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Kategorien-Archiv: Lebensart

WuKaMenta 18 nun doch! Wunderkammer-Festival startet zur Bunten Republik Neustadt

16 Samstag Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Museum ohne Dach

In diesem Jahr setzt sich das Wunderkammer-Festival den Kult(ur)ereignissen in Dresden aus und erscheint zu diversen Festen, wirbelt Althergebrachtes mit frischen, frechen, unkonventionellen Mitteln zeitgenössischer Kunst durcheinander. Erster Akt: zur BRN lockt noch bis Sonntag die Installation „Labystan“ mit Aktionen auf der Alaunstraße 90.

WuKaMenta 18 nun doch! Erster Akt zur BRN als ein Museum ohne Dach.
Auf dem Neumarkt schlägt sie dieses Jahr keine Wurzeln, so zieht sie heimatlos durch Dresden. Die WuKaMenta ereignete sich 2016 und 17 mit jeweils dreiunddreißig Künstlern als Kunst im öffentlichen Raum auf dem Neumarkt. Sie tauchte auf beim Bürgerfest vor dem Rathaus anlässlich der Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit und im historischen Tanzsaal im Gasthof Serkowitz.

Die Künstler verließen den Schutzraum der Galerien und gingen zu den Menschen auf die Straße. Sie erprobten innovative Ideen und bezogen das Publikum ein.
Die Veranstalter Kunst der Lüge e.V. lassen die WuKaMenta auch 2018 wieder leben, sie erhielten eine Förderung der Stadt zugesagt, um ihr Format als Anknüpfungspunkt der Hauptstadtbewerbung 2015 weiter zu entwickeln. Weit entfernt von der Museumstradition hinter verschlossenen Türen und vergitterten Fenstern, jenseits physischer oder metaphorischer Trennwände, fliegt das ungezügelte Wunderkammerfestival frech, bilderstürmerisch, energisch und lustvoll durch die Stadtlandschaft.

2018 setzen sich die WuKaMenta den Kult(ur)ereignissen in Dresden aus. Sie erscheint zur BRN, zum Konstruktival, beim Nachtumzug des Elbhangfestes, zum Schaubuden-Sommer vor der Scheune, beim Dresdner Stadtfest und vielleicht zum Stadtteilfest in der Friedrichstadt. Ohne Schwellen und bei freiem Eintritt steht die WuKaMenta für die kreative Kraft von Spiel, Konfrontation und Reibung. Die spielerische Form erlaubt es Künstlern weit besser, in die Gesellschaft hineinzuwirken, denn bei komplexen Zusammenhängen ist der spielerische dem objekthaften Ansatz weit überlegen.

Künstlerische Leitung: Reinhard Zabka, als Richard von Gigantikow hat er mit dem feurigen Skulpturengarten auf den Elbwiesen in Radebeul einen Hit gelandet, der tausende von Besuchern begeistert. Dagegen steckt die WuKaMenta noch im Erwachsenwerden und statt sich in der „guten Stube“ – dem Neumarkt – zu präsentieren, wird sie auf die Walz geschickt.

Als Museum ohne Dach wird auf unkonventionelle Weise zeitgenössische Kunst im
öffentlichen Raum vermittelt. Erster Akt: Zur Bunten Republik Neustadt in der Alaunstr. 90 steht die Installation Labystan. Fünf Künstler erforschen die lebendige Sinnlichkeit und zeitgemäße Sinnhaftigkeit von Kunst. Justus Ehras Elektronischer Unsinn, Uta Hünniger Grassprechstunde, Seina Michaelis Knopfbüro, Bernd Zabka Untiere und Richard von Gigantikow vergibt wieder Einbürgerungsurkunden.

Text + Foto: Reinhard Zabka

Kunst der Lüge e.V.
Telefon: 0176 – 99 02 56 52
E-Mail: info@luegenmuseum.de
http://www.luegenmuseum.de

http://kunst-der-luege.de/

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Kuchenduft & Gemütlichkeit wie bei Oma – Neues Café in der JohannStadthalle

16 Mittwoch Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Film, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte

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Magie der Musik: Klein und groß lauschen verzückt dem „Märchenzauberer“, der auch dieses Jahr wieder mit einem „verzauberten Kindermitmachkonzert“ am 25.8., um 15 Uhr in die JohannStadthalle kommt. Zum Zuhören und Mitmachen lädt wieder die Band Zugabe ein. Foto: Veranstalter


Das rührige Team des Kulturzentrums auf der Holbeinstraße 68 will mit seinem vielfältigen Programm – wie Filmreihen, Konzerten, Workshops, Vorträgen, Kursen und Treffs – alle Generationen ansprechen.


