Dresden sagt Namaste!

Im März dreht sich bei der ersten Yoga Conference Dresden alles um mehr Balance im Alltag.

Premiere in Elbflorenz: Vom 1. bis 3. März findet die erste Yoga Conference Dresden statt. Ein ganzes Wochenende dreht sich dann alles um Yoga, Meditation, Gesundheit, Ernährung und Glückseligkeit. In 46 Workshops und Vorträgen teilen deutschlandweit bekannte Yogagrößen ihr Wissen ebenso wie regionale Lehrer. Die Yoga Conference Dresden richtet sich dabei an Anfänger ebenso wie an Profis. Schon jetzt gibt es zahlreiche Anmeldungen aus ganz Deutschland.

Chakren und Faszien Yoga, Meditation, Ayurveda, Vitalkost und vieles mehr – neben verschiedenen Yogastilen werden auch Meditation, Anatomie, Glück, Selbstliebe und gesunde Ernährung thematisiert. Die Teilnehmer können dabei frei wählen, an welchen Programmpunkten sie teilnehmen möchten. „In einer Welt des ‚Höher. Schneller. Weiter‘-Prinzips suchen immer mehr Menschen Ausgleich und Entlastung. Alle, die sich für einen gesunden Lebensstil und mehr Balance im Leben interessieren, werden an diesem Wochenende fündig. Egal, ob Einsteiger oder Fortgeschrittener, Hobby-Yogi, Yogalehrer, Therapeut: Alle werden ihr Wissen vertiefen und die eigene Yogapraxis erweitern“, verrät Ina Bellmann (35), die die Yoga Conference ins Leben gerufen hat.

Für die Gründerin der Yoga Conference dreht sich mittlerweile alles um Yoga: 13 Jahre lang war sie Marketing- und Eventmanagerin. „Dann absolvierte ich nebenbei die Ausbildung zur Yogalehrerin und das hat mein ganzes Leben und Denken verändert“, so Bellmann. Um eine Veranstaltung dieser Art zu erleben, musste man bisher weit reisen – Hamburg, Frankfurt oder München zum Beispiel. „In Dresden gab es zwar einzelne Wochenendworkshops mit einem Lehrer, aber nie eine Auswahl aus verschiedenen Workshops. Irgendwann habe ich mich gefragt, wieso denn keiner so etwas bei uns veranstaltet, denn das Interesse daran ist groß. Also habe ich mir gesagt: Ich bin erfolgreich mit Events und Yoga, also kreiere ich einfach selbst das Event, das unserer Stadt fehlt. So entstand vor rund einem Jahr das Konzept der Yoga Conference Dresden“, berichtet Ina Bellmann.

Die erste Yoga Conference Dresden findet nun vom 1. bis 3. März im NH-Hotel am Altmarkt statt. Das Programm ist vielversprechend und vielseitig: Deutschlandweit bekannte Yogagrößen wie Timo Wahl, Stine Lethan, Martin Schultka, Irina und Valentin Alex sowie Christina Lobe unterrichten ebenso wie regionale Lehrer. Unter ihnen auch die Yogis der ersten Stunde aus Dresden, wie zum Beispiel Cornelia Groß von Medita. An zweieinhalb Tagen werden 46 verschiedene Workshops angeboten, bis zu sechs Kurse täglich können die Teilnehmer besuchen. In den Pausen erwartet die Teilnehmer ein breites Spektrum an flankierenden Produkten auf dem Yoga-Markt präsentiert von nachhaltigen Partnern. „Die Nachfrage ist groß, wir haben bereits zahlreiche Anmeldungen aus ganz Deutschland“, verrät die Initiatorin der ersten Yoga Conference Dresden.

Weitere Informationen zum Event sowie Tickets gibt es auf der Webseite www.yogaconferencedresden.com

Text: meeco Communication Services GmbH
Fotos: Ina Bellmann

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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