Ein neues Café mit Wohnzimmer-Flair wie früher bei Oma eröffnet heute, am 16.5., um 17 Uhr in der JohannStadthalle. Mit Livemusik, Sekt, Kuchen uvm. Den gemütlichen Ort zum Verweilen hat Josephine Böhm innerhalb ihres freiwilligen sozialen und kulturellen Jahres eingerichtet.

Mehr Text zum Angebot folgt. Text + Fotos (lv)

 

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Aktion für Grün statt Beton – Jane`s Walk am Alten Leipziger Bahnhof in Dresden

06 Sonntag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Eine Sonnenblume für..., Lebensart, Projekte

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Jane Jacobs, die New Yorker Stadtaktivistin und Namensgeberin der Dresdner Aktion.

Eine Sonnenblume für: Stadtspaziergang Jane`s Walk für lebendige Stadtteile

„Aufgepasst! Hier geht noch was!“

Aktion für einen lebendigen Stadtteil mit viel Grün. Die Stadt plant ein Einkaufscenter an der Grenze zwischen der Neustadt und Pieschen. Treff: 6. Mai, 16 Uhr, Neustädter Bahnhof, Ausgang Hansastraße.

Das Thema ist immer noch nicht entschieden! Im Namen der Bürgerinitiative „Wohnen am Leipziger Bahnhof“ laden daher die Grünen-Stadträtin Kati Bischoffberger und Prof. Erika Schmidt heute am 6. Mai, von 16 bis 17 Uhr zu einem Spaziergang entlang des Areals ein, um Interessierten die Schönheit und den besonderen Reiz dieses Ortes nahezubringen, der mehr verdient hat als zu einer Betonfläche mit tausend Parkplätzen zu mutieren!

Treff: 16 Uhr, Neustädter Bahnhof, Ausgang Hansastraße

Das erste Mai-Wochenende in Dresden steht ganz im Zeichen von Jane Jacobs, der legendären Stadtaktivistin in New York der 1960er Jahre. Vor 50 Jahren hat sie sich als streitbare und kompetente Bürgerin eingemischt, argumentiert, motiviert, mobilisiert. Und so dafür gesorgt, dass es Stadtteile wie Greenwich Village heute noch gibt.

Solche Menschen und solches Engagement braucht es heute wieder – gerade jetzt, wo „nach 30 Jahren neoliberaler Stadt- und Wohnungspolitik immer deutlicher wird, dass der Markt, allein gelassen, alles andere als lebenswerte Städte hervorbringt.“ (sinngemäß zitiert aus einem Beitrag von Laura Weißmüller in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Bauwelt, Nr. 127)

Daran knüpfen die Jane`s Walks-Spaziergänge an, die der Verein „Dresden zu Fuß“ zwischen dem 3- und 6. Mai stadtweit organisiert.

Auch der Alte Leipziger Bahnhof wird nicht ausgelassen. Unter dem Motto: „Aufgepasst! Hier geht noch was!“ stellen Prof. Erika Schmidt und die Grünen-Stadträtin Kati Bischoffberger das Areal vor und laden Interessierte ein zum Entdecken neuer Möglichkeiten zwischen den architektonischen Resten eines Ortes mit bewegender und bewegter Geschichte.

Text + Fotos: Kati Bischoffberger

Weitere Infos:

* Vollständiges Programm Jane’s Walk Festival Dresden 2018

* Aktion am Alten Leipziger Bahnhof am So, 6. Mai, 16 Uhr

* Artikel von Laura Weißmüller in der Bauwelt Nr. 217
* Jane Jacobs / wikipedia:  en / de

 

 
www.kati-bischoffberger.com

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Konzert mit Juan José Mosalini & Tangoorchester im Kulturpalast

23 Montag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik

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Alle Gefühlsfarben des Tango

Mit intensiv ausdrucksreichem Spiel voller Hingabe, Kraft und Eleganz begeisterten der argentinische Altmeister am Bandoneon, Juan José Mosalini und sein großes Tangoorchester am Sonntagabend im gut gefüllten Kulturpalast.

Die Bühne ist in rotes Licht getaucht. Die Töne schweben und schwingen, flirren und flirten hin und her. Mal leise verhalten, sehnsuchtsvoll, verträumt, verlockend, mal kraftvoll treibend, energiegeladen und spannungsvoll. Mal sanft fließend, mal federnd, fordernd, leidenschaftlich und dramatisch. Warme und dunkle, leichte und schwermütige, langsame und schnelle Klänge im steten Wechsel. Alle Facetten und Gefühlsfarben des Tango waren zu erleben beim Konzert von Juan José Mosalini und seinem großen Tangoorchester, zu dem ihn die Dresdner Philharmonie in den Kulturpalast eingeladen hatte. Mosalini verkörpert die Seele des Tango Argentino und gilt als weltbester Tangomusiker. Mit der Musik seiner Heimat, die er 1977 nach dem Militärputsch wie viele andere Künstler und Intellektuelle verließ und ins Exil nach Paris ging, reist er bereits seit über 40 Jahren um die Welt.

Mit ihrem intensiv innigen, klang- und ausdrucksreichen Zusammenspiel verzauberten Mosalini und sein Orchester zwei Stunden das Publikum. In ihrer Großformation wie in den 1940 und `50er Jahren in Argentinien üblich, ließen sie die Hoch-Zeit des Tango  aufleben mit Klassikern von Astor Piazolla, Osvaldo Ruggiero, Raúl Garello, Leopoldo Federico und Néstor Marconi.

Mosalini lauscht selbstversunken, mit dem Kopf nah am Bandoneon, als ziehe er die Töne nicht dort heraus, sondern tief aus seinem Inneren.

Mehr Text folgt.

Text + Fotos (lv)

 

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BilderAlbum: Ausstellung „Fatima – Augenblicke in Dresden“ im Kulturrathaus

22 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Die Macher, Fotografie, Im Atelier bei..., Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Alltags-Bilder aus einer neuen Welt

Eine Ausstellung im Kulturrathaus bringt in Zeichnungen und Geschichten von Kindern und Jugendlichen aus syrischen Flüchtlingsfamilien ihre Situation näher.

Kinder malen ihre Welt. Wovon sie träumen, was sie bedrückt, wie sie ihr neues Zuhause sehen und sich ihre Zukunft vorstellen. In den Bilderrahmen mit den farbenfrohen und fantasievollen Zeichnungen erzählen sie auch ihre berührenden Geschichten. Von ihrem Leben in Syrien, das eines Tages der Krieg jäh veränderte.
Ein paar wenige Andenken, wie Familien- und Schulfotos, Bilderbücher, ein silberner Löffel konnten sie aus ihrem alten Leben herüberretten. Zu sehen in einer Vitrine inmitten der Momentaufnahmen aus ihrem jetzigen Alltag.

Die ersten Bilder der Kinder und Jugendliche hingen auf einer Wäscheleine in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Dresden. Dort entstand auch die Idee zu diesem interkulturellen Projekt, das 2015 startete und vom Kulturamt der Stadt gefördert wird. „Das Erste, was wir hatten waren Papier und Stifte. So haben wir angefangen zu malen“, sagte Heike Jack, die Initiatorin zur Ausstellungseröffnung „Fatima – AugenBlicke in Dresden“ im Kulturrathaus, Königstraße 15. In der ersten Etage im Foyer sind nun die Ergebnisse des zweiten Malworkshops von Heike Jack und ihrer Agentur Kulturperlen in Zusammenarbeit mit der Galerie Holger John, wo im September 2015 die erste Ausstellung mit Bildern aus dem Flüchtlingscamp stattfand, zu sehen. Er hat begleitend zur Ausstellung auch ein Ausmalheft mit lustigen Stadtlandschaften zum Mitnehmen gezeichnet, die Kinder und Erwachsene auch gleich mit Farbe füllten zur Eröffnung. „Paradiesisch musizieren“ konnten sie zusammen mit Musiker Paul Hoorn (ehemals „Das Blaue Einhorn“).

Einige der Kinder und Familien aus Syrien begleitet Heike Jack bis heute. Fatima, das Mädchen, das der Ausstellung ihren Namen gab, ist mit ihrem Vater hierher gekommen. „Bis heute ist es nicht gelungen, ihre Mutter und drei Geschwister aus der Türkei nachzuholen aus verschiedenen Gründen, es fehlen noch Dokumente“, so Heike Jack. In Fotografien hat sie festgehalten, wie die am Mal-Projekt beteiligten Kinder und Jugendlichen sich in den letzten drei Jahren verändert haben. Zeit ist vergangen, die Fragen in den Augen der Kinder bleiben, zeigen die Aufnahmen. Sie wünscht sich, dass auch viele Schulklassen diese Ausstellung besuchen, sich Begegnungen und Austausch mit den syrischen Kindern und Jugendlichen und ihren Familien und Dresdnern entwickeln.

Die Ausstellung „Fatima – AugenBlicke in Dresden“ ist noch bis 8. Juni zu sehen.

Geöffnet: Mo – Do 9 – 18 Uhr, Fr 8 – 16 Uhr

Text + Fotos (lv)


Holger John stellte seine Galerie in der Rähnitzgasse als Malatelier für
die Kinder zur Verfügung. Die Initiatorin des interkulturellen Projekts, Heike Jack (Inhaberin der Agentur Kulturperlen) begleitet einige syrische Familien bis heute.

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Konzert mit dem Tango-Orchester von Juan José Mosalini im Kulturpalast

19 Donnerstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik

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Mit Leidenschaft & Seele

Auf Einladung der Dresdner Philharmonie wird der argentinische Bandoneonist Juan José Mosalini, der als weltbester Tangomusiker gefeiert wird, mit seinem Orchester ein Feuerwerk der Klänge entfachen bei seinem Gastspiel am 22. April, um 20 Uhr im Kulturpalast Dresden.  

Juan José Mosalini und sein großes Tango-Orchester

Kritiker und Tango-Enthusiasten bezeichnen ihn als den weltbesten Tangomusiker, den man heute noch live erleben kann: Juan José Mosalini. Der argentinische Bandoneonist kann auf eine 50-jährige Karriere zurückblicken, in deren Verlauf er mit den bedeutendsten Orchestern und Solisten Argentiniens zusammen gespielt hat. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere setzte er seinen Herzenswunsch in die Tat um: eine Tango Großformation, wie sie in den 40er und 50er Jahren in Argentinien üblich war.

Weniger Nostalgie steht im Mittelpunkt, sondern das Auflebenlassen der Hoch-Zeit des Tangos. Mosalinis Tangoorchester – vier Bandoneons, vier Geigen, eine Bratsche, ein Kontrabass und ein Flügel – besticht durch messerscharfe Intonation, federnd elegante Phrasierung und ein mitreißendes Rhythmusgefühl.

Gran Orquesta de Tango
Juan José Mosalini | Bandoneón
Carmela Delgado, Jean-Baptiste Henry, Lysandre Donoso | Bandoneón
Sébastien Couranjou | Solo-Violine Cecile Bourcier, Juliette Wittenda, Anne Le Pape | Violine Nicolas Peyrat | Viola
Leonardo Teruggi | Kontrabass
Diego Aubia | Klavier

Text + Foto: Barbara Temnow/Kulturpalast

www.dresdnerphilharmonie.de

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Dresdner Straßenbahn von arabischen Besetzern entführt

21 Mittwoch Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Fatima – AugenBlicke in Dresden

Die Ausstellung mit Zeichnungen von Kindern aus syrischen Flüchtlingsfamilien eröffnet am 11. April, um 16 Uhr im Kulturrathaus auf der Königstraße 15 in Dresden.

Was war da los am Sonntag im Dresdner Stadtzentrum? Eine voll besetzte Straßenbahn rast mit Volldampf durch die Stadt. Darin sieht man Männer mit schwarzen Bärten, Frauen mit Kopftüchern, glutäugige Kinder mit dunklen Haaren. Dem Fahrer A. steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, er spürt die Waffen im Rücken. Mitfahrer M. versucht, sich mit einem Haifischzahn zu wehren. – Aber Halt! Der Schein trügt.

Nur das mit dem Haifischzahn stimmt. Denn Matthias, der „Mann aus dem Rathaus“ veranschaulicht seinen Gästen in der Kinderstraßenbahn gerade, dass auf der Fläche Dresdens zu Urzeiten ein Meer war. Die fröhliche Gesellschaft, das sind Familien aus Syrien, die seit fast drei Jahren in Dresden eine neue Heimat gefunden haben. Sie entdecken die Stadt abseits der bekannten Wege zwischen Schule, Sozialamt, Jobcenter oder Ausländerbehörde. Vom Albertplatz bis zum Blauen Wunder, über die Brücken der Elbe, vorbei am Zwinger, dem Großen Garten und der Trinitatis- Ruine, lauschen Klein und Groß den Erklärungen von Matthias. Stimmt es wirklich, dass mal ein richtiger Elefant mit der Straßenbahn gefahren ist? Auch wenn sie noch nicht alles verstehen, sie waren fleißig und haben Deutsch gelernt. Ein ganz besonderes Erlebnis sind die Minuten, die die Kinder ganz vorn direkt neben dem gutgelaunten Fahrer Andreas verbringen dürfen.

Ihre Eindrücke von der Stadtrundfahrt werden die Kinder in Zeichnungen ausdrücken, die am Nachmittag in der Galerie Holger John zusammen mit dem Künstler entstehen. Aus den Ergebnissen wird Heike Jack zusammen mit den entstandenen Fotos die Ausstellung „FATIMA – AugenBlicke in Dresden“ kreieren, die vom 11. April bis 8. Juni 2018 im Kulturrathaus auf der Königstraße zu sehen sein wird.

Sie erzählt die Geschichten der Kinder und ihrer Familien. Wo kommen sie her und wie war ihr Weg? Wie leben sie heute? Sie erzählt von großem Leid, aber auch von Hoffnung, Glück und Dankbarkeit.

Text + Fotos: Heike Jack/Agentur Kulturperlen

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Leipziger Buchmesse: „Umarmt Bücher“

18 Sonntag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Literatur

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Die einzigartige Kraft der Worte

Vier Tage bestimmte die Leipziger Buchmesse den Puls der Bücherwelt.

„Umarmen Sie Bücher“, wünschte sich Buchmessedirektor Oliver Zille frei nach Kurt Tucholsky zur Eröffnungspressekonferenz. Trotz massiven Wintereinbruch folgten 271.000 (2017: 285.000) Bücherfreunde seiner Aufforderung und suchten zur Leipziger Buchmesse vom 15. bis 18. März 2018 die Nähe zu Büchern und Büchermenschen. Alleine 197.000 (2017: 208.00) Besucher feierten auf dem Leipziger Messegelände die Neuerscheinungen der 2.635 Aussteller aus 46 Ländern (2017: 2.493 aus 43 Ländern). Zu Europas größtem Lesefest „Leipzig liest“ luden 3.600 Mitwirkenden in 3.400 Veranstaltungen das Publikum zum Lauschen, Lesen und Debattieren ein. „Das geschriebene und gesprochene Wort entfaltete seine ganze Kraft zur Leipziger Buchmesse, die sich auch in Zeiten hitziger politische Debatten und kontroversen Diskussion als Hort des friedlichen Diskurses und der Meinungsfreiheit zeigte“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„Die Leipziger Buchmesse hat in diesem Jahr wieder gezeigt, wie groß das Interesse am Buch und wie hoch seine gesellschaftliche Relevanz ist“, so Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Bücher fördern den Dialog, den wir in unserer Gesellschaft mehr denn je benötigen. Verlage und Buchhandlungen setzen sich intensiv dafür ein, das Buch als Debattenanreger, zuverlässige Quelle für Information und Bildung und als Ruhepol in unserer Multitasking-Gesellschaft wieder stärker im Bewusstsein der Menschen zu verankern.“

Ort Internationaler Begegnungen

Rumänien – das Schwerpunktland der diesjährigen Buchmesse begeisterte das Publikum in 70 Veranstaltungen. Knapp 50 Schriftsteller stellten unter der Überschrift „Romania.Zoom in“ 40 Neuübersetzungen aus der vielfältigen literarischen Szene des Landes vor. „Unser Weg zur Teilnahme als Ehrengastland der Leipziger Buchmesse war nicht leicht zu nehmen“, bilanziert Alexandru Popescu vom rumänischen Kulturinstitut. „Aber heute schauen wir auf Dutzende von Übersetzungen rumänischer Werke ins Deutsche, wir freuen uns über eine Lawine an Medien-Berichten und die breite öffentliche Rezeption des Literaturlands Rumänien, und wir sehen die großen Besucher-Ströme an unserem Buchmesse-Stand. Daher haben wir heute Anlass zu großer Freude und sind zuversichtlich, dass sich die rumänische Literatur am deutschsprachigen Buchmarkt auch in Zukunft stark behaupten wird.“ Viele der nach Leipzig angereisten Schriftsteller betonten die Bedeutung von Demokratie sowie von Presse- und Meinungsfreiheit, die sie in ihrer Heimat teils bedroht sehen.

Diese Werte spielten auch in den Debatten des Programmschwerpunktes „Europa21 – Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen“ eine Rolle. „Sind wir wirklich die Besten?“ fragten die 25 internationalen Gäste aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien von „Europa21“. Sie diskutierten über Solidarität und Partnerschaft innerhalb Europas sowie die unterschiedlichen Auffassungen von Geschichte und Zukunft des Kontinentes. Die von dem Journalisten und Autor Mohamed Amjahid kuratierte Veranstaltungsreihe wurde 2018 zum dritten und letzten Mal von der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse veranstaltet. „Aus dem Leben der Anderen“ erzählten die insgesamt 30 Autoren, die zur 10. Auflage der Themenreihe des europäischen Netzwerkes für Literatur und Bücher TRADUKI, zu Gast waren. Zum Jubiläum gratulierten Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, die albanische Kulturministerin Mirela Kumbaro-Furxhi und der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr.

„In den letzten vier Tagen sind wir Büchern und Büchermachern um die ganze Welt gereist, sind Teil intensiver Begegnungen geworden und haben anregende Debatten geführt. Dabei waren wir auch politisch wie noch nie zuvor. Schon im Vorfeld wurde das Thema Meinungsfreiheit intensiv diskutiert. Die friedlichen, wenn auch lautstarken Protestaktionen waren ein Zeichen dafür“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Insgesamt können wir nach diesen vier Tagen einmal mehr auf die Literatur vertrauen. Sie setzt sich ein – für Vielfalt und Toleranz. Und das freut mich sehr.“

Wir wollen reden! – Großes Interesse am neuen Forum Politik- und Medienbildung

Die diesjährige Buchmesse war von politischen Debatten geprägt wie kaum eine Veranstaltung zuvor. Auch in Halle 2 wurde im neuen Forum Politik- und Medienbildung lebhaft debattiert. You-Tube-Stars, Politiker und Influencer stellten immer wieder die Frage: Wie können sich junge Menschen stärker in die Ausgestaltung unserer Demokratie einbringen? Gemeinsam mit Kindern- und Jugendlichen entwickelten sie spannende Entwürfe für das gesellschaftliche Miteinander.

Literatur live! – Begegnung mit dem Wort

Eine wahrhaft lebendige Umarmung mit dem Buch war beim Lesefest Leipzig liest zu erleben. 3.600 Mitwirkende präsentierten ihre aktuellen Werke und luden Besucher in fantastische, spannende oder unterhaltsame Welten ein. Hautnah konnten Literaturfans Autoren, ob Debütant oder weltberühmt und preisgekrönt, begegnen. Dazu gehörten auch ausgezeichnete Autoren wie die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2018. Für ihre herausragenden Werke wurden in diesem Jahr gleich vier Autoren prämiert. In der Kategorie Übersetzung erhielten Sabine Stöhr und Juri Durkot den Preis für ihre gemeinsame Übersetzungsleistung, Karl Schloegel wurde in der Kategorie Sachbuch ausgezeichnet. In der Kategorie Belletristik erhielt Esther Kinsky den Preis der Leipziger Buchmesse.

Manga-Comic-Con erlebt erfolgreiche 5. Auflage

Eine besonders bunte Welt der Literatur öffnete sich einmal mehr in Halle 1. Zur 5. Auflage der Manga-Comic-Con kamen 104.000 Besucher (2017: 105.000 Besucher). Die zahlreichen Ehrengäste feierten mit den tausenden Cosplayfans ausgelassen den runden Geburtstag der Convention und zeigten einmal mehr, wie vielschichtig und leidenschaftlich die Welt der Geschichten ist.

Die Buchwelt von Morgen: Fachbranche diskutiert Zukunftsthemen

Für den gestressten Messebesucher gab es in Halle 4 direkt Abhilfe. Am Stand der Niederlanden und Flandern verschrieb der Buchdoktor – je nach Leiden der Besucher – das passende Werk. Der Auftritt war einer von vielen innovativen Angeboten, Literatur ganz anders zu entdecken. Mehr davon gab es in Halle 5 im Neuland 2.0. insgesamt 13 Unternehmen zeigten hier, ihre Businessideen für die Buchbranche von morgen. Mit über 1.000 Veranstaltung war die Leipziger Buchmesse einmal mehr Treffpunkt der Fachbranche. Mit spannenden Veranstaltungen wie der Autorenrunde, dem bücher.macher-Forum oder dem Deutschen Lehrertag stellten Experten die Themen der Zukunft vor.

Die kommende Leipziger Buchmesse, 25. Leipziger Antiquariatsmesse und
6. Manga-Comic-Con finden vom 21. bis 24. März 2019 statt. Gastland der Leipziger Buchmesse 2019 ist Tschechien.

Text: Julia Lücke, Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:

www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Noch eine erfreuliche Neuigkeit: meinwortgarten wächst!

Heute sind es insgesamt schon 33 003 Aufrufe von LeserInnen für diesen KulturBlog online. Herzlichen Dank allen, freue mich über weitere Unterstützung (in Form von Spenden), damit dieses hochwertig journalistische und reichhaltige Kulturgewächshaus im Netz rege weiter wächst, blüht und gedeiht… Bleibt schön neugierig und empfehlt http://www.meinwortgarten.com gern weiter. Lilli Vostry, Inhaberin


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Vier Tage Fantasiebeschleunigung – Literaturabenteuer für junge Leute auf der Leipziger Buchmesse

15 Donnerstag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik

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Das Kinder- und Jugendprogramm der Leipziger Buchmesse

Kinder und Jugendliche zählen zu den härtesten Literaturkritikern. Schon nach wenigen Seiten sind sie entweder komplett im Abenteuer versunken – oder lassen das Buch unbeachtet links liegen. Für dieses kritische aber zugleich höchst begeisterungsfähige Publikum bietet die Leipziger Buchmesse ein umfassendes Programm. In rund 500 Veranstaltungen erleben Kinder und Jugendliche spannende Abenteuer, lernen ihre Protagonisten kennen, genießen mitreißende Konzerte oder können bei einer der zahlreichen Mitmachaktionen aktiv werden. Alle Veranstaltungen gibt es ab sofort unter http://www.leipziger-buchmesse.de/kinderundjugend.

Janoschs Tigerente wird 2018 schon 40 Jahre alt. Zu diesem Anlass lädt das Tigerenten-Erzähltheater Jung & Alt zu einer Geburtstagslesung ein. Die farbenfrohen Geschichten werden mit Schauspielern untermalt – ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Der Hase Felix springt seit vielen Jahren durch zahlreiche Kinderzimmer. Seine Erfinderin Annette Langen hat nun ein neues Kinderbuch geschrieben und präsentiert „Oh Schreck, der Strom ist weg“ auf der Leipziger Buchmesse.

„Die Bunte Bande – Das gestohlene Fahrrad“ ist ein besonderes Kinderbuch. Nicht nur, weil es eine rührende Geschichte von Freundschaft erzählt, sondern auch, weil es ein inklusives Kinderbuch ist. Die Texte sind in einfacher Sprache geschrieben und zusätzlich in Brailleschrift verfasst. Zur Leipziger Buchmesse präsentiert der KIKA-Moderator Eric Mayer das Buch, unterstützt durch Musiker Reinhard Horn. Spannende Wissensgeschichten hat der Moderator Ralph Caspers (Sendung mit der Maus) im Gepäck. Er stellt das Buch „Wenn Glühwürmchen morsen“ vor.

„Knall, Pffffft, Peng“ statt „knusper knusper knäuschen“? Zur Leipziger Buchmesse können Kinder und Jugendliche aus ihrem Lieblingsmärchen einen Comic machen. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, eine Anmeldung am Stand der taz wird empfohlen. Fantastische und spannende Geschichten versprechen aufregende Lesungen im Jugendprogramm. Der irische Bestsellerautor Derek Landy stellt sein neues Buch der Reihe „Skulduggery Pleasant“ vor. Das Finale der GÖTTERFUNKE-Triologie steht an. Zur Leipziger Buchmesse liest Marah Woolf aus „Götterfunke – Verlass mich nicht“.

Lesend die Stadt erkunden

Nicht nur auf dem Messegelände, sondern in der ganzen Stadt finden spannende Lesungen für Kinder und Jugendliche statt. Zur magischen Actionreise lädt der Autor THiLO. Er stellt den neuesten Schmöker „Animal Heroes“ im Leipziger Zoo vor. Die märchenhaften Erzählungen von König Drosselbart werden in der Stadtbibliothek lebendig. Anlässlich des diesjährigen Buchmesse-Schwerpunktlandes Rumänien werden Ausschnitte vorgelesen und durch die rumänischen Illustratorin Irina Dobrescu untermalt. Anschließend können Kinder ihr eigenes Bild der Geschichte zeichnen.

„Lass Konfetti für dich regnen“ lautet die Devise von Schauspielerin Lisa-Marie Koroll. Bekannt aus „Bibi und Tina“ möchte sie mit ihrem Buch jungen Frauen Mut machen. Einem ernsten Thema widmet sich Martin Schäuble. Unter dem Titel „Endland“ entwirft er ein düsteres gesellschaftliches Szenario: Er zeigt, wie unser Land aussähe, würden wir von einer rechtsnationalen Partei regiert.

Tanzen, Träumen, Toben: Spannende Mitmachaktionen & Familiensonntag

Noch mehr Erlebnis bietet die Leipziger Buchmesse bei den zahlreichen Mitmachaktionen. Der Bleilaus-Verlag zeigt Kindern und Jugendlichen, wie ein Comic entsteht. Anschließend kann eine eigene Geschichte entwickelt werden. Zur Musikstunde lädt der MDR: Im Instrumentenkarussell können Kinder verschiedenste Streich- und Blasinstrumente ausprobieren. Das Jugend-Musik-Netzwerk CLARA des MDR lädt Kinder und Jugendliche dazu ein, ein eigenes Instrument zu bauen oder einen Song zu komponieren. Ein Stadtrundgang der besonderen Art verspricht das Institut Franḉais. Bei der Krimi-Stadtrallye lösen Kinder und Jugendliche auf Grundlage eines Krimis verschiedene Rätsel. Bei ihrer Detektivtour begegnen sie dabei verschiedenen Schauspielern, die ihnen den Weg weisen. Die Aktion ist kostenfrei. 

Sonntag ist Familientag – auch auf der Leipziger Buchmesse. Ab 9 Uhr gibt es ein leckeres Familienfrühstück im CCL. Danach startet ein spannender Tag für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Ab 11 Uhr gibt es im Vorlese-Crashkurs Tipps und Tricks, wie die Lesestunde zum besonderen Erlebnis wird (CCl, Saal 4). Zum Mittag steht ein musikalisches Highlight mit dem Auftritt der Band 3Berlin an. Die Musiker haben bereits diverse Kinder-Hörspiel-Titellieder und acht Kinderliederalben produziert. Die Band besteht aus der Komponistin Diane Weigmann, Produzent Carsten Schmelzer und Grundschulpädagogen Tobias Weyrauch. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Lieder der Band lustig aber lehrreich, hochwertig aber nicht kompliziert sind und dabei Quatsch mit Qualität verbinden. Der Auftritt von 3Berlin findet am Messesonntag, 12 Uhr im CCL (Saal 2) statt. Unser Tipp: Alle Kinder bis 12 Jahre, die am Familiensonntag bis 10 Uhr mit ihrem Lieblingsbuch auf die Messe kommen, erhalten kostenfreien Eintritt.

Service, Tickets und Öffnungszeiten

Die Leipziger Buchmesse öffnet vom 15. bis 18. März auf dem Leipziger Messegelände. Tickets gibt es es online unter www.leipziger-buchmesse.de/ticket sowie an den Tageskassen. Kinder bis 6 Jahre erhalten freien Eintritt.

Text: Julia Lücke, Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben

www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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„Dresdner Frühling“: Im BlütenReich im Palais Großer Garten

09 Freitag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart

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Frühling hat sich angesagt…

Gartenkünstler zeigen ihre Naturkunstwerke noch bis Sonntag im Palais Großer Garten.

Unverdrossen reihen sich Interessierte in die Warteschlange ein. Ungeduldige scheint es nicht zu geben, egal ob sie die Sonne bescheint, Nieselregen hernieder fällt oder ein kalter Wind durch die fröstelnde Reihe fegt. Vor dem Eingang zum „Dresdner Frühling 2018“ im Palais im Großen Garten Dresden ist Geduld angesagt. Wortfetzen fliegen hin und her. Ob es wohl so schön sei wie vor zwei Jahren, ist zu hören. Was haben sich die Garten-Künstler dieses Mal einfallen lassen, um die Herzen der Besucher höher schlagen zu lassen.

Zehn Tage lang – vom 2. bis 11. März – können Zehntausende duftende Blüten und Pflanzen zum Thema Frühling, von Meisterhand geschaffene Floristik, Dresdner Skulpturen bestaunt werden. Ergänzt wird die Schau von in Licht getauchten Details, Liedern und Gedichten rund um die erwachende Natur. Ganz in diesem Sinne ist der nunmehr siebente Frühling im Palais betitelt: „Blüten, Lieder, Frühlingsglück“. Manche Nase senkt sich beim Rundgang tief hinab, um den Blütenduft einzufangen. Immer wieder drängeln sich Besucher um die beste Position für genau „das Foto“. Da und dort summt jemand die Frühlingsmelodien mit, die aus dem Hintergrund das jeweilige Thema untermalen. Und auch das Fachpersonal wird immer wieder mit Fragen gelöchert.

Pflanzen-Ausstellungen haben übrigens in Dresden eine fast 200-jährige Tradition. Das Begleitheft zur Schau 2018 gibt darüber Auskunft. Im Jahre 1826, so heißt es dort, gründete Hofrat Dr. Ludwig Reichenbach die botanisch-gärtnerische Vereinigung „Flora“. Zwei Jahre später wandte sich die Vereinigung an König Anton mit der Bitte, ihr für eine Ausstellung Räume im Palais im Großen Garten bereit zu stellen. Und so eröffnete am 21. Oktober 1828 die „Flora“ die erste Fruchtausstellung. Mehr Details stehen, wie gesagt, im Begleitheft zum Palais-Frühling 2018.

Seitdem zog Dresden immer wieder mit nationalen und internationalen Gartenbau-Ausstellungen Besucher aus nah und fern an. Die dritte internationale Schau 1907 zum Beispiel zählte rund 250 000 Besucher. 1992 fand die vorerst letzte Blumenausstellung am Straßburger Platz statt. Seit 2006 lädt nun alle zwei Jahre der „Dresdner Frühling im Palais“ statt.

Text und Fotos: Sabine Bachert, Cosel10site.me

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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